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Pferdewetten Tipps


D’Bai

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08.10.2021 – Newmarket – Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes – Pick: Chindit, Horoscope

Pferderennen in England

16:00 Newmarket –  Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes 

(Group 2) (Class 1) (3yo+)

Distanz: 7f | Untergrund: Gut bis weich | Alter: 3yo+
Ein ziemlich spannendes Gruppe 2 Rennen heute in Newmarket, in de Chimnit derzeit die Liste der Favoriten anführt – wenn auch nur knapp und vor dem Rennen kann sich da noch so einiges ändern. Aber Chindit hat konstant gute Leistungen in verschiedenen Gruppe 1 Rennen in diesem Jahr gezeigt und dürfte mit dem Rennen hier deutlich besser zurecht kommen, schließlich sind das für ihn ruhigere Gewässer. Allerdings sind das hier auch machbare Konditionen für das Paar aus dem extrem erfolgreichen Godolphin Syndikat, D’Bai und Al Suhail.
Wie man es von manchen Godolphin Pferden kennt haben die beiden zwar ihre besten Rennen bisher in Meydan bestritten, aber das heißt nicht, dass sie in England nicht auf jedem Niveau für Gefahr sorgen können. Double or Bubble klopft nun schon eine Weile an die Tür und With Thanks hatte gerade seinen Durchbruch im World Mental Health Day British EBF Stakes auf Listed Ebene und Horoscope war im Gruppe 2 Clipper Logistics Boomerang Mile nicht weit weg und holte bis zum Ziel immer weiter auf.
Schwer hier einen klaren eigenen Favoriten für sich auszumachen, aber ich werde es versuchen.
Al Suhail ist super konsistent und hat in 8 seiner 12 Rennen unter den ersten drei beendet, 3 Rennen hat er sogar gewinnen können. Von den Siegen war allerdings keines dabei, welches höher als auf Listed Ebene rangierte, von daher warten wir trotz guter Versuche in Renen wie dem Summer Mile oder dem Jebel Hatta in Meydan noch auf den großen Durchbruch von Al Suhail –  zuletzt hatte im Dubai Duty Free Cup Stakes D’Bai mit seine zweiten Platz knapp die Nase vor Al Suhail, der über 7 Furlong und gut bis weichen Untergrund am Ende einfach keine Kraft mehr übrig hatte – ähnliche Konditionen warten heute hier und das heißt- es wird wieder schwer mit dem Sieg für Al Suail
Chindit dagegen braucht nur ein bisschen Glück und der verdiente Sieg wäre endlich da – verständlich, dass Chindit hier Favorit ist.

Die Pferde im Einzelnen:

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei, zumindest wenn man seine Anzahl an Rennen nimmt, die er bisher so bestritten hat – gerade einmal 12 Rennen hat der Dubawi Sohn in drei Jahren bestritten davon aber immerhin drei gewinnen können und fünf weitere unter den ersten drei belegt – allerdings fehlt bisher der Durchbruch in einem der ganz großen Rennen.
Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Dann kam das Rennen im Dubai Turf, dem eigentlichen Ziel der Frühjahrssaison von Al Suhail – in den sich der Dubawi Sohn aber erneut als sehr schwer lenkbar entpuppte und Willaim Buick im Sattel einiges zu Denken gab. Er verlor recht früh den Anschluss an die Führenden und musste zusehen, wie das Rennen ihm mehr und mehr entglitt, unfähig sich aus seiner Position im Mittelfeld. weiter zu verbessern. Da war deutlich mehr erwartet worden und als Konsequenz ging es für Al Suhail zum Doktor und aus dem Hengst wurde ein Wallach.

Das schien durchaus seinen Effekt zu haben denn als Al Suhail im Summer Stakes in Ascot im Juli auflief, Zeigt der eine starke bessere Form und kam auf einem dritten Platz ins Ziel. Die kleine Pause und die Operation Schienen ihm gut getan zu haben, denn an der Taktik hatte sich wenig verändert, Al Suhail startete seinen Angriff aus dem Mittelfeld heraus konnte sich so den dritten Platz noch knapp vor dem Ziel gegen den Konkurrenten Top Rank sichern, war aber nicht in der Lage die ersten beiden in Gefahr zu bringen.

Die Entschuldigung war aber schnell gefunden, schließlich galt es eine Pause zu überwinden und dann auch noch mit den ungewohnten Begebenheiten in England zurecht zu kommen. Das machte Al Suhail dann auch zum Favoriten für das nachfolgende BetVictor Hungerford Stakes in Newbury. Das Gruppe 2 Rennen wurde wieder über 7 Furlong ausgetragen und hatte mit gutem Untergrund eigentlich ideale Bedingungen, allerdings konnte Al Suhail das Tempo des Rennens am Ende nicht mitgehen und musste sich weit im Feld zurückfallen lassen.

Der Sieg danach im British EBF Conditions Stakes war reine Formsache, schließlich war das gerade einmal ein Klasse 3 Rennen und bestand auch nur aus zwei anderen Konkurrenten – von daher war das ein Pflichtsieg der wenig Aussage über das wirkliche Potential von Al Suhail hatte. Schwerer wiegt da schon die erneute Niederlage im British EBF Conditions Stakes auf Gruppe 3 Ebene. Das Rennen war eigentlich nichts ungewohntes für Al Suheil – 7 Furlong, gut bis weicher Untergrund waren eigentlich absolut Standard, die Gegner wie D’Bai oder Silent Escape eigentlich machbar und die Position im Rennen direkt hinter den Führenden eigentlich gut für den Angriff auf den Sieg – trotzdem ging Al Suhail am Ende die Puste aus und Stallgefährte D’bai schnappte sich noch unerwartet den zweiten Platz

 

Chindit: Der Wootton Bassett Sohn von Trainer Richard Hannon begann seine Karriere im Kuli 2020 in Doncaster mit einem Sieg in seinem ersten Rennen und ging danach direkt auf die Black Type Ebene hoch, wo er im BetfredTV Pat Eddery Stakes in Ascot den nächsten Sieg einfuhr – und das Rennen mit Dominanz gewann. Der Favorit Naval Crown hatte auf den letzten 200m keine Chance mehr an Chindit dran zu bleiben und Chindit legte im Gruppe 2 bet365 Champagne Stakes im September 2020 noch einmal nach und hatte sich damit für das Darley Dewhurst Stakes im Oktober in Position gebracht – aber hier traf er auf Konkurrenten wie den Sieger St Mark’s Basilica und Chindit hatte das Problem, dass er keine Frei Bahn für seinen Schlusssprint hatte und das gesamte Rennen nach rechts hing – da hatte er in den letzten Rennen bessere Form zeigen können und starker auflaufen können.

Nach der Winterpause gewann Chindit sein Saisondebüt im Gruppe 3 Watership Down Stud Too Darn Hot Greenham Stakes, driftete aber wieder ein wenig auf der Zielgeraden und der Sprung im Niveau auf das Qipco 2000 Guineas Stakes gelang wie schon erahnt wurde –  nicht. Auf fünften Platz  kam Chindit am Ende ins Ziel und konnte von seiner Position im hinteren Bereich des Feldes kaum einen richtigen Angriff starten, und auch im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes kam er nicht über den fünften Platz hinaus.

Dieses Mal lief Chindit aber deutlich besser auf als beim letzten Rennen, denn er hatte mehrfach keinen saubere Linie für seinen Schlusssprint und verlor auch noch eines seiner Hufeisen während dem Rennen. Er holte noch ein wenig auf auf den letzten Metern, konnte aber nie einen wirklichen Angriff starten.

Auch beim nächsten Rennen in Frankreich im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois belegte Chindit einen fünften Platz – den dritten in Folge! Aber auch dieses Mal lief er deutlich besser gegen Konkurrenten wie Poetic Flair und Order Of Australia antreten musste. Im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois machte Palace Pier am Ende das Rennen klar, hatte aber mit Poetic Flare gut zu tun, Chindit hingegen blieb im Mittelfeld stecken und kam auf den letzten 100m nicht mehr an die Pferde vor sich heran.

Schon die letzten beiden Rennen waren besser als das Ergebnis vermuten lies und der Trend setzte sich auch im tote Celebration Mile auf Gruppe 2 Ebene in Goodwood weiter fort, wo Chindit sich auf der Zielgeraden gleich zwei Mal in dichtem Verkehr zwischen den anderen Pferden befand und sich seinen Weg aus der Gruppe erst noch suchen musste – was ihn das entscheidende Momentum kostete und am Ende einen erheblichen Anteil an dem vierten Platz von Chindit hatte.

Chinidt kam zum Ende des Rennens immer näher an die Führenden heran, konnte aber eben nicht mehr den entscheidenden Schlag landen, und da er nun in seinen letzten drei Rennen besser platziert hätte, wenn er etwas mehr Glück gehabt hätte, kann ich verstehen, warum er nun hier knapp Favorit ist  – und zu der Quote nehme ich ihn gerne sogar EW mit, denn einen Platz traue ich ihm auf jeden Fall zu.

EW nehme ich allerding auch Horoscope mit, der sich in den letzten Monaten sehr gut entwickelt hat und letztes Mal auf Gruppe 2 Ebene um den Sie mitgelaufen ist sowie

Double Or Bubble, die nach einem Sieg im EBF Stallions Highfield Farm Flying Fillies‘ Stakes im August auf Listed Ebene mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 3 Ebene im Weatherbys Hamilton Supreme Stakes sowie dem Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes nachlegte. Im Japan Racing Association Sceptre Fillies‘ Stakes im September fehlte ihr nur ein Kopf auf die Siegeri Just Beautiful und ich kann mir gut vorstellen, dass sie heute wieder um den Sieg mitläuft. D’bai kommt auch immer mehr in Form und ist im Mix um die Plätze auch drin – aber meine zwei sind:

Chindit EW, Horoscope EW (+Al Suhail, D’Bai  und Double Or Bubble für Tricast)

 

 


14.08.2021 – Newbury – BetVictor Hungerford Stakes – Pick: Sacred EW / Dreamlooper EW

Pferderennen in England

16:30 Hungerford Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.408 m  |  Preisgeld: 100.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei. Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Dann kam das Rennen im Dubai Turf, dem eigentlichen Ziel der Frühjahrssaison von Al Suhail – in den sich der Dubawi Sohn aber erneut als sehr schwer lenkbar entpuppte und Willaim Buick im Sattel einiges zu Denken gab. Er verlor recht früh den Anschluss an die Führenden und musste zusehen, wie das Rennen ihm mehr und mehr entglitt, unfähig sich aus seiner Position im Mittelfeld. weiter zu verbessern. Da war deutlich mehr erwartet worden und als Konsequenz ging es für Al Suhail zum Doktor und aus dem Hengst wurde ein Wallach.

Das schien durchaus seinen Effekt zu haben denn als Al Suhail im Summer Stakes in Ascot im Juli auflief, Zeigt der eine starke bessere Form und kam auf einem dritten Platz ins Ziel. Die kleine Pause und die Operation Schienen ihm gut getan zu haben, denn an der Taktik hatte sich wenig verändert, Al Suhail startete seinen Angriff aus dem Mittelfeld heraus konnte sich so den dritten Platz noch knapp vor dem Ziel gegen den Konkurrenten Top Rank sichern, war aber nicht in der Lage die ersten beiden in Gefahr zu bringen.

Heute muss er sich ein weiteres Mal steigern, scheint aber dazu die richtigen Ausgangspunkt zu haben und ist durchaus nachvollziehbar in diesem Rennen Favorit.

 

Motakhayyel: Der Heeraat Sohn mit dem schier unaussprechlichen Namen startet für Trainer Richard Hannon und begann seine Karriere im Jahr 2018 auf dem Kurs in Lingfield. Die ersten beiden Jahre waren eher weniger ereignisreich Auch wenn sie von den Ergebnissen durch aus ansehen ich waren. Von den ersten fünf Rennen im Jahr 2018 und 2019 gewann Motakhayyel drei Stück und platzierte ein weiteres Mal, da er auch in Rennen wie dem bet365 Mile Handicap gewann, war es kein Wunder dass er nach einer erneuten Pause von fast einem Jahr im Jahr 2020 auf höchsten Niveau zurück kam und nach zwei weiteren Siegen in Klasse zwei Rennen, unter anderem wieder auf dem Kurs in Newmarket im Bunbury Cup, sich in die Gruppenrennen begab. Beide Versuche im Jahr 2020 scheiterten allerdings kläglich und so war es kein Wunder dass er Ende der Saison einer Operation unterzogen wurde und danach seine Karriere als Wallach weiter bestritt.

nach ungefähr 200 Tagen Pause kam er dann im April 2021 zurück auf die Rennstrecke und belegte auf dem Kurs in Thirsk einen guten zweiten Platz, bevor er im Victoria Cup auf dem Kurs in Ascot wieder deutlich scheiterte. Dabei waren es vor allen Ding die letzten Meter auf dem 1100 m Rennen und weichem Boden, die ihm extrem zu schaffen machten und auf denen er viele Plätze verlor. Nachdem das Rennen gelaufen war wurde er ein wenig zurückgenommen und kam am Ende auf einem 15. Platz ins Ziel.

Das Motakhayyel es auch besser kann zeigt er gleich darauf in den nächsten beiden Rennen so etwa im Close Brothers Criterion Stakes auf Gruppe drei Ebene, welches er mit einem guten zweiten Platz abschloß. Kleiner Wermutstropfen war allerdings, dass Motakhayyel eigentlich als Favorit gestartet war, aber schon beim Start einige Längen verlor, als er nicht so wirklich aus den start Boxen kam, was ihm eine Position im hinteren Feld ein brachte. Das ist in der Regel nicht die gewünschte Position, aus der Motakhayyel seine Rennen bestreiten möchte und seinen Angriff startet.

Vielleicht war das daher auch der Grund, warum es am Ende eben nicht ganz für den Sieg reichte. Der Sieger war nämlich stets vorne bei den Führenden mit dabei gewesen und konnte sich zum kritischen Zeitpunkt im Rennen rechtzeitig einige Längen absetzen, was Motakhayyel bis zur Ziellinie nie ganz wett machen konnte.

Das nachfolgende International Stakes vergisst man aus der Sicht von Motakhayyel lieber wieder ganz schnell, denn wieder waren es die letzten Meter des 1400 m Rennens, die Motakhayyel extrem zu schaffen machten und dafür sorgen, dass er einige Plätze verlor und am Ende nur auf einem sechsten Platz ins Ziel kam. Sonst kritisch ist, dass dieses Mal der Untergrund schnell war und es wenig Ausreden für Motakhayyel gibt, außer natürlich dass er in diesem Rennen ein extrem hohes Gewicht hatte tragen müssen. Das war ja aber eigentlich schon vor dem Rennen bekannt und der Sieger war das zwei schwerste Pferd im Feld, weswegen man diese Ausrede nur so halb gelten lassen kann. Er ist zu mehr fähig als er bisher gezeigt hat und ich warte darauf dass er ein Rennen wie dieses gewinnt. Auf dem Papier gibt es aber heute stärkere Pferde.

Dreamlooper: Die Lope De Vega Tochter ist auf dem aufsteigenden Ast und hat gerade zuletzt das wohl schwerste Rennen ihrer Karriere bisher gewinnen können, als sie im Gruppe drei Valiant Stakes in Ascot die Konkurrenz rund um Indigo Girl Locker mit über vier Längen hat es schlagen können.

Ihre Form zuvor war durchwachsen im Jahr 2021 hat sie bisher nur einen knappen zweiten Platz auf dem selben Kurs gegen Lights On vorzuweisen, der allerdings schon fast in dem ersten Sieg in der neuen Saison gegipfelt hätte. Da der Untergrund in diesem Rennen weich war kann man ihr das Wimpernschlag Finale zu ihren Lasten durchaus verzeihen und mit dem letzten Sieg im Rücken ist sie eine spannende Kandidatin, auch wenn der Nachlass für die Stute im Gewicht sich heute in Grenzen hält. Es wäre falsch sie hier zu übergehen und ich bin sehr gespannt wo sie am Ende steht. Ich würde sie auf jeden Fall zumindest für die Plätze und eventuell auch für den Sieg im Blick haben.

Sacred läuft noch ein wenig seiner Form hinterher, gerade letztes Jahr war sie im Herbst ein heißer Anwärter für den Sieg im Gruppe eins Cheveley Park Stakes bei dem am Ende allerdings nach einer schwachen Leistung nur der letzte Platz heraus kam.
Der Trainer konnte nicht sagen woran es an diesem Tag gelegen hat, und auch wenn nach der 200-tägigen Pause im Gruppe drei Nell Gwynn Stakes in Newmarket der erste Gruppensieg gelang, war das doch eine recht knappe Angelegenheit nachdem Sacred den Start verpasst hatte und die Stute am Innengeländer im hinteren Bereich des Feldes ausharren musste, bis sie 400 m vor dem Ziel zu seinem Schluss Sprint ansetzte, der auch noch behindert wurde.
Alles in allem eine sehr starke Leistung mit diesen Vorzeichen doch noch zu gewinnen, und ich wäre sehr interessiert an ihrem Start hier, wenn er nicht schon beim nächsten Rennen im Guineas 1000 erneut gefloppt wäre und mit einem schwachen Lauf über die letzten Meter ihre Siegchance abgegeben hätte. Die Distanz heute ist wieder etwas kürzer und wenn sie an ihre Form aus dem vorletzten Rennen an knüpfen kann, wird sie mit Sicherheit gute Chancen haben auf einem der vorderen Plätze zu landen.

Tiefer unten im Feld gibt es noch ein paar interessante Starter, die allerdings alle mit Risiken verbunden sind. Tactical etwa war in seinen jungen Jahren auf Gruppenebene erfolgreich konnte aber seitdem kaum an diese Leistungen anknüpfen, wenn man von seiner Rückkehr in die neue Saison in Newmarket einmal absieht. Dieses Rennen im April war vielleicht sogar seine beste Leistung bisher, allerdings hat er in den drei Rennen seit dem erneut wenig von dieser Bestform zeigen können und müsste sich schon deutlich steigern um hier ganz vorne mit zu laufen.

Line Of Departure Hat eine sehr gute Bilanz und vier von seinen neun Rennen bisher gewinnen können, hat aber nur ein Outing bisher in Gruppenrennen und ist dort in Dubai duty free Mill Reef Stakes sang und klanglos untergegangen. Das war letzte Saison und direkt beim ersten Start in der neuen Saison gewann er ein Listed Rennen in Form des Cathedral Stakes in Salisbury. Das 1200 m Rennen auf schnellem Untergrund war absolut sein Ding und er gewann das Rennen mit einem Lauf hinter den Pacesettern    Am Ende relativ ungefähr redet mit über zwei Längenvorsprung. Der Sprung aufs höchste Niveau immer Gruppe eins Juli Cup Stakes  gelang ihm allerdings erneut nicht und auf dem letzten 200 m wurde er klar von den anderen abgehängt, was so von ihm allerdings auch erwartet worden war mit einer Quote von 80 zu eins.

Schwierig zu sagen wir in einem leichteren Rennen wie diesen am Ende abschneiden wird, da dieses Rennen vom Niveau her genau zwischen dem letzten Gruppe eins Rennen und dem Rennen welches eher dominant gewonnen hat, liegt.

wenn schon Außenseiter dann doch vielleicht der uns altbekannte Dˋbai, der einen Großteil seiner Karriere mit Sicherheit schon hinter sich hat mit seinen sieben Jahren, aber einige herausragende Erfolge hatte feiern können, und nach einer kleinen Pause, wie sie hier vor liegt, oft mit einer sehr guten Form zurück kam. Zugegeben 2020 waren nicht mehr die ganz großen Rennen dabei, und er hat sich auf etwas leichtere Ebene schon schwergetan, allerdings traue ich ihm durchaus zu hier vorne mit zu spielen und mit seiner Quote kann man überlegen, ob man ihn in die Exoten mit rein nimmt, auch wenn er zu allem Überfluss heute auch noch eine Gewichtsstrafe tragen muss.

Kommt in die Trifecta und Ew Wetten.

Was spielt man hier am besten? Ich denke die beiden Stuten haben einiges an Value, ansonsten der Trifecta aus den Favoriten, Stuten und D’bai vielleicht, mit der Hoffnung das eine kleine Überraschung kommt.

Viel Spaß mit dem Rennen und den Tipps!

 

 


20.04.2019 – Randwick – Schweppes Stakes – Pick: Pierata EW

Pferderennen in Australien

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