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Pferdewetten Tipps


Dr Zempf

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08.08.2021 – Curragh – Keeneland Phoenix Stakes – Pick: Go Bears Go

Pferderennen in Irland

17:10 Keeneland Phoenix Stakes – Gruppe 1

Für 2jährige Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 250.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Das Keenland Phoenix Stakes wird  dieses Jahr klar von David D. Loughnanes Starter dominiert, der als einziger bisher ein Gruppe 2 Rennen für sich entscheiden konnte. Allerdings haben in so einem Rennen natürlich die meisten Teilnehmer gute Chancen sich im Gegensatz zu ihren vorherigen Rennen deutlich zu steigern – es sind schließlich nur Zweijährige hier, die ihre Karriere erst noch vor sich haben.
Go Bears Go: Der Kodi Bear von David Loughnames hat erst drei Rennen bestritten, dabei aber schon erhebliche Erfahrung auf Gruppeneben gesammelt, denn bereits nach seinem ersten Start in Ascot ging es für ihn auf Gruppenebene zum Festival auf dem selben Kurs, dem Royal Ascot Festival, wo er über 1006m im Gruppe 2 Norfolk Stakes startete und auf Anhieb einen sehr guten zweiten Platz erringen konnte. Fast wäre es sogar der zweite Sieg im zweiten Rennen geworden, allerdings zeigte er noch ein wenig seine Unerfahrenheit und driftete auf den letzten 200m nach rechts, nachdem er 200m zuvor die Führung des Feldes übernommen hatte. Das ermöglichte dann Perfect Power noch an Go Bears Go vorbei zu ziehen und sich den Sieg mit einem Kopf Vorsprung zu sichern. Die ersten sieben in diesem Rennen kamen dicht gedrängt ins Ziel und das Norfolk Stakes hatte sich wie jedes Jahr als ein echter Test herausgestellt.
Beim zweiten Versuch auf Gruppenebene ging es in das Gruppe 2 GAIN Railway Stakesin Curragh, über 1200m, und die längere Distanz schien zusammen mit den Erfahrungen aus dem letzten Rennen eine weitere Formsteigerung bei Go Bears Go zu bedingen. An der Taktik selbst wurde nicht viel verändert, Go Bears Go ging früh an die Front und setzte das Tempo auf dem geraden Kurs, setzte sich rechtzeitig ein wenig ab, verteidigte seine führende Position gegen Angreifer wie Castle Star und Masseto und setzte sich auf den letzten 200m zunehmend ab, um einen recht dominanten Sieg zu feiern.
Da er viele der heutigen Konkurrenten bereits getroffen – und geschlagen hat – sollte er auch heute wieder ganz vorne mit dabei ein, und das zu einem soliden Preis – was vermutlich daran liegt, dass er auf weicherem Boden als gewohnt starten wird und Castle Star für seinen Schlusssprint seine Linie wechseln musste.
Castle Star: Der Starspangledbanner Sohn von Trainer J A Stack hat für einen Zweijährigen schon erhebliche Erfahrungen sammeln können . fünf Rennen hat er schon absolviert, und keines davon außerhalb der ersten Zwei beendet.
Seine Karriere begann auf dem Kurs in Cork mit einem zweiten Platz in einem 1000m Maidenrennen, wobei er den Sieg im ersten Versuch nur mit einer Nase verpasste – dabei hatte er auf den letzten 100m die Nase schon einmal vorne gehabt! Allerdings kam It’ll Do My Day noch einmal mit einem weiteren Angriff heran und hatte auf der Linie die sprichtwörtliche Nase voraus. Auch beim zweiten Versuch in einem Maidenrennen klappte es nicht mit dem Sieg, wieder wurde „nur“ der zweite Platz erreicht, der erste Sieg sollte erst ein Rennen später folgen, dafür aber auf deutlich höherem Niveau – nämlich auf Listed Ebene im GAIN First Flier Stakes in Curragh am 2 Mai.
Dort verpasste Castle Star zunächst ein wenig den Start und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, konnte 400m vor dem Ziel aber langsam Boden gut machen und war 200m vor dem Ziel an den Pacesettern dran, die er auf den letzten 100m locker hinter sich lassen konnte.
Dafür, dass die Taktik in diesem Rennen durch den langsamen Start so überhaupt nicht aufging, war das ein sehr beeindruckendes Rennen gewesen und im GAIN Marble Stakes auf dem selben Kurs nur drei Wochen später holte sich Castle Star auf Gruppe 3 Ebene mit der selben Taktik den nächsten Sieg.
Auch hier hielt er sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes, bevor er 400m vor dem Ziel scheinbar mühelos auf die Führenden aufschloss und diese dann auf den letzten 200m locker hinter sich lies. 2 Längen Vorsprung hatte Castle Star am Ende herausgeholt, eine Spitzenleistung die seine Form zu dieser Zeit unterstrich.
Leider gelang es ihm nicht, um Gruppe 2 Norfolk Stakes danach noch einmal einen drauf zu setzen, denn wieder kam er nicht schnell genug aus den Ställen und dieses Mal musste er sich ziemlich mühen, um auf den Führenden Go Bears Go aufzuschließen. Zu allem Überfluss musste er auch noch aus seiner Line nach rechts wechseln um freie Bahn für den Schlusssprint zu bekommen und driftete dann auch noch weiter nach rechts, als Chris Hughes begann, Druck auf ihn auszuüben.
Heute kommt also das erneute Duelle mit Go Bears Go – und das könnte interessant werden, schnelleren Start und etwas bessere Position im Rennen vorausgesetzt  -denn wenn Go Bears Go an der Front wieder sein Ding machen darf, sollte er schwer zu fassen sein.
Dr Zempf: Der Dark Angel Sohn von Ger Lyons hat erst zwei Starts absolviert, sich dabei aber durchaus gut präsentieren können. Einem dominanten Maidensieg in Curragh auf weichem Boden über 1200m folgte ein sehr guter vierter Platz hinter Go Bears Go im Gruppe 2 Norfolk Stakes. Zwar war er dort vier Längen hinter dem Sieger, war nach seinem dominanten Sieg im ersten Rennen aber als Favorit in das Rennen gegangen und lief auf Gruppe 2 Ebene kein schlechtes Rennen – ist aber sicher in der Lage, mit der dort gewonnenen Erfahrung, hier eine gesteigerte Leistung zu zeigen.
Vieles hängt von den Äußerungen und Einschätzungen seines Trainers ab, der viel von dem Hengst hält, und wenn er sich in den den Maßen steigert, wie sein Trainer das suggeriert, dann sollte er hier deutlich gefährlicher für den Favoriten sein als beim letzten Aufeinandtreffen.
Prettiest: Aiden O‘ Brien hat hier mal wieder so ein Stute, die nur darauf wartet, sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen, auch wenn die bisherige Form sie maximal auf einem der Plätze ankommen lassen sollte – denn nach dem Sieg in einem Maidenrennen folgten zwei vierte Plätze. Bemerkenswert dabei ist allerdings, dass sie fast die gleiche Form auf schwerem wie auf guten Boden gezeigt hat und schon über 1200 und 1400m gelaufen ist, also augenscheinlich auf die längeren Distanzen schielt.
Im Gruppe 3 Albany Stakes gegen das eigene Geschlecht belegte sie einen vierten Platz knapp 2 Längen hinter der Siegerin und lief ein rundum solides Rennen. Es lief nichts wirklich schief, es reichte am Ende einfach nicht.
 Im Auge behalten für heute!

Pick: Go Bears Go


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