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Elate

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24.08.2019 – Saratoga – Personal Ensign Stakes – Pick: Midnight Bisou

Pferderennen in den USA

22:11 Personal Ensign Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.818 m  |  Preisgeld: 700.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Das wird ein Duell der Stuten hier! Elate gegen Midnight Bisou! Die Fleur De Lys Siegerin gegen die  Odgen Phipps Stakes  Siegerin Midnight Bisou, zwei sehr starke Stuten die sich hier weit vor dem Breeders Cup treffen

Elate: Die Medaglia D’oro Tochter Elate ist eine der möglichen Pacesetterinnen in diesem Feld, hatte aber bei ihren Aufeinandertreffen mit Abel Tasman 2018 alle Hände voll zu tun und muss heute noch dazu mehr Gewicht tragen als die jüngeren, teils sehr vielversprechenden Konkurrentinnen.

Ihre Ausbeute an Siegen kann sich aber bisher durchaus sehen lassen und sie scheint rechtzeitig wieder in Form gekommen zu sein, um ihren Titel hier zu verteidigen.

Nach gewonnenem Maidenrennen ging es für Elate gleich in die Black Type Rennen, was aber in der ersten Jahreshälfte 2017 deutlich mehr war, als sie verkraften konnte. Erst mit einiger Erfahrung und mehr Meilen unter den Hufen lief es dann ab Kuli 2017 deutlich besser für sie, so gewann sie ein Listed Rennen und platzierte im American Oaks.

Elate versuchte bei ihrem zweiten Platz im Gruppe 1 American Oaks zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist, ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können.

Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung, die sie im Laufe der Saison aber noch mehrfach übertreffen sollte.

Nach dem Duell mit Abel Tasman gewann sie das Alabama Stakes mit Leichtigkeit, indem sie sich durch eine kleine Lücke zwischen den Pacesettern zwängte und dann mühelos einige Längen Vorsprung herausholte, was ihr die Favoritenrolle für das Beldame einbrachte. Dort gewann sie, indem sie sich über die Rückgerade an It Tiz Well heranarbeitete und Salty keine Chance lies, mit ihr mitzugehen. Dann überholte sie It Tiz Well außen und arbeite sich wieder einige Längen Vorsprung heraus was ein großes Ausrufezeichen für Elate war und sie mit leichtem Gewicht klar Favoritin für das BC Distaff platzierte.

Dort konnte sie allerdings nicht an ihre vorangeggangenen hervorragenden Leistungen anknüpfen und musste sich hinter Forever Unbrideld, Abel Tasman und Paradise Woods mit einem vierten Platz zufrieden geben. Das Rennen war durchweg hart umkämpft und Elate verlor nur wenig an Respekt in diesem Rennen, ging nach dem krönenden Saisoabschluss aber in die Winterpause und kehrte erst im Delaware Handicap auf Gruppe 2 Ebene im Juli wieder zum Rennzirkus zurück. Bei ihrem ersten Galoprennen in der neuen Saison gewann sie am Ende mit Leichtigkeit und lies unter einem guten Ritt von Jose Ortiz keine Zweifel an ihrer aktuellen Form aufkommen

Als nächstes musste sich Elate dann mit Abel Tasman messen, und die Konkurrentin und mehrfache Gruppe 1 Siegerin ist ein ziemlich harter Brocken, was Elate auch gleich zu spüren bekam. So musste sie sich auf der Zielgeraden im Duell mit Abel Tasman am Ende geschlagen geben, hatte aber im Laufe der Saison noch viel mehr Pech und konnte keinen weiteren Start in der Saison absolvieren.

2019 kam sie mit zwei Duellen gegen Midnight Bisou im Apple Blossom Handicap und dem Azeri Stakes zurück, die sie auf dem Kurs in Oaklawn Park aber beide knapp verlor.

Dafür gewann die das Fleur De Lys Handicap in Churchill dann umso überzeugender, und ich denke dass sie ihren Titel hier verteidigen kann

 

Midnight Bisou: Die Midnight Lute Tochter hat dieses Jahr das erste Mal mit einem Sieg im Santa Ysabel Stakes auf dem Kurs in Santa Anita gegen Thirteen Squared so richtig ins Gespräch gebracht.

Die Konkurrentin hatte sich hinter der Führenden Spring Lilly einsortiert und diese dann auf den letzten dreihundert Metern beim einbiegen in die Zielgerade unter Druck gesetzt. Gleichzeitig zog allerdinsg auch Midnight Bisou an und zog unter mildem Druck von Jockey Mike Smith gleich. Dabei musste Smith nie zur Peitsche greifen sondern konnte Midnight Bisou mit einen soliden Griff an den Zügeln dazu bewegen, sich an Thirteen Squared  vorbeizudrücken. Tyler Baze auf Thirteen Squared erkannte schnell, dass er Midnight Bisou nicht schlagen kann und nahm sein Pferd etwas zurück, war aber trotzdem weit vor Spring Lilly im Ziel.

Zuvor hatte Midnight Bisou schon das Santa Ynez Stakes unter einem ähnlichen Ritt locker gewonnen, über die kürzere Distanz hatte Smith die Peitsche dieses Mal aber einsetzen müssen, um den mehrere Längen betragenden Vorsprung herauszuholen.

Danach ging es zum Duell mit den derzeit besten Stuten Amerikas im Santa Anita Oaks und wieder konnte Midnight Bisou ihre Rolle als Favoritin zusammen mit der Erfahrung auf diesem Kurs geltend machen. Auf dem leicht aufgeweichten Kurs lief sie auf der Zielgeraden auf der dritten Bahn von innen gesehen an Spectator und Thirteen Squares vorbei, die sich die Innenbahn gesichert hatte. Dabei musste Mike Smith nicht mal Vollgas geben um die Konkurrentinnen locker hinter sich zu lassen. Trotzdem sprangen am Ende des selbstbewussten und ruhigen Ritts am Ende über locker vier Längen heraus.

Nach diesem erneuten sehr überzeugenden Lauf ging es für Midnight Bisou noch weiter im Niveau hinauf und sie visierte das Longines Kentucky Oaks in Chruchill Downs an. In diesem Saisonhighlight für die jungen Stuten lief Midnight Bisou wieder als Favoritin auf, dieses Mal aber nur knapp, denn eine andere herausragende Stute, Monomy Girl, hatte ebenfalls ihren Weg nach Churchill Downs gefunden.

Die beiden sollten auf dem Papier das Rennen komplett unter sich ausmachen und die Welt rund um die Pferderennen schaute gespannt auf das Duell, welchesvon gutem Wetter und trockenem Boden begleitet wurde. Midnight Bisou wurde beim verlassen der Ställe ein wenig in die Zange genommen und hatte etwas wenig Raum, was sie etliche Längen schon am Anfang des Rennens kostetet. Die Hauptkonkurrentin hingegen hielt sich an der Front des Feldes und hatte freie Bahn beim Einbiegen in die Zielgerade, was ihr auch den Sieg sicherte. Dabei flog Midnight Bisou noch in der Mitte der Bahn am gesamten Feld vorbei, was ihr einen extrem respektablen dritten Platz sicherte.

Ziemlich genau einen Monat später startete Midnight Bisou dann im Mother Goose Stakes und gewann das Rennen gegen Co-Favoritin Road To Victory extrem locker. Ihr Jockey Mike Smith musste nicht einmal zur Peitsche greifen um seine Stute mit mehreren Längen Vorsprung ins Ziel zu navigieren.

Dann traf sie im Coaching  Club American Oaks das erste Mal auf Monomy Girl in diesem Sommer, und verlor relativ deutlich gegen die als gleichwertig gehandelte Konkurrentin. Auch im Alabama Stakes hatte Midnight Bisou so ihre Probleme und konnte sich damit ihrer Favoritenrolle nicht erfreuen, dabei hatte sie lle Chancen auf den Sieg gehabt

Das erneute Duell der beiden in Philadelphia im Cotillion Stakes verlief für Midnight Bisou eigentlich nicht nach Plan, den Monomy Girl schob sich wieder vor ihr durchs Ziel, behinderte die Konkurrentinnen aber und so wurde nachträglich Midnight Bisou als Siegerin gekürt

Damit hatte Monomy Girl in den letzten Duellen stets die Nase vorn und heute sollte es erneut nicht leicht für Midnight Bisou werden.

She’s A Julie: Die Elusive Quality Tochter brauchte ein wenig, um ihre Form zu finden und die Starts 2017 waren vor allem dazu da, Erfahrung auf der Rennstrecke zu sammeln und die Pferderennen sozusagen aus erster Hand kennenzulernen. Auch die ersten Starts 2018 waren noch nicht von Erfolg geprägt und die ersten Versuche auf Gruppenebene wie dem Rachel Alexandra Stakes in Fair Grounds oder dem Fair Grounds Oaks waren jeweils von einem abgeschlagenen fünften oder sechsten Platz geprägt gewesen. Erst mit dem Wechsel nach Churchill Downs und dem Jockeywechsel zu Ricardo Santana Jr. kam die Form langsam in Gang, auch wenn der zweite Platz auch dem Umstand geschuldet war, dass das Niveau im Gegensatz zu den Gruppenrennen massiv abgesenkt wurde. Ein Sieg in einem weiteren Claimer brachte dann das Selbstvertrauen, um im Iowa Oaks wieder auf Gruppenebene zu starten und das Feld absolut zu deklassieren. Viel leichter hätte sie kaum gewinnen können, über fünf Längen betrug am Ende der Abstand auf Cosmic Burst und das obwohl sie von Santana Jr. am Ende zurückgenommen wurde und locker ins Ziel auslaufen konnte. Die Konkurrenz heute ist klar eine andere Liga, aber die Distanz oberhalb der Meile scheint ihr absolut zu liegen und es wäre keine Überraschung wenn sie hier Konkurrenzfähig wäre.

Wow Cat: Die Lookin At Lucky Tochter wechselte nach einigen bemerkenswerten Erfolgen in Chile zu Chad Brown. So gewann sie in Südamerika unter anderem das Premio Alberto Solari Magnasco und das Gran Criterium Mauricio Serrano Palma, bevor sie im Herbst letzten Jahres nach Amerika und zu Chad Brown wechselte. Dieser lies sie im St.Leger Stakes in Gulfstream Park auflaufen, welches sie erwartungsgemäß gewinnen konnte, dann ging in die Winterpause die mit einen Start im Gruppe 3 Shuvee Stakes beendete. Dort schien sie noch nicht richtig fit zu sein und musste sich der starken Front Runnerin Farrell geschlagen geben, mit dem zweiten Start in der neuen Saison kann sie aber besser in Form und konnte zuletzt das Beldame Stakes gewinnen, was sie zu einer lebendigen Außenseiterin hier macht


13.07.2019 – Delaware Park – Delaware Handicap – Elate

Pferderennen in den USA

23:25 Delaware Handicap – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.011 m  |  Preisgeld: 750.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Gerade einmal 2KG beträgt der Aufschlag für Elate in diesem Handicap, und das obwohl die Stute noch in den letzten Jahren gegen Gegner wie Abel Tasman angelaufen war und im Jahr zuvor als Favoritin für das Breeders Cup Distaff gegolten hatte. Gute Chancen also, dass sie ihren Erfolg aus dem letzten Rennen wiederholen kann und die schwächere Konkurrenz trotz des Mehrgewichts auf die Bretter schicken kann

Elate: Die Medaglia D’oro Tochter Elate ist eine der möglichen Pacesetterinnen in diesem Feld, hatte aber bei ihren Aufeinandertreffen mit Abel Tasman 2018 alle Hände voll zu tun und muss heute noch dazu mehr Gewicht tragen als die jüngeren, teils sehr vielversprechenden Konkurrentinnen.

Ihre Ausbeute an Siegen kann sich aber bisher durchaus sehen lassen und sie scheint rechtzeitig wieder in Form gekommen zu sein, um ihren Titel hier zu verteidigen.

Nach gewonnenem Maidenrennen ging es für Elate gleich in die Black Type Rennen, was aber in der ersten Jahreshälfte 2017 deutlich mehr war, als sie verkraften konnte. Erst mit einiger Erfahrung und mehr Meilen unter den Hufen lief es dann ab Kuli 2017 deutlich besser für sie, so gewann sie ein Listed Rennen und platzierte im American Oaks.

Elate versuchte bei ihrem zweiten Platz im Gruppe 1 American Oaks zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist, ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können.

Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung, die sie im Laufe der Saison aber noch mehrfach übertreffen sollte.

Nach dem Duell mit Abel Tasman gewann sie das Alabama Stakes mit Leichtigkeit, indem sie sich durch eine kleine Lücke zwischen den Pacesettern zwängte und dann mühelos einige Längen Vorsprung herausholte, was ihr die Favoritenrolle für das Beldame einbrachte. Dort gewann sie, indem sie sich über die Rückgerade an It Tiz Well heranarbeitete und Salty keine Chance lies, mit ihr mitzugehen. Dann überholte sie It Tiz Well außen und arbeite sich wieder einige Längen Vorsprung heraus was ein großes Ausrufezeichen für Elate war und sie mit leichtem Gewicht klar Favoritin für das BC Distaff platzierte.

Dort konnte sie allerdings nicht an ihre vorangeggangenen hervorragenden Leistungen anknüpfen und musste sich hinter Forever Unbrideld, Abel Tasman und Paradise Woods mit einem vierten Platz zufrieden geben. Das Rennen war durchweg hart umkämpft und Elate verlor nur wenig an Respekt in diesem Rennen, ging nach dem krönenden Saisoabschluss aber in die Winterpause und kehrte erst im Delaware Handicap auf Gruppe 2 Ebene im Juli wieder zum Rennzirkus zurück. Bei ihrem ersten Galoprennen in der neuen Saison gewann sie am Ende mit Leichtigkeit und lies unter einem guten Ritt von Jose Ortiz keine Zweifel an ihrer aktuellen Form aufkommen

Als nächstes musste sich Elate dann mit Abel Tasman messen, und die Konkurrentin und mehrfache Gruppe 1 Siegerin ist ein ziemlich harter Brocken, was Elate auch gleich zu spüren bekam. So musste sie sich auf der Zielgeraden im Duell mit Abel Tasman am Ende geschlagen geben, hatte aber im Laufe der Saison noch viel mehr Pech und konnte keinen weiteren Start in der Saison absolvieren.

2019 kam sie mit zwei Duellen gegen Midnight Bisou im Apple Blossom Handicap und dem Azeri Stakes zurück, die sie auf dem Kurs in Oaklawn Park aber beide knapp verlor.

Dafür gewann die das Fleur De Ly Handicap in Churchill dann umso überzeugender, und ich denke dass sie ihren Titel hier verteidigen kann


Saratoga – 25.08.2018 – Personal Ensign Stakes – Pick: Abel Tasman

Pferderennen in den USA

20:59 Personal Ensign Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  | Untergrund: Gut
Mega Tag in Saratoga, die Gruppe 1 Rennen stappeln sich schon fast und so ziemlich alles, was in der Szene in den USA Rang und Namen hat gibt sich heute die Ehre. Den Anfang machen die Stuten im Personal Ensign Stakes, wo ein Aufeinandertreffen der Generationen stattfinden wird. Wow Cat kam erst kürzlich aus Chile zu Chad Brown und wird als sehr heiße Kandidatin gehandelt, obwohl sie noch nicht allzuviel vorzuweisen hat. Abel Tasman und Elate haben beide einige Gruppe 1 Rennen gewinen können und sollten heute um den Sieg mitlaufen, während Farrell zeigen muss, dass der letzte Sieg auf Gruppenebene auch heute gegen bessere Gegnerinnen wiederholt werden kann.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!


Del Mar – 04.11.2017 – Breeders Cup – BC Distaff – Pick: Forever Unbridled / Elate

Pferderennen in den USA

00:35 BC Distaff – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.818 m  | Untergrund: schnell

Das letzte Gruppe 1 Rennen des Tages, das Breeders Cup Distaff Stakes, dürfte sich zu einem offenen Rennen einer ganzer Reihe von hervorragenden Stuten entwickeln.

Das Distaff ist mit zwei Millionen Dollar Preisgeld das höchst dotierte Rennen am ersten Tag des Breeders Cup und hat daher auch das beste Feld an Starterinnen angezogen, denn sowohl  Stellar Wind, die hier letztes Jahr schon dabei gewesen war, als auch Forever Unbridled, Abel Tasman und Elate gehören zu den besten Stuten, die Amerika derzeit zu bieten hat.

Im Zuge der Breeders Cup Challenge gab es auch für dieses Rennen eine Reihe von Qualifikationsrennen, die einen automatische Teilnahme-Erlaubnis für das Distaff für die jeweilige Siegerin mitbringen.

Derzeit sind es das Gran Premio Criadores in Argentinien, das Ogden Phipps Stakes und das Personal Ensign Handicap (beide Gruppe 1) in New York (Belmont und Saragota), das Fleur de Lis Handicap (Gruppe 2) in Kentucky, das Clement L. Hirsch Handicap und das Zenyatta Stakes (beide Gruppe 1) in Kalifornien (Santa Anita und Del Mar), sowie das Gruppe 1 Spinster Stakes auf dem Kurs in Keenland/Kentucky. Forever Unbridled gewann gleich zwei dieser Rennen, während auch Stellar Wind sich eines der wichtigen Rennen hatte sichern können. Es sollte ein enges Rennen mit vielen möglichen Siegerinnen werden und ist ein würdiges Highlight des ersten Tages.

Die Unbridled’s Song Tochter Forever Unbridled hat sich 2016 einen Namen machen können, aber auch im Jahr 2017 ist sie dem ihr voraus eilenden Ruf mehr als gerecht geworden.

Im letzten Jahr musste sie sich im Ogden Phipps Stakes und dem Personal Ensign Stakes noch jeweils Carvorting geschlagen geben, hatte sich aber zuvor im Gruppe 1 Apple Blossom Handicap gegen Streamline und Tara’s Tango durchsetzen können. Die beiden Starts hinter Carvoting waren durchaus vielversprechend, war sie doch zeitweise durchaus in Schlagreichweite für den Sieg gewesen und im nachfolgenden Gruppe 1 Beldame Stakes setze sie sich als klare Favoritin mit Leichtigkeit gegen die versammelte Konkurrenz durch.

Trotzdem startete sie beim Saisonabschluss im BC Distaff Stakes 2016 als Außenseiterin hinter den Größen Beholder, Stellar Wind und Songbird, die ihr auch locker eine Länge abnehmen konnten. Stellar Wind musste sich allerdings bereit sin dem Duell im letzten Jahr der stark auflaufenden Konkurrentin beugen, und dass obwohl Stellar Wind eigentlich als Mitfavoritin aufgelaufen war. Sie verpatzte allerdings den Start komplett und musste sich früh mühen, um in das Rennen zu finden, während Songbird das Tempo setzte und ihr damit eine sehr schwere Aufgabe stellte. Songbird und Beholder kämpften auf der Zielgeraden verbissen um den Sieg und keine von beiden wollte nachgeben. Songbird war als erste in die Zielgerade gekommen, Beholder lies sie aber nicht aus den Augen und setzte sofort zur Verfolgung an, schloss auf Songbird an und duellierte sich über fast 400m Kopf an Kopf mit ihr, bevor sie auf der Zielgeraden minimal die Nase vorne hatte. Hinten den beiden lief aber auch Forever Unbridled ein hervorragendes Rennen und sie kam trotz ihres Außenseiterstatus als klare Dritte ins Ziel.

Viel trennte sie nicht von Songbird und Beholder und der Saisonauftakt im Gruppe 2 Fleur de Lis Handicap hätte für Forever Unbridled nicht besser laufen können. Dort konnte sie unter hohem Gewicht den Verfolgern auf der Zielgeraden entfleuchen und mit moderatem Aufwand fast zwei Längen Vorsprung herausholen, was aber nur als Auftakt für das erneute Duell mit Songbird im Personal Ensign Stakes sein sollte. Dort lief Songbird natürlich wieder als Favoritin auf, allerdings wurden Forever Unbridled von Anfang an auch Chancen auf den Sieg ausgerechnet. Am Anfang des Rennens sah es noch nach einem Start Ziel Sieg für Songbird aus, die das kleine Feld nach Belieben anführte und einen ordentlichen Vorsprung mit auf die Zielgerade nahm, während Forever Unbridled am Ende des Feldes lief und einen erheblichen Rückstand am Ende der letzten Kurve hatte. Dann zog sie allerdings an und stürmte an Songbrid heran, die kurz vor dem Ziel der Verfolgerin dann Platz machen musste. Der Start im Personal Ensign war eine persönliche Bestleistung, die nur zwei Starts dieses Jahr scheinen Sie kaum beeinträchtigt zu haben, so dass sie zu recht als Favoritin in dieses Rennen geht

Die fünfjährige Stute Stellar Wind startet für Trainer John Sadler und hat sich in ihren bisherigen Rennen schon einen sehr guten Namen machen können und hat sich vom letzten Duell mit Forever Unbridled in der Saison 2017gut erholt – fünf Gruppe 1 Siege in den letzten sechs Rennen sind schließlich keine Kleinigkeit und positionieren sie fest an der Spitze der Stuten in Amerika. Die saubere Bilanz wird nur von einem Flop im Breeders Cup Distaff 2016 getrübt, wo sie nach dem komplett verschlafenen Start nie mehr in das Rennen fand und Victor Espinoza sie irgendwann auch nicht mehr vollständig antrieb. Ihre Karriere liest sich sehr beeindruckend und vielleicht gelingt ihr ja beim dritten Anlauf im Distaff ein Sieg.

Nach zwei Maidenrennen in Laurel Park im Jahr 2014 versuchte sie sich im Santa Ysabel Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Santa Anita. Dieses Rennen im Februar 2015 konnte sie gleich mit Leichtigkeit vor Light The City und Glory gewinnen, was sie danach zu den besseren Rennen aufschauen lies. Sie blieb der Distanz treu, startete aber im Gruppe 1 Santa Anita Oaks im April 2015, wo sie mit gut fünf Längen Vorsprung vor Luminance und Wild At Heart ins Ziel kam und damit ihren klaren Favoritenstatus in jenem Rennen rechtfertigte.

Gegen stärkere Konkurrenz beim Kentucky Oaks 2015 über 1818m kam sie „nur“ auf einen vierten Platz, musste aber auch weit außen das Feld umrunden und hatte keinen idealen Lauf in diesem Rennen. Die Konkurrenz war mit KonkurrentInnen wie Lovely Maria, I’m A Chatterbox oder Birdathewire aber auch alles andere als einfach besetzt und mit dem weiten Draw und dem Pech im Rennen ging die Platzierung definitiv in Ordnung.

Starts  über die 1818m sollten aber auch in der Zukunft problematisch sein, denn auch ihre Versuche im Breeders Cup Distaff Stakes 2015 und 2016 waren zwar mit guten Platzierungen, aber eben nicht mit dem ultimativen Erfolg gekrönt. Eigentlich kann es an den 50m mehr nicht liegen, wenn man ihre Siegesserie über die 1770m bedenkt, aber Trainer, Jockeys und Punter sind ein abergläubisches Volk, und bisher gibt es keinen Fluchbrecher in der Form von Stellar Wind – was heute aber auch unbedeutend und nur ein Stück Trivia ist.

Im Gegensatz dazu ist Stellar Wind über die kürzeren Distanzen bis zur Meile gegen einige der stärksten Konkurrenten erfolgreich gewesen, etwa im Clement L. Hirsch Stakes 2016 oder dem Zenyatta Stakes, wo sie auf  Gruppe 1  Ebene gegen Beholder und Vale Dori erfolgreich gewesen war. Das einzige Mal, als sie über die Meile oder 1770m nicht erfolgreich gewesen war, war der Start im Gruppe 1 Vanity Mile Stakes im Juni 2016 wo Beholder einfach in Bestform war und Stellar Wind auf der Zielgerade kurzzeitig geblockt wurde. Zudem hatte Stellar Wind in diesem Rennen ihr Saisondebüt gefeiert, nachdem sie zuvor seit Oktober und ihrem zweiten Platz im  BC Distaff  pausiert hatte. Diese Niederlage revidierte sie mit den Starts im Clement L. Hirsch Stakes und dem Zenyatta Stakes dann aber gleich wieder und schickte Beholder jeweils auf einen zweiten Platz. Damit startete sie im BC Distaff erneut als vielversprechende (Mit)Favoritin, musste sich aber nun doch wieder Beholder geschlagen geben, die den wesentlich besseren Lauf bekam, während Stellar Wind nicht optimal ins Rennen fand. Es war fast so als wüsste sie, dass sie in diesem Rennen im letzten Jahr schon Probleme hatte und war ungewohnt nervös in ihrem Stall vor dem Start und kam nach dem Start nie so richtig ins Rennen.

Sie ging danach erneut in die Winterpause und kehrte im April im Gruppe 1 Apple Blossom Handicap in Oaklawn Park zurück, wo sie die Konkurrenz mit Leichtigkeit dominierte, obwohl sie das meiste Gewicht tragen musste. Das nachfolgende Gruppe 1 Beholder Mile Stakes litt unter einem ungewöhnlich kleinen Feld von nur drei Starterinnen, was so einem bedeutenden Rennen ein wenig unwürdig ist, das Feld hatte es mit Vale Dori, Finest City und Stellar Wind allerdings in sich und das Ergebnis war denkbar knapp. Vale Dori gab nur extrem widerwillig ihre Führung an Stellar Wind ab und kämpfte bis zur Ziellinie, um den Nacken Vorsprung von Stellar Wind noch aufzuholen, was sie aber nicht schaffte.
Stellar Wind hatte den Start etwas verpasst, wurde dann aber direkt in das Duell mit besser weggekommenen Vale Dori geschickt, um dieser keinen Vorsprung zu gewähren, den sie auf der Zielgeraden nicht mehr hätte aufholen können. Die selbe Taktik funktionierte auch im Clement L. Hirsch Stake in Del Mar, wo Stellar Wind von Espinoza förmlich aus den Ställen geprügelt wurde, um nicht den Start zu verpassen und sich der gut gestarteten Vale Dori anzunähern. Nach dem etwas haarigen Start wichen die beiden allerdings nicht mehr voneinander ab und machten das Rennen zu einem Duell zwischen sich, mit dem Rest der Starter als Zuschauer verdammt. Das Duell der beiden war episch, mit einem knappen Sieg für Stellar Wind, die sich über die längere Distanz gegen die jüngere Vale Dori sichtlich mühte.

Abgesehen von ihren zwei Starts im Distaff hat Stellar Wind mit Beholder und Vale Dori zwei der besten aktuellen Stuten in Amerika geschlagen und sie setzt hier einen sehr hohen Standard für ihre Konkurrentinnen, auch wenn ihr letzter Sieg nicht gerade dominant war und die 1818m nicht die optimale Distanz für sie ist.

Die Medaglia D’oro Tochter Elate ist eine der möglichen Pacesetterinnen in diesem Feld und darf als Dreijährige etwas leichter als die älteren Starterinnen auflaufen. Sie hat sich in der zweiten Jahreshälfte von 2017 ganz hervorragend entwickelt und sollte selbst gegen Forever Unbridled und Stellar Wind konkurrenzfähig sein.

Elate versuchte bei ihrem zweiten Platz im Gruppe 1 American Oaks zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist, ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können.

Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung, die sie im Laufe der Saison aber noch mehrfach übertreffen sollte.

Nach dem Duell mit Abel Tasman gewann sie das Alabama Stakes mit Leichtigkeit, indem sie sich durch eine kleine Lücke zwischen den Pacesettern zwängte und dann mühelos einige Längen Vorsprung herausholte, was ihr die Favoritenrolle für das Beldame einbrachte. Dort gewann sie, indem sie sich über die Rückgerade an It Tiz Well heranarbeitete und Salty keine Chance lies, mit ihr mitzugehen. Dann überholte sie It Tiz Well außen und arbeite sich wieder einige Längen Vorsprung heraus was ein großes Ausrufezeichen für Elate war und sie hier mit dem leichteren Gewicht klar als Mitfavoritin kennzeichnet.

Paradise Woods hat in diesem Jahr im Santa Anita Oaks Anfang April eine immense Leistung vollbracht und sich damit die kollektive Aufmerksamkeit der Rennszene in Amerika gesichert –  dabei war dies erst ihr drittes Rennen.

Sie hatte zuvor bei ihrem Debüt im Januar 2017 noch einen zweiten Platz belegt, bevor sie ihr Maidenrennen in Santa Anita im März mit Leichtigkeit gewinnen konnte. Dass sie mit noch größerer Leichtigkeit einige gestandene Konkurrentinnen auf dem Weg zu ihrem ersten Gruppe 1 Sieg stehen lies, macht sie zu einer der interessantesten jungen Stuten in Amerika und im Santa Anita Oaks lies sie Abel Tasman und die anderen mit über 11 Längen einfach stehen. In diesem Rennen sah sie wie der nächste Superstar und fast sichere Sieger des Kentucky Oaks aus.

Danach ging es allerdings für die Tochter von Union Rags bergab. So startete sie im Kentucky Oaks als Favoritin, kam aber nicht über einen elften Platz hinaus und musste sich Abel Tasman deutlich geschlagen geben. Dabei ging das Rennen eigentlich gut los und Paradise Woods sicherte sich die Führung und konnte das Feld auch bis zum Einbiegen in die Zielgerade hinter sich lassen, wurde aber von Miss Sky Warrior die meiste Zeit unter Druck gesetzt und musste dem Duell am Ende Tribut zollen. Aber auch Miss Sky Warrior brach auf der Zielgeraden ein und der Weg war frei für die zurückgehaltenen Starter, wovon am Ende Abel Tasman und Daddys Lil Darling profitierten. Vielleicht wollte sie danach beim Torrey Pines Stakes die selbe Taktik anwenden und das in dem Gruppe 3 Rennen wesentlich schwächere Feld locker hinter sich zurücklassen, allerdings stolperte sie bereits beim Verlassen der Ställe und erholte sich davon augenscheinlich das Rennen über nicht mehr. Zwar konnte sich Paradise Woods noch an das Feld herankämpfen, musste sich aber außen im Mittfeld einsortieren und gab dann erneut auf der Zielgeraden deutlich nach. Zwischen den letzten beiden Rennen lagen gut drei Monate und im Torrey Pines Stakes musste Paradise Woods ein wenig mehr Gewicht tragen, als die Konkurrenz, beides dient aber nur bedingt als Ausrede für die schwache Leistung.

Im Zenyetta Stakes in Santa Anita lies sie allerdings keinen Zweifel daran, wer das Sagen in dem Rennen hat und übernahm die Führung des kleinen Feldes. Bereits nach der Hälfte des Rennens hatte sie einige Längen Vorsprung und zog das Feld zunehmend auseinander, Faithfully arbeite hart daran sie zu verfolgen, scheiterte aber deutlich an der Aufgabe und musste Paradise Woods davonziehen lassen.

Sie hat sich ebenfalls mit ihrem letzten Rennen in eine hervorragende Position für den Breeders Cup gebracht und darf auch gegen die härtere Konkurrenz nicht unterschätzt werden. Dass Sie vor Abel Tasman in den Quoten rangiert und die mehrfache Gruppe 1 Siegerin nicht als Co-Favoritin auflaufen kann, liegt vor allem an deren durchwachsender Saison 2017, dabei hat sie in ihrer Karriere schon mehrfach beweisen, dass sie kein Gruppe 1 Rennen fürchten muss.

Abel Tasman startete im letzten Jahr im August in Del Mar ihre Karriere, war bei ihrem Debüt aber noch zu unerfahren und kam nicht über einen fünften Platz hinaus. Ganz anders bei ihrem zweiten Maidenrennen im September in Santa Anita und dem folgenden Allowance Rennen in Del Mar, wo sie zunächst knapp, dann schon deutlicher gegen die Konkurrenz bestehen konnte.

Im Dezember 2016 bestritt sie dann im Starlet Stakes in Los Alamitos ihr erstes Gruppe 1 Rennen und konnte sich gegen die klare Favoritin American Gal am Ende mit gut einer Länge durchsetzen. Das Paar war deutlich abgesetzt von den Verfolgern ins Ziel gekommen und die Art, wie Abel Tasman sich auf der Zielgeraden die Führung erkämpfte war schon nett anzusehen, und sie sollte in ihren folgenden Rennen noch einige Male beweisen, dass ihre Position bis zum erreichen der Zielgeraden eher sekundär ist und sie in der Lage ist, auch ein starkes Feld von hinten aufzurollen. So eine Taktik treibt den ein oder anderen Unterstützer mit Sicherheit während dem Rennen gerne mal in die Nähe eines Herzinfarkts, aber dafür ist ihr Schlussprint von einer teils „hoffnungslosen“ Position aus immer wieder beeindruckend mit anzusehen

Bei ihrem Saisondebüt im neuen Jahr duellierte sie sich zunächst mit Unique Bella, die als haushohe Favoritin ins Santa Ysabel Stakes ging und sich auf der Zielgerade dann auch tatsächlich gegen Abel Tasman recht deutlich durchsetzen konnte. Beim Einbiegen in die Zielgerade sah das noch ganz anders aus und vielleicht hatte die lange Pause ein wenig ihre Spuren an Abel Tasman hinterlassen. Nach dem Start lief Abels Tasman der Vierergruppe um die Pacesetterin Tap It All. Unique Belle, die als Favoritin gestartet war, übernahm allerdings schnell die Fürhung und hatte auf der Mitte des Rennens gut 2 Längen Vorsprung vor dem Feld und verlängerte diese Marge noch um 2 weitere Längen in der letzten Kurve und Abel Tasman hatte locker 6 bis 7 Längen Rückstand auf die haushohe Favoritin, die an der Front machen konnte was sie wollte. Auf der Zielgeraden kämpfte sich die hart gerittene Abel Tasman noch einmal heran, Unique Bella bekam dann aber ebenfalls Druck von ihrem Jockey Mike Smith und hielt Abel Tasman souverän auf Abstand.

Es folgte der Start im Santa Anita Oaks Anfang April, wie sie erneut auf die alte Konkurrentin Mopotoism, aber auch auf Paradise Woods traf. Eigentlich war Abel Tasman ja als Favoritin gestartet, aber Paradise Woods sprintete zur frühen Führung und gab diese auch nicht mehr ab, während Abel Tasman ein wenig der Kick fehlte um den Tempowechsel von Paradise Woods mitzgehen. Denn auf der Zielgeraden nahm Paradise Woords dem Feld gut 10 Längen ab und zeigte eine enorme Beschleunigung, die Abel Tasman völlig kalt erwischte und danach war das Rennen für Abel Tasman auch schon gelaufen.

Beim Kentucky Oaks hingegen konnte Able Tasman wieder ihre alte Stärke zeigen und rollte das Feld spät von hinten auf, wobei sie auf dem weichen Untergrund unter anderem Paradise Woods auf die Bretter schickte. Es war harte Arbeit für ihren Jockey Mike Smith, aber am Ende gewann Abel Tasman doch deutlich gegen ihre nächste Verfolgerin, Daddys Lil Darling.

Nach dem Start war sie zunächst ohne besondere Eile hinter dem Feld hergelaufen, hatte dann auf der Rückgeraden das Tempo angezogen und war schnell um das Feld herum gekommen, um dann auf der Zielgeraden einen bequemen Vorsprung von über einer Länge zu haben, den sie auch bis zum Ziel nicht mehr abgeben musste. Paradise Woods war dieses Mal weit hinter ihr zurück geblieben und der ungefährdete Sieg im Oaks war eine persönliche Bestleistung für Abel Tasman, die aber in der Lage war, diese Form auch in ihr nächstes Rennen übertragen zu können.

Denn auch in nachfolgenden Gruppe  1 Acorn Stakesim Juni gab sich Abel Tasman keine Blöße, was auf Grund des starken Feldes ihrer Form in der neuen Saison einen weiteren Boost gab.

Abel Tasman lies es die Front Runner im ersten Viertel es erstmal gemütlich unter sich ausmachen und verlor fast 12 Längen auf die Führenden, kam aber auf der Rückgeraden langsam an die Führenden heran, um dann in der Kurve vor dem Ziel zum Angriff zu blasen. Der Ritt von Mike Smith war bravurös und der Schlusssprint durch die Lücke am Innenrail, die sich auftat perfekt getimet. Sie konnte Salty auf den zweiten Platz verweisen und hat damit sowohl auf gutem als auch auf weichem Untergrund (Sand) hervorragende Leistungen gezeigt. Über die weitere Distanz im Oaks war sie aber gefühlt noch besser als über die Meile im Acorn und der Start im Coaching Club American Oaks start unter einem guten Stern. Nach dem gewohnten ruhigen Start und der Position hinten im Feld folgte dann aber die Überraschung und Mike Smith schickte die Stute bereits auf der Rückgerade an die Front und über nahm die Führung.

Salty hatte vollkommen den Start verpasst und spielte zu diesem Zeitpunkt noch keine Rolle, Summer Luck wollte sich aber nicht einfach so vertreiben lassen und duellierte sich kurz, bis in der Zielgeraden Salty dann auch auf die Führenden aufschloss und ebenfalls kurzzeitig an die Führende herankam, den Tempowechsel auf der Zielegraden aber nicht mitgehen konnte Dafür kam Elate um so besser in Gang, nachdem sie sich immer nah an den jeweils Führenden gehalten hatte und den Tempowechsel ohne Probleme mitgehen konnte. Sie duellierte sich bis zum Ziel mit Abel Tasman und musste sich nur marginal geschlagen geben, was gegen die eigentlich als haushohe Favoritin angetretene Abel Tasman eine hervorragende Leistung war. Wieder einmal zeigte sich Abel Tasman überraschend verwundbar gegen ein Feld, welches sie eigentlich locker im Griff haben sollte, dafür zeigte sich aber auch eine neue taktische Vielseitigkeit , welche ihr aber im Gruppe 1 Cotillion Stakes erneut nichts brachte. It Tiz Well duelliert sich mit ihr, nachdem Abel Tasman innen am Geländer einen schnellen Sprint um mehrere Plätz hingelegt hatte und nach einem lockeren Sieg aussah. Dann aber zerrieb sich Abel Tasman an It Tiz Well, die einfach nicht aufgeben wollte und dann Stück für Stück sich von ihr absetzte.

Abel Tasman wird es schwer haben in diesem Feld, auch wenn sie mehrfach auf Gruppe 1 Niveau erfolgreich gewesen war und es ist Forever Unbridled und Elate, denen ich hier den Sieg zutraue. Elate hat It Tiz Well souverän schlagen können und sieht stärker aus als Stellar Wind, die zuletzt immer nur sehr knapp gewinnen konnte oder Paradise Woods, die eine sehr durchwachsene Leistung in diesem Jahr gezeigt hatte. Wäre es nicht Forever Unbridled, die dieses Jahr zu absoluten Höchstleistungen aufgelaufen ist und offensichtlich nur dieses Rennen die Saison über im Blick gehabt hat, es wäre wohl Elate, der ich für den Sieg hier nehmen würde.

Pick: Forever Unbridled / Elate


Saratoga – 19.08.2017 – Alabama Stakes – Pick: Elate

Pferderennen in den USA

23:40 Alabama Stakes (Grade I)

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3jährige Pferde  |  Distanz: 2.011 m  | Untergrund: Sand

New Money Honey ist die Siegerin des Gruppe 1 Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf im letzten Jahr und damit grundsätzlich auch in der offenen Altersklasse eine ernst zunehmende Gefahr für den Rest des Feldes, auch wenn die Stute sich bisher eher gegen ihre eigene Altersgruppe durchgesetzt hatte.

Sie startete auf dem Kurs in Saratoga im September 2016 ihre Karriere und unterlag nur knapp der späteren mehrfachen Gruppe 3 Siegerin La Coronel. Bereits bei ihrem zweiten Rennen konnte sie dagegen einen Sieg erringen und gewann das Gruppe 3 Miss Grillo Stakes relativ souverän vor ihren Verfolgerinnen, so dass der Sieg im Gruppe 1 BC Juvenile Fillies Turf im November nicht wirklich überraschend daher kam. Dieses Mal hatte sie La Coronel deutlich in die Schranken verwiesen und lies an ihrem Potential keinen Zweifel mehr. Das Jahr 2017 startete allerdings nach der Winterpause mit einem Flop im Gruppe 3 Appalachian Stakes in Keenland, wo sie der Dauerkonkurrentin und Mitfavoritin La Coronel unterlag und über einen sechsten Platz nicht hinaus kam. Bereits zwei Monate später dominierte sie allerdings wieder in alter Manier und gewann das Gruppe 3 Wonder Again Stakes mit Leichtigkeit vor Dream Dacing und Fifty Five. Im Belmont Derby startete sie trotzdem „nur“ als Co Favoritin hinter der über die Distanz von 2011m erfahrene Sistercharlie, konnte sich aber am Ende mit einem Nacken Vorsprung gegen die Konkurrentin durchsetzen. Dabei duellierten sich die beiden vor den Verfolgern über eine Lange Zeit beim Zieleinlauf, am Ende konnte New Money Honey den Angriff von Sistercharlie aber abwehren und sich ein weiteres, gewichtiges Rennen sichern. Wenn sie auf Sand genauso effektiv ist, sollte sie gute Chancen haben sich das zweite Gruppe 1 Rennen innerhalb eines Monats sichern zu können.

Salty ist sicher noch zu mehr fähig, als sie in ihren Rennen bisher gezeigt hat und es schimmert immer wieder großes Potential bei ihr durch. Sie hat erst im Februar 2017 ihr Debüt gefeiert, hat im dritten Anlauf aber bereits ein Gruppe 2 Rennen gewinnen können und die Konkurrenz dabei äußerst alt aussehen lassen. So konnte sie die Konkurrentin Tequilita locker auf einen zweiten Platz verbannen und hatte über 4 Längen Vorsprung vor der Verfolgerin, die auf den letzten Metern aber gut in Gang gekommen war und ordentlich aufgeholt hatte. Im Kentucky Oaks verlief das Rennen auf dem weichen Untergrund nicht nach Plan und der fünfte Platz kann ihr unter den schwierigen Bedingungen durchaus verziehen werden. Zudem verlief das Rennen für sie recht rau, Salty  und die alte Konkurrentin Tequilita wurden hin und hergeschubst, verloren an Boden und fanden nicht sofort eine Lücke um ihren Schlusssprint anzusetzen, konnten dann aber noch einigen Boden gut machen, ohne jemals gefährlich werden zu können. Mit einem besseren, ruhigeren Rennverlauf konnte Salty beim Acorn Stakes danach eine neue persönliche Bestleistung zeigen und verfolgte Abel Tasman auf der Zielgeraden als einzige noch mit kleinen Chancen auf den Sieg, ohne der Favoritin am Ende aber das Wasser reichen zu können. Über 200m mehr Distanz scheiterte Salty erneut an Abel Tasman im Gruppe 1 American Oaks, und auch Elate konnte sich knapp gegen sie kam zusammen mit der Siegerin gut drei Längen vor Salty ins Ziel. Allerdings war Salty beim Verlassen gegen die linke Seite der Ställe gesprungen und hatte den Start komplett verpatzt und war bei der Hälfte der Distanz auf der Rückgeraden immer noch gut sechs Längen hinter der Führenden und musste das Tempo im folgenden Viertel deutlich steigern, um sich in eine gute Position zu bringen und erkämpfte sich noch ein wenig Preisgeld.

Elate versuchte hingegen zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung. Die Zweite Modacious tat allerdings nicht viel dafür, der Form einen Boost zu geben und scheiterte an einem Gruppe 3 Rennen im nächsten Versuch kläglich. Im selben Rennen scheiterte auch Berned deutlich, die sich letztes Jahr im Starlet Stakes schon eine herbe Klatsche von Abel Tasman abholen mussten. Dass Elate trotz dieser Vorzeichen sich so nah an Abel Tasman herankämpfen konnte, spricht für ihre Qualität und sie dürfte über die weitere Distanz hier kaum Probleme haben

It Tiz Well gewann ihr zweites Rennen nach dem Debüt mit 10 Längen Vorsprung und zog von der Position knapp hinter der Führenden an, um über 1206m am Ende einen unangefochtenen Sieg einzufahren. Ihre Konkurrenz war nicht viel wert, aber die Leichtigkeit des Sieges kann nicht klein geredet werden und bei ihrem ersten richtigen Test im Gruppe 2 Santa Ynez Stakes danach konnte sie einen hervorragenden zweiten Platz erreichen. Es folgte ein Handicap Sieg in Santa Anita und der Sieg im Gruppe 3 Honeybee Stakes in Oaklawn Park, bevor sie im Gruppe 1 Santa Anita Oaks sich gegen wesentlich härtere Konkurrenz behaupten wollte. Sie belegte einen soliden dritten Platz und verdiente sich die Position als Favoritin im Gruppe 2 Summertime Oaks, floppte dort allerdings und kam über einen vierten Platz nicht hinaus. Sie ist klar besser, als sie dort gezeigt hatte und lief im Gruppe 3 Delaware Oaks einige Wochen auch wieder zur alten Form auf.

Unchained Melody lief allerdings im Gruppe 2 Mother Goose Stakes ein herausragendes Rennen und schlug die versammelte Konkurrenz mit Leichtigkeit und hielt auch die Verfolgerin Lockdown locker mit 3 Längen hinter sich. Lockdown war zuvor im Gruppe 1 Kentucky Oaks auf einen guten dritten Platz gekommen, nachdem sie einen alptraumhaften Start hatte, der sie viel Zeit und viel Raum gekostet hat. Unchained Melody startet hier über eine deutlich längere Distanz, hätte aber kaum leichter gewinnen können und scheint mehr als bereit zu sein, sich auf diesem Niveau hier zu probieren. Holy Helena gewann zuletzt das mit einer Millionen Dollar dotierte Queen’s Plate Stakes in Kanada in überlegener Weise und sollte in der Lage sein, ihre Form aus dem Nachbarland auch hierher zu übertagen. Die Konkurrenz in Saratoga ist wesentlich härter, aber beide Newcomerinnen haben exzellente Chancen, ihren erfahreneren Konkurrentinnen hier den Sieg streitig zu machen.

Ich denke New Money Honey hat gute Chancen auf den Sieg, aber auch Salty könnte sich als schwer zu schlagen erweisen, wenn sie hier ihre gewünschte Position an der Front sichern kann. Aber es ist Elate, die mit ihrem letzten Start wirklich zu beeindrucken wusste und nur knapp gegen Abel Tasman verlor, die hier mit Sicherheit als Favoritin starten würde.

Pick: Elate


Saratoga – 24.07.2017 – American Oaks – Pick: Abel Tasman

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00:18 American Oaks – Gruppe 1

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Für bis zu 3jährige Pferde | Distanz: 1.818 m  |  Untergrund: Gut

Die Quality Road Tochter Abel Tasman hat für ihren Trainer Bob Baffert schon einige große Rennen gewonnen und dem Trainer und die Besitzer China Horse Club International Ltd & Cleasky Farm noch um einiges reicher gemacht.

Abel Tasman startet im letzten Jahr in Del Mar ihre Karriere, war bei ihrem Debüt aber noch zu unerfahren und kam nicht über einen fünften Platz hinaus. Ganz anders bei ihrem zweiten Maidenrennen in Santa Anita und dem folgenden Allowance Rennen in Del Mar, wo sie zunächst knapp, dann schon deutlicher gegen die Konkurrenz bestehen konnte.

Im Dezember bestritt sie dann im Starlet Stakes in Los Alamitos ihr erstes Gruppe 1 Rennen und konnte sich gegen die klare Favoritin American Gal am Ende mit gut einer Länge durchsetzen. Das Paar war deutlich abgesetzt von den Verfolgern ins Ziel gekommen und die Art, wie Abel Tasman sich auf der Zielgeraden die Führung erkämpfte war schon nett anzusehen, und sie sollte in ihren folgenden Rennen noch einige Male beweisen, dass ihre Position bis zum erreichen der Zielgeraden eher sekundär ist und sie in der Lage ist, auch ein starkes Feld von hinten aufzurollen.

Bei ihrem Saisondebüt im neuen Jahr duellierte sie sich zunächst mit Unique Bella, die als haushohe Favoritin ins Santa Ysabel Stakes ging und sich auf der Zielgerade sich dann auch tatsächlich gegen Abel Tasman deutlich durchsetzen konnte. Beim Einbiegen in die Zielgerade sah das noch ganz anders aus und vielleicht hatte die lange Pause ein wenig ihre Spuren an Abel Tasman hinterlassen, vor den letzten hundert Metern sah sie jedenfalls danach aus, als ob sie Unique Bella einen harten Kampf liefern würde und die hohe Favoritin durchaus in Bedrängnis sei.

Es folgte der Start im Santa Anita Oaks Anfang April, wie sie erneut auf die Konkurrentin Mopotoism, aber auch auf Paradise Woods traf. Eigentlich war Abel Tasman ja als Favoritin gestartet, aber Paradise Woods sprintete zur frühen Führung und gab diese auch nicht mehr ab, während Abel Tasman ein wenig der Kick fehlte, denn auf der Zielgeraden nahm sie dem Feld gut 10 Längen ab und zeigte eine enorme Beschleunigung, die Abel Tasman völlig kalt erwischte. Beim Kentucky Oaks hingegen konnte Able Tasman wieder ihre alte Stärke zeigen und rollte das Feld spät von hinten auf, wobei sie auf dem weichen Untergrund unter anderem Paradise Woods auf die Bretter schickte. Es war harte Arbeit für ihren Jockey Mike Smith, aber am Ende gewann Abel Tasman doch deutlich gegen ihre nächste Verfolgerin, Daddys Lil Darling.

Nach dem Start war sie zunächst ohne besondere Eile hinter dem Feld hergelaufen, hatte dann auf der Rückgeraden das Tempo angezogen und war schnell um das Feld herum gekommen, um dann auf der Zielgeraden einen bequemen Vorsprung von über einer Länge zu haben, den sie auch bis zum Ziel nicht mehr abgeben musste. Paradise Woods war dieses Mal weit hinter ihr zurück geblieben und der ungefährdete Sieg im Oaks war eine persönliche Bestleistung, wie man hier schön sehen kann:

Auch in nachfolgenden Gruppe  1 Acorn Stakes im Juni gab sich Abel Tasman keine Blöße, was auf Grund des starken Feldes ihrer Form einen weiteren Boost gab. Abel Tasman lies die Front Runner im ersten Viertel es erstmal gemütlich unter sich ausmachen und verlor fast 12 Längen auf die Führenden, kam aber auf der Rückgeraden langsam an die Führenden heran, um dann in der Kurve vor dem Ziel zum Angriff zu blasen. Der Ritt von Mike Smith war bravurös und der Schlusssprint durch die Lücke am Innenrail, die sich auftat perfekt getimet. Sie konnte Salty auf den zweiten Platz verweisen und hat damit sowohl auf gutem als auch auf weichem Untergrund (Sand) hervorragende Leistungen gezeigt. Über die weitere Distanz im Oaks war sie aber gefühlt noch besser als über die Meile zuletzt und Salty könnte Probleme haben, heute auf der Zielgeraden auf die aufzuschließen.

Salty ist sicher noch zu mehr fähig, als sie in ihren Rennen bisher gezeigt hat und es schimmert immer wieder großes Potential bei ihr durch. Sie hat erst im Februar 2017 ihr Debüt gefeiert, hat im dritten Anlauf aber bereits ein Gruppe 2 Rennen gewinnen können und die Konkurrenz dabei äußerst alt aussehen lassen. So konnte sie die Konkurrentin Tequilita locker auf einen zweiten Platz verbannen und hatte über 4 Längen Vorsprung vor der Verfolgerin, die auf den letzten Metern aber gut in Gang gekommen war und ordentlich aufgeholt hatte. Im Kentucky Oaks verlief das Rennen auf dem weichen Untergrund nicht nach Plan und der fünfte Platz kann ihr unter den schwierigen Bedingungen durchaus verziehen werden. Zudem verlief das Rennen für sie recht rau, Salty  und die alte Konkurrentin Tequilita wurden hin und hergeschubst, verloren an Boden und fanden nicht sofort eine Lücke um ihren Schlusssprint anzusetzen, konnten dann aber noch einigen Boden gut machen, ohne jemals gefährlich werden zu können. Mit einem besseren, ruhigeren Rennverlauf konnte Salty beim Acorn Stakes danach eine neue persönliche Bestleistung zeigen und verfolgte Abel Tasman auf der Zielgeraden als einzige noch mit kleinen Chancen auf den Sieg, ohne der Favoritin am Ende aber das Wasser reichen zu können. Wenn sie die selbe Leistung hier über 200m mehr zeigen kann, hat sie durchaus gute Chancen sich an Abels Tasman für die letzten beiden Niederlagen zu rächen. Allerdings muss sie hier mehr Gewicht im Vergleich zum letzten Duell tragen, was ihre Chancen verkleinert.

Die Scat Daddy Tochter Daddys Lil Darling startet für Trainer Kenneth McPeek, der mit der vierjährigen Stute schon einige Male knapp an einem Gruppe 1 Erfolg vorbeigeschrammt ist. Nach ihrem verschlafenen Debüt im Juni 2016 gewann sie ihre nächsten beiden Rennen souverän und konnte sich dabei unter anderem ihren ersten Gruppensieg im Gruppe 2 Pocahontas Stakes gegen Ever So Clever, Dream Dancing und Bling On The Music sichern. Danach verlor sie im Gruppe 1 Alcibiades Stakes mit einer Länge gegen Dancing Rags, auf die sie allerdings beständig aufholte. Der vierte Platz im Gruppe 1 BC Juvenile Fillies einen Monat später war eine weitere hervorragende Leistung und es schien danach im Gruppe 2 Golden Rod Stakes mehr oder minder nur eine Formsache zu sein, den Sieg gegen die leichtere Konkurrenz zu behaupten. Wieder verlor sie allerdings gegen eine Konkurrentin, dieses Mal Farrell von Trainer W. Catalano, und wieder holte sie auf den letzten Metern deutlich auf die Siegerin auf.

Nach der Winterpause debütierte sie im Gruppe 3 Florida Oaks, floppte da allerdings unerwartet deutlich, was man allerdings auf die Pause schieben kann, lief sie doch im folgenden Ashland Stakes wieder zur alter Form auf. Sie belegte in diesem Gruppe 1 Rennen einen hervorragenden zweiten Platz, hatte dieses Mal am Ende allerdings nicht mehr die Kraft, um noch auf die Siegerin Sailor’s Valentine weiter aufzuholen. Vielleicht brauchte sie auch den zweiten Start in der Saison noch, um endlich wieder so richtig in Fahrt zu kommen und der zweite Platz hinter Abel Tasman im Kentucky Derby scheint diese Theorie zu bestätigen, denn dort konnte sie auf dem weichen Untergrund auf den letzten Metern wieder wie gewohnt jede Menge Boden gut machen.

Sie startete danach im Belmont Oaks, hatte auf dem Rasen allerdings am Ende nicht dem selben Speed wie auf dem Sand und konnte nicht mit der Siegerin New Money Honey oder Sister Charlie mitgehen. Zurück auf dem Sand kann man von ihr aber deutlich mehr erwarten. Daddys Lil Darling hat einen ähnlichen Stil wie Abel Tasman, ist nur nicht ganz so gut darin wie die mehrfache Gruppe 1 Siegerin und braucht ein wenig Glück, um diese zu schlagen. Schließt sich die Lücke für Abel Tasman auf der Zielgeraden oder bekommt Daddys Lil Darling eine Traumpassage am Innengeländer ist sie allerdings brandgefährlich.
Elate gewann zuletzt das Light Hearted Stakes, macht hier aber einen großen Schritt in der Klasse nach oben. Sie gewann das Rennen allerdings locker mit 6 Längen Vorsprung und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung. Die Zweite Modacious tat allerdings nicht viel dafür, der Form einen Boost zu geben und scheiterte an einem Gruppe 3 Rennen im nächsten Versuch kläglich. Im selben Rennen scheiterte auch Berned deutlich, die sich letztes Jahr im Starlet Stakes schon eine herbe Klatsche von Abel Tasman abholen musste. Die beiden Mark Casse Starterinnen Summer Luck und Corporate Queen haben beide auf Gruppe 2 Niveau bisher platzieren können, sind aber vermutlich nicht auf dem Niveau von Daddys Lil Darling, Salty oder Abel Tasman, die das Rennen dominieren sollten. Es wird interessant sein, wer das Tempo hier setzten möchte und es wird viel davon abhängen, ob etwa Salty das Tempo nach Belieben diktieren darf oder ob Konkurrenz um die Führung ein schnelles Tempo erzwingt. Umso schneller das Tempo, umso besser für Abel Tasman und Daddys Lil Darling, mit klarem Vorteil für die Stute von Bob Baffert.

Bob Baffert hatte mit Arrogate gestern allerdings schon einen Favoriten, der absolut enttäuschte und Saratoga ist dafür bekannt, dass der Kurs Champions und Favoriten reihenweise die Laune verdirbt. Zudem scheint gerade die sprichwörtliche Pest unter den Favoriten ausgebrochen zu sein, haben doch neben Abel Tasman auch noch Ashleyluvsuggar und fast auch noch Lady Eli in Saratoga verloren. Favorite Bakers be warned.

Pick: Abel Tasman


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