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Epsom Derby

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Investec Derby bleibt in Epsom

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Gute Nachrichten für alle Fans des Derbys in England, nachdem viele Optionen hin und her überlegt wurden, ist nun ein Plan für das Derby erstellt worden, der wohl Bestand hat und uns die Chance auf das Classic in wenigen Wochen gibt – wenn auch ohne Publikum. Wenn Ihr also geplant hattet, einen Ausflug nach England zu machen und dabei den vorherrschenden Grenzkontrollen zu entwischen – es lohn sich nicht. Packt die Schwimmflossen und den schwarzen Neoprenanzug wieder ein und genießt das Rennen lieber von daheim.

Das Investec Derby wird diesen Sommer in seiner traditionellen Heimat in  Epsom bleiben, nachdem der vorgelegte Plan des Jockey Clubs, das Classic Rennen an einem Samstag im Juli oder August zu veranstalten, offiziell genehmigt wurde. Einer der Hauptpunkte für die Genehmigung ist allerdings, dass der normale öffentliche Zugang zur Rennbahn und dem umliegenden öffentlichen Land für 24 Stunden verboten sein  wird

Bei einem Sondertreffen der Verantwortlichen von Epsom und Walton Downs unterstützten die neun teilnehmenden Mitglieder den Vorschlag allgemein und stellen sich damit den Befürchtungen entgegen, dass das berühmteste Flat-Rennen der Welt Epsom zum ersten Mal außerhalb der beiden Weltkriege verlassen könnte. Man muss sich hier einmal vor Augen führen, was Corona für eine Sogwirkung entfaltet, dass Maßnahmen in Betracht gezogen werden, die sonst nur bei Weltkriegen durchgeführt wurden. Übertrieben oder nicht, das Derby darf nun in Epsom bleiben, sehr zur Freude der Fans.

Epsom wird nun mit der örtlichen Polizei und anderen Stellen zusammenarbeiten, um die Planungen abzuschließen, wie  die Rennbahn in ihren Umfang komplett eingezäunt werden kann, sodass eine Veranstaltung mit sieben Rennen inklusive Derby und Oaks im Einklang mit den bestehenden Anordnungen wegen Corona hinter verschlossenen Türen abgehalten  werden kann, ganz nach Anweisungen der Regierung.

Denn die Regierung von Boris Johnson hat Sportereignisse, mindestens bis Anfang Juni erst einmal gesperrt, allerdings hat Epsom-Generaldirektor Simon Durrant in Zuge der Planungen verlautbaren lassen, dass das Ziel sei, die beiden Klassiker „ungefähr sechs Wochen“ nach der Wiederaufnahme des allgemeinen Rennengeschehens zu veranstalten. Also genug Zeit um ein wenig Gefühlt für die Rennen wieder zu bekommen, und sich dann so richtig auf die Klassiker der Insel zu freuen

Delia Bushell, Geschäftsführerin der Jockey Club-Gruppe, begrüßte die Entscheidung der Verantworlichen und sagte: „Wir arbeiten hart an einem praktischen und umsetzbaren Plan, um das Investec Derby 2020 und das Investec Oaks 2020 in ihrem traditionellen Zuhause, allerdings ohne Menschenmenge und erst nach Genehmigung der Wiederaufnahme der allgemeinen Rennen zu veranstalten.“Ich möchte den Epsom und Walton Downs Conservators meinen aufrichtigen Dank für ihre Unterstützung heute aussprechen

Diese beiden Klassiker spielen eine wichtige Rolle in der reinrassigen Renn- und Zuchtbranche. Daher ist es für sie von großer Bedeutung, in dieser schwierigen Zeit weitermachen zu können. Unsere Teams freuen sich jetzt darauf, mit der British Horseracing Authority und den lokalen Behörden zusammenzuarbeiten, um unseren Plan in die Tat umzusetzen.“

In dem eintscheidenden Komitee sitzen einige der Verantwortlichen für die Rennbahn in Epson und auch Trainer Simon Dow sitzt als Entscheidungsträger bei, so dass es nicht wirklich überraschend ist, dass dieser Vorschlag des Jockey Clubs so erfolgreich war – schließlich wurde der Vorschlag sozuagen in Zusammenarbeit mit den Entscheidungsträgern entworfen. Trainer Simon Dow führte noch weiter aus:

„Für mich ist dies das berühmteste Rennen der Welt. Es ist entscheidend, dass dieses Rennen und das Oaks gleaufen werden. Ich weiß, dass es hinter verschlossenen Türen stattfinden wird, aber so soll es sein. Es ist wichtig für die Industrie, für die Züchter, für die  Trainer und für alle Beteiligten“

„Wir wollen nicht, dass es woanders hingeht. Es ist wichtig, dass es hier stattfindet.“

Da bleibt gar nicht so viel zu zu sagen – es ist wirchitg, dass wieder alles in Gang kommt, auch wenn es sicher dieses Jahr anders sein wird als die Jahre zuvor. Wie es mit den Wetten dann weiter geht? Es wird spannend werden, ich kann mir gut vorstellen dass wir einige Überraschungen erleben werden, denn mehr als ein Traininingsplane für dieses Jahr dürfte gehörig durcheinander gekommen sein!

 


01.06.2019 – Epsom – Epsom Derby – Pick: Telecaster

Pferderennen in England

17:30 Epsom Derby – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 2.420 m  |  Preisgeld: 1.623.900 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Sir Dragonet: Der Coronet Sohn wird von dem irischen Star Traine Aiden O Brien trainiert, der ja sowohl in Irland als auch in England immer vorne mit dabei ist, und jedes seiner Pferde muss man immer auf dem Shirm in einem Rennen wie diesem haben.
Viele Rennen hat Sir Dragonet bisher nicht absolviert, zwei sind es an der Zahl, aber beide Rennen in dieser Saison hat er mit Leichtigkeit gewinnen können. Sein erstes Rennen in Tiperary war dabei nur ein Maidenrennen und noch startete Sir Dragonet nur als Außenseiter – besiegte in diesem 1.5m Rennen die Konkurrenten aber mit Leichtigkeit.
Das machte ihn dann zumindest zu einem der in Frage kommenden Sieger beim Gruppe 3 MBNA Chester Vase Stakes, Favoriten waren allerdings andere, denen man den Sieg auf Grund ihrer vorherigen Leistungen mehr zugetraut hatte.
Sir Dragonet blieb allerdings am Tempo dran und übernahm unter minimalem Druck die Führung auf dem letzten Furlong. Ab da ging es nur noch um Sir Dragonet, denn mit dem eingeleiteten Tempowechsel zog Sir Dragonet dem Rest des Feldes davon und gewann unangefochten mit 8 Längen Vorsprung. Das war ein Rennen über gut bis weichem Untergrund und wieder 1m4f, also ziemlich genau das, was er auch heute wieder unter den Hufen haben wird.
Norway, ebenfalls ein Schützling von Aiden O Brien, hat sich im Gruppe 3 MBNA Chester Vase Stakes mit Sr Dragonet messen müssen, und ist sang und klanglos untergegangen. Dabei war er unter Ryan Moore gestartet, welcher der beste Jockey von O’Brien ist und seine besten Pferde reitet. Aber selbst die Erfahrungen die Norway im letzten Jah hatte sammeln können haben ihm nicht helfen können. Dabei hatte er im letzten Jahr nach zwei Versuchen das Zetland Stakes auf Listed Ebene gewinnen können und einen hoffnungesvollen dritten Platz im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud belegt.
Vielleicht war er bei seinem ersten Start in der neuen Saison einfach noch nicht ganz fit und konnte nicht zeigen was in ihm steckt? Möglich, aber bei beiden Gruppenrennen, sowohl in Frankreich als auch gegen seinen Stallgefährten Sir Dragonet, sah Norway etwas zu eindimensional aus, um mit dem Stallgefährten hier mithalten zu können.
Telecaster: Der  New Approach von Henry Morisson lief eine Weile unter dem Radar, was ielleict auch an seinem gescheiterten ersten Versuch in einem Maidenrennen über 2051m über den Kurs in Docaster lag. Er war zwar nicht als Favorit gestartet, die 1 Längen Niederlage gegen Bangkok über guten Boden war aber auch nicht wirklich etwas Besonderes. Wenig überraschend war auch das nächste Rennen in einem soliden Handciap in Windsor nicht unbedingt unter den besten Vorzeichen angegangen worden, schließlich liefen auch Konkurrenten wie Dollar for Dollar auf – Telecaster hatte aber auch einige Vorschusslorbeeren bekommen und dürfte als knapper Favorit auflaufen. Das Duell lief also auf Telecaster gegen Dollar For Dollar hinaus, allerdings gab es kein wirkliches Duell zwischen den beiden, sondern Telecaster übernahm die Führung nach 2 und gewann locker und unangefochten mit einem kleinen Tempowechsel. Der Lauf als Front Runner war extrem beeindruckend gewesen und es war kein Wunder, dass man auch im Vorfeld des Al Basti Equiworld Dubai Dante Stakes auf Gruppe 2 Ebene gewarnt war vor den Fähigkeiten des Front Runners.
Too Darn Hot war der eigentliche Favorit des Al Basti Equiworld Dubai Dante Stakes, und die beiden nahmen sich im Rennen auch nicht viel. Too Darn Hot übernahm wieder die Führung, musste sich aber dann aber im vorderen Feld einsortieren und die Führung an Trogenev überlassen – Too Darn Hot schloss auf die beiden auf der Zielgeraden auf, der Front Runner knickte erwartungsgemäß zu diesem Zeitpunkt ein und übergab an Telecaster die Führung.
Telecster driftete ein wenig auf der Zielgeraden nach rechts, fand aber die nötige Kraft um sich noch gegen den aufschließenden Too Darn Hot zu beweisen. Telecaster war an diesem Tag einfach zu schnell für den Konkurrenten, der es schlicht nicht schaffte, die entscheidenden Längen noch gut zu machen.
Klar ist: Man sollte Telecaster hier nicht die lange Leine lassen, sonst ist er weg und wird auch vom Favoriten hier nicht mehr eingeholt werden.
Broome: Der  Australia Sohn ist ein weiterer Starter von Aiden O Brien, der sich nicht nur wegen dem guten Training seines Trainers hier gut entwickeln könnte. Die Karriere bisher ist durchaus vielversprechend gewesen, nachdem am Anfang zwei Versuche gebraucht wurden um das Maidenrennen abzuschließen . Danach ging es aber relativ schnell in die Gruppenrennen, aber es setzte zunächst eine herbe Niederlage im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes über 1408m in York, in dem Broome einfach nicht wirklich in Gang kommen wollte. Ganz anders lief es dann schon wieder im Gruppe 2 Champions Juvenile Stakes zurück in Irland, wo er hinter Madhmoon einen guten zweiten Platz belegen konnte. Das Rennen war ein erstes kleines Ausrufezeichen, welches auf Gruppe 1 Ebene in Longchamp im Prix Jean-Luc Lagardère noch einmal untermauert werden konnte.
Dort startete er wie der spätere Sieger Royal Marine als Außenseiter hinter Anodor, der die Wetten dominierte, allerdings konnte sich Royal Marine auf der Zielgeraden gut vom Feld lösen und zusamen mit Broome in Führung gehen. Royal Marine gewann das Duell der beiden mit knapp 0,3 Längen, aber Broome ging ganz offensichtlich in die richtige Richtung.
Es folgte die Winterpause, die mit einem Start im April in Leopardstown im Gruppe 3 McGrath Ballysax Stakes beendet wurde.
Das Rennen gewann Broome mit beeindruckenden 8 Längen Vorsprung für sich entschied. Dabei hing Broome 3 Furlong vor dem Ziel dem Feld noch hinterher und erst 2f vor dem Ziel kam er langsam an die Führenden heran, übernahm ab da aber locker die Führung und war so schnell weg vom Feld, dass man als Beobachter am Ende nur beeindruckt sein konnte.
Im nachfolgende Gruppe 3 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes verpasste Broome zunächst den Start und musste dem Feld hinteherlaufen, was aber seiner üblichen Taktik entsprach und deswegen nicht allzu schlimm war. Broome fing sich und kam immer näher an die Führenden heran, um dann ein Furlong vor dem Ziel die Führung zu übernehmen und unter harten Druck seines Jokeys sich dann vom Feld abzusetzen – um einen beeindrukenden Sieg zu feiern.
Er hat hier mehr vor der Brust, aber er ist einer dieser Aiden O Brien Starter, die hier für eine Überraschung sorgen könnten.

Epsom – 03.06.2017 – Epsom Derby – Picks: Eminent / Best Solution EW / Dubai Thunder EW

Pferderennen in England

17:30 Epsom Derby – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde | Distanz: 2.420 m | Untergrund: gut

Das Epsom Derby, das großartigste Flachrennen der Welt gibt sich wieder die Ehre. Es ist das bestdotierte Flatrennen in England und das wichtigste Classic Rennen der Saison, zudem ist es das mittlere der drei Classic Rennen die die Triple Crown formen.

Das englische Derby ist das „original“ Derby, auch wenn sich der Begriff selbstständig gemacht hat und nun in der ganzen Welt benutzt wird, wie das Kentucky Derby oder das Deutsche Derby. 1779 eingeführt, wurde das Rennen zu Ehren eines der Mäzen des Rennens, dem Earl Of Derby, benannt wurde. Lord Derby selbst gewann das Rennen mit einem seinem Starter Sir Peter Teazle im Jahr 1787 und das traditionsreiche Rennen hat sich im Laufe der Jahrhunderte zum wahren Publikumsmagneten in der ganzen Welt entwickelt.

Dieses Jahr wird das Rennen umso spannender, da kein klarer Favorit erkennbar ist und die Sieger der Guineas Rennen sich dieses Jahr hier leider nicht die Ehre geben werden.

Die einzige Stute im Feld Diore Lia, dürfte ebenfalls keine Rolle um den Sieg spielen und so bleibt es an den Hengsten, den Sieger unter sich auszumachen. Fast alle Teilnehmer außer der einsamen Stute haben solide Chancen auf den Sieg, selbst der Außenseiter Pealer hat durchaus Aussichten auf den Sieg. Er läuft für John Godsen auf, der auch Khalidi, Glencadam Glory, Crowned Eagle und Cracksman ins Feld führt. Das Aufgebot des Trainers ist immens und On Par mit dem von Aiden O’Brien.

Pealer startet unter Silvestre de Sousaund brauchte ganze vier Versuche, um seinen Maidenstatus zu brechen, gewann dann aber mit Leichtigkeit. Zwei Mal zuvor war er Zweiter geworden und kam an Monarchs Glen und Jukebox Jive bis auf eine Länge heran.  Nicht besonderes an Form, aber ein guter Lauf zuletzt und wie fast alle anderen Stater offen für Leistungssteigerungen.

Glencadam Glory verlor im Derby Trial gegen Best Solution in Lingfield Mitte Mai deutlich, setzte sich aber vor das restliche Feld und konnte einen durchaus guten Eindruck hinterlassen. Auch seine Form hinter Flood Warning im Handicap in Sandown zuvor war nichts besonderes und die Form seines Maidensieges zuvor hat sich bisher auch nicht besonders entwickelt. Mit der zusätzlichen Erfahrung könnte er sich hier aber steigern, wie man an Best Solution zuletzt gesehen hat.

Er gewann im zweiten Anlauf sein Maidenrennen und platzierte danach auf Listed Ebene, bevor er im Gruppe 3 Tattersalls Stakes in Newmarket Stakes auf einen soliden vierten Rang hinter Sir Dancealot, Whitecliffsofdover und dem Sieger Larchmoont Lad einlief. Über die etwas längere Distanz von einer Meile kam er im Dubai 100 Autumn Stakes dann zwei Längen vor Zainhom und The Anvil ins Ziel und hatte damit im Oktober sein erstes Gruppenrennen gewinnen können. Er kam im Gruppe 1 Criterium de Saint Cloud einen Platz hinter Waldgeist ins Ziel und schlug damit den Gruppe 2 Sieger Capri um einen Platz. Es folgte die Winterpause und zwei Starts, de deutlich unter dem Niveau lagen was er in der letzten Saison gezeigt hatte. Erst der deutliche Schritt in der Distanz nach oben auf 1m3f gab ihm im Derby Trial wieder einen Schub nach oben. Er hatte die Kraft um sich auf dem Zieleinlauf deutlich von den Feld abzusetzen und sich vor dem Ziel ein wenig mehr Zeit zu lassen, so dass man darauf gespannt sein darf, ob er die selbe Leistung noch einmal wiederholen kann.

Crowned Eagle ist der nächste Starter im Feld für John Godsen, ist aber wieder ein Teilnehmer mit fraglicher Form. Drei Starts benötigte es, bis er seinen Maidenstatus im letzten Jahr brechen konnte, wurde aber von Rennen zu Rennen besser und schaffte den dritten Start dann mit Leichtigkeit. Seine Winterpause beendete er mit einem Start in einem Handicap in Windsor über 2000m, welches er mit Leichtigkeit gewinnen konnte, und er scheint bereit für den Schritt in der Distanz hinauf, allerdings verliert er Frankie Dettori, der nun auf seinem Stallgefährten Cracksman reiten wird.

Dieser hat erst zwei Start hinter sich, einen in der letzten Saison und einen in der diesjähirgen Saison, aber offensichtlich ist John Godsen und sein Team von dem Sieg im Investec Derby Trial über Permian derart begeistert, dass Frankie die Zügel von ihm und nicht einem seiner Stallgefährten übernimmt. Der Sieg war aber durchaus beeindruckend, hing er doch zunächst dem Feld hinterher, lief unsauber und fand 3f vor dem Ziel keine Lücke, konnte sich dann außen aber vorbeischieben und das Rennen noch gewinnen. Permian gewann danach ein Listed Rennen in Newmarket mit Leichtigkeit und danach das Gruppe 2 Betfred Dante Stakes  in York und tritt heute hier wieder an. Er hat sich bisher nicht an den 2400m herangewagt, konnte seine Form in den letzten Rennen aber dezent steigern. Viel Luft blieb ihm nicht in seinen letzten Rennen, auch wenn er stark zum Ziel lief, denn dafür saß ihm Benbati zu sehr im Nacken.

Im direkten Vergleich kann man von Cracksman vielleicht den größeren Sprung im Niveau erwarten, und nicht zu unrecht sind große Erwartungen in den Frankel Sohn gesetzte worden.

Letzte Chance für Godsen ist Khalidi, der sich bereits 2016 in zwei Rennen hatte durchsetzen können. Sein Saisondebüt in Doncaster war nicht schlecht, aber noch nicht das. was Khalidi leisten kann, und so brauchte es den nächsten Stark im bet365 Feilden Stakes auf Listed Ebene, um den nächsten Sieg zu erringen. Dabei konnte er sich gegen den Favoriten Saloun mit einem Nacken durchsetzen, hatte diesen aber trotzdem auf den letzten Metern gut im Griff. Dieser hatte sich bei seinem letzten Start in der Saison 2015 in der Racing Post Trophy auf einen dritten Rang vorkämpfen können und hatte auch im Prix Jean-Luc Largardere mit einem zweiten Platz hinter dem klaren Sieger National Defense überzeugen können.

Im Havana Gold Newmarket Stakes lief er unsauber nach dem Einbiegen in die Zielgerade und Frankie Dettori nahm ihn zurück, nachdem klar war, dass er an Permian nicht mehr herankommen würde. Das nächste Rennen auf Listed Ebene über 1m3f in Goodwood war dann allerdings wieder eine Show des Starters von John Godsen und er gewann das Rennen mit 5 Längen ohne sich dafür wirklich anstrengen zu müssen. Eine starke Leistung unter Frankie Dettori, der sich aber ja auch gegen den Ritt auf Khalidi entschieden hat.

Cracksman hätte eigentlich im Dante laufen sollen, verpasste das Rennen aber und seine Vorbereitung ist daher nicht ganz so, wie von dem Star Trainer eigentlich geplant.

Das Aufgebot von Aiden O’Brien hat es allerdings auch in sich, der Favorit Cliffs Of Moher allen voran. Dieser hat zwei Starts in der letzten Saison absolviert und schlug beim zweiten Versuch in seinem Maidenrennen Orderofthegarter, der in der Vorbereitung auf das Guineas im 2,000 Guineas Trial Stakes im April das Feld deklassierte. Cliffs Of Moher gewann ebenfalls bei seinem Saisondebüt in diesem Jahr und lies im Dee Stakes Bay Of Poets hinter sich. Er schien den Schritt die Distanz hinauf zu mögen und O’Brien gelingt es wie kaum jemand anderem, seine Starter für ein Rennen wie dieses vorzubereiten. Mit der Wahl von Ryan Moore ist der Sohn von Galileo der bessere der beiden Favoriten.

Capri startet ebenfalls für den irischen Erfolgstrainer und gewann letztes Jahr zunächst das Coolmore Canford Cliffs Stakes um dann das Gruppe 2  vor Juddmonte Beresford Stakes vor Jucantan zu gewinnen. Best Solution nahm ihm im Creterium De Saint-Cloud eine halbe Länge ab und so kam Capri als eigentlich Favorit nur als Dritter ins Ziel. Er hatte auf dem Untergrund nicht ganz den Speed um mit den beiden Siegern mitzugehen, trotzdem waren die Leistungen im Jahr 2016 sehr gut und mit dem Gruppe 2 Sieg hatte er mehr erreicht, als viele der heutigen Konkurrenten. Sein Start in die neue Saison war schlechter als erwartet und auch die knappe Niederlage im Gruppe 3 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes gegen Yucatan und Douglas McArthur war keine überragende Leistung. Ihm fehlte erneut die Geschwindigkeit, um auf den letzten Metern mit dem Sieger mitzugehen. Wenn er ideal platziert wird, hat er trotzdem gute Chancen auf den Sieg, muss aber aufpassen dass er auf der Zielgeraden nicht in ein Duell um Geschwindigkeit gezogen wird, sondern das Rennen bereits früh in die Schlussphase zieht. Bei so vielen Startern ist ein gutes Tempo und ein ordentlich langer Sprint zum Ziel nicht ausgeschlossen und Capri wird von der längeren Distanz profitieren.

Venice Beach gewann das Gruppe 3 Chester Vase Stakes in Chester mit über 5 Längen Vorsprung und seine Karriere nahm nach dem ersten Versuch über 1m4f zuvor schon ordentlich Fahrt auf. Die gewonnenen Rennen sind nicht auf dem Niveau des Derbys, allerdings hat er gute Erfahrungen über die heutige Distanz gemacht und ist einer von nur zwei Startern, die einen Sieg über die heutige Distanz überhaupt vorweise können. Donnacha O’Brien ist ein junger talentierter Jockey, der hier einen Eindruck machen wird.

Eminent ist ein weiterer Frankel Sohn, der sich bisher aber ausschließlich auf den Kurs in Newmarket konzentriert hat. Er gewann sein Maidenrennen und danach den Start im Gruppe 3 bet365 Craven Stakes, wo er den Racing Post Trophy Sieger Rivet und den heutigen Konkurrenten Benbatl auf die Plätze verbannte. Benbatl hatte einen guten Lauf hinter Pemian im Dante Stakes bei seinem Saisondebüt und hat damit knappe Plätze hinter zwei seiner Hauptkonkurrenten in der letzten und in dieser Saison belegt.

Eminent feierte sein Saisondebüt im 2000 Guineas, war in jenem Rennen aber klar deklassiert worden, was aber auch keine Überraschung war. Churchill, Lancaster Bomber, Al Wukair und einige der anderen Konkurrenten im Guineas waren  vielleicht über die Distanz der Meile ein wenig zu hart und es bestand schon im Vorfeld die Meinung, das er über etwas weitere Distanz bessere Leistungen zeigen kann, wenn man das Rennen im Craven Stakes betrachtet.

Spannend ist aber auch Dubai Thunder, der vor drei Wochen noch keinem außerhalb des Stalls von Saeed Bin Suroor bekannt war. Sein Maidenrennen in Newbury war allerdings eine klasse für sich und er konnte sich mit über 10 Längen vor dem Rest des Feldes durchsetzen, und das ohne wirklich zu schwitzen. Das Ganze war auf weichem Untergrund und nur ein Maidenrennen, aber Saeed Bin Suroor entschied sich ihn hier unter Adam Kirby auflaufen zu lassen und sein Schützling hat auch noch Stall 1 sichern können. Es ist ein ziemlicher Longshot, aber sowohl von der Zucht als auch von der gezeigten Reife her ist er in diesem Feld nicht ohne Chancen.

Es ist unmöglich, das Feld auf einen oder zwei Starter herunterzubrechen in diesem Jahr. Die beiden Favoriten Cracksman und Cliffs Of Moher sind beides Starter, die zu Recht als Favoriten gehandelt werden. Von Cracksman erwartet man einen Leistungssprung, der aber nicht kommen muss, dafür hat er einen Sieg auf diesem Kurs vorzuweisen. Cliffs Of Moher wird die längere Distanz mögen und startet für O’Brien, der im Moment einfach alles gewinnt was es in England zu gewinnen gibt

Sein Venice Beach ist allerdings auch nicht zu verachten und wenn Capri einen idealen Lauf bekommt, kann er seinen Stallgefährten den Tag verderben.

Permian saß Cracksman allerdings eng im Genick bei dessen Sieg in dieser Saison und steigerte seine Form danach deutlich. Stall 3 ist ein guter Draw für dieses Rennen und er hat gute Aussichten, die Platzierungen mit Cracksman herumzudrehen, vor allem da dieser seinen geplanten Lauf im Dante verpasst hat.

Best Solution zeigte allerdings eine neue Bestform, als er das erste Mal über 1m4f startete und hat seinen heutigen Konkurrenten damit einiges voraus, während Dubai Thunder so ziemlich alles sein könnte. Eminent sollte sich von seinem Saisondebüt im Guineas 2000 erholt haben und über die weitere Distanz eine bessere Leistung erzielen können. Benbatl war nah an Permian dran im Dante und wird bei seinem zweiten Start in der Saison noch unterschätzt.

Picks: Eminent / Best Solution EW / Dubai Thunder EW

 

 


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