Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Exultant

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Exultant.

17.11.2019 – Sha Tin – The Jockey Club Cup – Pick: Exultant

Pferderennen International

08:15 The Jockey Club Cup – Gruppe 2

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.000 m | Preisgeld: 4.250.000 HKD | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut

 

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen.So ganz konnte er dann an den Erfolg im 2400m Gruppe 1 Hong Kong Vase im Dezember nicht anknüpfen, aber der vierte Platz hinterm dem klar dominierenden Paar Exultant und Lys Gracieux war trotzdem eine gute Leistung.

Eagle Way wird in der Regel über das Jahr in Form gehalten und gönnt sich nur wenige längere Pausen, und auch die Saison 2018 / 2019 war da nichts anderes, denn schon im Januar ging es für Eagle Way in den The January Cup, in dem er allerdings nichts von seiner Form zeigen konnte und auf dem letzten Platzs ins Ziel einlaufen musste. Bis zum nächsten Rennen gönnte sich Eagle Way dann immerhin einen Monat Pause, aber das Ziel war ja auch der The Hong Kong Gold Cup auf Gruppe 1 Ebene und damit kein Kinderspiel, sondern ein hartes Rennen welches von einigen der besten 2000m Spezialisten aus Hong Kong besucht wird – wie etwa Exultant, der das Rennen auch ein weiteres Mal gewinnen konnte. Eagle Way scheiterte ein weiteres Mal und musste sich deutlich distanziert auf einem sechsten Platz einfinden, was nun eine zweimonatige Pause bis zum The QE II Cup nach sich zog – in dem Exultant auf seinem zweiten Platz hinter Win Bright erneut deutlichen Abstand auf Eagle Way gewinnen konnte – und das selbe Spiel wiederholte sich zu allem Überfluss exakt einem Monat später im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup über 2400m, als Exultant sich in einem spannenden Schlusssprint gegen den aufschließenden Rise Hill durchsetzen konnte.

Eagle Way schien nicht an seine Form aus dem Herbst 2018 anknüpfen zu können und es wurde mit Spannung erwartet, ob er im Herbst 2019 wieder in Form kommen würde, was allerdings beim Saisoneinstand im The Oriental Sha Tin schon einmal nicht gelang, und auch im The Sa Sa Ladies Anfang November scheiterte Eagle Way wieder einmal deutlich. Die Siege des letzten Jahres scheinen immer mehr eine Fata Morgana und selbst als EW Pick kann man ihn derzeit nicht empfehlen.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruz gewann zur Zeit seines Debüts im Jahr 2017 im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hufen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Dann kam der Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup zwei Wochen später, wo auch Eagle Way wieder mit von der Partie war. Dieses Mal waren die Gewichte fix verteilt und Exultant musste sich mit einem Konkurrenten herumschlagen, der ihn im letzten Rennen hatte schlagen können und nun trotz eines 3KG schlechteren Gewichtsverhältnisses eine hervorragende Figur abgeben konnte. Der zweite Platz hatte in dem Rennen dann auch den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt auch nun noch die Nase vorn hatte.

Eagle Way war dementsprechend auch der Außenseiter in dem Rennen während man Exultant und Glorious Forever die Favoritenrolle im The Bochk Jockey Club Cup zugedacht hatte. Beide enttäuschten ein wenig, aber Exultant zeigte einen guten Schlußkampf und konnte dabei Werther auf den dritten Platz verbannen, und das deutlich. Die Leistung machte Hoffnung auf mehr im Gruppe 1 Hong Kong Vase Anfang Dezember, wo Exultant über die 2400m startete über die er bereits das Gruppe 3 The Queen Mother Memorial Cup im Mai gewinnen konnte.

Zudem hatte er ein der Wintersaison noch nicht allzuviele Rennen absolviert gehabt und ging relativ frisch in das Renne rund um Waldgeist. Exultant rangierte interessanter Weise von den Quoten wieder vor Eagle Way, der mit den 2400m so gar nichts anfangen konnte und wie zu erwarten seine Leistungen aus dem Rennen zuvor nicht wiederholen konnte.

Exultant hielt sich im Gruppe  1 Hong Kong Vase nahe am Tempo und konnte auf der zweiten Position in die Zielgerade einschwenken, während das Feld weit auseinanderfächerte und alle zum Schlusssprint ansetzten. Lys Gracieux kam aus dem Mittelfeld und konnte sich schnell an den nun führenden Exultant herankämpfen und ihn etwa 70m vor dem Ziel auch überholen. Exultant sah es allerdings gar nicht ein und kämpfte zurück, unter einem harten Ritt von Zac Purton, der zunächst die Hand mit der Peitsche wechseln musste als Lys Gracieux links neben ihn zog.

Das Rennen war über 2400m und im Januar ging es im Gruppe 3 The Centenary Vase über „nur“ 1800m, aber auch gegen auf dem Papier deutlich leichtere Konkurrent, gab es mit Dinozzo und Glorious Forever doch nur zwei realistische Konkurrenten, die aber beide keine ernsthafte Gegenwehr leisten konnten, während Exultant einen weiteren Gruppensieg feiern konnten – wie auch einen Monat später im Gruppe 1 The Hong Kong Gold Cup, nur dieses mal eben auf Gruppe 1 Ebene, gegen die selbe Konkurrenz wie zuvor. Exultant hatte sich 200m vor dem Ziel bereits locker abgesetzt und das Rennen 100m vor dem Ziel gewonnen, nur Southern Legend konnte nur ein paar Längen gut machen, ohne für Gefahr für den Sieger zu sorgen, der nun von 1800 bis 2400m drei Gruppenrennen in Folge hatte gewinnen können.

Zwei Monate später startete er im Gruppe 1 The QE II Cup, musste da aber eine völlig andere Taktik fahren als zuvor und versuchte das große Feld von hinten aufzurollen, was ihm aber leider nicht ganz gelang, denn der Außenseiter Win Bright hatte aufgepasst und sich rechtzeitig von der Front einige Längen abgesetzt, was Exultant an der Seite des alten Konkurrenten Lys Gracieux nicht mehr ganz aufholen konnte.

Im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup -einen Monat später passte Exultant da schon besser auf, das Feld war allerdings auch nicht ganz so groß und so weit außeinandergezogen, so dass Exultant von etwa der Mitte des Feldes starten konnte und schnell den Front Runner Time Warp eingetütet hatte. Rise High flog noch spät heran, aber Exultant hatte das Rennen 100m vor dem Ziel mal wieder fest in der Tasche und beendete damit eine hervorragende Saison für sich. Den Lauf beim Saisondebüt im The Sa Sa Ladies kann man ihm verzeihen und ich denke er sollte hier deutlich stärker auflaufen können.

Glorious Forever: Der Archipenko Sohn von Trainer F. Lor kommt ursprünglich aus England und hat da seine Karriere im Jahr 2016 gestartet. So richtig Ehre konnte Glorious Forever seinem Namen in den ersten Jahren nicht machen, lief er doch vor allem in kleineren Handicaps auf der Insel und konnte sich für keines der Black Type Rennen empfehlen. Am Ende gewann er das Sandown Racecourse Handicap im September 2017 und wechselte dann für einen entsprechend günstigen Preis nach Hong Kong, wo er im April 2018 sein Debüt feiern konnte.

Der Wechsel nach Fernost trug zwar im ersten Rennen noch keine Früchte und er musste sich im Indian Challenge Cup, einem mit 1.310.000$ dotierten Handicap, als Außenseiter klar geschlagen geben. Aber schon einen Monat später konnte er im Blazing Speed Handicap, welches ähnlich hoch dotiert war, fast ein Dead Heat mit dem Sieger Consort erzwingen, wobei das Duo locker fünf Längen Vorsprung vor seinen Verfolgern hatte.

Glorious Forever bliebt zunächst in den Handicaps und lief im Pok Fu Lam Reservoir Road Handicap im Juni auf, wo er als klarer Favorit das Feld auch mit gut vier Längen deklassieren konnte, und das obwohl er mit seinen 58KG recht schwer unterwegs gewesen war. Auch beim Hoi Ha einen Monat später über 200m gehörte er zu den schweren Pferden im Lineup, konnte aber als Favorit erneut überzeugen und gewann ungefährdet vor Insayshable, was das letzte Rennen vor der kleinen Sommerpause werden sollte.

Aus dieser kehrte Glorious Forever dann im Oktober im Iwc Exellent zurück, wo er erneut locker gewinnen konnte. Da das Rennen auch mit fast 2.000.000 Hong Kong Dollar dotiert gewesen war, hatte Glorious Forever in nur einem Jahr seinen Einkaufspreis aus England mehr als wett gemacht und hatte sich bereits vor dem Schritt auf die Black Type Rennen als lohnende Investition entpuppt.

Im November 2018 war es dann auch für ihn soweit und er konnte sich im Sa Sa Ladie’s Purse das erste Mal auf Gruppenebene versuchen. Das Rennen war auf dem Papier wie für ihn gemacht, war er doch mit nur 51,2Kg leicht unterwegs und konnte sich gegen Gegner messen, die entweder derzeit nicht in Bestform waren, oder sich in Gruppenrenne wie diesem versucht, aber überwiegend gescheitert waren. Allerdings konnte Time Warp als Front Runner ihm zeigen, warum man ihn nicht alleine mit der Führung vor sich an der langen Leine laufen lässt. So schaffte es Glorious Forever nicht, den gut 8KG schwereren Konkurrenten auf der Zielgerade noch einzuholen und musste sich mit einem knappen zweiten Platz zufrieden geben.

Auch danach, als er erneut als Favorit, wenn auch mit leicht höherer Quote, in das Gruppe 2 Bochk Jockey Club Stakes ging, gingen viele davon aus, dass nun endlich auch der Sieg auf Gruppenebene folgen würde. Allerdings lief es nun, unter gleich verteiltem Gewicht noch einmal deutlich schlechter für Glorious Forever. Er hielt sich an der Front und wollte Time Warp die Führung streitig machen, der aber nicht nachgab und das Feld unbedingt über die Distanz führen wollte. Beide gingen zu früh zu hart miteinander ins Gericht und mussten am Ende beide den Preis zahlen, als sie von den spät aufschließenden Eagle Way und Werther unter Druck gerieten.

Im nachfolgenden Gruppe 1 Hong Kong Cup übernahm Glorious Forever die Führung und konnte diese ein wenig überraschend auch schnell problemlos gegen andere Front Runner wie Time Warp behaupten, die offensichtlich kein Interesse an der Führung oder einem langezogenen Duell um jene hatten. Das wurde dem Rest des Feldes am Ende zum Verhängnis, denn Glorious Forever hat einen guten Kick und kann sich mit einem Tempowechsel schnell um einige Längen absetzen, was er dann auch getan hat. Time Warp, ebenfalls ein Front Runner, versuchte noch den Tempowechsel mitzugehen und das Rennen von einer ungewohnten Position aus zu gewinnen, aber Glorious Forever wehrte ihn mit Leichtigkeit ab und die einzige Gefahr in dem Rennen kam von Deidre, der spät in Gang kam und in der Mitte der Bahn einen unglaublichen Schlusssprint hinlegte.

Leider war das der Anfang vom Ende für Glorious Forever in dieser Saison, denn im Gruppe 3 The Centenary Vase schoss Exultant an ihm vorbei, wie auch im The Hong Kong Gold Cup im Februar oder dem Queen Elisabeth II Cup im April, in dem Win Bright Exultant den fünften Sieg im fünften Rennen klaute. Der holte sich seinen nächsten Sieg im Mai im 2400m Gruppe 1 The Champions & Chater Cup und deklassierte Glorious Forever ein weiteres mal, der es einfach nicht mehr schaffte, sich eine Führung zu sichern und diese bis zum Ziel zu behaupten.

Im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin war klar dass der die Führung nicht würde halten können mit dominanten Front Runnern wie Beauty Generation im Feld, trotzdem war der Ausgang des Rennens extrem interessant, schließlich konnte auch Beauty Generation nicht das Tempo diktieren und musste die erste Niederlage in 18 Monaten hinnehmen.

Tipps Zum Pferd: Wenn ihm die Führung überlassen wird, ist er extrem gefährlich und auch mit gemäßigten Taktiken hinter dem Tempo kann er gewinnen – nur nicht hier mit diesem Setup.

Rise High: Der Myboycharlie Sohn von Trainer C. Fownes brauchte eine ganze Weile, um in den Gruppenrennen Fuß zu fassen und verdiente sich zunächst in der Saison 2017 und 2018 seine Sporen in den gut dotierten Handicaps in Hong Kong, Nach einem Doppelsieg im Tourmaline Handicap und der The Sha Tin Mile Trophy Mitte 2018 versuchte sich Rise High das erste Mal in einem Gruppenrennen in Form der Gruppe 2 Sha Tin Trophy, konnte dort aber trotz niedriger Quote nicht überzeugen und musste gegen Beauty Generation und Singapore Sling klar zurückstecken. Zurück in den Handicaps plattierte er zunächst im Herbst im Chevalier Cup und legte dann eine kleine Pause bis zum Februar ein – die er mit einem sechsten Platz im Shan Kwong Handicap beendete. Nach dem Wachmacher gewann er im März 2019 das Lavender Handicap und machte sich im April erneut an die Gruppenrennen. Der Versuch im 1600m Gruppe 1 The Champions Mile verlief wie zu erwarten ernüchtern, aber schon im Gruppe 1 2400m The Champions & Chater Cup  im Mai überraschte er die Kritiker mit einem starken Lauf hinter dem haushohen Favoirten Exultant udn holte einen zweiten Platz – die klar beste Leistung bis dato, und der erste Gruppensieg war im Gruppe 3 The Premier Plate im Juni nur Formsache, und das obwohl einige bekannte Namen wie Dinozzo, Time Warp oder Seasons Bloom mit aufliefen.

150m vor dem Ziel schnappte sich Rise High die Führung und hielt sich auch gegen die spät anstürmenden Seasons Bloom oder Citron Spirtit, und damit hatte sich Rise High seinen ersten Gruppensieg mehr als verdient.

Die große Überraschung kam dann aber im The Oriental Sha Tin auf Gruppe 2 Ebene über die Meile, als er von weit hinten das Feld aufrollte und dabei auch den haushohen Favoriten und seit 18 Monaten ungeschlagenen Beauty Generation schlagen konnte. Der hatte damit zu kämpfen, dass sowohl Eagle Way als auch Glorious Forever ihm die Führung abnahmen und ihm damit ein Rennen aufzwangen, was Rise High so gar nicht passte. So war das Rennen frei für andere späte Sprinter, und Rise High zusammen mit Waikuku sagten danke. Ob er das heute wiederholen kann? Es sollte spannend gegen Exultant werden!

Time Warp: Der Archipenko Sohn von Trainer Allan Cruz ist mit seinen sechs Jahren schon ein echter Veteran in Hong Kong und hat auf dem Kurs in Sha Tin schon einige Erfolge feiern können. Dabei ist er taktisch gar nicht mal der versierteste Wallach im Feld, sondern dominiert das Feld gerne von der Front aus und versucht die Führungsposition vom Start bis zum Ziel zu halten.

Er begann seine Karriere in England im Jahr 2015 und lief unter seinem Stammjockey Luke Morris das erste Mal im August 2015 zur Höchstform auf, als er fünf Siege in Folge feiern konnte du dabei zwei Black Type Rennen für sich beanspruchen konnte, das Criterium de L’Quest und sechs Monate später, beim Debüt in der neuen Saison, im Prix De Ponatme. Beide Rennen gewann er überzeugend und das hat die Aufmerksamkeit seines neuen Besitzers, Martin Siu Kim Sun, auf sich gezogen. Dieser hat ihn nach Hong Kong geholt, wo er unter Cruz zunächst im Celebration Cup und dem traditionell gut besetzten Sa Sa Ladies‘ Purse auflief. Im letztgenannten Rennen war er als Favorit an den Start gegangen, misste sich aber knapp Nassa geschlagen geben, der ihn auf der Zielgeraden noch knapp einsammeln konnte und dank eines harten Kampfes mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Für Time Warp ging es danach in den Bochk Jockey Club Cup und damit in ein Wiedertreffen mit Nassa, dem keine Wiederholung des Sieges über Time Warp zugetraut wurde, aber auch in das Duell mit Werther ging es für ihn in jenem Rennen und der mehrfache Gruppe 1 Sieger konnte dem Neuling in Hong Kong noch einmal einnorden und mit einem Hals Vorsprung durch das Ziel gehen, Damit hatte Time Warp sich aber auch gleich an die Spitze der Rennpferde in Hong Kong setzen können, schließlich war Werther nicht irgendwer und auch Nassa und Gold Mount, die auf den Plätzen hinter ihm folgten waren durchaus gute Gegner gewesen.

Dementsprechend war Time Warp auch unter den Favoriten des Hong Kong Cups im Jahr 2017, wo er eine beeindruckende Lektion erteilen konnte, wie man so ein Rennen als Front Runner gewinnen kann.

Er sprang gut aus den Startboxen und setzte sich mit einer Länge Vorsprung an die Front, wo er sich bis zum Einbiegen in die Zielgerade relativ ungefährdet halten konnte. Danach versuchten die anderen Rennpferde rund um Wetrher und Neorealism aber naturgemäß, den Front Runner einzusammeln und fächerten weit in die Mitte der Bahn aus. Time Warp zeiget aber einen beeindruckenden Tempowechsel und gewann am Ende ungefährdet mit über zwei Längen Vorsprung.

 Nach diesem herausragenden Erfolg konnte sich Time Warp die kleine Pause über Weihnachten gönnen und sich auf das Jahr 2018 freuen, und schon im Januar ging es weiter für ihn, als er im Stewards Cup unter den Favoriten startete. Dieses Mal konnte er die spät anfliegenden Konkurrenten allerdings nicht hinter sich halten und musste einsehen, dass dieses Rennen an diesem Tag für ihn nicht zu gewinnen war. Auch der Gold Cup in Hong Kong im Februar 2018 war auf dem Papier gegen die Sieger des letztes Rennens, Seasons Bloom und Werther, sehr schwer besetzt, Time Warp kam über die längere Distanz von 2000m aber besser in Gang und konnte sich am Ende mit gut einer halben Länge gegen die Konkurrenten behaupten.

Wie schon beim letzten Gruppe 1 Sieg gönnte sich Time Warp nach diesem Erfolg eine kleine Pause und kam erst im April mit einem Start über 1600m in der Chairmans Trophy wieder. Und wieder lag ihm die Kombination aus der Distanz der Meile und einer kleinen Pause überhaupt nicht und er konnte dem Rang des Favoriten des Rennens in keiner Weise gerecht werden. Aber auch der Schritt auf die 2000m noch im selben Monat im Queen Elisabeth II Cup half seiner Form im Frühjahr nicht weiter, so musste sich Time Warp zum zweiten Mal in Folge mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auf Grund einer kleineren Verletzung sogleich in einer weiteren, längeren Pause mündete.

Seine Rückkehr auf die Rennstrecke feierte er dann erst sechs Monate später im Oktober in der Sha Tin Trophy, wo er gegen einige der besten Miler des Landes antreten musste. Und so startete Time Warp nach zwei schlechten Rennen im Frühjahr über die suboptimale Distanz als klarer Außenseiter, und belegte ein weiteres Mal den letzten Platz im Rennen. Nur knapp zwei Wochen später ging es dann in das Sa SA Ladies‘ Purse, um die selbe Reihenfolge von Rennen wie im letzten Jahr anzugehen.

Zwar wurde er gegen Glorious Forever als Außenseiter gehandelt, aber über die etwas weitere Distanz von 1800m und mit dem ersten Rennen in der neuen Saison hinter sich steigerte Time Warp seine Form enorm und konnte das Feld wie zu seinen besten Zeiten über die Strecke führen.

Erneut zwei Wochen später schritt er dann im Bochk Jockey Club erneut auf die 2000m hoch, was ihm auf dem Papier exzellente Chancen gegen den wieder gegen ihn anstehenden Glorious Forever sowie  Werther und Exultant gab, es war allerdings schnell ersichtlich dass es wieder einmal nicht der Tag von Time Warp war und er fiel unter seinem Jockey Zac Punton auf der Zielgeraden zu schnell zurück, so dass er von seinem Jockey ausgebremst wurde, nachdem die Siegchancen dahin waren.

Danach ging es erneut gegen Glorious Forever im Hong Kong Cup im Dezember 2018 und dieses mal versuchte Time Warp sich nicht in ein Duell um die Führung verwickeln zu lassen, was aber im Endeffekt nur dazu führte, dass Glorious Forever das Tempo nach Belieben setzten konnte und sich mit einem Tempowechsel auf der Zielgerade Time Warp entledigte und das Rennen locker gewann.

Nach dem Jahreswechsel ging es für Time Warp in den The January Cup, den er auf dem Papier relativ locker hätte dominieren sollen, aber wieder schaffte es Time Warp nicht das selbst gesetzte Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und sowohl Simply Brillant als auch Citron Spirit hatten ihn schnell im Griff, und auch im Hong Kong Gold Cup im Februar übernahmen andere den Schlusssprint und Time Warp konnte sich zurückfallen lassen, nachdem seine Arbeit als Pacemaker getan war. Der Rest der Saison verlief dabei immer nach Schema F: Das Tempo setzten oder Druck auf den Pacemaker, und dann auf der Ziellinie packen gehen – klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Champions & Chater Cup  und auch dem Gruppe 3 The Premier Plate folgten in der Saison. Besser war da schon wieder der Start nach einer längeren Pause im The Sa Sa Ladiesm als er den offensichtlich noch nicht ganz fitten Exultant hinter sich halten konnte und nur Southern Legend an sich vorbei ziehen lassen musste.

Tipps zum Pferd: Mag keine 1600m, sondern bevorzugt längere Distanzen. Ist ein designierter Front Runner, wird aber bei Duellen um die Führung oder zu schnellen Durchgangszeiten schnell verwundbar. Muss eine ziemlich unangefochtene Führung haben und zu viele die schnell umschalten können auf der Zielgeraden können zum Problem werden.

 


03.11.2019 – Sha Tin – Sa Sa Ladies Stakes – Pick: Exultant

Pferderennen International

08:20 The Sa Sa Ladies – Gruppe 3

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Preisgeld: 3.250.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen.So ganz konnte er dann an den Erfolg im 2400m Gruppe 1 Hong Kong Vase im Dezember nicht anknüpfen, aber der vierte Platz hinterm dem klar dominierenden Paar Exultant und Lys Gracieux war trotzdem eine gute Leistung.

Eagle Way wird in der Regel über das Jahr in Form gehalten und gönnt sich nur wenige längere Pausen, und auch die Saison 2018 / 2019 war da nichts anderes, denn schon im Januar ging es für Eagle Way in den The January Cup, in dem er allerdings nichts von seiner Form zeigen konnte und auf dem letzten Platzs ins Ziel einlaufen musste. Bis zum nächsten Rennen gönnte sich Eagle Way dann immerhin einen Monat Pause, aber das Ziel war ja auch der The Hong Kong Gold Cup auf Gruppe 1 Ebene und damit kein Kinderspiel, sondern ein hartes Rennen welches von einigen der besten 2000m Spezialisten aus Hong Kong besucht wird – wie etwa Exultant, der das Rennen auch ein weiteres Mal gewinnen konnte. Eagle Way scheiterte ein weiteres Mal und musste sich deutlich distanziert auf einem sechsten Platz einfinden, was nun eine zweimonatige Pause bis zum The QE II Cup nach sich zog – in dem Exultant auf seinem zweiten Platz hinter Win Bright erneut deutlichen Abstand auf Eagle Way gewinnen konnte – und das selbe Spiel wiederholte sich zu allem Überfluss exakt einem Monat später im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup über 2400m, als Exultant sich in einem spannenden Schlusssprint gegen den aufschließenden Rise Hill durchsetzen konnte.

Eagle Way schien nicht an seine Form aus dem Herbst 2018 anknüpfen zu können und es wurde mit Spannung erwartet, ob er im Herbst 2019 wieder in Form kommen wird – das hier wird aber sicher nicht in seiner Reichweite sein.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruz gewann zur Zeit seines Debüts im Jahr 2017 im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hufen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Dann kam der Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup zwei Wochen später, wo auch Eagle Way wieder mit von der Partie war. Dieses Mal waren die Gewichte fix verteilt und Exultant musste sich mit einem Konkurrenten herumschlagen, der ihn im letzten Rennen hatte schlagen können und nun trotz eines 3KG schlechteren Gewichtsverhältnisses eine hervorragende Figur abgeben konnte. Der zweite Platz hatte in dem Rennen dann auch den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt auch nun noch die Nase vorn hatte.

Eagle Way war dementsprechend auch der Außenseiter in dem Rennen während man Exultant und Glorious Forever die Favoritenrolle im The Bochk Jockey Club Cup zugedacht hatte. Beide enttäuschten ein wenig, aber Exultant zeigte einen guten Schlußkampf und konnte dabei Werther auf den dritten Platz verbannen, und das deutlich. Die Leistung machte Hoffnung auf mehr im Gruppe 1 Hong Kong Vase Anfang Dezember, wo Exultant über die 2400m startete über die er bereits das Gruppe 3 The Queen Mother Memorial Cup im Mai gewinnen konnte.

Zudem hatte er ein der Wintersaison noch nicht allzuviele Rennen absolviert gehabt und ging relativ frisch in das Renne rund um Waldgeist. Exultant rangierte interessanter Weise von den Quoten wieder vor Eagle Way, der mit den 2400m so gar nichts anfangen konnte und wie zu erwarten seine Leistungen aus dem Rennen zuvor nicht wiederholen konnte.

Exultant hielt sich im Gruppe  1 Hong Kong Vase nahe am Tempo und konnte auf der zweiten Position in die Zielgerade einschwenken, während das Feld weit auseinanderfächerte und alle zum Schlusssprint ansetzten. Lys Gracieux kam aus dem Mittelfeld und konnte sich schnell an den nun führenden Exultant herankämpfen und ihn etwa 70m vor dem Ziel auch überholen. Exultant sah es allerdings gar nicht ein und kämpfte zurück, unter einem harten Ritt von Zac Purton, der zunächst die Hand mit der Peitsche wechseln musste als Lys Gracieux links neben ihn zog.

Das Rennen war über 2400m und im Januar ging es im Gruppe 3 The Centenary Vase über „nur“ 1800m, aber auch gegen auf dem Papier deutlich leichtere Konkurrent, gab es mit Dinozzo und Glorious Forever doch nur zwei realistische Konkurrenten, die aber beide keine ernsthafte Gegenwehr leisten konnten, während Exultant einen weiteren Gruppensieg feiern konnten – wie auch einen Monat später im Gruppe 1 The Hong Kong Gold Cup, nur dieses mal eben auf Gruppe 1 Ebene, gegen die selbe Konkurrenz wie zuvor. Exultant hatte sich 200m vor dem Ziel bereits locker abgesetzt und das Rennen 100m vor dem Ziel gewonnen, nur Southern Legend konnte nur ein paar Längen gut machen, ohne für Gefahr für den Sieger zu sorgen, der nun von 1800 bis 2400m drei Gruppenrennen in Folge hatte gewinnen können.

Zwei Monate später startete er im Gruppe 1 The QE II Cup, musste da aber eine völlig andere Taktik fahren als zuvor und versuchte das große Feld von hinten aufzurollen, was ihm aber leider nicht ganz gelang, denn der Außenseiter Win Bright hatte aufgepasst und sich rechtzeitig von der Front einige Längen abgesetzt, was Exultant an der Seite des alten Konkurrenten Lys Gracieux nicht mehr ganz aufholen konnte.

Im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup -einen Monat später passte Exultant da schon besser auf, das Feld war allerdings auch nicht ganz so groß und so weit außeinandergezogen, so dass Exultant von etwa der Mitte des Feldes starten konnte und schnell den Front Runner Time Warp eingetütet hatte. Rise High flog noch spät heran, aber Exultant hatte das Rennen 100m vor dem Ziel mal wieder fest in der Tasche und beendete damit eine hervorragende Saison für sich. Den Lauf beim Saisondebüt im The Sa Sa Ladies kann man ihm verzeihen und ich denke er sollte hier deutlich stärker auflaufen können.

Singapore Sling: Der Philanthropist Sohn ist noch gar nicht so lange im Rennzirkus mit dabei, hat sich aber zunächst schon in seiner Heimat in Südarfika einen Namen machen können und setzte nach seinem Sieg im Investec Dingaans und dem Cape Guineas sowie dem  Cts Mile seine Karriere in Asien fort.
Das erste Rennen im November 2017 war das Chevalier Operations Handicap, wo er einen sechsten Platz belegen konnte, und das war ein wesentlich besseres Rennen als von dem klaren Außenseiter am Anfang erwartet worden wäre. Er hielt sich zunächst an die Handicaps und startete im Dezember noch im Chai Wan Kok Handicap , dieses Mal auf Grund des guten Gewichts und des sehr guten ersten Starts in die neue Heimat sogar als Favorit.

Es kam der Jahreswechsel und der Aufstieg auf Gruppe 1 Ebene, zum zweiten Mal, bei seinem Start beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er als klarer Außenseiter gegen den haushohen Favoriten Nothinglikemore war. Er konnte sich wesentlich besser verkaufen als vorher von ihm erwartet worden wäre, war er doch als Außenseiter mit einer Quote von über 20, während der Favorit deutlich unter 2 lag. Trotzdem kam er am Ende bis auf knapp über einer Länge an den Sieger heran und zeigte, dass er auch beim Schritt hoch im Niveau gefährlich sein kann.

Nur einen Monat später konnte Singapore Sling das im The Hong Kong Classic Cup erneut unter beweis stellen, als er gegen den Favoriten Exultanz antreten musste, aber am Ende mit über 1 Länge gewinnen könnte. Dieser Gruppe 1 Sieg war bis dato der größte Erfolg von Singapore Sling, und er bekam seine Rache für die letzte Niederlage

Singapore Sling hielt sich nah dem Tempo, welches von Golden Age gesetzt wurde und kam dann in der Mitte der Bahn auf die Zielgerade, einige Längen hinter dem Pacesetter. Es dauerte eine kleine Weile, bis er das Tempo gewinnen konnte, um auf den Führenden aufzuschließen, hatte diesen hundert Meter vor dem Ziel aber im Griff und wehrte den späten Angriff vom Favoriten Exultant noch souverän ab.

Im nächsten Rennen im Gruppe 1 The Hong Kong Derby wurde Singapore Sling dann wie zu erwarten nicht mehr unterschätzt und lief als einer der Favoriten auf. Das Rennen war genau so hart wie der letzte Start, aber 2000m war am Ende einen Tick zu weit um Ping Hai Star noch hinter sich halten zu können und der Konkurrent konnte sich auf der Zielgeraden mit fast zwei Längen absetzten und gewann locker gegen seine  Verfolger. Singapore Sling bewies, dass sein Sieg gegen Exultant keine Ausnahme war und lies den Konkurrenten auch im The Hong Kong Derby erneut hinter sich zurück,  was seiner Form weiter Auftrieb gab.

Im The Champions Mile  einen Monat später hatte er noch einmal härtere Konkurrenz gegen sich und musste sich mit  Beauty Generation messen, der zu dieser Zeit schon bewiesen hatte,d ass er zu einem der besten Miler des Landes gehört – und auch dieses Rennen am Ende souverän gewann. Singapore Sling hielt sich wacker, hatte aber nicht die Beschleunigung, um sich gegen die Konkurrenz am Ende noch durchzusetzen, nachdem er freie Bahn bekommen hatte.

Das Rennen war erst einmal das letzte im Früjahr für Singapore Sling, der im Frühjahr 2018 sich besser zeigen konnte als jemals zuvor. Er traf in der Sha Tin Trophy im Oktober bei seinem Saisondebüt erneut auf Beauty Generation, der aber dieses Mal deutlich mehr Mühe hatte Singapore Sling noch hinter sich zu halten und wenig überraschend war er im The Bochk Jockey Club Mile auf Gruppe 2 Ebene einen Monat später wieder als Hauptgefahr für Beauty Generation gehandelt worden. Dort konnte er seinen Schlusssprint leider nicht zeigen und auch im Hong Kong Mile im Dezember bliebt er im Feld stecken und konnte die während dem Rennen verlorene Distanz auf die Führenden nicht wieder aufholen.

Tipps zum Pferd: Singapore Sling kommt in seinen Rennen meist spät in Gang und versucht das Feld von hinten aufzurollen, braucht dafür aber meist auch eine ganze Weile um richtig in Gang zu kommen und das hat ihn schon oft das Rennen gekostet.  Letztes Jahr beim Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup hatte er eine perfekte Passage und wurde von seinem Jockey ideal platziert, hat heute aber eine schwere Aufgabe vor sich und muss sich ziemlich gut und platzsparend durch die 1800m manövrieren, was aus Stall 9 nicht leicht wird.

Time Warp: Der Archipenko Sohn von Trainer Allan Cruz ist mit seinen sechs Jahren schon ein echter Veteran in Hong Kong und hat auf dem Kurs in Sha Tin schon einige Erfolge feiern können. Dabei ist er taktisch gar nicht mal der versierteste Wallach im Feld, sondern dominiert das Feld gerne von der Front aus und versucht die Führungsposition vom Start bis zum Ziel zu halten.

Er begann seine Karriere in England im Jahr 2015 und lief unter seinem Stammjockey Luke Morris das erste Mal im August 2015 zur Höchstform auf, als er fünf Siege in Folge feiern konnte du dabei zwei Black Type Rennen für sich beanspruchen konnte, das Criterium de L’Quest und sechs Monate später, beim Debüt in der neuen Saison, im Prix De Ponatme. Beide Rennen gewann er überzeugend und das hat die Aufmerksamkeit seines neuen Besitzers, Martin Siu Kim Sun, auf sich gezogen. Dieser hat ihn nach Hong Kong geholt, wo er unter Cruz zunächst im Celebration Cup und dem traditionell gut besetzten Sa Sa Ladies‘ Purse auflief. Im letztgenannten Rennen war er als Favorit an den Start gegangen, misste sich aber knapp Nassa geschlagen geben, der ihn auf der Zielgeraden noch knapp einsammeln konnte und dank eines harten Kampfes mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Für Time Warp ging es danach in den Bochk Jockey Club Cup und damit in ein Wiedertreffen mit Nassa, dem keine Wiederholung des Sieges über Time Warp zugetraut wurde, aber auch in das Duell mit Werther ging es für ihn in jenem Rennen und der mehrfache Gruppe 1 Sieger konnte dem Neuling in Hong Kong noch einmal einnorden und mit einem Hals Vorsprung durch das Ziel gehen, Damit hatte Time Warp sich aber auch gleich an die Spitze der Rennpferde in Hong Kong setzen können, schließlich war Werther nicht irgendwer und auch Nassa und Gold Mount, die auf den Plätzen hinter ihm folgten waren durchaus gute Gegner gewesen.

Dementsprechend war Time Warp auch unter den Favoriten des Hong Kong Cups im Jahr 2017, wo er eine beeindruckende Lektion erteilen konnte, wie man so ein Rennen als Front Runner gewinnen kann.

Er sprang gut aus den Startboxen und setzte sich mit einer Länge Vorsprung an die Front, wo er sich bis zum Einbiegen in die Zielgerade relativ ungefährdet halten konnte. Danach versuchten die anderen Rennpferde rund um Wetrher und Neorealism aber naturgemäß, den Front Runner einzusammeln und fächerten weit in die Mitte der Bahn aus. Time Warp zeiget aber einen beeindruckenden Tempowechsel und gewann am Ende ungefährdet mit über zwei Längen Vorsprung.

 Nach diesem herausragenden Erfolg konnte sich Time Warp die kleine Pause über Weihnachten gönnen und sich auf das Jahr 2018 freuen, und schon im Januar ging es weiter für ihn, als er im Stewards Cup unter den Favoriten startete. Dieses Mal konnte er die spät anfliegenden Konkurrenten allerdings nicht hinter sich halten und musste einsehen, dass dieses Rennen an diesem Tag für ihn nicht zu gewinnen war. Auch der Gold Cup in Hong Kong im Februar 2018 war auf dem Papier gegen die Sieger des letztes Rennens, Seasons Bloom und Werther, sehr schwer besetzt, Time Warp kam über die längere Distanz von 2000m aber besser in Gang und konnte sich am Ende mit gut einer halben Länge gegen die Konkurrenten behaupten.

Wie schon beim letzten Gruppe 1 Sieg gönnte sich Time Warp nach diesem Erfolg eine kleine Pause und kam erst im April mit einem Start über 1600m in der Chairmans Trophy wieder. Und wieder lag ihm die Kombination aus der Distanz der Meile und einer kleinen Pause überhaupt nicht und er konnte dem Rang des Favoriten des Rennens in keiner Weise gerecht werden. Aber auch der Schritt auf die 2000m noch im selben Monat im Queen Elisabeth II Cup half seiner Form im Frühjahr nicht weiter, so musste sich Time Warp zum zweiten Mal in Folge mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auf Grund einer kleineren Verletzung sogleich in einer weiteren, längeren Pause mündete.

Seine Rückkehr auf die Rennstrecke feierte er dann erst sechs Monate später im Oktober in der Sha Tin Trophy, wo er gegen einige der besten Miler des Landes antreten musste. Und so startete Time Warp nach zwei schlechten Rennen im Frühjahr über die suboptimale Distanz als klarer Außenseiter, und belegte ein weiteres Mal den letzten Platz im Rennen. Nur knapp zwei Wochen später ging es dann in das Sa SA Ladies‘ Purse, um die selbe Reihenfolge von Rennen wie im letzten Jahr anzugehen.

Zwar wurde er gegen Glorious Forever als Außenseiter gehandelt, aber über die etwas weitere Distanz von 1800m und mit dem ersten Rennen in der neuen Saison hinter sich steigerte Time Warp seine Form enorm und konnte das Feld wie zu seinen besten Zeiten über die Strecke führen.

Erneut zwei Wochen später schritt er dann im Bochk Jockey Club erneut auf die 2000m hoch, was ihm auf dem Papier exzellente Chancen gegen den wieder gegen ihn anstehenden Glorious Forever sowie  Werther und Exultant gab, es war allerdings schnell ersichtlich dass es wieder einmal nicht der Tag von Time Warp war und er fiel unter seinem Jockey Zac Punton auf der Zielgeraden zu schnell zurück, so dass er von seinem Jockey ausgebremst wurde, nachdem die Siegchancen dahin waren.

Danach ging es erneut gegen Glorious Forever im Hong Kong Cup im Dezember 2018 und dieses mal versuchte Time Warp sich nicht in ein Duell um die Führung verwickeln zu lassen, was aber im Endeffekt nur dazu führte, dass Glorious Forever das Tempo nach Belieben setzten konnte und sich mit einem Tempowechsel auf der Zielgerade Time Warp entledigte und das Rennen locker gewann.

Nach dem Jahreswechsel ging es für Time Warp in den The January Cup, den er auf dem Papier relativ locker hätte dominieren sollen, aber wieder schaffte es Time Warp nicht das selbst gesetzte Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und sowohl Simply Brillant als auch Citron Spirit hatten ihn schnell im Griff, und auch im Hong Kong Gold Cup im Februar übernahmen andere den Schlusssprint und Time Warp konnte sich zurückfallen lassen, nachdem seine Arbeit als Pacemaker getan war. Der Rest der Saison verlief dabei immer nach Schema F: Das Tempo setzten oder Druck auf den Pacemaker, und dann auf der Ziellinie packen gehen – klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Champions & Chater Cup  und auch dem Gruppe 3 The Premier Plate folgten in der Saison. Besser war da schon wieder der Start nach einer längeren Pause im The Sa Sa Ladiesm als er den offensichtlich noch nicht ganz fitten Exultant hinter sich halten konnte und nur Southern Legend an sich vorbei ziehen lassen musste.

Tipps zum Pferd: Mag keine 1600m, sondern bevorzugt längere Distanzen. Ist ein designierter Front Runner, wird aber bei Duellen um die Führung oder zu schnellen Durchgangszeiten schnell verwundbar. Muss eine ziemlich unangefochtene Führung haben und zu viele die schnell umschalten können auf der Zielgeraden können zum Problem werden.


Hong Kong – 27.01.2019 – The Centenary Vase – Pick: Glorious Forever

Pferderennen International

09:05 The Centenary Vase – Gruppe 3

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Preisgeld: 3.250.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Das The Centenary Vase ist auf dem Papier ein Gruppe 3 Rennen, aber in Wahrheit haben sich einige Gruppe 1 Sieger aufgemacht um sich hier im Januar warm zu halten und ein nettes Preisgeld mit nach Hause zu nehmen. Die Handicapregeln sind heute sicher ein Schwerpunkt in dem Rennen, denn die Gewichte sind doch sehr unterschiedlich und werden beim Zieleinlauf sicher eine große Rolle spielen. Die drei Höchstgewichte in diesem Rennen haben allerdings auch in der Vergangenheit die besten Leistungen gezeigt und nicht zuletzt hat Time Warp im letzten Monat ein Gruppe 1 Rennen gewinnen können – wieder einmal

Read the rest of this entry »


Hong Kong – 09.12.2018 – Hong Kong Vase – Pick: Waldgeist

Pferderennen International

07:00 Hong Kong Vase – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 20.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

 

Das Hong Kong Vase lockt wie jedes Jahr einige hervorragende Starter aus der gesamten Welt an

 Zu den einzelnen Startern:

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklichkein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen. Das hier ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer, aber ein bisschen Platzgeld kann man ihm hier immer zutrauen.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruz gewann im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hifen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Mit deutlich besserem Gewicht gleichauf mit Eagle Way konnte sich Exultant dann an Eagle Way hinankämpfen, diese Form hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt immer noch die Nase vorn hatte

Lys Gracieux: Die Heart’s Cry Tochter kommt nach ihrem größten Erfolg bisher hierher, was ihr natürlich Chancen gibt sich auch in diesem Rennen am Ende weit vorn zu platzieren.

Sie begann ihre Karriere im Jahr 2016 und war kurz nach ihrem Debüt auf Gruppe 3 Ebene im The Artemis Stakes erfolgreich. Sie war eine der besten ihres Jahrgangs und war damit natürlich für die Classics des jeweiligen Jahrgangs gebucht. So platzierte sie sich im The Hanshin Fillies auf Gruppe 1 Ebene hinter Sould Stirring, was ein starkes Stück Form war, schließlich konnte sich die Konkurrentin kurz darauf das The Tulip Sho in dominanter Weise.

Beide machten sich dann auf zum Japanese 1000 Guineas, wo sie auf den Rest der vielversprechenden Konkurrenten des aktuellen Jahrgangs trafen. Lys Gracieux schaffte einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sieger Reine Minoru, der als klarer Außenseiter gestartet war und auch danach nie wieder ein solches Rennen laufen konnte. Soul Stirring und Lys Gracieux belgeten die Plätzte 2 und 3 und bewiesen im Rest der Saison, dass das Guineas sehr wohl ein guter Indikator für die Form der restlichen Saison ist.

Lys Gracieux schaffte etwa noch Platzierungen im Rose Stakes oder ein hervorragender zweiter Platz in dem stark besetzten Gruppe 1 The Shuka Sho, womit sie das Jahr 2017 erfolgreich beendete. Lys Gracieux gewann bei ihrem Debüt im neuen Jahr das Gruppe 3 The Tokyo Shimbun Hai. Der Sieg war überzeugend und der Weg ins Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes war damit vorprogammiert, allerdings konnte sie erneut ihrer klaren Favoritenrolle nicht gerecht werden un kam am Ende nur auf einem dritten Platz ins Ziel, was ihrer Form aber keinen Abbruch tat. Sie hatte kein leichtes Rennen in diesem großen Feld und sie startete immer noch als Favoritin im The Victoria Mile, welches mit Konkurrentinnen wie Aerolithe oder Admire Lead ziemlich stark besetzt war, Sie konnte wieder überzeugen indem sie sich einen zweiten Platz sichern konnte. Nur die Außenseiterin Jour Polaire schaffte es sich vor der Favoritin ins Ziel zu schieben, allerdings war es dermaßen knapp, dass man nicht sagen konnte wer von beiden als erstes über die Ziellinie gegangen war, da musste das Foto entscheiden.

Nach diesem hervorragenden Start blieb sie im stärker besetzten The Yasuda Kinen auf einem achten Platz zurück, aber selbst der Favorit Suave Richard hatte kein Glück in diesem Rennen.  Da Lys Gracieux langsam Ermüdungserscheinungen zum Vorschein brachte beendete sie die Saison und ging in die Smmerpause, die sie mit einem Start im The Fuchu Himba Stakes im Oktober beendete. Das Rennen war gegen Deidre stets spannend, auch wenn am Ende schon wieder eine andere Konkurrentin die Nase vorn hatte. Deidre war allerdings auch als Favoritin gestartet und mit dem Sieg im The Shuka Sho 2017 hatte sie schon einmal eine hervorragende Form vorgelegt. Dann ging es in den The Queen Elizabeth 2 Cup, wo Crocosmia das Tempo setzte und das Feld für Lys Gracieux auseinaderzog. Lys Gracieux gab Gas und mit dem Tempowechsel konnte keine der anderen Konkurrentinnen mitgehen, am Ende gewann sie unter Joao Moreira ungefährdet ihr erstes Gruppe 1 Rennen. Hier hat sie nochmal eine ganz andere Konkurrenz gegen sich und es wird ein spannendes Rennen – Preisgeld sollte ihr aber sicher sein.

Mirage Dancer: Der Frankel Sohn von Sir Michael Stoute ist einer der vielversprechenden Gäste aus dem Ausland die hier den weiten Weg nach Asien auf sich genommen haben. Mirage Dancer ist mit seinen vier Jahren noch sehr jung, kann sich aber trotzdem auf die Teilnahme an einigen sehr guten Rennen rühmen. Nachdem er sein Maidenrennen gewonnen hatte, ging es unter anderem gegen Benbatl im Hampton Court Stakes in Royal Ascot und gegen Cracksman im Gruppe 2 Great Voltigeur Stakes , beides kurz aufeinander. Das waren beides Rennen gegen einige der besten Konkurrenten des Jahrgangs, was die Niederlagen von Mirage Dancer erträglicher macht, aber trptzdem waren die Margen mit 12 Längen und mehr in einem 2300m Rennen doch sehr deutlich ausgefallen, wenig überraschend war es dann so, dass er auch nur noch ein Rennen in der Saison 2017 absolvierte, einem Doncaster Conditions Stakes auf Klasse 2 Ebene, also deutlich geringer als das, was er zuvor so versucht hat. Daher lief er über die erweiterten 2000m auch als Favorit auf, scheiterte aber erneut deutlich und die Pause bis zum nächsten Jahr kam nur recht.

Er kam dann ein Jahr später im Mai 2018 zurück und ging im Buckhounds Stakes als zweiter Favorit hinter dem haushohen Favoriten Barsanti an den Start. Der Favorit konnte am Ende auch bestehen, hatte aber wesentlich mehr zu tun als eigentlich erwartet worden wäre, Mirage Dancer schien in der neuen Saison mit einer stärkeren Leistung aufwarten zu können als im letzten Jahr und schien in der Winterpause einiges gelernt zu haben. Das konnte er dann danach im Tapster Stakes unter Beweis stellen, wo er mit gut drei Längen Vorsprung gewann, was aber im Endeffekt auch so von ihm erwartet worden war. Er ging danach erneut zum Kurs in Royal Ascot, wo er letztes Jahr schon einige Versuche hatte, aber auch dieses Jahr ging es über die 2000m im Wolferton Stakes nicht ganz nach Plan und in dem großen Feld musste sich Mirage Dancer am Ende mit einem fünften Platz zufrieden geben.

Sofort darauf ging es im Gruppe 2 Princess Of Wales Stakes aber wieder ein wenig bergauf und er konnte sich einen guten zweiten Platz sichern, war aber auch als Favorit gestartet, was den Erfolg ein wenig bitter macht, schließlich war der Sieger Best Solution nicht einmal als einer der Hauptkonkurrenten gehandelt worden. Danach ging es in das Gruppe 3 Glorious Stakes beim Glorious Goodwood Festival, wieder als Favorit wie im letzten Rennen, dieses Mal aber mit besserem Abschluss. Das Rennen war ein leichtes für Mirage Dancer und es schien als ob er langsam in die Form kommen würde, die von seiner Zucht und seinem Trainer eigentlich schon längst hätte durchberechen müssen. Er machte sich auf nach Newbury, wo er das Gruppe 3 Dubai Legacy Cup Stakes gegen Young Rascal bestritt, und das Duell hielt was es versprach – die beiden duellierten sich lange und hart auf der Zielgeraden und Young Rascal gewann am Ende nur knapp mit einem Kopf Vorsprung. Das Rennen hier und heute ist eine ganz andere Hausnummer und es wäre ein kleines Wunder wenn er hier gewinnen könnte.

Pakistan Star: Der Shamardal Sohn von Trainer Anthony S. Cruz begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem extrem aktiv. Schon in seinem ersten Jahr, in welchem er im Juli erst sein erstes Rennen absolvierte, lief er in insgesamt sechs Rennen auf, von denen er drei gewinnen konnte. Als Jahresabschluss gewann er mit fast drei Längen Vorsprung die The Griffin Trophy über 1400m und sackte dabei fast zwei Millionen Hong Dollar ein, direkt im Januar 2017 ging es ungehindert weiter in der The Hong Kong Classic Mile, wo er als einer der  Favoriten gehandelt wurde.

Das Rennen war allerdings noch etwas zu hart für ihn und Rapper Dragon, Seasons Bloom und Beauty Generation teilten sich die ersten drei Plätze, mit Pakistan Star auf dem fünften Platz dahinter. Seine Leistungen in diesem Rennen waren trotz des fünften Platzes allerdings alles andere als schlecht gewesen, so dass der Versuch über die 1800m im The Hong Kong Classic Cup im Februar durchaus logisch erschien, die zusätzliche Distanz stand im Verdacht Pakistan Star bei seinem Wiedersehen mit Rapper Dragon und Seasons Bloom helfen zu können, und so war es dann am Ede auch

Rapper Dragon gewann als haushoher Favorit das Rennen wie erwartet, allerdings kam Pakistan Star auf dem zweiten Platz hinter ihm in Ziel und hatte den dritten Seasons Bloom fest im Griff. Wie es so oft in Hong Kong der Falls st begegneten sich die Protagonisten immer wieder in den nächsten Monaten, Pakistan Star hatte im Frühjahr 2017 aber ein persönliches Hoch gefunden und konnte sich auch im März im gut besetzten und sehr gut dotierten Hong Kong Derby 2017 einen zweiten Platz hinter Rapper Dragon sichern und damit Beauty Generation und Seasons Bloom auf die Plätze drei und vier verbannen. Pakistan Star schien für die 2000m gemacht zu sein und blieb den längeren Distanzen auch erst einmal treu und startete im QE II Cup einen Monat später sogar als einer der Favoriten. Der eigentliche Favorit Wetrher enttäuschte seine Fans mit einem knappen dritten Platz, aber auch Pakistan Star musste sich Neorealism geschlagen geben, der sich den Sieg knapp in einem dramatischen Finish mit unter einer halben Länge sichern konnte.

Pakistan Star gönnte sich danach eine zweimonatige Pause und kehrte im Gruppe 3 The Premier Plate wieder zurück und hätte das Rennen eigentlich nach Belieben dominieren müssen, schaffte es aber nicht über den letzten Platz hinaus zu kommen. Diese Leistung zusammen mit einer leichten Verletzung waren Grund genug die hohe Taktung im Jahr 2017 nicht aufrechtzuerhalten und sich bis zum Februar 2018 zu verabschieden, wo er sich mit dem Gruppe 1 The Gold Cup gleich einen richtig schweren Einstand gesucht hatte.

Die Quittung folgte mit einem vierten Platz auf dem Fuße, aber die Distanz von knapp über einer Länge hinter dem Sieger war für den ersten Versuch in sieben Monaten schon eine sehr gute Leistung, was ihm im Rapper Dragon Handicap im März eine Favoritenrolle zusicherte. Dort scheiterte er allerdings zum Teil an seinem hohen Gewicht, zum Teil an der Distanz von 1600m die ihm nachweislich nicht so liegt wie die 2000m . Auch im The Chairman’s Trophy auf Gruppe 2 Ebene scheiterte er danach über die Distanz von 1600m und es war danach der logische Schritt wieder auf die Gruppe 1 Ebene über 2000m im The Audemars Piguet QE II Cup  zurückzukehren.

Der Schritt machte sich mit einem souveränen 3 Längen Sieg gegen Gold Mount mehr als bezahlt, auch wenn die 2018er Variante des The Audemars Piguet QE II Cup eine recht schwach besetzte Angelegenheit war.

Pakistan Star kam direkt hinter dem Temposetzern hervor und sprintete dem Rest des Feldes davon, was ihn zum klaren Favoirten des Champions & Chater Cup einen Monat später machte. Kein Wunder, die Konkurrenz betsand zu weiten Teilen uas den Pferden, die er schon zuvor hatte schlagen können und Pakistan Star sicherte sich den zweiten Gruppe 2 Sieg seiner Karriere innerhalb von einem Monat.

Wie im letzten Jahr legte Pakistan Star nach dem Mai eine längere Pause ein, die er im Oktober in der Sha Tin Trophy beendete. Beauty Generation hatte zu diesem Zeitpunkt aber bereits ein Formhoch erreicht udn dominierte die 1600m Rennen zu dieser Zeit schon nach Belieben, so dass Pakistan Star mit seiner Niederlage und dem vierten Platz noch ganz gut bedient war.

Aber auch im Gruppe 3 The Sa Sa Ladies‘ Purse verlief es nicht besser und er musste sich sogar auf den letzten Platz zurückziehen, nachdem Time Warp das Tempo auf der Zielgerade gesetzt hatte und Pakistan Star das Tempo der anderen nicht mitgehen konnte. Pakistan Star hatte offensichlich seine Form aus dem Frühjahr komplett verloren, denn auch wenn die Buchmacher ihn nun im dritten Rennen in Folge, dem The Bochk Jockey Club Cup , gute Chancen ausrechneten, scheitere er wieder mit klarem Rückstand und einem vorletzen Platz.

Waldgeist: Der Galileo Sohn startet für den französischen Erfolgstrainer Andre Fabre und ist im Besitz des Gestüt Ammerland, welches ihn nun durch die gesamte Welt in die besten Rennen die sie finden können zu schicken, und das durchaus mit Erfolg. Waldgeist ist eine der aktuellen Erfolgsgeschichten der deutschen Zucht, aber kein ganz einfacher Zeitgenosse. Trotzdem, seine Geschichte liest man immer wieder gerne:

Nach einem gewonnenen Debüt im September 2016 lies er zwei Rennen darauf einen Sieg im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud über Best Solution und Capri folgen und beendete somit seine Saison 2016 etwas überraschend mit einem Sieg auf Gruppe 1 Ebene.

Im Mai 2017 kehrte er dann im Gruppe 2 Prix Greffulhe wieder, war aber offensichtlich noch nicht ganz fit und unterlag Reccoletos deutlich mit zwei Längen. Nur einen Monat später startete er im Gruppe 1 Prix du Jockey Club in Chantilly und traf dort erneut auf Reccoletos und den klaren Favoriten und nun mehrfachen Gruppe 1 Sieger Brametot. Dieser hatte es schwer, Waldgeist auf den letzten 50m noch einzuholen und zu überholen, schaffte es aber am Ende doch noch mit einem Kopf, was Waldgeist nur knapp die zweite Überraschung in einem Gruppe 1 Rennen in weniger als einem Jahr verdarb.. Der Lauf von Waldgeist war überragend und gab duchaus Hoffnungen gegen die Hausmacht von Aiden O’Brien im Irish Derby, am Ende langte es allerdings nur für einen vierten Platz hinter Capri, Cracksman und Wings Of Eagles. Alle drei platzierten nahmen ihm am Ende über eine Länge ab, wobei Waldgeist 400m vor dem Ziel noch augenscheinlich mitten im Rennen um Platz 1 stand, dann aber auf den letzten 150m das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und die Sieger ziehen lassen musste. Es mag durchaus am guten Untergrund gelegen haben, dass es im Irish Derby nicht laufen wollte und Waldgeist ist auf weichem Boden zu ganz anderen Leistungen fähig, darüber täuscht auch sein zweiter Platz im Cumberland Lodge Stakes nach drei Monaten Pause in Ascot nicht hinweg. Waldgeist sah wieder ca. 400m vor dem Ziel nach dem sicheren Sieger aus und lief noch mit milden Druck von seinem Jockey, während der Rest schon in voller Fahrt war, kam dann selbst unter Druck und lies den erwarteten Boost vermissen. Stattdessen driftete er zu Danehill Kodiak in die Mitte der Bahn und zog gleichauf mit dem Konkurrenten zum Ziel, um mit einer Nase zu scheitern.

Auch beim nächsten Start im Herbst 2017 wollte es einfach noch nicht so richtig rund laufen für Waldgeist. Der weiche Boden war eigentlich ideal im Grossen Preis von Bayern 2017, aber wieder einmal zeigte Guignol, warum man ihm als Front Runner nicht zu viel Leine lassen wollte und siegte über die besten Starter, die Deutschland zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte.

Nach der verdienten Winterpause kehrte Waldgeist im Prix d’Harcourt im April 2018 zurück zu den Galopprennen, musste aber auf schwerem Untergrund über ungewohnt eund nicht gerade ideale 2000m mit einem vierten Platz vorlieb nehmen. Er bleib auf dem Kurs in Longchamp, bekam aber im Prix d’Hédouville auf Gruppe 3 Ebene nicht nur leichtere Konkurrenz, sondern auch schnelleren Boden und 400m mehr Distanz, was alles in allem für eine stark gesteigerte Leistung und einem weiteren Gruppensieg führte.

Kein Wunder also, dass er auf dem präferierten weichem Boden beim Grand Prix de Chantilly mit drei Längen über Dschingis Secret dominieren konnte und auch Way To Paris auf die Bretter schickte, der im Prix d’Hédouville noch deutlich näher an ihm dran war.

Die Erfolgsgeschichte setzte sich im Juli im Grand Prix de Saint-Cloud auf Gruppe 1 Ebene weiter fort, als er auf gut bis weichem Boden Coronet und Salouen knapp schlagen konnte. Andre Fabre hatte sich schon mehrfach geäußert, dass er seinen Starter eigentlich nicht auf schnellem oder guten Boden starten lassen möchte und auf Regen wartet, und Regen ist das, was Waldgeist  im Vorfeld des Prix F vermutlich hätte brauchen können, aber aufgrund des Jahrhundertsommer ist es natürlich auch in Frankreich trocken und Waldgeist musst du wohl oder übel auf guten Boden starten, wenn er vor den großen Rennen heute im Arc noch mal ein Trainingsrennen absolvieren wollte .   Alle Sorgen des Trainers und seine Fans konnte Waldgeist allerdings in dem Rennen selbst komplett zerstreuen als er die Führung übernahmen und bis zum Ende des Rennens nicht. Waldgeist marschiert und marschiert und marschierte an der Front des Rennens nach Belieben und keine Konkurrenten selbst unsere Pick Talismanic  konnte sich nicht mehr an den von Spanner herantasten,  ganz so als wollte Waldgeist ein für alle mal beweisen dass alles geredet darum dass er weichen Untergrund bräuchte um seine Bestform zu zeigen völlig an den Haaren herbei gezogen wäre

Dann kam der Arc und ein sehr guter vierter Platz hinter der Favoritin Enable, die das Rennen wieder einmal fest im Griff hat. Der Arc war Enables größter Triumph. aber dann nahmen beide noch die größten Rennen in Amerika ins Auge und machten sich zum Breeders Cup Turf auf.

Wieder war es Enable, die das Rennen dominierte und Walgeist musste sich mit einem abgeschlagenen Platz zufrieden geben

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schweres Rennen rausgesucht und ist in seinen letzten Rennen von Enable jeweils ziemlich deutlich eingenordet worden. Der erneute Wechsel der Kontinente hat sicher seinen Charm und wenn er sich hier von seiner besten Form zeigen kann, könnte er auf die Siegerstraße zurückkehren.

Pferdewetten-online.info Einschätzung:

Als Sieger des Bokh Jockey Club hatte wohl niemand Eagle Way auf dem Schirm, aber Eagle Way fand den Weg zwischen den Konkurrenten und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen. Das hier ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer, aber ein bisschen Platzgeld kann man ihm hier immer zutrauen. Mit deutlich besserem Gewicht gleichauf mit Eagle Way konnte sich Exultant dann an Eagle Way hinankämpfen, diese Form hat aber den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt immer noch die Nase vorn hatte

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schweres Rennen rausgesucht und ist in seinen letzten Rennen von Enable jeweils ziemlich deutlich eingenordet worden. Der erneute Wechsel der Kontinente hat sicher seinen Charm und wenn er sich hier von seiner besten Form zeigen kann, könnte er auf die Siegerstraße zurückkehren.

Für Mirage Dancer ging es im Herbst in das Gruppe 3 Glorious Stakes beim Glorious Goodwood Festival, wieder als Favorit wie im letzten Rennen, dieses Mal aber mit besserem Abschluss. Das Rennen war ein leichtes für Mirage Dancer und es schien als ob er langsam in die Form kommen würde, die von seiner Zucht und seinem Trainer eigentlich schon längst hätte durchberechen müssen. Er machte sich auf nach Newbury, wo er das Gruppe 3 Dubai Legacy Cup Stakes gegen Young Rascal bestritt, und das Duell hielt was es versprach – die beiden duellierten sich lange und hart auf der Zielgeraden und Young Rascal gewann am Ende nur knapp mit einem Kopf Vorsprung. Das Rennen hier und heute ist eine ganz andere Hausnummer und es wäre ein kleines Wunder wenn er hier gewinnen könnte.

 

 


04.11.2018 – Hong Kong – The Sa Sa Ladies‘ Purse – Pick: Time Warp

Pferderennen International

09:05 The Sa Sa Ladies‘ Purse – Gruppe 3

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.800 m | Preisgeld: 3.250.000 HKD
Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut

Das Rennen ist kein wirkliches Gruppe 3 Rennen, viele der Gruppe 1 Sieger und Starter aus Hong Kong machen hier ihren ersten Schritt in die neue Saison, und man sollte sich die Leistungen in diesem Rennen, nicht nur die abschließenden Platzierungen, genau anschauen.

Read the rest of this entry »


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!