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Faugheen

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Leopardsdown – 28.12.2018 – Squared Financial Christmas Hurdle – Pick: Apple’s Jade

Pferderennen in Irland

14:50  Squared Financial Christmas Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 100.000 EURHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Auch nach Weihnachten geht es weiter in Gruppenrennen hart zur Sache und in Irland wird Apple’s Jade zeigen müssen, dass sie Faugheen über eine seiner Paradedistanzen schlagen kann -wenn sie das allerdings schafft, hat sie sich schon perfekt in Position für das Festival gebracht!

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Punchestown – 18.11.2018 – Morgiana Hurdle – Pick: Samcro / Update: Faugheen

Pferderennen in Irland

15:15  Morgiana Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.255 m  |  Preisgeld: 100.000 EURHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Das Morgania Hurdle ist wie immer der Ausgangspunkt für viele der Stars der National Hunt Szene in England, um wieder in die Saison zu finden und sich das erste Mal in der neuen Saison mit gleiichwertiger Konkurrenz zu messen. Das Rennen dieses Jahr ist definitiv eines Gruppe 1 Rennen

Zu den einzelnen Startern

Faugheen: Der Germany Sohn ist einer der aktiven Stars für den irischen Erfolgstrainer Willie Mullins und hat bisher nur vier  seiner 17 Starts nicht gewinnen können, kommt aber gerade in der Saison 2018 nicht so wirklich in Form, wie er zuletzt erst wieder im Gruppe 1 Champion Hurdle Trophy gezeigt hatte. Er hatte ohnehin eine eher unterbrochene Karriere  und die lange Pause zwischen 2016 und 2017 scheint seine Form um einige Klassen reduziert zu haben. So fallen drei der vier nicht gewonnenen Rennen in die aktuelle Saison und es besteht wenig Hoffnung, dass die Form gerade im letzten Rennen der Saison wiedergefunden wird. Dabei hatte Faugheen in den vergangenen Jahren die Szene über lange Strecken fest im Griff.

Der Superstar aus dem Stable von Mullins hatte zwar bereits im letzten Jahr kein Glück beim Festival und musste er das Cheltenham Festival 2017 aussetzen, nachdem er zuvor in allen seinen Rennen der Konkurrenz keine Chance lies. Umso größer war die Hoffnung für 2018, allerdings enttäuschte Faugheen schon beim Saisondebüt im Ryanair Hurdle im Dezember 2017 auf ganzer Linie.

Er ging noch als haushoher Favorit an den Start, kam aber nie wirklich in das Rennen und wurde bereits früh vom Rest des Feldes eingeholt, überholt und fiel dann 3 Hürden vor dem Ziel weit hinter das Feld zurück, um am Ende aus dem Rennen genommen zu werden. Sein Jockey Paul Townend ging sofort aus dem Sattel, es wurde aber keine Verletzung o.ä. festgestellt. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag, vielleicht war es aber auch das erste Anzeichen für einen Karrierknick.

Mit Ausnahme von dem Lauf im Gruppe 1 Morgiana Hurdle gegen Nichols Canyon 2015 war dies der einzige Flop, den Faugheen bis dato jemals produziert hatte. Sein Stablemate Nichols Canyon erlitt letztes Jahr einen tödlichen Sturz, war aber bisher der einzige gewesen, der Faugheen souverän hatte schlagen können.

Der mehrfache Grade 1 Sieger Faugheen verlor als haushoher Favorit seine makellose Bilanz in diesem Rennen und war nun 14-13 statt ungeschlagen in seinen vierzehn Rennen. Es wird ein Mysterium bleiben, warum er gerade in diesem Rennen seine Form verlor und seinen Stallgefährten Platz machen musste, in jedem anderen Rennen gewann er jedenfalls souverän. Er war danach im Grade 1 Christmas Hurdle wieder der alte und fegte die Konkurrenz beiseite und auch im Januar beim erneuten Duell mit Nichols Canyon und Artic Fire machte er kurzen Prozess mit der Konkurrenz.

Es war eine der großen Enttäuschungen des Festivals, dass Faugheen dort nicht auflaufen konnte, dafür kam er im Morgiana Hurdle mit aller Macht zurück und fegte Jezki beiseite. Vroum Vroum Mag ging leider dem Duell aus dem Weg und auch im Ryanair Hurdle hatte kein nennenswerter Konkurrent den Weg nach Leopardstown gefunden. Faugheen hätte daher einen weiteren lockeren Gruppe 1 Sieg einfahren sollen, war aber nun einer jeher Starter, die erst nich beweisen müssen, dass sie auch beim Festival gewinnen können. Dieser Beweis sollte eigentlich im Irish Champion Hurdle Anfang Februar angetreten werden, allerdings kam dort der als Außenseiter gehandelte Supasundae in Form und schlug Faugheen mit gut zwei Längen. Im Champion Hurdle Trophy waren die Fans guter Hoffnung, nun endlich den „alten“ Faugheen in seiner bestechender Form wieder zu sehen, schließlich war das Cheltenham Festival das erklärte Saisonziel, jedoch blieb auch in diesem Rennen Faugheen mit seinem Jockey Ruby Walsh nichts anderes übrig, als den anderen Startern rund um Melon und Buveau D’Air das Feld zu überlassen und abgeschlagen auf einem sechsten Platz ins Ziel zu kommen.

Nach dem Cheltemham Festival kam dann allerdings der Start im Champion Stayers Hurdle in Irland auf gut bis weichem Boden, und dieses Mal konnte Faugheen wieder zeigen was er konnte, Penhill und Bacardys kamen in diesem Rennen nicht zum Zug und schafften es nicht den lockeren und ungefährdeten Sieg von Faugheen zu verhindern. Heute hat er bei seinem Saisondebüt einen schweren Stand gegen Samcro, der auf der Distanz heute besser laufen wird als der auf Ausdauerrennen spezialisierte Faugheen.

Samcro: Gordon Elliot hat mit dem Germany Sohn einen der interessantesten Starter des Feldes, der sich bis zum Cheltenham Festival nicht einen einzigen Aussetzer geleistet hatte. Die ungeschlagene Bilanz litt danach im Punchestown Champion Hurdle im April, wo er stürzte und damit seiner Favoritenrolle nicht gerecht werden konnte. Ein Sturz wie dieser ist immer ein traumatisches Ereignis und es ist kein Wunder das die Saison danach beendet wurde, nachdem die Saison ohnehin nicht mehr lang war und es danach nur noch wenig interessante Rennen gab. Aber dieser Sturz täuscht nicht über die Leistungen von Samcro in seiner bis dato tadellosen Kariere hinweg.

Samrco begann seine Karriere im April 2016 und wechselte über die Sommerpause zu Gordon Elliot, der ihn nach einem erfolgreichen Saisonstart auch gleich in einem Listed Rennen in Navan auflaufen lies. Dann allerdings lies der Trainer sämtliche Vorbereitung für das Festival aus und lies Samcro in dieser Saison nur noch ein Rennen in Punchestown im April 2017 absolvieren. Auch dieses NHF Rennen gewann er mit Leichtigkeit, was ihn für sein Maidenrennen über Hürden im Oktober auch zum klaren Favoriten machte. Auch die neue Disziplin hielt keine Schrecken für ihn bereit und Samcro gewann gegen Minds’Eye mit lockeren 15 Längen Vorsprung. Nur einen Monat später setzte er im Gruppe 3 „Monksfield“ Novice Hurdle nach und deklassierte Jetz mit 12 Längen. Die Konkurrenz war bisher eher von moderatem Niveau gewesen und man war gespannt, wie er sich wohl in einem besser besetzten Rennen schlagen würde. Samcro startet wie einige der heutigen Konkurrenten daraufhin im Deloitte Novice Hurdle, nur um gegen Konkurrenten wie Real Steel, Sharjah, Duc Des Genievres und Debuchet einen weiter äußerst lockeren Sieg einzufahren. Gerade Sharjah hatte beim Rennen zuvor einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, als er im Paddy Power Future Champions Novice Hurdle an der letzten Hürde wie der sichere Sieger aussah, dann aber stürzte. Samcro hat danach auch im Ballymore Novices‘ Hurdle seine Konkurrenten deklassiert und gerade der zweite des Rennens, Black Op, hat danach mit seinem Sieg im Mersey Novices‘ Hurdle der Form noch mal ordentlich einen Boost gegeben.

Im Punchestown Champion Hurdle auf Gruppe 1 Ebene lief es dann mit dem Sturz an der drittletzten Hürde alles andere als nach Plan – dabei war er weit vorne mit dabei und hätte das Rennen locker gewinnen können. Er kehrte nach der Sommerpause auf geringerem Niveau im WKD Hurdle, wo er über 2m allerdings über eine ungute Distanz startete und auf den letzten Metern nicht mehr anziehen konnte. Heute sollte er deutlich besser auflaufen können.

Sharjah: Sharjah hatte beim Paddy Power Future Champions Novice Hurdle  im Dezember 2017 einen hervorragenden Eindruck hinterlassen, sah er doch wie der sichere Sieger dieses Rennens an der letzten Hürde aus, bevor er stürzte und das Rennen an Whiskey Sour übergab. Auch Real Steel stürzte an dieser Hürde, sah aber längst nicht so gut aus wie Sharjah und mit Konkurrenten wie Mengli Khan im Rennen, der früh Probleme hatte, hatte die Form einiges an Gewicht. Danach ging er aber sang und klanglos gegen Samcro im Deloitte Novice Hurdle unter und auch seine Starts im Supreme Novices‘ Hurdle oder dem Studs Novice Hurdle brachten keinen Erfolg. Er blieb im Jahr 2018 stets aktiv und startete noch im Gruppe 1 Herald Novice Hurlde und dem Gruppe 3 Grimes Hurdle , wo er immerhin einen dritten Platz hinter Joey Sasa und Wicklow Brave erringen konnte.

Dann kam seine Sternstunde im Guinness Galway Hurdle, wo er auf Gruppe 1 Ebene trotz seines hohen Gewichts im August einen souveränen Sieg feiern konnte. Das Rennen war zwar gut besetzt, trotzdem konnte sich Sharjah auf den letzten Metern mit über drei Längen absetzten und er schaffte seinen besten Lauf in seiner Karriere bisher. Wenig überraschend schaffte er es nicht sich im Petingo Handicap im September an diese For anzuküpfen, und auch im Irish Cesarewitch und dem Gruppe 2 WKD Hurdle im September kam es nicht

Supasundae Der Galileo Sohn hat sich das erste Mal ins Gespräch gebracht, als er Apple’s Jade im Christmas Hurdle um ein Haar die Show hätte stehlen können. Nur ein immenser Kraftaufwand der Wundertsute und haushohen Favoritin auf den letzten Metern brachte ihr den Sieg um eine halbe Länge gegen den 8/1 Außenseiter Supasundae ein, und dass, obwohl sie deutlich leichter unterwegs war.

Dann kam es zum Aufeinandertreffen mit Faugheen im Gruppe 1 Irish Champion Hurdle, und dieses Mal gelang die Überraschung. Faugheen kämpfte aber Supasundae hatte ab der letzten Hürde klar die Oberhand gewonnen und deklassierte den klaren Favoriten mit über zwei Längen. Supasundae war das gesamte Rennen über stark aufgelaufen und sprang die Hürden extrem sauber und seine Chancen standen im Stayers‘ Hurdle beim Cheltenham Festival durchaus gut. Dort war es aber Penhill, der ihm den Sieg streitig machen konnte, obwohl die beiden fast gleichzeitig über die letzte Hürde gingen. Generell war es ein Pulk von Startern, die sich zusammen über die letzte Hürde schwangen und das Rennen wurde erst auf dem Zieleinlauf entschieden. Penhill hatte noch am meisten übrig auf den letzten Metern und gewann am Ende mit zwei Längen vor Supersundae, der vor dem Rennen durchaus nervös aussah. Seine Form aus den letzten Rennen war beeindruckend und auf besserem Untergrund im Aintree Hurdle sollte es dann endlich mit dem nächsten Sieg klappen, aber wieder hatte ein anderer Starter am Ende die Nase vorn, dieses Mal war es L’Ami Serge. Supasundae war als Favorit gestartet und so langsam wird seine Eigenschaft, immer mindestens von einem anderen Starter geschlagen zu werden, zum Problem, auch wenn er vom Sturz von Samcro und Melon im Punchestown Champion Hurdle profitieren konnte, wo er sich einen Sieg vor seinem Verfolger Wiklow Brave sichern konnte.

Wicklow Brave: Der Beat Hollow Sohn gewann letztes Jahr das Punchestown Champion Hurdle gegen My Tent Or Yours und  hat damit seinen besten Start seiner Karriere gelaufen. Aber auch dieses Jahr kann sich seine Form durchaus sehen lassen.

Er ist ein Phänomen, schafft der Beat Hollow Sohn doch Siege über Hindernisse und auf dem Flat – und zwar nicht hintereinander in unterschiedlichen Phasen seiner Karriere, sondern praktisch quer gemixt wie die Rennen gerade fallen und auch 2018 legte er in der eigentlichen Sommerpause mit Siegen in Flat Rennen in Galway und Kilarney nach und zeigte, dass mit ihm immer und überall zu rechnen ist.

So gewann er das Irish St Ledger auf dem Flat im Jahr 2016 und platzierte sich im Juli 2017 im Comer Group Intern. Cup. Er ist bemerkenswert vielseitig und belegte im letzten Jahr einen vierten Platz im Goodwood Cup, während er bei der Wiederholung des Goodwood Cup im Jahr 2017 einen soliden vierten Platz belegen konnte. Im Irish St Leger Trial  und dem Irish St Leger platzierte er im Herbst 2017 dann jeweils auf einem vierten Platz und wechselte dann nach Down Under, um am Caulfield Cup teilzunehmen. Das Rennen war dann doch deutlich zu groß für ihn, wie auch der nachfolgende Melbourne Cup im November.

Wicklow Brave pausierte danach bis zum Champion Hurdle Trophy  beim Cheltenham Festvial, musste aber dort einsehen, dass eine längere Pause, ein Wechsel der Kontinente und eine Konkurrenz wie Buveaur D’Air und Melon zusammen ein wenig viel war. Aber auch danach blieb er sehr aktiv und startete im Gruppe 1 Punchestown Champion Hurdle, wo er gegen Supasundae mit nur drei Längen verlor. Wo für normale Nationl Hunt Starter die Saison dann langsam zu Ende ging, ging es für ihn dann in das Gruppe 2 Yorkshire Cup auf dem Flat und danach in das Gruppe 3 Grimes Hurdle, wo er einen zweiten Platz erreichen konnte, noch vor Sharjah, nur um dann zurück auf dem Flat in Killarney einen Sieg in einem Handicap zu erringen und dann in Galway noch einmal nachzulegen. Dann ging es wieder zurück nach Killarney, wo er allerdings keine Konkurrenz zu fürchten hatte.

Nun ging es im September wieder über Hürden, wo er die zwei anderen Konkurrenten allerdings locker deklassieren konnte. Das Kerrymaid Hurdle war daher nur Formsache, das Gruppe 3 Horse & Jockey Hurdle danach allerdings auch – nur wollte er da nicht richtig in Gang kommen und schaffte nur einen dritten Platz fünf Längen hinter dem Sieger Bedrock. Er versuchte sich dann in Galway in einem Handicaprennen einen weiteren leichten Sieg gegen nicht sonderlich nennenswerte Konkurrenz zu sichern, stürzte dort aber.

Heute hat er wieder mehr vor der Brust und irgendwann macht sich seine harte Saison sicher bemerkbar.

Einschätzung:

Samcro sollte das Rennen heute für sich entscheiden, Faugheen ist über die Distanz einfach nicht gut genug um es mit ihm aufzunehmen.

Update: Supasundae und Faugheen sind raus – bleibt Faugheen als logische Alternative


Insiderhandel aus dem Jahr 2016 rund um Willie Mullins und Tim Brennen

Pferdewetten Infos

Micheal Brennen, der Bruder des Haupttierarztes Tim Brennen, der von Irlands Champion Jumps Trainer Willie Mullins eingesetzt wurde, platzierte eine Reihe von Laywetten auf Faugheen, das Champion Hürde 2016 zu verlieren, 48 Stunden bevor das Pferd aus dem Rennen ausgeschlossen wurde.

Michael Brennan, der Bruder von Tierarzt Tim Brennan, setzte etwas mehr als 2.000 € um, nachdem er 2.400 € auf seinem Betfair-Konto hinterlegt hatte, was ihm einen möglichen Gewinn von 3.342 € gebracht hätte.

Es wird behauptet, Michael Brennan, der sich geweigert habe, an den Ermittlungen mitzuwirken, weshalb er seit Oktober 2016 vom Sport ausgeschlossen wurde, habe die Wetten aufgrund von Informationen seines Bruders abgegeben, der ebenfalls wegen Koorruptionsvorgängen angeklagt wurde, aber jegliche Beteiligung bestritt.

Die BHA Anklage zusammenfassend erklärte Philip Evans, dass Faugheen der 1-3 Favorit für die Champion Hurdle war, als Mullins über die Presse  ankündigte, dass das Pferd das Cheltenham Festival nicht bestreiten wird. Die Neuigkeiten, die am 17. Februar um 13.25 Uhr veröffentlicht wurden, waren deutlich später durchgedrungen, als Micheal Brennen seien Wetten platziert hatte. Michael Brennan platzierte seine Erste Wette fast 48 Stunden bevor die Nachrichten publik wurden im Bereich von 1,49 bis 1,98 und hatte damit deutlich bessere Quoten bekommen, als viele Buchmacher anboten.

Evans führte weiter aus: „Dies kam als eine Folge der Erkenntnis, dass dieses Pferd nicht laufen würde, das Faugheen stattdessen zurückgezogen würde.“ Brennan setzte demnach auch noch vor der Ankündigung bezüglich Faughen acht Back Bets auf Starmate Arctic Fire, der nun die erste Wahl von Mullings in dem Rennen sein würde.

Dem Gremium wurde gesagt, dass dieses Wettmuster „ungewöhnlich“ sei und dass Michael Brennan 2014 nur zwei Laienwetten platziert habe, eine davon auf einem anderen Mullins-Pferd, das 2014 den Cheltenham Gold Cup verpasste.

Von Betfair kontaktiert, verneinte Brennan Insider-Information jeglicher Art bekommen zu haben und sagte, dass er glaubte, dass die Quoten  von Faugheen zu gering seinen. Er sagte, er habe die Nachricht vom Rückzug des Pferdes erst nach der Bekanntgabe gehört, und fügte hinzu, die Probleme  des Pferdes seien allgemein bekannt.

Faugheen soll sich nach der Irish Champion Hurdle am 24. Januar unwohl gefühlt habenn und wurde erst am 15. Februar zum ersten Mal ausgeritten.

Evans sagte, dieses Datum sei „ein sehr zentrales Thema für die Untersuchung“.

Tim Brennans Telefonaufzeichnungen zeigen, dass er am 15. Februar dreimal mit Mullins sprach, wobei ein Anruf mehr als neun Minuten dauerte, während eines zweistündigen Zeitfensters zwischen 11 und 13 Uhr, als Faugheen eigentlich hätte trainieren müssen.

Der Tierarzt rief seinen Bruder um 12.53 Uhr an, was drei Sekunden dauerte.

Evans behauptete, dass dies den Schluss nahelegte, dass der Tierarzt von seinem Bruder zurückgerufen wurde.

Die Lay Wette wurde dann um 1.05 Uhr abgegeben, also nur kurz nach dem erhaltenen Anruf.

Tim Brennan erzählte den Ermittlern, dass er sich nicht erinnern könne, mit seinem Bruder am 15. Februar gesprochen zu haben, und dass er erst darauf aufmerksam wurde, dass sein Bruder eine Lay Wette auf Faugheen abgegeben habe, als dieser es ihm sagte

Evans sagte, dass auf der Grundlage der Kommunikationsbeweise und des Timings von Michael Brennans Aktionen die Begründung der Brüder „keinen Sinn ergebe“. Er fügte hinzu: „Die Kurse fielen deutlich in kurzer Zeit, was darauf hindeutet, dass Michael Brennan versucht hat, andere Spieler zu ermutigen, was das Vertrauen in diese Wetten beweist.“

Evans behauptete auch, dass eine SMS, die Tim Brennan am 17. Februar sechs Minuten nach der Nachricht vom Rückzug von Faugheen an seinen Bruder schickte, lauten würde: „Ich habe dir gesagt, dass Faugheen nicht starten wird“

Tja was soll man dazu sagen – Insiderhandel kommt nicht nur an der Börse vor, sondern auch beim Pferdewetten. Dort sind es eben diese kleinen Informationen über die Fitness der Rennpferde, die den Unterschied machen – und wenn man weiß, dass ein Superstar wie Faugheen nicht starten wird, kann man leichtes Geld machen. Gerade Betfair lädt mit seinem Markt dazu ein, Insiderinformationen umzusetzen, denn viele Buchmacher hätten solche Wetten einfach storniert.

Und nicht umsonst geht man bei einigen der besten Sportwetter davon aus, dass sie die ein oder andere Insiderinformation direkt aus den Gestüten bekommen – als kleinen Gefallen oder gegen Bares. Der Fall und das Urteil sind jedenfalls sehr spannend.


Punchestown – 26.04.2018 – Champion Stayers Hurdle – Pick: Pennhill

Pferderennen in Irland

18:30 Champion Stayers Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  PUntergrund: gut bis weich  
Willie Mullins räumt in diesem Jahr beim Punchestown Festival so richtig auf und lässt einen Sieger nach dem anderen folgen. Auch beim Champion Stayers Hurdle hat er exzellente Chancen auf den Sieg, was kein Wunder ist, hat doch Penhill beim Cheltenham Festival das Champion Stayers Hurdle gewinnen können, was eine extrem gute Leistung war. Für den selben Trainer startete auch Barcardys, der einen mächtigen Satz an der letzten Hürde hinlegte, dann aber leider Stürzte und die beiden hätten sich sicher zusammen mit Supasundae einen beeindruckenden Schlussprint geleistet. Nun also hier die Revanche.
Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Leopardstown  – 03.02.2018 – Irish Champion Hurdle – Pick: Faugheen

Pferderennen in Irland

16:30 Irish Champion Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.219 m  |  Untergrund: weich
Faugheen floppte bei seinem letzten Rennen recht überraschend und kostete alle seine Unterstützer eine Menge Geld, schließlich war er im Ryanair Hurdle eigentlich als Favorit gestartet. Mick Jazz war damals der lachende Dritte, der das Rennen am Ende gewann. Gegen einen voll in Form auflaufenden Faugheen hätte er aber eigentlich keine Chance haben dürfen und Chaos Emery war ihm auch recht knapp auf den Fersen gewesen.
Es gibt allerdings noch eine ganze Reihe von Startern in diesem Feld, die Faugheen auch in Bestform gefährlich werden könnten und so ist das Irish Champion Hurdle das wohl spannendste Rennen seit langem.

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National Hunt Racing – eine Meinung

Pferdewetten News

Die letzten Tage waren hart für mich, was die Rennen in England anbelangt. National Hunt Rennen sind von sich aus schon so eine Sache, in der Tradition verwurzelt, hoch spannend aber auch sehr gefährlich.

Wer schon einmal den Film „Being AP“ gesehen hat, weiß, wie oft der Champion Jockey gebrochene Knochen von einem Sturz davongetragen hat. Der Sport ist härter als die meisten Vollkontakt-Kampfsportarten und gerade in den letzten Tagen wurde uns das wieder eindeutig vor Augen geführt.

Ich lege meinen Fokus in diesem Blog ja vor allem auf die Previews und Vorhersagen der Gruppenrennen, in den letzten Tagen lagen meine Picks aber überraschend oft daneben – weil meine Favoriten das Rennen meist nicht beendeten.

Mia’s Storm, Mengli Khan, Monalee, Rathvinden, Real Steel und Sharjah stürzten in den letzten Tagen in Leopardstown, und das sind nur die Pferde, die in den Rennen liefen, die ich als Vorschau behandelt habe. Viel schlimmer traf es aber Zabana und Nichols Canyon.

Zabana starb bei einem Sturz im Leopardstown Christmas Chase, Sizing John war nach dem Rennen „klinisch abnormal“ und es bestand die Möglichkeit, dass seine Karriere ebenfalls beendet ist. Nichols Canyon verstarb am selben Tag nach dem Sturz im Christmas Hurdle, und beide Szenen sind nur schwer anzusehen. Und was mit Faugheen ist, bleibt noch abzuwarten, fit und gesund scheint er nach seinem Flop jedenfalls nicht zu sein – droht hier der Abgang eines weiteren Superstars der englischen NH Szene? Er floppte bei seinem als Trainingslauf deklarierten Start im Ryanair Hurdle und schien nie ins Rennen zu finden, selbst sein Trainer Willie Mullins ist komplett ratlos und lässt nun die Tierärzte ran. Gut klingt das alles jedenfalls nicht und viele Bookies haben ihn aus dem World Hurdle im Ante Post herausgenommen. Das könnte das Aus fürs Festival 2018 bedeuten und ein weiterer Schlag für die Besitzer und Trainer des Ausnahmepferdes.

Zudem mussten wir in den letzten Tagen  zwei schwere Verluste verkraften:

Zabana nahm die Hürde zu niedrig und blieb mit den eingeknickten Vorderläufen hängen und krachte mit Rumpf und Kopf zu Boden, während Davy Russel nach vorne in den Rasen katapultiert wurde. Davy Russel wurde fast noch von zwei Nachzüglern überrannt, als er zur Seite vom Sturz wegrollte, Zabana sprang noch einmal auf,man konnte an der Art des Laufes über die letzten Meter, die die Kamera noch einfing schon erahnen, dass der Wallach schwer verletzt ist.

Nicht weniger schlimm anzusehen war der Sturz vom Superstar Nichols Canyon. Nichols Canyon hob ab, sprang aber nicht weit genug und kam mit gestreckten Vorderläufen an die Hürde und krachte mit dem Körper auf den Boden. Jockey Paul Townend hielt sich irgendwie noch einen Moment auf Nichols Canyon und musste Gott sei Dank nicht auch noch einen eigenen fatalen Sturz hinnehmen, für Nichols Canyon selbst endete dieser Sturz aber tödlich.

Zwar kam er noch einmal auf die Beine, wurde aber direkt an der Hürde noch behandelt, während das Rennen weiter geführt wurde. Es war sehr schnell klar, dass Nichols Canyon sich bei dem Sturz eine schwere Verletzung zugezogen hat und kurz darauf kam die Sicherheit, dass er nicht gerettet werden kann.

Dylan Robinson, Denis’O Reagan, Paul Townend, Davy Russel, Donal McInerney, Jack Kennedy, J Bolger, Rachel Blackmore, Marc Enright, Luke Dempsey, David Mullins sind nur die Jockeys, die in Leopardstown in den letzten drei Tagen einen Sturz verkraften mussten, teilweise sogar mehrfach an einem einzigen Tag.

Eigentlich bin ich ein Fan der National Hunt Saison, aber so langsam vergeht mir der Spaß daran. Klar, das Cheltenham Festival ist ein Mega Event, aber schon das Grand National kann ich nur mit gemischten Gefühlen genießen, fordert das Rennen Jahr um Jahr doch einen hohen Tribut von Pferd und Mensch. Die letzten Tage haben mich zum Nachdenken gebracht, ob ich meinen Fokus nicht mehr auf Amerika verlegen sollte, wo die National Hunt Rennen nur eine untergeordnete Rolle spielen. Rennen auf dem Flat sind nicht nur erträglicher was das Wetten anbelangt, sondern auch weit ungefährlicher für Mensch und Tier – auch wenn es hier natürlich auch Tragödien gibt. Trotzdem kann ich mich bei weitem nicht an so viele schlimme Ereignisse erinnern wie bei den National Hunt Rennen, ich erinnere mich noch heute an den Schock, als ich vom Tod von Many Clouds nach dem Cotswold Chase gehört habe. Auf der Zielgeraden erkämpfte sich der Veteran den Sieg über Gold Cup Favorit Thistlecrack, brach aber kurz danach zusammen und starb, was ich erst Tage später erfuhr. Ich hatte das Rennen gesehen und war von dem Duell zunächst gehypted, dann aber bitter schockiert. Die letzten Tage haben ein ähnliches Gefühl hervorgebracht, und der Spaß am Sport wird mehr und mehr überschattet.

Zudem sind die Rennen extrem unvorhersehbar, und ich sehe mittlerweile kaum noch Gewinner in diesem Spiel – Jockeys, Besitzer, Punter – alle verlieren bei solchen Stürzen, und das Preisgeld ist selbst in den großen Rennen vergleichsweise bescheiden, wenn man es mit den großen Rennen auf dem Flat vergleicht.

Ich denke ich werde noch darüber schreiben, aber vielleicht den Fokus über das Jahr mehr nach Amerika verlegen, auch wenn ich mich in England und Irland deutlich besser auskenne….

Ich wünsche trotzdem einen guten Rutsch ins neue Jahr!


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