Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Frankie Dettori

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Frankie Dettori.

25.07.2020 – Ascot – King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes – Pick: Enable

Pferderennen in England

16:35 King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes – British Champions Series

Alter: 3yo + | Distanz: 1m4f – | Untergrund: Gut bis fest

Es wird spannend werden heute in Ascot, denn Enable wir ihr zweites Rennen in der Saison 2020 bestreiten, die ja bekannter Weise auf Grund der Corona Epedemie gehörig aus den Fugen geraten ist. So auch die Vorbereitung von Enable, die offensichtlich nicht ganz so gelaufen war, wie es sich John Godsen so gedacht hat – schließlich sprang bei ihrem Saisondebüt trotz des onligatorischen Favoritenstatus nur ein zweiter Platz heraus, und Enable schien an jenem Tag auch keine Chance zu haben, sich an den späteren Sieger Ghaiyyath hernazukämpfen, der einen souveränen Sieg gegen eine der besten Stuten der Welt feiern konnte. Heute also im King George VI der nächste Versuch – und es wird wieder nicht einfach werden, wenn man sich die Aufstellung so anschaut. Das King George VI and Queen Elizabeth Stakes, auch kurz und knapp nur King George genannt, ist  ein Galopprennen über 2.414 m und für 3-jährige und ältere Rennpferde offen. Die Bilanz der Dreijähigen war in den letzten Jahren durchaus beachtlich, gefolgt von der der Vierjährigen. Enable selbst hat mit zwei Siegen erheblich dazu beigetragen, allerdings haben  mit Poet’s Word und Enable in den letzten beiden Jahren auch die Fünfjährigen aufgeholt. Enable wäre aber mit einem Sieg heute die erste Sechsjährige seit 1998 ( Swain ) die das King George gewinnen könnte. Nun ist das Feld allerdings auch historisch klein geraten und die vierjährigen Konkurrenten alles andere als eine etablierte Macht. Dementsprechend scheinen alle Zeichen auf einen weiteren historischen Sieg von Enable zu stehen.

Ich werde das Rennen jedenfalls mit Spannung verfolgen, und da Enable ihren letzten Start verpatzt hatte, bekommt man sogar noch eine halbwegs akzeptable Quote für sie…

Aber nicht nur Enable kann heute historisches schaffen, auch Frankie Dettori würde sich heute über einen Sieg sicher noch mehr freuen als sonst, denn wenn er heute gewinnt, zieht er mit Lester Pigoot in der ewigen Bestenliste gleich, mit sieben Siegen – und Dettori ist ja lange noch nicht fertig, da könnte er noch den ein oder anderen Sieg folgen lassen.

 

Die Starter im Einzelnen:

Anthony Van Dyck: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien startete in seine Karriere im Juli 2018 in Curragh, aber es waren die Rennen danach die ihn so richtig in Gang brachten und ihn für seinen Trainer auf die internationale Bildfläche brachten.

Zunächst gewann er sein eher unspektakuläres Maidenrennen, dann legte er aber gleich auf Gruppe 3 Ebene im Tyros Stakes ( das war 2018 ) nach, wobei er das Rennen mit fast fünf Längen Vorsprung gewann, und das gegen den anderen Favoriten Bold Apporach von Jim Bolger.

Etwas knapper wurde es dann schon beim Gruppe 2 Galileo Futurity Stakes, welches er als klarer Favorit nur knapp gegen Christmas gewinnen konnte, und im nächsten Rennen riss dann die kurze Siegesserie endgültig – allerdings war der zweite Platz im Goffs National Stakes auf Gruppe 1 Ebene trotzdem eine hervorragende Leistung, schließlich konnte er dieses Mal Christmas aus dem letzten Rennen locker um mehr als drei Längen schlagen und der Sieger Quorto setzte sich unter William Buick auch „nur“ knapp eine Länge ab.

Anthony Van Dyck  ging damit richtiger Weise auch als CO-Favorit gegen Too Darn Hot in das Dewhurst Stakes auf Gruppe 1 Ebene wenige Wochen später im Oktober 2018, musste aber dieses Mal eine klare Niederlage hinnehmen und hatte gut 4 Längen Rückstand. Wieder versuchte die alte Nemesis Christmas ihm den Tag zu verderben indem er die Führung übernahm und Anthony Van Dyck früh unter unter Druck setzt, aber diese Taktik zahlte sich nicht aus und für beide Konkurrenten endete das Rennen dann am Ende in einer Enttäuschung – zu viel Kraft hatte das Duell gekostet, als dass die beiden den Angriff der aufschließenden Konkurrenten noch hätten abwehren könnte. Anthony Van Dyck hatte keine Kraft mehr um den Hügel hinauf noch mit Too Darn Hot oder Advertise mitzuhalten und fiel immer weiter zurück, während Too Darn Hot, seines schärfsten Konkurrenten beraubt, einen Kantersieg einfahren konnte.

Anthony Van Dyck machte daraufhin einen unerwarteten Sprung über den großen Teich und startete im Oktober 2018  im Breeders Cup Juvenile Turf  – und das mit durchaus guten Chancen, wenn man den Buchmachern damals glauben dürfte. Die amerikanischen Rennen sind allerdings alles andere als einfach, gerade auch für dei Europäer die sich an neue Gegebenheiten gewöhnen müssen, und Anthony Van Dyke wurde er am Ende nur Neunter. Augenscheinlich lag ihm das hohe Tempo in dem amerikanischen Rennen nicht, so dass er sich am Ende mit einem neunten Platz zufrieden geben musste, ohne nennenswert auf die Sieger aufschließen zu können. Die Saison war trotzdem alles andere als schlecht für den Zweijährigen, und die Erfahrungen, die er hier sammeln konnten, ließen sich dicher in der nächsten Saison wunderbar zur Anwendung bringen.

Zurück in heimischen Gefilden und nach einer Pause über den Winter lies Aiden O’Brien sein vielversprechends Pferd für die Classics Saison vorbereiten und ihn im RaceBets Derby Trial Stakes auflaufen, welches Van Dyck dann auch gleich überzeugend gewinnen konnte. Für einen 2yo hatte Anthony Van Dyck schon eine Menge Erfahrung und war damit einigen anderen Konkurrenten aus seinem Jahrgang weit voraus, was er auch im Epsom Derby 2049 dann unter Beweis stellen konnte. Zwar starte er nicht als Favorit, aber er war der Starter, der sich am Ende durchsetzen konnte. Dabei hatte Anthony Van Dyck in seinem Rennen nicht mal klare Bahn und musste seine Lücke für den Schlusssprint suchen, hatte dann aber die Power um sich auf den letzten 100 Yards durchzusetzen und den größten Sieg seiner Karriere zu feiern.

Denn schon im nächsten Rennen scheiterte Anthony Van Dyck deutlich an Sovereign, und das obwohl es der irische Ableger des Derbys war, den er als Sieger des Epsom Derbys ja eigentlich ebenfalls hätte gewinnen sollen. Dieses Mal allerdings zeigte der Außenseiter Sovereign, was er als Front Runenr so drauf hat und lief dem Rest des Feldes einfach davon, Anthony Van Dyck versuchte noch sich dran zu hängen, hatte aber keine Chance und musste Sovereign ziehen lassen.

So geschah es dann auch im King George VI & QE 2019, welches  Enable dominierte und wo Anthony Van Dyck nur einen enttäuschenden zehnten Platz am Ende belegen konnte. Vielleicht war es der schnelle Boden, vielleicht war es aber auch das große Feld und die dominante Enable, die das Rennen für Anthony Van Dyck ruinierten. Jedenfalls gab es keine großen Erhren für Anthoyn van Dyke im King George, stattdessen aber gut 31 Längen Rückstand auf Enable.

Der Rückstand war herb, aber das hinderte Anthony van Dyke nicht daran, kurz darauf  in das QIPCO Irish Champion Stakes in Leopardstown zu starten, wo er allerdinsg nach der durchwachsenen Saison nur als Außenseiter startete. Am Ende wartete über den guten Untergrund udn die 1m3f Distanz ein dritter Platz auf Anthony Van Dyke, was ein wenig Preisgeld und Prestige einbrachte, auch wenn er wieder keien Chance hatte, auf den Sieger aufzuschließen oder diesen gar unter Druck zu setzen, dafür war Stallgefährte Magical in zu guter Verfassung.

Weiter ging es im November 2019 in Amerika, wo Anthon Van Dyke wieder beim Breeders Cup Festival startete – dieses Mal im Longines Breeders‘ Cup Turf, in dem er auf dem Papier ideale Bedingungen vorfand. Distanz udn schneller Boden sollten ihm eigenlich liegen, und mit den Erfahungen in internationalen Rennen als Zweijähriger sollte ihm die Reise auch nicht so schwer fallen. Dementsprechend startete er als einer der Favoriten ( 3/1 ) und hätte das Renenn wohl auch gewinnen können – wenn nicht einiges an Pech noch dazu gekommen wäre. Denn obwohl Anthony Van Dyke sich beim einbiegen in die Zielgerade innen hervorragend positioniert hatte und im Begriff war, die Führenden zu übernehmen, wurde der Platz auf seiner gewählten Bahn plötzlich knapp und zu allem Überfluss stolperte Anthony Van Dyke dann auch noch – nicht so schwer, dass er stürzen würde, aber immer noch so schlimm, dass er einiges an Momentum verlor und sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben musste. Schade, da wäre eventuell deutlich mehr drin gewesen, ein europäischer Sieg war zum greifen nahe!

Nicht so allerings beim letzten Start im Jahr 2019 im Longines Hong Kong Vase, wo natürlich eine sehr hochklassige Konkurrenten auf Anthoyn Van Dyke warteten, der über die verlängerte Distanz von 1m4f gerade auf den letzten Metern viel vermissen lies, und den Anschluss an die Führenden immer mehr verlor, bis er gerade einmal als dritt letzter ins Ziel einlaufen konnte. Hong Kong und Co. sind für europäische Starter immer eine harte Nuss, und so war das eben auch für Anthony Van Dyke im Jahr 2019 ein Lehrstück.

Der machte danach eine ausgedehnte Pause, die auf Grund der Corona Epedemie ausgedehnter wurde als eigentlich beabsichtigt und erst im Juli beendet wurde. Zunächst startete Annthony Van Dyke im Hurworth Bloodstock Coronation Cup Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Newmarket, wo er allerdings auch auf den vielversprechenden  Ghaiyyath traf, der nach einigen hervorragenden Rennen sogar als Favorit starten dürfte – und, wie man am Ende feststellen musste, auch völlig zu Recht, denn Ghaiyyath dominierte das Rennen vom Start bis zum Ende und gewann unangefochten. Anthony Van Dyke gab sich mitd em zweiten Platz zufrieden und machte sich auf zum Gruppe 2 Hardwicke Stakes in Ascot im Juni, wo er allerdings erneut auf Grund von Platzproblemen auf der Zielgerade schlechter abschnitt als erwartet worden war. Seine Form 2020 lässt noch ein wenig zu wünschen übrig und ich denke heute ist nicht die Zeit für ihn, dies zu ändern.

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen, und das nicht erst seitdem sie den Prix de l’Arc de Triomphe zwei Mal gewinnen konnte, denn heute wird sie versuchen, das King George zum dritten Mal zu gewinnen – innerhalb von vier Jahren! Es wäre ein historischer Erfolg, zum einen weil sie dann die erste Sechsjährige seit 1998 wäre, die das Rennen gewinnen kann, zum anderen konnte noch kein anderes Pferd das Rennen mehr als zwei Mal gewinnen! Und für ihren Jockey Franki Dettorie wäre es der siebte Sieg und damit würde er mit Lester Piggot in der ewigen Bestenliste gleichziehen! Für Enable wäre es gleichzeitig der elfte Gruppe 1 Sieg in ihrer Karriere!

Diese begann 2016 in Newcastle in einem Maidenrennen, welches Enable auch gleich mit über 3 Längen hatte gewinnen können, und danach ging es direkt in die nächste längere Pause bis zum April 2017, wo sie in ihrem Saisondebüt noch etwas grün hinter den Ohren war und am Ende „nur“ dritte wurde, im Mai 2017 ging es dann allerdings auch direkt in das erste Black Type Rennen in Form des Arkle Finance Cheshire Oaks, und mit dem Sieg in diesem Rennen begann der Durchmarsch von Enable, die in ihren folgenden 11 Rennen über die nächsten drei Jahre keine einzige Niederlage mehr einstecken sollte! So gewann sie in der Saison 2017 zunächst das Investec Oaks und setzte mit ihrem fünf Längen Sieg ein heftiges Ausrufezeichen, schließlich waren es auf den dritten in diesem Rennen gleich noch einmal 6 Längen mehr, und Enable hätte vermutlich sogar noch deutlich mehr aus sich herausholen können – dementsprechend war sie anschließend für das Darley Irish Oaks die klare Favoritin und bestätigte ihre Form mit einem weiteren mühelosen 5 Längen Sieg. Im Gruppe 1 King George VI And Queen Elizabeth Stakes in Ascot rechnete man dagegen gegen die ältere Konkurrenz mit mehr Widerstand, allerdings machte Enable 1f vor dem Ziel wieder alles klar und schüttelte die Verfolger mit ihrem Markenzeichen – einem starken Antritt und schnellem Tempowechsel – ab.

Dann folgte der Sieg im Darley Yorkshire Oaks, ein weiteres Group 1 Rennen der  British Champions Series, welches allerdings im Jahr 2017 schon fast nur ein Pflichtsieg für Enable war – die diesen mit einem Lauf von der Front am Ende problemlos mit sechs Längen Vorsprung gewann.

Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen im Jahr 2017 hintereinander schloss sie mit dem ersten Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, was natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen, die sie bisher bestritten hatte. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund rauf, sondern es ging auch zusätzlich noch gegen männliche Konkurrenz. Und nicht nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das waren schon einige schwierige Voraussetzungendenn  sowohl was das Gewicht als auch der weiche Untergrund waren nicht nur von Vorteil, so dass es im Vorfeld für die erst dreijährige Stute Enable nach einem durchaus schwierigen Unterfangen ausah. Schließlich dürfte sie lediglich 4 kg weniger Gewicht tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den Jahren zuvor immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen und auch Enable brillierte trotz der schweren Bedingungen, und umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hatte! An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen direkt die Austragung des Arc im nächsten Jahr ins Visier nahm und Enable so früh wie möglich für den Arc nominiert hatte und sie mit diesem Rennen im Sinn auch  das gesamte Jahr 2018 über trainiert hatte. Das hatte für die Fans allerdings den Nachteil, dass sie Enable das gesammte Jahr 2018 lediglich einmal zu Gesicht bekamen und ansonsten auf die wohl damals beste Stute der Welt verzichten mussten. Enable wurde als Vorbereitung gerade einmal Rennen vor dem Prix de l’Arc de Triomphe 2018 gegönnt, und das war lediglich ein Gruppe 3 Rennen. Dafür gewann Enable das 188Bet September Stakes am Ende aber auch wieder ohne Probleme und sie hinterließ den Eindruck, dass sie druchaus gute Chancen haben sollte, den nächsten Sieg im Arc De Triomphe feiern zu können

Die Austragung 2018 war auf dem Papier um einiges als das Rennen im Jahr zuvor (welches Enable ja dominieren konnte) und es schien das einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstute vermeiden wollten – trotzdem gewann Enable den Prix de l’Arc de Triomphe nur sehr knapp und fast wäre die Titelveitigung ins Auge gegangen. John Godsen sichert sich für seine Enable auch 2018 wieder die Dienste von Frankie Dettori, der sich natürlich nicht nehmen lässt einen historischen Ritt wie diesen zu absolvieren – und das Duo hatte schon merhfach in den letzten Jahren von sich Reden gemacht, und am Ende war es wohl auch den Fähigkeiten von Dettori zu verdanken, dass Enable gerade so gegen Sea Of Class bestehen konnte, der zur Ziellinie hin immer mehr Boden hatte gut machen können, gerade auf den letzten 100 Yards schmolz der Vorsprung von Enable immer weiter dahin und alle Supporter der klaren Favoritin kamen wohl ganz schön ins Schwitzen… Das Rennen hat sie wieder einmal als beste 2400m Starterin Europas verfestigt, denn sie hatte nun schon zum zweiten Mal das härteste Rennen dieser Art in Europa gewinnen können.

Und dies sollte nicht das einzige Rennen von Emable außerhalb der vertrauten britischen Verhältnissen bleiben, denn Enable machte die Reise über den großen Teich und begab sich zum Breeders Cup nach Churchill Downs, um im Breeders‘ Cup Turf zu starten. Die Amerikaner hatten zurecht beim Breeders‘ Cup Turf  große Sorgen, ob sie den Titel des 4.000.000$ in den USA behalten könnten. Am Ende waren es auch zwei Europäer die das Rennen unter sich ausfochten und der Heimmannschaft keine Chance auf den Sieg ließen. 200m vor dem Ziel ging Enable aufs Ganze und beschleunigte, die von Aiden O’Brien trainierte Magical ging aber mit und konnte der haushohen Favoritin einige Probleme bereiten. Das spannende Finish des Breeders Cup Turf war rein europäisch und fast sah es aus, als ob Magical tatsächlich Enable ihre erste Niederlage seit Jahren zufügen könnte, aber Enable lief wie gewohnt bis zum letzten Meter stark auf und konnte somit einen weiteren Sieg in einem der stärksten Rennen der Welt verteidigen.

Enable und Magical sollten sich auch in den nächsten Jahren immer wieder aufeinander und jedes Mal war das Aufeinandertreffen ein Sieg für die Fans. Magical zwar im Sommer 2019 nicht ganz mit ihrer Form aus dem Breeders Cup mithalten können, steigerte sich dann aber zum Coral Eclipse Anfang Juli und lieferte sich ein hartes Duell mit der klaren Favoritin Enable, welche in diesem Rennen  ihr Saisondebüt nach langer Pause feierte.

Enable lief wie gewohnt selbstbewusst auf, und 100m vor dem Ziel sah sie noch so stark aus, dass man denken konnte, dass sie hier einen einen weiteren Kantersieg würde einfahren können, allerdings nahm Magical die Verfolgung auf und schien nicht aufgeben zu wollen, so dass Frankie Dettori Enable ziemlich hart antreiben musste um sich den 1 Längen Sieg sichern zu können – damit erweiterte Enable ihre Siegesserie auf 10 Siege hintereinande, aber dieses mal war es knapp! Der Sieg im Coral Eclipse war deutlich härter erkämpft als erwartet, aber am Ende war , dann doch fest oben auf und man konnte den kleinen Lapsus vielleicht auch der längeren Pause zuschieben, denn im nächsten Start im King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes machten sich die Buchmacher und Fans keine Sorgen und buchten sie als kalre Favoritin noch und nöcher – so ganz glücklich waren die meisten mit ihrer Wahl am Ende wohl während des Rennens nicht, denn kurz vor dem Ziel schoss  Crystal Ocean heran und bedrängte Enable, die sich eigentlich schon einige Längen hatte absetzten können. Bei Einlauf über die Ziellinie betrug der Vorsprung allerdings nur noch einen Nacken, Enable schien unter Dettori aber auch nicht alles zu geben, um den hachdünnen Vorsprung noch weiter auszubaune. Konnte sie nicht oder war Dettori sich so sicher, dass er die Stute von sich aus nicht weiter antreiben wollte?

Wir werden es wohl nie erfahren, im nachfolgenden Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks jedenfalls dominierte Enable jedenfalls das kleine Feld nach Belieben und schlug Magical mit über 2 Längen, der 1 Furlong vor dem Ziel zunehmenden den Anschluss verlor und sich klar geschlagen geben musste. Das waren ideale Vorraussetzungen für einen weiteren Versuch im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe, den Enable nun zum historischen dritten Mal gewinnen wollte. Die Fachpresse und die Fans standen hinter ihr und buchten Enable runter bis auf 1.5er Quote – und 2 Furlong vor dem Ziel swah es auch nach einem weiteren Sieg der Wunderstute aus, denn Enable übernahm die Führung und setzte sich ab, allerdings nahm der in Deutschland gezüchtete Waldgeist die Verfolgung auf und kam auf der Außenseite immer näher heran, um dann 100m vor dem Ziel Enable tatsächlich einzoholen. Es war ein Schock für die Fachwelt und natürlich für die,die Enable für diese Quote gebucht hatten – und Enable musste sich mit irher ersten Niederlage seit drei Jahren und 11 Rennen in die Winterpause verabschieden – die sie dann auch noch gleich mit der nächsten Niederlage beendete, als sie im Juli im Coral-Eclipse zurück kam und dem aufstrebenden  Ghaiyyath unterlag. Schon letztes Jahr kam sie allerdings nicht in Bestform aus der Winterpause zurück und sie könnte sich heute hier in deutlich besserer Form präsentieren.

Tipps zum Pferd: DIE beste Stute der Welt im Moment. Wenn sie in Hochform aufläuft, hat der Rest wohl keine Chance.

 

Japan: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat nach seinem eher moderatem Debüt in einem Maidenrennen im September 2019 nicht mehr zurückblicken müssen und konnte sie gleich mehrfach auf höchster Ebene exzellent in Szene setzten. So gewann er nach seinem siegreichen Maidenrennen in Listowel auch gleich das Gruppe 2 Beresford Stakes in Naas, und das obwohl sein Stallgefährte Mount Everest unter Ryan Moore als Favorit in das Rennen gegangen war. Die beiden Stallgefährten schenkten sich allerdings nichts und Japan hatte am Ende sprichwörtlich die Nase vorn – und sich die Aufmerksamkeit von Ryan Moore für sein nächsten Rennen redlich verdient – auch wenn dies erst nach der obligatorischen Winterpause geschehen sollte

Allerdings kam er im Dubai Dante Stakes auf Gruppe 2 Ebene am Ende nicht gegen Telecaster an, der das Rennen vor dem hoch gehandelten Too Darn Hot gewann. Vielleicht war Japan einfach noch nicht komplett fit oder es mangelte ihm an Erfahrung um an an den anderen beiden dran zu bleiben, so jedenfalls blieb er bei seinem Saisondebüt 2019 über 2063m weit zurück. Das machte allerdings nichts denn das eigentlich Ziel in der frühen Saison war natürlich das Epsom Derby im Juni, wo Japan zusammen mit Anthony Van Dyke und Broone auflief, und 2019 war das Derby so offen wie selten – es zeichnete sich im Vorfeld kein klarer Favorit ab und die Teilnehmer konnten sich zurecht alle Hoffnungen auf den Sieg machen.

Und am Ende war Japan auch an den Siegern dran und musste sich in dem hart umkämpften Rennen nur mit einem dritten Platz zufrieden geben – hätte aber auch gerne den zweiten Platz belegen können, den Madhmoon nur mit einer Nase vor ihm hielt. Wieder war Japan besser als die erste Wahl von O’Brien, Sir Dragonet, in diesem Rennen und wieder hatte er seinen Stallgefährten unter Ryan Moore um einige Längen geschlagen.

Moore hüpfte für das Gruppe 2 King Edward VII Stakes in Royal Ascot dann wieder auf Japan auf, der dieses leichtere Rennen dann auch mit gut 4,5 Längen Vorsprung für sich entscheiden konnte.

Aiden O’Brien schickte das Duo dann nach Frankreich zum Grand Prix de Paris, der im Jahr 2019 ein wenig enttäuschen besetzt war. Japan startete als haushoher Favorit und gewann das Rennen auch wie erwartet, auch wenn Slalom am Ende nur eine halbe Länge Rückstand hatte.

2020 ist bisher eher eine Nullnummer für Japan, der hier ein sehr schweres Rennen vor sich hat

Tipps zum Pferd: Hat sich mit dem Schritt auf 2400m zu einem ernstzunehmenden Konkurrenten auf Gruppe 1 Ebene entwickelt und hat schon mehrfach als besser eingestufte Stallgefährten aus dem Hause O’Brien am Ende geschlagen. Hat sich mit dem Sieg im King Edward VII Stake und dem Grand Prix de Paris bewiesen und sollte hier eine Rolle spielen können, auch wenn fraglich ist ob er einen Crystal Ocean in Bestform noch einholen könnte.

 

Sovereign


Frankie Dettori über den Ascot Quipco Champion Tag

Pferdewetten News

Frankie Dettori hat sich mal wieder in seinem Blog auf Ladbrokes zu seinen anstehenden Ritten beim Qipco Champions Day geäußert.

 

Natürlich hörren da auch die Bookies genau hin, denn Dettori plant für seinen Tag beim Qipco Champions Day einige Ritte und wird sicher bei den Fans sehr beliebt sein – nicht zuletzt auch auch beim Ritt auf Lord North im Balmoral Handicap

Nun hat sich der Champion Jockey also an die Tastatur gesetzt und warnt seine Anhänger vor Lord North, dem 4: 1-Favoriten im Balmoral Handicap.

 

Die Layer unter den Wettern haben in den einschlägigen Foren und Blogs bereits im Vorfeld Bedenken geäußert, dass der Frankie-Faktor am Samstag die übrigen Wetter über die gesamte Ascot-Karte hinweg dazu verführt, auf zu geringe Quoten zu setzten und dem Jockey und seiner „Magie“ vielleicht ein bisschen zu viel zuzutrauen. Tatsächlich, wenn man sich die gebuchten Ritte von Dettori am Samstag genau ansieht, ist nicht jeder der wahrscheinlichen vier Favoriten komplett gerechtfertigt

In seinem Ladbrokes-Blog sagte Dettori: „Lord North ist ein wunderbares, sich stetig verbesserndes Pferd, aber ich bin nicht mit der besten Auslosung für den Draw gesegnet. Er hat Stall 20 von 20 gezogen.“

 

Dettori geht weiter ins Detail und erklärt, dass er mit dem hohen Draw alles andere als zufrieden ist und sich eine bessere Auslosung gewünscht hätte. Dem Cambridgeshire Sieger Lord North traut Dettori zwar viel zu, der weit außen liegende Draw sei ein klarer Nachteil und historisch hätten die niedrigen Auslosungen der Ställe dominiert.

Frankie führte weiter aus: „In der Vergangenheit haben die niedrigen Draws bei den Handicaps besser abgeschnitten, daher muss ich einen Weg finden, um mich ins Rennen einzubringen. Ich bin zuversichtlich was sein Können anbelangt, aber ich bin mit dem Draw nicht sehr zufrieden.“

 

Aber da wären ja auch noch die von Dettori gerittenen Favoriten Stradivarius, Star Catcher und Advertise, die die Märkte in ihren jeweiligen Wettbewerben anführen und Abseits davon steigt Frankie auch noch auf die nicht minder berühmten Läufer King Of Comedy und Coronet. Selbst wenn seine Chancen mit Lord North also von seinem weit außen liegenden Startplatz ein wenig verringert wurden, dürfte es trotzdem ein recht erfolgreicher Tag für den Star Jockey werden.

 

Bei der Gelegenheit hat man Frankie Dettori natürlich auch noch auf die Neuigkeiten angesprochen, dass die Wunderstute Enable auch nach ihrer schmerzhaften Niederlage beim Arc De Triomphe im Alter von 6 Jahren weiter im Training bleiben wird – was bei dem Potential und dem Verletzungsrisiko in den Rennen alles andere als klar ist –was auch Frankei gleich auf die Tagesordnung setzte:

 

„Es ist erstaunlich, dass Enable im Training bleibt“, sagte er. „Ich habe Paris mit einem sauren Geschmack verlassen, aber sie für ein weiteres Jahr zurück zu haben, macht mich so glücklich und nicht nur mich – auch das Rennpublikum. Sie ist eine Meisterin und wir werden es erneut versuchen.“

„Offensichtlich ist der Arc das Hauptziel in der nächsten Saison. Ich weiß nicht, wohin sie noch gehen wird, aber nur zu wissen, dass sie im Training bleibt, ist gewaltig.“

 

Was soll man da noch sagen? Jeder im Rennsport ist überglücklich, dass Enable im Rennsport bleibt! Wir umso mehr, und wir trauen es Enable natürlich locker zu, auch im nächsten Jahr beim Arc wieder ganz vorne mit dabei zu sein und als Favoritin aufzulaufen. Dass ihr Waldgeist dieses Jahr den Rang abgelaufen hat und sich gegen die Wunderstute hatte durchsetzen können – geschenkt, schließlich hat sie nun nächstes Jahr die Chance auf einen dritten Sieg bei dem größten Rennen in Frankreich!

 


Frankie Dettori geht das erste Mal nach Killarney!

Pferdewetten News

Neben den extrem spannenden Rennen wird uns am nächsten Miitwoch eine weitere Besonderheit in Irland erwarten: Frankie Dettori, der führende Flat Jockey -wird sich auf die Reise nach Irland begeben! Eine ziemliche Seltenheit für den Star der Szene, der noch nie auf dem Kurs in Killarney geritten ist – ob man es glaubt oder nicht!

Die Chancen steigen also, dass wir den berühmten fliegenden Abstieg von Dettori auch in Irland sehen werden, wenn er mindestens einen seiner vier gebuchten Galopper zum Sieg führt.

Zwei dieser Ritte absolviert Dettori für den Derby-Gewinner und Trainer Dermot Weld, der ausdrücklich die Entscheidung von Dettori und den  Offiziellen auf der Strecke dafür lobte, dass beide etwas neues probieren und ein neues Kapitel aufmachen

Dettori ist bisher nur auf zwei irischen Strecken geritten, und zwar Curragh und Leopardstown und damals in Phoenix Park und Tralee, als diese in den neunziger Jahren noch geöffnet waren – aber eben noch nie in Killarney.

„Killarney hat mich vor ungefähr drei Wochen gefragt und wollten unbedingt dass ich gehe. Ich habe auf den Kalender geschaut und da es eine ruhige Woche war, dachte ich, warum nicht? Ich mag neue Herausforderungen“, sagte Dettori.

„Vor Jahren bin ich nach Tralee gegen, wo ich wie ein Helden begrüßt wurde. Hoffentlich wird es eine gute Nacht. Ich glaube, Lester ist dort vor vielen Jahren dort hingegangen und hat drei Sieger geritten, also bin ich ein bisschen unter Druck.

„Alles, was ich über die Strecke weiß, ist das, was Mick Kinane und die alten Jungs mir erzählt haben, aber ich hoffe, dass ich den Kurs gut reiten werden. Ich plane, am Donnerstag zurückzufliegen, um am Freitag in Nottingham zu reiten  und dann am Samstag für Star Catcher nach Curragh zurückzukehren . „

Fozzy Stack schnappte sich Dettori für Lady Wannabe im Feature Rennen, dem  Cairn Rouge Stakes (19.30 Uhr), einem über eine Meile ausgetragenen Wettbewerb, und der Trainer sagte: „Frankie ist wohl der beste Jockey der Welt, also hat es wenig Sinn, ihn im Wiegeraum rumhängen zu lassen, während ein Rennen läuft. „

Weld schwärmt von Dettoris Siegerritt auf Falcon Eight in Sandown in der vergangenen Samstagswoche und der legendäre Trainer hat ihn für Time Tunnel im Mile Maiden (6.30) und Mujid im Sauternes Cup (7.00) gebucht, ebenfalls über eine Meile. Er wird auch wahrscheinlich an Bord des Favoriten Findings Nero für den ehemaligen Jockey Kollegen Johnny Murtagh im 1m3f-Handicap (8.30) sein.

Weld sagte: „Sicher, Frankie muss mit den absoluten Größen mithalten und er hat Falcon Eight in Sandown den großartigsten Ritt gegeben, den ich mir vorstellen kann. Er war brillant auf ihm. Ich habe eine Weile gewusst, dass er nach Killarney kommt und ich wollte die Initiative unbedingt unterstützen. „

„In der heutigen Zeit des Geldes für Medienrechte für Bilder ist es wunderbar zu sehen, wie ein Manager von einer Rennbahn auf eine Idee wie diese kommt, und mann muss Killarney großen Dank dafür aussprechen, dass Frankie kommt. Es ist fantastisch, und ich wollte sicher gehen, dass ich 100 Prozent hinter der Initiative stehe „

Murtagh wiederholte Welds Gedanken mit den Worten: „Es ist eine großartige Idee, und jeder, der in den Ferien in Killarney ist, wird hoffentlich einen Blick darauf werfen. Ich würde es lieben, wenn alle sehen würden, wie er seinen berühmten Abstieg macht, und ich würde es noch mehr lieben, wenn es passiert, wenn er auf meinem Pferd gewinnt. Er hat noch nie einen Sieger für mich geritten, und, hoffentlich ändert sich das. „

Die Idee, Dettori nach Killarney zu holen, kam von Rennbahnmanager Philip O’Brien, der gerade sein zweites Jahr an der Spitze der Strecke in Killarney verbracht hat.

„Es herrscht ein reges Treiben um den Platz, und es fühlt sich jetzt real an, dass Sie seinen Namen auf der Rennkarte neben vier der Pferde sehen können“, sagte O’Brien.

„Ich bin vor ungefähr sechs Wochen auf die Idee gekommen und habe die Idee an Ray [Cochrane, Dettoris Agent] weitergegeben. Das Feedback von Frankie war positiv und jetzt läuft alles seinen Gang“

„Wir hoffen auf ein riesiges Publikum – eine Kapazität von rund 5.000 Personen wäre fantastisch. Dies ist eine einmalige Gelegenheit für die Menschen in Killarney, einen Blick auf Frankie in Aktion zu werfen. Ich würde die Rennstrecke gerne ausfüllen.“ . „

O’Brien fügte hinzu: „Es könnte nie wieder vorkommen und hoffentlich wird es einen fliegenden Abstieg geben. Das wäre mein nächster Wunsch, jetzt, wo wir ihn hier haben. Es wird eine unglaubliche Atmosphäre geben, wenn er einen Gewinner reitet, das ist sicher.

Die Buchmacher hatten in den letzten Wochen Angst vor Dettori-Multiples, aber BoyleSports und Paddy Power sagten, dass es am Mittwoch wie gewohnt weitergehen wird.

Paul Binfield, Sprecher von Paddy Power, sagte: „Killarney hat einen echten Coup hingelegt, aber für uns ist es ein normales Geschäft.“

Ähnlich verhält es sich mit BoyleSports, wo der Sprecher Leon Blanche sagte: „Es wird wie gewohnt weitergehen, genauso wie an jedem anderen Renntag. Es ist fantastisch, Frankie bei Killarney zu sehen.“

Auf Dettori gibt es eine 10: 1 mit Coral drei oder mehr Sieger zu reiten, und 5: 2, wenn er leer ausgeht

David Stevens von der Coral sagte: „Nach der Hälfte des Gold Cup-Tages im Royal Ascot im vergangenen Monat hätten wir Frankie sehr gerne nach Killarney geschickt (Frankie hatte die Buchmacher mit seinen Siegen eine Menge Geld gekostet..) Jetzt fährt er zum ersten Mal dorthin, und seine vier Ritte werden auf beiden Seiten der irischen See sehr beliebt sein.

Stevens fügte noch dem Interview zum Abschluss noch hinzu: „Wir glauben nicht, dass er mit leeren Händen zurückkommt. Ein Sieger ist unser Favorit mit 6: 5.“

Und so sehe ich das auch – einen Sieg wird Frankie wohl mit Sicherheit einfahren können


Frankie Dettori reitet einen Australier beim Diamond Jubilee Stakes!

Pferdewetten News

Gute Nachrichten für das Diamond Jubilee Stakes in Ascot dieses Jahr. Frankie Dettori wurde von David Hayes für das Rennen auf dem Australier gebucht, und er wird keinen geringeren als Redkirk Warrior reiten!

Redkirk Warrior wurde bisher von Jockey Regan Bayliss bei sieben seiner letzten acht Starts geritten, darunter bei drei Siegen in der Gruppe 1 Rennen bisher, doch Dettori wurde für den ersten Einsatz des Siebenjährigen in Großbritannien seit seinem Wechsel zu Trainer David Hayes herangezogen.

„Ich sah David in Dubai und er sagte mir, dass er einen netten Sprinter für mich hätte, den ich in Ascot reiten könne“, sagte Dettori. „Wir haben noch acht Wochen vor uns, also kann alles passieren, aber es ist aufregend, denn er ist ein dreifacher Gruppe 1 Sieger – und eines können die Australier definitiv gut, nämlich Sprinter!“

Es wird jedoch nicht der erste Lauf von Redkirk Warrior in Großbritannien sein und auch nicht der erste Besuch in Ascot. Denn der Sohn von Notnowcato ist in zwei Starts für William Haggas im Jahr 2014 ungeschlagen, einschließlich eines Handicap-Erfolges bei seinem zweiten Karrierestart auf der Berkshire-Strecke.

Trainer David Hayes sagte: „Wir haben uns entschieden, mit jemanden zu buchen, der die Erfahrung hat, und niemand hat derzeit mehr Sieger in Royal Ascot gehabt als Frankie Dettori. „Regan Bayliss wird weiterhin Redkirk Warrior reiten, wenn er in Australien auläuft, aber wenn die Pferderennen in Übersee stattfinden, haben wir beschlossen, bei den Jockeys in Übersee zu bleiben.

„Ich sprach mit Regan am Donnerstag Morgen und er ist enttäuscht, wie man sich vorstellen kann, aber er versteht es. Und er weiß, dass er den Ritt auf Redkirk Warrior behält, wenn das Pferd in Australien läuft.“

Der Trainer und die Besitzer hatten auch Ryan Moore für den Ritt in Betracht gezogen, aber er ist wahrscheinlich mit Aidan O’Briens neuem Rekruten Merchant Navy gebucht, ein Gewinner des Coolmore Stud Stakes in Flemington im November.

Hayes sagte zu Racing.com: „Die Entscheidung wurde durch Gespräche mit mir und dem Besitzer von Redkirk Warrior getroffen und für uns war Erfahrung der Schlüssel. Wir hätten uns entweder für Frankie Dettori oder Ryan Moore entschieden, aber Ryan wird Merchant Navy im selben Rennen reiten, also haben wir Frankie gebucht.“

Redkirk Warrior rangiert derzeit zu einem Preis von 13:2 bei  Sky Bet für den 6f-Sprin am 23. Juni, und wir freuen uns auf das spannende Duell zwischen Frankie Dettori und Ryan Moore im Diamond Jubilee Stakes!


Frankie macht die 3000 voll!

Pferdewetten News

Frankie macht die 3000 voll!

Star Jockey Frankie Dettori hat gestern Abend auf dem Pferd Predilection seinen 3000sten Sieger geritten – wir sagen: Herzlichen Glückwunsch und weiter so! Schon heute kann er seine Zahl noch weiter nach oben schrauben, schaut in die täglichen Tipps für mehr Infos!

 


Sandown – 02.07.2016 – Coral Eclipse – Pick: The Gurkha

Pferderennen in England

16:45 Coral Eclipse (British Champions Series) (Group 1)

3yo+ | Distanz: 1m2f7y | Untergrund: Gut bis weich

Das Coral Eclipse stellt das Highlight dieses Wochenendes in Großbritannien da, und das seit 1866 abgehaltene Renne lockt immer wieder einer interessante Mischung aus den besten 3yo und 4-5yo des Landes an. Benannt wurde es nach Eclipse, einem berühmten Rennpferd aus dem 18. Jahrhundert und Coral ist mit genau 40 Jahren sponsoring der langjährige Schirmherr des Rennens, weswegen das Rennen heute als das „Coral Eclipse“ bekannt ist, während der richtige Name eigentlich „The Eclipse“ wäre.

John Godsen gewann das Rennen im letzten Jahr mit Golden Horn und versucht mit Western Hymn und Jockey Frankie Dettori, den Trick aus dem letzten Jahr zu wiederholen. Natürlich kann man Western Hymn mit seinen Platzierungen im Prince Of Wales Stakes hinter dem Sieger My Dream Boat und dem Brigadier Gerard Stakes (Gruppe 3) hinter Time Test nicht mit Golden Horn vergleichen, aber Western Hymn hält seine Form solide und könnte für Gefahr sorgen.  Andererseits hat My Dream Boat ihn diese Saison schon zwei Mal auf die Plätze verwiesen und letztes Jahr schaffte er in diesem Rennen nur einen dritten Platz über 7 Längen hinter dem Sieger, aber immer noch knapp vor Cougar Mountain. Er ist mittlerweile fünf Jahre alt und seine Zeit, sich als herausragender Performer auf dem Flat zu zeigen wird langsam knapp und obwohl er sich auf Gruppe 1 Niveau immer mal wieder Platzieren konnte, hat er doch bisher nur zwei Gruppe 3 Rennen gewinnen können, und dieses Jahr hat nicht einmal das so richtig geklappt.

My Dream Boat für Clive Cox hat ihm da gleich zwei Mal dieses Jahr einen Strich durch die Rechnung gemacht und sollte auch hier wieder die Nase vorn haben. Er hat erst im November sein erstes Gruppenrennen bestritten, nun aber bereits zwei Gruppe 3 Rennen und das Gruppe 1 Prince Of Wales Stakes über 1m2f gewinnen können. Dabei lief er Found auf der Zielgeraden nieder und bestätigte damit den Eindruck, dass er auf weichem Untergrund eine hervorragende Beschleunigung besitzt. Zu weich darf der Untergrund aber wiederrum auch nicht werden, hat doch A Shin Hikari ihn in Frankreich im Prix D’Ispahan stehen lassen und dort kam er nicht über einen fünften Platz hinaus. Er hat klar den Eindruck hinterlassen, dass er mit der Distanz von 1m2f und weichem Untergrund auch in der Lage ist, mit den besten seiner Klasse mitzuhalten und sollte eine solide Chance auf den Sieg haben.

Aber auch Time Test verwies den Godsen Starter diese Saison schon auf die Plätze, wenn auch denkbar knapp. Der Gruppe 2 Sieger war im Breeders Cup Mile klar nicht in der Form, um dort gefährlich werden zu können, setzte sich bei seinem Gruppe 3 Saisondebüt über 1m2f auf schnellem Untergrund aber solide gegen Western Hymn durch und sollte bei seinem zweiten Start in der Saison steigerungsfähig sei. Da er aber bisher nur selten auf Untergründen gestartet ist, die schlechter als gut waren, ist unsicher wie er auf Regen und schlammigen Untergrund reagieren würde. Dass er mit einer Quote von 7/1 in die Breeders Cup Meile gestartet ist, zeigt, dass ihm deutlich mehr Potential angerechnet wird, als er bisher zeigen konnte und Trainer Roger Charlton hatte dieses Rennen augenscheinlich schon länger im Blick und darf sich daher durchaus Hoffnung auf den Sieg machen

Der englische Star Trainer A.P. O’Brien gewann dieses Jahr bereits fünf Mal seit der Austragung im Jahr 2000 und wird dieses Jahr mit einer halben Armada an Startern versuchen, mit dem legendären Alec Taylor Jr. gleichzuziehen, der dieses Rennen um die vorletzte Jahrhundertwende gleich sechs Mal gewinnen konnte.

Sein Aufgebot der Starter The Gurkha, Deauville, Long Island Sound, Cougar Mountain und Bravery kann sich durchaus sehen lassen und wird ihm mit Sicherheit wieder die taktische Bestimmungshoheit über dieses Rennen gewähren. Bravery, der bisher auf Gruppe 1 Niveau nicht punkten konnte, auf weichem Untergrund aber solide läuft und Cougar Mountain, der sich bisher nur einmal knapp auf Gruppe 3 Niveau hatte durchsetzen können, laufen nur aus taktischen Gründen für den Erfolgstrainer auf, denn sein Star in diesem Rennen ist der französische Guineas Sieger The Gurkha, der im St James Palace Stakes Galileo Gold einfach viel zu viel Leine während des Rennens gegeben hatte und hier seine Abbitte leisten soll.

Galileo Gold hatte zusammen mit Cmyric ein ziemliches Tempo vorgegeben und als The Gurkha dann 2f vor dem Ziel zum Sprint ansetze, aber von einem anderen Starter behindert wurde und nach links außen wechseln musste, war klar, dass er Galileo Gold nicht mehr erreichen würde.

Heute soll all besser werden und mit einem beeindruckenden Sieg im Poule D’Essai Des Poulains zuvor und mit gerade einmal vier Starts insgesamt kann man auch der gezeigten Unerfahrenheit im St James Palace Stakes eine „Teilschuld“ für den zweiten Platz zuschieben. Er gewann sein Maidenrennen mit 9 Längen auf schwerem Untergrund und dürfte daher auch mit nachgebenden Boden gut klar kommen, ist aber bisher nur über eine Meile gestartet und die zusätzlichen 2f Distanz sind eine kleine Unsicherheit in seiner Form.

Deavuille war sowohl im Epsom Derby dieses Jahr als auch der Racing Post Trophy letztes Jahr nicht in der Lage, mit den besten mitzuhalten und kam jedes Mal deutlich hinter dem Sieger ins Ziel, hat sich bei seinem Saisondebüt aber fast im Dante Stakes durchsetzen können und scheiterte über die 1,25f und gut bis schnellen Untergrund nur mit einem Nacken an Wings Of Desire und konnte Foundation, Muntazah und Midterm auf die Plätze hinter sich verweisen. Ihm fehlt Erfahrung auf Untergrund, der langsamer ist als gut und er hat sich bisher auf dem Gruppe 1 Niveau nicht festsetzen können, hat aber wie The Gurkha und Longs Island Sound deutlich weniger Gewicht zu tragen als die älteren Pferde.

Long Island Sound schaffte den Hattrick in seinen ersten drei Rennen in Irland und sag eigentlich wie ein potentieller Gruppe 1-2 Starter aus, bis er im Gruppe 3 Tercentary Stakes mit 4 Längen gegen Hawkbill verlor. Es mag am weichem Untergrund oder dem Schritt auf die 1m2f gelegen haben, dass er nicht seine Bestleistung hatte zeigen können, beides wäre für das heutige Rennen aber von Nachteil und so gibt es andere Starter aus dem Hause O’Brien, welche einen besseren Eindruck hinterlassen haben. Hawkbill hingegen hat nun fünf Rennen auf niedrigerem Niveau in Folge gewonnen und konnte sich im letzten Versuch trotz noch durchscheinender Unerfahrenheit mit 1.25 Längen gegen den Starter von O’Brien durchsetzten. Er sollte die Hauptgefahr für den Favoriten sein und hat dieses Jahr einen sehr guten Eindruck in all seinen Rennen hinterlassen

Aber keiner hat so einen guten Eindruck hinterlassen können wie The Gurkha, der hier zwar zum ersten Mal seine älteren Konkurrenten zu Duell fordert, aber gegen die besten 3yo aus Europa eine sehr gute Leistung gezeigt hat und auf weichem Untergrund nachweislich gut läuft. Auf Grund des massiven Gewichtsvorteils von gut 9lb gegebüber My Dream Boat bekommt er gegen diesen knapp den Zuschlag. My Dream Boat muss weder Distanz noch Untergrund oder Klasse fürchten und wird die Messlatte für den Dreijährigen hoch legen, aber sein Sieg im Prince Of Wales Stakes war nur knapp und er muss seine neue Höchstform erst noch einmal bestätigen.

Die Quote von The Gurkha macht nicht viel her unter den gegebenen Umständen, trotzdem ist der Pick

Pick: The Gurkha


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!