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Galopprennen

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17.10.2020 – Ascot – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Palace Pier

Pferderennen in England

16:05 – Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

Für 3 Jährige und ältere Pferde | Distanz: 1609m | Preisgeld: 650.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: gras | Boden: Weich

Der Regen und die Strecke in Ascot scheinen nicht einfah zu sein, die Favoriten haben es schwer v- aber Palace Pier könnte dieses Trend vielleicht umdrehen!

Palace Pier: Der Kingman Sohn von Trainer John Godsen begann seine Karriere im August des letzten Jahres, konnte aber trotz der geringen Laufzeit seiner Karriere schon einige Aufmerksamkeit für sich generieren, was nicht zuletzt an seinem gelungenen Einstand im August 2019 lag, denn schon bei seinem ersten Rennen sorgte er für erstaunte Blicke.

Bei dem Maidenrennen in Sandown machte Palace Pier auf Anhieb eine sehr gute Figur und gewann das 7f Rennen auf gutem Untergrund mit Leichtigkeit mit über 3 Längen Vorsprung auf schnellem Boden. Er sah allerdings auch schon nach dem am weitesten entwickelten Pferd an jenem Tag aus, und verhielt sich auch so – schnell die Führung gesichert auf der Zielgerade und dann spielend leicht abgesetzt, kein Wunder also, dass beim nächsten Rennen klar als Favorit galt und das Klasse 4 Max Patel Wealth Manager Of Choice Novice Stakes in Sandown mit einem starken Lauf von der Front erneut müehlos gewann.

Dann ging es in die lange Winterpause, die durch die Corona Epidemie noch viel länger wurde, und erst im Juni 2020 beendet werden konnte. Dort startete er in einem Klasse 2 Handicap für die Dreijährigen, welches Palace Pier wieder als Favorit angehen dürfte, und in dem er – vielleicht auch auf Grund der langen Pause, welche er sicher für das Training genutzt hat – wieder in Bestform auflaufen konnte.

Dabei wurde Palace Pier am Anfang des Rennens zunächst von den Konkurrenten ein wenig abgehängt und lief dem Rest des Feldes am Anfang gut drei Längen hinterher, bis es ins letzte Furlong ging, wo Palace Pier an Geschwindigkeit zulegte und der gesammelten Konkurrenz am Ende mit über drei Längen davon sprintete.

Kein Wunder, dass das nächste Rennen dann (endlich) auf Gruppenebene ausgetragen wurde, das Ziel war das St James’s Palace Stakes auf Gruppe 1 Ebene, welches Teil der British Champions Series ist. Hier war also der erste wirkliche Test für Palace Pier, der das erste Mal seit seinem Debüt nicht mehr als Favorit auflief, sondern hinter Pinatubo und Wichita die dritte Geige spielen musste bei den Buchmachern.

Und fast sah es danach aus, als ob die Buchmacher Recht behalten könnten, denn Palace Pier kam nur sehr langsam in Gang und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, eine Position, die ihm normalerweise nicht so beliebt. 2f vor dem Ziel begann Palace Pier dann die Konkurrenz von hinten aufzurollen, 1 Furlong vor dem Ziel gab Frankie Dettorie dann das OK und trieb Palace Pier mit allen Mitteln der Kunst an, um ihm am Ende 11 Yards vor dem Ziel vor dem ebenfalls sehr stark auflaufenden Pinatubo zu bringen.

Die Leistung machte ihn auch gegen die wesentlich erfahrenere Konkurrenz im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois in deauvulle zum Favoriten – er bekam ein paar Kilo an Gewicht erlassen und auf Grund der immer noch vorherrschenden Corona Epidemi fanden sich auch nicht alle erhofften Konkurrenten auf dem Kurs ein, aebr die sich einfanden, hatten es in sich. Persian King, Circus Maximus, Alpine Star – alles Konkurrenten von solider Qualität, die sich nicht einfach geschlagen geben würden. Aber wieder konnte Palace Pier voll überzeugen. Er hielt sich im hinteren Bereich des Feldes, zog aber 3f vor dem Ziel das Tempo an und kam an die Front Runner heran. Circus Maximus hatte keine Chance bei dem folgenden Tempowechsel mitzugehen, lediglich Alpine Star schaffte es, die Verfolgung von Palace Pier aufzunehmen, hatte aber trotzdem keine Chance an ihn noch heran zu kommen, sondern musste sich damit begnügen, hinterher zu schauen. Das Rennen fand auf schwerem Boden statt, so dass ich für heute gute Vorzeichen – 1m auf gerader Strecke? Aber bitte, Palace Pier!

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in seiner ersten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy im Oktober 2018 auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen.

Im Gruppe 1 Juddmonte International bekam Circus Maximus starke Konkurrenz um die Führung, und Chrystal Ocean saß ihm über die gesamte Distanz im Genick . Circus Maximus führte das Feld noch in die Zielgerade, wurde dann aber zunehmend schwächer und Crystal Ocean übernahm die Führung von ihm und setzte sich ab, gefolgt vom späteren Sieger Japan, der sich mit Crystal Ocean ein bemerkenswertes Duell lieferte, welches nur mit einem Nacken Vorsprung am Ende entschieden wurde. Circus Maximus wurde auf den letzten Metern immer schwächer und verpasste es den Anschluss zu halten, was am Ende in einem durchaus enttäuschenden seibten Platz resultierte.

Der Schritt zurück auf die Meile im Prix du Moulin de Longchamp im September 2019 war definitiv der richtige Schritt für Circus Maximus, der auf dem gut bis weichen Untergrund in Frankreich nach dem letzten Lapsus wieder zur Form zurück fand.

Circus Maximums blieb an den Führenden das Rennen drüber dran und lies sich nicht abschütteln, allerdings galt das auch für die Konkurrenten, die sich im Zielsprint von Circus Maximus ebenfalls nicht abhängen lassen wollten. Circus Maximus musste kämpfen, um überhaupt an Line Of Duty vorbei zu kommen, als das geklappt hatte war aber der Favorit Romanised schon heran und überholte Circus Maximus zunächst noch einmal, der sich aber in einem sehr spannenden Duell langsam wieder zurück kämpfte und mit einer Nase beim Zieleinlauf vorne lag. Super Leistung, und super spannendes Duell für alle Fans!

Der nachfolgende Trip zum TVG Breeders‘ Cup Mile war da nicht ganz so spannend für Circus Maximus, der wieder den Start ein wenig verpatzte und dem Feld hinterherlief und mit seinem Schlusssprint keine Chance hatte, an die Führenden anknüpfen – und aufholen –  zu können.

Noch weniger spannend war allerdings die kommende Winterpause die wegen der Corona Epidemie scheinbar kein Ende nehmen wollte und erst im Juni im Queen Anne Stakes für Circus Maximus zu Ende ging. Der hatte über die sehr lange Pause aber augenscheinlich nichts an Form eingebüßt und setzte sich mit einem Starken Lauf nah an den Führenden wieder in einem sehr spannenden Duell knapp durch. Dieses mal war der Konkurrent, der einfach nicht weichen wollte Terebellum, der ebenfalls Prominent in dem Rennen platziert war und 1f vor dem Ziel die Führung sogar übernommen hatte. Dann allerdings kam auch Circus Maximus in Gang und kämpfte sich unter starken Druck seines Jockeys Ryan Moore mit einem Kopf Vorsprung über die Ziellinie. Wieder eine starke Leistung von Circus Maximus, die eine Menge Herz und Kampfgeist erforderte.

Auch beim letzten Start im Qatar Sussex Stakes in Goodwood lief Circus Maximus ein hervorragendes Rennen, dieses Mal versuchte er aber die Führung von Anfang an zu behaupten, was ihm aber leider nicht gelang, denn Nohaather kam von ganz hinten im Feld und sicherte sich ziemlich souverän die Führung auf den letzten Metern.

Den Besuch in Frankreich über 1m im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois hätte sich Circus Maximus eher sparen können, der schwere Boden auf dem 1 Meilen Kurs lag Circus Maximus so gar nicht, denn als es in den Schlusssprint ging, musste er Alpine Star und Palace Pier hinterherschauen, die sich beide einen Vorsprung von über 4 Längen gegenüber ihren Verfolgern sichern konnten!y

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus hat Herz. Wenn es zu einem engen Kampf um den Sieg kommt, kann er zum Teil beeindruckende Leistungen zeigen, ging aber gegen Palace Pier zueltzt deutlich unter.

The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich im letzten Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er bei seiner ersten Saison 2018 in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte.
Aber schon gegen Ende dieser ersten Saison gewann er noch zwei Handicaps in Frankreich, bevor er in die erste Winterpause und ins weiteres Training ging. In der Pause auf 2019 wurde  Teh Revenant dann auch kastriert, was wahrscheinlich auch der Grund war, warum sich The Revenant nun deutlich besser lenken ließ als in seiner ersten Saison
Jedenfalls kam er im März in Frankreich auf die Rennstrecke zurück, wo er den  Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und danach eine beeindruckende Siegesserie von 4 Rennen folgen lies. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in Frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein, und das mit Leichtigkeit gegen Konkurrenten wie Olmedo und Shaman, und diese Formgab ihm auch im Queen Elizabeth II Stakes eine Chance. Am Ende lief The Revenant auch auf dem geraden Kurs in Ascot beim Champions Day 2019 ein hervorragendes Rennen, bekam aber den Tag von einem Außenseiter in Form von King Of Change verdorben, der mit dieser Leistung auch gleich seine Karriere beendete und zu seinem Stall zurückkehrte.
Es folgte die lange, lange Pause bis zum erneuten Start im Qatar Prix Daniel Wildenstein, den The Revenant nach fast einem Jahr Pause pflichtschuldig gewann, wenn auch nicht so doiminant, wie es von einem klaren Favoriten erwartet worden wäre – er musste sich ganz schon mühen, um Ziegfeld auf Abstand zu halten, da wäre sicher mehr von ihm erwartet worden. Aber nach so einer langen Pause kann man es ihm verzeihen denke ich, und er wird hier sicher stark auflaufen.
Nazeef: Die  Invincible Spirit Tochter von Trainer John Godsen lief eine Zeit uinter dem Radar, ist aber dieses Jahr in absolut beeindruckender Form und sollte heute sicher wieder ganz vorne mit dabei sein – schließlich legte sie nach seinem Saisondebüt in Kempton im EBF/Unibet Snowdrop Fillies‘ Stakes im Gruppe 2 Duke Of Cambridge Stakes nach, wo sie denkbar knapp faktisch auf der Ziellinie den Sieg erringen konnte. Sie  besserte diese Leistung noch einmal mit einem ähnlich knappen Sieg im Tattersalls Falmouth Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo sie gegen Bilesdon Brook und Terebellum mit nur einem Nacken bestehen konnte, aber für den harten Kampf mit einem ersten Gruppe 1 Seieg belohnt wurde. Es folgten dann allerdings Niederlagen im Nassau Stakes und in Frankreich im Darley Prix Jean Romanet, was man dort dem weichen Boden und den 1m2f hätte zuschieben können – wenn dann nicht der nächste Start und Sieg im Kingdom Of Bahrain Sun Chariot Stakes auf Gruppe 1 Ebene gewesen wäre. Das Rennen für Stuten wurde über 1 Meile ausgetragen, und das auf schwerem Boden  -also eigentlich bis auf die kürzere Distanz ähnlihc schlechte Bedingungen, aber Nazeef brillierte auf dem Boden und zog auf dem letzten Furlong stark auf, um Half Ligt am Ende mit gut 1.5 Längen zu schlagen. Sie scheint die Bedingungen eute zu mögen und sollte nicht unterschätzt werden

Robert Havlin bekommt eine Sperre – und verpasst vielleicht das Glorious Goodwood?

Pferdewetten News

Gegen Robert Havlin wurde am Mittwoch ein zehntägiges Reitverbot für fahrlässiges Reiten im ersten 1m3½f-Handicap des Tages in Yarmouth ausgesprochen, Havlin gab jedoch sofort seine Absicht bekannt, gegen das Verbot Berufung einzulegen.

Der Jockey sagte, dass „das Ergebnis der Beeinträchtigung (durch mich) war ziemlich schwer, aber ich glaube nicht, dass der Verstoß zehn Tage gerechtfertigt hat“.

Havlin wurde suspendiert, nachdem sein Pferd, der von John Gosden trainierte Swift Verdict, nach links ausgebrochen und den Rivalen Dreaming Blue, der von Tom Marquand geritten wurde, auf die Reling gestoßen hatte, was wiederum dazu führte, dass My Vision, geritten von Harry Bentley, stolperte. Wie man so schön sagt: Eine Verkettung unglücklicher Umstände…

Die Stewards stellten fest, dass Havlin „nicht genügend Maßnahmen ergriffen hatte, um zu verhindern, dass sein Pferd nach links verlagert“, und gaben dem Reiter das Verbot, das vom Mittwoch, dem 5. August, bis zum Freitag, dem 14. August, gelten soll.

Über den Vorfall sagte Havlin: „Ich war drei von der Reling entfernt und gab ihm ein paar Berührungen mit meinem Stock auf der rechten Seite. Er gab keinen Hinweis darauf, dass er nach rechts gehen würde – er wechselte ein wenig, aber nichts was nicht in einem normalen Rennen nicht auch passieren würde. Aber innerhalb von zwei Schritten ging er dann plötzlich zur Reling.“

Das Ergebnis der Störung war ziemlich heftig, aber ich glaube nicht, dass der Verstoß am Ende zehn Tage gerechtfertigt hat. Ich habe mir das Video angesehen und habe definitiv vor, Berufung einzulegen.“

Der Bericht der Stewards besagt, dass Havlin die Sperre erhalten hat, „weil er unachtsam geritten ist, weil er nicht genügend Maßnahmen ergriffen hat, um zu verhindern, dass sein Pferd Linkshänder bewegt, und seine Peitsche in seiner rechten Hand verwendet hat, was dazu führte, dass Swift Verdict weiter nach links geschoben wurde.“

Die Stewards entschieden jedoch, dass die Platzierungen unverändert bleiben würden, was bedeutete, dass Swift Verdict als drittplatziertes Pferd bestätigt wurde.

Dreaming Blue wurde Sechster, My Vision Neunter von 12 und wurde vor dem  Zieleinlauf zurück genommen.

Havlin fügte hinzu: „Tom und Harry sagten in ihren Aussagen, dass sie nicht einmal das Gefühl hatten, mir zurufen zu müssen als wir drei von der Reling waren und alles ging so schnell. Als ich abbrach, drehte ich mich zu Tom und sagte ‚Gott, Geht es dir gut?‘ und er sagte ‚ja, er ist nur schnell zu Seite ausgebrochen, nicht wahr?‘.“

Das Pferd ist 580 Kilo schwer, er ist ein großer Junge und hat sich innerhalb weniger Schritte sehr schnell zur Seite bewegt. Wurde mir zehn Tage gegeben, weil es schlecht aussah oder wegen des tatsächlichen Reitvergehens selbst?“Wenn es drei, vier oder fünf Tage waren, dann okay, aber zehn Tage scheinen mir ein wenig hart zu sein. Es ist einfach, es in Zeitlupe zu sehen, aber es ist nicht in Zeitlupe passiert, es ist in Echtzeit passiert.“


26.04.2020 – Hong Kong – The Fwd Champions Mile – Pick: Waikuku

Pferderennen International

10:00 The Fwd Champions Mile – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 20.000.000 HKD Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/6 Quote
Es geht mal wieder um Beauty Generation, den ehemals allerbesten, unbesiegbaren Miler in Hong Kong -der aber wie aprubt seine Siegesserie im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin reißen lies, und seitdem unter dem Generalverdcht steht, nicht mehr ganz so gut zu sein wie früher.
9 Siege betrug die Siegesserie, bevor sie so abrupt riss, und obwohl Beauty Generation danach immer in die ausbezahlten Plätze kam, ist er jetzt gerade nicht die Macht, die er noch vor einem halben Jahr war. Zwar gewann Beauty Generation im Februar das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup und nach kleiner Pause bis April auch das The Chairman’s Trophy auf Gruppe 2 Ebene – aber beide Siege sahen nicht so richtig souverän aus, und hier muss er das erste Mal seit dem The Stewards Cup gegen seinen Bezwinger Waikuku ran – keine leichte Aufgabe zu sehr geringer Quote!
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und hat eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019 zusammengetragen, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lag. Er war DER Miler in Hong Kong im letzte Jahr und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach Blieben von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde. Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben. Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpen – aber Beauy Generation ist ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und das Rennen gegen Waikuku verspricht extrem spannend zu werden
Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absoluerte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Die beiden trafen sich dann nur knapp zwei Wochen später im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin wieder, und auch wenn keiner der beiden den Sieg davontragen konnte, konnte Waikuku Beauty Generation erneut um einen Platz auf den dritten Rang schlagen. Auch im nachfolgenden The Jockey Club Mile riss die Serie nicht ab und auch dieses Duell gewann Waikuku, dieses Mal trug er aber auch den Gesamtsieg davon. Beauty Generation führte das Feld über die Distanz als Front Runner, verpasste es aber auf der Zielgeraden die Tür an der Innenseite zu schließen und Waikuku schlüpfte durch und setzte sich souverän ab, wähend Beauty Generation sogar noch einen Platz zurückfiel.
Duell Nr. 5 im Hong Kong Mile ging erneut an Waikuku, auch wenn der Außenseiter Admire Mars mit einer explosionsartigen Beschleunigung den Sieg stahl – beide hatten Beauty Generation aber fest im Griff. Das selbe Spiel wiederholte sich auch 2020 im The Stewards Cup , dabei war Waikuku weit hinter Beauty Generation zurücgefallen, der das Feld erneut als Front Runner anführte, Waikuku hingegen musste sich mit einer ungewöhnlichen Position eher hinter im Feld anfreunden.
Nach einer dreimonatigen Paus floppte Waikuku im The Chairman’s Trophy, welches von Beauty Generation knapp gewonnen wurde, aber ih denke heute ist er fitter und hat den „Champ“ im Griff

26.04.2020 – Hong Kong – The Chairman’s Sprint Prize – Pick: Aethero

Pferderennen International

08:50 The Chairman’s Sprint Prize – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 18.000.000 HKD Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Aethero: Der Sebring Sohn von Trainer J. Moore hat sich schnell in Fernost einen großen Namen gemacht und zählte letztes Jahr zu den aufregendsten Dreijährigen, die Hong Kong derzeit zu bieten hat.
Seine Karriere begann dieses Jahr im April wo er gleich bei seinem ersten Versuch im Amber Plate (einem Conditions Rennen) souverän mit einem Lauf von der Spitze aus gewann – und das super easy. Kein Wunder, dass er gleich danach im Liberator Handicap als klarer Favorit galt und jeder anderer Starter eine zweistellige Quote hatte .was bei dem Kantersieg aber auch kein Wunder war, keiner der anderen Konkurrenten hatte auch nur den Hauch einer Chance an Athero vorbei zu kommen.
Auf ging es danach in das Riding High Together Handicap, einem immerhin mit 1.380.000 HK$ dotiertem Rennen, in dem es auf dem Papier einige interessante Konkurrenten für den klaren Favoriten gab – aber eben nur auf dem Papier , denn 2f vor dem brach der Rest des Feldes den Anschluss an den Front Runner ab und musste zusehen, wie dieser immer weiter davonzog und sich erst als der Sieg ihm nicht mehr zu nehmen war, etwas Zeit lies und das Feld wieder bis auf etwa 1.5 Längen an sich heran kommen lies. Das täuscht etwas über die Einfachheit des Sieges hinweg, aber die Buchmacher hatten das natürlich genau beobachtet und schickten in erneut als klaren Favoriten in das Beijing Handicap im Oktober, etwa drei Monate nach seinem letzten Start.
Die große Überraschung des Rennens war aber Fat Turtle, der 1f vor dem Ziel seine prominente Position im Feld verließ und an den Front Runnern vorbei beschleunigte. Der Front Runner hieß dieses Mal nicht Aethero und das schien dem talentierten Sprinter so gar nicht zu schmecken, der nur auf einem dritten Platz ins Ziel einlief und so gar nicht an die Form aus den letzten Rennen hatte anknüpfen können.
Dementsprechend skeptisch betrachetet man seinen nächsten Start über 1000m auf dem bekannten Kurs in Sha Tin im Wo Tik Handicap, wo der Dreijährige wieder gegen ältere Pferde ran musste und das mit für sein Alter relativ hohem Gewicht.
Aethero hatte sich offensichtlich von seiner kleinen Pause gut erholt und blieb dieses Mal während des Rennens nah an den Front Runnern dran, um 2f vor dem Ziel das Go für den Schlusssprint zu bekommen und 1f vor dem Ziel sich dann endgültig abzusetzten und einen weiteren bequemen Sieg feiern zu können .
Dann kam der lang erwartete Schritt auf die Gruppenebene im Gruppe 2 The Jockey Club Sprint  gegen einige gute Konkurrenten wie Hot King Prawn, Beat The Clock der Pakistan Star antreten musste. Die Konkurrenten hatten alle prestigeträchtige Rennen in der Vergangenheit gewinnen können, hatten zu diesem Zeitpunkt aber eine kleine Formkrise, die sich auch in diesem Rennen klar bemerkbar machte. Aethero wurde die Führung überlassen und er setzte ganz nach Belieben das Tempo für das große Rennen. Als er das Go für den Schlusssprint bekam, beschleunigte er mit Leichtigkeit den anderen Konkurrenten davon und feierte seinen ersten Gruppensieg.
Das nachfolgende Hong Kong Sprint war kaum schwerer besetzt, viele der Gegner kannte Aethero schon aus den vorangegangenen Rennen, allerdings lief es diess Mal nicht ganz so nach Plan für den Schlusssprinter – und das, obwohl er sich ziemlich locker die Position des Front Runners hatte sichern können.
Beim Einbiegen in die Zielgerade wechselt Aetheo das Tempo und zog einige Längen davon, allerdings setzten die anderen Favoriten zur Verfolgung an und ein ganzer Pack holte den Front Runner kurz vor dem Ziel ein. Aethero sicherte sich am Ende den dritten Platz am Ende, aber Beat The Clock gewann das Rennen und Hot King Prawn kam auf den zweiten Platz
Aethero nahm danach eine längere Pause in Anspruch und kam im April im The Sprint Cup auf Gruppe 2 Ebene zurück, da allerdings hatte er so seine Probleme. Erst konnte er sich nicht wie gewünscht vorne im Feld positionieren, dann musste er zurükgenommen werden, weil er fast mit den Hufen mit einem der Vorderläufer zusammengestoßen wäre… Beim eigentlichen Schlusssprint konnte Aethero dann nicht mithalten, allerdings schien ihm die längere Pause noch in den knochen zu steken und taktisch war das Rennen auch eine Katastrophe für ihn.
Wenn er heute fitter ist sollte er solide Chancen haben, aber so ganz einfach wird das sicher nicht.
Hot King Prawn: Der Denman Sohn von Trainer  J. Size hat sich in seiner Karriere gerade im Jahr 2018 eine beeindruckende Serie von Siegen zusammensammeln können und vier Rennen, drei davon auf Grupppenrennen, hintereinander gewinnen können.
Seine Karriere begann aber im Mai 2017 auf dem Kurs in Sha Tin im Chairmen’s Day Plate, einem Conditional Rennen, welches er mit Leichtigkeit gewinnen konnte, indem er die Führung übernahm und das Feld schnell auseinanderzog, um mit minimalem Druck mit mehreren Längen Vorsprung gewinnen zu können. Auch bei seinem zweiten Rennen, dem Beijing Clubhouse Plate, zeigte Hot King Prawn keine Schwäche und konnte sich dieses Mal mit mehr als fünf Längen absetzten – eine sehr beeindruckende Leistung, die er auch im Paris Handicap fünf Monate später noch einmal wiederholen konnte. Das hoch dotierte Handicap war kein Problem für ihn und wie es sich für einen klaren Favoriten ziemt, hat Hot King Prawn das Rennen am Ende locker mit über zwei Längen Vorsprung gewinnen können. Wieder musste er sich kaum anstrengen, um am Ende als Sieger hervorzugehen und sein Jockey Zac Purton musste nicht einmal zur Peitsche greifen um ihn locker nach Hause zu bringen.
Mit dem selben Vorsprung un der selben Marge an Vorsprung gewann er im Dezember auch das Middle Handicap über 1000m und streckte damit seine Siegesserie auf fünf Rennen aus fünf Starts – eine beeindruckende Bilanz für das erste Jahr! Die Siegesserie riss allerdings mit dem Wechsel in das neue Jahr und einer Pause bis April jäh ab.
Das Lady Millenary Handicap war allerdings auch härter besetzt als die Rennen bisher und trotz seiner bisherigen Erfolge trat Hot King Prawn nicht als so klarer Favorit an wie in den Rennen zuvor – er war zwar mit 2.3 immer noch Favorit des Rennens, allerdings gab es einige Starter mit einer Quote von unter 10 und damit ernsthafte Konkurrenz in dem großen Rennen. Dabei hatte Hot King Prawn in dem Rennen eigentlich taktisch alles richtig gemacht, er hatte wieder die Führung übernommen und das Feld versucht auseinanderzuziehen, aber Wishfull Thinger hatte den wesentlich stärkeren Schlusssprint und konnte sich trotz mehrfach verbautem Weg am Ende locker absetzten
Für Hot King Prawn wendete sich nach dem ersten verlorenen Rennens seiner Karriere ging es dann aber wieder wie gewohnt weiter und er konnte sich bereits in seinem nächsenRennen, dem Wong Nai Chung Gap Handicap wieder überzeigend durchsetzen. Einziger Wermutstropfen war, dass das Rennen auch deutlich leichter war als das letzte – der Sieg von Hot King Prawn war klar erwartet worden.
Danach ging es allerdings das erste Mal in einem Gruppenrennen in Form des The National Day Cup, der auf Gruppe 3 Ebene bestritten wird. Das Rennen fand im Oktober 2018 statt, also gut vier Monate nach seinem letzten Rennen. Wieder war Hot King Prawn Favorit des Rennens, hatte aber mit Ivictory einen harten Konkurrenten, der ihm das Rennen auch ziemlich schwer machte. Beide blieben zunächst hinter den Pacesettern und beide gingen auch ungefähr gleichzeitig in den Schlusssprint über, den Hot King Prawn nur mit sehr viel Druck und harter Arbeit seinem Jockeys Karis Teetan gewinnen konnte.
Das war ein verdienter Sieg, aber nicht der überzeugendste und es war kein Wunder, dass Hot King Prawn den Gruppe 2 Premier Bowl nicht als
Favorit anging, sondern diese Rolle dieses Mal Ivictory überlassen musste, der über die erweiterte Distanz von 1200m zuletzt mehrfach hatte überzeugen können. Das war allerdings dieses Mal nicht der Fall und Hit King Prawn feierte in seinem ersten Gruppe 2 Rennen einen überzeugenden Start-Ziel Sieg.
Hot King Prawn besuchte danach den Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint und musste sich hier gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten wie Mr Stunning oder Beat The Clock messen, gewann aber an Ende wieder von der Front aus gegen den spät angreifenden Mister Stunning als einzige Begleitung auf den letzten Metern.
Dann sollte der große Wurf im Hong Kong Sprint auf Gruppe 1 Ebene im Dezember gelingen aber obwohl Hot King Prawn sich wieder die Führung sichern konnte, schaffte er es nicht die Position bis zum Ziel zu behalten und musste relativ früh die Segel streichen und Mr Stunning den Sieg überlassen. Das war relativ ernüchtern und kann kaum mit dem 2.4 KG schlechteren Gewichtsverhältnis alleine begründet werden.
Hot King Prawn machte jedenfalls danach eine ausgedehnte Pause, die er mit einem Start fast ein Jahr später im The Jockey Club Sprint beendete, welches allerdings locker von Aethero gewonnen wurde. Nun war Hot King Prawn auch schon im letzten Jahr nach einer Pause nicht unbedingt in Bestform wieder gekehrt und auch dieses Mal reichte es nicht für einen Sieg -aber immerhin für einen sehr guten zweiten Platz, dem man ihn nach der Pause nicht unbedingt zugetraut hätte. Er löste sich aus dem Feld und verfolgte den davoneilenden Athero, der das Feld aber locker im Griff hatte und in keiner Gefahr war, von dem Rest des Feldes noch eingeholt zu werden.
Im nachfolgenden Hong Kong Sprint unterlag Hot King Prawn dann nur knapp Beat The Clock, der in dem Massensprint zum Ziel die Oberhand behielt und sich in einem sehr spannenden Finish durchsetzen konnte – wenn auch nur knapp und Hot King Prawn zeigte eine hervorragende Form in seinem zweiten Rennen der Saison. Allerdings hatte im Januar dann erneut Beat The Clock die Oberhand im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup, und dieses Mal betrug der Rückstand doch knapp über eine Länge und Hot King Prawn lief dieses Mal auf den letzten Metern nicht mehr um den Sieg mit, hielt aber den dritten Platz fest.
Etwas besser lief es im Chek Lap Kok Handicap im März, welches er trotz hohen Gewichts gewinnen konnte – was gegen Big Party und Thanks Forever gar nicht so klar gewesen war. Die gute Leistung konnte Hot King Prawn danach in den Gruppe 2 The Sprint Cup übertragen, wo er zwar gegen den Außenseiter und überraschenden Sieger Voyage Warrior verlor, aber sich gegen den eigentichen Favoriten Aethero durchsetzen konnte.
Er scheint durchaus angreifbar zu sein und läuft manchmal dem sicher geglauten Sieg ziemlich lange hinterher, aber in dieser Zusammensetzung heute zäht er klar zu den Favoriten.
Thanks Forever: Der Duporth Sohn von Trainer von J. Moore sammelt fast unbemerkt eine beträchtliche Menge an Preisgeld in den letzten Jahren an, unter anderem platzierte er 2019 im Gruppe  1 The Centenary Sprint Cup und kam auf einen vierten Platz im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup – beides eine sehr solide Leistung über die Distanz von 1207m und 1400m, die er gegen Hot King Prawn im März noch einmal wiederholen konnte, als er im Chek Lap Kok Handiap startete und dort erneut einen zweiten Platz erringen konnte.
Alle diese Leistungen waren im Jahr 2020 und es gibt keinen wirklichen Grund, warum er sich hier nicht erneut ein wenig Preisgeld sichern könnte – denn auch sein letzter Start im Gruppe 2 The Sprint Cup belegte er einen guten dritten Platz hinter Hot King Prawn und Voyage Warrior erreichte. Und dieses Mal holte er auf die Führenden am Ende noch gut auf und hätte fast noh Hot King Prawn eingesammelt, der heute hier als einer der Favoriten startet!

Mr Stunning: Der Exceed And Excel Sohn von Trainer F. Lor ist schon eine Weile dabei bei dem Zirkus in Hong Kong, genauer gesagt seit dem Jahr 2016 und er kann schon jetzt auf eine lange und erfolgreiche Karriere zurückblicken. So gewann er bereits im ersten Jahr Handicaps wie das The Sports Without Borders Handicap oder das Lord Kanaloa Handicap, die aber natürlich nur Vorgeplänkel für die Gruppenebene waren, die nach weiteren Siegen in Handicaps wie dem Fat Choi Handicap oder dem Friendship Bridge Handicap angegangen wurde. Sein erster Start auf Gruppenebene war der Start im Gruppe 2 The Sprint Cup im April 2017, wo Mr Stunning als Co Favorit das Rennen tatsächlich gewinnen konnte.

Das Rennen war noch nicht das Trademark von Mr Stunning, mit seinem Lauf vom Innengeländer und dem Mittelfeld aus. Das Rennen war trotzdem ein überzeugender Sieg für den aufstrebender Mr Stunning, der nur zwei Wochen später im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize auflaufen sollte. Dort traf er als Favorit auf den ebenfalls aufstrebenden und international bekannten Lucky Bubbles, und die beiden lieferten sich einen extrem spannenden Schlusssprint auf der Zielgeraden, bei dem auch Not Listenen’tome mitmischte. Am Ende gewann Lucky Bubbles mit einem Nacken und Mr Stunning musste nach seinem ersten Sieg auf Gruppenebene gleich danach eine bittere Niederlage einstecken. So ging es auch beim Saisonabschluss im Gruppe 3 Sha Tin Vase sowie dem Saisonbeginn im Gruppe 3 The National Day Cup weiter, beide Rennen verlor Mr Stunning deutlich gegen die Konkurrenz, dann aber kam er im Gruppe 2 The Premier Bowl  im Oktober 2017 wieder zur Form zurück und konnte das 1200 m Rennen gewinnen und sich dabei gegen Lucky Bubbles durchsetzen, was eine nette Revanche war.

Gegen die selben Konkurrenten ging es dann einige Wochen später im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint, allerdings kamen noch einige weitere Starter in dem Feld, die das Niveau des Rennens noch weiter anhoben und so ist jedes Jahr der The Bochk Jockey Club Sprint ein sehr schweres Rennen der Gruppe 2 Ebene, welches Mr Stunning aber wieder überzeugend gewinnen konnte.

Mr Stunning lief im Mittelfeld und wurde 3-4 Reihen weit außen in die letzte Kurve getragen, konnte dadurch aber mit freier Bahn durchstarten und beschleunigte am Rest des Feldes vorbei, um am Ende ziemlich ungefährdet mit 1,5 Längen Vorsprung zu gewinnen. Er blieb der Distanz treu und startete im Dezember 2018 noch im Gruppe 1 The Hong Kong Sprint, den er gegen die alten Bekannten D B Pin, Lucky Bubbles und Amazing Kids wieder gewinnen konnte. Mr Stunning konnte dieses Mal seinen Schlusssprint von der Front an ansetzen, aber dieses Mal schoss auch D B Pin von hinten heran und das Rennen war extrem knapp für Mr Stunning

2018 erlitt dann Mr Stunning im The Centenary Sprint Cup über die 1200m auch gleich eine Niederlage gegen D B Pin, der seinen Schlusssprint dieses Mal besser getimt hatte und Mr Stunning rechtzeitig vor dem Ziel hatte einsammeln können. Mr Stunning gönnte sich nach den anstrengenden Monaten erst mal eine kleine Pause bis zum April 2018, wo er im Gruppe 2 The Sprint Cup wieder kam und promt gegen Beat The Clock als Favorit gehandelt wurde. Das Rennen nach der Pause endete in einem spannenden Schlusssprint zwischen den beiden Favoriten, den aber Beat The Clock am Ende für sich entscheiden konnte. Das Rennen war ein guter Einstand in die Saison nach der kleinen Pause und man konnte mit einer kleinen Steigerung der Form im nächsten Rennen rechnen., allerdings war der Co FavoritIvictory  im The Chairman’s Sprint Prize Ende April in der Form seines Lebens, die er zum Leidwesen von Mr Stunning gerade in diesem Rennen zeigen konnte – und bisher nie wieder danach.

Für Mr Stunning war es nunmehr Zeit eine längere Pause einzulegen und den Sommer in Hong Kong auszusetzen. Die Sommerpause beendete Mr Stunning wie so viele Gruppe 1 Pferde im The Bochk Jockey Club Sprint im November, dieses Mal war es aber Hot Kong Prawn der ihm die Show stehlen konnte. Auch dieser Konkurrent hatte in diesem Rennen seine Sternstunde, während Mr Stunning mit hervorragender Form aus der Sommerpause kam und sich immerhin mit seiner Front Runner Taktik einen zweiten Platz sichern konnte.

Dieses Mal konnte er seine Form im zweiten Rennen nach einer Pause weiter steigern und Mr Stunning gewann das Gruppe 1 Hong Kong Sprint, nachdem er anderen die Führung an andere übergeben hatte. Von der Position hinter dem Tempo aus konnte er sich dann eine freie Bahn verschaffen um seinen Schlusssprint anzusetzen, der ihn nach einigen Sekunden des Warmlaufens dann auch eine Länge vor das Feld brachte und allen späten Sprintern die Chancen nahm.

Im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup im Januar konnte er sich mit seinem Schlusssprint immerhin einen zweiten Platz hinter Beat The Clock, dem zweiten Favoriten, erreichen.

Sein Saisondebüt im Gruppe  2 The Jockey Club Sprint gut neun Monate später kann man getrost ignorieren, die schlechte Leistung kann ganz leicht mit der langen Pause erklärt werden. Allerdings besserte sich seine Form auch in den Rennen danach nicht und Mister Stunning scheiterte sowohl im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup als auch dem Chek Lap Kok Handicap recht deutlich, und das obwohl er gerade auch im Chek Lap Kok keine schlechten Vorraussetzungen hatte.

Auch im Gruppe 2 The Sprint Cup, wo Aethero sein Saisondebüt gab, scheiterte Mr Stunning an den heutigen Konkurrenten Voyage Warrior, Hot King Prawn und Thanks Forever. Das sind zusammen deutlich zu viele Konkurrenten, die ihn in die Tasche gesteckt haben in der Vergangenheit, um ihm hier das Vertrauen aussprechen zu können.

D B Pin: Der Darci Brahma Sohn vorn Trainer J. Size begann seine Karriere in Hong Kong im Jahr 2016 und streut seitdem zwischen all den klaren Niederlagen immer wieder mal einen sehr guten Lauf ein – wie etwa sein einziger Gruppe 1 Sieg im The Centenary Sprint Cup im Jahr 2018 oder dem zweiten Platz im Hong Kong Sprint im Dezember 2018. Allerdings war das Jahr 2019 zum Vergessen – wenige Rennen und klare Niederlagen, und 2020 scheint kaum besser zu werden.

Dabei begann seine Karriere durchaus vielversprechend, nach seinem Debüt schaffte er nach zwei Plätzen in den ersten Rennen noch drei Siege in Folge, in zunehmend schwierigeren Handicaps. Nach einem weiteren zweiten Platz im Kwong Wah Handicap folgten Siege im Sai Kung Handicap und dem Chun Shek Handicap und danach, im Mai 2017, folgte endlich der Schritt auf Gruppe 3 Ebene im Sha Tin Vase. Mr Stunning lief ein gutes Rennen, kam am Ende aber „nur“ auf einen zweiten Platz. Das war das erste Rennen nach der fünfmonatigen Sommerpause und es gab die berechtigte Hoffnung, dass D B Pin im Gruppe 2 The Premier Bowl als nächstes Ziel eine bessere Leistung zeigen könnte.

Dort schaffte er es allerdings nicht die in ihn gesetzten Hoffnungen zu bestätigen und er landete am Ende nur auf einem sechsten Platz, nachdem er das Tempo der Favoriten rund um Lucky Bubbles auf der Zielgeraden nicht mehr mitgehen konnte. Das Niveau wurde im nächsten Rennen im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint auf dem Papier ein wenig gesenkt, allerdings traten auf dem Gruppe 2 Niveau mehr Gruppe 1 Starter an als in manch echtem Gruppe 1 Rennen, un D B Pin war klarer Außenseiter unter solchen Gegnern.  Sein Lauf in diesem Rennen war aber besser als von vielen erwartet worden war und D B Pin sicherte sich am Ende einen dritten Platz hinter Mr Stunning und Amazing Kids. Das Rennen war der Beweis dass D B Pin auf die Gruppe 1 Ebene gehört und er trat über die 1200m im Gruppe 1 The Hong Kong Sprint an, wie auch der Sieger des Rennens zuvor – Mr Stunning. Der Favorit hatte wieder das Glück sehr nah am Tempo laufen zu können und sich von der Front aus in den Schlusssprint zu begeben, während D B Pin weit außen in die Zielgerade ging und das Feld von hinten aufrollte. Mr Stunning kam aber rechtzeitig in Gang und konnte sich den Vorsprung bis zum Ziel retten.

D B Pin ging nach dem Jahreswechsel im Januar 2018 in den Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup, wie auch Mr Stunning und Beat The Clock, dieses Mal konnte D B Pin aber inder Mitte der Bahn shcnell genug in Gang kommen und den ebenfalls im Schlusssprint befindlichem Mr Stunning noch einzuholen und ihn knapp zu schlagen

Damit gewann D B Pin sein erstes Gruppe 1 Rennen und das nach mehreren knappen Duellen zuvor mehr als zu Recht. Das war aber leider auch schon das letzte Rennen in der ersten Jahreshälfte 2018 für D B Pin, der erst im November 2018 wieder zurück auf die Rennstrecken kam und wie die meisten, die etwas auf sich hielten, im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Sprint auflief. Das Gruppe 2 Rennen hatte es in sich und es war alles andere als klar, wer das Rennen am Ende gewinnen können würde. D B Pin konnte in seinem ersten Rennen nach so einer langen Pause jedenfalls nicht überzeugen, kam nach dem Wachmacher aber im Hong Kong Sprint wieder in Form und konnte mit einem späten Sprint an Mr Stunning noch herankommen, der sich aber immer noch mit dem Vorsprung, den er sich von seiner Position an der Front hatte sichern können

Im Gruppe 1 The Centenary Sprint Cup im Januar konnte er sich mit seinem Schlusssprint nicht durchsetzen und musste sich mit dem vorletzten Platz begnügen, was dann auch gleich in einer sehr ausgedehnten Pause bis November resultierte.

Sein Saisondebüt im Gruppe  2 The Jockey Club Sprint gut neun Monate nach dem  Cenetary Sprint Cup verlief erwartungsgemäß ziemlich schlecht, allerdings besserte sich seine Form auch in den darauffolgenden Rennen nicht – so scheiterte er im Gruppe 1 Hong Kong Sprint deutlich und auch beim seinem Lieblingsrennen, dem The Centenary Sprint Cup hatte er im Januar 2020 kein Glück

Nach einer längeren Pause lief er dann im April im Gruppe 2 The Sprint Cup auf, allerdings als klarer Außenseiter – so ganz schlecht war der Lauf allerdings dann doch wieder nicht, denn obwohl er nur einen fünften Platz erringen konnte, war er doch nah an der Gruppe der Sieger dran und der Lauf war deutlich besser als alles, was er in den letzten sechs Monaten gezeigt hatte – das gibt Hoffnung auf ein kleines Revival und eine sehr kleine Chance auf eine Platzierung hier!

Voyage Warrior: Wenn der Declaration Of War Sohn nicht zuletzt im The Sprint Cup auf Gruppe 2 Ebene überzeugend gewonnen hätte, hätte ihn hier wohl niemand auf dem Schirm. Zuvor scheiterte er gegen einige Konkurrenten, die er im The Sprint Cup später schlagen konnte – etwa Hot King Prawn, der ihn im Chek Lap Kok Handicap trotz deutlich besserem Gewichtsverhältnis für Voyage Warrior klar schlagen konnte – warum Voyage Warrior dann dei Wochen später dazu in der Lage war, mit 9 KG schlechterem Gewichtsverhältnis(!) die Platzierungen herumzudrehen bleibt sein Geheimnis – aber er schaffte es und das in sehr überzeugender Weise. Nicht nur führte er das Feld über die Distanz, sondern er konnte auch noch seinen Vorsprung vor dem Ziel weiter ausbauen – eine sehr beeindruckende Leistung gegen die heutige Konkurrenz, die natürlich bei einer Wiederholung bedeuten würde, dass er natürlich wieder gewinnen könnte – aber das ganze kam so plötzlich, dass ich dem Braten noch nicht ganz traue!

17.11.2019 – Kyoto – The Mile Championship – Pick: Danon Kingly

Pferderennen International

07:40 The Mile Championship – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 215.100.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Favorit Danon Premium
Mitsumasa Nakauchida, Trainer „Er hat letzte Woche gute Arbeit geleistet, also haben wir diese Woche nur dafür gesorgt, dass mit ihm alles in Ordnung ist. Er hat sich von seinem letzten Rennen gut erholt und ich bin mit seinem Zustand zufrieden. „

Teruhiko Saruhashi, Assistenztrainer „Er kann sich noch verbessern, besonders nachdem er ein Rennen hatte. Es war schade um sein Ergebnis im Yasuda Kinen, aber er hat nachgewiesen Erfolge über eine Meile und die Distanz ist kein Problem. Jetzt ist er ein älteres Pferd, aber ein weiterer großer Titel ist noch in greifbarer Nähe. „

Yuga Kawada, Jockey „Er ist erwachsener geworden und damit muskulöser und kraftvoller. Ich habe immer viel vom ihn gehalten. Er hat gute Reaktionen in einem Rennen. Eine Sache im Rennen selbst ist die Abfahrt vom Hügel von der dritten Kurve, aber es sollte kein Problem sein, so wie er seine Rennen läuft. Hoffentlich gibt es an diesem Tag keine Probleme und er kann sein bestes Rennen laufen. „

Zweiter Favorit: Danon Kingly:
Kiyoshi Hagiwara, Trainer : „Seit dem Mainichi Okan hat sich bei ihm nichts geändert, und er ist letztes Mal ein starkes Rennen gelaufen. Ich denke, seine Läufe über eine Meile waren gut, daher wird es kein Problem mit der Distanz geben, und obwohl er dieses Mal einen anderen Jockey hat, wird er wissen, was zu tun ist. Hoffentlich wird es keine Probleme geben, ihn zur Strecke hin zu bringen. Wenn alles in Ordnung ist, wird er seinen Kondition bis zum Rennen beibehalten, und obwohl er sich hier mit älteren Pferden auseinandersetzten muss, hoffe ich, dass er ein gutes Rennen laufen kann. „
Dritter Favorit: Indy Champ:
Hidetaka Otonashi, Trainer

„Er hat vor drei Starts über die Kyoto-Meile gegen Danon Premium verloren und beim letzten Mal auch gegen Danon Kingly, aber ich denke, er wird sich nach diesen letzten Lauf weiter steigern, und er ist wahrscheinlich über eine Meile heute besser als die 1.800 Meter beim letzten Mal. Er lief im letzten Rennen durchgehend auf dem zweiten Platz hinter dem Pacesette und wurde nicht weit geschlagen vom Sieger. Er hat sich im Training gut bewegt und ist schlanker als bei seinem letzten Rennen. “

Kenichi Ikezoe, Jockey „Es ist wichtig, dass er entspannt im Starttor sitzt und gut startet. Von dort aus muss er nur noch in den Fluss des Rennens eintauchen. Er ist der Champion Miler aus dem Frühjahr und meine Aufgabe ist es, das Beste aus ihm herauszuholen. Hoffentlich kann er beweisen, dass er ein echter Champion ist, indem er auch im Herbst gewinnt. „

Weitere Starter

Diactonic
Takayuki Yasuda, Trainer „Ich habe immer gedacht, dass er ein talentiertes Pferd ist, aber seine Hinterteil war ein bisschen schwach und für eine Weile konnte er nicht schnell rennen. Allmählich hat er sich verbessert und hat sich seit dem Frühjahr weiterentwickelt. Seit seinem letzten Rennen hat sich nichts geändert, und obwohl seine beste Distanz 1.400 Meter betragen mag, denke ich, dass er in diesem starken Feld über eine Meile gut laufen kann. Eine Sorge ist das Wetter und der Streckenzustand am Tag des Rennens. “

Christophe Soumillon, Jockey „Das Stallpersonal sagt, er sei in gutem Zustand. Letztes Mal lief er gut, obwohl er das Tor Nr. 17 gezogen hatte, beendet er das Rennen stark und gewann. Die Kyoto-Meile kann ab der dritten Kurve schwierig sein, und das Pferd mit der besten Fähigkeit gewinnt möglicherweise nicht immer. Wenn möglich, würde ich gerne von einen Inside Draw starten. „

Al Ain
Yasutoshi Ikee, Trainer
„Er könnte besser auf einer kleineren ovalen Strecke mit vier Kurven laufen, aber er wurde im vergangenen Jahr Dritter und ist für die Kyoto-Meile ziemlich gut geeignet. Er scheint in einer besseren Verfassung zu sein als zuvor, und in seinem letzten TRainingsah er aus wie das große, starke Pferd, das er ist und er hat sich gut bewegt . Ich würde ihn gerne hier wieder zur Form finden sehen. „
Persian Knight
Yasutoshi Ikee, Trainer“Er ist in den letzten zwei Jahren in diesem Rennen gelaufen, es scheint also ein gutes Rennen für ihn zu sein. Er ist in gutem Zustand und sieht auch so aus. Ein Schlüssel wird das Wetter sein. In den letzten Jahren war der Boden gut in diesem Rennen, also hoffe ich auch diesmal, dass die Strecke an diesem Tag gut ist. “

Oisin Murphy, Jockey „Er ist in gutem Zustand und ich bin sehr zufrieden mit ihm. Hoffentlich kann ich ihn so führen, dass wir ein gutes Ergebnis erzielen. “

Mozou Ascot
Yoshito Yahagi, Trainer“Er hat letzte Woche gute Zeiten gelaufen, und sein letztes Mal in der Größenordnung von 52 Sekunden in dieser Woche zeigt, dass mit ihm alles in Ordnung ist. Er hat sich auf jeden Fall für seit seinem Rennen gesteigert. “

Shigeki Miyauchi, Assistenztrainer „In der Pause zwischen den Rennen hatte er sein gewohntes Trainingsmuster. Er läuft und galoppiert gut und hat sich von seinem letzten Rennen erholt. Er ist überhaupt nicht angespannt und seine letzten beiden Rennen haben ihn in dieses Rennen so geführt, wie wir es wollten. Ich freue mich darauf zu sehen, was er kann. „

Leyenda
Kazuo Fujisawa, Trainer
„Im Niigata Kinen lief es anders als gehofft. Er zog ein äußeres Starttor und obwohl er am Ende ziemlich gut lief, war er nicht ganz dazu in der Lage um den Sieg mitzulaufen. Der Gewinner war stark. Diesmal wird es ein schnelles Tempo recht herum, deshalb mache ich mir ein wenig Sorgen. Er ist jetzt reifer, also sollte er in Ordnung zum Track transportierbar sein. Er hat nach seinem letzten Rennen gut trainiert und obwohl es sein erstes Mal in Kyoto ist, kennt der Jockey das Pferd gut. “

Daisuke Tsumagari, Assistenztrainer

„Er hatte zwei Läufe pro Meile, daher sollte das Tempo für ihn in Ordnung sein. Jetzt ist die Temperatur gesunken und er sieht in seinem Fell gut aus. Es ist ein starkes Feld, aber mit der Erfahrung seines letzten Laufs erwarte ich, dass er am Ende des Rennens am richtigen Platz ist. „

Guanciale

Yoshihito Kitade, Trainer“Ich denke, er ist in guter Verfassung und ist immer besser mit einem Rennen hinter sich. Es gab keinen großen Unterschied zwischen ihm und den anderen Pferden im Yasuda Kinen, und die Meile in Kyoto passt gut zu ihm. Wenn er mit dem Tempo Schritt hält und in den Fluss der Dinge gerät, denke ich, dass er wieder gut laufen kann. “

Heart Kameda, Jockey“Er ist in der Lage, seine Form beizubehalten, gut zu trainieren und seine Trainings stark zu beenden. Es fühlt sich nicht so an, als wäre er in dem Alter, in dem er ist. „


27.07.2019 -Ascot – King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes – Pick: Enable

Pferderennen in England

16:40 King George VI & QE – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.406 m  |  Preisgeld: 1.250.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest

Beim Coral Eclipse setzte Hunting Horn das Tempo für Enable, und da der Pace Setter auch heute wieder mit von der Partie ist, stehen die Chancen sehr gut, dass die Wunderstute Enable auch heute wieder das selbe Szenario vorfindet. Enable und Crystal Ocean haben nun beide in ihrem letzten Rennen jeweils gegen Magical bestehen können und das ist auf dem Papier eine spannende Angelegenheit zwischen den beiden – in Realität gehe ich aber von einem lockeren Sieg von Enable aus, die hier kein Problem mit der Konkurrenz haben sollte!

Die Pferde im Einzelnen vorgestellt:

Anthony Van Dyke: Der  Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien begann seine Karriere im Jahr 2018 und hat sich wie so viele der gut gezüchteten Galopper in der Obhut von Aiden O’Brien hervorragend entwickelt.

Dabei war sein erster Lauf im Irish EBF Maiden noch gar nicht so richtig vielversprechend, vielmehr zeigte Anthony Van Dyke noch eine starke Unerfahrenheit und musste sich erst einmal an die Rennen und die harte Konkurrenz auf der Rennstrecke gewöhnen. Das tat Anthony Van Dyke ar relativ schnell und konnte schon im nächsten Rennen nur zwei Wochen später einen beeindruckenden Sieg im Irish Stallion Race in Killarney feiern, gefolgt von einem Sieg im Gruppe 3 Tyros Stakes der nicht minder beeindruckend gewesen war. Es folgte ein Sieg auf Gruppe 2 Ebene im Galileo Futurity Stakes, auf diesem höheren Niveau hatte Anthony Van Dyke dann aber sehr hart arbeiten müssen, um am Ende als Sieger hervorgehen zu können (4:50)

Auf noch höherem Niveau einen Monat später im September 2019 kam dann die Siegesserie von Anthony Van Dyke zum erliegen, als er im Goffs National Stakes dem anderen Favoriten Quorto unterlag. Die beiden lieferten sich ein spannendes Duell, mit Anthony Van Dyk an der Innenbahn und Quorto an seiner Seite in der Mitte Bahn. Beide Jockeys haben alles gegeben aber am Ende musst sich Ryan Moore und Anthony Van Dyke dann doch geschlagen geben.

Wesentlich deutlicher musste sich Antony Van Dyke dann im Dewhurst Stakes und dem Breeders Cup Juvenile Turf geschlagen geben, in beiden stark besetzten Rennen konnte Anthony Van Dyke nicht mit den besten seines Jahrganges mithalten und blieb damit in seiner ersten Saison als 2Yo leicht hinter den Erwartungen zurück.

Bei seinem Anlauf im nächsten Jahr bei den Classics für die Dreijährigen begann er mit einem sehr starken Lauf im RaceBets Derby Trial Stakes und artikulierte damit seinen Anspruch auf die Krone beim großen Rennen in Epsom einen Monat später. Und was für ein Lauf das war! Anthony Van Dyke hielt sich hinter den Führenden in Mittelfeld, hatte dann aber das Pech dass ihm die anderen Pferde vorausliefen und er nicht mit ihnen zum Schlussssprint ansetzen konnte, sondern sich vielmehr mühsam seine Lücke suchen musste, als die Endphase des Rennens schon voll im Gang war. Dann fand er aber das Innengländer, während Madhmoon und Broone in der Mitte der Bahn liefen. Ryan Moore holte aus Anthony Van Dyke einen unglaublichen Schlusssprint heraus und gewann dann auch verdient das wichtigste Rennen für die 3yo.

Eigentlich war damit dann schon alles klar für das Irish Derby am Ende des selben Monats, aber der krasse Außenseiter Sovereign hatte etwas dagegen Anthony Van Dyke das Doppel der Derbys zu überlassen und übernahm es das Feld über die Distanz zu führen. Man erwartete, dass der Außenseiter an der Front irgendwann einbrechen würde – tat er aber nicht und zig stattdessen am Ende sechs Längen vor den Verfolgern davon – eine sehr sehr beeindruckende Leistung!!

Für Anthony Van Dyke wird es trotz des Derby Sieges hier gegen die älteren Konkurrenten sehr sehr schwer!

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen,  Hat die vierjährige doch bisher nur eines ihrer Rennen überhaupt verloren und sich dabei letztes Jahr ein eigenes schwierigsten Europa versucht, unter anderem hat sie den den Breeders‘ Cup Turf  und den Prix de l’Arc de Triomphe gewinnen können und sich damit klar als die beste europäische Stute seit langem etabliert.  Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen letztes Jahr hintereinander schloss sie mit dem Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, Wobei wir ihr den Sieg zwar zugetraut haben allerdings war die Quote derart gering, dass man sie mit viel Vertrauen hatte bitten müssen um eine größere Summe auf sie zu sitzen. Dem Vertrauen wurde sie aber auch durchaus gerecht, denn selbst Order Of St George hatte am Ende keine Chance gegen sie und in Enable gewann wie schon gesagt mit deutlichem Abstand und unangefochten ging eine Konkurrenz die auf dem Papier eigentlich hätte härter sein müssen als alles was ihr sonst so bisher unter die Hufe gekommen war.  Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen sie gleich wieder für das Arc nominiert hat und sie mit diesem Rennen im Sinn das gesamte Jahr über trainiert hat. Die Austragung dieses Jahr sieht auf dem Papier  um einiges leichter aus als das Rennen im letzten Jahr und es scheint einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstunde  vermeiden wollen.

John Godsen sichert sich für seine Enable wieder die Dienste von Frankie Dettori, und das Duo hat letztes Jahr definitiv von sich reden gemacht.
Nach einem Debütsieg im Jahr 2016 in Newcastle und einem zweiten Platz danach in Newbury ging es für Enable in die Winterpause und man kann sich nicht ganz vorstellen, dass das Debüt im Mai genauso geplant gewesen war, wie es sich im Endeffekt abgespielt hat., obwohl es für eine so talentierte Stute ungewöhnlich ist, die Guineas Rennen zu verpassen.

Enable startete stattdessen im Cheshire Oaks in Chester und verpasste damit alle Classics der Saison bis dato, was wie gesagt für ein so talentiertes Pferde sehr ungewöhnlich ist und einige Fragen bezüglich ihrer Vorbereitung offen ließ.
Erst im Gruppe 1 Epsom Oaks traf sie auf Konkurrenten wie Rhododendron oder Sobetsu, die ihren ersten wirklichen Test darstellten. Sie hatte im Vorfeld eine Menge Lob bekommen und startete als eine der Favoritinnen für das Rennen, und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie auch im vollen Umfang gerecht. Gegen die beiden hoch gehandelten Konkurrentinnen trat sie also mit dem Hype im Rücken an und sie konnte das Feld mit einem dominanten Lauf und über fünf Längen Vorsprung auf die Bretter schickte.
Auf weichem Untergrund hatte Frankie sie während dem Rennen auf der dritten Position geparkt und sie hatte relativ viel Ruhe während des Rennens, ohne Druck von anderen Pferden neben sich. Pocketfullofdreams setzte ein ziemlich hartes Tempo und Rhododenron und Enable kamen beide auf der Zielgeraden an die erschöpfte Front Runnerin heran und lieferten sich ein hartes Duell bis ca. 100 Meter vor dem Ziel, wo Enable die Führung übernahm und die Favoritin Rhododendron sicher hinter sich lassen konnte.
Mit ihrem nächsten Start im Gruppe 1 Irish Oaks ließen sich die wirklichen guten Konkurrentinnen wie Rhododendron nicht blicken und Enable startete zu Recht als haushohe Favoritin. Dieses Mal besetzte sie einen zweiten Platz während des Rennens und hatte wieder keinen Druck, ließ man der führenden Bengala doch ein paar Längen Vorsprung und Bean Fasa lief einen Meter hinter ihr. Enable gab dann beim Einlaufen in die Zielgerade Gas und setzte sich vom Feld ab. Rain Goddess gab ihr kurzzeitig noch etwas zu tun, aber Enable war viel zu gut um irgendwelche Probleme mit dem Feld zu haben, welches aber auch nicht so stark besetzt war.
Enable machte in ihrem nächsten Rennen einen gehörigen Schritt nach oben, was die Klasse des Rennens anbelangt, lief sie doch im Gruppe 1 King Goerge VI & Queen Elisabeth Stakes gegen die männliche Konkurrenz und noch dazu gegen Konkurrenten, die deutlich älter waren als sie. Trotzdem dominierte sie die mehrfachen Gruppe 1 Sieger wie Ulysses, Higland Reel und Idaho mit Leichtigkeit und hatte am Ende der Zielgerade 4.5 Längen Vorsprung herausgeholt.

Danach ging es für sie nach York zum Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m und sie setzte sie selber bequemdas Tempo vor der Verfolgerin Queen’s Trust, während Coronet Probleme hatte sich an die dritte Position zu gewöhnen. Enable zog dann auf der Zielgeraden wie gewohnt das Tempo an und lies den anderen Stuten keine Chance mehr an sie heranzukommen.

Nach diesen Herausforderung ging es dann nach Frankreich zum Arc de Triomphe Der natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen die sie bisher bestritten hat. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 not Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund, sondern es ging auch gegen männliche Konkurrenz, ob ich nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das unter schwierigen Voraussetzungen sowohl was das Gewicht als auch was den weichen Untergrund anbelangt  sons Vorfeld für die erst dreijährige Stute nach einem durch aus schwierigen Unterfangen aus. schließlich lediglich 4 kg weniger Gewicht zu tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den letzten Jahre immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen allerdings eine recht gute Bilanz ziehen müssen wie sich ein Enable dieses Jahr schlägt. Umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hat

https://m.youtube.com/watch?v=k2JALb9-XSY

Enable kann wenn sie will, als Pacesetterin  fungieren, muss wie sie zuletzt gezeigt hat, aber auch nicht diese Position einnehmen. Letztes Jahr hat sich hinter den führenden, lief ein wenig unrund jedenfalls wenn man die Bewegungen von Frankie Dettori am Anfang betrachtet, fand aber wunderbar ins Rennen, nahn Maß auf der Zielgeraden und überholte die führenden Pferde in der Mitte der Bahn mit augenscheinlicher Leichtigkeit.

An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff wurde von die Tori geritten, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100 m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Enable scheint gesund und fit zu sein und hat ihren Titel im Arc locker verteidigen können

Das Rennen hat sie wieder einmal als beste 2400m Starterin Europas verfestigt, denn sie hatte nun schon zum zweiten Mal das härteste Rennen dieser Art in Europa gewinnen können. Die Amerikaner hatten damit beim Breeders‘ Cup Turf  in Churchill Downs im November zu Recht große Sorgen, ob sie den Titel des 4.000.000$ in den USA behalten könnten. Am Ende waren es auch zwei Europäer die das Rennen unter sich ausfochten und der Heimmannschaft keine Chance auf den Sieg ließen. 200m vor dem Ziel ging Enable aufs Ganze und beschleunigte, die von Aiden O’Brien trainierte Magical ging aber mit und konnte der haushohen Favoritin einige Probleme bereiten

Magical hat in diesem Sommer allerdings nicht ganz mit ihrer Form aus dem Breeders Cup mithalten können, steigerte sich dann aber zum Coral Eclipse Anfang Juli und lieferte sich ein hartes Duell mit der klaren Favoritin Enable, die 100m vor dem Ziel noch so lief, dass man denken konnte, dass sie einen Kantersieg einfahren würde, allerdings nahm Magical die Verfolgung auf und schien nicht aufgeben zu wollen, so dass Frankie Dettori Enable ziemlich hart antreiben musste um sich den 1 Längen Sieg sichern zu können – damit erweiterte Enable ihre Siegesserie auf 10 Siege hintereinander ausbauen konnte. Der Sieg im Coral Eclipse war etwas härter erkämpft als erwartet, aber am Ende war Enable dann doch fest oben auf

Tipps zum Pferd: DIE beste Stute der Welt im Moment. Wenn sie in Hochform aufläuft, hat der Rest wohl keine Chance.

Crystal Ocean: Der Sea The Stars Sohn von Trainer Sir Micheal Stoute brauchte am Anfang seiner Kariere eine kleine Weile, um so richtig in Gang zu kommen, aber spätestens mit seiner Siegesserie im Jahr 2018 hatte er eine Form erreicht, die ihn zum ernsthaften Aspiranten auch auf die höchsten Ehren in den Galopprennen gemacht hat – und 2019 konnte er das Prince Of Wales Stakes für sich entscheiden, kommt also in bestechender Form hierher.

Die Karriere von Chrystal Ocean begann damals mit einem zweiten Platz in seinem Maidenrennen auf dem Kurs in Newbury im Jahr 2016,  das Rennen war allerdings nur dafür da, schon einmal ein wenig Erfahung in den Galopprennen sammeln zu können, die in der ersten Winterpause dann weiter vertieft werden sollte. Nach der ersten Pause von sieben Monaten folgte dann der  Sieg auf ähnlichem Niveau nach der Winterpause im Jahr 2017 auf dem Kurs in Nottingham. Das war es dann aber auch schon mit dem Sammeln von Erfahrung und die neue Gangart von Trainer Sir Michael Stoute machte sich auch gleich beim nächsten Rennen im Mai 2017 bemerkbar. Denn es folgten ein sehr guter zweiter Platz im Gruppe  2 Dante Stakes sowie einen dritten Platz im Gruppe 1 King Edward VII Stakes – Es war etwas ungewöhnlich das Sir Micheal Stoute seinen Schützling so früh in die Grupperennen schickte, aber der Schritt machte sich klar bezahlt.

Schon im nächsten Versuch im August 2018 gewann Crystal Ocean dann das Gruppe 3 Qatar Gordon Stakes  mit einem sehr starken Lauf zum Ziel und er konnte auf dem weichen Boden zeigen, was er kann. Der weiche Boden war offensichtlich ein klarer Vorteil für Crystal Ocean, nachdem er zuvor in Royal Ascot im King Edward VII Stakes vielleicht auch auf Grund des schnellen Bodens nicht optimal in seinen Rhythmus kam.Es fehlten ihm immer noch 2 Längen auf Permian, aber vielleicht wäre er etwas näher dran gewesen, wenn die äußeren Umstände besser gepasst hätten.

Das gewonnenen Gordon Stakes ist eines dieser Rennen, die man für die großen Rennen gerne als Vorbereitungsrennen nutzt und auch im jenem Jahr machte das Gordon Stakes seinem Ruf alle Ehre, denn im nachfolgenden St Leger lief Crystal Ocean wieder zur Höchstform auf, als er gegen Capri einen zweiten Platz mit nur einer halben Länge Rückstand erarbeitete und den Ausdauerspezialisten Stradivarius auf den dritten Platz verbannen konnte. Spätestens seit diesem Erfolg sollte Crystal Ocean bei den Ausdauerrennen auf weichem Boden bei jedem auf die Liste kommen.

Im neuen Jahr nach der Winterpause 17/18 kehrte er im Gordon Richards Stakes mit guter Form zurück und konnte den Sieg knapp gegen Fabricate behaupten, steigerte die Form beim zweiten Start in der Saison im The Aston Park Stakes aber noch einmal deutlich und fegte damit auch alle Sorgen beiseite, dass der schnelle Untergrund ihm nicht liegen könnte. Crystal Ocean hatte sich hinter den beiden Front Runner positioniert und hatte bei blendend schönem Wetter in Newbury ab der 200m Marke einen wahren Spaziergang bis zur Ziellinie vor sich, konnte doch keiner der Verfolger mehr Schritt halten und alle mussten mindestens 6 Längen Rückstand hinnehmen. Das war klar mehr seine Distanz und Crystal Ocean war in der Form seines Lebens.

Auch einen Monat später im Hardwicke Stakes lief Crystal Ocean als klarer Favorit auf und wurde diesem Ruf mehr als gerecht.  Er hat klar seine beste Form dieses Jahr erreicht, und das auf Untergrund, bei dem man letztes Jahr noch dachte, dass es absolut nicht sein Ding sei.

Mit dieser Form im Rücken machte sich Crystal Ocean auf zum King George VI & QE Stakes in Ascot, und das Vertrauen in seine neu gefundene Bestform war groß genug unter seinen Fans, um ihn noch vor Poet’s Word zum Favoriten zu machen – obwohl dieser erst im Juni das Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes gegen Cracksman hatte gewinnen können. Am Ende zeigte sich, dass de Form von Poet’s Word sehr nah an der von Crystal Ocean war, denn die beiden fochten das Rennen komplett unter sich aus  und setzten sich weit vom Rest des Feldes ab. Am ende konnte Poet’s Word mit knapp unter einer halben Länge dominieren. Fast hätte Crystal Ocean den ersten Sieg auf Gruppe 1 Ebene im Jahr 2018 erreicht, und seine Form schien zu halten, denn auch im Gruppe 3 September Stakes erreichte er einen zweiten Platz und war mit der Siegerin Enable dem Rest des Feldes entfleucht – sein Pech, dass die mehrfache Gruppe 1 Siegerin Enable sich gerade das September Stakes als Vorbereitungsrennen für den Arc ausgesucht hatte.

Für Rystal Ocean ging es aber nicht zum Arc, sondern zum Qipco Champion Stake, wo er auf den ebenfalls in hervorragender Form befindlichen Cracksman traf. Dieser hatte neben dem zweiten Platz gegen Poet’s Word den Gruppe 1 Prix Ganay und den Coronation Cup gewonnen, und auch gegen Crystal Ocean lies er nichts anbrennen und gewann mit Leichtigkeit sein letztes Rennen vor dem Ruhestand. Für Crytsal Ocean war allerdings nicht die Rennkarriere sondern nur die Saison zu Ende, denn es ging in die Winterpause, die 6 Monate später im Gruppe 3 Gordon Richards Stakes beendet wurde. Crysal Ocean gewann das Rennen locker und legte im Al Rayyan Stakes im Mai noch einmal nach – hatte da aber kaum nennenswerte Konkurrenz.

Dass seine Form aber trotzdem extrem stark war für den Sommer zeigte Crystal Ocean dann im Gruppe 1 Prince Of Wales Stakes, wo er auf den Favoriten Magical traf, der 2018 im Breeders Cup Turf Enable mächtig unter Druck gesetzt hatte. Auch im Prince Of Wales Stakes setzte Magical den späteren Sieger wieder gut unter Druck, schien aber noch nicht ganz auf der Höhe seines Könnens gewesen zu sein, denn dieses Mal war es Crystal Ocean, der sich auf der Zielgeraden mit einem starken Lauf absetzten konnte

 

Enable ist noch einmal eine ganz andere Hausnummer als Magical, auch wenn der bei seinem zweiten Lauf in der neuen Saison die Wunderstute gehörig unter Druck setzten konnte. Ich denke aber, dass Magical bei seinem Lauf gegen Enable besser in die aktuelle Saison gefunden hatte und deutlich stärker auflief, als er das ei seinem Duell gegen Crystal Ocean der Fall gewesen war

Tipps zum Pferd: Spätestens seit dem zweiten Platz im St Leger 2017 muss er auf die Liste der möglichen Sieger bei den Ausdauerrennen, hat hier aber deutlich mehr vor der Brust als bei den letzten beiden Rennen in dieser Saison – und hatte gerade beim Al Rayyan Stakes trotz der auf dem Papier schwachen Konkurrenz einiges zu tun.

Waldgeist: Der Galileo Sohn startet für den französischen Erfolgstrainer Andre Fabre und ist im Besitz des Gestüt Ammerland, welches ihn nun durch die gesamte Welt in die besten Rennen die sie finden können zu schicken, und das durchaus mit Erfolg. Waldgeist ist eine der aktuellen Erfolgsgeschichten der deutschen Zucht, aber kein ganz einfacher Zeitgenosse. Trotzdem, seine Geschichte liest man immer wieder gerne:

Nach einem gewonnenen Debüt im September 2016 lies er zwei Rennen darauf einen Sieg im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud über Best Solution und Capri folgen und beendete somit seine Saison 2016 etwas überraschend mit einem Sieg auf Gruppe 1 Ebene.

Im Mai 2017 kehrte er dann im Gruppe 2 Prix Greffulhe wieder, war aber offensichtlich noch nicht ganz fit und unterlag Reccoletos deutlich mit zwei Längen. Nur einen Monat später startete er im Gruppe 1 Prix du Jockey Club in Chantilly und traf dort erneut auf Reccoletos und den klaren Favoriten und nun mehrfachen Gruppe 1 Sieger Brametot. Dieser hatte es schwer, Waldgeist auf den letzten 50m noch einzuholen und zu überholen, schaffte es aber am Ende doch noch mit einem Kopf, was Waldgeist nur knapp die zweite Überraschung in einem Gruppe 1 Rennen in weniger als einem Jahr verdarb.. Der Lauf von Waldgeist war überragend und gab duchaus Hoffnungen gegen die Hausmacht von Aiden O’Brien im Irish Derby, am Ende langte es allerdings nur für einen vierten Platz hinter Capri, Cracksman und Wings Of Eagles. Alle drei platzierten nahmen ihm am Ende über eine Länge ab, wobei Waldgeist 400m vor dem Ziel noch augenscheinlich mitten im Rennen um Platz 1 stand, dann aber auf den letzten 150m das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und die Sieger ziehen lassen musste. Es mag durchaus am guten Untergrund gelegen haben, dass es im Irish Derby nicht laufen wollte und Waldgeist ist auf weichem Boden zu ganz anderen Leistungen fähig, darüber täuscht auch sein zweiter Platz im Cumberland Lodge Stakes nach drei Monaten Pause in Ascot nicht hinweg. Waldgeist sah wieder ca. 400m vor dem Ziel nach dem sicheren Sieger aus und lief noch mit milden Druck von seinem Jockey, während der Rest schon in voller Fahrt war, kam dann selbst unter Druck und lies den erwarteten Boost vermissen. Stattdessen driftete er zu Danehill Kodiak in die Mitte der Bahn und zog gleichauf mit dem Konkurrenten zum Ziel, um mit einer Nase zu scheitern.

Auch beim nächsten Start im Herbst 2017 wollte es einfach noch nicht so richtig rund laufen für Waldgeist. Der weiche Boden war eigentlich ideal im Grossen Preis von Bayern 2017, aber wieder einmal zeigte Guignol, warum man ihm als Front Runner nicht zu viel Leine lassen wollte und siegte über die besten Starter, die Deutschland zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte.

Nach der verdienten Winterpause kehrte Waldgeist im Prix d’Harcourt im April 2018 zurück zu den Galopprennen, musste aber auf schwerem Untergrund über ungewohnt eund nicht gerade ideale 2000m mit einem vierten Platz vorlieb nehmen. Er bleib auf dem Kurs in Longchamp, bekam aber im Prix d’Hédouville auf Gruppe 3 Ebene nicht nur leichtere Konkurrenz, sondern auch schnelleren Boden und 400m mehr Distanz, was alles in allem für eine stark gesteigerte Leistung und einem weiteren Gruppensieg führte.

Kein Wunder also, dass er auf dem präferierten weichem Boden beim Grand Prix de Chantilly mit drei Längen über Dschingis Secret dominieren konnte und auch Way To Paris auf die Bretter schickte, der im Prix d’Hédouville noch deutlich näher an ihm dran war.

Die Erfolgsgeschichte setzte sich im Juli im Grand Prix de Saint-Cloud auf Gruppe 1 Ebene weiter fort, als er auf gut bis weichem Boden Coronet und Salouen knapp schlagen konnte. Andre Fabre hatte sich schon mehrfach geäußert, dass er seinen Starter eigentlich nicht auf schnellem oder guten Boden starten lassen möchte und auf Regen wartet, und Regen ist das, was Waldgeist  im Vorfeld des Prix F vermutlich hätte brauchen können, aber aufgrund des Jahrhundertsommer ist es natürlich auch in Frankreich trocken und Waldgeist musst du wohl oder übel auf guten Boden starten, wenn er vor den großen Rennen heute im Arc noch mal ein Trainingsrennen absolvieren wollte .   Alle Sorgen des Trainers und seine Fans konnte Waldgeist allerdings in dem Rennen selbst komplett zerstreuen als er die Führung übernahmen und bis zum Ende des Rennens nicht. Waldgeist marschiert und marschiert und marschierte an der Front des Rennens nach Belieben und keine Konkurrenten selbst unsere Pick Talismanic  konnte sich nicht mehr an den von Spanner herantasten,  ganz so als wollte Waldgeist ein für alle mal beweisen dass alles geredet darum dass er weichen Untergrund bräuchte um seine Bestform zu zeigen völlig an den Haaren herbei gezogen wäre

Dann kam der Arc und ein sehr guter vierter Platz hinter der Favoritin Enable, die das Rennen wieder einmal fest im Griff hat. Der Arc war Enables größter Triumph. aber dann nahmen beide noch die größten Rennen in Amerika ins Auge und machten sich zum Breeders Cup Turf auf.

Wieder war es Enable, die das Rennen dominierte und Walgeist musste sich mit einem abgeschlagenen Platz zufrieden , ohne dabei jemals für Gefahr im Rennen sorgen zu können. Die Saison war für ihn allerdings noch nicht abgeschlossen und es ging noch einmal auf einen anderen Kontinent, dieses Mal nach Fernost zum Hong Kong Vase, wo Waldgeist auf Grund der etwas schlechteren Konkurrenz als Favorit gehandelt wurde. Leider konnte sich Waldgeist allerdings nicht wie erhofft mit seiner Taktik in dem hoch dotierten Rennen etablieren und musste sich stattdessen am Ende wieder mit einem abgeschlagenen fünften Platz zufrieden geben, währen Ecultant und Lys Gracieux das Rennen unter sich ausfochten. 2018 war einfach nicht das Jahr von Waldgeist, der aber das Zeug hat sich auch auf dem höchsten Niveau durchzusetzen und zumindest ist ihm dies nach der Winterpause im Prix Ganay auf Gruppe 1 Ebene in seiner Heimat in Frankreich auch wieder gelungen.

Nach der enttäuschenden Saison 2018 war Waldgeist hinter Ghaiyyath und Soleil Marin nur als dritter Fa Orbit von fünf  gehandelt worden, konnte aber dieses Mal lies Waldgeist die anderen die Arbeit machen und sprintete kurz vor dem Ziel den anderen locker davon. Das war eine sehr gute Leistung, die ihn 2019 nahe an seine Berstform heranbrachte

Den selben Trick versuchte Waldgeist im Prince Of Wales Stakes ebenfalls, verpasste aber den Anschluss im Schlusssprint und hatte trotz seines normalerweise sehr guten Tempowechsels keine Chance mehr an die beiden Sieger heranzukommen.

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schweres Rennen rausgesucht und wir noch ein wenig mehr auf seine letzten Leistung drauf legen müssen, vor allem weil der zweite Favorit Crystal Ocean ihn im Prince Of Wales Stakes klar in die Tasche gesteckt hatte und dieser heute mit Enable alle Hände voll zu tun haben wird.

 


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