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George Ryder Stakes

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20.03.2020 – Rosehill – George Ryder Stakes – Pick: Te Akau Shark

Pferderennen in Australien

05:05 George Ryder Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.500 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

Alizee gönnte sich mitten im Winter in Australien dann zwei Monate Pause und kam erst im Oktober im The Everest zurück auf die Rennstrecke, hatte in diesem 1200m Rennen aber Probleme das Tempo der Konkurrenten auf den letzten 100m noch mitgehen zu können. Statdessen schoss Yes Yes Yes in der Mitte der Bahn nach vorne und überholte den Front Runner Santa Ana Lane mit einem spektakulären Tempowechsel. Alizee hingegen verlor auf den letzten 50m noch einige Plätze und schien ihren üblichen Kick zu vermissen, den sie aber auch danach im Darley Sprint Classic nicht zeigen konnte., Zwar wurde sie von ihrem Jockey gut in Position in der Mitte der Bahn gebracht, konnte dann aber das Tempo von Nature Strip nicht mitgehen und musste den Sieger einige Längen ziehen lassen, während sie selbst wieder ein paar Plätze zurück fiel.

Die Pause über den australischen Hochsommer kam da gerade recht, und im Gruppe 2 Expressway Stakes  machte Alizee ein zufrieden stellendes Saisondebüt. Zwar rannte ihr der Außenseiter Standout davon, aber Alizee zog in der Mitte der Bahn ihr Tempo an und konnte das Feld bis auf den Sieger von hinten aufrollen, und mit einer ähnlichen Leistung gegen überwiegend ihr eigenes Geschlecht im Gruppe 2 Aquis Apollo Stakes sicherte sich dann Alizee über ihre ideale Distanz ihren ersten Gruppe 1 Sieg seit dem Start im Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes knapp ein Jahr zuvor – alelrdings nur knapp, denn auf der Zielgerade blieb Dreamforce an ihr dran und lies sich nur schwer abschütteln und ging den Schlusssprint von Alizee mit, die aber mit einem Nacken gewinnen konnte

Danach ging es am siebten März in das Canterbury Stakes auf Gruppe 1 über 1300m, eigentlich eine gute Distanz für Alizee, die mit Savatiano und Standoirt solide Konnkurrenz gegen sich hatte, aber am Ende war es The Bostonian, der dem Feld ein Schnippchen schlug und das Rennen für sich entschied. Dabei hatte Savatiano sich die Position an der Front sichern können das Feld mit dem gewünschten Tempo über die Distanz geführt – aber The Bostonian fand die nötige Lücke an der Innseite der Bahn und ging beim Tempowechsel hinterher, wechselte nach außen und kämpfte sich an dem Front Runner vorbei – eine gute Leistung, allerdings nicht von Alizee, die sich abgeschlagen auf dem fünften Platz im Ziel einfand

The Bostonian: Der Jimmy Choux Sohn von Trainer  T. Pike machte bereits 2019 auf sich aufmerksam, als er eine Siegesserie aufbaute, die im Gruppe 1  Doppel im Doomben Cup und dem Tab Kingsford-Smith Cup mündete. In dieser Verfassung schlug er Gegner wie Trekking, Osburne Bulls oder Nature Strip, allerdings scheiterte er überraschend dann im Gruppe 1 Stradbroke Cup und nach der australischen Winterpause schien er seine Form vollständig verloren zu haben, mit klaren Niederlagen im Cramer Moir Stakes im September, einem knappen dritten Platz gegen Trekking im Gruppe 2 Alfa Romeo Stakes und wieder einer klaren Niederlage auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes. Das war nicht der The Bostonian aus dem Vorjahr und der vorletzte Platz im Darley Sprint Classic bestätigte seine Rolle als Außenseiter – umso überraschender war sein Start nach der Sommerpause im Canterbury Stakes auf Gruppe Ebene 1 über 1300m, eigentlich eine gute Distanz für die klare Favoritin Alizee, die mit Savatiano und Standoirt solide Konkurrenz gegen sich hatte, aber am Ende war es The Bostonian, der dem Feld ein Schnippchen schlug und das Rennen für sich entschied. Dabei hatte Savatiano sich die Position an der Front sichern können das Feld mit dem gewünschten Tempo über die Distanz geführt – aber The Bostonian fand die nötige Lücke an der Innseite der Bahn und ging beim Tempowechsel hinterher, wechselte nach außen und kämpfte sich an dem Front Runner vorbei – eine gute Leistung

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen mittlerweile zehn Jahren schon ein ziemlicher Veteran und hat seine allerbesten Jahre mit Sicherheit schon hinter sich – konnte sich aber gerade 2019 in einigen Gruppenrennen hervorragend positionieren und es wäre gefährlich ihn hier schon vollkommen abzuschreiben. So verpasste er den Sieg im Gruppe 1 Winx Stakes im August nur knapp und gewann im Oktober das Gruppe 3 Yulong Australia Plate. Mitte des Jahres holt er zwei zweite Pläzte gegen Winx, was ordentlich Preisgeld einbrachte und 2018 gewann er noch das The Star Doncaster Mile. Er scheint in seinen alten tagen wirklich noch in Form zu sein.

Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes 2017 musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die am 16.02.2019 im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes beendet wurde.

Auch wenn das 1400m Rennen auf dem Papier eine Stufe niedriger war vom Niveau her als die vorangegangenen, hieß die Favoritin dieses Rennens wieder Winx und damit war klar, wer am Ende dieses Rennen gewinnen sollte – nämlich die Wunderstute, die in Australien immer wieder gegen die selben Konkurrenten anlief, dabei aber eine Menge Preisgeld für sich und sichere Wetten für ihre Unterstützer einsammeln konnte. Auch im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes hatte sie keine Probleme damit Happy Clapper auf den zweiten Platz hinter sich zu verbannen, aber Happy Clapper hatte auch keine Sorge, das Duell mit der Wunderstute in weiteres Mal zu suchen.

So ging es im März in das Gruppe 3 Chipping Norton Stakes, wieder gegen Winx und wieder konnte Happy Clapper einen hervorragenden zweiten Platz erringen, die Verhältnisse zwischen den beiden waren aber auch in jenem Rennen völlig klar udn Winx gewann wieder einmal unangefochten.

Happy Clapper schien das Rennen aber nicht im Geringsten demotiviert zu haben, denn er startete nur zwei Wochen danach im Gruppe 1 All-Star Milem um hier in Abwesenheit der Wunderstute vielleicht seinen nächsten großen Erfolg feiern zu können, schaffte es aber gegen die ebenfalls sehr starke Konkurrenz nicht seine Favoritenrolle auszunutzen und einen der vorderen Plätze zu belegen. Statdessen kam er vielversprechend in die Zielgerade mit freier Bahn 3 weit vom Innengeländer, nur um dann beim Tempowechsel nicht mitgehen zu können und einige Längen zurückzufallen.

Happy Clapper gönnte sich dann danach einen Monat Pause und startete ein letztes Mal gegen Winx im Gruppe 1 Longines Queen Elizabeth Stakes, die danach in Rente gegen würde. Dieses Rennen wurde über die noch einmal erweiterte Distanz von 2000m bestritten, die dieses Mal Happy Clapper schlicht zu weit waren, und er konnte den Anschluss an die Wunderstute nicht halten, und das obwohl er zuvor in seiner Karriere im Queen Elizabeth Stakes oder dem Emirates Stakes durchaus gut abgeschnitten hatte.

Mit dem krassen Rückschritt in der Distanz im Gruppe 2  Winx Stakes kam seine Form dann wieder und er konnte sich auf einen soliden zweiten Platz vorkämpfen, während der Favorit Avilius nur auf den vierten Platz kam. Happy Clapper schaffte es noch einige Längen auf den Sieger gut zu machen , allerdings hatte Samadoubt das Rennen von der Front gestohlen und sich mit einem Tempowechsel schnell einige Längen abgesetzt, so viele, dass Happy Clapper sie in der Mitte der Bahn nicht mehr gutmachen konnte. Trotzdem war das eine sehr gute Leistung von ihm gewesen und im Gruppe 1 Colgate Optic White Stakes kam Happy Clapper dann über die Meile immerhin auf einen dritten Platz, wenn auch einige Längen hinter dem Sieger Avilius

Im Gruppe 3  Yulong Australia Plate hatte Happy Clapper dann die Chance auf den nächsten Sieg,  denn die Konkurrenz war rund um Samadoubt auf einem Niveau, auf dem sich Happy Clapper durchaus wohl fühlt, wie er zwei Rennen zuvor im Winx Stakes bereits bewiesen hatte. Der nächste Versuch nach der langen Pause im Aquis Apollo Stakes im Februar 2020 auf Gruppe 2 Ebene ist durch die Anwesenheit von Alizee schwerer gewesen als ein normales Gruppe 2 Rennen, aber Happy Clapper hat letztes Jahr auf diesem Niveau eine gute Figur abgeben können und auch hier nicht enttäuscht und einen soliden dritten Platz erreichen können. Alizee gewann knapp gegen Dreamforce, der allerdings beim Wiedersehen mit Happy Clapper im Gruppe 1 Chipping Norton Stakes Ende Februar 2020 nicht liefern konnte und um den Sieg keinen Rolle spielte – etwas besser Erging es Happy Clapper der auf einem fünften Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger Te Akau Shark einlief – und der Lauf des Konkurrenten, der auch hier im George Ryder Stakes wieder mit von der Partie ist, war extrem beeindruckend, wie er in der Mitte der Bahn nach vorne schoss und dabei das Feld von hinten aufrollte

Te Akau Shark: Der Rip Van Winkle Sohn von  J. Richards begann seine Karriere in Neuzeeland auf dem Kurs in Te Rapa und gewann sein erstes Rennen über 1100m auch gleich, nur um einen Monat später in Matamata noch einmal nachzulegen und sich dann einen Monat später im November 2017 im Gruppe 1 Equiworld Guineas in Riccarton zu probieren. Dort belegte er allerdings nur einen vierten Platz. Er blieb zunächst trotz seines guten Einstands in die Rennszene den Kursen in Neuseeland treu und wechselte nicht nach Australien, sondern gewann nach langer Pause im September 2018 das Heart Of Hawke’s Bay 1200 und einen Monat später auf dem selben Kurs das 1400m Spring Sprint. Nach den Erfolgen im Herbst hob er die Distanz im folgenden 14th Coupland’s Bakeries Mile ein wenig an, gerann aber auch über die 1600m in Riccarton souverän und beendete damit seine zweite Saison ungeschlagen, wenn auch ohne weiteren Versuch auf höchster Ebene.

Neun Monate später startete er dann im U S Navy Flag Plate in Te Rapa, war aber scheinbar nach dieser erneut sehr langen Pause nicht in absoluter Höchstform und musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben, wechselte dann aber endlich nach Australien und starte im Norman Tramway Stakes auf Gruppe 2 Ebene über 1400m in Randwick, musste sich aber Dreamforce, dem zweiten Favoriten des Rennens, geschlagen geben, und das deutlich. Dremforce zeigte einen immens guten Kick an der Front und mit dem Tempowechsel hatte er die Konkurrenz kalt erwischt und war 100m vor dem Ziel vier bis fünf Längen davongesprintet.

Den Fehler den Front Runner so viel Vorsprung zu lassen machte Te Akau Shark unter James H. Mcdonald nicht noch einmal als er im Epsom Plate über 1600m einen Monat später auflief und auch wenn Kolding sich zunächst einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel auf der Zielgeraden hatte sichern können, holte Te Akau Shark schnell auf und die beiden liefen die letzten 50m Kopf an Kopf. Aus dem spannenden Duell ging Kolding als knapper Sieger hervor. Te Akau Shark nahm sich danach mit dem Gruppe 1 Cox Plate noch einmal deutlich mehr vor, schließlich musste er gegen Konkurrenten wie Lys Gracieux ran. Te Akau Shark hielt sich geschickt an der Innebahn und sparte einige Meter während des Rennens, zudem half das Geländer beim Schlusssrpint als Orientierung, trotzdem hatte er keine Chance mit Lys Gracieux dran zu bleiben und auch der sehr leicht gehandicappte Castelvecchio eilte ihm davon.

Das nächste Rennen in Form des Gruppe 1 Chipping Norton Stakes war etwas einfacher, auch wenn wieder Avilius und Happy Clapper mit von der Partie waren, aber Te Akau Shark ging das Rennen selbstbewusst an indem er im hinteren Bereich des Feldes lief, bis es auf die Zielgerade ging. Dort musste er in die Mitte der Bahn wechseln um freie Sicht zu bekommen, nahm dann aber Anlauf und schoss an allen Konkurrenten nur so vorbei – eine Leistung, die ihn hier zu Recht zum Favoriten macht, auch wenn die Distanz etwas kürzer ist

 


23.03.2019 – Rosehill – George Ryder Stakes – Winx (und es ist immer noch proftiabel…)

Pferderennen in Australien

05:05 George Ryder Stakes – Gruppe 1

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Winx läuft wieder in Australien auf, und dieses Mal lässt sich nicht einmal einer der Gegner blicken, der normalerweise auf die Plätze hinter ihr belegen würde. Werder Hartnell, Humdidor oder Happy Clapper lasse sich heute hier blicken, und außer sie fällt tot um, wird Winx hier einen blutlosen Gruppe 1 Sieg einfahren. Lohnt sich also die Wette zu der Quote? In Deutschland wohl kaum, aber außerhalb der 5% Wettsteuer ist es eine sicherere Wette, viel leichter kann man kaum 5-8% auf seine Investition bekommen.

Es geht also mal wieder nur um Winx, um wen auch sonst in Australien im Moment? Keine Stute hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie die „Wunderstute“ von Chris Waller in Down Under, aber nicht ohne auch ein wenig für Unmut zu sorgen. Die Stute hat sich seit so vielen Rennen gegen die immer gleichen Konkurrenten durchgesetzt, dass in ihren Rennen kaum noch ein Zweifel daran besteht, wer am Ende denn wohl gewinnen wird.

Eine Quote von 1.1? Viel leichter hat man wohl noch nie 10% Gewinn erwirtschaftet, Totalverlust nahezu ausgeschlossen. Da geht Waller schon alleine dadurch auf Nummer sicher, dass alle bis auf einen einzigen Starter in diesem Rennen aus seinem Gestüt kommen.

Winx hat für ihn schon gut und gerne 12.5 Millionen Euro an Gewinnsumme erwirtschaftet und ist seit dem Jahr 2015 praktisch ungeschlagen. Ihren einzigen Konkurrenten aus anderem Syndikat, Happy Clapper, schlug sie nun in neun von neun Rennen und auch heute dürfte er wohl kaum eine Chance auf eine Revanche haben, trafen die beiden doch erst vor zwei Wochen aufeinander, wo Winx im Star Apollo Stakes mit gut 2,3 Längen Vorsprung gewann. Das wird heute fast eine 1:1 Wiederholung des Rennens vor zwei Wochen, auch wenn die Distanz mit 1600m gut 200m länger ist als das Apollo Stakes zuvor.

Aber sei es drum – lohnt es sich nun, Winx auch zu der geringen Quote zu buchen? Dazu ein kleines Rechenbeispiel. Ist man skeptisch erst im letzten Jahr auf den Hypetrain von Winx aufgesprungen und hat 1000€ auf sie gewettet, und den Gewinn 1:1 in die Stute bei ihrem nächsten Rennen reinvestiert, hat man nun 2095€ – also gut das doppelte (minus die Wettsteuer, wenn man das Pech hat und aus Deutschland wettet…)

War man so klug und ist schon ein Jahr zuvor auf den Zug aufgesprungen, nachdem Winx Hartnell im Oktober 2016 im Cox Plate mit 8 Längen an die Wand gespielt hat, hat man nun stolze 6800€ aus den ehemals 1000€ gemacht. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass eigentlich nie Zweifel an den Siegen von Winx bestand. Und das sind nicht einmal die besten Quoten, die es auf Winx zu finden gab. Realistisch ist der Einsatz mit minimalem Risiko nun verzehnfacht in zwei Jahren aktiver Rennen, wer von Anfang an mit an Bord war, hat noch von Quoten bis zu 5.0 auf Winx profitieren können und ist sich dem Neid der anderen Punter gewiss.

Auch die Wunderstute kommt nun langsam in die Jahre (nun, für ein Flat Rennpferd) und sie wirdirgendwann einmal verlieren, aber nicht heute. Wer erst jetzt bei ihr Einsteigt hat den Goldrausch sicher ein wenig verpasst, aber es lohnt sich immer noch – kaum eine Favoritin, kaum ein Rennpferd ist so sicher wie Winx in Australien, und das liegt nicht nur an ihrem Können.

Regelmäßig brechen in den Internetforen Diskussionen darüber au,s wie sich die Stute gegen Konkurrenten aus anderen Ländern schlagen würde und es gibt keinen Zweifel daran, dass Winx in Australien keinen einzigen Konkurrenten fürchten muss und ihre Rennen in der Regel nach Belieben und ohne wirkliche Anstrengung gewinnen kann.

Die Quote ist daher meistens im Bereich der 1,1 oder 1,2  und für Spieler aus Deutschland ist es in der Regel nicht wirklich attraktiv auf sie zu Wetten, da ist es dann schon spannender wer so als zweites oder drittes ins Ziel einläuft. Da die Favoritin aber in der Regel ihre Rennen nach Belieben gewinnt sind die Plätze dahinter meist ganz udn gar nicht so besetzt wie man es sich im Vorfeld des Rennens vorstellen würde und es gibt immer mal wieder eine große Überraschung für die Plätze direkt hinter Winx.

Das Risiko trotz der sicheren Siegerin hier auf einen Zweier oder Dreier zu setzen ist daher oft unrentabel hoch, die Wette auf die Siegerin meist schlicht zu schlecht bezahlt. Wobei man natürlich sagen muss dass hier Deutschland wieder eine Sonderrolle einnimmt, denn nicht jedes Land verlangt am Ende 5 % auf den Gewinn an Steuern.

Die Quote auf Sieg reicht vielen aber aus um substantielle Summen auf Winx zu setzen,  Summenvon mehreren 100.000 € auf die Stute sind keine Seltenheit, schließlich kann man nicht überall mit solcher Sicherheit 15% oder 20 % Gewinn an einem Tag machen. Der Vergleich mit der Börse liegt natürlich nahe, allerdings ist das Risiko eines Totalverlustes der eingesetzten Geldes auch längst nicht so hoch wie bei einer Sportwette, dass muss isch jeder im Vorfeld bewusst machen. Wer das Risiko allerdings nicht scheut bekommt hier eine der sichersten Wetten im Sportgeschäft präsentiert, und das immer noch zu einer besseren Quote als in anderen Sportarten. Die Sicherheit mit der Winx ihre Rennen gewinnt, wird aber wie beschrieben mit einem sehr seichten Pool an würdigen Gegnern erkauft.

Dies ist wohl auch der meist gehörte Kritikpunkt an der Wunderstute: Dass die Konkurrenz, die sie in Australien vorfindet, einfach nicht auf dem Niveau ist, welches international zum absolut besten gehört, was der Sport zu bieten hat. Nimmt man es genau, laufen in Australien nur sehr wenige Pferde, die über einem Rating von 120 liegen. So rangieren derzeit vor allem Happy Clapper, Trapeze Artist, Hartnell, Redkirk Warrior oder Grunt oberhalb der 120er Marke – viele davon hat Winx dabei schon an die Wand gespielt

Winx ist in Australien klar ein Ausnahmepferd, im internationalen Vergleich könnte ihre Leistung allerdings etwas schmaler ausfallen, also manche Fans es vielleicht wahrhaben wollen. Sie ist im Moment das höchst geratetet Rennpferd der Welt, aber ob dies auch der Fall wäre, wenn sie mehr internationale Rennen bestreiten würde, ist eine lebhafte Diskussion rund um die Welt. Es gibt Gerüchte dass die Stute sich noch dieses Jahr in Rennen auf anderen Kontinenten versuchen wird, der Breeders Cup ist da eines der logischen Ziele, für die Winx natürlich mit ihrem Siegen schon längst die Eintrittskarte hat.

Es wäre spannend zu sehen wie sich gegen internationale top Konkurrenz schlägt, auf der anderen Seite ist es nicht ganz sicher, welcher der international erfolgreichen Trainer seine besten Pferde gegen die Wunderstunde antreten lassen möchte. Auch hier ist wieder die Frage was die jeweiligen Seiten zu gewinnen haben, man überlege sich folgendes: links verliert gegen Konkurrenten von internationalen top Niveau wie etwa Gun Runner (läuft auf Dirt, wird daher nicht vorkommen, aber daher gutes Gedankenspiel)

Von diesem kann man schon im Vorfeld erwarten, dass er die Australierin in ihre Schranken verweisen könnte, vielleicht sogar müsste. Schlägt sich Winx hier tapfer, würde sie ihrer Form kaum einen Abbruch tun, gewinnt sie jedoch gegen diese Konkurrenz, verschiebt sich das Rennengefüge auf internationaler Ebene sehr zu Gunsten von Australien. Es ist hier auch ein Wettkampf der Nationen, der vielleicht in Amerika im nächsten Monat ausgetragen wird, bei dem meiner Meinung nach die Australier mehr zu gewinnen als zu verlieren haben. Denn um bei einer Niederlage tatsächlich an Form einzubüßen, gibt es zu viele Experten die schon im Vorfeld ihre Prognose abgegeben haben, dass die Stute international mit den besten nicht mithalten kann. Ganz so einfach sehe ich das jedoch nicht, dafür hat sie zu vielen Rennen die besten Pferde in Australien mit Leichtigkeit geschlagen, und scheint noch etwas übrig zu haben im Tank. Selbst für die besten Konkurrenten auf ihrer Lieblingsdistanz ist es daher kein Selbstläufer und das Risiko besteht dass Winx am Ende auch auf dem anderen Kontinent triumphieren kann und sich tatsächlich als bestes Rennpferd der Welt entpuppt

Es werden mehr als nur die australischen Fans also an diesem Wochenende auf den Kurs in Moonee Valley schauen und es wird stark davon abhängen wie leicht sich gegen die hier angetretene Konkurrenz durchsetzen kann, wie sich die Felder in den Rennen, in denen sie auftreten könnte, in den nächsten Wochen entwickeln werden. Man kann sich gut vorstellen, dass sie auch bei ihrem Start in Übersee am Ende ein Feld von moderater Qualität vorfinden wird und einige der logischen Konkurrenten doch lieber einen Bogen um das Duell machen. Die Stute ist ohnehin auf Abschiedstour und wird sich wohl kaum noch ein weiteres Jahr im aktiven Geschehen antun wollen, dafür ist der Wert in der Zucht bei Winx auch viel zu hoch. Eine viel bessere Stute ist im Moment sowieso schwierig zu finden, viele der Konkurrentinnen wie Enable gehen ebenfalls wahrscheinlich in Rente oder haben in der Vergangenheit selten eine Karriere über die Saison als Dreijährige hinaus geführt. Es ist den Besitzern von Winx daher hoch anzurechnen, dass sie ihre Stute, immer mit dem Risiko, dass sie eine schwere Verletzung erleidet, so lange am Rennen Geschehen teilnehmen lassen. Mit der Zucht wird sie mit Sicherheit Millionen verdienen in den kommenden Jahren, und das mit wesentlich weniger Aufwand und Risiko.

Winx: Die Strert Cry Tochter ist ein Phänomen in Australien, praktisch seit 2015 ungeschlagen und mit 30 Siegen in Folge nun auf dem Weg nr. 31 klar zu machen. Sie hat gute Chancen als die erfolgreichste Stute der Welt in die Geschichte einzugehen, auch wenn ihr immer der Makel anhaften wird „nur“ in Australien gelaufen zu sein

Ihr Lauf begann im Jahr 2015 mit dem Sieg im Gruppe 3 Sunshine Coast Guineas bevor sie im Gruppe 1 Queensland Oaks zu einem lockeren und souveränen Sieg auflief. Danach ging es für sie über das Gruppe 2 Theo Marks Stakes zum Gruppe 1 The Star 150Th Epsom, wo sie erneut locker mit über 2 Längen Vorsprung gewann. Noch im selben Monat lief sie im Gruppe 1 Cox Plate auf und zerlegte die Konkurrenz mit fast 5 Längen Vorsprung. Das sollte ihr letzter Start im Jahr 2015 sein und so langsam begriff die Welt, dass Winx die gezeigten Leistungen beliebig reproduzieren kann und so ziemlich das Beste ist, was in Down Under seit langer Zeit gelaufen ist.

Nach dem Jahreswechsel lief sie im Gruppe 2 Apollo Stakes als klare Favoritin auf und lies an diesem Status auch keine Zweifel aufkommen und nach diesem Lauf zum Aufwärmen nach der Sommerpause ging es im Februar gleich weiter in das Gruppe 1 Norton Stakes und im März in das Gruppe 1 George Ryder Stakes, welche Winx mit je 1,5 Längen Vorsprung als klare Favoritin gewann. Auch im Gruppe 1 The Star Doncaster Mile, einem der härtesten Rennne in Australien, lies sich im April nichts anbrennen und gewann souverän mit zwei Längen Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Muster setzte sich beliebig über das Jahr fort, mit Siegen über die Meile im Gruppe 1 White Stakes , über 2000m im Ladbrokes Stakes über Black Heart Bart oder erneut im Cox Plate, wo sie unangefochten mit 8 Längen Vorsprung im Ziel ankam. 2017 nahm sie die selbe Route wie im letzten Jahr und bestritt ihr Saisondebüt im Gruppe 2 Apollo Stakes, bevor sie im Chipping Norton Stakes und dem George Ryder Race auflief. Die 2017er Version des George Ryder Race gewann Winx mit locker 7 Längen Vorsprung und auch bei den nächsten Besuch in Ranwick kam sie nie in Bedrängnis. So gewann sie das Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes mit über fünf Längen Vorsprung, musste danach aber eine ungewollte Pause in ihrer Kampagne einlegen und konnte erst vier Monate später im August wieder auflaufen. Im Gruppe 2 Bob I. Warwick Stakes musste sie erstaunlich hart arbeiten, um Foxplay und Ecuador knapp auf Abstand halten zu können. Sie lief ein wenig unrund und hatte auf der Zielgerade vier Längen auf Foxplay gut zu machen, schaffte es aber unter einem anfangs harten Ritt sich knapp durchzusetzen. Auf den letzten Metern sah sie schon wieder wie die alte Winx aus und hatte die beiden Runner Ups in der Tasche. Auch im Chelmsford Stakes versuchten die anderen Teilnehmer ihren Tag zu ruinieren und es ihr mit ihrem Schlusssprint möglichst schwer zu machen, so setzte Red Exitement ein ordentliches Galopp, welches die anderen nicht ganz mitgehen wollten und mit einem kleinen Tempowechsel hatte er plötzlich 8 Längen Vorsprung auf der Zielgeraden. Hugh Bowman sah die Zeichen aber an der Wand und lies Winx schon vor der Zielgeraden auf den vierten Platz vorstoßen, trotzdem brauchte es ein paar Meter, bis Winx voll in Gang kam, hatte dann einige Meter vor dem Ziel aber klar die Oberhand und das Rennen in der Tasche.

Danach startete sie im Cox Plate und Gailo Chop versuchte das Tempo zu setzen, Winx wechselte aber rechtzeitig nach außen und musste im Gegensatz zu ihren Konkurrenten kaum angetrieben werden, um sich locker vom Feld abzusetzen

Humidor kam noch einmal ran, spielte aber im Endeffekt keine Rolle. Auch im Chipping Norton Stakes lief sie dem Feld mit Leichtigkeit davon nachdem sie in die Mitte der Bahn gezogen hatte und es war nicht weniger als ein weiterer Kantersieg

Nur drei Wochen später war es ohne Deckung durch einen Stallgefährten etwas knapper, aber auch das Silver Stakes in Rosehill gehörte ihr am Ende der Sieg, auch wenn Happy Clapper es spannend machte. Der Konkurrent hatte zwischenzeitlich noch ein Rennen und Winx ist damit zu allem Überfluss auch noch etwas frischer mit längerer Pause, was sie im zu ihren benannten Winx Stakes auch wieder zur unangefochtenen Siegerin machte.

Dabei erteilte sie Kementari und den anderen Konkurrenten eine Lehrstunde in Sachen Timing

Vier Wochen später ging es dann weiter im George Main Stakes, wo Wonx  gegen durchaus gute Konkurrenz antreten musste. Zwar waren wenige Konkurrenten dabei, gegen die die Wunderstute noch nicht gewonnen hatte, aber Le Romain oder Egg Tart  gaben sich alle Mühe, einen weiteren Gruppe eins Sieg von Wings zu verhindern. Der Front Runner Rigify zog das Feld früh weit auseinander Und setzte sich so einige Längen von der Favoriten ab. Der Tempowechsel auf der Zielgeraden war natürlich nicht wirklich von Erfolg gekrönt, was man von dem Außenseiter aber auch nicht erwarten konnte. Stattdessen starteten nun Le Romain und Egg Tart  ihren Angriff und versuchten sich möglichst schnell von Winx abzusetzen. Die Wunderstute schwänkte nach außen, nahm Maß, beschleunigte, nahm Fahrt auf und setzte sich unter einem moderaten Ritt wie gewohnt mehrere Längen von den Verfolger ab

Auch im nachfolgenden Tab Turnbull Stakes musste sie am Ende nur ein wenig angetrieben werden, um sich unter einem Ritt mit den Zügeln auf den letzten Metern souverän durchzusetzen. Normalerweise wäre so ein Ritt ziemlich vermessen, aber Hugh Bowman war sich einfach sicher, dass Winx auf den paar Metern die noch bleiben am Ende locker gewinnen würde. Der vermeintliche Hauptkonkurrent Grunt spielte keine Rolle in dem Rennen und auch beim Cox Plate im Oktober lies Winx den Verfolgern keine Chance.

Benbatl setzte ein gutes Tempo und hatte mit dem weichem Boden wie zu erwarten war kaum Probleme, dazu musste Winx wieder weit außen in die Zielgerade gehen da sie das Feld einmal mehr von hinten aufrollen wollte

Ihr Jockey Hugh Bowman musste Winx am Ende doch noch richtig antreiben damit sie sich die obligatorischen 2 Längen absetzten konnte, aber dann gewann Winx wieder einmal ungefärdest – das sollte heute auch wieder so sein, mit Happy Clapper dahinter.

Nach dem Messen mit Benbatl machte Winx eine längere Pause über den Sommer in australien und kehrte nach füfn Monaten im Apollo Stakes in Randwick über die Distanz von 1400m zurück auf die Rennstrecke. Chris Waller ging sicher, dass seine Stute vor allem gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Gestüt antreten musste und nur Happy Clapper trat den Weg an sich ein weiteres Mal mit Winx zu messen. Wieder reichte es für den Dauerkonkurrenten für einen zweiten Platz, aber nicht dafür die Wunderstute so wirklich in Gefahr zu bringen.

Die zwei Längen Vorsprung in dem Rennen täuschen ein wenig darüber hinweg, wie leicht es Winx gelang ihre Konkurrenz „auszuschalten“.

Im Chipping Norton Stakes danach setzte Happy Clapper wie so oft das Tempo und ging vor Winx in die Zielgerade, die aber nur mit den Zügeln angetrieben werden musste, um de einzigen richtigen Konkurent zu überholen und lockerst zu gewinnen.

Das Rennen hat mal wieder gezeigt, dass Winx derzeit unschlagbar ist, das Rennen heute ist daher nicht mehr als ein Trainingslauf und es wird eher spannend sein, wer den Trifecta vervollständigt – meine Tipps wären Brutal und So Si Bon, aber auch Ringerdingding und Land of Plenty haben Ansprüche. Es wird daher spannend sein, wie das Rennen um die Plätz gestaltet wird, wer den Pacemaker macht und wie sehr Winx das Feld auseinanderziehen wird.

Tipps zum Pferd: Wenn es eine Bank gibt im Galoprennen, dann ist es Winx wenn sie in Australien läuft! Egal gegen wen, egal über welche Distanz!


Die wichtigsten Galopprennen vom 19.03.2018 – 25.03.2018

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Eine Übersicht über die wichtigsten Pferderennen weltweit in der kommenden Woche. Für viele werdet ihr im Laufe der Woche eine Vorschau hier auf Pferdewettem-online.info finden.

England    
Newbury    
23.03.2018 Ebf & Tba Mares‘ ‚NATIONAL Hunt‘ Novices‘ Hurdle Finale G2
Doncaster    
24.03.2018 The Betway Lincoln Heritage
     
Irland    
Naas    
25.03.2018 Lodge Park Stud EBF Park Express Stakes G3
     
Australien    
Monee Valley    
23.03.2018 William Reid Stakes G1
23.03.2018 Sunline Stakes G2
23.03.2018 Alexandra Stakes G3
Rosehill    
24.03.2018 Golden Slipper Stakes G1
24.03.2018 George Ryder Stakes G1
24.03.2018 Ranvet Stakes G1
24.03.2018 Rosehill Guineas G1
24.03.2018 The Galaxy G1
24.03.2018 Birthday Card Stakes G3
24.03.2018 NE Manion Cup G3
24.03.2018 Epona Stakes G3
     
USA    
Fair Grounds    
24.03.2018 Muniz Memorial H G2
24.03.2018 New Orleans H G2
24.03.2018 TwinSpires.com Fair Grounds Oaks G2
24.03.2018 TwinSpires.com Louisiana Derby G2
Gulfstream Park    
24.03.2018 Hutcheson S G3
24.03.2018 San Luis Rey S G2
24.03.2018 Santa Monica S G2
March 25, 2018    
25.03.2018 March S (JPN-III) G3
25.03.2018 Sunland Derby G3
Japan    
24.03.2018 Mainichi Hai G3
24.03.2018 Nikkei Sho G2
25.03.2018 March S G3
25.03.2018 Takamatsunomiya Kinen G1

Rosehill – 19.03.2016 – George Ryder Stakes – Pick: Winx / First Seal EW

Pferderennen International

05:10 George Ryder Stakes – Gruppe 1

3yo+ | Distanz: 1500m | Untergrund: Gut

Die Teilnehmer dieses Rennens werden sich um gut eine Millionen AUD Preisgeld duellieren, und das in einem der ältesten Rennen in Australien. Das George Ryder Stakes wurde 1903 das erste Mal abgehalten, hieß damals aber noch Railway Stakes, dann Railway Handicap, Railway Quality Handicap usw. bis es schließlich 1974 zum George Ryder Stakes umbenannt wurde, zu Ehren des ehemaligen Geschäftsmann, Syndikate Betreiber und Pferdeliebhaber George E. Ryder. Der Sieger des Rennens bekommt einen freien Platz im Doncaster Handicap, welche wohl dieses Jahr für Winx reserviert ist.

Chris Waller hat mit seiner Stute den großen Wurf gelandet und die Gute ist nun seit 7 Rennen ungeschlagen, konnte 11 ihrer 17 Starts gewinnen, davon gleich drei Rennen auf Grade 1 Niveau. Ihre Siege errang sie über die Distanzen von 1300-2000m und die heutige Distanz lieg nur knapp unter der des Sieges im Norton Stakes, wo sie Dibayani und Hauraki relativ ungefährdet auf die Plätze verwies. In keinem ihrer letzten 7 Rennen kam sie wirklich ins Schwitzen und die Zeit, in der Fist Seal sie gleich fünf Mal im direkten Duell schlagen konnte, scheint aus einem anderen Zeitalter zu stammen, obwohl das gerade einmal ein Jahr her ist.
First Seal platzierte sich etwa im Grade 1 Vinery Stud Stakes und dem Light Fingers Stakes vor ihr und gewann das Surround Stakes, das Coolmore Tea Rose Stakes sowie das Grade 1 Coolmore Flight Stakes. In all den genannten Rennen ging Winx teilweise deutlich unter und von der Statistik wäre es logisch, First Seal Winx vorzuziehen. Allerdings läuft es seit dem Saisondebüt im Februar noch etwas holprig für First Seal, der Sieg im Millie Fox Stakes war arbeitsreicher als gedacht und die Favoritenrolle im Canterburry Stakes konnte sie nicht erfüllen, schaffte es Holler doch ihr auf der Zielgeraden zu früh davonzulaufen. Sie scheint noch etwas nach der Beschleunigung und Form des letzten Jahres zu suchen und könnte daher Probleme mit Winx bekommen, und auch der dreijährige Hengst Press Statement hat trotz seiner 6 Siege aus 9 Rennen, inklusive zweier Grade 1 Siege, eine schwere Aufgabe vor sich. Le Romain schlug ihn überraschend im letzten Rennen, als Press Statement in einer „Tasche“ feststeckte und nicht früh genug Luft für seinen Schlussspurt bekam. Er braucht etwas um in Gang zu kommen und hat nicht die größte Beschleunigung, macht das aber mit Geschwindigkeit und Ausdauer über einen ausgedehnten Schlusssprint wett. Er kann schwer wieder einzuholen sein, wie er im Grade 1 Caulfield Guineas und dem Horbatville Stakes vor Le Romain gezeigt hatte und sollte mit einer guten Gewichtsreduktion hier durchaus für Gefahr sorgen können.

Happy Clapper wurde Vierter im Canterburry Stakes und könnte sich für das Doncaster Handicap hier empfehlen, ein Sieg scheint aber unwahrscheinlich und auch Tinto und Hucklebuck laufen wohl eher nur zum Auffüllen der Ränge mit.

Turn Me Loose hingegen ist ein Starter mit realistischen Chancen, zumindest auf ein ordentliches Platzgeld, hat er doch  gleich zwei Grade 1 Siege in  vier Monaten eingefahren und der Sieg im Futurity Stakes vor Suavito und Statum Star sowie der Sieg im Ermirates Stakes vor Politeness, Disposition und Bow Creek gegen seiner Form einen ordentlichen Boost. Er war zwischenzeitlich zwar auch wieder hinter einigen der aufgezählten Konkurrenten im Cf Orr Stakes, das Rennen lief allerdings taktisch nicht nach Plan für ihn und er konnte sich im Futurity Stakes ja revanchieren.

Die Grade 1 Sieger Turn Me Loose, Press Statement und First Seal werden dafür sorgen, dass die Favoritin hier kein leichtes Spiel haben wird, aber mit 7 dominierenden Siegen in Folge ist es schwer, Winx nicht als Pick aus dem Quartett vorzuschlagen. Frust Seal scheint die derzeit beste Alternative für eine EW Wette zu sein

Pick: Winx / First Seal EW


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