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Pferdewetten Tipps


Grand National

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10.04.2021 – Aintree – Randox Grand National Handicap Chase – Pick: Cloth Cap und andere

Pferderennen in England

18:15 Randox Health Grand National Handicap Chase (Grade 3)

7yo+ – Ausgleich (Handicap) Für 7jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 6.907 m  |  Preisgeld: 1.000.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 6 Plätze @ 1/5 Quote

Wie jedes Jahr gibt es einen Haufen von möglichen Siegern für das Grand National, das macht das Rennen ja so interessant! Es gibt Favoriten, es gibt angebliche Außenseiter, angeblich gut gehandicappte „Geheimfavoriten“ – und sicher mehr Fans als je zuvor, die das Rennen mit Sehnsucht erwartet haben, nachdem letztes Jahr das Rennen wegen der Corona Pandemie nicht stattfinden konnte.

Das Rennen gibt es schon seit 1839 und hat neben einigen Änderungen im Laufe der Zeit auch einige Geschichten und Legend entwickelt und hervorgebracht.

Die Hürde Becher’s Brook, wo der Jockey Captain Martin Becher sich nach einem Sturz in die Vertiefung hinter der Hürde rettete, oder das Rennen im Jahr 1928, wo 41 von 42 Teilnehmer stürzten, oder 1967, wo Foinavon nur gewann, weil Popham Down als Pferd ohne Jockey am 23 Hindernis sich dazu entschieden hatte, mal vor der Gruppe quer zu laufen und alle samt – bis auf den letzten, zu Fall zu bringen.

Oder 1993, wo ein Fehler des Starters in Endeffekt dazu geführt hat, dass das Rennen komplett anuliert wurde oder 2020, wurde das Rennen das erste Mal als rein digitale Version abgehalten wurde, weil die Corona-Pandemie die Welt fest im Griff hatte , oder, oder – Das Rennen bietet über die extreme Marathon Distanz nicht nur einen der härtesten Ausdauertests im National Hunt Racing, sondern auch den Stoff zu einer Menge Legenden.

Mit einem Feld von 40 Startern und vielen hochklassigen Namen ist es fast unmöglich, es nur auf eine kleine Handvoll Starter zu reduzieren, gerade wenn man den ersten Blick auf die Racecard wirft.

Eine beliebte Methode ist das reduzieren durch das Vergleichen mit den bisherigen Siegern des Rennens. Welches Alter ist statistisch bevorzugt, welche Distanzen wurden vorher gelaufen, Jockeys, Trainer usw. Und genau damit wollen wir unsere kleine Analyse beginnen – und wenn ich das mal so sagen darf – ich hatte 2017, 2018 und 2019 damit eine Menge Erfolg. Zwei Mal hintereinander hatte ich auf dem Blog hier den Trifecta richtig vorhergesagt, 320:1 er Quote inklusive.

Alter

2012, 2013 und 2014 gewannen  Starter, die über 11 Jahre alt waren – das waren aber die einzigen in den letzten 20 Jahren, dagegen gibt es eine Häufung von achtjährigen, die das Grand National gewonnen haben, gerade in den letzten Jahren.

Effektiv teilen sich aber in den letzten 20-30 Jahren die 9, 10 und 11 Jährigen fast zu gleichen Teilen auf, mit einer Tendenz zu eher jüngeren Siegern in den letzten 5-6 Jahren.

Die Zahl der Achtjährigen oder gar jüngeren Pferde, die das Grand National gewonnen haben ist sehr überschaubar: Tiger Roll 2018, One For Arthur 2017, Many Clouds 2015, Bindaree 2002, Party Politics 1992, Corbiere 1983 und Red Rum 1973. Ca. alle 10 Jahre gewann also einer der jungen Starter in diesem Rennen mit einer Häufung in den letzten Jahren, was  neuen Trainingsmethoden, Gepflogenheiten, Zucht und noch vielem mehr geschuldet ist.

Der Sport entwickelt sich wie jeder andere auch, ganz besonders offensichtlich wird es, wenn man sich den Sport etwa in den Achtzigern oder oder Siebzigern mit heute vergleicht – in welchem Alter die Rennpferde noch große Siege erringen konnten, welche Gewichtsunterschiede in den Rennen vorhanden waren und teilweise negiert wurden…. nun ich jedenfalls betrachte die Häufung der jungen Sieger in den letzten zehn Jahren nicht als Ausnahme, sondern eher die neue Regel.

Allerding ist es schon eine Ewigkeit her, seitdem der letzte Siebenjährige das Grand National hatte gewinnen können: Der letzte war Bogskar im Jahr 1940, und das hängt damit zusammen, dass die Siebenjährigen in der Regel noch nicht die Erfahrung haben, die es braucht, um ein Grand National zu gewinnen.

Die Siebenjährigen

Dieses Jahr sind es zwei Siebenjährige, die beim Grand National mitlaufen – Farclas und The Long Mile

In den letzten 10 Jahren war kein Siebenjähriger unter den ersten Drei, und es ist nicht sehr wahrscheinlich, dass sich das dieses Jahr ändert – obwohl Farclas durchaus interessant aussieht.

The Long Mile ist sieben Jahre alt und passt von der Form her ebenfalls nicht. Er hat noch kein 3m Rennen gewonnen, die Quote ist zu hoch, aber immerhin hat er sich im Februar hinter Acapella Burgeois im Bobbyjo Chase einen dritten Platz sichern können.  Das reicht heute aber nicht.

Farclas hingegen merken wir uns, auch wenn er nach dem Skandal von Gordon Elliot zu Denise Foster gewechselt hat und damit nicht weiter von Elliot für das Grand National vorbereitet wird. Aber, er bleibt im Rennen für den Pick, weil er einige der wichtigen Kriterien erfüllt – wird er der Pick für den Sieger? Eher nicht, aber einer für den Trifecta

Die 12+ Jähirgen

Fünf an der Zahl sind 12 oder darüber, unter anderem bekannte Namen wie Definitly Red, Sub Lieutenant und Takingrisks.

In den letzten zehn Jahren kamen zwei im Alter von 12+ Jahren unter die ersten drei, was eine Überraschung war – daher kommen alle über 12 raus aus unserer Rechnung

Von den Quoten her kommt statistisch nur Takingrisks als Sieger in Frage, der Rest bleibt noch im Hinterkopf für mögliche Exoten, aber mehr auch nicht

 

Handicap/Gewicht

Wichtig zu wissen ist, dass der Chef der Handicapper hier die Möglichkeit hat, ein Handicap „anzupassen“ nur für dieses Rennen. Und so haben sich in den letzten Jahren Pferde im hohen 10er oder 11er „Stone“ Bereich immer besser platzieren konnten.

11+ ist kein Ausschlusskriterium mehr, aber von allem was 11-6 oder mehr oder 10-02 und darunter ist , würde ich trotzdem Abstand nehmen – die Anzahl der Sieger in den letzten Jahren mit einer 11 vor dem Stone ist lang: Tiger Roll bei seinem zweiten Sieg im Grand National 2019, Many Clouds 2015, Neptune Collognes 2012, Ballabriggs mit knapp 11-0 2011, 2010 Don’t Push It, Mon Mome 2009.

Unter den ersten 4 gab es im selben Zeitraum 3 mit mehr als 11-5, wobei einer davon Don’t Push It bei seinem zweiten Versuch nach seinem Sieg 2010 war. Also, alles über 11-5 ist eher zu vernachlässigen wenn man den Sieger sucht.

Dieses Jahr ist nur einer im Bereich von 11-10 dabei, Bristol De Mai, der aber mit einer Quote von 33/1 aufläuft -aber Bristol De Mai ist lange Zeit nun schon einer der Top Namen im Sport und auch bei der Quote kommt er nicht komplett raus für den Trifecta, im Gegensatz zu Chris’s Dream

 

Aber die extremen Leichtgewichte schneiden deutlich schlechter ab, auch in den vergangenen Jahren, was vor allem daran liegt, dass diese ihr niedriges Rating ja auch irgendwo „verdient“ haben, was nicht unbedingt für ihre Qualität spricht. Damit kommen Ami Debois, Blaklion und Double Shuffle raus aus der Liste, alle drei sind ohnehin Außenseiter, auch wenn man die Namen durchaus kennt.

Die Gewicht im Bereich von 10-6 bis 11-1 beinhaltet 18 der letzten 26 Sieger, wobei 4 darüber (2012/2010/2015/2019) und 4 darunter waren (2013, 2002, 1999, 1997) – das ist der Bereich auf den man sich konzentrieren sollte.

Wer hat einen Gewichtsvorteil im Grand National gegenüber seinem Aktuellen Rating?

Da gibt es einige Namen – allen voran Cloth Cap, Farclas mit 6lb, Lord Du Mesnil, Acapella Bourgeois, Minella Times und Any Second Now mit 5 oder weniger. Aber, die größten Nutznießer dieser Regel sind Cloth Cap und Farclas.

Ausdauer

3 Meilen ist die magische Grenze für dieses Rennen – platziert man sich über diese Distanz mit seinem Pferd, ist man qualifiziert, viele der Sieger dieses Rennens haben sich aber über mindestens 3.5 Meilen bereits bewiesen gehabt und man sollte die Form seiner ausgewählten Starter genau überprüfen, ob so ein Erfolg schon im Formbuch ist.

Die Ausdauer ist eines der wichtigsten Kriterien für dieses Rennen, und eines welches sowohl das Alter als auch das Gewicht ausstechen kann. Ausdauer und solides Springen sind die beiden definierenden Punkte für dieses Rennen, und es gab nur wenige Sieger, die zuvor nicht schon ihre Ausdauer mehrfach bewiesen hatten.

Ein paar Namen, die herausragende Ausdauer gezeigt haben:

Cloth Cap: Gewann im November das Ladbrokes Trophy Chase über 5225m im November mit Leichtigkeit, hat aber keine Kursform. Gewann das Premier Chase im März

Burrows Saint: Gewann 2019 das Irish Grand National und wurde zweiter im Februar in Fairyhouse im Bobbyjo Chase hinter Acapella Burgois.

Minella Times

Form

Das offensichtliche zuerst – Ein Class 2 Rennen sollte mindestens gewonnen worden sein und in den letzten Rennen sollte eine gute Form ersichtlich sein  – mindestens auf einem der ausbezahlten Plätze sollte das Pferd gestanden haben. Das Vorbereitungsrennen sollte auch möglichst diese Saison gewesen sein, Starts und Siege in großen Feldern mit vielen Startern geben Extrapunkte. Zur Form der einzelnen Starter kommen wir später noch, aber soviel vorweg.

Die Iren haben in den letzten Jahren hier viel Erfolg gehabt, ebenso die Franzosen, allerdings gab es in den letzten Jahren einigen Diskurs über die neuen Handicapregeln, die dazu beigetragen haben das mehr Starter über 11-0 das Rennen gewinnen konnte – und die Iren sich eine Weile benachteiligt gefühlt haben. Die Anzahl an irischen Siegern hat auch einen schlag bekommen, aber es gibt ja Wege darum herum, Starts über Hürden etwa, bis das Rating für das Grand National steht.

Starts über Hürden in der Saison sind auch nicht gerade von Nachteil, schützen sie doch das Rating in Chase Rennen und halten die Starter trotzdem fit.

Sortiert man die ehemaligen Sieger dieses Rennens nach aktueller Quote, stellt man fest, das in den letzten 40 Jahren nur 4 Pferde mit Quoten jenseits der 40 gewonnen haben,

Eine weitere statistische Grenze also, wir nehmen für den Sieg alle Starter raus, die jenseits der 40 sind – und das sind eine Menge 21 Starter sind mit einer Quote jenseits der 40 unterwegs, nicht alle davon sind wirklich ohne Chancen, aber die Statistik spricht doch sehr gegen sie.

Dieses Jahr gibt es allerdings eine ganze Reihe von Startern jenseits der 40 und das Grand National 2018 ist eine ganz besonders offene Angelegenheit, mit 26 der 40 Teilnehmer derzeit mit 40+ gelisted

 

Wer war schon dabei?

Es gibt wie immer einige Namen, die schon mal beim Grand National dabei gewesen waren – Lake View Lad unter anderem, aber auch Magic Of Light etwa, zweiter aus dem Jahr 2019, oder Anibale Fly, Fünfter aus dem selben Jahr. Ballyoptic, wie auch Vieux Lion Rouge, waren ebenfalls dabei.

Das Becher Chase  ist ein gutes Vorbereitungsrennen für das Grand National, findet es doch auf dem Kurs und über 3m2f statt – und das ist was feines für die Außenseiterwetter dieses Jahr Vieux Lion Rouge zerstörte die Konkurrenz in diesem Rennen und ähnlichem Boden wie heute, und den Lauf danach auf schwerem Boden in Chepstow kann man ignorieren, auch wenn die heutigen Konkurrenten Secret Reprieve und Yala Enki dort brillieren konnten

 

 

Cloth Cap: Favorit, und das zu recht. Die Fachpresse ist begeistet und Cloth Cap hat in seinen letzten beiden Rennen nichts falsch gemacht, vielmehr hat er die versammelte Konkurrenz über 3m locker deklassieren können und startet heute von einem sehr vorteilhaften Gewicht von 148 – obwohl sein letzter Lauf mit 169 bewertet wurde. Vieles spricht für ihn und er bringt alle wichtigen statistischen Punkte mit, die es für das Grand National braucht – nur die Sorge ist, dass Favoriten es in diesem Rennen eher schwer haben. Und den ersten Drei befinden sich in den letzten 12 Jahren allerdings eine Menge Favoriten oder Joint Favorites und Cloth Cap kommt in die Liste derer, die wir für den Sieg auf jeden Fall auf dem Schirm haben.

Burrows Saint : Gewann das Irish Grand National 2019 und startet für Willie Mullins, und nun, die Iren dominieren dieses Rennen seit langem  -aber Acapella Burgeois hat sich beim letzten Aufeinandertreffen gegen den Stallgefährten durchgesetzte und gewann das Bobbyjo Chase mit knapp 4 Längen. Heute gibts Konkurrenz um die Führung und Burrows Saint mag heute den Untergrund vermutlich mehr als den weich/schweren Boden beim letzten Duell – aber zu doppelter Quote? Acapella Burgeois EW. Allerdings – der gute ist elf Jahre alt und damit vielleicht für den Sieg… naja, ihr wisst was ich meine.

Der Network Sohn gewann fünf seiner 19 Chase Rennen und platzierte in fünf weiteren und dieses Jahr hat er eine Niederlage im Goffs Thyestes Handicap Chase unter extremen Gewicht, einen guten zweiten Platz gegen Al Boum Photo und den Sieg gegen Burrows Saint im Formbuch – den letzten nachdem die Ratings für das Festival draußen waren. Denke er wird heute gute Chancen auf einen Platz haben

Magic Of Light war 2019 Zweite hier beim Grand National und ist nun zwei Jahre später mit 5lb mehr noch mal dabei . und sie hat durchaus gute Chancen, nachdem das Mares Hurdle beim Cheltenham Festival von der Distanz her zu kurz war. Das heute ist viel mehr das, was sie bevorzugt und ein Platz sehe ich in Reichweite

Any Second Now – wäre letztes Jahr von Interesse gewesen, hatte ein gut geschütztes Handicap und sah wie gemacht für das Grand National 2020 aus – 2021 ist sozusagen die Ersatzdroge und es wird abzuwarten sein, wie und ob diese wirken wird – sein Rating wurde aber wieder gut geschützt und der Test in Navan über zu kurze Distanz ging ziemlich gut für ihn aus.

 

Minella Times: Hat den Rachael Blackmoore Faktor im Sattel udn ist in dieser Saison auf einem absoluten Formhoch. Dürfte noch besser dran sein als die 5lb im offiziellen Rating und das letzte Rennen bestärkt durch das Abschneiden der Konkurrenten in ihren folgenden Rennen die Form von Minella Times noch einmal deutlich. Kommt in die Liste der Favoriten. Hat im Dezember Farclas im Paddy Power Chase schlagen können, und hatte den Konkurrenten fest im Griff. Farclas ist noch jung, dafür aber auch sehr leicht und einer, der isch auf den Plätzen breit machen könnte-  im direkten Duell, gerade mit Blackmoore im Sattel

Lord Du Mesnil, Bristol De Mai, Kimberlite Candy, Secret Reprieve, Takingrisks, Hogans’s Height, Lake Vew Lad

Kimberlite Candy wurde im Dezember zweiter hinter Vieux Lion Rouge im Becher Handicap Chase und 2019 im Dezember im selben Rennen ebenfalls Zweiter. Aintree liegt ihm, er ist in Form und wurde für das Rennen hier geschützt. Chancen auf ganz vorne, wenn der Untergrund nicht zu schnell ist.

Potterst Corner gewann letztes Jahr die virtuelle Simulation des Grand Nationak, nachdem er zuvor das Welsh Grand National gewonnen hatte. Dieses Jahr ist er nur in Hurdle Rennen gelaufen, um sein Rating zu schützen und er ist eine der Wundertüten in dem Rennen – nicht wundern wenn er plötzlich vorne mi dabei ist.

 

Zusammenfassung:

Also, der Favorit ist zu Recht Favorit und Cloth Cap wird schwer zu schlagen sein, wenn er mit Aintree zurecht kommt. Minella Times hat den großen Blackmoore Bonus, während Any Second Now letztes Jahr der große Favorit gewesen wäre und dieses Jahr zumindest unter die ersten drei Picks gehört. Kimberlight Candy rundet das Packet für mich ab, es gibt aber einige interessante Außenseiter – Vieux Lion Rouge, Bristol De Mai, Takingrisks, Magic Of Light… die sehe ich alle durchaus mit einer Chance zu hoher Quote.

Picks Sieg: Cloth Cap, Any Second Now, Minella Times, Kimberlight Candy

Picks Platz: Vieux Lion Rouge, Bristol De Mai, Takingrisks, Magic Of Light.


08.04.2021 – Aintree – Betway Bowl Chase – Pick: Waiting Patiently / Native River EW

Pferderennen in England

15:50 Betway Bowl Chase (Mildmay)(Grade 1) (GBB Race) (Class 1)

Distanz: 3m1f (3m210y)  Alter: (5yo+) Untergrund: gut bis weich

Das Rennen derer, die das Cheltenham Festival verpasst haben. die meisten der Konkurrenten sollten also heute topfit und auf dieses Rennen geprimet worden sein. Man kann also erwarten, dass alle Favoriten zu Höchstleistungen auflaufen werden, was das Rennen spannend macht.

Clan Des Obeaux Der Kapgarde Sohn von Trainer Paul Nicholls verpasste leider das Cheltenham Festival 2021 und sucht in seiner aktuellen Saison noch seinen ersten Sieg, hat hier aber augenscheinlich eine gute Gelegenheit gefunden.

Auch der Anfang seiner Karriere war recht still gewesen, der einzige nennenswerte Sieg in den ersten drei Jahren wurde im Jahr 2016 im Gruppe 2 Berkshire Novices‘ Chase gegen Virgillio errungen, danach platzierte er im Dipper knapp hinter Whisper und bestätigte seine gute Form zu dieser Zeit. Danach floppte er aber im Scilly Isles Chase und lies das Cheltenham Festival 2017 aus und beschränkte sich auf schwächere Rennen im Rest der Saison, mit gemischten Erfolg. Auch der Erfolg in der neuen Saison 2017/2018 war gut, ohne dabei neue Höhen zu erreichen. Zunächst schaffte er erneut einen knappen zweiten Platz in einem Matchrace gegen Whisper, um danach in Haydcok locker mit sieben Längen gegen Vintage Clouds auf Klasse 2 Ebene zu gewinnen. Er startete danach im Dezember 2016 noch im Gruppe 3  Caspian Caviar Gold Cup Handicap Chase auf dem Kurs in Cheltenham, wo er hinter dem überraschend gut auflaufenden Guitar Pete einen zweiten Platz erreichte. Clan Des Obeaux hatte in seinem letzten Rennen Probleme das Tempo am Anfang mitzugehen, fand danach aber immer besser ins Rennen und machte einiges an Boden gut, um am Ende den zweiten Platz zu sichern.

Danach ging es in eine recht lange Pause, die sich selbst über das Cheltenham Festival  hinzog und erst im April 2018 endete – im Aintree Bowl Chase gegen Might Bite. Die Distanz von 5000m war ein bisschen zu lang für ihn und der Untergrund könnte ein wenig schnell gewesen sein, beides Aspekte die er auch im Betfair Chase wieder gegen sich hatte. Das Rennen an sich wurde mit einem guten Tempo gelaufen, und selbst der Favorit Might Bite hatte keine Chance bis zum Ende durchzuhalten, und Bristol De Mai stahl das Rennen. Clan Des Obeaux konnte sich über die leicht kürzere Distanz im King George VI Chase in besserer Form zeigen und gewann das Rennen vor dem stark auflaufenden Thistlecrack, allerdings stürzte dieses Mal Bristol De Mai und Waiting Patiently schmiss seinen Jockey ab.

Danach gab es für in noch einen Pflichtsieg im Denman Chase, über noch kürzere Distanz und  die deutlich längere Distanz in Kombination mit dem schweren Untergrund plus bessere Konkurrenz war im Cheltenham Gold Cup dann doch zu viel für Clan des Obeaux, der sich am Ende mit einem sechsten Platz zufrieden geben musste. Keine schlechte Leistung in so einem Rennen, aber unter seinen zuvor gezeigten Möglichkeiten, wie er mit einem zweiten Platz im Bowl Chase auf Gruppe 1 Ebene im April des selben Jahres zeigen konnte – zwar deklassierte Kemboy den Rest des Feldes mit 9 Längen Vorsprung, aber Clan des Obeaux hielt tapfer seinen zweiten Platz gegen Balko Des Flos und erheitl damit einmal mehr wichtiges Preisgeld für die Plätze

Nach der Sommerpause machte er da weiter wo er aufgehört hatte, als er im Ladbrokes Champion Chase im November auf Gruppe 1 Ebene einen zweiten Platz hinter Road To Respect – und vor Delta Works – erreichen konnte, und das nächste große Ausrufezeichen folgte dann im King George VI Chase, als er im Dezember sowohl Cyrname als auch Lostintranslation schlagen konnte – und das mehr als überzeugend! Er kanterte an der letzten Hürde an die Front und sprang an dem Favoriten Cyrname mühelos vorbei, um sich dann noch um sage und schreibe 21 Längen abzusetzen!

Das war man ein Ausrufezeichen für das Festival 2020, welches er allerdings am Ende nur mit einem achten Platz im Gold Cup beenden konnte – deutlich schlechter als eigentlich erwartet. aber Clan Des Obeaux hatte einfach nicht das Tempo um mit den Favoriten mitzugehen – er war schlicht nicht gut genug.

Die Saison 2020 war dann auch schon wieder zu Ende und er kam nach der Sommerpause mit einem guten zweiten Platz hinter Bristol De Mai im Betfair Chase zurück, was ein guter Einstand in die neue Saison war – den er in Kempton mit einem dritten Platz hinter Frodon zwar noch einmal bestätigen konnte, aber als Favorit dann doch weit hinter den eigentlichen Erwartungen in diesem Rennen zurück geblieben war. Wir erinnern uns alle an Frodon bei seinem Start im Ladbrokes King George VI Chase, bei dem er als Front Runner eigentlich nur für das vorbereiten der Bühne für die Favoriten vorgesehen war, aber mit einem Tank voller Ausdauer und einer absoluten Bestform eben jenen Konkurrenten den Tag verdarb und unangefochten mit über 2 Längen Vorsprung ins Ziel einlief. Clan Des Obeaux konnte sich nur einen moderaten dritten Platz sichern und machte wenig Eindruck auf den Sieger, ganz anders wie im Februar dann im Betfair Denman Chase, wo er wieder als Favorit auflief und nur knapp an Secret Investor scheiterte.

Das war das zweite Mal hintereinander für Clan Des Obeaux, dass ein Front Runner ihm die Show stahl und mit dem herausgeholten Vorsprung den Angriff des Favoriten auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das Cheltenham Festival lies Clan Des Obeaux aus und konzentrierte sich in seiner Vorbereitung auf dieses Renenn hier, und nach zwei Niederlagen als Favorit könnte der dritte Versuch vielleicht klappen – aller guten Dinge sind drei?

Tipps zum Rennpferd: Zwei mal als Favorit geschlagen worden in diesem Jahr, beide Male von einem Front Runner. Hatte einen sehr guten Lauf im Betfair Denman Chase und eine Wiederholung dieser Leistung könnte heute durchaus für einen Sieg ausreichen.

Real Steel: Der Loup Breton Sohn von Paul Nicholls (Ex Willie Mullins) zeigte sich das erste Mal in Gruppenrennen im Dezember 2017 im Gruppe 1 Future Champions Novice Hurdle, wo er an der letzten Hürde stürzte und von den Konkurrenten zu diesem Zeitpunkt hart unter Druck gesetzt wurde. Für den ersten Versuch auf Black Type Ebene war das aber schon mal ein Ausrufezeichen und setzte den Ton für die kommende Karriere.

Beim zweiten Versuch im Gruppe 1 Deloitte Novice Hurdle  scheiterte er dann am hochklassigen Samcro und Konkurrenten wie Duc Des Geniervres und sein fünfter Platz mit 13 Längen Rückstand war zwar keine herbe Enttäuschung, aber auch keine positive Überraschung.

Beim Cheltenham Festival 2018 entschied er sich dann für das Albert Bartlett Novices‘ Hurdle, wo er allerdings erneut als klarer Außenseiter auflief und nicht über einen elften Platz mit 50 Längen Rückstand hinaus kam. Real Steel hatte in diesem Hürdenrennen weder das Tempo noch die Klasse um mit seinen Gegnern mitzuhalten.  Auch danach im Underwriting Novice Hurdle auf Gruppe 2 Niveau konnte Real Steel nicht überzeugen und kam über die 4023m nicht einmal ins Ziel, was vermutlich auch an dem schweren Boden lag den er dort vorfand.

Aber auch auf dem schnelleren Boden im Gruppe 1 Champion Novice Hurdle noch im selben Monat konnte er Real Steel nicht überzeigen und kam 20 Längen hinter dem Sieger Dortmund Park ins Ziel, zu diesem Zeitpunkt glaubte aber ohnehin kaum jemand noch an Gruppe 1 Ehren für Real Steel über Hürden. Der vierte Platz war eine der besseren Leistungen in dieser Saison und es gab berechtigte Hoffnungen, dass er über die neue Disziplin nach der Sommerpause eine bessere Figur abgeben würde.

Er kam dann nach 244 Tagen in Leopardstown zurück auf die Rennstrecke und wäre vermutlich Zweiter geworden, wenn er nicht an der letzten Hürde gestürzt wäre. Der Einstand gegen Paloma Blue war schon einmal deutlich besser, als das was er die letzte Saison so gezeigt hatte und als er danach in seinem zweiten Chase Rennen startete, gewann er als Favorit das Rennen locker. Er übernahm 4 Hürden vor dem Ziel die Führung und war bald weit vor den Verfolgern und hielt diese auch locker auf Abstand.

Danach startete er im Februar im Thurles Racecourse Supporters Club Rated Chase, wieder als Favorit, und auch wenn das Rennen nicht in einem Gruppenrennen geratet wird, war es mit Landofhopeandglory oder Moon Over Germany ziemlich gut besetzt. Das vier Starter Rennen war ein guter Test für Real Steel, der sich die Führung mehrfach neu erkämpfen musste, aber nach der letzten Hürde mit einem starken Schlusssprint weit von den Verfolgern absetzen konnte.

Im Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase konnte Real Steel leider nicht überzeugen, hielt sich aber im Gruppe 1 Irisch Ryanair Gold Cup wesentlich besser und kam auf einem zweiten Platz ins Ziel, wenn auch etwas abgeschlagen. Der Dritte kam wesentlich weiter hinter den beiden ins Ziel und Real Steel versuchte sich nur drei Monate später noch einmal im EMS Handicap Chase, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte.

Allerdings konnte er einen Monat später im Februar im Red Mills Chase nicht an seine Form aus seinem Sieg anküpfen und musste das rennen vorzeitig beenden, Paul Townend als Jockey auf ihm konnte keine wirkliche Erklärung für den Flop beibringen.

Im Magners Cheltenham Gold Cup Chase holte er sich einen respektablen sechsten Platz und war 3 Out noch gut mit dabei und schwächelte erst an der letzten Hürde, was gegen die angetretene Konkurrenz eine sehr gute Leistung war, auch wenn am Ende die ersten drei sich noch deutlich absetzten konnten. Die Distanz war mit 3m2f aber deutlich länger als gewohnt und dafür hat mir die gezeigte Leistung doch sehr gut gefallen.

In der folgenden Sommerpause wechselte Real Steel von Willie Mullins zu Paul Nicholls, der ihn zunächst im Chanelle Pharma 1965 Chase starten lies, wo Real Steel noch nicht richtig fit erschien und sich mit einem dritten Platz begnügen musste, den zweiten Platz verlor er beim Zieleinlauf knapp vor der Linie, während er nie in der Schlagreichweite zum Favoriten Imperial Aura war.

Im Ladbrokes King George VI Chase im Dezember lief Frodon an der Front allen Konkurrenten davon und öffnete das Rennen

Waiting Patiently: Die Saison 2021 ist durchwachsen für Waiting Patiently bisher, im King George lief er deutlich besser, als seine Quote suggeriert hatten und klebte an den Hufen von Frodon, der das Feld von der Front her dominierte und wohl das Rennen seines Lebens lief. Sehr starke Leistung und ein Meilenstein von Frodon, aber auch Waiting Patiently mit seinem knappen zweiten Platz nach gut einem Jahr Pause (!) lief ein herausragendes Rennen, konnte beim zweiten Rennen in der Saison im Grupp 1 Matchbook Betting Exchange Clarence House Chase allerdings nicht an diese Leistung anschließen und wurde nur Dritter – obwohl die Konkurrenz leichter war und Waiting Patiently als einer der Favoriten gehandelt wurde.

Dies wird sein zweites Rennen in Aintree nach seinem Start im JLT Novice Chase 2019 auf diesem Kurs, und es wird mal wieder Zeit für einen Sieg – der letzte liegt nunmehr drei Jahre zurück.

Der Flemensfirth Sohn hat seine Karriere zwar bereits 2015 begonnen, es dauerte aber eine ganze Weile, bevor er so wirklich auf sich aufmerksam machen konnte.

Dabei waren seine ersten beiden Starts mit Platzierungen hinter Nuts Well und Cloudy Dream 2015 durchaus vielversprechend und er konnte im Januar 2016 einen Sieg im Betfred Novices‘ Hurdle vorweisen. Danach wechselte er von Keith Reveley zu Malcom Jefferson und gewann seine nächsten fünf Rennen in Folge souverän. Diese Starts absolvierte Waiting Patiently in der Saison 2016/17 nach einer langen Trainingsphase bei seinem neuen Trainer und neben einigen gut besetzten Novices‘ Rennen gewann Waiting Patiently auch das Gruppe 2 Star Sports Cheltenham Preview Evening Novices‘ Chase gegen Politologue.

Danach ging es ohne einen Besuch beim Festival gleich wieder in die nicht ganz freiwillige Pause und zum Debüt in der neuen Saison im November 2017. Die lange Pause von zehn Monaten hatte ihm nicht geschadet und er gewann sein erstes Rennen in der neuen Saison mit Leichtigkeit, zog das Niveau aber auch mit dem zweiten Start im Kempton Chase nicht an, gewann dafür gegen Smad Place und God’s Own mit Leichtigkeit.

Diese Konkurrenten waren aber zu dieser Zeit auch etwas außer Form und der Trainerwechsel zu Ruth Jefferson danach mutete etwas seltsam an, wurde aber durch den lockeren Sieg bim Ascot Chase auf Gruppe 1 Niveau gegen Cue Card und Top Notch dann doch bestätigt. Das Rennen war eigentlich hervorragend als Vorbereitung für das Festival geeignet, aber mit dem Trainerwechsel innerhalb des selben Syndikates bleiben trotzdem Zweifel an dessen Chancen beim Festival. Zwar bleibt Waiting Patiently sozusagen in der Familie (beim gleichen Syndikat), aber er wurde dann im Endeffekt doch aus dem Festival genommen und startet erst wieder nach der Sommrpause direkt im King George VI Stakes – welches aber sehr stark besetzt war und wo Waiting Patiently in Bestform hätte auflaufen müssen, um eine Chance auf den Sieg zu haben.

Er kam aber tatsächlich in sehr guter Form zurück aus der Winterpause und lief eine lange Zeit ein hervorragendes Rennen, wurde dann aber von Bristol de Mai zu Boden gebracht, was alle Chancen auf den Sieg plötzlich beendete.

Im Ascot Chase  sollte Waiting Patiently dann im Februar 2020 über kürze Distanz den Sieg aus dem letzten Jahr verteidigen, was durchaus im Bereich des Möglichen war, allerdings hielt seine Form nicht stand und er musste sich Cyrname klar geschlagen geben, wie auch im Gruppe 1 JLT Chase im Mai, wo Min dem Feld zeigte, was Sache ist.

Waiting Patiently kam im Tingle Creek Chase mit einem guten dritten Platz zurück und ging danach in das Gruppe 1 King George VI Chase in Kempton an Weihnachten. Das Rennen war mit Cyrname, Clan Des Obeaux und Santini gut besetzt, am Ende war es aber die Form der Außenseiter, die an diesem Tag einen Boost bekam. Denn keiner der Favoriten kam über einen abgeschlagenen dritten Platz hinaus und es waren Frodon und Clan Des Obeaux, die in diesem Rennen am Ende um den Sieg kämpften. Frodon sicherte sich die Führung und sprang kraftvoll über die Hindernisse, ganz im Gegensatz zu Waiting Patiently, der an der vorletzten Hürde noch irgendwo im hinteren Bereich des Feldes lief, aber dann zwischen den beiden letzten Hürden den Vorsprung des Siegers schnell reduzierte und auf der Zielgeraden noch einen gefährlichen Angriff startete, aber nicht mehr genug Strecke hatte, um Frodon noch einzusammeln.

Etwas besser getimt und er hätte Frodon noch gefährlich werden können, im nachfolgenden Gruppe 1 Matchbook Betting Exchange Clarence House Chase über 2m1f in Ascot im Januar 2021 setzte sich Waiting Patiently im Mittelfeld fest – und blieb dort praktisch das gesamte Rennen über stecken. Er kam gar nie richtig in Fahrt, holte sich am Ende einen moderaten dritten Platz und es schien klar, dass er die längere Distanz von 3m klar bevorzugt hat.

Tipps zum Rennpferd: Wir haben von Waiting Patiently deutlich weniger gesehen in den letzten Jahren als uns lieb gewesen wäre. gerade einmal im Schnitt drei Rennen absolvierte er pro Saison, und das hier wird sein drittes Rennen in dieser Saison werden. Der Schritt auf die Distanz über drei Meilen gefällt mir sehr gut bei Waiting Patiently und ich erwarte mindestens einen weiteren Platz für ihn.

Native River: Der Indian River Sohn begann seine Karriere im Jahr 2014 in Newton Abbot und war bereits im ersten Jahr gut genug um im Gruppe 1 Challow Novices‘  Hurdle und dem Gruppe 2 Neptune Hurdle  zu starten, wenn auch ohne Erfolg. Trotzdem gelang ihm im ersten Jahr auch sein erster Sieg in einem Black Type Rennen in Form des Exeter Novices‘ Hurdle Rennes zu gewinnen. 2015 gewann er das Gruppe 2 The Worcester Novices‘ Chase  und platzierte im Kauto Star Novices‘ Chase um dann beim Saisonhighlight 2016 im National Hunt Chase beim Cheltenham Festival auf einem zweiten Platz zu landen.

Die Saison 2017 begann mit einem Sieg im Gruppe 3 Hennessy Cup Chase , gefolgt von einem weiteren Sieg im Gruppe 3 Welsh Grand National in Chepstwon Ende Dezember 2012. Das Gruppe 2 Denman Chase  in Newbury im Februar war mit nur zwei anderen Konkurrenten nicht der Rede wert, trotzdem dürfte sich Native River über einen weiteren Gruppensieg dort freuen, bevor er sich das erste Mal im Gold Cup biem Cheltenham Festival versuchte. Mit Djakadam ging er als Favorit in das Rennen, konnte aber am Ende Siszing John den Berg hoch nicht mehr das Wasser reichen und musste sich mit einem guten dritten Platz zufrieden geben.

2018 war dann ein wenig der Wurm drin in der Vorbereitung, Native River konnte zwar in seinen einzigen Rennen in der  Saison 2018 (wieder das Denman Chase) bis zum Chelteham Festival immerhin die beiden soliden Konkurrenten Cloudy Dream und Saphir Du Rheu schlagen, aber das Rennen war wieder auch nur mit den beiden anderen Konkurrenten besetzt und man konnte wieder nicht genau sagen, wie stark die Form von Native River in der aktuellen Saison so ist.

Beim Gold Cup 2017 herrschte ungewöhnlich guter Untergrund, dafür war der Boden im Jahr 2018 beim zweiten Versuch deutlich weicher und der Regen tat native River gut. Er konnte sich auf der Zielgeraden in einem langen harten Duell am Ende gegen Might Bite durchsetzen, der den weichen Boden nicht so recht leiden konnte und mit der etwas längeren Pause bis zum Gold Cup so seine Probleme hatte. Native River fühlte sich aber wohl und wurde seiner Co-Favoriten Rolle für das große Rennen durchaus gerecht wie man sehen konnte. Das erneute Duell mit Might Bite nach der Sommerpause im Betfair Chase hätte spannend werden können, wenn der Konkurrent nicht hoffnungslos außer Form gewesen wäre und Native River das Duell um die Spitze mit Bristol De Mai ausgetragen hätte.

Beim King George VI Chase  im Dezember 2018 musste er dann einsehen, dass er auf den 4828m und gut bis weichem Boden nicht an Clan Des Obeaux und Thistlecrack herankommen konnte und verlor vor der letzten Hürde zunehmenden den Anschluss an die beiden Führenden, die ihm zum Schluss gut 13 Längen abgenommen hatten

Wieder legte Native River eine längere Pause bis zum Cheltenham Festival ein, allerdings hatte ihm das im letzte Jahr ja nicht wirklich geschadet und man schaute voll Zuversicht auf die Teilnahme im Cheltenham Gold Cup, bei dem Native River aber nie so richtig ins Rennen fand. Er kam nur langsam in Fahrt, musste mehrfach angetrieben werden um Schritt zu halten und konnte am Ende den Anschluss an die Führenden nicht halten, was am Ende nur für einen vierten Platz reichte, aber die Leistung auf dem ebenfalls schnellen Boden war besser als das was er beim King George gezeigt hat und die zusätzlichen 500m schienen ihm gut zu liegen, sein Fokus war definitiv auf der Ausdauer.

Das wars dann auch für die aktuelle Saison gewesen und es ging in die Sommerpause, die im Virgin Bet Price Boosts Many Clouds Chase auf Gruppe 2 Ebene in Aintree beendet wurde. Might Bite machte ihm das Siegen dort unnötig einfach mit seinem Sturz an der drittletzten Hürde, aber Native River sah während des Rennens auch wie der bessere von den beiden aus und der dritte Sieg im dritten Dennman Chase im Februar 2020 war nur Makulatur. Leider verpasste er dann das Cheltenham Festival 2020 und nach sehr langer Pause dürfte man ihn im Dezember 2020 im Many Clouds Chase wieder sehen, wo er einen respektablen dritten Platz belegte.

Native River versuchte das Feld über die Distanz zu führen und sah lange Zeit gut aus, noch an der vorletzten Hürde sprang er mit Kraft über das Hindernis und hatte gut vier Längen Vorsprung , an der letzten Hürde war der Vorsprung aber schon ein wenig zusammengeschmolzen und dann kam der Run, der mit gut einer halben Meile ziemlich lang ausfiel und dort war es, wo Native River die Führung abgeben musste und Lake View Lad und Santini an ihm vorbeiziehen lassen musste, aber er blieb dran und startete sogar noch einmal einen Angriff. Klasse Leistung, die er im Februar 2021 in Sandown wie von mir vorausgesagt noch einmal wiederholen konnte . da gewann er auf Gruppe 2 Ebene das Virgin Bet Cotswold Chase auf schwerem Boden mit Leichtigkeit und zeigte, dass er umso besser läuft umso weiter und schwerer der Boden ist.

Auch der Versuch beim Cheltenham Festival war nicht schlecht, allerdings waren Minella Indo, Al Boum Photo und A Plus Tard am Ende doch deutlich stärker und konnten sich bis auf 30 Längen von Native River absetzten. Das heute ist deutlich leichter, wird mit Sicherheit mit weniger Tempo gelaufen und wenn noch mehr Regen fällt, steht einem weiteren Sieg in Aintree nichts entgegen.

Tipps zum Rennpferd: Native River mag Aintree und hat meiner Meinung nach einige seiner besten Rennen heir gelaufen. Er geht auf weichem, guten und schwerem Boden, der Untergrund ist völlig egal, aber die Distanz muss 3m oder mehr betragen – All das bekommt er heute und ich erwarte ein gutes Rennen von ihm.

 

Tiger Roll deklassierte die Konkurrenz beim Cross Country Chase und ist hier alles andere als raus aus der Gleichung, wie auch Clondaw Castle und Mister Fisher, die alle in ihren letzten Rennen auf sich aufmerksam gemacht haben und mit den heutigen Vorraussetzungen gut zurecht kommen werden


08.04.2021 – Aintree – Doom Bar Anniversary 4-Y-O Juvenile Hurdle – Pick: Monmiral

Pferderennen in England

15:20 Doom Bar Anniversary 4-Y-O Juvenile Hurdle (Grade 1) (GBB Race) (Class 1)

Distanz: 2m1f (2m209y) | Alter: (4yo) | Untergrund: Gut bis weich

Das Rennen teilt sich klar zwischen den Favoriten und dem Rest. Es ist die Frage, was Dan Skelton noch aus John Locke heraukitzeln kann, hatte der Mastercraftsman doch erst einen Start für den Trainer, wie auch sein Stallgefährte Carlos Felix. Beide haben noch Luft nach oben und könnten sich zu ernst zu nehmenden Hurdlern erntwickeln, aber das steht noch in den Sternen. Auch Paros hat sicher für Nicky Henderson noch nicht den Zenit erreicht, aber die Kluft zu den Favoriten ist doch ein wenig groß.

Fiveandtwenty: Die Farhh Tochter von Donal MacCain kommt auf dem Rücken einer Siegesserie von drei Siegen in Folge hierher, wird es aber gegen die beiden Favoriten nicht leicht haben.

Fiveandtwenty begann ihre Karriere für Mark Johnston im Jahr 2018 und hatte im Jahr 2020 einige Erfolge in verschiedenen Handciaps feiern können, allerdings alle auf dem Flat und der Wechsel zu den Rennen über Hürden kam erst mit dem Wechsel zu Donald McCain, der die Stute im November 2020 in Empfang nahm und sie nach ein wenig Vorbereitung schon im Dezember 2020 auf die Rennstrecke schickte.

Fiveandtwenty hielt sich für ihre nächsten drei Rennen an den Kurs in Musselburgh, das erste Mal startete sie dort über 1m7f auf weichem Boden im William Hill Extra Places Every Day Juvenile Hurdle. Das Klasse 2 Rennen war mit einigen soliden Konkurrenten besetzt, um die Fähigkeiten von Fiveandtenty über Hürden zu testen, aber sie nicht zu überfordern und so ging sie als Favoritin an den Start und gewann auch wie erwartet worden war – was so aber nicht erwartet worden war, war der Vorsprung von 26 Längen auf die  nächsten Verfolger – das war ein Kantersieg der ehemligen Flat Läuferin und sie legte im nachfolgenden Betway First Foot Juvenile Hurdle gfleich noch einmal nach, musste sich da aber schon duetlich mehr anstrengen, um Herbiers und Feldspar auf Abstand halten zu können, die beide zwar als Außenseiter gestartet waren, aber der Siegerin und klaren Favoritin stets an den Hufen klebten. Fiveandtwenty setzte das Tempo in dem Rennen, konnte aber trotz geschicktem Ritt daraus nicht so viel Kapital schlagen wie vorher gehofft.

Im nachfolgenden bet365 Scottish Triumph Hurdle ging sie wieder and die Front und erhöhte das Tempo ab der drittletzten Hürde um ihren Vorsprung auf die Verfolger auf bis zu sechs Längen auszubauen. Das kostete auf dem weichen Boden einiges an Kraft und gerade an der vorletzten Hürde baute sie einen sehr schlechten Sprung ein und traf das Hinderniss voll mit den Vorderläufen, lernte aber aus dem Fehler und sprang das letzte Hinderniss perfekt, nahm das Momentum mit und verlängerte den Vorsprung bis zum Ziel dann wieder auf vier Längen.

Das wird der erste Lauf weg von Musselburgh und sie hängt vom Rating noch ein wenig den Favoriten hinterher, aber ich kann mir vorstellen, dass sie noch deutlich besser ist, als das was wir bisher von ihr gesehen haben.

Rennpferd Tipps: Ehemalige Flat Galopperin, die aber den Wechsel zu den Hürden in den ersten drei Starts in Musselburgh perfekt gemeistet hat. Noch lange nicht am Zenit

Monmiral: Der Saint Des Saint Sohn begann seine Karriere in Frankreich für Francois Nicolle, kam aber nach dem ersten Sieg im einzigen Rennen direkt zu Paul Nicholls, der ihn im Herbst 2020 zwei Mal starten lies und beide Rennen mit einem Sieg beenden konnte. Im ersten Rennen Exeter war die Konkurrenz noch eher zum warmwerden und „dran gewöhnen“, so sprang Monmiral noch regelmäßig nach links weg über die Hindernisse, hatte aber einiges an Kraft und konnte sich schnell vom Feld losreissen um am Ende gut fünf Längen Vorsprung herauszuholen. Schon beim nächsten Start ging es auf Gruppe 2 Ebene in das bet365 Summit Juvenile Hurdle in Doncaster, welches allerdinsg im Jahr 2020 nur moderat gut besetzt war und so wurde Monmiral als klarer Favorit in das Rennen geschickt und wurde diesem Ruf auch gerecht.

3 Hürden vor dem Ziel übernahm er die Führung und setzte sich trotz langsamen Sprung über das vorletzte Hindernis spielend 11 Längen von seinen Verfolgern ab. Diese Form bstätigte er dann im Februar bei seinem Start im William Hill Extra Places Every Day Juvenile Hurdle in haydock noch einmal. Dieses Mal waren alle Sprünge sauber und auf der Distanz von 2 Meilen konnte keiner der Konkurrenten Monmiral schrecken, auch nicht Nassalam, der in einem anderen Rennen auch gegen den heutigen Konkurrenten Adagio antrat.

Monmiral setzte das Cheltenham Festival aus und nahm von Anfang an das Aintree Festival ins Visier, dürfte also in absoluter Topform und schwer zu schlagen sein.

Rennpferd Tipps: Legt einen starken Lauf nach dem nächsten hin, ist noch sehr frisch und für dieses Rennen hier trainiert worden. Der Favorit

Adagio: Der Wiener Walzer Sohn von David Pipe begann seine Karriere für Jean Pierre Carvalho in Frankreich, machte ein kleines Intermezzo bei Pavel Vovcenko und ging dann im Oktober 2020 zu David Pipe. Dieser lies ihn im November 2020 das erste Mal in Warwick auflaufen, wo Adagio gleich seinen ersten Sieg mit sieben Längen Vorsprung feiern dürfte. Noch war er ziemlich Grün hinter den Ohren und sprang einige Male sehr unsauber über seine Hindernisse, hielt sich aber auf den Beinen und war einfach deutlich stärker als die angetretene Konkurrenz und versuchte sich direkt danach im Gruppe 2 JCB Triumph Trial Juvenile Hurdle, konnte gegen die stärkere Konkurrenz aber nach der letzten Hürde nicht mehr gegenhalten und musste den Favoriten Duffle Coat am Ende ganze fünf Längen ziehen lassen.

Adagio setzte seine Ziele für das nächste Rennen etwas niedriger an und startet in einem Nicht-Gruppen Novices‘ Championship Hurdle Series Qualifier in Cheltenham, welches er am Ende souverän gewann. Dabei spielte es keine Rolle, das der Boden weich war und Adagio das kleine Fleld von hinten aufrollen musste, allerdings ging er bei seinem nächsten Rennen auf Gruppe 1 Ebene lieber auf Nummer sicher und lies sich nicht ganz so weit zurückfallen. Im Gruppe 1 Coral Finale Juvenile Hurdle in Chepstow jedenfalls blieb er eher im Mittelfeld und verkürzte den Rückstand auf die Pacesetter vor den letzten drei Hürden und ging vor der letzten Hürde an die Front. Mit dem Sprung über die letzte Hürde machte Adagio das Rennen dann engültig klar und setzte sich bis zum Ziel noch über 2 Längen ab, was aber mit früherem Angriff und mehr Druck auch noch weiter hätte ausgebaut werden können.

Dann ging es zum Cheltenham Festival 2021, wo er im JCB Triumph Hurdle startete, wenn auch als einer der Außenseiter. Dabei machte Adagio über weite Strecken eine hervorragende Figur und sah noch an der vorletzten Hürde wie der mögliche Sieger aus, nur um zwischen den letzten beiden Hürden vom späteren Sieger Quilixios überholt zu werden, der den Hügel hinauf stürmte und noch über drei Längen zwischen sich und seine Verfolger brachte. Das war ein extrem starkes Rennen von Adagio gewesen, der sich in einem spannenden Finish auf der Zielgeraden noch Haut En Couleurs ewehren musste, um seinen zweiten Platz zu halten.

Rennpferd Tipps: Adagio ist von einem Erfolg zum nächsten in dieser Saison geeilt und wird mit Aintree gut zurecht kommen, etwas weicherer Untergrund könnte ihm sogar helfen, seine Stärken auszuspielen. Wenn die Saison und das Cheltenham Festival keine allzugroßen Spuren in seiner aktuellen Form hinterlassen hat, ist er beim Kampf um den Sieg vorne mit dabei.


08.04.2021 – Antree – SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase – Pick: Hitman

Pferderennen in England

1:45 SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase Gruppe 1

Distanz: 2m4f (2m3f200y) | Alter: 5yo+ | Untergrund: Gut bis weich (voraussichtlich)

 

Fusil Raffles: Der Saint Des Saints Sohn von Nicky Henderson kommt ursprünglich aus Frankreich und wechselte im November 2018 zu Henderson, der ihn gleich im Februar 2019 in Kempton im Gruppe 2 888Sport Take ‚Em On Adonis Juvenile Hurdle über 2 Meilen starten lies, welches Fusil Raffles mit Leichtigkeit gewinnen konnte. Trotz des einfachen Erfolges auf Gruppenebene beim Einstand in England musste man sich bis zum nächsten Jahr gedulden, um Fusil Raffles beim Cheltenham Festival bewundern zu dürfen – stattdessen gewann Fusil Raffles im Mai 2019 das Gruppe 1 AES Champion Four Year Old Hurdle in Punchestown – wieder mit einem super Lauf von ihm, gerade nach der letzten Hürde – Fusil Raffles zeigte einen Hang zum starken Sprint nach der letzten Hürde und schien mit der Distanz von 2m noch nicht ausgelastet zu sein.

Im November 2019 gewann er dann das Gruppe 2 Unibet Elite Hurdle über 2 Meilen knapp gegen Grand Sancy und musste den Versuch in Kemptom im Gruppe 1 Christmas Hurdle vorzeitig abbrechen – das Rennen war dann doch zu viel für ihn und der weiche Boden schien ihm auch nicht zu liegen – auf diesem konnte er das Tempo der Pacesetter nicht mitgehen – und da das Cheltenham Festival 2020 ebenfalls mit weichem Boden gesegnet war, stand sein Versuch im Unibet Champion Hurdle Challenge Trophy nicht unter den besten Vorzeichen.

Fusil Raffles hielt sich zunächst im Mittelfeld des Rennens, konnte den Anschluss ab der viertletzten Hürde aber nicht mitgehen und verlor zunehmend den Anschluss. Das war eindeutig zu viel des guten und die schnellen Rennen auf gutem Untergrund am Anfang 2019 schienen Fusil Raffles deutlich mehr zu liegen als die ausdauerbetonten Rennen beim Cheltenham Festival.

Seine Sprünge zuvor waren in der Regel sauber und schnell, daher wunderte es nicht, dass er mit seinem Speed und seinen gezeigten Sprüngen in der nächsten Saison zu den Chase Rennen wechselte, wo er im September 2020 seinen ersten Sieg in einem Klasse 4 Rennen feiern konnte und im Oktober in Cheltenham in einem Klasse 2 Rennen noch einmal nachlegte. Im nachfolgenden Gruppe 2 From The Horse’s Mouth Podcast Novices‘ Chase war der Untergrund am Ende doch schlechter als das deklarierte „gut bis weich“ und Fusil Raffles beendete das Rennen vorzeitig, nachdem er einige haarsträubende Sprünge gezeigt hatte. Und trotz der Aussage des Trainers, dass Fusil Raffles eher schnellen Untergrund bevorzugen würde, startete dieser im Dezember 2020 in Cheltenham im Jockey Club Cheltenham And SW Syndicate Novices‘ Chase und gewann dieses gegen den Favoriten Chantry Hourse und Lieutenant Rocco. Wieder zeigte Fusil Raffles einige schlechte Sprünge, hatte aber dieses Mal die Ausdauer, um das Rennen nach der letzten Hürde doch noch klar zu machen. Etwas überraschend, aber die deutlich längere Distanz von 2m4f schien ihm einen Formbosst zu geben, den Fusil Raffles auch zum Cheltenham Festival 2021 übertragen konnte.

Dort startete er im Marsh Novices Chase als 14/1 Außenseiter, setzet sich aber an die Spitze des Feldes bis er von Shan Blue überholt wurde, der sich ein bisschen zu wohl an der Spitze fühlte und zu weit und zu schnell an der Front zu Werke ging und an der vorletzten Hürde zum Feld zurück kam und am Ende nur abgeschlagener Fünfter wurde. Fusil Raffles hingegen war an der vorletzten Hürde noch fit und ging mit Chantry House mit, der allerdings an diesem Tag einfach zu stark war und das Rennen mit drei Längen für sich entschied-  aber Fusil Raffles war top fit und zeigte erneut eine sehr gute Leistung über 2m4f und weichen bzw. gut bis weichen Untergrund. Wenn er sein Formhoch halten kann, dass wird er hier sicher um den Sieg mitlaufen können

Rennpferd Tipps: Mag angeblich keinen weichen Boden, gewann aber über 2m4f ein Chase Rennen in Cheltenham auf eben diesem Boden und legte im Marsh Novices‘ Chase mit einem klaren zweiten Platz nach. Baut noch ab und zu schlechte Sprünge ein, aber scheint ein neues Formhoch gefunden zu haben und wird hier groß auflaufen können.

Hitman: Der Falco Sohn von Paul Nicholls kommt ursprünglich aus Frankreich und bestritt seine Rennen dort für G Macaire. Die ersten drei Rennen waren durchaus vielversprechend, so belegte er in der Zeit vom Dezember 2019 bis zum Januar 2020 einen ersten und einen zweiten Platz –  und einmal lief er aus dem Kurs raus als er an der neunten Hürde viel zu weit nach Links sprang. Das war trotzdem alles eine sehr gute Leistung und er wechselte danach zu Paul Nicholls, der ihn noch zusätzlich einer Operation an der Luftrühre unterzog, damit sein neuer Schützling besser Luft bekommen solte.

Das hat sich offensichtlich gelohnt, denn als er im November 2020 sein erstes Rennen für den neuen Trainer bestritt, gewann er das Klasse 3 Rennen über 2 Meilen mit einem immensen Abstand von über 30 Längen zu seinen Verfolgern. Zwar war dieser Vorsprung auch durch einen Sturz seiner Verfolger begünstigt, an seinem Sieg hätte das aber ohnehin nichts geändert.

Für sein zweites Rennen über Hürden hatte sich Hitman un sein Trainer Paul Nicholls das Planteur At Chapel Stud Henry VIII Novices‘ Chase auf Gruppe 1 Ebene ausgesucht. Der Sprung im Niveau zusätzlich zum weichen Boden war noch etwas zu viel für Hitman, der zu lange brauchte um sich in das Rennen zu finden und nicht mehr an Allmankind heran kam, der sich auf der Rückgerade vor den letzten beiden Hürden über 5 Längen vor das Feld gesetzt hatte. Allmankind zeigte an diesem Tag einen hervorrragenden Front Runner Lauf und Hitman hatte nie eine Chance, die gesamte Distanz zum Sieger wieder gut zu machen, reduzierte aber die zwischenzeitlich 10 Längen Distanz zwischen ihm und Allmankind auf dem Weg zum Ziel immerhin auf unter 3 Längen und zeigte auch an der letzten Hürde einen hervorragenden, kraftvollen Sprung.

In Sandown im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase im Februar ging es in das lang ersehnte Duell mit Shan Blue, welches für Hitman aber mit einem Sturz an der zwölften Hürde verfrüht zu Ende ging. Bis dahin hatte Hitman eigentlich extrem stark ausgesehen, umso bedauerlicher, dass er das Rennen nicht zu Ende laufen konnte. Statt dann zum Cheltenham Festvial zu gehen nahm Trainer Paul Nicholls doch lieber ein leichteres Rennen ins Visier und lies ihn in Newbury im BetVictor Novices‘ Chase auflaufen, wo er, wie es sich, wie es sich für einen echten Favoriten gehört, das kleine drei Konkurrenten Rennen dominierte und mit Leichtigkeit gewann. Seine Sprünge waren größtenteils OK, ein paar Schrecksekunden gab es aber trotzdem, wie etwa an der viertletzten Hürde. Ohen diese wäre er mir hier und heute natürlich lieber, aber da ich ihn beim Cheltenham Festival schmerzhaft vermisst habe, hoffe ich, dass er hier und heute ein wenig wiedergutmachung betreiben kann.

Distanz und Untergrund sollten passen.

Rennpferd Tipps: Eigentlich hoch gehandelt für das Cheltenham Festival vor seinem Sturz im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase und hat sein Selbstvertrauen mit einem Kantersieg auf gutem Untergund in Newbury wieder herstellen könnne. Sollte mit jeder Art von Untergrund zurecht kommen und hat noch viel Luft nach oben.

The Shunter: Der Stowaway Sohn von Trainer Emmet Mullins ist für seinen Trainer derzeit in bestechender Form. Emmet Mullins hat den ehemaligen Schützling von John O. Clifford zur neuen Hochform gebracht, denn für seinen alten Trainer konnte The Shunter in 18 Rennen nicht einen Sieg davontragen, dabei war es egal ob er auf dem Flat in NHF Rennen oder über Hürden oder in Chase Rennen startete, mehr als ein dritter Platz war nicht drin.

Auch für Emmet mullins begann es mit The Shunter im Juli 2020 eher ruhig mit einem vierten Platz, aber schon im September gab es in einem Maidenrennen (im dritten Jahr über Hürden!) den ersten Sieg und nur zwei Wochen später legte The Shunter in Punchestwon über 2m5f einen Kantersieg mit 18 Längen Vorsprung hin. Sowohl die Distanz von 2m5f als auch der weiche Boden schienen ihm gut zu tun und der nachfolgende vierte Platz im Gruppe 3 Paddy Power From The Horses Mouth Podcast EBF Novice Chase kann auch der gewählten Taktik zugeschrieben werden, das Feld von hinten aufzurollen. Das gelang The Shunter beim ersten Versuch auf Black Type Ebene noch nicht und er musste sich am Ende mit 12 Längen Rückstand zufrieden geben.

Aus dem Fehler hatten Trainer, Pferd und Jockey aber gelernt und schon zwei Wochen später klappte es mit anderer Taktik und kürzere Distanz im Unibet Greatwood Handicap Hurdle mit dem Sieg auf Gruppenebene. The Shunter hielt sich an den Hufen der Pacesettern, wurde aber vom Tempowechsel 3 Hürden vor dem Ziel kalt erwischt und musst den Rückstand bis zur letzten Hürde wieder gutmachen, nach dem letzten Sprung hatte er den Anschluss aber endgültig wieder gefunden und kam mit einem kraftvollen Sprint über die letzten Meter über die verkürzte Distanz von 2 Meilen am Ende mit drei Längen Vorsprung ins Ziel.

Beim nachfolgenden Matheson Handicap Chase im Februar 2021 über erweiterte zwei Meilen und weichen Untergrund wiederholte sich das Spiel aus dem letzten Rennen zum Teil – wieder wurde The Shunter zwischen der drittletzten und vorletzten Hürde von dem anziehenden Tempo überrascht und verlor an Boden und musste versuchen, diesen danach wieder gut zu machen, was aber in diesem Handicap nicht gelang. Er holte einen sicheren dritten Platz, war aber nicht in Schlagreichweite zu den ersten beiden. Im bet365 Morebattle Hurdle über 2m in Kelso musste The Shunter hart ämpfen, um am Ende als Sieger darzustehen, hatte aber auch das Problem, dass er wesentlich weiter hinten im Feld einsortiert wurde, als ihm lieb war und er sich erst einmal in die Position bringen musste, um über die letzten Hürden angreifen zu können, hatte aber dann auch genug Kraft um den angriff zu Ende zu bringen und mit knapp 1,2 Längen zu gewinnen. Das war ein Arbeitssieg, aber über längere Distanz und gegen deutlich schwerere Konkurrenz im Gruppe 3 Paddy Power Plate Handicap Chase beim Cheltenham Festival gewann The Shunter dann mit drei Längen gegen Farclas.

Dieses Mal überlies er nichts dem Zufall und übernahm die Führung des Feldes und bestimmte so selbst das Tempo, wurde dann aber doch von einem Außenseiter als Pacesetter abgelöst und begnügte sich damit, diesem an den Hufen zu bleiben. Der Außenseiter Kitealy Briggs schwächelte dann auch wie erwartet und gab die Führung wieder an The Shunter ab, der ab der vorletzten Hürde das Rennen für sich klar machte und den Hügel in Cheltenham kraftvoll bewältigen konnte.

2m4f und schneller Boden schienen das Beste aus ihm heraus zu holen, und die selben Konditiaonen bekommt er heute.

Rennpferd Tipps: Kommt immer besser in Form und läuft für Emmet Mullins wie ausgewechselt auf. Starker Sieg beim Cheltenham Festival und mit fast identischen Vorraussetzungen hier vielleicht auf dem Weg zum ersten Gruppe 1 Sieg.

Eldorado Allen: Der Khalkevi Sohn von Trainer Colin Tizzard gewann im November 2020 das Gruppe 2 Podcast Novices‘ Chase mit 19 Längen, war aber durch den Sturz von Gumball klar im Vorteil. Zum Zeitpunkt des Sturzes war Gumbal der einzige Konkurrent, der Eldorardo Allen noch etwas entgegenzusetzen hatte und der vor Eldorado Allen über die vorletzte Hürde gegangen war. Eldoardo Allen hätte vermutlich auch so gewonnen, aber nicht so locker wie dieser 19 Längen Sieg am Ende ausfiel.

Trotzdem schien dieser Sieg etwas in Eldorado Allen zu bewirken und der Khalkevi Sohn besserte sich von Rennen zu Rennen – mit Ausnahme des folgenden vierten Platzes im Henry VII Chase. Denn im Gruppe 1 Henry VIII Novices Chase Anfang Dezember 2020 wurde er über die 3126m auf Gruppe 1 Ebene und weichen Boden ziemlich schnell unter Druck gesetzt und obwohl Eldorado Allen sich mühte, hatte er den Siegern wenig entgegen zu setzen.

Das nimmt dem vorherigen Gruppe 2 Sieg ein wenig den Glanz, allerdings ging er danach in zwei Duelle mit Shiskin und da schlug sich Eldorado Allen durchaus beachtlich. So wurde er Zweiter im Gruppe 2 Irish Thoroughbred Marketing Lightning Novices‘ Chase und war der einzige, der Shiskin zumindest annährend auf den Fersen blieb. Okay, das war nur ein vier Starter Rennen und Eldorado Allen hatte über 8 Längen Rückstand auf den Sieger, aber dass dies eine sehr gute Form zu sein schien, bewies Eldorado Allen dann im Gruppe 1 Sporting Life Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase, wo er erneut gegen Shishkin antrat, erneut klar verlor aber wieder den zweiten Platz sichern konnte. Ich denke auch heute ist wieder ein Platz drin

Rennpferd Tipps: Zwei zweite Plätze hinter Shishkin – zwar abgeschlagen, aber immerhin. Er ist der, der die Scherben aufsammelt, sollte etwas für die Favoriten schief gehen.

 


Vorzeitiges Ende der irischen Sprungsaison

Pferdewetten News

Der Rest der irischen Sprungsaison, einschließlich des Punchestown Fesivals, des Highlights des Jahrs auf dem Kurs, aber auch Fairyhouses Irish Grand National Meeting, sind nun offiziell abgesagt und nehmen damit den selben Weg wie die Wimbledon-Meisterschaften, das jüngste und wohl prominenteste super Sportevent welches Opfer der eskalierenden Coronavirus-Pandemie wurde. Corona hinterlässt in jeder Sportart seine Spuren, und es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis auch die Irischen Sprungreiter und die Kurse in Irland den generellen Einschränkungen nachziehen würden.

So gab Horse Racing Ireland am Mittwoch bekannt, dass die Sprungsaison 2019-20 nun offiziell beendet ist, darüber hinaus wurde auch angekündigt, dass weder das Osterfest von Fairyhouse noch das fünftägige Saisonfinale von Punchestown verschoben werden. Die Events sind damit ersatzlos gestrichen und die Saison vorzeitig komplett beendet. Also auch keine Irischen National Hunt Rennen mehr im April

Derzeit ist der Plan,  dass wenn das Rennengeschehen in Irland zurückkehren wird, es in gestaffelter Weise sein wird: Das heißt, dass die Rennen zunächst wahrscheinlich hinter verschlossenen Türen ohne Zuschauer stattfinden wird und mit einem exklusiven Flat-Programm – zumindest für die ersten vier Wochen. Danach soll je nach Situation schrittweise die Rennen wieder normalisiert werden.

Bis Mittwoch hatte HRI keinen Termin für die Rückkehr der Rennen und des Renngeschehens festgelegt. Die Regierung hat alle Sportveranstaltungen bis zum 19. April verboten, und es ist wahrscheinlich, dass die Aussetzung verlängert wird – niemand kann derzeit sagen, wie sich die Corona Epidemie entwickeln wird und welche Opfer sie noch fordern wird, es kann auch sein, dass wir wesentlich länger keine Rennen sehen werden.

Brian Kavanagh, Vorstandsvorsitzender von HRI, sagt, das Leitungsgremium arbeite daran, „rennbereit“ zu sein, wenn die Entwarnung kommen und das normale Leben wieder aufgenommen wird und es gebe Ambitionen, zwischen Oktober und Dezember ein erweitertes Programm für Sprungrennen zu haben. Vielleicht sehen wir also im Herbst einige Rennen, die uns im Frühjahr entgangen sind?

Der von BoyleSports gesponserte Irish Grand National soll etwa in diese Zeit verschoben werden, mit der Möglichkeit, dass einige der anderen verlorenen Rennen auch in irgendeiner Form ausgetragen werden könnten. Das „virtual Grand National“ ist zwar eine nette Idee und das Fund Raising für wohltätige Zwecke wird mir die ein oder andere Münze entlocken, aber natürlich kein Ersatz für das „echte“ Erlebnis, bei dem ich in den letzten Jahren ziemlich gut abgeschnitten habe als Tipster – ich war heiß darauf drei Jahre in Folge den Sieger richtig zu tippen und vielleicht wieder eine 320:1 Trifecta zu präsentieren – aber vielleicht bekomme ich die Chance ja im Herbst.

Mit einem Preisfonds von 500.000 € ist der National das wertvollste Rennen im irischen Sprungkalender, während es in Punchestown für das Festival einen Gesamtpreisfonds von mehr als 3 Millionen € gibt – der Verlust schmerz die besten Ställe in GB und IRE also erheblich, und ich würde mich nicht wundern, wenn die kommende Wirtschaftskrise auch die Rennszene böse trifft. Das sieht auch Kavanagh so:

„Wie viele andere Sektoren wird auch die Renn- und Zuchtindustrie in Irland durch die Pandemie von Covid-19 einen seismischen wirtschaftlichen Schlag erleiden“, sagte Kavanagh, der bestätigte, dass alle HRI-Mitarbeiterpositionen mindestens für den Monat April gesichert sein würden. Aber wer glaubt schon, dass im Mai alles wieder gut sein wird?

„Wir werden eng mit der Regierung zusammenarbeiten, um die langfristigen Auswirkungen dieser Pandemie zu begrenzen. Wir wissen, dass Arbeitsplätze in einer wichtigen ländlichen Industrie verloren gehen und dass die Lebensfähigkeit einiger Industrieinstitutionen ernsthaft gefährdet wird.Wir arbeiten an einer Reihe von Unterstützungen für die Branche, die wir hoffentlich in den kommenden Wochen bekannt geben werden. Sobald ein erreichbarer Wiederaufnahmezeitpunkt festgelegt ist, wird auf der Grundlage unserer laufenden Arbeit schnell eine neue Übersicht der Rennen und Meetings für den Rest des Jahres veröffentlicht, zusammen mit überarbeiteten Rennprogrammen, die den gesamten Pferdesport abdecken werden. “

Die Sprungmeisterschaften sind damit entschieden. Der Stichtag war der am 24. März mit dem Meeting in Clonmel, wobei Willie Mullins und Paul Townend ihre jeweiligen Trainer- und Jockeytitel behalten. Darragh O’Keefe siegte in der Katergorie der Nachwuchsjockeys, während Patrick Mullins die Krone der Amateurjockeys behält.

Gordon Elliott verpasste damit den Trainer Titel nur knapp mit 100.000€ fehlendem Preisgeld auf den Sieger Willie Mullins, der beim Cheltenham Festival erst in den letzten Tagen in Form kam mit seinen Schützlingen. Elliot äußerte sich jedoch pragmatisch über die Entscheidung, die Saison vorzeitig zu beenden.

„Natürlich würde ich gerne nächste Woche Rennen sehen, aber unter den gegebenen Umständen haben sie das Richtige getan“, sagte Elliott in eine Interview.

„Für Besitzer und Trainer ist die Klarheit hilfreich. Es ist eine besorgniserregende Zeit für alle. Man muss das Gesamtbild betrachten und hier steht jetzt viel auf dem Spiel, was die Gesundheit der Menschen betrifft. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Es ist eine harte Zeit und wir wollen nur, dass alle auf die andere Seite kommen.“

Auf die Frage, ob er alle seine Mitarbeiter behalten könne, fügte Elliott hinzu: „Natürlich ist der Cashflow eine Sorge, aber wir werden definitiv alle Vollzeitkräfte behalten und wir werden mit de Teilzeitmitarbeitern von Woche für Woche sehen müssen, wie die Situation sich entwickelt. Wir werden versuchen, sie so lange wie möglich zu behalten. “

 

Der Vorsitzende des HRI, Nicky Hartery, kommentierte die Ankündigung am Mittwoch wie folgt: „Wir haben durchweg betont, dass die Richtlinien der Regierung und der HSE (Health Service Executive) im Kampf gegen Covid-19 an erster Stelle stehen müssen und das Rennen erst wieder aufgenommen werden kann, wenn die Richtlinien der Regierung dies zulassen und wenn alle ausreichend medizinisch versorgt sind, um sicherzustellen, dass Rennveranstaltungen auch sicher durchgeführt werden können. Niemand kann vorhersagen, wann dieser Punkt erreicht sein wird. Was der Vorstand heute vereinbart hat, war ein Plan, wieder Rennen zu veranstalten, sobald die Richtlinien es zulassen.“

Auch international wird sich zwischen den verschiedenen Kommissionen und Verbänden abgesprochen, wie und wann eventuell wieder mit den Rennen begonnen werden kann und wie die verschiedenen Großereignisse aufeinander abgestimmt werden können


Caus Of Causes geht in den Ruhestand

Pferdewetten News

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