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Hey Doc

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08.02.2020 – Caulfield – Neds C. F. Orr Stakes –

Pferderennen in Australien

06:50 Neds C. F. Orr Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
Alabama Express: Der Redoute’s Choice Sohn von Trainer M. Moroney begann seine Karriere  im März 2019 auf dem Provinzkurs in Sale, wo er sein erstes Rennen um knapp eine Länge gewann
 und damit sein Maidenrennen gleich einmal erfolgreich beendete. Dann ging es in eine längere Pause bis zum September 2019 und dort absolvierte er ein kleines Handicap in Mornington, welches er auf einem zweiten Platz beenden konnte – eine solide Leistung für den ersten Start nach einer mehrmonatigen Pause – und sein zweites Rennen insgesamt.
Sein nächstes Rennen in Moonee Valley war gleich ein recht anspruchsvolles Altersgewichtsrennen und irgendwie nicht sein Ding, denn dass er das Potential dazu hat ein solches Rennen zu gewinnen zeigte Alabama Express dann nur drei Wochen später im Polytrack Gothic Stakes auf Listed Ebene. Das Rennen war 200m weiter, aber das alleine begründete nicht den Formschub – der war wohl eher dem Fakt geschuldet, dass er langsam sich an die Rennen gewöhnte und mit dem zweiten Start nach der Pause den Rost abgeschüttelt hatte.
Dann ging es in das Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes, ein Rennen welches einige der besten 3yo des Landes anlockt und damit natürlich für ein Pferd, welches gerade einmal ein Maiden und ein Listed Rennen hatte gewinnen können, noch viel zu viel war. Alabama Express startete als klarer Außenseiter, wurde dann aber immerhin Siebter mit fünf längen Rückstand, was eine recht respektable Leistung war – wenn auch längst nicht genug um ein Gruppenrennen zu gewinnen. Dementsprechend ging es für ihn auch wieder eine Stufe runter in das Army Disaster Appeal Plate, ein Handicap für die Dreijährigen welches Alabama Express recht souverän gewinnen konnte – mit zwei Längen Vorsprung vor seinem Verfolger. Interessant waren in diesem Rennen vor allem Condo’s Express und Banquo, die knapp in einigen niedrigen Gruppenrennen gescheitert waren. So gesehen wäre der Start in einem Gruppe 2 oder 3 Rennen interessant, das hier ist aber deutlich zu viel!
Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich gesamt gesehen durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können – ganze 8 Rennen dauerte es bis zum ersten Erfolg auf Gruppenebene.
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte, aber die ersten Monate seiner Karriere waren doch etwas holprig. Vpr dem Wechsel nach Australien startete er noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte.
Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes wo er Gailo Chop die Führung überlassen musste und sich eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Zusammen mit Black Heart Bart kam er dann auf der Zielgeraden in der Mitte der Bahn heran und machte einige Plätze gut, musste aber Black Heart Bart und Cape Of Good Hope ziehen lassen, die fast zwei Längen Vorsprung vor dem Rest hatten. Avilius hatte in diesem Rennen durchaus zeigen können, dass er auch mit anderer Taktik gefährlich werden kann, aber es fehlte doch noch ein wenig – im Cox Plate, gerade einmal 6 Tage später, sah man ihm hingegen deutlich an, dass sowohl Niveau als auch Erholungszeit zwischen den Rennen viel zu kurz waren. Die ist heute deutlich länge und er hat das Potential hier ganz vorne mit dabei zu sein
Hey Doc
Scales Of Justice: Der Not A. Single Doubt Sohn von Trainer L. Smith begann seine Karriere schon im Jahr 2015 und bestritt in den ersten beiden Jahren fast ausschließlich Sprintrennen über die Distanz von 1000m oder 1200m steigerte die Distanz langsam aber stetig, nachdem er im Oktober 2016 in einigen sehr guten Handicaps in Belmont und Bunbry souverän abgeschnitten hatte – und kommt kam dann im Jahr 2018 langsam wieder auf die Distanz der Sprintrennen zurück, und das mit Erfolg!
Ende 2016 legte er  dann in auch in Ascot einen bemerkenswerten Lauf hin und gewann drei Rennen in Folge, und das nachdem er auch das erste Mal auf die Gruppenebene gewechselt hatte. So gewann er das R.J. Peters Stakes auf Gruppe 3 Ebene und anschließend das Gruppe  1 Railway Stakes  in Ascot. Das Rennen war für den vierjährige die Offenbarung und setzte sie fest auf die Landkarte der besten Pferde seines Jahrgangs in Australien zu der Zeit, was er danach mit seinem zweiten Platz im Gruppe 1  Kingston Town Classic über 1800m noch einmal unterstrich.
2017 legte er mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Belmont Sprint und Siegen in den nachfolgenden Gruppe 3 Hyperion Stakes und dem Strickland Stakes nach. Auch auf höherem Niveau zurück in den Sprintrennen im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality Stakes zeigte er hinter Redkirk Warrior einen hervorragenden Lauf und galt damit im nachfolgenden Sir Rupert Clarke Stakes in Caulfield als einer der Favoriten – konnte wie der andere Favorit Theanswermyfriend aber in diesem Rennen nicht überzeigen und musste den Aufstieg der damaligen Außenseiterin Santa Ana Lane mitansehen. Einige Rennen später fragte man sich natürlich wie Santa Ana Lane jemals als Außenseiterin gelten konnte, aber so war es eben zu dieser Zeit im Sir Rupert Clarke Stakes  und Scales Of Justice hatte in dieser Zeit auch einfach kein Glück und scheiterte auch im Gruppe 2 Waroa-Lee Steere Stakes als haushoher Favorit einen Monat später, und auch der letzte Versuch in der Saison im Railway Stakes verlief alles andere als nach Plan, und es dauerte ein ganzes Jahr, bis wir das Wiedersehen mit Scales Of Justice feiern konnten, wieder im Waroa-Lee Steere Stakes – und wieder mit einen Misserfolg für den Co Favoriten, was aber nach der langen Zeit durchaus verkraftbar gewesen war.
Schlimmer wog dann schon, dass er auch im Reeves Stakes einen Monat später nicht in Gang kommen wollte und man gönnte Sclaes Of Justice dann erst einmal eine längere Pause, um sich zu erholen und wieder zu seiner Form zurückzufinden, schließlich waren die beiden Rennen 2018 und das dortige Comeback nicht nach Plan verlaufen.
Dafür gelang das Saisondebüt gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten mit einem Sieg im Gruppe 3 Bletchingly Stakes, wo er das Feld mit über 3 Längen Vorsprung dominieren konnte – was ihn zum klaren Favoriten im Gruppe 3 Spring Stakes machte. Über die 1200m hatte Scales OF Justice aber nicht den besten Lauf und musste sich am Ende mit einem zweiten Platz zufrieden geben, da wäre mit besserer Passage aber deutlich mehr drin, wie er auf seinem Lieblingstrack in Caulfield zwei Wochen später zeigen konnte. Dort gewann er das Gruppe 1Memsie Stakes über 1400m mit einem Lauf die Mitte der Bahn runter zum Ziel, der sich sehen lassen konnte. Die Distanz war kein Problem und er konnte sich locker eine Länge von den Verfolgern absetzten, wurde dann aber im Makybe Diva Stakes im September wieder ein wenig auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.
Seinem Lauf in diesem 1600m Rennen hat sicher auch nicht gut getan, dass Sclaes Of Justice versuchte, sich nah beim Tempo zu halten und zusammen mit Gailo Chop das Tempo setzte. Beide Front Runner mussten aber auf der Zielgeraden zurücksteckenund während Außenseiter Gailo Chop wie erwartet zusammenbrach und nur auf einem 13ten Platz ins Ziel einlief, erging es Co Favorit Scales Of Justice ähnlich und er musste die herannahenden Gatting und Mystic Journey schnell passieren lassen und hielt sich noch knapp am Ende auf dem vierten Platz einfinden.
Nach drei Monaten Pause kehrte Scales Of Justice dann aber in alter Form im Australia Stakes zurück, wo er sich knapp gegen den heutigen Konkurrenten Hey Doc durchsetzen konnte, der einen bemerkenswerten Lauf von der Front zeigte. Ich denke dies ist die ideale Gelegenheit für Scales Of Justice sich den nächsten Gruppensieg zu sichern, denn für ein Gruppe 1 Rennen ist das Rennen eher schwach besetzte und der Hauptkonkurrent ist Hey Doc, der immerhin gut eine Länge Rückstand im letzten Rennen hatte, und dass wo er die wesentliche einfachere Passage in dem Rennen erwischt hatte.
Avilius ist aber nicht zu unterschätzen auf seinem Lieblingstrack
Pick: Scales Of Justice
System Pick: Scales Of Justice 5 pts / Avilus 1Pts

Flemington – 17.02.2018 – Black Caviar Lightning Stakes – Pick: Redzel

Pferderennen in Australien

06:45 Black Caviar Lightning Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.000 m  | Untergrund: Gut

Das Black Caviar Lightning Stakes ist das klare Highlight am heutigen Tag in Australien und bietet mit 750.000$ ein sehr lukratives Preisgeld. Zudem stellt das Black Caviar Ligthning Stakes den ersten Teil der dreiteiligen Autumn Sprint Series da, die beim Melbourne Autumn Carnival gefeiert wird. Den zweiten Teil stellt das Oakleigh Plate in Caulfied da, welches nächstes Wochenende folgen wird und der dritte Teil ist das berühmte Newmarket Handicap. Während der Serie erhört sich die Distanz schrittweise auf 1200m erhöht und ganz nebenbei ist das Rennen auch noch Teil der Global Sprint Challenge .

Seit 2013 ist dieses wichtige Rennen nach dem überragenden Rennpferd Black Caviar benannt, der dieses Rennen in den Jahren 2011,2012 und 2013 hatte gewinnen können. Das traditionsreiche Rennen ist bereits seit dem Jahr 1987 als Gruppe 1 Rennen eingestuft und neben Black Caviar zählen auch Sprinter wie Takeover Target oder der uns gut bekannte Chautauqua zu den ruhmreichen Siegern. Den Sieger dieses Rennens sollte man sich für das Roal Ascot King’s Stand Stakes merken, denn in den letzten 15 Jahren liefen die Sieger dieses Rennens im King’s Stand überdurchschnittlich gut.

Das Black Caviar Lightning Stakes ist wie jedes Jahr eine extrem spannende Angelegenheit und dürfte auch für den großen Favoriten Redzel kein Selbstläufer werden. Terravista kam zuletzt im Darley Classic an Redzel herangefolgen und kann in guter Form immer für Gefahr sorgen, was aber auch für einige andere Starter gilt.

Ob Terravista seinen Sieg aus dem letzten Jahr in diesem Rennen wiederholen kann, ist alles andere als sicher, aber zumindest spannend sollte das Rennen werden.

 

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Flemington – 16.09.2017 – Makybe Diva Stakes – Pick: Hartnell

Pferderennen in Australien

08:15 Makybe Diva Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.600 m  | Untergrund: Gut

Das Makybe Diva Stakes ist natürlich nach Makybe Diva, der dreimaligen Siegerin des Melbourne Cups benannte und zieht jedes Jahr wieder ein immens starkes Starterfeld an, und auch dieses Jahr wird es wieder eine Neuauflage des Duells mehrerer gestandener Gruppe 1 Sieger sein. Zuletzt haben sich Hartnell, Black Heart Bart, Gailo Chop und Humidor im Lawrence Stakes aufeinander, und Hartnell konnte das Duell souverän für sich entscheiden.

Der Authorized Sohn setzte sich damit zum dritten Mal in einem Gruppe 1 Rennen durch und bestätigte noch einmal die im Jahr 2017 wiedergefundene Höchstform. Dass er nicht mehr Gruppe 1 Erfolge vorzuweisen hat liegt vornehmlich an seiner immer wiederkehrenden Nemesis Winx, gegen die er ganze sieben Mal innerhalb der letzten zwei Jahre angetreten war und natürlich niemals die Oberhand gewinnen konnte. 2016 hatte er schon einmal eine Pause von den ständigen Duellen mit der Ausnahmestute genommen und im September bis Oktober gleich drei Rennen in Folge gewinnen können. Damals legte er mit einem Sieg im Chelmsford Stakes vor, bei dem er die versammelte Konkurrenz mit gut 8 Längen deklassierte, was bei Who Shot Thebarman, Prized Icon und Storm The Stars keine leichte Aufgabe war. Er lies gleich darauf im Trophies Hill Stakes in Randwick einen weiteren lockeren Sieg über die selben Gegner folgen und startete als Abschluss der Serie im Gruppe 1 Yellowglen Turnbull Stakes über 2000m, wo er als Favorit Jameka um über 3 Längen schlagen konnte. Danach ging es im Gruppe 1 Cox Plate gegen Winx und die Siegesserie war wieder dahin. Er lief auch im auf, schaffte da aber über die lange Distanz von 3200m es nicht, an die vorangegangenen Leistungen anzuknüpfen und die Ausdauer lies ihn über die ungewohnt lange Distanz etwas im Stich. Nach dem Jahreswechsel ging es erneut mehrfach gegen die Ausnahmestute Winx bevor Hartnell im Gruppe 1 Ranvet Stakes im März das nächste Mal eine realistische Chance auf den Sieg hatte. Damals schlug ihn allerdings Our Ivanhoe mit einer Ausnahmeleistung und der Konkurrent konnte das Feld souverän von hinten aufrollen, während Hartnell sich redlich mühen musste auf ihn aufzuschließen und am Ende drei Längen zu kurz kam. Beim nachfolgenden Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes ging es schon wieder gegen Winx, die Hartnell wie zu erwarten relativ locker abfrühstückte.

Nach der Lehrstunde folgte die australische Winterpause und das Saisondebüt im Lawrence Stake, wo er gegen Black Heart Bart antreten musste. In diesem Rennen platzierte er sich sauber auf dem zweiten Platz während des Rennens, schloss die Lücke zum Führenden und übernahm selbst die Führung etwa 200m vor dem Ziel und verlängerte den Vorsprung zusehends Black Heart Bart hatte über die für ihn eigentlich optimalen 1400m keine Chance auf Hartnell aufzuschließen. Blakc Heart Bart wird sich hier über besseren Untergrund freuen können, Hartnell steigert sich in der Regel aber nach dem Saisondebüt noch einmal und konnte letztes Jahr um diese Zeit den Lauf seinen Lebens mit drei Siegen in Folge hinlegen.

Black Heart Bart gewann letztes Jahr das Darley Goodwood und hat ein hervorragende Bilanz über die 1400m, wenn er aber zum vierten Mal in Folge nicht mit der durchaus machbaren Konkurrenz klar kommen sollte, könnte es hier aber auch das letzte Mal sein, dass wir den Ausnahmehengst zu sehen bekommen.

Der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m, die er heute wieder angehen darf. Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden  Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes  auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im  C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Ecuador war auch beim nachfolgenden italktravel Futurity Stakes auf einem dritten Platz ins Ziel gekommen und mausert sich langsam zu einem ernst zunehmenden Konkurrenten. Der Sieg im Futirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um im Goodwood wieder fit auflaufen zu können, was ihm aber misslang. Auch der Start im Kingsford Smith Stakes sowie dem P.B. Lawrence Stakes misslang, die beiden Starts waren allerdings auf weichem Boden und der im Goodwood „nur“ über die 1200m. Auf etwas besserem, aber immer noch nicht idealem Boden schaffte er danach im Lawrence Stake nur einen dritten Platz, und so langsam muss man sich wohl damit abfinden, dass er derzeit seiner Bestform etwas hinterherläuft.

Es gab schon böse Zungen, die mit der Option gespielt haben, dass Black Heart Bart im Lawrence Stake das letzte Mal auflaufen könnte, wenn er dort wieder keinen Sieg schafft, offensichtlich hat er seinen Trainer und seine Besitzer mit dem Dritten Platz aber in soweit überzeugen können, dass er eine weitere Chance über die Meile bekommt. Das ist nicht seine Paradedistanz, Black Heart Bart hat letztes Jahr bei diesem Rennen aber einen knappen zweiten Platz belegen können und wird hier wieder mit etwas Preisgeld rechnen können.

Le Romain startet für seinen Trainer Kris Lees und dieser hat 2016 seinen damals vierjährigen Wallach so richtig durchstarten lassen. Nach drei Starts im Herbst 2015 ging es mit Teilnahmen im Eskimo Prince Stakes und dem Gruppe 2 Crc Hobartville Stake gleich in die Black Type Rennen und er hat sich bis auf Aussetzer in zwei Gruppe 1 Rennen, namentlich dem Rosehill Guineas und dem Tab Epsom hervorragend geschlagen. Im Tab Epsom verlor er auf Hauraki zu viel Distanz, hatte taktisch aber eigentlich einen idealen Lauf und es lag vermutlich auch nicht an der ausgeweiteten Distanz von 1600m, dass Le Romain am ersten Oktober 2016 nicht seine Bestform hatte zeigen können. Denn über die Meile hatte er im selben Jahr schon das Randwick Guineas gewinnen können und lies nicht einmal vier Wochen nach dem Tab Epsom einen Sieg über 1600m im Cantala Stakes auf dem Kurs in Flemington folgen.  Nach dem zweite Gruppe 1 Erfolg seiner Karriere gönnte er sich eine Pause vom November bis Februar 2017, wo er im Gruppe 3 The Chi-X Stake in Randwick einen knappen Sieg über Big Money erringen konnte.

Im Gruppe 1 George Ryder Race konnte er im März zwar erwartungsgemäß nicht mit der Wunderstute Winx mithalten und kam gut sieben Längen hinter dem Phänomen ins Ziel, schlug aber immerhin noch den Rest des Feldes um mindestens eine Länge und das beinhaltet Chautauqua, der ja danach auch zu Form wieder zurückfand. Den Start von Le Romain im The Star Doncaster Mile kann man ignorieren, wurde er doch durch seinen Jockey in diesem Rennen zu lange an einem kritischen Timing zurückgehalten und die Fehleinschätzung kostete ihm das Rennen, denn danach war er einfach abgehängt. Im All Aged Stakes wollte Henry Bowman aber nicht noch einmal den selben Fehler machen und positionierte seinen Schützling etwas weiter vorne im Feld, um auf der Zielgeraden rechtzeitig angreifen zu können. Ganz reichte es allerdings nicht für Sieg, kam er doch auf dem letzten Metern nicht mehr an Invincible Gem heran. Der weiche Untergrund bereitete ihm offensichtlich kaum Probleme, so richtig in Form wollte er  Anfang des Jahres aber nicht mehr kommen und es ging nach dem Rennen im April erst einmal in die Winterpause. Bei seinem Saisondebüt im Gruppe 2 Missile Stakes lief er zwar als Favorit auf, schien aber noch nicht vollständig wieder fit zu sein und verlor gegen Invincible Gem mit knapp 1.3 Längen.

Über die Meile konnte er das Gruppe 1 Cantala Stake im letzten Jahr gewinnen und es könnte durchaus sein, dass er hier hinter dem Favoriten den Platz mit dem meisten Preisgeld einsammelt.

Humidor, Gailo Chop und Hey Doc sind Kandidaten für die Plätze, nach seinem letzten Lauf sieht Hartnell aber hier wie der gesetzte Sieger aus, Le Romain ist noch nicht wieder in Bestform und Black Heart Bart ist über die Meile längst nicht so ein Phänomen wie über die 1400m

Pick: Hartnell


Morphetville – 20.05.2017 – Darley Goodwood – Pick: Black Heart Bart / Secret Agenda

Pferderennen in Australien

08:50 Darley Goodwood – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.200 m | Untergrund: Gut

Die Zuschauer werden sich bei einem der wichtigsten Rennen der Saison in Australien wohl mit einem bewölkten Himmel abfinden müssen, der Track selbst wird aber wohl nur wenig Wasser bis zum Rennen abbekommen und guter Untergrund wird ein schnelles, spannendes Rennen garantieren – wie schon im letzten Jahr.

Das Darley Goodwood ist mit seinen nunmehr  1.000.000 AUD das wichtigste Sprint Rennen im Aidelaide Autmun Carinivall und zieht dementsprechend die besten Sprinter aus ganz Australien an und wir dürfen einige alte Bekannte hier wieder willkommen heißen. Etwas leichter mach uns das Rennen, dass es seit 2007 nicht mehr als Handicap eingestuft wird sondern unter festgesetzten Gewichten gelaufen wird. Zu den bekannten Siegern gehören Black Caviar, Takeover Target, Flamberge und 2016 Black Heart Bart, der dieses Jahr antritt um seine Krone zu verteidigen

Der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m. Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden  Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes  auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im  C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Ecuador war auch beim nachfolgenden italktravel Futurity Stakes auf einem dritten Platz ins Ziel gekommen und mausert sich langsam zu einem ernst zunehmenden Konkurrenten. Der Sieg imFutirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um hier wieder fit in die Saison einzusteigen. Er gewann dieses Rennen im letzten Jahr und bekommt dieses Jahr fast die selben, idealen Voraussetzungen, unter anderem den Stall Nr. 2 als Startbox, während Malguerra sich mit Stall 9 begnügen muss.

Der Wallach von Peter Gelagotis kann Erfahrungen bis zurück zum Jahr 2015 vorweisen und lief im Jahr 2014 sogar schon sein erstes Gruppe 1 Rennen in Form des Blue Diamond Stakes, schaffte aber weder dort noch im Henry Bucks Sires‘ Produce Stakes eine zählbare Leistung. Danach ging es in die Handicaps mit durchaus respektablen Ergebnissen im Jahr 2015 und 2016 voran, wobei unter anderem dann auch mit dem Gruppe 3 Tab Star Kingdom Stakes das erste Gruppe 3 Rennen gewonnen werden konnte. Im April 2016 versuchte er sich dann erneut in einem Gruppe 1 Rennen, konnte aber im All Aged Stakes wieder keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und kam nicht über einen sechsten Platz heraus, was seine Quote für das Ubet Btc Cup im Mai nach oben trieb.

Etwas überraschend gewann er knapp gegen Dothraki und einen stark auflaufenden Japnonisme, floppte aber im Aami Stradbroke über 1400m kurz darauf im Juni. 1400m schienen immer etwas außer seiner Reichweite und nach einer längeren Pause versuchte er sich im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stakes über 1100m und konnte sich auf einen zweiten Rang vorkämpfen. Nach dem Auffrischungslauf schaffte er im Darley Classic über seine eigene Paradedistanz einen knappen Sieg gegen Spieth und Fell Swoop, daher war der fünfte Platz im 1200m Gruppe 1 Winterbottom Stakes Ende November schon eine herbe Enttäuschung.

Eine kleine Pause bescherte ihm danach aber eine persönliche Bestleistung gegen Black Heart Bart im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes Ende Januar und im April wäre im T J Smith Stakes eigentlich mehr drin gewesen, er ermüdete aber auf dem schweren Untergrund und wird sich hier über schnelleren Untergrund freuen. Er muss das Tempo setzen oder nah am Tempo sitzen, um gefährlich zu werden und wird es von Stall 9 nicht leicht haben, hat hier aber ideale Voraussetzungen für einen guten Lauf

Spannend wird aber auch der Start von Secret Agenda, der wie Bassett für Trainer Mick Price aufläuft. Auch er ist schon sei dem Jahr 2014 mit dabei, hatte aber dort im Dezember seinen ersten Start und konnte sich erst im Jahr 2015 so richtig entfalten. Zwei Plazierungen erreichte er auf Gruppe 3 Niveau, bevor er seinen ersten Sieg im Gruppe 3  Gucci Stakes feiern konnte und sich spätestens mit seinem nachfolgenden Platz im Typhoon Tracy Stakes auf Gruppe 3 Niveau fest etablieren. Das Gruppe 1 Lexus Newmarket war noch ein wenig viel im März 2016, aber im Gruppe 2 Sapphire Stakes im April gelang im erneut eine Platzierung in einem weiteren guten Rennen. Faatinah schlug ihm im Ubet Stakes im Mai 2016 und nach einem weiteren enttäuschenden Lauf im November 2016 brauchte er eine fünfmonatige Pause, um seine Leistung auf ein neues Niveau zu heben. In seinem Saisondebüt im Hareeba Stakes wurde er noch von Bassett souverän geschlagen, er kam dann aber mit einem starken Lauf im Sapphire Stakes zu seinem ersten Gruppe 2 Sieg und lies Anfang Mai im Robert Sangster Stakes seinen ersten Gruppe 1 Sieg folgen, der nicht weniger beeindruckend war. Sheidel und I Am A Star kamen in diesem Rennen nicht so richtig in Gang und stellte für den lockeren Sieger keine Konkurrenz da und beim erneuten Duell mit Black Heart Bart ist er eine große Gefahr, auch wenn seine Bilanz auf weichem Untergrund ein wenig besser ist. Er kann das Tempo für Black Heart Bart setzen, könnte aber schwer zu fangen sein, wenn er sich losreißen kann.

Der Hengst Vega Magic versuchte sich in seinem zweiten Jahr seiner Karriere fast ausschließlich an Handicaps und konnte dort eine beeindruckende Serie von vier Rennen in Folge gewinnen. Sein erster Start in einem Gruppenrennen war im Prince Of Wales Stakes allerdings noch ein ziemlicher Flop, im Gruppe 3 Reeves Stakes nur einen Monat später war die Konkurrenz allerdings ein wenig leichter, es waren keine festgesetzten Gewichte im Spiel und er konnte sein erstes Gruppenrennen knapp gewinnen. Takedown und Sheidel waren im Winterbottom Stakes klar eine Nummer zu groß im November 2016, so dass der Jahresabschluss im Gruppe 3 A.J. Scahill Stakes geprobt wurde, wo er zwei gute Konkurrenten souverän abfertigen konnte. Man darf gespannt sein, was sein neuer Trainer David Hayes noch aus ihm herausgeholt hat und ob die lange Pause problematisch für ihn ist.

Faatinah zeigte im D C Mckay Stakes auf Gruppe 3 Ebene ein hervorragendes Rennen und kam zusammen mit Kaepernick und Reldas auf einem zweiten Platz nur einen Kopf hinter dem Sieger Karacatis ins Ziel und der Gruppe 2 Sieger aus dem Bobbie Lewis Quality Stakes im September 2016 ist hier ein sehr interessanter Läufer, auch wenn er sich deutlich steigern müsste.

Stark auflaufen könnte aber für Tony Mcevoy der Dupporth Hengst Hey Doc, der im Jahr 2016 sein Debüt gab und im September 2016 das Gruppe 2 Strathmore Stakes gewinnen konnte. Es folgte ein hervorragender dritter Platz im Caulfield Guineas und nach einem Flop im Gruppe 3 The Carbine Club Stakes im Oktober folgte eine neue Hochphase im neuen Jahr. So gewann er im Februar das Gruppe 2 Hayes Stakes locker vor der Konkurrenz und er machte auch im Gruppe 1 Australian Guineas vor der Konkurrenz nicht halt. Dabei schlug er einige alte Konkurrenten wie Divine Prophet souverän und der Versuch gegen die älteren Pferde im The Star Doncaster Mile im April war eine durchaus logische Wahl. Allerdings zeigte sich deutlich, dass solch ein altersoffenes Rennen auch mit dem kleinen Gewichtsvorteil deutlich zu hart war, allerdings war sein Lauf auch noch etwas grün hinter den Ohren. Stall 21 ist extrem problematisch für ihn, aber er hat Potential.

Malaguerra muss über die 1200m respektiert werden, aber Black Heart Bart wusste letztes Jahr hier zu beeindrucken und Secret Agenda hat gute Chancen dem Feld von der Front zu entfliehen.

Pick: Black Heart Bart / Secret Agenda


Caulfield – 08.10.2016 – Caulfield Guineas – Pick: Sacred Elixir

Pferderennen in Australien

07:30 Caulfield Guineas – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Untergrund: Gut

Nach den Damen kommen die Hengste und Wallache dran, und das Caulfield Guines dürfte dieses Jahr ein echter Kracher werden. Wie bei den Damen geht es um eine Millionen Dollar Preisgeld und das klassische Rennen, welches bereits seit 1881 abgehalten wird, hatte in den letzten Jahren eine Menge hochklassiger Pferde hervorgebracht. So zählten Press Statement, Long John und All To Hard zu den Siegern der letzten Jahre, und dieses Jahr haben sich gleich eine ganze Handvoll an hochinteressanten Teilnehmern.

Sacred Elixir lies die versammelte hochklassige Konkurrenz bereits beim The BMW stehen und gewann mit locker 3,5 Längen Vorsprung. Dass er dabei das erste Mal über die Distanz der Meile startete, wertet seine Form im heutigen Rennen noch einmal deutlich auf und mit einem noch kompensierbaren Draw sollte er hier alle Chancen haben, sich hinter den führenden zu platzieren und von da seinen Schlusssprint beim einbiegen in die Zielgerade zu timen. Saracino ist einer der Starter, die hier vermutlich die Führung übernehmen werden und mit zwei Grupe 2 Siegen in Folge sollte man ihm nicht zu viel Leine lassen. Beide Siege waren allerdings nur über die Distanz von 1200m und ob er es schafft, sich hier auch über die längere Distanz  an der Front zu halten darf mit Recht bezweifelt werden

Impending und Divine Prophet trafen im Stan Fox Stakes bereits aufeinander und belegten dabei Platz 1 und mit der denkbar knappen Marge von nur 0,3 Längen ist das Duell zwischen den beiden wieder komplett offen. Impeding war über 1500m am Ende einen Tick zu stark für Divine Prophet, der aber hier mit Stall Nr. 1 vermutlich eine prominente Position einnehmen kann und auf einer Innenbahn etwas mehr Kraft sparen kann als Impending, der von Stall 10 aus sich seine Position im Rennen erst erkämpfen muss.

Hey Doc gewann gegen Kaching und Land Of Plenty im Grupe 2 Strathmore Stakes und kann ebenfalls wieder an die Front gehen um das Feld voranzutreiben, bekommt aber definitiv dieses Mal Konkurrenz um diese Position und wenn sich Saracino und Hey Doc hier gegenseitig anstacheln, ist ein extremes Tempo garantiert, was die späten Sprinter hier begünstigt, und keinen mehr als Impending, Divine Prophet und Sacred Elixir. Evacuation zeigte eine gute Form auf schwerem Untergrund, dürfte aber auch auf schnellem Untergrund hier zurecht kommen, aber die drei Favoriten sollten das Rennen unter sich ausfechten.

Sacred Elixir ist derjenige der drei, der mich am meisten interessiert. Mit einem dominanten Lauf auf Gruppe 1 Niveau meldete er sich nach über 100 Tagen Pause in neuer Bestform zurück udn scheint mit den 1600m ebenfalls eine neue Distanz für sich entdeckt zu haben. Impending wird sicher ebenfalls einen späte, starken Sprint ansetzen, hat aber den schlechteren Draw und Divine Prophet könnte trotz der 100m mehr Distanz als das letzte Mal die größere Gefahr sein. Alle drei haben exzellente Chancen auf den Sieg und auch die beiden front runner dürfen nicht unterschätzt werden, wenn sie sich nicht gegenseitig auslaugen.

Pick: Sacred Elixir

 


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