Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Kementari

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Kementari.

21.10.2020 -Ascot – Kirin Railway Stakes – Pick: Kay Cee / Kementari EW

Pferderennen in Australien

09:40 Kirin Railway Stakes – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |   Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Inspirational Girl: Grant Williams hat mit der Reliable Man Tochter eine wirklich interessante Stute im training. Sie begann ihre Karriere in Pinjarra im Mai 2019 und gewann auf Anhieb ihre ersten beiden Rennen. Im Januar 2020 wechselte sie nach Ascot, wo sie einen soliden zweiten Platz erreichen konnte. Das war besser, als man von ihr in diesem Rennen direkt erwartet hatte, vor allem da sie nur knapp einen Nacken gegen Driftstar unterlag, und mit dem Schritt auf die Meile feierte Inspirational Gilr direkt danach im Anschluss auf dem selben Kurs in Ascot ihren ersten Sieg auf einem der bekannten Kurse in Australien.
Der Schritt raus aus der Provinz war geglückt, und da machte Inspirational Girl noch lange nicht Schluss!, denn sie blieb auch für das nächste Rennen in Ascot und gewann auch dieses Handicap über die Meile. Beide Siege waren recht knapp gewesen, aber Sieg ist Sieg und nach einer fünfmonatigen Pause ziegte sie im Amelia Park Plate in Belmont über 1400m, dass die beiden Siege in Ascot kein Ausrutscher waren. Sie war noch im selben Monat über Kurs und Distanz gleich noch mal im Amelia Park Stakes erfolgreich und versuchte im September im Byron Bay Plate  nachzulegen, scheiterte da aber ein wenig überraschend an dem weichen Bode.
Vielleicht war es auch ein wenig ambitioniert das Feld von hinten aufrollen zu wollen bei diesem Boden und irgendwann musste das ja schließlich auch einmal schief gehen, es kann sich ja nicht immer eine Tür zur rechten Zeit für sie öffnen, um den späten Schlusssprint just in time zu landen.
Trotzdem hob sie das Niveau einen Monat später zurück in Ascot wieder an, als sie im Byron Bay Plate Stakes startete – und wieder recht souverän mit gut 1,5 Längen Vorsprung gewann. Mit so vielen Siegen auf ihrem Lieblingskurs in Ascot im Rücken versuchte sich Insipirational Girl dann das erste Mal in einem Grupperennen, als sie 21 Tage später im Gruppe 3 Asian Beau Stakes  über 1400m startete.
Auch in diesem Rennen lief sie als Favoritin auf, musste sich aber ganz schön strecken um auf der Ziellinie knapp einen Nacken vor dem Außenseiter Too Close The Sun und Red Can Man zu bestehen, die beide heute wieder mit von der Partie sind. Wieder hielt sich Inspirational Girl bis zur Spätphase des Rennens eher im hinteren Bereich des Feldes, hatte sich aber den raumsparenden Lauf an der Innenbahn gesichert, war aber trotzdem beim Einbiegen in die Zielgeraden ins Hintertreffen gekommen und musste  einige Längen auf die Front Runner aufholen, allen voran Red Can Man, der ein großartiges Rennen lief.
 Chris Parnham mühte sich um Inspirational Girl auf  Hochtouren zu bringen, die dieses Mal wesentlich mühsamer das Momentum aufbaute als im vorangegangenen Rennen.  200m vor dem Ziel hatte sie dann aber den Turbo gefunden und zeigte bis zum Ziel ein absolute Bestzeit.
Der Lauf war schon ziemlich beeindruckend gewesen und wenn sie heute wieder in der Form ist – nun, sie hat als Hauptkonkurrenten Too Close The Sun und Red Can Man, die sie beide im letzten Rennen hatte schlagen können, also warum nicht?
Red Can Man bestätigte seine For Anfang November in Ascot beim Steere Stakes und musste sich da nur Kay Cee geschlagen geben. Too Close The Sun ging nach der denkbar knappen Niederlage wieder hoch auf 1800m und gewann ein gut dotiertes Handicap vor einer Woche mit über 4 Längen – starkes Stück und eine deutliche Formsteigerung, aber ich bin nicht sicher, ob die 1600m nicht zu kurz von der Distanz her sind.
Red Can Man: Der Gingerbread Man Sohn von Trainer S. Wolfe startete in Ascot im Januar 2019 in Australien in seine Galoppkariere, und mit einer Reihe von ausbezahlten Plätzen zeigte er gleich zu beginn eine solide Form, auch wenn er bis zum Maidensieg in Northam vier Versuche brauchte. Dafür folgte der erste Handicapsieg in Northam dann auch auf dem Fuß.
Auch wenn er danach in Ascot im Oktober 2019 Oktoberfest Plate nach zwei Siegen mit einem höheren Rating und damit etwas schwerer in das Rennen ging als die Konkurrenz kam die Niederlage überraschend, schließlich war das Rennen auch schwächer besetzt gewesen und mit drei Nichtstartern eigentlich reif um von Red Can Man gewonnen zu werden, aber es sollte an diesem Tag auf diesem Kurs wohl einfach nicht sein. Dafür klappte es dann überraschend bei Fairetha Stakes, einem fast doppelt so hoch dotiertem Rennen, in dem Red Can Man zwar auf Grund der höheren Klasse leichter unterwegs war, aber trotzdem ein Außenseiter war. Er war es dann aber am Ende, der Jericho Missile, dem klaren Favoriten, den Tag verdarb und sich in einem spannenden Finish klapp durchsetzen konnte – und das in einem Listed Rennen, wo er doch zuvor in einem normalen Handciap gescheitert war!
Red Can Man legte dann noch einmal im selben Monat im Gruppe 2 W.A. Guineas nach, wo er einen hervorragenden Platz hinter War Saint und Kay Cee belegen konnte. Gerade mit Kay Cee sollte er in der Zukunft noch öfter zusammentreffen, zunächst ging es aber für Red Can Man in die Pause über den Jahreswechsel 2020 hinaus.
Im März startete er dann im Amelia Park Plate, einem Handciaprennen, welches Red Cap Man allerdings sowohl vorab in den Wetten als auch dann beim Rennen selbst dominieren konnte. Die 1200m in Ascot waren der Auftakt für eine Reihe von Siegen auf diesem Kurs, denn es ging über 1400m noch im selben Monat weiter im Schweppes Plate und dann erneut nur knapp 2 Wochen später im Wines Plate über 1100m. Man soll ja das Eisen schmieden so lange es heiß ist und Red Can Man gab gehörig Gas zu dieser Zeit, legte dann aber vom April an eine kleine Pause ein, die vor allem der vorherrschenden Corona Pandemie geschuldet war und alle Rennpferde gleichermaßen betraf – von daher war es auch für Red Can Man nur ein bedingter Nachteil – obwohl man es wohl kaum einen Nachteil schimpfen kann, wenn ein Rennpferd aus der Pause zurückkommt und das nächste Rennen mit locker 2 Längen gewinnen kann.
Klar, auch im H.g. Bolton Sprint Plate war Red Can Man wieder Favorit und tat mit dem Sieg über 1200m also nur das, was von ihm auch erwartet worden war, aber mit dem Wechsel zum Kurs in Belmont und der Pause beantwortete Red Can Man zwei Wichtige Fragen auf einmal und ging damit nach einer erneuten zweimonatigen Pause mit Zuversicht in das Black Heart Bart Stakes im September auf listed Ebene – da scheiterte er allerdings überraschend deutlich und unterlag mit fast 3 Längen, was aber auch dem weichen Boden zugeschrieben werden kann – nicht so allerdings die Neiderlage im Gruppe 3 Crown Perth-Northerly Stakes im Monat darauf, da war der Untergrund wieder schneller und die Distanz von 1400m eigentlich auch ziemlich ideal.
Woran lag also die klare Niederlage mit einem siebten Platz im Crown Perth-Northerly Stakes? Am besseren Niveau? Nicht nur, die 1400m schienen an diesem Tag einfach zu weit zu sein, denn beim Einbiegen in die Zielgerade hatte sich Red Can Man gut an der Front des Feldes positioniert und 200m vor dem Ziel führte er das Feld an – wurde dann aber zunehmend schwächer und fiel gut drei Längen hinter den Siegern zurück.
Umso überraschender kamen dann aber der knappe dritte Platz im Gruppe 3 Asian Beau Stakes über 1400m hinter der aufstrebenden Inspirational Girl und danach der zweite Platz im Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Da konnte er Kementari schlagen, der als Favorit gestartet war,  was aber auch auf der anderen Seite einiges über die Klasse des Rennens erzählt, denn Kementari läuft seiner Bestform derzeit Meilenweit hinterher.
Kay Cee: Die  Playing God Tochter von Trainer  N. Parnham hat eine beeindruckende Serie zusammengelaufen und ist ein Gruppe 1 Siegerin, was in diesem Lineup ansonsten schwer zu finden ist – abgesehen vom glücklosen Kementari.
Ihre Karriere begann im August 2019 mit einem vierten Platz, danach folgten dann aber schon zwei Siege in Handicaps. Der zweite Platz im Oktoberfest Plate in Sacot war besser als erwartet, nachdem der Favorit Red Can Man patzte und Kay Cee bewies danach auf dem selben Kurs im Burgess Queen Stakes, dass der zweite Platz kein Ausrutscher gewesen war. Gleich beim ersten Versuch auf Black Type Ebene gelang der erste Sieg, wenn auch nur denkbar knapp mit einer Nase gegen die Favoritin Tuscan Queen, die den Sieg nicht kampflos hergeben wollte. Die beiden lieferten sich DAS Duell des Rennens auf den letzten Metern der 1400m Distanz  und hatten den Rest des Feldes klar geschlagen.
Die Konkurrentin rächte sich allerdings nur zwei Wochen später im WA Champion Fillies Stakes auf Gruppe 3 Ebene, indem sie das Rennen über die Meile souverän gewann, während Kay Cee sich mit einem abgeschlagenen dritten Platz zufrieden geben musste. 1600m waren 2019 zu dieser Zeit augenscheinlich noch zu weit… aber dann man das W.A. Guineas, welches Kay Cee wohl gewonnen hätte, wenn sie nicht weit in die letzte Kurve gekommen wäre und die letzte Nase Vorsprung von War Saint nicht mehr gut machen konnte. Aber die Ausdauer war ganz offensichtlich doch kein Problem und sie schien im Champion Fillies einfach nur einen schlechten Tag erwischt zu haben, denn sie schaffte es über 1800m im Kingston Town Classic im Dezember tatsächlich die große Überraschung und gewann das Gruppe 1 Rennen gegen den wohl bekannten Gailo Chop. Die erste Saison schloss Kay Cee damit mit einem Gruppe 1 Sieg gegen männliche, ältere Konkurrenz ab – und das auch noch souverän!
Die Fans mussten sich allerdings gedulden bevor sie Kay Cee wiedersehen würden, denn erst sechs Monate später machte sie auf Listed Ebene im Raconteur Stakes ihr Saisondebüt, überraschender Weise nicht als Favoritin, dies war Handicapsieger Lavverrod vorbehalten, der auch kräftig dagegen halten konnte, aber am Ende bestätigte Kay Cee dann ihre Form und dürfte mit einem Nacken den erfolgreichen Saisoneinstieg feiern.
Der Sieg im Waroa-Belmont Guineas war nur Formsache auf dem Papier, geriet aber überraschend arbeistam und der Schock kam dann im nächsten Rennen viert Monate später in Ascot, als Kay Cee im Crown Perth-Northerly Stakes auf Gruppe 3 Ebene nicht über einen 11ten Platz hinaus kam. Die Niederlage der Favoritin kann man dem weichen Boden zuschreiben, aber die Form an dem Tag war einfach nicht ausreichend und ihr Jockey Steven Parnham machte klar, dass die Stute zu keinem Zeitpunkt in dem Rennen zur vollen Form aufgelaufen war.
Ganz anders dann einen Monat später im Gruppe 2 Lee Steere Stakes über 1400m, wo sie das Feld fast vom letzten Platz auf den letzten 200m aufrollte. Steven Parnham wollte nicht wieder zurückbleiben und trieb Kay Cee früh beim Einbiegen in die Zielgerade an, wurde in die Mitte der Bahn getragen, schoss dann aber mit der Stute nach vorne und gewann mit mehr in der Hand, als die knapp unter einer Länge Vorsprung suggeriert. Das war verdammt gut und ich denke sie hat die Chance, Inspirational Girl zu schlagen, die immer nur gerade so viel zu tun scheint, wie sie braucht, um zu gewinne. Das könnte heute nach hinten losgehen

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat.

Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – dafür aber mit dem zweiten Platz im CF Orr Stakes auch einen seiner größeren Erfolge feiern konnte. 2020 schloss nahtlos an 2019 an und wir warten seit 2 Jahren auf den nächsten Sieg, auch wenn man immer wieder ein wenig Geld mit Wetten auf Platz mit ihm verdienen kann.

Trotzdem: Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten.

Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, und nach dem Stratbroke Handicap und einer mehrmonatigen Pause bis zum Oktober erzielte er einen knappen vierten Platz im Gruppe 2 Gilgai Stakes , wo auch Santa Ana Lane startete – eigentlich keine schlechte Leistung, wenn Santa Ana Lane als Favorit in diesem Rennen patzte und Kementari auch daraus kein Kampital schlagen – und zurück auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes floppte Kementari wie fast schon gewohnt. Bitter, und auch wenn das Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Ascot im November eigentlich wie perfekt für den Sieg von Kementari aussah, traute man sich kaum, ihn dort als Favorit zu empfehlen. Auf dem Papier trat er gegen einige solide, aber nicht sonderlich aufgregende Handicapper an, aber aus Schaden wird man klug und ich habe von der Wette Abstand genommen – zu Recht, denn wieder landete Kementari „nur“ auf einem dritten Platz. 1600m ist eine interessante Variante heute, und zu der Quote (derzeit 15+) muss man ihn auf Platz spielen, schließlich gewinnt die Favoritin meist sehr knapp und Red Can Man und Kay Cee haben ihn über 1400m nur knapp schlagen können.


14.11.2020 – Ascot – Just some Race Colonel Reeves Stakes – Pick: Trekking

Pferderennen in Australien

09:57 Just some Race Colonel Reeves Stakes

Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.100 m  |  Preisgeld: 150.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Trekking: Der Street Cry Sohn von Trainer B. Cummings begann seine Karriere im Jahr 2016 in Rosehill mit einem Sieg und ging danach direkt in die Gruppenrennen – die erste Erfahrung im Gruppe 3 Black Opal Stakes waren mit einem zweiten Platz hinter Trapeze Artist recht positiv, konnte er doch damals auch gleich den Favoriten Muraaqeb schlagen, allerdings war der Versuch in der 2017er Version des Longines Golden Slipper mit einem 12ten Platz alles andere als ermutigend und zeigte Trekking seine damaligen Grenzen auf.
Trotzdem versuchte er sich fünf Monate später nach einer ausgedehnten Trainingspause erneut in einem Black Type Rennen, dem Smithfield Rsl Club Rosebud auf Listed Ebene. Das 1100m Rennen wurde am Ende mit einem dritten Platz abgeschlossen, allerdings mit gut zwei Längen Rückstand, was deutlich zu viel um ws weiter mit Vertrauen in den Gruppenrennen zu versuchen. Trotdzem – er lief zwei Monate später im Telstra Phonewords Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Moonee Valley auf, und das als Favorit, was aber vor allem an der eher schwachen Konkurrenz lag – die ihn allerdings trotzdem schlagen konnte und auf einen abgeschlagenen dritten Platz mit fast 6 Längen Rückstand verwies.
Das war es dann auch erst einmal mit den Gruppenrennen und Trekking visierter erst einmal für über ein jahr die Handicaps an, die zum teil aber auch ganz gut bezahlt wurden, und in denen Trekking auch einige bemerkenswerte Erfolge feiern konnte – unter anderem im Ranvet Plate Handicap , dem Campbelltown Catholic Club Handicap , E Group Security Handicap , dem Spicer Stakes Handicap. Dazu kommen Plätze im The Ceo Magazine und dem Spark Of Life Handicap – das brachte das Rating allerdings so langsam in die Höhe und so fand Trekking Ende 2018 so langsam sein Höchstgewicht und er hatte Probleme, an die Erfolge zuvor anzuknüpfen. So scheiterte er im Village Stakes im November 2018 als Favorit augenscheinlich an seinem Gewicht von 56KG, allerdings retete ihn auch der Schritt in die Gruppenebene mit gleichem Gewicht wie die Konkurrenten nicht, denn auch vier Monate später im Gruppe 3 Maurice McCarten Stakes reichte es am Ende nur für einen vierten Platz.
Im nächsten Monat versuchte es Trekking allerdings noch einmal und startete im Gruppe 3 Hall Mark Stakes, einem durchaus ikonischem Gruppe 2 Rennen im April, welches immer wieder hochklassige Pferde anlockte, welche eigentlich in der Regel deutlich bessere Rennen besuchen. Die 2019 war da im Vergleich noch relativ leicht besetzt, daher kam Trakking am Ende in einem spannenden Finish als Sieger ins Ziel und konnte damit seinen ersten Erfolg in einem Gruppenrennen drei Jahre nach seinem Debüt feiern – obwohl er zuvor schon einige Male knapp dran gewesen war.
Es folgte gleich der nächste Sieg in einem Black Type Rennen, dem Tab Luskin Star Stakes nur einen Monat später, bei dem er allerdings auch als Favorit startete – wie auch auf Gruppe 1 Ebene noch im selben Monat im Tab Kingsford-Smith Cup auf dem Kurs in Eagle Farm. Allerdings half ihm hier auch die Reise an der Innenbahn nicht wirklich und Trekking hatte nicht das Tempo um mit dem Sieger mitzugehen, auch wenn er sich auf den letzten Metern immerhin noch den dritten Platz sichern konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 1 Stradbroke Cup konnte Trekking allerdings auf gutm Boden und 1400m zeigen, was er kann – er beschleunigte aus der Mitte des Feldes auf der Zielgeraden heraus und setzte sich leicht drei Länge ab, die Tyzone auf 1.75 Längen im Ziel verkürzte, da wurde Trekking aber schon nicht mehr mit allem Mitteln geritten.
Drei Monate später versuchte Trekking diese Taktik im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes noch einmal, allerdings waren die 1000m viel zu kurz und das Durchgangstempo war von Nature Strip einfach zu hoch gesetzt, als dass Trekking auf der Zielgeraden noch hinterher kommen hätte kommen können – so lief er dem Feld fast komplett hinterher und hatte keine Chance auf den Sieg.
Gegen leichtere Konkurrent und 100m mehr schaffte Trekking dann allerdings den Sieg im Alfa Romeo Stakes in Caulfied und scheiterte im The Everest danach nur knapp, obwohl er nur eine Woche Pause hatte und als klarer Außenseiter gestartet war. Dann wurde er allerdings im Redzel Stakes und dem Crown Perth Stakes im November 2019 jeweils auf einen Platz geschlagen, und auch nach der Sommerpause bis April ging es ihm nicht besser, als er im T. J. Smith Stakes mit fünf Längen klar geschlagen wurde.
Wie schon im letzten Jahr startete Trekking im Hall Mark Stakes auf Gruppe 3 Ebene im April und konnte dieses Mal einen soliden zweiten Platz erringen und unter anderem Kementari und Le Romain auf die Plätze hinter sich verweisen.
Danach startete er über 1200m im Gruppe 1 The Furphy Goodwood Handicap, und obwohl er 300m vor dem Ziel noch eine Menge Pferde vor sich hatte und einigen Rückstand auf den Front Runner und Gytash hatte, holte Trekking in der Mitte der Bahn auf und beschleunigte immer weiter, um Gytash sprichwörtlich auf der Ziellinie einzusammeln und einen wichtigen Gruppe 1 Sieg zu feiern. Sein Gewicht in dem Rennen war hoch und ich bin sehr gespannt, wie er sich hier über 200m mehr schlägt – ich denke es wird ihm liegen und das Rennen ist in seiner Reichweite.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten. Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass er hier irgendwie vorne mit dabei sein könnte.


07.11.2020 – Ascot – Lee Steere Stakes – Pick: Kay Cee

Pferderennen in Australien

09:55 Lee Steere Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 250.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Red Can Man: Der Gingerbread Man Sohn von Trainer S. Wolfe startete in Ascot im Januar 2019 in Australien in seine Galoppkariere, und mit einer Reihe von ausbezahlten Plätzen zeigte er gleich zu beginn eine solide Form, auch wenn er bis zum Maidensieg in Northam vier Versuche brauchte. Dafür folgte der erste Handicapsieg in Northam dann auch auf dem Fuß.
Auch wenn er danach in Ascot im Oktober 2019 Oktoberfest Plate nach zwei Siegen mit einem höheren Rating und damit etwas schwerer in das Rennen ging als die Konkurrenz kam die Niederlage überraschend, schließlich war das Rennen auch schwächer besetzt gewesen und mit drei Nichtstartern eigentlich reif um von Red Can Man gewonnen zu werden, aber es sollte an diesem Tag auf diesem Kurs wohl einfach nicht sein. Dafür klappte es dann überraschend bei Fairetha Stakes, einem fast doppelt so hoch dotiertem Rennen, in dem Red Can Man zwar auf Grund der höheren Klasse leichter unterwegs war, aber trotzdem ein Außenseiter war. Er war es dann aber am Ende, der Jericho Missile, dem klaren Favoriten, den Tag verdarb und sich in einem spannenden Finish klapp durchsetzen konnte – und das in einem Listed Rennen, wo er doch zuvor in einem normalen Handciap gescheitert war!
Red Can Man legte dann noch einmal im selben Monat im Gruppe 2 W.A. Guineas nach, wo er einen hervorragenden Platz hinter War Saint und Kay Cee belegen konnte. Gerade mit Kay Cee sollte er in der Zukunft noch öfter zusammentreffen, zunächst ging es aber für Red Can Man in die Pause über den Jahreswechsel 2020 hinaus.
Im März startete er dann im Amelia Park Plate, einem Handciaprennen, welches Red Cap Man allerdings sowohl vorab in den Wetten als auch dann beim Rennen selbst dominieren konnte. Die 1200m in Ascot waren der Auftakt für eine Reihe von Siegen auf diesem Kurs, denn es ging über 1400m noch im selben Monat weiter im Schweppes Plate und dann erneut nur knapp 2 Wochen später im Wines Plate über 1100m. Man soll ja das Eisen schmieden so lange es heiß ist und Red Can Man gab gehörig Gas zu dieser Zeit, legte dann aber vom April an eine kleine Pause ein, die vor allem der vorherrschenden Corona Pandemie geschuldet war und alle Rennpferde gleichermaßen betraf – von daher war es auch für Red Can Man nur ein bedingter Nachteil – obwohl man es wohl kaum einen Nachteil schimpfen kann, wenn ein Rennpferd aus der Pause zurückkommt und das nächste Rennen mit locker 2 Längen gewinnen kann.
Klar, auch im H.g. Bolton Sprint Plate war Red Can Man wieder Favorit und tat mit dem Sieg über 1200m also nur das, was von ihm auch erwartet worden war, aber mit dem Wechsel zum Kurs in Belmont und der Pause beantwortete Red Can Man zwei Wichtige Fragen auf einmal und ging damit nach einer erneuten zweimonatigen Pause mit Zuversicht in das Black Heart Bart Stakes im September auf listed Ebene – da scheiterte er allerdings überraschend deutlich und unterlag mit fast 3 Längen, was aber auch dem weichen Boden zugeschrieben werden kann – nicht so allerdings die Neiderlage im Gruppe 3 Crown Perth-Northerly Stakes im Monat darauf, da war der Untergrund wieder schneller und die Distanz von 1400m eigentlich auch ziemlich ideal.
Woran lag also die klare Niederlage mit einem siebten Platz im Crown Perth-Northerly Stakes? Am besseren Niveau? Nicht nur, die 1400m schienen an diesem Tag einfach zu weit zu sein, denn beim Einbiegen in die Zielgerade hatte sich Red Can Man gut an der Front des Feldes positioniert und 200m vor dem Ziel führte er das Feld an – wurde dann aber zunehmend schwächer und fiel gut drei Längen hinter den Siegern zurück.
Umso überraschender kamen dann aber der knappe dritte Platz im Gruppe 3 Asian Beau Stakes über 1400m hinter der aufstrebenden Inspirational Girl und danach der zweite Platz im Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Da konnte er Kementari schlagen, der als Favorit gestartet war,  was aber auch auf der anderen Seite einiges über die Klasse des Rennens erzählt, denn Kementari läuft seiner Bestform derzeit Meilenweit hinterher.
Kay Cee: Die  Playing God Tochter von Trainer  N. Parnham hat eine beeindruckende Serie zusammengelaufen und ist ein Gruppe 1 Siegerin, was in diesem Lineup ansonsten schwer zu finden ist – abgesehen vom glücklosen Kementari.
Ihre Karriere begann im August 2019 mit einem vierten Platz, danach folgten dann aber schon zwei Siege in Handicaps. Der zweite Platz im Oktoberfest Plate in Sacot war besser als erwartet, nachdem der Favorit Red Can Man patzte und Kay Cee bewies danach auf dem selben Kurs im Burgess Queen Stakes, dass der zweite Platz kein Ausrutscher gewesen war. Gleich beim ersten Versuch auf Black Type Ebene gelang der erste Sieg, wenn auch nur denkbar knapp mit einer Nase gegen die Favoritin Tuscan Queen, die den Sieg nicht kampflos hergeben wollte. Die beiden lieferten sich DAS Duell des Rennens auf den letzten Metern der 1400m Distanz  und hatten den Rest des Feldes klar geschlagen.
Die Konkurrentin rächte sich allerdings nur zwei Wochen später im WA Champion Fillies Stakes auf Gruppe 3 Ebene, indem sie das Rennen über die Meile souverän gewann, während Kay Cee sich mit einem abgeschlagenen dritten Platz zufrieden geben musste. 1600m waren 2019 zu dieser Zeit augenscheinlich noch zu weit… aber dann man das W.A. Guineas, welches Kay Cee wohl gewonnen hätte, wenn sie nicht weit in die letzte Kurve gekommen wäre und die letzte Nase Vorsprung von War Saint nicht mehr gut machen konnte. Aber die Ausdauer war ganz offensichtlich doch kein Problem und sie schien im Champion Fillies einfach nur einen schlechten Tag erwischt zu haben, denn sie schaffte es über 1800m im Kingston Town Classic im Dezember tatsächlich die große Überraschung und gewann das Gruppe 1 Rennen gegen den wohl bekannten Gailo Chop. Die erste Saison schloss Kay Cee damit mit einem Gruppe 1 Sieg gegen männliche, ältere Konkurrenz ab – und das auch noch souverän!
Die Fans mussten sich allerdings gedulden bevor sie Kay Cee wiedersehen würden, denn erst sechs Monate später machte sie auf Listed Ebene im Raconteur Stakes ihr Saisondebüt, überraschender Weise nicht als Favoritin, dies war Handicapsieger Lavverrod vorbehalten, der auch kräftig dagegen halten konnte, aber am Ende bestätigte Kay Cee dann ihre Form und dürfte mit einem Nacken den erfolgreichen Saisoneinstieg feiern.
Der Sieg im Waroa-Belmont Guineas war nur Formsache auf dem Papier, geriet aber überraschend arbeistam und der Schock kam dann im nächsten Rennen viert Monate später in Ascot, als Kay Cee im Crown Perth-Northerly Stakes auf Gruppe 3 Ebene nicht über einen 11ten Platz hinaus kam. Die Niederlage der Favoritin kann man dem weichen Boden zuschreiben, aber die Form an dem Tag war einfach nicht ausreichend und ihr Jockey Steven Parnham machte klar, dass die Stute zu keinem Zeitpunkt in dem Rennen zur vollen Form aufgelaufen war.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat.

Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – dafür aber mit dem zweiten Platz im CF Orr Stakes auch einen seiner größeren Erfolge feiern konnte. 2020 schloss nahtlos an 2019 an und wir warten seit 2 Jahren auf den nächsten Sieg, auch wenn man immer wieder ein wenig Geld mit Wetten auf Platz mit ihm verdienen kann.

Trotzdem: Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten.

Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, und nach dem Stratbroke Handicap und einer mehrmonatigen Pause bis zum Oktober erzielte er einen knappen vierten Platz im Gruppe 2 Gilgai Stakes , wo auch Santa Ana Lane startete – eigentlich keine schlechte Leistung, wenn Santa Ana Lane als Favorit in diesem Rennen patzte und Kementari auch daraus kein Kampital schlagen – und zurück auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes floppte Kementari wie fast schon gewohnt. Bitter, und auch wenn das Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Ascot im November eigentlich wie perfekt für den Sieg von Kementari aussah, traute man sich kaum, ihn dort als Favorit zu empfehlen. Auf dem Papier trat er gegen einige solide, aber nicht sonderlich aufgregende Handicapper an, aber aus Schaden wird man klug und ich habe von der Wette Abstand genommen – zu Recht, denn wieder landete Kementari „nur“ auf einem dritten Platz. 1600m ist eine interessante Variante heute, und zu der Quote (derzeit 15+) muss man ihn auf Platz spielen, schließlich gewinnt die Favoritin meist sehr knapp und Red Can Man und Kay Cee haben ihn über 1400m nur knapp schlagen können.


03.10.2020 – Flemington – Gilgai Stakes – Pick: Tofane

Pferderennen in Australien

05:50 Gruppe 2 Gilgai Stakes 

3yo+ | Distanz: 6f | Untergrund: Gut | Boden: Gras

 

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird nun von Sam & Anthony Freedman trainiert (er wechselt gerne mal innerhalb der Freeman Familie hin und her) und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Zudem ist er schon international erfahren und hat im Gruppe 1 Aquis Smith Plate im April 2109 den besten Lauf seiner Karriere bisher gezeigt, kämpft aber 2020 mit seiner Form und war in allen Rennen weit weg vom Sieg.

Dabei begann seine Karriere schon im  Jahr 2015 vielversprechend gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane. Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.
Spright

Die Form von Santa Ana Lane hat nach Siegen im Premiere Stakes und dem VRC Sprint Classic im Seppelt Newmarket Handicap einen ziemlichen Dämpfer bekommen, betrachtet man diese Niederlage allerdings etwas näher, kann man argumentieren, dass sein Gewicht zu hoch war um mit den anderen Sprintern noch mitzuhalten. Santa Ana Lane hatte sich im Mittelfeld positioniert und hatte aus diesem heraus zum Schlusssprint angesetzt, hatte aber mit dem hohen Gewicht nicht genug Zug um an die Führenden heran zu kommen und musste sich im Endeffekt mit einem fünften Platz zufrieden geben, nicht weit hinter den entsprechenden Siegern. Er hatte es allerdings schon geschafft das Stradbroke Handicap im Jahr 2018 auf schwerem Boden zu gewinnen und konnte dann im Gruppe 1 Aquis Smith Plate wieder voll aufspielen und locker mit fast vier Längen Vorsprung gewinnen. Keiner hatte eine Chance ihn einzuholen und Santa Ana Lane bewies über die 1200m, dass er zu den besten Startern in Australien gehört.

Nun genaugenommen ist er 2018/2019 der beste Sprinter des Jahres, und den Preis gibt es nicht umsonst!

Nach solch einem Triumph machte Santa Ana Lane zum ersten Mal den Weg nach Hong Kong, wo er im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize  auflief, der mit gut 16 Millionen HKD dotiert ist und die besten Starter aus Asien anlockt – was es zu einem extrem harten Rennen macht, in dem Santa Ana Lane zusammen mit Beat The Clock als Favorit auflief. Das Rennen war allerdings dann am Ende doch zu stark besetzt und Santa Ana Lane musste sich klar geschlagen geben, was aber nach der längeren Winterpause bis zum Giglai Stakes in Flemington im Oktober vergessen war. Ein Sprinter des Jahres würde sich schließlich sicher erholen können, und das erste Rennen nach der längeren Pause war durchaus gelungen.

Zwar gelang es Sunlight noch mit einem starken Schlusssprint Santa Ana Lane auf Abstand zu halten, der holte aber den zweiten Platz und starte in das stark besetzte The Everest als Favorit.

Am Ende fehlte nicht viel und Santa Ana Lane hätte fast den Sieg gegen Yes Yes Yes errungen, führte er doch das Feld über die Distanz und Mark Zahra timte den Schlusssprint ideal, konnte aber nicht verhindern das der leichte Yes Yes Yes am Ende in der Mitte der Bahn seinen Schlusssprint ansetzten und an ihm vorbeiziehen konnte.

Einen Monat später im Gruppe 1 Darley Sprint Classic erging es Santa Ana Lane deutlich schlechter, als Nature Strip das Rennen dominierte und Santa Ana Lane keine Chance lies, das Feld nach belieben anzuführen und auseinanderzuziehen. Stattdessen führte Nature Strip das Feld an und setzte sich 100m vor dem Ziel mühelos ab, während Santa Ana Lane in dem Rennen im Mittelfeld versackte und keine Chance hatte seine Position weiter zu verbessern.

Der Saisonabschluss bleib damit weit hinter den Möglichkeiten von Santa Ana Lane, der in den letzten beiden Rennen knapp dran war an seinem nächsten Gruppensieg. Das Saisondebüt im Race Colours Challenge Stakes im Februar schloss noch eher an das letzte Rennen im Darley Sprint Classic an von der Form her, Santa Ana Lane kam hinter Nature Strip nie in Gang und musste am Ende wieder fast fünf Längen Rückstand hinnehmen.

Leider konnte er nach der 119 Tagen andauernden Pause nicht an seine vorherigen Form aus dem Jahr anknüpfen und startete im ersten Rennen im Jahr 2020, dem Gruppe 2 Hyland Race Colours Challenge Stakes als einer der Hoffnungsträger, nur um am Ende einen abgeschlagenen sechsten Paltz inne zu haben. Im nachfolgendne Gruppe 1 TJ Smith Stakes gab es so etwas wie einen Lichtblick, als er zwei Längen hinter Nature Strip einen guten zweiten Platz belgen konnte, aber sowohl beim nachfolgenden All Aged Stakes als auch dem Goodwood Cup musste Santa Ana Lane herbe Niederlagen hinnehmen. Der Untergrund war für ihn vielleicht ein wenig zu schnell, schließlich mag er weichen Boden, aber auch mit dem einsetztenden Regen im Goodwood kam Santa Ana Lane auf der Zielgerade nicht richtig in Gang und musste wieder einen sechsten Platz mit 3 Längen Rückstand vertreten Wenn der Moden irgendwann mal wieder weich wird, sollte man ihn aber sicher auf dem Schirm haben.

 

Tofane: Der Ocean Park Sohn von Trainer Michael Moroney  begann seine Karriere im April 2019, brauchte aber einige Starts im seine Form auf hohem Niveau zu finden. Zu Gute muss man ihm allerdings halten, dass er bereits bei seinem zweiten Start auf die Gruppenebene hoch ging und sich dort mit einem sehr knappen zweiten Platz sehr sehr gut verkaufen konnte. Der Einstieg in Australien in der Saison darauf darauf brauchte ein wenig Eingewöhnungszeit und nach dem Achtungserfolg auf Handicap Ebene beim Debüt im September 2019 folgte zunächst die Ernüchertung auf Gruppe 3 Ebene in Caulfield, als er im How Now Stakes den letzten Platz belegte.

Dann allerdings begann es für ihn zu laufen, mit einem Gruppe 3 Sieg im Bass Strait Beef Steaks und dem nachfolgenden Sieg im Gruppe 3 Furphy Sprint, allerdings gegen ein Feld, in dem es kein Supertalent zu geben schien und die von vielen vielvserprechenden, wenn aauch nicht großartigen Pferden bevölkert wurden. Und vielleicht waren die Siege gegen die kleinen Felder schon eine erste Warnung, vielleicht war es aber die erneute 100 tägige Pause, die die Form von Zoutouri erneut in den Keller brachte. Nun musste er aber auch das erste Mal gegen echtes Talent antreten, als er im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes gegen Gytrash ran musste, und auch danach im Gruppe 1 Newmarket Handciap war die Konkurrenz – zusammen mit den Handicapregeln, einfach zu viel des Guten zu dieser Zeit.

Dann allerdings ließ Tofane sein Talent durchblitzen, als er als klarer Außenseiter im Gruppe 1 Galaxy Club Stakes in Rosehill als Dritter nur einen Nacken hinter dem Sieger I Am Exited ins Ziel einlief und damit nur knapp die erste wirkliche Überraschnung in seiner Karriere verpasste. Allerdings waren auch die anderen beiden vor ihm Außenseiter in diesem Feld und das Club Galaxy war im aktuellen Jahr regelrecht außeinander gefallen. Das merkte man auch beim nächsten Test im TJ Smith Stakes auf weichem Boden, der Zoutouri so gar nicht lag, weder vom Untergrund, noch von der Klasse der Konkurrenten her – Nature Strip war einfach deutlich zu gut an diesem Tag.

Ganz anders allerdings dann im Schwppes All Aged Stakes, wo er in einem extrem spannende Finish sich zusammen mit Pierata vor das Feld setzte. Pierata hatte den ersten Lauf erwischt und sich schnell ein bis zwei Längen absetzte, während Tofane etwas lahm aussah und keine weitere Geschwindigkeit aufzubauen schien. Dann aber bekam Opie Blossom ihn in Gang und Tofane zog mit Pierata gleich, um auf der Ziellinie dann am Ende knapp eine kurze Nase vorne zu liegen. Wahnsinns Rennen gegen ein Pferd, welches sicher besser als Tofane zu diesem Zeitpunkt war.

 

Dann kann die nächste Pause, aus der Tofane im Bobby Lewis Handicap mit einem sehr guten dritten Platz zurück kehrte – und wenn man bedenkt, dass längere Pausen in den letzten Jahren der Form eigentlich immer einen Schlag versetzt haben, kann man beim zweiten Rennen in der Saison von ihm sicher großes erwarten.

 

Dollar For Dollar: Der High Chaparral Sohn von Trainer Tony Mc Evoy machte zuletzt in Caulfield auf sich aufmerksam, als er im Gruppe 1 Neds Sir Rupert Clarke Stakes überraschend stark auflief und einen zweiten Platz hinter dem Favoriten Behemoth belegen konnte. Das war für Dollor For Dollar eine Ausnahmeleistung, die er in den Rennen zuvor nicht ansatzweise angedeutet hatte. Okay, er hatte im Bobby Lewis Handicap auf Gruppe 2 Ebene nur knapp eine halbe Länge Rückstand auf den Sieger, aber trotzdem nur den fünften Platz, denn das Feld kam in einem engen Pulk ins Ziel und selbst der letzte im Feld hatte kaum 3 Längen Rückstand auf den Sieger. Selten genug so ein dicht gepacktes Feld, und eigentlich kein Grund warum er auf Gruppe 1 Ebene ebenso erfolgreich sein sollte -war er aber, und nun wird er beweisen müssen, das die beiden knappen Platzierungen keine Ausnahme waren.

 

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten. Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, aber ich halte es für unwahrscheinlich, dass er hier irgendwie vorne mit dabei sein könnte.


06.06.2020 – Eagle Farm – Stradbroke Plate – Pick: Trekking EW

Pferderennen International

07:35 Stradbroke Plate – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 350.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Trekking: Der Street Cry Sohn von Trainer B. Cummings begann seine Karriere im Jahr 2016 in Rosehill mit einem Sieg und ging danach direkt in die Gruppenrennen – die erste Erfahrung im Gruppe 3 Black Opal Stakes waren mit einem zweiten Platz hinter Trapeze Artist recht positiv, konnte er doch damals auch gleich den Favoriten Muraaqeb schlagen, allerdings war der Versuch in der 2017er Version des Longines Golden Slipper mit einem 12ten Platz alles andere als ermutigend und zeigte Trekking seine damaligen Grenzen auf.
Trotzdem versuchte er sich fünf Monate später nach einer ausgedehnten Trainingspause erneut in einem Black Type Rennen, dem Smithfield Rsl Club Rosebud auf Listed Ebene. Das 1100m Rennen wurde am Ende mit einem dritten Platz abgeschlossen, allerdings mit gut zwei Längen Rückstand, was deutlich zu viel um ws weiter mit Vertrauen in den Gruppenrennen zu versuchen. Trotdzem – er lief zwei Monate später im Telstra Phonewords Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Moonee Valley auf, und das als Favorit, was aber vor allem an der eher schwachen Konkurrenz lag – die ihn allerdings trotzdem schlagen konnte und auf einen abgeschlagenen dritten Platz mit fast 6 Längen Rückstand verwies.
Das war es dann auch erst einmal mit den Gruppenrennen und Trekking visierter erst einmal für über ein jahr die Handicaps an, die zum teil aber auch ganz gut bezahlt wurden, und in denen Trekking auch einige bemerkenswerte Erfolge feiern konnte – unter anderem im Ranvet Plate Handicap , dem Campbelltown Catholic Club Handicap , E Group Security Handicap , dem Spicer Stakes Handicap. Dazu kommen Plätze im The Ceo Magazine und dem Spark Of Life Handicap – das brachte das Rating allerdings so langsam in die Höhe und so fand Trekking Ende 2018 so langsam sein Höchstgewicht und er hatte Probleme, an die Erfolge zuvor anzuknüpfen. So scheiterte er im Village Stakes im November 2018 als Favorit augenscheinlich an seinem Gewicht von 56KG, allerdings retete ihn auch der Schritt in die Gruppenebene mit gleichem Gewicht wie die Konkurrenten nicht, denn auch vier Monate später im Gruppe 3 Maurice McCarten Stakes reichte es am Ende nur für einen vierten Platz.
Im nächsten Monat versuchte es Trekking allerdings noch einmal und startete im Gruppe 3 Hall Mark Stakes, einem durchaus ikonischem Gruppe 2 Rennen im April, welches immer wieder hochklassige Pferde anlockte, welche eigentlich in der Regel deutlich bessere Rennen besuchen. Die 2019 war da im Vergleich noch relativ leicht besetzt, daher kam Trakking am Ende in einem spannenden Finish als Sieger ins Ziel und konnte damit seinen ersten Erfolg in einem Gruppenrennen drei Jahre nach seinem Debüt feiern – obwohl er zuvor schon einige Male knapp dran gewesen war.
Es folgte gleich der nächste Sieg in einem Black Type Rennen, dem Tab Luskin Star Stakes nur einen Monat später, bei dem er allerdings auch als Favorit startete – wie auch auf Gruppe 1 Ebene noch im selben Monat im Tab Kingsford-Smith Cup auf dem Kurs in Eagle Farm. Allerdings half ihm hier auch die Reise an der Innenbahn nicht wirklich und Trekking hatte nicht das Tempo um mit dem Sieger mitzugehen, auch wenn er sich auf den letzten Metern immerhin noch den dritten Platz sichern konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 1 Stradbroke Cup konnte Trekking allerdings auf gutm Boden und 1400m zeigen, was er kann – er beschleunigte aus der Mitte des Feldes auf der Zielgeraden heraus und setzte sich leicht drei Länge ab, die Tyzone auf 1.75 Längen im Ziel verkürzte, da wurde Trekking aber schon nicht mehr mit allem Mitteln geritten.
Drei Monate später versuchte Trekking diese Taktik im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes noch einmal, allerdings waren die 1000m viel zu kurz und das Durchgangstempo war von Nature Strip einfach zu hoch gesetzt, als dass Trekking auf der Zielgeraden noch hinterher kommen hätte kommen können – so lief er dem Feld fast komplett hinterher und hatte keine Chance auf den Sieg.
Gegen leichtere Konkurrent und 100m mehr schaffte Trekking dann allerdings den Sieg im Alfa Romeo Stakes in Caulfied und scheiterte im The Everest danach nur knapp, obwohl er nur eine Woche Pause hatte und als klarer Außenseiter gestartet war. Dann wurde er allerdings im Redzel Stakes und dem Crown Perth Stakes im November 2019 jeweils auf einen Platz geschlagen, und auch nach der Sommerpause bis April ging es ihm nicht besser, als er im T. J. Smith Stakes mit fünf Längen klar geschlagen wurde.
Wie schon im letzten Jahr startete Trekking im Hall Mark Stakes auf Gruppe 3 Ebene im April und konnte dieses Mal einen soliden zweiten Platz erringen und unter anderem Kementari und Le Romain auf die Plätze hinter sich verweisen.
Danach startete er über 1200m im Gruppe 1 The Furphy Goodwood Handicap, und obwohl er 300m vor dem Ziel noch eine Menge Pferde vor sich hatte und einigen Rückstand auf den Front Runner und Gytash hatte, holte Trekking in der Mitte der Bahn auf und beschleunigte immer weiter, um Gytash sprichwörtlich auf der Ziellinie einzusammeln und einen wichtigen Gruppe 1 Sieg zu feiern. Sein Gewicht in dem Rennen war hoch und ich bin sehr gespannt, wie er sich hier über 200m mehr schlägt – ich denke es wird ihm liegen und das Rennen ist in seiner Reichweite.

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen. Kein Wunder dass er danach im BRC Sprint als Außenseiter gegen seinen alten Konkurrenten Tamo’s Mate an den Start ging – Deep Image sprang aber direkt zurück zur Form und scheiterte in einem extrem spannenden Duell gegen seine Nemesis nur mit einem Nacken Rückstand – und auch im Gruppe 2 Victory Stakes machte er eine gute Figur, wenn er auch am Ende 2 Längen Rückstand hinnehmen musste.

Heute sollte er definitiv zum Kreis der Favoriten zählen!

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen – das wird hier sicher wieder sehr sehr schwer für ihn werden

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Das hätte der große Durchbruch werden können, aber danach ging es mit der Form unerklärbar den Berg runter, so scheiterte im Gilgai Stakes auf Gruppe 2 Ebene, dem Gruppe 2 Flemington Stakes und sogar dem Lough Neagh Stakes auf Listed Ebene und dem The Buffering Plate – einem Handicap, in dem Tyzone allerdings auch das Höchstgewicht tragen musste. Auch 2020 startete nicht sonderlich vielversprechend mit eine sechsten Platz im Sunshine Coast Cup Listed Rennen.

Auch der Sprung im Niveau wieder rauf brachte wenig überraschend keine besseren Platzierungen, so kam er nur auf einem siebten Platz im Gruppe 3 Hall Mark Stakes und dem BRC Sprint im April und Mai, und einen besseren fünften Platz im Gruppe 2 Victory Stakes – allerdings war er auch hier keine Gefahr für die Sieger und sollte heute erneut Probleme haben auf einen ausbezahlten Platz zu kommen.

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate kann man ihm vergeben, und im Gruppe 2 BRC Sprint danach kam er bis auf eine Länge an den Sieger Tambo’s Mate heran – eine hervorragende Leistung, die er allerdings in Eagle Farm im Gruppe 2 Victory Stakes nicht noch einmal wiederholen konnte, und andere sind konstanter


23.05.2020 – Eagle Farm – Victory Stakes – Pick: Kementari EW

Pferderennen in Australien

07:35 Victory Stakes – Gruppe 2

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 175.000 AUD Flachrennen  |  Geläuf: Gras

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahrenimmer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon.

Im Handicap BRC Sprint, auf Gruppe 3 Niveau über 1200m in Doomben musste Kementari trotz seiner anhaltenden Serie von Platzierungen – ohne den lang erwarteten Sieg – ein hohes Gewicht tragen, und ging trotz des Höchstgewichts in diesem Rennen wieder als einer der Favoriten an den Start. Er fand sogar eine Lücke in der Mitte der Bahn für seinen Schlusssprint, schaffte es aber wieder nicht sich an die Führenden Heranzukämpfen.

Heute sind die Gewichte wieder gleich verteilt, und so langsam bekommt man für Kementari eine verlockende Quote, und das in Rennen die er jederzeit gewinnen kann!

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen. Kein Wunder dass er danach im BRC Sprint als Außenseiter gegen seinen alten Konkurrenten Tamo’s Mate an den Start ging – Deep Image sprang aber direkt zurück zur Form und scheiterte in einem extrem spannenden Duell gegen seine Nemesis nur mit einem Nacken Rückstand – Heute sollte er definitiv zum Kreis der Favoriten zählen!

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Das hätte der große Durchbruch werden können, aber danach ging es mit der Form unerklärbar den Berg runter, so scheiterte im Gilgai Stakes auf Gruppe 2 Ebene, dem Gruppe 2 Flemington Stakes und sogar dem Lough Neagh Stakes auf Listed Ebene und dem The Buffering Plate – einem Handicap, in dem Tyzone allerdings auch das Höchstgewicht tragen musste. Auch 2020 startete nicht sonderlich vielversprechend mit eine sechsten Platz im Sunshine Coast Cup Listed Rennen

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate und dem BRC Sprint kann man ihm vergeben, und ich denke er ist heute hier vorne mit dabei


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!