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Kementari

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06.06.2020 – Eagle Farm – Stradbroke Plate – Pick: Trekking EW

Pferderennen International

07:35 Stradbroke Plate – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 350.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Trekking: Der Street Cry Sohn von Trainer B. Cummings begann seine Karriere im Jahr 2016 in Rosehill mit einem Sieg und ging danach direkt in die Gruppenrennen – die erste Erfahrung im Gruppe 3 Black Opal Stakes waren mit einem zweiten Platz hinter Trapeze Artist recht positiv, konnte er doch damals auch gleich den Favoriten Muraaqeb schlagen, allerdings war der Versuch in der 2017er Version des Longines Golden Slipper mit einem 12ten Platz alles andere als ermutigend und zeigte Trekking seine damaligen Grenzen auf.
Trotzdem versuchte er sich fünf Monate später nach einer ausgedehnten Trainingspause erneut in einem Black Type Rennen, dem Smithfield Rsl Club Rosebud auf Listed Ebene. Das 1100m Rennen wurde am Ende mit einem dritten Platz abgeschlossen, allerdings mit gut zwei Längen Rückstand, was deutlich zu viel um ws weiter mit Vertrauen in den Gruppenrennen zu versuchen. Trotdzem – er lief zwei Monate später im Telstra Phonewords Stakes auf Gruppe 3 Ebene in Moonee Valley auf, und das als Favorit, was aber vor allem an der eher schwachen Konkurrenz lag – die ihn allerdings trotzdem schlagen konnte und auf einen abgeschlagenen dritten Platz mit fast 6 Längen Rückstand verwies.
Das war es dann auch erst einmal mit den Gruppenrennen und Trekking visierter erst einmal für über ein jahr die Handicaps an, die zum teil aber auch ganz gut bezahlt wurden, und in denen Trekking auch einige bemerkenswerte Erfolge feiern konnte – unter anderem im Ranvet Plate Handicap , dem Campbelltown Catholic Club Handicap , E Group Security Handicap , dem Spicer Stakes Handicap. Dazu kommen Plätze im The Ceo Magazine und dem Spark Of Life Handicap – das brachte das Rating allerdings so langsam in die Höhe und so fand Trekking Ende 2018 so langsam sein Höchstgewicht und er hatte Probleme, an die Erfolge zuvor anzuknüpfen. So scheiterte er im Village Stakes im November 2018 als Favorit augenscheinlich an seinem Gewicht von 56KG, allerdings retete ihn auch der Schritt in die Gruppenebene mit gleichem Gewicht wie die Konkurrenten nicht, denn auch vier Monate später im Gruppe 3 Maurice McCarten Stakes reichte es am Ende nur für einen vierten Platz.
Im nächsten Monat versuchte es Trekking allerdings noch einmal und startete im Gruppe 3 Hall Mark Stakes, einem durchaus ikonischem Gruppe 2 Rennen im April, welches immer wieder hochklassige Pferde anlockte, welche eigentlich in der Regel deutlich bessere Rennen besuchen. Die 2019 war da im Vergleich noch relativ leicht besetzt, daher kam Trakking am Ende in einem spannenden Finish als Sieger ins Ziel und konnte damit seinen ersten Erfolg in einem Gruppenrennen drei Jahre nach seinem Debüt feiern – obwohl er zuvor schon einige Male knapp dran gewesen war.
Es folgte gleich der nächste Sieg in einem Black Type Rennen, dem Tab Luskin Star Stakes nur einen Monat später, bei dem er allerdings auch als Favorit startete – wie auch auf Gruppe 1 Ebene noch im selben Monat im Tab Kingsford-Smith Cup auf dem Kurs in Eagle Farm. Allerdings half ihm hier auch die Reise an der Innenbahn nicht wirklich und Trekking hatte nicht das Tempo um mit dem Sieger mitzugehen, auch wenn er sich auf den letzten Metern immerhin noch den dritten Platz sichern konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 1 Stradbroke Cup konnte Trekking allerdings auf gutm Boden und 1400m zeigen, was er kann – er beschleunigte aus der Mitte des Feldes auf der Zielgeraden heraus und setzte sich leicht drei Länge ab, die Tyzone auf 1.75 Längen im Ziel verkürzte, da wurde Trekking aber schon nicht mehr mit allem Mitteln geritten.
Drei Monate später versuchte Trekking diese Taktik im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes noch einmal, allerdings waren die 1000m viel zu kurz und das Durchgangstempo war von Nature Strip einfach zu hoch gesetzt, als dass Trekking auf der Zielgeraden noch hinterher kommen hätte kommen können – so lief er dem Feld fast komplett hinterher und hatte keine Chance auf den Sieg.
Gegen leichtere Konkurrent und 100m mehr schaffte Trekking dann allerdings den Sieg im Alfa Romeo Stakes in Caulfied und scheiterte im The Everest danach nur knapp, obwohl er nur eine Woche Pause hatte und als klarer Außenseiter gestartet war. Dann wurde er allerdings im Redzel Stakes und dem Crown Perth Stakes im November 2019 jeweils auf einen Platz geschlagen, und auch nach der Sommerpause bis April ging es ihm nicht besser, als er im T. J. Smith Stakes mit fünf Längen klar geschlagen wurde.
Wie schon im letzten Jahr startete Trekking im Hall Mark Stakes auf Gruppe 3 Ebene im April und konnte dieses Mal einen soliden zweiten Platz erringen und unter anderem Kementari und Le Romain auf die Plätze hinter sich verweisen.
Danach startete er über 1200m im Gruppe 1 The Furphy Goodwood Handicap, und obwohl er 300m vor dem Ziel noch eine Menge Pferde vor sich hatte und einigen Rückstand auf den Front Runner und Gytash hatte, holte Trekking in der Mitte der Bahn auf und beschleunigte immer weiter, um Gytash sprichwörtlich auf der Ziellinie einzusammeln und einen wichtigen Gruppe 1 Sieg zu feiern. Sein Gewicht in dem Rennen war hoch und ich bin sehr gespannt, wie er sich hier über 200m mehr schlägt – ich denke es wird ihm liegen und das Rennen ist in seiner Reichweite.

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen. Kein Wunder dass er danach im BRC Sprint als Außenseiter gegen seinen alten Konkurrenten Tamo’s Mate an den Start ging – Deep Image sprang aber direkt zurück zur Form und scheiterte in einem extrem spannenden Duell gegen seine Nemesis nur mit einem Nacken Rückstand – und auch im Gruppe 2 Victory Stakes machte er eine gute Figur, wenn er auch am Ende 2 Längen Rückstand hinnehmen musste.

Heute sollte er definitiv zum Kreis der Favoriten zählen!

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen – das wird hier sicher wieder sehr sehr schwer für ihn werden

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Das hätte der große Durchbruch werden können, aber danach ging es mit der Form unerklärbar den Berg runter, so scheiterte im Gilgai Stakes auf Gruppe 2 Ebene, dem Gruppe 2 Flemington Stakes und sogar dem Lough Neagh Stakes auf Listed Ebene und dem The Buffering Plate – einem Handicap, in dem Tyzone allerdings auch das Höchstgewicht tragen musste. Auch 2020 startete nicht sonderlich vielversprechend mit eine sechsten Platz im Sunshine Coast Cup Listed Rennen.

Auch der Sprung im Niveau wieder rauf brachte wenig überraschend keine besseren Platzierungen, so kam er nur auf einem siebten Platz im Gruppe 3 Hall Mark Stakes und dem BRC Sprint im April und Mai, und einen besseren fünften Platz im Gruppe 2 Victory Stakes – allerdings war er auch hier keine Gefahr für die Sieger und sollte heute erneut Probleme haben auf einen ausbezahlten Platz zu kommen.

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate kann man ihm vergeben, und im Gruppe 2 BRC Sprint danach kam er bis auf eine Länge an den Sieger Tambo’s Mate heran – eine hervorragende Leistung, die er allerdings in Eagle Farm im Gruppe 2 Victory Stakes nicht noch einmal wiederholen konnte, und andere sind konstanter


23.05.2020 – Eagle Farm – Victory Stakes – Pick: Kementari EW

Pferderennen in Australien

07:35 Victory Stakes – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 175.000 AUD Flachrennen  |  Geläuf: Gras

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahrenimmer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon.

Im Handicap BRC Sprint, auf Gruppe 3 Niveau über 1200m in Doomben musste Kementari trotz seiner anhaltenden Serie von Platzierungen – ohne den lang erwarteten Sieg – ein hohes Gewicht tragen, und ging trotz des Höchstgewichts in diesem Rennen wieder als einer der Favoriten an den Start. Er fand sogar eine Lücke in der Mitte der Bahn für seinen Schlusssprint, schaffte es aber wieder nicht sich an die Führenden Heranzukämpfen.

Heute sind die Gewichte wieder gleich verteilt, und so langsam bekommt man für Kementari eine verlockende Quote, und das in Rennen die er jederzeit gewinnen kann!

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen. Kein Wunder dass er danach im BRC Sprint als Außenseiter gegen seinen alten Konkurrenten Tamo’s Mate an den Start ging – Deep Image sprang aber direkt zurück zur Form und scheiterte in einem extrem spannenden Duell gegen seine Nemesis nur mit einem Nacken Rückstand – Heute sollte er definitiv zum Kreis der Favoriten zählen!

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Das hätte der große Durchbruch werden können, aber danach ging es mit der Form unerklärbar den Berg runter, so scheiterte im Gilgai Stakes auf Gruppe 2 Ebene, dem Gruppe 2 Flemington Stakes und sogar dem Lough Neagh Stakes auf Listed Ebene und dem The Buffering Plate – einem Handicap, in dem Tyzone allerdings auch das Höchstgewicht tragen musste. Auch 2020 startete nicht sonderlich vielversprechend mit eine sechsten Platz im Sunshine Coast Cup Listed Rennen

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate und dem BRC Sprint kann man ihm vergeben, und ich denke er ist heute hier vorne mit dabei


09.05.2020 – Doomben – BRC Sprint – Pick: Vega One

Pferderennen in Australien

07:45 BRC Sprint – Gruppe 3

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 125.000 AUD Flachrennen  |  Geläuf: Gras

Deep Image: Der Testa Rossa Sohn von Trainer R. Heathcote hatte in seiner frühren Karriere im Jahr 2016 im Gold Plate auf Listed Ebene einen Ahungserfolg mit einem zweiten Platz, blieb aber den Gruppenrennen lange fern, was auch an seiner mageren Ausbeute an Siegen in der eit lag. Er hatte immer mal wieder einen Achtungserfolg wie seinen 6 Längen Sieg im Jahr 2018 im Staynoosa Plate auf dem Sunshine Coast Kurs, aber mehr als ein immer mal wieder eingestreuter Sieg war nicht drin für Deep Image – bis er im Herbst 2019 seine Form endlich stabilisieren konnte und konstant gute Ergebnisse liefern konnte.

Angefangen mit dem Sieg im Cascade C,G&E Benchmark Handicap auf dem Kurs in Eagle Farm, einem Kurs, dem er noch länger treu bleiben und immer wieder besuchen würde. Er gewann das Rennen als Favorit recht souverän, um danach im Eagle Farm Benchmark Plate dem Favoriten Tambo’s Mate schwer zuzusetzen – der gewann zwar, aber Deep Image hing ihm in den Hufen und lies danach im Tattersalls Recognition Stakes auf Listed Ebene sogar noch einen Platz folgen – wurde aber erneut von Tambo’s Mate geschlagen – der Konkurrent sollte auch danach meist die Oberhand behalten Deep Image hatte aber seine Form stabilisiert und gewann danach das Lough Neagh Stakes  auf Listed Ebene über die Distanz von 1300m, und dieses Mal legte Deep Image danach im The Buffering Plate über 100m mehr gleich noch einmal nach – super Leistungen, die er danach im Magic Millions Cup noch einmal wiederolhen wollte, allerdings gegen härtere Konkurrenz auf einen unegwohnten Kurs, was am Ende in einem guten fünften Platz resultierte, allerdings nicht  Schlagreichweite zu den Siegern – gewonnen wurde das Rennen von Vega One, der allerdings ach  KG leichter unterwegs war.

Danach wagte Deep Impact den Schritt auf die Gruppenebene und versuchte sich am Gruppe 2 Hall Mark Stakes, konnte allerdings it dem vorgelegten Tempo auf der Zielgeraden nicht mitgehen und musste eine herbe Niederlage mit fast  Längen Rückstand hinnehmen.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahrenimmer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – daür aber mit dem zweiten latz im CF Orr Stakes auch einen seiner gößeren Erfolge feiern konnte. Trotzdem Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen. Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon.

Tyzone: Der Written Tycoon Sohn von Trainer T. Edmonds begann seine Karriere im Jahr 2016 und war seitdem sehr fleissig – nicht zuletzt, weil er in seinem ersten Jahr einige schnelle Erfolge feiern konnte und somit vieles der Investitionen seiner Besitzer in ihn wett machen konnte. So gewann er etwa das The Ville Resort-Casino Qtis 2Yo Classic mit eine Preispool von 100.000$ Dollar als Mittelteil einer Serie von vier Siegen in Folge. Generell hatte Tyzone im Jahr 2016 und 2017 einen wahsinnigen Lauf – so gewann er auch als Dreijähriger eine Reihe von Rennen – angefangen beim Nq Excavations Qtis 3Yo Plate, dem Tsv Winter Carnival Weight For Age und danach das Townsville Rsl Garrisons Restaurant – allerdings schaffte er es nicht, seine Serie von Siegen auch noch im The Caltex Yabulu Cleveland Bay Open Handicap danach fortzusetzen und musste eine ziemlich herbe Niederlage hinnehme.

2018 ging gut los mit einem Sieg im Queensland Open, und Mitte des Jares konnte er noch Siege im Markets Benchmark 85 und dem Wilpak Benchmark 95 hinlegen. Solide, aber nicht genug im in dem Jahr schon auf die Gruppenebene aufzusteigen – dafür probierte er sich aber an einigen Listed Rennen wie dem City Of Ipswich Stakes, oder dem Keith Noud Plate. Alle mit guten Platzierungen abgeschlossen, und mit einigem Preisgeld! Im Gruppe 3 George Moore Stakes belegte er Ende des Jahres noch einen guten fünften Platz.

2019 begann wieder mit einem Knall als Tyzone das Spill The Beans Handicap gewann und danach das Goldmarket Plate auf Listed Ebene und strich wieder einen ziemlichen Batzen Preisgeld einbrachte, schließlich gab es für das Rennen 150.000$ Preispool – von den 160.000$ im Hall Mark Stakes  hatte e Tyzone danach allerdings nichts, weil er wieder den Schritt auf die Gruppnebene nicht schaffte.

Der Knoten platzte dann aber im Bernborough Ascot Cup im Mai, als er das Gruppe 3 gewann und danach im Gruppe 1 Stradbroke Cup einen super zweiten Platz hinter dem mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trekking belegte.

Vega One: Vega One ist einer der Hengste aus dem Stammbaum des bekannten Lope De Vega und bestreitet seit nunmehr Anfang 2018 Rennen in Australien, derzeit unter der Aufsicht von T. Gollan – und war in den letzten beiden Jahren ziemlich fleißig.

Im ersten Jahr seiner Karriere startete er zunächst im Randiwck Plate, einem Maidenrennen, in dem er einen vierten Platz belegte, bevor er über das Casino Prince Vinery Handicap zum Culture Stakes auf Gruppe 3 Ebene ging. Der Sprung auf die Gruppenebene kam nicht unerwartet, schließlich stammt er von einem Hochklassigen Rennpferd ab, aber zu diesem Zeitpunkt war es noch ein wenig zu viel für Vega One, der beim ersten Versuch auf Gruppenebene „nur“ auf einen siebten Platz kam. Aber schon beim zweiten Versuch in einem Gruppenrennen nur zwei Wochen später belegte er über 1400m im The Schweppervescence einen guten vierten Platz und auch beim erneuten Schritt die Distanz hoch im Horse Club Mile machte er keine schlechte Figur und belegte einen vierten Platz. Vega One hat damit in der ersten Jahreshälfte in den Gruppenrennen einiges an Preisgeld einsammeln können, ging nach einer kleinen Pause bis zum August des selben Jahres dann aber wieder die Handicaprennen an, und schaffte es im Warwick Farm Plate auf einen knappen zweiten Platz -Man darf aber nicht vergessen, dass Vega One trotzdem noch immer seinen Maidenstatus nicht verloren hatte und damit immer noch dem ersten Sieg hinterherlief – und deshalb im Jahr 2019 plötzlich wieder in Maidenrennen auflief – dort aber auch zunächst kein Glück hatte, bis er im April 2019 im Doomben 3Yo C&G Plate endliche seinen ersten Sieg feiern konnte. Der zweite Sieg ließ dann nicht lange auf sich warten und Vega One gewann das Suez Queensland Stakes auf Listed Ebene im Mai über 1350m gegen den Favoriten Multaja, bevor er die Meßlatte noch weiter anob und im Gruppe 2 Nuturf Fred Best Classic auf dem Kurs in Eagle Farm auflief.

Das lief allerdings nochnicht so ganz nach Plan und der dreijährige Vega One ging danach lieber noch einmal eine Stufe zurück und startete im Juni 2016 im Stella Artois 3Yo Plate und gewann dieses Rennen wie geplant mit Leichtigkeit. Es folgte ein guter zweiter Platz im Tattersalls Recognition Stakes im November und ein Sieg im The Gateway Plate im Dezember – zwar kein Gruppenrennen, aber immerhin mit sattem Preisgeld und gegen solide Konkurrenz. Noch größer war der Magic Millions Cup mit der besagten Millionen an Preisgeldpool, welches er im Januar für sich entscheiden konnte – und das erneut recht souverän. Den Lauf im Henzells Plate kann man ihm vergeben, und ich denke er ist heute hier vorne mit dabei


09.03.2019 – Royal Randwick – Canterbury Stakes

Pferderennen in Australien

Canterbury Stakes – Gruppe 1

Alter 3yo+ | Distanz: 1300m |

Einleitung:

Trapeze Artist ist seit seiner Niederlage vor fünf Wochen nicht noch einmal gestartet, kann aber heute auf dem trockeneren Boden sicher eine bessere Leistung zeigen und auch Shoals kehrt nach einem schlechten Lauf im Everest und einer nachfolgenden Pause aus der Versenkung zurück.  Pierata ist ein weiteres Pferd, welches heute eine kleine Pause beendet und hat dabei in der Vergangenheit zwei seiner drei Rennen nach einer Pause gewinnen können. Cool Passion und Brutal könnten überraschen, aber es sollten wohl Kementari und Trapeze Artist sein, die am Ende das Rennen unter sich ausmachen, mit Pierata direkt mitten drin. Shoals muss eine Bestleistung zeigen, kann aber eventuell ebenfalls dabei sein.

Zu den einzelnen Startern:

 

Brutal : Der O’reily Sohn von Trainer Micheal Hawkes hat noch nicht allzu viele Rennen absolviert, scheint aber ein extrem nützlicher Kandidat für seinen Trainer zu sein.  Schließlich hat er schon seinen ersten Start in Caulfield im Juli über 1200m locker gewinnen können und schritt nach dem Sieg in dem 100$k Rennen die Klasse hoch auf die Listed Ebene.
Auch dieses Rennen war über die 1200m Distanz und Brutal lief nach seinem lockeren Sieg im ersten Rennen auch als Favorit auf, als er im Mcmahon’s Dairy Mckenzie Stakes startete. Travisan, eigentlich krasser Außenseiter in diesem Rennen, war derjenige, der Brutal am meisten zusetzte. Auch in den nächsten Rennen gab Travisan der Form einen kleineren Boost, hielten sich beide doch an bessere Rennen und konnten durchaus respektable Ergebnisse erzielen.

Brutal startete danach allerdings noch einmal auf Listed Ebene im Antler Luggage Plate über 1400m und wie im letzten Rennen war es ein klarer Außenseiter derjenige, der Brutal am meisten strapazierte. Dieses Mal hieß der Gegner Leonardo Da Hinchi, und auch Leonardo gewann danach ein Gruppe 2 Rennen und gab der Form von Brutal damit einen Boost. Mit beiden Siegen hatte Brutal aber schon gezeigt, dass er unter Druck nicht zurücksteckt und hart für den Sieg kämpfen kann. Das war sein erster Start über die 1400m und er schien auch mit der längeren Distanz keine Probleme zu haben.

Im Gruppe 2 Southern Cross Stakes lief er dann gegen Konkurrenten wie den alt bekannten Dothraki als klarer Favorit auf, hatte aber ein sehr hartes Rennen und musste weit in die Zielgerade gehen, was ihn einige Längen kostete. Brutal holte noch einige Längen auf, schaffte es aber nicht, die Distanz bis auf den Sieger noch komplett aufzurollen.

Er kommt als junger, noch aufstrebender Galopper hier mit einem niedrigen Gewicht ins Rennen und kann heute zeigen, was er wirklich kann. Aber das hier wird deutlich schwerer als alles, was er bisher versucht hat.

Tipps zum Pferd: Gewann über 1200 und 1400m und kann über guten Untergrund hart um die Führung auf der Zielgeraden kämpfen.

Cool Passion: Die  Not A. Single Doubt Tochter von Trainer Tony Mcevoy kommt mit ihren acht Jahren für eine Galopperin auf dem Flat so langsam in die Jahre, hat aber in dieser Saison ihre bisher beste Form erreichen können. Ihre Karriere begann dabei schon 2015, etwas verspätet mit vier Jahren, und Cool Passion konnte in der Saison 2015/16 nach ihrem zweiten Platz beim Debüt gleich vier Siege in Folge feiern. Sie steigerte das Niveau der Handicaps im Laufe des Jahres immer weiter und konnte Mitte des Jahres 2016 noch einmal drei Siege in Folge feiern.

Im nächsten Jahr gewann sie dann ihr ersten Gruppenrennen in Form des Gruppe 3 Cape Grim Beef Steaks, wo sie nach einer Serie von Niederlagen aber eigentlich als Außenseiterin an den Start gegangen war. Unverdient war der Sieg auf Gruppe 3 Niveau aber nicht, wenn man bedenkt was sie 2016 so alles geleistet hatte, zudem hatte sie über die 1100m zuvor auf Listed Ebene schon einen dritten Platz im W H Wylie Stakes erreichen können – als noch größere Außenseiterin. Damit hatte sich Cool Passion im Jahr 3 fest in den Gruppenrennen etabliert und schaffte es fast, nur zwei Wochen nach ihrem Gruppe 3 Sieg, im Gruppe 2 Tristarc Stakes über 1400m den nächsten Schock zu landen als sie Global Glamour nur mit einer Nase Vorsprung über die Ziellinie laufen lies.

Sie blieb in dieser Phase sehr aktiv und startete innerhalb von zwei Monaten vier Mal auf Gruppenebene, das letzte mal dann im November im Gruppe 3 HK Jockey Club Stakes, wo sie wieder mit einem zweiten Platz überzeugen konnte. Das Rennen war auf dem Papier einen Tick leichter als die letzten, trotzdem startete Cool Passion mit einer zweistelligen Quote und schnitt besser ab, als ihr über die 1400m zuvor zugetraut worden war.

Nach dem sehr erfolgreichen Abstecher in die Gruppenrennen legte Cool Passion bis zum April 2018 eine kleine Pause ein und startete danach im Sandown Park Handicap, schnitt aber schlechter ab als erwartet worden war und Cool Passion ging danach wieder in eine längere Pause.

Sie hatte sich mit dem Caulfield Plate für ihre Wiederkehr ein ziemlich hartes Rennen ausgesucht, lief aber wieder besser als von ihr erwartet worden war und erreichte einen vierten Platz mit nur knapp über 2 Längen Rückstand auf den Sieger Grey Shadow. Das Rennen wurde über 1100m ausgetragen und Cool Passion hatte mit dem Rennen beweisen können, dass sie von 1100 bis 1400m alle Distanzen meistern kann, allerdings gingen ihr im Gruppe 3 Cape Grim Steaks  über die 1200m die Kräfte aus und sie konnte mit der von Winter Bride gesetzten Zeit nicht mithalten. Generell konnte sie ihre Form aus dem Saisondebüt nicht halten und musste sich auch im Shojun Stakes geschlagen geben, obwohl sie als eine der Favoritinnen gestartet war – mit einer Quote von 9 war sie immerhin vierte/fünfte Fav des Rennesn, welches mit 12 Startern besetzt war, und keiner hatte eine Quote unter 3.8. Das offene Rennen auf dem Provinzkurs in Geelong lag ihr aber nicht und es brauchte die Rückkehr auf die 1400m und den Kurs in Flemington, um einen weiteren Gruppensieg im Hong Kong Jockey Club Stakes zu feiern.

Stilecht gewann sie das 200.000 Dollar Rennen als klare Außenseiterin, indem sie sich die Position der Pacesetterin hart erkämpfte und dann das Tempo bis zum Ziel sogar halten konnte, auch wenn ihr Vorsprung mit jedem Meter vor dem Ziel dahinschmolz. Danach startete sie seit langer Zeit wieder einmal als Favoritin in ein Rennen, und dieses Mal konnte sie tatsächlich auch gewinnen! Wenn auch nur knapp. Der Sieg im Kevin Heffernan Stakes brachte ihr damit den zweiten Sieg in einem Gruppenrennen, wenn auch erneut nur ziemlich knapp.

Danach gönnte sie sich über die Weihnachtszeit eine kleine Pause und startete im Februar 2019 im Yarraman Park Breeders Classic auf Gruppe 2 Ebene. wo sie sich ein spannendes Duell mit der Favoritin Champagne Cuddles lieferte. Wieder übernahm sie die Führung, konnte aber die Favoritin Champagne Cuddles nicht hinter sich halten und musste sich am Ende mit einem guten zweiten Platz begnügen.

Cool Passion lief noch im selben Monat im Gruppe 2 Millie Fox Stakes auf und besuchte damit das erste Mal den Kurs in Rosehill. Dieses Mal wurde ihr aber die Führung verwehrt und sie musste hinter den Pacesettern in die Zielgerade einbiegen. Sie kämpfte weiterhin hart, konnte aber mit der neuen Taktik den Anschluss an die Sieger nicht halten und erreichte „nur“ einen fünften Platz mit 1,4 Längen hinter dem Überraschungssieger White Moss.

Tipps zum Pferd:  Front Runnerin, der man nicht zu viel Leine lassen sollte. Hat auf 1100-1400m zu oft ihre hohe Quote Lügen gestraft um sie nicht immer mal wieder als EW Wette / Tricast in die Exoten zu packen. Hat nach einer Pause noch nie gewonnen, aber öfters platzieren können und lief dabei oft besser als ihre Quote suggeriert hatte. Gewann auf gut und weichem Boden.

Fell Swoop: Der Not A. Single Doubt Sohn hat nach seinerm Debüt im Jahr 2014 auf dem Neuseeland Kurs in Wagga holte er in dem Nachbarland vier Siege in Folge und hätte die Serie auch noch weiter ausbauen können, wenn er nicht beim ersten Sprung im Niveau beim Bledisloe Cup Festival über 1000 einen vierten Platz hätte einstecken müssen. Danach setzte er seine Siegesserie in Australien fort und konnte sich weitere vier Siege in folge sichern, unter anderem in seinem ersten Listed Rennen, dem Testa Rossa Stakes in Caulfield über 1200m.

Er gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2016, wo er noch einmal im Niveau hinaufstieg und im Gruppe 2 Oakleigh Plate startete und den Sieg nur knapp verpasste. Er musste von seinem Jockey Glyn Schofield 200m vor dem Ziel noch einmal stabilisiert werden, bevor er auf den Schlussspurt geschickt wurde – und das Feld ziemlich locker aufrollen konnte. Er verpasste den Sieg gegen Flamberge nur knapp, der Glück hatte den Vorsprung bis ins Ziel retten zu können.

Damit hatte Fell Swoop sich im ersten Gruppe 1 Rennen seiner Karriere extrem gut verkaufen können und es war kein Wunder, dass er sich auf diesem Niveau weiter festbiss. Er startete danach im Banjo Galaxy und dem Darley T J Smith Stakes , wo er erneut mit einem zweiten Platz überraschen konnte. Damit war er nun zwei mal in drei Rennen auf dem höchsten Niveau in Australien unter den ersten beiden Plätzen gelandet und hatte die, die ihn immer noch als Außenseiter behandelten das Gegenteil beweisen.

So war der erste Sieg in einem Gruppenrennen nicht mehr weit weg und er konnte auf Gruppe 2 Ebene das Victory Stakes im April 2016 mit knapp einer halben Länge über 1200m gewinnen. In Doomben hatte er er sich hinter den Führenden gehalten und war 50m vor dem Ziel an die Fornt gekommen, wo er sich relativ souverän bis zur Ziellinie auch halten konnte. Nach dem ersten Gruppensieg gingen auch bei ihm die Quoten auch langsam runter und er lief im Ubet Btc Cup auf Gruppe 1 Ebene als  dritter Favorit auf. Mit seinem fünfte Platz über die 1200m schaffte er dann auch ungefähr das, was von ihm erwartet worden war, auch wenn er auf der Zielgeraden dieses Mal mit seinem Sprint nicht mehr an die Führenden heran kam.

Noch im selben Monat lief er im Gruppe 1 James Boag’s Plate als Favorit auf, vor allem da das Rennen etwas leichter besetzt war. Den Saisonabschluss in Australien konnte er allerdings nicht mit dem erwarteten ersten großen Erfolg auf Gruppe 1 Ebene feiern, sondern musste sich erneut mit einem etwas abgeschlagenen sechsten Platz zufrieden geben. Danach ging Fell Swoop in die Sommerpause (nun, eigentlich Winterpause, da Australien ja auf der Südhalbkugel liegt) und kehrte im Oktober 2016 wieder zurück auf die Rennstrecke., wo er nach einem Warmmacher im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stks einen Platz erreiche, wieder auf Gruppe 1 Niveau auflief. Dieses Mal startete er im Gruppe 1 Manikato Stakes, welches auf dem Papier von dem damals überragenden Chautauqua hätte dominiert werden sollen, aber der Favorit enttäuschte und Fell Swoop konnte mit einem zweiten Platz wieder einmal überraschen.

Auch im Darley Classic, einen Monat später erneut auf Gruppe 1 Ebene, erreichte Fell Swoop wieder einen ausbezahlten Platz und konnte sich damit auch im zweiten Herbst hintereinander auf Gruppe 1 Ebene gut präsentieren.

Im Frühjahr startete er dann nach einer Pause im Gruppe 1 Oakleigh Platz und danach im Galaxy Plate, wo er mit einem sechsten Platz und fast 7 Längen Rückstand allerdings keine Chance auf den Sieg hatte. Beide Rennen verliefen nicht nach Plan und Fell Swoop konnte auf den letzten Metern keinen Boden auf die jeweils führenden gutmachen. Das zweite Rennen war allerdings auch auf schwerem Boden und Fell Swoop konnte danach im T J Smith Stakes auf schwerem Boden zeigen, dass er mit leicht anderer Taktik auch auf diesem Boden eine gute Leistung erbringen konnte. So wurde er nur 100m vor dem Ziel von Chautauqua und English überholt und sicherte sich einen unangefochtenen dritten Platz.

Trotzdem schaffte er danach im James Boag’s Premium Doomben 10.0000 es nicht, auf dem weichen Boden an den Sieger Redzel heranzukommen, kam weit in die letzte Kurve und fiel schnell zurück. Das Rennen war stark besetzt, aber eigentlich war Fell Swoop als einer der Favoriten gehandelt worden und hätte es wohl besser schaffen sollen seinen Schlusssprint anzusetzen. Auch nach der Sommerpause im Gruppe 2 Bowermans Office Furniture Shorts gelang es ihm nicht, auf Redzel oder Ball Of Muscle noch weiter aufzuschließen, das Feld kam aber auch dicht gepackt ins Ziel und die ersten sieben waren nur 2 Längen auseinandergezogen. Auch im Premiere Stakes blieb er sozusagen im Verkehr stecken und kreuzte die Hufe mit den Pferden vor sich und auch im Gruppe 1 The Everest hielt die Pechsträhne weiter an, was in einem letzten Platz resultierte. Der Anschluss an die Spitzengruppe in diesem Herbst war damit komplett verpasst und das war Grund genug eine längere Pause bis zum Ata/bob Hoysted Handicap im März 2018, wo er als Favorit erneut leicht enttäuschte und „nur“ einen fünften Platz erreichen konnte. Das Feld war wieder nicht weit auseinander gezogen und Fell Swoop kämpfte bis zum Ziel hart um jede Länge, schaffte es aber wieder nicht die nötigen Längen auf die Sieger einholen.

Die Niederlage danach im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes war mehr als verzeihbar, war er doch mit einem extrem hohen Gewicht ins Rennen gegangen und seine Niederlage gegen den sechs Kilo leichteren Sieger war wohl mehr als voraussehbar. Trotzdem war die Niederlage in einem Gruppe 3 Rennen der Grund, warum er im Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes einen Monat später als klarer Außenseiter auflief. Die Experten hatten recht und Fell Swoop hatte auf dem guten Untergrund keine Chance auf den Sieg und kam mit gut 8,5 Längen Rücktstand auf Trapeze Artist und Redzel ins Ziel. Die schlechte Leistung war erneut der Grund warum Fell Swoop danach gleich in die Saisonpause ging und dieser erst im November beendete.

Auch dort im Absolut Stakes schaffte er nur einen fünften Platz, war aber unter einer Länge hinter dem Sieger und kam damit mit seinem fünften Platz trotzdem in solider Form zurück auf die Rennstrekce. Trotzdem senkte er sein Niveau noch ein wenig mit seinem nächsten Start im Razor Sharp Stakes auf Listed Ebene und konnte den klaren Favoriten Cradle Mountain mit zwei Längen deklassieren. Damit war er zum Favoriten des Christmas Classic, ebenfalls auf Listed Ebene, geworden, schaffte es aber unter seinem hohen Gewicht seine Führung bis zum Ziel aufrecht zu erhalten und wurde von Alizee, die das selbe Gewicht tragen musste, 100m vor dem Ziel überholt und abgehängt.

Im Januar lief er im Gruppe 2 Mortimer Australia Stakes auf und konnte sich dort über die 1200m mit seiner Front Runner Taktik wieder auf einen guten zweiten Platz vorkämpfen, auch wenn er wieder nicht alle Konkurrenten hinter sich halten konnten, und dieses Mal war es Whispering Brook, der Favorit des Rennens, der ihn 200m vor dem Ziel überholte. Fell Swoop gab nicht leichtfertig nach, aber er hatte erneut nicht die Kraft um den Favoriten hinter sich zu lassen.

Tipps zum Pferd: Sprint über 1200m, kann auch auf dem schweren Boden gute Leistungen zeigen. Fell Swoop hat sich über die Jahre als einer der konstantesten 1200m  Sprinter in Australien etablieren können, aber seine Ausbeute an Siegen auf höchstem Niveau sind eher mager. Er ist einer der möglichen Pacemaker des Rennens und kann auf weichem und schwerem Boden durchaus gute Leistungen zeigen.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Monaten immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Es hat eine Weile gedauert, bevor er in Gang kam, aber spätestens mit der Saison 17/18 nach der Winterpause hat Kementari ansatzweise zeigen können was in ihm steckt, auch wenn es zuletzt immer wieder zu Ladehemmungen und Fehlzündungen zu kommen schien.
Kemetari trat im Caulfield Guineas zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,

https://youtube.com/watch?v=kKMcupIViRw%3Ffeature%3Doembed
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.
Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter.

Tipps zum Pferd:

Trapeze Artist: Der Snitzel Sohn ist immer mal wieder für eine Überraschung gut, aber extrem inkonstant. Nach dem ersten Sieg auf Gruppenebene im Gruppe 3  Black Opal Stakes 2017 folgten eine Reihe von Niederlagen bis zum völlig überraschenden Sieg im De Bortoli Golden Rose 2017. Dort startete er eigentlich als klarer 64/1+ Außenseiter, kam aber über 4 Längen vor dem nächsten Verfolger ins Ziel, was niemand so erwartet hätte. Er startete danach im Coolmore Stud Stakes als Mitfavorit, lief aber nur auf dem fünfzehnten Platz ins Ziel ein. Nach dem Jahreswechsel und drei Monaten Pause lief er im Gruppe 2 Expressway Stake auf Gruppe 2 Ebene wieder zur Form auf und konnte sich knapp gegen Showtime und Addictive Nation durchsetzen. Danach wurde das Niveau planmäßig wieder etwas angehoben und er versuchte sich im Gruppe 1 Chandon S Hobartville Stakes gegen Kementari und Pierata, nur um das Duell am Ende deutlich mit fast 2 Längen zu verlieren. Die selben Konkurrenten liefen auch im Group 1 Randwick Guineas wieder gegen ihn auf, und wieder betrug der Rückstand gut 2 Längen auf Kementari.

Trapeze Artist zeigte allerdings im Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, dass er mehr als nur ein sehr talentierter Front Runner ist und auch mit anderen Taktiken auf der höchsten Ebene durchaus für Gefahr sorgen kann

Redzel und In Her Time mühten sich redlich, Trapeze Artist am Ende noch zu verfolgen, aber nachdem Redzel das Tempo vorgegeben hatte und Trapeze Artist außen in die Zielgerade eingeschwungen war, beschleunigte er locker am Rest des Feldes vorbei und konnte so den Favoriten einen ziemlichen Schock versetzen.

Noch im selben Monat lief er dann im Gruppe 1 Schweppes All Aged Stakes auf, dieses Mal als Favorit.

Die Distanz war 200m länger und damit trotzdem noch im Bereich, den Trapeze Artist bereits kannte. Er hatte mit Showtime einen Pacesetter und Trapeze Artist kam gut in die Zielgerade, musste sich aber langsam nach vorne kämpfen, denn Le Romain und Showtime gaben nur sehr wiederwillig nach. Trapeze Artist kam langsam aber sicher nach vorne und gewann erneut verdient, hatte aber deutlich mehr Mühe als gegen Redzel zuvor und Le Romain, der Zweite des Rennens, musste auch noch mehr Gewicht tragen als der Sieger.

Mit nunmehr drei hervorragenden Leistungen auf Gruppe 1 Ebene hintereinander gönnte sich Trapeze Artist eine kleine Pause, die mit dem Start im Gruppe 2 Theo Marks Stakes im September beendet wurde. Der Lauf auf weichem Boden lag Trapeze Artist nicht wirklich, aber auch beim zweiten Lauf in der neuen Saison auf dem besseren Boden kam Trapeze Artist viel zu spät in Gang und scheiterte mit gut 1.7 Längen an Santa Ana Lane, der die Führung auf der Zielgeraden gegen Shoals verteidigen konnte.

Trapeze Artist war weit in die letzte Kurve gekommen und hatte daher zu viel Raum verschenkt, einen Fehler den er im The Everest nicht wiederholte. Das Gruppe 1 Rennen ist eines der Highlights im australischen Herbst und zieht die stärksten 1200m Läufer des Landes an, die aber mit dem schweren Boden zu kämpfen hatten und alles andere als gut Vorraussetzungen für das Rennen vorgefunden haben. Trapeze Artist kam wieder etwas weit in die letzte Kurve, fand aber eine freie Bahn vor und gab Gas. Redzel konnte er zwar nicht mehr einsammeln, aber der zweite Platz war ihm mehr als sicher mit dieser Leistung

Eine kleine Pause vom Oktober bis Februar wurde im Gruppe 2 Espressway Stakes beendet, welches mit Alizee, Hartnell und Le Romain aber hart besetzt war und Trapeze Artist war 250m vor dem Ziel schon klar geschlagen. Heute kann er im zweiten Rennen nach der Pause eventuell eine bessere Leistung zeigen, vor allem da der Untergrund wieder ein wenig abtrocknet.

Tipps zum Pferd: Kommt spät in den Rennen in Gang, kann auch gut auf schwerem Boden laufen. Gewann alle seine Gruppe 1 Rennen aber auf gutem Untergrund, zwei davon über 1400m. Kann aber auch über 1200m gefährlich werden, 1600m scheinen ehr außerhalb seiner Reichweite zu liegen. Hat kein Problem mit großen Feldern.

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

Shoals belegte am 8. September den ersten Platz in der Gruppe II Ian McEwen Stakes auf dem Kurs in Moonee Valley. Sein Trainer Freedman hatte bereits im Vorfeld angedeutet, dass der Vierjährige als nächstes im Gruppe II Premiere Stakes antreten wird und dort über 1200m in Randwick auflaufen wird.  Shaosl gewann bereits bei seinem zweiten Start sein erstes Gruppenrennen im Thoroughbred Breeders Stakes und lies danach einen weiteren Sieg im P. Sykes Stakes auf Gruppe 2 Ebene folgen.

Nach einer fünfmonatigen Pause gewann sie das Mitchelton Stakes auf Listed Ebene und lief danach im Thousand Guineas Tiral auf, wo er gegen Booker und die Favoritin Catchy auflief. Am Ende konnte er Catchy knapp schlagen, aber Booker gewann das Rennen und auch bein eigentlichen Thousand Guineas zwei Wochen später gab es eine Starterin, die am Ende vor ihr ins Ziel einlief. Aloisia gewann das Rennen als Außenseiterin, aber wieder konnte Shoals die eigentliche Favoritin Alizee in diesem Rennen schlagen.

Nach zwei Rennen, in dem Shoals die eigentliche Favoritin des Rennens schlagen konnte, startete sie im Myer Classic auf Gruppe 1 Ebene als Favoritin, und wurde diesem Rang auch haarscharf gerecht. Eckstein hätte ihr fast den Tag verdorben und einen riesigen Schock gelandet, so errang Shoals aber ihren ersten Gruppe 1 Sieg seiner Karriere.

Sie gönnte sich danach eine kleine Pause und kam im Kevin Hayes Stakes auf Gruppe 3 Ebene zurück,brauchte aber den Lauf um ihre Form wieder zu finden, die sie im nachfolgenden Premium Surround Stakes auf Gruppe 1 Ebene wieder unter Beweis stellen konnte. Sie gewann ihr zweites Gruppe 1 Rennen gegen Torvil

Shoals hatte sich an der Front platziert und gab mit das Tempo vor und hatte so auf der Zielgeraden freie Bahn für den Schlussprint, der sie am Ende klar vor dem Feld platzierte. Shoals machte eine zweimonatige Pause bis zum nächsten Start auf Grupe 1 Ebene im Robert Sangster Stakes, welches sie erneut für sich entscheiden konnte. Catchy und Secret Agenda konnten nicht feuern und Shoals konnte das Feld dieses Mal von hinten aufrollen

https://www.youtube.com/watch?v=qxJ3wuOLUYg

Shoals kam außen am Feld in die Zielgerade und beschleunigte in der Mitte der Bahn an den Rest der Konkurrenten vorbei, was ihm den zweiten Gruppe 1 Sieg hintereinander bescherte.

Danach ging es in die Winterpause, die mit dem Start im Mittys Mcewen Stakes auf Gruppe 2 Ebene beendet wurde – dort war er noch nicht ganz fit, aber beim zweiten Start in der neuen Saison, dem Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes konnte sie schon wieder zeigen was sie kann. Dort traf sie auf Redzel, Santa Ana Lane, In Her Time und Trapeze Artist, was das Rennen locker eines Gruppe 1 Rennens würdig macht. Auch die 500.000 $ Preisgeld sprechen dafür dass das Santos Coffee Premiere Stakes alles anderes als ein normales Gruppe 2 Rennen ist und den zweiten Platz, den Shoals sich dort sichern konnte

Santa Ana Lane hatte sich von der Front einen schönen Vorteil an der Innenbahn verschaffen und Shoals kam in der Mitte der Rennbahn erst spät in Gang, überholte aber die meisten der anderen hochklassigen Rennpferde und hätte nur noch wenige Meter mehr Distanz gebraucht, um auch Santa Ana Lane noch einzusammeln

Der Schlussprint war Grund genug um sie als Favoritin in das The Everest zu schicken. Das 13.000.000$ Dollar Rennen stand dieses Jahr aber unter keinem guten Stern und Shoals blieb praktisch im schweren Boden stecken und konnte nichts von ihren Finisher Qualitäten zeigen

Heute kehrt sie nach einer erneuten pause zurück auf die Rennstrecke, was ihr in der Vergangenheit oft eine gesteigerte Leistung eingebracht hat. Sie ist viel besser, als sie in ihrem letzten Rennen zeigen konnte und hat auf dem Kurs hier in Randwick ihren Sieg im Premium Surround Stakes feiern können.

Tipps zum Pferd:  Kommt spät in ihren Rennen in Gang, kann aber ernorme Geschwindigkeit auf der Zielgeraden aufbauen und profitiert daher davon, wenn das Feld nicht zu weit außeinandergezogen wird.


Kementari im C F Orr

Pferderennen in Australien

James Cummings, seines Zeichen erfolgreicher Trainer für das Godolphin, Syndikat, schaut hoffnungsvoll auf seinen Schützling Kementari und seine Rückkehr auf die Rennstrecke im C F Orr-Stakes in Caulfield am Samstag, wie James Cummings der Zeitung gegenüber sagte, sei das C F Orr Stakestder perfekte Start für die beste Kampagne des Pferdes, die wir bis jetzt bei Kementari bewundern dürften.

Kementari war in der Vergangenheit nicht gerade ein Frühlingspferd und war in zwei vorherigen Kampagnen nicht erfolgreich gewesen, obwohl er in einigen herausragenden Gruppe-Eins-Rennen wie den Caulfield Guineas, Memsie Stakes und Manikato Stakes platzieren konnte – von Kementari konnte man allerdings mehr erwarten und einige Platzierungen sind nicht das, was man von ihm sehen will.

Drei der vier Siege von Kementari kamen im vergangenen Herbst, darunter das Gruppe 1 Randwick Guineas, sowie viele weitere Rennen – dazu unten mehr.

Letztes Jahr startete Kementrari in die neue Saison mit einem Erfolg beim Eskimo Prince Stakes, die letztes Jahr am entsprechenden Wochenende ausgetragen wurden, was bei Cummings Hoffnungen für den Start in diesem Jahr aufkeimen lässt

„Wir hatten einen guten Start in das Jahr, und ich denke, wir können mit Kementari in der Gruppe Eins loslegen“, sagte Cummings.

„Hoffentlich kann dies seine beste Kampagne bisher werden und er hat uns im Training im Vorfeld bisher nicht enttäuscht. „Das C F Orr ist ein althergebrachtes Rennen mit viel Tradition, und ich habe sehr viel Respekt gegenüber seinen Gegnern, deshalb muss Kementari auch unbedingt auf einem sehr hohen Niveau zurückkehren.

„Wir wollen uns nicht zu sehr auf das konzentrieren, was in seiner Kampagne noch weiter auf ihn zu kommt, sondern vor allem darauf konzentrieren, dass er hier beim ersten Start liefern kann – auch wenn es nur ein Bruchteil dessen ist, was er in der Vergangenheit gezeigt hat“

Dies ist ein hervorragendes Rennen für ihn, um sich selbst in der Gruppe 1 in der neuen Saison in einem Altersgewichtsrennen zu testen“, sagte Cummings.

„Ich kann mir vorstellen, dass er gegen diese Pferde eine wirklich gute Figur abgeben wird.“


09.02.2019 – Caulfield – C F Orr Stakes – Kementari

Pferdewetten News

06:50 C.F. Orr Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Zu den wichtigsten Startern:

Brave Smash: Der Tosen Phantom Sohn scheint sich unter Trainer Darren Weir so langsam zu Bestform zu entwickeln und konnte zuletzt einen seiner größten Erfolge bisher feiern.

Der zweite Frühling für den aus Japan stammenden Hengst begann nach der Winterpause 2017 mit einem Sieg im Strathmore Community Bendigo Bank Stakes und einem zweiten Platz im Testa Rossa Stakes, zwei soliden aber nicht hochklassigen Handciaps. Dementsprechend startete er im Gruppe 1 The Everest in Randwick im Oktober auch als klarer Außenseiter, schaffte aber einen überraschend guten dritten Platz hinter Redzel und Vega Magic. Der designierte Front Runner konnte mit den hoch gehandelten Konkurrenten lange mithalten und konnte den heranstürmenden Chautauqua noch knapp hinter sich halten

Im Gruppe 2 Draught Australia Stakes  trat er dann gegen gegen Thronum an, der das Feld sofort anführte und die Führung auch bis zum Ende nicht mehr abgab, was die bevorzugte Taktik von Brave Smah ruinierte. Dagegen kam gegen Ende Mr Sneaky noch einmal deutlich an ihn heran, schaffte es aber nicht die entscheidende Länge zu überbrücken. Eigentlich war in diesem Aufeinandertreffen Brave Smash als Favorit ins Rennen gegangen und hätte das Feld dominieren sollen, so kam er aber nur als abgeschlagener Fünfter ins Ziel Es wurde mit Spannung erwartet, ob Brave Smash in den folgenden Rennen wieder zu einer besseren Form zurück findet oder ob diese Niederlage nicht die realistische Einschätzung der bestmöglichen Form war. Mr Sneaky war von Tosen Stardom beim Toorak Handicap zuvor schon ziemlich eingenordet worden und das Rennen schien nicht gerade immens stark besetzt gewesen zu sein. Thronum schaffte es allerdings im nachfolgenden C.F. Orr Stakes nicht noch einmal, dem Feld mit einem Tempowechsel zu entfleuchen, was auch an der starken Konkurrenz um die Führung. Wirklich weit hinter den Sieger war Thornum aber mit einem Rückstand von unter einer halben Länge auch wieder nicht, aber Brave Smash hatte aufgepasst und kam auf einem dritten Rang, nur einen Nacken hinter dem Sieger Hartnell ins Ziel. Der Lauf war fulminant und obwohl er im Gruppe 1 C.F. Orr Stakes er das erste Mal ohne Blinker starten musste, machte dabei aber eine hervorragende Figur. Wenig überraschend blieben die Blinker auch im nachfolgenden  Gruppe 1 Futurity Stakes aus, dieses Mal hatte Brave Smash das Fled aber an der Front fest im Griff und gewann gegen den stark auflaufenden Tosen Stardom am Ende mit fast einer Länge Vorsprung. Dabei war das Rennen mit Humidor, Mr Sneaky und Mighty Boss auch ansonsten recht gut besetzt, aber natürlich gehört das Rennen trotz Gruppe 1 Status nicht zu den härtesten Gruppe 1 Rennen in Australien, was Brave Smash trotz des letzten Gruppe 1 Erfolgs im nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Lexus Newmarket nicht als Schwergewicht auflaufen lies. Das gute Gewicht nutzte Brave Smash auch gleich, um in den Gruppe 1 Rennen noch einmal in Bestform aufzulaufen und ging nur mit einem Nacken gegen Redkirk Warrior unter.

Auf dem geraden Kurs trennten sich die Gruppen der Starter wieder in eine Gruppe auf der nahen und eine auf der weiten Seite des Tracks und Brave Smash sicherte sich auf den letzten 150m die Führung, konnte diese aber nicht ganz bis zum Ziel halten, denn auf der anderen Seite des Tracks schoss noch Redkirk Warrior heran, der in einem Foto Finish sich gegen Brave Smash durchsetzen konnte.

Diese persönliche Bestleistung konnte Brave Smash im nachfolgenden Darley T J Smith Stakes gegen ähnliche Konkurrenz unter höherem Gewicht nicht wiederholen, aber immerhin hielt er eine Weile gut mit, bis ihm die Puste ausging und er weit zurückfiel. Nur drei Wochen später lief er im Schweppes All Aged Stakes erneut auf Gruppe 1 Ebene auf und musste sich dieses Mal aber noch deutlicher geschlagen geben, was wohl aus einer Mischung aus längerer Distanz und zu kurzer Pause gelegen hat.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Monaten immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Es hat eine Weile gedauert, bevor er in Gang kam, aber spätestens mit der Saison 17/18 nach der Winterpause hat Kementari ansatzweise zeigen können was in ihm steckt, auch wenn es zuletzt immer wieder zu Ladehemmungen und Fehlzündungen zu kommen schien.
Kemetari trat im Caulfield Guineas zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,

https://youtube.com/watch?v=kKMcupIViRw%3Ffeature%3Doembed
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.
Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter.

Redkirk Warrior Der Notnowcato Sohn feierte seinen ersten richtig großen Erfolg im Gruppe 1 Lexus Newmarket im Jahr 2017, wo er überraschend als Außenseiter das mit 1.250.000 AUD recht deutlich gewinnen konnte. Zwar schaffte er zunächst nicht, diesen Erfolg in anderen Rennen zu wiederholen, aber nach dem Jahreswechsel 2017/2018 kam er dann wieder so richtig gut in Form und gewann hintereinander das Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes sowie zum zweiten Mal das Lexus Newmarket

Zwischen diesen beeindruckenden Siegen im Lexus Newmarket gab es allerdings eine lange Durststrecke und er floppte bis auf den Start im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality durchgängig. Das Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality war allerdings auch stark besetzt und auch die Form aus diesem Rennen kann sich sehen lassen, so dass der zweite Sieg auf Gruppe 1  Niveau im Black Caviar Lightning Stakes nicht ganz überraschend kam. Redzel war auf dem Papier der klare Favorit und eine Nummer zu groß für Redkirk Warrior, am Ende hielt der Außenseiter aber beneidenswert durch und kam einen Kopf vor dem aufschließenden Redkirk Warrior ins Ziel.

Also: Der derzeit beste Sprinter aus Australien, Redkirk Warrior, besucht Royal Ascot, was ein Fest für die Fans werden sollte. Er ist natürlich vor dem Trip Down Under schon einmal hier gewesen und er kommt auf dem ehemaligen Heimatboden und der Rennstrecke hervorragend zurecht, schließlich hat er hier schon einmal gewonnen, wenn auch über eine andere Strecke und mit einem anderen Namen, nämlich im Juli 2014, als er von William Haggas trainiert wurde und einfach nur als Redkirk bekannt war. Damals gewann er zwar nur ein Handicap, aber wenigstens weiß man, dass er in England auch auf diesem Kurs agieren kann.

Nach den erstens Ausflügen in England ging es dann auf die große Weltreise, so ging er als Favorit für das Hong Kong Derby an den Start, bevor er wieder nach Australien wechselte, wo er sich als brillanter Sprinter auf höchstem Niveau etablierte. So schaffte er drei Siege auf Gruppe 1 Niveau gegen die besten versammelten Sprinter im Australien, etwa im wichtigsten Sprintrennen Australiens, dem Newmarket Handicap. Zurück in England startete er im Diamond Jubilee Stakes, und sein Trainer zeigte sich im Vorfeld absolut zuversichtlich, wie aus den Interviews zu erkennen war:

Sein Trainer David Hayes – der bisher zwei Pferde ohne Erfolg nach Ascot geschickt hatte – sagte: „Wenn in Australien ein Pferd eines der größten Handicaps auf Gruppe 1 Niveau gewinnt, wie den Melbourne Cup, Doncaster oder Newmarket und dabei die Nummer Eins trägt, weiß man: Das ist ein sehr gutes Pferd.“

Redkirk Warrior hat das geschafft, also ist es ein Vorteil, wieder in einem Altersgewichtsrennen starten zu können. Er ist in sehr guter Verfassung. Ehrlich gesagt, wenn er in dieser Form in eine Gruppe 1 Rennen zu Hause gehen würde, wäre ich sehr zuversichtlich. Der Unterschied ist jedoch, dass es sich um ein großes internationales Rennen und eine sehr gute Austragung dieses Jahr handelt.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Hayes noch hinzu: „Ich weiß zumindest, dass er in Ascot gewonnen hat – selbst Harry Angel hat das noch nicht getan.“

So ganz geklappt hat der Einstand in der neuen alten Heimat allerdings nicht und Redkirk Warrior kam früh unter Druck und musste am Ende die anderen Favoriten ziehen lassen, um sich auf dem zehnten Platz ins Ziel einzufinden.

Heute soll es aber nun klappen – Für diese Aufgabe hat der Trainer den Jockey Regan Bayliss eingeflogen, und Co-Trainer Ben Hayes sagte: „Er ist von einem schlechten Lauf zurück gekommen. Er war schon viel länger hier und hatte mehr Zeit sich einzuleben. Er ist viel fitter und ich erwarte, dass er seine Form steigert und viel besser läuft. „ 


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