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Kementari

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Kementari im C F Orr

Pferderennen in Australien

James Cummings, seines Zeichen erfolgreicher Trainer für das Godolphin, Syndikat, schaut hoffnungsvoll auf seinen Schützling Kementari und seine Rückkehr auf die Rennstrecke im C F Orr-Stakes in Caulfield am Samstag, wie James Cummings der Zeitung gegenüber sagte, sei das C F Orr Stakestder perfekte Start für die beste Kampagne des Pferdes, die wir bis jetzt bei Kementari bewundern dürften.

Kementari war in der Vergangenheit nicht gerade ein Frühlingspferd und war in zwei vorherigen Kampagnen nicht erfolgreich gewesen, obwohl er in einigen herausragenden Gruppe-Eins-Rennen wie den Caulfield Guineas, Memsie Stakes und Manikato Stakes platzieren konnte – von Kementari konnte man allerdings mehr erwarten und einige Platzierungen sind nicht das, was man von ihm sehen will.

Drei der vier Siege von Kementari kamen im vergangenen Herbst, darunter das Gruppe 1 Randwick Guineas, sowie viele weitere Rennen – dazu unten mehr.

Letztes Jahr startete Kementrari in die neue Saison mit einem Erfolg beim Eskimo Prince Stakes, die letztes Jahr am entsprechenden Wochenende ausgetragen wurden, was bei Cummings Hoffnungen für den Start in diesem Jahr aufkeimen lässt

„Wir hatten einen guten Start in das Jahr, und ich denke, wir können mit Kementari in der Gruppe Eins loslegen“, sagte Cummings.

„Hoffentlich kann dies seine beste Kampagne bisher werden und er hat uns im Training im Vorfeld bisher nicht enttäuscht. „Das C F Orr ist ein althergebrachtes Rennen mit viel Tradition, und ich habe sehr viel Respekt gegenüber seinen Gegnern, deshalb muss Kementari auch unbedingt auf einem sehr hohen Niveau zurückkehren.

„Wir wollen uns nicht zu sehr auf das konzentrieren, was in seiner Kampagne noch weiter auf ihn zu kommt, sondern vor allem darauf konzentrieren, dass er hier beim ersten Start liefern kann – auch wenn es nur ein Bruchteil dessen ist, was er in der Vergangenheit gezeigt hat“

Dies ist ein hervorragendes Rennen für ihn, um sich selbst in der Gruppe 1 in der neuen Saison in einem Altersgewichtsrennen zu testen“, sagte Cummings.

„Ich kann mir vorstellen, dass er gegen diese Pferde eine wirklich gute Figur abgeben wird.“


Flemington – 10.11.2018 – Vrc Sprint Classic – Pick Redkirk Warrior / Redzel

Pferderennen in Australien

06:10 Vrc Sprint Classic – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | | Distanz: 1.200 m | Preisgeld: 1.000.000 AUD
Flachrennen | Geläuf: Gras

 

Brave Smash: Der Tosen Phantom Sohn scheint sich unter Trainer Darren Weir so langsam zu Bestform zu entwickeln und konnte zuletzt einen seiner größten Erfolge bisher feiern.

Der zweite Frühling für den aus Japan stammenden Hengst begann nach der Winterpause 2017 mit einem Sieg im Strathmore Community Bendigo Bank Stakes und einem zweiten Platz im Testa Rossa Stakes, zwei soliden aber nicht hochklassigen Handciaps. Dementsprechend startete er im Gruppe 1 The Everest in Randwick im Oktober auch als klarer Außenseiter, schaffte aber einen überraschend guten dritten Platz hinter Redzel und Vega Magic. Der designierte Front Runner konnte mit den hoch gehandelten Konkurrenten lange mithalten und konnte den heranstürmenden Chautauqua noch knapp hinter sich halten

Im Gruppe 2 Draught Australia Stakes  trat er dann gegen gegen Thronum an, der das Feld sofort anführte und die Führung auch bis zum Ende nicht mehr abgab, was die bevorzugte Taktik von Brave Smah ruinierte. Dagegen kam gegen Ende Mr Sneaky noch einmal deutlich an ihn heran, schaffte es aber nicht die entscheidende Länge zu überbrücken. Eigentlich war in diesem Aufeinandertreffen Brave Smash als Favorit ins Rennen gegangen und hätte das Feld dominieren sollen, so kam er aber nur als abgeschlagener Fünfter ins Ziel Es wurde mit Spannung erwartet, ob Brave Smash in den folgenden Rennen wieder zu einer besseren Form zurück findet oder ob diese Niederlage nicht die realistische Einschätzung der bestmöglichen Form war. Mr Sneaky war von Tosen Stardom beim Toorak Handicap zuvor schon ziemlich eingenordet worden und das Rennen schien nicht gerade immens stark besetzt gewesen zu sein. Thronum schaffte es allerdings im nachfolgenden C.F. Orr Stakes nicht noch einmal, dem Feld mit einem Tempowechsel zu entfleuchen, was auch an der starken Konkurrenz um die Führung. Wirklich weit hinter den Sieger war Thornum aber mit einem Rückstand von unter einer halben Länge auch wieder nicht, aber Brave Smash hatte aufgepasst und kam auf einem dritten Rang, nur einen Nacken hinter dem Sieger Hartnell ins Ziel. Der Lauf war fulminant und obwohl er im Gruppe 1 C.F. Orr Stakes er das erste Mal ohne Blinker starten musste, machte dabei aber eine hervorragende Figur. Wenig überraschend blieben die Blinker auch im nachfolgenden  Gruppe 1 Futurity Stakes aus, dieses Mal hatte Brave Smash das Fled aber an der Front fest im Griff und gewann gegen den stark auflaufenden Tosen Stardom am Ende mit fast einer Länge Vorsprung. Dabei war das Rennen mit Humidor, Mr Sneaky und Mighty Boss auch ansonsten recht gut besetzt, aber natürlich gehört das Rennen trotz Gruppe 1 Status nicht zu den härtesten Gruppe 1 Rennen in Australien, was Brave Smash trotz des letzten Gruppe 1 Erfolgs im nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Lexus Newmarket nicht als Schwergewicht auflaufen lies. Das gute Gewicht nutzte Brave Smash auch gleich, um in den Gruppe 1 Rennen noch einmal in Bestform aufzulaufen und ging nur mit einem Nacken gegen Redkirk Warrior unter.

Auf dem geraden Kurs trennten sich die Gruppen der Starter wieder in eine Gruppe auf der nahen und eine auf der weiten Seite des Tracks und Brave Smash sicherte sich auf den letzten 150m die Führung, konnte diese aber nicht ganz bis zum Ziel halten, denn auf der anderen Seite des Tracks schoss noch Redkirk Warrior heran, der in einem Foto Finish sich gegen Brave Smash durchsetzen konnte.

Diese persönliche Bestleistung konnte Brave Smash im nachfolgenden Darley T J Smith Stakes gegen ähnliche Konkurrenz unter höherem Gewicht nicht wiederholen, aber immerhin hielt er eine Weile gut mit, bis ihm die Puste ausging und er weit zurückfiel. Nur drei Wochen später lief er im Schweppes All Aged Stakes erneut auf Gruppe 1 Ebene auf und musste sich dieses Mal aber noch deutlicher geschlagen geben, was wohl aus einer Mischung aus längerer Distanz und zu kurzer Pause gelegen hat.
Fleet Review: Der War Front Sohn von Aiden O’Brien ist heute die Hauptchance des erfolgsverwöhnten Trainers, allerdings lässt die Ausebeute an Siegen bisher etwas zu wünschen übrig. Fleet Review war letztes Jahr guter Form, vor allem der zweite Platz im Middle Park Stakes auf Gruppe 1 Ebene wäre da zu erwähnen, und kam nach seiner Winterpause bei seinem Saisondebüt mit einem guten dritten Platz in Navan im Committed Stakes auf Listed Ebene zurück. Bei seinem Start in Naas im Gruppe 3 Goffs Lacken Stakes trat er gegen seinen Stallgefährten und Favoriten Sioux Nation an und konnte diesen über lange Zeit unter Druck setzen und wurde immerhin am Ende Zweiter. Der Versuch im Commonwealth Cup als Supporter für Sioux Nation wurde für beide O’Brien Schützlinge zum Desaster, dafür gewann er das Creekside Dash Stakes gegen Intelligence Cross und sicherte sich damit den dritten Sieg in seiner Karriere. Er verbesserte die Form mit einem dritten Platz im July Cup hinter Brando, könnte aber diengesetzten erwartungen danach nicht ganz erfüllen.

In Her Time: Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sich.

Beim zweiten Lauf nach der Jahreswende ging es in das Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, wo Redzel das Tempo setzte und In Her Time ihn auf der Ziellinie einsammeln wollte – das tat am Ende allerdings Trapeze Artist, der überraschend stark zum Ziel zog und den Rest des Feldes fast deklassierte. Redzel wehrte sich mit Händen und Hufen und verlor zwei Längen auf den Sieger, mit noch einmal zwei Längen auf In Her Time hinter sich. Das Rennen war trotzdem gut, der Start im Kirin Doomben 10.000 danach allerdings eine klare Enttäuschung. In Her Time war als Favoritin hinter Redzel gestartet, musste aber auf der Zielgeraden einsehen, dass es heute nicht reichen würde und ging auf den neunten Platz ins Ziel.

Sie ist besser als sie dort gezeigt hat und sie wäre sicher mit etwas mehr Glück auf dem passenden weichem Boden weiter vorne gewesen, aber English ist auf dem Untergrund auch eine Macht und gewann verdient an diesem Tag. Heute folgt das Saisondebüt noch fünf Monaten Pause und In Her Time hat sich ein Rennen ausgesucht, in dem Redzel und Trapeze Artist als Konkurrenten bisher immer die Oberhand in vergangenen Duellen hatten und dementsprechend ist das heute ein ziemlicher Brocken.
Intelligence Cross: Letztes Jahr schon unter den Außenseitern für den Prix Maurice De Gheest, dieses Jahr der klarste Außenseiter im Feld. Schon letztes Jahr musste er in diesem Rennen früh die Segel streichen, zusammen mit seinem Stallgefährten Caravaggio, der als Favorit auflief. Seine Rennen dieses Jahr geben nicht viel Hoffnung auf einen Platz, auch wenn man einen Starter, der immer wieder als Unterstützer für seine Stallgefährten ins Rennen geschickt wird, nie ganz ausschließen kann.

 

Invincible Star: Der I Am Invincible Sohn von Gai Bot gewann letztes Jahr auf Anhieb sein erstes Gruppenrennen und verzeichnete beim Gruppe 3 Ottawa Stakes einen famosen Sieg. So ganz anschließen konnte Invincible Star im Jeep Magic Millions 2Yo Classic danach nicht mehr und auch der dritte Versuch im Scarborough Stakes auf Gruppe 3 Ebene wollte alles andere als rund laufen. Invincible Star lief jedes Mal zu solider Form auf, konnte aber nie die im Rennen auftretenden Probleme kompensieren und musste am Ende zurückstecken, obwohl mehr in den Rennen drin gewesen wäre. Im Gruppe 3 Thoroughbred Club Stakes im Oktober 2017 schaffte er dann wieder den erhofften Durchbruch und den nächsten Sieg. Mit zwei Gruppe 3 Siegen im Rücken ging es dann in Richtung des Coolmore Stud Stakes in Flemington, einem der letzten wirklichen Tests für die Dreijährigen vor dem Jahreswechsel. Invincible Star lief dabei sein bestes Rennen bis dato und wurde von Merchant Navy nur auf dem letzten Metern un einen Nacken geschlagen. Dabei hatte sich Invincible Star mit einem anschaulichen Tempowechsel einige Längen vom Feld abgesetzt und sah 100m vor dem Ziel noch wie der sichere Sieger aus.

Im Gruppe 3 Concorde Stakes sollte nach einigen Rückschlägen und einer sehr langen Pause das Saisondebüt folgen und das gegen eine sehr starke Konkurrenz, unter anderem musste er gegen Redzel ran, der das Feld wie erwartet schlagen konnte. Heute könnte er nach einem Warmmacher mit einer verbesserten Form auflaufen und schon im letzten Rennen wurde er als ebenbürtiger Konkurrent zu Redzel gehandelt. Das heute sollt extrem spannend werden.
Jungle Cat

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Monaten immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Es hat eine Weile gedauert, bevor er in Gang kam, aber spätestens mit der Saison 17/18 nach der Winterpause hat Kementari ansatzweise zeigen können was in ihm steckt, auch wenn es zuletzt immer wieder zu Ladehemmungen und Fehlzündungen zu kommen schien.
Kemetari trat im Caulfield Guineas zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,

https://youtube.com/watch?v=kKMcupIViRw%3Ffeature%3Doembed
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.
Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz. Heute hat er mit dem verdienten Gewicht einiges vor der Brust.

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen, der sich schon gut 1.5 Längen Vorsprung erarbeiten konnte.

 

Redkirk Warrior Der Notnowcato Sohn feierte seinen ersten richtig großen Erfolg im Gruppe 1 Lexus Newmarket im Jahr 2017, wo er überraschend als Außenseiter das mit 1.250.000 AUD recht deutlich gewinnen konnte. Zwar schaffte er zunächst nicht, diesen Erfolg in anderen Rennen zu wiederholen, aber nach dem Jahreswechsel 2017/2018 kam er dann wieder so richtig gut in Form und gewann hintereinander das Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes sowie zum zweiten Mal das Lexus Newmarket

Zwischen diesen beeindruckenden Siegen im Lexus Newmarket gab es allerdings eine lange Durststrecke und er floppte bis auf den Start im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality durchgängig. Das Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality war allerdings auch stark besetzt und auch die Form aus diesem Rennen kann sich sehen lassen, so dass der zweite Sieg auf Gruppe 1  Niveau im Black Caviar Lightning Stakes nicht ganz überraschend kam. Redzel war auf dem Papier der klare Favorit und eine Nummer zu groß für Redkirk Warrior, am Ende hielt der Außenseiter aber beneidenswert durch und kam einen Kopf vor dem aufschließenden Redkirk Warrior ins Ziel.

Also: Der derzeit beste Sprinter aus Australien, Redkirk Warrior, besucht Royal Ascot, was ein Fest für die Fans werden sollte. Er ist natürlich vor dem Trip Down Under schon einmal hier gewesen und er kommt auf dem ehemaligen Heimatboden und der Rennstrecke hervorragend zurecht, schließlich hat er hier schon einmal gewonnen, wenn auch über eine andere Strecke und mit einem anderen Namen, nämlich im Juli 2014, als er von William Haggas trainiert wurde und einfach nur als Redkirk bekannt war. Damals gewann er zwar nur ein Handicap, aber wenigstens weiß man, dass er in England auch auf diesem Kurs agieren kann.

Nach den erstens Ausflügen in England ging es dann auf die große Weltreise, so ging er als Favorit für das Hong Kong Derby an den Start, bevor er wieder nach Australien wechselte, wo er sich als brillanter Sprinter auf höchstem Niveau etablierte. So schaffte er drei Siege auf Gruppe 1 Niveau gegen die besten versammelten Sprinter im Australien, etwa im wichtigsten Sprintrennen Australiens, dem Newmarket Handicap. Zurück in England startete er im Diamond Jubilee Stakes, und sein Trainer zeigte sich im Vorfeld absolut zuversichtlich, wie aus den Interviews zu erkennen war:

Sein Trainer David Hayes – der bisher zwei Pferde ohne Erfolg nach Ascot geschickt hatte – sagte: „Wenn in Australien ein Pferd eines der größten Handicaps auf Gruppe 1 Niveau gewinnt, wie den Melbourne Cup, Doncaster oder Newmarket und dabei die Nummer Eins trägt, weiß man: Das ist ein sehr gutes Pferd.“

Redkirk Warrior hat das geschafft, also ist es ein Vorteil, wieder in einem Altersgewichtsrennen starten zu können. Er ist in sehr guter Verfassung. Ehrlich gesagt, wenn er in dieser Form in eine Gruppe 1 Rennen zu Hause gehen würde, wäre ich sehr zuversichtlich. Der Unterschied ist jedoch, dass es sich um ein großes internationales Rennen und eine sehr gute Austragung dieses Jahr handelt.“ Mit einem Augenzwinkern fügte Hayes noch hinzu: „Ich weiß zumindest, dass er in Ascot gewonnen hat – selbst Harry Angel hat das noch nicht getan.“

So ganz geklappt hat der Einstand in der neuen alten Heimat allerdings nicht und Redkirk Warrior kam früh unter Druck und musste am Ende die anderen Favoriten ziehen lassen, um sich auf dem zehnten Platz ins Ziel einzufinden.

Heute soll es aber nun klappen – Für diese Aufgabe hat der Trainer den Jockey Regan Bayliss eingeflogen, und Co-Trainer Ben Hayes sagte: „Er ist von einem schlechten Lauf zurück gekommen. Er war schon viel länger hier und hatte mehr Zeit sich einzuleben. Er ist viel fitter und ich erwarte, dass er seine Form steigert und viel besser läuft. „ 

 

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, der heute aber vielleicht etwas fitter sein könnte und dem Feld entfleuchen könnte. So klappte er ein wenig in sich zusammen und Kaepernick konnte sich noch den zweiten Platz sichern.

 

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird von Lee Freedman trainiert und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Seine Karriere begann 2015 gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane

https://www.youtube.com/watch?v=ji6dE9U1XYI

Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

https://www.youtube.com/watch?v=rXVQ9R8xYUo

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte. Heute hat er die Chance seine Form aus dem letzten Jahr wieder zum Vorschein zu bringen
Spirit Of Valor
Spright

U S Navy Flag: Der War Front Sohn hat ungewöhnlich viel Erfahrung rund um den Globus für einen Dreijährigen vorzuweisen und vielleicht wird er diese Erfahrung heute gegen seine Konkurrenten ausspielen können. Sein trainer Aiden O’Brien zeigt sich zusammen mit Ryan Moore jedenfalls zuversichtlich, dass es heute zu einem weiteren Titel in einem europäischen Classic Rennen reichen könnte. Seien Karriere begann letztes Jahr im April in Naas, wo er ein einem Maidenrennen den vierten Platz belegte. Kurz darauf startete er in Rennen wie dem Marble Hill Stakes auf Listed Ebene oder dem Gruppe 2 Coventry Stakes, allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Daher besann sich O’Brien zunächst einmal darauf, den Maidenstatus los zu werden und konnte dann im Gruppe 2 Arqana July Stakes mit einem zweiten Platz auch endlich einen erfolg auf höherer Ebene vorweisen. Das Gruppe 1 Keeneland Phoenix Stakes in Curragh war genau einen Monat später vielleicht noch zu viel des Guten, dafür dominierte U S Navy Flag zwei Wochen später das Gruppe 3 Round Tower Stakes auf dem selben Kurs. Trainer Aiden O’Brien war immer zuversichtlich gewesen, dass sein Starter auf die höchste Ebene gehört und zeigte sich mitunter Ratlos, warum das Rennpferd auf dem Kurs nicht das ablieferte, was er zu Hause im Gestüt zeigte.

Im September war es dann endlich soweit und U S Navy Flag konnte im Gruppe 1 Middle Park Stakes einen überraschenden Sieg gegen Fleet Review und Cardsharp zeigen. Kurz darauf legte er mit einem Sieg gegen den Breeders Cup Sieger Mendelssohn im Dewhurst Stakes auf dem selben Kurs nach und hatte sich damit einen Platz beim BC Juvenile in Del Mar / USA mehr als verdient. Während Mendelssohn bei dem Juvenile Turf im Breeders Cup brillierte, schaffte es U S Navy Flag auf Sand nicht, sein volles Potential auszuspielen und kam nur auf einem zehnten Platz ins Ziel. Der Start im Breeders Cup beendete eine anstrengende erste Saison und U S Navy Flag ging danach in die Winterpause, die im April mit einem Start in einem 2000 Guineas Trial und der Lauf beendet die Ambitionen für das Classic in Newmarket, denn U S Navy Flag war augenscheinlich nach der langen Pause nicht ganz fit. Der letzte Platz in diesem Trial Rennen hinter Gustav Klimt sollte aber nicht zu ernst genommen werden, schließlich kann der zweifache Gruppe 1 Sieger nach dem Warmmacher im 2,000 Guineas auf einen zweiten Platz. Die Form litt allerdings im St James’s Palace Stakes über die Distanz der Meile, so dass die Rückkehr auf die Sprintdistanz hier mit Spannung erwartet wird.

O’Brien sagte: „US Navy Flag zeigte, dass er in der letzten Saison ein sehr schnelles Pferd war. Wir haben ihn über eine Meile ausprobiert, aber entschieden, dass er zu den Sprintdistanzen zurückkehren würde. Spirit Of Valor zeigte sich in Ascot lange gut und wir denken, dass er seitdem Fortschritte gemacht hat. Intelligence Cross, der vor einem Jahr Fünfter im Rennen war, und Fleet Review sind zwei solide Pferde und kamen aus ihr Curragh Rennen in guter Form zurück. „

 

 


Caulfield – 01.09.2018 – Memsie Stakes – Pick: Humidor / Kementari EW

Pferderennen in Australien

08:10 Memsie Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Untergrund: Gut

Das Memsie Stakes steht an und es wird ein spannendes Rennen werden, denn nicht nur die Favoriten könnten heute für eine Überraschung sorgen

Das Rennen wird oft als Vorrennen von den herausragenden Pferden in Down Under genutzt, die sich auf die längeren Feature-Rennen wie den Caulfield Cup, das Cox Plate und den Melbourne Cup vorbereiten wollen. Solche Pferde konkurrieren typischerweise gegen weniger glamouröse und gewöhnlich fittere Sprinter und Miler, die speziell für dieses Rennen trainiert wurden. Geschwindigkeit und Fitness scheinen sich ungefähr die Hälfte die Waage mit der Klasse der Pferde zu halten, wie an der Liste der jüngsten Gewinner zu sehen ist.

Da das Rennen früh im Frühjahr ausgetragen wird (wir wissen ja Australien liegt in der Südhalbkugel), wird das Memsie Stakes auch oft als Indikator genutzt um zu sehen, wie gut ein Pferd nach der Winterpause zurück gekommen ist. Im Nachhinein  gibt es oft genauso viel Interesse an den Pferden, die von der Rückseite des Feldes einen starken Schlusssprint darbieten, aber nicht ganz an die Sieger herankommen, wie es beim tatsächlichen Gewinner der Fall ist. Ein guter Lauf eines Pferdes in diesem Rennen ist oft ein guter Indikator für einen erfolgreichen Frühlingskarneval, von daher sind wir sehr gespannt und werden natürlich ein Recap für das Rennen posten.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!


Randwick – 17.08.2018 – Winx Stakes – Pick: Winx

Pferderennen in Australien

07:00 Winx Stakes – Gruppe

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

 

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Randwick – 04.08.2018 – Missile Stakes – Pick: Kementari

Pferderennen in Australien

07:30 Missile Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.200 m  |  Untergrund: Gut
Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Randwick – 07.04.2018 – The Star Doncaster Mile – Pick: Kementari

Pferderennen in Australien

08:30 The Star Doncaster Mile – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  | Distanz: 1.600 m  |  Untergrund: Gut
Ein weiteres Traditionsrennen, welches über die Distanz von 1600m bzw. einer Meile ausgetragen wird und 1865 das erste Mal abgehalten wurde. 1980 hat es letztendlich den Group 1 Status verliehen bekommen, auch wenn es bereits zuvor eines der wichtigsten Rennen über die Mitteldistanz in Australien war.  Das Handicaprennen ist für dreijährige und ältere Pferde und mit den gut 3 Millionen Dollar Preisgeld lockt es jedes Jahr wieder ein starkes Feld an, was klar für das Highlight des Tages in Randwick ist.
Viele großartige Pferde haben dieses Rennen schon gewonnen, wie etwa Super Impose der hier sogar ein Doppel in 1990/1991 hatte feiern können. Sacrd Falls gewann das Doppel i Jahr 2013 und 2015, 2016 war es Winx die hier einen ihrer großen Erfolge feiern konnte.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

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