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Kiseki

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01.01.2020 – Japan – The Arima Kinen – Almond Eye

Pferderennen International

07:25 The Arima Kinen – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.500 m  |  Preisgeld: 574.860.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Almond Eye: Die Lord Kanaloa Tochter ist nicht zu unrecht eine der Favoritinnen für dieses Rennen.

Sie ist noch Jung und begann ihre Karriere im letzten Jahr im August auf dem Kurs in Niigata, wo sie einen zweiten Platz erreichte und damit ihrer Favoritinnenrolle nicht ganz gerecht werden konnte. Danach hat sie sich allerdings keine einzelne Blöße mehr gegeben und konnte alle ihre nachfolgenden Rennen gewinnen, angefangen bei einem Maidenrennen und dann im Januar 2018 auf Gruppe 3 Ebene im The Nikkan Sho Shinzan Kinen, was den ersten Sieg in einem Gruppenrennen für Almond Eye darstellte.

Drei Monate später startete sie dann das erste Mal in einem Gruppe 1 Rennen, dem The Oka Sho und nahm es mit Licky Lilac und anderen hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrem aktuellen Jahrgang auf. Dabei hatte sie dieses Mal nicht die Favoritinnenrolle inne, gewann das Rennen am Ende aber souverän und hatte damit über die Meile beweisen können, und das japanische Guineas gehörte ihr.

Lucky Lilac führte das Feld an, hatte aber keine Chancen das Tempo auf der Zielgeradengegen die schnell aufschließende Almond Eye durchzuhalten und Christophe-Patrice Lemaire freute sich über einen weiteren Gruppe 1  Sieg – was er kurz darauf im Gruppe 1 Japanese Oaks erneut konnte. Dort hatte sie in Syakachan eine dezidierte Front Runnerin und das scharfe Tempo war gesetzt, Lily Noble sammelte sie auf der Zielgerade dann ein und gab Gas, schaffte es aber nicht die stark auflaufende Almond Eye hinter sich zu halten, die sich relativ locker vom Feld absetzen konnte.

Dann setzte sie im The Shuka Sho noch einmal einen drauf und gewann die Triple Crown, und das obwohl die Gegebenheiten alles andere als günstig für sie war. Mikki Charm setzte das Tempo und konnte das Feld gut auseinanderziehen, was Almond Eye immer mehr Boden auf die Führende einbüßen lies, die sich weit vor dem großen Bereich des Feldes halten konntest. Almond Eye musste aus der Masse heraus zum Angriff ansetzen, hatte dann aber genug Power um die zig Längen Rückstand noch gut zu machen.

Christoph Lemaire, der ihr drei weitere japanische Gruppe 1 Siege zu verdanken hat, war jedenfalls begeistert von ihr:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Tja, und was soll man sagen – der Jockey war zurecht absolut begeistert von seiner Stute. Almond Eye gewann den Japan Cup mit Leichtigkeit!

Der Front Runner Kiseki versuchte alles um die Stute hinter sich zu halten und setzte sich mit einem Tempowechsel vom Rest des Feldes ab, aber  Christophe-Patrice Lemaire wartete dahinter auf Almond Eye geduldig auf seine Chance und gab der Stute an der 300m Marke sein GO! Und die Stute befolgte den Aufruf, überholte den Front Runner Kiseki zügig und setzte sich sogar noch ein bisschen von dem hart kämpfenden Konkurrenten ab. Das Rennen macht sie hier klar zur Favoritin, auch gegen die Platzhengste Wotoon und Dream Castle.

Interessant ist, dass auch Deidre ihren Weg hierher gefunden hat und ich gehe fest davon aus, dass sie der anderen Japanerin Rückendeckung geben wird, auch wenn sie für einen anderen Trainer laufen wird. Die beiden haben einen ähnlichen Stil, aber Almond Eye ist besser und wird sich näher am Tempo halten können.

Im Gruppe 1 Dubai Turf im März in Meydan versuchte sich Almond Eye dann zum ersten Mal außerhalb von Japan, wo sie auch als Favoritin auflief – und diesem Ruf auch sofort wieder gerecht werden konnte, in dem sie das Rennen mit ihrem bekannten Sprint in der Mitte der Bahn gewinnen konnte. Die Front Runner hatten sich einige Längen Vorsprung auf sie erarbeitet, konnten aber den starken Schlusssprint von Almond Eye nicht abwenden und mussten zusehen, wie die Wunderstute aus Japan sich mühelos einige Längen absetzte, und auch ihre Verfolger Vivlos und Lord Glitters kamen nicht mehr an sie heran.

Im The Yasuda Kinen scheiterte sie mit der selben Taktik leider mit einem Nacken an Indy Champ und Aerolithe, aber im Tenno Sho (Herbst) gewann sie das Rennen sogar mit einer neuen Rekordzeit! Sie hatte zwar dieses Mal das „Pech“, dass sie etwas am Innengeländer von Aerolithe und Danon Premium eingeboxt wurde und scheinbar bei ihrem Schlusssprint behindert würde, aber dann tat sich innen die Tür auf und Almond Eye rannte allen Verfolgern einfach davon! Das heute sollte daher locker in ihrer Reichweite sein!

Kiseki: Der Rulership Sohn hatte schon damals im Jahr 2017 einen hervorragenden Lauf und gewann verdient gegen Ende des Jahres das Kikuka Sho, nachdem er sich zuvor im The Kobe Shimbun Hai mit Rey De Oro gemessen hatte. Danach verpasste er den Sieg aber in allen acht Rennen bis jetzt, aber auch die erreichten Platzierungen in den letzten beiden Jahren geben Grund zur Hoffnung.

Als Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich Kiseki einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst) 2018, wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. noch geschlagen.

Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, konnte aber dann seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan deutlich steigern und kam zu so etwas wie seiner alten Form zurück. Er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabei auch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Im The Japan Cup übernahm Kiseki die Führung des Feldes, wusste er doch von der Gefahr, die von dem späten Finisher Alomd Eye ausging und Kiskei schaffte es sogar, das Feld weit auseinander zu ziehen und sich auf der Zielgeraden in eine sehr gute Position zu bringen. Dann aber kam Almond Eye und nahm Maß, und gewann als Favoritin am Ende auch souverän

Kiseki ging danach in das Gruppe 1 The Arima Kinen Grand Prix  und lief ein souveränes Rennen mit einem fünften Platz als Abschluss, was hinter Blast Onepiece und Rey De Oro eine sehr gute Leistung gewesen war. Im The Osaka Hai letzte er noch einen drauf und zog an den Sieger Al Ain heran, der ein Ausnahmerennen lief. Heute geht es gegen die alte Nemesis Rey De Oro, aber sein Trainer zeigt sich im Vorfeld

Lys Gracieux: Die Heart’s Cry Tochter kommt nach einem großen Sieg in Japan hierher, hatte aber seit Juni auch eine lange Pause und wird beweisen müssen, dass sie auch in Australien einen Stich landen kann – da sie prinzipiell die härteren Rennen in Japan und Singapur bestritten hat, sollte sie gute Chancen haben auch hier im Cox Plate einen Erfolg zu landen

Sie begann ihre Karriere im Jahr 2016 und war kurz nach ihrem Debüt auf Gruppe 3 Ebene im The Artemis Stakes erfolgreich. Sie war eine der besten ihres Jahrgangs und war damit natürlich für die Classics des jeweiligen Jahrgangs gebucht. So platzierte sie sich im The Hanshin Fillies auf Gruppe 1 Ebene hinter Sould Stirring, was ein starkes Stück Form war, schließlich konnte sich die Konkurrentin kurz darauf das The Tulip Sho in dominanter Weise.

Beide machten sich dann auf zum Japanese 1000 Guineas, wo sie auf den Rest der vielversprechenden Konkurrenten des aktuellen Jahrgangs trafen. Lys Gracieux schaffte einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sieger Reine Minoru, der als klarer Außenseiter gestartet war und auch danach nie wieder ein solches Rennen laufen konnte. Soul Stirring und Lys Gracieux belgeten die Plätzte 2 und 3 und bewiesen im Rest der Saison, dass das Guineas sehr wohl ein guter Indikator für die Form der restlichen Saison ist.

Lys Gracieux schaffte etwa noch Platzierungen im Rose Stakes oder ein hervorragender zweiter Platz in dem stark besetzten Gruppe 1 The Shuka Sho, womit sie das Jahr 2017 erfolgreich beendete. Lys Gracieux gewann bei ihrem Debüt im neuen Jahr das Gruppe 3 The Tokyo Shimbun Hai. Der Sieg war überzeugend und der Weg ins Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes war damit vorprogammiert, allerdings konnte sie erneut ihrer klaren Favoritenrolle nicht gerecht werden un kam am Ende nur auf einem dritten Platz ins Ziel, was ihrer Form aber keinen Abbruch tat. Sie hatte kein leichtes Rennen in diesem großen Feld und sie startete immer noch als Favoritin im The Victoria Mile, welches mit Konkurrentinnen wie Aerolithe oder Admire Lead ziemlich stark besetzt war, Sie konnte wieder überzeugen indem sie sich einen zweiten Platz sichern konnte. Nur die Außenseiterin Jour Polaire schaffte es sich vor der Favoritin ins Ziel zu schieben, allerdings war es dermaßen knapp, dass man nicht sagen konnte wer von beiden als erstes über die Ziellinie gegangen war, da musste das Foto entscheiden.

Nach diesem hervorragenden Start blieb sie im stärker besetzten The Yasuda Kinen auf einem achten Platz zurück, aber selbst der Favorit Suave Richard hatte kein Glück in diesem Rennen.  Da Lys Gracieux langsam Ermüdungserscheinungen zum Vorschein brachte beendete sie die Saison und ging in die Smmerpause, die sie mit einem Start im The Fuchu Himba Stakes im Oktober beendete. Das Rennen war gegen Deidre stets spannend, auch wenn am Ende schon wieder eine andere Konkurrentin die Nase vorn hatte. Deidre war allerdings auch als Favoritin gestartet und mit dem Sieg im The Shuka Sho 2017 hatte sie schon einmal eine hervorragende Form vorgelegt. Dann ging es in den The Queen Elizabeth 2 Cup, wo Crocosmia das Tempo setzte und das Feld für Lys Gracieux auseinaderzog. Lys Gracieux gab Gas und mit dem Tempowechsel konnte keine der anderen Konkurrentinnen mitgehen, am Ende gewann sie unter Joao Moreira ungefährdet ihr erstes Gruppe 1 Rennen.

Sie hielt die starke Konkurrenz in ihren Rennen bei und startet im Gruppe 1 Hong Kong Vase, wo sie den Sieg nur extrem knapp gegen Exultant verpasste. Beide zogen in der Mitte der Bahn auf der Zielgeraden dem Rest des Feldes davon, Kopf an Kopf und in einem spannenden Duell verwickelt. Kurz sah es danach aus, als ob Lys Gracieux sich durchsetzten könnte, aber Exultant hielt dagegen und konnte sich am Ende mit einem Nacken den Sieg in dem hoch dotierten Rennen sichern.

Für Lys Gracieux ging es zurück nach Frankreich, wo sie im The Kinko Sho auftrat, und erneut den zweiten Platz und wieder war es sehr sehr knapp für den Sieger, denn Lys Gracieux saß Danon Premium sprichwörtlich im Nacken! Zurück ging es ins The QE II Cup in Kranji / Singapur, das Rennen war wieder mit Exultant besetzt, der auch erneut im Duell mit Lys Gracieux die Zielgerade des 2000m entlangrannte, allerdings hatte sich der Außenseiter Win Bright zuvor schon abgesetzt und den Vorsprung des prominent gerittenen Stay Gold konnten die beiden Favoriten nicht mehr aufhohlen.

Zwei Monate später startete sie im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen in Japan und dieses Mal konnte sie sich in einem der härtesten Rennen des Landes über 2200m locker durchsetzen, indem sich Lys Gracieux wieder einmal in der Mitte der Bahn von dem hinteren Bereich des Feldes vorarbeitete und Geschwindigkeit aufnahm, um am Ende mit gut zwei Längen gegen die Konkurrenten wie Kiseki oder Suave Richard gewinnen – und das absolut souverän!

Das sie hier in Australien starten wird, ist höchst interessant und sie sollte extrem gefährlich für die Heimmanschaft sein.

Rey de Oro: Der King Kamehameha Sohn war in seiner Anschaffung nicht ganz so teuer wie manch anderer Konkurrent der später eine Reihe von Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte und hat sich für seinen Besitzer als wahres Schnäppchen erwiesen.

Der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der mit seinen Teilnehmern in den letzten Jahren etwa im Guineas 1000 oder 2000 und deren Leistungen in anderen großen Rennen sich fesrunter den besten Trainern in Japan etabliert hat – und Rey De Oro hat da sicher einiges zu beigetragen.

Fujisawa hat seinen Stall dieses Jahr in herausragender Form und angeblich brauchte Rey de Oro nur ein wenig Zeit, um sich voll zu entfalten. Nach vier Monate Pause kam er jedenfalls speziell auf Guineas 2000 vorbereitet zur Rennstrecke zurück, kassierte aber herbe Niederlage, die bisher die einzige geblieben ist, denn über 2400m im Gruppe 1 The Tokyo Yushun deklassierter er unter anderem die Top 2 des Guineas 2000 und konnte zufrieden in die Sommerpause gehen. Im The Kobe Shimbun Hai kehrte er im September siegreich zurück und lies danach einen herausragenden zweiten Platz im The Japan Cup folgen. Zwar war er dort eigentlich als Co-Favorit gestartet, er schaffte es aber dennoch den eigentlichen Favoriten und Pferd des Jahres 2016 und 2017, Kitasan Black, noch im einen Platz zu schlagen. Nur der Außenseiter Cheval Grand verdarb den beiden den Tag und der Konkurrent hat sich mittlerweile als eines der besten Rennpferde in Japan fest etabliert.
Rey De Oro gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2018, wo er dann in Kyoto über 2200m im Kyoto Kinen als haushoher Favorit auflief, sich aber überraschend Clincher und Al Ain geschlagen geben musste. Diese Formschwäche übertrug sich leider auch auf seinen Start im Dubai Sheema Classic in Meydan, wo er nur einen fünften Platz belegen konnte. Nach der Sommerpause und einem halben Jahr Pause kam er aber in Nakayama im Gruppe 2 Sankei All Commers mit aller Macht zurück und konnte sowohl Al Ain als auch Danburite locker schlagen.

Christophe Lemaire saß als Jockey im The Tenno Sho  2018 wieder im Sattel und verteidigte seine Führung an der Spitze der Jockeys in Japan mit seinem ersten Sieg in einem der Tenno Shos, war aber schon im Vorfeld des Rennens durchaus zuversichtlich, dass das klappen würde.

Rey De Oro war etwas weit hinter Kiseki zurückgefallen, der ein gutes Tempo vorlegte und es dem Favoriten sehr schwer machte, den Rückstand auf der Zielgeraden noch aufzuholen. Wie Lemaire schon immer betont hat Rey De Oro nicht den besten Kick und kann sich nicht immer mit einem schnellen Tempowechsel an die Front bringen sondern braucht etwas Zeit, um Geschwindigkeit aufzubauen. Dies gelang ihm in der Mitte der Bahn aber auch souverän und er gewann am Ende verdient, aber Blast Onepiece machte sich die Schwäche von Rey De Oro einen schnellen Tempowechsel mitzugehen zu Nutze und gewann vor dem aufholenden Rey De Oro das The Arima Kinen Grand Prix im Dezember. Danach ging es nach Meydan wo man hohe Hoffnungen in seinen Start in Dubai für die 6.000.000 Dollar setzte -aber leider konnte Rey De Oro, der versuchte das Tempo zu setzen, sich nicht an der Front halten und viel weit ab vor dem Zieleinlauf.

Christophe Lemaire, Jockey
„Seine schnelle Arbeit in dieser Woche war wirklich gut. Er war die ganze Zeit entspannt und alles lief reibungslos. Ich denke, er ist in großartiger Form. Er hat mehr Power als letzte Woche und war ein bisschen schneller, mit einer wirklich guten Reaktion auf der Strecke. Es gibt kein Problem mit seiner Arbeit. Er hat noch viel im Motor. Er ist reifer als bei seinem letzten G1-Sieg. Vor und nach der Arbeit ist er entspannt und er ist an Renntagen entspannt. Ich denke, diesmal würde ich gerne mehr von hinten fahren. Er war in Dubai zu aufgeregt und scheint Nachtrennen nicht zu mögen. Er war an einigen Stellen scharf drauf und schwächte sich am Ende ab. Er ist in Japan immer entspannt, also bin ich zuversichtlich. Das Tempo wird über 2.200 Meter wichtig sein. Es ist eine kleinere Strecke und die Strecke ist ziemlich kurz. Bei einem langsamen Tempo wird es schwieriger, aus der hinteren Position zu rennen. Dieses Jahr ist Kiseki in der Aufstellung, daher denke ich, dass es ein gutes Tempo geben wird. Dann kann er seine späte Geschwindigkeit nutzen. Er hat Ausdauer. Ich glaube nicht, dass er eine schwere Strecke mag“

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hatte sich letztes Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert, danach aber fast schlagartig seine Form wieder eingebüßt und seit seinem Doppel nicht einen weiteren Sieg feiern können. 2017  platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Danach folgte schon wieder ein wenig Auftrieb im Japan Cup, der von Suave Richard hinter der überragenden Almond Eye und dem starken Front Runner Kiseki immerhin auf einem dritten Platz abgeschlossen werden konnte. Der Lauf im Gruppe 2 The Nakayama Kinen im Februar war nicht wirklich inspirierend, aber Suave Richard wird mit dem zweiten Start in einer Saison oft stärker und hatte in Meydan mit Konkurrenten, die er zum Teil schon aus Japan und anderen Teilen der Welt Kennt, gute Chancen auf den Sieg.

Auf der Zielgeraden zog Old Persian als Favorit dem Feld davon, aber Cheval Grand und Suave Richard blieben dran und zurück in heimischen Gefilden dürfte er wieder vorne dabei sein.


Stimmen zum Amira Kinen Grand Prix in Japan

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Aerolithe: Takanori Kikuzawa, Trainer

„Almond Eye war im Tenno Sho (Herbst) wirklich stark, aber im Endstadium des Rennens versuchte dieses Pferd sogar, den späteren Zweitplatzierten zu überholen. Sie hat wirklich ihr Bestes gegen starke männliche Pferde gegeben. Danach gab ich ihr ein bisschen Zeit und sie kehrte am 29. November zum Trainingszentrum zurück. Das Rennen hatte keine großen Auswirkungen auf sie. Am 12. Dezember trainierte ich sie alleine auf dem Kurs, als nicht viele andere Pferde draußen waren und ich habe sie vier Runden nach rechts arbeiteten lassen. Sie wechselte die Positionen reibungslos und bewegte sich gut. Zwischen den Rennen war mehr Zeit als für das Tenno Sho hatte, daher kann ich sie etwas langsamer vorbereiten. Sie hat Rennen nach rechts laufenden gewonnen und ist gegen starke Pferde angetreten, daher sollte es ihr auch diesmal gut gehen. Wenn sie ihr Rennen laufen kann, kann sie meiner Meinung nach gut über 2.500 Meter laufen. “

Al Ain: Yasutoshi Ikee, Trainer

„Er war noch nie gut darin, von einer Pause zurück zu kommen, aber ich hatte den Eindruck, dass er in seinen letzten beiden Starts noch träger als sonst war. Aber die Meile hat ihm ohnehin nie gepasst. Ich wollte ihn eine Woche lang ziemlich hart pushen, also ließ ich den Jockey am 12. Dezember die Peitsche auf ihm nutzen und er legte die Ohren nicht wie gewöhnlich an. Seine Bewegung war gut und der Jockey mochte, wie er sich anfühlte. Er bewegte sich auch in der Woche zuvor ziemlich gut und scheint in guter Verfassung zu sein. Ich denke, er kann die 2.500 Meter in Nakayama bewältigen, welche viel sanfter sind als 2.500 Meter in Tokio. Was die Rennstrategie angeht, denke ich nach der Auslosung der Startboxen darüber nach. Dies wird sein letzter Start sein, also hoffe ich, dass er gut aussieht. “

Almond Eye: Christophe Lemaire, Jockey

„Ihre Bewegung war diese Woche sehr gut. Sie übernahm leicht die Führung im Training und sie hatte viel mehr Kraft übrig. Sie ist in guter Verfassung. Sie gewann das Rennen in Tokyo über 2.400 Meter leicht, sogar in Rekordzeit und hat Ausdauer, so dass sie in Nakayama über 2.500 Meter in Ordnung sein sollte. Dies ist ihr erstes Mal vor Ort, aber sie ist ein sehr leicht zu reitendes Pferd. In Dubai hat sie sich zum ersten Mal gut geschlagen. Sie ist ein kluges Pferd, also mache ich mir keine Sorgen. Selbst mit den engeren Kurven von Nakayama wird sie gut abschneiden. Wann immer ich sie reite, bin ich zuversichtlich. Lys Gracieux ist ein sehr gutes Pferd, aber ich denke, Almond Eye ist das beste. Suave Richard, Kiseki, es gibt viele Pferde, die eine Bedrohung darstellen, aber ich denke immer noch, dass sie das beste Pferd ist, auf dem ich geritten bin. Dieses Rennen braucht Ausdauer und sie hat Ausdauer. Ich mache mir keine Sorgen um die Distanz oder die Startbox. Wenn es am Sonntag regnet, ist das eine Schande für alle. Aber Almond Eye hat in Kyoto über eine schwere Strecke gewonnen. Wenn der Boden schlecht ist, ist das auch  in Ordnung. “

Cheval Grand: Yasuo Tomomichi, Trainer

„Der Japan Cup war sein erstes Rennen nach seiner Rückkehr aus Übersee und es war ein ziemlich schwieriges Rennen. Zum Glück hat er es ohne Verletzung geschafft und sein Training ist gut verlaufen. Am 12. Dezember trainierte er mit Etario in einem guten, harten Training auf dem Hackschnitzel-Kurs. Er brauchte immer etwas Ermutigung, um sich gut zu  bewegen, aber er verfolgte seinen Partner und sie liefen auf der Zielgeraden gleich auf. Etario mag es nicht, alleine zu laufen, daher denke ich, dass sie gute Partner füreinander waren. Dieser bewegte sich früher nur gut in einem Rennen, jetzt ist er auch besser bei der Streckenarbeit. Er wurde hier zwei Jahre hintereinander Dritter und im vorletzten Jahr hatte er kurz vor der Ziellinie einige Störungen, da wäre mehr drin gewesen. Letztes Jahr zog er das Tor Nr. 15, er hat da nicht viel Glück gehabt. Der Kurs ist überhaupt kein Problem. Und die Oberfläche sollte in Ordnung sein, auch wenn es die vierte Woche des Treffens ist. “

Crocosmia: Katsuichi Nishiura, Trainer

„Sie hat im letzten Rennen wirklich gute Leistungen gezeigt. Sie übernahm die Führung und konnte ihr eigenes Rennen laufen. Sie wurde Zweite, aber es war ein sehr starkes Rennen, aber auch sie zeigte ihre Stärke. Sie ist nicht mehr erschöpft von diesem Rennen und die Dinge laufen nach Plan. Sie hat letzte Woche den Berg hinaufgearbeitet und sich gut bewegt. Sie war bereits in gutem Zustand. Diese Woche werde ich nur sehen, wie es ihr geht, und den Dingen den letzten Schliff geben. Sie trifft auch auf männliche Pferde. Sie kann von der zweiten oder dritten Position aus laufen, so dass es nicht nötig ist, die Führung zu übernehmen. Wenn sie in ihrem eigenen Tempo laufen kann, bin ich gespannt, wie gut sie sich behaupten kann. Entscheidend wird sein, wie ausgeglichen sie ein Rennen laufen kann. “

Etario: Yasuo Tomomichi, Trainer

„Für den Japan Cup habe ich ihn wieder in die tiefen Scheuklappen gesteckt, in denen ich ihn immer gesehen habe. Er hatte vor diesem Rennen eine Menge gutes Training gehabt und obwohl das Rennen nicht zu ihm passte, hat er gute Arbeit geleistet. Der Jockey sagte, er hat das beste Rennen gelaufen, was er jemals gelaufen war. Wie beim letzten Mal habe ich ihn so vorbereitet, dass er bei seinem Stil bleibt. Er hat am 12. Dezember mit Cheval Grand über die Hackschnitzel-Strecke gearbeitet und ich denke, es war ein gutes Training für ihn. Seine Muskeln sind jetzt gut definiert und ich denke, er ist in besserer Verfassung als bei seinem letzten Start. Er belegte im Nikkei Sho den zweiten Platz, sodass der Kurs kein Problem darstellt. Das Hauptanliegen ist sein geistiger Zustand. Ich hoffe, er kann in einem guten mentalen Zustand gebracht werden

Fierement Takahisa Tezuka, Trainer

„Das Rennen im Arc war schwierig und passte nicht zu ihm. Er kehrte wie geplant am 28. November nach Miho zurück. Während seines Trainings am 4. Dezember war er etwas angespannt und daher war seine Zeit schneller als ich erwartet hatte. Trotzdem konnte er da etwas Dampf ablassen.
Kenichi Ikezoe ritt ihn am 11. Dezember und er war gut zu Führen und seine Bewegung war gut. Ich denke, er wird uns etwas anderes zeigen als in seinen letzten beiden Starts. Diese Woche war das Ziel, ein gutes, hartes Training im Tandem zu haben, und das bekam er, mit dem Fokus auf den Zieleinlauf. Er schien bis zu dieser Woche ein bisschen schwer zu sein, also habe ich ihn in den letzten zwei Wochen ziemlich hart trainiert. Bis zum Tenno Sho (Frühling) würde ihm jedes Rennen viel abverlangen, wie es auch für den Sapporo Kinen der Fall war, aber er schien sich schnell davon zu erholen, was mir sagt, dass er stärker ist, als früher. Um hier zu gewinnen, muss wirklich einiges stimmen. Er wird einige Pferde zum ersten Mal treffen, aber wenn er uns zeigen kann, wozu er fähig ist, erwarte ich ein gutes Rennen. “

Kiseki: Yasuyuki Tsujino, Assistenztrainer

„Ich muss sagen, dass der einzigartige (schwere) Boden im Arc De Triomphe ihn einfach erschöpft hat. Ich denke, er war in guter Verfassung und es ist eine Schande, dass er im Rennen nicht sein Bestes geben konnte. Er kam viel besser aus dem Rennen als ich es mir vorgestellt hatte. Nachdem er die Quarantäne durchlaufen hatte, ging er auf die Farm und alles verlief reibungslos. Er kam ungefähr einen Monat vor dem Arima Kinen ins Trainingszentrum zurück. Anfangs war er zu angespannt, aber nach einer Weile gewöhnte er sich wieder an die Umgebung und entspannte sich. Letzte Woche hat er den Kurs bewältigt und wir haben ihn ziemlich hart trainiert. Ich denke, das bringt ihn auf sein Level und er wird am Renntag bereit sein. Ich denke, wenn er sein gewohntes ausgeglichenes Rennen läuft, ist er in guter Position und kann sein Bestes geben. “

Lys Gracieux:  Yoshito Yahagi, Trainer

„Ich hätte darüber nachgedacht, sie in das Arima Kinen zu schicken, nachdem sie die Cox-Platte gewonnen hatte. Sie wurde auch in der Jockeyschule in der Quarantäne geritten und wir kalkulierten mit dem Arima Kinen und bereiteten sie darauf vor. Das übliche Muster ist, sie eine Woche nach dem Rennen hart zu trainieren und sie dann die Woche des Rennens selbst alleine zu trainieren. Aber sie sah ein bisschen zu schwer aus, also habe ich letzte Woche beschlossen, diese Woche zusammen mit anderen Pferden zu arbeiten. Immerhin ist es der Arima Kinen! Es ist mein erster Arima. Es geht hier nicht nur darum, ein Pferd starten zu lassen. Es geht auch um die Fans und darum, ein Pferd zu haben, das sie laufen sehen wollen. Ich habe das Rennen dem Jockey überlassen. Ich habe ihm von den Besonderheiten des Kurses erzählt, ihm aber keine besonderen Anweisungen gegeben. Sie ist ein unabhängiges Pferd und gibt immer alles. Sie hat alle Rennen gut hinter sich gebracht. Sie ist tough. In diesem Jahr ist sie gereift und ihre Ein- und Ausschalter sind ausgeprägter. Vor dem Cox Plate hatte sie geschlafen, was mich beunruhigt hatte. Aber sie geht zum Tor und serviert. Ich mache mir überhaupt keine Sorgen, dass sie zum ersten Mal in Nakayama ist. “

Rey De Oro: Daisuke Tsumagari, Assistenztrainer

„Im Japan Cup hatte er Schwierigkeiten, eine Position in der ersten Kurve zu bekommen, und ich weiß nicht, ob es daran lag, dass er über eine harte Strecke lief, aber er konnte nicht gut an Boden gewinnen. Dann kam er aus der Rückgeraden und wurde nach innen geschoben.
Er kam am 11. Dezember zurück ins Trainingszentrum. Er sah erfrischt aus und sein Zustand war stabil. Seitdem hat er regelmäßige Arbeit und es gab keine Probleme. Der Boden war im Takarazuka Kinen und im Japan Cup schlecht und er konnte nicht seine besten Leistungen erbringen. Letztes Jahr wurde er Zweiter im Arima Kinen, obwohl es geregnet hatte und die Strecke schwer war. Aber er läuft es am besten über einen schnellen Boden. Ich hoffe, dass er diesen bekommt “

Saturnalia:  Yasuyuki Tsujino, Assistenztrainer

„Im Tenno Sho (Herbst) sah er in den Vorbereitungen gut aus, aber er hat sich hinter dem Tor ein bisschen ins Schwitzen gebracht und war nervös vor dem Start. Er war scharf auf das Rennen und der Jockey hatte Probleme, ihn zurückzuhalten. Er wurde Sechster, aber ich glaube nicht, dass er jemals voll in Fahrt gekommen ist. Er kam einen Monat vor dem Arima Kinen zurück ins Trainingszentrum. Nach seiner Rückkehr beschlossen wir, zuerst an seinem mentalen Zustand zu arbeiten. Ihn kühl und gesammelt zu halten, war unsere Priorität. Der Jockey hat ihn am 11. Dezember über den Parcours geritten und diese Woche haben wir ihn einfach den Hügel hinauf laufen lassen. Er war im Kobe Shimbun Hai gut zu führen und lief ein starkes Rennen über 2.400 Meter. Wenn er einen reibungslosen Ablauf hat, kann er meiner Meinung nach die Distanz bewältigen. Danach ist es ein Kampf mit sich selbst. Ich hoffe, er kann das Rennen gut bewältigen. “

Scarlet Color: Ryo Takahashi, Trainer

„Sie hat bei ihrem letzten Start eine weite Statposition bekommen, und ich denke, wir haben sie bei der Streckenarbeit für dieses Rennen vielleicht etwas zu locker vorbereitet. Sie war immer noch ein bisschen schwer und das war wahrscheinlich der Hauptgrund für ihren siebten Platz. Früher mussten wir darauf achten, dass sie nicht zu viel arbeitet, sonst würde sie Muskeln verlieren. Aber in diesem Jahr ist ihre Verfassung immer stärker geworden. Ich habe ihre Poolarbeit und ihr Langstreckentraining fortgesetzt, um ihr Bestes auf über 2.500 Metern hervorzubringen. Letzte Woche hatte sie ein gutes, hartes Training. Ich hoffe, dass sie sich gut einleben und die Distanz bewältigen kann. Aber meine Priorität ist es, sie schlank und in guter Verfassung ans Tor zu bringen. Ich hoffe, sie kann ihr eigenes Rennen laufen. “

Stiffelio Hidetaka Otonashi, Trainer„Im Tenno Sho (Herbst) übernahm Aerolithe die Führung und Stifelio verfolgte sie. Und aus diesem Grund habe ich das Gefühl, dass sein Schlusssprint nicht das war, was es hätte sein können. Rennen, die länger als 2.000 Meter sind, sind viel entspannter und ich hoffe, dass er mehr in seinem eigenen Tempo laufen kann. Er hatte eine Auszeit auf der Farm, bevor er hier her gebracht wurde. In dem Sankei Sho All Comers war er ebenfalls nach einer Pause gestarte, hatte aber viel Training und machte es gut in dem Rennen. Wie damals werde ich ihm vier solide Workouts geben, bevor ich hier zum Gate gehe. Ich ließ ihn am 11. Dezember mit einem Trainingspartner den Berg hinauf arbeiten. Er legte den letzten Furlong in 12,5 Sekunden zurück und seine Bewegung war extrem gut. Ich habe keine Bedenken in Bezug auf seinen Zustand, aber die Konkurrenz ist stark. Wenn er sein eigenes Rennen fahren kann, bin ich gespannt, wie gut er das hier absolvieren kann. “

Suave Richard: Oisin Murphy, Jockey
„Beim Japan Cup habe ich gespürt, dass er in guter Verfassung ist. Ich bin letzte Woche und diese Woche im Training geritten und er fühlte sich wirklich gut an. Seine Zeit in dieser Woche war ein bisschen langsam, und ich glaube, alle haben sich etwas Sorgen gemacht. Aber ich fühlte, dass er sich mental in einem viel besseren Zustand befand. Ich denke, er ist in sehr guter Verfassung und könnte nicht besser sein. Daa Arima Kinen ist weltweit bekannt und ich hatte natürlich schon alles darüber gewusst, bevor ich nach Japan kam. Mein erster Ritt war mit Mikki Rocket und es wäre toll, wenn ich das Rennen dieses Jahr gewinnen könnte. Wenn nicht, wird es definitiv auf meiner Liste stehen, um es jemals zu gewinnen. Ich denke, der Start muss im Arima Kinen schnell gehen. Im Idealfall würde ich nach innen ziehen und in die Nähe des Tempos rennen. Ich denke, Almond Eye wird von außen einen einfachen Lauf zum Ziel machen, so dass ich die bodenschonendste Reise haben möchte, die ich bekommen kann. Ich halte den Kurs nicht für „knifflig“. Ich kann damit umgehen. Kein Problem. “

Velox: Teruhiko Saruhashi, Assistenztrainer
„Ich dachte, er würde im Kikuka Sho (japanischer St. Leger) gut genug abschneiden, aber er hat nicht das erreicht, was ich mir für das Ziel vorgestellt hatte. Er war beliebt bei den Punter, daher war die Aufmerksamkeit ein kleiner Faktor, aber 3.000 Meter waren wahrscheinlich etwas lang für ihn. Danach haben wir ihn für ein bisschen auf die Farm geschickt und seit seiner Rückkehr hat sich nichts geändert. Bei der morgendlichen Arbeit am 5. Dezember wirkte er etwas träge, aber nach dieser Arbeit war er besser. Am 8. waren sein Aufstieg auf dem Bergkurs und die flache Arbeit der letzten Woche auf dem Hackschnitzelkurs wirklich gut, also kommt alles gut voran. Er ist ein guter Läufer, daher glaube ich nicht, dass er Probleme mit dem Nakayama auf 2.500 Metern haben wird. Er wird es mit älteren Pferden aufnehmen, aber ich bin gespannt, wie gut er das zugewiesene Gewicht von 55 kg zu seinem Vorteil nutzen kann. “

World Premiere: Yutaka Nehmen Sie, Jockey
„Er war im Frühjahr noch ziemlich unreif, aber in diesem Herbst ist er auch körperlich besser geworden. Ich ritt ihn am 11. Dezember zum ersten Mal seit dem Kikuka Sho (japanischer St. Leger). Er hat sich nicht so anders gefühlt und ich denke, er hat sich gut entwickelt. Seine Bewegung ist nicht schlecht und obwohl er sich ein bisschen schwer fühlte, war es für eine Woche im voraus  in Ordnung. Er ist noch 3 Jahre alt und obwohl er den Kikuka Sho gewonnen hat, glaube ich, dass es unter diesen Mitgliedern Aspekte gibt, bei denen er nicht mithalten kann. Ich denke, er ist stärker als in seinem letzten Rennen, aber das heißt nicht, dass er jeden schlagen kann. Ich denke, sein Bestes wird noch kommen, und dort sind meine Erwartungen. Die Konkurrenz ist wirklich stark, sodass Sie nicht allein auf Stärke wetten können. Es ist keine Aufstellung, die man auf der Außenstrecke einfach schlagen kann. In Anbetracht seiner Reife und seines zugewiesenen Gewichts und je nachdem, wie gut ich ihn leiten kann, denke ich, dass er eine Chance hat. Die Strecke hat ihre Besonderheiten aber siegreiche Pferde haben in der Regel eine Karriere mit viel Erfahrung. Ich plane ihn zu reiten, ohne darüber nachzudenken. “

23.06.2019 – Hanshin – The Takarazuka Kinen – Pick: Rey De Oro /Lys Gracieux

Pferderennen International

08:40 The Takarazuka Kinen – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.200 m | Preisgeld: 289.660.000 JPY
Flachrennen | Geläuf: Gras

Al Ain (1 – 5 – 3 – 4)  Yuichi Kitamura / Yasutoshi Ikee

Der Deep Impact Sohn hat sich 2017 im Gruppe  1 Japanese 2000 Guineas einen Namen machen können und schnitt auch danach im Gruppe 1 The Tokyo Yushun nicht schlecht ab., als er Fünfter gegen hochklassige Konkurrenten wie Rey De Oro, Suave Richard und Admirable wurde. Gegen eben jene Konkurrenten musste sich Al Ain im Jahr 2018 einige Male messen und das mit mehr Erfolg als im letzten Jahr – Beispielsweise im The Kyoto Kinen auf Gruppe 1 Ebene wo Al Ain über 2200m einen guten zweiten Platz hinter Clincher erringen konnte, dabei aber noch unter anderem Rey De Oro hinter sich  halten konnte.

Auch im Grupppe  1 The Osaka Hai im April konnte Al Ain wieder ein gutes Rennen zeigen, als er einen dritten Platz hinter dem Sieger Suave Richard erreichen konnte. Die beiden Konkurrenten waren als gleichwertig eingestuft worden, mit Satono Diamond als dritter Favorit knapp dahinter von den Buchmachern eingeordnet. Satono Diamond floppte zwar, aber Al Ain zog zusammen mit Suave Richard vom Feld weg und duellierten sich auf den letzten 100m, bevor Persian Knight ebenfalls die Verfolgung aufnahm und sich noch an Al Ain vorbeischieben konnte.

Das nächste Rennen welches Al Ain gelang, war das Gruppe  1 The Osaka Hai im März, wo Al Ain eigentlich gegen Kiseki und Blast Onepiece nur klarer Außenseiter gewesen war – aber am Ende gegen den hart kämpfenden Kiseki gewinnen konnte. Wenn man das Rennen betrachtet konnte man sehen, dass Al Ain in der letzten Kurve noch hervorragend lief und sich im Gegensatz zu vielen der anderen Konkurrenten noch im zweiten Gang befand und erst 200m vor dem Ziel das Tempo anzog. Das Rennen war sehr stark und er dürfte heute unter den vorderen Platzierungen landen

Yasutoshi Ikee, Trainer

„Diese Woche am Mittwoch hat er alleine den Berg hinaufgearbeitet, aber letzte Woche und die Woche zuvor hat er mit anderen gearbeitet und gute, solide Workouts absolviert. Als letztes haben wir uns gedacht, dass sich das Innere öffnen würde, und unsere Strategie hat gut funktioniert. Er war in sehr guter Verfassung und alles hat zu seinen Gunsten funktioniert. Er ist in der gleichen Form wie damals, vielleicht sogar noch besser. Er hatte drei Siege von seinen vier Starts in Hanshin und der Kurs passt zu ihm. Es wird natürlich von der Auslosung abhängen, aber ich möchte, dass er eine gute Position einnimmt und in der Nähe der Spitzenpferde vor ihm bleibt. Ich möchte lieber, dass er nicht zu weit hineingezogen ist. Er ist viel größer, breiter und muskulöser als zuvor, daher denke ich, dass er eine langsamere Strecke bewältigen kann, wie es im Osaka Hai tatsächlich der Fall war. Ich denke, die Blinker haben ihm letztes Mal geholfen, aber sein Zustand und die Art und Weise, wie sich das Rennen entwickelte, haben auch geholfen. “

Clincher: Der Deep Sky Sohn aus Japan wurde schon direkt nach seinen Maidenrennen in tiefe Gewässer geworfen, als er  2017 im Japanese 2000 Guineas starten musste, dort aber immerhin mit einem sehr respektablen vierten Platz abschloss – obwohl er im Vorfeld mit Quoten jenseits der 80 gehandelt wurde.

Danach musste er im The Tokyo Yushun ran, konnte den Erfolg aber nicht noch einmal wiederholen und gönnte sich eine fünfmonatige Pause bis zum Oktober 2018, wo er im The Kikuka Sho startete. Dort konnte er sich immerhin einen zweiten Platz sichern, obwohl er erneut als klarer Außenseiter gestartet war. Ob es an der recht extremen Distanz von 3000m lag oder ob er die lange Pause für einen generellen Formschub nutzen konnte spielt bei der Leistung kaum eine Rolle, schließlich lief der notorische Außenseiter nunmehr großes Rennen um großes Rennen und nach der Winterpause kehrte er im Gruppe 2 The Kyoto Kinen dann auch tatsächlich mit einem Sieg zurück zum Rennzirkus.

Bei seinem ersten Start als Favorit im The Hanshin Daishoten einen Monat später im März 2018 scheiterte er allerdings überraschend an Satono Chronicle und Rainbow Line, die allerdings auch schon vorab als Co-Favoriten gehandelt wurden. Clincher lies sich nicht beirren und startete danach im The Tenno Sho (Frühling) und konnte dort erneut mit einer Platzierung punkten. Rainbow Line holte sich den Sieg vor Cheval Grand und Clincher hatte mit dieser Leistung seiner Form einen weiteren Boost gegeben. Dann pausierte er  erneut seit fünf Monaten und wechselt den Kontinent um im Frankreich die großen Rennen im Herbst zu bestreiten, und startete zunächst im Qatar Prix Foy, scheiterte aber überraschend deutlich an der europäischen Konkurrenz, was seine Chancen für das eigentliche Ziel, dem Prix de l’Arc de Triomphe, natürlich einen ziemlichen Dämpfer gab – und Clincher konnte in dem großen Rennen auch wenig dafür tun, seine Fans davon zu überzeugen, dass der Wechsel nach Europa im Herbst eine gute Idee gewesen war.

Er scheiterte wieder deutlich mit einem siebzehnten Platz, weit abgeschlagen und ohne eine Chance unter den Siegern zu landen. Aber auch die Rückkehr nach Japan in den Arima Kinen Grand Prix brachte Clincher kein Glück, das Rennen war aber auch sehr stark besetzt und mit der absteigenden Form gegen Ende des Jahres 2018 war es auch unrealistisch, das Clincher dieses Rennen gewinnen würde, oder auch nur unter den ersten drei Landen könnte.

Er gönnte sich eine kleine Pause bis zum März, wo er im The Nikkei Sho startete, einen Gruppe 2 Rennen in Nakayama über 2500m, allerdings konnte er dort wieder nicht so abschneiden wie er es sich gedacht hatte – ein etwas abgeschlagener siebter Platz war wieder alles, was am Ende in den Büchern stand.

Er kann mit Regen und nassem Wetter gut umgehen, hat sich aber für seine Rückkehr in sein Heimatland ein extrem schweres Rennen ausgesucht.

Hiroshi Miyamoto, Trainer
„Er hatte eine gute Vorbereitung mit dem Nikkei Sho, also hatte ich meine Hoffnungen auf den Tenno Sho (Frühling). Aber er konnte keinen klaren Lauf bekommen. Mit diesem Rennen als Ziel hat er bei Ritto gearbeitet und die Dinge sind gut gelaufen. (Jockey) Kosei Miura ritt ihn am 12. Juni in der Ferne, und seine Zeit und Bewegung waren gut. Er sieht genauso aus wie bei seinem letzten Start und es sieht so aus, als wäre er bereit. Ich weiß nicht, wie es ihm bei heißem Wetter geht, weil ich ihn im Sommer nicht gefahren bin, aber ich glaube nicht, dass es ein Problem sein wird. Wenn der Boden etwas weich ist, ist das ein Plus. Ich möchte, dass er ein bisschen aggressiver fährt. „

 

Kiseki: Der Rulership Sohn hatte schon damals im Jahr 2017 einen hervorragenden Lauf und gewann verdient gegen Ende des Jahres das Kikuka Sho, nachdem er sich zuvor im The Kobe Shimbun Hai mit Rey De Oro gemessen hatte. Danach verpasste er den Sieg aber in allen acht Rennen bis jetzt, aber auch die erreichten Platzierungen in den letzten beiden Jahren geben Grund zur Hoffnung.

Als Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich Kiseki einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst) 2018, wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. noch geschlagen.

Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, konnte aber dann seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan deutlich steigern und kam zu so etwas wie seiner alten Form zurück. Er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabei auch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Im The Japan Cup übernahm Kiseki die Führung des Feldes, wusste er doch von der Gefahr, die von dem späten Finisher Alomd Eye ausging und Kiskei schaffte es sogar, das Feld weit auseinander zu ziehen und sich auf der Zielgeraden in eine sehr gute Position zu bringen. Dann aber kam Almond Eye und nahm Maß, und gewann als Favoritin am Ende auch souverän

Kiseki ging danach in das Gruppe 1 The Arima Kinen Grand Prix  und lief ein souveränes Rennen mit einem fünften Platz als Abschluss, was hinter Blast Onepiece und Rey De Oro eine sehr gute Leistung gewesen war. Im The Osaka Hai letzte er noch einen drauf und zog an den Sieger Al Ain heran, der ein Ausnahmerennen lief. Heute geht es gegen die alte Nemesis Rey De Oro, aber sein Trainer zeigt sich im Vorfeld

 

Yasuyuki Tsujino, Assistenztrainer
„Letzte Woche hatte er ein solides Training auf dem Hackschnitzelkurs, also gaben wir ihm am Mittwoch nur eine Brise, um zu sehen, wie er sich fühlte. Und er war fantastisch. Er hatte weniger Freizeit als vor dem Osaka Hai und ich denke, es war einfacher, ihn diesmal fertig zu machen. Nach diesem Rennen schien es ihm nicht schlimmer zu sein, also entschieden wir uns sofort, dass der Takarazuka Kinen sein nächstes Rennen sein würde. Er kehrte vor ungefähr einem Monat ins Trainingszentrum zurück. Er hat seit dem letzten Sommer geistig und körperlich das Gleichgewicht wiedergefunden und ist seitdem viel stabiler geworden, was sich in seinen Rennen widerspiegelt. Ich war überrascht, als er im Mainichi Okan seinen Rennstil änderte, aber ich denke, es stellte sich heraus, dass es der beste Weg war, sein Bestes zu geben. Er ist stabil und sieht stärker aus, aber was fehlt, sind die Siege. Ich möchte wirklich, dass er dieses Mal gewinnt. “

Lys Gracieux: Die Heart’s Cry Tochter kommt nach ihrem größten Erfolg bisher hierher, was ihr natürlich Chancen gibt sich auch in diesem Rennen am Ende weit vorn zu platzieren.

Sie begann ihre Karriere im Jahr 2016 und war kurz nach ihrem Debüt auf Gruppe 3 Ebene im The Artemis Stakes erfolgreich. Sie war eine der besten ihres Jahrgangs und war damit natürlich für die Classics des jeweiligen Jahrgangs gebucht. So platzierte sie sich im The Hanshin Fillies auf Gruppe 1 Ebene hinter Sould Stirring, was ein starkes Stück Form war, schließlich konnte sich die Konkurrentin kurz darauf das The Tulip Sho in dominanter Weise.

Beide machten sich dann auf zum Japanese 1000 Guineas, wo sie auf den Rest der vielversprechenden Konkurrenten des aktuellen Jahrgangs trafen. Lys Gracieux schaffte einen hervorragenden zweiten Platz hinter dem Sieger Reine Minoru, der als klarer Außenseiter gestartet war und auch danach nie wieder ein solches Rennen laufen konnte. Soul Stirring und Lys Gracieux belgeten die Plätzte 2 und 3 und bewiesen im Rest der Saison, dass das Guineas sehr wohl ein guter Indikator für die Form der restlichen Saison ist.

Lys Gracieux schaffte etwa noch Platzierungen im Rose Stakes oder ein hervorragender zweiter Platz in dem stark besetzten Gruppe 1 The Shuka Sho, womit sie das Jahr 2017 erfolgreich beendete. Lys Gracieux gewann bei ihrem Debüt im neuen Jahr das Gruppe 3 The Tokyo Shimbun Hai. Der Sieg war überzeugend und der Weg ins Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes war damit vorprogammiert, allerdings konnte sie erneut ihrer klaren Favoritenrolle nicht gerecht werden un kam am Ende nur auf einem dritten Platz ins Ziel, was ihrer Form aber keinen Abbruch tat. Sie hatte kein leichtes Rennen in diesem großen Feld und sie startete immer noch als Favoritin im The Victoria Mile, welches mit Konkurrentinnen wie Aerolithe oder Admire Lead ziemlich stark besetzt war, Sie konnte wieder überzeugen indem sie sich einen zweiten Platz sichern konnte. Nur die Außenseiterin Jour Polaire schaffte es sich vor der Favoritin ins Ziel zu schieben, allerdings war es dermaßen knapp, dass man nicht sagen konnte wer von beiden als erstes über die Ziellinie gegangen war, da musste das Foto entscheiden.

Nach diesem hervorragenden Start blieb sie im stärker besetzten The Yasuda Kinen auf einem achten Platz zurück, aber selbst der Favorit Suave Richard hatte kein Glück in diesem Rennen.  Da Lys Gracieux langsam Ermüdungserscheinungen zum Vorschein brachte beendete sie die Saison und ging in die Smmerpause, die sie mit einem Start im The Fuchu Himba Stakes im Oktober beendete. Das Rennen war gegen Deidre stets spannend, auch wenn am Ende schon wieder eine andere Konkurrentin die Nase vorn hatte. Deidre war allerdings auch als Favoritin gestartet und mit dem Sieg im The Shuka Sho 2017 hatte sie schon einmal eine hervorragende Form vorgelegt. Dann ging es in den The Queen Elizabeth 2 Cup, wo Crocosmia das Tempo setzte und das Feld für Lys Gracieux auseinaderzog. Lys Gracieux gab Gas und mit dem Tempowechsel konnte keine der anderen Konkurrentinnen mitgehen, am Ende gewann sie unter Joao Moreira ungefährdet ihr erstes Gruppe 1 Rennen.

Sie hielt die starke Konkurrenz in ihren Rennen bei und startet im Gruppe 1 Hong Kong Vase, wo sie den Sieg nur extrem knapp gegen Exultant verpasste

Nach diesem nur sehr knapp verpassten zweiten Gruppe 1 Sieg in Folge gönnte sie sich eine kline Pause bis zum The Kinko Sho, wo sie erneut als Außenseiterin gehandelt wurde, den Sieg aber wieder nur sehr knapp verpasste und mit dem Favoriten gleichauf war. Im nächsten Duell mit Exultant kam sie erneut auf einem ausbezahlten Platz nach Hause, und auch hier sollte sie mindestens einen der ausbezahlten Plätze erreichen

Yusaku Oka, Assistenztrainer
„Sie kehrte am 4. Juni in das Schulungszentrum zurück und es gab keine Anzeichen von Problemen. Sie war in guter Verfassung. Letzte Woche arbeitete sie mit einem anderen Pferd auf der Bergbahn und fuhr 51 Sekunden. Ihre Reaktionen waren über den letzten Furlong gut. Es war ein gutes, hartes Training. Sie isst gut und sieht gut aus. Sie wird mit jedem Training besser und sie hat sich sicherlich sehr verbessert. (Jockey) Damian Lane ist diese Woche gefahren, um ein gutes Gefühl für sie zu bekommen. Sie wird während der Fahrt zur Strecke aufgeregt, daher ist es gut, dass die Entfernung zur Strecke diesmal kurz ist. Sie ist unter allen möglichen Bedingungen gefahren und die Hanshin 2.200 m ist gut für sie, also freue ich mich darauf. „

Rey de Oro: Der King Kamehameha Sohn war in seiner Anschaffung nicht ganz so teuer wie manch anderer Konkurrent der später eine Reihe von Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte und hat sich für seinen Besitzer als wahres Schnäppchen erwiesen.

Der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der mit seinen Teilnehmern in den letzten Jahren etwa im Guineas 1000 oder 2000 und deren Leistungen in anderen großen Rennen sich fesrunter den besten Trainern in Japan etabliert hat – und Rey De Oro hat da sicher einiges zu beigetragen.

Fujisawa hat seinen Stall dieses Jahr in herausragender Form und angeblich brauchte Rey de Oro nur ein wenig Zeit, um sich voll zu entfalten. Nach vier Monate Pause kam er jedenfalls speziell auf Guineas 2000 vorbereitet zur Rennstrecke zurück, kassierte aber herbe Niederlage, die bisher die einzige geblieben ist, denn über 2400m im Gruppe 1 The Tokyo Yushun deklassierter er unter anderem die Top 2 des Guineas 2000 und konnte zufrieden in die Sommerpause gehen. Im The Kobe Shimbun Hai kehrte er im September siegreich zurück und lies danach einen herausragenden zweiten Platz im The Japan Cup folgen. Zwar war er dort eigentlich als Co-Favorit gestartet, er schaffte es aber dennoch den eigentlichen Favoriten und Pferd des Jahres 2016 und 2017, Kitasan Black, noch im einen Platz zu schlagen. Nur der Außenseiter Cheval Grand verdarb den beiden den Tag und der Konkurrent hat sich mittlerweile als eines der besten Rennpferde in Japan fest etabliert.
Rey De Oro gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2018, wo er dann in Kyoto über 2200m im Kyoto Kinen als haushoher Favorit auflief, sich aber überraschend Clincher und Al Ain geschlagen geben musste. Diese Formschwäche übertrug sich leider auch auf seinen Start im Dubai Sheema Classic in Meydan, wo er nur einen fünften Platz belegen konnte. Nach der Sommerpause und einem halben Jahr Pause kam er aber in Nakayama im Gruppe 2 Sankei All Commers mit aller Macht zurück und konnte sowohl Al Ain als auch Danburite locker schlagen.

Christophe Lemaire saß als Jockey im The Tenno Sho  2018 wieder im Sattel und verteidigte seine Führung an der Spitze der Jockeys in Japan mit seinem ersten Sieg in einem der Tenno Shos, war aber schon im Vorfeld des Rennens durchaus zuversichtlich, dass das klappen würde.

Rey De Oro war etwas weit hinter Kiseki zurückgefallen, der ein gutes Tempo vorlegte und es dem Favoriten sehr schwer machte, den Rückstand auf der Zielgeraden noch aufzuholen. Wie Lemaire schon immer betont hat Rey De Oro nicht den besten Kick und kann sich nicht immer mit einem schnellen Tempowechsel an die Front bringen sondern braucht etwas Zeit, um Geschwindigkeit aufzubauen. Dies gelang ihm in der Mitte der Bahn aber auch souverän und er gewann am Ende verdient, aber Blast Onepiece machte sich die Schwäche von Rey De Oro einen schnellen Tempowechsel mitzugehen zu Nutze und gewann vor dem aufholenden Rey De Oro das The Arima Kinen Grand Prix im Dezember. Danach ging es nach Meydan wo man hohe Hoffnungen in seinen Start in Dubai für die 6.000.000 Dollar setzte -aber leider konnte Rey De Oro, der versuchte das Tempo zu setzen, sich nicht an der Front halten und viel weit ab vor dem Zieleinlauf.

Christophe Lemaire, Jockey
„Seine schnelle Arbeit in dieser Woche war wirklich gut. Er war die ganze Zeit entspannt und alles lief reibungslos. Ich denke, er ist in großartiger Form. Er hat mehr Power als letzte Woche und war ein bisschen schneller, mit einer wirklich guten Reaktion auf der Strecke. Es gibt kein Problem mit seiner Arbeit. Er hat noch viel im Motor. Er ist reifer als bei seinem letzten G1-Sieg. Vor und nach der Arbeit ist er entspannt und er ist an Renntagen entspannt. Ich denke, diesmal würde ich gerne mehr von hinten fahren. Er war in Dubai zu aufgeregt und scheint Nachtrennen nicht zu mögen. Er war an einigen Stellen scharf drauf und schwächte sich am Ende ab. Er ist in Japan immer entspannt, also bin ich zuversichtlich. Das Tempo wird über 2.200 Meter wichtig sein. Es ist eine kleinere Strecke und die Strecke ist ziemlich kurz. Bei einem langsamen Tempo wird es schwieriger, aus der hinteren Position zu rennen. Dieses Jahr ist Kiseki in der Aufstellung, daher denke ich, dass es ein gutes Tempo geben wird. Dann kann er seine späte Geschwindigkeit nutzen. Er hat Ausdauer. Ich glaube nicht, dass er eine schwere Strecke mag“

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hatte sich letztes Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert, danach aber fast schlagartig seine Form wieder eingebüßt und seit seinem Doppel nicht einen weiteren Sieg feiern können. 2017  platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Danach folgte schon wieder ein wenig Auftrieb im Japan Cup, der von Suave Richard hinter der überragenden Almond Eye und dem starken Front Runner Kiseki immerhin auf einem dritten Platz abgeschlossen werden konnte. Der Lauf im Gruppe 2 The Nakayama Kinen im Februar war nicht wirklich inspirierend, aber Suave Richard wird mit dem zweiten Start in einer Saison oft stärker und hatte in Meydan mit Konkurrenten, die er zum Teil schon aus Japan und anderen Teilen der Welt Kennt, gute Chancen auf den Sieg.

Auf der Zielgeraden zog Old Persian als Favorit dem Feld davon, aber Cheval Grand und Suave Richard blieben dran und zurück in heimischen Gefilden dürfte er wieder vorne dabei sein.

Yasushi Shono, Trainer
„Er war im Nakayama Kinen gelaufen, daher brauchte er in Dubai nicht viel Training. Es waren noch andere japanische Pferde da, so dass ihn die veränderte Umgebung nicht störte. Er war ruhig. Die Marge zwischen ihm und dem Sieger spiegelte direkt ihre Rennpositionen wider. Er zeigte, dass er wettbewerbsfähig genug war. Seine Bewegung ist wie immer und er sieht rundum gut aus. Ich glaube, er ist etwas gereift, seit er in Übersee gefahren ist. Er passt zu Hanshin und die Bedingungen sind gut. „

Mirco Demuro, Jockey
„Dieses Pferd ist nach seiner Streckenarbeit schwer zu beurteilen. Die Ergebnisse des letzten Jahres im Tenno Sho (Herbst) waren überhaupt nicht gut, aber er hatte sich in der Streckenarbeit sehr gut gefühlt. Diese Woche fühlte er sich auch sehr gut. Er hat sich verändert, seit er nach Übersee gelaufen ist. Er ist gereift. Früher würde er sich leicht aufregen, aber diesmal war er ruhig. Er hat Selbstvertrauen gewonnen und versteht seine Arbeit. Früher war er schlecht im Tor und sein Timing war falsch. Dieses Mal ist die Auslosung wichtig und die Dinge werden vom Tempo abhängen. Er hat letztes Jahr den Osaka Hai gewonnen und der Kurs ist fast der gleiche. Die Auslosung ist wichtig für die Osaka Hai und die Takarazuka Kinen. Wenn Sie sich weit draußen befinden, beginnt die erste Kurve schnell und es ist wahrscheinlich, dass Sie erwischt werden. Es wird nicht sehr gut sein, wenn es stark regnet, aber ein bisschen Regen ist kein Problem. „

 

 

Makahiki: Der Deep Impact Sohn ist leider nicht mehr in der selben Form wie bei seinen Siegen im Japanese Derby 2016 und dem Prix Niel in Frankreich im Jahr 2016, wo er sich zu seiner bisher besten Form steigern konnte.

Makahiki hat sich aber mit seinem ersten Start im Jahr 2018 im Sapporo Kinen hinter Sungrazer in einer Form gezeigt, die Hoffnung auf die neue Saison aufkommen lässt und auch der siebte Platz im The Tenno Sho hinter Rey DE Oro war nicht so schlecht, dass man alle Hoffnungen fallen lassen muss. Da gibt es eher die Sorge, dass er sich bei der Form des Jahres 2017 wieder einpendelt.

Zwischenzeitlich hatte er im Japanese 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe 2016 an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und mied seitdem das eruopäische Festland. Auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den durchaus soliden Konkurrenten Mikki Rocket, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam, denn auch im Gruppe 2 Osaka Hai und dem The Mainichi Oka kam er nicht über einen enttäuschenden sechsten bzw. vierten Platz hinaus. Im Tenno Sho fiel er klar hinter den Siegern zurück und sowohl Kitasan Black als auch Satono Crown machten den Sieg unter sich ohne die Beteiligung von Makahiki aus. Dann startete er im Japan Cup und musste sich erneut hinter Kitasan Black einordnen, der selbst aber gegen Cheval Grand und Rey De Oro keine Chance hatte.

Die lange Pause bis zum August im Sapporo Kinen hat ihm und seiner Form kaum geschadet und er kam mit einem sehr guten zweiten Platz zurück, den er sich hinter Sungrazer auch redlich verdient hatte. Makahiki läuft in der Regel saubere Rennen und auch im The Tenno Sho (Herbst) in Tokyo lief er wieder ein fehlerloses Rennen, hatte aber Probleme mit seiner rechten Schulter, die sich auch bis weit in das Training für dieses Rennen hier zogen.

Yasuo Tomomichi, Trainer

„Nach dem Tenno Sho (Herbst) hatte er regelmäßig Trainingseinheiten und mindestens einmal in der Woche mit 15-15 Tempo gearbeitet, aber er war einfach nicht komplett fit und konnte seine rechte Schulter nicht gut strecken. Ich wollte es nicht übertreiben, also zog ich ihn aus dem Japan Cup zurück und machte ihn für das Arima Kinen bereit.
Die Erschöpfung aus dem Tenno Sho und der 12-kg-Abfall an diesem Tag machten uns Sorgen und das war sicherlich ein Teil davon (das wir ihn aus dem Japan Cup zurückzogen), aber dieses Mal hat er wieder zugenommen und sieht sehr gut aus (Jockey) Yasunari Iwata wird diesmal im Sattel sitzen. Am 13. Dezember erreichte er 53,8 Sekunden den Hügel hinauf, mit einer Zeit von 12,2 Sekunden im letzten Furlong.

Er sah gut aus und benutzt seine rechte Schulter besser als zuvor. Das Pferd ist mit dem Alter langsamer geworden, und ich denke, diese Distanz wird für ihn besser als die 2000 Meter sein. Der Austritt aus dem Japan-Cup hat ihn n

 


23.12.2018 – Nakayama – The Arima Kinen – Japan Grand Prix

Pferderennen International

07:25 The Arima Kinen Grand Prix – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.500 m | Preisgeld: 574.800.000 JPY | Flachrennen | Geläuf: Gras

Die einzelnen Starter des Grand Pirx in Japan:

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Stimmen zum Grand Prix, dem Arima Kinen, von Trainern und Jockeys

Pferderennen International

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Tokyo – 24.11.2018 – The Japan Cup – Pick: Almond Eye

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07:40 The Japan Cup – Gruppe 1 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 574.320.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Japan Cup in Tokyo ist jedes Jahr eines der Highlights auf dem Kurs in der Nähe der japanischen Hauptstadt und wird dieses Jahr zum 38ten Mal ausgetragen.
Nebenbei ist er das best dotierte Rennen in Japan und das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde lechtes Jahr noch einmal erhöht, so dass wir bei über 5 Millionen Euro insgesamt sind, wobei der Sieger mit über 2,5 Millionen Euro den Löwenanteil mit nach Hause nehmen wird. Kitasan Black hätte letztes Jahr hier Geschichte schreiben können wenn er den Japan Cup zwei Mal hintereinander gewonnen hätte, aber es war Cheval Grand der das Rennen mit nach Hause nahm, aber auch dieses Jahr kann sich das Rennen mit den besten Startern aus Japan sehen lassen.

Traditionell haben die heimischen Teams hier die größeren Erfolge feiern können und in den letzten zehn Jahren ist der große Preis jeweils in Japan geblieben, kein Wunder, wenn man bedenkt was für Anstrengungen in Japan in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, um den Pferderennsport dort zu fördern. Eine solche Initiative vermisst man in Deutschland, aber sie ist der Grund warum wir nun Starter wie Almond Eye, Suave Richard, Satono Diamond oder Cheval Grand bewundern können.

Favoriten haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Profit gezeigt und der Japan Cup ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu seinen frühen Jahren. 1995 konnte gar ein deutsches Pferd das international bekannte und begehrte Rennen gewinnen, die Zeiten eines Lando, der von Heinz Jentzsch trainiert wurde, sind allerdings lang vorbei und so sind es die Japaner und die Heimmanschaft die hier immer wieder dominieren.

Der neuste Trend der letzten Jahre ist, dass auch die Stuten immer öfter einen prominenten Platz einnehmen können, dieses Jahr ist mit Almond Eye eine sehr viel versprechende weibliche Vertreterin präsemnt und zu Recht auch als mögliche Favoritin gehandelt.. Dazu  haben die Japaner sich in den letzten Jahren meist alle ausbezahlten Plätze sichern können und der Blick abseits der Favoriten lohnt fast nicht.

 

Ein paar Datenanalysen:

 

Von den 37 bisherigen Japan-Cup-Gewinnern waren insgesamt 33 Pferde, die Erfahrung in den Top 2 eines G1-Rennens in Japan oder in Übersee machen konnten (mit Ausnahme von Half Iced 1982, Jupiter Island 1986 und Marvelous Crown 1994 sowie Screen Hero 2008).

Der Japan Cup ist ein weltbekanntes Rennen, das normalerweise von Rennpferden gewonnen wird, die bereits bei großen Rennen im In- oder Ausland um Spitzenplätze gekämpft haben. Ausländische und japanische Pferde gewannen jeweils 12 bzw. 5 der Japan-Cup-Rennen von 1981 (Startjahr) bis 1997, aber seit 1998 bis 2017 haben 18 japanische Läufer das Rennen gewonnen, während nur zwei aus dem Ausland den Titel holten. Mit anderen Worten, japanische Pferde waren in den letzten Jahren merklich erfolgreicher als die ausländischen Besucher – aber wir erinnern uns gerne an Lando

Ein guter Schritt den Sieger hier zu finden ist sich auf Läufer zu konzentrieren, die bei G1-Rennen in Tokio oder im Kyoto Racecourse erfolgreich waren
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (ohne Screen Hero-Sieger von 2008) Erfahrung in den Top 4 eines „G1-Rennens auf der Rennstrecke von Tokio oder Kyoto“.

Darüber hinaus haben Läufer, die in ein „G1-Rennen auf der Rennstrecke Tokio oder Kyoto“ gewinnen konnten,  eine hervorragende Quote von 39,6% Patzierungen unter den ersten Drei im Japan Cup. Also Augen auf für die Gruppe 1 Sieger. Wenn wir uns die Form der diesjährigen Läufer ansehen, sollten wir ihre Leistungen bei einem großen Rennen auf der Tokyo Racecourse oder der Kyoto Racecourse überprüfen – und da fallen uns Cheval Grand, Satono Diamond, Almond Eye und andere sofort ins Auge!
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (mit Ausnahme des Drittplatzierten von 2013, Tosen Jordan, 2013) Erfahrung in den Top 4 eines JRA G1 oder G2-Rennens, das ab April desselben Jahres ausgetragen wurde. Mit anderen Worten: Eine aktuell gute Form ist immens wichtig, und es sollte über den Sommer  Wir sollten von Läufern wenig erwarten, ohne die jüngsten Erfolge und diejenigen, die hauptsächlich an anderen Rennen als den JRA G1 und G2 Rennen teilgenommen haben

Läufer mit einem Alter von über 6 Jahren haben so ihre Probleme, denn alle 20 Top-2-Finalisten der letzten 10 Jahre waren Pferde unter fünf Jahren und Rennpferde die über  6 Jahre Alt sind erreichten nur  eine Top-3-Quote von 4,3%. Man kann also generell die Erwartungen an Pferde ab 6 Jahren senken. Satono Crown, Sounds Of Earth und auch der großartige Cheval Grand wird damit so seine Probleme haben.
Die letzten neun Gewinner des Japan Cups  waren in den Top 2 eines G1-Rennens auf der Tokyo Racecourse oder Kyoto Racecourse,  in den Top 3 eines G1- oder G2-Rennens welches seit des April desselben Jahres stattfand und waren Pferde im Alter von bis zu 5 Jahren. Dazu hatten sie 24 Karrierestarts oder weniger und waren japanische Pferde.

Jedes Rennpferd, welches alle in den obigen Statistiken aufgeführten Bedingungen erfüllt, kann daher als chancenreicher Favorit des Rennens betrachtet werden

Die neun letzten Gewinner hatten außerdem ein JRA Rennen unter den ersten Sechs beendet und waren dazu einer der Favoriten des Rennens. Wie schon gesagt ist die Leistung der letzten Rennen sehr wichtig

 

Zu den einzelnen Startern:

Almond Eye: Die Lord Kanaloa Tochter ist nicht zu unrecht eine der Favoritinnen für dieses Rennen.  Sie ist noch Jung und begann ihre Karriere im letzten Jahr im August auf dem Kurs in Niigata, wo sie einen zweiten Platz erreichte und damit ihrer Favoritinnenrolle nicht ganz gerecht werden konnte. Danach hat sie sich allerdings keine einzelne Blöße mehr gegeben und konnte alle ihre nachfolgenden Rennen gewinnen, angefangen bei einem Maidenrennen und dann im Januar 2018 auf Gruppe 3 Ebene im The Nikkan Sho Shinzan Kinen, was den ersten Sieg in einem Gruppenrennen für Almond Eye darstellte.

Drei Monate später startete sie dann das erste Mal in einem Gruppe 1 Rennen, dem The Oka Sho und nahm es mit Licky Lilac und anderen hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrem aktuellen Jahrgang auf. Dabei hatte sie dieses Mal nicht die Favoritinnenrolle inne, gewann das Rennen am Ende aber souverän und hatte damit über die Meile beweisen können, und das japanische Guineas gehörte ihr.

Lucky Lilac führte das Feld an, hatte aber keine Chancen das Tempo auf der Zielgeradengegen die schnell aufschließende Almond Eye durchzuhalten und Christophe-Patrice Lemaire freute sich über einen weiteren Gruppe 1  Sieg – was er kurz darauf im Gruppe 1 Japanese Oaks erneut konnte. Dort hatte sie in Syakachan eine dezidierte Front Runnerin und das scharfe Tempo war gesetzt, Lily Noble sammelte sie auf der Zielgerade dann ein und gab Gas, schaffte es aber nicht die stark auflaufende Almond Eye hinter sich zu halten, die sich relativ locker vom Feld absetzen konnte.

Dann setzte sie im The Shuka Sho noch einmal einen drauf und gewann die Triple Crown, und das obwohl die Gegebenheiten alles andere als günstig für sie war. Mikki Charm setzte das Tempo und konnte das Feld gut auseinanderziehen, was Almond Eye immer mehr Boden auf die Führende einbüßen lies, die sich weit vor dem großen Bereich des Feldes halten konntest. Almond Eye musste aus der Masse heraus zum Angriff ansetzen, hatte dann aber genug Power um die zig Längen Rückstand noch gut zu machen.

Christoph Lemaire, der ihr drei weitere japanische Gruppe 1 Siege zu verdanken hat, ist jedenfalls begeistert von ihr:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Cheval Grand: Der Heart’s Cry Sohn hatte Kitasan Black im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben, verlor danach aber im The Takarazuka Kinen ein wenig seine Form und kehrte nach einer längeren Pause über den Sommer im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zuürck. Dort hatte er allerdings nicht die Form um als Favorit über einen dritten Platz hinaus zu kommen, aber es war nicht das erste Mal, dass er etwas außer Form geriet.

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem soliden dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und beide überholten auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, das selbe Kunststück gelang Cheval Grand im The Arima Kinen allerdings nicht noch einmal. Dieses Mal hatte der weit ausschreitenden Kitasan Black klar die Nase vorn und konnte Cheval Grand auf einen dritten Platz verbannen, knapp hinter Queens Ring und knapp vor Suave Richard. Das Märchen für Kitasan Blacks letzten Start war damit perfekt, und weder Cheval Grand noch Suave Richard verloren mit der Niederlage an Form

 Was der Form von Cheval Grand aber einen Abbruch tat war der Start im Osaka Hai im April 2018. Dort lief es einfach nicht mehr rund für Cheval Grand, der sich das Tempo nicht selbst suchen konnte und auf dem schwierigen Boden aber auch nicht die Kraft hatte, um auf den letzten Metern noch auf die Führenden aufschließen zu können. Damit war das Rennen schon auf der Zielgeraden eigentlich gelaufen und Cheval Grand gab das Rennen unter Kosei Miura etwas früher auf. In der Frühjahrsausgabe des Tenno Sho war das aber schon eine ganz andere Angelegenheit und er konnte sich gegen Rainbow Line fast durchsetzen, der Konkurrent holte Cheval Grand aber noch ein, nachdem er sich bereits vom Feld hatte absetzen können

Dann kam die Sommerpause und der Start im The Kyoto Daishoten auf Gruppe 1 Ebene, wo er gegen Satono Diamond als Favorit antrat, aber nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam. Wieder konnte er den Vorsprung nicht halten bis zum Ziel, schien aber solide in Form zu sein als er aus der Sommerpause wieder kam.

Yasuo Tomomichi, Trainer von Cheval Grand, ist daher nicht unhappy mit seinem Starter
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 

Kiseki: Der Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst), wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, aber seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan ist deutlich besser und er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabeia uch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Yasuyuki Tsujino, Assistententrainer von Kiseki ist daher durchaus zuversichtlich:

„Er führte das Tenno Sho (Herbst) an und es war ein gutes Rennen. Ich glaube, er hat uns eine neue Seite von sich gezeigt. Wenn Sie es mit dem Frühling vergleichen, als er sich nicht richtig formte, können Sie sehen, dass er wieder auf den Beinen ist. Er war anscheinend nicht die schlechtere Abnutzung und er wurde nach diesem Rennen schnell gut gefüllt. Letzte Woche hat er während des Kurses an der Wohnung gearbeitet und wir haben ihn hart geschoben. Er hatte im Herbst zwei Starts und hat sich sowohl mental als auch physisch stabilisiert. Es sieht so aus, als würde er seinen Zustand beibehalten und in der Lage sein, das nächste Rennen in guter Form zu bestreiten. Es gibt keine Sorgen um die 2.400 Meter und wenn ein anderes Pferd führen will, denke ich, dass sich dieses zurückhalten kann. Er will sein eigenes Rennen bestreiten können. Ich freue mich darauf.“

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 kein

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Das bestätigte sich dann auch im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen mit einem sechsten Platz, aber nach einer kleinen Pause über den Sommer kam er überraschend stark im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zurück und gewann das Rennen überzeugend gegen Red Genova und Albert.

Yasutoshi Ikee, Trainer von Satono Diamond ist daher zu Recht zuversichtlich und lobt Jockey Yuga Kawada überschwänglich:
„Das Wichtigste an dem Start im Kyoto-Daishoten war, dass der Jockey wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er hat ihn auch regelmäßig bei der Arbeit geritten und die Hinterhand des Pferdes hat sich wirklich gestärkt. Sein Wettbewerbsgeist ist fast wieder da, wo er in den besten Zeiten war. Ich würde sagen, die Ergebnisse, die er erzielt hat, waren das Ergebnis dessen, was alles zusammen kam, die geistigen und körperlichen. Er sieht mager aus und ich möchte, dass seine Muskeln etwas voller werden. Sein Muskeltonus kam nach seinem letzten Rennen gut zur Geltung, aber er war auch besser in Form gegangen. Am 15. November ritt Joao Moreira (Jockey) und er arbeitete mit einem anderen Pferd zusammen. Ich gab Anweisungen, sich auf die letzte Runde zu konzentrieren, und der Jockey sagte, das Gleichgewicht des Pferdes sei ausgezeichnet. In der letzten Woche hatte er noch einiges zu tun, aber ich denke, er hat sich Stück für Stück verbessert. Er hat keine Probleme mehr mit dem Atmen, seine Lungen sind stärker und ich glaube nicht, dass die Tokyo 2.400 so ein Minus ist

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hat sich in diesem Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert.

Letztes Jahr platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Mirco Demuro, Jockey von Suave Richard:

„Der Tenno Sho (Herbst) war ein wirklich schlechtes Rennen für uns. Erst wurde er getroffen, als er aus dem Starttor kam. Er fiel in die letzte Kurve zurück, und auf der letzten Etappe beschleunigte er überhaupt nicht. Jetzt ist er in bester Verfassung und hat nichts Außergewöhnliches. Ich bin am Mittwoch Arbeit gefahren und er hat sich sehr gut bewegt. Von seinem vorherigen Start war kein Schaden zu erkennen.

„Der Tokyo 2.400 ist der gleiche Kurs wie die Copa Republica Argentina, nur 100 Meter kürzer, ansonsten aber wenig verändert. Er ist gut auf der linken Seite und ist in perfektem Zustand. Ich möchte, dass er ein bisschen mehr in seinem Spiel ist.

„Es ist immer schwierig vorherzusagen, wie sich der Japan Cup entwickeln wird. Die Auslosung ist sehr wichtig und ich möchte, dass er eine Torposition in der Mitte hat. Ich hoffe, er wird im Gate nicht aufgeregt und wir können es gut einplanen und eine gute Position einnehmen. Ich möchte ihn gerne weiterleiten.

„Ich habe noch nicht mit dem Trainer über den Start gesprochen. Er überlässt es immer mir. Das Personal, der Trainer und ich kennen dieses Pferd sehr gut. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

„Wie ich schon sagte, er hat kürzlich keinen Schaden erlitten. In der Morgenarbeit ist er immer in sehr guter Form. Aus diesem Grund war ich ziemlich überrascht, die schlechten Ergebnisse zu erzielen, die wir in seinem letzten Rennen erzielt hatten. Vielleicht fühlte er sich immer noch etwas müde von seinem Lauf im Yasuda Kinen im Frühjahr. Vielleicht hatte sich sein Zustand verschlechtert, weshalb er kaum Rennen gefahren ist. Das könnte das Problem sein.

„Es ist eine Klasse 1, also gibt es viele Pferde, die in der Aufstellung besorgt sein müssen. Mandelaugen sind wirklich stark. Sie ist ein Monster. Natürlich gibt es andere, um die ich mir Sorgen mache. Jeder möchte ein Rennen der 1. Klasse gewinnen und es gibt einige Gewinner der 1. Klasse wie Satono Diamond und Cheval Grand.

„Natürlich will ich gewinnen. Letztes Rennen lief er überhaupt nicht. Er war wirklich stark im Osaka Hai und wenn er so ist wie im Osaka Hai, hat er hier eine Chance. Wie ich letzte Woche sagte, hatte ich in diesem Jahr viele Sekunden und ich möchte endlich gewinnen können. Ich werde diese Woche wieder mein Bestes geben. „

Yasuo Tomomichi, Trainer: 
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

Satono Crown: Der Marju Sohn ist ein Phänomen über die heutige Distanz, so konnte er das Hong Kong Vase 2016 gewinnen und zuvor im Japanese Derby platzieren. Allerdings lief es letztes Jahr im Japan Cup alles andere als rund für ihn und seine Leistungen 2018 hängen ein wenig denen der letzten Jahre hinterher, dazu kommt noch, dass er langsam „in die Jahre“ kommt für den Japan Cup – und das trotz guter Ergebnisse in seiner bisherigen Karriere:

Im Tenno Sho lieferte er sich ein episches Duell mit Kitasan Black, der das beste Rennpferd in Japan in diesem Jahrzehnt war und auf dessen Nachkommen man in den nächsten Jahren gespannt sein dürfte.. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz dieses Duell vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Im Jahr 2016 gewann Satono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Paarung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst. Danach kamen allerdings deutliche Niederlagen im The Japan Cup und dem The Arima Kinen im Dezember. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Das The Takarazuka Kinen im Juni war dabei aber in den letzten Monaten  des Frühjahres sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er für dieses Rennen überraschend in Form, konnte aber den Trick 2018 nicht wiederholen und musste sich mit einem zwölften Platz zufrieden geben.

Ein wenig Pause seitdem hat ihm sicher gut getan, wie auch sein Trainerteam findet:

Kazutomo Mori, assistant trainer

„Im Takarazuka Kinen hatte er eine gute Position im Mittelfeld und war gut gelaufen, aber an dem Punkt, an dem er seinen Zug machen musste, waren seine Antworten schlecht und er hatte nichts zu geben. Die Rückkehr aus Dubai war zweifellos ein Faktor, aber wir können nicht genau sagen, was schief gelaufen ist. Er kam am 4. Oktober zurück ins Trainingszentrum und wir bereiteten ihn mit Blick auf den Tenno Sho (Herbst) vor. Aber er kam nicht so, wie wir gehofft hatten, er verbesserte sich zu langsam und wir wechselten unsere Sichtweise hier. Er ist endlich dorthin zurückgekehrt, wo er vor einem Rennen war. Da es jetzt kälter geworden ist, haben wir ihn letzte Woche hart gearbeitet. Er ist ein schwieriges Pferd und neigt dazu, bessere Ergebnisse zu erzielen, die direkt von einer Pause kommen, also habe ich meine Hoffnungen darauf gesetzt. „

 

Eine Stimme zu Mikki Swallow von Trainer Takanori Kikuzawa:
“For the Osaka Hai this spring, he had been in good condition while at Miho, but the trip to Hanshin and the heat afterwards while stabled there took their toll. He was oddly quiet. But he did manage a fifth-place finish and did make an honest effort. Once over that, he was ready for the Sapporo Kinen but was under pressure coming out of the backstretch all the way into the top of the stretch and then didn’t get a clear run home. He took a while recovering from that last race. Last week (jockey) Norihiro Yokoyama rode him in the morning with him working in tandem. As of last week, he wasn’t in really great shape, but he has improved. It’ll be his first time racing to the left and from the looks of his morning training, I’d say there shouldn’t be a problem. I think his best is still to come but he has talent and I’m looking forward to seeing just how well he can do at this point.

 

Suave Richard hat leider etwas seiner Form verloren in den letzten Rennen und Almond Eye scheint mit dem Gewichtsvorteil, welchen sie heute trägt, nur schwer zu schlagen zu sein.

Pick: Almond Eye

 


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