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Laurens

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05.10.2019 – Newmarket – Sun Chariot Stakes – Pick: Laurens (Laurens/Iridessa/Hermsa Trifecta)

Pferderennen in England

16:25 Sun Chariot Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 266.875 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: weich | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Iridessa: Die von Trainer Joseph Patrick O’Brien trainierte Stute hat sich in ihrer noch recht kurzen Karriere schon gleich zwei Mal in Gruppe 1 Rennen durchsetzten können und hat von Anfang an einen hervorragenden Eindruck hinterlassen.

Die Ruler Of The World Tochter hat sich letztes Jahr im Juli im EBF Auction Race, ihrem ersten Versuch in einem Rennen, gleich mit vier Längen Vorsprung durchsetzen können, aber beim Versuch im Gruppe 2 Debutante Stakes danach musste Iridessa einen herben Rückschlag verkraften und 5 Längen Rückstand auf den Sieger hinnehmen.

Auf etwas niedrigerem Niveau beim Ingabelle Stakes auf Listed Ebene schaffte Iridessa es ihre Form wieder ein wenig anzuheben und kam auf einem dritten Platz ins Ziel, wenn auch knapp 2 Längen hinter dem Sieger und damit nicht in Reichweite zu der Siegerin. Die Formkurve nahm weiter einen positiven Verlauf und Iridessa schaffte es überraschend, sich im Gruppe 1 Fillies‘ Mile im Oktober 2018 durchzusetzen. Die Konkurrentinnen und Favoritinnen Hermosa und Pretty Pollyanna hatten keine Chance auf den letzten Metern mit Iridessa mitzuhalten, die zwischen den beiden Konkurrentinnen nach vorne schnellte und den Hügel zum Ziel problemlos meisterte. Der Sieg war für manche ein wenig überraschend, aber es gab im Vorfeld schon einige, die mit einem guten Lauf von Iridessa gerechnet hatten – wie auch beim Saisondebüt im Gruppe 3  1000 Guineas Trial in Leopardstown im April – wo sie allerdings fast 2,5 Längen hinter der Siegerin Lady Kaya ins Ziel kam.

Das Rennen kann aber gut als Warmmacher in der neuen Saison gelten und Iridessa ging mit guten Chancen in das 1000 Guineas in Newmarket, wo Iridessa allerdings nicht richtig fahrt kam und mit drei Längen Rückstand ins Ziel einlief – als Achte, ohne dass sie ihren Angriff auf die Spitze hätte durchführen können. Auch beim irischen Ableger, dem 1000 Guineas in Curragh Ende Mai 2019 erging es ihr nicht besser, dieses Mal betrug der Rückstand auf die Siegerin Hermosa allerdings gut 6 Längen. Der schnelle Untergrund tat sein übriges zum Niedergang von Iridessa in jenem Rennen, an der ausdauer fehlte es ihr jedenfalls nicht,wie sie einen Monat später im Gruppe 1 Pretty Polly Stakes über 2012m unter Beweis stellen konnte. Dort lief sie hinter der von Aiden O’Brien trainierten Pink Donkwood und Magic Wand als Außenseiterin auf, konnte sich aber über diese längere Distanz deutlich besser präsentieren und gewann am Ende mit einem Abstand von über 2 Längen.

Magic Wand versuchte sich noch an ihre Fersen zu heften, hatte aber keine Chance mit Iridessa mitzuhalten. Iridessa gewann das Rennen locker und galt damit auch über die längere Distanz von 2414m im Irish Oaks als eine der Favoritin, hatte aber mit der längeren Distanz dieses Mal so ihre Probleme und keine Chance mit der Siegerin Star Catcher noch mitzuhalten und Wayne Lordan lies Iridessa in Ruhe auslaufen, nachdem die Chancen dahin waren.

Da die längere Distanz ganz eindeutig zu viel des Guten war, reduzierte Trainer Joseph Patrick O’Brien die Distanz im nächsten Rennen deutlich und lies Iridessa wieder über die Distanz von 1609m antreten, dieses Mal im Fastnet Rock Stakes, welches zwei Monate nach dem letzten rennen stattfinden sollte.  Zwar galt Iridessa in diesem Rennen hinter der herausragenden Laurens und Hermosa als klare Außenseiterin, konnte sich aber am Ende gegen die beiden Favoritinnen durchsetzen, nachdem sich Hermosa und Laurens an der Front über die gesamte Distanz um die Führung bekämpften

Dieses Rennen hier ist faktisch eine Wiederauflage des Fastnet Rock Stakes und es ist nicht ausgeschlossen, dass die beiden Konkurrentinnen sich heute wieder um die Führung streiten und sich so wieder das Rennen für Iridessa öffnet – allerdings sind die Trainer und die Jockeys sicher auch darauf eingestellt

Hermosa: Die Galileo Tochter von Trainer Aiden O’Brien genießt heute die Aufmerksamkeit von Ryan Moore und kommt damit hoffentlich wieder so richtig in Fahrt, nachdem sie in ihrem letzten Rennen ein wenig enttäuscht hatte, zwei Niederlagen als Favoritin und eine als Co Favoritin in den letzten drei Wochen bereiten dem Champion Trainer Aiden O’Brien sicherlich Kopfschmerzen.

Schließlich hatte sie unter Wayne Lordan ihr Saisondebüt im 1000 Guineas gewinnen können – und das auch noch als eigentlich klare Außenseiterin, während Just Wonderfull damals als erste Wahl von Aiden O Brien galt und unter Ryan Moore auflief.

Hermosa hatte in der Mitte der Bahn allerdings einen richtig guten Lauf und konnte sich unter dem Druck seines Jockeys langsam aber sicher an die Spitze setzen und mit einer Länge Vorsprung gewinnen. Das war eine Steigerung zu den Leistungen des letzten Jahres, wie etwa dem zweiten Platz im Gruppe 1 Fillies‘ Mile und dem Gruppe  1 Moyglare Stud Stakes in dem Hermosa den dritten Platz belegt hatte. Diese Leistungen sprachen schon einmal für das Talent von Hermosa, welches sie aber erst in ihrer zweiten Saison 2019 vollständig entfalten konnte – und das wie gesagt gleich bei seinem ersten Lauf im Newmarket Guineas, bei dem sie fast von Anfang an das Feld anführte:

Diese Taktik führte auch unter Ryan Moore im Irish Guineas einige Wochen später zum Erfolg und Hermosa konnte sich erneut durchsetzen, gegen die wesentlich leichtere Konkurrenz allerdings optisch auch um einiges beeindruckender:

Diese Taktik sollte dann auch beim Coronation Stakes angewendet werden, allerdings lief es in diesem Rennen nicht ganz so wie geplant, denn Pretty Polyanna von Micheal Bell setzte sich unter Silvestre De Souza ebenfalls an die Front und Hermosa musste 1 Bahn neben der Innebahn laufen und konnte nicht wie gehofft das Tempo von dort aus dominieren. Stattdessen musste sie mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden versuchen das Rennen 2f vor dem Ziel zu übernehmen, konnte da aber Watch me nicht mehr hinter sich halten, der zuvor die Position direkt hinter den Führenden inne hatte. Watch Me hatte noch eine Menge Kraft im letzten Furlong übrig und konnte die hart kämpfende Hermosa damit auf den zweiten Platz verbannen.

Im Qatar Nassau Stakes auf Gruppe 1 Ebene hatte sie keine Chance sich an die Außenseiterin Deidre anzuhängen und floppte über die Distanz von 1991m überraschend. Der erste Versuch über längere Distanz war damit eindeutig gescheitert und der nächste Lauf sollte wieder über deutlich kürzere Distanz absolviert werden. Das Gruppe 1 Fastnet Rock Stakes war trotzdem ein echter Test, lief doch auch Laurens mit auf und Hermosa mühte sich unter Ryan Moore, die Konkurrentin niemals zu weit von sich weg ziehen zu lassen, allerdings war es auch dieses Duell um die Führung, welches Hermosa am Ende ausnutzen konnte und über die beiden Favoritinnen mit knapp 0,75 Längen triumphierte

Wenn Hermosa eine Freie Bahn bekommt ist sie nur schwer zu schlagen – wenn ihr allerdings auf der Zielgeraden die Puste ausgeht, obwohl sich direkt vor ihr eine massive Lücke auftut wie im Qatar Nassau Stakes, dann kann auch Ryan Moore auf ihr keine Wunder mehr bewirken. Hermosa hatte am 1.08.2019 einfach nicht die Kraft, um es mit der Konkurrenz aufzunehmen und nutzte die offene Lücke vor ihr nicht, was am Ende in einer klaren Niederlage resultierte und im Fastnet Rock Stakes zehrte das Duell zwischen den Favoritinnen die Kraft von Hermosa auf. Sie kann so ein Rennen wie dieses immer gewinnen, leicht wird das aber sicher nicht.

Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kam sie dann im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und wie im Guineas letztes Jahr fehlte Laurens vielleicht der Vorbereitungslauf, um Mustashry auf Abstand zu halten, die sich mit einem dominanten Lauf aus der Mitte des Feldes durchsetzen konnte, und Laurens die vielleicht deutlichste Niederlage ihrer Karriere zufügen konnte.
Aber anschließend beim zweiten Start in der Saison erging es Laurens ähnlich, denn in Royal Ascot im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene verlor sie ebenfalls den Anschluss und musste sich mit einem sechsten Rang zu zufrieden geben.
Danach wechselte sie für einen Lauf wieder nach Frankreich, und der Tapetenwechsel schien ihr sichtlich gut zu tun, denn im Gruppe 1 Prix Rothschild konnte sie sich gegen die eher moderate Konkurrenz überzeugend durchsetzen.
Die Meile auf dem weichen Boden lag ihr augenscheinlich und im Gruppe 2 Sky Bet City Of York Stakes lief Laurens erneut an hervorragendes Rennen.
Die Favoritin duellierte sich mit Shine So Bright auf der Zielgeraden, die sich einige Längen Vorsprung gesichert hatte und Laurens eine schwere Aufgabe stellte. Laurens kämpfte sich Zentimeter um Zemtimeter heran, aber die Ziellinie kam gerade noch rechtzeitig für Shine So Bright, dass diese sich am Ende mit einer Nase Vorsprung ins Ziel rettete.
Im Gruppe 2 Fastnet Rock Stakes hätte eine Wiederholung dieser Leistung sicher ausgereicht um den Sieg einzufahren , allerdings heftete sich Hermosa an ihre Fersen und duellierte sich mit Laurens über die gesamte Distanz, was beide für den Schlussssprint auszehrte und darin resultierte, dass Irdessa sich beim Schlussssprint an den beiden Favoritinnen vorbeischieben konnte.
Ich denke nicht, dass Patrick McDonald heute den selben Fehler machen wird und Laurens ganz vorne abschneiden wird.
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Kam nach zwei enttäuschenden Starts in Newbury und Royal Ascot sehr überzeugend in Frankreich zurück zur Form. Sollte heute durchaus vorne mit dabei sein

 

 


14.09.2019 – Leopardstown – Fastnet Rock Stakes – Pick: Laurens

Pferderennen in Irland

18:25 Fastnet Rock Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 350.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Auf dem Papier für mich eine klare Sache zwischen Hermosa und Laurens, die beide eine hervorragende Form in diesem Jahr haben und deren unterschiedlicher Stil hier beiden in die Hände spielen könnte:

Hermosa: Die Galileo Tochter von Trainer Aiden O’Brien genießt heute die Aufmerksamkeit von Ryan Moore und kommt damit hoffentlich wieder so richtig in Fahrt, nachdem sie in ihrem letzten Rennen ein wenig enttäuscht hatte. Schließlich hatte sie unter Wayne Lordan ihr Saisondebüt im 1000 Guineas gewinnen können – und das auch noch als eigentlich klare Außenseiterin, während Just Wonderfull damals als erste Wahl von Aiden O Brien galt und unter Ryan Moore auflief.

Hermosa hatte in der Mitte der Bahn allerdings einen richtig guten Lauf und konnte sich unter dem Druck seines Jockeys langsam aber sicher an die Spitze setzen und mit einer Länge Vorsprung gewinnen. Das war eine Steigerung zu den Leistungen des letzten Jahres, wie etwa dem zweiten Platz im Gruppe 1 Fillies‘ Mile und dem Gruppe  1 Moyglare Stud Stakes in dem Hermosa den dritten Platz belegt hatte. Diese Leistungen sprachen schon einmal für das Talent von Hermosa, welches sie aber erst in ihrer zweiten Saison 2019 vollständig entfalten konnte – und das wie gesagt gleich bei seinem ersten Lauf im Newmarket Guineas, bei dem sie fast von Anfang an das Feld anführte:

Diese Taktik führte auch unter Ryan Moore im Irish Guineas einige Wochen später zum Erfolg und Hermosa konnte sich erneut durchsetzen, gegen die wesentlich leichtere Konkurrenz allerdings optisch auch um einiges beeindruckender:

Diese Taktik sollte dann auch beim Coronation Stakes angewendet werden, allerdings lief es in diesem Rennen nicht ganz so wie geplant, denn Pretty Polyanna von Micheal Bell setzte sich unter Silvestre De Souza ebenfalls an die Front und Hermosa musste 1 Bahn neben der Innebahn laufen und konnte nicht wie gehofft das Tempo von dort aus dominieren. Stattdessen musste sie mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden versuchen das Rennen 2f vor dem Ziel zu übernehmen, konnte da aber Watch me nicht mehr hinter sich halten, der zuvor die Position direkt hinter den Führenden inne hatte. Watch Me hatte noch eine Menge Kraft im letzten Furlong übrig und konnte die hart kämpfende Hermosa damit auf den zweiten Platz verbannen.

Wenn Hermosa eine Freie Bahn bekommtist sie nur schwer zu schlagen – wenn ihr allerdings auf der Zielgeraden die Puste ausgeht, obwohl sich direkt vor ihr eine massive Lücke auftut wie im Qatar Nassau Stakes, dann kann auch Ryan Moore auf ihr keine Wunder mehr bewirken. Hermosa hatte am 1.08.2019 einfach nicht die Kraft, um es mit der Konkurrenz aufzunehmen und nutzte die offene Lücke vor ihr nicht, was am Ende in einer klaren Niederlage resultierte.

Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kam sie dann im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und wie im Guineas letztes Jahr fehlte Laurens vielleicht der Vorbereitungslauf, um Mustashry auf Abstand zu halten, die sich mit einem dominanten Lauf aus der Mitte des Feldes durchsetzen konnte, und Laurens die vielleicht deutlichste Niederlage ihrer Karriere zufügen konnte.
Aber anschließend beim zweiten Start in der Saison erging es Laurens ähnlich, denn in Royal Ascot im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene verlor sie ebenfalls den Anschluss und musste sich mit einem sechsten Rang zu zufrieden geben.
Danach wechselte sie für einen Lauf wieder nach Frankreich, und der Tapetenwechsel schien ihr sichtlich gut zu tun, denn im Gruppe 1 Prix Rothschild konnte sie sich gegen die eher moderate Konkurrenz überzeugend durchsetzen.
Die Meile auf dem weichen Boden lag ihr augenscheinlich und im Gruppe 2 Sky Bet City Of York Stakes lief Laurens erneut an hervorragendes Rennen.
Die Favoritin duellierte sich mit Shine So Bright auf der Zielgeraden, die sich einige Längen Vorsprung gesichert hatte und Laurens eine schwere UAfgabe stellte. Laurens kämpfte sich Zentimeter um Zemtimeter heran, aber die Ziellinie kam gerade noch rechtzeitig für Shine So Bright, dass diese sich am Ende mit einer Nase Vorsprung ins Ziel rettete. Heute würde eine Wiederholung dieser Leistung für den Sieg sicher ausreichen.
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Kam nach zwei enttäuschenden Starts in Newbury und Royal Ascot sehr überzeugend in Frankreich zurück zur Form. Sollte heute durchaus vorne mit dabei sein

24.08.2019 – York – City Of York Stakes – Pick: Laurens

Pferderennen in England

16:00 City Of York Stakes – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.408 m  |  Preisgeld: 225.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kam sie dann im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und wie im Guineas letztes Jahr fehlte Laurens vielleicht der Vorbereitungslauf, um Mustashry auf Abstand zu halten, die sich mit einem dominanten Lauf aus der Mitte des Feldes durchsetzen konnte, und Laurens die vielleicht deutlichste Niederlage ihrer Karriere zufügen konnte.
Aber anschließend beim zweiten Start in der Saison erging es Laurens ähnlich, denn in Royal Ascot im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene verlor sie ebenfalls den Anschluss und musste sich mit einem sechsten Rang zu zufrieden geben.
Danach wechselte sie für einen Lauf wieder nach Frankreich, und der Tapetenwechsel schien ihr sichtlich gut zu tun, denn im Gruppe 1 Prix Rothschild konnte sie sich gegen die eher moderate Konkurrenz überzeugend durchsetzen. Die Meile auf dem weichen Boden lag ihr augenscheinlich, aber ob das hier heute reichen wird, steht zumindest mit einem kleinen Fragezeichen am Ende.
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Kam nach zwei enttäuschenden Starts in Newbury und Royal Ascot sehr überzeugend in Frankreich zurück zur Form. Sollte heute durchaus vorne mit dabei sein
Le Brivido: Der talentierte Siyouni Sohn von Aiden O’Brien hatte in seiner Karriere, die immerhin bis 2016 zurückgeht, einiges an Pech und obwohl er nunmehr in seiner vierten Saison ist, hat er lediglich sieben Rennen bestritten. Dabei lief am Anfang noch alles nach Plan, als er in Frankreich sein erstes Rennen im Prix du Vivier Madame überzeugend gewinnen konnte und im Jahr 2017 nach der Winterpause mit einem Sieg im Prix de la Francilienne nachlegte. Nach den beiden Rennen in niedrigerem Niveau versuchte sich Le Brivido im Gruppe 1 Poule d’Essai des Poulains. Er startete dort als Außenseiter, verpasste den Sieg gegen Brametot aber am Ende nur sehr knapp und hätte fast einen Schock gelandet. Rivet hatte auf dem dritten Platz keine Chancen an die beiden ersten dran zu kommen und Le Brivido hatte internationale Aufmerksamkeit errungen – welche ihn 2019 in die Arme von Aiden O’Brien bringen sollte, aber zunächst lies sein alter Trainer Andre Fabre ihn nur einen Monat später im Gruppe 3 Jersey Stakes im Royal Ascot Meeting starten, welches Le Brivido wie zu erwarten gewann – wenn auch knapper als gedacht.
Damit war die zweite Saison auch schon beendet und man erwartete Großes von Le Brivido im nächsten Jahr, 2018 absolvierte er aber nur einen einzigen Start im Gruppe 3 Abernant Stakes, wo er als Favorit leider komplett enttäuschte und danach eine einjährige, unfreiwillige Pause bis zum nächsten Debüt im Jahr 2019 im Gruppe 3 Gladness Stakes einlegte. In dieser Zeit wechselte er dann auch das Camp zu Aiden O’Brien und verließ seinen französischen Trainer Andre Fabre, und der irische Erfolgstrainer hatte offensichtlich gute Arbeit beim Training über den Winter an Le Brivido geleistet und konnte seinen neuen Schützling im Gruppe 3 Gladness Stakes auf einen guten dritten Platz bringen. Im nachfolgenden Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes fiel Le Brivido ein wenig zu weit zurück und musste zu viel Boden beim Schlusssprint gut machen, und hatte dabei auch noch einen nicht ganz freien Lauf. Der fünfte Platz mit gut vier Längen Rückstand täuscht daher etwas über seine Form hinweg, und mit etwas mehr Glück hätte Le Brivido sicher auch hier einen guten Platz erringen können.
Im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest allerdings wurde er deutlich geschlagen, das war aber auch schlicht nicht sein Rennen und Le Brivido ist zu besserem fähig
Tipps zum Pferd: Gute erste Saison 2017 in Frankreich 2017 mit Siegen über 1408m und einem zweiten Platz im Poule d’Essai des Poulains auf weichem Boden. 2018 fast komplett ausgesetzt, kommt 2019 für Aiden O’Brien augenscheinlich nun gut in Form.
Cape Byron: Der Sharmadal Sohn von Trainer Roger Varian startete seine Karriere im Jahr 2016, wobei er in der ersten Saison nur etwas Erfahrung sammeln wollte und seinen ersten Sieg in einem Maidenrennen hinter sich bringen wollte, was auch gelang. 2017 kam er in einem ähnlhen Rennen zurück und gewann das 1 Meilen Rennen in Royal Ascot auch wie erwartet knapp gegen den anderen Favoriten Fire Brigade, und die beiden hatten den Zieleinlauf auch komplett für sich, kein wunder also, dass sein Trainer danach entschied seinen vielversprechenden Schützling in einem Black Type Rennen auflaufen zu lassen, allerdings war der erste Versuch im Prix Le Fabuleux nicht ganz nach dem Wünschen der Beteiligten gelaufen und Cape Byron musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Das war dann auch gleich der letzte Start für die gesamte Saison und Cape Byron kam
Aber vielleicht hoffte Varian ja, dass es in Dubai besser klappen würde, wo er im Singspiel Stakes auf Gruppe 3 Ebene im Janaur 2018 auflief –  sich aber leider deutlich nicht wohl fühlte und weit abgeschlagen auf einem neunten Platz ins Ziel einlief. Nach dieser Niederlage hatte sich der Ausflug nach Dubai auch gleich erledigt und es ging zurück auf die Heimatinsel, wo Cape Byron im Hambleton Handicap in York im Mai ein solides Rennen lief, auch wenn er nicht um den Sieg mitlaufen konnte.
Schon beim zweiten Rennen nach der erneuten mehrmonatigen Pause hob Cape Byron mit dem Royal Hunt Cup in Royal Ascot über die Meile das Niveau deutlich an, kam mit dem Kurs und dem extrem großen Feld aber nicht zurecht, besserte sich aber im nachfolgenden Golden Mile in Glorious Goodwood und schaffte erstmals in einem solchen Handicap einen knappen dritten Platz nur 1.1 Längen hinter dem Sieger.
Diese Leistung konnte Cape Byron im nachfolgenden Bet Get Handicap noch einmal wiederholen, als er wieder nur knapp über eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel einlief, dieses Mal aber auf einem zweiten Platz. 2018 war generell das Jahr der Handicaps für Cape Byron, der als Favorit in Ascot danach über 1408m wieder einen zweiten Platz erreichen konnte und im Oktober Ascot Challenge Cup über die selbe Distanz und Kurs erneut ein gutes Rennen lief, auch wenn ihm hier das Glück fehlte und er am Ende nur auf einem siebten Platz ins Ziel einlief.
Danach ging es wie für die meisten Flat Galopper Pferde in die Winterpause, die Cape Byron – wie könnte es anders sein – mit einem Start in einem Handicap beendete. Dieses Mal war es der Tote Victoria Cup in Ascot, und dieses Mal kam er in bestechender Form aus der Winterpause zurück und konnte trotz echt hohen Gewichts auf dem weichen Boden über die 1408m seinen ersten Sieg feiern  – wenn auch nur knapp in einem hart umkämpften Finish. Cape Byron bliebt bei dem Kurs in Ascot und startete im Juni beim Royal Ascot festival im Wokingham Stakes und gewann auch dieses harte Rennen souverän, und das erneut unter sehr hohem Gewicht.
Nach diesen beiden Erfolgen in schweren Handicaps war klar, dass er nicht ohne weiteres in Handicaps laufen können würde, denn sein Rating schoss durch die Decke und das zu tragende Gewicht wäre immens gewesen, also ging es stattdessen in das erste Gruppenrennen, und dieses Mal sollte es mit dem Darley July Cup auf Gruppe 1 Ebene gleich hoch hinaus gehen.
Das Experiment misslang und Cape Byron scheiterte deutlich, aber er sollte besser sein als er dort gezeigt hat und hat nach wie vor solide Chancen hier zumindest eine Platzierung zu erreichen.

18.05.2019 – Newbury – Al Shaqab Lockinge Stakes – Pick: Mustashry

Pferderennen in England

16:40 Al Shaqab Lockinge Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 350.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Laurens: Die Siyouni Tochter von Trainer K. Burke begann ihre Karriere im Jahr 2017 und konnte sich damals in hervorragender Form zeigen, nachdem sie ihr erstes Rennen in Docnaster gegen eine großes Feld gewinnen konnte. Danach legte sich in Frankreich mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvados nach, zurück in England gewann sie dann das Gruppe 2 May Hill Stakes. Ihre Saison als Zweijährige schloss sie dann mit einem Sieg im Gruppe 1 Newmarket Fillies‘ Mile ab, dem Finale der Fillies des Jahres. Dabei etablierte Laurens ihre Trade Mark Taktik, indem sie sich an der Innenbahn an die Spitze des Feldes setzte und versuchte das Tempo für den Rest zu setzten. Natürlich ließen sie die Konkurrenten in diesem Rennen nicht alleine an der Front und Laurens musste sich gegen mehrere andere Konkurrentinnen das gesamte Rennen über verteidigen, hielt die Lücke an der Innenbahn offen und beschleunigte mit den Angreiferinnen, als es auf der Zielgeraden Zeit wurde. Laurens kämpfte, wie sie es in den folgenden Rennen immer tun würde und hielt sich knapp gegen September auf der Ziellinie an der Front.
Patrick McDonald riss sich fast ein Bein auf Laurens aus, um das meiste aus der Stute herauszuholen und wurde mit dem Gruppe 1 Sieg in diesem wichtigen, mit  567.500 GBP dotierten Rennen belohnt.
2018 fehlte dann beim Saisondebüt im 1000 Guineas vielleicht der eine Vorbereitungslauf vor dem großen Rennen, um Laurens in die beste mögliche Form zu bringen und so konnte sich die Stute am Ende „nur“ über einen zweiten Platz freuen. Wieder übernahm Laurens die Führung und konnte sich sogar streckenweise über eine kleine Führung von 1 Länge gegen die Konkurrentinnen erfreuen, aber Billesdon Brook zog locker in der Mitte der Bahn davon und gewann mit fast zwei Längen Vorsprung, während Laurens die Konkurrentinnen etwas näher im Nacken saßen.
Trainer Karl Burke entschied sich seine Stute nach diesem Erfolg nach Frankreich zu schicken, wo sie den Gruppe 1 Prix Saint-Alary knapp gegen Co Favoritin With you gewinnen konnte, nur um danach den Prix de Diane mit 0,3 Längen gegen Musis Amica folgen zu lassen. In beiden Rennen setzte Laurens mit das Tempo und gab alles, wenn die Konkurrentinnen versuchten sie zu überholen, dabei machte ihr weder der weichere Boden noch die nicht ganz einfachen Strecken etwas aus – und auch die längere Distanz von 2000-2100m hielt keine Schrecken für Laurens bereit.
Die erneut gesteigerte Distanz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m in York war dann im August 2018 aber zu viel des Guten und diese Distanz schien dann doch ein wenig zu weit für die Front Runnerin, die dieses Mal auf den letzten Metern deutlich einbrach und auch gegen Bye Bye Baby nicht das Tempo setzten dürfte. Beides waren Faktoren für den seltenen Aussetzer im Darley Yorkshire Oaks und mit dem nächsten Start in Irland auf dem Kurs in Leopardstown über die Meile kam die Form von Laurens auch schlagartig zurück.
Wieder setzte sie das Tempo mit und dieses Mal konnte sie die haushohe Favoritin Alpha Centauri schocken und mit knapp 0,75 Längen gegen diese gewinnen. Ihr waren nach dem letzten Rennen wenig Chancen auf den Sieg gegen die Konkurrentin ausgerechnet worden, die zu diesem Zeitpunkt vier Gruppe 1 Rennen hintereinander gewonnen hatte, unter anderem das Irish 1,000 Guineas, das Coronation Stakes oder das Prix Jacques le Marois. Mit dieser Bilanz an beeindruckenden Siegen war es kein Wunder das Alpha Centauri das Rennen auf dem Papier locker hätte gewinnen sollen, aber der Kampfgeist von Laurens sicherte der Front Runnerin am Ende den Sieg.
Die selbe Geschichte wiederholte sich dann im Gruppe 1 Sun Chariot Stakes, als Laurens wieder an der Innenbahn das Tempo setzte und sich gegen die spät angreifende Happily durchsetzen konnte. Der Saisonabschluss im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober auf weichem Boden gelang Laurens dann leider nicht, allerdings war die Konkurrenz auch deutlich stärker und der weiche Boden nicht unbedingt zum Vorteil von Laurens.
Nach der Winterpause kommt sie nun im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes zurück zur Rennstrecke, und es wird spannend werden wie sie sich hier schlagen wird – gute Chancen auf einen der vorderen Plätze hat sie
Tipps zum Pferd: Hart kämpfende Front Runnerin, die mit gut-weichem bis schnellen Boden zurecht kommt. Gewann in Frankreich den Gruppe 1 Prix Saint-Alary sowie das Prix de Diane über 2000m+ und über die Meile das Matron Stakes und das Sun Chariot Stakes. Sollte hier beim zweiten Start in der Saison ganz vorne mit dabei sein, hat sie sich doch in der letzten Saison nach dem ersten Start steigern können.
Le Brivido: Der talentierte Siyouni Sohn von Aiden O’Brien hatte in seiner Karriere, die immerhin bis 2016 zurückgeht, einiges an Pech und obwohl er nunmehr in seiner vierten Saison ist, hat er lediglich sieben Rennen bestritten. Dabei lief am Anfang noch alles nach Plan, als er in Frankreich sein erstes Rennen im Prix du Vivier Madame überzeugend gewinnen konnte und im Jahr 2017 nach der Winterpause mit einem Sieg im Prix de la Francilienne nachlegte. Nach den beiden Rennen in niedrigerem Niveau versuchte sich Le Brivido im Gruppe 1 Poule d’Essai des Poulains. Er startete dort als Außenseiter, verpasste den Sieg gegen Brametot aber am Ende nur sehr knapp und hätte fast einen Schock gelandet. Rivet hatte auf dem dritten Platz keine Chancen an die beiden ersten dran zu kommen und Le Brivido hatte internationale Aufmerksamkeit errungen – welche ihn 2019 in die Arme von Aiden O’Brien bringen sollte, aber zunächst lies sein alter Trainer Andre Fabre ihn nur einen Monat später im Gruppe 3 Jersey Stakes im Royal Ascot Meeting starten, welches Le Brivido wie zu erwarten gewann – wenn auch knapper als gedacht.
Damit war die zweite Saison auch schon beendet und man erwartete Großes von Le Brivido im nächsten Jahr, 2018 absolvierte er aber nur einen einzigen Start im Gruppe 3 Abernant Stakes, wo er als Favorit leider komplett enttäuschte und danach eine einjährige, unfreiwillige Pause bis zum nächsten Debüt im Jahr 2019 im Gruppe 3 Gladness Stakes einlegte. In dieser Zeit wechselte er dann auch das Camp zu Aiden O’Brien und verließ seinen französischen Trainer Andre Fabre, und der irische Erfolgstrainer hatte offensichtlich gute Arbeit beim Training über den Winter an Le Brivido geleistet und konnte seinen neuen Schützling im Gruppe 3 Gladness Stakes auf einen guten dritten Platz bringen. Das wird hier aber kaum reichem um vorne mit dabei zu sein und Le Brivido wird sich steigern müssen.
Tipps zum Pferd: Gute erste Saison 2017 in Frankreich 2017 mit Siegen über 1408m und einem zweiten Platz im Poule d’Essai des Poulains auf weichem Boden. 2018 fast komplett ausgesetzt, kommt 2019 für Aiden O’Brien augenscheinlich nun gut in Form.
Mustashry. Der Tamayuz Sohn von Trainer Sir Micheal Stoute begann seine Karriere wie für den Trainer gewöhnlich eher langsam – mit drei versuchen in Maidenrennen im Jahr 2015/16, bevor er dann in die Handicaprennen ging, die er das gesamte Jahr 2016 bestritt. Dass soll aber nicht heißen, dass Mustashry nicht schon in seinem ersten Jahr hochklassige Rennen bestritten hätte, schließlich lief er in Rennen wie dem hoch dotierten Britannia Stakes oder dem Clipper Logistics Stakes im Juni in Ascot auf. Beim zweitgenannten Rennen über die Meile und guten Untergrund setzte Mustashry damals sein erstes Ausrufezeichen und platzierte auf einem guten zweiten Platz, bevor er seinen ersten Versuch in einem Black Type Rennen im Sanctuary Fortune Stakes in Sandown mit einem soliden vierten Platz beendete.
2017 kehrte er nach einem schwachen Lauf in Goodwood im Betfred Mile Handicap mit zwei Siegen, unter anderem im Gruppe 3 Strensall Stakes, zur Form zurück und gewann damit auch sein erstes großes Rennen. Es folgten Teilnahmen im Joel Stakes auf Gruppe 2 Ebene und ein Sieg im Gala Stakes in Sandown über 2002m im Juni 2018, nach der erneuten langen Pause über den Winter. Dieses Mal schien Mustashry die lange Pause überhaupt nichts ausgemacht zu haben und er konnte sich auf den letzten Metern gut an der Front behaupten, nachdem er zunächst Big Country gefolgt war, der das Feld über die Distanz geführt hatte.
Im  1717m Gruppe 3 Strensall Stakes danach trat er rotz des Erfolges aus dem vorherigen Rennen nicht als Favorit an, schließlich gab es auch Gegner wie Lord Glitters im Rennen, er sich am Ende mit einer halben Länge Vorsprung durchsetzen konnte. Mustashry hatte allerdings aber auch kein Glück in dem Rennen, denn während Lord Glitters an der Innenbahn einen geraden Lauf hatte, musste Mustashry aus der Mitte der Bahn starten und war weit nach außen gedriftet um seinen Schlusssprint ansetzten zu können. Dazu zog es Mustashry auch noch wie den Kollegen zum Innengeländer und er verlor ein wenig Momentum, was am Ende im Rückstand von 0,5 Längen resultierte. Trotzdem war die Aufholjagd beendruckend gewesen und im Gruppe 2 Park Stakes im September startete er trotz des zweiten Platzes als Favorit – und gewann am Ende auch mit 0,3 Längen und legte im 1609m Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes noch einmal nach. Er lies dabei den Front Runner Zabeel Prince lieber nicht zu weit weg und blieb auf dem zweiten Platz an seinen Hufen, was auch eine gute Entscheidung war, denn der Konkurrent beschleunigte beim Schlußsprint plötzlich und gewann trotz der nahem Aufmerksamkeit einige Längen Vorsprung, die Mustashry aber aufholen konnte und mit 0,5 Längen gewann.
Mit diesen Leistungen im Rücken ging es dann das erste Mal nach Amerika zum Breeders‘ Cup Mile, wo er sich als Außenseiter im Jahresabschluss der besten Miler in Amerika zu präsentieren versuchte. Das Rennen gelang ihm nicht ganz so gut wie die Rennen in der Heimat, was aber auch von Anfang an so nicht von ihm erwartet worden war, so dass es trotzdem ein gelungener Saisonabschluss gewesen war.
2019 kehrte er im Gruppe 2 Earl Of Sefton Stakes im April über die Distanz von 1811m zurück, musste in diesem Rennen aber mehr Gewicht als die Konkurrenten tragen und Mustashry ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden – was er mit dem zweiten Start im Al Shaqab Lockinge Stakes heute sicher demonstrieren wird.
Tipps zum Pferd: Siege über 1609m und 2002m auf überwiegend schnellem Boden. Kam 2018 aus einer Pause in hervorragender Form zurück und gewann das Gala Stakes auf Listed Ebene, 2019 konnte er im Earl Of Sefton Stakes allerdings sein erstes Rennen nicht gewinnen. Ist ein großes, kräftiges Pferd und braucht ein bisschen um die Saison zu finden.
Startet seinen Schlusssprint meist aus der Mitte des Feldes und versucht die Front Runner auf den letzten Metern niederzurennen

Doncaster – 14.09.2017 – May Hill Stakes – Pick: Billesdon Brook

Pferderennen in England

15:25 May Hill Stakes – Gruppe 2

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Für 2jährige Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Untergrund: gut bis weich

Karl Burke gehört zwar nicht zu den Trainern in England, die man direkt mit den besten 2yo des Landes in Verbindung setzt, aber seine Siyouni Tochter Laurens könnte das dieses Jahr ändern, den richtigen Anfang hat er jedenfalls schon mal gemacht. Generell scheint die Ausbeute von Burke an Zweijährigen dieses Jahr sehr gut zu sein und so war der Sieg von Laurens in ihrem Maidenrennen nicht wirklich überraschend. Der Runner Up Exort hat der Form mit zwei Siegen in Folge einen Boost gegeben, so dass der zweite Platz im Gruppe 3 Shadwell Prix du Calvado von Laurens in Frankreich nicht so wirklich überrascht hat. Auf dem Kurs in Deavuille lief sie in der Gruppe auf der Außenseite und versuchte auf der Zielgeraden 2f vor dem Ziel die Führung zu übernehmen, wurde kurz darauf aber von der Siegerin überholt und musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben. Auf die hochtalentierte Polydream konnte sie am Ende nicht mehr aufholen, vor der Drittplatzierten setze sie sich aber mit gut zwei Längen durch, was für die Distanz der Meile hier ein gutes Omen ist. Der weiche Untergrund ist für sie nicht neu und sie hat vielleicht das meiste ungenutzte Potential in dem Rennen heute

Der Erfolgstrainer Mark Johnston schickt die Arch Tochter Nyaleti ins Rennen, die sich schon einen Sieg in einem Grupprenrennen hatte sichern können. Sie hat sie wie die meisten anderen Teilnehmerinnen in diesem Rennen schon in einigen anderen Rennen versucht und ihr Potential erscheint daher etwas abschätzbarer als das von Laurens. So lief sie nach ihrem gewonnenen Maidenrennen im Chesham Stakes auf, wo sie einen hervorragenden zweiten Platz hinter September erreichen konnte. Es folgte ein weiterer hervorragender zweiter Platz im Gruppe 2 Duchess Of Cambridge Stakes, bevor sie im Gruppe 3 Juddmonte Stakes einen ungefährdeten Sieg mit drei Längen Vorsprung einfahren konnte. Die drei hervorragenden Starts in Folge platzierten sie als durchaus chancenreiche Teilnehmerin im Gruppe 1 Darley Prix Morny in Frankreich, wo sie den Erwartungen aber nicht gerecht werden konnte und über einen sechsten Platz nicht hinaus kam. Vielleicht war es der weiche Untergrund, der sie auf Gruppe 1 Ebene von Höchstleistungen abhielt oder das höhere Niveau ihrer Konkurrentinnen, jedenfalls klappte sie auf den letzten Metern ziemlich in sich zusammen und war nie wirklich in der Lage, den Sieger in Gefahr zu bringen. Nun schafft es nicht jede Stute, sich gegen die Männer in seinem solchen Rennen durchzusetzen und die Niederlage kann ich durchaus verziehen werden, wie sie mit der deutlich längeren Distanz hier zurecht kommen wird, steht aber noch in den Sternen, auch wenn sie in Royal Ascot über 7f einen zweiten Platz hatte erringen können. Der Boden wird es ihn nicht einfach machen ihren Speed auszuspielen und das Rennen ist alles andere als leicht besetzt.

Richard Hannon schickt mit Tajaanus und  Billesdon Brook gleich zwei seiner Schützlinge ins Rennen und beide haben exzellente Chancen, sich in diesem Rennen durchzusetzen. So gewann die Arcano Tochter Tajaanus nach ihrem Maidenrennen noch das Star Stakes auf Listed Ebene sowie das Gruppe 3 Sweet Solera Stakes in Newmarket. Unterbrochen wurde ihre Siegesserie nur von einem Flop in einem Listed Rennen in Newmarket bei ihrem zweiten Start, wo sie mit sechs Längen Rückstand auf die Siegerin Dance Diva als sechste ins Ziel gekommen war. Dacne Diva gehörte zu den geschlagenen Favoriten im Gruppe 3 Sweet Solera Stakes, wo Tajaanus die Führung übernommen und unter Druck gut zugelegt hatte. Das Rennen war über 1408m auf weichem Boden, was die Bedingungen heute durchaus ideal für sie erscheinen lassen.

Billesdon Brook war gegen die Stallgefährtin bereist im Star Stakes angetreten und dort auf einen soliden dritten Rang gekommen. Damals hatte Tajaanus einen Platz im Mittelfeld belegt, bevor es auf die Zielgerade gegangen war und Billesdon Brook hatte sich knapp hinter den Führenden einsortiert. Billesdon Brook übernahm die Führung zwei Längen vor dem Ziel und setzte sich gut eine Länge vom Feld ab, aber sowohl Tajaanus als auch Capomento kamen von hinten noch ran und überholten Billesdon Brook mit knapp einem Nacken Vorsprung

Billesdon Brook erholte sich von der knappen Niederlage mit zwei Siegen in Folge und sicherte sich zunächst einen Sieg in einem gut besetzten Handicap, wenn auch nur äußerst knapp mit einem Kopf Vorsprung. Der Lauf war aber von Behinderungen und Problemen gekennzeichnet. Zunächst war sie am Innengeländer von anderen Pferden förmlich eingesperrt, dann gab ihr eine Konkurrentinnen einen ordentlichen Schubs und schickte sie mehrere Plätze nach hinten, bevor sie endlich eine Lücke fand und mit einem unglaublichen Schub durch das Feld pflügte. Hätte sie einen frühere Lücke gefunden, wäre sie sicher eine lockere Siegerin gewesen. Der Lauf war extrem beeindruckend gewesen und der weiche Boden stellte keine Probleme für sie da, aber auch auf gutem Boden konnte sie danach überzeugen. Dieses Mal lief sie außen am Feld, nachdem sie den Start etwas verpasst hatte und musste hart angetrieben werden, schaffte aber den Tempowechsel und setzte sich relativ souverän durch. Miss Bar Beach kam mit einem guten späten Sprint auf einen dritten Platz und beiden sollte der Wechsel auf die Meile liegen

Die Galileo Tochter Sizzling startet für das Erfolgsduo O’Brien / Ryan Moore, läuft den hohen Erwartungen aber noch etwas hinterher. In ihren fünf Starts bisher ist sie zwar noch nie außerhalb der ersten drei ins Ziel gekommen, allerdings war das Niveau ihrer Rennen auch nichts besonderes und sie ist zwei Mal unter einer Quote von 3 und zwei mal sogar als Favoritin unter der 1.5 gestartet. Trotzdem hat sie fünf Versuche gebraucht, bis sie ihr Maidenrennen gewinnen konnte und sie wird ihre Form deutlich steigern müssen, um hier Konkurrenzfähig zu sein.

She Believes richtet zusammen mit ihrem Trainer Sylvester Kirk ihre Augen nun auf höhere Ziele, nachdem sie ihre letzten drei Rennen in Folge hatte gewinnen können und die Arcano Tochter hat ihre Chancen, auch wenn dieses rennen deutlich härter sein sollte als alles, was sie bisher versucht hat. Dark Rose Angel hat erst zwei Starts in wesentlich leichteren Rennen absolviert, ihr zweites Rennen beim ersten Sieg von der Front aus aber locker dominiert und sollte als Außenseiterin hier nicht unterschätzt werden. Sie hat Erfahrungen über die Meile, wenn auch auf gutem Untergrund und stamm von Dark Angel ab, der über die Sprintdistanzen brilliert hatte. Genug Speed sollte sie also haben, um den Tempowechsel auf den letzten Metern durchzuziehen,

Die Distanz könnte ein Problem für Nyaleti und Laurens sein, denn zusammen mit dem weichen Boden wird es hier ein kleiner Ausdauertest für die Stuten werden. Ich denke Richard Hannon wird die Siegerin stellen, seine Tajaanus und Billesdon Brook trennt auf dem Papier nur extrem wenig. Billesdon Brook hatte die anstrengendere Saison und muss eine kürzere Pause kompensieren, hat aber eine gute Einstellung bewiesen und sich auch von einem rauen Rennen nicht abschrecken lassen, so dass ich ihr marginal den Vorzug gebe. Sie kann in einem harten Duell um die Führung auf den letzten Metern eventuell mit ihrer Erfahrung punkten und knapp vor der Stallgefährtin bestehen. Die beiden klaren Außenseiterinnen Miss Bar Beach und Dark Rose Angel sind meiner Meinung nach zu hoch quotiert und können EW gespielt werden.
Pick: Billesdon Brook

 


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