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Leopardstown

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11.09.2021- Leopardstown – Irish Champion Stakes – Pick: Tarnawa

Pferderennen in Irland

15:45 Irish Champion Stakes – Gruppe 1 

3yo+ | Distanz: 1m2f | Untergrund: Gut

Ufffff… nur vier Starter, aber drei sind von der Klasse und der Form her kaum auseinander zu halten und sowohl St Mark’s Basilica, als auch Tarnawa wie auch Poetic Flare haben alle exzellente Chancen auf den Sieg – jeder für sich mit etwas anderen Ausgangchancen, aber alle drei sind absolute Spitzenklasse und das, was das Irish Champion Stakes an Anzahl vermissen lässt, hat es definitiv an Klasse zu bieten.
Mein Pick für das Rennen: ??? Sorry, aber selbst ich kann hier nur raten. Ich tendiere zu einem der 3yo wegen dem Gewichtsvorteil, aber Tarnawa ist saustark… also vielleicht St Mark’s Basilica?? Aber nicht zu der Quote… also doch Tarnawa? Oder Poetic Flare? Aber der rangiert kaum höher als Tarnawa… also: Pick: Tarnawa wegen Quote und Chancen in Kombination
St Mark’s Basilica: Der Siyouni Sohn von Aiden O’Brien hatte eine etwas ungewöhnliche Saison für ein Pferd, welches in seiner ersten Saison das Dewhurst Stakes gewinnen konnte und eigentlich wie gemacht für die Classics zu sein schien – diesen in der zweiten Saison aber komplett fern blieb.
Stattdessen begann die Saison im Mai in Frankreich, und vielleicht braucht er ja auch genau den weichen Untergrund, den er in Frankreich immer wieder vorfand, um seine beste Form zu zeigen?
Das sieht zumindest so aus, wenn man sich seine Form bisher so anschaut, keinen Start hat er auf besserem Untergrund als gut bis weich absolviert und seine größten Sieg konnte er im Dewhurst Stakes, dem Emirates Poule d’Essai des Poulains oder dem Qatar Prix du Jockey Club feiern – jeweils auch weichem Untergrund.
Im letzten Rennen gegen Addeybb in Sandown im Coral-Eclipse war der Untergrund mit gut bis weich schon einen Tick schneller und St Mark’S Basilica konnte dort sogar eine neue Bestform zeigen – nur logisch, dass er heute hier auf noch schnellerem Boden startet?
Seine Karriere begann mit einem fünften Platz in einem Maidenrennen in Curragh und danach einem fünften Platz im Gruppe 1 Phoenix Stakes auf dem selben Kurs, bevor sich der Trainer in einem weiteren Maidenrennen dazu entschied, einen sicheren ersten Sieg für St Mark’s Basilica zu buchen.  Nach dem Pflichtsieg unterlag er Thunder Moon im Vincent O’Brien Stakes in Curragh im September 2020, als es über 1408m auf gut bis weichem Untergrund ging.
St Mark’s Basilica versuchte das Feld von ganz hinten aufzurollen, wanderte aber außen am Feld dann ein bisschen, als es in den Schlusssprint ging und hatte auf den letzten 50m nicht mehr den Biss, um den zweiten Platz gegen Wembley zu verteidigen, Sieger Thunder Moon war ohnehin außer Reichweite, der hatte den besseren Schlusssprint und noch dazu den Pfad innen am Geländer lang.
Die selbe Position wie im letzten Rennen sicherte sich dann St Mark’s Basilica im Dehurst Stakes noch einmal – ganz hinten im Feld, wartend, bis sich das Rennen entwickeln würde. Und dieses Mal hatte er das große Glück, dass sich vor ihm eine Lücke auftat und St Mark’s Basilica ohne weitere Umwege seinen Weg von hinten an die Front fand, wo er in gerader Linie zum Ziel zog und auf dem weichen Boden einen Schlusssprint zeigte, der zu überzeugen wusste und die bekannten Konkurrenten Wembley und Thunder Moon dieses Mal keine Chance lies.
Bei seinem ersten Start in der neuen Saison in Frankreich im Gruppe 1 Emirates Poule d’Essai des Poulains, dem französischen Ableger des Guineas, gewann St Mark’s Basilica erneut komfortabel – trotz des sehr weichen Bodens und trotz der langen Pause. Ganz so weit wie im letzten Rennen lies er sich nicht zurückfallen, was das aufrollen des Feldes deutlich erleichterte. St Mark’s Basilica hatte keine Probleme mit dem eigentlich starken Feld und zeigte schon beim ersten Rennen in Frankreich seine Vorliebe für das Land, das Wetter und die Kurse, so dass sein zweiter Sieg im Qatar Prix du Jockey Club auch so erwartet wurde.
Er machte sich gar nicht erst die Mühe in England zwischenzeitlich zu starten sondern blieb in Frankreich und gewann das Rennen mit erneut starkem Zug zum Ziel und mit deutlicherem Abstand vor seinen Verfolgern. Interessant war, dass er zunehmend dazu überging, sich weiter vorne im Feld zu positionieren und von da seinen Angriff zu starten und nicht mehr ganz so weit im Feld zurück fiel -eine Taktik, die auch auf schnellerem Boden funktioniert, wie er im Coral Eclipse in Sandown im Juli 2021 zeigen konnte.
Der Untergrund war etwas schneller als der in Frankreich, aber  St Mark’s Basilica hatte damit augenscheinlich keine Probleme, vielmehr konnte er einen schönen Tempowechsel und eine gute Beschleunigung zeigen, die man auf dem Matsch bisher so nicht gesehen hatte. Wenn überhaupt, dann konnte man notieren, dass er auf dem schnelleren Boden begann ein wenig zu driften, aber das machte das Tempo von  St Mark’s Basilica mehr als wett und mit dem Sieg über den hoch gehandelten Addeybb und Mishriff in der Tasche ist er klar der Favorit hier und heute.

Tarnawa: Die Shamardal Tochter von D. Weld begann ihre Karriere 2018 und sammelte bis zum Mai 2019 einige nette Platzierungen und Siege in Maiden – und einem Handicaprennen Rennen ein, wurde dann aber Siegerin des Gruppe 3 Irish National Stud Racing Irish EBF Blue Wind Stakes, wenn auch nur knapp. Damit hatte sie den Wechsel auf die Gruppenebene erfolgreich absolviert und wurde kurz darauf in das nächste Gruppenrennen geschickt, konnte aber in Epsom den erneuten Sprung im Niveau im Investec Oaksnicht kompensieren und musste sich am Ende mit einem elfeten Platz zufrieden geben.

Ihr Trainer lies sie über zwei Monate pausieren und dann zurück in Irland auf Gruppe 3 Ebene starten, um ihr weitere Erfahrung auf Gruppenebene zu ermöglichen, ohne sie gleich wieder in ganz tiefe Gewässer wie das Glorious Goodwood oder Royal Ascot zu werfen.

Das zahlte sich aus, als sie im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes den Sieg davontragen konnte, und das ziemlich locker. Sie sortierte sich hinter den Siegern ein, startete dann 250m vor dem Ziel ihren Angriff und beschleunigte fast mühelos an den Front Runnern vorbei. Ziemlich gute Leistung, die sie auf Gruppe 2 Ebenen im Blandford Stakes noch einmal wiederholen konnte. Dieses mal musste Chris Hayes hart auf ihr arbeiten um sie an der Front zu halten, die sie wieder beim Einbiegen in die Zielgrade gefunden hatte, und Tarnawa wanderte ein wenig in Richtung des Innengeländers, konnte sich aber am Ende über den Sieg in einem Gruppe 2 Rennen freuen.

Der Startim nachfolgenden Gruppe 1 Qipco Fillies and Mares war vielleicht den Versuch wert, viele Chancen wurden ihr aber nicht ausgerechnet und sie musste sich in dem 2334m Rennen am Ende klar geschlagen geben.

Es ging in die lange Pause bis zum Sommer 2020, die durch die Corona Krise noch verlängert wurde, und Tarnawa kam erst im August im Gruppe 3 Irish Stallion Stakes zurück auf die Rennstrecke, wo sie sich der Konkurrenz auf den letzten 200m des 1m4f Rennens locker entledigen konnte – soviel war von ihr erwartet worden, aber sie hörte da nicht auf und schaffte den selben Trick in Paris im Qatar Prix Vermeille über die selbe Distanz. Es dauerte eine Weile, bevor sie ihr Momentum sammeln konnte (von der 300 bis der 200m Marke), aber sie nahm immer weiter an Fahrt auf und gewann am Ende souverän mit über 3 Längen Vorsprung.

Als Körnung gewann sie noch das Gruppe 1 Prix de l’Opéra Longines auf dem selben Kurs, dieses Mal aber über 2000m und schwerem Untergrund, was besonders beeindruckend gewesen war

Und besonders beeindruckend war auch ihre Leistung gegen Magical im Gruppe 1 Longines Breeders‘ Cup Turf, wo sie der klaren Favoritin am Ende gut eine Länge abnahm – und das mit Leichtigkeit! Da wäre sicher noch mehr drin gewesen, und das obwohl Tarnawa das nicht kleine Feld 500m vor dem Ziel von hinten aufrollte und sich zunächst langsam, dann immer schneller an einer Konkurrentin nach der anderen vorbei schob und 200m vor dem Ziel mit der Fürhung davon galoppierte. Magical hatte keine Chance an ihr dran zu bleiben und mit diesem überragenden Sieg ging eine nicht minder überragende Saison für Tarnawa zu Ende.

2021 begann nach 271 Tagen mit einem Knall, als Taranawa das Gruppe 2 Grant Thornton Ballyroan Stakes auseinander nahm und das Rennen nicht nur gewann, sondern mit gut sechs Längen Vorsprung komplett deklassierte.

Seitdem konnten wie die Stute noch nicht wieder bewundern, aber es gibt keinen Grund, warum sie hier und heute nicht um den Sieg mitlaufen kann.

Poetic Flare:  Der Dawn Approach Sohn von Jim Bolger ist der diesjährige Guineas Held und hat damit die Meßlatte für die Saison sehr hoch gelegt – aber die Erwartungen bisher auch überwiegend erfüllen zu können

Siege im Guineas 2000 oder dem St James Palace Stakes sowie zweite Plätze im Qatar Sussex Stakes und dem irischen Guines 2000 machen ihn zur sicheren Bank für alle Tricast und einem der besten 3yo, die Großbritannien im Moment zu bieten haben,

Er gewann sein Maidenrennen im März 2020 und versuchte sich danach direkt beim nächsten Start im 400m längeren Dewhurst Stakes in Newmarket. Nicht nur war der Sprung auf Gruppe 1 Niveau nach gerade einmal einem Start etwas viel des guten, auch die längere Distanz war ein Problem für ihn zu diesem Zeitpunkt und es war eigentlich klar, dass es auf Gruppe 1 Niveau nicht auf Anhieb so weitergehen würde wie bei seinem Maidenrennen, welches er auch nur mit einer halben Länge Vorsprung hatte gewinnen können.
Zudem musste er eine Pause von gut sechs Monaten kompensieren, also – da kam einiges zusammen und der erste Start in einem Gruppe 1 Rennen kann durchaus verziehen werden, vor allem weil er danach in Leopardstown im Oktober im Gruppe 3 Killavullan Stakes mit einem Sieg überzeugen konnte. Damals lief er am Innengeländer hinter den Pacesettern und startete von da seinen Angriff, der ihn am Ende mit fast drei Längen vor den Rest des Feldes brachte und das, ohne von seinem Jockey Kevin J. Manning zum äußersten getrieben werden zu müssen. Das wusste zu gefallen und mit einem Start in einem Guineas Trial Stakes in Leopardstown im April, welches er ebenfalls locker gewinnen konnte, brachte er sich in Stellung für das erste große Ziel in der Saison – dem Giuneas 1000 in Newmarket.
In dem Rennen auf gerader Strecke wurde ein hartes Tempo vorgelegt und das gesamte Feld befand sich im Schlusssprint 300m vor dem Ziel, so dass es kein Wunder war, dass viele der Pferde zum Ziel hin erheblich ermüdeten, aber Poetic Flare ging zusammen mit Master Of The Seas und Lucky Vega voran und das Trio löste sich von seinen Verfolgern und kam über 2 Längen Vorsprung ins Ziel.
Poetic Flare gewann das Rennen am Ende in einem Photo Finish mit einer Nase und sah wirklich stark aus  – und wurde im St James Palace Stakes noch einmal deutlich übertroffen. Das Rennen, welches Teil der Bristish Champions Series ist, wurde am 15 Juni in Ascot ausgetragen und ist eines jener Rennen, die immer extrem stark besetzt sind und auch wenn Poetic Falre als Favorit starten dürfte, war alles andere als sicher, wie er sich dort schlagen würde.
Allerdings übertraf er auf dem schnellen Boden alle Erwartungen und konnte sich von seiner Position hinter den Pacesettern 400m vor dem Ziel schnell verbessern und ging mühelos vor das Feld von wo er beim Zug zum Ziel immer weiteren Vorsprung auf seine Verfolger heraus holte – man sieht nicht oft, dass ein Rennpferd dieses Rennen mit über 4 Längen Vorsprung gewinnen kann, aber Poetic Flare hat da so richtig einen rausgehauen und sein bisher bestes Rennen gelaufen.
Vielleicht steckte ihm dieses Rennen beim Qatar Sussex Stakes noch ein wenig in den Knochen, vielleicht war der weiche Boden auch nicht so wirklich sein Ding (obwohl er ja auch schon auf schwerem Boden einen hervorragenden Lauf gezeigt hatte), auf jeden Fall schaffte er es eben nicht, den Angriff von Alcohol Free auf den letzten 200m noch abzuwehren und musste sich mit einem weiteren zweiten Platz zufrieden geben.
Poetic Flare ging danach in das Duell gegen Palace Pier im Gruppe 1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois in Frankreich, wo er auf gutem Untergrund über die gerade Meile fast den Tag des haushohen Favoriten verdarb. Palace Pier rollte das Feld von hinten auf, während Poetic Flare vorne mitlief, und mit seinem Tempowechsel 400m vor dem Ziel und der Übernahme der Führung 200m vor dem Ziel hätte er es fast geschafft, den Favoriten kalt zu erwischen. Aber Palace Pier schaffte es noch knapp sich auf den letzten 150m die Führung zu krallen und diese bis zum Ziel mit einem Nacken zu verteidigen, so eng hatte man das Rennen auf dem Papier aber nicht auf dem Schirm.
Distanz und Untergrund passen heute – für mich die Hauptgefahr für St Mark.

06.02.2021 – Leopardstown – Dublin Chase – Pick: Chacun Pour Soi

Pferderennen in Irland

14:35 Dublin Chase – Gruppe 1

Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 3.472 m | Preisgeld: 125.000 EUR | Jagdrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut bis weich | Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

So langsam ziehen sich die Fäden auf dem Weg zum Cheltenham Festival zusammen und es kommt immer wieder zum aufeinandertreffen von einigen der großen Namen, so auch heute, denn Chacun Pour Soi wird versuchen, seinen beeindruckenden Sieg über Notebooke aus dem Paddys Rewards Chase zu wiederholen und dabei auch die neue Konkurrenz in Form von Min hinter sich zu lassen.  Beim Rewards Chase kamen einige interessante Gegner zusammen, hatte doch das Wetter Anfang Januar/Ende Dezember einige der möglichen Alternativen gecancelt.

Am Ende gewann Chacun Pour Soi das Rennen mit Leichtigkeit, zog er das Feld vor dem Einbiegen in die Zielgerade doch locker auseinander und konnte unter einem lockeren Trab mit sechs Längen Vorsprung in das Ziel einlaufen. Die Koditionen sind heute ähnlich und er hat gute Chancen seine Bilanz wieter aufzubessern. Fakir D’Oudairies hat einen schlechten Lauf in dieser Saison und konnte nach seinem ohnehin etwas enttäuschenden Start in die Saison im Savills Chase über 3m nicht an seine Form aus dem Arkle Chase beim Festival anknüpfen. min kam mit einem sehr guten Rennen im John Durkan Memorial Punchestown Chase zurück und gewann sein nächstes Gruppe 1 Rennen mit einem starken Lauf über die letzten 200m und wird hier sicher ebenfalls vorne mit dabei sein.

Offensichtliche 1-2 Wette hier, mit Notebook dahinter

Chacun Pour Soi: Der  Policy Maker Sohn von Trainer Willie Mullins hat noch nicht viele Rennen bestritten, aber schon einige Ausrufezeichen setzten können und wird heute als klarer Favorit starten. Leider mussten wir beim letzten Festival auf ihn verzichten, aber vielleicht wird das ja beim Jahr 2021 was – wenn er hier performt, dann wird er auch beim Festival als einer der Favoriten starten dürfen.

Dabei begann seine Karriere im Jahr 2015 noch recht ruhig in Frankreich, wo so viele spätere Stars von Willie Mullins ihre Karriere begannen. Er startete zunächst bis in das Jahr 2016 auf dem Festland in Europa und nahm an einigen Black Type Rennen auf dem Flat teil, bevor er zu Willie Mullins wechselte – allerdings musste man sich bis zu seinem ersten Start lange gedulden, denn Mullins lies ihn erst vier Jahre später in Naas im März 2019 das erste Mal auflaufen!

Vier Jahre Training unter dem Champion Trainer hatten sich aber augenscheinlich ausgezahlt, denn Chacun Pour Soi ging nach dem ersten Sieg in seinem Beginners Chase (mit 31 Längen!!) weiter und gewann im Mai 2019 das Gruppe 1 Ryanair Novice Chase gegen Defi Du Seuil! Das war ein ziemliches Ausrufezeichen, welches man auch einem Schützling von Willie Mullins nicht ohne weiteres bei seinem gerade einmal zweiten Start zugetraut hatte, aber das Warten hatte sich offensichtlich gelohnt und Chacun Pour Soi konnte noch in seiner ersten Saison seinen ersten Gruppe 1 Sieg über 3219m sichern, und das gegen absolute Top Konkurrenz!

Damit konnte er zufrieden in die Sommerpause gehen, die mit einem Start im Paddys Rewards Club Chase auf Gruppe 1 Ebene im Dezember 2019 beendet wurde. Das 3420m Rennen hätte eigentlich ein lockerer Einstieg für Chacun Pour Soi werden sollen, allerdings schien er die Auswirkungen der langen Pause noch zu fühlen, denn A Plus Tard, der das Feld über die Distanz geführt hatte, lies sich nicht so einfach abschütteln und unter einem harten Ritt von Rachel Blackmoore schaffte der Schützling von Henry De Bromhead es, sich auf der Zielgeraden noch mit fast vier Längen von Chacun Pour Soi abzusetzen, der zunehmend müde wurde.

Chacun Pour Soi machte allerdings beim nächsten Start im Februar im Gruppe  1 Dublin Chase alles wieder gut, als er seinen Stallgefährten Min um ebenfalls gut vier Längen schlagen konnte. Dieses Mal sah er während des Rennens absolut fit aus und lies Min keine Chance, sich vor der letzten Hürde noch an seine Hufe zu hängen. Mit dem dominanten Sieg über einen der Favoriten des Festivals haben wir dem Start von Chacun Pour Soi natürlich entgegengefiebert, aber leider verpasste er das Festival und machte erst wieder im Dezember 2020 seinen nächsten Start.

Das Hill Way Chase gewann er ohne sich wirklich anstrengen zu müssen, dass seine beiden Verfolger Cash Back und Djingle an der letzten Hürde stürzten machte da kaum noch einen Unterschied. Danach kam das Paddy Power Rewards Chase auf Gruppe 1 Ebene, ein Rennen nach dem Boxing Day im Dezember 2020.

Bei dem Rewards Chase kamen einige interessante Gegner zusammen, hatte doch das Wetter Anfang Januar/Ende Dezember einige Alternativen gecancelt und so war das Rennen gut besetz. Das Wetter an dem Tag des Rennens war für den tiefen Winter blendend und jedes der Pferde fand über die 3420m ideale Bedingungen vor, um zu zeigen, was sie so können und in welcher Form sie sind

Am Ende gewann Chacun Pour Soi das Rennen mit Leichtigkeit, zog er das Feld vor dem Einbiegen in die Zielgerade doch locker auseinander und konnte unter einem lockerenTrab mit sechs Längen Vorsprung in das Ziel einlaufen. Keiner der Gegner hatte eine Chance an ihm dran zu bleiben, Notebook hatte verzweifelt die Verfolgung aufgenommen, aber keine Chance an ihm dran zu bleiben und die Konditionen sind heute ähnlich, also wird es spannend, wie er sich gegen die heutige Konkurrenz behaupten wird.

Bei gleicher Form wird er allerdings nur schwer zu schlagen sein.

 

 

Fakir D’oudairies: Der Kapgarde Sohn von Trainer Joseph O’Brien ist ein sehr interessanter Starter in diesem Feld. Seine Karriere auf dem Flat war eher überschaubar, über Hürden konnte er allerdings schon zeigen was er kann und einige hoch gehandelte Rennen gewinnen oder fast gewinnen. So gewann er das JCB Triumph Trial Juvenile Hurdle 2019 mit einem beeindruckenden Lauf nach der drittletzten Hürde, der Rest des Feldes hatte keine Chance sich an seine Fersen zu heften als Fakir D’oudairies sich auf dem Weg zu seinem 13 Längen Sieg machte. Beim Cheltenham Festival 2019 nahm Fakir D’oudairies dann am Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle als Joint Favorite teil, konnte das hohe Tempo aber während des Rennens teilweise nicht mitgehen und geriet ins Hintertreffen. gerade an der drittletzten Hürde wo das Tempo immer weiter anzog  -blieb aber trotzdem dran und holte sich zumindest einen vierten Platz am Ende, was eine gute Leistung in diesem stark besetzten Rennen war. Auch im Gruppe 1 Doom Bar Anniversary 4-Y-O Juvenile Hurdle über 2m1f  im April sammelte sich Fakir D’oudairies gegen Ende des Rennens noch einmal und setzte zum Angriff auf Pentland Hills an – und ihn fast noch eingesammelt, aber am Ende fehlte dann doch noch ein Nacken.

Er startete dann noch einen Monat später im AES Champion Hurdle im Mai 2019 über 3219m gegen Fusil Raffles und French Made, musste sich aber erneut mit dem zweiten Platz zufrieden geben, als Fusil Raffles sich auf der Zielgeraden von ihm absetzte, dieses Mal war die Niederlage etwas klarer, aber der zweite Platz war für Fakir D’oudairies trotzdem sicher.

Nach der Sommerpause ging es für Fakir D’oudairies wie für viele seiner Altersgenossen in die Chase Rennen, welche er mit einem Sieg im November im Irish Stallion EBF Chase feiern konnte. Das Rennen war mit Konkurrenten wie Melon extrem hart besetzt und hätte auch gut und gern ein Gruppenrennen sein können, so viele Konkurrenten von guter Klasse hatten sich eingefunden, aber natürlich war der Fokus auf dem Gruppensieger und zweiten des Champion Hurdle 2019 Melon konzentriert. Dieser lief auch ein hervorragendes Rennen, aber am Ende gewann Fakir D’oudairies mit drei Längen Vorsprung und sicherte sich einen wichtigen Chase Sieg. Da war der Gruppe 1  Sieg im Drinmore Novice Chase im Dezember schon fast Nebensache, vor allem nachdem der einzige Konkurrent auf dem Papier, Samcro an der vorletzten Hürde stürzte und Fakir D’oudairies alleine an der Front lies. Nach dem Sturz des Konkurrenten Samcro, der augenscheinlich dabei war ihm ihm das Leben schwer zu machen, ging es nur noch darum die letzte Hürde sauber zu nehmen und das Rennen nach Hause zu bringen.

Den Gefallen taten ihm die Konkurrenten im Racing Post Novice Chase im Dezember nicht, als er gegen Notebook und Laurina ran musste. Laurina war nicht der Rede wert in diesem Rennen und musste früh zurückstecken, aber Notebook erweis sich als harter Konkurrent, der auf der Rückgeraden den Angriff von Fakir D’oudairies annahm und nicht beiseite wich. Im letzten Turn war Royal Rendevouz noch direkt neben Notebook und Fakir D’oudairies, vor der letzten Hürde hatte Notebook sich aber einen kleinen Vorsprung gesichert und besiegelte seinen Sieg über Fakir D’oudairies mit einem schnellen kraftvollen Sprung über die letzte Hürde. Hätte Mark Walsh nicht sein Steigeisen verloren zwischen den letzten beiden Hürden, wer weiß, vielleicht hätte Fakir D’oudairies auch dieses Rennen gewinnen können? Die Frage stellte sich allerdings beim nachfolgenden Savills Chase bei einem Versuch über 3m erst gar nicht, denn da konnte Fakir D’Oudaries keinen Stich landen und musste sich klar geschlagen geben, als er das Rennen an der vorletzten Hürde vorzeitig beenden musste. Alle Chancen auf den Sieg waren da schon dahin und er wird sich sehr stark steigern müssen, wenn er hier vorne mit dabei sein möchte.

 

MinDer Walk In The Park Sohn ist ein weiterer Starter vom irischen Erfolgstrainer Willie Mullins, der in Frankreich geboren und trainiert wurde. Nach einigen erfolgreichen Starts über Hürden konnte Min sich im Jahr 2016 beim Festival mit einem zweiten Platz hinter Altior im Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle platzieren. Nach der Sommerpause wechselte Min wie erwartet die Disziplin und startete nun in den Chase Rennen.

Erst 11 Monate später konnte Min wieder auf die Rennstrecke zurückkehren, wobei das erste Rennen in Gowran Park kein Maßstab war. Gerade einmal zwei Gegner liefen in dem Handicap auf, dementsprechend locker war der Sieg aber auch. Wieder war es der Dezember, in dem der erste richtige Test der Saison folgen sollte. Gegen Simply Ned gewann Min zwar mit einem Nacken im Paddy’s Rewards Club Chase, behinderte den Zweiten allerdings auf der Zielgeraden und wurde daher auf den zweiten Platz degradiert. Der schnelle Untergrund lag ihm offensichtlich nicht und er sehnte sich nach dem weichen Boden, der normalerweise im Winter in England vorherrscht und die er im Coral Dublin Chase im Februar auch bekommen sollte. Dabei trat er erneut gegen Simply Ned an, wurde aber im Vorfeld schon klar als Favorit gehandelt und wurde diesen Erwartungen mit einem 12 Längen über Simply Ned auch komplett gerecht. Min fühlt sich auf weichem Boden extrem wohl und hätte Altior im Queen Mother Chase einiges zu denken geben sollen. Der Favorit deklassierte das Feld aber nach belieben und auch wenn Min sich gut halten konnte und vor God’s Own und Politologue ins Ziel kam.

Im Gruppe 1 Punchestown Champion Chase musste sich Min mit Un De Sceaux und Douvan messen, und hatte gegen die beiden führenden Chaser keine Chance. hatte aber in der Saison durchaus bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist, wenn es um die großen Rennen geht.

Mit der guten Saison im Rücken konnte der Trainer zufrieden mit der Leistung seines Schützlings sei, Mullins tat aber das was er immer tat und konnte in der Sommerpause noch  einmal deutlich mehr aus Min herausholen. Das konnte man dann beim Saisondebüt im Gruppe 1 Punchestown Chase bewundern, als Min gegen gleichwertige Konkurrenz wie Shattered Love und Balko Des Flos trotz schwierigen Rennverlaufs obsiegte.

Min war an der vorletzten Hürde von den Gegnern in die Zange genommen worden und musste ihre Linie wechseln um ihren Schlusssprint ansetzten zu können. Min fand eine Lücke an der Innenseite und konnte sich dort unter einem harten Ritt gegen Shattered Love durchsetzen, die nach dem Zusammenstoß ebenfalls ein wenig an Momentum verloren hatte, aber sich auf der Zielgeraden gut erholt hatte.

Danach ging es für Min als klare Favoritin in das mit nur vier Starterinnen besetzte Ladbrokes Dublin Chase, wo Min als klare Favoritin starten konnte. Ordinary World, Castlegrace Paddy und Saint Calvados waren alles keine Gegner für Min, die in der letzten Kurve auf die Führenden aufschloss und die Führung fast mühelos übernahm, bis sie sich locker vom Rest des Feldes absetzten konnte und mit 6 Längen Vorsprung gewann.

Diese Leistung war für das Festival eine starke Ansage, allerdings war Altior eine ganz andere Hausnummer und gewann das Champion Chase mit Leichtigkeit gegen Politologue, während Min keine Chance hatte mit den Siegern mithalten zu können.

Im Gruppe 1 JLT Chase deklassierte Min dann allerdings den zweiten des Champion Chase (Politologue) und gewann mit 20 Längen Vorsprung, die 700m mehr waren definitiv gut für Min und er konnte sich den dritten Gruppe  1 Sieg in der Saison 2019 sichern.

Noch im selben Monat reduzierte er die Distanz dann noch einmal auf die Champion Chase Distanz von knapp 3200m, musste sich dort im Irish Champion Chase aber erneut geschlagen geben – dieses Mal war es Un de Sceux der ihm den Tag verdarb, wenn auch nur mit 4 Längen Vorsprung- Min hielt einen klaren zweiten Platz, und es waren gut 38 Längen bis zum Dritten des Rennens.

Min ging danach in die Sommerpause, konnte aber auf eine erfolgreiche Saison mit drei Gruppe 1 Siegen zurückblicken und suchte sich gleich das nächste Gruppe 1 Rennen für sein Debüt in der neuen Saison aus – genau wie das letzte Mal im Jahr 2019 –  und wie ihm letzten Jahr gewann Min das Rennen, dieses Mal allerdings wieder recht knapp, denn Hardline lief ein herausragendes Rennen auf dem zweiten Platz  und vor der letzten Hürde war nicht sicher wer von beiden  am Ende den Sieg davontragen würde. Der letzte Sprung von Hardline war unter dem Druck seines Jockeys leider nicht ganz sauber und er gab Min damit das Rennen.

Im nachfolgenden Gruppe  1 Dublin Chase in Leopardstown musste Min zeigen, dass er gegen seinen Stallgefährten Chacun Pour Soi bestehen kann, der von seinem Trainer Willie Mullins eine Menge Vorschusslorbeeren bekommen hatte – und überraschend Min auch auf einen etwas abgeschlagenen zweiten Platz verbannen konnte. Min versuchte verzweifelt vor der letzten Hürde den Rückstand auf den front laufenden Chacun Pour Soi aufzuholen, hatte aber keine Chance selbst mit einem sauberen Sprung an der letzten Hürde, denn der Konkurrenz war an dem Tag einfach in zu guter Form und konnte sich auf der Zielgeraden weiter absetzten.

Min war trotzdem einer der Favoriten für das Ryanair Chase beim Cheltenham Festival, und auch wenn es ihm am Ende schwer fiel, den letzten Angriff von Saint Calvados abzuwehren. Der war 50m vor dem Ziel noch gut eine Länge hinter Min, baute aber immer mehr Momentum auf und zog noch heran, aber die Ziellinie kam gerade rechtzeitig für Min, um den ersten Sieg beim Cheltenham Festival feiern zu können.

Danach kam eine lange Pause, die durch die Corona Krise und damit dem Wegfall er meisten Rennen im April noch länger wurde als eigentlich geplant. Nach dem Sieg beim Ryanair Chase machte Min erst wieder im Dezember 2020 auf sich aufmerksam, als er auf schwerem Boden bei seinem Saisondnebüt das Gruppe 1 John Durkan Memorial Punchestown Chase gewann. Die Pause steckte ihm noch ein bisschen in den Knochen und das Wetter machte ihm sichtlich Probleme, war es doch so nebelig, dass die Sicht für alle Teilnehmer merklich eingeschränkt war. So ganz erkennen was sich in dem Rennen abspielte konnte man leider nicht, man sah nur dass Tornado Flyer und Min zusammen über die letzte Hürde gingen und den Rest des Feldes weit hinter sich gelassen hatten, Min kämpfte gegen den Konkurrenten beim Run In mit viel herz an und gewann ein weiteres Gruppe1 Rennen mit der Taktik, die er am besten kann – mit einem harten Kampf und guten Sprüngen rund um, so weit man das bei dem Nebel beurteilen konnte.

Mit dem Lauf unter den Hufen sollte er heute ein echter Test für seinen Stallgefährten sein und auch wenn ich ihn auf etwas weicherem Boden lieber mag, ist er heute sicher in der Lage dem Favoriten einiges zu Denken zu geben.

Notebook: Der Samum Sohn von Trainer Henry De Bromheadbegann seine Karriere im Jahr 2017 in Tinahely, aber so richtig interessant wurde seine Karriere erst, als er begann über Hürden zu starten. Seinen ersten Start in einem Maidenrennen hatte er im Oktober 2018 in Wexford im Casey Cattle Slats Maiden Hurdle, wo er immerhin Zweiter wurde, wie auch im nachfolgenden I.N.H. Stallion Owners EBF Maiden Hurdle, aber im dritten Anlauf gelang ihm dann über Hürden auch der erste Sieg im Januar 2019 in Tramore, was ihm direkt den Weg zum Gruppe 3  BetVictor Michael Purcell Memorial Novice Hurdle eröffnete. In dem Rennen ging Notebook zusammen mit Denwork und Dream Conty als Favorit an den Start, generell war das Rennen ziemlich offen trotz kleines Feldes und Notebook schlug sich recht tapfer in dem Rennen.

An der sechsten Hürde wurde er durch den stürzenden Harry etwas behindert, fing sich aber und lief bis zur vorletzten Hürde um den Sieg mit, dann aber setzte sich der spätere Sieger Go Another One vom Feld ab und auch Notebook schaffte es nicht, sich an seine Fersen zu heften und auch beim Cheltenha Festival 2019 im Ballymore Novices‘ Hurdle (Grade 1) (Registered As The Baring Bingham) hatte Notebook keine Chance um den Sieg mitzulaufen. So richtig erfolgreich war die erste Saison über Hürden nicht, aber immerhin konnte sich Notebook bei seinem letzten Start in der Saison im SalesSense International Novice Hurdle im Mai 2019 wieder einen zweiten Platz sichern, wenn auch erneut weit hinter dem Sieger.

So richtig glücklich schien Notebook über Hürden nie zu sein und es war kein Wunder, dass er direkt nach seiner Sommerpause in Chase Rennen startete, und nicht mehr sein Glück in den Hürdenrennen suchte. Sein erster Versuch im Ladbrokes Where The Nation Plays Beginners Chase in Punchestown im Oktober 2019 war dann auch gleich von Erfolg gekrönt und Notebook gewann das Rennen mit einer starken Schlussphase und guten Sprüngen über die Hindernisse.

Auch beim zweiten Versuch im Gruppe 2 Elliott Group Craddockstown Novice Chase ging Notebook als Sieger hervor, und das obwohl das Niveau deutlich angezogen hatte – Moon Over Germany und Eclair De Beaufeu waren keine leichten Gegner, dafür war der Sieg von Notebook umso beeindruckender. Er wechselte mehrfach die Position in dem Rennen und führte teilweise, teilweise lies er andere die Führung übernehmen und begnügte sich mit der Verfolgerposition, 2 Hürden vor dem Ziel gab Notebook dann aber Gas und setzte zu seinem Schlusssprint an, der ihm am Ende fünf Längen Vorsprung einbrachte. Gerade auf dem Flat nach der letzten Hürde konnte Notebook eine ziemliche Beschleunigung zeigen und zog dem Rest des Feldes einfach davon.

Im Gruppe 1 Racing Post Novice Chase im Dezember traf Notebook dann das erste Mal auf den Konkurrenten Fakir D’oudairies,  der auch heute zu den Hauptgegnern gehören wird, und das Duell der beiden war durchaus spannend. Eigentlich war Fakir D’oudairies als Favorit gegen Notebook gestartet, zusammen mit Laurina und auf dem Papier hätte Notebook maximal eine unterstützende Rolle zukommen sollen, aber es kam natürlich ganz anders und Notebeeok gewann das Rennen. Laurina war schnell geschlagen und spielte kaum eine Rolle in dem Rennen, aber Fakir D’oudairies saß ihm dicht im Genick und die beiden hatten ein spannendes Duell. Marc Walsh hatte auf Fakir D’oudairies vor der letzten Hürde einen seiner Steigbügel verloren und musste sich kurz neu sammeln und neu einsteigen in den Steigbügel, was eventuell vor der letzten Hürde ein wenig an Momentum kostete, während Notebook über die letzte Hürde einen sehr flüssigen Sprung zeigte und seinen anderthalb Längen Vorsprung bis zum Ziel aufrecht erhielt.

Im Gruppe 1 ERSG Arkle Novice Chase im Februar musste Notebook dann gegen Bapaume und Cash Back ran, und gerade Cashback machte Notebook das Rennen extrem schwer. Cash Brack setzte das Tempo und auf der Rückgeraden vor der vorletzten Hürde begann Cash Back das Tempo weiter anzuziehen und das Feld zu strecken. Cash Back wurde vor Notebook angetrieben, schien aber auch nicht wirklich müde zu werden und blieb trotz eines weiteren guten Sprungs von Notebook an der letzten Hürde an diesem dran und lies sich nicht abschütteln. Stattdessen liefen die beiden die letzten Meter des 3420m Rennens nebeneinander her und lieferten sich ein extrem spannendes Duell, welches am Ende knapp von Notebook gewonnen wurde – wesentlich zu knapp, als dass man beim nächsten Duell beim Cheltenham Festival sicher sein konnte, wie es in der Arkle ausgehen würde. Am Ende waren aber beide Konkurrenten, weder Notebook noch Cash Back in der Lage, sich beim Duell um den Sieg zu beteiligen, Cash Back stürzte wieder einmal und Notebook ging beim Einbiegen in die Zielgerade zunehmen die Puste aus und wurde von Sprit Du Large bei dessen Sprung auch noch an der vorletzten Hürde gerammt.

Nicht sein Rennen, aber nach der Sommerpause kam er in sehr guter Form gegen die alten Konkurrenten Djingle und Cash Back mit einem Sieg im Gruppe 2 Poplar Square Chase zurück. Eigentlich war ja Fakir D’oudairies als Favorit gestartet, der bei der Arkle Trophy Zweiter geworden war und damit Notebook im März noch klar hatte schlagen können – hier war es nun anders herum, Notebook gewann am Ende mit 12 Längen vor seinen Verfolgern. Starke Leistung in dem Rennen, allerdings wurde er danach von Chacun Pour Soi im Gruppe 1 Paddy’s Rewards Chase über 3420m ziemlich eingenordet. Zwar war das Feld über die meiste Distanz dicht gepackt, aber als Chacun Pour Soi dann das Tempo anzog, konnte keiner der Konkurrenten mit ihm gehen. Das einzige Pferd, was die Verfolgung halbwegs aufnahm war Notebook, was aber nicht heißen sollte, dass er eine Chance hatte, dem Sieger irgendwie noch gefährlich zu werden. Er müsste sich vom letzten Duell her ziemlich steigern, um hier vorne mitspielen zu können. Das Rennen wird wohl dem Mullins Team gehören.


01.02.2020 – Leopardstown – PCI Irish Champion Hurdle – Pick: Honeysuckle

Pferderennen in Irland

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