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03.10.2021 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Hurricane Lane, Snowfall EW, Tarnawa EW

Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 5.000.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer

Am heutigen Tag findet der Arc De Triomphe zum 100sten Mal statt, aber leider ist das französische Team extrem klein ausgefallen für das Jubiläum des bedeutesten Galopprennen der Welt – alle vier Franzosen in diesem Rennen sind Außenseiter und haben eher schlechte Chancen auf den Sieg – und der unvermeidbare Regen setzte natürlich ein und wird das 2400m  Rennen hier unweigerlich zu einer Schlammschlacht machen. Trotzdem ist das Rennen ein Rennen von enormen Potential, von Adayar, Alenquer oder Hurrican Star und Tarnawa.

Und das Godolphin Syndikat macht ernst und schickt das Classic Doppel  Hurricane Lane und Adayar hierher. So ein starkes Team hat Godolpin in den letzten Jahrzehnten nie nach Frankreich geschickt und man muss diesem Versuch Respekt zollen und in vielen anderen Jahren wären die beiden wohl die unangefochtenen Favoriten gewesen, nicht so allerdings 2021, denn dieses Jahr ist wirklich ungewöhnlich viel Potential hier in diesem Rennen vertreten.

Adayar gewann das Derby etwas überraschend, zeigte aber, dass de Form kein Zufall war und legte mit einem überzeugenden Sieg im King George VI & QE Stakes im Juni nach. Charlie Appelby war in seinen Interviews ziemlich deutlich, dass er keine Sorge bezüglich des Untergrunds hat und es eher etwas weicher für seinen Schützling als zu schnell haben möchte. Auch der weit außen liegende Draw bereitet hm keine Sorge und so wird William Buick auf ihm in das Rennen gehen – allerdings könnte sich der Trainer mit dieser Entscheidung ein wenig verkalkuliert haben, denn sein damit zur zweite Geige degradierter Hurricane Lane rangiert gerade als zweiter Favorit vor Adayar.

Adayar kommt unbestritten mit dem Untergrund, aber viel wichtiger auch mit der Distanz gut klar und wird sicher in gutes Renen abliefern, aber auch Hurricane Lane kommt mit der Distanz sehr gut zurecht und ist auch schon über weitere Distanz ausreichend getestet worden. Nur mit dem schweren Untergrund kann man sich nicht ganz so sicher sein. Auch hier ist der Trainer sich nach dem Sieg im St. Leger absolut sicher, dass Hurricane Lane sich mit dem schweren Untergrund arrangieren wird und dass er Ausdauer ohne Ende hat  – nach dem Sieg im St Leger keine Frage, aber kein Sieger aus dem St Leger konnte sich bisher direkt danach im Arc durchsetzen – wird Hurricane Lane der Erste sein?

Da könnte die Stute Tanarwa etwas dagegen haben – und ihr Trainer Dermont Weld wird sicher alles daran setzten, auch dieses große Rennen endlich mit einem seiner Rennpferde gewinnen zu können! Und Tarnawa stellt mit Sicherheit seine beste Chance bisher dafür da. Derzeit ist sie wieder Favoritin bei den Buchmachern und das wohl zu recht, denn der einzige Wermutstropfen in ihrer Karriere in den letzten Jahren war die Niederlage gegen St. Marks Basilica im Irish Champions Stakes – da kann man aber gern drüber hinwegsehen, denn 2011m und guter Untergrund haben mit dem Rennen heute wenig zu tun.

Und spätesten mit ihm super Sprint im Breeders Cup Turf letztes Jahr hat sie den Durchbruch zum Superstar geschafft gehabt und seitdem nicht mehr zurückgeblickt, gewann sie doch das  Ballyroan Stakes in Leopardstown mit sechs Längen und ging danach ins Champion Stakes gegen St. Marks Basilica – mit einer eigentlich zu kurzen Distanz und einem eigentlich zu schnellen Untergrund – und trotzdem hätte sie den Ausnahme Dreijährigen fast geschlagen. Wenn überhaupt, hat der zweite Platz ihren Anspruch auf den Sieg hier weiter verstärkt, und nicht gemindert.

Dass Snowfall nach Rekordsiegen in allen Oaks der Saison hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

Ein Wort zu den Quoten – Und mein Pick

die sind WEIT gestreut. Während bei Racebets Tarnawa mit 4 angeboten wird, rangiert die Stute bei Coral, BEt365 und Ladbrokes bei 7! Hurriane Lane bei 3.75, aber bei Racebets bei 4.5.

Für 7 nehme Tarnawa gerne als EW Wette mit. Hurricane Lane ist mein Pick fürs Rennen an sich, gefolgt von Snowfall, die ebenfalls EW mit rein kommt.

Adayar und Mojo Star und Alenquer komplettieren den Tricast / Quaddie

Zu den Rennpferden:

Adayar: Den Frankel Sohn hatte ich vor seinem Sieg im Derby nur bedingt auf dem Schirm – seine Karriere begann recht unauffällig 2020 mit zwei Starts in Maidenrennen bevor er nach der Winterpause im April 2021 in Sandown im Gruppe 3 Bet365 Classic einen zweiten Platz hinter dem Außenseiter Alenquer holte. Dabei hatte Adayar in dem Rennen sein hinteres linkes Hufeisen verloren und war trotzdem nur eine halbe Länge hinter dem Sieger durchs Ziel gelaufen – da konnte man auf den nächsten Start im Derby Trial in Lingfield hoffen – immerhin war dieses Rennen „nur“ auf Listed Ebene und damit deutlich einfacher als das letzte, was auch dafür sorgte, dass Adayar als Favorit starten dürfte – aber wieder nur als Zweiter ins Ziel kam. Er kam langsam aus den Ställen beim Start und musste sich seinen Platz hinter den Führenden hart erkämpfen, konnte aber dem Sieger Third Realm trotzdem nichts entgegen setzen.

Umso überraschender war für mich dann sein dominanter Sieg beim Derby – Der Untergrund war ein bisschen schneller als beim letzten Rennen, aber wieder war der Start von Adayar mehr als seltsam, aber er zog dieses Mal gut an und hatte das Feld 400m vor dem Ziel im Griff, unter einem harten Ritt von Adam Kirby setzte er sich dann zunehmend ab, begann aber zu wandern und verschenkte vielleicht ein bisschen Kraft – nicht, dass er noch viel nötig gehabt hätte bei diesem Schlusssprint. Seine engsten Verfolger hatten allerdings alle Probleme beim Rennen, Hurricane Lane verlor ein Hufeisen, Mojo Star bekam einen Tritt gegen das Bein und Mac Swiney verschlief den Start.

Adayar ging danach in das Duell mit der Ausnahmestute Love und dem herausragenden Mishriff im Gruppe 1  King George VI & QE Stakes in Ascot und zeigte dort, dass der Sieg im Derby ein Ausrutscher war. Adayr kam neben der Paceseterin Broome in die Zielgerade und ging unter Druck von William Buick vor das Feld, wo sie den Angriff von Mishriff abwehren konnte und sich danach gut andethalb Längen vor die Verfolger setzten konnte. Den Vorsprung hielt Adayar bis zum Ziel und gewann ein bisschen leichter, als die Siegesmarge es vermuten lässt. Das hier ist noch einmal ein anderer Test und ein eine ganz andere Hausnumer  – aer sicher nicht außer Reichweite von Adayar, dem Charlie Appelby auch den Umgang mit dem schweren Untergrund ohne weitere zutraut.
Hurricane Lane: Der Frankel Sohn von Chalie Appelby gewann seinen ersten Start in Newmarket im Oktober 2020 auf schwerem Boden mit zwei Längen und zeigte schon einmal, dass schlechter Untergrund für ihn kein Hindernis ist – das konnte er in seiner nächsten Saison in Frankreich gleich noch einmal unter Beweis stellen, aber zunächst ging es im April in England weiter, wo er in Newbury ein Klasse 3 Rennen gegen den hoch gehandelten Maximal gewann und dann auf Gruppenebene in York mit einem knappen Sieg gegen Megallan nachlegte.
In dem 1m2f Rennen auf gutem Untergrund setzet sich Hurricane Lane hinter die Führenden, verpasste dann aber 600m vor dem Ziel aber trotzdem den Tempowechsel und den Anschluss an die Pacesetter, fand diesen aber nach der 400m Marke wieder und holte sich auf den letzten 150m dann die Führung. Er hat in seinem ersten Gruppenrennen sowohl Ausdauer als auch einen langen Drive zeigen können und ging nicht zu Unrecht als einer der Favoriten in das Derby in Epsom, wo er allerdings „nur“ auf einem dritten Platz ins Ziel kam.
das Rennen war aber auch von Pech für Hurricane Lane geprägt, der sich wieder hinter den Führenden einsortiert hatte, wieder relativ früh motiviert werden musste, um den Anschluss an die Pacemaker zu halten und dann auch noch beide vorderen Hufeisen verlor, was sicher seinen Anteil daran hatte, dass er auf den letzten Metern einfach keine Kraft mehr hatte.
Ganz anders im Irish Derby wo Hurricane Lane wieder als einer der Favoriten auflief und dieses Mal an den Front Runnern näher dran blieb. Zwar ging er das Tempo immer schön mit, es dauere aber bis 400m vor dem Ziel bis er die drei Längen Rückstand auf Lone Eagle gut zu machen begann, der dem Feld entflogen war und sich eben gut 3 Längen hatte absetzen können – den Rückstand aufzuholen auf dem guten Untergrund war ein Kraftakt, aber einer, den Hurricane Lane bravourös meisterte und sich seinen verdienten ersten Gruppe 1 Sieg damit sicherte.
Dann ging es nach Frankreich nach Longchamp, wo Hurricane Lane das erste Mal seit der letzten Saison wieder weichen Boden vorgesetzt bekam, was in einem beeindruckenden 6 Längen sieg gegen Wordsworth und Alequer resultierte. Wieder lies Hurricane Lane andere das Tempo setzen, aber dieses Mal schoss er geradezu nach vorne als das Feld die 400m Marke passierte und 200m vor dem Ziel war die Messe gelesen und Hurricane Lane zeigte sein dominantestes Rennen bisher.
Dann kam das St Leger – und ich hatte zugegeben einige Sorge, dass der etwas schnellere Untergrund zusammen mit der längere Distanz für Probleme sorgen würde – wurde aber von Hurricane Lane eines besseren belehrt als dieser das Rennen am Ende mit 2,75 Längen gewann und die Konkurrenz praktisch deklassierte – inklusive dem heute wieder auflaufenden Mojo Star.
Auch wenn noch kein St. Leger Sieger danach den Arc gewinnen konnte – ich bin gehypte und nehme Hurricane Lane gerne mit.
Mojo Star: Richard Hannon trainiert den Sea The Stars Sohn, der 2020 mit einem sehr knappen zweiten Platz in Newbury (nur eine Nase Rückstand trennten ihn vom Sieg!) auf schwerem Untergrund gab. Nach 203 Tagen Pause kam er auf dem selben Kurs mit der selben Platzierung zurück, schockte dann aber die Welt als er als krasser Außenseiter im Gruppe 1 Spwom Derby einen zweiten Platz erringen konnte, und das obwohl er während des Rennens einen Treffer an seinem vorderen linken Lauf hatte hinnehmen müssen. Zwar war er ohnehin kein Konkurrent für den Sieger Adayar auf den letzten 200m gewesen, aber Hurricane Lane steckte er noch locker in die Tasche und mit diesem zweiten Platz war er natürlich sofort auf dem Radar für die anderen großen Rennen der Saison.
Ganz so gut lief es dann beim Versuch im Dubai Duty Free Irish Derby allerdings nicht, wo Hurricane Lane dieses Mal zeigte, warum er deutlich höher als Mojo Star gehandelt wurde und das Rennen gewann, während Mojo Star auf seinem fünften Platz mit neun Längen Rückstand dieses Mal so überhaupt keinen Eindruck hinterlassen konnte – und das, obwohl beide Derbys sich natürlich ähneln und auch der Boden sich kaum unterschied. Richard Hannon ging es danach jedenfalls erst einmal ruhiger an und lies Mojo Star in einem Maidenrennen seinen ersten Sieg genießen, der mit einer Quote von 1/6 natürlich überhaupt nicht aussagekräftig war für das nunmehr dritte Duell mit Hurricane Lane im St Leger – und obwohl Hurricane Lane auf der Zielgeraden davonziehen konnte und sich einige Längen von Mojo Star absetzte, blieb dieser doch dran und verteidigte seinen zweiten Platz souverän gegen die Konkurrenz.
Etwas überraschend für mich, aber einer der Gründe warum ich ihn hier in die Trifecta ud Exoten mit rein nehme.

SnowFall: Die Deep Impact Tochter von Aiden O’Brien führt heute den Angriff des Trainer auf den Arc De Triomphe an, dabei hätte letztes Jahr wohl noch niemand daran geglaubt, dass Snowfall sich dieses Jahr zu einer derart übermächtige Stute entwickeln würde, denn letztes Jahr sah sie noch relativ gewöhnlich aus, obwohl Aiden O’Brien schon damals große Stücke auf seine Stute SnowFall hielt.

Sie brauchte drei Versuche, um ihr Maidenrennen zu gewinnen und obwohl sie noch vier weitere Male im Jahr 2020 auflief, gewann sie kein einziges weiteres Rennen und belegte in der Regel einen der hinteren Plätze – aber sie konnte beim ersten Start 2021 zeigen, dass doch Potenzial in ihr steckte, als sie im Gruppe 3 Tattersalls Musidora Stakes beim Saisondebüt 2021 die versammelte Konkurrenz auf den letzten 150m stehen lies und 3 Längen davon zog. Da traf sie auf einige Konkurrentinnen aus dem Oaks, welches sie am 04 Juni bestritt.

Bei dem Rennen setzte sich ein Zeichen, welches man wohl so schnell nicht vergessen wird. Snowfall sortiert es sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes ein, lies anderen die Führung, und begann erst 600 m vor dem Ziel langsam Boden  und einen Platz nach dem anderen gut zu machen.

Dabei war ihre Reise durch das Feld alles andere als unproblematisch, sie stieß einige Male mit anderen Konkurrenten zusammen und hat einen relativ rauen Weg durch das Feld, wurde dann von ihrem Jockey Frankie Dettori 400 m vor dem Ziel zum Schluss Sprint angetrieben, beschleunigte, und zog dem kompletten fällt der Verfolger fast mühelos davon. Ihr Vorsprung betrug am Ziel ganze 16 Längen, was gegen eine Konkurrenz von bekannten Namen wie etwa Dubai Fountain, Santa Barbara oder Saffron Beach eine sehr beeindruckende Leistung war.
Über die Konkurrentin Santa Barbara spricht heute kaum noch jemand, schließlich hatte sie Anfang der Saison allen Hype hinter sich, ging als Favoritin in das Guineasrennen und wurde auch in das Oaks als Favoritin Geschickt, konnte aber wieder einmal die Erwartungen nicht erfüllen und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren. So gut wie ihr Trainer sie am Anfang der Saison dargestellt hat, ist sie definitiv nicht, jedenfalls nicht in dieser Saison, und den wohl beeindruckendsten Lauf unter den Stuten hat eben Snowfall mit ihrem Oaks Sieg in Epsom gezeigt

Das dürfte eben auch der Grund sein, warum im Yorkshire Oaks  so wenig wirklich gute Konkurrenz aufläuft, und die Gegner hauptsächlich aus Stuten bestand, die Snowfall im letzten Rennen absolut deklassiert hat, und so war es auch keine Überraschung, dass Snowall auch das Irish Oaks und danach das Yorkshire Oaks in York mit Leichtigkeitgewinnen konnte. Beide Male konnte keiner der Konkurrenten ihrem Schlusssprint etwas entgegen setzten und dass sie hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

 

Tarnawa: Die Shamardal Tochter von D. Weld begann ihre Karriere 2018 und sammelte bis zum Mai 2019 einige nette Platzierungen und Siege in Maiden – und einem Handicaprennen Rennen ein, wurde dann aber Siegerin des Gruppe 3 Irish National Stud Racing Irish EBF Blue Wind Stakes, wenn auch nur knapp. Damit hatte sie den Wechsel auf die Gruppenebene erfolgreich absolviert und wurde kurz darauf in das nächste Gruppenrennen geschickt, konnte aber in Epsom den erneuten Sprung im Niveau im Investec Oaksnicht kompensieren und musste sich am Ende mit einem elfeten Platz zufrieden geben.

Ihr Trainer lies sie über zwei Monate pausieren und dann zurück in Irland auf Gruppe 3 Ebene starten, um ihr weitere Erfahrung auf Gruppenebene zu ermöglichen, ohne sie gleich wieder in ganz tiefe Gewässer wie das Glorious Goodwood oder Royal Ascot zu werfen.

Das zahlte sich aus, als sie im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes den Sieg davontragen konnte, und das ziemlich locker. Sie sortierte sich hinter den Siegern ein, startete dann 250m vor dem Ziel ihren Angriff und beschleunigte fast mühelos an den Front Runnern vorbei. Ziemlich gute Leistung, die sie auf Gruppe 2 Ebenen im Blandford Stakes noch einmal wiederholen konnte. Dieses mal musste Chris Hayes hart auf ihr arbeiten um sie an der Front zu halten, die sie wieder beim Einbiegen in die Zielgrade gefunden hatte, und Tarnawa wanderte ein wenig in Richtung des Innengeländers, konnte sich aber am Ende über den Sieg in einem Gruppe 2 Rennen freuen.

Der Startim nachfolgenden Gruppe 1 Qipco Fillies and Mares war vielleicht den Versuch wert, viele Chancen wurden ihr aber nicht ausgerechnet und sie musste sich in dem 2334m Rennen am Ende klar geschlagen geben.

Es ging in die lange Pause bis zum Sommer 2020, die durch die Corona Krise noch verlängert wurde, und Tarnawa kam erst im August im Gruppe 3 Irish Stallion Stakes zurück auf die Rennstrecke, wo sie sich der Konkurrenz auf den letzten 200m des 1m4f Rennens locker entledigen konnte – soviel war von ihr erwartet worden, aber sie hörte da nicht auf und schaffte den selben Trick in Paris im Qatar Prix Vermeille über die selbe Distanz. Es dauerte eine Weile, bevor sie ihr Momentum sammeln konnte (von der 300 bis der 200m Marke), aber sie nahm immer weiter an Fahrt auf und gewann am Ende souverän mit über 3 Längen Vorsprung.

Als Körnung gewann sie noch das Gruppe 1 Prix de l’Opéra Longines auf dem selben Kurs, dieses Mal aber über 2000m und schwerem Untergrund, was besonders beeindruckend gewesen war

Und besonders beeindruckend war auch ihre Leistung gegen Magical im Gruppe 1 Longines Breeders‘ Cup Turf, wo sie der klaren Favoritin am Ende gut eine Länge abnahm – und das mit Leichtigkeit! Da wäre sicher noch mehr drin gewesen, und das obwohl Tarnawa das nicht kleine Feld 500m vor dem Ziel von hinten aufrollte und sich zunächst langsam, dann immer schneller an einer Konkurrentin nach der anderen vorbei schob und 200m vor dem Ziel mit der Fürhung davon galoppierte. Magical hatte keine Chance an ihr dran zu bleiben und mit diesem überragenden Sieg ging eine nicht minder überragende Saison für Tarnawa zu Ende.

2021 begann nach 271 Tagen mit einem Knall, als Taranawa das Gruppe 2 Grant Thornton Ballyroan Stakes auseinander nahm und das Rennen nicht nur gewann, sondern mit gut sechs Längen Vorsprung komplett deklassierte.

Dann kam eine kleine Pause bis zum Irish Champion Stakes in Leopardstown, eine ziemlich mutige Entscheidung von ihrem Trainer, schließlich hätte sie auch einfach ihren Titel im Prix Vermeile verteidigen können und hätte es da sicher einfach gehabt. Stattdessen ging sie über knappe 2000m und eigentlich zu schnellen Untergrund gegen St. Marks Basilica, der in der aktuellen Saison eine überragende Form zeigte und Tarnawa am Ende auch knapp schlagen konnte.

Aber die Stute war dran an ihm und der Sieg zum greifen nahe, St Maks Basilica driftete beim Schlussspint über die Bahn und nahm Tarnawa mit, Auf dem schnellen Boden fehlte dann etwas die Spritzigkeit des 3yo auf den letzten Metern und Tarnawa konnte den zweiten Platz knapp vor dem ebenfalls großartig auflaufenden Poetic Flare verteidigen.

Zurück über für sie gute Distanz und passenden weichen Untergrund kann ich mir einen Sieg von ihr hier gut vorstellen.

 

Torquator Tasso: Mit dem Adlerflug Sohn nimmt Deutschlands bester Steher an dem 5-Millionen-Euro Rennen teil, Der zweifache Gruppe 1-Sieger gewann gerade den Großen Preis von Baden und wird heute auch passend durchlässigen Boden antreffen, doch solch gute Gegner wie heute hat er bislang noch nie gesehen. Deshalb wird der Adlerflug-Sohn auch als Außenseiter ins Rennen gehen und vermutlich nicht mit auf dem Treppchen stehen – aber wenigstens haben wir auch einen Vertreter hier im Arc.


07.10.2018 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe -Pick Enable

Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

 

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.400 m | Preisgeld: 5.000.000 EUR

Der Prix de l’Arc de Triomphe  ist schlichtweg das Rennen auf das die ganze Saison in Frankreich im Jahr schaut. Es ist das Highlight des ganzen Jahres und dementsprechend auch das Ziel einige der besten Pferde aus ganz Europa, die ihre gesamte Saison nur diesem Rennen unterordnen.  Auch dieses Jahr ist da keine Ausnahme und wir dürfen den Star und Sieger des letzten Jahres in Eenable  bei dem Versuch verfolgen das unglaublich zu schaffen und dieses Rennen in zwei aufeinanderfolgenden Jahren hinter einander zu gewinnen .  Diese Leistung war insgesamt bisher sieben Verden in der Geschichte dieses Rennens, die immerhin bis 1920 zurück reicht, gelungen. Der letzte der es geschafft hat war Treve,  Der in den Jahren 2013 und 2014 dieses Rennen gewinnen konnte. Der letzte Sieger davor Alleged,  Hatte diesen Erfolg im Jahr 1977 und 1978 feiern können und die meisten Sieger die mehr als ein Rennen hier gewonnen haben stammen aus den Jahren nach der Einführung dieses Rennens. Die Konkurrenzsituation heute in einem globalisierten Markt ist natürlich nicht mehr mit der aus den Jahren 1930, 1936 oder 1950  vergleichbar.  Das spüren natürlich auch die Trainer und Besitzer der  weltbesten Rennpferde und es ist heute eine ungleich schwerer Aufgabe eine Reinen wie den Arichter mehr als einmal gewinnen zu können, schon gar nicht in zwei aufeinanderfolgenden Jahren. Genau das wird Enable aber versuchen, indem sie ihre ganze Saison nur auf dieses Rennen ausgerichtet hat und bisher lediglich zwei andere Rennen seit dem letzten Sieg im Ark letztes Jahr bestritten hat.

 

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen,  Hat die vierjährige doch bisher nur eines ihrer Rennen überhaupt verloren und sich dabei letztes Jahr ein eigenes schwierigsten Europa versucht, unter anderem dieses Rennen hier mit absolute Dominanz über die ältere männliche Konkurrenz und hat sich damit als die beste europäische Stute seit langem etabliert.  Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen letztes Jahr hintereinander schloss sie mit dem Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, Wobei wir ihr den Sieg zwar zugetraut haben allerdings war die Quote derart gering, dass man sie mit viel Vertrauen hatte bitten müssen um eine größere Summe auf sie zu sitzen. Dem Vertrauen wurde sie aber auch durchaus gerecht, denn selbst Order Of St George hatte am Ende keine Chance gegen sie und in Enable gewann wie schon gesagt mit deutlichem Abstand und unangefochten ging eine Konkurrenz die auf dem Papier eigentlich hätte härter sein müssen als alles was ihr sonst so bisher unter die Hufe gekommen war.  Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen sie gleich wieder für das Arc nominiert hat und sie mit diesem Rennen im Sinn das gesamte Jahr über trainiert hat. Die Austragung dieses Jahr sieht auf dem Papier  um einiges leichter aus als das Rennen im letzten Jahr und es scheint einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstunde  vermeiden wollen.

John Godsen sichert sich für seine Enable wieder die Dienste von Frankie Dettori, und das Duo hat letztes Jahr definitiv von sich reden gemacht.
Nach einem Debütsieg im Jahr 2016 in Newcastle und einem zweiten Platz danach in Newbury ging es für Enable in die Winterpause und man kann sich nicht ganz vorstellen, dass das Debüt im Mai genauso geplant gewesen war, wie es sich im Endeffekt abgespielt hat., obwohl es für eine so talentierte Stute ungewöhnlich ist, die Guineas Rennen zu verpassen.

Enable startete stattdessen im Cheshire Oaks in Chester und verpasste damit alle Classics der Saison bis dato, was wie gesagt für ein so talentiertes Pferde sehr ungewöhnlich ist und einige Fragen bezüglich ihrer Vorbereitung offen ließ.
Erst im Gruppe 1 Epsom Oaks traf sie auf Konkurrenten wie Rhododendron oder Sobetsu, die ihren ersten wirklichen Test darstellten. Sie hatte im Vorfeld eine Menge Lob bekommen und startete als eine der Favoritinnen für das Rennen, und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie auch im vollen Umfang gerecht. Gegen die beiden hoch gehandelten Konkurrentinnen trat sie also mit dem Hype im Rücken an und sie konnte das Feld mit einem dominanten Lauf und über fünf Längen Vorsprung auf die Bretter schickte.
Auf weichem Untergrund hatte Frankie sie während dem Rennen auf der dritten Position geparkt und sie hatte relativ viel Ruhe während des Rennens, ohne Druck von anderen Pferden neben sich. Pocketfullofdreams setzte ein ziemlich hartes Tempo und Rhododenron und Enable kamen beide auf der Zielgeraden an die erschöpfte Front Runnerin heran und lieferten sich ein hartes Duell bis ca. 100 Meter vor dem Ziel, wo Enable die Führung übernahm und die Favoritin Rhododendron sicher hinter sich lassen konnte.
Mit ihrem nächsten Start im Gruppe 1 Irish Oaks ließen sich die wirklichen guten Konkurrentinnen wie Rhododendron nicht blicken und Enable startete zu Recht als haushohe Favoritin. Dieses Mal besetzte sie einen zweiten Platz während des Rennens und hatte wieder keinen Druck, ließ man der führenden Bengala doch ein paar Längen Vorsprung und Bean Fasa lief einen Meter hinter ihr. Enable gab dann beim Einlaufen in die Zielgerade Gas und setzte sich vom Feld ab. Rain Goddess gab ihr kurzzeitig noch etwas zu tun, aber Enable war viel zu gut um irgendwelche Probleme mit dem Feld zu haben, welches aber auch nicht so stark besetzt war.
Enable machte in ihrem nächsten Rennen einen gehörigen Schritt nach oben, was die Klasse des Rennens anbelangt, lief sie doch im Gruppe 1 King Goerge VI & Queen Elisabeth Stakes gegen die männliche Konkurrenz und noch dazu gegen Konkurrenten, die deutlich älter waren als sie. Trotzdem dominierte sie die mehrfachen Gruppe 1 Sieger wie Ulysses, Higland Reel und Idaho mit Leichtigkeit und hatte am Ende der Zielgerade 4.5 Längen Vorsprung herausgeholt.

Danach ging es für sie nach York zum Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m und sie setzte sie selber bequemdas Tempo vor der Verfolgerin Queen’s Trust, während Coronet Probleme hatte sich an die dritte Position zu gewöhnen. Enable zog dann auf der Zielgeraden wie gewohnt das Tempo an und lies den anderen Stuten keine Chance mehr an sie heranzukommen.

Nach diesen Herausforderung ging es dann nach Frankreich zum Arc de Triomphe Der natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen die sie bisher bestritten hat. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 not Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund, sondern es ging auch gegen männliche Konkurrenz, ob ich nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das unter schwierigen Voraussetzungen sowohl was das Gewicht als auch was den weichen Untergrund anbelangt  sons Vorfeld für die erst dreijährige Stute nach einem durch aus schwierigen Unterfangen aus. schließlich lediglich 4 kg weniger Gewicht zu tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den letzten Jahre immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen allerdings eine recht gute Bilanz ziehen müssen wie sich ein Enable dieses Jahr schlägt. Umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hat

Enable kann wenn sie will, als Pacesetterin  fungieren, muss wie sie zuletzt gezeigt hat, aber auch nicht diese Position einnehmen. Letztes Jahr hat sich hinter den führenden, lief ein wenig unrund jedenfalls wenn man die Bewegungen von Frankie Dettori am Anfang betrachtet, fand aber wunderbar ins Rennen, nahn Maß auf der Zielgeraden und überholte die führenden Pferde in der Mitte der Bahn mit augenscheinlicher Leichtigkeit.

An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff wurde von die Tori geritten, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100 m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Enable scheint gesund und fit zu sein um ihre  Titelverteidigung mit guten Chancen wieder anzugehen und auch wenn Sie dieses Jahr natürlich nicht den Vorteil der Dreijährigen vom Gewicht her genießen kann muss man die Wunderstute natürlich beim Versuch ihre Krone zu verteidigen sehr sehr ernst nehmen. Es gibt auf dem Papier keinen Grund warum sie heute nicht als Favoritin auflaufen sollte, allerdings gilt unsere Warnung wie das letzte Jahr auch, die Quote ist halt auch sehr gering

Sea Of Class: Die Sea The Stars Tochter von William Haggas  schickt sich an mit ihren drei Jahren den Erfolgen von Enable im letzten Jahr nachzueifern. Sie hat zwar nicht ganz so viele Rennen wie die große Konkurrentin im letzten Jahr bestreiten können und damit auch nicht ganz so viele Gruppe 1 Siege vorzuweisen, hat aber ein ganz ähnliches  Profil und sollte mit dem Gewichtsvorteil der dreijährigen Stuten dieses Jahr eine der Hauptgegnerinnen für die Titelverteidigerin sein.

Ihre perfekte Bilanz wird nur von einem zweiten Platz bei ihrem Debüt in Newmarket getrübt, wo sie ganz offensichtlich aufgrund der mangelnden Erfahrung noch nicht ihre ganze Klasse hatte zeigen können.   Allerdings verlor sie das Rennen auch nur sehr knapp mit einem Nacken  Rückstand, und konnte so guten Gewissens schon bei ihrem zweiten Rennen einen Schritt nach vorne machen und das Bouquetot Fillies‘ Trial Stake auf listet Ebene souverän gewinnen.  Mit ähnlicher Leichtigkeit entledigte sie sie sich auch der Konkurrenz im nachfolgenden The Abingdon  auf gleich bleibenden Niveau, um dann endgültig den Schritt in die Gruppe drinnen zu vollziehen. Weder sie noch ihr Trainer werden wohl diesen Schritt bis jetzt je bereut haben denn die Stute gewann schon beim ersten Versuch das Gruppe 1 Irish Oaks in Curragh  bei ihrem ersten Versuch Besuch in Irland. Wie das große Vorbild im letzten Jahr ließ sie die meisten Klassik Rennen links liegen und steuerte gerade Wegs auf den Arc zu, sieht man einmal von dem Start im irischen Oaks einmal ab. Ihr letztes Rennen vor dem Wechsel nach Frankreich bestritt sie in York im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks  und hielt sich damit wirst die Distanz anbelangt auch grundweg immer an die Mitteldistanzen über die auch das heutige Saisonziel gelaufen wird.

Ihr Name scheint dabei immer Programm zu sein, denn auch wenn sie in ihrem letzten Rennen als Favoriten aufgelaufen war, hatte wohl kaum jemand mit einem derart leichten Sieg gerechnet. Sea Of Class  hatte sich im hinteren Bereich des Feldes platziert und liest die anderen an der Front erst einmal machen, bewegte sich dann beim Einbiegen in die letzte Kurve langsam außen am Feld am vielen der Konkurrentinnen  mit Leichtigkeit vorbei um dann auf der Zielgeraden zu beschleunigen und optisch gesehen ohne viel Mühe das Feld mit zwei Längen hinter sich zu lassen.

Wie letztes Jahr ist es schwierig sich eine Stute vorzustellen die nach so wenigen Rennen es hier mit der Weltklasse der Mitteldistanzler aufnehmen kann, aber die 4,5 kg weniger Gewicht sowie die Erfahrung der Trainer ihre Stunden mit diesem Rennen im Sinn über die Saison hin vorzubereiten machen Sea Of Class zur Hauptkonkurrenten von Enable, und das absolut zurecht.  Untergrund und Distanz sind ideal für sie, sie hat in zwei harten Rennen in Irland und England beweisen können, dass sie es mit den besten ihres Jahrgangs aufnehmen kann, und wenn die Favoritin heute nicht zu 100 % fit ist und wie letztes Jahr liefern kann, wird Sea Of Class es ihr richtig richtig schwer machen.

Waldgeist: Der Galileo Sohn startet für den französischen Erfolgstrainer Andre Fabre und ist im Besitz des Gestüt Ammerland, welches ihn mit einer Kampagne in Frankreich auf Rennen wie dieses vorbereitet hat. Waldgeist ist eine der aktuellen Erfolgsgeschichten der deutschen Zucht, aber kein ganz einfacher Zeitgenosse.

Nach einem gewonnenen Debüt im September 2016 lies er zwei Rennen darauf einen Sieg im Gruppe 1 Critérium de Saint-Cloud über Best Solution und Capri folgen und beendete somit seine Saison 2016 etwas überraschend mit einem Sieg auf Gruppe 1 Ebene.

Im Mai 2017 kehrte er dann im Gruppe 2 Prix Greffulhe wieder, war aber offensichtlich noch nicht ganz fit und unterlag Reccoletos deutlich mit zwei Längen. Nur einen Monat später startete er im Gruppe 1 Prix du Jockey Club in Chantilly und traf dort erneut auf Reccoletos und den klaren Favoriten und nun mehrfachen Gruppe 1 Sieger Brametot. Dieser hatte es schwer, Waldgeist auf den letzten 50m noch einzuholen und zu überholen, schaffte es aber am Ende doch noch mit einem Kopf, was Waldgeist nur knapp die zweite Überraschung in einem Gruppe 1 Rennen in weniger als einem Jahr verdarb.. Der Lauf von Waldgeist war überragend und gab duchaus Hoffnungen gegen die Hausmacht von Aiden O’Brien im Irish Derby, am Ende langte es allerdings nur für einen vierten Platz hinter Capri, Cracksman und Wings Of Eagles. Alle drei platzierten nahmen ihm am Ende über eine Länge ab, wobei Waldgeist 400m vor dem Ziel noch augenscheinlich mitten im Rennen um Platz 1 stand, dann aber auf den letzten 150m das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und die Sieger ziehen lassen musste. Es mag durchaus am guten Untergrund gelegen haben, dass es im Irish Derby nicht laufen wollte und Waldgeist ist auf weichem Boden zu ganz anderen Leistungen fähig, darüber täuscht auch sein zweiter Platz im Cumberland Lodge Stakes nach drei Monaten Pause in Ascot nicht hinweg. Waldgeist sah wieder ca. 400m vor dem Ziel nach dem sicheren Sieger aus und lief noch mit milden Druck von seinem Jockey, während der Rest schon in voller Fahrt war, kam dann selbst unter Druck und lies den erwarteten Boost vermissen. Stattdessen driftete er zu Danehill Kodiak in die Mitte der Bahn und zog gleichauf mit dem Konkurrenten zum Ziel, um mit einer Nase zu scheitern.

Auch beim nächsten Start im Herbst 2017 wollte es einfach noch nicht so richtig rund laufen für Waldgeist. Der weiche Boden war eigentlich ideal im Grossen Preis von Bayern 2017, aber wieder einmal zeigte Guignol, warum man ihm als Front Runner nicht zu viel Leine lassen wollte und siegte über die besten Starter, die Deutschland zu diesem Zeitpunkt zu bieten hatte.

Nach der verdienten Winterpause kehrte Waldgeist im Prix d’Harcourt im April 2018 zurück zu den Galopprennen, musste aber auf schwerem Untergrund über ungewohnt eund nicht gerade ideale 2000m mit einem vierten Platz vorlieb nehmen. Er bleib auf dem Kurs in Longchamp, bekam aber im Prix d’Hédouville auf Gruppe 3 Ebene nicht nur leichtere Konkurrenz, sondern auch schnelleren Boden und 400m mehr Distanz, was alles in allem für eine stark gesteigerte Leistung und einem weiteren Gruppensieg führte.

Kein Wunder also, dass er auf dem präferierten weichem Boden beim Grand Prix de Chantilly mit drei Längen über Dschingis Secret dominieren konnte und auch Way To Paris auf die Bretter schickte, der im Prix d’Hédouville noch deutlich näher an ihm dran war.

Die Erfolgsgeschichte setzte sich im Juli im Grand Prix de Saint-Cloud auf Gruppe 1 Ebene weiter fort, als er auf gut bis weichem Boden Coronet und Salouen knapp schlagen konnte. Andre Fabre hatte sich schon mehrfach geäußert, dass er seinen Starter eigentlich nicht auf schnellem oder guten Boden starten lassen möchte und auf Regen wartet, und Regen ist das, was Waldgeist  im Vorfeld des Prix F vermutlich hätte brauchen können, aber aufgrund des Jahrhundertsommer ist es natürlich auch in Frankreich trocken und Waldgeist musst du wohl oder übel auf guten Boden starten, wenn er vor den großen Rennen heute im Arc noch mal ein Trainingsrennen absolvieren wollte .   Alle Sorgen des Trainers und seine Fans konnte Waldgeist allerdings in dem Rennen selbst komplett zerstreuen als er die Führung übernahmen und bis zum Ende des Rennens nicht. Waldgeist marschiert und marschiert und marschierte an der Front des Rennens nach Belieben und keine Konkurrenten selbst unsere Pick Talismanic  konnte sich nicht mehr an den von Spanner herantasten,  ganz so als wollte Waldgeist ein für alle mal beweisen dass alles geredet darum dass er weichen Untergrund bräuchte unsere Bestform zu zeigen völlig an den Haaren herbei gezogen wäre

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schwer ins Rennen rausgesucht. Zwar ist die Distanz von 2400 m kein weiteres Problem für Waldgeist, allerdings wrid er auch im Oktober in Frankreich nach wie vor relativ guten Boden vorfinden, hat mehr als genug Konkurrenz um die Führung, und dazu noch mehrere Pferde die gerne spät im Rennen von hinten kommen und das Feld von hinten aufrollen.  Seine Bilanz an Gruppensiegen auch gegen sehr gute Konkurrenz hat er natürlich dieses Jahr noch weiter ausbauen können und mit einen etwas leichteren Rennen als in den letzten Jahren ist er definitiv als einer der Favoriten zu sehen, was sich auch in seine Quote widerspiegelt.

 

Pferdewetten-online.info Zusammenfassung

Enable scheint gesund und fit zu sein um ihre Titelverteidigung mit guten Chancen wieder anzugehen und auch wenn Sie dieses Jahr natürlich nicht den Vorteil der Dreijährigen vom Gewicht her genießen kann muss man die Wunderstute natürlich beim Versuch ihre Krone zu verteidigen sehr sehr ernst nehmen. Es gibt auf dem Papier keinen Grund warum sie heute nicht als Favoritin auflaufen sollte, allerdings gilt unsere Warnung wie das letzte Jahr auch, die Quote ist halt auch sehr gering

Waldgeist ist und bleibt eines der besten französischen Pferde welches derzeit noch aktiv ist, hat sich hier allerdings wieder ein äußerst schwer ins Rennen rausgesucht. Zwar ist die Distanz von 2400 m kein weiteres Problem für Waldgeist, allerdings wrid er auch im Oktober in Frankreich nach wie vor relativ guten Boden vorfinden, hat mehr als genug Konkurrenz um die Führung, und dazu noch mehrere Pferde die gerne spät im Rennen von hinten kommen und das Feld von hinten aufrollen. Seine Bilanz an Gruppensiegen auch gegen sehr gute Konkurrenz hat er natürlich dieses Jahr noch weiter ausbauen können und mit einen etwas leichteren Rennen als in den letzten Jahren ist er definitiv als einer der Favoriten zu sehen, was sich auch in seine Quote widerspiegelt.

Wie letztes Jahr ist es schwierig sich eine Stute vorzustellen die nach so wenigen Rennen es hier mit der Weltklasse der Mitteldistanzler aufnehmen kann, aber die 4,5 kg weniger Gewicht sowie die Erfahrung der Trainer ihre Stunden mit diesem Rennen im Sinn über die Saison hin vorzubereiten machen Sea Of Class zur Hauptkonkurrenten von Enable, und das absolut zurecht. Untergrund und Distanz sind ideal für sie, sie hat in zwei harten Rennen in Irland und England beweisen können, dass sie es mit den besten ihres Jahrgangs aufnehmen kann, und wenn die Favoritin heute nicht zu 100 % fit ist und wie letztes Jahr liefern kann, wird Sea Of Class es ihr richtig richtig schwer machen.

Auch wenn man es nicht meinen Marc, liegen die drei Favoriten dieses Jahr doch in beieinander, selbst wenn die amtierende Titelverteidigerin hier wieder auf läuft. Alle drei haben erhebliche Ansprüche auf den Sieg im diesjährigen Arc de Triomphe  und eigentlich spricht es wieder gegen Enable, sie zu einer derart geringen Quote zu wetten,  allerdings hätte ihr Sieg letztes Jahr auch kaum einfacher gelingen können und mit diesem Wort der Warnung wählen wir aus den drei Favoriten die Titelverteidigerin aus dem letzten Jahr.


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