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Lostintranslation

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13.03.2020 – Cheltenham Festival – Cheltenham Gold Cup – Die möglichen Plätze

Pferderennen in England

16:30 Gold Cup – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 5.330 m  |  Preisgeld: 615.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Key Trends

Alter – 11 der letzten 12 Gewinner waren zwischen 7 und 9 Jahre alt

Quote / Preis – 4 der letzten 12 Gewinner waren Favoriten / gemeinsame Favoriten, 7/12 Gewinner waren die Top 3 der Wetten

Letzter Lauf – 10 der letzten 12 Gewinner haben in ihrem vorherigen Lauf vor Cheltenham gewonnen, 9/12-Gewinner hatten ihren letzten Lauf innerhalb der letzten 77 Tage, 12/12-Gewinner hatten ihren letzten Lauf vor 33 Tagen oder länger

3/12 Sieger liefen in der King George VI Chase (Kempton) bei ihrem letzten Lauf, 2 der 3 hatten gewonnen, 0 platziert

3/12 Sieger liefen in der Denman Chase (Newbury) bei ihrem letzten Lauf, 3 der 3 hatten gewonnen

Vorherige Kursform – 12/12 Gewinner hatten mindestens 1 vorherigen Cheltenham-Lauf, 6/12 hatten einen vorherigen Sieg in Cheltenham

Vorherige Distanzform – 11/12-Gewinner hatten mindestens 2 Läufe über 24 Furlongs oder mehr, 11/12-Gewinner hatten mindestens 1 vorherigen Sieg über 24 Furlongs oder mehr, 8/12-Gewinner hatten mindestens 2 Siege über 24 Furlongs oder mehr

Vorherige Hürdenform – 11/12-Gewinner hatten mindestens 4 Hürdenläufe, 8/12 hatten mindestens 3 Siege über Hürden 

Vorherige Chase Rennen– 10/12-Gewinner hatten mindestens 7 vorherige Chase Renen , 12/12 hatten mindestens 2 vorherige Chase Rennen, 8/12 hatten mindestens 4 vorherige Chase Rennen

Bewertung – 9/12 Gewinner wurden mit 166 oder höher bewertet, 6/12 mit 170 oder höher

Siege in Klasse 1 Rennen – 12/12-Gewinner hatten mindestens 1 Rennen in Klasse 1 gewonnen, 6/12 hatte mindestens 2 gewonnen Siege in Klasse 2 – 9/12-Gewinner hatten mindestens 1 Rennen in Klasse 2 gewonnen, 7/12 hatte mindestens 2 gewonnen Siege in Klasse 3 – 9/12-Gewinner hatten mindestens 1 Rennen in Klasse 3 gewonnen

Saisonform – 10/12 Gewinner hatten mindestens 2 Läufe in dieser Saison, 8/12 hatten mindestens 3 Läufe in dieser Saison, 10/12 hatten mindestens 1 Sieg in dieser Saison

Ein Blick auf die Kandidaten, die die Plätze füllen könnten:

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Seuil mit einem stärkeren Lauf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame hatte dann im folgenden Gruppe 1 Betway Mildmay Nov‘ Chase nicht das erwartete leichte Spiel mit der Konkurrenz, denn Top Ville Bend übernahm es das Tempo zu setzen und Topofthegame kam schnell ins Hintertreffen, war sogar während dem Lauf zum Teil letzter im Feld und musste alle Plätze gut machen um noch ins Spiel zu kommen. Lostintranslation hingegen hielt sich nah am Front Runner und überholte diesen spielend an der letzten Hürde – was die Saison phänomenal abschloss für ihn.

Die neue Saison 2019/20 begann nach Plan mit einem Sieg im Memorial Intermediate Chase und dann einem weiteren Gruppe 1 Sieg über Bristol De Mai und Frodon im Betfair Chase auf Gruppe 1 Ebene im November. Dann kam allerdings der Schock im Gruppe 1 King George VI Chase im Dezember, wo Lostintranslation das Rennen vorzeitig beenden musste -wegen Atemproblemen wie der Trainer Colin Tizzard später berichtete. Wenn er topfit ist muss man ihn heute auf dem Schirm haben, und wenn es nur für den vollständigen Trifecta ist!

Presenting Percy: Der Sir Percy Sohn ist für seinen Trainer Patrick Kelly gerade rechtzeitig für das Cheltenham Festival 2018 in Form gekommen und hat sich in seiner neuen Disziplin, den Chase Rennen, als Hoffnungsträger offenbart. Dabei waren seine Leistungen über Hürden mit einem Sieg im Pertemps Network Final Handicap Hurdle 2017 durchaus beachtlich, nach der Sommerpause zeigte er aber bereits beim ersten Chase Rennen, was er kann. Er dominierte beim Zieleinlauf den eigentlich Favoriten De Plotting Sched und startete im Gruppe 2 Liam & Valerie Brennan Memorial Florida Pearl Novice Chase in Punchestown im November damit verdient als Favorit, konnte aber an den entscheidenden drei letzten Hürden keine sauberen Sprünge zeigen und wurde von seinem Jockey Davy Russel dann zurück genommen, als das Rennen für ihn gelaufen war. Es folgte ein lockerer Sieg im Porterstown Handicap und – viel wichtiger – ein ebenso dominanter Sieg im Gruppe 2 John Mulhern Galmoy Hurdle gegen Konkurrenten wie Augusta Kate, Let’s Dance und Alpha Des Obeaux. Augusta Kate entledigte Presenting Percy sich erst auf der Zielgeraden, driftete dabei aber zur rechten Seite weg und gab damit dem starken Zieleinlauf einen leicht schalen Beigeschmack.
Für den letzten Lauf vor dem Festival reduzierte Presenting Percy die Distanz von 3m auf die 2m4f im Gruppe 2 Red Mills Chase, startete aber dennoch als Favorit. Dieses Mal war es jedoch der Co-Favorit Our Duke, der auf dem schweren Boden an der letzten Hürde mehr Kraft übrig hatte und den saubereren Sprung ablegte. Die Niederlage konnte man getrost dem schweren Boden in den Rennen zuschreiben, der den teilnehmenden Startern alles abverlangt und dafür sorgte, dass auch der andere Favorit A Toi Pil bei diesem Rennen schwächelte.

Presenting Percy konnte dann aber über die längere Distanz beim RSA Chase zeigen was er kann und die Konkurrenz beim großen Saisonfinale locker schlagen. Das Rennen war am Ende ein Schaulaufen von Presenting Percy, der sich aus dem Mittelfeld unter minimalem Druck seines Jockeys nach der vorletzten Hürde nach vorne bewegte und nach dem Einbiegen in die Zielgerade nur noch Monalee neben sich hatte. Die beneidenswert hart kämpfende Stute war beim Zieleinlauf aber kein Gegner für Presenting Percy.

Dieser machte eine lange Pause bis zum Februar, wo er sein Saisondebüt gab. Er  gewann ein Saisondebüt im Gruppe 2 John Mulhern Galmoy Hurdle gegen Konkurrenten wie Bapaume und Limini, musste da aber hart arbeiten für seinen Sieg – das Ziel der Saison war aber klar der Cheletenham Gold Cup und für den Versuch seines dritten Sieges beim Cheltenham Festival war er sicher super vorbereitet. Allerdings scheiterte der Favorit des Rennens überraschend deutlich an dem guten, schnellen Untergrund – und  sowohl bei seinem moderaten dritten Platz in seinem Saisondebüt im Gruppe 1 Punchestown Chase hatte er recht schnellen Boden unter den Füßen,  als auch danach im wesentlich wichtigeren Savills Chase. Dort war der Untergrund zwar letztendlich durch den Regen aufgeweicht, allerdings war die Leistung von Presenting Percy bei eigentlich passenden Konditionen erschreckend schlecht und weit von dem entfernt, was er beim Cheltenham 2018 gezeigt hatte, und auch wenn sich die Leistung im Irish Gold Cup im Februar besserte, war sie doch nicht gut genug, um hier mit den Favoriten mithalten zu können.

Monalee: Der Tempest Belle Sohn begann seine Karriere im Jahr 2016 mit drei guten Starts in NHF Rennen, bevor er sein Maiden Hürdenrennen in Punchestown gegen The Storyteller knapp gewinnen konnte. Im Gruppe 2 Navan Novice Hurdle musste er sich im Dezember 2016 mit Death Duty messen, der das Rennen am Ende souverän für sich entschied. Monalee erholte sich von der klaren Niederlage gegen Death Duty über 2m4f auf weichem/schwerem Untergrund mit einem souveränen Sieg im Gruppe 3 Surehaul Mercedes-Benz Novice Hurdle in Clonmel im Februar 2017 und der Schritt auf die 3 Meilen schien ihm definitiv gut zu tun.

Das Rennen beim Festival hat diese Vermutung erneut bestätigt, Monalee hatte auf den letzten Metern zwar nicht mehr genug Kondition, um mit Pennhill noch mitgehen zu können, kam aber wenige Längen hinter dem Sieger als Zweiter im Albert Bartlett ins Ziel. Dementsprechend lief er im Gruppe 1 Irish Daily Mirror Novice Hurdle nur einen Monat später zusammen mit Pennhill als Favorit auf, beide Favoriten scheiterten aber an Champagne West. Pennhill wurde immerhin zweiter, während Monalee überraschend unsauber sprang und seine Kondition unnötig strapazierte, so dass er auf den letzten Metern schwächer wurde und nur als abgschlagener Vierter ins Ziel kam.

Nach der Sommerpause kam er in seinem ersten Chase Rennen mit aller Macht zurück und gewann gegen Any Second Now souverän, allerdings stürzte der Favorit Invitations Only an der fünften Hürde und machte so das Rennen für Monalee deutlich leichter. Danach machte er allerdings das Gruppe 1 Neville Novice Chase für Shattered Love und Jury Duty frei, als er an der dritten Hürde stürzte. Dabei war Monallee eigentlich als Favorit gestartet und hätte die versammelte Konkurrenz mehr oder minder locker schlagen sollen. Monalee hatte bei seinem Sieg im Racing Post Supporting Irish Stud & Stable Staff Beginners Chase Glück, dass Invitations Only früh die Segel gestrichen hat und das Duell der beiden im Gruppe 1 Flogas Novice Chase im Februar war mit Spannung erwartet worden. Am Ende konnte sich Monalee mit einer souveränen Leistung als Front Runner gegen die Konkurrenz durchsetzen, sein ärgster Verfolger war noch Al Boum Photo, der aber nicht die Kraft hatte noch an ihn heran zu kommen. Auch Invitations Only gingen in diesem Rennen die Kräfte aus und Monalee hat mit seinem Sieg im Flogar Novice Chase erneut bewiesen, dass die 3 Meilen auch auf weichem Boden in seiner Reichweite liegen. Mit dem knappen zweiten Platz letztes Jahr beim Cheltenham Festival im Albert Bartlett Novices‘ Hurdle wird Monalee hier ganz vorne mitspielen, vor allem da erRoad To Respect im Savils Chase hinter Kemboy immerhin auf den dritten Platz verbannen konnte und danach im Gruppe 2 Red Mills Chase als Favorit das kleine aber feine Feld um Anibale Fly und Killutagh Vic hatte schlagen können. Das Savills Chase im Dezember war eine andere Hausnummer, aber Henry De Bromhead hat seinen Wallach in Bestform gehabt und Monalee lies den Sieger Delta Work nicht aus den Augen und folgte diesem auf den Fersen ins Ziel.

Monalee war schon ein Jahr zuvor zweiter in dem Rennen gewesen und Monalee schien fest entschlossen, dieses Jahr einen Platz besser zu belegen. So führte er das Feld über die Distanz und sicherte sich teilweise einige Längen Vorsprung vor der Konkurrenz, die aber natürlich vor den letzten Hürden an ihn herankamen und versuchten ihm die Position an der Front streitig zu machen – mit einem letzten guten Sprung an der letzten Hürde kam Monalee aber wieder an die Front und hätte es fast geschafft, den spät aufschließenden Delta Work noch auf Abstand zu halten.

Heute sind zu viele Front Runner im Feld, als dass Monalee eine lockere Führung wie im Savills Chase bekommen würde, aber die Leistung im Dezember war gut und er hat bei den letzten beiden Cheltenham Festivals liefern können.

Bristol De Mai:  Der Saddler Maker Sohn hat in seiner Karriere bisher immer wieder einige kleinere Siegesserien produzieren können, die von einer kurzen Reihe von Niederlagen unterbrochen wurden. Eine solche  Serie von Platzierungen und Niederlagen beendete er zuletzt mit mit einem Sieg im Gruppe 2 Charlie Hall Chase im November 2017, als er  nach der Sommerpause zurückkehrte und schlug dabei den hoch gehandelten Blacklion und legte danach seinen wohl besten Lauf seiner Karriere im Betfair Chase 2017 hin.

Sein letzter Sieg zuvor war der Sieg im Gruppe 2 Peter Marsh Chase Ende Januar 2017 in Haydock gewesen, wobei auch die Rennen dazwischen durchaus gute Leistungen gewesen waren, ohne dass dabei wirklich etwas zählbares herausgekommen wäre.

Beim Charlie Hall Chase konnte er die durchaus starke Konkurrenz mit Leichtigkeit dominieren und kam einen langen Weg vor den anderen ins Ziel, und das obwohl er in dem limitierten Handicap ein vergleichsweise hohes Gewicht tragen musste. Im Jahr 2016 gewann er um diese Zeit von Februar bis April ein Gruppe 2 Novice Chase Rennen sowie das Gruppe 1 Scilly Isles Chase, bevor er beim Festival beim JLT Novices‘ Chase auf einen zweiten Rang hinter Back Hercules kam.

Beim Cheltenham Gold Cup konnte er allerdings keinen Stich landen und er kam nur als etwas abgeschlagener Siebter ins Ziel, viel schwerer wirkt aber seine Niederlage im Denman Chase im Februar, wo er gegen Native River und Le Mercury in einem drei Starter Rennen verlor. Weicher Untergrund kann eigentlich nicht das Problem gewesen sein denn im Jahr 2016 gewann er das Gruppe 2 Altcar Novices’Chase gar auf schwerem Untergrund. Der Aussetzer wurde zwar wieder ausgebügelt, leitete aber eine Formschwäche ein, die mehrere Rennen lang anhalten sollte.

Sein Versuch im Gold Cup 2017 war ein solider Lauf, allerdings kam er am Ende nur als Siebter ins Ziel, konnte er doch mit Sizing John, Minella Rocco, Native River, Djakadam oder Saphir Du Rheu nicht mitgehen, als diese das Tempo anzogen. Auch im Bowl Chase in Aintree war er keine Konkurrenz für Tea For Two und Cue Card, die das Rennen unter sich ausmachten, allerdings liegt ihm der gute Untergrund auch nicht wirklich. Wie man auch beim Saisondebüt im Charlie Hall Chase im November 2017 sehen konnte, blüht er erst auf weichem Boden so richtig auf und kann zeigen was er kann.

Dort zog er unter einem optischen starken Lauf das Feld hinter sich her, und nachdem Cue Card gestürzt war und Blacklion unter Druck geriet, während Bristol de Mai unter Daryl Jacob noch mit Leichtigkeit die Führung hielt, sah er wie der sichere Sieger aus. Dann aber folgten einige schlechte Sprünge und ihm ging sichtlich die Kraft aus, so dass es doch noch zu einem langen, knappen Duell mit Blacklion kam, der nur mit unter einer halben Länge unterlagt. Dann folget das Betfair Chase und wie schon angesprochen seine beste Leistung seit langen, wenn nicht sogar die beste Leistung seiner Karriere.

Im Gruppe 1 Betfair Chase kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Cue Card, den er dieses Mal mit Leichtigkeit deklassierte. Bristol De Mai trug dabei das erste Mal Ohrstöpsel, vielleicht litt er in seinen vergangenen Rennen teilweise unter der Geräuschkulisse oder wird bei anhaltendem Lärm nervös, jedenfalls hatte das  Equipment einen positiven Effekt: Bristol De Mai übernahm die Führung und gab sie auch nicht mehr ab, sondern cruiste nach belieben vor den anderen Startern her, zog das Tempo an und kam über 50 Längen vor dem Rest ins Ziel. Tea For Two und Traffic Fluide haben ihn wohl seit dem Start nicht mehr sehen können und auch Outlander und Cue Card brauchten gute Augen, um Bristol De Mai im letzten Viertel noch verfolgen zu können.

Die extrem beeindruckende Leistung gelang Bristol De Mai allerdings auf schwerem Boden und beim Gruppe 1 King George VI um Weihnachten herrschte überraschend guter Boden, was Bristol de Mai offensichtlich Probleme bereitete. Might Bite dominierte das Feld und musste sich nur Double Shuffle und Tea For Two erwehren. Bristol De Mai vekam im Gruppe 2 Cotswold Chase im Januar etwas weicheren Boden und konnte eine gesteigerte Leistung zeigen, war aber immer noch keine Konkurrenz für den Sieger Definitly Red, der mit über 8 Längen Vorsprung vor dem zweiten American gewann.

Das Festival 2018 lies Bristol De Mai aus, nachdem klar war dass seine Form auf dem besseren Boden dieses Jahr nicht reichen würde und es war ein wenig überraschend, dass er im Gruppe 1 Aintree Bowl Chase noch einmal in der letzten Saison auflief, obwohl der Boden nach wie vor auf der guten Seite blieb und damit zu schnell für Bristol De Mai, er schaffte es trotzdem sich gegen die Konkurrenz halbwegs zu behaupten und kam sieben Längen hinter Might Bite ins Ziel.

Dann pausierte er über den Sommer und kehrte über recht lange Distanz und schnellen Boden auf Gruppe 1 Ebene im Betfair Chase zurück. Native River und Might Bite waren starke Konkurrenten, aber offensichtlich nicht so fit wie Bristol De Mai, der das Rennen mit gut vier Längen Vorsprung gewann. Beim King Goerge VI Chase stürzte er und konnte nicht zeigen was er konnte – dafür fiel er zu früh in dem Rennen. Im Cheltenham Gold Cup hingegen sicherte sich Bristol De Mai einen soliden dritten Platz in einem Rennen, welches von den Außenseitern dominiert wurde – aber nichtsdestotrotz ist eine Platzierung in dem wichtigsten Chase Rennen der Saison alles andere als eine Selbstverständlichkeit, und gerade der Sieger Al Boum Photo bewies danach, dass sein Gold Cup Sieg kein Versehen war.

Bristol De Mai hingegen ging danach in das Gruppe 1 Bowl Chase in Aintree, konnte dort aber nicht an die Leistung aus dem Gold Cup anschließen und wurde von Kemboy klar geschlagen.

Nach der Somemrpause kehrte Bristol De Mai im Gruppe 1 Betfair Chase in Haydock zurück auf die Rennstrecke und duellierte sich mit Lostintraslation, der ihm am Ende in dem514mm Rennen auf gut bis weichem Untergrund nur unter 1.5 Längen abnehmen konnte. Bristol De Mai unterstrich seine gute Form dann im Januar mit einem zweiten Platz im Cotswold Chase gegen Santini und dürfte heute seine Augen wieder auf das Preisgeld gerichtet haben.


Kempton – Ladbrokes King George VI Chase – Recap

Pferderennen in England

Ladbrokes King George VI Chase  Gruppe 1 (Class 1)

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 mJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Cyrname: Der Nickname Sohn wechselte in seiner zweiten Saison im Jahr 2017 nach seinem Debüt in der neuen Saison ,welches er noch über Hürden absolvierte, in die Chase Disziplin. Dabei nahm nach er nach seinem soliden zweiten Platz in seinem ersten Novices Rennen nur noch an den Black Type Rennen teil und hob somit sein Niveau schnell auf ungeahnte Höhen.

Sein Erfolg ist mit einem Sieg im Gruppe 2 Wayward Lad Novices‘ Chase gegen Shantou Rock, einem zweiten Platz nur einen Nacken hinter Terreford im Gruppe 1 Betfred TV Scilly Isles Novices‘ Chase sowie einem lockeren Sieg im Gruppe 2 Betdaq Now 2% Commission Pendil Novices‘ Chase durchaus beachtlich gewesen und die erste Saison 17/18 als Chaser erweis sich als höchst profitabel

Das war Grund genug um ihn im April dann noch im Gruppe 1 Manifeste Novice Chase in Irland auflaufen zu lassen, das Rennen im April 2018 war aber dann trotz der machbaren Konkurrenz noch ein wenig zu viel für ihn und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz in die Sommerpause verabschieden. Diese wurde dann im November in Carlisle in der Colin Parker Chase über 4023m beendet, wo Cyrname als Favorit auflief, aber am Ende erneut nicht über einen dritten Platz hinaus kam. Dabei war der Untergrund gut und die Distanz mit 4000m machbar, aber es sollte noch ein weiteres Rennen brauchen, bevor Cyrname seine Form wieder finden sollte. Denn im 3371m Gerard Bertrand Handicap Chase kam er ebenfalls nicht in Gang, gewann dann aber nach dem Jahreswechsel das Bet365 Chase in Ascot mit 21 Längen und deklassierte eine durchaus ansehnliche Konkurrenz.

Nur logisch, dass er heute den Schritt nach oben in der Konkurrenz macht und über die Distanz von 4232m erneut in Ascot in der Ascot Chase auflief – und dort gegen sehr gute Konkurrenz wie Fox Norton oder Politologue ein hervorragendes Rennen zeige und unangefochten mit 17 Längen Vorsprung gewann. Er sprang gezielt und kraftvoll, zog das Feld früh auseinander und gewann mit einem sehr starken Lauf das Rennen am Ende unangefochten, und die Hoffnungen auf das Festival 2019 waren hoch – Cyrname musste den großen Saisonabschluss aber verpassen und konnte erst im November im Gruppe 2 Christy 1965 Chase wieder starten nachdem er im August 2019 eine Luftröhren OP hatte.

Im Gruppe  2 Christy 1965 Chase traf er auf Altior, der als Champion Chaser als Favorit in das Rennen ging – aber auf dem Zieleinlauf nach der letzten Hürde dem erneut sehr kraftvoll laufenden Cyrname nichts entgegen zu setzen hatte! Das heute sollte genau die Kragenweite von Cyrname sein und ich wäre überrascht, wenn er nicht äußerst stark auflaufen würde!

Tipps zum Pferd: Läuft auf gut bis weichem Untergrund bisher seine besten Rennen und scheint Distanzen von mehr als 4000m zu bevorzugen.

Clan Des Obeaux Der Kapgarde Sohn konnte sich in seiner dreijährigen Karriere schon einige Male in guten Rennen platzieren, auch wenn seine Ausbeute von Siegen eher dürftig ist – was auch an der guten Konkurrent liegt, die er zu suchen pflegt

Der einzige nennenswerte Sieg wurde im Jahr 2016 im Gruppe 2 Berkshire Novices‘ Chase gegen Virgillio errungen, danach platzierte er im Dipper knapp hinter Whisper und bestätigte seine gute Form zu dieser Zeit. Danach floppte er aber im Scilly Isles Chase und lies das Cheltenham Festival 2017 aus und beschränkte sich auf schwächere Rennen im Rest der Saison, mit gemischten Erfolg. Auch der Erfolg in der neuen Saison 2017/2018 war gut, ohne dabei neue Höhen zu erreichen. Zunächst schaffte er erneut einen knappen zweiten Platz in einem Matchrace gegen Whisper, um danach in Haydcok locker mit sieben Längen gegen Vintage Clouds auf Klasse 2 Ebene zu gewinnen. Er startete danach im Dezember 2016 noch im Gruppe 3  Caspian Caviar Gold Cup Handicap Chase auf dem Kurs in Cheltenham, wo er hinter dem überraschend gut auflaufenden Guitar Pete einen zweiten Platz erreichte. Clan Des Obeaux hatte in seinem letzten Rennen Probleme das Tempo am Anfang mitzugehen, fand danach aber immer besser ins Rennen und machte einiges an Boden gut, um am Ende den zweiten Platz zu sichern.

Danach ging es in eine recht lange Pause, die sich selbst über das Cheltenham Festival  hinzog und erst im April 2018 endete – im Aintree Bowl Chase gegen Might Bite. Die Distanz von 5000m war ein bisschen zu lang für ihn und der Untergrund könnte ein wenig schnell gewesen sein, beides Aspekte die er auch im Betfair Chase wieder gegen sich hatte. Das Rennen an sich wurde mit einem guten Tempo gelaufen, und selbst der Favorit Might Bite hatte keine Chance bis zum Ende durchzuhalten, und Bristol De Mai stahl das Rennen. Clan Des Obeaux konnte sich über die leicht kürzere Distanz im King George VI Chase in besserer Form zeigen und gewann das Rennen vor dem stark auflaufenden Thistlecrack, allerdings stürzte dieses Mal Bristol De Mai und Waiting Patiently schmiss seinen Jockey ab.

Danach gab es für in noch einen Pflichtsieg im Denman Chase, über noch kürzere Distanz und für mich ist die deutlich längere Distanz in Kombination mit dem schweren Untergrund ein Grund zur Sorge für Clan Des Obeaux

 

Footpad ist der Starter für Mullins der sich in der aktuellen Saison mit Abstand am besten entwickelt hat. Der Creachadoir Sohn konnte schon in den Jahren zuvor auf sich aufmerksam machen, so platzierte er im JCB Triumph Hurdle im Jahr 2016 und gewann danach das Gruppe 1 Course de Haies d’Ete des Quatre Ans über 2m3f auf weichem Untergrund, auf schwerem Untergrund erreichte er über die selbe Distanz in Auteuil im Gruppe 1 Prix Renaud du Vivier einen zweiten Platz nur einen Kopf hinter dem Sieger Capivari. In der Saison 2017/18 aber deklassierte er die Konkurrenz aber im Racing Post Novice Chase, dem Irish Arkle Novice Chase sowie dem Arkle Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival, und lies damit alle Form über Hürden weit hinter sich zurück.

Über Hürden hatte er sich mit Petit Mouchoir einige nennenswerte Duelle geliefert, so hatte er im  Irish Champion Hurdle  beim erneuten Aufeiandertreffen auf den letzten Metern deutlich auf Petit Mouchoir aufgeholt und hätte nur noch eine Länge mehr aus sich herausholen müssen, um als Sieger hervorzugehen.  Die beiden kamen zusammen über die letzte Hürde und Petit Mouchoir musste sich deutlich mühen, um Footpad auf Abstand zu halten, der an der letzten Hürde einen kleinen Fehler machte und genau das Momentum verlor, welches am Ende gefehlt hat um noch zu gewinnen.

Nach diesem vielversprechenden Rennen ging es natürlich direkt zum Festival, wo er im Stan James Champion Hurdle Challenge Trophy startete. Natürlich traf er dort wieder auf Petit Mouchoir, beide mussten sich aber klar dem aufstrebenden Buveur D’Air und My Tent Or Yours geschlagen geben. Gerade Buveur D’Air zeigte dem Rest, wer der Star in der neuen Saison ist. Footpad lief auf seinem vierten Platz ein gutes Rennen, ohne sich mit dem besten in diesem Rennen messen zu können, wechselte danach aber nach Irland und trat im Ladbrokes Champion Stayers Hurdle gegen Nichols Canyon und Unowhatimeanharry an, die wiederum das Rennen unter sich ausmachten. Footpad holte sich vor der letzten Hürde noch den dritten Platz, brachte aber die Sieger nie in Gefahr. Der dritte Platz war gegen die angetretene Konkurrenz aber durchaus respektabel und die Sommerpause danach mehr als verdient. In der Sommerpause wurde Footpad von Willie Mullins seinen Schützling an die Chase Rennen heran und lies in im November sein erstes Rennen in dieser Disziplin, wo er Brelade mit Leichtigkeit deklassierte. Er scheint sich in der neuen Disziplin wohl zu fühlen und könnte seine Errungenschaften über Hürden bei weitem hinter sich lassen.

Beim Racing Post Novice Chase trat er gegen Death Duty und Any Seccond Now an, konnte diese Konkurrenten aber mit Leichtigkeit hinter sich lassen. Death Duty stürzte an der drittletzten Hürde, nachdem das Rennen ohnehin für ihn schon gelaufen war, während der Pacemaker Avenir D’Une Vie schon früher an einem der Hindernisse scheiterte. Allerdings sah es auch nicht danach aus, als ob einer der beiden dem Favoriten gefährlich hätte werden können und so holte sich Footpad einen weiteren ungefährdeten Sieg in einem Hürdenrennen über 2m1f und weichen Untergrund.

Dann kam es zum vorgezogenen Duell um den Titel beim Festival, trafen doch Footpad und Petit Mouchoir im Arkle Novice Chase aufeinander. Footpad startete als klarer Favorit und das obwohl Petit Mouchois aus seiner Sommerpause ebenfalls mit hervorragender Form gekommen war. Die Buchmacher sollten aber Recht behalten, so setzte Footpad seinen einzigen wirklichen Konkurrenten in diesem Rennen zwischen den letzten beiden Hürden unter Zugzwang und entfernte sich unter moderatem Druck von seinem Jockey immer weiter von Petit Mouchoir. Die Peitsche hat Footpad in diesem Rennen nicht gesehen und trotzdem 5 Längen Vorsprung herausgeholt, so dass er einer Revanche mit Petit Mouchoir beim Arkle gelassen entgegen sehen konnte. Dort war es dann auch Brain Power, der sich den weit abgeschlagenen zweiten Platz hinter Footpad sichern konnte, der allein durch seine Präsenz das Feld auf fünf Starter reduziert hatte.

Footpad setzte dann im April im Gruppe 1 Ryanair Novice Chase noch einmal einen drauf und gewann als klarer Favorit unangefochten auf dem gut bis weichen Boden über 3219m. Das Rennen war zum Abschluss seiner absolut überragenden Saison noch einmal ein Schaulaufen von Footpad und er hatte sich die fünf Siege in Folge definitiv verdient.

Umso enttäuschender war sein Sturz beim Gruppe 3 Poplar Square Chase beim Saisondebüt im November, wo er bei der an der letzten Hürde die Hürde zu weit übersprang und dadurch zu Fall kam. Er verletzte sich bei diesem Sturz zu allem Überfluss noch, was sicher Auswirkungen auf die restliche Saison hatte.

Footpad kam dann im Rewards Chase im Dezember zurück und versuchte einen Monat später mit dem Rennen wieder ins Renngeschehen einzusteigen. Footpad merkte noch immer die Nachwirkungen seinen Sturzes, sah aber während des Rennens fit aus, übernahm an der letzten Hürde die Führung und konnte sich dann sogar noch ein wenig absetzten, aber Simply Ned saß ihm im Nacken und nahm die Verfolgung auf. Footpad sah zunächst noch wie der sichere Sieger aus, wurde dann aber zunehmen schwächer und Simply Ned konnte ich mit einer letzten Kraftanstrengung noch von ihm absetzen. Footpad war in der letzten Saison unglaublich stark, hatte aber dieses Jahr leider einen herben Rückschlag in der Vorbereitung und wird sich hier an Altior vermutlich die Zähne ausbeißen.

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Deuil mit einem stärkeren LAuf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame wird kein leichtes Spiel haben heute!

Thistlecrack: Der Kayf Tara Sohn ist einer der Stars der National Hunt Saison unter der Anleitung von Colin Tizzard gewann 2016 vor einer längeren Pause unter anderem das Gruppe 1 King George VI Chase  und war zuvor in acht Rennen ungeschlagen.

Keines seiner Chase Rennen hatte er abgeben müssen und er war eine der großen Hoffnungen für das Festival. Er ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger und hat die höchsten Ehren bereits in Chase als auch Hurdle Rennen erringen können, 2015 gewann er etwa das World Hurdle nach belieben und lies einen weiteren souveränen Sieg im Liverpool Stayers‘ Hurdle folgen.

Nach der Sommerpause 2016 lies er zwei obligatorische Siege in Novice Chase Rennen folgen, bevor er im Gruppe 2 Newbury Novices‘ Chase und zuletzt im King George VI Chase wieder zur den Black Type Rennen zurückkehrte. Im King George VI lief er bequem einen Vorsprung von 8 Längen heraus, die vor dem Zieleinlauf ein wenig reduziert wurden, als Thistlecrack das Tempo herausnahm und gemütlich ins Ziel trottete. Das Feld war damals schon mit Cue Card und Silviniaco Conti eigentlich stark besetzt gewesen, Chancen hatten die Konkurrenten gegen das Ausnahmepferd allerdings nicht wirklich.

Eine Sehnenverletzung beendete aber alle Hoffnungen in der letzten Saison, vermutlich hatte Thistlecrack sich diese Verletzung schon im BetBright Trial Cotswold Chase im Januar gegen Many Clouds zugezogen. Die beiden machten den Sieg unter sich aus, das Rennen hat aber im Nachhinein einen sehr dunklen Schatten geworfen, denn die Sehnenverletzung von Thistlecrack war nicht der einzige Schon in jenem Rennen. Many Clouds brach nach dem Rennen zusammen und starb an einer Lungenblutung, was das Rennen bis heute überschattet.

Thistlecrack selbst musste den Rest der Saison pausieren und kam erst im Gruppe 2 Ladbrokes Long Distance Hurdle im November zurück, wo er allerdings viel zu frei lief und gegen Beer Goggles und Unowhatimeanharry keine Chance hatte. Danach ging er wieder das King George VI Chase an, scheiterte aber mit über 5 Längen an Might Bite und Double Shouffle, was unter anderem ein Grund war warum er erneut keinen weiteren Start in der Saison absolvierte.

Im Gruppe 1 Betfair Chase kehrte er dann nach der langen Sommerpause ein weiteres Mal in die National Hunt Saison zurück, und dieses Mal kam Thistlecrack mit einer durchaus guten Leistung zurück aus der Sommerpause, hielt er sich doch auf einem dritten Platz hinter den heutigen Konkurrenten Bristol De Mai und Native River. ann kam das King George VI Chase im Dezember wo er gegen viele der heutigen Konkurrenten auflief und nur Clan Des Obeaux konnte sich vor dem erneut stark auflaufenden Thistlecrack halten.

Clan des Obeaux hatte an der letzten Hürde noch ein wenig mehr Kraft übrig und sprang an den da noch führenden Thistlecrack heran, dieser konnte seinen kleinen Vorsprung dann aber nicht mehr bis zum Ziel halten. Das war aber eine weitere extrem gute Leistung und Thistlecack sollte heute wieder vorne mit dabei sein


23.11.2019 – Haydock – Betfair Chase – Pick: Lostintranslation

Pferderennen in England

16:00 Betfair Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 5.144 m  |  Preisgeld: 200.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

Ballyoptic : Der Old Vic Sohn hat für seinen Trainer Nigel Twiston-Davies schon einiges an Erfahrung über Hürden sammeln können. Er bestritt sein erstes Black Type Rennen im Sefton Novice Hurdle im April 2016, welches er sogleich ein wenig überraschend hatte gewinnen können. Mit dem ersten Gruppe 1 Sieg im Gepäck war der Sieg im Silver Trophy Handicap Hurdle auf Gruppe 3 Niveau reine Formsache, auch wenn das zusätzliche Gewicht für den Gruppe 1 Sieg es nicht gerade leicht machte. Im November 2016 traf er auf den damals aufstrebenden Unowhatimeanharry im Gruppe 2 bet365 Long Distance Hurdle und musste sich als Favorit diesem Konkurrenten geschlagen geben, der für eine Zeit das beste Pferd über die lange Distanz in England war.Die beiden trafen nur zwei Wochen später im Gruppe 1 JLT Long Walk Hurdle erneut aufeinander, und wieder sah es so aus, als ob am Ende Unowhatimeanharry die Nase vorne haben würde, das Duell wurde durch einen Sturz von Ballyoptic aber abrupt verkürzt. Danach ging es für Ballyoptic mit der Form über Hürden stark bergab, denn während Unowhatimeanharry das Cleeve Hurdle locker gewann und beim Festival beim Stayers Hurdle immerhin einen dritten Platz belegen konnte, floppte Ballyoptic in beiden Rennen und schien weder mit den weichen noch den guten Boden in beiden Rennen wirklich zurecht zu kommen. Auch im Gruppe 1 Liverpool Hurdle im April zeigte sich Ballyoptic völlig außer Form und rannte durch mehrere Hürden faktisch einfach durch und schien nie in einen sauberen Rhythmus zu kommen, so dass die Sommerpause danach mehr als gelegen kam.Aber selbst nach der Erfrischungskur über den Sommer wollte es über Hürden nicht so laufen wie erhofft wurde, sprang er doch erneut nicht sauber bei seinem Debüt in Newton Abbot. Das Rennen war gegen Beer Goggles eh schnell gelaufen, dieser Konkurrent war den anderen Pferden in diesem Rennen schließlich um einiges Voraus und gewann mit Leichtigkeit. Das Hürdenrennen fungierte aber ohnehin nur als Warmmacher für den Rest der Saison und Ballyoptic wechselte nach der erneuten Niederlage zu den Chase Rennen, wo er sein erstes Rennen gegen Elegant Escape gleich mal mit 13 Längen Vorsprung gewinnen konnte.Im mallardjewellers.com Novices‘ Chase traf er dann auf Black Corton und West Approach, und obwohl das Rennen nur von den drei Teilnehmern bestritten wurde, war es eine spannende Angelegenheit. Ballyoptic sprang an der zehnten und der letzten Hürde wieder unsauber und gab damit das Rennen an Black Corton ab, der das Momentum an der letzten Hürde behalten konnte und sich nach dem Sprung noch mit vier Längen absetzten konnte. West Approach spielte kaum eine Rolle und so wurde die erneute Auflage des Duelles der beiden im Gruppe 1 32Red Kauto Star Novices‘ Chase mit Spannung erwartet. Ballyoptic ruinierte sich das Rennen erneut mit seinen schlechten, unsauberen Sprüngen und musste sich dieses Mal sowohl Elegant Escape als auch West Approach geschlagen geben, von dem Sieger Black Corton ganz zu schweigen. Ballyoptic erholte sich ein wenig mit seinem Lauf im Gruppe 2 totesport.com Towton Novices‘ Chase, wo er gegen den Co-Favoriten Vintage Clouds knapp bestehen konnte, hatte aber erneut Probleme beim Springen und wird hier mit solchen Aussetzern keine Rolle spielen können.
Bristol De Mai:  Der Saddler Maker Sohn hat in seiner Karriere bisher immer wieder einige Siegesserien produzieren können, die von einer kurzen Reihe von Niederlagen unterbrochen wurden. Eine solche  Serie von Platzierungen und Niederlagen beendete er zuletzt mit mit einem Sieg im Gruppe 2 Charlie Hall Chase im November 2017, als er  nach der Sommerpause zurückkehrte und schlug dabei den hoch gehandelten Blacklion und legte danach seinen wohl besten Lauf seiner Karriere im Betfair Chase 2017 hin.

Sein letzter Sieg zuvor war der Sieg im Gruppe 2 Peter Marsh Chase Ende Januar 2017 in Haydock gewesen, wobei auch die Rennen dazwischen durchaus gute Leistungen gewesen waren, ohne dass dabei wirklich etwas zählbares herausgekommen wäre.

Beim Charlie Hall Chase konnte er die durchaus starke Konkurrenz mit Leichtigkeit dominieren und kam einen langen Weg vor den anderen ins Ziel, und das obwohl er in dem limitierten Handicap ein vergleichsweise hohes Gewicht tragen musste. Im Jahr 2016 gewann er um diese Zeit von Februar bis April ein Gruppe 2 Novice Chase Rennen sowie das Gruppe 1 Scilly Isles Chase, bevor er beim Festival beim JLT Novices‘ Chase auf einen zweiten Rang hinter Back Hercules kam.

Beim Cheltenham Gold Cup konnte er allerdings keinen Stich landen und er kam nur als etwas abgeschlagener Siebter ins Ziel, viel schwerer wirkt aber seine Niederlage im Denman Chase im Februar, wo er gegen Native River und Le Mercury in einem drei Starter Rennen verlor. Weicher Untergrund kann eigentlich nicht das Problem gewesen sein denn im Jahr 2016 gewann er das Gruppe 2 Altcar Novices’Chase gar auf schwerem Untergrund. Der Aussetzer wurde zwar wieder ausgebügelt, leitete aber eine Formschwäche ein, die mehrere Rennen lang anhalten sollte.

Sein Versuch im Gold Cup 2017 war ein solider Lauf, allerdings kam er am Ende nur als Siebter ins Ziel, konnte er doch mit Sizing John, Minella Rocco, Native River, Djakadam oder Saphir Du Rheu nicht mitgehen, als diese das Tempo anzogen. Auch im Bowl Chase in Aintree war er keine Konkurrenz für Tea For Two und Cue Card, die das Rennen unter sich ausmachten, allerdings liegt ihm der gute Untergrund auch nicht wirklich. Wie man auch beim Saisondebüt im Charlie Hall Chase im November 2017 sehen konnte, blüht er erst auf weichem Boden so richtig auf und kann zeigen was er kann.

Dort zog er unter einem optischen starken Lauf das Feld hinter sich her, und nachdem Cue Card gestürzt war und Blacklion unter Druck geriet, während Bristol de Mai unter Daryl Jacob noch mit Leichtigkeit die Führung hielt, sah er wie der sichere Sieger aus. Dann aber folgten einige schlechte Sprünge und ihm ging sichtlich die Kraft aus, so dass es doch noch zu einem langen, knappen Duell mit Blacklion kam, der nur mit unter einer halben Länge unterlagt. Dann folget das Betfair Chase und wie schon angesprochen seine beste Leistung seit langen, wenn nicht sogar die beste Leistung seiner Karriere.

Im Gruppe 1 Betfair Chase kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Cue Card, den er dieses Mal mit Leichtigkeit deklassierte. Bristol De Mai trug dabei das erste Mal Ohrstöpsel, vielleicht litt er in seinen vergangenen Rennen teilweise unter der Geräuschkulisse oder wird bei anhaltendem Lärm nervös, jedenfalls hatte das  Equipment einen positiven Effekt: Bristol De Mai übernahm die Führung und gab sie auch nicht mehr ab, sondern cruiste nach belieben vor den anderen Startern her, zog das Tempo an und kam über 50 Längen vor dem Rest ins Ziel. Tea For Two und Traffic Fluide haben ihn wohl seit dem Start nicht mehr sehen können und auch Outlander und Cue Card brauchten gute Augen, um Bristol De Mai im letzten Viertel noch verfolgen zu können.

Die extrem beeindruckende Leistung gelang Bristol De Mai allerdings auf schwerem Boden und beim Gruppe 1 King George VI um Weihnachten herrschte überraschend guter Boden, was Bristol de Mai offensichtlich Probleme bereitete. Might Bite dominierte das Feld und musste sich nur Double Shuffle und Tea For Two erwehren. Bristol De Mai vekam im Gruppe 2 Cotswold Chase im Januar etwas weicheren Boden und konnte eine gesteigerte Leistung zeigen, war aber immer noch keine Konkurrenz für den Sieger Definitly Red, der mit über 8 Längen Vorsprung vor dem zweiten American gewann.

Das Festival 2018 lies Bristol De Mai aus, nachdem klar war dass seine Form auf dem besseren Boden dieses Jahr nicht reichen würde und es war ein wenig überraschend, dass er im Gruppe 1 Aintree Bowl Chase noch einmal in der letzten Saison auflief, obwohl der Boden nach wie vor auf der guten Seite blieb und damit zu schnell für Bristol De Mai, er schaffte es trotzdem sich gegen die Konkurrenz halbwegs zu behaupten und kam sieben Längen hinter Might Bite ins Ziel.

Dann pausierte er über den Sommer und kehrte über recht lange Distanz und schnellen Boden auf Gruppe 1 Ebene im Betfair Chase zurück. Native River und Might Bite waren starke Konkurrenten, aber offensichtlich nicht so fit wie Bristol De Mai, der das Rennen mit gut vier Längen Vorsprung gewann. Beim King Goerge VI Chase stürzte er und konnte nicht zeigen was er konnte – dafür fiel er zu früh in dem Rennen. Heute gegen einige der selben Konkurrenten die er zwei Rennen zuvor schlagen konnte und damit könnte es heute einen weiteren Erfolg geben.

Frodon:. Der Nickname Sohn und Schützling von Paul Nicholls gewann 2016  das Rising Stars Chase als einziger Finisher und legte mit einem Sieg im Gruppe 3 Caspian Caviar Gold Cup nach, den er knapp vor Aso und Village Vic gewann. Danach startete er im Kauto Star Chase als Mitfavorit, stürzte aber während des Rennens, war allerdings zu diesem Zeitpunkt schon deutlich geschlagen worden und er musste einen Schritt zurück in ein normales Novice Chase Rennen machen, um wieder einen Sieg einfahren zu können, so konnte er ein kleines Feld in Musselburgh souverän hinter sich lassen, die Konkurrenz war allerdings auch kein wirklicher Test für ihn und alles andere als ein leichter Sieg hätte vermutlich alle Ambitionen für Cheltenham begraben. Paul Nicholls war ziemlich deutlich, was das Potential seines Starters anbelangt und im Pendil Novices‘ Chase folgte Ende Februar ein weiterer Sieg auf Gruppenniveau. Allerdings nicht ganz so deutlich wie erhofft und Frodon lies das Cheltenham Festival 2016 lieber komplett aus, was vielleicht auch besser war, wenn man seinen Start im Manifesto Chase Anfang April 2017 bedenkt. Das Gruppe 1 Rennen über 4005m auf gutem Boden war solide besetzt, allerdings konnte Frodon hier nie für Gefahr sorgen und spielte um den Sieg keine Rolle. Er versuchte das Tempo für die anderen zu setzen, konnte das selbst gewählte Tempo aber nicht halten und fiel dann immer weiter nach hinten ab. Nach diesem Flop ging es in die Sommerpause, aus der er aber mit einem Formtief wieder herauskam. Klare Niederlagen gegen Black Corton, Might Bite und Top Notch in den nachfolgenden Rennen gaben Grund zur Sorge und erst mit dem Start in Ascot Ende Dezember fand Frodon wieder etwas von seiner Form wieder. So startete er im Lavazza Silver Cup Handicap Chase und erreichte dort einen guten zweiten Platz auf Listed Niveau und konnte danach sogar einen Sieg auf Gruppe 3 Ebene im Crest Nicholson Handicap Chase erringen. Dieser Sieg wurde mit einer sehr weiten Marge eingefahren aber im Ascot Chase im Februar von Waiting Patiently und Cue Card wieder etwas zurecht gerückt. In diesem Rennen wurde Frodon vom hCue Card deutlich hinter sich gelassen und wurde unter fast identischen Bedingungen beim Ryanair Chase beim Festival erneut niedergeritten.

Auch im Gruppe 2 Silver Trophy Chase im April unterlag Frodon deutlich und nun war es sehr klar, dass seine Siege in der Saison gegen moderate Konkurrenz nicht 1:1 auf die besser besetzten Rennen übertragen werden konnten.

Die Vorbereitung auf das Festival in diesem Jahr bestritt Frodon aber mit einer sehr interessanten Reihe von Rennen, die sich vor allem auf den Kurs in Cheltenham konzentrierte. So startete er im BetVictor Gold Cup im November und schaffte dort unter recht schnellen Bedingungen einen guten zweiten Platz, bevor er im Caspian Caviar Gold Cup Chase auf dem selbe Kurs sogar triumphieren konnte.  Er legte noch einen Sieg im Gruppe 2 BetBright Trial Cots‘ Chase im Januar nach wo er sich gegen Elegant Escape und Terrefort durchsetzen konnte. Die Erfahrungen die er sich in Cheltenham in diesem Jahr zu Eigen gemacht hat wird er sicher gut anwenden können und ich finde ihn in diesem Feld sehr interessant.

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Deuil mit einem stärkeren LAuf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame wird kein leichtes Spiel haben heute!


Aintree – 05.04.2019 – Betway Mildmay Nov‘ Chase – Pick: Topofthegame

Pferderennen in England

15:50 Betway Mildmay Nov‘ Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 5.020 m  |  Preisgeld: 100.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Das Rennen hier steht wohl ganz im Zeichen von Topofthegame, der beim Cheltenham Festival die RSA Chase gewinnen konnte und damit eine neue Bestleistung vorlegte. Damit ihm nicht langweilig wird ist auch Lostintranslation mit von der Partie und wird dem RSA Sieger mit seinem zweiten Platz in der JLT Novice Chase im Genick sitzen wird.

Lostintranslation: Der Flemensfirth Sohn von Trainer C. Tizzard ist in der letzten Saison schon auf die Gruppenebene hoch gestiegen und startete zunächst im Januar in Vorbereitung auf das Festival im Gruppe 2 Rossington Main Novices‘ Hurdle, wo er als einer der drei Favoriten einen ziemlichen Rückschlag erlitten und kam als letzter ins Ziel, wurde aber von seinem Jockey zurückgenommen als die Chancen schon vorbei waren. Trotzdem lief er im Gruppe 1 Supreme Novices‘ Hurdle auf, und konnte in dem wesentlich besser besetzten Rennen überraschender Weise einen soliden siebten Platz erringen.

Der Platz war zudem nur knapp 8 Längen hinter dem Sieger und von den ausbezahlten Plätzen nicht allzu weit entfernt, was man nach den Leistungen zuvor nicht unbedingt hatte erwarten können. Lostintranslation fand offensichtlich Gefallen an der neuen Art von Rennen und startete danach im April noch im Gruppe 1 Mersey Novices‘ Hurdle, wo Lostintanslation eine weitere hervorragende Leistung zeigen konnte und besser abschnitt als man von ihm erwartet hätte.

Der Sieger Black OP übernahm die Führung an der vorletzten Hürde und musste zunächst die Attacke von Momella abwehren, bevor er an der letzten Hürde auch von dem zunächst eher in der Mitte des Feldes laufenden Lostintranslation eingeholt wurde, der sogar die Führung am Anfang der Zielgerade übernahm und sich nur wiederwillig dem sich neu sammelnden Black Op überholen lies. Wäre der Zieleinlauf ein wenig kürzer gewesen wäre Lostintranslation vermutlich als Sieger hervorgegangen, so aber stand ein extrem guter zweiter Platz im Formbuch.

Danach ging es in die Sommerpause, die Lostintranslation mit einem zweiten Platz hinter La Bague Au Roi auf dem Kurs in Newbury beendet wurde. Das Klasse 3 Renne wurde von einem weiteren Start in Newbury gegen den selben Konkurrenten gefolgt, wo Lostintranslation einen dritten Platz erreichen konnte, was wieder eine recht gute Leistung gewesen war. Danach startete er im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar und die kleine Pause schien ihm gut getan zu haben.

Denn hier versuchte er die Führung von Anfang an zu übernehmen um das Tempo zu setzen, allerdings kam er an der vorletzten Hürde unter Druck und musste sich dem Angriff Black Op und Defi Du Seuil erwehren und Defi Du Seuil übernahm von Lostintranslation zwischen den letzten beiden Hürden die Führung und ging als erste über die letzte Hürde auf die Zielgerade, aber dieses Mal war es Lostintranslation der sich sammelte und zum Angriff ansetzte – und am Ende mit knapp einer Länge gewann.

Nach dem Zusammentreffen in Cheltenham trafen sich die beide auf etwas weicherem Boden in Sandown wieder und fochten es erneut untereinander aus. Lostintranslation scheiterte dieses Mal allerdings an seinen eigenen Fehlern an der zwölften und an der vorletzten Hürde, was ihm jeweils einiges an Momentum kostete und seinen Jockey Richard Johnson dazu brachte, ihn nach dem letzten Fehler hart anzutreiben und so den Angriff von Defi Du Seuil abzuwehren, der aber dieses Mal sauberer lief und sich seine Kraft besser aufgespart hatte, und so das Duell zwischen den beiden entschied.

Zurück auf dem Kurs hier in Cheltenham war das Duell zwischen ihm und Defi Du Seuil wieder extrem denn die beiden setzten sich vom Rest des Feldes souverän ab und lieferten sich einen spannenden Schlusssprint, den am Ende Defi Du Deuil mit einem stärkeren LAuf über die letzten 190 Yards für sich entscheiden konnte. Topofthegame wird kein leichtes Spiel haben heute!

Topofthegame: Der  Flemensfirth Sohn von Trainer Paul Nicholls ist nicht gleich auf den ersten Blick einer der Kandidaten für den Sieg hier, aber wenn man betrachtet was seit seinem Wechsel in die National Hunt Szene so geschafft hat, kann man sehen warum er hier als einer  der möglichen Sieger gehandelt wird.

So konnte er vor dem letzten Festival im Februar das Gruppe 3 Heroes Handicap Hurdle-gewinnen und sich rechtzeitig seinen ersten Gruppensieg sichern, bevor er beim Cheltenham Festival beim Coral Cup teilnahm – und einen extrem guten zweiten Platz erreichte, trotz seines hohen Gewichts in diesem Rennen.

Topofthegame hielt sich bei diesem Rennen taktisch an der Führung und lies sich nicht weit von dem Tempogebern abhängen, was in einem so großen Feld eine gute Taktik ist, um einige der Probleme beim Springen über die Hindernisse zu umgehen und so drehte er zusammen mit Blue Berry und Barra in die Zielgerade und ging sogar als Führender über die letzte Hürde, konnte aber das langgezogene Duell auf der Zielgerade dann nicht für sich entscheiden. Trotzdem – diese Leistung, als der zweit schwerste Starter im ganzen Feld war eine sehr gute Leistung, in welcher Topofthegame sowohl beweisen konnte dass er den weichen Untergrund, die 4248m als auch den Kurs in Cheltenham genießt.

Er lies alle Rennen in April aus und kam erst nach der Sommerpause im einem Klasse 2 Rennen in Exter wieder, wo er gegen Defi Du Seuil verlor, aber wieder eine sehr gute Leistung zeigen konnte. Defi Du Seuil konnte ihn klar und deutlich schlagen, aber Topofthegame schickte Black Op auf die Plätze hinter sich. Im Star‘ Novices Chase danach duellierte er sich mit La Bague Au Roi über 4828m auf gut bis weichem Boden, was er wieder mit einem sehr guten Ergebnis abschließen konnte, auch wenn er dieses Mal nicht zu nah am Tempo laufen konnte und teilweise sehr weit außen laufen musste. Seine Sprünge waren durchweg gut und sauber und nur wenige Fehler passierten ihm, aber gerade beim Duell mit der siegreichen Stute an der letzten Hürde war der Sprung nicht perfekt und kostete ihn vermutlich den Sieg.

Auch dieses Rennen war eine hervorragende Leistung und Topofthegame kam in top of his game nach Cheltenham, wo er an der RSA Chase teilnahm -und diese tatsächlich gewann! Santini und Delta WOrk saßen ihm lange im Genick, aber Topofthegame sah während des gesamten Rennens hervorragend aus, lieferte sich spannende Duelle mit den anderen Favoriten, leistete sich im Gegensatz zu diesen aber keinen Fehler und gewann mit starkem Lauf über die letzten 150 Yards das Rennen völlig zu Recht. Völlig zu Recht ist er damit heute auch der Favorit und sollte starke Ansprüche auf den ersten Platz haben


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