Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Man o‘ War Stakes

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Man o‘ War Stakes.

11.05.2019 – Churchill Downs – Man o‘ War Stakes – Pick: Channel Maker

Pferderennen in den USA

00:24 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.220 m  |  Preisgeld: 700.000 USDFlachrennen  |   |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Focus Group: Der  Kitten’s Joy Sohn von Trainer Chris Brown hat sich zu Beginn seiner Karriere ein wenig Zeit gelassen bis er sein erstes Rennen gewann, ganze drei Rennen brauchte er, um sein erstes Maidrennen gewinnen zu können.  Das war allerdings auch schon ein ziemlich gutes Maidenrennen von der Besetzung damals her und der Kurs in Saratoga ist ja auch nicht gerade einfach, von daher war der erste Sieg eine gute Leistung und bei den Versuchen in den nächsten Handicaps wurde Focus Group als einer der Favoriten gehandelt, auch wenn die Distanz ein wenig kürzer war als bei seinem Maidensieg.

Er scheiterte zunächst in den folgenden drei Rennen, siegte aber, als er die Distanz erneut anhob und in Keenland in einem Handicap über 2414m startete. Das 76k$ Rennen war eine gute Gelegenheit für Focus Group, der sich schon beim letzten Versuch in Keenland mit verbesserter Form gezeigt hatte und nun als Favorit starten dürfte. Dabei schwang Focus Group am Feld vorbei und setzte sich einige Längen von seinen Verfolgern ab. Er musste sich zunächst erst einmal sammeln, als er unter Druck geraten war und andere dabei waren ihn zu überholen, aber dann konnte Focus Group sich absetzen und souverän gewinnen.

Focus Group musste danach eine kleine Pause von drei Monaten und startete im Juli in Belmont Park in einem gut besetzten Handicap, schaffte es aber nicht in der relevanten Phase an seine vorherige Form anzuknüpfen und obwohl er sich auf der Zielgeraden sammelte und einige Meter noch gut machte, reichte es an diesem Tag absolut nicht für den Sieg.

Vielleicht brauchte Focus Group auch einfach nur einen Wachmacher nach der kurzen Pause, denn danach gewann er in Saratoga mit einem guten Kick und beschleunigte an den Front Runnern vorbei zu einem Sieg von 92.000k$. Die längere Distanz von 2220m lag ihm offensichtlich und mit etwas mehr Distanz im nächsten Rennen wurde Focus Group wieder zum Kreis der Favoriten gezählt – und das zu Recht. Er musste sich zwar prinzipiell Call Provision erwehren, der einen langen harten Kampf mit Focus Group auf der Zielgeraden ausfocht, aber leider auf der Zielgeraden driftete und Focus Group damit behinderte.

Focus Group hatte den Gegner zwar so oder so auf der Ziellinie geschlagen, als er sich von der Behinderung erholt hatte und einen geraden Lauf zur Linie bekam, aber ohne die Behinderung hätte er einen wesentlich souveränen Sieg feiern können. Das wussten auch die Bookies und liesen ihn im Canadian International Stakes auf Gruppe 1 Ebene als einen der Favoriten starten. Der Dritte Platz, den er herausholen konnte war eine extrem gute Leistung, schließlich konnte er einige Meter auf den Sieger gut machen und schloss sehr gut bis zur Ziellinie auf. Etwas mehr Raum beim Schlusssprint oder etwas näher an den Führenden dran, und er hätte sicher gewinnen können – wie er es dann im Gruppe 2 Pan American Stakes tat.

Das Gruppe 2 Rennen in Gulfstream Park ging er dabei als Favorit an, hatte aber mit der Konkurrenz kein leichtes Spiel. Vielmehr musste er sich erneut in ein langes hartes Duell mit dem Außenseiter Melmich liefern, obwohl er von seinem Jockey Irad Ortiz Jr. dieses Mal perfekt positioniert worden war und eine ideale Ausgangssituation für den Schlusssprint hatte. Melmich kämpfte aber extrem hart gegen den Versuch von Focus Group dem Feld zu entschlüpfen, und Focus Group musste sich extrem mühen um am Ende die Nase sprichwörtlich vorne zu haben. Heute hat er deutlich bessere Gegner gegen sich und es wird nicht leicht sein gegen Magic Wand zu bestehen

Magic Wand: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat sich nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2017 in den beiden zunächst angegangenen Maidenrennen nicht in bester Verfassung gezeigt, gewann dann aber im Mai 2018 in Chester ein schwach besetztes Listed Rennen, welches er gewann. Das Cheshire Oaks war der Einstieg in die Gruppenebene und er startete einen Monat später im Gruppe 1 Epsom Oaks, kam aber aber dort nicht über einen vierten Platz hinaus.

Danach kam das etwas leichter besetzte Ribblesdale Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er die angetretene Konkurrenz mit über 4 Wochen deklassierte. Zwar waren in diesem Rennen wieder nur wenige der aktuell besten Dreijährigen angetreten, aber trotzdem konnte sich so ein müheloser Sieg sehen lassen. Zurück in Irland und über die Distanz von 2414m ging es dann wieder auf Gruppe 1 Ebene, und auf dem Papier war das Rennen erneut in den Gnaden von Magic Wand, allerdings war es Sea Of Class der das Rennen gewann und Magic Wand spielte am Ende überhaupt keine Rolle beim Kampf um den Sieg. Das war nun schon das zweite Gruppe 1 Rennen, welches Magic Wand hätte gewinnen können, aber auch der dritte Versuch im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks verlief nicht besser für Magic Wand, während Sea Of Class seine Form aus dem letzten rennen noch einmal bestätigen konnte. Sea Of Class gewann am Ende ungefährdet und Magic Wand verabschiedete sich nach Frankreich, wo er in Longchamp im Gruppe 1 Qatar Prix Vermeille antrat.

Nach so vielen enttäuschenden Leistungen auf höchstem Niveau war es kein Wunder, dass er in Frankreich zunächst nicht als Favorit des Qatar Prix Vermeille galt. Allerdings konnte Magic Wand tatsächlich wieder die Form aus dem Frühjahr zeigen und nur Kitesurf konnte sich mit einem Nacken gegen Magic Wand durchsetzen, das Duo war aber weit vor dem Rest des Feldes unterwegs.

Das Rennen war allerdings nur der Warmmacher vor dem Prix de l’Opéra Longines,  dem eigentlichen Ziel der kurzen Kampagne in Frankreich, und nach der überzeugenden Leistung im Qatar Prix Vermeille war Magic Wand durchaus einer der vier Favoriten für das Rennen. Das Rennen war ein harter Kampf und Wil Illusion war am Ende der Sieger des Prix de l’Opéra Longines, allerdings schaffte es sich Magic Wand den zweiten Platz knapp mit einer Nase den zweiten Platz zu sichern und mit dem Erfolg im Ausland machte der Wechsel nach Amerika zum Breeders Cup durchaus Sinn, auch wenn die Voraussetzungen auf der anderen Seite des großen Teichs ganz andere als in Frankreich oder England waren.

Das Ziel war das Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf , bei dem Rennen traf er aber auch auf seinen Bezwinger Wild Illusion und einige der besten Starter des Landes in Amerika. Magic Wand lief erneut an gutes Rennen, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, besserte sich aber im Januar mit einem zweiten Platz im Pegasus World Cup Turf hinter dem klaren Sieger Bricks And Mortar. Sie hätte etwas näher am Sieger dran sein können, wenn sie beim Finale der Saison freie Bahn bekommen hätte und nicht hinter Delta Prince und Catapult eine Lücke hätte suchen müssen. So blieb trotzdem ein sehr guter zweiter Platz in einem harten Rennen am Ende stehen und Magic Wand machte sich auf nach Meydan zum Dubai Sheema Classic.

Das Rennen ging der talentierte Galileo Sohn an, ohne einen weiteren Start in Dubai absolviert zu haben und es war nicht sicher, wie er mit dem Kurs, der langen Reise oder den klimatischen Bedingen umgehen würde – die Antwort war: Nicht sonderlich gut.

Magic Wand versuchte mit den anderen um den Sieger Old Persian mithalten zu können, allerdings schaffte er es nicht, sich an die Fersen der Sieger anzuheften, als diese das Tempo anzogen und davonritten. Magic Wand kam fast zehn Längen hinter dem Sieger ins Ziel und hatte nie eine Chance um den Sieg mitlaufen zu können.

Heute ist er zurück in gewohnten Gefilden und sollte sich wesentlich besser verkaufen.

Zulu Alpha: Der Street Cry Sohn von Trainer  M. Maker hat seine Karriere bereits 2015 begonnen und sich in seinem dritten Jahr seines Galopplebens dann langsam auf die Gruppenebene begeben, auch wenn der ganz große Erfolg zunächst ausblieb, Preisgeld gab es allerdings trotzdem einige Male – so etwa schon beim Prairie Bayou Stakes im Dezember 2018, wo er einen dritten Platz hinter dem klaren Sieger und Favoriten Royal Son belegte. Danach ging es im Gruppe 3 Fair Grounds Handicap in den Start, wo er immerhin einen fünften Platz belegen konnte. Die Konkurrenz in diesem Rennen war deutlich härter als im vorangegangenen und Zulu Alpha musste fast mit dreistelliger Quote starten, wie auch im Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap einen Monat später.

Auch hier über 1818m lief Zulu Alpha fast mit dreistelliger Quote auf, konnte aber an seine Form aus dem letzten Rennen anknüpfen und sich mit einem dritten Platz sogar noch einmal deutlich steigern. Das war überraschend, aber mit der Platzierung hatte sich Zulu Alpha auf die Liste der ernst zunehmenden Kandidaten in den unteren Gruppenrennen gesetzt.

In Keenland startete er danach über die Meile, konnte sich aber in dem Handicap nicht durchsetzen und musste auch danach in Churchill Downs eine Niederlage über 1770m einstecken. Das Handicap war eigentlich machbar gewesen aber Zulu Alpha musste sich auch hier deutlich geschlagen geben und nahm sich danach lieber einmal eine kleine Auszeit. Dann der Wechsel nach Arlington Park im August 2018 in wesentlich leichtere Handicaps, die er dann auch gewinnen konnte – obwohl er nicht als Favorit gestartet war.  Der Favorit war eigentlich Cammack gewesen, der noch im selben Monat auf dem selben Kurs über leicht weiterer Distanz noch einmal gegen Zulu Alpha antrat. Die beiden hatten ein spannendes Duell, wie auch im Rennen zuvor, aber dieses Mal war es Cammack der sich durchsetzen konnte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der zweite Platz tat der Form von Zulu Alpha keinen Abbruch, wie man auch in Churchill Downs danach sehen konnte.

In dem 1770m Handciap Rennen gewann Zulu Alpha mit einer derart großen Leichtigkeit und neun Längen Vorsprung, dass der Schritt auf die Gruppenebene danach  keine Wunder war. Es ging auf die 2414m nach Keenland, wo er im Gruppe 3 Sycamore Stakes startete und wo Arklow das erste Mal gegen ihn antreten sollte. Zulu Alpha hatte sich auf der Zielgeraden in Position gebracht indem er die Front Runner  dichtauf verfolgte und sie nicht zu weit ziehen ließ. Dann, als die Front Runner nicht mehr das Tempo aufrecht erhalten konnten, übernahm er selbst die Führung an der Innenbahn und  setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Das Rennen war die bisher beste Leistung von Zulu Alpha, der im Dezember in Gulfstream Park auf Gruppe 2 Ebene sich erneut versuchte und dort als einer der Favoriten auftrat.

Den Kick, den er bei seinem Gruppe 2 Sieg hatte zeigen können, konnte Zulu Alpha dann aber im Ft. Lauderdale Stakes nicht noch einmal wiederholen. In diesem Rennen konnte Zulu Alpha sich zwar wieder ganz gut positionieren, aber ihm fehlte einfach die Geschwindigkeit um sich an die Führenden anzuhängen oder mit spätem Sprint auf diese aufzuschließen. Das gelang ihm dann im Januar im W. L. McKnight Stakes schon wesentlich besser, als er das Gruppe 3 Rennen in Gulfstream Park über 2414m souverän gewinnen konnte. Zwar driftetet er dieses Mal etwas und verlor daher etwas an Momentum, konnte sich aber trotzdem klar gegen seinen Verfolger durchsetzen.

Im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März legte er noch einmal eine Schippe drauf und gewann mit dem Gruppe 2 Rennen das bisher schwerste Rennen seiner Karriere. Wieder musste er weit außen in die Zielgerade einbiegen und musste daher mehr Distanz überwinden als die anderen Drei die innen an der Bahn laufen konnten. Zulu Alpha hatte am Ende noch am meisten Kraft übrig über die 2220m und er schien über die weiten Distanzen sichtlich zu Hause zu sein.

In Keenland stand Zulu Alpha dann im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn Stakes am Start, dieses Mal als Favorit. Zulu Alpha konnte das Rennen dieses Mal aber nicht mit dem gewohnt langen Kampf für sich entscheiden, dieses Mal musste Zulu Alpha sich Bigger Picture und Red Knight geschlagen geben, die ebenfalls nicht klein bei geben wollten, und das Rennen wurde mit einem extrem spannenden Duell zwischen den drei Startern entschieden – Zulu Alpha verlor bei dem Rennen nichts von seiner Form und sollte hier mindestens einen Platz erreichen.

 

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf. Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen


Belmont – 13.05.2018 – Man o‘ War Stakes – Pick: Sadler’s Joy

Pferderennen in den USA

00:50 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  | Distanz: 2.220 m  |  Untergrund:

Das Man o’War Stakes ist ein Gruppe  1 Rennen in Belmont Park, welches über 1,3/8m oder 2220m gelaufen wird und für Pferde offen ist, die vier Jahre oder älter sind. Das Rennen zieht auch immer mal wieder Starter aus Europa an und wer hier gut abschneidet hat später in der Saison oft auch das Breeders‘ Cup Turf auf dem Schirm.

Seit 1959 wird dieses traditionsreiche Rennen schon abgehalten und ist natürlich nach Man O‘ War benannt, dem besten US Rennpferd des 20ten Jahrhunderts. Im Jahr 2008 wurde das Rennen auf den heutigen Tag terminiert und in den Sommerkalender des Belmont Park Kurses gelegt.

Gutes Wetter und einige interessante Starter machen die Austragung dieses Jahr wieder zu einer sehr spannenden Angelegenheit

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Belmont Park – 13.05.2017 – Man o‘ War Stakes – Pick: Wake Forrest

Pferderennen in den USA

23:13 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.220 m |Untergrund: Gut

Das Man o’War Stakes ist ein Gruppe  1 Rennen in Belmont Park, welches über 1,3/8m oder 2220m gelaufen wird und für Pferde offen ist, die vier Jahre oder älter sind. Das Rennen zieht auch immer mal wieder Starter aus Europa an und wer hier gut abschneidet hat später in der Saison oft auch das Breeders‘ Cup Turf auf dem Schirm.

Seit 1959 wird dieses traditionsreiche Rennen schon abgehalten und ist natürlich nach Man O‘ War benannt, dem besten US Racehorse des 20ten Jahrhunderts. Im Jahr 2008 wurde das Rennen auf den heutigen Tag terminiert und in den Sommerkalender des Belmont Kalenders gelegt.

Schlechtes Wetter dominiert dieses Jahr die Austragung und es haben leider einige interessante Starter ihre Teilnahme abgesagt, aber es gibt durchaus noch einiges an Potential in diesem Rennen und es scheint eine Enge Angelegenheit zu werden.

 

Wake Forrest hat seine Wurzeln in Deutschland und lief 2014 noch zum Sieg im Preis der Deutschen Einheit auf und gewann auch die 2015er Hamburg Trophy, wechselte dann aber gegen Mitte des Jahres 2015 in die USA über und hat sich dort gleich auf höchster Ebene probiert. Der Start im Arlington Million war wie zu erwarten noch etwas viel verlangt, aber nach einer halbjährlichen Schulungspause kam er im April im Gruppe 2  Pan American Stakes in neuer Bestform zurück und belegte dort einen zweiten Platz. Und während ihm bei seinem ersten Rennen in dieser Saison der Sieg noch ganz knapp verwehrt blieb, gewann er das Man O‘ War Stakes 2016 locker mit fast einer Länge Abstand zum Zweiten, obwohl er in Rennen so seine Probleme hatte. Wake Forrest hatte sich mit seinem Jockey John Velasquez hinter den Front Runnern positioniert und lief sein Rennen geduldig hinter den Führenden bis zur letzten Kurve in die Schlussgerade, als er dann aber zu seinem Sprint ansetzen wollte, machte sich erst einmal keine Lücke auf und er musste ein bisschen suchen, bis sich eine Tür vor ihm öffnete und er anziehen konnte. Dann war das Rennen aber fest in seiner Hand und sowohl Money Multiplier als auch Can’thelpbelieving hatten keine Chance gegen ihn.

Es folgte ein leicht enttäuschender dritter Platz im Gruppe 1 United Nations Stakes, bei dem ihm am Ende ein wenig die Luft fehlte, um noch mit den beiden Führenden mitzugehen und dieses Mal lief Money Multiplier vor ihm durchs Ziel. Im Arlington Million folgte die nächste Enttäuschung und unter dem ungewohnten Jockey Flavien Prat schaffte er nicht, sich in das Rennen zu fügen und war beständig außen auf der Bahn und kam nur als Zehnter ins Ziel. Prat machte im September 2016 dann Platz für Irad Ortiz jr. und zusammen mit dem Top Jockey lief es im Gruppe 1 Northern Dancer Stakes gleich wesentlich besser. Er konnte innen am Geländer einiges an Boden gut machen, musste dann nach Außen wechseln um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber noch bis auf einen Nacken an The Pizza Man heran.

Diesen Konkurrenten konnte er im Pattison Canadian International Stakes schlagen, indem er wieder innen am Geländer etwas Boden gut machen konnte und, nachdem sich wieder spät eine Lücke auftat, mit starker Energie zur Ziellinie kam. Den Abschluss des Jahres suchte er im Gruppe 3 Red Smith Handicap, konnte aber das hohe Gewicht nicht kompensieren und musste sich mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Ihm wurden danach drei Monate Pause gegönnt, bevor er im Mac Diarmida Stakes auf Gruppe 2 Niveau sein Saisondebüt feierte. Er schaffte es sich mit einem Kopf gegen Patterson Cross und Reporting Star durchzusetzen, musste sich aber wieder weit außen in die letzte Kurve tragen lassen, nachdem er zuvor das Feld bequem von hinten hatte aufrollen können. Mit besseren Rennverlauf hätte er noch wesentlich deutlicher gewinnen können, er scheint aber in guter Verfassung zu sein und die kleine Pause seit dem letzten Rennen hat ihm sicherlich gut getan.

Sadler’s Joy ist allerdings ebenfalls in bestechender Form und nach seinem Debüt im Mai 2016 hätte man nicht vermutet, dass er nach drei missglückten Versuchen drei Siege folgen lie. Dabei konnte er durchaus beeindrucken und der Vierjährige startete im  Januar im Gruppe 3 W. L. McKnight Handicap zwar als Außenseiter, konnte aber einen knappen zweiten Platz belegen und hätte schon damals fast sein erstes Gruppenrennen gewinnen können. Er folgte beim zweiten Start in Gulfstream Park im April diesem Trend mit einem weiteren Sieg, dieses Mal auf Gruppe 2 Niveau im Pan American Stakes über 2400m. Er konnte dabei Designed For War und Patterson Cross knapp hinter sich lassen was eine Form fast vergleichbar mit der von Wake Forrest macht. Er ist progressiv, darf sich über ein geringeres Renngewicht freuen und startet zudem von Stall 1 aus.

Die Stute Zhukova startet zwar von Stall 4 aus, hat aber noch weniger Gewicht zu tragen und ist über 4KG leichter als etwas Wake Forrest, zudem hat sie nur einen ihrer letzten fünf Starts verloren. Generell war sie in ihren Starts seit ihrem Debüt im Mai 2015 extrem erfolgreich und gewann sechs ihrer neun Starts bisher, wenn auch nicht in Amerika sondern in Irland und England. Nach einigen gewonnenen Listed Rennen lies sie einen dominanten Sieg im Gruppe 3 Blue Wind Stakes und, wesentlich knapper, einen weiteren Gruppe 3 Sieg im KPMG Enterprise Stakes gegen US Army Ranger folgen. Der Start im Gruppe 1 Champions Fillies & Mares Stakes im Oktober missglückte etwas und sie kam als moderate Außenseiterin nur als Siebte ins Ziel, allerdings floppte auch die Favoritin Seventh Heaven im selben Rennen und sie wurde danach in die wohlverdiente Sommerpause geschickt. Zuhkova gab ihr Saisondebüt im Noblesse Stakes im April 2017 nach sechs Monaten Pause und kam mit einem guten Sprint am Ende vom Feld frei und der Schritt wieder runter auf 2200m ist für sie extrem interessant. Gegen die männliche Konkurrenz hat sie es nicht einfach aber Dermot K. Weld schickt seine Stute nicht nach Amerika, wenn er hier nicht großes mit ihr vor hätte.

Taghleep hat nach seinem Sieg gegen Sadler’s Joy im W. L. McKnight Handicap solide Chancen auf einen Platz, auch wenn er im Pan American Stakes deutlich gegen den Konkurrenten verlor. Seine Bilanz in seiner doch recht langen Karriere bisher ist nicht sonderlich beeindruckend und gegen die potentiell hochklassigen Konkurrent(innen) hier dürfte er Probleme bekommen.

Charming Kitten ist derzeit nicht in Bestform und hat hier wohl nur Außenseiterchancen, belegte er doch bei seinem Saisondebüt im W. L. McKnight Handicap nur einem fünften Platz und lies im Mac Diarmida Stakes hinter Bigger Picture und dem Sieger Wake Forest nur einen achten Platz folgen. Und auch wenn er im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn einen zweiten Platz belegen konnte, kam er an Itsinthepost in diesem Rennen einfach nicht heran, konnte sich aber immerhin mit einem Nacken an Bigger Picture rächen.

Kein wirklicher Vergleich zu seinen Leistungen rund um die Jahreswende 15/16, wo er zunächst das W. L. McKnight Handicap gewann um dann einen Sieg im H. Allen Jerkens Stakes folgen lies. Bei seinem zweiten Platz im Her Majesty’s Plate Stakes in Irland verlor er wenig an Form hinter Stellar Mass und erst sein letzter Start in der letzten Saison setzte mit dem fünften (und damit letzten) Platz im St Leger Trial Stakes den Abwärtstrend in Gang. 2220m sind etwas kurz für ihn und er dürfte kaum eine Rolle um den Sieg spielen.

Zhukova ist bei ihrem ersten Start in Amerika und seit dem Sieg gegen US Army Ranger das erste Mal wieder gegen männliche Konkurrenz eine sehr interessante Option in diesem Rennen, aber der Ex Deutsche Wake Forrest hat sich in den letzten Jahren fest auf dem höchsten Niveau in Amerika etablieren können.

Pick: Wake Forrest


Die wichtigsten Galopprennen vom 08.05.2017 bis zum 14.05.2017

Pferdewetten Infos

Die wichtigsten Galopprennen vom 08.05.2017 bis zum 14.05.2017

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Australien
Doomben
13.05.17 Chairman’s Handicap G3
13.05.17 Champagne Classic G2
13.05.17 Rough Habit Plate G3
13.05.17 Btc Cup G1
Morphetville
13.05.17 Sa Derby G1
13.05.17 Sa Sires Produce Stakes G3
Scone
13.05.17 Dark Jewel Classic G3
England
Chester
10.05.17 The Betway Chester Cup Heritage
11.05.17 The Mbna Chester Vase G3
11.05.17 The Betway Huxley Stakes G3
12.05.17 The Boodles Diamond Ormonde Stakes G3
Ascot  
13.05.17 The Totescoop6 Victoria Cup Heritage
Haydock Park  
13.05.17 The Swinton Handicap Hurdle Race G3
Lingfield Park  
13.05.17 The Chartwell Fillies‘ Stakes G3
York  
17.05.17 The Tattersalls Musidora Stakes G3
Irland
Curragh
13.05.17 Blue Wind Stakes G3
Killarney
14.05.17 Redweld Limited Handicap Hurdle Grade B
Frankreich
Deauville
13.05.17 Poule D’essai Des Pouliches G1
13.05.17 Prix De Saint-Georges G3
14.05.17 Gurkha Coolmore Prix Saint-Alary G1
14.05.17 Poule D’essai Des Poulains G1
Maisson Laffitte
11.05.17 Prix Texanita G3
Saint Cloud
08.05.17 Prix Greffulhe G2
08.05.17 Prix D’hedouville G3
Deutschland
Hoppegarten
14.05.17 46th Comer Group International Oleander-Rennen G2
Italien
Rom
14.05.17 Premio Presidente Della Repubblica – Gbi Racing G2
Japan
Tokyo
13.05.17 Keio Hai Spring Cup G2
14.05.17 Victoria Mile G1
USA
Arlington Park
13.05.17 Hanshin Cup Stakes G3
Belmont
13.05.17 Man O‘ War Stakes G1
13.05.17 Beaugay Stakes G3
13.05.17 Peter Pan Stakes G3
13.05.17 Ruffian Stakes G2
Santa Anita
13.05.17 Lazaro Barrera S G3
Singapur
14.05.17 Singapur Guineas G1
14.05.17 Saas Fee Stakes G3

Die wichtigsten Galopprennen vom 01.05.2017 bis zum 07.05.2017

Pferdewetten Infos

Die wichtigsten Galopprennen vom 01.05.2017 bis zum 07.05.2017

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Australien
Gold Coast
06.05.17 Gold Coast Guineas G3
06.05.17 Ken Russell Memorial Cl G3
06.05.17 A D Hollindale Stakes G2
Morphetville
06.05.17 Dc Mckay Stakes G3
06.05.17 Schweppes Oaks G1
06.05.17 William Hill Stakes G2
06.05.17 Queen Of The South Stakes G2
06.05.17 Ubet Classic G1
England
Ascot
03.05.17 Longines Sagaro Stakes G3
03.05.17 Merriebelle Stable Pavilion Stakes G3
Newmarket
06.05.17 Dunaden At Overbury Jockey Club Stakes G2
06.05.17 Qipco 2000 Guineas Stakes G1
06.05.17 Pearl Bloodstock Palace House Stakes G3
07.05.17 Charm Spirit At Tweenhills In 2017 Dahlia Stakes G2
07.05.17 Qipco 1000 Guineas Stakes G1
Frankreich
Chantilly
07.05.17 Prix De Guiche G3
Saint Cloude
01.05.17 Prix Ganay G1
01.05.17 Prix Du Muguet G2
Deutschland
Köln
07.05.17 82nd Gerling-Preis G2
München
01.05.17 Pferdewetten.De Bavarian Classic G3
Hong Kong
Sha Tin
07.05.17 Champions Mile G1
07.05.17 Chairman’s Sprint Prize G1
Irland
Leopardstown
07.05.17 Amethyst Stakes G3
07.05.17 Derrinstown Stud 1000 Guineas Trial G3
07.05.17 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes G3
Naas
01.05.17 Canford Cliffs European Breeders Fund Athasi Stakes G3
01.05.17 Camelot European Breeders Fund Mooresbridge Stakes G2
Italien
Rom
01.05.17 Premio Parioli – Italian 2000 Guineas G3
01.05.17 Premio Regina Elena – Italian 1000 Guineas G3
Japan
Kyoto
06.05.17 Kyoto Shimbun Hai G2
Tokyo
07.05.17 Nhk Mile Cup G1
Nigata
07.05.17 Nogata Daishoten G3
USA
Belmont
05.05.17 Vagrancy H. G3
06.05.17 Sheepshead Bay Stakes G2
06.05.17 Westchester Stakes G3
06.05.17 Fort Marcy Stakes G3
Churchill Downs
05.05.17 Longines Kentucky Oaks G1
05.05.17 La Troienne Stakes G1
05.05.17 Alysheba Stakes G2
05.05.17 Eight Belles Stakes G2
05.05.17 Edgewood Stakes G3
05.05.17 Twin Spires Turf Sprint Stakes G3
06.05.17 Kentucky Derby Presented By Yum! Brands G1
06.05.17 Woodford Reserve Turf Classic Stakes G1
06.05.17 Humana Distaff Stakes G1
06.05.17 Churchill Downs Stakes G2
06.05.17 Churchill Distaff Turf Mile Stakes G2
06.05.17 American Turf G2
06.05.17 Pat Day Mile Stakes G3
Lone Star
07.05.17 Texas Mile Stakes G3
Santa Anita
06.05.17 Senorita Stakes G3
07.05.17 Adoration Stakes G3
Argentinien
01.05.17 Montevideo G1
01.05.17 Jorge De Atucha G1
01.05.17 Criadores G1
01.05.17 De Las Americas-Osaf Copa Eduardo Stakes Blousson-Internacional G1
01.05.17 Republica Argentina-Internacional G1
01.05.17 Ciudad De Buenos Aires-Internacional G1
03.05.17 Andres Stakes Torres G3
04.05.17 As.De Propietarios De Cab.Carr G3

Belmont – 15.05.2016 – Man o‘ War Stakes – Pick: Wake Forrest

Pferderennen in den USA

00:17 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde |  Distanz: 2.220 m  |  Untergrund: Gut
Das Man o‘ War Stakes, benannt nach einem der größten Rennpferde aller Zeiten, zieht auch des Öfteren Starter aus Europa an und die Sieger aus diesem international hochgeschätzten Rennen starten in der Saison später meistens noch im Breeders Cup Turf und damit hat das 2008 in den Sommer verlegte Rennen wichtige Auswirkungen auf den Rest der Saison.
Wake Forrest kam im Pan American Stakes knapp hinter dem heutigen Hauptkonkurrenten Kaigun ins Ziel, während er im Arlington Million ganz klar deklassiert wurde. Dieses letzte Rennen zwischen Kaigun und Wake Forrest ist auch ein entscheidendes Stück Form, wenn es um die Analyse des Rennens geht: Kaigun dürfte sich früh im Rennen hinter dem Feld ausruhen und hatte es nicht wirklich eilig, bis er 3 Furlong vor dem Ziel außen am Feld vorbeiging und Wake Forrest knapp auf den letzten Metern niederrenen konnte. Wake Forrest hingegen konnte mehrfach während des Rennens Raum und Strecke sparen, als er innen am Geländer laufen konnte und sich auch für seinen Schlusssprint eine gute Position aussuchen. Wenn man das Rennen der beiden vergleicht, war das von Kaigun das bessere und er hat trotz ungünstigerem Verlauf verdient gewonnen, Wake Forrerst hingegen hat sich in Deutschland und Italien in verschiedenen Gruppe 1 bis 2 Rennen durchaus gut verkauft.
Auch Kaigun schlug sich in den verschiedensten Gruppenrennen gut und hat zwei Gruppe 2 Rennen gewinnen können. Auf Gruppe 1 Ebene kam er aber bisher immer zu kurz und wenn man seine recht belebte Saison in 2014 und 2015 betrachtet, sieht er doch etwas exponiert aus und in seinem Folgerennen nach seinem Sieg über Wake Forrest verlor er knapp gegen Da Big Hoss. Auch in jenem Rennen kam er weit in die Kurve und konnte dann aber den Sieger nicht mehr erreichen und auch heute scheint wieder ein ordentliches Galopp vorprogrammiert, was seine Chancen
Morandi gewann 2012 in Frankreich das Criterium de Saint Cloud und platzierte 2013 im Prix Du Jockey Club. Er hatte jeweils nur einen Start 2015 und 2016, die auf wesentlich niedrigerem Niveau nicht von Erfolg gekrönt waren, aber er hat viel Potential und bekommt eine Menge Gewicht von seinen Konkurrenten.  Auch Up With The Birds bekommt eine Menge Gewicht von den Konkurrenten, ist aber nicht wirklich auf dem selben Niveau wie Morandi oder die beiden Favoriten, und auch Closing Bell konnte sich in seinen drei Gruppe 1 Rennen keinen Eindruck schinden. Go Around lief in seinen letzten beiden Rennen zur Bestform auf, war aber auf Gruppe 2 und 3 Ebene bisher ohne Chancen und ich denke dass es dieses Mal auf ein Duell zwischen dem Deutschen Wake Forrerst und Kaigun hinausläuft. Kaigun hält sein Niveau konstant und er wird hier mit Sicherheit auch wieder ein gutes Rennen abliefern, aber er muss Wake Forrest einige wichtige Pfund an Gewicht abtreten, dazu hat Wake Forrest die besseren Chancen auf einen Leistungssprung, weswegen ich ihn knapp vor Kaigun bevorzuge

Pick: Wake Forrest


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!