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Pferdewetten Tipps


Master Of The Seas

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06.11.2021 – Del Mar – Breeders‘ Cup – Breeders‘ Cup Mile – Pick: Mo Forza / Pearls Galore EW

Pferderennen in den USA

23:20 FanDuel Breeders‘ Cup Mile presented by Permanently Disabled Jockey Fund – Gruppe 1

 

Mo Forza: Der Uncle Mo Sohn von Trainer Peter Miller begann seine Karriere im Juni 2019 und ist noch gar nicht so lange aktiv damit – konnte aber schon so einiges an Erfahrungen sammeln, denn er war in dem halben Jahr ziemlich aktiv. Erst startete seine Karrier emit zwei Rennen in Santa Anita, die er jeweils mit einem Platz abschließen konnte, um dann nach Del Mar zu wechseln, wo er drei weitere Rennen bestritt, alle in der Distanz von der Meile bis zu 1770m, und fast alle mit einem ausbezahlten Platz am Ende. Dann aber konnte er im September 2019 seinen ersten Sieg feiern, als er erneut zurück auf den Kurs nach Santa Anita wechselte, um in einem 65k$ Handicap aufzulaufen. Er startete als Favorit und gewann auch wie erwartet das Rennen recht souverän, was ihm direkt die Chance eröffnete, im November im Qatar Twilight Derby auf Gruppe 1 Ebene auf dem selben Kurs aufzulaufen – wenn auch nur als Außenseiter und über eine recht ungewohnt lange Distanz von 1818m.

Mo Forza hielt sich auf dem zweiten Platz während dem Rennen und lies den Führenden nicht nach Belieben das Tempo setzen, sondern blieb dicht dran und gab dann beim Einbiegen in die Zielgerade so richtig Gas – was den Rest hinter ihm kalt erwischte und Mo Forza zwei Längen Vorsprung einbrachte, den er auch bis zum Ziel halten konnte. Dass dieser Gruppe 1 Sieg keine Ausnahme war, zeigte Mo Forza dann auch direkt danach im Hollywood Derby in Del Mar, mit der selben Taktik wie zuvor

Er lies Neptune’s Storm das Tempo setzten, blieb aber dicht dran an dem Front Runner und konnte sich erneut mit einem starken Schlusssprint absetzten, wenn auch nicht so dominant wie zuvor – trotzdem, er hatte die Konkurrenz auf den letzten Metern in der Tasche und hätte sicher auch noch mehr aus sich rausholen können, wenn er gewollt hättte.

Auf Neptune’s Storm traf er dann auch im nachfolgenden Gruppe 2 Mathis Brothers Mile Stakes in Santa Anita wieder, und auch wenn er dieses Mal in dem 1609m Rennen sich nicht ganz so gut positionieren konnte wie zuvor, konnte er doch mit einem sehr beeindruckenden Tempowechsel in der Mitte der Bahn die Führung übernehmen und unter minimalem Druck dem Rest des Feldes davonreiten.

Dann lockte im Januar 2020 der Pegasus World Cup, das Einladungsrennen was als Konter zum Dubai World Cup Festival gegründet wurde, aber für Mo Forza war das Rennen einfach noch zu viel zu dieser Zeit.

Nach dem Flop suchte Peter Miller dann die Rennen für Mo Forza mit viel Bedacht aus – und mit viel Erfolg. Nur zwei Starts absolvierte Mo Forza 2020 noch einmal das Del Mar Mile Handicap, welches er spielend leicht gewann, und dann das Gruppe 2 City of Hope Mile Stakes in Santa Anita – beide Rennen gewann Mo Forza mit Leichtigkeit – und weil das so schön funktioniert hatte, machte er sich 2021 genau in diese Rennen wieder auf – wieder gewann er beide Rennen, wenn auch etwas knapper als im Jahr zuvor. Was im Del Mar Handicap aber mit 322 Tagen Pause völlig in Ordnung geht. Etwas mehr Gelegenheiten, um sich selbst in Form zu bringen hätte ich mir in dieser Saison schon gewünscht, aber so vorsichtig wie sein Trainer ihn in den letzten zwei Jahren platziert hat, muss man ihm hier viel Respekt zollen.

 

Space Blues: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist seit 2018 dabei und gewann sein erstes Rennen in Notingham auf Anhieb mit über 2 Längen – guter Einstand in die noch frische Karriere, die ihn in seiner zweiten Saison nach mehreren kleineren Rennen auf die Black Type Ebene hoch brachte. Seinen ersten Satrt in einem solchen Rennen hatte er 2019 in Epsom, wo er im Investec Surrey Stakes auf Listed Ebene startete und sich knapp gegen Urban Icon durchsetzen konnte. Es folgte ein zweiter Platz im Gruppe 3 Jersey Stakes wo er nur knapp daran scheiterte, Space Traveller zu schlagen.

Im Qatar Prix Jean Prat auf Gruppe 1 Ebene war Too Darn Hot noch einfach zu gut, genau wie Advertise danach auf dem selben Niveau im Larc Prix Maurice de Gheest – in beiden Rennen war Space Blues nicht in der Lage, die Sieger unter Druck zu setzen und auch der Ausflug nach Meydan im März zum Gruppe 3 Nad Al Sheba Turf Sprint war leider nicht von Erfolg gekrönt gewesen.
Allerdings war 2020 alles andere als ein schlechtes Jahr für Space Blues, der ab Juni begann, ein Rennen nach dem anderen zu gewinnen. es begann mit dem Sieg in Haydock auf dem Innenkurs im Betway Spring Trophy Stakes, wo Space Blues das Feld 400m vor dem Ziel von hinten aufrollte und sich innerhalb der letzten 150 an die Spitze setzte, wo er den späten Angriff von Space Voyage noch knapp abwehren konnte. Im Gruppe 3 Prix de la Porte Maillot in Longchamp wählte er eine andere Taktik und blieb lieber nah an den Führenden dran, was am Ende in einem soliden Sieg über den stark auflaufenden D’Bai resultierte.

Es folgte ein weiterer Schritt die Leiter hinauf, als Space Blues dann im Juli im Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes in Goodwood startete – als Favorit, auch wenn das Rennen mit einem Favoriten mit einer Quote von 3/1 doch recht offen ist. Dieses Mal wurde Space Blues von William Buick wieder im hinteren Bereich des Feldes gehalten, von wo er dann wie gewohnt ab der 400m Marke begann, das Feld von hinten aufzurollen – die Taktik war bewährt und obwohl auf dem Papier starke Konkurrenz vorhanden war, hatte Space Blues absolut keine Probleme auf den letzten 200m einen Vorsprung von gut 2 Längen heraus zu holen. Wieder zurück in Frankreich startete er dann im Gruppe 1 LARC Prix Maurice de Gheest und gewann auf Anhieb auch seinen ersten Versuch auf höchstem Niveau.

Ganz leicht war das natürlich nicht, war das Feld doch dieses Mal bei dem Versuch, allen Boden auf der Zielgeraden gut zu machen, sehr dicht gepackt und Space Blues hatte einige Male Probleme, genug Platz für seinen Schlusssprint zu finden – kam aber am Ende doch noch rechtzeitig in Gang um innen am Geländer den vorausgeeilten Hello Youmzain noch zu überholen. Starke Leistung von ihm und leider auch das letzte Mal, dass wie ihn 2020 gesehen haben.

Die Herbstrennen lies er aus und Space Blues kam dann erst im Februar in Riyadh wieder zurück auf die Rennstrecke, wo er das stc 1351 Turf Sprint bestritt – und als haushoher Favorit natürlich auch gewann. Umso überraschender war, dass er bei seinem Versuch über 1200m im Al Quoz Sprint Sponsored By Azizi Developments in Meydan Ende März einen absoluten Aussetzer hatte, den sein Trainer Charlie Appelby damit erklärte, dass Space Blues lieber einen Kurs mit eine Kurve über 1400m bestreitet – ein bisschen dünn für einen solchen abgeschlagenen neunten Platz, auf der anderen Seite mochte Space Blues auch schon im Jahr zuvor Meydan nicht wirklich.

Zurück in England kam er im Juli mit einem vierten Platz (mit unter einer Länge Rückstand auf den Sieger Kinross) im Gruppe 2 Unibet Lennox Stakes zurück und konnte sich erwartungsgemäß nach seinem Warmmacher bei seinem nächsten Start im Sky Bet City Of York Stakes deutlich steigern: Altbekannte Taktik, weiterer lockerer Sieg auf Gruppe 2 Ebene, wie auch danach im Gruppe 1 Qatar Prix de la Foret in Frankreich.

Das interessante bei diesem Rennen war, dass der schwere Untergrund augenscheinlich wenig Auswirkungen auf die Form von Space Blues zu haben, der als einziger offensichtlich in der Lage war, über den Matsch hinweg zu fliegen und trotz der schlechten Bedingungen eine gute Geschwindigkeit aufzubauen.

Er ist vielseitig, hat seit zwei Jahren eine konstant gute Form und ist das Reisen gewohnt. Favorit

Mother Earth: Die 2021er Guineas Siegerin von Aiden O’Brien hat nach ihren Gruppe 1 Sieg einige gute Ergebnisse zeigen können, bevor sie zuletzt auf weichem Boden in Frankreich den Prix Rothschild hatte gewinnen können.

Ryan Moore übernimmt heute wieder, und man kann von ihr hoffentlich wieder ein spitzen Rennen erwarten. Gegen das eigene Geschlecht und ohne andere Superstars im Lineup wird es sicher extrem spannend und Mother Earth könnte das erste Doppel ihrer Karriere schaffen.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung schon in ihrer ersten Saison sammeln können – schon als 2yo war sie 2020 in der Zeit seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gab im Vorfeld des Guineas 1000 genug Vorzeichen um einen guten Lauf von ihr zu erwarten – und den lieferte Mother Earth auch ab!

Mother Earth zog unter Dettori rechtzeitig außen an das Geländer um einen freien Weg zum Schlusssprint haben und beschleunigte schnell an der eigentlichen Favoritin Santa Barabara vorbei (die ich eh nicht wirklich mochte für das Giuneas) und driftete dann wieder ein bisschen in Richtung Mitte der Bahn, wo Mother Earth sich den Angriffen von Saffron Beach erwehren konnte, Pacesetterin Fev Rover hatte zu dem Zeiptunkt nicht mehr die Kraft um noch dagegen zu halten, hielt aber immerhin den dritten Platz gegen Santa Barbara.

Das war allerdings auf schnellem Boden und im Emirates Poule d’Essai des Pouliches in Longchamp, dem französischen Guineas 1000, musste sie diese Leistung auf sehr weichem Boden wiederholen, oder es wenigstens versuchen.  Und obwohl ich davon ausgegangen war, dass der Boden Mother Earth davon abhalten würde das Rennen zu gewinnen, war ich überrascht, wie gut sie dennoch mit dem sehr weichen Boden auskam – sie kam hinter Couersamba auf einen guten zweiten Plazt, den sie knapp gegen die Außenseiterin Kenella verteidigen konnte.

Es war klar, dass der schwere Boden ihr zu schaffen machte, Mother Earth verlor aber erst auf  auf den letzten 150m den Anschluss an die Siegerin und ermüdete zunehmend.

Das war eine Spitzenleistung von ihr und auch beim nachfolgenden Coronation Stakes in Ascot zeigte Mother Earth erneut, dass schwerer Boden ihr nicht unbedingt Probleme bereiten muss, als sie hinter Alcohol Free, die den schweren Boden absolut liebt, und Snow Lantern einen hervorragenden dritten Platz erreichen konnte. Wieder ging Mother Earth erst in den entschiedenen letzten Metern langsam die Puste aus, aber der dritte Platz war sicher und als sich die Konkurrentinnen nur wenige Wochen später im Fallmouth Stakes wieder sahen, war Spannung garantiert,.

Dieses Mal war der Untergrund gut durchgetrocknet und wesentlich schneller, was Alcohol Free natürlich Probleme machte, während Snow Lantern dieses Mal ihre Stärken ausspielen konnte und in einem langgezogenem Duell mit Mother Earth am Ende die Nase vorn hatte. Dabei hatte Mother Earth trotz Platzproblemen während des Rennens die Führung 150m vor dem Ziel übernehmen können, aber Snow Lantern kam noch einmal heran und hatte wieder den entscheidenden Ausdauervorteil auf den letzten 50 Metern.
In Abwesenheit solcher hochklassiger Konkurrentinnen lief Mother Earth dann Anfang August 2021 in Deauville im Prix Rothshild als Favoritin auf. Der weiche Boden abseits der extreme, die sie in ihren letzten Rennen erleben musste, schien ihr gut zu tun und Mother Earth konnte dieses Mal die anderen Stuten knapp auf Abstand halten. Sie reagierte gut auf den Druck ihres Jockeys Ryan Mooren und beschleunigte stark, als es darauf ankam und hatte trotz des eher geringen Vorsprungs von nur einem Kopf die Konkurrentin Sagamiyra immer im Griff.

Nach dem sehr erfolgreichen Start in Frankreich wechselte Mother Earth dann zurück zum Coolmore America „Justify“ Matron Stakes nach Irland, wo sie als Favoritin am Ende dann mit einem dritten Platz Vorlieb nehmen musste, weil sie zur kritischen Zeit keinen freien Lauf zum Ziel bekommen hatte und das verlorene Momentum nicht mehr gut machen konnte. Auch im Sun Chariot Stakes konnte sie sich als Favoritin am Ende nicht durchsetzen, was dieses Mal aber daran lag, dass auf der Meile Safforn Beach zur Bestform auflief und sich von der Front uneinholbare drei Längen absetzten konnte. Super starke Leistung von Saffron Beach – und obwohl Mother Earth bei ihrem nächsten Start ebenfalls drei Längen Rückstand auf den Sieger hatte, war das im Queen Elizabeth II Stakes doch eine deutlich bessere Leistung, als von ihr gegen die versammelte Konkurrenz erwartet worden war. Mother Earth hatte sich leider auch wieder ein wenig zu weit zurückfallen lassen und dann auf der Zielgeraden deutlich zu viel zu tun, aber dass sie überhaupt auf drei Längen noch an Baeed heran kam war eine sehr gute Leistung gewesen – und sie ist hier alles andere als chancenlos, wie sie schon letztes Jahr beim Juvenile Turf bewiesen. Gefährlich sie hier zu ignorieren.

 

Pearls Galore: Die Invincible Spirit Tochter startet für  Trainer Paddy Twomey, der erst 2021 als Trainer ersten Gruppensieger hatte – nicht mit Pearls Galore, sondern mit Sonaiyla im Juni 2021, während Pearls Galore ihre Gruppenrennen im Juli und im August 2021 gewann.

Paddy Twomey fasste mit seiner Stute bereits letztes Jahr die Gruppenrennen ins Auge, als er sie im September 2021 im Coolmore Stud No Nay Never Fairy Bridge Stakes auf Gruppe 3 Ebene starten lies und nur eine halbe Länge hinter Champers Elysees in Ziel einlief. Fast hätte es da schon mit dem ersten Gruppensieg geklappt, aber 2021 gelang dann nach einem Einstand mit einem dritten Platz in die neue Saison im Ballycorus Stakes das Doppel in Fairyhouse und Tipperary

Im Irish Stallion Farms EBF Brownstown Stakes auf gutem Boden gewann sie das Rennen aus einer prominenten Position hinter den Führenden aus und einem starken Schlusssprint ab der 400m Marke. Zum Ziel hin konnte sich Pearls Galore von den anderen Stuten zunehmend absetzten und auch im Coolmore Stud No Nay Never Fairy Bridge Stakes konnte sie sich gegen Ende des Rennens zunehmend absetzten.

Sie schrie  förmlich nach längerer Distanz und konnte ihre Geschwindigkeit dann beim Matron Stakes auch wieder voll zur Geltung bringen, auch wenn es knapp nicht für den erhofften Gruppe 1 Sieg reichte – No Speak Alexander konnte seinen Nacken Vorsprung knapp über die Linie retten – wieder war der Eindruck, dass Pearls Galore mit etwas mehr Distanz das Rennen für sich entschieden hätte. Im Qatar Prix de la Fore in Longchamp wurde sie dann von Space Blues geschlagen, nachdem der schwere Untergrund ihr zunehmend Probleme machte und ihr auf den letzten Metern einfach die Kraft fehlte, um die Führung, die sie mittlerweile errungen hatte, noch fest zu halten.

Auf besserem Boden hier klar mein EW Tipp im Feld

 

Master Of The Seas: Der Dubawi Sohn von Trainer Charlie Appelby begann seine Karriere in Newmarket im Juni 2020 mit einen Sieg und steig danach auf dem selben Kurs im Superlative Stakes auf Gruppe 2 Ebene so richtig ein. Das Rennen für die Zweijährigen war mit einigen der Hoffnungsträger der Saison besetzt, aber Master of The Seas machte kurzen Prozess mit der Konkurrenz, und das obwohl er ein recht raues Rennen mit mehren kleinen Zusammenstößen hatte – das hätte andere 2yo aus dem Konzept gebracht, aber Master Of The Seas blieb unter William Buick Cool und beschleunigte auf den letzten 200m mit drei Längen davon.

Master Of The Seas startete noch im September im Gruppe 1 Goffs Vincent O’Brien National Stakes, konnte da allerdings nicht über einen vierten Platz hinaus kommen, nachdem er das Rennen viel zu frei angegangen war und am Ende dadurch zu wenig Kraft übrig hatte.

Aber die Saison, auf die es ankam, war ohnehin die Saison als 3yo, wo er einen zunächst einen kleinen – und eher ungewöhnlichen – Ausflug nach Dubai unternahm, wo er im Meydan Classic Sponsored startet und einen ganz soliden zweiten Platz ergattern konnte. Master Of The Seas war klarer Favorit des Rennens, aber das muss bei den 2yo nichts heißen, und dass er nach der Pause auf einem anderen Kontinent gleich wieder eine solche Leistung zeigen konnte, las sich für die kommenden Rennen in England gut und als er im Craven Stakes in Newmarket im April das erste Mal wieder in der Heimat startete, konnte er als Favorit das Rennen auch mit einem guten Lauf trotz kleinerer Verkehrsprobleme mit knapp einer Länge gewinnen.

Beim großen Ziel der frühen Saison, dem Qipco 2000 Guineas Stake, scheiterte Master Of The Seas dann nur mit einem kurzen Kopf an den ganz großen Ehren, die so ein Classic Rennen mit sich bringt. Er war gut positioniert durch das gesamte Rennen hinweg und fand rechtzeitig nach vorne, bevor das Tempo so richtig angezogen wurde –  konnte aber den Angriff von Poetic Flare nicht ganz abwehren und der Konkurrent hatte an der Zielgerade zur richtigen Zeit den Kopf unten und gewann mit einer Nase.

Master Of The Seas lies sich danach Zeit und stellte sich erst im September dem Duell mit Benbatl im Gruppe 2 Unibet „You’re On“ Joel Stakes, auch wenn die älteren Konkurrenten – sprich, Benbatl – in diesem Rennen noch ein wenig zu viel für ihn waren. Im nachfolgenden Queen Elizabeth II Stakes stand er sich eher selbst im Weg und schien sich nur schwer lenken zu lassen und kämpfte gegen die Kontrolle von William Buick an, der ihn im hinteren Bereich des Feldes positionierte, aber von dort aus dann keinen ernst zunehmenden Angriff auf die Führenden mehr starten konnte.

Heute also der dritte Versuch gegen ältere Pferde im Breeders‘ Cup – ich kann mir vorstellen, dass er wieder zur Form zurückfindet, das Rennen ist aber das mit Abstand härteste bisher und so wie er sich im Queen Elizabeth II Stakes verhalten hat,…. bin ich eher skeptisch.

 

 

Blowout

 

Pearls Galore


24.09.2021 – Newmarket – Joel Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen in England

16:35 Joel Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 115.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

 

Benbatl: Der Dubawi Sohn ist in den letzten Jahren viel rumgekommen, mit Rennen in England, Deutschland, Australien und Dubai, mit teilweise großartigen und teilweise eher mittelmäßigen Ergebnissen . Aber gerade in Meydan hat er sich seit  immer wieder  hervorragend präsentieren können und einige Zeit galt Benbatl als schnellstes Pferd der Welt.

2021 kehrte Benbatl nach  331 Tagen Tagen zurück zur Rennstrecke und hätte es fast geschafft, die Auswirkungen der langen Pause abzuschütteln und den ersten Sieg in Goodwood zu feiern, als er im Clelebration Mile auflief. Er scheint trotz seiner langenKarriere noch lange nicht fertig zu sein, was man auf Grund der bisher errungenen Erfolge durchaus verstehen kann.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, ging er als Favorit in das Queen Elizabeth II Stakes – musste sich da aber klar geschlagen geben und sah nie so wirklich zufrieden in dem Rennen aus..

Er konnte es sicher kaum erwarten, dass es wieder im Januar nach Meydan in die Sonne geht und als er dann im Singspiel Stakes im Januar 2020 auflaufen dürfte, zeigte er wieder, warum er zu den besten Rennpferden bei Veranstaltungen in den arabischen Emiraten zählt – er gewann das Gruppe 2 Singspiel Stakes mit fast fünf Längen Vorsprung und lies im Februar noch einen Sieg im Gruppe 2 Al Maktoum Challenge  folgen – natürlich als Favorit, aber mit ansprechender Quote, lief doch mit Gronkowski auf dem Papier ein ordentlicher Gegner bereit – der aber am Ende keine Chance gegen Benbatl hatte, der alle bis auf Military Law absolut deklassierte.

Der Dubai World Cup musste Corona Pandemie bedingt im Jahr 2020 ausgelassen werden, dafür konnte Benbatl in Riyadh im The Saudi Cup starten, musste da aber mit Gegnern wie Maximum Security und Midnights Bisou zurecht kommen, die das Beste aus Amerika mit in die Emirate brachten – und es tatsächlich schafften, Benbatl in seine Schranken zu weisen.

Eine längere Pause macht Benbatl in der Regel nichts aus, allerdings war die Saison komplett vertrackt und viele der Rennen über die Saison, die eigentlich anvisiert waren, fielen aus und Benbatl kam über die Saison kaum richtig in Form, was am Ende in einem knappen dritten Platz im Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes in Newmarket im September, dem einzigen Rennen in der zweiten Jahreshälfte und dem einzigen Rennen in England für Benbatl im Jahr 2020 – das war alles andere als optimal und ich denke 2021 sind da deutlich mehr Rennen geplant, auch wenn er wieder recht spät in die aktuelle Saison eingestiegen ist.

Der Start im Celeration Mile kam erst 331 Tage nach dem letzten Rennen 2020, war mit einem knappen zweiten Platz aber durchaus ansehnlich – Benbatl hatte auf der Zielgeraden 200m vor dem Ziel souverän die Führung übernommen, konnte aber knapp vor dem Ziel den Angriff des Außenseiters Lavender’s Blue nicht abwehren – der beste Lauf von Lavender’s Blue bisher und ein guter Einstieg in die neue Saison für Benbatl – der hier sicher noch einen drauf legen kann, auch wenn der Guineas 2te Master Of The Seas eine große Gefahr darstellt


01.05.2021 – Newmarket – 2000 Guineas – Pick: Thunder Moon + Trifecta

Pferderennen in England

2000 Guineas – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde | | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 500.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Wenn man ein Rennenwie das Guineas analysiert, lohnt es sich durchaus einen Blick auf die Vergangenheit und die Trends in diesem Rennen zu werfen. Die wichtigsten Rennen, wie die beim Festival, dem Grand National oder eben dem Guineas und dem Derby werden von den Trainern als Saisonziel penibel vorbereitet und immer von den selben hochklassigen Trainern anvisiert.

Das Guineas 2000 ist natürlich nur ein Rennen für die 3yo und wird mit festen Gewichten gelaufen, so dass es da nicht viel zu analysieren gibt.

Bei den Quoten sieht es schon anders aus – 5 der letzten 12 Sieger waren auch die Favoriten dieses Rennens, immerhin haben sich 7/12 unter den ersten drei der Quoten am Ende durchsetzen können. Wie immer, auf die ersten drei im Markt sollte man sich am Meisten konzentrieren.

Fast wichtiger als die Quote ist aber der letzte Lauf, den die Pferde absolviert haben – 10 der letzten zwölf Sieger haben ihr letztes Rennen vor dem Guineas gewinnen können, dabei war es egal, ob der Sieg in dieser oder letzter Saison errungen wurde. Die meisten Sieger hatten sogar noch gar keinen Lauf in der aktuellen Saison, die ja mit dem Guineas auch praktisch erst richtig eingeleitet wird.

Form auf dem Kurs ist nett, aber nicht notwendig, noch weniger fällt ein Sieg auf diesem Kurs ins Gewicht – warum auch, es gibt beim Guineas kaum Besonderheiten zu beachten, stattdessen wäre es gut, wenn der eigene Pick schon mal über die Meile gelaufen ist (und knapp darunter) und ein Sieg ist auch nicht schlecht.

Ein bisschen Erfahrung tut auch gut, 10 von 12 Siegern hatten mindestens 3 Starts auf dem Flat, alle 12 Sieger hatten mindestens zwei Siege auf dem Flat!

11 der 12 Sieger hatten mindestens einen Gruppensieg im Formbuch, 8 hatten einen Gruppe 1 Sieg erringen können. Also – Augen auf, ob mindestens zwei Siege, mit einem Gruppensieg, bestenfalls ein Gruppe 1 Sieg, schon errungen wurden.

Mit diesen Erfolgen ist das Rating natürlich entsprechend hoch gewesen bei den Siegern, mindestens 110 war das Rating bei 10 der letzten 12 Siegern.

Also, nach was suchen wir? Wir suchen ein Pferd, das mindestens zwei Siege auf dem Flat hat, bestenfalls drei Rennen auf dem Flat bestritten hat, mindestens einen Gruppensieg vorweisen kann, bestenfalls einen Gruppe 1 Sieg, ein Rating von 110 hat und schon mal über die Meile oder knapp darunter gelaufen ist.

 

 

Wer passt in diese Form?

Favorit Mustaabeq hat keinen Gruppensieg – schlecht.

Zweiter Favorit Wembley hat sein letztes Rennen nicht gewinnen können -und keinen Gruppensieg schlecht. Keine Form über die Meile, aber auf dem Kurs

Battleground hat sein letztes Rennen nicht gewinnen können – das war allerdings beim Breeders Cup, also nicht ganz so schlimm.

Thunder Moon – gewann sein letztes Rennen nicht, hat aber einen Gruppe 1 Sieg

One Ruler – gewann sein letztes Rennen nicht, hat aber Kurs und Distanz Form und einen Gruppensieg im Buch.

Chindit – gewann sein letztes Rennen und hat einen Gruppensieg im Buch, dazu mehr als zwei Siege, mehr als drei Rennen… der passt von der Statistik, aber keine Form über die Meile

Poetic Flare – gewann sein letztes Rennen, hat sein letztes Rennen gewonnen, hat zwei Siege auf dem Flat, hat einen Gruppensieg, aber keine Form über die Distanz. Passt soweit

Van Gogh – gewann sein letztes Rennen, hat mehr als drei Starts auf dem Flat, einen Sieg über die Distanz heute, hat einen Gruppe 1 Sieg… da passt eine Menge!

Master Of The Seas – gewann sein letztes Rennen ,hat mehr als zwei Siege, mehr als 3 Starts, einen Kurs und Distanz Sieg, einen Gruppe 2 und einen Gruppe 3 Sieg…

Lucky Vega: Konnte seinen letzten Lauf nicht gewinnen, hat aber einen Gruppe 1 Sieg im Petto, mehr als 3 Starts, 2 Siege.. okay.

Legion Of Honor – Nur einen Sieg, Rating 104, letztes Rennen nicht gewonnen. Definitiv raus.

Naval Crown – kein Gruppensieg, letztes Rennen nicht gewonnen. Aber Form über die Meile – immerhin.

Devilwala – Letztes Rennen nicht gewonnen, nur ein Sieg, kein Gruppensieg – Definitiv raus

Mystery Smiles – Letztes Rennen nicht gewonnen, Rating 102, kein Gruppensieg – Definitiv raus

Aldabri – Nur ein Sieg, kein Gruppensieg, letztes Rennen nicht gewonnen usw – Definitiv raus.

 

So, wie siehts nach der ersten Siebung aus?

Legion Of Honor,Devilwala, Mystery Smiles, Aldabri sind komplett raus und wir stellen fest, dass die derzeitigen Favoriten nicht ganz in das Profil der letzten 12 Sieger passen. Das verspricht interessant zu werden.

Zweite Siebung:

12/12 hatten mindestens 2 Siege auf dem Flat

Wembley ist damit eigentlich raus….dabei ist er es auch noch zweiter Favorit – aber warum eigentlich? Weil er beim Vincent O’Brien Stakes Zweiter wurde im letzten Jahr, und da eine Menge der heutigen Konkurrenten geschlagen hat Thunder Moon gewann damals, den hat er aber danach im Dewhurst Stakes schlagen können. Daher weht der Wind…

Wenn man sich das Dewhurst anschaut, darf man das aber nicht zu hoch bewerten, denn Thunder Moon musste außen das Feld umrunden um in den Schlusssprint zu gehen und driftete danach wieder zum Rail. Da ging dann der Sieger St Mark’s Basilica mit und blockierte den Weg zum Innengeländer, aber Tunder Moon ging da trotzdem mit und lieferte sich ein spannendes Duell mit dem späteren Sieger, dann kam aber Wembley auf der anderen Seite (auf der Mitte der Bahn) dazu und nahm Thunder Moon in die Zange. Declan Mcdonogh konnte damit weder rechts noch links die Peitsche mehr verwenden und Thunder Moon fiel zurück.

Die Niederlage gegen Wembley war damit mehr ein taktischer Fehler als fehlende Kraft für Thunder Moon.

Der  Zoffany Sohn Thunder Moon hat erst drei Rennen absolviert, aber zwei gewonnen, davon ein Gruppe 1 Rennen. Und das sehr sehr locker, denn im Vincent O’Brien Stakes schoss er spät nach vorne und überraschte alle Gegner mit dem Tempowechsel. Wie schon geschrieben, finde ich seine Niederlage im Dewhurst als nicht so problematisch an, wäre er außen oder innen gelaufen, wäre er nicht so leicht geschlagen worden. von daher präferiere ich Thunder Moon nach wie vor.

Was fehlt ist eine Form über die Meile und der Sieg im letzten Rennen, gerade der letzte Punkt ist ein klarer Nachteil – statistisch jedenfalls.

Thunder Moon kommt aber auf die Liste der möglichen Sieger und in die Trifecta.
Wembley hat den selben Nachteil, zusätzlich hat er erst einen Sieg feiern dürfen – beim vierten Versuch in einem Maidenrennen. Also, obwohl er danach konstant gute Leistungen gezeigt hat, tickt er gleich drei der am schlechtesten Boxen – kein Sieg im letzten Rennen, kein Gruppensieg, keine zwei Siege auf dem Flat. Nicht gut für den Sieg (statistisch) aber OK für ein Trifecta.

Mutasaabeq: Der Invincible Spirit Sohn von Charles Hills ist nach seinem mühelosen Sieg im April in einem Handicap unter den Favoriten hier. Und ja, er sah sehr sehr gut aus in diesem Rennen, hat aber kaum jemanden von Rang und Namen dort geschlagen und ist bei so vielen statistischen Punkten für die Sieger außen vor, dass ich mir schon Sorgen um ihn mache.

Also: Er hat zwei Rennen gewonnen, aber keine drei absolviert. Dazu hat er noch kein Gruppenrennen gewonnen und die Statistik für Starter, die in der aktuellen Saison gelaufen sind, ist ebenfalls ziemlich mies -3 von 12 … also nein, auch wenn er mit aktueller Form und lockerem Sieg aufwarten kann, bin ich bei ihm raus. Platz? möglich

Battleground: Der War Front Sohn von Aiden O’Brien unterlag in seinem Rennen Fire at Will und hat damit technisch gesehen eines der wichtigsten Attribute verpasst – aber das letzte Rennen war Breeders‘ Cup Juvenile Turf und damit trotzdem eine sehr gute Leistung. Fire At Will war in dem Rennen unschlagbar für Battleground, war aber sicherer Zweiter in dem Rennen gewesen. Zuvor im Vintage Stakes gewann er mit einem langen Drive und viel Ausdauer, der Momentumwechsel war nicht ganz so krass wie gehofft, aber ich denke er hat in der Winterpause dazu gelernt. Er ist einer für die Topliste.

One Ruler: Der Dubawi Sohn von Trainer Charlie Appelby ist einer, der mich besonders interessiert in diesem Rennen: Der Anfang seiner Karriere war eher uninteressant, nach seinem Maidensieg errang er einen dritten Platz im Flying Scotsman Stakes, wo er als Favorit gestartet war. Danach gewann er das Gruppe 3 Autumn Stakes mit gut zwei Längen Vorsprung, was eine ziemlich starke Leistung war, danach ging es in das Vertem Futurity Trophy, eines der wichtigsten Rennen für die Vorbereitung für das Guineas. Der Boden war relativ weich und das behinderte den Schlusssprint für One Ruler, der aber nur sehr widerwillig nachgab und sich einen starken zweiten Platz erkämpfte.

Er hat zwei Rennen über die Meile, zwei Siege, ein Gruppensieg… nur das letzte Rennen konnte er nicht gewinnen. Das ist ein Wermuthstropfen, aber ihn nehme ich mit in meine Topliste auf.

Van Gogh: Uhhhh, Van Gogh, der ist interessant. Er brauchte sehr lange um in Gang zu kommen und erst nach dem vierten Rennen gelang ihm der Sieg. Er hatte allerdings vorher schon in drei Gruppenrennen Erfahrung sammeln können und nach dem Sieg verlor er nur knapp gegen One Ruler im Autumn Stakes und danach gewann er das Gruppe 1 Critérium International in Saint-Cloud. Das Rennen war auf schwerem Boden und Van Gogh schien den Matsch unter den Hufen zu lieben – wenn der Boden also hier sehr weich wäre, würde ich ihn auf die Liste setzten. Aber der Boden wird schnell sein und ich bin mir nicht sicher ob er da die selbe Leistung zeigen kann. Ansonsten tickt er viele der Boxen und er kommt zumindest in die Trifectas

Master Of The Seas: Der Dubawi Sohn gewann sein letztes Rennen über Kurs und Distanz und hat drei Siege im Petto. Dazu hat er ein Gruppe 3 Rennen gewonnen und sieht auf dem Papier gut aus. Für mich einer für die Shortlist, auch wenn er im letzten Rennen sich ziemlich lang machen musste – statistisch spricht einiges für ihn – genau wie Poetic Flare, der zwar nicht über die Distanz gewonnen hat, aber drei von vier Rennen bisher erfolgreich beendet hat, sein letztes Rennen im April erfolgreich abgeschlossen hat und zuvor ein Gruppe 3 Rennen gewann. Die Form von den beiden ist zwar nicht die stärkste, aber statistisch müssten sie ganz vorne mit dabei sein.

Lucky Vega verpasste den Sieg nur knapp im Middle Park Stakes und hat genauso Chancen wie Chindit, der allerdings mit seiner Form aus dem April hier Probleme bekommen sollte – trotz eines Sieges auf Gruppenebene.

 

Trifecta:

Sieg: Thunder Moon / Battleground / One Ruler

Platz: Wembley / Van Gogh /Master Of The Seas / Lucky Vega / Mustabeq

 

Etwas mehr zusammengestrichen:

Sieg: Thunder Moon / One Ruler

Platz: Battleground / Master Of The Seas / Wembley

 

 

 

 

 


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