Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /kunden/133354_1130/webseiten/pferdewetten/tipps/wp-content/plugins/wordpress-ping-optimizer/cbnet-ping-optimizer.php on line 469
Mother Earth - Pferdewetten Tipps von pferdewetten-online.info
Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Mother Earth

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Mother Earth.

11.09.2021 – Leopardstown – Coolmore America „Justify“ Matron Stakes : Pick: Mother Earth / Pearls Galore EW

Pferderennen in England

14:40 Coolmore America „Justify“ Matron Stakes – Gruppe 1 

3yo+ | Distanz: 1m / 1609m | Untergrund: gut | Fillies & Mares

Auf dem Papier hat Mother Earth hier ideale Voraussetzungen um ihr erstes Doppel in ihrer Karriere feiern zu können, aber ein bisschen Vorsicht muss man walten lassen – dafür stimmt aber die Quote auf sie. Also wird Mother Earth heute mitgenommen. Pearls Galore wird sicher noch von sich reden machen und ich sehe sie auf den Plätzen – danach wird es aber diffus für den dritten Platz im Trifecta. Ich tendiere zu Acanella

Mother Earth: Die 2021er Guineas Siegerin von Aiden O’Brien hat nach ihren Gruppe 1 Sieg einige gute Ergebnisse zeigen können, bevor sie zuletzt auf weichem Boden in Frankreich den Prix Rothschild hatte gewinnen können.

Ryan Moore übernimmt heute wieder, und man kann von ihr hoffentlich wieder ein spitzen Rennen erwarten. Gegen das eigene Geschlecht und ohne andere Superstars im Lineup wird es sicher extrem spannend und Mother Earth könnte das erste Doppel ihrer Karriere schaffen.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung schon in ihrer ersten Saison sammeln können – schon als 2yo war sie 2020 in der Zeit seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gab im Vorfeld des Guineas 1000 genug Vorzeichen um einen guten Lauf von ihr zu erwarten – und den lieferte Mother Earth auch ab!

Mother Earth zog unter Dettori rechtzeitig außen an das Geländer um einen freien Weg zum Schlusssprint haben und beschleunigte schnell an der eigentlichen Favoritin Santa Barabara vorbei (die ich eh nicht wirklich mochte für das Giuneas) und driftete dann wieder ein bisschen in Richtung Mitte der Bahn, wo Mother Earth sich den Angriffen von Saffron Beach erwehren konnte, Pacesetterin Fev Rover hatte zu dem Zeiptunkt nicht mehr die Kraft um noch dagegen zu halten, hielt aber immerhin den dritten Platz gegen Santa Barbara.

Das war allerdings auf schnellem Boden und im Emirates Poule d’Essai des Pouliches in Longchamp, dem französischen Guineas 1000, musste sie diese Leistung auf sehr weichem Boden wiederholen, oder es wenigstens versuchen.  Und obwohl ich davon ausgegangen war, dass der Boden Mother Earth davon abhalten würde das Rennen zu gewinnen, war ich überrascht, wie gut sie dennoch mit dem sehr weichen Boden auskam – sie kam hinter Couersamba auf einen guten zweiten Plazt, den sie knapp gegen die Außenseiterin Kenella verteidigen konnte.

Es war klar, dass der schwere Boden ihr zu schaffen machte, Mother Earth verlor aber erst auf  auf den letzten 150m den Anschluss an die Siegerin und ermüdete zunehmend.

Das war eine Spitzenleistung von ihr und auch beim nachfolgenden Coronation Stakes in Ascot zeigte Mother Earth erneut, dass schwerer Boden ihr nicht unbedingt Probleme bereiten muss, als sie hinter Alcohol Free, die den schweren Boden absolut liebt, und Snow Lantern einen hervorragenden dritten Platz erreichen konnte. Wieder ging Mother Earth erst in den entschiedenen letzten Metern langsam die Puste aus, aber der dritte Platz war sicher und als sich die Konkurrentinnen nur wenige Wochen später im Fallmouth Stakes wieder sahen, war Spannung garantiert,.

Dieses Mal war der Untergrund gut durchgetrocknet und wesentlich schneller, was Alcohol Free natürlich Probleme machte, während Snow Lantern dieses Mal ihre Stärken ausspielen konnte und in einem langgezogenem Duell mit Mother Earth am Ende die Nase vorn hatte. Dabei hatte Mother Earth trotz Platzproblemen während des Rennens die Führung 150m vor dem Ziel übernehmen können, aber Snow Lantern kam noch einmal heran und hatte wieder den entscheidenden Ausdauervorteil auf den letzten 50 Metern.
In Abwesenheit solcher hochklassiger Konkurrentinnen lief Mother Earth dann Anfang August 2021 in Deauville im Prix Rothshild als Favoritin auf. Der weiche Boden abseits der extreme, die sie in ihren letzten Rennen erleben musste, schien ihr gut zu tun und Mother Earth konnte dieses Mal die anderen Stuten knapp auf Abstand halten. Sie reagierte gut auf den Druck ihres Jockeys Ryan Mooren und beschleunigte stark, als es darauf ankam und hatte trotz des eher geringen Vorsprungs von nur einem Kopf die Konkurrentin Sagamiyra immer im Griff.

Ich würde die Konkurrenz heute ähnlich stark einschätzen wie in Frankreich – die ganz großen Namen der Saison fehlen, aber leicht wird es für Mother Earth sicher nicht – und da sie noch nie mehr als ein Rennen am Stück gewinnen konnte und mit 3 Siegen aus 13 Rennen auch eine eher moderate Ausbeute vorweisen kann, wäre ich vorsichtig mit einer Wette auf sie.

Pearls Galore: Die Invincible Spirit Tochter von Trainer Paddy Twomey, der erst 2021 seinen ersten Gruppensieger hatte – nicht mit Pearls Galore, sondern mit Sonaiyla im Juni 2021, während Pearls Galore ihre Gruppenrennen im Juli und im August 2021 gewann.

Paddy Twomey fasste mit seiner Stute bereits letztes Jahr die Gruppenrennen ins Auge, als er sie im September 2021 im Coolmore Stud No Nay Never Fairy Bridge Stakes auf Gruppe 3 Ebene starten lies und nur eine halbe Länge hinter Champers Elysees in Ziel einlief. Fast hätte es da schon mit dem ersten Gruppensieg geklappt, aber 2021 gelang dann nach einem Einstand mit einem dritten Platz in die neue Saison im Ballycorus Stakes das Doppel in Fairyhouse und Tipperary

Im Irish Stallion Farms EBF Brownstown Stakes auf gutem Boden gewann sie das Rennen aus einer prominenten Position hinter den Führenden aus und einem starken Schlusssprint ab der 400m Marke. Zum Ziel hin konnte sich Pearls Galore von den anderen Stuten zunehmend absetzten und auch im Coolmore Stud No Nay Never Fairy Bridge Stakes konnte sie sich gegen Ende des Rennens zunehmend absetzten.

Sie schreit förmlich nach längerer Distanz und hat eine Menge Geschwindigkeit. Sie wird die Führung nicht übernehmen wollen, aber dicht hinter dem Tempo setzen und wenn der Rest an der 400m Marke nicht aufpasst, ist sie auf und davon!

Acanella: Die Dansili Tochter von G M Lyons gewann im August ihr erstes Gruppenrennen und überhaupt erst ihr zweites Rennen in ihrer noch kurzen Karriere. Sie schlug dabei Champers Elysees mit einer Art Arbeitssieg. Ähnliche Begebenheiten geben ihr heute wieder Chancen gegen die selbe Konkurrentin, aber für einen Sieg müsste sie sich doch deutlich steigern.

 

Pretty Gorgeous: Die Lawman Stute von Joseph Patrick O’Brien hatte 2020 einen sehr guten Einstand in ihr erstes Rennjahr, läuft den Erfolgen im zweiten Jahr aber ein wenig hinterher.

Sie kam mit einem Sieg in einem Maidenrennen zum Auftakt ihrer Galoppkariere in Fahrt, belegte gleich darauf im August 2020 im Frank Conroy Silver Flash Stakes, wo sie nur auf den letzten 200m die Siegerin Shale hatte ziehen lassen müssen.

Pretty Glorious lernte aber mit jedem Rennen dazu und schlug die Konkurrentin beim erneuten Aufeinandertreffen im A.R.M. Holding Debutante Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Curragh mit locker 2 Längen. Dabei hätte sie an jenem Tag auch sicher noch viel mehr herausholen können , aber 2 Längen und ein sicherer Sieg reichten ihr vollkommen. Den Unterschied an jenem Tag machte vielleicht der weiche Boden, denn Shale und Pretty Glorious trafen sich im September auf dem selben Kurs und der selben Distanz im Gruppe 1 Moyglare Stud Stakes erneut, dieses Mal allerdings wieder auf schnellerem Boden, und wieder war es Shale, die das Rennen für sich entscheiden konnte.

Pretty Gorgeous bekam eine Menge Freiheiten von ihrem Jockey Declan McDonogh, der der Stute am Anfang des Rennens ihren Willen lies und sie frei im Feld ihren Platz suchen lies, allerdings stieß sich auch nach 400m mit einer Konkurrentin zusammen und wurde von da an etwas mehr unter Kontrolle gehalten. 400m vor dem Ziel setzte sie ihrem Angriff an, kam auch gut an Shale heran, konnte die Konkurrentin aber auf den letzten 150m einfach nicht überholen und wurde immer knapp eine halbe Länge auf Abstand gehalten.

Zurück auf weichem Boden gewann sie dann zum Abschluss der Saison im Oktober das bet365 Fillies‘ Mile auf Gruppe 1 Ebene, unter anderem gegen die bekannten Namen wie Indigo Girl und Mother Earth. Sie schien mit dem weichen Untergrund hervorragend umgehen zu können, so dass es ein wenig überraschte, dass sie bei ihrem Saisondebüt nach der Winterpause im Tattersalls Irish 1,000 Guineas auf schwerem Boden nicht über einen siebten Platz hinaus kam.

Vielleicht fehlte ihr die aktuelle Fittness als sie 400m vor dem Ziel zum Angriff ansetzte, aber zu früh von Sahe Crosse angetrieben werden musste, um den Anschluss an die Führende noch halten zu können. 150m vor dem Ziel war dann endgültig Schluss und Pretty Gorgeous fiel immer weiter zurück. Auch im Coronation Stakes bekam sie wieder den weichen Boden aus Curragh, konnte aber auch in Royal Ascot nicht damit umgehen und ermüdete auf den letzten Metern zunehmend. Eigentlich ist aber weicher Boden bisher der Erfolgsgarant für Pretty Gorgeous gewesen,von daher war auch klar, dass sie auf besseren Böden im Tattersalls Falmouth Stakes in Newmarket im Juni und dem Coolmore Stud No Nay Never Fairy Bridge Stakes in Tipperary im August nicht zur Höchstform auflaufen würde.

Ein siebter und ein achter Platz entsprachen den Erwartungen und mit dem immer noch guten Boden heute unter den Hufen wird das Rennen hier sicher auch nicht ideal für Pretty Gorgeous sein.

Empress Josephine: Die Galileo Tochter von Aiden O’Brien hat letztes Jahr nicht einen Start gehabt, sie ist somit est als Dreijährige in die Galopprennen eingestiegen. Die Stute gewann im März ihr Maidenrennen und versuchte sich danach auf Gruppenebene, scheiterte jedoch im Ballylinch Stud „Priory Belle“ 1,000 Guineas Trial Stakes trotz einiger Vorschusslorbeeren grandois und schaffte auch auf leichterem Niveau im Irish Stallion Farms EBF Victor McCalmont Memorial Stakes auf Listed Ebene nur einen etwas abgeschlagenen zweiten Platz. Das sie deutlich mehr Talent hat, zeigte sie dann auf schwerem Boden in Curragh im Tattersalls Irish 1,000 Guineas, wo sie auf schwerem Boden Joan Of Arc mit einem kurzen Nacken Vorsprung schlagen konnte.

Das Rennen lief dabei für Empress Josephine nicht immer ideal, sie wurde früh im Mittelfeld eingeboxt und musste für freien Raum zum Laufen kämpfen und musste früh angetrieben werden, um auf die Führenden aufzuschließen, hatte dann aber genug Ausdauer, um das Duell mit Joan Of Arc durchzuhalten und knapp zu gewinnen.

Auch im Coronation Stakes gegen Konkurrentinnen wie Alcohol Free und Snow Lantern konnte sie nicht punkten, das selbe galt für das Qatar Nassau Stakes in Goodwood im Juli 2021. Dabei spielte es kaum eine Rolle ob der Untergrund schwer oder gut war, 1m oder 1m2 – immer fehlte ihr am Ende die Power um sich durchzusetzen, und auch hier muss man sie wohl mit Vorsicht genießen – auch wenn sie Potential hat. Denn genau das konnte sie in den meisten Rennen 2021 nicht abrufen

 

 


09.07.2021 – Nemarket – Tattersalls Falmouth Stakes – Pick: Snow Lantern EW

Pferderennen in Deutschland

16:35 Tattersalls Falmouth Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 215.500 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Im Tattersalls Falmouth Stakes treten viele der Pferde gegeneinander an, die bereits im Guineas und dem Coronation Stakes aufeinander getroffen sind. Spannend wird es werden, ob Mother Earth aus ihren ganzen Platzierungen seit dem Sieg aus dem Guineas heute mal wieder einen Sieg machen kann – aber das wird schwer, denn Alcohol Free war über die selbe Distanz in Royal Ascot fest oben auf, und auch Snow Lantern und Novemba sind nicht zu unterschätzen.

Die Karten werden heute neu gemischt, aber alles in allem sind diese Namen wieder das, was man auf den ersten drei Plätzen erwarten kann.

 

Mother Earth: Die Guineas Siegerin von Aiden O’Brien hat nach ihren Gruppe 1 Sieg den Weg nach Frankreich gesucht und ist dann in Royal Ascot im Coronation Stakes aufgelaufen, wo ihr auf weichem Boden auf den letzten Metern die Kraft ausgegangen war. Ryan Moore übernimmt heute wieder, und man kann von ihr eine bessere Leistung erwarten.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung, als 2yo war sie letztes Jahr seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gab im Vorfeld des Guineas 1000 genug Vorzeichen um einen guten Lauf von ihr zu erwarten – und den lieferte Mother Earth auch ab!

Mother Earth zog unter Dettori rechtzeitig außen an das Geländer um einen freien Weg zum Schlusssprint haben und beschleunigte schnell an der eigentlichen Favoritin Santa Barabara vorbei (die ich eh nicht wirklich mochte für das Giuneas) und driftete dann wieder ein bisschen in Richtung Mitte der Bahn, wo Mother Earth sich den Angriffen von Saffron Beach erwehren konnte, Pacesetterin Fev Rover hatte zu dem Zeiptunkt nicht mehr die Kraft um noch dagegen zu halten, hielt aber immerhin den dritten Platz gegen Santa Barbara.

Das war allerdings auf schnellem Boden und im Emirates Poule d’Essai des Pouliches in Longchamp, dem französischen Guineas 1000, musste sie diese Leistung auf sehr weichem Boden wiederholen, oder es wenigstens versuchen.  Und obwohl ich davon ausgegangen war, dass der Boden Mother Earth davon abhalten würde das Rennen zu gewinnen, war ich überrascht, wie gut sie dennoch mit dem sehr weichen Boden auskam – sie kam hinter Couersamba auf einen guten zweiten Plazt, den sie knapp gegen die Außenseiterin Kenella verteidigen konnte.

Es war klar, dass der schwere Boden ihr zu schaffen machte, Mother Earth verlor erst auf  auf den letzten 150m den Anschluss an die Siegerin und ermüdete zunehmend. Das war eine Spitzenleistung von ihr und mit dem schnelleren Boden heute kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie auch wieder als erste über die Ziellinie gehen wird. Allerdings regnet es wie so oft in England heute in Strömen, und das wird ihren Kick ein wenig vermindern, trotzdem ist eine würdige Favoritin für

Alcohol Free: Die No Nay Never Tochter hatte vor ihrem Versuch im Guineas 10000 vier Starts, drei Siege, einen im Juddmonte Cheveley Park Stakes auf Gruppe 1 Ebene letztes Jahr im September und sie kam mit einem Sieg in Newbury auf Gruppe 3 Ebene im Dubai Duty Free Stakes wieder in die neue Saison zurück. Damit hatte sie viele wichtige Kriterien für einen guten Lauf beim Guineas für sich, konnte daraus beim eigentlich Rennen aber keine Vorteile ziehen.

Dabei war schon im Vorfeld bekannt – Sie hat einige Schwächen, beide Siege zuvor waren denkbar knapp und sie hing nach links bei ihrem letzten Start, als es in den Schlusssprint ging und beim Guineas machte sich das leider bemerkbar. Wieder hing sie nach links, und zu allem Überfluss fand sie auch nicht genug Kraft um es mit den Konkurrenten aufzunehmen, sondern verlor ab 200m vor dem Ziel zunehmend den Anschluss.

Im Coronation Stakes im Juni in Royal Ascot bekam Alcohol Free es mit einigen der bereits bekannten Konkurrentinnen aus dem Guineas 1000 zu tun, aber der Untergrund war deutlich weicher als in Newmarket und Alcohol Free konnte aus der gewonnenen Erfahrung und dem langsameren Boden tatsächlich Profit schlagen – obwohl sie sich beim Start ein wenig weg duckte, konnte sie sich gut ins Rennen finden und 200m vor dem Ziel das Tempo anzuziehen. Am Ende konnte sie sich gut 1,5 Längen von Snow Lantern absetzen und hatte das Feld fest im Griff – die Konditionen sind aber heute komplett anders, und ich bin mir nicht sicher wie viel der weiche Boden mit dem Formsprung zu tun hatte, den sie beim Coronation Stakes gezeigt hatte.

Pretty Gorgeous: Die Lawman Stute von Joseph Patrick O’Brien hatte 2020 einen sehr guten Einstand in ihr erstes Rennjahr, läuft den Erfolgen im zweiten Jahr ein wenig hinterher.

Sie kam mit einem Sieg in einem Maidenrennen zum Auftack ihrer Galoppkariere in Fahrt, belegte gleich darauf im August 2020 im Frank Conroy Silver Flash Stakes, wo sie nur auf den letzten 200m die Siegerin Shale hatte ziehen lassen müssen.

Pretty Glorious lernte aber mit jedem Rennen dazu und schlug die Konkurrentin beim erneuten Aufeinandertreffen im A.R.M. Holding Debutante Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Curragh mit locker 2 Längen. Dabei hätte sie an jenem Tag auch sicher noch viel mehr herausholen können , aber 2 Längen und ein sicherer Sieg reichten ihr vollkommen. Den Unterschied an jenem Tag machte vielleicht der weiche Boden, denn Shale und Pretty Glorious trafen sich im September auf dem selben Kurs und der selben Distanz im Gruppe 1 Moyglare Stud Stakes erneut, dieses Mal allerdings wieder auf schnellerem Boden, und wieder war es Shale, die das Rennen für sich entscheiden konnte.

Pretty Gorgeous bekam eine Menge Freiheiten von ihrem Jockey Declan McDonogh, der der Stute am Anfang des Rennens ihren Willen lies und sie frei im Feld ihren Platz suchen lies, allerdingss stieß sich auch nach 400m mit einer Konkurrentin zusammen und wurde von da an etwas mehr unter Kontrolle gehalten. 400m vor dem Ziel setzte sie ihrem angriff an, kam auch gut an Shale heran, konnte die Konkurrentin aber auf den letzten 150m einfach nicht überholen und wurde immer knapp eine halbe Länge auf Abstand gehalten.

Zurück auf weichem Boden gewann sie dann zum Abschluss der Saison im Oktober das bet365 Fillies‘ Mile auf Gruppe 1 Ebene, unter anderem gegen die bekannten Namen wie Indigo Girl und Mother Earth. Sie schien mit dem weichen Untergrund hervorragend umgehen zu können, so dass es ein wenig überraschte, dass sie bei ihrem Saisondebüt nach der Winterpause im Tattersalls Irish 1,000 Guineas auf schwerem Boden nicht über einen siebten Platz hinaus kam.

Vielleicht fehlte ihr die aktuelle Fittness als sie 400m vor dem Ziel zum Angriff ansetzte, aber zu früh von Sahe Crosse angetrieben werden musste, um den Anschluss an die Führende noch halten zu können. 150m vor dem Ziel war dann endgültig Schluss und Pretty Gorgeous fiel immer weiter zurück. Auch im Coronation Stakes bekam sie wieder den weichen Boden aus Curragh, konnte aber auch in Royal Ascot nicht damit umgehen und ermüdete auf den letzten Metern zunehmend. Eigentlich ist aber weicher Boden bisher der Erfolgsgarant für Pretty Gorgeous gewesen, von daher bin ich nicht überzeugt, was heute auf etwas besserem Boden passieren wird.

Snow Latern: Die Frankel Tochter von Richard Hannon begann seine Karriere im Juli 2020 in Ascot mit einem zweiten Platz hinter der hervorragenden Zabeel Queen und gewann ein Jahr später im April 2021 ihr Maidenrennen beim nächsten Versuch mühelos. Allerdings scheiterte sie danach beim Versuch das Niveau anzuheben und im Oaks Fillies Stakes auf Listed Ebene nur mit fünf Längen Rückstand ins Ziel kam.

Sie steigerte sich allerdings auf Gruppe 1 Ebene im Coronation Stakes auf weichem Boden in Royal Ascot und konnte überraschend einen soliden zweiten Platz einfahren. Zwar gingen ihr im direkten Duell mit Alcohol Free auf den letzten 100 Metern ein wenig die Kräfte aus, aber wenn sie diese Form beibehalten kann – nun, dann gibt es natürlich keinen Grund, warum sie gegen fast die selbe Konkurrenz heute nicht die selbe Leistung zeigen sollte. Dazu kommt der schnellere Boden, der für sie vielleicht ein weiterer Faktor für eine Formsteigerung sein könnte.

Klar, das ist Spekulation und sie muss sich auch etwas besser ins Rennen fügen, aber dann hat sie exzellente Chancen auf den Sieg – und ist zu einer 6er Quote erhältlich, so dass man das Ganze in eine EW Wette verpacken kann

 

 


18.06.2021 – Royal Ascot – Coronation Stakes – Pick: Mother Earth, Novemba EW, Empress Josephine EW

Pferderennen in England

17:20 Coronation Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.603 m  |  Preisgeld: 426.875 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Mother Earth, die etwas unglückliche Stute von Aiden O’Brien, wird heute versuchen den zweiten mehr als  verdienten Gruppe 1 Sieg feiern zu können.
Das Guineas 1000 war ihr gelungen, aber danach in Frankreich schaffte sei es  nicht, beim französischen Ableger einen zweiten Sieg zu feiern, was meiner Meinung nach aber auch an dem sehr weichen Boden dort gelegen hat…. das wird heute wieder ganz anders sein und sie bekommt Konditionen, die ihr nachweislich gut liegen.
Ein zweiter Blick auf den Wetterbericht am Freitag Morgen ergibt allerdings – es komtm Regen. Jede Menge Regen. Angeblich 15 Liter und mehr pro m² bis die Rennen beginnen, das Wasser wird keine Möglichkeit haben, vollständig zu versickern bis die Rennen beginnen. Das ändert einiges, aber nicht alles. Mother Earth wird zwar Wasser treten, aber nicht so tief im Matsch stecken wie im letzten Rennen

Mother Earth: Heute verliert die Guineas 1000 Siegerin die Unterstützung von Dettori, der mit ihr ihren bisher größten Erfolg hatte feiern können. Christophe Soumillon ist ein guter Ersatz, wird es hier aber alles andere als leicht haben.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung, als 2yo war sie letztes Jahr seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gab im Vorfeld des Guineas 1000 genug Vorzeichen um einen guten Lauf von ihr zu erwarten – und den lieferte Mother Earth auch ab!

Mother Earth zog unter Dettori rechtzeitig außen an das Geländer um einen freien Weg zum Schlusssprint haben und beschleunigte schnell an der eigentlichen Favoritin Santa Barabara vorbei (die ich eh nicht wirklich mochte für das Giuneas) und driftete dann wieder ein bisschen in Richtung Mitte der Bahn, wo Mother Earth sich den Angriffen von Saffron Beach erwehren konnte, Pacesetterin Fev Rover hatte zu dem Zeiptunkt nicht mehr die Kraft um noch dagegen zu halten, hielt aber immerhin den dritten Platz gegen Santa Barbara.

Das war allerdings auf schnellem Boden und im Emirates Poule d’Essai des Pouliches in Longchamp, dem französischen Guineas 1000, musste sie diese Leistung auf sehr weichem Boden wiederholen, oder es wenigstens versuchen.  Und obwohl ich davon ausgegangen war, dass der Boden Mother Earth davon abhalten würde das Rennen zu gewinnen, war ich überrascht, wie gut sie dennoch mit dem sehr weichen Boden auskam – sie kam hinter Couersamba auf einen guten zweiten Plazt, den sie knapp gegen die Außenseiterin Kenella verteidigen konnte.

Es war klar, dass der schwere Boden ihr zu schaffen machte, Mother Earth verlor erst auf  auf den letzten 150m den Anschluss an die Siegerin und ermüdete zunehmend. Das war eine Spitzenleistung von ihr und mit dem schnelleren Boden heute kann ich mir sehr gut vorstellen, dass sie auch wieder als erste über die Ziellinie gehen wird. Allerdings regnet es wie so oft in England heute in Strömen, und das wird ihren Kick ein wenig vermindern, trotzdem ist eine würdige Favoritin für

Alcohol Free: Die No Nay Never Tochter hatte vor ihrem Versuch im Guineas 10000 vier Starts, drei Siege, einen im Juddmonte Cheveley Park Stakes auf Gruppe 1 Ebene letztes Jahr im September und sie kam mit einem Sieg in Newbury auf Gruppe 3 Ebene im Dubai Duty Free Stakes wieder in die neue Saison zurück. Damit hatte sie viele wichtige Kriterien für einen guten Lauf beim Guineas für sich, konnte daraus beim eigentlich Rennen aber keine Vorteile ziehen.

Dabei war schon im Vorfeld bekannt – Sie hat einige Schwächen, beide Siege zuvor waren denkbar knapp und sie hing nach links bei ihrem letzten Start, als es in den Schlusssprint ging und beim Guineas machte sich das leider bemerkbar. Wieder hing sie nach links, und zu allem Überfluss fand sie auch nicht genug Kraft um es mit den Konkurrenten aufzunehmen, sondern verlor ab 200m vor dem Ziel zunehmend den Anschluss. Ich denke sie ist deutlich besser, als sie dort zeigen konnte und ist einen zweiten Versuch mit einer EW Wette wert. Regen verschlechtert ihre Chancen allerings ein wenig.

Fev Rover hat gute Chancen auf einen Platz mit zwei Siegen und Erfahrung in schweren Rennen, ist aber als Favoritin im Qatar Prix Marcel Boussac – Criterium des Pouliches im Oktober in Frankreich geschlagen worden.

Bemerkenswert war aber ihr dritter Platz in Newmarket beim Guineas 1000, wo ei nur knapp über eine Länge hinter Mother Earth ins Ziel einlief. Fev Rover mühte sich auf den letzten 400m zusehends, den Anschluss an die Führenden zu halten, konnte aber den Rückstand auf Mother Earth nicht weiter verringern und hielt den guten dritten Platz.

Dann ging sie nach Curragh in das Gruppe 1 Tattersalls Irish 1,000 Guineas, wo ganz anderen Bedingungen vorherrschten. Nicht nur war natürlich die Konkurrenz ganz anders zusammengestellt, auch der Boden war völlig anders als beim Newmarket Guineas- Der schwere Boden zusammen mit einigen Problemen beim Lauf selbst waren am Ende sicherlich der Grund, warum Fev Rover aus den Erfahrungen des letzten Guineas keinen Profit schlagen konnte – sie kam am Ende abgeschlagen auf dem zehnten Rang ins Ziel und selbst ein unermüdlicher Ritt von Pau Hanagan, der bis zum Schluss bei der Arbeit blieb, halfen nicht, ihre Position weiter zu verbessern.

Das wird alles andere einfach für sie heute.

Das selbe gilt auch für Lullaby Moon nach ihrem desaströsen Lauf im Emirates Poule d’Essai des Pouliches bei ihrem Saisondebüt 2021. Eigentlich hätte sie schon in Newmarket das Guineas 1000 bestreiten sollen, hat aber auf Grund des schnellen Bodens kurzfristig abgesagt. Leider ist das Saisondebüt trotz dieses taktischen Rückzugs geflopptaber sie hat letztes Jahr die William Hill Two Year Old Trophy und das Gruppe 3 Prix Miesque gewinnen können und kommt damit mit vier Siegen aus sechs Rennen zum französischen Giuneas.

Ihre aktuelle Form ist nicht gut, aber wenn sie auf dem lagsamenern Boden durch den einsetztenden Regen heute genausoviel Leistung zeigen kann wie auf dem schweren Boden im letzten Jahr sollte sie gefährlich werden können.

Pretty Gprgeous: Die Lawman Stute von Joseph Patrick O’Brien hatte 2020 einen sehr guten Einstand in ihr erstes Rennjahr. Sie kam mit einem Sieg in einem Maidenrennen zum Auftack ihrer Galoppkariere in Fahrt, belegte gleich darauf im August 2020 im Frank Conroy Silver Flash Stakes, wo sie nur auf den letzten 200m die Siegerin Shale hatte ziehen lassen müssen.

Pretty Glorious lernte aber mit jedem Rennen dazu und schlug die Konkurrentin beim erneuten Aufeinandertreffen im A.R.M. Holding Debutante Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Curragh mit locker 2 Längen. Dabei hätte sie an jenem Tag auch sicher noch viel mehr herausholen können , aber 2 Längen und ein sicherer Sieg reichten ihr vollkommen. Den Unterschied an jenem Tag machte vielleicht der weiche Boden, denn Shale und Pretty Glorious trafen sich im September auf dem selben Kurs und der selben Distanz im Gruppe 1 Moyglare Stud Stakes erneut, dieses Mal allerdings wieder auf schnellerem Boden, und wieder war es Shale, die das Rennen für sich entscheiden konnte.

Pretty Gorgeous bekam eine Menge Freiheiten von ihrem Jockey Declan McDonogh, der der Stute am Anfang des Rennens ihren Willen lies und sie frei im Feld ihren Platz suchen lies, allerdingss stieß sich auch nach 400m mit einer Konkurrentin zusammen und wurde von da an etwas mehr unter Kontrolle gehalten. 400m vor dem Ziel setzte sie ihrem angriff an, kam auch gut an Shale heran, konnte die Konkurrentin aber auf den letzten 150m einfach nicht überholen und wurde immer knapp eine halbe Länge auf Abstand gehalten.

Zurück auf weichem Boden gewann sie dann zum Abschluss der Saison im Oktober das bet365 Fillies‘ Mile auf Gruppe 1 Ebene, unter anderem gegen die bekannten Namen wie Indigo Girl und Mother Earth. Sie schien mit dem weichen Untergrund hervorragend umgehen zu können, so dass es ein wenig überraschte, dass sie bei ihrem Saisondebüt nach der Winterpause im Tattersalls Irish 1,000 Guineas auf schwerem Boden nicht über einen siebten Platz hinaus kam.

Vielleicht fehlte ihr die aktuelle Fittness als sie 400m vor dem Ziel zum Angriff ansetzte, aber zu früh von Sahe Crosse angetrieben werden musste, um den Anschluss an die Führende noch halten zu können. 150m vor dem Ziel war dann endgültig Schluss und Pretty Gorgeous viel immer weiter zurück.

Heute bekommt sie vermutlich wieder weichen Boden und sie hat einen aktuellen Lauf unter den Hufen ich kann also verstehen, warum sie als Co-Favoritin gehandelt wird.

Dauer-Konkurrentin Shale ist heute ebenfalls wieder mit von der Partie, konnte aber sowohl beim Abschluss in der letzten Saison im bet365 Fillies‘ Mile als auch bei der Wiederkehr in die neue Saison im Ballylinch Stud „Priory Belle“ 1,000 Guineas Trial Stakes nicht überzeugen, sondern musste sich mit einem fünften Platz zufrieden geben. Sie hat sicher schnellen Untergrund lieber als lansgamen, wird aber trotz ihrer Erfolge als 2yo hier übergangen. Im direkten Vergleich ist Pretty Gorgeous sicher besser als Shale, aber man sollte Shale nicht komplett aus den Augen verlieren.

Primo Bacio wird hier vor allem auf Grund ihres letzten Laufs im Oaks Farm Stables Fillies‘ Stakes als eine der Favoritinnen gehandelt. In dem Rennen hatte sie sich auf einem der letzten Plätze einsortiert, nachdem sie den Start verpasst hatte, begann aber 600m vor dem Ziel langsam das Feld aufzurollen, war 400m vor dem Ziel an den Führenden dran und gab dann kräftig Gas, um sich locker 3 Längen abzusetzen. Da sah schon klasse aus, alleridngs bekommt sie hier deutlich besseren Konkurrenz und wenn sie Pech hat deutlich schlechteren Boden. Als 3te Favoritin gefällt sie mir von den Quoten her nicht so wirklich.

Empress Josephine: Die Galileo Tochter von Aiden O’Brien hat letztes Jahr nicht einen Start gehabt, sie ist somit est als Dreijährige in die Galopprennen eingestiegen. Die Stute gewann im März ihr Maidenrennen und versuchte sich danach auf Gruppenebene, scheiterte jedoch im Ballylinch Stud „Priory Belle“ 1,000 Guineas Trial Stakes trotz einiger Vorschusslorbeeren grandois und schaffte auch auf leichterem Niveau im Irish Stallion Farms EBF Victor McCalmont Memorial Stakes auf Listed Ebene nur einen etwas abgeschlagenen zweiten Platz. Das sie deutlich mehr Talent hat, zeigte sie dann auf schwerem Boden in Curragh im Tattersalls Irish 1,000 Guineas, wo sie auf schwerem Boden Joan Of Arc mit einem kurzen Nacken Vorsprung schlagen konnte.

Das Rennen lief dabei für Empress Josephine nicht immer ideal, sie wurde früh im Mittelfeld eingeboxt und musste für freien Raum zum Laufen kämpfen und musste früh angetrieben werden, um auf die Führenden aufzuschließen, hatte dann aber genug Ausdauer, um das Duell mit Joan Of Arc durchzuhalten und knapp zu gewinnen.

Ich denke sie wird sich diese Saison noch weiter steigern können und ist eine gute EW Wette in diesem Feld.

Die deutsche Stute Novemba, Tochter von Gleneagles, macht sich auf den Weg aus Deutschland nach Englang, um es mit den dominanten Engländerinnen aufzunehmen. Das ist eine recht seltene Begebenbeit für die Pferde von Peter Schiergen, und wohl wvor allem auf Grund der Leistungen ihres letzten Rennens entschieden worden. Ihre Rennen letztes Jahr in Hannover und Baden Baden waren solide, gerade der zweite Platz im Preis der Winterkönigin beim Saisonabschluss wusste zu gefallen. Aber so richtig Eindruck machte sie bei ihrem zweiten Start in 2021, als sie in Düsseldorf das Wempe 101st German 1000 Guineas mit einem Lauf an der Front von Anfang bis Ende dominierte und die Konkurrenz auf gut bis weichem Boden am Ende über 7 Längen hinter sich lies.

Die Konkurrenz heute ist deutlich, deutlich härter, aber sie hätte in Deutschland kaum leichter gewinnen können und ihre Taktik, das Rennen anzuführen könnte sich heute auszahlen. Die zweite EW Wette im Feld.

 

Alles in allem hat Mother Earth die beste Form, ist auf langsameren Boden in Frankreich beim Guineas 1000 ein super Rennen gelaufen und hat das Guineas 1000 in Newmarkte gewinnen können, muss also konsequenter Weise als Favoritin gelten. Pretty Glorious ist die offensichtlich größte Gefahr.

Pick: Mother Earth, Novemba EW, Empress Josephine EW

Die Drei + Pretty Glorious als Tricast


16.05.2021 – Longchamp – Poule d’Essai des Pouliches – Pick: Philomene / Lullaby Moon EW

Pferderennen in Frankreich

16:25 Poule d’Essai des Pouliches – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde | Distanz: 1.600 m | Preisgeld: 500.000 EUR | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut bis weich

 

Das Guineas 1000 der Stuten wird in Frankreich wie in das Guineas 2000 vom Sieger des jeweiligen Ablegers in England dominiert – Mother Earth setzte sich dort mit einer Länge gegen Saffron Beach durch und wird hier versuchen ein schnelles Doppel in den Guineas Rennen zu feiern – aber der Untergrund ist ganz anders und es wäre erst der dritte Sieg in 11 Rennen… es gibt also durchaus Grund zur Sorge.

Mother Earth: Heute verliert die Guineas 1000 Siegerin die Unterstützung von Dettori, der mit ihr ihren bisher größten Erfolg hatte feiern können. Christophe Soumillon ist ein guter Ersatz, wird es hier aber alles andere als leicht haben.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung, als 2yo war sie letztes Jahr seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht erwartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gab im Vorfeld des Guineas 1000 genug Vorzeichen um einen guten Lauf von ihr zu erwarten – und den lieferte Mother Earth auch ab!

Mother Earth zog unter Dettori rechtzeitig außen an das Geländer um einen freien Weg zum Schlusssprint haben und beschleunigte schnell an der eigentlichen Favoritin Santa Barabara vorbei (die ich eh nicht wirklich mochte für das Giuneas) und driftete dann wieder ein bisschen in Richtung Mitte der Bahn, wo Mother Earth sich den Angriffen von Saffron Beach erwehren konnte, Pacesetterin Fev Rover hatte zu dem Zeiptunkt nicht mehr die Kraft um noch dagegen zu halten, hielt aber immerhin den dritten Platz gegen Santa Barbara.

Das war allerdings auf schnellem Boden und heute bekommt sie eine ganz andere Aufgabe gestellt… sie hat in der Vergangenheit auch auf langsameren Boden gut Leistungen zeigen, können, aber die Frage bleibt, ob sie hier ihre Bestform zeigen kann …. ich tendieren eher zu nein.

Da gibt es etwa Philomene, die Dubawi Tochter von Andre Fabre und so zimlich das krasse Gegenteil zu Mother Earth, was den Entwurf für das Guineas 1000 anbelangt. Wesentlich weniger Erfahrung mit nur zwei Rennen, davon beide in Frankreich, dafür aber noch ungeschlagen und mit einem sehr überzeugenden Gruppe 3 Sieg im Prix Pénélope  im April. Das hier ist klar ein ziemlicher Sprung im Niveau für sie, aber mit Andre Fabre im Team und Mickael Barzalona im Sattel und Erfahrungen mit dem Boden in Frankreich – ja, ich kann mir sie sehr gut als Siegerin vorstellen.

Sweet Lady zerstörte die Konkurrenz auf schwerem Boden im Prix la Camargo im März und war bei ihrem vierten Platz im Prix de la Grotte unter einer halben Länge hinter der Siegerin Cirona. Das Feld in dem Rennen war ohnehin dicht gepackt und jeder der Teilnehmerinnen hätte am Ende gewinnen können – sie kann hier zusammen mit Reina Madre oder King’s Harlequin einen Platz erringen, aber mir gefällt auch Lullaby Moon, die letztes Jahr zum Ende der Saison einen Sieg auf listed Ebene in der Redcar Trophy erringen konnte und dann in Chantilly im selben Monat noch einen sehr lockeren Gruppe 3 Sieg im Prix Miesque folgen lies…. ich denke sie ist eine EW Wette wert.

 


02.05.2021 – Newmarket – Guineas 1000 – Pick: Alcohol Free

Pferderennen in England

16:40 2000 Guineas – Gruppe 1

Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 400.315 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 4 Plätze @ 1/5 Quote

Age – Race is for 3yo’s only
Price – 2 of the last 12 winners were favorites, 5/12 winners were in the top 3 in the betting
Last Run – 5 of the last 12 winners won on their last run before the 1000 Guineas, 7/12 winners had a run in the last 31 days
Previous Course Form – 8/12 winners had at least 1 previous run at Newmarket, 4/12 had at least 1 previous win at Newmarket
Previous Distance Form – 10/12 winners had at least 1 previous run over 8 Furlongs, 4/12 had at least 1 win over 8 Furlongs
Previous Flat Form – 10/12 winners had at least 4 previous flat runs, 10/12 winners had at least 2 flat wins
Rating – 9/12 winners had a rating of 106 or higher
Group Wins – 8/12 winners had at least 1 win in group 1-3 race
Season Form – 7/12 winners had at least 1 previous run that season, 2/12 winners had at least 1 previous win that season

 

Die Trends für das Guineas 1000:

Also, klar alle sind 3 Jahre alt, alle haben das gleiche Gewicht, alle Rennpferde sind Fillies. Da gibts nix neues, aber interessant ist der Rest

Favoriten: Finger weg von den Favoriten. Nur 2 aus 12 Siegern waren Favoriten oder Joint Favorites, aber die Hälfte der Sieger war unter den ersten drei Favoriten des Rennens.

Starts in der aktuellen Saison sind sehr von Vorteil (7/12), 5/12 haben ihren letzten Start vor dem Guineas gewinnen können. Das hält sich etwa die Waage mit denen, die dieses Jahr schon mal gelaufen sind. Dementsprechend wiegt der Start in dieser Saison ungefähr so viel wie der Sieg im letzten Rennen.

Kursform ist extrem wichtig – 8/12 haben einen Start in Newmarket gehabt, 4/12 haben den Start und auch das Guineas gewonnen.

Ebenfalls extrem wichtig: Erfahrung: 10/12 hatten mindestens vier Starts auf dem Flat, 10/12 hatten mindestens zwei Siege auf dem Flat.

9/12 hatten ein Rating von 106 oder höher, 8/12 dementsprechend auch einen Sieg in einem Gruppenrennen

Wie sieht es dieses Jahr also aus?

Die Rennpferde im Einzelnen:

Santa Barbara – Favoritin nach ihrem Sieg in ihrem Maidenrennen im September — errrr, ja genau. Ein Sieg. In einem Maidenrennen. Letzten September.

Der Grund warum sie haushohe Favoritin im Guineas ist, ist vor allem der Mediale Zirkus um ihre Person. Aiden O’Brien ist begeistert, sie sieht klasse aus und wird sicher mehrere Gruppe 1 Rennen gewinnen – in der Zukunft.

Hier mal ein paar übersetzte Auszüge aus den Interviews von O’Brien über Santa Barbara

„Alles, mit dem sie arbeitet, scheint immer einfacher zu sein, egal mit was wir sie arbeiten“, sagte O’Brien. „Sie wurde nie wirklich getestet, wie viel in ihr drin ist. Was auch immer sie arbeitet, sie scheint im Moment immer zu dominieren. „Jeder wird gespannt sein, was passiert, wenn sie losgelassen wird. Darauf warten alle. Es ist ein Guineas, also wird es irgendwann passieren.“

Es ist erst ihr zweiter Lauf und sie läuft auf schnellem Boden durch Newmarket. Sie wird unerfahren sein“, sagte O’Brien. „Es wird interessant sein zu sehen, wie sie damit umgeht, aber so oder so könnte man sich vorstellen, dass sie viel daraus lernen wird.

„Es wird ihr absolut keinen Schaden zufügen, aber Sie würden sagen, wenn sie einen Lauf gehabt hätte, wäre es vielleicht ein kleiner Vorteil für sie gewesen. Aber sie lernt schnell zu Hause – sie ist sehr intelligent. Es wird sein sehr interessant.“

Und jetzt werfen wir noch einmal einen Blick auf die Statistik oben: Favoriten sind eher nix, Pferde die keinen Start in der aktuellen Saison hatten auch nicht, und Pferde ohne Start in Newmarket auch nicht. Ganz zu schweigen vom Rating, der Erfahrung auf dem Flat oder Siegen auf dem Flat. Sie wäre etwas sehr besonderes, wenn sie dieses Rennen hier gewinnen könnte.

Ich bin nach dem Halt im Guineas 1000 gerne bereit auf den Fanzug aufzuspringen, aber eben erst danach – oder zu deutlich besserer Quote. Und beim Guineas 2000 konnte O’Brien mit seinen Startern keinen Blumentop gewinnen….

Alcohol Free: Die No Nay Never Tochter tickt alle wichtigen Punkte. Vier Starts, drei Siege, einen im Juddmonte Cheveley Park Stakes auf Gruppe 1 Ebene letztes Jahr im September und sie kam mit einem Sieg in Newbury auf Gruppe 3 Ebene im Dubai Duty Free Stakes wieder. Sie hat einige schwächen, beide Siege waren denkbar knapp und sie hing nach links bei ihrem letzten Start, als es in den Schlusssprint ging, aber statistisch spricht alles für sie.

Saffron Beach: Die New Bay Tochter passt bei vielem, was sie in ihrer Karriere bisher absolviert hat, in das Programm. Sie hat zwei Siege, einen Start in Newmarket, einen Gruppensieg, einen Start in dieser Saison… nur noch nicht vier Starts auf dem Flat, aber mit Corona usw. bin ich da dieses Jahr nicht so kleinlich. Auch ihr rating verpasst die 106 mit einem Zähler, also wenn man es sehr genau nimmt, wäre sie statistisch zweite Wahl – aber ich denke sie hat Potential und kann vorne mit dabei sein.

Mother Earth: Dettori auf Mother Earth? Na gut, warum nicht, ich hätte ihn aber eher auf Santa Barbara erwartet, wenn die Stute schon so super gut sein soll… egal.

Mother Earth hat mehr als genug Erfahrung, als 2yo war sie letztes Jahr seit Juni in acht Rennen unterwegs und hat davon immerhin eines gewinnen können. Sie ist durchweg nur in guten Rennen getestet wirden, unter anderem im G2 Airlie Stud Stakes oder dem A.R.M. Holding Debutante Stakes auf selben Niveau. Beide schloss sie mit einem Platz ab, aber auf höherem Niveau im Moyglare Stud Stakes wurde sie klar in ihre Schranken gewiesen und auch danach im bet365 Fillies‘ Mile hatte sie nicht genug Kraft, um auf den letzten Metern noch an ihren Gegnern dran zu bleiben und verlor immerhin noch zwei Längen auf die Siegerin Pretty Gorgeous.

Beendet wurde die Saison dann mit einem überraschend starken zweiten Platz hinter Aunt Pearl im Breeders‘ Cup Juvenile Fillies Turf in Keenland, USA. Das Rennen ist zwar wie für Europäer gemacht mit dem Rasenuntergrund, aber ich hätte nicht ewartet, dass sie den Rest des Feldes schlagen würde, da gab es andere Stuten die ich besser eingeschätzt hatte. Sie hat mich damals überrascht und es gibt kaum einen Grund, warum sie das hier nicht noch einmal schaffen sollte. Einen Platz meine ich…. denn statistisch fehlt ihr der zweite Sieg und der Start in der neuen Saison für einen der Top Plätze, den Rest tickt sie aber. Vorn mit dabei.

Sacred: Schlug Saffron Beach im Stud Nell Gwyn Stakes beim Saisondebüt und sieht daher gut aus. Die Dritte war weit hinter den beiden und Sacred hat unter Ryan Moore das Rennen mit einem starken Lauf die letzten Meter runter gewonnen, und wie er die Lücke vor sich genutzt hat und dann beschleunigt hat….. das wusste zu gefallen. Damit hat sie gleichzeitig Form auf dem Kurs in Newmarket, ihr letztes Rennen gewonnen und einen Start in dieser Saison und den erhofften Gruppensieg, sowie den statistisch so wichtigen zweiten Sieg in der Karriere. Sie hat alle wichtigen Attribute für einen Sieg hier beisammen, aber ich bin nach ihrem etwas lahmen Lauf im Juddmonte Cheveley Park Stakes im September noch etwas skeptisch, ob die Form aufrecht erhalten werden kann. Aber möglich ist es.

Statement verfehlte den Sieg im Gruppe 3 Dubai Duty Free Stakes gegen Alcohol Free nur denkbar knapp, sie kam auf dem letzten 50m noch einmal gut heran und hätte fast die halbe Länge Rückstand komplett gut gemacht, aber die Ziellinie kam ein paar Meter zu früh – gut für Alcohol Free, welche den wesentlich unsauberen Lauf hatte und erst einmal ganz außen am Feld vorbei Laufen musste, dann driftete und erst mit Statement neben ihr wieder eine gerade Bahn fand. Statement sah nach der erfahreneren Starterin aus, und das Alcohol Free trotzdem gewonnen hat…. zählt viel.

Statement hat einen Sieg auf schwerem Boden und damit statistisch einen zu wenig, aber der letzte zweite Platz hätte genausogut ein Sieg sein können und sie gehört unter die Favoriten.

Fev Rover hat gute Chancen auf einen Platz mit zwei Siegen und Erfahrung in schweren Rennen, ist aber als Favoritin im Qatar Prix Marcel Boussac – Criterium des Pouliches im Oktober in Frankreich geschlagen worden und hat damit weder einen aktuellen Start, noch ihren letzten Start vor dem Guineas gewonnen. Aber sie hat Erfahrung auf dem Kurs und sollte nicht unterschätzt werden.

Das selbe gilt auch für Lullaby Moon, eigentlich klare Außenseiterin da sie hier wesentlich schnelleren Boden angehen muss, aber sie hat letztes Jahr die William Hill Two Year Old Trophy und das Gruppe 3 Prix Miesque gewinnen können und kommt damit mit vier Siegen aus sechs Rennen zum Giuneas. Ihr fehlt Form auf diesem Kurs und ein aktuelles Rennen, aber einen Platz kann ich mir dennoch gut vorstellen, wenn sie auf dem schnellen Boden genausoviel Leistung zeigen kann wie auf dem schweren Boden im letzten Jahr. Ansonsten sie für die Rennen in Frankreich im Oktober für die nächsten Jahre (oder das St Leger) im Auge behalten!

Pick Sieg: Alcohol Free / Mother Earth / Statement

Platz: Sacred / Saffron Beach / Santa Barbara

Also, wie bauen wir unseren Trifecta. Mother Earth, Alcohol Free, Statement und Sacred wären meine ersten Picks, vielleicht erweiter mit Banker auf Mother Earth und Alcohol Free und den Rest Swinger. Pick für den Sieg? Alcohol Free, dann Mother Earth, dann Statement.


06.11.2020 – Keenland – BC Juvenile Fillies Turf – Pick: Campanelle

Pferderennen in den USA

22:30 BC Juvenile Fillies Turf – Gruppe 1

Für bis zu 2jährige Pferde | | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 1.000.000 USD | Flachrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Aunt Pearl: Die Lope De Vega Tochter von B. Cox hat ihre beiden Rennen bisher gewinnen können, zunächst ihr Maidenrennen in Churchill Downs, wo man von ihr auf Grund ihrer Zucht und des guten Jockey Bookings von Florent Geroux und natürlich ihres Champion Trainers auch genau das erwartet hatte.

Danach ging es in das Gruppe 2 JPMorgan Jessamine Stakes über 1770m in Keenland auf Gras, und Aunt Pearl sah gut aus in diesem Rennen! Sie setzte sich an die Front des Feldes, führte den Rest der Pferde über die Distanz und beschleunigte unter einem Handritt von Florent Geroux locker davon. Das war nicht mehr als ein Testlauf, aber wenn sie so gut ist wie sie vermuten lässt, ist sie zu Recht in diesem Feld die Favoritin

Campanelle: Die Kodiac Tochter von Wesley Ward gewann bisher alle ihre drei Rennen, angefangen bei ihrem Maidenrennen in Gulfstream Park im Mai, über das Gruppe  2 Queen Mary Stakes beim Royal Ascot Festival, und das war das erste wirkliche Ausrufezeichen. Nicht nur war sie in der Lage, die lange Reise aus Amerika nach England locker zu kompensieren, sortierte sich in der Gruppe der Läufer auf der Außenseite des Kurses ein und gab bei Einbiegen in die Zielgerade Gas, zeigte eine gute Beschleunigung und baute ihren Vorsprung dann immer weiter aus.

Und wo man doch gerade in Europa zu Gast war, kann man ja auch gleich dort bleiben und einen weiteren Start in Frankreich einziehen, das Rennen der Wahl war das Darley Prix Morny in Deauville, welches Campanelle auch wieder gewinnen konnte, und das obwohl der Untergrund dieses Mal weich war. Der Matsch hielt Campanelle aber nicht zurück, sie führte die Gruppe in der Mitte des Feldes an, wurde dann von Frankie Dettorie angetrieben und setzte sich cm für cm ab und schaffte es, sich bis auf 2 Längen abzusetzen. Das war für die schwierigen Bedingungen eine ziemlich gute Leistung und sie dürfte mit allen Wetterlagen hier klar kommen.

Plum Ali: Die  First Samurai Tochter von Trainer  C. Clement gewann ihr Maidenrennen in Saratoga vor Stunning Princess, und ging danach gleich in Richtung der Black Type Rennen in Form des Mint Juvenile Fillies Stakes, und hier lief Plum Ali ein hervorragendes Rennen. 150m vor dem Ziel lief ein Bulk an Pferden im Schlussprint auf, die große Gruppe brach aber schnell auseinander und wurde in die Länge gezogen, Pkum Ali hatte in der Mitte der Bahn auf den letzten 100m dann leichtes Spiel mit der Konkurrenz, die auf dem Gras längst nicht so gut auflaufen konnte wie die First Samurai Tochter.

Auch im Miss Grillo Stakes auf Gruppe 2 Ebene gewann sie am Ende, die Mitfavoritin Caldee gab dieses Mal aber nicht so leicht nach wie die Konkurrentinnen in den anderen Rennen zuvor, und Plum Ali musste alles geben um sich graduell abzusetzen, was dann aber erneut auf den letzten 50m gut gelang. Der Vorsprung betrug am Ende wieder gut mit zwei Längen. Das war ein Arbeitssieg gegen eine Konkurrentin, die leider danach nicht unter Beweis stellen konnte, dass sie wirklich auf diese Ebene der Gruppenrennen gehört und das gibt mir ein wenig Grund zur Sorge.

Miss Amulet: Die Sir Prancealot Tochter von K J Condon begann ihre Karriere in Naas in einem Maidenrennen, allerdings schaffte sie in den ersten beiden Rennen, eines eben in Naas, eines in Navan, waren noch nichts, worüber man wirklich sprechen hätte müssen. Die Rennen schloss Miss Amulet auf den mittleren bis hinteren Plätzen ab, obwohl der Untergrund komplett verschieden war, gab es von der Leistung her keinen wirklichen Unterschied, vielleicht lief sie auf dem weicheren Boden einen Tick besser als auf dem schnelleren Boden zuvor, egal – die Rennen brauchte Miss Amulet ganz offensichtlich, um etwas Erfahrung zu sammeln und Kraft zu entwickeln, denn schon über die Minimaldistanz von 5 Furlong ermüdete sie gegen Ende deutlich, schaffte es aber sich ein noch einfacheres Maidenrennen zu suchen, wo sie trotz der vorherigen beiden schlechten Leistungen als eine der Favoritinnen starten dürfte. Dieses Mal konnte sie dem Ruf auch gerecht werden und lief deutlich erfahrener, disziplinierten und stärker auf und machte 1 Furlong vor dem Ziel alles klar.

Danach ging es in ein Altersgewichtsrennen in Down Royal, wo sie gegen bessere Konkurrenz antreten musste und prompt keine Chance hatte, auf die Siegerin Measure Of Magic aufzuschließen und musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben, und vielleicht hätten wir auch nicht mehr viel von ihr gehört, wenn sie nicht danach das Irish EBF Marwell Stake auf Listed Ebene in Naas gewonnen hätte. Sie war natürlich als Außenseiterin in dem Rennen gestartet, hatte aber ihren Kampfgeist zwischen den Rennen offensichtlich gefunden und kämpfte sich auf der Zielgeraden auf den letzten 70m der 1006m Distanz an Frenetic und Measure Of Magic vorbei, die mit etwas weicheren Boden offensichtlich so ihre Probleme hatte.

Muss amulet hatte nun offensichtlich Blut gerochen (oder eher, ihr Trainer..) und sie startete danach im Gruppe 2 Lowther Stakes, wieder al Außenseiterin hinter Sacred, und wieder schaffte sie es, sich gegen die Favoritin durchzusetzen – die zuvor auch nur ihr Maidenrennen hatte gewinnen können. Das muss man sich allerdings auch klar machen: Miss Amulet, eine Listed Siegerin, wurde als 8,5er Quote ins Rennen geschickt, während Sacred, mit erst einem Rennen, und dazu auch noch einem Maidenrennen, als 2,87er Quote als Favoritin gehandelt wurde. Miss Amulet traute man offensichtlich nicht viel zu.

Das änderte sich allerdings beim Gruppe 1 Cheveley Park Stakes im September, wo Miss Amulet als Favoritin starten dürfte, sie war allerdings auch die einzige Gruppe 2 Siegerin in diesem Feld und das Lowther Stakes ist ja auch kein gewöhnliches Gruppe 2 Rennen, sondern traditionell eigentlich schwer besetzt. Dieses Jahr allerdings nicht, und so kam Miss Amulet trotz ihres guten Laufes in der Mitte der Bahn nicht so gut in Gang, wie es von einer Lowther Siegerin hätte erwartet werden können, und Alcohol Free und Umm Kulthum hielten gut dagegen, am Ende recihte Alcohol Free der Lauf an der Innenbahn auf vermutlich ein bisschen besserem Boden und dem Geländer als Hilfe aus, um sich knapp eine halbe Länge abzusetzen.

Was mir beim Einlauf von Miss Amulet nicht gefallen hatte, war, wie sie ihren Kopf zurücknahm, als sie von zwei Konkurrentinnen in die Zange genommen wurde und an Momentum verlor. Gerade in einem starken Rennen wie diesem wird sie immer wieder stark unter Druck gesetzt werden, und so ein Verhalten könnte den Unterschied machen.

Madione gewann bisher ebenfalls alle ihre Rennen, allerdings die letzten beiden denkbar knapp und wird hier deutlich bessere Form zeigen müssen um Konkurrenzfähig zu sein. Mother Earth rangiert bei ihrer Quote vermutlich nur wegen der O’Brien / Ryan Moore Kombination auf Rasen und der vielen Erfahrung, die hat sammeln können. Weicher Boden wäre besser für sie.

 


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!