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Mr Lupton

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29.06.2019 – Newcastle – Chipchase Stakes – Pick: Invincible Army

Pferderennen in Irland

15:25 Chipchase Stakes – Gruppe 3

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 70.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Polytrack  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Das Rennen könnte schwierig werden, gibt es doch keinen klaren Pacesetter hier in diesem Rennen, aber trotzdem lohnt sich ein Blick auf den Favoriten, der hier die Gelegenheit hat seinen Ausrutscher aus dem letzten Rennen wieder ein wenig auszubügeln.

Invincible Army: James Tate trainiert den Invincible Spirit Sohn und kann auf das bisher erreichte durchaus stolz sein, allerdings wird er gerade auf das Royal Asot Meeting vermutlich nicht mit den besten Erinnerungen verknüpfen, denn schon nunmehr zwei Jahre in Folge war der Versuch in den gut besetzte Rennen dort ein klarer Flop für Invincible Army. Letztes Jahr startete er im Commonwealth Cup als Co Favorit konnte aber nicht über einen neunten Platz hinaus kommen – und das, wo er doch zuvor im Sandy Lane Stakes auf Gruppe 2 Ebene nur knapp an Sands of Mali gescheitert war. 2019 nahm er am Diamond Jubilee Stakes teil und kam erneut nicht über einen abgeschlagenen siebten Platz hinaus. Nun also geht es mit der kürzesten Pause seiner Karriere zum nächsten Gruppenrennen.

Erfahrungen hat er zur genüge, so hatte sich Invincible Army schon im Jahr 2017 in einigen Grupenrennen versucht und dabei durchaus solide Ergebnisse produziert. Plätze im Arqana July Stakes, dem Molecomb Stakes, dem Gimcrack Stakes hinter Sands Of Mali und dem Mill Reef Stakes hinter James Garfield sowie der Sieg im Gruppe 3 Sirenia Stakes lesen sich gut, lassen aber erahnen, dass es zum Aufschluss auf die absolute Spitzengruppe noch nicht ganz gereicht hat. Das Preisgeld stapelte sich zunehmend, aber die Ausbeute an Siegen lies durchaus zu wünschen übrig.

Auch das Saisondebüt im Pavilion Stakes in Ascot, wo Invincible Army mit 1,5 Längen gewinnen konnte war ein hervorragendes Rennen, nur war die Konkurrenz nicht ganz auf dem heutigen Niveau, was sich beim nächsten Rennen auch wieder schmerzhaft bemerkbar machte. Denn als er im Sandy Lane Stakes auf Gruppe 2 Ebene kurz darauf gegen Konkurrenten wie Sands Of Mali und James Garfield antreten musste, musste sich Invincible Army wieder einem anderen Konkurrenten knapp geschlagen geben.

Dann kam wie gesagt die etwas bittere Niederlage im Commonwealth Cup und der letzte Start in der neuen Saison 2019, als er im bet365 Hackwood Stakes startete. Aber auch dort war klar zu erkennen dass seine Form in dieser Saison einfach nicht mehr viel wert sein würde.

Mit der Pause kam aber auch die Form wieder und Invincible Army gewann das Gruppe 2 Cammidge Trophy Stake mit gut zwei Längen Vorsprung und setzte über schnellen Untergrund im Duke Of York Stakes im Mai noch einmal einen drauf. Aber Royal Ascot war auch beim zweiten Anlauf einfach nicht sein Pflaster, denn im Diamond Jubilee Stakes scheiterte er an dem schnellen Tempo und dem vermutlich zu schnellen Untergrund. Ja, er hat schon auf schnellem Boden gewonnen, gegen derartige Konkurrenz wäre aber ein wenig Wasser im Boden wünschenswert gewesen. Nun kommt er also eine Woche später der nächste Versuch, die Erholungspause ist ein wenig kurz, aber die Konkurrenten dafür auch deutlich leichter – Invincible Army hat herausragende Chancen.

Mr Lupton: Richard Fahey schickt den Elnadim Sohn auf die Rennstrecke, dessen Karriere bis ins Jahr 2015 zurückreicht. Damals schon für den selben Trainer, der ihn in seiner ersten Saison in der Two-Year-Old Trophy  hatte auflaufen lassen. Mr Lupton schloss sein erstes Black Type Rennen mit einem zweiten Platz ab und lies nach dem Jahreswechsel und kurzer Eingewhönungsphase im neuen Jahr einige weitere Gruppenrennen folgen, konnte da aber niemals an den Erfolg des letzten Jahres anschließen, sondern musste in jedem Rennen den Siegern hinterherlaufen. Trotzdem zog das Niveau der Rennen stetig an, um im Herbst mit der Teilnahme im Sprint Cup Stakes und dem Champions Sprint Stakes seinen Höhepunkt zu finden. 2017 verlief fast identisch, außer dass Mr Lupton im Private Bank Stakes einen guten dritten Platz auf Listed Ebene erringen konnte. Wieder folgte die Teilnahme am Sprint Cup Stakes, wieder wurde nur ein fünfter Platz am Ende erreicht.

In seinem vierten Jahr als Galopper gelang Mr. Lupton dann aber der Durchbruch und er schaffte es nicht nur bei seinem Saisondebüt im Cammidge Trophy Stakes einen guten zweiten Platz zu erreichen, sondern später in der Saison auch  das John Smith Stakes zu gewinnen – beides auf Listed Ebene. Dann setzte Mr Lupton aber nach Teilnahmen an stärkeren Rennen wie dem Gruppe 2 King George Stakes nochmal einen drauf und gewann zum Saisonabschluss sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Dubai World Trophy Stakes über die 5f. Er behielt auf dem weichen Boden seine gute Form bei und errang beim nachfolgenden Rous Stakes einen zweiten Platz.

Mr Lupton reifte über die Winterpause zu seiner nunmehr fünften Saison noch weiter heran und gewann bei seinem Saisondebüt das Gruppe 2 Greenlands Stakes gegen Speak Of Colours mit knapp 1 Länge – und das, obwohl der Untergrund dieses Mal deutlich schneller war.

Laugh A Minute: Der Mayson Sohn von Trainer Roger Varian hat sich nach seiner ersten Saison 2017 in Rennen wie dem Gruppe 3 Pavilion Stakes in Ascot oder dem Gruppe 1 Commonwealth Cup versucht, aber erst spät in der Saison 2018 tatsächlich ein zähöbares Ergebnis hervorgebracht. So platziere er im Gruppe 3 Prix de Meautry Barrière in Deauville, Frankreich auf weichem Boden über die Distanz von 1200m hinter dem klaren Sieger Tantheem – und war im nachfolgenden Wentworth Stakes in Doncaster mit seinem vierte Platz zumindest in Schlagreichweite zu Donjuan Triumphant. Seine Form 2019 lies allerdings mit Niederlagen beim Saisondebüt im EBF Stallions King Richard III Stakes sowie dem Pertemps Stakes, wo er als Favorit gestartet war, zu wünschen übrig.

Island Of Life: Die Dubawi Tochter hat das Niveau iher Rennen 2019 deutlich angehoben, nachdem sieam Ende der letzten Saison einige gute Platzierungen und einen Sieg im Red Handicap in Kempton hatte erreichen können. Sie siegte dann in einem Klasse 2 Handicap und platzierte danach bei ihrem ersten Listedrennen in Wolverhampton im Lady Wulfruna Stakes hinter Above All auf einem zweiten Platz. Dann gelang ihr ein erneuter zweiter Platz im All-Weather Fillies‘ And Mares‘ Championship, konnte die Form aber nicht von dem AW Untergrund auf die normale Strecke transferieren. Ihre Teilnahme am Cecil Frail Stakes und dem Queen Charlotte Stakes endeten mit etwas abgeschlagenen Platzierungen, sie lief aber über die 1400m im Queen Charlotte Stakes deutlich besser als über die kürzere Distanz im Cecil Frail und kam bis auf 2 Längen an Billesdon Brook heran


Haydock – 03.09.2016 – Sprint Cup Stakes- Pick: Magical Memory EW / Gordon Lord Byron EW

Pferderennen in England

17:30 Sprint Cup Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 6f| Untergrund: gut

Das Sprint Cup Stakes ist immer ein spannendes, wenn auch extrem offenes Rennen und für Analysten und Sportwetter meist nicht wirklich einfach zu analysieren, so haben etwa Starter mit Quoten von 11, 34, 15, 17 und 26 die erste fünf Plätze gefüllt und die Favoriten eher die hinteren Ränge belegt. Große Starterfelder über kurze Distanzen neigen dazu, Überraschungen zu produzieren und seit seiner Einführung im Jahr 1966 gab es einige davon. 2014 verlor der haushohe Favorit Sole Power, der auch heute wieder mit von der Partie ist

 

Strath Burn war Zweiter in diesem Rennen im letzten Jahr, schaffte danach aber nicht die Form zu halten und kam in schwächeren Rennen die letzten drei Mal maximal als Dritter ins Ziel und Donjuan Triumphant könnte nach guten Läufen im Sandy Lane Stakes  und dem Prix Maurice de Gheest hier eine bessere Platzierung erreichen. Er gewann das Critérium de Maisons-Laffitte im letzten Jarh dominant und konnte sich zuletzt wieder deutlich steigern, nachdem Quiet Reflection ihn im Sandy Lane Stakes noch mit gut drei Längen schlagen konnte und im Commonwealth Cup noch einmal zwei Längen mehr abgenommen hatte. Mit der Leistung aus dem Prix Maurice De Gheest wäre er aber wesentlich näher an Quiet Reflection dran, die dem Favoriten Limato im July Cup lange Zeit dicht im Nacken saß, bevor dieser sich von Suedois und Quiet Reflection auf dem letzten Furlong deutlich absetzen konnte.

Quite Reflection muss als dreijährige Stute natürlich etwas weniger Gewicht tragen als der vierjährige Hengst Limato, allerdings hat sich der Schüztling von Henry Candy mit Platzierungen im Gruppe 1 Prix de la Forê, einem vierten Platz im Lockinge Stakes sowie dem Sieg im July Cup im letzten Jahr auch glänzend präsentieren können. Nur seine Leistung im Nunthorpe Stakes über kürzere Distanz war klar schlechter als erwartet, als Mecca’s Angel sich mit zwei Längen von ihm absetzen konnte. Die Gewichtsverteilung war aber auch schlechter für Limato und hier hat er nach zwei großartigen Rennen in Folge gute Chancen, seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Das Wetter ist eine kleine Sorge, da Limato auf weichem Untergrund oft nicht sein volles Potential entfalten kann und so Quiet Reflection oder die progressiven The Tin Man, Dancing Star oder Magical Memory auf ihn aufschließen könnten.

Das Diamond Jubilee Stakes war noch etwas viel für The Tin Man, dafür gewann er das Gruppe 3 Hackwood Stakes vor Divine und Mr Lupton und hätte mit etwas weicherem Untergrund wohl kein Problem. Magical Memory schaffte es aber auf gut bis weichem Untergrund, sich im Diamond Jubilee Stakes auf einen guten vierten Platz vor Suedois nur knapp 0,6 Längen hinter dem Sieger durchs Ziel zu schieben und bestätigte dabei die knappe Dominanz gegenüber Suedois aus dem Gruppe 2 Sieg im Duke of York Stakes . Er war Dritter im Sprint Cup 2015 hinter Strath Burn und Twiklight Son und hat sich 2015/2016 zu einem der besten Sprinter in England entwickelt und ein bisschen Regen wäre genau in seinem Sinn.

Zwei dominante Handicapsiege in Newmarket bringen die mit nur geringe Gewicht ausgestattete dreijährige Stute Dancing Star ebenfalls in den Kreis der Favoriten, auch wenn sie sich hier einen ordentlichen Sprung in der Klasse gönnt. Der Steward Cup, den sie gegen einige sehr starke Konkurrenten gewinnen konnte, war aber faktisch schon auf dem Niveau eines Gruppenrennens und mit leichtem Gewicht und gutem Draw sollte sie ihrem Ruf als eine der progressivsten 3yo gerecht werden können

Sole Power ist nicht mehr die Kraft von einst und der Gruppe 1 Sieger des Al Quoz Sprint 2015 konnte sich in Rennen jenseits der 5f so gut wie nie gegen hochklassige Konkurrenz durchsetzen. Hier sollte er kaum eine Rolle spielen, was auch für die restlichen Starter wie Only Mine, Goken, Divine, Kachy, Mr Lupton oder Jane’s Memory gilt.

Merhornissa gewann ein Handicaprennen und ein Listed Rennen in Folge, wenn auch nur knapp und sollte bei dieser Konkurrenz hier bei erneut gesteigerter Leistung maximal mit einem Platz rechnen können und für Gordon Lord Byron war der zweite Platz im Gruppe Friarstown Stud Stakes dieses Jahr ein Ausnahmeerfolg, den er bisher nicht wiederholen konnte und auch letztes Jahr wurde er nur Zehnter in diesem Rennen. 2013 gewann er allerdings dieses Rennen und ein plötzlicher Leistungssprung kann nicht ausgeschlossen werden, nachdem er auch 2012 und 2014 mit einem zweiten Platz „im Geld“ war.

Suedois, Donjuan Triumphant, haben gute Chancen zumindest eine Platzeirung zu erreichen, wenn man ihre Leistung im July Cup und dem Prix Maurice De Gheest zu Grunde legt. Magical Memory war Dritter in diesem Rennen im letzten Jahr und gewann das Duke Of York Clipper Logistic Stakes und platzierte hervorragend im Dimaond Jubilee Stakes, bevor er im July Cup hinte rlimato enttäuschte und diesem nichts entgegenzusetzen hatte und bietet zur höheren Quote als Limato etwas mehr Value fürs Geld. Dancing Star ist eine weitere gute Wahl für eine EW Wette, gefolgt vom Longshot Gordon Lord Byron, der schon für Quoten über 40 zu haben ist, in den letzten vier Jahren aber einen Sieg und zwei Platzierungen erreichen konnte.

Pick: Magical Memory EW / Gordon Lord Byron EW 


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