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Nature Strip

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15.02.2020 – Flemington – Black Caviar Plate – Pick: Nature Strip

Pferderennen in Australien

06:10 Black Caviar Plate – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.000 m  |  Preisgeld: 750.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
Loving Gaby: Die I Am Invincible Tochter hat ihre Karriere erst in diesem Jahr in Caulfield begonnen und gewann sogleich das Gruppe 3 Chairman’s Stakes  in Caulfield gegen gleichaltrige Konkrrentinnen, und das mit einer halben Länge Vorsprung. Der sehr solide Einstand wurde in dem Gruppe 1 Blue Diamond Stakes im gleichen Monat ein wenig eingetrübt, als es Loving Gabey nicht gelang, ihrem Ruf als Co Favoritin gerecht zu werden und musste sich mit gut zwei Längen Rückstand auf einem sechsten Platz ins Ziel einfinden. Das Rennen war ein Lernstück für Loving Gaby, die im nachfolgenden Longines Golden Slipper nur noch als Außenseiterin geführt wurde.
Lovng Gaby hielt sich wie im Blue Diamond Stakes wacker und konnte sich erneut mit gut zwei Längen Rückstand ins Ziel kämpfen, was ihr dieses Mal aber einen guten vierten Platz einbrachte, deutlich näher am Blue Diamond Stakes Sieger Lyre dran, die nur knapp unter einer halben Länge vor ihr durchs Ziel lief.
Die Leistung konnte sich sehen lassen und einen Monat später legte sie im Inglis Sires Plate noch einmal nach, als sie die Siegerin des Gruppe 1 Golden Slipper Kiamichi schlagen konnte und nur knapp unter einer halben Länge hinter der Siegerin Microphone ins Ziel einlief. Die vorderen Plätze wechselten in den letzten Gruppe 1 Rennen fröhlich durch, und Sieger des einen Rennens mussten sich beim nächsten Rennen auf den hinteren Plätzen einreihen, nur Loving Gaby hielt sich ziemlich stabil an der Front und auch im Gruppe 1 Moet & Chandon Stakes über die Meile nur drei Wochen später hielt sich Loving Gaby mit einem klaren zweiten Platz hervorragend, war aber wieder nicht in Schlagreichweite der Siegerin. Trotzdem, vier gute Platzierungen in den wichtigsten Rennen des Herbstes für die Dreijährigen waren eine hervorragende Bilanz und die Winterpause bis zum September nutzte sie, um ihren Laufstil weiter zu verfeinern und beim Saisondebüt im Gruppe 3 Scarborough Stakes konnte Loving Gaby einen weiteren Gruppe 3 Sieg feiern, indem sie 100m vor dem Ziel auf die Front Runner aufschloss und noch deutlich mehr Energie hatte als ihre Widersacher.
Mit dieser Leistung im Rücken war der Sieg im Thoroughbred Club Stakes auf Gruppe 3 Ebene einen Monat später eigentlich nur Formsache, allerdings scheiterte Loving Gaby überraschend deutlich an California Zimbol, die sich mit starkem Schlusssprint und taktisch klugen Lauf mit über zwei Längen von Loving Gaby absetzten konnte, die auf den letzten 300m einfach nicht mithalten konnte.
Dann aber kam der Befreiungsschlag im Gruppe 1 Manikato Stakes gegen die ältere Konkurrenz. Craig Williams navigierte die Stute beim Einbiegen in die Zielgerade geschickt ins Freie und schickte sie in den Schlusssprint, bei dem sie die Führende Anaheed locker einkassierte und die anstürmende Vital Silver auf Abstand hielt. Das war eine extrem starke Leistung, die sie heute aber auf unbekanntem Kurs gegen stärkere Konkurrenz wie Nature Strip auf die Probe stellen musste. Nature Strip deklassierte die Konkurrenz damals im November, aber Loving Gaby hielt einen sehr guten zweiten Platz und sollte heute ebenfalls gute Chancen auf den zweiten Platz haben.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und versuchte sich danach wieder einmal am Cramer Moir Stakes – letztes Jahr war Nature Strip dort klarer Favoritin, scheiterte allerdings deutlich und trat 2019 an, um Vergangenes vergessen zu machen – und das konnte Sie! Nature Strip sicherte sich die Führung in dem Rennen und führte das Feld in die Schlussgerade, auch wenn sie sich mit ihrem Tempowechsel zunächst nicht absetzten konnte. Dann aber verloren die, die mit ihr an der Führung gekämpft hatten an Kraft und es waren die Schlusssprinter rund um Sunlight, die Nature Strip noch gefährlich werden konnten – aber die Ziellinie kam rechtzeitig und Nature Strip feiert den zweiten Gruppe 1 Sieg!

Im Everest galt sie trotzdem als Außenseiterin, auch weil die Distanz gut 200m länger war und Nature Strip schon zuvor nur knapp die 1000m durchhalten konnte, und das gegen etwas leichtere Konkurrenz als in dem prestigeträchtigen Gruppe 1 Rennen – in dem Nature Strip durch einen hervorragenden Lauf immerhineinen vierten Platz erringen konnte, 1.3 Längen hinter dem hervorragend gelaufenen Dreijährigen Yes Yes Yes, der mit einem beeindruckenden Sprint zum Ziel noch Santa Ana Lane einsammeln konnte, der das Feld angeführt hatte.

Den selben Fehler machte Nature Strip aber im Gruppe 1 Darley Sprint Classic nicht noch einmal und Nature Strip gewann das Rennen von der Front mit einem schnellen Tempowechsel und da Nature Strip mehr Speed als alle Verfolger hatte,  gewann er das Rennen mit über drei längen Längen Vorsprung unangefochten, und das gegen Konkurrenz wie In Her Time, Santa Ana Lane oder Alizee

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Trotzdem war das Rennen wie man sehen konnte eine gute Leistung vo Redzel, der damit in einem weiteren Sprint Rennen auf gutem Boden seine Form bewiesen hatte, auch wenn er mit knapp über einer halben Länge „nur“ einen vierten Platz erreichen konnte.

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, den er kurz darauf im Gruppe 2Permiere Stakes wieder traf, aber es war das The Everest, welches Redzel wirklich im Blick hatte

Dort startete er dann im Oktober 2018, zusammen mit anderen wohl bekannten Namen wie Trapeze Artist, Le Romain, Santa Ana Lane oder In Her Time, die aber alle keine Chance gegen den Front Runner Lauf von Redzel hatten.

Redzel zog das Feld mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden schnell auseinander und gewann unangefochten. Der schwere Boden schien ihm absolut nichts auszumachen und er ging nach der Verteidigung seines Titels im The Everest natürlich als Favorit in das nachfolgende Vrc Sprint Classic im November, wo er allerdings nicht das Tempo vorgeben dürfte und damit eine schlechtere Ausgangsposition auf der Zielgeraden hatte. Redzel ist nicht so stark, wenn er das Feld oder auch nur einige andere Rennpferde vor sich überholen muss und musste sich damit im Vrc Sprint Classic auch mit einem fünften Platz zufrieden geben, auch wenn er an den Siegern dran bleiben konnte.

Im Gruppe 2 Hyland Stakes hatte sich Redzel den Sieg fest vorgenommen und auf dem Papier hatte er alles was er dafür brauchte: Einen oder mehrere Pacesetter, die ein schnelles Tempo vorgeben können, nur wenige Schlusssprinter, davon keiner der ihm wirklich das Wasser reichen können und soliden Untergrund. Allerdings schien er in seiner längeren Pause seit November vergessen zu haben wie wichtig es ist auf der Zielgeraden nicht zu weit in der Mitte der Bahn einzulaufen, so hatte nämlich der innen laufende Ball Of Muscle den entscheidenden Vorsprung herausholen können. Redzel fand zusammen mit Virdine noch den Anschluss an den Front Runner, scheiterte aber denkbar knapp mit einem kurzen Kopf an dem Front Runner.

Im Challenge Staakes auf gutem Untergrund lief ihm auf der Zielgeraden noch Ball Of Muscle davon, aber Redzel holte auf den Konkurrenten noch immens auf, kam aber einfach nicht mehr ganz an Ball Of Muscle vorbei und verpasste knapp den Sieg – und das obwohl er auch noch eine der vorderen Hufeisen verlor.

Danach ging es noch im selben Monat zum The Galaxy Plate, welches allerdings nicht nur auf schwerem Boden ausgetragen wurde, sondern Redzel auf der Zielgeraden auch noch dazu zwang, weit außen in die letzte Gerade zu gehen und damit mehr Boden gut machen zu müssen als es ihm lieb gewesen sein kann und im Aquis Smith Plate über 1200m fehlte im schlicht die Ausdauer um noch an den herausragenden Santa Ana Lane in diesem Rennen heranzukommen.

Er lief noch mal im Gruppe 2 Victory Stakes auf vor der Winterpause, wo er einen soliden zweiten Platz erreichen konnte, hatte als Saisondebüt aber das Gruppe 3 Forum Concorde Stakes im Blick, welches er schon die letzten zwei Jahre gewinnen konnte – auch 2019 sollte da keinen Unterschied machen, und Redzel gewann das Rennen knapp gegen Pierata, die nur wiederwillig nachgab.

Wie in den letzten Jahren schaffte es Redzel alleridnggs nicht an diese Form direkt anzuknüpfen und musste sich im nächsten Rennen eben jenem Pierata geschlagen geben, der sich mit einem guten Sprint an der Front von seinen Verfolgern absetzten konnte. Im Gruppe 1 The Everest einige Wochen später konnte er sich dann allerdings nicht noch einmal in der entsprechenden Form zeigen und musste sich klar geschlagen geben, obwohl er in die letzte Kurve an der Front des Feldes ging und freie Bahn hatte  – aber er hatte nicht die Kraft um diese Position zu halten und viel weit zurück, am Ende auf einen achten Platz. Das heute wird nicht wesentlich einfacher, aber wenn er in absoluter Topform ist, kann er vorne mitlaufen.

Tipps zum Pferd: Gewann nun zwei The Everest, auch auf schwerem Boden. Er holte seine Siege alle in 1000-12000m Rennen und kommt heute aus einer längeren Pause zurück, was in der Vergangenheit aber nie ein Problem gewesen war.

 Pick: Nature Strip

 Systempick: Nature Strip 10pts


09.11.2019 – Flemington – Darley Sprint Classic – Pick: Santa Ana Lane

Pferderennen in Australien

04:50 Darley Sprint Classic – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 2.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

Alizee gönnte sich mitten im Winter in Australien dann zwei Monate Pause und kam erst im Oktober im The Everest zurück auf die Rennstrecke, hatte in diesem 1200m Rennen aber Probleme das Tempo der Konkurrenten auf den letzten 100m noch mitgehen zu können. Statdessen schoss Yes Yes Yes in der Mitte der Bahn nach vorne und überholte den Front Runner Santa Ana Lane mit einem spektakulären Tempowechsel. Alizee hingegen verlor auf den letzten 50m noch einige Plätze, ist hier aber sicher besser in Form und beim letzten Besuch auf diesem Kurs lief sie im All Star Mile auf einen guten dritten Platz vor.

In Her Time:  Die Time Thief Tochter machte Anfang 2017 von sich Reden, indem sie vier Rennen in Folge gewann und sich unter anderem im Gruppe 2 China Horse Club und dem Gruppe 2 Millie Fox Stakes durchsetzen konnte. Danach folgte über den australischen Winter eine lange Durststrecke mit Niederlagen im Coolmore Classic, dem James Boag’s Premium, einem knappen zweiten Platz im Ubet Stradbroke und einem dritten Platz im Gruppe 1 Tattersall’s Tiara. Die letzten beiden Rennen zeigten schon, dass In Her Time langsam zu ihrer Form zurückfindet und der Sieg im Gruppe 2 Premiere Stakes gegen English war nicht komplett überraschend. Der Vorbereitungslauf für das Manikato Stakes im Sydney Stakes war nur Formsache, im großen Rennen selbst floppte sie allerdings und musste sich Hey Doc knapp geschlagen geben. Das Rennen und kleinere gesundheitliche Probleme waren genug um In Her Time eine mehrmonatige Pause zu gönnen, die sie im Galaxy Sunshine Plate im März beendete. Nach den fünf Monaten Pause kam sie so stark wie nie zurück und hielt die stark aufschließende English auf den letzten Metern noch souverän hinter sichSie ist besser als sie dort gezeigt hat und sie wäre sicher mit etwas mehr Glück auf dem passenden weichem Boden weiter vorne gewesen, aber English ist auf dem Untergrund auch eine Macht und gewann verdient an diesem Tag. Heute folgt das Saisondebüt noch fünf Monaten Pause und In Her Time hat sich ein Rennen ausgesucht, in dem Redzel und Trapeze Artist als Konkurrenten bisher immer die Oberhand in vergangenen Duellen hatten und dementsprechend ist das heute ein ziemlicher Brocken.

Beim zweiten Lauf nach der Jahreswende ging es in das Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, wo Redzel das Tempo setzte und In Her Time ihn auf der Ziellinie einsammeln wollte – das tat am Ende allerdings Trapeze Artist, der überraschend stark zum Ziel zog und den Rest des Feldes fast deklassierte. Redzel wehrte sich mit Händen und Hufen und verlor zwei Längen auf den Sieger, mit noch einmal zwei Längen auf In Her Time hinter sich.

Das Rennen war trotzdem gut, der Start im Kirin Doomben 10.000 danach allerdings eine klare Enttäuschung. In Her Time war als Favoritin hinter Redzel gestartet, musste aber auf der Zielgeraden einsehen, dass es heute nicht reichen würde und ging auf den neunten Platz ins Ziel, hob ihre Form nach dem Winter aber wieder deutlich an und konnte im Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes gegen hoch gehandelte Konkurrenten wie Santa Ana Lane immerhin einen guten dritten Platz einfahren, und das mit nur knapp 0,3 Längen Rückstand! Das war ein guter Start in die neue Frühlingssaison in Australien und ihre Chancen im The Everest 2018 standen gar nicht schlecht, allerdings konnte In Her Time in diesem Gruppe 1 Rennen wie so oft nicht an ihre gute Form aus dem vorangegangenen Rennen anknüpfen und verlor auf die Sieger bis zum Ziel gut sechs Längen – eine sehr großer Rückstand, gerade in einem Sprintrennen wie diesem!
Dass sie es deutlich besser kann bewies sie im Vrc Sprint Classic, ebenfalls einem Gruppe 1 Sprint Rennen, nur dieses Mal in Flemington und nicht in Randwick, aber in keiner Weise schlechter besetzt! Am Ende konnte In Her Time mit einem sehr starken Lauf einen hervorragenden zweiten Platz erringen und sie schien den Kurs in Flemington durchaus zu mögen, weshalb sie gleich ihre nächsten drei Rennen in Flemington blieb – was sich auch gleich in ihrem nächsten Rennen in Februar bezahlt machte!
Nach der kleinen dreimonatigen Sommerpause machte sie sich im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes auf zu ihrem zweiten Gruppe 1 Sieg nach dem Sieg im Galaxy Sunshine Plate gut ein Jahr zuvor. Über die noch einmal kürzere Distanz von nur 1000m konnte In Her Time sich einen denkbar knappen Sieg gegen den hart kämpfenden Osborne Bulls sichern, der Konkurrent unterlag aber nur mit einer Nase im Foto Finish, und der Schritt zurück auf die 1200m im Gruppe 1 Seppelt Newmarket  Handicap war dann auch wieder etwas zu viel für In Her Time – die Konkurrent war allerdings auch wieder recht stark besetzt und dieses Mal setzte Osborne Bulls seinen Schlusssprint deutlich besser und lies In Her Time weit hinter sich, musste sich aber immer noch Sunlight geschlagen geben.
In Her Time legte danach eine lange Pause ein und kam erst im Oktober 2019, nach gut sechs Monaten, wieder zurück auf die Rennstrecke – ausgerechnet im The Everest auf Gruppe 1 Ebene. Das Rennen war natürlich noch viel zu viel für In Her Time, die zu Recht als Außenseiterin gehandelt wurde – hier aber auf einen ihrer Lieblingskurse zurück kehrt und als Außenseiterin durchaus interessant ist.
Loving Gaby: Die I Am Invincible Tochter hat ihre Karriere erst in diesem Jahr in Caulfield begonnen und gewann sogleich das Gruppe 3 Chairman’s Stakes  in Caulfield gegen gleichaltrige Konkrrentinnen, und das mit einer halben Länge Vorsprung. Der sehr solide Einstand wurde in dem Gruppe 1 Blue Diamond Stakes im gleichen Monat ein wenig eingetrübt, als es Loving Gabey nicht gelang, ihrem Ruf als Co Favoritin gerecht zu werden und musste sich mit gut zwei Längen Rückstand auf einem sechsten Platz ins Ziel einfinden. Das Rennen war ein Lernstück für Loving Gaby, die im nachfolgenden Longines Golden Slipper nur noch als Außenseiterin geführt wurde.
Lovng Gaby hielt sich wie im Blue Diamond Stakes wacker und konnte sich erneut mit gut zwei Längen Rückstand ins Ziel kämpfen, was ihr dieses Mal aber einen guten vierten Platz einbrachte, deutlich näher am Blue Diamond Stakes Sieger Lyre dran, die nur knapp unter einer halben Länge vor ihr durchs Ziel lief.
Die Leistung konnte sich sehen lassen und einen Monat später legte sie im Inglis Sires Plate noch einmal nach, als sie die Siegerin des Gruppe 1 Golden Slipper Kiamichi schlagen konnte und nur knapp unter einer halben Länge hinter der Siegerin Microphone ins Ziel einlief. Die vorderen Plätze wechselten in den letzten Gruppe 1 Rennen fröhlich durch, und Sieger des einen Rennens mussten sich beim nächsten Rennen auf den hinteren Plätzen einreihen, nur Loving Gaby hielt sich ziemlich stabil an der Front und auch im Gruppe 1 Moet & Chandon Stakes über die Meile nur drei Wochen später hielt sich Loving Gaby mit einem klaren zweiten Platz hervorragend, war aber wieder nicht in Schlagreichweite der Siegerin. Trotzdem, vier gute Platzierungen in den wichtigsten Rennen des Herbstes für die Dreijährigen waren eine hervorragende Bilanz und die Winterpause bis zum September nutzte sie, um ihren Laufstil weiter zu verfeinern und beim Saisondebüt im Gruppe 3 Scarborough Stakes konnte Loving Gaby einen weiteren Gruppe 3 Sieg feiern, indem sie 100m vor dem Ziel auf die Front Runner aufschloss und noch deutlich mehr Energie hatte als ihre Widersacher.
Mit dieser Leistung im Rücken war der Sieg im Thoroughbred Club Stakes auf Gruppe 3 Ebene einen Monat später eigentlich nur Formsache, allerdings scheiterte Loving Gaby überraschend deutlich an California Zimbol, die sich mit starkem Schlusssprint und taktisch klugen Lauf mit über zwei Längen von Loving Gaby absetzten konnte, die auf den letzten 300m einfach nicht mithalten konnte.
Dann aber kam der Befreiungsschlag im Gruppe 1 Manikato Stakes gegen die ältere Konkurrenz. Craig Williams navigierte die Stute beim Einbiegen in die Zielgerade geschickt ins Freie und schickte sie in den Schlusssprint, bei dem sie die Führende Anaheed locker einkassierte und die anstürmende Vital Silver auf Abstand hielt. Das war eine extrem starke Leistung, die sie heute aber auf unbekanntem Kurs gegen stärkere Konkurrenz bestätigen müsste.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und versuchte sich danach wieder einmal am Cramer Moir Stakes – letztes Jahr war Nature Strip dort klarer Favoritin, scheiterte allerdings deutlich und trat 2019 an, um Vergangenes vergessen zu machen – und das konnte Sie! Nature Strip sicherte sich die Führung in dem Rennen und führte das Feld in die Schlussgerade, auch wenn sie sich mit ihrem Tempowechsel zunächst nicht absetzten konnte. Dann aber verloren die, die mit ihr an der Führung gekämpft hatten an Kraft und es waren die Schlusssprinter rund um Sunlight, die Nature Strip noch gefährlich werden konnten – aber die Ziellinie kam rechtzeitig und Nature Strip feiert den zweiten Gruppe 1 Sieg!

Im Everest galt sie trotzdem als Außenseiterin, auch weil die Distanz gut 200m länger war und Nature Strip schon zuvor nur knapp die 1000m durchhalten konnte, und das gegen etwas leichtere Konkurrenz als in dem prestigeträchtigen Gruppe 1 Rennen – in dem Nature Strip durch einen hervorragenden Lauf immerhineinen vierten Platz erringen konnte, 1.3 Längen hinter dem hervorragend gelaufenen Dreijährigen Yes Yes Yes, der mit einem beeindruckenden Sprint zum Ziel noch Santa Ana Lane einsammeln konnte, der das Feld angeführt hatte.

Santa Ana Lane: Der Lope De Vega Sohn wird von Lee & Anthony Freedman trainiert und konnte schon einige Male in seiner Karriere illustre und höher gehandelte Konkurrent überraschend schlagen. Zudem ist er schon international erfahren und hat im Gruppe 1 Aquis Smith Plate im April 2109 den besten Lauf seiner Karriere bisher gezeigt.

Dabei begann seine Karriere schon im  Jahr 2015  und das gleich mit drei Siegen in vier Rennen, wobei er einen Gruppe 3 Sieg im Ladbrokes Zeditave Stakes feiern konnte, und damit seinen ersten Gruppensieg schon sehr früh in seiner Karriere hatte feiern können.

Santa Ana Lane hatte danach allerdings eine recht lange Durststrecke, die sich nicht nur auf die folgenden Listed Rennen, sondern auch eine ganze Reihe von Handicaps ausgedehnt hatte. Im Mai 2017 gewann er dann endlich seinen nächsten Sieg feiern können, auch wenn es „nur“ im Xxxx Gold Wagga Town Plate war. Der Start auf dem Provinzkurs tat Santa Ana Lane aber gut und die Konkurrenz war mit Missrock und Black Heart sehr sehr gut besetzt und der Sieg zählte trotz des etwas exotischen Kurses für viel, Danach ging es wieder abwärts mit Form wie Niveau und es gab erneut wenig zu Feiern im Bruce Gadsden wie dem Lister Regal Roller Stakes, auch wenn gerade im letzten Rennen Vega Magic und Brave Smash eine mehr als solide Konkurrenz waren – und das Rennen auch wie erwartet unter sich ausmachten.

Brave Smash war auch der Favorit des Strathmore Community Bendigo Bank Stakes einen Monat später und gewann das Rennen mit knappen Vorsprung gegen El Divino, aber auch Santa Ana Lane kam dieses Mal deutlich näher an den Sieger heran.

Nun wurde Santa Ana Lane allerdings schon mehrfach von den Favoriten in die Schranken gewiesen und es erschien er unwahrscheinlich, dass er im Gruppe 1 Sir Rupert Clarke Stakes gegen Scales Of Justice order Theanswermyfriend hätte bestehen können. aber genau das schaffte Santa Ana Lane. Später Sprint, etwas langsam in Gang gekommen, dann aber den Front Runner Mr Sneaky geblitzt und fast mit einer Länge Vorsprung gewonnen.

Dementsprechend traute man ihm zwei Monate später in Ascot im Winterbottom Stakes deutlich mehr zu als der sechste Platz, allerdings war es doch auch ein schweres Rennens und alles andere als einfach, weder von der Taktik noch von den Umständen her, denn das Feld war dicht besetzt und Santa Ana Lane wurde praktisch überrannt. Das war der letzte Start im Jahr 2017 und sie kehrte erst im April in Caulfield wieder zurück zur Renntrecke, wobei er sich beim zweiten Rennen in der neuen Saison im Mckay Stakes schon auf den dritten Rang verbessern konnte. Das Rennen war durchaus gut besetzt, und Santa Ana Lane war als klarer Außenseiter gestartet, zeigte aber deutlich bessere Form als gedacht und setzte nur zwei Wochen später seine Formkurve im Darley Goodwood weiter fort. Das Rennen war klar das härteste, welches er im letzten halben Jahr absolviert hat, konnte aber einen Schock landen und gewann mit über 1.2 Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes

Santa Ana Lane fand innen spät im Rennen einen Durchgang an der Innenseite und dann beschleunigte er immens, um trotz hohen Gewichts ie Führenden noch zu überhilen und das Rennen für sich zu entscheiden. Auch die Plätze 2-4 wurden von Außenseitern wie Missrock oder I’ll Have A Bit besetzt, aber ein Gruppe 1 Sieg ist ein Gruppe 1 Sieg und ein Sieg im Darley Goodwood ist ein Sieg in einem der härtesten Rennen der australischen Saison. Zudem legte Santa Ana Lane mit einem Sieg im Stradbroke einen Monat später noch einmal nach und schlug dieses Mal erneut souverän Super Cash und Champagne Cuddles

Wieder war er ideal auf der Innenbahn platziert und beschleunigte hervorragend aus der Mitte der Bahn heraus und lies dem Rest des Feldes keine Chance. Nach zwei Siegen in einigen der schwersten Gruppe 1 Rennen des Landes gönnte sich Santa Ana Lane eine Pause von drei Monten, um in Caulfield im September im Gruppe 3 Sambor Heath sein Debüt zu feiern. Die neue Saison lief noch nicht so richtig, aber Santa Ana Lane zeigte Hinweise auf die Form aus dem letzten Jahr und lief gegen Ball Of Muslce und Voodoo Lad ein gutes Rennen, auch wenn es nicht zum Sieg reichte.
Spright

Die Form von Santa Ana Lane hat nach Siegen im Premiere Stakes und dem VRC Sprint Classic im Seppelt Newmarket Handicap einen ziemlichen Dämpfer bekommen, betrachtet man diese Niederlage allerdings etwas näher, kann man argumentieren, dass sein Gewicht zu hoch war um mit den anderen Sprintern noch mitzuhalten. Santa Ana Lane hatte sich im Mittelfeld positioniert und hatte aus diesem heraus zum Schlusssprint angesetzt, hatte aber mit dem hohen Gewicht nicht genug Zug um an die Führenden heran zu kommen und musste sich im Endeffekt mit einem fünften Platz zufrieden geben, nicht weit hinter den entsprechenden Siegern. Er hatte es allerdings schon geschafft das Stradbroke Handicap im Jahr 2018 auf schwerem Boden zu gewinnen und konnte dann im Gruppe 1 Aquis Smith Plate wieder voll aufspielen und locker mit fast vier Längen Vorsprung gewinnen. Keiner hatte eine Chance ihn einzuholen und Santa Ana Lane bewies über die 1200m, dass er zu den besten Startern in Australien gehört.

Nun genaugenommen ist er 2018/2019 der beste Sprinter des Jahres, und den Preis gibt es nicht umsonst!

Nach solch einem Triumph machte Santa Ana Lane zum ersten Mal den Weg nach Hong Kong, wo er im Gruppe 1 The Chairman’s Sprint Prize  auflief, der mit gut 16 Millionen HKD dotiert ist und die besten Starter aus Asien anlockt – was es zu einem extrem harten Rennen macht, in dem Santa Ana Lane zusammen mit Beat The Clock als Favorit auflief. Das Rennen war allerdings dann am Ende doch zu stark besetzt und Santa Ana Lane musste sich klar geschlagen geben, was aber nach der längeren Winterpause bis zum Giglai Stakes in Flemington im Oktober vergessen war. Ein Sprinter des Jahres würde sich schließlich sicher erholen können, und das erste Rennen nach der längeren Pause war durchaus gelungen.

Zwar gelang es Sunlight noch mit einem starken Schlusssprint Santa Ana Lane auf Abstand zu halten, der holte aber den zweiten Platz und starte in das stark besetzte The Everest als Favorit.

Am Ende fehlte nicht viel und Santa Ana Lane hätte fast den Sieg gegen Yes Yes Yes errungen, führte er doch das Feld über die Distanz und Mark Zahra timte den Schlusssprint ideal, konnte aber nicht verhindern das der leichte Yes Yes Yes am Ende in der Mitte der Bahn seinen Schlusssprint ansetzten und an ihm vorbeiziehen konnte. Heute ist aber seine Chance wieder auf die Siegerstraße zurück zu kommen!

Tipps zum Pferd: Champion Sprinter in Australien im Jahr 2019 und in Bestform kaum zu schlagen, kam allerdings in den letzten Jahren nach einer längeren Pause nie in Bestform zurück und wird heute im Duell mit Sunlight eventuell den kürzeren ziehen, auch wenn das Rennen heute ansonsten sehr leicht besetzt ist,


27.09.2019 – Moonee Valley – Cramer Moir Stakes – Pick: Nature Strip

Pferderennen in Australien

13:30 Cramer Moir Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.000 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich
Sunlight und Nature Strip trafen bei ihren jeweiligem Saisondebüt aufeinander, als sie im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes starteten. Das Rennen war allerdings schon seit 2017 das Paraderennen von Redzel, der sich auch in diesem Jahr dort absolut keine Blöße gab und die beiden heutigen Konkurrenten souverän auf die Bretter, die heute bei ihrem zweiten Rennen sicher einen komplett anderen Eindruck machen werden. Nature Strip ist

Sunlight: Der Zoustar Sohn hat sich seit seinem Debüt im Jahr 2017 gleich mehrmals eine beeindruckende Serie von Siegen aneinandergereicht und es gibt nur sehr wenige totale Flops in seiner Karriere bisher. So gewann er sein erstes Listed Rennen bereist im Januar 2018 und legte nach dem Sieg im Magic Millions Classic nur einen Monat später den nächsten Sieg im Gruppe 2 Silver Slipper Stakes nach. Auf dem Weg zum Golden Slipper lies er dann noch einen Sieg im Gruppe 3 Canadian Stakes folgen, beim eigentlichen Ziel der ersten Kampagne, dem Golden Slipper Plate im Märt wurde er dann auf der Zielgeraden aber von Estjaab und Ohood abgehängt, was an sich aber auch keine schlechte Leistung wenn man bedenkt wer alles in diesem Rennen aufgelaufen war.

Er kam dann im Juli 2018 zurück auf die Rennstrecke und ergatterte einen zweiten Platz im Lighning Stakes bevor er mit dem Gruppe 3 Winslow Stakes und dem Thoroughbred Club Stakes wieder zwei beeindruckende Siege feiern konnte. Danach ging es in das Manikato Stakes, ein Spintrennen über 1200m welches sich jedes Jahr durch ein extrem starkes Starterfeld auszeichnet, welches sowohl von Dreijärhigen als auch älteren Pferden besucht wird, und welches mit gut einer Millionen Dollar den Siegern neben Prestige auch ein nettes Taschengeld einbringt.

Im Gruppe 1  Manikato Stakes wurde er dann allerdings doch noch etwas deklassiert und konnte nicht an die besten wie Kementari oder Brave Smash heranreichen – jedenfalls noch nicht, denn nur kurze Zeit darauf im im Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes konnte Sunlight dann endlich den verdienten Gruppe 1 Sieg feiern. Das Rennen fand nur knapp eine Woche später statt und sowohl die Distanz als auch der Untergrund war ähnlich wie zuvor im Manikato Stakes, nur dieses Mal war der Kurs in Flemington das Ziel gewesen, und die Dreijähigen waren wieder unter sich. Kein Wunder also, warum Sunlight dieses Mal deutlich bessere Chancen ausgerechnet wurden und Sunlight am Ende auch die Nase vorn hatte – sprichwörtlich, aber für den Gruppe 1 Sieg hatte es trotzdem gereicht, und das Jahr wurde im November 2018 erfolgreich mit dem ersten Gruppe 1 Sieg von Sunlight  abgeschlossen.

Danach ging es erneut in eine längere Pause bis zum Februar 2019, wo er im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes als erstes auflief, welches er mit einem knappen dritten Platz hinter In Her Time und Osborne Bulls abschließen konnte. Die kurze Pause hatte also nichts an der Form von Sunlight geändert und in dem 1000m Rennen konnte er recht gut an der Front mithalten, auch wenn In Her Time 150m vor dem Ziel die Führung übernahm und Osborne Bulls noch spät heran geflogen kam und Sunlight auch noch kassierte.

Auch im Seppelt Newmarket Handicap knapp einen Monat später traf Sunlight erneut auf Osborne Bulls und In Her Time, dieses Mal gab es allerdings einen anderen Ausgang, was auch dem sehr niedrigen Handicap von Sunlight in diesem Rennen lag. Zwar startete er als Außenseiter, konnte sich aber wieder an der Front etablieren und mit seinem leichten Gewicht dem großen Feld den Takt vorgeben, was für Sunlight den Vorteil hatte, dass er nicht wie etwa In Her Time praktisch im Verkehr stecken blieb. Osborne Bulls fand seine Lücke wie im letzten Rennen und sprintete kurz vor der Ziellinie heran, konnte aber Sunlight auch nicht mehr fangen der aus seinen fast 6 Kilo weniger volles Kapital schlug

https://www.youtube.com/watch?v=UNmRiVP6kRc

Damit schoss das Handicap Rating endgültig in die Höhe und Sunlight ging lieber in das Altersgewichtsrennen William Reid Stakes, ebenfalls ein Gruppe 1 Rennen, dieses Mal über 1200m auf gut bis weichem Untergrund – und Sunlight konnte seinem Favoritenruf wieder mehr als gerecht werden. Er sparte durch sein noch junges Alter von vier Jahren einiges an Gewicht, hatte aber auch leichtes Spiel an der Front und konnte sich einige Längen von der Konkurrenz absetzten, einen Vorsprung, den die anderen Konkurrenten bis zum Ziel nicht mehr aufholen konnten

Zwei spitzenmäßige Läufe auf gut bis weichem Untergrund machten ihm auf dem Papier auch zum echten Konkurrenten für Santa Ana Lane im Aquis Smith Plate, allerdings war in dem Gruppe 1 Rennen nichts für ihn zu holen, schließlich geriet er schon früh unter Druck an der Front und konnte sich nicht wie im letzten Rennen bequem einen Vorsprung erarbeiten, stattdessen war es Santa Ana Lane der sich locker absetzen konnte und ungefährdet mit fast vier Längen Vorsprung vom Rest des Feldes absetzten konnte und sich für den Rest des Jahres empfehlen konnte. Sunlight hielt sich im Pulk der Verfolger und hatte das Glück sich noch auf einem dritten Platz ins Ziel zu retten.

Heute muss er nach einer langen Pause beweisen, dass seine Form in den mehrere Monaten Müßiggang nicht gelitten hat. Das allerdings ist etwas fraglich, denn Sunlight ist nach einer längeren Pause nicht immer in Topform zurück gekehrt, und das war auch dieses Jahr so Gruppe 3 Forum Concorde Stakes auch nicht das Paraderennen von Sunlight. Heute wird das schon ganz anders aussehen, schließlich war er im Forum Concorde Stakes nur eine Länge hinter Nature Strip ins Ziel eingelaufen.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die im Gruppe 3 Forum Concorde Stakes beendet wurde, dem Paraderennen von Redzel, der das Rennen nunmehr zum vierten Mal hintereinander gewinnen konnte.

Nature Strip lief bei jenem Rennen eine Länge vor Sunlight ins Ziel und wird hier sicher stärker auflaufen können – letztes Jahr war Nature Strip hier klarer Favoritin, scheiterte allerdings dabei deutlich. Trotzdem dürfte er heute gute Chancen auf den Sieg haben, hat er doch ein deutlich leichteres Feld gegen sich und er kann die Schmach aus dem letzten Jahr wieder gut machen.


07.09.2019 – Randwick – Forum Concorde Stakes – Pick: Redzel

Pferderennen in Australien

07:10 Forum Concorde Stakes – Gruppe 3

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Für 4jährige und ältere Pferde  |   Distanz: 1.000 m  |  Preisgeld: 160.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Sunlight: Der Zoustar Sohn hat sich seit seinem Debüt im Jahr 2017 gleich mehrmals eine beeindruckende Serie von Siegen aneinandergereicht und es gibt nur sehr wenige totale Flops in seiner Karriere bisher. So gewann er sein erstes Listed Rennen bereist im Januar 2018 und legte nach dem Sieg im Magic Millions Classic nur einen Monat später den nächsten Sieg im Gruppe 2 Silver Slipper Stakes nach. Auf dem Weg zum Golden Slipper lies er dann noch einen Sieg im Gruppe 3 Canadian Stakes folgen, beim eigentlichen Ziel der ersten Kampagne, dem Golden Slipper Plate im Märt wurde er dann auf der Zielgeraden aber von Estjaab und Ohood abgehängt, was an sich aber auch keine schlechte Leistung wenn man bedenkt wer alles in diesem Rennen aufgelaufen war.

Er kam dann im Juli 2018 zurück auf die Rennstrecke und ergatterte einen zweiten Platz im Lighning Stakes bevor er mit dem Gruppe 3 Winslow Stakes und dem Thoroughbred Club Stakes wieder zwei beeindruckende Siege feiern konnte. Danach ging es in das Manikato Stakes, ein Spintrennen über 1200m welches sich jedes Jahr durch ein extrem starkes Starterfeld auszeichnet, welches sowohl von Dreijärhigen als auch älteren Pferden besucht wird, und welches mit gut einer Millionen Dollar den Siegern neben Prestige auch ein nettes Taschengeld einbringt.

Im Gruppe 1  Manikato Stakes wurde er dann allerdings doch noch etwas deklassiert und konnte nicht an die besten wie Kementari oder Brave Smash heranreichen – jedenfalls noch nicht, denn nur kurze Zeit darauf im im Gruppe 1 Coolmore Stud Stakes konnte Sunlight dann endlich den verdienten Gruppe 1 Sieg feiern. Das Rennen fand nur knapp eine Woche später statt und sowohl die Distanz als auch der Untergrund war ähnlich wie zuvor im Manikato Stakes, nur dieses Mal war der Kurs in Flemington das Ziel gewesen, und die Dreijähigen waren wieder unter sich. Kein Wunder also, warum Sunlight dieses Mal deutlich bessere Chancen ausgerechnet wurden und Sunlight am Ende auch die Nase vorn hatte – sprichwörtlich, aber für den Gruppe 1 Sieg hatte es trotzdem gereicht, und das Jahr wurde im November 2018 erfolgreich mit dem ersten Gruppe 1 Sieg von Sunlight  abgeschlossen.

Danach ging es erneut in eine längere Pause bis zum Februar 2019, wo er im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes als erstes auflief, welches er mit einem knappen dritten Platz hinter In Her Time und Osborne Bulls abschließen konnte. Die kurze Pause hatte also nichts an der Form von Sunlight geändert und in dem 1000m Rennen konnte er recht gut an der Front mithalten, auch wenn In Her Time 150m vor dem Ziel die Führung übernahm und Osborne Bulls noch spät heran geflogen kam und Sunlight auch noch kassierte.

Auch im Seppelt Newmarket Handicap knapp einen Monat später traf Sunlight erneut auf Osborne Bulls und In Her Time, dieses Mal gab es allerdings einen anderen Ausgang, was auch dem sehr niedrigen Handicap von Sunlight in diesem Rennen lag. Zwar startete er als Außenseiter, konnte sich aber wieder an der Front etablieren und mit seinem leichten Gewicht dem großen Feld den Takt vorgeben, was für Sunlight den Vorteil hatte, dass er nicht wie etwa In Her Time praktisch im Verkehr stecken blieb. Osborne Bulls fand seine Lücke wie im letzten Rennen und sprintete kurz vor der Ziellinie heran, konnte aber Sunlight auch nicht mehr fangen der aus seinen fast 6 Kilo weniger volles Kapital schlug

https://www.youtube.com/watch?v=UNmRiVP6kRc

Damit schoss das Handicap Rating endgültig in die Höhe und Sunlight ging lieber in das Altersgewichtsrennen William Reid Stakes, ebenfalls ein Gruppe 1 Rennen, dieses Mal über 1200m auf gut bis weichem Untergrund – und Sunlight konnte seinem Favoritenruf wieder mehr als gerecht werden. Er sparte durch sein noch junges Alter von vier Jahren einiges an Gewicht, hatte aber auch leichtes Spiel an der Front und konnte sich einige Längen von der Konkurrenz absetzten, einen Vorsprung, den die anderen Konkurrenten bis zum Ziel nicht mehr aufholen konnten

Zwei spitzenmäßige Läufe auf gut bis weichem Untergrund machten ihm auf dem Papier auch zum echten Konkurrenten für Santa Ana Lane im Aquis Smith Plate, allerdings war in dem Gruppe 1 Rennen nichts für ihn zu holen, schließlich geriet er schon früh unter Druck an der Front und konnte sich nicht wie im letzten Rennen bequem einen Vorsprung erarbeiten, stattdessen war es Santa Ana Lane der sich locker absetzen konnte und ungefährdet mit fast vier Längen Vorsprung vom Rest des Feldes absetzten konnte und sich für den Rest des Jahres empfehlen konnte. Sunlight hielt sich im Pulk der Verfolger und hatte das Glück sich noch auf einem dritten Platz ins Ziel zu retten.

Heute muss er nach einer langen Pause beweisen, dass seine Form in den mehrere Monaten Müßiggang nicht gelitten hat. Das allerdings ist etwas fraglich, denn Sunlight ist nach einer längeren Pause nicht immer in Topform zurück gekehrt.

Andere haben bessere Chancen.

 

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Im Canterburry Stakes danach fühlte sich Pierata augenscheinlich von Anfang an nicht wirklich wohl, fiel er doch schnell hinter dem Feld zurück und verlor zwischenzeitlich sogar den Anschluss an das Feld. Zu allem Überfluss kam er auch noch weit in die letzte Kurve und verlor so noch weiteren Boden auf die Führenden, konnte unter den Anstrengungen seines Jockeys dann aber doch noch einige Platzierungen gut machen und hatte den schnellsten Abschnitte auf der Zielgeraden -war aber nie gefährlich für die Sieger.

Er ergatterte im Galaxy Cup auf schwerem Boden einen weiteren sehr guten Platz und hätte aus dieser Platzierung auch gut und gerne einen Sieg machen können. So kam er zwar auf die Zielgerade recht weit außen bzw. in der Mitte der Bahn hineingeschwungen und hatte gut 7 Längen auf den Sieger gut zu machen, flog aber heran und verpasste den Sieg am Ende nur mit knapp einem Nacken. Der Schlusssprint auf dem schweren Boden war extrem beeindruckend gewesen und man hoffte, dass er nur zwei Wochen später in Randwick im Aquis Smith Plate den selben Trick noch einmal wiederholen könnte, allerdings war hier Santa Ana Lane zu schnell an der Front und lies alle Versuche der Schlusssprinter an sie heranzukommen unbeeindruckt  an sich abperlen.

Gegen etwas leichtere Konkurrenz gelang ihr im Schweppes Stakes dann auf Gruppe 2 Ebene ein Sieg, auch wenn Osborne Bulls, der auch schon beim Randwick im Aquis Smith Plate einen zweiten Platz hatte erreichen können, ihm dicht im Nacken. Der knappe zweite Platz im Randwick im Aquis Smith Plate hatte Osborne Bulls zum Favoriten des Schweppes All Aged Stakes gemacht, allerdings hatte Pierata mit seinem Sprint von dem vorderen Teil des Feldes vor der Ziellinie leichtes Spiel und musste sich auf den letzten 20m nicht mehr verausgaben, um den lockeren 0,4 Längen Sieg nach Hause zu bringen.

Pierata hatte damit seit April Pause und es wird spannend werden, ob er hier in seiner besten Form wiederkommen wird oder ob er schwächelt, aber wenn er in Topform ist, wird es ein extrem spannendes Rennen werden!

 

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

Redzel Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder einen sehr guten Lauf ein, machte um die meisten wichtigen Gruppenrennen aber einen weiten Bogen. Dabei konnte er neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg. Kein Wunder, dass der von Peter & Paul Snowden trainierte Hengst sich dann an die Gruppenrennen heranwagen dürfte und im März 2017 dann im Gruppe 2 Hyland Race starten dürfte, aber erst nach erfolgter Sommerpause.

Bei seinem erwähnten Saisondebüt im März 2017 verlor er nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m, lies aber nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danach bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die gleichbleibende Distanz auf dem Track in Flemington im Darley Classic hatte Redzel etwas mehr zu tun, gewann am Ende aber auch souverän. Er führte das Feld wie gewohnt an, setzte sich ab und hielt die Verfolger mit einer weiteren schnellen Zeit auf Abstand.

Wenn Redzel sich an der Front etablieren kann ist er fast unschlagbar, im Black Caviar Lightning Stakes hatte er allerdings einen recht langsamen Start und Super Too übernahm die Führung, setzte das Tempo und lies Redzel hart arbeiten, um auf dem letzten Drittel die Führung zu übernehmen. Redkirk Warrior war zu diesem Zeitpunkt noch weit hinten im Feld und es sah nach einem lockeren Sieg für Redzel aus, dann kam Redkirk Warrior aber in Gang und flog am Feld vorbei, um sich mit einem Nacken noch vor Redzel ins Ziel zu schieben. Wenn Kerrin McEvoy den Angriff hätte kommen sehen, hätte er wohl noch mehr aus Redzel herausholen können, aber so war es Regan Bayliss, der seinen Redkirk Warrior zu Höchstleistungen antreiben konnte.

Das war die erste Niederlage von Redzel nach sechs Siegen auf höchster Ebene, beim zweiten Start in der Saison im Challenge Stakes setzte sich Redzel aber locker gegen Jungle Edge und Super Too durch, mit English weiter hinten im Feld

Redzel konnte sich genug Zeit lassen nachdem Super Too ein recht massives Tempo vorgelegt hatte und beendete das Rennen letztendlich mit einem neuen Kursrekord

Redzel gewann im Jahr zuvor über die selbe Distanz wie im T J Smith Stakes das Darley Classic und die allgemeine Erwartung war, dass er das Feld mit einem starken Lauf von der Front zusetzen wird. Lange sah es auch danach aus, als ob wieder alles nach Plan laufen würde, denn mit einem schnellen Tempowechsel war Redzel dem Rest des Feldes entflohen und hatte sich einige Längen Vorsprung erkämpft.

Dann aber kam Trapeze Artist an ihn heran und setzte sich fast mühelos von eigentlich klaren Favoriten ab. Der weiche Boden mag Redzel am Ende zu schaffen gemacht haben, aber dass Trapeze Artist derart leichtes Spiel hatte und gleichzeitig noch In Her Time herangeflogen kam, nachdem diese kurz zuvor keinen Raum für ihren Schlusssprint gefunden hatte, gab etwas Grund zur Sorge für den Lauf im Kirin Doomben 10,000 im Mai.

Der Boden war etwas besser, aber Redzel wurde in der letzten Kurve etwas weit in die Mitte der Bahn getragen und verlor einige wichtige Meter auf das Feld, welches ihm ohnehin dicht im Nacken saß

Trotzdem war das Rennen wie man sehen konnte eine gute Leistung vo Redzel, der damit in einem weiteren Sprint Rennen auf gutem Boden seine Form bewiesen hatte, auch wenn er mit knapp über einer halben Länge „nur“ einen vierten Platz erreichen konnte.

Nach langer Pause startete er im Gruppe 3 Concorde Stakes und lief dort gegen den aufstrebenden Invincible Star auf, der nach sehr langer Pause sein Debüt in jenem Rennen gab. So ganz fit war der Konkurrent bei seinem Saisondebüt noch nicht und Redzel gewann wie erwartet souverän mit einem starken späten Sprint gegen den führenden Invincible Star, den er kurz darauf im Gruppe 2Permiere Stakes wieder traf, aber es war das The Everest, welches Redzel wirklich im Blick hatte

Dort startete er dann im Oktober 2018, zusammen mit anderen wohl bekannten Namen wie Trapeze Artist, Le Romain, Santa Ana Lane oder In Her Time, die aber alle keine Chance gegen den Front Runner Lauf von Redzel hatten.

Redzel zog das Feld mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden schnell auseinander und gewann unangefochten. Der schwere Boden schien ihm absolut nichts auszumachen und er ging nach der Verteidigung seines Titels im The Everest natürlich als Favorit in das nachfolgende Vrc Sprint Classic im November, wo er allerdings nicht das Tempo vorgeben dürfte und damit eine schlechtere Ausgangsposition auf der Zielgeraden hatte. Redzel ist nicht so stark, wenn er das Feld oder auch nur einige andere Rennpferde vor sich überholen muss und musste sich damit im Vrc Sprint Classic auch mit einem fünften Platz zufrieden geben, auch wenn er an den Siegern dran bleiben konnte.

Im Gruppe 2 Hyland Stakes hatte sich Redzel den Sieg fest vorgenommen und auf dem Papier hatte er alles was er dafür brauchte: Einen oder mehrere Pacesetter, die ein schnelles Tempo vorgeben können, nur wenige Schlusssprinter, davon keiner der ihm wirklich das Wasser reichen können und soliden Untergrund. Allerdings schien er in seiner längeren Pause seit November vergessen zu haben wie wichtig es ist auf der Zielgeraden nicht zu weit in der Mitte der Bahn einzulaufen, so hatte nämlich der innen laufende Ball Of Muscle den entscheidenden Vorsprung herausholen können. Redzel fand zusammen mit Virdine noch den Anschluss an den Front Runner, scheiterte aber denkbar knapp mit einem kurzen Kopf an dem Front Runner.

Im Challenge Staakes auf gutem Untergrund lief ihm auf der Zielgeraden noch Ball Of Muscle davon, aber Redzel holte auf den Konkurrenten noch immens auf, kam aber einfach nicht mehr ganz an Ball Of Muscle vorbei und verpasste knapp den Sieg – und das obwohl er auch noch eine der vorderen Hufeisen verlor.

Danach ging es noch im selben Monat zum The Galaxy Plate, welches allerdings nicht nur auf schwerem Boden ausgetragen wurde, sondern Redzel auf der Zielgeraden auch noch dazu zwang, weit außen in die letzte Gerade zu gehen und damit mehr Boden gut machen zu müssen als es ihm lieb gewesen sein kann und im Aquis Smith Plate über 1200m fehlte im schlicht die Ausdauer um noch an den herausragenden Santa Ana Lane in diesem Rennen heranzukommen.

Er lief noch mal im Gruppe 2 Victory Stakes auf vor der Winterpause, wo er einen soliden zweiten Platz erreichen konnte, hat nun als Saisondebüt  das Gruppe 3 Forum Concorde Stakes im Blick, welches er schon die letzten zwei Jahre gewinnen konnte – auch 2019 sollte da keinen Unterschied machen!

Tipps zum Pferd: Gewann nun zwei The Everest, auch auf schwerem Boden. Er holte seine Siege alle in 1000-12000m Rennen und kommt heute aus einer längeren Pause zurück, was in der Vergangenheit aber nie ein Problem gewesen war

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad,

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Im Gruppe 1 Doomben Cup im Mai erwarteten ihn ähnliche Konditionen, allerdings gelang es ihm nicht das Feld von hinten aufzurollen und er musste sich am Ende mit einem vierten Platz gut eine Länge hinter dem Sieger The Bostonian begnügen und ging danach in die verdiente Winterpause – die heute beendet wird. Leicht wird es allerdings nicht, denn dies ist das Paraderennen von Redzel!


11.05.2019 – Doomben – Doomben 10,000 Cup – Pick: Nature Strip

Pferderennen in Australien

07:50 Doomben 10000 Cup– Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 800.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Doomben Cup ist wie jedes Jahr wieder stark besetzt, aber es scheint auf ein Duell zwischen dem Front Runner Nature Strip und dem späten Sprinter Osborne Bulls hinauszulaufen

Die Starter:

Champagne Cuddles: Die Not A. Single Doubt Tochter hat sich in Australien seit ihrem Start im Jahr 2016 eine beeindruckende Anzahl an Rennen und Preisgeldern zusammengesammelt. So konnte sie sich über 760.000$ an Preisgeld sichern, unter anderem mit Siegen in Rennen wie dem Gold Coast Guineas 2018 oder dem Gruppe 2 Yarraman Park Breeders Classic im Februar 2019.

Ihre Anzahl an Platzierungen ist dabei jedoch wesentlich beeindruckender und länger, etwa als sie 2017 im Gruppe 1 Flight Stakes und dem Gruppe 1 De Bortoli Golden Rose jeweils auf einem zweiten Platz einlief. 2018 kamen Platzierungen im Gruppe 2 Sheraco Stakes, dem Gruppe 2 Golden Stakes sowie dem Gruppe 1 Stradbroke oder dem Kingsford-Smith Cup dazu.

Im April 2019 startete sie im Gruppe 1  Aquis Smith Plate und holte dort einen vierten Platz heraus. Und auch wenn sie dort fast vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lange ins Ziel kam, war sie doch mit den anderen Verfolgern wie Osborne Bulls und Sunlight in einem Pack ins Ziel und untermauerte damit ihre gute Bilanz an Platzierungen. Und auch im Schweppes Stakes – über 1400m noch im selben Monat schaffte sie einen weiteren vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Pierate – es würde mich also hier nicht wundern, wenn sie auch hier wieder weit vorne mit dabei wäre und etwas Platzgeld abstauben würde.

Champagne Cuddles gehört selten zu den ganz großen Favoriten in den Rennen, hält sich aber meist sehr gut in ihren Rennen. Das war 2019  nach ihrem Sieg zunächst allerdings nicht mehr unbedingt der Fall, so unterlag sie im Millie Fox Stakes, dem Seppelt Wines Pace Stakes und dem Aquis Smith Plate Stakes teils deutlich, kam aber danach im April mit zwei vierten Plätzen im Schweppes Stakes und dem Aquis Smith Stakes wieder zurück zur alten Form. Alle Rennen waren sehr gut besetzt und Champagne Cuddles war nie weit weg von den Siegern.

Also kann man erwarten, dass sie hier in Australien früher oder später wieder auf dem Treppchen landen wird, der Sieg gegen die heutigen Konkurrenten scheint aber eine schwere Aufgabe zu sein.

Champagne Cuddles kann auf Distanzen von 1200-1600m gute Leistungen abrufen und kann sowohl auf weichem als auch auf schnellerem Boden laufen, was weiter für ihre Zuverlässigkeit spricht.

Manuel: Der Commands Sohn von Trainer Tony Mc Evoy hat sich schon seit 2015 Erfahrungen im Galoppsport sammeln können. 2015 ging es zunächst im Listed Rennen, dem Maribyrnong Trial Stakes, auf die Strecke und Manuel belegte in dem Rennen einen guten vierten Platz, was Hoffnungen auf die nächsten Rennen im Jahr 2016 machte. Mauel schaffte es im Schweppes Handicap in Morphetville einen zweiten Platz zu erreichen, konnte die Form aber im selben Monat im Hughes Chauffeured Limousines Handicap nicht noch einmal zeigen und lief auf einem fünften Platz ins Ziel ein, fast drei Längen hinter dem Sieger. So ging es den Rest des Jahres zunächst weiter, bis Manuel und sein Trainer die Nase voll hatten und sich ein recht einfaches Maidenrennen in Geelong suchten, um im November 2016 dann endlich seinen ersten Sieg feiern zu können.

Noch im selben Jahr startete Manuel dann mit frischen Selbstvertrauen im Inglis Sprint, welches immerhin mit 250.000$ fdotiert ist, als Co Favorit und kam wieder einmal auf einem ausbezahlten Platz ins Ziel, was eine durchaus gute Leistung gewesen war.

Das Jahr 2017 bestand für Manuel aus verschiedenen Rennen über die Distanzen von 1200m bis 1400m und daraus, dass er nach zunächst sehr enttäuschenden Teilnahmen an Black Type Rennen wie dem Lightning Stakes und dem Gruppe 3 Aurie’s Star Stakes sein Heil in wesentlich leichteren Handicaps suchte, die er dann erwartungsgemäß auch gewinnen konnte. Das war nicht viel, und nach dem Sieg im The Junction Handicap musste Manuel auf gleichem Niveau eine herbe Niederlage einstecken – und danach im Lavazza Short Black Handicap  sogar mit einem siebten Rang zurecht kommen.

Das Lavazza Short Black Handicap  sollte auch zunächst das letzte Rennen im Jahr 2017 sein und erst einige Monate später im April 2018 kam er auf die Rennstrecke in Morphetville zurück und dürfte da gegen leichtere Konkurrenz gleich noch einmal Selbstvertrauen tanken. Das allerdings war eine sehr knappe Geschichte und in der Heat 11 Autumn Series musste Manuel als Favorit schon wieder eine knappe Niederlage einstecken – nicht gerade, das, was man im Autumn Series Final im Mai gebrauchen konnte. Dabei startete Manuel dieses Mal nicht als Favorit, das war Set To Sparkle vorbehalten, aber dieses Mal war es Manuel, der dem Favoriten den Rang ablaufen konnte und sich in einem spannenden Finish durchsetzen konnte – und das Final für sich entschied.

Trotz des Erfolgs blieb Manuel bei den Handicaps und versuchte erst viele Rennen später im Kilmore Cup im November 2018 ein weiteres Black Type Rennen in Form des Kilmore Cup auf der gleichnahmigen Rennstrecke. Dabei war das Meilebnrennen ganz in der Hand von Mauel, der aus einem weit außen liegenden Stall starten musste, aber schnell seine Bahn im Rennen fand und sich gegen Torgersen durchsetzen konnte.

Das Rennen war der Auftakt für den zweiten Durchlauf in den Gruppenrennen für Manuel, welcher für Manuel im Gruppe 2 Mortimer Australia Stakes in Moonie Valley begann – das allerdings mit einem abgeschlagenen Platz hinten im Feld, was für den Außenseiter aber auch in Ordnung ging.

Dann kam der Start der alles verändern sollte im Gruppe 1 C.F. Orr Stakes, wo Manuel die Führung übernahm und das Feld über die Distanz bringen konnte. Eigentlich hätte der Außenseiter schön das Tempo für die anderen setzten sollen und dann irgendwann einbrechen und den Favoriten Platz machen sollten – aber Manuel dachte nicht einmal daran! Manuel beschleunigte auf der Zielgeraden noch einmal deutlich und hielt das Tempo sogar durch, bis er auf der Ziellinie selbst den spät anstürmenden Kementari noch hinter sich halten konnte

Wo Mauel diese Leistungssteigerung hernehmen konnte, ist ein Rätsel, aber der erste Gruppe 1 Erfolg war mit dieser Leistung mehr als verdient und auch im Gruppe 1  Yulong Futurity Stakes konnte Manuel mit seinem Fünften Platz nur knapp über einer Länge hinter der Siegerin Alizee eine gute Form zeigen.

Über 200m mehr Distanz war es im Gruppe2  Blamey Stakes dann allerdings wieder eine klare Sache und Manuel konnte seine Taktik  über die längere Distanz dieses Mal nicht durchziehen und musste am Ende klar zurückstecken, machte aber einen Monat später über die Sprintdistanzen über 1200m im Kingdom Stakes eine bessere Figur, als er hinter Siren’s Fury einen zweiten Platz errang.  Das Rennen war ein extrem harter Lauf und Manuel musste sich sehr anstrengen, um seine gewohnte Position an der Front zu finden , schließlich ist er nicht immer der Einzige, der sich gerne als Front Runner betätigen würde. Sein letztes Rennen war das Schweppes Stakes in Randwick, wo er erneut eine gute Leistung zeigte und 1.2 Längen hinter dem Sieger Pierata ins Ziel einlaufen konnte. Sein Reportoire an Taktiken ist noch recht eindimensional, aber ihm darf man vorne auch nicht zu viel Leine lassen.

Nature Strip: Der Nicconi Sohn von Chris Waller hat sich seit 2017 langsam noch oben gearbeitet, wobei er bereits nach seinem ersten Rennen eine Serie von drei Siegen in Folge präsentieren konnte. Danach wurde er immerhin noch einmal Zweite im Yulong Vobis Gold Dash in Caulfield im April 2018, bevor er es in sein erstes Gruppenrennen im Gruppe 2 Euclase Stakes in Morphetville, einem 1200m Rennen mit durchaus starker Besetzung. Nature Strip war nach seiner Erfolgsserie zuvor als Favorit gestartet, konnte aber „nur“ einen vierten Platz eine Länge hinter dem Sieger belegen, was aber eine durchaus gute Leistung war.

Das konnte Nature Strip im Great Ocean Road Handicap einen Monat später gleich wieder mit einem beeindruckenden Sieg unterstreichen, als er das Rennen mit fast fünf Längen  für sich entschied. Das Rennen war das Sprungbrett um im A.r. Creswick Series Final wieder auf Black Type Rennen Ebene zu starten – und zu gewinnen. Das 1200m Rennen war zwar nicht so stak besetzt wie die Gruppenrennen zuvor, aber Nature Strip lies sich nicht beirren und lieferte im Lightning Stakes noch im selben Monat den nächsten Sieg nach. Dieser Sieg war eine reine Demontage der Konkurrenz, die auf dem 1050m Distanz keine Chance hatte, an Nature Strip noch dran zu bleiben und den Favoriten mit sechs Längen hatte ziehen lassen müssen.

Der talentierte Sunlight gehörte zu den geschlagenen Konkurrenten  und Nature Strip machte sich zu höheren Ebenen, als er im Gruppe 2 Mittys Mcewen Stakes im September startete. Das Rennen ging Nature Strip erneut als Favorit an den Start ging, aber am Ende gegen Houtzen nur knapp bestehen konnte. Nature Strip bewies einmal mehr seinen Kampfgeist und behauptete seinen Vorsprung bis zur Zielinie, hatt emit dem Außenseiter aber mehr zu schaffen als erwartete worden wäre, vielleicht hat die lange Saison zu diesem Zeitpunkt ihre Spuren hinterlassen – schließlich kam er auch im Gruppe 1 Cramer Moir Stakes  im September nicht mehr rechtzeitig in Gang und musste sich am Ende mit einem achten Rang zufrieden geben. Deutlich abgeschlagen hinter den Siegern ging es für Nature Strip nach dieser Niederlage in eine kleine Pause, die im Februar beendet wurde – mit einem Sieg im Gruppe 2 Schweppes Rubiton Stakes über 1100m und Konkurrenten wie Jungle Edge oder Vodoo Lad.

Jungle Edge versuchte das Tempo zu setzen, aber Nature Strip klebte ihm an den Hufen und übernahm beim Einbiegen in die Zielgerade ab der 200m Marke das Feld übernahm und locker ins Ziel einreiten konnte. Das war der nächste lockere Erfolg von Nature Strip in einem Gruppenrennen, und es wurde so langsam Zeit, dass er auch auf der höchsten Ebene endlich Erfolg haben würde – dachten zumindest Punter und Buchmacher, und ließen ihn im Oakleigh Plate als Favorit auflaufen. Nature Strip kam allerdings nicht als Sieger, sondern erneut abgeschlagen als Zehnter ins Ziel.

Nature Strip schoss nach vorne und übernahm die Führung, aber 100m vor dem Ziel endete sein Lauf und er fiel Platz um Platz zurück, ohne eine Chance zu haben dem Rest noch zu folgen. Seinen Chancen tat aber auch der weiche Untergrund keinen Gefallen, im Gruppe 1 Galaxy Cup hingegen schaffte es Nature Strip dann endlich, seine Erfüllung zu erfüllen.

Nature Strip lief an der Front des Feldes und führte seine Konkurrenten in die Zielgerade und hatte bereits an der 200m Marke zwei Längen Vorsprung, die er allerdings auch voll ausnutzen musste, um am Ende gewinnen zu können.

Nature Strip wechselte das Tempo nach dem Einbiegen in die Zielgerade und holte noch einmal ein paar Meter mehr auf seine Verfolger heraus, was die späten Sprinter wie Pierata den Anschluss verlieren lies und am Ende dafür sorgte, dass Nature Strip immer noch ganz vorne war.

Heute hat er ein ähnlichen Szenario vor sich und könnte damit den nächsten großen Gruppe 1 Erfolg feiern.

Osborne Bulls: Der vierjärhige Wallach hat sich seit seinem dritten Platz im The Everest im Oktober gut im Gespräch gehalten und unter anderem das The Tab Stakes auf Gruppe2  Niveau im November über 1200m und guten Untergrund gewinnen können und danach – nach etwas Pause – einen hervorragenden zweiten Platz im Gruppe 1 Black Caviar Lightning Stakes erringen können. Dabei scheiterte er nur an seiner weiten Passage in die Zielgerade, die ihn wichtigen Boden kostetet und der Grund dafür war, dass er am Ende trotz beeindruckenden Schlusssprints nicht mehr ganz an In Her Time vorbei kam, sondern einen Nacken hinter dieser blieb.

Seinen Schlusssprint konnte er dann unter relativ leichtem Gewicht im Newmarket Handicap im März noch einmal üben, als er 150m vor dem Ziel noch irgendwo im Mittelfeld der Verfolger vor sich hindümpelte, dann aber irgendwoher die Initialzündung bekam und rasend schnell Boden gut machte. Wäre er früher aufgewacht, hätte er bereits da seinen ersten Gruppe 1 Sieg feiern können!

Der Untergrund im Gruppe 1 Seppelt Wines Pace war nicht besser und sein Gewicht dazu höher, aber Osborne Bulls startete trotzdem als Favorit in das Rennen und wieder kam Osborne Bulls spät in Gang, um den Sieg gegen Sunlight knapp zu verpassen

Ich hatte in dem Preview zum Wines Stakes schon geschrieben, dass mir die Quote auf Osborne Bulls viel zu niedrig ist um ihn empfehlen zu können, und die Niederlage hätte 50m vor dem Ziel noch viel deutlicher ausfallen können.

Im T J Smith Stakes konnte er dann Santa Ana Lane nichts entgegen setzen und der Konkurrent setzte sich locker mit 3 Längen von ihm ab und lies dem spät anlaufenden Osborne Bulls keine Chance.

Danach startete er im Gruppe 1 Schweppes starkes und hatte erneut das Problem, dass er dem Front Runner zu viel Leine ließ und bis zur Ziellinie nicht mehr an dem ebenfalls aufschließenden Pierata herankam. Pierata hatte in der Mitte der Bahn freies Feld und konnte vor Osborne Bulls das Feld aufrollen, der an der Innenbahn gefangen war und spät seine Lücke fand, aber als die beiden im offenen Feld waren, hatte der Konkurrent Osborne Bulls auch wieder fest im Griff. Osborne Bulls hat nun eine Riehe von beeindruckenden zweiten Plätzen aneinander gereiht, scheint aber nicht der härteste Kämpfer zu sein und gibt seinen Konkurrenten oft auf der Zielgerade zu viel Leine


Ein paar Gedanken zu den Rennen in Australien heute

Pferdewetten News

 McEwen Stakes

Für die Wetter unter euch, die die Form für den McEwen Stakes am Samstag im Valley näher betrachten, könnten zu dem Schluss kommen, dass die 1000-Meter für Shoals etwas zu kurz ausfallen könnte, aber sein Jockey Tim Clark ist sich da nicht so sicher, wie er kürzlich in einem Interview sagte:

„Sie ist noch nie auf 1000m gelaufen, so dass es wohl die Leute von außen sind, die ihre Meinung sagen- aber weil sie nie über diese Strecke gelaufen ist, gibt es keine Vorgeschichte, dass sie über 1000m nicht gewinnen kann“, sagte Clark.

„Sie hat vielleicht noch nie über 1000m gewonnen, aber ich denke, ihr bester Sieg war bei den Robert Sangster Stakes in Adelaide (1200m), wo sie absolut explosiv war. Es sollte eine harte Geschwindigkeit im McEwen Stakes geben, was wirklich zu ihr passt.

„Sie ist eine tolle Stute mit einer großartigen Bilanz, und alle Anzeichen sprechen dafür, dass sie gut aus der Winterpause wiedergekommen ist, und sie läuft nie schlecht in ihren Rennen.

„Ob die Konkurrenz auf 1000m ein bisschen zu scharf für sie sein werden, da bin ich mir nicht sicher.“

Jockey Tim Clark ritt Anthony Freedmans dreimaligen Gewinnerin der Gruppe I zu ihrem letzten Sieg imRobert Sangster Stakes, und war auch ihr Partner in einem Barrier-Trial Rennen  in Cranbourne über 800m letzten Monat, welches sie gewinnen konnte.

Clark wurde auch gebucht, um die Stute später im Jahr im $ 13m The Everest zu reiten, wo sie eine Chance von $ 17:1  auf Sportsbet hält.

„Ihre Entwicklung war wirklich gut, weil sie durchaus nur eine durchschnittliche Leistung in ihren Trainingsrennen und auf bei den Einheiten zu Hause sein kann“, sagte Clark.

Ein weiterer Starter, auf den man ein Auge werfen muss ist Shoals.

Shoals, eine Gewinnerin von sieben ihrer zehn Rennnen, geht in die Gruppe II McEwen Stakes mit einem hervorragenden aktuellen Rekord von drei Siegen aus vier Starts.

Shoals hat eine 5-ferChance auf Sportsbet in einem Markt  in dem die mit 1,50 $ favorisierte Nature Strip, die versuchen wird, das Interesse von einem der zwei verbleibenden Syndikate zu erhaschen, die noch einen Startplatz im Everest besitzen. Chancen hat sie, und wenn sie wirklich eine beeindruckende Leistung auf die Strecke bringt, könnten wir sie im Everest wiedersehen.

„Der ganze Druck wird auf dem Nature Strip liegen und alle Augen werden auf ihn gerichtet sein“, sagt Clark – und damit hat er wohl auch recht

 


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