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Palace Pier

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17.10.2020 – Ascot – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Palace Pier

Pferderennen in England

16:05 – Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

Für 3 Jährige und ältere Pferde | Distanz: 1609m | Preisgeld: 650.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: gras | Boden: Weich

Der Regen und die Strecke in Ascot scheinen nicht einfah zu sein, die Favoriten haben es schwer v- aber Palace Pier könnte dieses Trend vielleicht umdrehen!

Palace Pier: Der Kingman Sohn von Trainer John Godsen begann seine Karriere im August des letzten Jahres, konnte aber trotz der geringen Laufzeit seiner Karriere schon einige Aufmerksamkeit für sich generieren, was nicht zuletzt an seinem gelungenen Einstand im August 2019 lag, denn schon bei seinem ersten Rennen sorgte er für erstaunte Blicke.

Bei dem Maidenrennen in Sandown machte Palace Pier auf Anhieb eine sehr gute Figur und gewann das 7f Rennen auf gutem Untergrund mit Leichtigkeit mit über 3 Längen Vorsprung auf schnellem Boden. Er sah allerdings auch schon nach dem am weitesten entwickelten Pferd an jenem Tag aus, und verhielt sich auch so – schnell die Führung gesichert auf der Zielgerade und dann spielend leicht abgesetzt, kein Wunder also, dass beim nächsten Rennen klar als Favorit galt und das Klasse 4 Max Patel Wealth Manager Of Choice Novice Stakes in Sandown mit einem starken Lauf von der Front erneut müehlos gewann.

Dann ging es in die lange Winterpause, die durch die Corona Epidemie noch viel länger wurde, und erst im Juni 2020 beendet werden konnte. Dort startete er in einem Klasse 2 Handicap für die Dreijährigen, welches Palace Pier wieder als Favorit angehen dürfte, und in dem er – vielleicht auch auf Grund der langen Pause, welche er sicher für das Training genutzt hat – wieder in Bestform auflaufen konnte.

Dabei wurde Palace Pier am Anfang des Rennens zunächst von den Konkurrenten ein wenig abgehängt und lief dem Rest des Feldes am Anfang gut drei Längen hinterher, bis es ins letzte Furlong ging, wo Palace Pier an Geschwindigkeit zulegte und der gesammelten Konkurrenz am Ende mit über drei Längen davon sprintete.

Kein Wunder, dass das nächste Rennen dann (endlich) auf Gruppenebene ausgetragen wurde, das Ziel war das St James’s Palace Stakes auf Gruppe 1 Ebene, welches Teil der British Champions Series ist. Hier war also der erste wirkliche Test für Palace Pier, der das erste Mal seit seinem Debüt nicht mehr als Favorit auflief, sondern hinter Pinatubo und Wichita die dritte Geige spielen musste bei den Buchmachern.

Und fast sah es danach aus, als ob die Buchmacher Recht behalten könnten, denn Palace Pier kam nur sehr langsam in Gang und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, eine Position, die ihm normalerweise nicht so beliebt. 2f vor dem Ziel begann Palace Pier dann die Konkurrenz von hinten aufzurollen, 1 Furlong vor dem Ziel gab Frankie Dettorie dann das OK und trieb Palace Pier mit allen Mitteln der Kunst an, um ihm am Ende 11 Yards vor dem Ziel vor dem ebenfalls sehr stark auflaufenden Pinatubo zu bringen.

Die Leistung machte ihn auch gegen die wesentlich erfahrenere Konkurrenz im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois in deauvulle zum Favoriten – er bekam ein paar Kilo an Gewicht erlassen und auf Grund der immer noch vorherrschenden Corona Epidemi fanden sich auch nicht alle erhofften Konkurrenten auf dem Kurs ein, aebr die sich einfanden, hatten es in sich. Persian King, Circus Maximus, Alpine Star – alles Konkurrenten von solider Qualität, die sich nicht einfach geschlagen geben würden. Aber wieder konnte Palace Pier voll überzeugen. Er hielt sich im hinteren Bereich des Feldes, zog aber 3f vor dem Ziel das Tempo an und kam an die Front Runner heran. Circus Maximus hatte keine Chance bei dem folgenden Tempowechsel mitzugehen, lediglich Alpine Star schaffte es, die Verfolgung von Palace Pier aufzunehmen, hatte aber trotzdem keine Chance an ihn noch heran zu kommen, sondern musste sich damit begnügen, hinterher zu schauen. Das Rennen fand auf schwerem Boden statt, so dass ich für heute gute Vorzeichen – 1m auf gerader Strecke? Aber bitte, Palace Pier!

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in seiner ersten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy im Oktober 2018 auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen.

Im Gruppe 1 Juddmonte International bekam Circus Maximus starke Konkurrenz um die Führung, und Chrystal Ocean saß ihm über die gesamte Distanz im Genick . Circus Maximus führte das Feld noch in die Zielgerade, wurde dann aber zunehmend schwächer und Crystal Ocean übernahm die Führung von ihm und setzte sich ab, gefolgt vom späteren Sieger Japan, der sich mit Crystal Ocean ein bemerkenswertes Duell lieferte, welches nur mit einem Nacken Vorsprung am Ende entschieden wurde. Circus Maximus wurde auf den letzten Metern immer schwächer und verpasste es den Anschluss zu halten, was am Ende in einem durchaus enttäuschenden seibten Platz resultierte.

Der Schritt zurück auf die Meile im Prix du Moulin de Longchamp im September 2019 war definitiv der richtige Schritt für Circus Maximus, der auf dem gut bis weichen Untergrund in Frankreich nach dem letzten Lapsus wieder zur Form zurück fand.

Circus Maximums blieb an den Führenden das Rennen drüber dran und lies sich nicht abschütteln, allerdings galt das auch für die Konkurrenten, die sich im Zielsprint von Circus Maximus ebenfalls nicht abhängen lassen wollten. Circus Maximus musste kämpfen, um überhaupt an Line Of Duty vorbei zu kommen, als das geklappt hatte war aber der Favorit Romanised schon heran und überholte Circus Maximus zunächst noch einmal, der sich aber in einem sehr spannenden Duell langsam wieder zurück kämpfte und mit einer Nase beim Zieleinlauf vorne lag. Super Leistung, und super spannendes Duell für alle Fans!

Der nachfolgende Trip zum TVG Breeders‘ Cup Mile war da nicht ganz so spannend für Circus Maximus, der wieder den Start ein wenig verpatzte und dem Feld hinterherlief und mit seinem Schlusssprint keine Chance hatte, an die Führenden anknüpfen – und aufholen –  zu können.

Noch weniger spannend war allerdings die kommende Winterpause die wegen der Corona Epidemie scheinbar kein Ende nehmen wollte und erst im Juni im Queen Anne Stakes für Circus Maximus zu Ende ging. Der hatte über die sehr lange Pause aber augenscheinlich nichts an Form eingebüßt und setzte sich mit einem Starken Lauf nah an den Führenden wieder in einem sehr spannenden Duell knapp durch. Dieses mal war der Konkurrent, der einfach nicht weichen wollte Terebellum, der ebenfalls Prominent in dem Rennen platziert war und 1f vor dem Ziel die Führung sogar übernommen hatte. Dann allerdings kam auch Circus Maximus in Gang und kämpfte sich unter starken Druck seines Jockeys Ryan Moore mit einem Kopf Vorsprung über die Ziellinie. Wieder eine starke Leistung von Circus Maximus, die eine Menge Herz und Kampfgeist erforderte.

Auch beim letzten Start im Qatar Sussex Stakes in Goodwood lief Circus Maximus ein hervorragendes Rennen, dieses Mal versuchte er aber die Führung von Anfang an zu behaupten, was ihm aber leider nicht gelang, denn Nohaather kam von ganz hinten im Feld und sicherte sich ziemlich souverän die Führung auf den letzten Metern.

Den Besuch in Frankreich über 1m im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois hätte sich Circus Maximus eher sparen können, der schwere Boden auf dem 1 Meilen Kurs lag Circus Maximus so gar nicht, denn als es in den Schlusssprint ging, musste er Alpine Star und Palace Pier hinterherschauen, die sich beide einen Vorsprung von über 4 Längen gegenüber ihren Verfolgern sichern konnten!y

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus hat Herz. Wenn es zu einem engen Kampf um den Sieg kommt, kann er zum Teil beeindruckende Leistungen zeigen, ging aber gegen Palace Pier zueltzt deutlich unter.

The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich im letzten Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er bei seiner ersten Saison 2018 in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte.
Aber schon gegen Ende dieser ersten Saison gewann er noch zwei Handicaps in Frankreich, bevor er in die erste Winterpause und ins weiteres Training ging. In der Pause auf 2019 wurde  Teh Revenant dann auch kastriert, was wahrscheinlich auch der Grund war, warum sich The Revenant nun deutlich besser lenken ließ als in seiner ersten Saison
Jedenfalls kam er im März in Frankreich auf die Rennstrecke zurück, wo er den  Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und danach eine beeindruckende Siegesserie von 4 Rennen folgen lies. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in Frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein, und das mit Leichtigkeit gegen Konkurrenten wie Olmedo und Shaman, und diese Formgab ihm auch im Queen Elizabeth II Stakes eine Chance. Am Ende lief The Revenant auch auf dem geraden Kurs in Ascot beim Champions Day 2019 ein hervorragendes Rennen, bekam aber den Tag von einem Außenseiter in Form von King Of Change verdorben, der mit dieser Leistung auch gleich seine Karriere beendete und zu seinem Stall zurückkehrte.
Es folgte die lange, lange Pause bis zum erneuten Start im Qatar Prix Daniel Wildenstein, den The Revenant nach fast einem Jahr Pause pflichtschuldig gewann, wenn auch nicht so doiminant, wie es von einem klaren Favoriten erwartet worden wäre – er musste sich ganz schon mühen, um Ziegfeld auf Abstand zu halten, da wäre sicher mehr von ihm erwartet worden. Aber nach so einer langen Pause kann man es ihm verzeihen denke ich, und er wird hier sicher stark auflaufen.
Nazeef: Die  Invincible Spirit Tochter von Trainer John Godsen lief eine Zeit uinter dem Radar, ist aber dieses Jahr in absolut beeindruckender Form und sollte heute sicher wieder ganz vorne mit dabei sein – schließlich legte sie nach seinem Saisondebüt in Kempton im EBF/Unibet Snowdrop Fillies‘ Stakes im Gruppe 2 Duke Of Cambridge Stakes nach, wo sie denkbar knapp faktisch auf der Ziellinie den Sieg erringen konnte. Sie  besserte diese Leistung noch einmal mit einem ähnlich knappen Sieg im Tattersalls Falmouth Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo sie gegen Bilesdon Brook und Terebellum mit nur einem Nacken bestehen konnte, aber für den harten Kampf mit einem ersten Gruppe 1 Seieg belohnt wurde. Es folgten dann allerdings Niederlagen im Nassau Stakes und in Frankreich im Darley Prix Jean Romanet, was man dort dem weichen Boden und den 1m2f hätte zuschieben können – wenn dann nicht der nächste Start und Sieg im Kingdom Of Bahrain Sun Chariot Stakes auf Gruppe 1 Ebene gewesen wäre. Das Rennen für Stuten wurde über 1 Meile ausgetragen, und das auf schwerem Boden  -also eigentlich bis auf die kürzere Distanz ähnlihc schlechte Bedingungen, aber Nazeef brillierte auf dem Boden und zog auf dem letzten Furlong stark auf, um Half Ligt am Ende mit gut 1.5 Längen zu schlagen. Sie scheint die Bedingungen eute zu mögen und sollte nicht unterschätzt werden

16.08.2020 – Deauvielle – Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois – Pick: Palace Pier

Pferderennen in Frankreich

15:50 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois (Group 1)

(3yo+ Keine Wallache (Geldings) (Straight Course) (3yo+)

Palace Pier: Der Kingman Sohn von Trainer John Godsen begann seine Karriere im August des letzten Jahres, konnte aber trotz der geringen Laufzeit seiner Karriere schon einige Aufmerksamkeit für sich generieren, was nicht zuletzt an seinem gelungenen Einstand im August lag.

Bei dem Maidenrennen in Sandown machte Oalace Pier auf Anhieb eine sehr gute Figur und gewann das 7f Rennen auf gutem Untergrund mit Leichtigkeit. Er sah allerdings auch schon nach dem am weitesten entwickelten Pferd an jenem Tag aus, und verhielt sich auch so – schnell die Führung gesichert auf der Zielgerade und dann spielend leicht abgesetzt, kein Wunder also, dass beim nächsten Rennen klar als Favorit galt und das Klasse 4 Max Patel Wealth Manager Of Choice Novice Stakes in Sandown mit einem starken Lauf von der Front erneut müehlos gewann.

Dann ging es in die lange Winterpause, die durch die Corona Epidemie noch viel länger wurde, und erst im Juni 2020 beendet werden konnte. Dort startete er in einem Klasse 2 Handicap für die Dreijährigen, welches Palace Pier wieder als Favorit angehen dürfte, und in dem er – vielleicht auch auf Grund der langen Pause, welche er sicher für das Training genutzt hat – wieder in Bestform auflaufen konnte.

Dabei wurde Palace Pier am Anfang des Rennens zunächst von den Konkurrenten ein wenig abgehängt und lief dem Rest des Feldes am Anfang gut drei Längen hinterher, bis es ins letzte Furlong ging, wo Palace Pier an Geschwindigkeit zulegte und der gesammelten Konkurrenz am Ende mit über drei Längen davon sprintete.

Kein Wunder, dass das nächste Rennen dann (endlich) auf Gruppenebene ausgetragen wurde, das Ziel war das St James’s Palace Stakes auf Gruppe 1 Ebene, welches Teil der British Champions Series ist. Hier war also der erste wirkliche Test für Palace Pier, der das erste Mal seit seinem Debüt nicht mehr als Favorit auflief, sondern hinter Pinatubo und Wichita die dritte Geige spielen musste bei den Buchmachern.

Und fast sah es danach aus, als ob die Buchmacher Recht behalten könnten, denn Palace Pier kam nur sehr langsam in Gang und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, eine Position, die ihm normalerweise nicht so beliebt. 2f vor dem Ziel begann Palace Pier dann die Konkurrenz von hinten aufzurollen, 1 Furlong vor dem Ziel gab Frankie Dettorie dann das OK und trieb Palace Pier mit allen Mitteln der Kunst an, um ihm am Ende 11 Yards vor dem Ziel vor dem ebenfalls sehr stark auflaufenden Pinatubo zu bringen.

Die Leistung macht ihn auch gegen die heutige, wesentlich erfahrenere Konkurrenz zum Favoriten – er bekommt ein paar Kilo an Gewicht erlassen, muss sich aber mit einem in Form befindlichen Persian King befassen, was sicher nicht leicht wird.

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in seiner ersten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy im Oktober 2018 auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen.

Im Gruppe 1 Juddmonte International bekam Circus Maximus starke Konkurrenz um die Führung, und Chrystal Ocean saß ihm über die gesamte Distanz im Genick . Circus Maximus führte das Feld noch in die Zielgerade, wurde dann aber zunehmend schwächer und Crystal Ocean übernahm die Führung von ihm und setzte sich ab, gefolgt vom späteren Sieger Japan, der sich mit Crystal Ocean ein bemerkenswertes Duell lieferte, welches nur mit einem Nacken Vorsprung am Ende entschieden wurde. Circus Maximus wurde auf den letzten Metern immer schwächer und verpasste es den Anschluss zu halten, was am Ende in einem durchaus enttäuschenden seibten Platz resultierte.

Der Schritt zurück auf die Meile im Prix du Moulin de Longchamp im September 2019 war definitiv der richtige Schritt für Circus Maximus, der auf dem gut bis weichen Untergrund in Frankreich nach dem letzten Lapsus wieder zur Form zurück fand.

Circus Maximums blieb an den Führenden das Rennen drüber dran und lies sich nicht abschütteln, allerdings galt das auch für die Konkurrenten, die sich im Zielsprint von Circus Maximus ebenfalls nicht abhängen lassen wollten. Circus Maximus musste kämpfen, um überhaupt an Line Of Duty vorbei zu kommen, als das geklappt hatte war aber der Favorit Romanised schon heran und überholte Circus Maximus zunächst noch einmal, der sich aber in einem sehr spannenden Duell langsam wieder zurück kämpfte und mit einer Nase beim Zieleinlauf vorne lag. Super Leistung, und super spannendes Duell für alle Fans!

Der nachfolgende Trip zum TVG Breeders‘ Cup Mile war da nicht ganz so spannend für Circus Maximus, der wieder den Start ein wenig verpatzte und dem Feld hinterherlief und mit seinem Schlusssprint keine Chance hatte, an die Führenden anknüpfen – und aufholen –  zu können.

Noch weniger spannend war allerdings die kommende Winterpause die wegen der Corona Epidemie scheinbar kein Ende nehmen wollte und erst im Juni im Queen Anne Stakes für Circus Maximus zu Ende ging. Der hatte über die sehr lange Pause aber augenscheinlich nichts an Form eingebüßt und setzte sich mit einem Starken Lauf nah an den Führenden wieder in einem sehr spannenden Duell knapp durch. Dieses mal war der Konkurrent, der einfach nicht weichen wollte Terebellum, der ebenfalls Prominent in dem Rennen platziert war und 1f vor dem Ziel die Führung sogar übernommen hatte. Dann allerdings kam auch Circus Maximus in Gang und kämpfte sich unter starken Druck seines Jockeys Ryan Moore mit einem Kopf Vorsprung über die Ziellinie. Wieder eine starke Leistung von Circus Maximus, die eine Menge Herz und Kampfgeist erforderte.

Auch beim letzten Start im Qatar Sussex Stakes in Goodwood lief Circus Maximus ein hervorragendes Rennen, dieses Mal versuchte er aber die Führung von Anfang an zu behaupten, was ihm aber leider nicht gelang, denn Nohaather kam von ganz hinten im Feld und sicherte sich ziemlich souverän die Führung auf den letzten Metern.

Das heute wird wieder einiges an Kampfgeist von ihm verlangen, aber vielleicht erwischen die Favoriten heute ja einen nicht ganz optimalen Tag, und dann ist Circus Maximus sicher da.

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus hat Herz. Wenn es zu einem engen Kampf um den Sieg kommt, ist er sicher einer derjenigen, die sich durchsetzen können.

Persian King: Der Kingman Sohn von Trainer Andre Fabre ist sekit 2018 in England dabei und hat gerade aktuell in 2020 wieder eine Hochphase hat.

Seine Karriere begann im August 2018 in Deauville, wo er einen zweiten Platz über 7f gegen Anodor einlaufen konnte. Der erste Lauf war allerdings auch nur da um etwas Erfahrung zu gewinnen, denn schon beim zweiten Start in Frankreich in Chantilly gewann Persian King sein Rennen mit Leichtigkeit, am Ende standen 6 Längen Vorsprung über die Distanz der Meile im Buch, und auch beim nachfolgenden Start nur zwei Wochen später auf den selben Kurs folgte eine vergleichbare Leistung mit fünf Längen Vorsprung.

Der Schritt auf die Gruppenebene im Oktober 2018, noch in der ersten Saison von Persian King, war daher nur logisch, gewagt werden sollte der erste Lauf auf der höchsten Ebene im Gruppe 3 Masar Godolphin Autumn Stakes über 1m auf schnellem Untergrund, und das auch noch in Newmarket in England, und nicht wie gewohnt in Frankreich!

Und die Konkurrenz war auch nicht gerade zu verachten, schließlich lief als Konkurrenz unter anderem Magna Grecia auf, die die Futurity Trophy und im darauffolgenden Jahr (2019) das Guineas 2000 gewinnen konnte. Das war schon ein extrem starker Test für Persian King, den er trotzdem knapp mit einem Nacken bestand.

2019 startete er in Longchamp – also wieder zurück in Frankreich – im Gruppe 3 Prix de Fontainebleau, welcher aber nur als Warmmacher für die aktuelle Saison bezeichnet werden kann, denn Persian King gewann das Rennen mühelos mit fünf Längen und machte sich direkt danach im Mai 2019 auf, um im Gruppe 1 The Emirates Poule d’Essai des Poulains, dem französischen Guineas 2000, zu starten.

Seine Quote war nach dem letzten dominanten Sieg auch bei diesem Gruppe 1 Rennen im Keller, und fast hätten die Favoriten Wetter an diesem Tag einen Dämpfer bekommen, denn Persian Kong lief am Anfang viel zu frei, blieb dann 2f vor dem Ziel praktisch am Innengeländer kleben, blieb aber an der Führung und konnte sich so dann doch vom Feld weiter absetzen, um am Ende den Angriff von Shaman, einem weiteren späteren Gruppe 1 Sieger, zu entgehen.

Der Versuch, das Gezeigte auch beim nächsten Gruppe 1 Rennen, dem Gruppe 1 Qipco Prix du Jockey Club zu wiederholen, gelang Persian King dann über 1m2f aber nicht noch einmal, denn obwohl er sauber am Feld vorbeiziehen konnte, als es auf die letzten 2f zuging, nahm auch Sottsass langsam Fahrt auf und der Konkurrent hatte an jenem Tag einfach zu viel Kraft und war zu schnell auf den letzten Metern für Persian King, der mit zwei Längen seine bis dato größte Niederlage einstecken musste

2020 begann auf Grund der Corona Krise deutlich später als geplant. Im Juni 2020 startete Persian King zunächst in einem Listed Rennen in Chantilly, einem Rennen normalerweise deutlich unter seinem Niveau – aber wenn man sieht, dass er trotzdem nur Zweiter wurde, weiß man auch, warum er nicht in einem stärkeren Renne aufgelaufen ist.

Mit dem Warmmacher hinter sich ging es dann zum Gruppe 2 Prix du Muguet in Saint Cloud, wo Persian King schon viel besser und schneller aus den Ställen kam und sich ohne viel Gegenwehr die Führung sichern konnte. Die musste er auf der Zielgeraden beim Schlusssprint kurzfristig noch einmal abgeben, konnte dann aber kurz vor der Ziellinie Pretreville wieder überholen und gewann am Ende dann verdient mit gut einer Länge.

Einen Monat später legte Persian King dann im Gruppe 1 Prix d’Ispahan noch einmal nach. Dieses Mal überlies Persian King die Führung anderen, denn Pogo setzte als Front Runner ein ordentliches Tempo, welches er wohl kaum bis zum Ende Durchhalten konnte – und so war es dann auch, die Führung ging an Persian King 2f vor dem Ziel über, der wiederrum geriet kurzzeitig unter Druck von Stormy Antartic, konnte sich dann aber wieder befreien und mit gut zwei Längen davonsprinten

Tipps zum Pferd: In Bestform derzeit und wird dafür sorgen, dass der Favorit einen echten test vor sich hat


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