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Pferderennen

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Monmouth Park – 20.07.2019 – Haskell Invitational Stakes – Pick: Maximum Security

Pferderennen in den USA

23:47 Haskell Invitational Stakes – Gruppe 1

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Für bis zu 3jährige Pferde | | Distanz: 1.818 m | Preisgeld: 1.000.000 USD
Flachrennen | Geläuf: Sand | Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

MAXIMUM SECURITY:  (2 – 17 – 1 – 1 – 1)
54,4 kg 3j HLuis Saez Jason Servis

Der New Year’s Day Sohn konnte sich in allen seiner Rennen bisher durchsetzen, was ihn hier zu einem der Favoriten macht. Seine ersten drei Rennen waren nicht vom höchsten Niveau geprägt, aber danach ging er im März in das Xpressbet Florida Derby auf Gruppe 1 Niveau, und obwohl er alle drei Rennen bisher hatte gewinnen können, war er nicht als Favorit in das Xpressbet Florida Derby gestartet, aber immerhin als einer der ersten drei Favoriten

Maximum Security schaffte es als erster in die Zielgerade zu gehen und sich vom Rest des Feldes abzusetzen und verlängerte seinen Vorsprung auf den folgenden Metern noch einmal deutlich. Er ist immer  einer der möglichen Front Runner im Rennen und konnte sich im Xpressbet Florida Derby derart leicht von seinen Verfolgern Bodeexpress und Code Of Honor absetzten,  dass er auch beim Gruppe 1 Kentucky Derby, dem eigentlichen Saisonziel, eine gute Chance haben sollte.

In dem Rennen startete er als knapper zweiter Favorit und hätte wohl den Sieg auch verdient gehabt – wenn er nicht disqualifiziert worden wäre! Maximum Security lief an der Front und vor dem Feld, behinderte aber einige der Verfolger beim Wechsel der Spur und konnte seinen Sieg daher leider nicht feiern – das ganz Missgeschick ist hier auf diesem Video sehr gut dokumentiert:

Mit dem Rennen im Rücken ging er natürlich als klarer Favorit in das Pegasus Stakes in Monmouth Park, wurde aber dort auf den letzten Metern von King For A Day niedergerannt. – der heute auch wieder mit von der Partie ist.

Maximum Security darf hier aber trotzdem als Favorit gelten – er hat gute Chancen sich an King For A Day zu rächen, ist die Distanz doch mehr zu seinem Vorteil.

 

MUCHO GUSTO:(1 – 1 – 3 – 1 – 2)
53,5 kg 3j H
Joseph Talamo Bob Baffert

Der Mucho Gusto Man Sohn von Star Trainer Bob Baffert hat eine hervorragende Bilanz in seiner kurzen Karriere bisher. Begonnen hat seine Karriere im September in Los Alamitos mut einem lockeren Sieg, was ihm ihm zum Favoriten des Gruppe 3 Bob Hope Stakes in Del Mar machte – und wo Mucho Gusto mit einem Starken Lauf von der Front gleich auch seinen ersten Gruppensieg feiern konnte

Mucho Gusto ging danach in das Los Alamitos Futurity, wo er allerdings auf Improbable traft, der sich mit seinem Sieg im Vorfeld als Favorit für das Alamitos Futurity qualifizierte hatte – und dem Ruf mit einem lockeren Sieg in jenem Rennen auch voll gerecht wurde. Mucho Gusto ging mit ihm mit, konnte aber auf den letzten 50m einfach nicht mitgehen und musste sich geschlagen geben, hatte den zweiten Platz aber absolut ungefährdet inne.

2019 gewann er das Gruppe 3 Robert B. Lewis Stakes bei seinem Saisondebüt relativ ungefährdet gegen Gunmetal Gray auf nassem Boden, und schien sich im Matsch sehr wohl zu fühlen. Wieder hielt sich Mucho Gusto an der Front des kleinen Feldes und konnte durch einen kleinen Tempowechsel dann schnell absetzten vom Co Favoriten und einzigen Verfolger Gunmetal Gray.  Im Sunland Park Derby versuchte er die selbe Taktik, konnte dieses Mal aber nicht mit den anderen Favoriten mithalten und wurde vor dem Ziel eingeholt und musste sich mit einem etwas abgeschlagenen dritten Platz zufrieden geben. Dafür gewann er aber ungefährdet das Lazaro Barrera Stakes und das Affirmed Stakes

Seine Chancen heute stehen nicht schlecht, auch wenn er sich gegen stärkere Konkurrenz als gewohnt durchsetzen muss. Die Distanz gab ihm das letzte mal in Sunland Park Probleme, aber er scheint sich über den Winter weiterentwickelt zu haben.
KING FOR A DAY (1 – 1 – 4 – 1 – 3) 53,5 kg 3j H
John Velazquez Todd Pletcher

Der Uncle Mo Sohn hat seine Chance genutzt und sich mit dem Sieg über den disqualifizierten Kentucky Derby Sieger Maximum Security ins Gespräch gebracht. Seine Karrier ebegann in Saratoga mit einem dritten Platz, schnell folgte der erste Sieg in einem Maidenrennen.

Sein Versuch im Gruppe 2 Kentucky Jockey Club Stakes verlief solide, aber nicht entsprechend des Co Favoriten Status den er hatte bei seinem ersten Gruppe 2 Rennen. So ganz gereicht hat es nicht von der Form her nicht für den ersten Sieg in einem Black Type Rennen im Jahr 2018 und in der Winterpause schien er sich nicht gut genug zu entwickelt, um ihm den Versuch im Kentucky Derby und anderen frühen Classics zu ermöglichen, und so kam er erst im Sir Barton Stakes in Pimlico zurück zum Galoppsport – und gewann über die 1770m ziemlich souverän.

Sein Duell gegen Maximum Security im Pegasus Stakes war dann der wieder ein Schock für die Rennsportwelt – Maximum Security hatte sich den Sieg im Kentucky Derby verdient und gewann das Rennen von der Front her – wurde dann aber disqualifiziert. Klar, dass auch über die 300m weniger Distanz im Pegasus Stakes locker hätte gewinnen sollen, aber King For A Day stahl ihm die Shwo und duellierte sich mit dem haushohen (1,05) Favoriten auf der Zielgeraden in einem langen, harten Duell.

King For A Day schockte damit die Rennwelt und gewann knapp sein zweites Rennen in der Saison. Heute muss er eine etwas längere Distanz absolvieren und es ist nicht sicher, ob er das erneute Duell ebenfalls gewinnen kann.

 


13.07.2019 – Delaware Park – Delaware Handicap – Elate

Pferderennen in den USA

23:25 Delaware Handicap – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.011 m  |  Preisgeld: 750.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Gerade einmal 2KG beträgt der Aufschlag für Elate in diesem Handicap, und das obwohl die Stute noch in den letzten Jahren gegen Gegner wie Abel Tasman angelaufen war und im Jahr zuvor als Favoritin für das Breeders Cup Distaff gegolten hatte. Gute Chancen also, dass sie ihren Erfolg aus dem letzten Rennen wiederholen kann und die schwächere Konkurrenz trotz des Mehrgewichts auf die Bretter schicken kann

Elate: Die Medaglia D’oro Tochter Elate ist eine der möglichen Pacesetterinnen in diesem Feld, hatte aber bei ihren Aufeinandertreffen mit Abel Tasman 2018 alle Hände voll zu tun und muss heute noch dazu mehr Gewicht tragen als die jüngeren, teils sehr vielversprechenden Konkurrentinnen.

Ihre Ausbeute an Siegen kann sich aber bisher durchaus sehen lassen und sie scheint rechtzeitig wieder in Form gekommen zu sein, um ihren Titel hier zu verteidigen.

Nach gewonnenem Maidenrennen ging es für Elate gleich in die Black Type Rennen, was aber in der ersten Jahreshälfte 2017 deutlich mehr war, als sie verkraften konnte. Erst mit einiger Erfahrung und mehr Meilen unter den Hufen lief es dann ab Kuli 2017 deutlich besser für sie, so gewann sie ein Listed Rennen und platzierte im American Oaks.

Elate versuchte bei ihrem zweiten Platz im Gruppe 1 American Oaks zunächst die Führung zu übernehmen, überließ aber Summer Luck diese Position nachdem diese gezeigt hatte, dass sie gewillt ist, ein hartes Tempo vorzulegen und die Position an der Front nur sehr wiederwillig aufgeben würde. Von dort aus lies sie einige andere Konkurrentin an sich vorbeiziehen und den Kampf um die Führung ausfechten, nahm dann beim Einbiegen in die Zielgerade Maß und schloss zu Abel Tasman auf, die hart kämpfen musste um die Außenseiterin noch hinter sich halten zu können.

Zuvor hatte Elate das Light Hearted Stakes  locker mit 6 Längen Vorsprung gewonnen und zeigte damit eine neue persönliche Bestleistung, die sie im Laufe der Saison aber noch mehrfach übertreffen sollte.

Nach dem Duell mit Abel Tasman gewann sie das Alabama Stakes mit Leichtigkeit, indem sie sich durch eine kleine Lücke zwischen den Pacesettern zwängte und dann mühelos einige Längen Vorsprung herausholte, was ihr die Favoritenrolle für das Beldame einbrachte. Dort gewann sie, indem sie sich über die Rückgerade an It Tiz Well heranarbeitete und Salty keine Chance lies, mit ihr mitzugehen. Dann überholte sie It Tiz Well außen und arbeite sich wieder einige Längen Vorsprung heraus was ein großes Ausrufezeichen für Elate war und sie mit leichtem Gewicht klar Favoritin für das BC Distaff platzierte.

Dort konnte sie allerdings nicht an ihre vorangeggangenen hervorragenden Leistungen anknüpfen und musste sich hinter Forever Unbrideld, Abel Tasman und Paradise Woods mit einem vierten Platz zufrieden geben. Das Rennen war durchweg hart umkämpft und Elate verlor nur wenig an Respekt in diesem Rennen, ging nach dem krönenden Saisoabschluss aber in die Winterpause und kehrte erst im Delaware Handicap auf Gruppe 2 Ebene im Juli wieder zum Rennzirkus zurück. Bei ihrem ersten Galoprennen in der neuen Saison gewann sie am Ende mit Leichtigkeit und lies unter einem guten Ritt von Jose Ortiz keine Zweifel an ihrer aktuellen Form aufkommen

Als nächstes musste sich Elate dann mit Abel Tasman messen, und die Konkurrentin und mehrfache Gruppe 1 Siegerin ist ein ziemlich harter Brocken, was Elate auch gleich zu spüren bekam. So musste sie sich auf der Zielgeraden im Duell mit Abel Tasman am Ende geschlagen geben, hatte aber im Laufe der Saison noch viel mehr Pech und konnte keinen weiteren Start in der Saison absolvieren.

2019 kam sie mit zwei Duellen gegen Midnight Bisou im Apple Blossom Handicap und dem Azeri Stakes zurück, die sie auf dem Kurs in Oaklawn Park aber beide knapp verlor.

Dafür gewann die das Fleur De Ly Handicap in Churchill dann umso überzeugender, und ich denke dass sie ihren Titel hier verteidigen kann


13.07.2019 – Newmarket – July Cup – Pick: Dream Of Dreams

Pferderennen in England

17:40  July Cup – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 500.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Advertise (SKL.) (1 – 15 – 2 – 1 – 1 – 2) 3j H
Trainer Martyn Meade / Jockey Frankie Dettori

Der Showcasing Sohn hat sich letztes Jahr für seinen Trainer nach erfolgreichem Maidenrennen mit einem zweiten Platz im 1207m Gruppe 2 Coventry Stakes In Stimmung für die Black Type Rennen gebracht und in Newmarket im Guppe 2 Arqana July Stakes nur einen Monat später bereits einen überzeugenden Sieg feiern können, als er in der Mitte der Bahn an die Front und dann zwei Längen frei vor den Rest sprinten konnte.

Das nachfolgende Gruppe  1 Keeneland Phoenix Stakes zog das Niveau noch einmal deutlich an und Advertise musste sich über den schnellen Untergrund sichtlich mühen um gegen So Perfect zu bestehen, der so gar nicht nachgeben wollte beim Zieleinlauf. Eine halbe Länge Vorsprung holte Advertise trotzdem heraus und lief danach beim ersten Versuch übe 1408m hinter dem hoch gehandelten Too Darn Hot einen zweiten Platz heraus.
Too Darn Hot, der bei diesem Meeting hier hinter Circus Maximus im St James Palace Stakes einen ritten Platz errungen hatte, war damals in herausragender Form und der zweite Platz hinter ihm war für Advertise ein gelungener Saisonabschluss. Nicht ganz so gelungen war der Start in die neue Saison im 2000 Guineas, wo er keine Chance auf den Sieg hatte, was aber auch an einem etwas schwierigem Rennverlauf lag.
Adervtise war im letzten Jahr im Ranking der 2yo in Europa auf Rang 4 geführt worden und konnte im nachfolgenden Commonwealth Cup zeige warum das so war. Auf der geraden Sprint strecke in Royal Ascot hielt er sich von Anfang an im vorderen Bereich des Feldes und beschleunigte den anderen am Ende langsam aber stetig zu einem 2 Längen Sieg davon
https://m.youtube.com/watch?v=3jqnsdZpJXM
Das war schon viel eher der Advertise den wir aus dem letzten Jahr kannten, allerdings wird das Rennen heute noch einmal deutlich mehr von ihm fordern.

Brando Der Pivotal Sohn von Trainer Kevin Ryan hat sich längst einen Namen gemacht, auch wenn das Jahr 2018 nicht ganz so erfolgreich war wie das Jahr zuvor, so konnte er seine Leistung aus dem Prix Maurice De Gheest 2017 bei der Neuauflage 2018 nicht wiederholen und obwohl einige gute Platzierungen wie etwa im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes am Ende im Buche standen, fehlte ein Ausnahmeerfolg wie im Prix Maurice De Gheest 2017:

Im Jahr 2018 war es aber The Tin Man der sich mit einer halben Länge durchsetzen konnte, und Brando wartet seit dem April 2018 auf seinen nächsten Sieg. So ähnlich war es allerdings auch in den letzten Jahren immer mal wieder verlaufen, aber Brando blieb immer gefährlich und konnte immer wieder ordentlich Preisgeld einsammeln.

Brando begann seine Karriere bereits 2014, allerdings mit nur durchschnittlichem Ergebnissen. Es dauerte ohnehin die gesamte Saison 2015 und einen Großteil der Saison 2016, bis er in Form kam und sich langsam steigerte und er im Juli 2016 das Gruppe 3 The Sprint Stakes in Sandown gewinnen konnte. Danach folgte im selben Monat eine Platzierung im Gruppe 2 Stud Sapphire Stakes hinter Mecca’s Angel und im August dann die Teilnahme im Gruppe 1 Nunthorpe Stakes, wo er allerdings keine Überraschung erreichen konnte. Er fing sich allerdings im nachfolgenden Ayr Gold Cup und gewann das Rennen überraschend vor Growl und nahm danach am Gruppe 1 Champions Sprint Stakes teil, wo er einen dritten Platz hinter Growl und The Tin Man belegte. Der zuvor geschlagene Konkurrent Growl konnte sich knapp einen Kopf von Brando absetzen, der als Außenseiter erneut besser lief als von ihm erwartet worden war. Danach ging es in die Winterpause und 2017 debütierte er im Gruppe 3 Abernant Stakes auf Gruppenniveau, wo er als Favorit wie erwartet überzeugen konnte. Danach ging es in York auf Gruppe 2 Niveau im Duke Of York Stakes gegen Tasleet und andere hochklassige Konkurrenten, allerdings schaffte es Brando dieses Mal nicht, die erwartete Leistung zu erbringen und wurde von Tom Eaves zurückgenommen, als die Chancen auf den Sieg dahin waren. Der letzte Platz sollte nicht überbewertet werden, wurde er doch geschont und lief im Gruppe  1 July Cup Stakes wieder zu deutlich besserer Form auf und lies erneut als klarer Außenseiter einige Favoriten alt aussehen. Harry Angel und Limato konnten ihn auf Abstand halten und sich vor ihm über die Zielgerade schieben. Die Leistung über schnellen Untergrund und 1207m war hervorragend von Brando und er konnte auf den letzten Metern auf die beiden Sieger noch ordentlich aufholen. Im nachfolgenden Gruppe 1 Prix Maurice de Gheest in Deauville konnte sich Brando als Außenseiter erneut durchsetzen und hielt die beiden höheren Außenseiter Tupi und Aclaim auf Abstand halten. Der Favorit Caravaggio kam nicht richtig in Gang und konnte nicht die erwartete Leistung abliefern, aber auch Signs Of Blessing floppte beim Besuch in Frankreich und kam nicht über einen vierten Platz hinaus. Das Video oben zeigt dabei – Brando gewann das Rennen verdient und mit einiger Dominanz.

Brando wechselte zurück nach England und startete im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes, konnte dort aber von seiner zurückgehaltenen Position aus den Siegern niemals gefährlich werden, und auch beim nachfolgenden Wechsel zurück nach Frankreich blieb für Brando das Glück aus. Im Gruppe 1 Qatar Prix de la Foret kam Brando nicht in Gang und es war Aclaim, der sich dieses Mal den Sieg sichern konnte. Brando war dieses Mal nicht gescheit aus den Ställen gekommen, sortierte sich im hinteren Bereich des Feldes ein und konnte von dort aus niemals zum Angriff ansetzen, das war nun schon das zweite Mal, dass die Position zum Angriff nicht richtig passte und Brando nicht mehr an den Sieger herankam, weil einfach zu viel Raum zwischen den beiden lag. Er ist zu besserem fähig, verlor zu dieser Zeit aber ohnehin gerade seine Form und konnte auch beim letzten Start in der alten Saison im Champions Sprint Stakes keinen weiteren Stich landen.

Die Winterpause tat ihm aber sichtlich gut und er konnte sich bei seinem Debüt einen Sieg im Abernant Stakes auf Gruppe 3 Ebene sichern. Das Rennen war natürlich nur ein Warmmacher auf niedrigerem Niveau aber Brando hielt seine Form gut und konnte Harry Angel danach im Duke Of York Stakes ein gutes Rennen liefern. Nach diesem guten Lauf und starken Kampf gegen Harry Angel waren die Hoffnungen groß, dass Brando seine Form wieder finden würde, allerdings war der nächste Start in Curragh im Greenlands Stakes deutlich unter den Erwartungen geblieben.

Für Brando war es ein Vorteil, dass es danach zurück nach England auf den Kurs nach Newmarket ging, einen Kurs den er liebt und ein Rennen das ihm extrem liegt. So lief er im July Cup auf und Trainer Kevin Ryan zeigte sich im Vorfeld extrem zuversichtlich, was mit dem zweiten Platz hinter US Navy Flag auch bestätigt werden konnte. Das Rennen war stark besetzt und Brando war mit seinem zweiten Platz als klarer Außenseiter am Ende mehr als zufrieden.  Juli Cup war für Brando ein echter Test und mit dem zweiten Platz des Sechsjährigen mit dem nicht jeder gerechnet hätte ging es dann nach Frankreich zum Prix De Maurice De Gheest,   Wo Brando im letzten Jahr eine hervorragende Leistung zeigen konnte und eines meiner Highlights der laufenden Saison erlebte. Das Rennen im Jahr 2018 war allerdings alles andere als leicht besetzt und die Wiederholung des Ausnahmeerfolges im letzten Jahr konnte wenn du leider nicht erreichen. Vielmehr wurde er auf den abgeschlagenen achten Platz ins Ziel geschickt, hatte allerdings auch keinen hervorragenden Rennverlauf.  Nach dem Ausflug nach Frankreich ging es dann nach England auf den Kurs nach Haydock  zum Sprint Cup Stakes  wo Brando erneut als klarer Außenseiter auf lief allerdings war das Rennen auf weichem Untergrund über 1207 m ganz nach seiner Vorliebe,  in diesem Rennen lief er nämlich wieder einmal zu Hochform auf und konnte sich gegen den heutigen Konkurrenten The Tin Man lange behaupten, bevor dieser Konkurrent am Ende mit einer halben Länge Vorsprung ins Ziel einlief.

Die Favoriten hatten in diesem Rennen leider keine Rolle gespielt und auch im durch den Regen aufgeweichten Boden in Ascot im British Sprint Stakes im Oktober verlief es für die meisten der Favoriten alles andere als nach Plan Nur Harry Angel kam als einer der Favoriten unter die ersten Drei, den Rest belegten Außenseiter wie Sands Of Mali oder Donjuan Triumphant, aber auch Brando konnte sich im vorderen Bereich halten und schloss das etwas enttäuschende Jahr 2018 mit einem soliden Erfolg ab.

Sein Saisondebüt im Gruppe 3 Abernant Stakes, einem 1207m Sprint Rennen, hätte er eigentlich gewinnen sollen, aber der Außenseiter Keystoke flog vom letzten Platz in der Mitte der Bahn heran und Brando hatte zwischen ihm und Yafta nicht die Kraft um noch die halbe Länge gut zu machen nach seiner langen Pause. Das Rennen war extrem spannend und Brando versuchte sich beim zweiten Rennen seiner Saison im Gruppe 2 Duke Of York Stakes, wo er allerdings gegen die bessere Konkurrenz seine Stärken nicht ausspielen konnte und am Ende mit einem siebten Platz zufrieden sein musste.

Um ihm auch im Jahr 2019 ein bisschen Selbstvertrauen zu geben und mal wieder einen relativ sicheren Sieg zu feiern startete Brando dann Anfang Juni in einem Handicap der klasse 4 in Hamilton, welches er auch locker gewinnen kann. Form hat er also, und dazu kommt, dass er hier in den letzten beiden Austragungen jeweils einen Platz erreichen konnte.

Cape Byron
Dream Of Dreams: Der Dream Ahead Sohn von Sir Michael Stoute begann seine Karriere als Rennpferd bereits im Jahr 2016 und versuchte sich bereits da an den ersten Gruppenrennen wie dem Railway Stakes oder dem Grimcrack Stakes. Seine Ergebnisse in den frühen Black Type Rennen über die Sprintdistanzen waren eher durchwachsen, auf Listed Ebene hatte Dream Of Dreams 2017 dann etwas mehr Erfolg, auch wenn der erste Sieg noch etwas auf sich warten lies. Er platzierte zunächst im Rockingham Stakes auf Listed Ebene und holte sich dann einen Schub fürs Selbstbewusstsein in einem Klasse 3 Rennen gegen Ende des Jahres in Lingfield, einem Rennen, welches er auf dem Papier geben einige recht solide Konkurrenten bestreiten musste.
Dream Of Dreams gewann das Rennen unangefochten mit gut 5 Längen Vorsprung und versuchte sich noch im selben Jahr in zwei weiteren Listed Rennen. Das letzte der beiden, das Wentworth Stakes, konnte Dream Of Dreams dann auch tatsächlich für sich entscheiden, indem er vor Perfect Pasture durchs Ziel lief, der auf den letzten Metern auf dem weichen Untergrund nicht mehr mithalten konnte und zunehmend an Boden verlor.
Mit diesem positiven Ergebnis und der neu erreichten persönlichen Bestleistung ging es dann in die Winterpause, die er mit dem Lauf im Gruppe 3 Abbernant Stakes beendete, allerdings verlief der Versuch im Jahr 2018 auf die Gruppenebene aufzuschließen zunächst sehr holprig. Weder im ersten Gruppenrennen noch dem folgenden Chipchase Stakes in Newcastle, noch dem Coral Charge konnte Dream Of Dreams einen guten Lauf zeigen und kam jeweil weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze ins Ziel.
Erst mit dem 1207m Gruppe 3 bet365 Hackwood Stakes in Sandown über schnellen Boden konnte Dream Of Dreams, der als Außenseiter gehandelt worden war, wieder einen Achtungserfolg feiern und einen knappen dritten Platz belegen, den er über 200m mehr im Hungerford Stakes auf Gruppe 2 Ebene noch einmal bestätigen konnte. Damit kam er erneut in Schlagreichweite zu dem Sieger und scheinbar hatte sich Dream Of Dream an diese Position gewöhnt, denn auch beim Weatherbys Supreme Stakes als auch beim Bengough Stakes, welches wieder über die Sptintdistanz von 1207m bestritten wurde, kam Dream Of Dreams jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel, allerdings gelang der erste Sprung auf die Gruppe 1 Ebene im British Sprint Stakes nach einer langen harten Saison gegen deutlich bessere Konkurrenz erwartungsgemäß nicht und Dream Of Dreams musste sich mit einem weit abgeschlagenen Platz 13 zufrieden geben.
2019 zeigte er dann allerdings eine ganz neue Form und gewann neben dem Saisonauftakt in einem Klasse 4 Rennen auch das nächste Listet Rennen, beeindruckender war aber noch sein zweiter Platz hinter Blue Point im Diamnond Jubilee Stakes, denn wenn man bedenkt, das Blue Point selbst hochklassige Pferde oft langsam aussehen lässt, war der knappe zweite Platz eine herausragende Leistung!
Fairyland: Drei solide Starts in dieser Saison beringen Fairyland in den Bereich der interessanten Starter, zudem gibt es ordentlich Support für sie auf dem Markt.
Die  Kodiac Tochter von Aiden O‘Brien konnte sich im letzten Jahr zunächst im Lowther Stakes mit einer Nase vor The Mackem Bullet durchsetzen, bevor sie das Gruppe 1 Juddmonte Cheveley Park Stakes im September im Newmarket gewinnen konnte. Das 1207m Rennen gewann sie erneut vor ihrer bekannten Konkurrentin The Makckem Bullet, den man als krassen Außenseiterin in das Rennen geschickt hatte.
Die Saison 2019 begann mit einem soliden Lauf im Guineas 1000 in Newmarket, mit nur knapp 2 Längen Rückstand auf die Siegerin Hermosa, die Fairyland im Irish 1000 Guineas beim nächsten Aufeinandertreffen aber noch einmal wesentlich deutlicher auf die Plätze verweisen konnte.
Fairyland hatte auch beim nachfolgenden Gruppe 1 Kings Stand Stakes nicht viel Glück mit dem Rennverlauf und musste einige Längen Rückstand verkraften, als die Spezialisten wie Blue Point zum Angriff ansetzten und das Tempo anzogen. Fairyland holte dann bis zum Ziel noch gehörig auf, konnte aber trotzdem den Rückstand nicht mehr als auf 3 Längen reduzieren. Wenn ihr heute in der kritischen Phase nicht wieder so ein Fehler passiert, sollte sie deutlich näher an den Siegern dran sein.

Limato: Der siebenjährige Wallach und Sohn von Tagula hat für seinen Trainer Harry Candy schon einige Erfolge verzeichnen können, der letzte Sieg ist mittlerweile aber schon wieder drei Wochen her- der letzte Sieg wurde im Challenge Stakes im letzten Herbst erzielt, und die Ergebnisse im Saisonabschluss als auch dem Saisondebüt im Gruppe 2 Duke Of York Stakes waren hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Betrachtet man seine Karriere aber genauer, kann man ziemlich sicher sein, dass er hier wieder zur Form zurückfinden wird.

Denn schon im  Darley July Cup 2016  konnte er seinen ersten Gruppe 1 Sieg verzeichnen und legte über die Jahre immer wieder mit großen Siegen nach. Er schaffte es bei July Cup 2016 die teils hochklassigen Konkurrenten klar zu deklassieren und Cotai Glory, Danzeno, Goken, Profitable, Sole Power und Washington DC liefen alle teils deutlich hinter ihm durchs Ziel. Er lies danach im Nunthorpe Stakes einen weiteren hervorragenden zweiten Platz folgen, auch wenn er eigentlich als Favorit gestartet war. Mecca’s Angel hatte einfach einen zu guten Tag erwischt und der zweite Platz deutlich vor den Verfolgern Take Cover und Cotai Glory war trotzdem sehr solide, wie Limato beim nachfolgenden Gruppe 1 Prix de la Forêt zeigen konnte, welches er locker mit 3 Längen Vorsprung gewann. Er hatte damit in drei Monaten ein Rennen über 1200m und eines über 1400m auf Gruppe 1 Niveau gewonnen und sich einen Versuch im Grupppe 1 Breeders‘ Cup Mile verdient, wo er allerdings nur Sechster wurde, was bei der angetretenen Konkurrenz aber absolut verzeihbar war.

2017 feierte er sein Saisondebüt im März im Al Quoz Sprint in Meydan, wo er allerdings überraschend deutlich floppte und auch der Start als Favorit im Diamond Jubilee Stakes drei Monate später in Royal Ascot misslang. Er wurde auf den letzten Metern von The Tin Man und Tasleet in die Zange genommen und verlor etwa eine Länge in dieser Situation, kam als dritter aber recht deutlich vor dem Vierten und dem Rest des Packs ins Ziel. Letztes Jahr fand er danach im Gruppe 1 July Cup Stakes die beste Form seiner Karriere und es bestand die Hoffnung, dass er dies auch im Jahr 2017 wiederholen könnte. Allerdings lief Harry Angel zur Hochform auf und damit gewann ein dreijähriger wie im Jahr 2016 den July Cup, vor dem Verfolger Limato, der sich redlich bemühte, aber nicht mehr an den Sieger heran kam.

Auch beim Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes im August 2017 lief Limato ein grundsolides Rennen, kam aber auf den letzten Metern einfach nicht mehr an die drei Vorderen heran und musste sich dem Zweitplatzierten Home Of The Brave und dem Drittplatzierten Suedois mit einem Nacken geschlagen geben. Nur der Sieger Breton Rock hatte mit über einer halben Länge etwas deutlicheren Vorsprung herausholen können und war den anderen Verfolgern entwichen. Limato gönnte sich eine kurze Pause bis zum Start im Gruppe 2 Challenge Stakes im Oktober, wo er die Gruppe der Starter am Außengeländer anführte und auf der geraden Strecke in Newmarket am Ende dem Feld klar davonzog.

Das Jahr 2018 war dann allerdings wieder ein erfolgreiches Jahr für Limato, auch wenn es zu Beginn alles andere als gut für Limato aussah, denn schon der Einstand im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes  war trotz einer Favoritenrolle nicht von Erfolg gekrönt.

Allerdings war der Einstand in diesem Gruppe eins Rennen, ohne weiteren Vorbereitungslauf, ziemlich ambitioniert, und den ersten Start in der neuen Saison hätte man ihn durch aus verzeihen können . Im Queen Anne Stakes  danach hat er seiner Favoritenrolle sowieso schon eingebüßt und in diesem stark besetzen Rennen ging er als einer der aussichtsreichen Außenseiter an den Start, allerdings war das gesamte Rennen gar nicht nach seinen Vorlieben, und er hatte während des frühen Rennens schon einen schweren Stand, welcher sich am Ende nach schwachem Schlusssprint in einem 13. Platz manifestierte. Auch im nächsten Versuch im July Cup erging es ihm nicht besser,  obwohl man ihm in diesen Rennen bessere Chancen ausgerechnet hatte, dafür verlief es im Hopeful Stakes auf Gruppe 2  zwei Ebene danach deutlich besser und er konnte sich gegen den Favoriten Dreamfield  durchsetzen, der Favorit hatte in diesem Rennen allerdings ohnehin nicht seinen besten Tag und es war der Außenseiter Top Score der Limato am Ende am meisten zu tun gab.

Dies war dann der erste Sieg im Jahr 2018, und er sollte sich dann noch in zwei weiteren Rennen durchsetzen können, wobei das Niveau seiner Rennen mit dem Selbstbewusstseinsboost von seinem Trainer angezogen wurde.  Der Sieg im Gruppe 2 Challenge Stakes war dabei die beste Leistung die Limato seit gut einem Jahr gezeigt hatte und es bestand die berechtigte Hoffnung, dass Limato auch über die kürzeren 1207m auch weichem Boden im Gruppe 1 British Sprint Stakes einen Monat später zumindest gute Chancen hätte – die Bedingungen lagen ihm allerdings überhaupt nicht und er kam weit abgeschlagen auf dem neunten Platz ins Ziel.

Nach der Winterpause kam er im Gruppe 2 Duke Of York Stakes zurück, wo er versuchte die selbe Linie wie der Sieger Invincible Army an der Außenseite zu nehmen, konnte aber dessen Geschwindigkeit nicht mitgehen und kam auf einem soliden vierten Platz ins Ziel. Beim zweiten Start in der Saison verbesserte sich Limato wie zu erwarten und gewann das Gruppe 3 Randox Health Stakes vor Glorious Journey überzeugend, wenn auch nur mit knappen Vorsprung.

Limato wird mit der fortschreitenden Saison stärker und kann hier einen der ausbezahlten Plätze erreichen, die Konkurrenz ist aber natürlich noch einmal deutlich stärker

Ten Sovereigns (4- 5 – 1 – 1 – 1) 3j H
Aidan P. O’Brien / Jockey Ryan L. Moore
Der No Nay Never Sohn hat aus der Blutlinie der Mutter die Gene von Exceed And Excel in sich und hat für seinen Trainer im letzten Jahr eine Menge Aufmerksamkeit für seinen Trainer Aiden O’Brien erlangen können, als er zunächst in seiner Heimat in Irland in Curragh sein Maidenrennen mit 7 Längen Vorsprung gewinnen konnte. Zwar hat keiner der Konkurrenten von damals in seiner Karriere bisher durchstarten können, aber Ten Sovereigns legte gleich im September mit einem Sieg im Gruppe 2 Round Tower Stakes nach, wo er mit gut 3. Längen vor Bruce Wanye gewinnen konnte.  Das Rennen war schon stärker besetzt und es gab einige Konkurrenten, die sich bereits in Black Type Rennen versucht hatten und die zumindest ihre Erfahrung hier zum Zug bringen konnten, trotzdem hatten sie keine Chance gegen Ten Sovereigns, der 1f vor dem Ziel die Führung übernahm und unter mildem Druck seines Jockeys Donnacha O’Brien locker davonziehen konnte.
Klar, Ten Sovereigns war in diesem Rennen auch als klarer Favorit gestartet, konnte dem Ruf aber auch mehr als gerecht werden und spielte über die 6 Furlong die Konkurrenten förmlich an die Wand.  Dementsprechend ging er auch auf höherem Niveau im Gruppe 1 Juddmonte Middle Park Stakes noch im selben Monat als klarer Favorit an den Start, fand aber im 4/1 Co-Favoriten Jash einen würdigen Gegner.
Ten Sovereigns eröffnete den Schlusssprint 1f vor dem Ziel aber Jash ging an der Innenbahn mit ihm und die beiden liefen Nacken an Nacken über die letzten Meter. Ten Sovereigns hatte sich mit dem Tempowechsel eine halbe Länge Vorsprung gesichert und hielt diesen Vorsprung auch bis zum Ziel, musste aber unter Donnacha O’Brien alles geben, um Jash auch wirklich auf Astand zu halten. Ten Sovereigns war damit weiter ungeschlagen, aber der Konkurrent Jash hatte mit seiner „Niederlage“ nichts an Form eingebüßt
Für Ten Sovereigns ging es danach in die Winterpause, die mit einem Start im 2000 Guineas in Newmarket beendet wurde. Nicht unbedingt die beste Wahl, eine lange Pause bei einem jungen Pferd gleich mit dem Classic zu beenden, aber Ten Sovereings ging trotzdem als Favorit an den Start und zog mit seinem Stallgefährten Magna Grecia ungefähr gleichzeitig zum Schlusssprint an, Ten Sovereigns in der Mitte der Bahn, Magna Gecia am Außengeländer. Dort schien der Boden ein bisschen besser zu sein, denn die Pferde die dort liefen konnten auf den letzten Metern deutlich mehr Boden gut machen als die in der Mitte der Bahn, wo Ten Sovereigns auf den fünften Platz zurück fiel.
Es gab die berechtige Hoffnung, dass er beim zweiten Rennen in der laufenden Saison deutlich stärker auflaufen könnte gegen viele der altbekannten Konkurrenten, allerdings konnte Ten Sovereigns auf dem weichen Boden nicht zeigen wie gut er eigentlich ist und musste sich im Commonwealth Cup auf den letzten Metern klar geschlagen geben. Dass Advertise ihn da so in die Tasche stecken konnte bedeutet nicht viel gutes für heute, aber ich würde ich auf gar keinen Fall abschreiben für dieses Rennen hier.

07.07.2019 – Deauville – Qatar Prix Jean Prat – Pik: Too Darn Hot

Pferderennen in England

15:52 Qatar Prix Jean Prat – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 400.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Azano: Der Oasis Dream Sohn von Trainer John Godsen hat 2018 die Distanz seiner Rennen auf die Meile ausgeweitet und damit durchaus gute Erfolge feiern können. Seine Karriere begann in Yarmouth wo er im zweiten Versuch auch sein Maidenrennen gewinnen konnte, nur um dann gleich in die Gruppenrennen zu starten. Sein Trainer war überzeugt von seinem Potential und Azano lief im Gruppe 2 Molson Coors Stakes auch zur Hochform auf. Die eigentlich gehandelten Favoriten schwächelten in diesem Rennen für die 2yo und Azano konnte hinter dem Außenseiter Mohaather einen ungefährdeten zweiten Platz erringen, indem er das Feld bis zum 2f Punkt anführte und sich dann zusammen mit dem Sieger vom Rest des Feldes absetzte. Am Ende reichte seine Kraft nicht aus um den Sieger hinter sich zu halten, aber der zweite Platz war eine persönliche Bestleistung.
Nach der Winterpause kehrte er im European Free Handicap zurück konnte dort auf schnellem Boden übe 1408m allerdings nicht die Führung übernehmen und ordnete sich hinten im Feld ein, was ihm definitiv nicht lag, stattdessen übernahm Shine So Bright die Führung und dominierte das Rennen dann auch. Im 2000 Guineas versuchte Azano dann auf der geraden Strecke wieder an die Spitze des Pulks in der Mitte der Bahn zu gelangen, hatte als Außenseiter aber keine Chance das Tempo am Ende mitzugehen.
Das King Charles II Stakes war danach schon ein wenig realistischer, aber in dem Listed Rennen traten Konkurrenten wie Jash, der Zweitplatzierte aus dem Juddmonte Middle Park Stakes, an, die natürlich ein ziemlich schwerer Brocken waren. Azano führte das Feld wieder an und konnte sich tatsächlich auch beim Schlusssprint wieder sammeln und zum Angriff ansetzten, was ihm am Ende einen sehr guten zweiten Platz einbrachte.
Der Schritt auf die 1600m danach war nur logisch, schließlich war Azano in seinem letzten Rennen auf den letzten Metern immer stärker geworden und der Fokus auf mehr Ausdauer tat ihm im Gruppe 3 Prix P. de Moussac Longines sichtbar gut. Er war wieder lange vorne beim Tempo mit dabei und setzte 2f vor dem Ziel mi einem Tempowechsel zum Angriff an, und dieses Mal konnte er bis zur Ziellinie mithalten und am Ende seinen ersten Gruppensieg feiern.
Ich bin nicht ganz sicher ob mir der Schritt auf die kürzere Distanz hier gefällt, schließlich hat er auf weichem Boden über längere Distanz sein bisher bestes Rennen gelaufen und dr Fokus wir hier sicher wieder mehr auf Tempo liegen.
Graignes: Der Zoffany Sohn hat seine Karriere über die Sprintdistanzen begonnen, dort aber bis auf einen Sie zu Beginn seiner Kariere nicht die hohen in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. So platzierte er trotz Favoritenstatus im Gruppe 3 Prix Eclipse „nur“ auf dem dritten Platz und einen Monat später erreichte er im Gruppe 3 Critérium de Maisons-Laffitte ebenfalls nu den dritten Platz, dieses Mal sogar weiter abschlagen als zuvor. Wenig überraschend ging er danach im Gruppe 1 Critérium International als Außenseiter an den Start, konnte in diesem 1400m Rennen auf gut bis weichem Untergrund aber überraschend stark auflaufen und scheiterte dieses Mal mit seinem dritten Platz nur mit einer Länge an dem Sieger.
Dieser dritte Platz lies auf Erfolge in der nächsten Saison hoffen, und tatsächlich scheiterte er nur mit einer Nase an seinem ersten Gruppensieg bei seinem Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Djebel in Maissons-Laffitte. Die 1400m hatten offensichtlich einen positiven Effekt auf Graignes und selbst im Gruppe 1 The Emirates Poule d’Essai des Poulains  über 1600m im Mai konnte er mit seinem vierten Platz eine positive Figur abgeben. Das Rennen hier ist kein einfaches, aber mit der neuen Hochform ist nicht ausgeschlossen, dass Graignes erneut einen guten Lauf zeigt und wenigstens etwas Preisgeld einsammeln kann.
Namos: Der Medicean Sohn hat erste diese Saison seine ersten Rennen bestritten und nach eine etwas unerfahrenen Lauf im ersten Rennen in Hannover seine folgenden beiden Rennen gewinnen können. Das Hagedorn Derby über 1400m in Hannover wurde noch mit absoluter Leichtigkeit gewonnen das Gruppe 3 Silberne Peitsche Rennen war da allerdings schon eine ganz andere Hausnummer. Bei schönem Sonnenschein bog das Feld breit gefächert in die Zielgerade ein und der haushohe Favorit The Right Man zog zum Schlusssprint an, Namos fand in der Mitte der Bahn aber seine Lücke und ging mit dem Favoriten mit
Die beiden lieferten sich ein hartes Duell, welches am Ende der 1200m Namos für sich entscheiden konnte. Auch wenn ich dem Deutschen hier einen Sieg gönnen würde, ist die längere Distanz zusammen mit dem weicheren Boden allerdings eine unbekannte und die Konkurrenz aus England ist enorm stark!
Space Blues: Charlie Appelby führt den Dubawi Sohn nach Frankreich, nachdem dieser beim Royal Ascot Festival im Jersey Sakes einen hervorragendes Rennen lief.
Space Blues war in der Mitte der Bahn gelaufen, wie allerdings auch die meisten der anderen Konkurrenten und kam daher etwas in Platznöte. Er fand seine Lücke für den Schlusssprint nicht rechtzeitig und musste mehrfach die Richtung wechseln bis er die nötige Lücke fand und Momentum aufbauen konnte
https://www.youtube.com/watch?v=4eHZS0Arj48
Zu diesem Zeitpunkt hatte aber auch Space Traveler schon seinen Schlusssprint angesetzt und dieser hatte an der Innenseite der Bahn wesentlich mehr Platz, so dass er knapp mit einem Nacken vor Space Blue gewinnen konnte. Der Lauf von Space Blue war eigentlich besser als der des Siegers und er dürfte hier eine große Gefahr für den Favoriten sein, zumal er zuvor das Investec Surrey Stakes in Epsom auf Listed Ebene hatte gewinnen können. Distanz und Untergrund passen, und es wäre keine Überraschung wenn er hier stark auflaufen könne
Too Darn HotJohn M. Godsen trainiert den Dubawi Sohn, der seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward begann. Dieser  Sieg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein.
Too Darn Hot sollte nach dem 2000m Versuch in York im Gruppe 1 Irish 2000 Guineas wieder zeigen, was er drauf hat, musste sich da aber erneut einem hoch gehandelten Phoenix of Spain geschlagen geben, der auf den letzten 100m einfach noch wesentlich mehr Kraft übrig hatte und sich unter Druck seines Jockeys immerhin gut drei Längen von seinen Verfolgern absetzten konnte. Too Darn Hot hatte nicht die Geschwindigkeit um an dem Sieger dran zu bleiben, konnte sich aber den zweiten Platz sichern
https://www.youtube.com/watch?v=0q6gHH5wTsU
Danach ging es zum Royal Ascot Festival im Gruppe 1 St James Palace Stakes, wo er erneut als Favorit auflaufen dürfte, schließlich musste Too Darn Hot ja irgendwann wieder zur Form auflaufen? Tat er aber auch im St James Palace Stakes nicht vollkommen, erreichte Too Darn Hot doch wieder nur einen dritten Platz. Ciircus Maximus hatte den deutlich besseren Kick auf der Zielgeraden und Too Darn Hot schien dicht vor dem Ziel nicht mehr weiter beschleunigen zu können.
Das Rennen hier ist einen Tick einfacher und die geringere Distanz könnte bei Too Darn Hot einen Formboost auslösen.

30.06.2019 – Hamburg – Großer Hansa Preis – Pick: Colomano EW

Pferderennen in Deutschland

17:05 Grosser Hansa-Preis – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 70.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut

Colomano: Der Cacique Sohn von Trainer Markus Klug  begann seine Karriere im Jahr 2016 in Düsseldorf, wo er hinter Amun in seinem Maidenrennen immerhin auf einen knappen zweiten Platz im ersten Anlauf kam. Die gute Leistung und der positive Eindruck zu Hause beim Training war Grund genug das Niveau gleich darauf ein wenig anzuheben und es folgte der ambitionierte Start im Preis der Winterfavoriten nur einen Monat später. Vielleicht war das Rennen aber noch ein wenig viel des Guten und kam schlicht zu früh in der Karriere, denn hinter dem klaren Sieger Langtang kam Colomano auf einem etwas enttäuschenden fünften Platz ins Ziele. Es war klar mehr von ihm erwartet worden und die fünf Längen Rückstand, die er auf den souveränen Sieger hatte, wurden seinem damaligen Ruf kaum gerecht, auch die Buchmacher hatten ihm durchaus gute Chancen ausgerechnet.  Wenn man das Rennen betrachtet sieht man aber, dass er außen im Feld zusammen mit dem Rest der Starter ans Außengeländer gedriftet ist, dann seinen Schlussspurt ansetzte, die Tür ihm aber vor der Nase zugeschlagen wurde und es viel zu lange dauerte, bis er sich davon erholen konnte. Für das zweite Rennen in der Karriere konnte Markus Klug aber sehr zufrieden sein und bevor es zum Training in die Winterpause ging, sollte noch ein weiter Versuch folgen.

Der nächste Start wurde im November 2016 in Krefeld absolviert und  verlief deutlich besser: Das Herzog von Ratibor Rennen gewann er mit einer bemerkenswerten Aufholaktion, nachdem er schon wieder während des Rennens in eine etwas unglückliche Ausgangsposition gekommen war. Beim Einbiegen in die Zielgerade war Colomano noch Vorletzter, dann öffnete sich für ihn aber die Lücke in der Mitte der Rennbahn und er könnte bequem in der Mitte hindurchstoßen, um sich unter einem langen harten Ritt am Ende mit gut 1,75 Längen durchzusetzen. Es dauerte eine Weile, bis er in Gang kam und musste durchgehend von Jockey Martin Seidl angetrieben werden, fand aber auch immer noch ein bisschen mehr Kraft und verwies Kastano auf den zweiten Platz. Dieser hatte später hinter Warring States im Bavarian Classic ebenfalls einen Platz belegt, war aber über die 300m mehr an Distanz am Ende mit 2,5 Längen geschlagen worden.

Colomano jedenfalls feierte nach fünfmonatiger Pause in der neuen Saison 2017 sein Debüt im Gruppe 3 Dr. Bush  Memorial auf der Rennbahn in Krefeld, scheiterte aber am stark auflaufenden Dragon Lips, der auch Langtang und Savile Row auf die Plätze verweisen konnte. Auch dieses Mal schloss sich die Tür an der Innenbahn und er musste hinter dem Feld quer wechseln, um eine Lücke zu finden, während Dragon Lips einen sauberen Start von der Front aus hatte, was ihm ein paar Längen Vorsprung sicherte. Colomano konnte trotz seines vierten Platzes einen hervorragenden Eindruck hinterlassen  und gehörte zu den besten Pferden an diesem Tag im Dr. Bush Memorial. Ob es mit mehr Glück und offener Lücke gegen Dragon Lips gereicht hätte, darf zwar bezweifelt werden,  für einen zweiten Platz hätte es mit ungehindertem Schlusssprint aber mit Sicherheit gereicht. Dragon Lips hat ja mittlerweile nach Hong Kong gewechselt, und das Interesse aus Fernost an dem Starter aus Deutschland gab der Form aus diesem Rennen noch einmal einen kleinen Schub, was Colomano in seinem nächsten Rennen auch gleich noch unter Beweis stellen konnte.

Denn im nachfolgenden Oppenheim-Union-Rennen gewann Colomano aber gegen den hochgehandelten Stallgefährten Windstoß, Northsea Star und Warring States. Über die 2200m setzte Windstoß das Tempo und Colomano befand sich in der Gegengeraden noch im hinteren Bereich des Feldes, bevor er beim Einbiegen in die Zielgerade das Tempo anzog und von der Innenseite nach außen zog. Die Lücke an der Innenseite hätte vielleicht gereicht, um dort den Schlusssprint anzusetzen, aber sein Jockey Andreas Helfenbein bevorzugte den Lauf über die Mitte der Bahn und sammelte Windstoß 100m vor dem Ziel souverän ein.

Nach diesem Rennen standen die Vorzeichen für das Deutsche Derby in Hamburg Anfang Juli eigentlich gut für Colomano, aber der Wettergott entschied sich, den Untergrund in Hamburg bis zur Unkenntlichkeit aufzuweichen und das Derby in eine wahren Ausdauertest zu verwandeln, was Colomano nicht unbedingt lag.

Colomano platzierte sich zunächst im Derby im Mittelfeld, während Windstoß sich dieses Mal auch im hinteren Bereich des Feldes einsortierte und nicht versuchte, das Tempo selber vorzugeben. Beim Einbiegen in die Zielgerade taten sich die gewünschten Lücken für Colomano auf und er setzte seinen Angriff an und war mindestens über die Hälfte des Zieleinlaufs voll da im Kampf um den Sieg, musste dann aber dem weichen Boden und der längeren Distanz seinen Tribut zollen und wurde von Andreas Helfenbein zurückgenommen, nachdem alle Chancen auf das Preisgeld dahin waren. Enjoy Vijay und Windstoß konnten beide das Feld locker von hinten aufrollen, nachdem Promise Of Peace ein solides Tempo auf dem weichen Boden vorgelegt hatten und man konnte Colomano deutlich auf den letzten Metern ansehen, dass dies nicht sein Rennen war.

Die Distanz wurde für den Großen Preis von Berlin beibehalten, allerdings besserte sich der Untergrund im Vergleich zu Hamburg deutlich und auf dem schnelleren Untergrund hätte er gegen Racing Histroy, Hawkbill und den Sieger Dschingis Secret eigentlich konkurrenzfähig sein müssen, mehr als ein vierter Platz deutlich hinter den ersten Beiden war aber nicht drin. Hawkbill setzte ein ruhiges Tempo und Colomano fügte sich auf einem fünften Platz an der Innenbahn, mit dem Risiko, dass er beim Schlusssprint von dieser Position aus ein wenig in Verkehrsprobleme rennen könnte. Es tat sich aber auch tatsächlich eine Lücke an der Innenbahn auf und Colomano versuchte sie zu nutzen, allerdings verschärfte Hawkbill in diesem Moment das Tempo und lies Colomano stehen, lediglich Dschingis Secret konnte den Tempowechsel mitgehen und den Front Runner auf den letzten Metern noch ein- und überholen, während Colomano zunehmends schwächer wurde und den dritten Platz noch an Racing History abgeben musste. Ob ein schärferes Tempo ihm geholfen hätte darf bezweifelt werden und sein Stallgefährte Windstoß hatte ihm im Deutschen Derby mit einem ähnlichen Tempowechsel schon deutlich auf die Plätze verwiesen. Dshingis Secret galt nach diesem und seinen folgenden Rennen machten Dshingis Secret zum damals besten Rennpferd in Deutschland, was die Niederlage von Colomano ein wenig abmildert.

Beim nächsten Start im 145. Grosser Preis von Baden waren die Fans und Buchmacher allerdings noch etwas angesäuert und schickten Colomano als klaren Außenseiter in dem kleinen Feld ins Rennen. Das Galopprennen fand erneut auf gutem Untergrund und über die 2400m statt, was eigentlich für Colomano sprach, aber von vielen gegen die älteren Konkurrenten in Baden Baden nicht als ausschlaggebend angesehen wurde. Colomano sollte aber wieder mal für eine kleine Überraschung sorgen.

Guignol setzte das Renne über ein gutes Tempo und verschärfte den Galopp noch einmal, als er 1000m vor dem Ziel schon von Prize Money unter Druck gesetzt wurde und kurz darauf sah man erste Stressreaktionen von Adrie de Vries auf Windstoß. Colomano folgte kurz darauf, reagiert aber besser als sein Stallgefärhrte und schloss in der Mitte der Bahn auf Guignol kurzzeitig auf, bevor er dem immer stärker werdenden Pacemaker Tribut zollen musste und einknickte. Iquitos, der Galopper des Jahres 2016, zog noch an Colomano vorbei, der Dreijährige hatte sich in diesem Rennen aber wieder hervorragend präsentieren können und ein wenig Preisgeld einsammeln können-

Stallgefährte Windstoss kam offensichtlich nicht ganz damit zurecht, sich dem Tempo von Guignol anpassen zu müssen und kam früh unter Druck, gab aber nur wiederwillig und langsam nach, so dass er am Ende nicht weit hinter Stallgefärhte Colomano ins Ziel kam. Man hätte auf Grund der Leistung im letzten Jahr durchaus mehr erwarten können,  aber es ging mit der Form von Colomano nun wieder stetig bergauf und auf das nächste Duell von Windstoß und Colomano freuten sich nicht nur die Experten. Dieses Mal ging Colomano sogar als Favorit vor seinem Stallgefährten ins Rennen und teilte sich diese Rolle mit Savoir Vivre von Jean-Pierre Cavalho. Dieser übernahm überraschend die Rolle des Front Runners, während Windtsoß und Colomano das letzte Duo über lange Zeit in dem Galoprennen blieben. Windstoß lies sich viel Zeit, während Colomano an der Innenbahn begann, einige Plätze auf der Rückgeraden gut zu machen. Auch Windstoß bequemte sich dann und 600m vor dem Ziel kamen beide hinter den Führenden aus der letzten Kurve. Windstoß lies sich weit nach außen tragen und kam am Außengeländer auf die Ziegerade, während Colomano mehr in der Mitte der Bahn seine Lücke suchte. Wieder schloß sich aber die Tür vor seinen Augen und wieder waren es diese Sekunden, die Colomano die Chancen auf den Sieg nahmen. Während Windstoß freie Bahn hatte und davon beschleunigte, musste Colomano mehrfach die Spur wechseln und konnte sich dann spät nur einen dritten Platz sichern – hier wäre erneut deutlich mehr für ihn drin gewesen!

Nach dem verpassten Gruppe 1 Sieg ging es Colomano zunächst in eine kleine Pause und zum Abschied im alten Jahr noch einmal nach Krefeld, wo er im Jahr zuvor einen seiner größten Erfolge hatte feiern können. Im Niederrhein-Pokal erwartete ihn allerdings wieder ungeliebter weicher Boden und der Champion Jockey Alexander Pietsch überraschte das Feld mit einem aggressiven Ritt auf dem Außenseiter Veneto an der Front. Veneto setzte so ein ungewöhnlich hartes Tempo auf dem weichen Boden und lag teilweise mehrere Längen vor den Verfolgern, wurde aber auch nicht müde als Devastar und Capitano auf ihn aufschlossen, sondern erkämpfte sich erneut einen soliden 3 Längen Vorsprung. Colomano war weit zurückgefallen und hatte auf diesem Boden keine Chance, noch Strecke auf den Front Runner gut zu machen. Ein hervorragender Ritt von Alexander Pietsch und ein verdienter Sieg, sehr zum Leid von Colomano und Navaro Girl, die als Favoriten des Rennens nichts zu melden hatten.

Markus Klug gönnte Colomano eine lange Pause über den Winter und bis zum Saisondebüt im Mai im 83. Gerling-Preis in Köln. Oriental Eagle setzte dieses Mal das Tempo und verweigerte Vento die Taktik seines letzten Sieges. Und Oriental Eagle marschierte, und wie! 700m vor dem Ziel schloss kurz Veneto auf ihn auf, fiel dann aber wieder zurück und Oriental Eagle driftete im Schlussbogen bis an das Außengeländer, während Windstoß und Colomano innen blieben und versuchten, sich an dem Front Runner vorbeizsuchieben. Colomano schaffte es kurzzeitig, Oriental Eagle kam aber noch einmal zum Angriff und setzte sich knapp gegen die beiden Schlusssprinter durch.

Windstoß gab der Form noch einmal einen Boost in seinen nächsten Rennen im Coronation Cup in England und Colomano sah bei seinem Saisondebüt ganz hervorragend aus, was ihn hinter Guignol im Großen Preis der badischen Wirtschaft zum Co Favoriten machte.

Weder der Favorit noch der Co-Favorit konnten allerdings im Großen Preis der badischen Wirtschaft punkten und mussten sich deutlich dem stark auflaufenden Iquitos geschlagen geben. Es war ein bisschen Regen in Baden Baden über das Wochenende angekommen und das Wasser im Boden schien den Favoriten in dem Rennen einfach nicht zu liegen, obwohl beide schon gute Leistungen in Rennen mit aufgeweichtem Boden gezeigt haben.

Der Boden in Hamburg beimg roßen Hansa Preis jedenfalls war wieder trocken und Colomano belegte hinter Dschingis Secret einen sehr guten zweiten Platz indem er einen seiner typischen Schlusssprints zeigte und in der Mitte der Bahn zunehmend auf den Sieger aufholen konnte.

Mit dieser sehr guten Leistung ging es in die Winterpause, die Colomano mit einem Start im Carl Jasper Preis beendete. Dort war er nach der lagen Pause aber augenscheinlich immer noch außer Form und konnte weder den heutigen Konkurrenten und Sieger French King, noch Alounak schlagen, was so aber auch in etwa erwartet worden war.

Beim zweiten Start in der Saison, ebenfalls in Köln, aber über 200m weniger Distanz und gegen leichtere Konkurrenz dominierte Colomano dann auch das Rennen und er dürfte hier wieder in bester Verfassung sein.

Royal Youmzain: Der Youmzain Sohn von Trainer Andreas Wöhler hat seine Karriee in Köln im Juli 2017 begonnen, als er seinen ersten Start in einem Altersgewichtrennen absolvierte. Royal Youmazin hatte einen guten Start in seine Karriere und platzierte gleich beim ersten Versuch, um danach in Düsseldorf in einem Handicap über 200m mehr Distanz seinen ersten Sieg zu feiern.

Der Kurs und die Distanz passten augenscheinlich, und auch der weiche Untergrund aus dem Sommer 17 schien zu passen, so dass er im September im Junioren Preis in Düsseldorf als Favorit auflief. Das Rennen verlor er allerdings gegen Alounak, der als zweiter Favorit gestartet war und an der Außenseite in der Mitte der Bahn den besten Lauf des Quartetts erwischte. 50m vor dem Ziel waren aber alle Galopper in einer Reihe und das Rennen war extrem offen, Royal Youmazin hatte einfach nicht genug Momentum sammeln können um den Nacken Rückstand auf den Sieger zu negieren.

Das Rennen stellte trotzdem eine neue Bestform von Royal Youmzain da, der sich nach seinem motivierenden zweiten Platz in dem Listed Rennen in die Gruppenrennen in Europa aufmachte und als nächstes das Premio Gran Criterium in Mailand in Angriff nahm. Das Gruppe 2 Rennen über 1500m fand auf weichem Untergrund statt, den Royal Youmazin ja wie zuvor gezeigt durchaus zu schätzen wusste. So gelang der Saisonabschluss und Royal Youmazin konnte einen überzeugenden Sieg mit neuer Bestform feiern, die er auch über die Winterpause in das Jahr 2018 retten konnte.

So startete er sieben Monate später im Bavarian Classic wieder als Favorit, obwohl der Untergrund trocken und die Distanz 500m länger war als zuvor versucht. Emerald Master zeiget 300m vor dem Ziel einen schönen Tempowechsel an der Front und hatte die Konkurrenten hinter sich in Bedrängnis gebracht, aber da noch einige Meter zum Ziel übrig waren, konnten sich Royal Youmzain,Jimmu und Salve De Rio erholen und auf den Front Runner aufschließen. Royal Youmazin schaffte es sich mit gut einer halben Länge gegen die restlichen Verfolger durchzusetzen und addierte damit eine weitere Distanz und schnelleren Untergrund zu seinem Repertoire. Da war das Ittingen Derby Trial im Juni schon eher reine Formsache, denn Royal Youmazin gewann das Rennen am Ende unangefochten mit gut 2.75 Längen Vorsprung, was ihm auch die Favoritenrolle für das 149. deutsche Derby in Hamburg einbrachte.

Dort kam Royal Youmzain weit in die letzte Kurve und fächerte zusammen mit dem Feld in Richtung des Außengeländers auf, stieß aber mit einem Konkurrenten zusammen und musste danach erneut Anlauf nehmen um sein Momentum wieder aufzubauen. Das gelang ihm auch, aber die Konkurrenz in diesem Rennen war natürlich viel zu stark um sei einen Fehler zu verzeihen und der Co Favorit Weltstar sicherte sich das Rennen. Beim Großen Preis von Berlin im August wurde Royal Youmzain erneut bei seinem Lauf behindert, allerdings dieses Mal als seine Chancen, den Sieger Best Solution zu schlagen, schon dahin waren. Sound Check und Dschingis Secret kamen ihm gefährlich nahe aber viel geändert hätte ein freier Lauf an seinem dritten Plätzen wohl ohnehin nicht. Der Qatar Prix Niel in Longchamp Paris war im Endeffekt eine Wiederholung der letzten beiden Rennen, der Große Preis von Bayern im November hingegen war mit 24 Längen Rückstand auf den Sieger auf dem weichen Untergrund ein herber Rückschlag für Royal . Vielleicht war 2018 auch einfach nicht sein Jahr gewesen, denn 2019 konnte er seine Winterpause in Baden Banden im Juni im Großen Preis der Badischen Wirtschaft mit einem knappen zweiten Platz hinter Itobo beenden – was so etwas wie eine persönliche Bestleistung war.

Der Untergrund bleibt gleichbleibend gut und die 200m mehr Distanz sollten kein Problem sein, man muss also mit Royal Youmzain rechnen

Fench King: Der French Fifteen Sohn von H. Pantall ist im Besitz von Sheikh Abdullah Bin Khalifa Al Thani und wie so oft in Frankreich hat sich die Kombination aus starkem Trainer und sehr reichem Besitzer in zählbaren Ergebnissen in den letzten Jahren niedergeschlagen.

Die Karriere von French King begann im Jahr 2017 noch ein wenig holprig und er konnte erst im dritten Anlauf sein Maidenrennen gewinnen, schaffte dann aber im Jahr 2018 sein erstes Doppel auf den Kursen in Nantes (2200m) und Pornichet (2400m), was French King danach zur Teilnahme an den ersten Black Type Rennen qualifizierte. So startete er im Prix de l’Avre und dem Coupe des Trois Ans, allerdings ohne dabei den erhofften Sieg feiern zu können.

Aber trotzdem stand am Ende über die 2400m im Coupe des Trois Ans ein zweiter Platz, wenn auch 3 Längen hinter dem Sieger, im Formbuch und French King konnte durchaus stolz auf sich sein, trotzdem sollte 2018 schnell der nächste Sieg folgen und French King nahm die etwas seltene Route zum Swiss Derby nach Fauenfeld in der Schweiz auf sich, wo er gegen unbekannte Konkurrenz einen souveränen Sieg feiern konnte. Zurück in Frankreich wurde er im Juni 2018 im Prix Frédéric de Lagrange erneut deutlich geschlagen, bevor es ihm auf weichem Boden im Prix Dirickx auf dem Provinzkurs in Craon gelang an den dem Sieger dran zu bleiben und mit einem knappen zweiten Platz seinen bisher besten lauf in seinem Heimatland feiern zu können.

Er lief danach gegen bessere Konkurrenz über die 2100m im Prix de la Région Grand Est ein weiteres gutes Rennen auf einem ausbezahlten dritten Platz, ohne dabei jedoch den Sieger Potemkin wirklich gefährde zu können. French King schien in seinem zweiten Jahr einfach nicht wirklich in Gang kommen zu wollen, denn auch über 2400m auf weichem Untergrund im Grand Prix de Nantes, einer Kombination die ihm eigentlich liegen sollte, gelang es French King nicht für Gefahr zu sorgen und er landete auf einem abgeschlagenen sechsten Platz, bevor es in die Winterpause ging.

Diese nutzte sein Trainer H. Pentall offensichtlich gut und konnte French King bereits im Feburar im H.H. The Amir Trophy in Doha zum Sieg führen. Die Doha Challenge und die Amir Trophy sind nun nicht mit den Rennen in Dubai vergleichbar, trotzdem war der Sieg von French King in dem mit 1.000.000$ dotierten Rennen ein großer Achtungserfolg, der drei Monate später in Deutschland im Carl Jaspers-Preis, einem Gruppe 2 Rennen in Köln, bestätigt werden sollte. Die Preisgelder in Deutschland sind vergleichsweise lächerlich gering, aber French King hat hierzulande auch längst nicht mit so starker Konkurrenz zu kämpfen wie in Doha und so dürfte er auch hier in Hamburg eine äußerst gute Figur machen können.

Alounak:


29.06.2019 – Newcastle – Chipchase Stakes – Pick: Invincible Army

Pferderennen in Irland

15:25 Chipchase Stakes – Gruppe 3

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 70.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Polytrack  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote
Das Rennen könnte schwierig werden, gibt es doch keinen klaren Pacesetter hier in diesem Rennen, aber trotzdem lohnt sich ein Blick auf den Favoriten, der hier die Gelegenheit hat seinen Ausrutscher aus dem letzten Rennen wieder ein wenig auszubügeln.

Invincible Army: James Tate trainiert den Invincible Spirit Sohn und kann auf das bisher erreichte durchaus stolz sein, allerdings wird er gerade auf das Royal Asot Meeting vermutlich nicht mit den besten Erinnerungen verknüpfen, denn schon nunmehr zwei Jahre in Folge war der Versuch in den gut besetzte Rennen dort ein klarer Flop für Invincible Army. Letztes Jahr startete er im Commonwealth Cup als Co Favorit konnte aber nicht über einen neunten Platz hinaus kommen – und das, wo er doch zuvor im Sandy Lane Stakes auf Gruppe 2 Ebene nur knapp an Sands of Mali gescheitert war. 2019 nahm er am Diamond Jubilee Stakes teil und kam erneut nicht über einen abgeschlagenen siebten Platz hinaus. Nun also geht es mit der kürzesten Pause seiner Karriere zum nächsten Gruppenrennen.

Erfahrungen hat er zur genüge, so hatte sich Invincible Army schon im Jahr 2017 in einigen Grupenrennen versucht und dabei durchaus solide Ergebnisse produziert. Plätze im Arqana July Stakes, dem Molecomb Stakes, dem Gimcrack Stakes hinter Sands Of Mali und dem Mill Reef Stakes hinter James Garfield sowie der Sieg im Gruppe 3 Sirenia Stakes lesen sich gut, lassen aber erahnen, dass es zum Aufschluss auf die absolute Spitzengruppe noch nicht ganz gereicht hat. Das Preisgeld stapelte sich zunehmend, aber die Ausbeute an Siegen lies durchaus zu wünschen übrig.

Auch das Saisondebüt im Pavilion Stakes in Ascot, wo Invincible Army mit 1,5 Längen gewinnen konnte war ein hervorragendes Rennen, nur war die Konkurrenz nicht ganz auf dem heutigen Niveau, was sich beim nächsten Rennen auch wieder schmerzhaft bemerkbar machte. Denn als er im Sandy Lane Stakes auf Gruppe 2 Ebene kurz darauf gegen Konkurrenten wie Sands Of Mali und James Garfield antreten musste, musste sich Invincible Army wieder einem anderen Konkurrenten knapp geschlagen geben.

Dann kam wie gesagt die etwas bittere Niederlage im Commonwealth Cup und der letzte Start in der neuen Saison 2019, als er im bet365 Hackwood Stakes startete. Aber auch dort war klar zu erkennen dass seine Form in dieser Saison einfach nicht mehr viel wert sein würde.

Mit der Pause kam aber auch die Form wieder und Invincible Army gewann das Gruppe 2 Cammidge Trophy Stake mit gut zwei Längen Vorsprung und setzte über schnellen Untergrund im Duke Of York Stakes im Mai noch einmal einen drauf. Aber Royal Ascot war auch beim zweiten Anlauf einfach nicht sein Pflaster, denn im Diamond Jubilee Stakes scheiterte er an dem schnellen Tempo und dem vermutlich zu schnellen Untergrund. Ja, er hat schon auf schnellem Boden gewonnen, gegen derartige Konkurrenz wäre aber ein wenig Wasser im Boden wünschenswert gewesen. Nun kommt er also eine Woche später der nächste Versuch, die Erholungspause ist ein wenig kurz, aber die Konkurrenten dafür auch deutlich leichter – Invincible Army hat herausragende Chancen.

Mr Lupton: Richard Fahey schickt den Elnadim Sohn auf die Rennstrecke, dessen Karriere bis ins Jahr 2015 zurückreicht. Damals schon für den selben Trainer, der ihn in seiner ersten Saison in der Two-Year-Old Trophy  hatte auflaufen lassen. Mr Lupton schloss sein erstes Black Type Rennen mit einem zweiten Platz ab und lies nach dem Jahreswechsel und kurzer Eingewhönungsphase im neuen Jahr einige weitere Gruppenrennen folgen, konnte da aber niemals an den Erfolg des letzten Jahres anschließen, sondern musste in jedem Rennen den Siegern hinterherlaufen. Trotzdem zog das Niveau der Rennen stetig an, um im Herbst mit der Teilnahme im Sprint Cup Stakes und dem Champions Sprint Stakes seinen Höhepunkt zu finden. 2017 verlief fast identisch, außer dass Mr Lupton im Private Bank Stakes einen guten dritten Platz auf Listed Ebene erringen konnte. Wieder folgte die Teilnahme am Sprint Cup Stakes, wieder wurde nur ein fünfter Platz am Ende erreicht.

In seinem vierten Jahr als Galopper gelang Mr. Lupton dann aber der Durchbruch und er schaffte es nicht nur bei seinem Saisondebüt im Cammidge Trophy Stakes einen guten zweiten Platz zu erreichen, sondern später in der Saison auch  das John Smith Stakes zu gewinnen – beides auf Listed Ebene. Dann setzte Mr Lupton aber nach Teilnahmen an stärkeren Rennen wie dem Gruppe 2 King George Stakes nochmal einen drauf und gewann zum Saisonabschluss sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Dubai World Trophy Stakes über die 5f. Er behielt auf dem weichen Boden seine gute Form bei und errang beim nachfolgenden Rous Stakes einen zweiten Platz.

Mr Lupton reifte über die Winterpause zu seiner nunmehr fünften Saison noch weiter heran und gewann bei seinem Saisondebüt das Gruppe 2 Greenlands Stakes gegen Speak Of Colours mit knapp 1 Länge – und das, obwohl der Untergrund dieses Mal deutlich schneller war.

Laugh A Minute: Der Mayson Sohn von Trainer Roger Varian hat sich nach seiner ersten Saison 2017 in Rennen wie dem Gruppe 3 Pavilion Stakes in Ascot oder dem Gruppe 1 Commonwealth Cup versucht, aber erst spät in der Saison 2018 tatsächlich ein zähöbares Ergebnis hervorgebracht. So platziere er im Gruppe 3 Prix de Meautry Barrière in Deauville, Frankreich auf weichem Boden über die Distanz von 1200m hinter dem klaren Sieger Tantheem – und war im nachfolgenden Wentworth Stakes in Doncaster mit seinem vierte Platz zumindest in Schlagreichweite zu Donjuan Triumphant. Seine Form 2019 lies allerdings mit Niederlagen beim Saisondebüt im EBF Stallions King Richard III Stakes sowie dem Pertemps Stakes, wo er als Favorit gestartet war, zu wünschen übrig.

Island Of Life: Die Dubawi Tochter hat das Niveau iher Rennen 2019 deutlich angehoben, nachdem sieam Ende der letzten Saison einige gute Platzierungen und einen Sieg im Red Handicap in Kempton hatte erreichen können. Sie siegte dann in einem Klasse 2 Handicap und platzierte danach bei ihrem ersten Listedrennen in Wolverhampton im Lady Wulfruna Stakes hinter Above All auf einem zweiten Platz. Dann gelang ihr ein erneuter zweiter Platz im All-Weather Fillies‘ And Mares‘ Championship, konnte die Form aber nicht von dem AW Untergrund auf die normale Strecke transferieren. Ihre Teilnahme am Cecil Frail Stakes und dem Queen Charlotte Stakes endeten mit etwas abgeschlagenen Platzierungen, sie lief aber über die 1400m im Queen Charlotte Stakes deutlich besser als über die kürzere Distanz im Cecil Frail und kam bis auf 2 Längen an Billesdon Brook heran


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