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Pferderennen System

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17.11.2019 – Cheltenham – Shloer Chase – Pick: Politologue

Pferderennen in England

15:25 Shloer Chase – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.199 m  |  Preisgeld: 75.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich

Defi Du Seuil Der Sohn von Voix Du Nord und Quarvine Du Seuil gewann bis zum Start im Gruppe 2 Coral Hurdle nach der Sommerpause 17/18 alle seiner sechs Starts über Hürden und konnte dabei einige sehr prestigeträchtige Rennen gewinnen und die Konkurrenten teilweise doch stark deklassieren.

Nach zwei Starts in NHF Rennen in Frankreich wechselte er von seinem Trainer Emmeanuel Clayeux zu seinem derzeitigen Trainer Philip Hobbs, für den er im Oktober 2016 in Ffos Las sein Debüt feiern dürfte. Dabei gewann er sein Maidenrennen über 2m in Ffos Las mit Leichtigkeit und konnte im Gruppe 2Triumph Hurdle Trial in Cheltenham als Favorit starten. Dort schlug er Diable De Sivola, Dino Velvet und Wealth Des Mottes mit Leichtigkeit und der nächste Sieg in einem weiteren Triumph Hurdle Trial über Cour De Lion war nur reine Fromsache.

Fast genauso leicht gewann er das Gruppe 1 Final Future Champions Juvenile Hurdle in Chelpstow im Dezember 2016 wo er Gegner wie Evening Hush, Dolos oder Dino Velvet mit Leichtigkeit auf die Plätze verwies. Defi Du Seuil hatte sich damit auf guten, gut bis weichem und weichem Untergrund als effektiv bewiesen und kam offensichtlich auch mit dem nicht ganz einfachen Kurs in Cheltenham wunderbar zurecht. Als Vorbereitungsrennen für das große Festival gewann er noch seinen Start in einem weiteren Gruppe 2 Triumph Trial, dessen Feld aber auch auf jämmerliche vier Starter ohne jede Konkurrent für den kommen Star zusammengeschrumpft war.

Nach so vielen gewonnen Triumph Trial Rennen war der Start in dem großen Rennen unvermeidlich und Defi Du Seuil tat das, was alle von ihm erwartet haben. Er lief und sprang souverän, übernahm die Führung zwei Hürden vor dem Ziel und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Den Vorsprung auf das restliche Feld baute er mit einem starken Schlusssprint auf fünf Längen aus, wobei Megafortune mit seinem guten Schlusssprint in keiner Weise auf den Sieger gefährlich aufholen konnte, sich aber einen zweiten Platz vor Bapaume sicherte.

Nach der Sommerpause startete er im Coral Hurdle als klarer Favorit, war da aber offensichtlich noch nicht fit und verlor zunehmend den Anschluss an den Rest des Feldes. Die lange Pause und die längere Distanz zur Wiederkehr war vielleicht ein bisschen viel des guten und beim zweiten Star in de neuen Saison konnte Defi De Seuil in ruhigeren Gewässern in Exeter sein Selbstbewusstsein  wieder aufbessern.

Der Sieg gegen Topofthegame und Black Op war eine echte Überraschung und er konnte mit den Sieg sicher wieder ins Gespräch bringen und hielt seine Fom im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar weiter gut. Er konnte sich mit Lostintanslation ein starkes Duell um den Sieg. Defi Du Seuil übernahm die Führung nach der letzten Hürde mit einem besseren Sprung und setzte sich einige Längen von Lostintanslation ab, aber der Konkurrent sammelte sich wieder und auf dem langen Lauf bis zum Ziel rieben sich die beiden aneinander auf, und Defi Du Seuil gab sich nur wiederwillig geschlagen.

Die beiden trafen sich dann im Gruppe 1 Scilly Isles Chase über 4033m exakt einen Monat später wieder und wieder war es ein extrem spannendes Duell zwischen den beiden. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte sich teilweise mehrere Längen von sienen Verfolgern ab, das kleine Feld lies ihn aber nicht allzu weit ziehen und auch wenn Defi Du Seuil immer wieder einen schlechten Sprung einbaute, blieb er dran an dem Pacemaker und zog noch der letzten Hürde gleich, auf dem Run in hatte er aber mehr übrig als der Dauerkonkurrent, der mit knapp einer Länge Rückstand ins Ziel einlief.

Das Saisonziel der beiden war das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival, welches auch von den Quoten von den beiden dominiert wurde und was damit nach einer Wiederholung der letzten beiden Rennen aussah – und genau so kam es auch. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte das Tempo dort nach Belieben, Defi Du Seuil blieb aber dran, zusammen mit Mengli Khan, der als zweiter die vorletzte Hürde nahm. An der letzten Hürde war aber Defi Suil auf den zweiten Platz vorgerückt und wieder hatte er auf dem Run In mehr übrig als der herausragend laufende Lostintranslation, der sich mühte den Hügel in Cheltenham hinauf Schritt zu halten, aber Defi Du Seuil gewann mit gut 2 Längen Vorsprung.

Zum Saisonabschluss versuchte sich Defu Du Seuil am Ryanair Novice Chase über eine ungewohnt kurze Distanz von 3219m und wurde ziemlich deutlich von Chacun Pour Soi geschlagen, der sich über 4 Längen absetzten konnte und von Ruby Walsh erst nach der letzten Hürde überhaupt angetrieben werden musste und sich unter Druck noch schnell etwas mehr von Defi Du Seuil absetzten konnte – über Hürden schienen die 2 Meilen ideal, aber als Chaser scheit er eine etwas längere Distanz zu präferieren.

PolitologueDer Poliglote Sohn könnte es erneut schaffen, seine Position als Front Runner in diesem relativ kleinen Feld zu sichern, kommt aber auch mit Konkurrenz um die Führung klar und wird sicher stellen, dass dieses Rennen mit einem ordentlichen Tempo gelaufen wird, selbst wenn Balko des Flos heute nicht vorne mit dabei sein will.

Seine Karriere begann in Frankreich, bereits nach zwie Starts und einem gewonnenen Handicap wechselte er noch in der Saison 2015 zu Paul Nicholls, der ihn im Dezember 2015 das erste Mal über Hürden starten lies. Er hätte das Rennen in Cheltenham vermutlich gewonnen, wenn er nicht an der letzten Hürde Sam Twiston Davies abgeworfen hätte und so North Hill Harvey den Vorteitt gelassen hätte. Der Eindruch aus dem ersten Rennen war jedenfalls so gut, dass er noch im Dezember sein erstes Gruppe 1 Rennen bestritt, allerdings traten im Challow Hurdle nur drei Starter an und Barters Hill hatte das Rennen fest im Griff. Trotzdem wurde das Festival 2015 ins Auge gefasst, auf dem Weg dorthin gewann Politolouge das Bathwick Novices‘ Hurdle im Februar 2016 mit Leichtigkeit. Trotz des immer noch leichten Gewichts verlief allerdings der Start im Coral Cup alles andere als erfolgreich und Politologue musste sich weit hinten im Feld einsortieren, nachdem er schlicht nicht die Form hatte, um mit den Führenden mithalten zu können.
Paul Nicholls reduzierte danach den Anspruch an seinen Starter und lies ihn zunächst über den Sommer zurück ins Trainingslager kommen. Dazu wechselte Politologue in der Saison 16/17 die Disziplin und startete fortan in Chase Rennen, was ihm sichtlich gut getan hat. Bereits den ersten Start nach der Sommerpause gewann er mit Leichtigkeit und auch der Lauf im Gruppe 2 Mitie Noel Novices‘ Chase gegen ein kleines Feld war mehr Formsache als wirkliche Herausforderung. Im Januar 2017 erlitt er etwas überraschend im Gruppe 2 Evening Novices‘ Chase eine Niederlage gegen Waiting Patiently, der allerdings einen sehr guten Tag erwischt hatte und eines seiner besten Rennen bisher lief.

Mit einem weiteren kleinen Vorbereitungslauf ging es dann zum Festival und dem Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase, wo er hinter Yorkhill, Top Notch und Disko einen guten vierten Platz belegen konnte. Zwar wurde er während dem Rennen den ersten drei nicht wirklich gefährlich, bis zur vorletzten Hürde lief er aber ganz vorne mit und hatte damit einen seiner größten Erfolge zu feiern.

Dementsprechend lief er im Gruppe 1 Doom Bar Maghull Novices‘ Chase als Co-Favorit auf, stürzte aber erneut an der letzten Hürde, als er von San Benedeto und Forest Bihan stark unter Druck gesetzt wurde und von seinem Jockey Sam Twiston Davies bereits hart angetrieben werden musste. So richtig den Anschluss an die absolute Spitzengruppe hatte Politologue damit erneut verpass, nach der Sommerpause kam er im Gruppe 2 188Bet Haldon Gold Cup allerdings erneut in Bestform zurück. In jenem Rennen konnte er auf weichem Boden über 2m1f San Benedeto souverän schlagen, und dass, obwohl der Konkurrent einige Pfund leichter unterwegs gewesen war. Auch beim nachfolgenden Lauf im Gruppe 1 Betfair Tingle Creek Chase  setzte sich Politologue erneut durch, dieses Mal gegen den hoch gehandelten Fox Norton, wenn auch nur mit einer halben Länge. Nach der letzten Hürde schaffte es Politologue, Fox Norton unter einem harten Ritt immer knapp hinter sich zu halten und damit dem eigentlich haushohen Favoriten den Sieg zu verwehren, was seine bisher beste Leistung darstellt.

Im nachfolgenden Gruppe 2 Unibet Desert Orchid Chase war mit Special Tiara eigentlich ein hochklassiger Konkurrent angetreten, der Politologue auf Herz und Nieren hatte testen sollen, allerdings stürzte Special Tiara an der achten Hürde und beendete damit das Rennen für sich. Zu diesem Zeitpunkt war Special Tiara noch in bestem Lauf und hätte mit Sicherheit für Gefahr gesorgt, so gewann Politologue ungefährdet gegen die verbleibenden beiden Außenseiter. Er hat sich zu einem der besten 2miler im britischen Pferderennsport entwickelt, fand in Altior aber seinen Meister im Betfair Exchange Chase gefunden und verlor das Rennen am Ende klar gegen das Ausnahmepferd. Das Rennen war faktisch ein Matchrace zwischen den beiden und Valdez als Dritter spielte nie eine Rolle. Bis zur letzten Hürde liefen Politologue und Altior Seite an Seite, dann wurde Altior aber von seinem Jockey Nico De Boinville losgeschickt und setzte sich locker von seinem Verfolger ab. Auch beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Konkurrenten lief es ähnlich, nur dass sich auch Min im Betway Queen Mother Champion Chase weit von Politologue absetzen konnte. Auch wenn Politologue um Weihnachten noch aussah als ob er einer der besten 2 Miler der Insel werden würde, hat das Aufeinandertreffen mit der Spitzenklasse seine Leistungen in die richtige Perspektive gerückt, er bekam aber Mitte April im Gruppe 1 Melling Chase eine weitere Chance sich gegen Min und Balko Des Flos zu beweisen und dieses Mal schaffte er es tatsächlich, wieder an die Form von Weihnachten anzuknüpfen und die Konkurrenten um knapp unter einer halben Länge schlagen.

Und auch nach der Sommerpause knüpfte er über die 4223m an seine Form vor der Pause nahtlos an udn gewann am Ende gegen den Co Favoriten Carhel mit gut einer halben Länge. Das King George IV im Dezember war das nächste Ziel von Politolougue, allerdings war es schon im Vorfeld relativ klar, dass die Distanz viel zu lang für ihn ist und für die nahezu 5000m nicht als einer der Konkurrenten für Might Bite und Co. gehandelt wurde. Am Ende stand ein respektabler vierter Platz im Buch, der allerdings ein wenig schmeichelhaft war, denn Konkurrenten wie Waiting Patiently, Coneygree und Bristol De Mai nahmen sich selber aus dem Rennen.

Aber Politologue legte vor dem Festival dann doch noch einen ziemlichen Aussetzer hin, als er im Ascot Chase im Februar auflief und gegen Cyrname absolut keine Chance hatte, der das Rennen dominierte und den Rest der Konkurrenten auf die hinteren Plätze verbannte. Das war nicht über die optimale Distanz von Politologue, der aber beim Cheltenham Festival selbst die idealen Bedingungen vorfand und dem haushohen Favoriten Altior einiges zu denken gab. Die beiden gingen fast gleichzeitig über die letzte Hürde und der Sieg des Champion Chaser Altior war in keiner Weise so dominant wie man es bei der Quote und der Bilanz erwartet hätte, stattdessen verlor Politologue nur knapp unter 2 Längen auf den Sieger.

Im April lief er im JLT Chase über 4005m noch einmal in der alten Saison auf, die Distanz war aber wieder etwas zu weit für ihn und Min setzte sich spielend von ihm ab und gewann unangefochten mit 20 Längen Vorsprung, während Politologue sich den zweiten Platz sicherte.

Das heute ist schon klar wieder mehr die Sache von Politologue, der mit weichem Boden und 2 Meilen Distanz die idealen Bedingungen für seine Saisondebüt gefunden hat,

Saint Calvados: In Frankreich unter seinem ehemaligen Trainer Sebastien Culin gewann er drei Rennen über Hürden hintereinander, bevor er sich in Auteuil im Prix Amadou nicht mit De Bon Couer hatte messen können. Der Lauf im April 2017 sollte auch der letzte Lauf für seinen alten Trainer sein, wechselte er im November 2017 doch zu Venetia Williams, die ihn jedoch ohne einen Start im Dezember zu Harry Whittonton gab.  Dieser lies ihn noch im selben Monat in einem Klasse 3 Rennen in Newbury auflaufen, welches Saint Calvados mit Leichtigkeit gewann. Auch das nächste Rennen gegen stärkere Konkurrenz stellte Saint Calvados vor keinerlei Probleme. Danach ging es zum ersten Gruppenrennen nach Warwick zum Kingmaker Novices‘ Chase, wo er über 3628m und weichen Boden eine wahrlich beeindruckende Show ablieferte. So sprang er mit viel Elan und Kraft jedes einzelne Hindernis, hatte sich seiner Konkurrenten drei Hürden vor dem Ziel bereits um 10 Längen entledigt und erhöhte die Marge unter minimalem Druck auf 22 Längen.

Dann wurde er allerdings beim Gruppe 1 Arkle Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival ziemlich eingenordet und kam als vorletzter ins Ziel, ohne Chancen auf den Sieg zu haben oder auch nur für Gefahr für die Plätze zu sorgen.

In der neuen Saison schaffte er dann immerhin einen Sieg im Gruppe 3 Poplar Square Chase bei seinem Debüt, allerdings stürzte in diesem Rennen sein Bezwinger Footpad und das Rennen war wohl kaum ein richtiger Indikator für die Konkurrenzfähigkeit von Saint Calvados in jenem Jahr. Beim Gruppe 1 Tingle Creek Chase scheiterte er dann an Altior und Un De Sceaux wieder deutlich und es war ihm nicht möglich, die beiden Konkurrenten im letzten viertel des Rennens irgendwie unter Druck zu setzen. Vielmehr scheiterte er wieder mit etlichen Längen an den beiden hochklassigen Konkurrenten und konnte dann beim Dublin Chase im Februar gegen Min oder Ordinary Wold ebenfalls nie für Gefahr sorgen und kam als letzter ins Ziel. Wenig überraschend war das Saisonziel beim Cheltenham Festvial, das Champion Chase, auch klar außer Reichweite von Saont Calvados, der Altior und Politologue mehr als 20 Längen ziehen lassen musste und nur Ordinary World und God’s Own kamen noch hinter ihm ins Ziel.

Sein Einstand in die neue Saison in Cheltenham in einem soliden Handicap gelang dagegen im Oktober 2019 nach Plan und Saint Calvados konnte sich über 3199 m mit einer Länge gegen Vaniteux durchsetzen. Das heute wird aber sicher eine Nummer zu groß für ihn sein.

Simply Ned: Der Fruits Of Love Sohn von Nicky Richards ist mit seinen zwölf Jahren einer der Veteranen in diesem Feld und pflegt mittlerweile eine etwas langsamere Gangart mit weniger Rennen in der Saison als früher. Ein gutes ist, dass er immer wieder die selben Rennen anvisiert, die Schloer Chase, die Paddy’s Rewards Club Chase – und vielleicht wieder die Champion Chase? Die Schloer Chase war in den letzten Jahren immer nur der Wachmacher für die Paddy’s Rewards Club Chase, die er zwei mal in Folge als Außenseiter gewinnen konnte. Hier erwarte ich also nicht allzu viel von ihm.


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