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25.09.2022 – Sandown – Quayclean Underwood Stakes – Pick: I’m Thunderstruck

Pferderennen in Australien

8:25 Quayclean Underwood Stakes (Group 1)

Distanz: 1m1f  Alter (3yo+) Untergrund: (Turf) 

Das Underwood Stakes ist dieses Jahr mit einem Feld gesegnet, welches ausschließlich aus Gruppe 1 Pferden besteht – und ich denke Zaaki und I’m Thudnerstruck werden es hinter Aligator Blood, der mit Sicherheit als Pacesetter fungieren wird, so richtig krachen lassen.

I’m Thunderstruck ist nach Einschätzung von Trainer Mick Price vor den 1-Millionen-Dollar-Underwood-Stakes am Sonntag in Sandown der auf ihn wartenden Aufgabe in diesem Rennen mehr als gewachsen und hat sich in diesem Jahr in seiner Form deutlich gesteigert..

Trainer Price hatte erwartet, dass sein Asunahmepferd I’m Thunderstruck nach einem enormen Lauf zum Gewinn der Makybe Diva Stakes beim letzten Start „abgekämpft“ wäre, nachdem er das Rennen gewonnen hatte, indem er mehrere Längen gut machen musste, um Alligator Blood auf der Ziellinie noch zu nageln und ihm den Sieg zu stehlen, aber I’m Thudnerstruck ist wohl so fit wie eh und jeh.

I’m Thunderstruck hatte beim Start zuvor eine ähnlich heftige Anstrengung unternommen und war aus dem Rudel herausgeschossen, um in den Memsie Stakes der Gruppe 1 Ebene auf eine halbe Länge an Snapdancer heranzukommenund den Sieg somit nur knapp zu verfehlen.

„Sonntagmorgen (nach Makybe Diva) war er gut drauf und ich dachte: ‚Bluffst du?‘„, sagte Price.

„Ich weiß, es war ein harter Lauf, aber er hat sich fantastisch geschlagen, er hat Kapazität und er spürt keine harten Läufe, was das Zeug eines guten Pferdes ist, nicht wahr?

„Er ist ein besseres Pferd als bei der letzten Vorbereitung, er war aus irgendeinem Grund etwas dicker, ich weiß nicht, ob wir ihn nicht richtig erwischt haben.

„Dieses Mal ist er genau in der Zone.“

I’m Thunderstruck könnte mit Zaaki um die Rolle des Favoriten heute im TAB Underwood Stakes konkurrieren und schwankt zwischen 3,20 $ und 2,90 $.

Zaaki hat angesichts des Interesses von I’m Thunderstruck 2,30 $ auf 2,50 $ nachgegeben und nähert sich somit an. Mr. Brightside hat sich von 3,80 $ auf 4,40 $ abgeschwächt, und der mutige Front Runner Alligator Blood wird bei 7 $ gehalten.

„Du hast vier große Pferde, meiner Meinung nach sind das alles Pferde der Gruppe 1, oder?“ sagte Price.

„Er wird Alligator Blood jagen, schau, (Mr) Brightside hat ihn geschlagen, als er im Doncaster viele Kilos weniger hatte, ich freue mich, ihn anzugehen, und ich denke, mein Pferd hat sich ein bisschen verbessert.

„Zaaki ist nur ein Spitzen-Pferd für sein Alter, es wird ein großartiger Wettbewerb und nur ein Gewinner, also alles oder nichts.“

Price erwartet, dass Alligator Blood am Sonntag wieder die Führung übernimmt und einen „typischen“ Gewicht-für-Alter-Wettbewerb veranstaltet.

„Du wirst wahrscheinlich einen vorne haben, Alligator (Blood), und der Rest wird in einem Haufen sein, es ist nicht wie ein hektischer 1800m“, sagte Price.

„Sie rollen herum und müssen dann heben und sprinten … Ich glaube nicht, dass das Tempo gegen ihn sein wird und die 1800 m werden in Ordnung sein.

„Sie würden sich die Hände reiben, wenn Sie MRC (Melbourne Racing Club) wären … das sind Pferde der Spitzenklasse, abgesehen von Anamoe und ein oder zwei anderen, das sind die Cox Plate-Pferde.“

Ich denke aber, Zaaki kann ihm Probleme bereiten.

Die Pferde im Detail:

Alligator Blood:

Der All Too Hard Sohn von Trainer Gai Waterhouse und Adrian Bott ist ein designierter Front Runner und setzte gerne das Tempo in seinen Rennen – so wohl dann auch hier.

Aligator Blood hat eine ziemlich starke Bilanz vorzuweisen und konnte 2022 schon sein zweites Gruppe 1 Rennen gewinnen, nachdem er im Februar 2020 in Flemington das Kennedy Australian Guineas Rennen hatte gewinnen können. Nach dem Aufstieg in die altersoffenen Rennen tat er sich zunächst etwas schwer, 2021 bestritt er sogar nur ein einziges Rennen (das TAB George Moore Stakes auf Gruppe 3 Ebene) und vollzog in dieser Zeit auch zwei Trainerwechsel. Von David Vandyke, der mit ihm das Guineas gewonnen hatte, zu Billy Healey und dann im Februar 2022 zu seinen jetzigen Trainern, die mit ihm auf Gruppe 3 Ebene trotz langer Pause mit nur einer Unterbrechung sofort einen sehr knappen zweiten Platz belegen konnten. Danach folgte ein Sieg über 1400m im Gruppe 1 TAB Stradbroke Handicap, wo Alligator Blood sein leichtes Gewicht ausnutzen konnte und mit einer Länge Vorsprung gewann.

Er ging in der Mitte der Bahn in die Zielgerade und brauchte da einen Moment, um sein Momentum aufzubauen, hatte dann aber genug Tempo und genug Kraft, um an dem Führenden vorbei zu schießen und den Angriff von Private Eye noch abzuwehren – sehr starke Leistung, die ihm mit seiner Quote von 10/1 so nicht unbedingt zugetraut worden war.

In Caulfield musste er danach erneut gegen harte Konkurrenz ran und konnte seinen Schlusssprint aus dem Mittelfeld gegen den Front Runner und Sieger des Rennens Snapdancer nicht anbringen – der gewann das Magic Millions Memsie Stakes überzeugend, während Alligator Blood wenig Eindruck hinterließ. Das kann er deutlich besser und gegen den heutigen Konkurrenten I’m Thunderstruck machte Alligator Blood im Gruppe 1 PFD Food Services Makybe Diva Stakes einen deutlich bessere Eindruck.

Das übernahm Alligator Blood die Führung und kopierte die Taktik von Snapdancer, das Fld beim Einbiegen in die letzten Meter so weit wie möglich auseinander zu ziehen, und hätte damit auch fast Erfolg gehabt – aber I’m Thunderstruck kam aus der Mitte des Feldes heran gestürmt und holte sich auf der Linie den eigentlich von Alligator Blood sicher geglaubten Sieg.

Die beiden waren weit vor dem Feld und ich bin gespannt, was Alligator Blood heute an der Front des Feldes ausrichten kann.

I’m Thunderstruck:

Der Shocking Sohn von Trainer Mick Price gewann sein erstes Rennen, ein Maiden 3yo Plate in Caulfield am 13.01.2021 und ging danach gleich auf die Gruppenebene auf dem selben Kurs hoch, verlor aber mit einem fünften Platz am Ende deutlich im Hyland Race Colours Autumn Stakes. I’M Thunderstruck schlug sich zwar nicht schlecht, schaffte es aber nicht an die Führenden heran zu kommen, dafür reichte sein stetes Tempo einfach nicht aus – egal, 175 Tage später, mit der Erfahrung unter den Hufen und ein bisschen Mehr an Training konnte er in Moonee Valley im Klasse 1 Dominant Cleaning Solutions Handicap über 1500m glatt gewinnen und danach auf Gruppe 1 Ebene in Caulfield im Neds Sir Rupert Clarke Stakes einen dritten Platz belegen – der war wiederum ein wenig unter den Erwartungen geblieben, schließlich war er eigentlich als Favorit gestartet und hier von zwei Außenseitern geschlagen worden, auf die er auf den letzten 100m einfach keinen Boden mehr gut machen konnte.

Ganz anders dann im Oktober im Gruppe 1 Hyland Race Colours Toorak Handicap – natürlich wieder in Caulfield – wo I’m Thunderstruck wieder als Favorit auflaufen dürfte. Sein Gewicht hielt sich auf Grund der letzte Niederlage durchaus in Grenzen, was aber auch nötig war – denn viel Spielraum hatte I’m Thunderstruck bei seinem Sieg nicht. In der Mitte er Bahn hatte sich für I’m Thunderstruck eine kleine Lücke aufgetan, die er für sich nutze und an die Führenden heranzog, allerdings schaffte er es erst 50m vor dem Ziel Tofane einzuholen, der sich mit seinem wesentlich höherem Gewicht an der Front einige Längen abgesetzt hatte.

Noch knapper war es dann im XXXX Golden Eagle in Rosehill, wo I’m Thunderstruck keinen Gewichtsvorteil mehr hatte und unter gleichem Gewicht starten musste – da brauchte er unter Hugh Bowman eine ganze Weile, um sein Momentum aufzubauen und sammelte Count De Rupee nur wenige Meter vor dem Ziel ein – das war für den Favoriten sehr knapp und ein kleines Warnzeichen für das gut besetzte Neds C F Orr Stakes im Februar – wo ihn Tofane locker schlagen konnte. Der hatte sich an die Front gesetzt und das Tepo gestaltet, was ihn bei seinem Tempowechsel 200m vor dem Ziel dann auch in Führung gebracht hatte  – ein ungefährdeter Sieg für Tofane, aber der erste Start für I’m Thunderstruck seit 105 Tagen und es gab natürlich die Hoffnung, dass er danach i Februar im Lamaro’s Hotel Futurity Stakes auf Gruppe 1 Ebene besser abschneiden würde – obwohl hier die selben Gegner warteten, wieder ging Tofane als Favorit an den Start, aber auch Gegner wie Mo’unga hatten es in sich. Am Ende schlug sich I’m Thunderstruck mit seinem fünften Platz nicht schlecht, aber mit drei Längen Rückstand auch klar unter den Erwartungen.

Besser wurde es dann mit dem Schritt auf die Meile im All Star Miles in Flemington im März, wo er auf gutem Untergrund Zaaki im Nacken sitzen konnte, ohne diesen jedoch wirklich gefährlich werden zu können. Trotzdem war I’m Thunderstruck am Ende der einzige aus dem Kreis der Favoriten, der dem Favoriten Nr 1 (Zaaki) in diesem Rennen überhaupt etwas entgegen setzten konnte. Starkes Rennen, dass er im Queen Elisabeth II Stakes im April in Randwick aber so nicht noch einmal wiederholen konnte.

Der Untergrund war in diesem Rennen allerdings auch schwer und die Distanz 400m länger als gewohnt, was nict unbedingt zu seinem Vorteil war, und selbst die Favoritin Verry Elleegant ging in diesen Bedingungen unter, die ersten Plätze belegten Außenseiter mit 40/1, Zaaki auf dem zweiten Platz und ein weiterer 60/1 Außenseiter auf dem dritten Platz – selbst auf dem vierten lag Dalasan mit 80/1 – komplett durcheinander gewürfeltes Rennen und nach ein paar Monaten Pause auf besserem Untergrund und kürzerer Distanz verpasste I’m Thunderstruck im Memsie Stakes Ende August nur knapp den Sieg und hatte einen der Hauptkonkurrenten des nächsten Rennens, Cascadian, deutlich hinter sich – und weil die Zeichen eben schon da waren, gewann I’m Thunderstruck dann das PFD Food Services Makybe Diva Stakes in Flemington im September auch mit wehenden Fahnen, bzw einem kurzen Kopf Vorsprung, aber einem immens beeindruckenden Lauf über die Zielegrade wo er eine Menge Boden auf den Front Runner Alligator Blood hatte gut machen müssen.

Ich denke er hat sehr gute Chancen auf den Sieg heute.

Mo’unga: Der Savabeel Sohn von A. Neasham machte vor allem mit seinem Sieg im Guineas in Rosehill von sich reden.  Da hatte er 300m vor dem Ziel endlich seine Lücke in der Mitte der Bahn gefunden, war aber weit weg von den Front Runnern und hatte noch immens viel zu tun – so viel, dass man ihm da eigentlich nicht zu viele Chancen mehr gab. Aber Mo’unga zog an und an und baute sein Momentum auf, bis er tatsächlich 500m vor dem Ziel die Führung übernommen und das Rennen gewonnen hatte – Spitzenleistung, die er im Winx Stakes später in der Saison nach zwei soliden Läufen in Randwick noch einmal wiederholen konnte.

Auch hier zeigte Mo’unga einen starke Schlusssprint und die Favoritin Verry Elleegant mit knapp einen Nacken auf den zweiten Platz zu verbannen. Mo’unga kam wieder weit aus der Kurve heraus und musste einen ziemlich hohen Rückstand auf die Führenden gut machen, hatte aber wieder das Momentum und die Geschwindigkeit um 50m vor dem Ziel die Nase vorn zu haben.

Er hat das Guineas auf weichem Boden gewonnen und die längere Distanz im PFD Food Services Makybe Diva Stakes lag Mo’Unga – so dass er im September über den neuen Trip den großen Incentivise unter Druck setzten konnte und auf gutem Boden nur knapp mit einem  Nacken am nächsten Gruppe 1 Sieg vorbei schrammte. Klarer war da schon die nächste Niederlage – wieder über eine Meile – im Gruppe 1 TAB Epsom Handicap, wo Mo’Unga auf Grund des hohen Gewichts, welches er tragen musste, aber eine gute Entschuldigung vorzuweisen hatte. Auch im Ladbrokes Cox Plate im Oktober hatte  er mehr Gewicht zu tragen als der Rest, da es sich aber nicht um ein Handicap gehandelt hatte, fielen die Unterschiede eher klein aus und Mo’unga steckte trotzdem auf dem vierten Platz fest und hatte nicht das Tempo, um mit den Siegern mit zu gehen – schade, da hatte ich durchaus mehr erwartet.

Im Paramount Mackinnon Stakes im November wurde es mit einem dritten Platz ein wenig besser, aber Zaaki hatte am Ende drei Länge Vorsprung und Mo’Unga war wieder klar geschlagen worden – aber die Rückkehr zu 7f und eine Pause hatte ihm im Februar offensichtlich geholfen, denn dort in Caulfield Lamaro’s Hotel Futurity Stakes unter Jamie Kath gelang ihm ein hervorragender zweiter Platz, den er allerdings dann im nachfolgenden Schweppes All Aged Stakes und dann im Winx Stakes nicht wiederholen konnte.

Danach im PFD Food Services Makybe Diva Stakes fand er ein wenig sein Form wieder und war einer der wenigen, die auf I’m Thunderstruck und Alligator Blood noch Boden gut machen konnten, allerdings hatte er trotzdem gut drei Längen Rückstand und wird es schwer finden, den heute hier aufzuholen.

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

Er war wieder als Favorit gestartet und hatte Konkurrenten wie Avilius und Humidor gegen sich die er in der Vergangenheit schon geschlagen hatte – aber auch beim erneuten Aufeinandertreffen im Channel 7 Doomben Cup auf Gruppe 1 Ebene im Mai 2021 machte Zaaki kurzen Prozess mit der Konkurrenz. Brandenburg lief das Rennen seines Lebens und zeigte eine herausragende Leistung von der Front aus, die dem Außenseiter eine verdienten dritten Platz einbrachte, aber Zaaki ging neben ihm in die Zielgerade und beschleunigte dann nach der letzten Kurve deutlich, jeder andere Konkurrent, der versucht hatte das Feld am Ende von hinten aufzurollen schaute in die Röhre als Zaaki sich locker auf über 7 Längen absetzte  – keine Chance da noch ran zu kommen.

Ganz so groß war der Vorsprung im Sky Racing The Q22 danach nicht, Zaaki fiel auf der Rückgeraden erst ein wenig zurück wurde dann von J. McDonald aber wieder schnell hinter den Front Runner gebracht, von wo aus er seinen Angriff wie das letzte Mal nach dem Einbiegen in die Zielgerade startete. Zunächst blieb der Jockey fast regungslos auf Zaaki sitzen, was auch reichte um seinen Schützling als Ausnahmepferd in die Führung zu schicken, allerdings musste auch Zaaki dann zumindest mit Händen und Füßen geritten werden, um die näher kommende Wand aus Pferden auf Abstand zu halten, was dann aber auch wieder spielend leicht gelang

Im Gruppe 2 Fujitsu General Tramway Stakes lies Zaaki keine Fragen aufkommen, warum er als Favorit gehandelt wurde, obwohl die Distanz deutlich geringer war und man die Sprintdistanz von 7f  etwas kritisch beäugte. Aber kein Grund zur Sorge, Zaaki holte sich den Sieg mit einem Sprint in der Mitte der Bahn 200m vor dem Ziel, als er seine Beschleunigung voll ausspielen konnte und die anderen locker abhängen konnte. Dass seine Marge sich zum Ziel wieder ein wenig auf 1.5 Lägen reduzierte, lag vor allem daran, dass James McDonald es etwas langsamer angehen lies und die anderen dadurch wieder etwas herankommen konnten – aber er lies keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier das Sagen hatte in dem Rennen.

Über etwas weitere Distanz im Quayclean Underwood Stakes auf Gruppe 1 Ebene startete der Angriff von Zaaki auf die Pacesetter einen kleinen Tick später, da er innen an der Bahn kurz festsaß und sich erst einmal freischütteln musste, danach reichte ein Handritt von seinem neuen Jockey Craig Williams aus, um Zaaki an die Front zu schicken, allerdings blieb der Rest der Pferde dran an Zaaki (tja, Gruppe 1 Niveau eben, das ist schon was anderes), so dass Zaaki letztendlich doch einen (genau einen) Schlag mit der Peitsche bekam, was ausreichte um ihn mehrere Länge vor das Feld zu bringen.

Selbe Konkurrenz, selber Boden, 100m mehr, zwei Wochen später: Zaaki startet im Neds Might And Power in Caulfied, natürlich als hauhsoher Favorit gegen Konkurrenz, die er zuletzt locker geschlagen hat – und verliert! Homesman und No Effort  setzten ein hartes Tempo, aber von beiden war auch kein Sieg erwartet worden, im Gegensatz zu Zaaki, dem es erstaunlich schwer viel das Tempo mitzugehen und dann im Endeffekt den späten Sprintern Probabeel und Noncomformist zum Opfer viel….aber schon beim nächsten Rennen hatte er wieder die alte Form erreicht.

Es blieb bei der gleichen Distanz, aber es wude ein anderer Kurs angegangen – es ging nach Flemington zum Paramount+ Mackinnon Stakes (Group 1) (3yo+) (Turf), wo Zaaki den spät angreifenden Cascadian auf Abstand halten konnte.

Über den heißen Sommer machte Zaaki dann eine 119 tägige Pause, die er im März im TAB Blamey Stakes auf Gruppe 2 Ebene beendete. Obwohl es nur ein Gruppe 2 Rennen war, war das Rennen alles andere als einfach, denn Inspirational Girl und Mr Brightside waren mit von der Partie und die Gruppe 1 Sieger machten es Zaaki nicht leicht. Der war 200m vor dem Ziel an die Front gegangen und konnte sich sogar ein wenig absetzten, aber Inspirational Girl ging in der Mitte der Bahn in vollen Angriffsmodus und konnte genug Tempo aufbauen um Zaaki kurz vor der Ziellinie noch einzusammeln. Vielleicht war es aber auch nur die Pause, die Zaaki noch zu schaffen machte, denn beim nächsten Start im Seppelt Wines All-Star Mile gewann Zaaki wieder locker – und das war ja auch das wichtigere Rennen, mit ordentlich Preisgeld!

Im Longines Queen Elizabeth Stakes überraschte der Außenseiter Think It Over und konnte Zaaki schlagen, und es erinnert an die Niederlage gegen Inspirational Girl zuvor – wieder hatte Zaaki sich absetzten können, wurde aber kurz vor dem Ziel wieder von dem einzigem, der das Tempo mitgehen konnte, knapp vor der Ziellinie eingesammelt werden.

Auf Gruppe 2 Ebene Anfang Mai im TAB A.D. Hollindale Stakes lief alles wieder nach Plan und Zaaki konnte wie erwartet gewinnen wurde aber im nachfolgenden XXXX Doomben Cup im selben Monat auf der Zielgeraden von den Konkurrenten überwältig und von gleich mehreren überholt – vielleicht hatte sich Zaaki zu früh und zu schnell verausgabt.

Nach einer Pause kam Zaaki dann im September im GPI Tramway Stakes in alter Form zur Rennstrecke zurück und gewann das zugegebener Maßen nicht ganz so harte Rennen recht bequem mit über einer Länge – das heute wird aber eine ganz andere Hausnummer!


Kerry National Dramatik an der letzten Hürde.

Pferdewetten News

Am Mittwoch ging es in Kerry National in Listowel zur Sache – und das nicht so, wie es der Favorit Hewick gerne gehabt hätte!

Busselton gewann eines der atemberaubendsten und ereignisreichsten Kerry National-Rennen aller Zeiten mit einer brillianten Leistung von Beginn an, obwohl das Rennen vor allem wegen des dramatischen Sturzes des Helden und Topgewicht Hewick allen Zuschauern in Erinnerung bleiben wird.

Das extreme Ausdauerrennen war sicher eines der spannensten Rennen der Saison und war mit viel Hype begleitet worden.

Nach drei Kilometern hochkarätiger Action und Stürze sah es so aus, als würde Shark Hanlon’s Galway Plate-Gewinner Hewick kurz vor dem 16. und letzten Hindernis die Oberhand gewinnen, als Busselton, der praktisch vom Start weg führte, bewundernswert gegen den immer stärker werdenden Favoriten kämpfte.

Hewick trug das höchste Gewicht in dem Rennen und es war keine kleine Leistung, am letzten Hindernis langsam die Oberhand zu gewinnen, schon gar nicht in einem derart heftig umkämpften Rennen!

Der Glücksengel lächelte Hewick zu, als er einem herrenlosen Pferd entkam, das ihn über die Strecke trug und ihm einige Leitung über die Hindernisse gab, doch ausgerechnet an der letzten Hürde hatte er kein solches Glück mehr, als er sich von seinem Jockey Jordan Gainford trennte, nachdem Hewick das letzte Hindernis gestreift hatte.

Hewicks Trainer Hanlon war zu Recht geschockt nach dem Rennen und rang um Worte, im krassen Gegensatz dazu war der siegreiche Jockey JJ Slevin überwältigt vor Freude, als er sich für eine Niederlage mit einer Nase im Jahr 2020 an Bord von Moyhenna rächte und seine Revanche mit diesem prestigeträchtigen Rennen feierte.

Der Sieg von Busselton brachte Joseph O’Brien auch zwei aufeinanderfolgende Siege im € 200.000-Feature ein, ein junger aufstrebender Trainer, der weiterhin einige der prestigeträchtigsten Preise im Hindernisrennsport gewinnt, obwohl sein Stall schrumpft. „Es ist großartig, dies nach einer Niederlage vor ein paar Jahren zu gewinnen“, sagte ein emotionaler Slevin. „Joseph hat weniger Pferde im Hindernisrennsport, daher ist es für mich schwierig, große Chancen zu bekommen. Dank ihm und allen anderen für die Gelegenheit. Das ist für meinen Großvater Jimmy, der im Moment nicht gut aussieht.“

Slevin fügte hinzu: „Ich denke, Hewick stellte eine starke Herausforderung dar. Jordan und ich sind daheim Nachbarn, also wäre das ein gutes Ende gewesen, aber ich bin froh, dass ich auf der richtigen Seite bin. „Mit 10st 5lb auf dem Rücken waren wir ganz optimistisch. Er hatte zuvor noch kein großes Rennen gewonnen, war aber dabei, sich anzubahnen. Es wird immer ein Tag für ihn sein, zum Glück war es heute.

Hewick versuchte das Kunststück, der erst zweite Sieger seit Dorans Pride im Jahr 1997 zu werden, der allen Konkurrenten ein Gewicht von mindestens 7 Kilogramm zugesteht, und obwohl es am Ende nicht ganz reichte – Trainer Hanlon war stolz auf die Leistung des sieben Jahre alten Hengstes. „Sie sagten, er könne nicht mit Topgewicht gewinnen, aber ich denke, er hätte es getan“, sagte er. „Er ging an die Spitze und wir wissen, dass er bleibt, nachdem er den bet365 Gold Cup über drei Meilen und fünf Furlongs gewonnen hatte. Es ist nur unglücklich, aber Jordan und das Pferd sind okay – das ist am wichtigsten.“

Ein ehrgeiziger Anlauf auf den $ 250.000 American Grand National am 15. Oktober in Far Hills steht als nächstes auf dem Programm für den € 850 Schnäppchenkauf. Ja, mehr hat Hewick nicht gekostet, und er hat längst seinen Einkaufspreis hundertfach wieder eingespielt, ganz nebenbei hat er seinen Trainer auch international bekannt gemacht.

Hanlon sagte: „Wir werden viel Spaß mit ihm haben. Er ist erst sieben. Er könnte alles sein. Wenn er okay ist, ist der Plan der American Grand National.

Busselton schrieb mit seinem Sieg ebenfalls Geschichte, indem er der erste Fünfjährige seit South Lander im Jahr 1969 wurde, und der stellvertretende Trainer Brendan Powell lobte ihn als „hart wie ein Nagel“.

Die Entscheidung, das Feld an der Spitze anzuführen war zweifellos eine Hilfe für den Sieger Brusstelton, der durch seine Position ganz vorne einiges an Ungemach während des Rennens vermeiden konnte. Hurricane Georgie machte beim ersten Sprung einen Fehler und wurde bald nach dem Bruch der Riemen von Michael O’Sullivan aufgegeben, während Paul Townend nach dem Sturz von El Barra, dem 5-1-Favoriten von Willie Mullins, nach dem 9 Hindernis etwas angeschlagen von der Strecke humpelte .

Für den Meistertrainer war es im Großen und Ganzen ein Rennen, das man vergessen sollte,, aber ich denke damit kann Mullins leben

Hewick: Der Virtual Sohn von Trainer John Hanlon hat dieses Jahr ganz schön Schlagzeilen gemacht, mit seinem Sieg im Gold Cup in Sandown und dann beim Galway Plate im Juli – da hat Hewick einen ganz schönen Sprung im Niveau und der eigenen Leistungsfähigkeit hingelegt. Das war vorher nicht unbedingt zu erkennen.

Seine Karriere begann im Februar 2019 und er durchlief erst einmal eine Reihe an Stürzen und Niederlagen, der erste kleine Lichtblick kam im zehnten Rennen mit einem zweiten Platz in einem Maidenrennen – ja, nach zehn Rennen hatte er immer noch keinen Sieg erringen können, der kam erst noch einmal fünf Rennen später im September 2020 in Kilbegan in einem Handicaprennen. Da hatte Hewick sich über viele Rennen endlich an einen Sieg herangetastet, der am Ende etwas überraschend war – aber wie gesagt, nach vielen Niederlagen und unterschiedlichen Distanzen und Test hatte er mit über 3 Meilen endlich seine Distanz gefunden. Hewick und Ausdauer, dass passte zusammen.

Und beim nächsten Start untermauerte er diese Form mit einem weiteren Sieg, der auch so erwartet worden war – und in dem Rennen konnte er mit 3 Längen Vorsprung auch eine sehr gute Leistung zeigen als er in Navan beim Run In klar vor das Feld zog.

Hanlon wurde dann etwas vorsichtiger mit dem Placement seines Schützlings, den er auf unpassendem weichem Untergrund mehrfach nicht starten lies – dafür konnten sich die Platzeirungen mit einem Platz mit nur einem Nacken Rückstand und dann einem Sieg in Clonmel nach dem Jahreswechsel zu 2021 auch sehen lassen. Generell ging es mit der Form bergauf und Hewick sammelte nach seinem Sieg einen weiter Platz in Killarny (als Außenseiter!), einen vierten Platz in Galway nur eine Länge hinter dem Sieger und dann kamen ein weiterer zweiter Platz im Six Perth Wins For Scotch Warrior Novices‘ Limited Handicap Chase auf Klasse 3 Ebene hinzu – hinter Minella Trump.

Hewick hatte seine Form in den Ausdauerrennen Rennen gefunden und konnte sich danach im Devon Inn Hotel Handicap Hurdle durchsetzen, und das wieder mit einem sehr starken Zug zum Ziel. Er gewann das Rennen am Ende mit gut vier Längen Vorsprung und war an der letzten Hürde klar vor dem Feld. Hewick machte da aber noch nicht Schluss und legte einen zweiten Platz im Good Enuf 2 Eat Caterers At Gowran Park Handicap Hurdle in Gowran Park nach – und auch wenn er da auch einen starken Zug zum Ziel hatte, hatte ihn Tillyberg immer den einen Kopf auf Abstand – was der Form von Hedwick aber keinen Abbruch tat, denn der legte als Favorit danach über die Marathon Distanz von 3m5f im Vickers Independent Family Run Bookmaker Durham National Handicap Chase in Sedgefield mit einem dominanten Sieg mit mehr als 6 Längen nach – zwar war er nicht perfekt über jedes Hindernis, hatte aber mehr als genug Kraft um sich zwischen den Hindernissen immer weiter abzusetzen und das Feld zu dominieren.

Nach der langen Pause bis zum März 2022 (von Oktober 2021) an lief es über noch einmal erweiterte Distanz von 4m2f auf weichem Untergrund (den Hewick ohnehin nicht so schätzt) nicht wie gewünscht und er musste das Rennen vorzeitig abbrechen. Hewick hatte aber auch Pech in diesem Rennen – ein loses Pferd behinderte ihn, dazu sprang er über einige der Hindernisse alles andere als schnell und die Niederlage war abzusehen. Danach ging es in Sandwon in das Gruppe 3 bet365 Gold Cup Handicap Chase, wo er – als Außenseiter – das Rennen von der Position hinter den Führenden dominieren konnte. Zwar traf er wieder einige der Hindernisse hart, unter anderem das letzte, aber er hatte einfach mehr Kraft als der Rest des Feldes und gewann am Ende mit acht Längen Vorsprung.
Das brachte die Nation dazu, mehr als nur ein Auge auf ihn zu werfen und es war nicht erstaunlich, dass er danach in Balindrobe als Favorit in das Mayo Handicap Hurdle ging. Da scharterte am Ende allerdings mit einem Kopf und wurde nur auf der Ziellinie eingesammelt – wieder waren einige Hindernisse nicht ideal gesprungen worden und vielleicht hat es dieses Mal ihn tatsächlich den Sieg gekostet – ganz anders dann aber im Tote Galway Plate (Handicap Chase) (Grade A) in Galway – eigentlich einem Handicap, in dem Hedwick wegen seinem hohen Gewicht wenig Chancen ausgerechnet wurden – aber Hewick positionierte sich prominent, war früh am Kampf um den Sieg beteiligt, ging in die Führung im Home Turn und setzte sich von da an weiter ab und erst kurz vor dem Ziel wurde die Führung weiter reduziert und der Vorsprung auf eine halbe Länge reduziert. Darasso kam heran, war aber zu spät um Hewick den Sieg noch zu nehmen.

Wie es dann im Kerry National lief, lest Ihr weiter oben 😉


Kerry Grand National Preview

Pferdewetten News

Kann Hewick einen weiteren lukrativen Preis gewinnen? Der Siebenjährige hat seine Karrieregewinne bereits über die 300.000-Euro-Marke gebracht, nachdem er in diesem Jahr den bet365 Gold Cup in Sandown und den Galway Plate gewonnen hatte – und beides war ein wenig überraschend für die Beobachter und Hewick hat sich eine Menge Fans gemacht in dieser Zeit.

Sandown war eine atemberaubende Leistung, aber Galway war sogar noch besser – er musste einen späten Schock überstehen, der durch ein eigensinniges Pferd auf der Zielgeraden verursacht wurde. Es wäre jedoch die schönste Leistung, einen brandheißen Lauf des Kerry National mit einer Marke von 163 zu gewinnen – und damit das erste Pferd seit Ewigkeiten, welches das Kerry National unter einem so hohen Gewicht gewinnen kann.

Um Hewicks Marke ins rechte Licht zu rücken: Er wird jetzt nur 9 Pfund weniger als Galopin Des Champs bewertet, der als Favorit gilt, den Cheltenham Gold Cup im nächsten Jahr zu gewinnen. Dementsprechend hart ist jedes Rennen unter Handicap Regeln für Hewick.

Er hat in kurzer Zeit einen langen Weg zurückgelegt, aber es wird eine große Herausforderung, Pferden wie El Barra, Cape Gentleman, Fire Attack und Gabbys Cross entgegenzutreten, wenn Hewick derart viel mehr Gewicht tragen muss.

Dieser 3-Meilen-Trip ist jedoch vielleicht geeigneter als der des Galway Plate, da Hedwick ein gründlicher Steher ist und mit der langen Distanz hervorragend zurecht kommen sollte-

Die Plätze 1-2-3 der Galway Plate erneuert die Rivalität im Kerry National – El Barra wurde Dritter und wird von Paul Townend geritten, der bei fünf seiner letzten sechs Fahrten in Listowel erfolgreich war. Er ist dieses Mal mit Hewick um 5 Pfund besser dran, und war nicht so weit dahinter beim letzten Aufeinandertreffen

Der ultra-vielseitige Darasso, der eine identische Bewertung über Hürden und Zäune hat, nachdem er 36 Starts in beiden Disziplinen hatte, kam Hewick in Galway am nächsten und ist jetzt 4 Pfund besser dran. Er hat nur eine halbe Länge zu finden und ist die Wahl von Besitzer JP McManus‘ Nummer eins Mark Walsh. Der Jockey wird wohl alles daran setzten, den minimalen Rückstand auf Hedwick wieder gut zu machen.

In den letzten zehn Jahren hat kein Favorit das Rennen gewonnen, und man muss schon weit zurückblicken – bis 2009 zu Northern Alliance zurückkehren, um den letzten erfolgreichen Marktführer zu finden. Aber die Quoten liegen derzeit auch noch nah beieinander und es noch nicht ganz raus, ob Hedwick wirklich als Favorit starten wird.

In den letzten zehn Läufen trug nur Snow Falcon im Jahr 2018 mehr als 10st 10lb zum Sieg bei sich. In den letzten Jahren war das Kerry National immer ein Rennen, bei dem die Leichtgewichte dominierten. Falls Rock Road, der derzeit Reserve ist, ins Rennen geht, wird er nur 10 Stone tragen müssen – also deutlich weniger als Hewick

Er hat drei seiner letzten vier Starts gewonnen, darunter den Mayo National in Ballinrobe, und wenn er spät nominiert würde, könnte er sogar als Favorit starten. Statistisch wäre es dann sogar so, dass Hewick wieder bessere Chancen auf den Sieg hätte… Favorit und Siege und so…

Ein weiterer der ins Bild passt, ist Gabbys Cross. Siebenjährige haben das Rennen in fünf der letzten sieben Jahre gewonnen und er trägt 10st 6lb, ist somit noch voll im Rennen was die Statistik anbelangt

Er war ein überzeugender Gewinner des Blazers Handicap Chase in Galway und eine 6-Pfund-Steigerung könnte nicht ausreichen, um ihn aufzuhalten. Er hat Erfahrung auf dem Kurs auch in starken Rennen und wird seine Erfahrung unter einer hervorragenden Reiterin hier voll zur Geltung bringen. Rachael Blackmore und Henry de Bromhead gewannen dieses 200.000 €-Event im Jahr 2019 mit Poker Party und könnten dies mit Gabbys Cross erneut tun.


Laut Trainer Shark Hanlon, der 2011 mit Alfa Beat das Prunkstück des Erntefestes gewann, ist Hewick in der gleichen Form wie auf dem Weg zum Sieg im Galway Plate.

Hanlon macht sich keine Illusionen über das Ausmaß der Aufgabe, vor der sein Stallstar steht, der 11st 12lb tragen muss. Der letzte Topgewichtler, der den Kerry National gewann, war vor 17 Jahren Euro Leader.

Hanlon sagte: „Er ist in starker Form und hat vor ein paar Tagen ein tolles Stück Arbeit geleistet. Ich weiß, dass es mit so viel Gewicht nicht einfach wird, aber die längere Reise wird ihm besser passen und der Boden wird auch ideal sein.

„Das Pferd, das in Galway [Darasso] hinter ihm Zweiter wurde, ist seine größte Gefahr, aber wir wurden auf der Geraden durch das lockere Pferd behindert, also dachte ich, wir wären mehr als eine halbe Länge wert.

Ich hoffe, dass wir diese Form bestätigen können. Wir freuen uns alle auf das Rennen und können es kaum erwarten, es zu knacken.“

Einige Trainer und Jockey Stimmen zum Grand National:


Willie Mullins, Trainer von El Barra, Recite A Prayer, Rock Road und Bacardys
El Barra scheint in Topform zu sein und die Strecke, der Untergrund und der Trip werden ihm liegen. Er ist in der Galway Plate ein großes Rennen gefahren und ich würde hoffen, dass er noch ein bisschen besser wird. Es wäre schön, wenn Rock Road ins Rennen gehen würde, da er in hervorragender Form ist. Recite A Prayer und Bacardys waren im Midlands National etwas enttäuschend und müssen sich erholen.

Joseph O’Brien, Trainer von Darasso, A Wave Of The Sea, Early Doors, Fire Attack, Busselton und Embittered
Busselton lief bei der Blazers in Galway gut und wird den Sprung auf 3m genießen. Fire Attack schien gut zu laufen, als er in die Galway Plate fiel, hoffentlich hat er diesmal mehr Glück. Darasso lief wirklich gut in der Platte. Wir hoffen, dass er diese Leistung wiederholen kann. Es ist wahrscheinlich so weit, wie Enbittered gehen möchte, aber der schöne Boden wird ihm passen. Early Doors ist zurück aus einer kleinen Pause und wir hoffen auf einen guten Lauf.

Gordon Elliott, Trainer von Hurrikan Georgie und Tullybeg
Hurrikan Georgie hatte einen großartigen Sommer und verbesserte sich weiter. Wir erwarteten einen großen Lauf in der Galway Plate, aber sie kam nur bis zur ersten. Wir haben sie seitdem darauf ausgerichtet und einen 7-Pfund-Claimer [Michael O’Sullivan] aufgestellt. Sie könnte ein großes Rennen fahren. Tull

Hewick: Der Virtual Sohn von Trainer John Hanlon hat dieses Jahr ganz schön Schlagzeilen gemacht, mit seinem Sieg im Gold Cup in Sandown und dann beim Galway Plate im Juli – da hat Hewick einen ganz schönen Sprung im Niveau und der eigenen Leistungsfähigkeit hingelegt. Das war vorher nicht unbedingt zu erkennen.

Seine Karriere begann im Februar 2019 und er durchlief erst einmal eine Reihe an Stürzen und Niederlagen, der erste kleine Lichtblick kam im zehnten Rennen mit einem zweiten Platz in einem Maidenrennen – ja, nach zehn Rennen hatte er immer noch keinen Sieg erringen können, der kam erst noch einmal fünf Rennen später im September 2020 in Kilbegan in einem Handicaprennen. Da hatte Hewick sich über viele Rennen endlich an einen Sieg herangetastet, der am Ende etwas überraschend war – aber wie gesagt, nach vielen Niederlagen und unterschiedlichen Distanzen und Test hatte er mit über 3 Meilen endlich seine Distanz gefunden. Hewick und Ausdauer, dass passte zusammen.

Und beim nächsten Start untermauerte er diese Form mit einem weiteren Sieg, der auch so erwartet worden war – und in dem Rennen konnte er mit 3 Längen Vorsprung auch eine sehr gute Leistung zeigen als er in Navan beim Run In klar vor das Feld zog.

Hanlon wurde dann etwas vorsichtiger mit dem Placement seines Schützlings, den er auf unpassendem weichem Untergrund mehrfach nicht starten lies – dafür konnten sich die Platzeirungen mit einem Platz mit nur einem Nacken Rückstand und dann einem Sieg in Clonmel nach dem Jahreswechsel zu 2021 auch sehen lassen. Generell ging es mit der Form bergauf und Hewick sammelte nach seinem Sieg einen weiter Platz in Killarny (als Außenseiter!), einen vierten Platz in Galway nur eine Länge hinter dem Sieger und dann kamen ein weiterer zweiter Platz im Six Perth Wins For Scotch Warrior Novices‘ Limited Handicap Chase auf Klasse 3 Ebene hinzu – hinter Minella Trump.

Hewick hatte seine Form in den Ausdauerrennen Rennen gefunden und konnte sich danach im Devon Inn Hotel Handicap Hurdle durchsetzen, und das wieder mit einem sehr starken Zug zum Ziel. Er gewann das Rennen am Ende mit gut vier Längen Vorsprung und war an der letzten Hürde klar vor dem Feld. Hewick machte da aber noch nicht Schluss und legte einen zweiten Platz im Good Enuf 2 Eat Caterers At Gowran Park Handicap Hurdle in Gowran Park nach – und auch wenn er da auch einen starken Zug zum Ziel hatte, hatte ihn Tillyberg immer den einen Kopf auf Abstand – was der Form von Hedwick aber keinen Abbruch tat, denn der legte als Favorit danach über die Marathon Distanz von 3m5f im Vickers Independent Family Run Bookmaker Durham National Handicap Chase in Sedgefield mit einem dominanten Sieg mit mehr als 6 Längen nach – zwar war er nicht perfekt über jedes Hindernis, hatte aber mehr als genug Kraft um sich zwischen den Hindernissen immer weiter abzusetzen und das Feld zu dominieren.

Nach der langen Pause bis zum März 2022 (von Oktober 2021) an lief es über noch einmal erweiterte Distanz von 4m2f auf weichem Untergrund (den Hewick ohnehin nicht so schätzt) nicht wie gewünscht und er musste das Rennen vorzeitig abbrechen. Hewick hatte aber auch Pech in diesem Rennen – ein loses Pferd behinderte ihn, dazu sprang er über einige der Hindernisse alles andere als schnell und die Niederlage war abzusehen. Danach ging es in Sandwon in das Gruppe 3 bet365 Gold Cup Handicap Chase, wo er – als Außenseiter – das Rennen von der Position hinter den Führenden dominieren konnte. Zwar traf er wieder einige der Hindernisse hart, unter anderem das letzte, aber er hatte einfach mehr Kraft als der Rest des Feldes und gewann am Ende mit acht Längen Vorsprung.
Das brachte die Nation dazu, mehr als nur ein Auge auf ihn zu werfen und es war nicht erstaunlich, dass er danach in Balindrobe als Favorit in das Mayo Handicap Hurdle ging. Da scharterte am Ende allerdings mit einem Kopf und wurde nur auf der Ziellinie eingesammelt – wieder waren einige Hindernisse nicht ideal gesprungen worden und vielleicht hat es dieses Mal ihn tatsächlich den Sieg gekostet – ganz anders dann aber im Tote Galway Plate (Handicap Chase) (Grade A) in Galway – eigentlich einem Handicap, in dem Hedwick wegen seinem hohen Gewicht wenig Chancen ausgerechnet wurden – aber Hewick positionierte sich prominent, war früh am Kampf um den Sieg beteiligt, ging in die Führung im Home Turn und setzte sich von da an weiter ab und erst kurz vor dem Ziel wurde die Führung weiter reduziert und der Vorsprung auf eine halbe Länge reduziert. Darasso kam heran und heute könnte es eng werden wenn der Konkurrent im Vergleich noch weniger tragen muss und vielleicht noch eine bessere Reise durch das Feld findet…..


17.09.2022 – Newbury – Mill Reef Stakes – Pick: Sakheer

Pferderennen in England

15:50 Mill Reef Stakes – Gruppe 2

Für 2jährige Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 84.250 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Heute ist ein großer Tag für Pferderennen in Newbury, UK! Die Rennen beginnen bald und die Spannung steigt. Die Fans sind schon aufgeregt und warten gespannt auf das erste Rennen. Die Pferde sind bereit für ihren großen Tag und die Jockeys sind bereit, ihr Bestes zu geben. Es wird ein großartiger Tag für Pferderennen in Newbury!

Wir wollen uns vor allem das 2:50 Dubai Duty Free Mill Reef Stakes (Group 2) (Class 1) (2yo) mal näher anschauen – auf den ersten Blick erst einmal ein klassischen 2yo Rennen. Die zweijährigen Rennen sind besonders aufgrund der Tatsache, dass sie eine Vielzahl von potenziellen Kandidaten für das kommende Jahr zeigen. Zweijährige Rennen sind ein großartiger Weg, um potenzielle Kandidaten für die Triple Crown zu sehen. Die meisten Pferde, die in der zweiten Jahreszeit laufen, sind unerfahren und müssen sich noch entwickeln. Dies macht sie zu einem großartigen Indikator für das, was das Pferd in der Zukunft leisten könnte.

Und das Dubai Duty Free Mill Reef Stakes wird da keine Ausnahme machen. Es sind natürlich viele der großen Namen im Rennsport vertreten, sowohl was die Trainer als auch die Syndikate anbelangt

KHK Racing ist etwa vertreten mit dem Haydock Sieger Sakheer:

KHK Racing Ltd ist ein privates Pferderennen-Unternehmen in Großbritannien, das von Khalid Abdullah besitzt und von John Gosden trainiert wird. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Newmarket, Suffolk. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und ist seitdem einer der erfolgreichsten Pferderennen-Betreiber in Großbritannien. Das Unternehmen hat zwei Pferde, die den prestigeträchtigen Epsom Derby gewonnen haben: Golden Horn (2015) und Enable (2017). KHK Racing Ltd hat auch ein Pferd namens Cracksman, das 2017 den prestigeträchtigen Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen hat. Das Unternehmen ist auch bekannt dafür, dass es einige der besten Pferde der Welt besitzt, darunter den dreifachen Group One-Sieger Kingman und den zweifachen Group One-Sieger Roaring Lion. KHK Racing Ltd ist ein privates Pferderennen-Unternehmen, das von Khalid Abdullah besitzt und von John Gosden trainiert wird. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Newmarket, Suffolk. Das Unternehmen wurde 2001 gegründet und ist seitdem einer der erfolgreichsten Pferderennen-Betreiber in Großbritannien. KHK Racing Ltd hat zwei Pferde, die den prestigeträchtigen Epsom Derby gewonnen haben: Golden Horn (2015) und Enable (2017). KHK Racing Ltd hat auch ein Pferd namens Cracksman, das 2017 den prestigeträchtigen Prix de l’Arc de Triomphe gewonnen hat. Das Unternehmen ist auch bekannt dafür, dass es einige der besten Pferde der Welt besitzt, darunter den dreifachen Group One-Sieger Kingman und den zweifachen Group One-Sieger Roaring Lion.

Das Team hinter Sakheer ist also stark, 18% der Läufer gewinnen am Ende auch, und heute, auf Gruppe 2 Ebene – ich kann es mir vorstellen. In Haydock jedenfalls ging er, nachdem er zunächst ein wenig Zeit brauchte, um ins Rennen zu finden, 600m vor dem Ziel lief er aber locker auf und konnte sich unter minimalem Einfluss seines Jockeys David Egan von seinen Verfolgern absetzten, um am Ende mit komfortablen 6 Längen zu gewinnen – massiver Sieg, der extra stark aussah und die Konkurrenz stehen lies – die in ihren nächsten Rennen aber auch nicht viel dafür tat, der Form einen Boost zu geben.

Robert Hannon führt den Havanna Grey Sohn Shouldhavebeenaring ins Feld, der sich in vier Rennen bisher nur in seinem aller ersten Rennen eine Blöße gegeben hat. Danach gab es nur noch Siege für den Hengst des Middleham Park Racing XVIII Syndikates.

Die Firma „Middleham Park Racing XVIII“ ist ein renommierter Rennstall, der sich auf die Zucht und den Verkauf von Vollblutpferden spezialisiert hat. Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 von Simon Crisford gegründet und hat seinen Sitz in Newmarket, Suffolk, England. Das Gestüt gehört zur Gruppe „Godolphin“, die von Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, dem Herrscher von Dubai, geleitet wird. Der Rennstall „Middleham Park Racing XVIII“ ist für seine erfolgreiche Zucht von Vollblutpferden bekannt. In den vergangenen Jahren hat der Stall mehrere renommierte Rennen gewonnen, darunter das „2000 Guineas“ und das „Derby“. Im Jahr 2018 gewann das Pferd „Masar“ das „Derby“ und wurde zum ersten Vollblutpferd seit 100 Jahren, das dieses prestigeträchtige Rennen gewonnen hat. Der Rennstall „Middleham Park Racing XVIII“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der erfolgreichsten Rennställe der Welt entwickelt. Die Zucht und der Verkauf von Vollblutpferden sind die Hauptgeschäftsfelder des Unternehmens. In den vergangenen Jahren hat der Stall mehrere renommierte Rennen gewonnen, darunter das „2000 Guineas“ und das „Derby“. Im Jahr 2018 gewann das Pferd „Masar“ das „Derby“ und wurde zum ersten Vollblutpferd seit 100 Jahren, das dieses prestigeträchtige Rennen gewonnen hat. Der Erfolg des Rennstalls „Middleham Park Racing XVIII“ ist auf die hervorragende Zucht der Vollblutpferde zurückzuführen. Die Pferde des Stalls sind für ihre Schnelligkeit und Ausdauer bekannt. In den vergangenen Jahren hat der Rennstall mehrere renommierte Rennen gewonnen, darunter das „2000 Guineas“ und das „Derby“. Im Jahr 2018 gewann das Pferd „Masar“ das „Derby“ und wurde zum ersten Vollblutpferd seit 100 Jahren, das dieses prestigeträchtige Rennen gewonnen hat.

Und mit Shouldhavebeenaring haben sie sich wieder ein wirklich schönes Pferd in den Stall geholt.+

Begonnen hat die Karriere des Havanna Grey Sohns in Goodwood im April 2022, allerdings noch mit einer deutlichen Niederlage – auch wenn er auf den letzten Metern erheblich an Boden gut gemacht hatte vielleicht noch mehr der Hingucker war als der Sieger des Rennens. Obwohl man sagen muss, dass Rocket Rodney seine Sache auch ziemlich gut machte und später in der Saison auch auf die Black Type Ebene hoch ging und dort erfolgreich war.

Nach dieser einen Lernerfahrung ging es allerdings nur noch bergauf, mit einem lockeren Sieg im Hammond Associates Celebrates Yorkshire Spoon’s 30 Years Novice Stakes in Ripon, wo er das meiste aus den 200m mehr Distanz machte und sich auf den letzten 110y von seinem Verfolger Ti Amo Sempre absetzten konnte. Nach einiger Pause ging es dann im August in York in das Klasse 2 Goffs UK Harry Beeby Premier Yearling Stakes, welches Shouldvebeenaring dieses Mal von der hinteren Position aus gewinnen konnte, und die Taktik hatte ihre Risiken – er rannte zwar wieder stark nach vorne, konnte aber nur denkbar knapp den Sieg mit einem Kopf Vorsprung für sich holen.

Das war zum einen der besseren Konkurrenz geschuldet, zum Anderen ist es aber auch nicht einfach, ein recht großes Feld von ganz hinten aufzurollen. Genauso knapp war es dann beim Schritt auf Listed Ebene hoch als er im British Stallion Studs EBF Ripon Champion Two Yrs Old Trophy Stakes in Ripon startet. Da war er allerdings eher prominent platziert, Bolt Action ging aber bei seinem Schlusssprint mit und erwies sich als äußerst hartnäckig, wurde aber immer einen Kopf auf Abstand gehalten – Shouldavebeenaring hat genug Erfahrung in Rennen wie diesem sammeln können, um es dem Favoriten heute recht schwer zu machen, und ist in meiner näheren Wahl für den Sieg.

Pferd für Pferd Guide:


CHARYN Er ist ein schneller Vollblüter und hat sein Debüt perfekt gemeistert. Er wurde nur von einem Pferd mit mehr Erfahrung bei einem Rennen in Newmarket besiegt und könnte sich weiterentwickeln.

HEROISM Er ist ein unbesiegter Kol colt, der trotz seiner geringen Quote bei seinem letzten Rennen in Salisbury gewonnen hat. Er wird aber wahrscheinlich einen deutlichen Schritt nach vorne machen müssen, um hier zu bestehen.

MUSTAJAAB Er hat viel gelernt, seit er das letzte Mal angetreten ist und konnte sein Rennen in Ffos Las trotz einer schwachen Quote gewinnen. Er wird aber wahrscheinlich einen deutlichen Schritt nach vorne machen müssen, um hier zu bestehen.

ROUSING ENCORE Er ist ein nützlicher Sieger von zwei Rennen, die seine Form in Coventry bestätigt haben. Er war aber bei seinem letzten Rennen in York eher wie ein Pferd, das eher auf einer Strecke von 6 Fuß (1,8 m) laufen kann.

SAKHEER Er ist ein Zoffany-Kol colt, der bei seinem zweiten Rennen in Haydock einen beeindruckenden Sieg errungen hat. Er führte etwa auf der Hälfte der Strecke und konnte das Rennen sofort entscheiden. Er ist hiermit bestimmt ein ernstzunehmender Kandidat.

SHOULDVEBEENARING Er ist ungeschlagen in drei Rennen seit seinem Debüt, als er das Premier Yearling Stakes in York gewann. Er könnte hier eine weitere Verbesserung seiner Leistung zeigen.

WALLOP Er ist ein Harry Angel-Kol colt, der bei seinem ersten Rennen in Newmarket gut gelaufen ist. Er wurde nur von zwei erfahrenen Pferden besiegt. Er könnte sich hier weiterentwickeln.

Einschätzung des Rennens:

Sakheer siegte beeindruckend in seinem letzten Rennen auf dem Haydock und sollte auch in diesem höherklassigen Rennen in der Lage sein, zu gewinnen. Shouldvebeenaring war bei seinem letzten Rennen stark und könnte hier den Sieg holen, während Charyn ebenfalls ein Wörtchen mitreden könnte.


Jack Kennedy und Philip Enright verpassen das Kerry National

Pferdewetten News

Jack Kennedy hat einen Wettlauf gegen die Zeit verloren, um sich vor dem Listowel Harvest Festival, das am Sonntag beginnt, von seinem letzten Schlüsselbeinbruch zu erholen.

Der Jockey, der den Gold Cup 2021 gewann, brach sich seit 2019 nunmehr zum vierten Mal das Schlüsselbein, als er letzten Monat bei einem dramatischen Vorfall in Downpatrick stürzte.

Fast drei Wochen sind nun seit dem Sturz vergangen, aber seine Genesung wird noch etwas länger dauern.

„Ich fühle mich jetzt gut und hoffentlich dauert es nicht mehr lange, bis ich zurück bin, aber ich werde Listowel einfach vermissen“, sagte er am Donnerstag.

Kennedy hat 33 Grade 1 Siege in einem bereits illustren Lebenslauf, aber das Kerry National war einer der wenigen großen Preise im irischen Rennsport, der Kennedy bisher entgangen ist. Er sah so aus, als würde er am Mittwoch im Feature der Woche mit 10: 1 eine reale Chance gehabt hätte, dieses Sieg seinem Resümee hinzuzufügen.

Er fügte hinzu: „Es ist ein kleiner Wermutstropfen, aber so läuft es leider. Ich werde gleich danach zurück sein, alles ist in Ordnung, und hoffentlich machen wir da weiter, wo wir aufgehört haben.“

Der 23-Jährige zog sich die Verletzung zu, als er auf dem von Gordon Elliott trainierten Nonbinding in dem 2m3f Maiden Hürde bei einem chaotischen Zwischenfall zu Fall kam, bei dem acht der 15 Läufer beim ersten Sprung mit einem Sturz ausfielen – ein Ereignis, das an das von Foinavon erinnert beim 1967 Grand National, als ein loses Pferd am 23. Zaun einen massiven Haufen am stürzenden Pferden verursachte – eine Art Dominoffekt.

Kennedy und Nonbinding befanden sich vor dem Gemetzel an der Spitze des Rudels und waren einer von Sieben, die durch den Sturz von Mac’s Xpress zu Fall gebracht wurden.

„Es war ein verrückter Vorfall, aber leider passieren diese Dinge“, sagte Kennedy über die Episode.

Seine jüngste Pause ergänzt eine Reihe von Verletzungen, die im September 2016 in Downpatrick mit einem Wadenbeinbruch begannen, und er erlitt im folgenden Monat in Thurles eine Wiederholung dieser Verletzung.

Anschließend brach er sich im Mai 2017 in Punchestown den linken Oberschenkel, was zu einer dreimonatigen Pause führte, bevor er sich im Februar 2020 nach einem Sturz von Dallas Des Pictons beim Dublin Racing Festival, der ihn sieben Monate lang ausschloss, den rechten Oberschenkel brach.

Er hat sich im August letzten Jahres in Roscommon auch Rippen beschädigt und sich Anfang November in Navan eine Schulter ausgekugelt, also hat er mehr als seinen gerechten Anteil an Unglücken ertragen.

Kennedys Landsmann aus Kerry, Philip Enright, ist ein weiterer Jockey, der das siebentägige Festival in Listowel wahrscheinlich verpassen wird, da er sich von einer ausgerenkten Kniescheibe erholt, die er sich am 14. August in Tramore zugezogen hat.

Enright stürzte bei der vorletzten Verfolgungsjagd der 2m5f-Anfänger von Trouble And Strife und wird nächste Woche wahrscheinlich nicht wieder fahren.

Er sagte: „Ich fühle mich großartig und versuche gerade, wieder in Gang zu kommen. Ich werde wahrscheinlich darauf drängen, nächste Woche zurückzukommen, also wird es wahrscheinlich nach Listowel sein, wenn ich wieder voll funktionsfähig bin.“


11.09.2022 – Doncaster – Cazoo St Leger Stakes – Pick: New London

Pferderennen in England

3:55 Cazoo St Leger Stakes (Group 1) (British Champions Series) (No Geldings)

Distanz: 1m6½f (1m6f115y) Alter: 3yo | Untergrund: Gut

Das St Leger Stakes ist ein Gruppe 1-Flachpferderennen in Großbritannien für dreijährige Vollblüter-Hengste und -Stuten. Es wird auf der Rennbahn Doncaster über eine Strecke von 2.921 Metern (1 Meile, 6 Furlongs und 115 Yards) ausgetragen und ist für den September jeden Jahres geplant.

Das Rennen wurde 1776 von Anthony St Leger, einem Armeeoffizier und Politiker, der in der Nähe von Doncaster lebte, ins Leben gerufen. Ursprünglich wurde es als „Sweepstake of 25 Guineas“ bezeichnet, und seine ursprüngliche Strecke betrug 2 Meilen. Die Regeln besagten, dass die Hengste und Wallache 8 St tragen sollten, während die Stuten eine Gewichtserleichterung von 2 lb erhalten sollten.

Die Premiere fand am 24. September 1776 auf dem Cantley Common statt. Der erste Sieger war eine namenlose Stute, die dem Organisator des Rennens, dem 2. Marquess of Rockingham, gehörte. Die Stute wurde später Allabaculia genannt.

Der Titel St Leger Stakes wurde bei einer Dinnerparty im Jahr 1778 im Red Lion Inn im Market Place von Doncaster über das kommende Jahresrennen entschieden. Es wurde vorgeschlagen, dass es den Namen Rockingham Stakes tragen sollte, um den Gastgeber, den Marquess of Rockingham, zu ehren, aber der Marquess schlug vor, dass es stattdessen nach Anthony St Leger benannt werden sollte.

In diesem Jahr wurde das Rennen an seinen heutigen Ort, den Town Moor, verlegt. Das Rennen erlangte im Jahr 1800 nationale Bedeutung, als ein Pferd namens Champion als erstes Pferd in der Geschichte den Derby-St-Leger-Doppel Sieg errang. Seine Länge wurde 1813 auf 2.921 Meter (1 Meile, 6 Furlongs und 193 Yards) gekürzt und ist seither mit geringfügigen Änderungen weitgehend unverändert geblieben.

Der Sieg von West Australian im Jahr 1853 vollendete den ersten Erfolg im Triple Crown eines Pferdes in GB jemals. Der St Leger Stakes wurde 1906 für Wallache geschlossen und war nur noch für Hensgste und Stuten offen. Während des Ersten Weltkriegs wurde das St Leger nach Newmarket verlegt, und das Ersatzrennen hieß September Stakes. Es wurde 1939 wegen Ausbruch des Zweiten Weltkriegs abgesagt, und das Rennen des folgenden Jahres fand im November in Thirsk statt. Für den Rest dieser Zeit wurde es in Manchester (1941), Newmarket (1942-44) und York (1945) ausgetragen. Das Rennen wurde 1989 nach Ayr verlegt, nachdem das geplante Rennen in Doncaster aufgrund von Absenkungen abgesagt worden war. Das Rennen 2006 fand aufgrund von Umbaumaßnahmen dann an seinem regulären Austragungsort York statt, kam aber nach Doncaster zurück.

Der St Leger Stakes hat weltweit ähnliche Veranstaltungen inspiriert, obwohl viele nicht mehr auf dreijährige Pferde beschränkt sind.

Europäische Variationen sind der Irish St. Leger, der Prix Royal-Oak, der Deutsches St. Leger und der St. Leger Italiano. Andere nationale Äquivalente sind der Kikuka-shō, der New Zealand St. Leger und der VRC St Leger.

Die schnellste Siegerzeit (in Doncaster) – Logician (2019), 3m 00.27s

Der größte Siegesabstand – Never Say Die (1954), 12 Längen

Der größte Außseneiter- Theodore (1822), 200/1

Der kürzeste Sieger – Galtee More (1897), 1/10

Die meisten Teilnehmer – 30, im Jahr 1825

Die wenigsten Teilnehmer – 3, im Jahr 1917

Einschätzung:

Die diesjährige Ausgabe des St. Leger Stakes wird sicherlich ein packendes Rennen. Aufgrund der vielen hochkarätigen Teilnehmer, die sich für das Rennen angemeldet haben, ist es schwer vorherzusagen, wer das Rennen tatsächlich gewinnen wird. Eldar Eldarov ist sicherlich ein Favorit für das Rennen. Der Dreijährige Hengst gewann sein letztes Rennen, das Queen’s Vase am Royal Ascot, nur knapp, aber zeigte dennoch großes Potential. French Claim ist ebenfalls ein hervorragender Kandidat und kommt aus dem Cork Champion Hurdle, wo er eindrucksvoll gewann. Gavellotto ist ein weiterer interessanter Teilnehmer. Der Vierjährige Wallach gewann sein letztes Rennen, ein 1m 6f Handicap am Newmarket, klar mit fünf Längen Vorsprung. Insgesamt ist es schwer vorherzusagen, wer das Rennen gewinnen wird, aber es verspricht, ein spannendes Rennen zu werden.

Kurzübersicht der Pferde:

ELDAR ELDAROV gewann sein Debütrennen auf der Rennbahn in Nottingham beeindruckend und konnte dies auch im 10,2-fache Novizen-Rennen auf der Rennbahn in Newcastle wiederholen. Bei seinem Rennen in der Queen’s Vase auf der Rennbahn in Ascot konnte er sich noch weiter verbessern und als Sieger hervorgehen. Im Grand Prix de Paris, als er auf der Rennbahn in Longchamp über 1,4 km lief, wurde er als Vierter platziert und wird hier sicherlich eine gute Figur machen.

EL HABEEBR konnte in seinem zweiten Rennen bereits ein gutes Ergebnis erzielen, als er beim Derby in Epsom auf der Rennbahn hinter Desert Crown auf dem zehnten Platz landete. In einem Maiden-Rennen auf der Rennbahn in Chester konnte er dann klar gewinnen und auch bei seinem ersten Rennen auf der Rennbahn in Wolverhampton siegte er.

FRENCH CLAIM gewann imposant auf der Rennbahn in Cork und konnte sich bei seinem Rennen danach, als er beim Irish Derby auf der Curragh-Rennbahn als Dritter abschloss, weiter verbessern.

GIAVELLOTTO gewann Handicap-Rennen auf der Rennbahn in Newmarket und wird hier sicherlich eine gute Figur machen.

HOO YA MAI konnte beim Derby auf der Rennbahn in Epsom als Zweiter überzeugen und wurde daraufhin für 1.200.000 Pfund aus dem Stall von Andrew Balding verkauft.

NEW LONDON konnte seine Derby-Träume nicht verwirklichen, als er beim Chester Vase auf der Rennbahn als Favorit scheiterte, konnte er seine Karriere jedoch auf der Rennbahn in Newmarket, als er einem handicap 1¼m siegte, wieder auf die Spur bringen.

EMILY DICKINSON gewann ihr Maiden-Rennen auf der Rennbahn in Naas und lieferte seitdem stets gute Ergebnisse ab.

HASKOY gewann ihr Debütrennen auf der Rennbahn in Wolverhampton beeindruckend und konnte dies auch im listed event auf der Rennbahn in York wiederholen.

LIZZIE JEAN gewann ein Handicap-Rennen auf der Rennbahn in Southwell beeindruckend, wird aber hier wahrscheinlich ihre Grenzen erreichen.


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