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Pferdewetten Tipps


Prix de l’Arc de Triomphe

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03.10.2021 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Hurricane Lane, Snowfall EW, Tarnawa EW

Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 5.000.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer

Am heutigen Tag findet der Arc De Triomphe zum 100sten Mal statt, aber leider ist das französische Team extrem klein ausgefallen für das Jubiläum des bedeutesten Galopprennen der Welt – alle vier Franzosen in diesem Rennen sind Außenseiter und haben eher schlechte Chancen auf den Sieg – und der unvermeidbare Regen setzte natürlich ein und wird das 2400m  Rennen hier unweigerlich zu einer Schlammschlacht machen. Trotzdem ist das Rennen ein Rennen von enormen Potential, von Adayar, Alenquer oder Hurrican Star und Tarnawa.

Und das Godolphin Syndikat macht ernst und schickt das Classic Doppel  Hurricane Lane und Adayar hierher. So ein starkes Team hat Godolpin in den letzten Jahrzehnten nie nach Frankreich geschickt und man muss diesem Versuch Respekt zollen und in vielen anderen Jahren wären die beiden wohl die unangefochtenen Favoriten gewesen, nicht so allerdings 2021, denn dieses Jahr ist wirklich ungewöhnlich viel Potential hier in diesem Rennen vertreten.

Adayar gewann das Derby etwas überraschend, zeigte aber, dass de Form kein Zufall war und legte mit einem überzeugenden Sieg im King George VI & QE Stakes im Juni nach. Charlie Appelby war in seinen Interviews ziemlich deutlich, dass er keine Sorge bezüglich des Untergrunds hat und es eher etwas weicher für seinen Schützling als zu schnell haben möchte. Auch der weit außen liegende Draw bereitet hm keine Sorge und so wird William Buick auf ihm in das Rennen gehen – allerdings könnte sich der Trainer mit dieser Entscheidung ein wenig verkalkuliert haben, denn sein damit zur zweite Geige degradierter Hurricane Lane rangiert gerade als zweiter Favorit vor Adayar.

Adayar kommt unbestritten mit dem Untergrund, aber viel wichtiger auch mit der Distanz gut klar und wird sicher in gutes Renen abliefern, aber auch Hurricane Lane kommt mit der Distanz sehr gut zurecht und ist auch schon über weitere Distanz ausreichend getestet worden. Nur mit dem schweren Untergrund kann man sich nicht ganz so sicher sein. Auch hier ist der Trainer sich nach dem Sieg im St. Leger absolut sicher, dass Hurricane Lane sich mit dem schweren Untergrund arrangieren wird und dass er Ausdauer ohne Ende hat  – nach dem Sieg im St Leger keine Frage, aber kein Sieger aus dem St Leger konnte sich bisher direkt danach im Arc durchsetzen – wird Hurricane Lane der Erste sein?

Da könnte die Stute Tanarwa etwas dagegen haben – und ihr Trainer Dermont Weld wird sicher alles daran setzten, auch dieses große Rennen endlich mit einem seiner Rennpferde gewinnen zu können! Und Tarnawa stellt mit Sicherheit seine beste Chance bisher dafür da. Derzeit ist sie wieder Favoritin bei den Buchmachern und das wohl zu recht, denn der einzige Wermutstropfen in ihrer Karriere in den letzten Jahren war die Niederlage gegen St. Marks Basilica im Irish Champions Stakes – da kann man aber gern drüber hinwegsehen, denn 2011m und guter Untergrund haben mit dem Rennen heute wenig zu tun.

Und spätesten mit ihm super Sprint im Breeders Cup Turf letztes Jahr hat sie den Durchbruch zum Superstar geschafft gehabt und seitdem nicht mehr zurückgeblickt, gewann sie doch das  Ballyroan Stakes in Leopardstown mit sechs Längen und ging danach ins Champion Stakes gegen St. Marks Basilica – mit einer eigentlich zu kurzen Distanz und einem eigentlich zu schnellen Untergrund – und trotzdem hätte sie den Ausnahme Dreijährigen fast geschlagen. Wenn überhaupt, hat der zweite Platz ihren Anspruch auf den Sieg hier weiter verstärkt, und nicht gemindert.

Dass Snowfall nach Rekordsiegen in allen Oaks der Saison hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

Ein Wort zu den Quoten – Und mein Pick

die sind WEIT gestreut. Während bei Racebets Tarnawa mit 4 angeboten wird, rangiert die Stute bei Coral, BEt365 und Ladbrokes bei 7! Hurriane Lane bei 3.75, aber bei Racebets bei 4.5.

Für 7 nehme Tarnawa gerne als EW Wette mit. Hurricane Lane ist mein Pick fürs Rennen an sich, gefolgt von Snowfall, die ebenfalls EW mit rein kommt.

Adayar und Mojo Star und Alenquer komplettieren den Tricast / Quaddie

Zu den Rennpferden:

Adayar: Den Frankel Sohn hatte ich vor seinem Sieg im Derby nur bedingt auf dem Schirm – seine Karriere begann recht unauffällig 2020 mit zwei Starts in Maidenrennen bevor er nach der Winterpause im April 2021 in Sandown im Gruppe 3 Bet365 Classic einen zweiten Platz hinter dem Außenseiter Alenquer holte. Dabei hatte Adayar in dem Rennen sein hinteres linkes Hufeisen verloren und war trotzdem nur eine halbe Länge hinter dem Sieger durchs Ziel gelaufen – da konnte man auf den nächsten Start im Derby Trial in Lingfield hoffen – immerhin war dieses Rennen „nur“ auf Listed Ebene und damit deutlich einfacher als das letzte, was auch dafür sorgte, dass Adayar als Favorit starten dürfte – aber wieder nur als Zweiter ins Ziel kam. Er kam langsam aus den Ställen beim Start und musste sich seinen Platz hinter den Führenden hart erkämpfen, konnte aber dem Sieger Third Realm trotzdem nichts entgegen setzen.

Umso überraschender war für mich dann sein dominanter Sieg beim Derby – Der Untergrund war ein bisschen schneller als beim letzten Rennen, aber wieder war der Start von Adayar mehr als seltsam, aber er zog dieses Mal gut an und hatte das Feld 400m vor dem Ziel im Griff, unter einem harten Ritt von Adam Kirby setzte er sich dann zunehmend ab, begann aber zu wandern und verschenkte vielleicht ein bisschen Kraft – nicht, dass er noch viel nötig gehabt hätte bei diesem Schlusssprint. Seine engsten Verfolger hatten allerdings alle Probleme beim Rennen, Hurricane Lane verlor ein Hufeisen, Mojo Star bekam einen Tritt gegen das Bein und Mac Swiney verschlief den Start.

Adayar ging danach in das Duell mit der Ausnahmestute Love und dem herausragenden Mishriff im Gruppe 1  King George VI & QE Stakes in Ascot und zeigte dort, dass der Sieg im Derby ein Ausrutscher war. Adayr kam neben der Paceseterin Broome in die Zielgerade und ging unter Druck von William Buick vor das Feld, wo sie den Angriff von Mishriff abwehren konnte und sich danach gut andethalb Längen vor die Verfolger setzten konnte. Den Vorsprung hielt Adayar bis zum Ziel und gewann ein bisschen leichter, als die Siegesmarge es vermuten lässt. Das hier ist noch einmal ein anderer Test und ein eine ganz andere Hausnumer  – aer sicher nicht außer Reichweite von Adayar, dem Charlie Appelby auch den Umgang mit dem schweren Untergrund ohne weitere zutraut.
Hurricane Lane: Der Frankel Sohn von Chalie Appelby gewann seinen ersten Start in Newmarket im Oktober 2020 auf schwerem Boden mit zwei Längen und zeigte schon einmal, dass schlechter Untergrund für ihn kein Hindernis ist – das konnte er in seiner nächsten Saison in Frankreich gleich noch einmal unter Beweis stellen, aber zunächst ging es im April in England weiter, wo er in Newbury ein Klasse 3 Rennen gegen den hoch gehandelten Maximal gewann und dann auf Gruppenebene in York mit einem knappen Sieg gegen Megallan nachlegte.
In dem 1m2f Rennen auf gutem Untergrund setzet sich Hurricane Lane hinter die Führenden, verpasste dann aber 600m vor dem Ziel aber trotzdem den Tempowechsel und den Anschluss an die Pacesetter, fand diesen aber nach der 400m Marke wieder und holte sich auf den letzten 150m dann die Führung. Er hat in seinem ersten Gruppenrennen sowohl Ausdauer als auch einen langen Drive zeigen können und ging nicht zu Unrecht als einer der Favoriten in das Derby in Epsom, wo er allerdings „nur“ auf einem dritten Platz ins Ziel kam.
das Rennen war aber auch von Pech für Hurricane Lane geprägt, der sich wieder hinter den Führenden einsortiert hatte, wieder relativ früh motiviert werden musste, um den Anschluss an die Pacemaker zu halten und dann auch noch beide vorderen Hufeisen verlor, was sicher seinen Anteil daran hatte, dass er auf den letzten Metern einfach keine Kraft mehr hatte.
Ganz anders im Irish Derby wo Hurricane Lane wieder als einer der Favoriten auflief und dieses Mal an den Front Runnern näher dran blieb. Zwar ging er das Tempo immer schön mit, es dauere aber bis 400m vor dem Ziel bis er die drei Längen Rückstand auf Lone Eagle gut zu machen begann, der dem Feld entflogen war und sich eben gut 3 Längen hatte absetzen können – den Rückstand aufzuholen auf dem guten Untergrund war ein Kraftakt, aber einer, den Hurricane Lane bravourös meisterte und sich seinen verdienten ersten Gruppe 1 Sieg damit sicherte.
Dann ging es nach Frankreich nach Longchamp, wo Hurricane Lane das erste Mal seit der letzten Saison wieder weichen Boden vorgesetzt bekam, was in einem beeindruckenden 6 Längen sieg gegen Wordsworth und Alequer resultierte. Wieder lies Hurricane Lane andere das Tempo setzen, aber dieses Mal schoss er geradezu nach vorne als das Feld die 400m Marke passierte und 200m vor dem Ziel war die Messe gelesen und Hurricane Lane zeigte sein dominantestes Rennen bisher.
Dann kam das St Leger – und ich hatte zugegeben einige Sorge, dass der etwas schnellere Untergrund zusammen mit der längere Distanz für Probleme sorgen würde – wurde aber von Hurricane Lane eines besseren belehrt als dieser das Rennen am Ende mit 2,75 Längen gewann und die Konkurrenz praktisch deklassierte – inklusive dem heute wieder auflaufenden Mojo Star.
Auch wenn noch kein St. Leger Sieger danach den Arc gewinnen konnte – ich bin gehypte und nehme Hurricane Lane gerne mit.
Mojo Star: Richard Hannon trainiert den Sea The Stars Sohn, der 2020 mit einem sehr knappen zweiten Platz in Newbury (nur eine Nase Rückstand trennten ihn vom Sieg!) auf schwerem Untergrund gab. Nach 203 Tagen Pause kam er auf dem selben Kurs mit der selben Platzierung zurück, schockte dann aber die Welt als er als krasser Außenseiter im Gruppe 1 Spwom Derby einen zweiten Platz erringen konnte, und das obwohl er während des Rennens einen Treffer an seinem vorderen linken Lauf hatte hinnehmen müssen. Zwar war er ohnehin kein Konkurrent für den Sieger Adayar auf den letzten 200m gewesen, aber Hurricane Lane steckte er noch locker in die Tasche und mit diesem zweiten Platz war er natürlich sofort auf dem Radar für die anderen großen Rennen der Saison.
Ganz so gut lief es dann beim Versuch im Dubai Duty Free Irish Derby allerdings nicht, wo Hurricane Lane dieses Mal zeigte, warum er deutlich höher als Mojo Star gehandelt wurde und das Rennen gewann, während Mojo Star auf seinem fünften Platz mit neun Längen Rückstand dieses Mal so überhaupt keinen Eindruck hinterlassen konnte – und das, obwohl beide Derbys sich natürlich ähneln und auch der Boden sich kaum unterschied. Richard Hannon ging es danach jedenfalls erst einmal ruhiger an und lies Mojo Star in einem Maidenrennen seinen ersten Sieg genießen, der mit einer Quote von 1/6 natürlich überhaupt nicht aussagekräftig war für das nunmehr dritte Duell mit Hurricane Lane im St Leger – und obwohl Hurricane Lane auf der Zielgeraden davonziehen konnte und sich einige Längen von Mojo Star absetzte, blieb dieser doch dran und verteidigte seinen zweiten Platz souverän gegen die Konkurrenz.
Etwas überraschend für mich, aber einer der Gründe warum ich ihn hier in die Trifecta ud Exoten mit rein nehme.

SnowFall: Die Deep Impact Tochter von Aiden O’Brien führt heute den Angriff des Trainer auf den Arc De Triomphe an, dabei hätte letztes Jahr wohl noch niemand daran geglaubt, dass Snowfall sich dieses Jahr zu einer derart übermächtige Stute entwickeln würde, denn letztes Jahr sah sie noch relativ gewöhnlich aus, obwohl Aiden O’Brien schon damals große Stücke auf seine Stute SnowFall hielt.

Sie brauchte drei Versuche, um ihr Maidenrennen zu gewinnen und obwohl sie noch vier weitere Male im Jahr 2020 auflief, gewann sie kein einziges weiteres Rennen und belegte in der Regel einen der hinteren Plätze – aber sie konnte beim ersten Start 2021 zeigen, dass doch Potenzial in ihr steckte, als sie im Gruppe 3 Tattersalls Musidora Stakes beim Saisondebüt 2021 die versammelte Konkurrenz auf den letzten 150m stehen lies und 3 Längen davon zog. Da traf sie auf einige Konkurrentinnen aus dem Oaks, welches sie am 04 Juni bestritt.

Bei dem Rennen setzte sich ein Zeichen, welches man wohl so schnell nicht vergessen wird. Snowfall sortiert es sich zunächst im hinteren Bereich des Feldes ein, lies anderen die Führung, und begann erst 600 m vor dem Ziel langsam Boden  und einen Platz nach dem anderen gut zu machen.

Dabei war ihre Reise durch das Feld alles andere als unproblematisch, sie stieß einige Male mit anderen Konkurrenten zusammen und hat einen relativ rauen Weg durch das Feld, wurde dann von ihrem Jockey Frankie Dettori 400 m vor dem Ziel zum Schluss Sprint angetrieben, beschleunigte, und zog dem kompletten fällt der Verfolger fast mühelos davon. Ihr Vorsprung betrug am Ziel ganze 16 Längen, was gegen eine Konkurrenz von bekannten Namen wie etwa Dubai Fountain, Santa Barbara oder Saffron Beach eine sehr beeindruckende Leistung war.
Über die Konkurrentin Santa Barbara spricht heute kaum noch jemand, schließlich hatte sie Anfang der Saison allen Hype hinter sich, ging als Favoritin in das Guineasrennen und wurde auch in das Oaks als Favoritin Geschickt, konnte aber wieder einmal die Erwartungen nicht erfüllen und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren. So gut wie ihr Trainer sie am Anfang der Saison dargestellt hat, ist sie definitiv nicht, jedenfalls nicht in dieser Saison, und den wohl beeindruckendsten Lauf unter den Stuten hat eben Snowfall mit ihrem Oaks Sieg in Epsom gezeigt

Das dürfte eben auch der Grund sein, warum im Yorkshire Oaks  so wenig wirklich gute Konkurrenz aufläuft, und die Gegner hauptsächlich aus Stuten bestand, die Snowfall im letzten Rennen absolut deklassiert hat, und so war es auch keine Überraschung, dass Snowall auch das Irish Oaks und danach das Yorkshire Oaks in York mit Leichtigkeitgewinnen konnte. Beide Male konnte keiner der Konkurrenten ihrem Schlusssprint etwas entgegen setzten und dass sie hier nun nicht ganz weit vorne unter den Favoriten rangiert liegt an ihrer überraschenden Niederlage im Qatar Prix Vermeille gegen Tenoa. Eigentlich hatte das einer weiterer Kantersieg werden sollen, aber  daraus wurde leider nichts – der Untergrund war zu schnell und die Taktik der anderen in diesem Rennen nicht ideal für Snowfall, die hier aber auch nicht unbedingt auf den schweren Untergrund gehofft hat, den sie nun serviert bekommt.

 

Tarnawa: Die Shamardal Tochter von D. Weld begann ihre Karriere 2018 und sammelte bis zum Mai 2019 einige nette Platzierungen und Siege in Maiden – und einem Handicaprennen Rennen ein, wurde dann aber Siegerin des Gruppe 3 Irish National Stud Racing Irish EBF Blue Wind Stakes, wenn auch nur knapp. Damit hatte sie den Wechsel auf die Gruppenebene erfolgreich absolviert und wurde kurz darauf in das nächste Gruppenrennen geschickt, konnte aber in Epsom den erneuten Sprung im Niveau im Investec Oaksnicht kompensieren und musste sich am Ende mit einem elfeten Platz zufrieden geben.

Ihr Trainer lies sie über zwei Monate pausieren und dann zurück in Irland auf Gruppe 3 Ebene starten, um ihr weitere Erfahrung auf Gruppenebene zu ermöglichen, ohne sie gleich wieder in ganz tiefe Gewässer wie das Glorious Goodwood oder Royal Ascot zu werfen.

Das zahlte sich aus, als sie im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes den Sieg davontragen konnte, und das ziemlich locker. Sie sortierte sich hinter den Siegern ein, startete dann 250m vor dem Ziel ihren Angriff und beschleunigte fast mühelos an den Front Runnern vorbei. Ziemlich gute Leistung, die sie auf Gruppe 2 Ebenen im Blandford Stakes noch einmal wiederholen konnte. Dieses mal musste Chris Hayes hart auf ihr arbeiten um sie an der Front zu halten, die sie wieder beim Einbiegen in die Zielgrade gefunden hatte, und Tarnawa wanderte ein wenig in Richtung des Innengeländers, konnte sich aber am Ende über den Sieg in einem Gruppe 2 Rennen freuen.

Der Startim nachfolgenden Gruppe 1 Qipco Fillies and Mares war vielleicht den Versuch wert, viele Chancen wurden ihr aber nicht ausgerechnet und sie musste sich in dem 2334m Rennen am Ende klar geschlagen geben.

Es ging in die lange Pause bis zum Sommer 2020, die durch die Corona Krise noch verlängert wurde, und Tarnawa kam erst im August im Gruppe 3 Irish Stallion Stakes zurück auf die Rennstrecke, wo sie sich der Konkurrenz auf den letzten 200m des 1m4f Rennens locker entledigen konnte – soviel war von ihr erwartet worden, aber sie hörte da nicht auf und schaffte den selben Trick in Paris im Qatar Prix Vermeille über die selbe Distanz. Es dauerte eine Weile, bevor sie ihr Momentum sammeln konnte (von der 300 bis der 200m Marke), aber sie nahm immer weiter an Fahrt auf und gewann am Ende souverän mit über 3 Längen Vorsprung.

Als Körnung gewann sie noch das Gruppe 1 Prix de l’Opéra Longines auf dem selben Kurs, dieses Mal aber über 2000m und schwerem Untergrund, was besonders beeindruckend gewesen war

Und besonders beeindruckend war auch ihre Leistung gegen Magical im Gruppe 1 Longines Breeders‘ Cup Turf, wo sie der klaren Favoritin am Ende gut eine Länge abnahm – und das mit Leichtigkeit! Da wäre sicher noch mehr drin gewesen, und das obwohl Tarnawa das nicht kleine Feld 500m vor dem Ziel von hinten aufrollte und sich zunächst langsam, dann immer schneller an einer Konkurrentin nach der anderen vorbei schob und 200m vor dem Ziel mit der Fürhung davon galoppierte. Magical hatte keine Chance an ihr dran zu bleiben und mit diesem überragenden Sieg ging eine nicht minder überragende Saison für Tarnawa zu Ende.

2021 begann nach 271 Tagen mit einem Knall, als Taranawa das Gruppe 2 Grant Thornton Ballyroan Stakes auseinander nahm und das Rennen nicht nur gewann, sondern mit gut sechs Längen Vorsprung komplett deklassierte.

Dann kam eine kleine Pause bis zum Irish Champion Stakes in Leopardstown, eine ziemlich mutige Entscheidung von ihrem Trainer, schließlich hätte sie auch einfach ihren Titel im Prix Vermeile verteidigen können und hätte es da sicher einfach gehabt. Stattdessen ging sie über knappe 2000m und eigentlich zu schnellen Untergrund gegen St. Marks Basilica, der in der aktuellen Saison eine überragende Form zeigte und Tarnawa am Ende auch knapp schlagen konnte.

Aber die Stute war dran an ihm und der Sieg zum greifen nahe, St Maks Basilica driftete beim Schlussspint über die Bahn und nahm Tarnawa mit, Auf dem schnellen Boden fehlte dann etwas die Spritzigkeit des 3yo auf den letzten Metern und Tarnawa konnte den zweiten Platz knapp vor dem ebenfalls großartig auflaufenden Poetic Flare verteidigen.

Zurück über für sie gute Distanz und passenden weichen Untergrund kann ich mir einen Sieg von ihr hier gut vorstellen.

 

Torquator Tasso: Mit dem Adlerflug Sohn nimmt Deutschlands bester Steher an dem 5-Millionen-Euro Rennen teil, Der zweifache Gruppe 1-Sieger gewann gerade den Großen Preis von Baden und wird heute auch passend durchlässigen Boden antreffen, doch solch gute Gegner wie heute hat er bislang noch nie gesehen. Deshalb wird der Adlerflug-Sohn auch als Außenseiter ins Rennen gehen und vermutlich nicht mit auf dem Treppchen stehen – aber wenigstens haben wir auch einen Vertreter hier im Arc.


04.10.2020 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Enable und der Rest

Pferderennen in Frankreich

16:05 Qatar Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 3.000.000 EUR Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Der Qatar Prix de l’Arc de Triomphe 2020…. das ist so ein ganz spezielles Rennen dieses Jahr. Nicht nur ist Enable wieder mit von der Partie – und fürht das Rennen natürlich als Favoritin an – sondern die Corona Pandemie und das wetter spielen beiede eine große Rolle und werden massiven Einfluss auf das Rennen heute haben! Aber Eins nach dem Anderen:
Also Enable. Immer noch. Wenn man bedenkt, dass die Stute von John Godsen nun schon immerhin sechs Jahre alt ist und als DIE beste Stute weltweit gilt. Sie teilt sich im Jahr 2020 Platz 6 in den Longines Wolrd Ratings zusammen mit Almond Eye, die alleridngs im Yasuda Kinen und Amira Kinen in letzten Jahr aus drei Rennen gleich zwei Niederlagen vekraften musste und damit meiner Meinung nach klar unter Enable rangiert. Egal, die Ratings sind die gleichen, aber wenn man nach den Ratings geht…. nun, dann ist dieses Jahr Stradivarius ganz weit vorne, denn der ebenfalls von John Godsen trainierte Langstreckenspezialist rangiert in der Liste 2020 vor Enable auf Platz 3 – zusammen mit Persian King, der heute ja ebenfalls antritt und Andre Fabre repräsentiert.
Enable hatte sich letztes Jahr auf Platz2 im Ranking über die gesamte Saison 2019 vorgearbeutet gehabt, und hätte wahrscheinlich sogar Platz 1 vor Chrystal Ocean halten können – wenn sie den letztes Jahr den Prix de l’Arc de Triomphe wie erwartet gewonnen hätte. Als 1.5er Favoritin wurde sie in das Rennen geschickt, und auch ich hatte sie als Siegerin getippt – zusammen mit Waldgeist als Each Way Wette, und wer meinen Tipps folgt, hat an jenem Tag eine schöen 14er Quote getroffen, denn Waldgeist gewann das Rennen am Ende relativ souverän mit 1.75 Längen Vorsprung.
Enable hatte den Prix de l’Arc de Triomphe 2018 gewinnen können, allerdings recht knapp mit nur nur 0,25 Längen Vorsprung vor Sea Of Class. War das Rennen vielleicht schon eine Warnung für den Arc in der Zukunft. Nun Fakt ist, dass Enable vor allem auf schnellem Boden brilliert, und sehr weicher Boden ihr Probleme macht. Und was haben wir heute für ein Wetter in Frankreich? Man mag es nach dem Sommer kaum glauben, aber der nun doch einsetztende Regen hat den Untergrund – wie so oft in Frankreich – schwer gemacht, was Enable das Leben in dem 2400m Renne sicher schwer machen wird. In Kempton gewann sie zwar ihr letztes Trainingsrennen souverän, aber das bedeutet natürlich nichts für den Arc.
Positiv für sie ist sicherlich, dass sämtliche Starter von Aiden O’Brien heute nicht dabei sein werden. Aber wie kommt es, dass die vier Rennpferde von O’Brien, die heute eigentlich hätten teilnehmen sollen, nun doch nicht nach Frankreich zum Arc gereist sind? Nun, Aiden O’Brien hatte das Pech, dass festgestellt wurde, dass einige seiner Rennpferde Futter bekommen haben, welches Zilapaterol enthalten hat, eine Substanz, die die Leistungsfähigkeit von Pferden steigern kann.  Dasss dies kein absichtliches Doping war zeigt allerdings schon die Entschuldigung des Herstellers und der Fakt, dass mehrere Rennställe von dieser Katastrophe betroffen sind. Ein nettes Detail ist, dass die Subtsanz zwar in Europa verboten ist, aber etwa in Amerika durchaus zugelassen ist – schade also, dass das nicht etwa vor dem Breeder’s Cup passiert ist. Das Gutachten kam zustande, nachdem France Galop bekannt gegeben hatte, dass fünf Pferde in den letzten Wochen positiv auf Zilpaterol getestet worden waren.
Die Hersteller „Gain“ veröffentliche daraufhin ein Pressestatement:

„Bis zum Abschluss weiterer Untersuchungen wird Gain-Kunden empfohlen, ihre Pferde nicht mit unseren Pferdeprodukten zu füttern“, heißt es in der Erklärung von Gain. „Der Stoff Zilpaterol ist ein synthetischer Beta-Agonist, der zur Verwendung als Leistungssteigerer in einigen Rindfleischproduktionssystemen außerhalb der EU zugelassen ist. Es ist uns wichtig zu betonen, dass diese synthetische Substanz in keinem unserer Tierernährungsbereiche Bestandteil einer Formulierung war.“
Also ein Versehen, dass der Stoff in das Futtermittel für die Rennpferde gekommen ist – ein Versehen, welches sehr, sehr teuer für den Hersteller werden könnte, denn Aiden O’Brien is not amused.

O’Brien hat bestätigt, dass alle seine Pferde, nachdem sein Team am Donnerstagabend zum ersten Mal von dem Problem gehört hatte, am Freitagmorgen sofort von Gain-Produkten auf Connollys Red Mills-Futter umgestellt wurden. Er sagte, er habe an diesem Wochenende allen seinen Läufern in Frankreich Blut- und Urinproben entnommen und auch bestätigt, dass keiner seiner Läufer in Frankreich positiv auf verbotene Substanzen getestet worden sei.

Obwohl die Ergebnisse der Blut- und Urinproben vom Freitag, die zur unabhängigen Analyse nach Frankreich geschickt wurden, voraussichtlich erst am Samstagabend bekannt werden, hat O’Brien gegenüber Racing Post bestätigt, dass Mythical and Passion für den Lauf am Samstag nach wie vorgesehen waren
Er schickte auch Urinproben an das Irish Equine Centre und hoffte, dass diese Ergebnisse am Freitagabend bekannt werden könnten.

Nun, die Ergebnisse kamen, und sie waren nicht das, was sich Aiden O’Brien erhoftf hatte. Die Proben, die er nach Irland gesendet hatte, waren zwar negtaiv, aber die Proben aus Franrkeich waren positiv – und damit war klar, dass alle Pläne für Frankreich am Wochenende über den Haufen geworfen waren.
O’Brien bestätigte, dass Ballydoyles eigene Tests mit den relevanten Futtermitteln am Freitagabend nach der Probenahme am frühen Morgen positiv für Zilpaterol waren, die Werte jedoch „winzig“ waren und sich möglicherweise nicht in einem positiven Test eines Pferdes niederschlagen.
Zu O’Briens Delegation, die am Sonntag eigentlich hätte nach Longchamp fahren hätten sollen, gehörten unter anderem seine vier Läufer des Prix de l’Arc de Triomphe: Mogul, Japan, Serpentine und Sovereign. Sie gehörten zu den führenden Konkurrenten, die versuchen sollten, Enables Versuch für den historischen dritten Sieg im Arc zu vereiteln. Nun, damit gehen die Chancen von Enable natürlich nach oben, vor allem da auch Joseph O’Brien von dem Futtermittelskandal betroffen ist.Also, von den Konkurrenten her hat Enable hier sicher Glück gehabt. Wie als göttlicher Ausgleich pisst es aber seit Tagen auf die Strecke in Paris, gerade Donnerstag und Freitag kamen mit 13L/m² ziemlich viel Regen auf die Strecke, und auch wenn es Samstag und Sonntag ein wenig nachgelassen hat, konnte der Rasen die ganze Feuchtigkeit noch nicht wieder abtransportieren und es wird wohl ein Schlammfest werden – was Enable nicht unbedingt mag und das weiß auch Trainer John Godsen.

John Gosden glaubt, dass seine Prix de l’Arc de Triomphe-Favoritin Enable bei den Wetten in den Quoten überbewertet ist. Noch besorgniserregender ist, dass eine Niederlage auf Longchamps zermürbendem, schwerem Boden seiner Einschätzung nach „eine hohe Wahrscheinlichkeit“ habe. Da ist natürlich etwas Understatement mit dabei, wie es sich für Profis gehört, denn John Godsen wäre der erste Trainer in der Geschichte des Arc, der es geschaftf hätte ein Rennpferd gleich drei Mal als Sieger/in für den Arc de Triomphe zu trainieren, eine vor Enable unvorstellbare Leistung. Klar also, dass die Hoffnungen nicht zu hoch hängen will heute im Vorfeld.

Neben dem Stalljockey Frankie Dettori triumphierte er 2015 erstmals mit Golden Horn. Während dieses Hengstfohlen mit drei Jahren in den Ruhestand ging, wurde Enable bis zum Alter von sechs Jahren unter der Anleitung ihres Trainers weiter in die Rennen geschickt – ein Umstand, den ich schon zu Anfang des Artikels kurz angeshcnitten habe. Aber niemand hat seinen Namen in die Analen des Sports schreiben können, ohne ein wenig Risiko eingehen zu müssen.

Im Laufe der Saison hat Gosden mehr als einmal wiederholt, dass es Khalid Abdullahs heimischem Champion in einem Alter, in dem die meisten Spitzenstuten ein entspannteres Leben im Gestüt genießen würden, schwerer gefallen ist, ihren Peak im Jahr erreichen. Die mögliche fehlende absolute Top Form ist jedoch nicht das, was den Champion-Trainer heute am meisten beunruhigt. Das größte Problem für Enable bei ihrem vemutlich letzten Arc De Triomphe wird der Untergrund sein:

„Es ist offensichtlich enttäuschend, wenn ein Rennen dieser Größe auf einem Untergrund für absolute Spezialisten ausgetragen wird „, sagte Gosden.
„Das Problem mit diesem Boden ist, dass sie ein brillantes Stutfohlen ist und es schwierig ist, Ihre Brillanz auf einer Oberfläche zu zeigen, die das Rennen wahrscheinlich in einen Abnutzungskampf verwandelt. Es ist für alle gleich, aber sie ist ein Stutfohlen, das idealerweise gerne auf  nur etwas weicherem Boden als „gut“ läuft.
„Es ist nicht ideal, und es ist ein bisschen absurd, wenn sie so kurz in den Quoten ist, um das Rennen unter solchen Bedingungen zu gewinnen. Die Fans unterstützen sie, als ob eine Niederlage nicht in Frage kommt,  auch wenn ich Ihnen versichern kann, dass eine Niederlage aus dem genannten Grund sehr wahrscheinlich ist. Es ist kein Boden, der ihre Stärken ausspielt, und wenn jemand anderes wirklich gut damit umgeht, dann viel Glück für sie. Ich glaube, der Boden hat ihre Chancen sehr stark beeinträchtigt. „Diese brutal ehrlichen Worte ermutigen die Unterstützer von Enable natürlich nicht gerade Dementsprechend ging die Quote etwas hoch, Enable ist aber immer noch klare Favoritin.

Zu Recht?
Fakt ist, dass Stradivarius besser mit dem Untergrund umgehen kann, aber lieber über länger läuft. Ausdauer ja, aber 1m4f eher nein. Sottsass geht auf dem Untergrund und der Distanz, für ihn die Konkurrenz aber ein gewaltiger Sprung nach oben, genau wie für In Swoop, der hier das erste mal auf so schwerem Boden lauen wird und Konkurrenz von diesem Niveau auch nicht gewohnt ist. Das gilt 1:1 auch für Raabihah, die beiden 3yo haben hier einen echten Brocken vor der Brust
Persian King ist super in Form dieses Jahr, allerdings bleibt hier die Sorge, dass er dieses Jahr in Deauville im Gruppe 1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois so gar nicht in Fahrt kam und der schwere Boden einer der Gründe gewesen sein kann. Letztes Jahr gewann er allerdings dem Gruppe 1 The Emirates Poule d’Essai des Poulains über 1m auf dem Kurs hier in Longchamp auf schwerem Boden. Mit nur einem Aussetzer dieses Jahr eigentlich eine gute Wette, wenn er nicht 4f auf seine Distanz drauf packen würde.
Way To Paris? Könnte sein das heute der Name Programm ist, Way To Paris hat eine Menge Erfahrungen über die Distanz und den Untergrund – und die Strecke! Die Ergebnisse varieren stark und mit Niederlagen im Prix Exbury im März dieses Jahres und dem Prix Royal Oak letztes Jahr, ist nicht sicher ob der Untergrund nun Vor- oder Nachteil ist. Sie hat jedenfalls auch gute Ergebnisse wie den zweiten Platz im Gruppe 2 Prix d’Harcourt im Mai und Way To Paris scheint als 7yo in Bestform zu kommen – die liegt allerdings immer noch hinter eine Klasse wie die von Enable oder Stradivarius
Gold Trip konnte In Swoop im Prix Greffulhe im Mai schlagen, das lag aber auch daran, dass der Konkurrent hinter anderen Startern eingeboxt war und keine Chance hatte, zu zeigen was er kann. Das wird heute sicher anders ausgehen. Deidre? Spezialistin für Kurse mit langer Zielgerade und guten Untergrund. Je schneller desto besser. Ein Wunder, dass sie heute hier überhaupt antritt, vor allem mit der Form aus den letzten beiden Rennen.
Ich kann nachvollziehen, warum Enable hier immer noch die klare Favoritin ist. Die Konkurrenz hat mindestens ebenso viele Fragen offen wie sie. Sotsass hatte beim letzten duell im Arc letztes Jahr nicht die Kraft um den Rückstand auf der Zielgerade noch auf Enable aufzuholen und hatte 3 Längen zu finden auf den letzten Metern, ist aber natürlich gereift und einen zweiten  Blick wert. Etwas schade, dass er die ganz großen Rennen dieses Jahr gemieden hat, und beim Irish Champion Stakes so starke Probleme hatte auf Magical und Gaiyyath aufzuschließen. Denke der Untergrund wird ihm etwas helfen heute, aber Enable hatte ihn auf Very Soft letztes Jahr im Griff.
Bleibt Stradivarius. Aber wird Godsen seinen eigenen Rekord mit drei Siegen für Enable hier selber gefährden? Also klar, er würde das niemals selber zugeben, aber wird Olivier Peslier im Sattel von Stradivarius alles geben auf den letzten Metern, um vielleicht die entscheidenden Zentimeter noch herauszuholen um die vermutliche Front Runnerin Enable einzuholen, oder wird er dann doch den Sieg für die Geshcichtsbücker unterbewusst zulassen? Wenn nicht, sehe ich hier den Hauptkonkurrenten – der aber 3lb mehr tragen muss als die Wunderstute….
Nein, zähneknirschend muss ich bei Enable bleiben. Enable ist der Siegpick. Dann Stradivarius, Sotsass und In Swoop. Persian King und Way To Paris für die Exoten, wobei eher Persian King, wenn er die Distanz packen sollte. Denke nicht, dass Andre Fabre ihn ohne Grund heute hier starten lässt.

 


06.10.2019 – Longchamp – Prix de l’Arc de Triomphe – die Außenseiter – Waldgeist EW

Pferderennen in Frankreich

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