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Qipco British Champions Sprint Stakes

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17.10.2020 – Ascot – Qipco British Champions Sprint Stakes – Pick: Dream Of Dreams

Pferderennen in England

14:55 Champions Sprint Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 391.260 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Das Qipco British Champions Sprint Stakes ist, wie der Name schon vermuten lässt, Teil der British Champions Series und als erstes Gruppe 1 Rennen am Champions Day in Ascot natürlich gut besucht. Da wäre der Sprint Cup Sieger Dream Of Dreams, oder die Stute One Master, die zuletzt am Anfang des Monats den Gruppe 1  Qatar Prix de la Forêt in Longchamp auf schwerem Boden gewonnen hatte. Dazu kommen dann noch junge Talente wie Oxted, der zuletzt das Darley July Cup Stakes gewinnen konnte oder der Dreijährige Starman, der einen ordentlichen Sprung im Niveau vom Garrowby Stakes (Listed) im September auf Gruppe 1 Ebene hier wagt, aber sehr talentiert aussieht und vielleicht gut genug ist, um hier für eine Überraschung zu sorgen.

 

Die Starter im Überblick:

 

Dream Of Dreams: 
Der Dream Ahead Sohn von Sir Michael Stoute begann seine Karriere als Rennpferd bereits im Jahr 2016 und versuchte sich bereits da an den ersten Gruppenrennen wie dem Railway Stakes oder dem Grimcrack Stakes. Seine Ergebnisse in den frühen Black Type Rennen über die Sprintdistanzen waren eher durchwachsen, auf Listed Ebene hatte Dream Of Dreams 2017 dann etwas mehr Erfolg, auch wenn der erste Sieg noch etwas auf sich warten lies. Er platzierte zunächst im Rockingham Stakes auf Listed Ebene und holte sich dann einen Schub fürs Selbstbewusstsein in einem Klasse 3 Rennen gegen Ende des Jahres in Lingfield, einem Rennen, welches er auf dem Papier geben einige recht solide Konkurrenten bestreiten musste.
Dream Of Dreams gewann das Rennen unangefochten mit gut 5 Längen Vorsprung und versuchte sich noch im selben Jahr in zwei weiteren Listed Rennen. Das letzte der beiden, das Wentworth Stakes, konnte Dream Of Dreams dann auch tatsächlich für sich entscheiden, indem er vor Perfect Pasture durchs Ziel lief, der auf den letzten Metern auf dem weichen Untergrund nicht mehr mithalten konnte und zunehmend an Boden verlor.
Mit diesem positiven Ergebnis und der neu erreichten persönlichen Bestleistung ging es dann in die Winterpause, die er mit dem Lauf im Gruppe 3 Abbernant Stakes beendete, allerdings verlief der Versuch im Jahr 2018 auf die Gruppenebene aufzuschließen zunächst sehr holprig. Weder im ersten Gruppenrennen noch dem folgenden Chipchase Stakes in Newcastle, noch dem Coral Charge konnte Dream Of Dreams einen guten Lauf zeigen und kam jeweil weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze ins Ziel.
Erst mit dem 1207m Gruppe 3 bet365 Hackwood Stakes in Sandown über schnellen Boden konnte Dream Of Dreams, der als Außenseiter gehandelt worden war, wieder einen Achtungserfolg feiern und einen knappen dritten Platz belegen, den er über 200m mehr im Hungerford Stakes auf Gruppe 2 Ebene noch einmal bestätigen konnte. Damit kam er erneut in Schlagreichweite zu dem Sieger und scheinbar hatte sich Dream Of Dream an diese Position gewöhnt, denn auch beim Weatherbys Supreme Stakes als auch beim Bengough Stakes, welches wieder über die Sptintdistanz von 1207m bestritten wurde, kam Dream Of Dreams jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel, allerdings gelang der erste Sprung auf die Gruppe 1 Ebene im British Sprint Stakes nach einer langen harten Saison gegen deutlich bessere Konkurrenz erwartungsgemäß nicht und Dream Of Dreams musste sich mit einem weit abgeschlagenen Platz 13 zufrieden geben.
2019 zeigte er dann allerdings eine ganz neue Form und gewann neben dem Saisonauftakt in einem Klasse 4 Rennen auch das nächste Listet Rennen, beeindruckender war aber noch sein zweiter Platz hinter Blue Point im Diamnond Jubilee Stakes, denn wenn man bedenkt, das Blue Point selbst hochklassige Pferde oft langsam aussehen lässt, war der knappe zweite Platz eine herausragende Leistung! Danach kamen allerdings zwei klare Niederlagen, im Darley July Cup, im Sprint Cup Stakes und dem Qipco Champions Sprint  – alles gegen Ende 2019 und etwas überraschend nach guten Vorzeichen in den Rennen zuvor.
Damit ging im Oktober beim Champions Day die Flat Saison aber auch wieder zu Ende, gefolgt von einer sehr langen Pause bis zum Start in das nächste Rennen, denn die Corona Epidemie warf ihre Schatten auf den Galoppsport und fast alle Rennpferde mussten länger als erhofft auf ihren nächsten Start warten.
Der fand dann im Juni im Diamond Jubilee Stakes statt, wo Dream Of Dreams eine sehr gute Form zeigte, den Sieg aber leider knapp verpasste. Hello Youmzain und Sceptical hatten den Schlusssprint früher angezogen und Dream Of Dreams blieb ein wenig dahinter zurück und musste daher einige Längen aufholen, als es auf die Ziellinie zuging. Dann allerdings kam Dream of Dreams so richtig in Gang und holte ordentlich auf, verpasste den Sieg gegen Hello Youmzain aber am Ende mit knapp einem Nacken.  Das war aber natürlich trotzdem eine super Leistung und zeigte, dass Dream Of Dreams aus der langen Winterpause in sehr guter Form zurück gekehrt war, was ihn im Gruppe 2 Hungerford Stakes zum klaren Favoriten machte. Der Schritt runter in der Klasse resultierte in einem dominanten 7 Längen Sieg, interessanter war allerdings dann schon der Start im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes in Haydock Anfang September 2020, schließlich wurde das Rennen auf weichem Untergrund gegen deutlich stärkere Konkurrenz ausgetragen. Hier musste Dream Of Dreams am Ende noch die Spur wechseln um freie Bahn für den Schlusssprint zu bekommen, hatte dann aber wieder mit dem späten Sprint genug Zeit und Kraft. um den Rest der Konkurrenz einzusammeln und sich noch über eine Länge abzusetzen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass er unter Druck von Oisin Murphy etwas ach links wanderte, aber trotzdem gibt es an diesem Sieg nichts zu meckern. eine Wiederholung dieser Leistung würde vermutlich auch hier ausreichen.
One Master:  Die Fastnet Rock Tochter von Trainer William Haggas kam letztes Jahr erst so richtig in Fahrt, nachdem sie 2018 zwar schon das Gruppe 1 Prix de la Forêt gewinnen konnte – damals allerdings als klare Außenseiterin ohne dass man sie für dieses 1400m Rennen überhaupt auf dem Schirm hatte, aber sämtliche Favoriten schwächelten an jenem Tag und One Master gewann das Rennen überraschend.
Man hätte es vielleicht kommen sehen können, nachdem sie zuvor schon das Gruppe  3 Fairy Bridge Stakes hatte gewinnen können, ein nicht weiter spektakuläres Gruppenrennen in Tipperary, in dem aber durchaus ein paar vielversprechende Newcomer einen versuch starteten. Hinweise auf die Klasse von One Master gab es also schon zuvor, mit dem Gruppe 1 Sieg im Gepäck startete sie dann auch gleich noch im Breeders‘ Cup Mile in Chruchill Downs, wo sie allerdings deutlich scheiterte, und auch in Sha Tin im Hong Kong Mile erging es ihr nicht besser – was natürlich nicht ganz überraschend war, schließlich sind beide Rennen alles andere als einfach und von internationaler, hochklassiger Konkurrenz immer gut besucht, und es braucht schon einen besonderes europäisches Rennpferd, um frei zwischen diesen Nationen hin und her zu wechseln und dann noch vielleicht eines dieser Rennen auch noch zu gewinnen.
Wenn ihr Trainer sie allerdings auf so eine Reise schickt und sie in einigen der besten Rennen der Welt starten lässt, obwohl für das junge Rennpferd die Starapazen eines solchen Wechsels der Kontinente dazu kommen, sollte man immer aufmerksam sein und es ist ein weiterer Hinweis darauf, was William John Haggas von Talent von One Master hält.
Es sollte allerdings noch eine Weile dauern, bis One Master sich für ihr Talent und das Vertrauen des Trainers würde bedanken können, denn 2019 verpasste sie einige Male den Sieg knapp, so etwa im Gruppe 1 Queen Anne Stakes oder dem Gruppe 1 Tattersalls Falmouth Stakes in Nemwarket im Juli 2019 und bestätigte damit den Eindruck ihres Trainers, dass One Master nur einen Schritt von einem Sieg in einem großen Rennen entfernt war. Aber es bliebt weiterhin dabei, One Master blieb oft den einen berühmten Schritt hinter den Siegern des Rennens und wurde mit einem etwas undankbaren ausbezahlten Platz belohnt, so etwa auch im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest, wo sie gegen den stark auflaufenden Advertise recht deutlich zurückstecken musste, aber danach konnte sie dann endlich mit dem Prix de la Forêt gegen City Light ihren nächsten Gruppe 1 Sieg feiern. Damit schaffte One Master zwei Siege im Prix de la Forêt hintereinander, sie schien regelrecht ihre Freude in Frankreich im Herbst auf dem weichen Boden zu haben, wo weniger der Augenmerk auf Geschwindigkeit, denn auf Ausdauer auf den 1400m liegt.
Zurück in der Heimat startete er dann zum Saisonabschluss im Gruppe 1 Qipco British Champions Sprint Stakes und belegte ein weiteres Mal einen hervorragenden zweiten Platz. Er hatte 2f vor dem Ziel einige Probleme eine freie Bahn für den Schlusssprint zu finden und so kann man sich vorstellen, dass er Donjaun Triumphant noch etwas mehr unter Druck hätte setzten können, aber auch so blieb es bei eine hervorragende Saison 2019, die One Master fast mit dem zweiten Sieg in einem Gruppe 1 Rennen hätte abschließen können.

Der Start in die neue Saison 2020 verzögerte sich auf Grund der vorherrschenden Corona Epidemie ein wenig, und One Master konnte erst im Juni wieder zurück auf die Rennbahn, fand aber mit dem Gruppe 1 Diamond Jubilee Stakes beim Royal Ascot Festival ein schönes Rennen für den Einstieg, in dem ihre aktuelle Form getestet wurde, ohne dass auf ihr der Druck des Favoriten lastete oder man unbedingt davon ausgehen musste, dass One Master das Rennen gewinnen muss. So ganz auf der Höhe war One Master dann beim Rennen selbst auch noch nicht, dabei war ihre Taktik in dem Rennen durchasu solide gewesen. James Doyle positionierte sie zunächst hinter den Führenden, konnte das Tempo aber bereits 2f vor dem Ziel nicht mehr mitgehen und musste geritten werden, um den Anschluss überhaupt halten zu können, was aber natürlich dann darin resultierte, dass er beim eigentlichen Schlusssprint die anderen ziehen lassen musste und sich am Ende mit einem klaren sechsten Platz zufrieden geben musste.

Man konnte aber darauf hoffen, dass sie beim nächsten Start etwas fitter sein würde und etwas mehr Druck auf die Sieger ausüben würde. Allerdings geriet er wieder früh ins hintertreffen und musste früh von seinem Jockey Pierre-Charles Boudot angetrieben werden, um den Anschluss an die Pacesetter zu halten und verpasste dadurch die Chance, beim Schlusssprint noch einmal nachlegen zu können und nur unter dem harten Ritt von Pierre-Charles Boudot konnte One Master überhaupt den knappen vierten Platz halten.

Genug mit den Gruppe 1 Rennen fürs Erste dachte sich wahrscheinlich William Haggas und schickte One Master als nächstes in das Gruppe 3 Oak Tree Stakes beim Glorious Goodwood festival, welches auf dem Papier eigentlich eine relativ klare Angelegenheit hätte sein sollen für One Master. Sie  musste mit 58,5 KG zwar ordentlich Gewicht schultern und ein Rennen mit 12 Konkurrenten ist niemals eine leichte Sache, einfach schon, weil zu viele andere Rennpferde auf der Strecke mitlaufen.

Genau das wäre One Master dann auch fast zum Verhängnis geworden, als sie hinter einer Mauer von Konkurrenten eingepfercht wurde und mehrmals die gewünschte Lücke sich vor ihr wieder schloss und Valeria Masselina von der Front aus schon zum Schlusssprint angesetzt hatte, denn Frankei Dettroi hatte seine Stute während des Rennens perfekt positioniert und dadurch einige Längen Vorsprung herausgeholt, die aber Tom Marquand auf One Master mit einer herausragenden Leistung Stück für Stück verkürzte, um auf der Linie dann mit einer Nase Vorsprung zu führen.

Da machte sie – für mich in der Deutlichkeit ein wenig überraschend – zur klaren Favoritin für das Gruppe 2 City Of York Stakes, ein 1408m Rennen mit einigen durchaus respektablen Namen, in das One Master aber als klare Favoritin mit einer Quote von 2,62 ging. Safe Voyage übernahm die Rolle als Front Runner im einsetzten Regen und One Master hielt sich in fünfter Position, bis es zum Schlusssprint ging, wurde aber zum Teil von dem scharfen Tempo überrascht und verlor immer mal wieder ein wenig auf die Führenden. One Master musste dann noch die Linie auf der Bahn wechseln um den Schlusssprint anzusetzen, aber Safe Voyage fand und fand und konnte am Ende nicht eingeholt werden, weder von One Master noch einem anderen Starter.

Beim nachfolgenden Gruppe 2 bet365 Park Stakes lieferte sich One Master ein episches Duell mit Wichita, die das Feld über die Distanz führte, bis sich 3f vor dem Ziel die verschiendenen Gruppen zusammenfügten und sie die Führung Molatham übergeben musste. 1f vor dem Ziel holte sich Wichita die Führung wieder, dicht gefolgt von One Master, die an ihren Hifen klebte und die Führende unter Druck setzte – aber immer das kleine Bisschen auf Abstand gehalten wurde, um am Ende mit einem kurzen Kopf Rückstand zu verlieren.
Den Push fürs eigene Ego holte sich One Master dann in Longchamp bei Paris im Qata Prix de La Foret, wo sie sich erneut ein bemereksnwertes Duell lieferte, dieses Mal mit Earthlight und Safe Voyage, die ihr beide im Ziel direkt im Genick saßen und One Master mächtig unter Druck setzten. Damit gelang der Sieg in jenem Rennen das dritte Mal in Folge, eine wahrlich beeindruckende Leistung!

2020 verlief bis zum Sieg in Frankreich beim Qatar Prix de la Forêt mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 2 Ebene auch zunächst eher ruhig, aber gerade mit dem letzten Sieg auf Gruppe 1 Ebene auf schwerem Boden ist die Stute heute in Ascot beim Champions Day sehr interessant. Letztes Jahr wurde sie hier Zweite und ich denke sie wird erneut wieder ganz vorne mit dabei sein

Oxted: Der Mayson Sohn von Roger Teal hatte 2018 in Doncaster seinen ersten Start und legte dann in seiner zweiten Saison im Jahr 2019 mit einem zweiten Platz im Shalaa Carnarvon Stakes auf Listed Ebene vor, bevor er dann erneut in Newbury sich im Gruppe 3 Hackwood Stakes versuchte, dort allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Dieser kam erst im Jahr 2020, scheinbar brauchte Oxted die Zeit um zu reifen, denn saisonübergreifend seit seinem Sieg im Portland Handicap gewann er sein Saisondebüt 2020 im Abernant Stakes auf Gruppe 3 Ebene, um dann im Juni im Gruppe 1 Darley July Cup Stakes überraschend auch noch den ersten Gruppe 1 Sieg hinterher zu schieben.

Oxted lief im Darley July Cup Stakes noch ein wenig grün und ging etwas zu energisch an die Sache heran, was ihn etwas Kraft kostete, und trotzdem hatte er noch am meisten davon übrig, als es in den Schlusssprint ging. Er wanderte noch ein wenig und zog unter Druck nach rechts, gewann aber trotzdem am Ende mit über einer Länge Vorsprung und empfiehlt sich als aufstrebender 3yo für dieses Rennen, auch wenn der Regen ihm sicher zusetzen wird.

 

Starman: Der Dreijährige Dutch Art Sohn von Ed Walker hält sich in seiner Karriere bisher schadlos, alle Rennen, die er bisher angegangen hat, hat er auch gewinnen können, beginnend mit einem Sieg in Lingfield bei seinem Maidenrennen, gefolgt von einem Sieg in einem Novice Rennen in Doncaster und dem ersten Black Type Rennen in Form des Garrowby Stakes auf Listed Ebene in York. Dieses Rennen auf gutem Untergrund war das Ausrufezeichen in seiner Karriere bisher, aber unter völlig anderen Voraussetzungen als heute. Weicher/schwerer Untergrund ist Neuland für ihn, daher würde ich eher Abwarten bevor ich ihn hier in die Dreierwetten hebe

 


Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom 14.10.2019 – 20.10.2019

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Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom  14.10.2019 – 20.10.2019

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Argentinien
17 October 2019 Vicente L. Casares G2
England
Ascot
19 October 2019 Qipco British Champions Sprint Stakes G1
19 October 2019 Qipco British Champions Fillies & Mares Stakes G1
19 October 2019 Qipco British Champions Long Distance Cup G2
19 October 2019 Queen Elizabeth Ii Stakes (Group 1) (Sponsored By Qipco) G1
19 October 2019 Qipco Champion Stakes G1
Frankreich
Longchamp
20 October 2019 Prix Du Conseil De Paris G2
Deutschland
Baden Baden
20 October 2019 Baden-Wurttemberg-Trophy – Defi Du Galop G3
20 October 2019 Preis Der Winterko|Nigin G3
Hong Kong
Sha Tin
20 October 2019 Premier Bowl G2
20 October 2019 Oriental Watch Sha Tin Trophy G2
Irland
Dundalk
18 October 2019 Al Basti Equiworld Mercury Stakes (Group 3) G3
Leopardstown
19 October 2019 Killavullan Stakes G3
Italien
Mailand
20 October 2019 Premio Vittorio Di Capua G2
20 October 2019 Gran Criterium G2
20 October 2019 Premio Dormello G2
20 October 2019 Gran Premio Del Jockey Club G2
Japan
Kyoto
20 October 2019 Kikuka Sho (Japanese St. Leger) G1
USA
Belmont
20 October 2019 Athenia S. G3
Keenland
17 October 2019 Sycamore S. G3
19 October 2019 Lexus Raven Run S. G2
20 October 2019 Rood and Riddle Dowager S. G3
Australien
Caulfield
16 October 2019 Blue Sapphire Stakes G3
16 October 2019 Ladies Day Vase G3
16 October 2019 Coongy Handicap G3
19 October 2019 Caulfield Cup G1
19 October 2019 Tristarc Stakes G2
19 October 2019 Caulfield Sprint G2
19 October 2019 Caulfield Classic G3
19 October 2019 Moonga Stakes G3
19 October 2019 Ethereal Stakes G3
Ascot
19 October 2019 Northerly Stakes G3
Randwick
19 October 2019 Sydney Stakes G3
19 October 2019 Craven Plate G3
Seymour
20 October 2019 Seymour Cup LR

Ascot – 21.10.2017 – Qipco British Champions Sprint Stakes – Pick: Harry Angel

Pferderennen in England

15:00 Champions Sprint Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  | Untergrund: weich
Das Champions Sprint Stakes ist wieder eine sehr starke Angelegenheit in diesem Jahr und nicht umsonst wird dieses Rennen immer wieder von den großen Trainern des Landes anvisiert. Das Rennen wurde bereist 1946 gegründet, erlangte aber vor allem nach seiner Verlegung zum British Champions Day in Ascot Bedeutung und wurde sowohl im Preisgeld als auch im Gruppenstatus aufgewertet.

Clive Cox trainiert Harry Angel, der zuletzt das Gruppe  1 32Red Sprint Cup Stakes, welches Teil der British Champions Series ist, locker gewinnen konnte. Dabei war er unter anderem gegen den hoch talentierten Tasleet angetreten, konnte den Konkurrenten am Ende aber nach Belieben schlagen und mit gut 3 Längen Vorsprung gewinnen. Dabei übernahm Harry Angel das Rennen über die Führung und schien sich sichtlich wohl zu fühlen an dieser Position. Zwar schien es Anfangs so, als ob er sich etwas zu energisch ins Zeug legen würde, aber er hielt die 6f auf schwerem Boden vorzüglich durch und nahm vor dem Ziel immer mehr Fahrt auf und lies seinen Verfolger Tasleet ziemlich alt aussehen. Auch zuvor schon hatte sich der sehr talentierte Galileo Sohn gegen einige als hochklassig eingestufte Konkurrenten hervorragend gehalten.

Etwa im Duell mit Caravaggio im Gruppe 1 Commonwealth Cup, wo Harry Angel einen ordentlich Schritt nach vorne gemacht hatte, was das Niveau anbelangt. Bis dato hatte er in seiner Karriere nicht ganz so erfolgreich abschneiden können wie der hoch gehandelte Konkurrent, als Front Runner hat er im Comonwealth Cup aber eine hervorragende Figur abgegeben und musste sich nur spät dem klaren Favoriten in dem Rennen geschlagen geben. Er hatte sich damit in eine hervorragende Position für den Rest der Saison gebracht und das eigene Niveau deutlich angehoben, nachdem die Karriere bisher noch nicht ganz auf der höchsten Ebene angekommen war.

Harry Angel scheiterte bei seinem Debüt denkbar knapp gegen Reach High, der ebenfalls aus dem Godolphin Gestüt kam, im nachfolgenden Gruppe 2 Mill Reef Stakes gewann er aber schon gegen seinen Halbbruder Perfect Angel mit über 2 Längen und konnte sich so seinen ersten Gruppensieg sichern. Der Sieg ist von fragwürdiger Qualität, war der Rest des Feldes doch nicht sonderlich stark besetzt und dass Harry Angel den Rest der Saison ausgesetzt hatte und damit bis auf ein Rennen im Mai und eines im September alle wichtigen Tests der Saison umgangen hatte, war ein wenig enttäuschend.

Sein Saisondebüt im Mai im Gruppe 3 Pavilion Stakes in Ascot verlor er gegen Blue Point, der für Charles Appleby startete, was aber keine Schande ist – ist Blue Point doch alles andere als ein leichter Gegner gewesen. Beide hatten in diesem Rennen ihr Saisondebüt gefeiert, und Blue Point hatte am Ende klar die Nase vorn. Harry Angel gab seiner Form im Gruppe 2 Sandy Lane Stakes Ende Mai allerdings noch mal einen ordentlichen Boost und gewann mit über 4 Längen Vorsprung vor den Verfolgern, die allerdings erneut von sehr fraglicher Qualität waren. Harry Angel wurde danach von Godolphin gekauft und verließ damit Peter Ridgers, was ein wenig für Aufmerksamkeit gesorgt hat.

Das Godolphin Syndikat hatte wieder mal eine Nase für ein gutes Pferd bewiesen und der nächste Start im Commonwealht Cup war beeindruckend gewesen, sein letzter Sieg als Front Runner im Sandy Lane Stakes war ebenfalls optisch beeindruckend und auch die gelaufene Zeit war gut,so dass der Sieg im Gruppe 1 Darley July Cup Stakes keine wirkliche Überraschung war. Harry Angel lief mit dem Front Runner Intelligent Cross über die Rückgerade und übernahm auf dem letzten Furlong die Führung, welche er auch bis zur Ziellinie nicht mehr abgeben musste. Er driftete zwar nach links und gab ein wenig Vorsprung an die Verfolger ab, aber weder Limato noch der stark auflaufende Brando kamen noch an ihn heran.

Harry Angel toppte diese Leistung dann noch mit seinem Lauf im 32Red Sprint Cup Stakes, wo man davon ausgegangen war, dass sowohl Tasleet als auch Brando ihm einiges zu tun geben werden, was allerdings nicht der Fall war. Bis zum letzten Furlong vor dem Ziel war die Konkurrenz noch halbwegs an ihm dran, dann zog Harry Angel allerdings an und lies den Rest des Feldes einfach stehen. Tasleet mühte sich, konnte aber direkt hinter Harry Angel nicht mit dessen Tempowechsel mitgehen und musste den Sieger dann ziehen lassen. Die extrem beeindruckende Leistung von Harry Angel auf schwerem Untergrund würde heute sicher erneut ausreichen, um den Sieg auch gegen seinen ehemaligen Bezwinger Caravaggio zu behaupten, der schon im July Cup das Nachsehen hatte.

Dass Caravaggio in diesem Rennen seinen Teil vom Preisgeld bekommen, wird bezweifelt wohl niemand, auch wenn nicht ganz sicher ist, wie viel der Batzen am Ende betragen wird. Er gehört mit Sicherheit zu den drei besten Pferden in diesem Rennen, Harry Angel setzt ihm aber vor eine schwere Aufgabe, Caravaggio hat sich nach seinen herben Enttäuschungen Mitte des Jahres aber langsam wieder zur Form zurückgekämpft und darf auch gegen einen in Topform befindlichen Harry Angel nicht unterschätzt werden.

Der Scat Daddy Sohn gab letztes Jahr in Irland sein Debüt und gewann sein Maidenrennen in Dundalk souverän. Schon damals war er als haushoher Favorit gestartet und der direkte Schritt in der Klasse nach oben lies nicht lange auf sich warten, denn einen Monat später startete er im EBF Marble Stakes auf Listed Niveau.

In diesem Rennen trat auch Roly Poly an, Caravaggio dominierte das Feld allerdings und hatte seinen Blick fest auf das Festival in Royal Ascot einen Monat später gerichtet. Dort trat er als Favorit im Gruppe 2 Coventry Stakes an und konnte den hoch gehandelten Mehmas sowie Psychedelic Funk und Thunder Snow locker hinter sich lassen. Die Konkurrenten gaben in ihren nachfolgenden Rennen der Form des Sieges noch einiges mehr an Substanz und der Schritt auf Gruppe 1 Niveau lies nicht lange auf sich warten.

Der Gruppe 1 Sieg im Phoenix Stakes in Curragh im August 2016 war auf dem Papier ein Klasse höher als das Conventry Stakes, war allerdings nur Formsache und das kleine Feld bot kaum Widerstand für den hochklassigen Sprinter.

Es folgte die Winterpause vom Jahr 2016 auf 17 und das Saisondebüt im Lacken Stakes in Naas, wo er Psychedelic Funk erneut locker auf die Plätze schicken konnte. Abgesehen vom Conventry Stakes im Jahr 2016 traf er nun beim Gruppe 1 Commonwealth Cup das erste Mal auf eine nennenswerte Konkurrenz, konnte aber auch diesen Test bravourös meisten. Harry Angel war der ärgste Gegner und  Verfolger, hatte aber am Ende trotzdem fast eine Länge Rückstand auf Caravaggio. Der Sieger war das Rennen über im Mittelfeld geblieben, hatte da aber zeitweise Platzprobleme und es dauerte, bis sich eine Lücke aufgetan hatte, so dass der Front Runner Harry Angel einige Längen Vorsprung auf der Zielgerade hatte, die Caravaggio unter einem harten Ritt aber hatte aufholen können.

Hary Angel gehörte im July Stakes in Newmarket im Vorfeld wieder zu den härtesten Konkurrenten, und dieses Mal hatte Caravaggio keine Chance, sich auf den letzten Metern noch an den Front Runner heranzukämpfen, auch wenn er eigentlich freie Bahn gehabt hatte. Stattdessen driftete Caravaggio nach links und verschenkte etwas Momentum auf diese Weise, und auch wenn er weiter Zug zum Ziel zeigte, reichte seine Geschwindigkeit nicht auf, um noch auf Harry Angel, Limato und Brando noch aufschließen zu können.

Für Caravaggio ging es danach nach Frankreich, wo er auf normalen, nicht ganz so schnellem Untergrund auflaufen konnte und die Experten rechneten mit einem klaren Sieg für Caravaggio im Gruppe 1 LARC Prix Maurice de Gheest. Daraus wurde allerdings erneut nichts und überraschend konnte sich Brando den Sieg vor den beiden anderen Außenseitern Acclaim und Tupi sichern. Dies war der zweite Start gegen ältere Pferde, den Caravaggio in den Sand setzte und so langsam musste man sich damit abfinden, dass Caravaggio wohl nicht den Fußstapfen eines Harry Angel in dieser Saison folgen würde und Aiden O’Brien setzte die nächsten Ziele im Gruppe 2 Derrinstown Stud Flying Five Stakes  deutlich niedriger an. Über die kürzere Distanz von 5f und weicheren Boden lief der Galileo Sohn dann wieder zum alten Potential auf und gewann das Rennen sehr komfortabel gegen den Außenseiter Alphabet. Ohne wirkliche Konkurrenz ist das Rennen nur schwer zu deuten, es wird aber dem Selbstbewusstsein von Caravaggio und seinem Trainer sicher geholfen haben und auf idealem Boden ist ein Platz hinter Harry Angel sicher in Reichweite.

Überraschend klar als Außenseiter läuft heute Brando auf, der in den letzten Monaten eine eigentlich solide Figur abgegeben hatte, aber dies scheint mehr oder minder grundsätzlich das Schicksal des Starters von Kevin Ryan zu sein.

Brando begann seine Karriere bereits 2014, allerdings mit nur durchschnittlichem Ergebnissen. Es dauerte ohnehin die gesamte Saison 2015 und einen Großteil der Saison 2016, bis er in Form kam und sich langsam steigerte und er im Juli 2016 das Gruppe 3 The Sprint Stakes in Sandown gewinnen konnte. Danach folgte im selben Monat eine Platzierung im Gruppe 2 Stud Sapphire Stakes hinter Mecca’s Angel und im August dann die Teilnahme im Gruppe 1 Nunthorpe Stakes, wo er allerdings keine Überraschung erreichen konnte. Er fing sich allerdings im nachfolgenden Ayr Gold Cup und gewann das Rennen überraschend vor Growl und nahm danach am Gruppe 1 Champions Sprint Stakes teil, wo er einen dritten Platz hinter Growl und The Tin Man belegte. Der zuvor geschlagene Konkurrent Growl konnte sich knapp einen Kopf von Brando absetzen, der als Außenseiter erneut besser lief als von ihm erwartet worden war. Danach ging es in die Winterpause und 2017 debütierte er im Gruppe 3 Abernant Stakes auf Gruppenniveau, wo er als Favorit wie erwartet überzeugen konnte. Danach ging es in York auf Gruppe 2 Niveau im Duke Of York Stakes gegen Tasleet und andere hochklassige Konkurrenten, allerdings schaffte es Brando dieses Mal nicht, die erwartete Leistung zu erbringen und wurde von Tom Eaves zurückgenommen, als die Chancen auf den Sieg dahin waren. Der letzte Platz sollte nicht überbewertet werden, wurde er doch geschont und lief im Gruppe  1 July Cup Stakes wieder zu deutlich besserer Form auf und lies erneut als klarer Außenseiter einige Favoriten alt aussehen. Harry Angel und Limato konnten ihn auf Abstand halten und sich vor ihm über die Zielgerade schieben. Die Leistung über schnellen Untergrund und 1207m war hervorragend von Brando und er konnte auf den letzten Metern auf die beiden Sieger noch ordentlich aufholen. Im nachfolgenden Gruppe 1 Prix Maurice de Gheest in Deauville konnte sich Brando als Außenseiter erneut durchsetzen und hielt die beiden höheren Außenseiter Tupi und Aclaim auf Abstand halten. Der Favorit Caravaggio kam nicht richtig in Gang und konnte nicht die erwartete Leistung abliefern, aber auch Signs Of Blessing floppte beim Besuch in Frankreich und kam nicht über einen vierten Platz hinaus.

Brando wechselte zurück nach England und startete im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes, konnte dort aber von seiner zurückgehaltenen Position aus den Siegern niemals gefährlich werden, und auch beim nachfolgenden Wechsel zurück nach Frankreich blieb für Brando das Glück aus. Im Gruppe 1 Qatar Prix de la Foret kam Brando nicht in Gang und es war Aclaim, der sich dieses Mal den Sieg sichern konnte. Brando war dieses Mal nicht gescheit aus den Ställen gekommen, sortierte sich im hinteren Bereich des Feldes ein und konnte von dort aus niemals zum Angriff ansetzen. Er ist zu besserem fähig, verliert aber gerade seine Form und muss mit Vorsicht genossen werden.

Viel war mit Quiet Reflection in diesem Jahr noch nicht los, gerade mal zwei Starts absolvierte sie nach ihrer enttäuschenden Teilnahme am July Cup im Jahr 2016.

Mit einem mittleren Draw und einem immensen Gewichtsvorteil war Quite Reflection, in das Rennen gestartet und man musste ihr vor dem Rennen Respekt für die bis dato erfolgreiche Saison zollen.

Die Stute aus dem Gestüt von Karl Burke ging zwar ein Rennen gegen ältere Konkurrenten aus dem anderen Geschlecht an, und musste am Ende leider einiges an Lehrgeld zahlen. Sie war in ihren letzten fünf Rennen ungeschlagen und hatte unter anderem den Gruppe 1 Commonwealth Cup souverän gewonnen und dabei Washington DC auf den dritten Platz verwiesen. Sie hatte zuvor schon das Sandy Lane Stakes vor Donjuan Triumphant mit über 3 Längen Abstand auf gutem Untergrund gewonnen gehabt und scheint mit keinerlei Untergrund Probleme gehabt zu haben,scheiterte aber beim Sprung auf höheres Niveau und musste sich bei ihrem Saisondebüt im Gruppe 2 Temple Stakes erneut deutlich geschlagen geben. Erst nach einer erneuten Pause bei einem Start auf weicherem Boden und geringerem Niveau im Gruppe 3 Renaissance Stakes in Naas gewann sie wieder einmal komfortabel vor der Konkurrenz und könnte sich bei anhaltender Formkurve hier vielleicht etwas Preisgeld sichern.

Librisa Breeze von Trainer Dean Ivory hat sich in seinen letzten Rennen in einer Form gezeigt, die durchaus noch etwas zu wünschen übrig lässt. Der Mount Nelson Sohn hat eine Weile gebraucht, um sich mal in Gruppenrennen zu versuchen, aber dann hat er sich schnell an das geforderte Niveau angepasst. Nach einigen gewonnen Handicaps wie dem Gigaset International Stakes und der Platzierung im Royal Hunt Cup in Ascot lief er schon einmal im Gruppe 3 York Stakes auf, wurde da aber über drei Längen von Nemoralia geschlagen und schien noch nicht ganz auf dem geforderten Niveau angekommen sein.

Nach dem Sieg im Challenge Cup in Ascot lief Librisa Breete dann sowohl im Gruppe 1 Champions Sprint Stakes als auch dem Diamond Jubilee Stakes auf, wo er jeweils einen soliden Platz hinter den Siegern belegen konnte. Im Champion Sprint Stakes waren es noch drei Längen, die er auf The Tin Man verlor, im Diamond Jubilee Stakes verlor er nur noch knapp über 2 Längen auf The Tin Man, Tasleet und nur eine Länge auf Limato. So ganz aufgeschlossen hat er auf die besten Starter des Landes noch nicht und im Gruppe 2 Qatar Lennox Stake in Goodwood im August kam er wieder etwas über drei Längen hinter den Siegern auf einem neunten Platz ins Ziel.

Dieses Mal hatte Librisa Breeze allerdings auch ordentlich Pech und wurde sowohl auf der Zielgerade 2 Furlong vor dem Ziel klar behindert und zwischen zwei anderen Startern eingeklemmt, als auch noch einmal einige hundert Meter später, so dass sein Jockey Robert Winston nicht weiter dem unerreichbarem Sieg hinterher lief, sondern seinen Schützling zurück nahm und ihm einen ruhigeren Zieleinlauf gönnte. Beim Start danach im Gruppe 2 Betfred Hungerford Stakes ging es gegen den Sieger des Qatar Lennox Stakes, Breton Rock, und obwohl Librisa Breeze wieder Pech hatte mit seinem Lauf kam er dieses Mal auf einen guten zweiten Platz. Er war allerdings als Favorit gestartet und musste sich seine Lücke auf der Zielgerade wieder erkämpfen, um überhaupt auf den Führenden auf schließen zu können. Ihm fehlte dann der nötige Kick, um auf dem Sieger Massaat noch wirklich Boden gut machen zu können, wenn sich die Lücken für ihn auftun ist er aber äußerst gefährlich.

Der  Showcasing Sohn Tasleet ist ebenfalls immer für die ein oder andere Überraschung gut und hat seinen ersten Gruppensieg bereist 2016 sichern können. Im Gruppe 3 Greenham Stakes startete er allerdings gegen die einzigen beiden Konkurrenten Knife Edge und Log Out Island als Favorit und konnte das Rennen trotzdem nur mit einer Nase Vorsprung gewinnen, deutlich zu knapp für die Quote unter der ihr gestartet war.

Der einzige Start in der Saison 2016 war im Gruppe 2 Challenge Stakes, wo er allerdings nicht über einen etwas abgeschlagenen achten Platz hinaus kam. Die etwas unterbrochene Saison wurde danach auch schon wieder beendet und Tasleet machte sein Debüt im King Richard III Stakes im April 2017, nur um drei Wochen später auch im Gruppe 2 Duke Of York Stakes aufzulaufen, wo er den Favoriten Brando und The Tin Man schlagen konnte. Er behielt den betriebsamen Terminplan bei und startete nur einen Monat später im Gruppe 1 Diamond Jubilee Stakes, wo er nur knapp gegen The Tin Man verlor. Er holte auf der Mittelbahn stark auf die Führenden auf und hätte sich an Limato und The Tin Man vielleicht noch vorbeischieben können, wenn er vor dem driftenden Limato nicht ein wenig gescheut hätte. Im Gruppe 1 July Cup Stakes setzte Harry Angel das Tempo und Tasleet setzte sich ins Mittelfeld, schaffte es aber nicht das Tempo auf dem schnellen Untergrund noch einmal zu steigern und wurde zurückgenommen, als klar war, dass er den Tempowechsel von Harry Angel nicht mitgehen können würde. Im Sprint Cup Stakes verlief es deutlich besser für ihn und er fand seine Lücke, wieder war der Tempowechsel von Harry Angel aber zu viel für ihn und wieder verlor er deutlich auf den Sieger. Er braucht seine gut getimte Lücke und möglichst zwei bis drei Front Runner, die sich gegenseitig das Wasser abgraben und zu viel Tempo setzen, um so richtig zur Geltung zu kommen, ist dann aber brandgefährlich.

Im Diamond Jubilee Stakes hatte The Tin Man es geschafft, sich an der Innenbahn durch eine Lücke zu schieben und einen starken Tempowechsel hinzulegen, und wenn er seine Lücken bekommt ist er nur sehr schwer aufzuhalten, der weiche Untergrund ist aber nicht wirklich ideal für seine Taktik und wenn Harry Angel zu viel Leine an der Front bekommt, könnte The Tin Man wieder zu kurz fallen,wie es ihm zuletzt auch im Sprint Cup Stakes ergangen war. Dort fand er nicht rechtzeitig zur Lücke und vollem Sprint, so dass Harry Angel nach gelungenem Tempowechsel und starken letzten hundert Metern am Ende mit fünf Längen Vorsprung ins Ziel einlief.

Auch heute scheint die Führung Harry Angel wieder sicher zu sein und der weiche Boden hält keinerlei Schrecken für ihn bereit. Caravaggio könnte auf dem weichen Boden zu deutlich besseren Leistungen als im Sommer fähig sein, muss seine Form aus den letzten Duellen mit Harry Angel aber auch deutlich steigern, um diesen in Normalform schlagen zu können. Tasleet ist nach wie vor gefährlich und darf auch nach einigen Flops nicht unterschätzt werden und auch Librisa Breeze und Quite Reflection können ein Wörtchen mitreden, aber es ist Harry Angel den der Rest erst einmal schlagen muss.

Pick: Harry Angel


Ascot – 17.10.2015 – Qipco British Champions Sprint Stakes – Pick: Muharaar

Pferderennen in England

13:20 Qipco British Champions Sprint Stakes (Group 1)

3yo+ | Distanz: 6f | Untergrund: Good to Soft

Charles Hills ist der Trainer in diesem Feld, welcher wohl die besten Chancen hat, einen seiner Starter am Ende ganz oben auf dem Treppchen zu sehen, denn er bringt sowohl Muharaar als auch Starth Burn ins Feld, Muharaar hat dieses Jahr den Commonwealth Cup, das Darley Juley Stakes sowie den Prix Marc De Gheest gewonnen und hat damit die beste Form im Feld – trofft hier aber weicheren Untergrund als ideal und muss gerade bei weiterem Regen über Nacht mit Vorsicht genossen werden. Strath Burn hingegen hat im Betfred Sprint Cup gezeigt, dass ihm weicher oder gut bis weicher Untergrund durchaus liegt und hat entgegen aller Erwartungen Twilight Son ein hartes Rennen geliefert und hätte das Rennen gewonnen, wenn er nicht ganz so weit außen im letzten Turn gewesen wäre oder das Rennen nur marginal länger gewesen wäre. Er wurde schon früh in Gruppenrennen gestartet, konnte aber erst jetzt im zweiten Anlauf so richtig Schwung holen und überzeugen. Twilight Son wird es wohl schwer haben ihn sich wieder vom Leib zu halten, aber auch bei ihm ist natürlich eine weitere Steigerung nicht ausgeschlossen. Auch The Tin Man sollte sich in dieser Sphäre zu Hause fühlen, nachdem er in einem Class 2 Handicap zuletzt die Konkurrenz beiseite fegte und mit diesem Rennen hier gleich in die Vollen geht – ein Sieg ist nicht ausgeschlossen, wäre aber trotz des beeindruckenden Sieges zuletzt eine Überraschung. Gordon Lord Byron gewann dieses Rennen im letzten Jahr, hat aber dieses Jahr eine wesentlich stärkere Konkurrenz und sollte auf Grund der aktuellen Form Probleme mit dem Erreichen des Doppels haben. Danzeno ist ein solider Kandidat für die Plätze, genau wie Maarek, denn beide haben auf etwas niedrigerem Niveau schon gute Form gezeigt und können auch an einem guten Tag den Favoriten des Rennens gefährlich werden.

Strath Burn ist eine faszinierende Alternative in dem Rennen, und meiner Meinung nach dem ungeschlagenen Twilight Son vorzuziehen, aber Muhaarar hat bereits drei Mal in dieser Saison bewiesen, dass er einer der besten Sprinter der Welt ist und sollte auch hier Chancen auf den Sieg haben. Der Draw und der Untergrund sind aber suboptimal und bei weiterem Regen ist der Pick mit einigem Risiko verbunden.

Pick: Muharaar

 

Full result

6f, Class 1, £358,693.58

1 Muhaarar 5/2F
2 Twilight Son 4/1
3 Danzeno 12/1


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