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Red Can Man

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21.10.2020 -Ascot – Kirin Railway Stakes – Pick: Kay Cee / Kementari EW

Pferderennen in Australien

09:40 Kirin Railway Stakes – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |   Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Inspirational Girl: Grant Williams hat mit der Reliable Man Tochter eine wirklich interessante Stute im training. Sie begann ihre Karriere in Pinjarra im Mai 2019 und gewann auf Anhieb ihre ersten beiden Rennen. Im Januar 2020 wechselte sie nach Ascot, wo sie einen soliden zweiten Platz erreichen konnte. Das war besser, als man von ihr in diesem Rennen direkt erwartet hatte, vor allem da sie nur knapp einen Nacken gegen Driftstar unterlag, und mit dem Schritt auf die Meile feierte Inspirational Gilr direkt danach im Anschluss auf dem selben Kurs in Ascot ihren ersten Sieg auf einem der bekannten Kurse in Australien.
Der Schritt raus aus der Provinz war geglückt, und da machte Inspirational Girl noch lange nicht Schluss!, denn sie blieb auch für das nächste Rennen in Ascot und gewann auch dieses Handicap über die Meile. Beide Siege waren recht knapp gewesen, aber Sieg ist Sieg und nach einer fünfmonatigen Pause ziegte sie im Amelia Park Plate in Belmont über 1400m, dass die beiden Siege in Ascot kein Ausrutscher waren. Sie war noch im selben Monat über Kurs und Distanz gleich noch mal im Amelia Park Stakes erfolgreich und versuchte im September im Byron Bay Plate  nachzulegen, scheiterte da aber ein wenig überraschend an dem weichen Bode.
Vielleicht war es auch ein wenig ambitioniert das Feld von hinten aufrollen zu wollen bei diesem Boden und irgendwann musste das ja schließlich auch einmal schief gehen, es kann sich ja nicht immer eine Tür zur rechten Zeit für sie öffnen, um den späten Schlusssprint just in time zu landen.
Trotzdem hob sie das Niveau einen Monat später zurück in Ascot wieder an, als sie im Byron Bay Plate Stakes startete – und wieder recht souverän mit gut 1,5 Längen Vorsprung gewann. Mit so vielen Siegen auf ihrem Lieblingskurs in Ascot im Rücken versuchte sich Insipirational Girl dann das erste Mal in einem Grupperennen, als sie 21 Tage später im Gruppe 3 Asian Beau Stakes  über 1400m startete.
Auch in diesem Rennen lief sie als Favoritin auf, musste sich aber ganz schön strecken um auf der Ziellinie knapp einen Nacken vor dem Außenseiter Too Close The Sun und Red Can Man zu bestehen, die beide heute wieder mit von der Partie sind. Wieder hielt sich Inspirational Girl bis zur Spätphase des Rennens eher im hinteren Bereich des Feldes, hatte sich aber den raumsparenden Lauf an der Innenbahn gesichert, war aber trotzdem beim Einbiegen in die Zielgeraden ins Hintertreffen gekommen und musste  einige Längen auf die Front Runner aufholen, allen voran Red Can Man, der ein großartiges Rennen lief.
 Chris Parnham mühte sich um Inspirational Girl auf  Hochtouren zu bringen, die dieses Mal wesentlich mühsamer das Momentum aufbaute als im vorangegangenen Rennen.  200m vor dem Ziel hatte sie dann aber den Turbo gefunden und zeigte bis zum Ziel ein absolute Bestzeit.
Der Lauf war schon ziemlich beeindruckend gewesen und wenn sie heute wieder in der Form ist – nun, sie hat als Hauptkonkurrenten Too Close The Sun und Red Can Man, die sie beide im letzten Rennen hatte schlagen können, also warum nicht?
Red Can Man bestätigte seine For Anfang November in Ascot beim Steere Stakes und musste sich da nur Kay Cee geschlagen geben. Too Close The Sun ging nach der denkbar knappen Niederlage wieder hoch auf 1800m und gewann ein gut dotiertes Handicap vor einer Woche mit über 4 Längen – starkes Stück und eine deutliche Formsteigerung, aber ich bin nicht sicher, ob die 1600m nicht zu kurz von der Distanz her sind.
Red Can Man: Der Gingerbread Man Sohn von Trainer S. Wolfe startete in Ascot im Januar 2019 in Australien in seine Galoppkariere, und mit einer Reihe von ausbezahlten Plätzen zeigte er gleich zu beginn eine solide Form, auch wenn er bis zum Maidensieg in Northam vier Versuche brauchte. Dafür folgte der erste Handicapsieg in Northam dann auch auf dem Fuß.
Auch wenn er danach in Ascot im Oktober 2019 Oktoberfest Plate nach zwei Siegen mit einem höheren Rating und damit etwas schwerer in das Rennen ging als die Konkurrenz kam die Niederlage überraschend, schließlich war das Rennen auch schwächer besetzt gewesen und mit drei Nichtstartern eigentlich reif um von Red Can Man gewonnen zu werden, aber es sollte an diesem Tag auf diesem Kurs wohl einfach nicht sein. Dafür klappte es dann überraschend bei Fairetha Stakes, einem fast doppelt so hoch dotiertem Rennen, in dem Red Can Man zwar auf Grund der höheren Klasse leichter unterwegs war, aber trotzdem ein Außenseiter war. Er war es dann aber am Ende, der Jericho Missile, dem klaren Favoriten, den Tag verdarb und sich in einem spannenden Finish klapp durchsetzen konnte – und das in einem Listed Rennen, wo er doch zuvor in einem normalen Handciap gescheitert war!
Red Can Man legte dann noch einmal im selben Monat im Gruppe 2 W.A. Guineas nach, wo er einen hervorragenden Platz hinter War Saint und Kay Cee belegen konnte. Gerade mit Kay Cee sollte er in der Zukunft noch öfter zusammentreffen, zunächst ging es aber für Red Can Man in die Pause über den Jahreswechsel 2020 hinaus.
Im März startete er dann im Amelia Park Plate, einem Handciaprennen, welches Red Cap Man allerdings sowohl vorab in den Wetten als auch dann beim Rennen selbst dominieren konnte. Die 1200m in Ascot waren der Auftakt für eine Reihe von Siegen auf diesem Kurs, denn es ging über 1400m noch im selben Monat weiter im Schweppes Plate und dann erneut nur knapp 2 Wochen später im Wines Plate über 1100m. Man soll ja das Eisen schmieden so lange es heiß ist und Red Can Man gab gehörig Gas zu dieser Zeit, legte dann aber vom April an eine kleine Pause ein, die vor allem der vorherrschenden Corona Pandemie geschuldet war und alle Rennpferde gleichermaßen betraf – von daher war es auch für Red Can Man nur ein bedingter Nachteil – obwohl man es wohl kaum einen Nachteil schimpfen kann, wenn ein Rennpferd aus der Pause zurückkommt und das nächste Rennen mit locker 2 Längen gewinnen kann.
Klar, auch im H.g. Bolton Sprint Plate war Red Can Man wieder Favorit und tat mit dem Sieg über 1200m also nur das, was von ihm auch erwartet worden war, aber mit dem Wechsel zum Kurs in Belmont und der Pause beantwortete Red Can Man zwei Wichtige Fragen auf einmal und ging damit nach einer erneuten zweimonatigen Pause mit Zuversicht in das Black Heart Bart Stakes im September auf listed Ebene – da scheiterte er allerdings überraschend deutlich und unterlag mit fast 3 Längen, was aber auch dem weichen Boden zugeschrieben werden kann – nicht so allerdings die Neiderlage im Gruppe 3 Crown Perth-Northerly Stakes im Monat darauf, da war der Untergrund wieder schneller und die Distanz von 1400m eigentlich auch ziemlich ideal.
Woran lag also die klare Niederlage mit einem siebten Platz im Crown Perth-Northerly Stakes? Am besseren Niveau? Nicht nur, die 1400m schienen an diesem Tag einfach zu weit zu sein, denn beim Einbiegen in die Zielgerade hatte sich Red Can Man gut an der Front des Feldes positioniert und 200m vor dem Ziel führte er das Feld an – wurde dann aber zunehmend schwächer und fiel gut drei Längen hinter den Siegern zurück.
Umso überraschender kamen dann aber der knappe dritte Platz im Gruppe 3 Asian Beau Stakes über 1400m hinter der aufstrebenden Inspirational Girl und danach der zweite Platz im Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Da konnte er Kementari schlagen, der als Favorit gestartet war,  was aber auch auf der anderen Seite einiges über die Klasse des Rennens erzählt, denn Kementari läuft seiner Bestform derzeit Meilenweit hinterher.
Kay Cee: Die  Playing God Tochter von Trainer  N. Parnham hat eine beeindruckende Serie zusammengelaufen und ist ein Gruppe 1 Siegerin, was in diesem Lineup ansonsten schwer zu finden ist – abgesehen vom glücklosen Kementari.
Ihre Karriere begann im August 2019 mit einem vierten Platz, danach folgten dann aber schon zwei Siege in Handicaps. Der zweite Platz im Oktoberfest Plate in Sacot war besser als erwartet, nachdem der Favorit Red Can Man patzte und Kay Cee bewies danach auf dem selben Kurs im Burgess Queen Stakes, dass der zweite Platz kein Ausrutscher gewesen war. Gleich beim ersten Versuch auf Black Type Ebene gelang der erste Sieg, wenn auch nur denkbar knapp mit einer Nase gegen die Favoritin Tuscan Queen, die den Sieg nicht kampflos hergeben wollte. Die beiden lieferten sich DAS Duell des Rennens auf den letzten Metern der 1400m Distanz  und hatten den Rest des Feldes klar geschlagen.
Die Konkurrentin rächte sich allerdings nur zwei Wochen später im WA Champion Fillies Stakes auf Gruppe 3 Ebene, indem sie das Rennen über die Meile souverän gewann, während Kay Cee sich mit einem abgeschlagenen dritten Platz zufrieden geben musste. 1600m waren 2019 zu dieser Zeit augenscheinlich noch zu weit… aber dann man das W.A. Guineas, welches Kay Cee wohl gewonnen hätte, wenn sie nicht weit in die letzte Kurve gekommen wäre und die letzte Nase Vorsprung von War Saint nicht mehr gut machen konnte. Aber die Ausdauer war ganz offensichtlich doch kein Problem und sie schien im Champion Fillies einfach nur einen schlechten Tag erwischt zu haben, denn sie schaffte es über 1800m im Kingston Town Classic im Dezember tatsächlich die große Überraschung und gewann das Gruppe 1 Rennen gegen den wohl bekannten Gailo Chop. Die erste Saison schloss Kay Cee damit mit einem Gruppe 1 Sieg gegen männliche, ältere Konkurrenz ab – und das auch noch souverän!
Die Fans mussten sich allerdings gedulden bevor sie Kay Cee wiedersehen würden, denn erst sechs Monate später machte sie auf Listed Ebene im Raconteur Stakes ihr Saisondebüt, überraschender Weise nicht als Favoritin, dies war Handicapsieger Lavverrod vorbehalten, der auch kräftig dagegen halten konnte, aber am Ende bestätigte Kay Cee dann ihre Form und dürfte mit einem Nacken den erfolgreichen Saisoneinstieg feiern.
Der Sieg im Waroa-Belmont Guineas war nur Formsache auf dem Papier, geriet aber überraschend arbeistam und der Schock kam dann im nächsten Rennen viert Monate später in Ascot, als Kay Cee im Crown Perth-Northerly Stakes auf Gruppe 3 Ebene nicht über einen 11ten Platz hinaus kam. Die Niederlage der Favoritin kann man dem weichen Boden zuschreiben, aber die Form an dem Tag war einfach nicht ausreichend und ihr Jockey Steven Parnham machte klar, dass die Stute zu keinem Zeitpunkt in dem Rennen zur vollen Form aufgelaufen war.
Ganz anders dann einen Monat später im Gruppe 2 Lee Steere Stakes über 1400m, wo sie das Feld fast vom letzten Platz auf den letzten 200m aufrollte. Steven Parnham wollte nicht wieder zurückbleiben und trieb Kay Cee früh beim Einbiegen in die Zielgerade an, wurde in die Mitte der Bahn getragen, schoss dann aber mit der Stute nach vorne und gewann mit mehr in der Hand, als die knapp unter einer Länge Vorsprung suggeriert. Das war verdammt gut und ich denke sie hat die Chance, Inspirational Girl zu schlagen, die immer nur gerade so viel zu tun scheint, wie sie braucht, um zu gewinne. Das könnte heute nach hinten losgehen

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat.

Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – dafür aber mit dem zweiten Platz im CF Orr Stakes auch einen seiner größeren Erfolge feiern konnte. 2020 schloss nahtlos an 2019 an und wir warten seit 2 Jahren auf den nächsten Sieg, auch wenn man immer wieder ein wenig Geld mit Wetten auf Platz mit ihm verdienen kann.

Trotzdem: Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten.

Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, und nach dem Stratbroke Handicap und einer mehrmonatigen Pause bis zum Oktober erzielte er einen knappen vierten Platz im Gruppe 2 Gilgai Stakes , wo auch Santa Ana Lane startete – eigentlich keine schlechte Leistung, wenn Santa Ana Lane als Favorit in diesem Rennen patzte und Kementari auch daraus kein Kampital schlagen – und zurück auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes floppte Kementari wie fast schon gewohnt. Bitter, und auch wenn das Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Ascot im November eigentlich wie perfekt für den Sieg von Kementari aussah, traute man sich kaum, ihn dort als Favorit zu empfehlen. Auf dem Papier trat er gegen einige solide, aber nicht sonderlich aufgregende Handicapper an, aber aus Schaden wird man klug und ich habe von der Wette Abstand genommen – zu Recht, denn wieder landete Kementari „nur“ auf einem dritten Platz. 1600m ist eine interessante Variante heute, und zu der Quote (derzeit 15+) muss man ihn auf Platz spielen, schließlich gewinnt die Favoritin meist sehr knapp und Red Can Man und Kay Cee haben ihn über 1400m nur knapp schlagen können.


07.11.2020 – Ascot – Lee Steere Stakes – Pick: Kay Cee

Pferderennen in Australien

09:55 Lee Steere Stakes – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 250.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Red Can Man: Der Gingerbread Man Sohn von Trainer S. Wolfe startete in Ascot im Januar 2019 in Australien in seine Galoppkariere, und mit einer Reihe von ausbezahlten Plätzen zeigte er gleich zu beginn eine solide Form, auch wenn er bis zum Maidensieg in Northam vier Versuche brauchte. Dafür folgte der erste Handicapsieg in Northam dann auch auf dem Fuß.
Auch wenn er danach in Ascot im Oktober 2019 Oktoberfest Plate nach zwei Siegen mit einem höheren Rating und damit etwas schwerer in das Rennen ging als die Konkurrenz kam die Niederlage überraschend, schließlich war das Rennen auch schwächer besetzt gewesen und mit drei Nichtstartern eigentlich reif um von Red Can Man gewonnen zu werden, aber es sollte an diesem Tag auf diesem Kurs wohl einfach nicht sein. Dafür klappte es dann überraschend bei Fairetha Stakes, einem fast doppelt so hoch dotiertem Rennen, in dem Red Can Man zwar auf Grund der höheren Klasse leichter unterwegs war, aber trotzdem ein Außenseiter war. Er war es dann aber am Ende, der Jericho Missile, dem klaren Favoriten, den Tag verdarb und sich in einem spannenden Finish klapp durchsetzen konnte – und das in einem Listed Rennen, wo er doch zuvor in einem normalen Handciap gescheitert war!
Red Can Man legte dann noch einmal im selben Monat im Gruppe 2 W.A. Guineas nach, wo er einen hervorragenden Platz hinter War Saint und Kay Cee belegen konnte. Gerade mit Kay Cee sollte er in der Zukunft noch öfter zusammentreffen, zunächst ging es aber für Red Can Man in die Pause über den Jahreswechsel 2020 hinaus.
Im März startete er dann im Amelia Park Plate, einem Handciaprennen, welches Red Cap Man allerdings sowohl vorab in den Wetten als auch dann beim Rennen selbst dominieren konnte. Die 1200m in Ascot waren der Auftakt für eine Reihe von Siegen auf diesem Kurs, denn es ging über 1400m noch im selben Monat weiter im Schweppes Plate und dann erneut nur knapp 2 Wochen später im Wines Plate über 1100m. Man soll ja das Eisen schmieden so lange es heiß ist und Red Can Man gab gehörig Gas zu dieser Zeit, legte dann aber vom April an eine kleine Pause ein, die vor allem der vorherrschenden Corona Pandemie geschuldet war und alle Rennpferde gleichermaßen betraf – von daher war es auch für Red Can Man nur ein bedingter Nachteil – obwohl man es wohl kaum einen Nachteil schimpfen kann, wenn ein Rennpferd aus der Pause zurückkommt und das nächste Rennen mit locker 2 Längen gewinnen kann.
Klar, auch im H.g. Bolton Sprint Plate war Red Can Man wieder Favorit und tat mit dem Sieg über 1200m also nur das, was von ihm auch erwartet worden war, aber mit dem Wechsel zum Kurs in Belmont und der Pause beantwortete Red Can Man zwei Wichtige Fragen auf einmal und ging damit nach einer erneuten zweimonatigen Pause mit Zuversicht in das Black Heart Bart Stakes im September auf listed Ebene – da scheiterte er allerdings überraschend deutlich und unterlag mit fast 3 Längen, was aber auch dem weichen Boden zugeschrieben werden kann – nicht so allerdings die Neiderlage im Gruppe 3 Crown Perth-Northerly Stakes im Monat darauf, da war der Untergrund wieder schneller und die Distanz von 1400m eigentlich auch ziemlich ideal.
Woran lag also die klare Niederlage mit einem siebten Platz im Crown Perth-Northerly Stakes? Am besseren Niveau? Nicht nur, die 1400m schienen an diesem Tag einfach zu weit zu sein, denn beim Einbiegen in die Zielgerade hatte sich Red Can Man gut an der Front des Feldes positioniert und 200m vor dem Ziel führte er das Feld an – wurde dann aber zunehmend schwächer und fiel gut drei Längen hinter den Siegern zurück.
Umso überraschender kamen dann aber der knappe dritte Platz im Gruppe 3 Asian Beau Stakes über 1400m hinter der aufstrebenden Inspirational Girl und danach der zweite Platz im Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene. Da konnte er Kementari schlagen, der als Favorit gestartet war,  was aber auch auf der anderen Seite einiges über die Klasse des Rennens erzählt, denn Kementari läuft seiner Bestform derzeit Meilenweit hinterher.
Kay Cee: Die  Playing God Tochter von Trainer  N. Parnham hat eine beeindruckende Serie zusammengelaufen und ist ein Gruppe 1 Siegerin, was in diesem Lineup ansonsten schwer zu finden ist – abgesehen vom glücklosen Kementari.
Ihre Karriere begann im August 2019 mit einem vierten Platz, danach folgten dann aber schon zwei Siege in Handicaps. Der zweite Platz im Oktoberfest Plate in Sacot war besser als erwartet, nachdem der Favorit Red Can Man patzte und Kay Cee bewies danach auf dem selben Kurs im Burgess Queen Stakes, dass der zweite Platz kein Ausrutscher gewesen war. Gleich beim ersten Versuch auf Black Type Ebene gelang der erste Sieg, wenn auch nur denkbar knapp mit einer Nase gegen die Favoritin Tuscan Queen, die den Sieg nicht kampflos hergeben wollte. Die beiden lieferten sich DAS Duell des Rennens auf den letzten Metern der 1400m Distanz  und hatten den Rest des Feldes klar geschlagen.
Die Konkurrentin rächte sich allerdings nur zwei Wochen später im WA Champion Fillies Stakes auf Gruppe 3 Ebene, indem sie das Rennen über die Meile souverän gewann, während Kay Cee sich mit einem abgeschlagenen dritten Platz zufrieden geben musste. 1600m waren 2019 zu dieser Zeit augenscheinlich noch zu weit… aber dann man das W.A. Guineas, welches Kay Cee wohl gewonnen hätte, wenn sie nicht weit in die letzte Kurve gekommen wäre und die letzte Nase Vorsprung von War Saint nicht mehr gut machen konnte. Aber die Ausdauer war ganz offensichtlich doch kein Problem und sie schien im Champion Fillies einfach nur einen schlechten Tag erwischt zu haben, denn sie schaffte es über 1800m im Kingston Town Classic im Dezember tatsächlich die große Überraschung und gewann das Gruppe 1 Rennen gegen den wohl bekannten Gailo Chop. Die erste Saison schloss Kay Cee damit mit einem Gruppe 1 Sieg gegen männliche, ältere Konkurrenz ab – und das auch noch souverän!
Die Fans mussten sich allerdings gedulden bevor sie Kay Cee wiedersehen würden, denn erst sechs Monate später machte sie auf Listed Ebene im Raconteur Stakes ihr Saisondebüt, überraschender Weise nicht als Favoritin, dies war Handicapsieger Lavverrod vorbehalten, der auch kräftig dagegen halten konnte, aber am Ende bestätigte Kay Cee dann ihre Form und dürfte mit einem Nacken den erfolgreichen Saisoneinstieg feiern.
Der Sieg im Waroa-Belmont Guineas war nur Formsache auf dem Papier, geriet aber überraschend arbeistam und der Schock kam dann im nächsten Rennen viert Monate später in Ascot, als Kay Cee im Crown Perth-Northerly Stakes auf Gruppe 3 Ebene nicht über einen 11ten Platz hinaus kam. Die Niederlage der Favoritin kann man dem weichen Boden zuschreiben, aber die Form an dem Tag war einfach nicht ausreichend und ihr Jockey Steven Parnham machte klar, dass die Stute zu keinem Zeitpunkt in dem Rennen zur vollen Form aufgelaufen war.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Jahren immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat.

Dazu kommt ein ziemlich miserables Jahr 2019, in dem Kementari gerade einmal zwei Rennen bestritt – dafür aber mit dem zweiten Platz im CF Orr Stakes auch einen seiner größeren Erfolge feiern konnte. 2020 schloss nahtlos an 2019 an und wir warten seit 2 Jahren auf den nächsten Sieg, auch wenn man immer wieder ein wenig Geld mit Wetten auf Platz mit ihm verdienen kann.

Trotzdem: Kementari war ein Groschengrab in den letzten Jahren und nun ist er mehr gestandenes Pferd als Newcomer mit ungenutzem Potential, und für den letzten Sieg muss man bis ins Jahr 2018 zurück gehen  – zum Group Randwick Guineas, welches er auf der Höhe seiner Form am Ende einer kleinen Sieesserie erringen konnte. Den Grundstein für den Erfolg hatte Kementari im Herbst 2017 gelegt, als er in den kleineren Guineas Rennen auflief –  Kemetari trat so etwa im Caulfield Guineas 2017 zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.

Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter. Trotzdem – es wirkte, als ob Kementari wieder in Form kommen würde und der nächste Sieg in greifbare Nähe rücken könnte – allerdings verletzte er sich im Canterbury Club Stakes einen Monat später und pausierte gut ein Jahr, bis er mitten in der Corona Epedemie am 28.03 im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes sein spätes Saisondebüt feieren konnte – und das durchaus ziemlich respektabel!

Kementari schwenkte in die Zielgerade am Innengeländer ein und reihte sich zusammen mit Vegadaze und Maicure ein, mit denen er zusammen über die letzten 100m des Rennens ging – dicht an dicht und mi allen Chancen auf den Sieg, bis ihn kurz vor dem Ziel die Kräfte verließen.

Allerdings erging es ihm danach im Hallmark Stakes in Randwick schon wieder so, und dieses Mal zog der Sieger Greyworm Kementari deutlich davon, und auch in den nachfolgenden Gruppe 3 BRC Sprint als auch dem Victory Stakes in Eagle Farm im Mai wurde Kementari immer deutlich geschlagen -die Hoffnungen auf eine Wiederkehr der ehemalig großartigen Form werden immer geringer, und dass er im Gruppe 1 Stradbroke Handicap zuletzt komplett unterging, trägt nicht gerade dazu bei, große Hoffnungen auf ihn hier zu setzten.

Dass er immer wieder in solche Rennen wie dieses hier geschickt wird, spricht für das Vertrauen seines Trainers in ihn, und nach dem Stratbroke Handicap und einer mehrmonatigen Pause bis zum Oktober erzielte er einen knappen vierten Platz im Gruppe 2 Gilgai Stakes , wo auch Santa Ana Lane startete – eigentlich keine schlechte Leistung, wenn Santa Ana Lane als Favorit in diesem Rennen patzte und Kementari auch daraus kein Kampital schlagen – und zurück auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes floppte Kementari wie fast schon gewohnt. Bitter, und auch wenn das Lee Steere Stakes auf Gruppe 2 Ebene in Ascot im November eigentlich wie perfekt für den Sieg von Kementari aussah, traute man sich kaum, ihn dort als Favorit zu empfehlen. Auf dem Papier trat er gegen einige solide, aber nicht sonderlich aufgregende Handicapper an, aber aus Schaden wird man klug und ich habe von der Wette Abstand genommen – zu Recht, denn wieder landete Kementari „nur“ auf einem dritten Platz. 1600m ist eine interessante Variante heute, und zu der Quote (derzeit 15+) muss man ihn auf Platz spielen, schließlich gewinnt die Favoritin meist sehr knapp und Red Can Man und Kay Cee haben ihn über 1400m nur knapp schlagen können.


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