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Saint Calvados

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17.11.2019 – Cheltenham – Shloer Chase – Pick: Politologue

Pferderennen in England

15:25 Shloer Chase – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.199 m  |  Preisgeld: 75.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich

Defi Du Seuil Der Sohn von Voix Du Nord und Quarvine Du Seuil gewann bis zum Start im Gruppe 2 Coral Hurdle nach der Sommerpause 17/18 alle seiner sechs Starts über Hürden und konnte dabei einige sehr prestigeträchtige Rennen gewinnen und die Konkurrenten teilweise doch stark deklassieren.

Nach zwei Starts in NHF Rennen in Frankreich wechselte er von seinem Trainer Emmeanuel Clayeux zu seinem derzeitigen Trainer Philip Hobbs, für den er im Oktober 2016 in Ffos Las sein Debüt feiern dürfte. Dabei gewann er sein Maidenrennen über 2m in Ffos Las mit Leichtigkeit und konnte im Gruppe 2Triumph Hurdle Trial in Cheltenham als Favorit starten. Dort schlug er Diable De Sivola, Dino Velvet und Wealth Des Mottes mit Leichtigkeit und der nächste Sieg in einem weiteren Triumph Hurdle Trial über Cour De Lion war nur reine Fromsache.

Fast genauso leicht gewann er das Gruppe 1 Final Future Champions Juvenile Hurdle in Chelpstow im Dezember 2016 wo er Gegner wie Evening Hush, Dolos oder Dino Velvet mit Leichtigkeit auf die Plätze verwies. Defi Du Seuil hatte sich damit auf guten, gut bis weichem und weichem Untergrund als effektiv bewiesen und kam offensichtlich auch mit dem nicht ganz einfachen Kurs in Cheltenham wunderbar zurecht. Als Vorbereitungsrennen für das große Festival gewann er noch seinen Start in einem weiteren Gruppe 2 Triumph Trial, dessen Feld aber auch auf jämmerliche vier Starter ohne jede Konkurrent für den kommen Star zusammengeschrumpft war.

Nach so vielen gewonnen Triumph Trial Rennen war der Start in dem großen Rennen unvermeidlich und Defi Du Seuil tat das, was alle von ihm erwartet haben. Er lief und sprang souverän, übernahm die Führung zwei Hürden vor dem Ziel und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Den Vorsprung auf das restliche Feld baute er mit einem starken Schlusssprint auf fünf Längen aus, wobei Megafortune mit seinem guten Schlusssprint in keiner Weise auf den Sieger gefährlich aufholen konnte, sich aber einen zweiten Platz vor Bapaume sicherte.

Nach der Sommerpause startete er im Coral Hurdle als klarer Favorit, war da aber offensichtlich noch nicht fit und verlor zunehmend den Anschluss an den Rest des Feldes. Die lange Pause und die längere Distanz zur Wiederkehr war vielleicht ein bisschen viel des guten und beim zweiten Star in de neuen Saison konnte Defi De Seuil in ruhigeren Gewässern in Exeter sein Selbstbewusstsein  wieder aufbessern.

Der Sieg gegen Topofthegame und Black Op war eine echte Überraschung und er konnte mit den Sieg sicher wieder ins Gespräch bringen und hielt seine Fom im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar weiter gut. Er konnte sich mit Lostintanslation ein starkes Duell um den Sieg. Defi Du Seuil übernahm die Führung nach der letzten Hürde mit einem besseren Sprung und setzte sich einige Längen von Lostintanslation ab, aber der Konkurrent sammelte sich wieder und auf dem langen Lauf bis zum Ziel rieben sich die beiden aneinander auf, und Defi Du Seuil gab sich nur wiederwillig geschlagen.

Die beiden trafen sich dann im Gruppe 1 Scilly Isles Chase über 4033m exakt einen Monat später wieder und wieder war es ein extrem spannendes Duell zwischen den beiden. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte sich teilweise mehrere Längen von sienen Verfolgern ab, das kleine Feld lies ihn aber nicht allzu weit ziehen und auch wenn Defi Du Seuil immer wieder einen schlechten Sprung einbaute, blieb er dran an dem Pacemaker und zog noch der letzten Hürde gleich, auf dem Run in hatte er aber mehr übrig als der Dauerkonkurrent, der mit knapp einer Länge Rückstand ins Ziel einlief.

Das Saisonziel der beiden war das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival, welches auch von den Quoten von den beiden dominiert wurde und was damit nach einer Wiederholung der letzten beiden Rennen aussah – und genau so kam es auch. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte das Tempo dort nach Belieben, Defi Du Seuil blieb aber dran, zusammen mit Mengli Khan, der als zweiter die vorletzte Hürde nahm. An der letzten Hürde war aber Defi Suil auf den zweiten Platz vorgerückt und wieder hatte er auf dem Run In mehr übrig als der herausragend laufende Lostintranslation, der sich mühte den Hügel in Cheltenham hinauf Schritt zu halten, aber Defi Du Seuil gewann mit gut 2 Längen Vorsprung.

Zum Saisonabschluss versuchte sich Defu Du Seuil am Ryanair Novice Chase über eine ungewohnt kurze Distanz von 3219m und wurde ziemlich deutlich von Chacun Pour Soi geschlagen, der sich über 4 Längen absetzten konnte und von Ruby Walsh erst nach der letzten Hürde überhaupt angetrieben werden musste und sich unter Druck noch schnell etwas mehr von Defi Du Seuil absetzten konnte – über Hürden schienen die 2 Meilen ideal, aber als Chaser scheit er eine etwas längere Distanz zu präferieren.

PolitologueDer Poliglote Sohn könnte es erneut schaffen, seine Position als Front Runner in diesem relativ kleinen Feld zu sichern, kommt aber auch mit Konkurrenz um die Führung klar und wird sicher stellen, dass dieses Rennen mit einem ordentlichen Tempo gelaufen wird, selbst wenn Balko des Flos heute nicht vorne mit dabei sein will.

Seine Karriere begann in Frankreich, bereits nach zwie Starts und einem gewonnenen Handicap wechselte er noch in der Saison 2015 zu Paul Nicholls, der ihn im Dezember 2015 das erste Mal über Hürden starten lies. Er hätte das Rennen in Cheltenham vermutlich gewonnen, wenn er nicht an der letzten Hürde Sam Twiston Davies abgeworfen hätte und so North Hill Harvey den Vorteitt gelassen hätte. Der Eindruch aus dem ersten Rennen war jedenfalls so gut, dass er noch im Dezember sein erstes Gruppe 1 Rennen bestritt, allerdings traten im Challow Hurdle nur drei Starter an und Barters Hill hatte das Rennen fest im Griff. Trotzdem wurde das Festival 2015 ins Auge gefasst, auf dem Weg dorthin gewann Politolouge das Bathwick Novices‘ Hurdle im Februar 2016 mit Leichtigkeit. Trotz des immer noch leichten Gewichts verlief allerdings der Start im Coral Cup alles andere als erfolgreich und Politologue musste sich weit hinten im Feld einsortieren, nachdem er schlicht nicht die Form hatte, um mit den Führenden mithalten zu können.
Paul Nicholls reduzierte danach den Anspruch an seinen Starter und lies ihn zunächst über den Sommer zurück ins Trainingslager kommen. Dazu wechselte Politologue in der Saison 16/17 die Disziplin und startete fortan in Chase Rennen, was ihm sichtlich gut getan hat. Bereits den ersten Start nach der Sommerpause gewann er mit Leichtigkeit und auch der Lauf im Gruppe 2 Mitie Noel Novices‘ Chase gegen ein kleines Feld war mehr Formsache als wirkliche Herausforderung. Im Januar 2017 erlitt er etwas überraschend im Gruppe 2 Evening Novices‘ Chase eine Niederlage gegen Waiting Patiently, der allerdings einen sehr guten Tag erwischt hatte und eines seiner besten Rennen bisher lief.

Mit einem weiteren kleinen Vorbereitungslauf ging es dann zum Festival und dem Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase, wo er hinter Yorkhill, Top Notch und Disko einen guten vierten Platz belegen konnte. Zwar wurde er während dem Rennen den ersten drei nicht wirklich gefährlich, bis zur vorletzten Hürde lief er aber ganz vorne mit und hatte damit einen seiner größten Erfolge zu feiern.

Dementsprechend lief er im Gruppe 1 Doom Bar Maghull Novices‘ Chase als Co-Favorit auf, stürzte aber erneut an der letzten Hürde, als er von San Benedeto und Forest Bihan stark unter Druck gesetzt wurde und von seinem Jockey Sam Twiston Davies bereits hart angetrieben werden musste. So richtig den Anschluss an die absolute Spitzengruppe hatte Politologue damit erneut verpass, nach der Sommerpause kam er im Gruppe 2 188Bet Haldon Gold Cup allerdings erneut in Bestform zurück. In jenem Rennen konnte er auf weichem Boden über 2m1f San Benedeto souverän schlagen, und dass, obwohl der Konkurrent einige Pfund leichter unterwegs gewesen war. Auch beim nachfolgenden Lauf im Gruppe 1 Betfair Tingle Creek Chase  setzte sich Politologue erneut durch, dieses Mal gegen den hoch gehandelten Fox Norton, wenn auch nur mit einer halben Länge. Nach der letzten Hürde schaffte es Politologue, Fox Norton unter einem harten Ritt immer knapp hinter sich zu halten und damit dem eigentlich haushohen Favoriten den Sieg zu verwehren, was seine bisher beste Leistung darstellt.

Im nachfolgenden Gruppe 2 Unibet Desert Orchid Chase war mit Special Tiara eigentlich ein hochklassiger Konkurrent angetreten, der Politologue auf Herz und Nieren hatte testen sollen, allerdings stürzte Special Tiara an der achten Hürde und beendete damit das Rennen für sich. Zu diesem Zeitpunkt war Special Tiara noch in bestem Lauf und hätte mit Sicherheit für Gefahr gesorgt, so gewann Politologue ungefährdet gegen die verbleibenden beiden Außenseiter. Er hat sich zu einem der besten 2miler im britischen Pferderennsport entwickelt, fand in Altior aber seinen Meister im Betfair Exchange Chase gefunden und verlor das Rennen am Ende klar gegen das Ausnahmepferd. Das Rennen war faktisch ein Matchrace zwischen den beiden und Valdez als Dritter spielte nie eine Rolle. Bis zur letzten Hürde liefen Politologue und Altior Seite an Seite, dann wurde Altior aber von seinem Jockey Nico De Boinville losgeschickt und setzte sich locker von seinem Verfolger ab. Auch beim erneuten Aufeinandertreffen mit dem Konkurrenten lief es ähnlich, nur dass sich auch Min im Betway Queen Mother Champion Chase weit von Politologue absetzen konnte. Auch wenn Politologue um Weihnachten noch aussah als ob er einer der besten 2 Miler der Insel werden würde, hat das Aufeinandertreffen mit der Spitzenklasse seine Leistungen in die richtige Perspektive gerückt, er bekam aber Mitte April im Gruppe 1 Melling Chase eine weitere Chance sich gegen Min und Balko Des Flos zu beweisen und dieses Mal schaffte er es tatsächlich, wieder an die Form von Weihnachten anzuknüpfen und die Konkurrenten um knapp unter einer halben Länge schlagen.

Und auch nach der Sommerpause knüpfte er über die 4223m an seine Form vor der Pause nahtlos an udn gewann am Ende gegen den Co Favoriten Carhel mit gut einer halben Länge. Das King George IV im Dezember war das nächste Ziel von Politolougue, allerdings war es schon im Vorfeld relativ klar, dass die Distanz viel zu lang für ihn ist und für die nahezu 5000m nicht als einer der Konkurrenten für Might Bite und Co. gehandelt wurde. Am Ende stand ein respektabler vierter Platz im Buch, der allerdings ein wenig schmeichelhaft war, denn Konkurrenten wie Waiting Patiently, Coneygree und Bristol De Mai nahmen sich selber aus dem Rennen.

Aber Politologue legte vor dem Festival dann doch noch einen ziemlichen Aussetzer hin, als er im Ascot Chase im Februar auflief und gegen Cyrname absolut keine Chance hatte, der das Rennen dominierte und den Rest der Konkurrenten auf die hinteren Plätze verbannte. Das war nicht über die optimale Distanz von Politologue, der aber beim Cheltenham Festival selbst die idealen Bedingungen vorfand und dem haushohen Favoriten Altior einiges zu denken gab. Die beiden gingen fast gleichzeitig über die letzte Hürde und der Sieg des Champion Chaser Altior war in keiner Weise so dominant wie man es bei der Quote und der Bilanz erwartet hätte, stattdessen verlor Politologue nur knapp unter 2 Längen auf den Sieger.

Im April lief er im JLT Chase über 4005m noch einmal in der alten Saison auf, die Distanz war aber wieder etwas zu weit für ihn und Min setzte sich spielend von ihm ab und gewann unangefochten mit 20 Längen Vorsprung, während Politologue sich den zweiten Platz sicherte.

Das heute ist schon klar wieder mehr die Sache von Politologue, der mit weichem Boden und 2 Meilen Distanz die idealen Bedingungen für seine Saisondebüt gefunden hat,

Saint Calvados: In Frankreich unter seinem ehemaligen Trainer Sebastien Culin gewann er drei Rennen über Hürden hintereinander, bevor er sich in Auteuil im Prix Amadou nicht mit De Bon Couer hatte messen können. Der Lauf im April 2017 sollte auch der letzte Lauf für seinen alten Trainer sein, wechselte er im November 2017 doch zu Venetia Williams, die ihn jedoch ohne einen Start im Dezember zu Harry Whittonton gab.  Dieser lies ihn noch im selben Monat in einem Klasse 3 Rennen in Newbury auflaufen, welches Saint Calvados mit Leichtigkeit gewann. Auch das nächste Rennen gegen stärkere Konkurrenz stellte Saint Calvados vor keinerlei Probleme. Danach ging es zum ersten Gruppenrennen nach Warwick zum Kingmaker Novices‘ Chase, wo er über 3628m und weichen Boden eine wahrlich beeindruckende Show ablieferte. So sprang er mit viel Elan und Kraft jedes einzelne Hindernis, hatte sich seiner Konkurrenten drei Hürden vor dem Ziel bereits um 10 Längen entledigt und erhöhte die Marge unter minimalem Druck auf 22 Längen.

Dann wurde er allerdings beim Gruppe 1 Arkle Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival ziemlich eingenordet und kam als vorletzter ins Ziel, ohne Chancen auf den Sieg zu haben oder auch nur für Gefahr für die Plätze zu sorgen.

In der neuen Saison schaffte er dann immerhin einen Sieg im Gruppe 3 Poplar Square Chase bei seinem Debüt, allerdings stürzte in diesem Rennen sein Bezwinger Footpad und das Rennen war wohl kaum ein richtiger Indikator für die Konkurrenzfähigkeit von Saint Calvados in jenem Jahr. Beim Gruppe 1 Tingle Creek Chase scheiterte er dann an Altior und Un De Sceaux wieder deutlich und es war ihm nicht möglich, die beiden Konkurrenten im letzten viertel des Rennens irgendwie unter Druck zu setzen. Vielmehr scheiterte er wieder mit etlichen Längen an den beiden hochklassigen Konkurrenten und konnte dann beim Dublin Chase im Februar gegen Min oder Ordinary Wold ebenfalls nie für Gefahr sorgen und kam als letzter ins Ziel. Wenig überraschend war das Saisonziel beim Cheltenham Festvial, das Champion Chase, auch klar außer Reichweite von Saont Calvados, der Altior und Politologue mehr als 20 Längen ziehen lassen musste und nur Ordinary World und God’s Own kamen noch hinter ihm ins Ziel.

Sein Einstand in die neue Saison in Cheltenham in einem soliden Handicap gelang dagegen im Oktober 2019 nach Plan und Saint Calvados konnte sich über 3199 m mit einer Länge gegen Vaniteux durchsetzen. Das heute wird aber sicher eine Nummer zu groß für ihn sein.

Simply Ned: Der Fruits Of Love Sohn von Nicky Richards ist mit seinen zwölf Jahren einer der Veteranen in diesem Feld und pflegt mittlerweile eine etwas langsamere Gangart mit weniger Rennen in der Saison als früher. Ein gutes ist, dass er immer wieder die selben Rennen anvisiert, die Schloer Chase, die Paddy’s Rewards Club Chase – und vielleicht wieder die Champion Chase? Die Schloer Chase war in den letzten Jahren immer nur der Wachmacher für die Paddy’s Rewards Club Chase, die er zwei mal in Folge als Außenseiter gewinnen konnte. Hier erwarte ich also nicht allzu viel von ihm.


02.02.2019 – Leopardstown – Dublin Chase – Pick: Min

Pferderennen in Irland

0116:10 Dublin Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 3.420 m | Preisgeld: 125.000 EUR | Jagdrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Zu den einzelnen Startern:

Castlegrace Paddy: Der Flemensfirth Sohn von Trainer Peter Fahy hat seine Karriere zwar schon im Jahr 2016 begonnen, die Anzahl an Rennen die er bisher bestritten hat bleibt dabei aber noch sehr überschaubar. Von Anfang an wurde er mit den National Hunt Rennen im Fokus trainiert, und schaffte in seinem zweiten Maidenrennen in Fairyhouse im Dezember 2016 immerhin schon mal einen zweiten Platz hinter dem bekannten Minella Till Dawn und vor Al Boum Photo. Mit dem März 2017 wechselte CastleGrace Paddy dann auch wie zu erwarten nach einigen Monaten Training in den NHF Rennen zu dem Hürdenrennen, und konnte dort als Favorit auch gleich ein Rennen in Gowran Park über die 3219m gewinnen. Das Festival einige Tage später in Cheltenham lies er im Jahr 2017 noch aus und startete lieber im April beim Champion Wochenende in Punchestown, wo er im Marquees Novice Hurdle auflief.

Das Rennen war allerdings eine Nummer zu groß für Catslegrace Paddy, der zwar als Co Favorit startete, aber hinter dem klaren Favorit Montalbano keine Chance hatte und auf einen fünften Platz kam, was aber nicht weiter schlimm war, ist doch Avenir D’une Vie in diesem Rennen nicht einmal ins Ziel eingelaufen – und das Rennen von Castlegrace Paddy war trotz der Platzierung gar nicht schlecht gewesen.

In der Sommerpause bis zum Dezember 2017 trainierte er bei seinem Trainer auf der Farm und konnte alles, was er gelernt hat dann auch schon gleich beim Saisondebüt zeigen. Das Rennen über die 3219m war mit Bravissimo und Minella Till Dawn gut besetzt und trotzdem gewann Castlegrace Paddy mit einer Runde sauberen Springens locker mit fast acht Längen vor dem Rest des Feldes. Dabei war der Untergrund schwer nach mehreren Tagen Regen, Castlegrace Paddy fühlte sich aber sichtlich wohl im Schlamm, den er auch bei seinem nächsten Versuch im Molony Memorial Novice Chase bekam, dieses Mal über 3621m. Dieses Rennen fand nach dem Cheltenham Festival statt, welches Castlegrace Paddy erneut lieber ausließ. Dafür gewann er nach der kleinen Pause erneut überzeugend gegen Jett und Tomstone, die beide zusammen mit Mintalbano als Favoriten gehandelt wurden. Wieder hatte Castlegrace Paddy den schweren Boden zu seinem Vorteil und nach mehreren Siegen gegen gute Konkurrenten war es an der Zeit, auch mal ein Gruppenrennen anzugehen. Als Ziel wählte er das Gruppe 1 Ryanair Novice Chase im Punchestown noch in der selben Saison, schaffte aber auf dem schnelleren Boden es nicht, an die vorangegangenen guten Leistungen anzuschließen, allerdings war Footpad als Konkurrent auch deutlich stärker als alles, was Castlgerace Paddy bisher angegangen war.

Damit war auch die Saison 2017 schon wieder vorbei und Castlegrace Paddy gönnte sich wie im letzten Jahr eine ausgedehnte Pause bis zum Dezember 2018, wo er seine Reise in den Gruppenrennen weiter fortsetzte, dieses Mal im Gruppe 2 Hilly Way Chase gegen den noch ungeschlagenen Great Field antrat. Dieser nahm sich allerdings an der zweiten Hürde aus dem Rennen und Castlegrace Paddy gewann erneut mit Leichtigkeit, auch wenn der Untergrund dieses mal „nur“ weich war.

Im Gruppe 1 Rewards Chase einige Wochen später, ebenfalls im Dezember 2018, lief Castlegrace Paddy dann allerdings auf gutem Boden auf, der ihm augenscheintlich nicht so lag wie der weiche oder schwere Boden, den er zuvor serviert bekommen hatte. In dem Rennen liefen zu allem Überfluss auch noch Konkurrenten wie Footpad oder Ballyoisin auf, die auf dem Papier stärker waren wie Castlegrace Paddy, der trotz des schwierigen Bodens (für seine Verhältnisse) eine gute Figur abgab.

 

MinDer Walk In The Park Sohn ist ein weiterer Starter vom irischen Erfolgstrainer Willie Mullins, der in Frankreich geboren und trainiert wurde. Nach einigen erfolgreichen Starts über Hürden konnte Min sich im Jahr 2016 beim Festival mit einem zweiten Platz hinter Altior im Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle platzieren. Nach der Sommerpause wechselte Min wie erwartet die Disziplin und startete nun in den Chase Rennen.

Min gewann sein Chase Debüt im November 2016 mit Leichtigkeit und rein subjektiv besser als vieles, was er über Hürden gezeigt hatte. Den guten Eindruck aus seinem Chase Debüt bestätigte er im Dezember. Dort stand dann im Gruppe 1 Racing Post Novice Chase allerdings der erste richtige Test an, welchen Min mit einem beeindruckenden Lauf meisterte. Die Konkurrenz rund um Identity Thief und Road To Respect war nicht schlecht besetzt, auf dem weichen Boden hatte Min aber keinerlei Schwierigkeiten, sich vor der letzten Hürde an die Front zu setzen und über 9 Längen auf den Zweiten herauszuholen.

Erst 11 Monate später konnte Min wieder auf die Rennstrecke zurückkehren, wobei das erste Rennen in Gowran Park kein Maßstab war. Gerade einmal zwei Gegner liefen in dem Handicap auf, dementsprechend locker war der Sieg aber auch. Wieder war es der Dezember, in dem der erste richtige Test der Saison folgen sollte. Gegen Simply Ned gewann Min zwar mit einem Nacken im Paddy’s Rewards Club Chase, behinderte den Zweiten allerdings auf der Zielgeraden und wurde daher auf den zweiten Platz degradiert. Der schnelle Untergrund lag ihm offensichtlich nicht und er sehnte sich nach dem weichen Boden, der normalerweise im Winter in England vorherrscht und die er im Coral Dublin Chase im Februar auch bekommen sollte. Dabei trat er erneut gegen Simply Ned an, wurde aber im Vorfeld schon klar als Favorit gehandelt und wurde diesen Erwartungen mit einem 12 Längen über Simply Ned auch komplett gerecht. Min fühlt sich auf weichem Boden extrem wohl und hätte Altior im Queen Mother Chase einiges zu denken geben sollen. Der Favorit deklassierte das Feld aber nach belieben und auch wenn Min sich gut halten konnte und vor God’s Own und Politologue ins Ziel kam.

Im Gruppe 1 Punchestown Champion Chase musste sich Min mit Un De Sceaux und Douvan messen, und hatte gegen die beiden führenden Chaser keine Chance. hatte aber in der Saison durchaus bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist, wenn es um die großen Rennen geht.

Heute kehrt er aus der Sommerpause zurück und es wird spannend werden, wie er sich gegen die hier versammelte Konkurrenz schlagen kann. Er ist zurecht Favorit und wird sich durchsetzen können, wenn er fit ist.

Ordinary World: Der Milan Sohn von Trainer Henry De Bromhead läuft seinem ersten Gruppensieg immer noch hinterher, hat sich aber einige gute Platzierungen sichern können, vor allem in der Saison 2017 war er extrem gut unterwegs. So sicherte er sich 2016 zunächst einen zweiten Platz hinter Min im Gruppe 1 RP Novice Chase, bevor er ohne weiteren Start beim Festival im Gruppe 1 Arkle Chase einen dritten Platz hinter Altior sichern konnte. Noch in der selben Saison startete er zusammen mit Great Field im Gruppe 1 Ryanair Novice Chase, wo er erneut einen zweiten Platz erreichen konnte.,

Ordinary World kam im Gruppe 3 Poplar Square Chase nach der Sommerpause zurück und konnte sich dort schon wieder  auf einen zweiten Platz vorkämpfen, wobei er zeigen konnte, dass er auch auf schwerem Boden eine gute Figur abgeben kann. Er blieb seiner Linie treu und startete auf schnellerem Boden im Gruppe 1 Paddy’s Rewards Club Chase gegen Min und Simply Ned und konnte damit wieder eine Platzierung erringen, auch wenn die beiden Sieger das Rennen unter ich ausmachten.

Im Februar 2018 startete er dann im Dublin Chase erneut gegen die beiden Konkurrenten aus dem letzten Rennen, zusammen mit noch anderem Top Startern wie Yorkhill oder Special Tiara. Das Rennen entwickelte sich dann allerdings nur um Min, der das Rennen locker gegen die anderen Verfolger verteidigte. Ordinary World bekam einen besseren Untergrund für seinen Stil und galt daher als einer der hoffnungsvollen Außenseitern, kam aber nicht an die drei Ersten heran und musste sich mit über 30 Längen geschlagen geben.

Im Jahr 2018 war das Ziel von Ordinary World das Gruppe  1 Queen Mother Champion Chase, wo er auf seine alt bekannte Nemesis Min traf, der allerdings Altior deutlich unterlag, der als Favorit das Rennen nach Belieben dominieren konnte. Mit der Form von Ordninary World ging es dann beständig bergab, konnte er sich im letzten Jahr noch in den Gruppenrennen beständig auf die vorderen Plätze vorkämpfen, kam er nun unter anderem im Gruppe 1 Punchestown Champion Chase nicht mehr an die Führenden heran.

Nach der Sommerpause startet er im Oktober im PWC Champion Chase, wo er allerdings den Konkurrenten wieder deutlich unterlag und keine Chance auf den Sieg hatte. Dabei war er eigentlich als einer der erweiterter Favoriten gehandelt worden und hätte zumindest den Anschluss halten sollen, aber Ordinary World unterlag in seinem ersten Start in der neuen Saison sehr deutlich und besserte seine Form auch mit dem Start im Fortria Chase nicht wirklich. Denn obwohl er dort als Zweiter ins Ziel einkehrte.

Saint Calvados: In Frankreich unter seinem ehemaligen Trainer Sebastien Culin gewann er drei Rennen über Hürden hintereinander, bevor er sich in Auteuil im Prix Amadou nicht mit De Bon Couer hatte messen können. Der Lauf im April 2017 sollte auch der letzte Lauf für seinen alten Trainer sein, wechselte er im November 2017 doch zu Venetia Williams, die ihn jedoch ohne einen Start im Dezember zu Harry Whittonton gab.  Dieser lies ihn noch im selben Monat in einem Klasse 3 Rennen in Newbury auflaufen, welches Saint Calvados mit Leichtigkeit gewann. Auch das nächste Rennen gegen stärkere Konkurrenz stellte Saint Calvados vor keinerlei Probleme. Danach ging es zum ersten Gruppenrennen nach Warwick zum Kingmaker Novices‘ Chase, wo er über 3628m und weichen Boden eine wahrlich beeindruckende Show ablieferte. So sprang er mit viel Elan und Kraft jedes einzelne Hindernis, hatte sich seiner Konkurrenten drei Hürden vor dem Ziel bereits um 10 Längen entledigt und erhöhte die Marge unter minimalem Druck auf 22 Längen.

Dann wurde er allerdings beim Gruppe 1 Arkle Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival ziemlich eingenordet und kam als vorletzter ins Ziel, ohne Chancen auf den Sieg zu haben oder auch nur für Gefahr für die Plätze zu sorgen.

In der neuen Saison schaffte er dann immerhin einen Sieg im Gruppe 3 Poplar Square Chase bei seinem Debüt, allerdings stürzte in diesem Rennen sein Bezwinger Footpad und das Rennen war wohl kaum ein richtiger Indikator für die Konkurrenzfähigkeit von Saint Calvados in jenem Jahr. Beim Gruppe 1 Tingle Creek Chase scheiterte er dann an Altior und Un De Sceaux wieder deutlich und es war ihm nicht möglich, die beiden Konkurrenten im letzten viertel des Rennens irgendwie unter Druck zu setzen. Vielmehr scheiterte er wieder mit etlichen Längen an den beiden hochklassigen Konkurrenten, das wird heute wohl kaum anders werden.

 


Cheltenham Tag 1- 13 .03.2018 – Racing Post Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase

Pferderennen in England

15:10 Racing Post Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1m7f99y / 3.199 m  | Preisgeld: 175.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: Schwer

Die berühmte Arkle Chase gibt uns das zweite Grade 1 Rennen des ersten Tages in Cheltenham und wird ebenfalls über den alten Kurs in Cheltenham gelaufen und es treten hier ebenfalls Novice Chaser gegeneinander an. Das Rennen wird über die minimale Distanz ausgetragen und ist damit das wichtigste Rennen über diese Distanz in der Saison. Die Sieger dürfen sich über 175.000 Pfund freuen, die unter ihnen aufgeteilt werden und Nicky Henderson führt mit sechs Siegen die Liste der erfolgreichsten Trainer an.

Willie Mullins, der dieses Rennen in den beiden Jahren 2015 und 2016 mit Douvan und Un De Sceaux, fährt erneut stark auf aber auch Nicky Henderson hatte in den letzten zehn Jahren eine starke Hand in diesem Rennen. 2018 scheint der Erfolgstrainer allerdings keinen vielversprechenden Starter im Petto zu haben und muss sich mit dem Außenseiter Brain Power begnügen, während Harry Whittington gegen die beiden großen Trainer Willie Mullins und Henry De Bromhead eine ziemlich gute Alternative auffährt. Das Duell der beiden Favoriten aus dem Arkle Chase in Leopardstown wird dadurch noch um eine Bote ergänzt.

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