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Satono Crown

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Tokyo – 24.11.2018 – The Japan Cup – Pick: Almond Eye

Pferderennen International

07:40 The Japan Cup – Gruppe 1 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 574.320.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Japan Cup in Tokyo ist jedes Jahr eines der Highlights auf dem Kurs in der Nähe der japanischen Hauptstadt und wird dieses Jahr zum 38ten Mal ausgetragen.
Nebenbei ist er das best dotierte Rennen in Japan und das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde lechtes Jahr noch einmal erhöht, so dass wir bei über 5 Millionen Euro insgesamt sind, wobei der Sieger mit über 2,5 Millionen Euro den Löwenanteil mit nach Hause nehmen wird. Kitasan Black hätte letztes Jahr hier Geschichte schreiben können wenn er den Japan Cup zwei Mal hintereinander gewonnen hätte, aber es war Cheval Grand der das Rennen mit nach Hause nahm, aber auch dieses Jahr kann sich das Rennen mit den besten Startern aus Japan sehen lassen.

Traditionell haben die heimischen Teams hier die größeren Erfolge feiern können und in den letzten zehn Jahren ist der große Preis jeweils in Japan geblieben, kein Wunder, wenn man bedenkt was für Anstrengungen in Japan in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, um den Pferderennsport dort zu fördern. Eine solche Initiative vermisst man in Deutschland, aber sie ist der Grund warum wir nun Starter wie Almond Eye, Suave Richard, Satono Diamond oder Cheval Grand bewundern können.

Favoriten haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Profit gezeigt und der Japan Cup ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu seinen frühen Jahren. 1995 konnte gar ein deutsches Pferd das international bekannte und begehrte Rennen gewinnen, die Zeiten eines Lando, der von Heinz Jentzsch trainiert wurde, sind allerdings lang vorbei und so sind es die Japaner und die Heimmanschaft die hier immer wieder dominieren.

Der neuste Trend der letzten Jahre ist, dass auch die Stuten immer öfter einen prominenten Platz einnehmen können, dieses Jahr ist mit Almond Eye eine sehr viel versprechende weibliche Vertreterin präsemnt und zu Recht auch als mögliche Favoritin gehandelt.. Dazu  haben die Japaner sich in den letzten Jahren meist alle ausbezahlten Plätze sichern können und der Blick abseits der Favoriten lohnt fast nicht.

 

Ein paar Datenanalysen:

 

Von den 37 bisherigen Japan-Cup-Gewinnern waren insgesamt 33 Pferde, die Erfahrung in den Top 2 eines G1-Rennens in Japan oder in Übersee machen konnten (mit Ausnahme von Half Iced 1982, Jupiter Island 1986 und Marvelous Crown 1994 sowie Screen Hero 2008).

Der Japan Cup ist ein weltbekanntes Rennen, das normalerweise von Rennpferden gewonnen wird, die bereits bei großen Rennen im In- oder Ausland um Spitzenplätze gekämpft haben. Ausländische und japanische Pferde gewannen jeweils 12 bzw. 5 der Japan-Cup-Rennen von 1981 (Startjahr) bis 1997, aber seit 1998 bis 2017 haben 18 japanische Läufer das Rennen gewonnen, während nur zwei aus dem Ausland den Titel holten. Mit anderen Worten, japanische Pferde waren in den letzten Jahren merklich erfolgreicher als die ausländischen Besucher – aber wir erinnern uns gerne an Lando

Ein guter Schritt den Sieger hier zu finden ist sich auf Läufer zu konzentrieren, die bei G1-Rennen in Tokio oder im Kyoto Racecourse erfolgreich waren
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (ohne Screen Hero-Sieger von 2008) Erfahrung in den Top 4 eines „G1-Rennens auf der Rennstrecke von Tokio oder Kyoto“.

Darüber hinaus haben Läufer, die in ein „G1-Rennen auf der Rennstrecke Tokio oder Kyoto“ gewinnen konnten,  eine hervorragende Quote von 39,6% Patzierungen unter den ersten Drei im Japan Cup. Also Augen auf für die Gruppe 1 Sieger. Wenn wir uns die Form der diesjährigen Läufer ansehen, sollten wir ihre Leistungen bei einem großen Rennen auf der Tokyo Racecourse oder der Kyoto Racecourse überprüfen – und da fallen uns Cheval Grand, Satono Diamond, Almond Eye und andere sofort ins Auge!
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (mit Ausnahme des Drittplatzierten von 2013, Tosen Jordan, 2013) Erfahrung in den Top 4 eines JRA G1 oder G2-Rennens, das ab April desselben Jahres ausgetragen wurde. Mit anderen Worten: Eine aktuell gute Form ist immens wichtig, und es sollte über den Sommer  Wir sollten von Läufern wenig erwarten, ohne die jüngsten Erfolge und diejenigen, die hauptsächlich an anderen Rennen als den JRA G1 und G2 Rennen teilgenommen haben

Läufer mit einem Alter von über 6 Jahren haben so ihre Probleme, denn alle 20 Top-2-Finalisten der letzten 10 Jahre waren Pferde unter fünf Jahren und Rennpferde die über  6 Jahre Alt sind erreichten nur  eine Top-3-Quote von 4,3%. Man kann also generell die Erwartungen an Pferde ab 6 Jahren senken. Satono Crown, Sounds Of Earth und auch der großartige Cheval Grand wird damit so seine Probleme haben.
Die letzten neun Gewinner des Japan Cups  waren in den Top 2 eines G1-Rennens auf der Tokyo Racecourse oder Kyoto Racecourse,  in den Top 3 eines G1- oder G2-Rennens welches seit des April desselben Jahres stattfand und waren Pferde im Alter von bis zu 5 Jahren. Dazu hatten sie 24 Karrierestarts oder weniger und waren japanische Pferde.

Jedes Rennpferd, welches alle in den obigen Statistiken aufgeführten Bedingungen erfüllt, kann daher als chancenreicher Favorit des Rennens betrachtet werden

Die neun letzten Gewinner hatten außerdem ein JRA Rennen unter den ersten Sechs beendet und waren dazu einer der Favoriten des Rennens. Wie schon gesagt ist die Leistung der letzten Rennen sehr wichtig

 

Zu den einzelnen Startern:

Almond Eye: Die Lord Kanaloa Tochter ist nicht zu unrecht eine der Favoritinnen für dieses Rennen.  Sie ist noch Jung und begann ihre Karriere im letzten Jahr im August auf dem Kurs in Niigata, wo sie einen zweiten Platz erreichte und damit ihrer Favoritinnenrolle nicht ganz gerecht werden konnte. Danach hat sie sich allerdings keine einzelne Blöße mehr gegeben und konnte alle ihre nachfolgenden Rennen gewinnen, angefangen bei einem Maidenrennen und dann im Januar 2018 auf Gruppe 3 Ebene im The Nikkan Sho Shinzan Kinen, was den ersten Sieg in einem Gruppenrennen für Almond Eye darstellte.

Drei Monate später startete sie dann das erste Mal in einem Gruppe 1 Rennen, dem The Oka Sho und nahm es mit Licky Lilac und anderen hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrem aktuellen Jahrgang auf. Dabei hatte sie dieses Mal nicht die Favoritinnenrolle inne, gewann das Rennen am Ende aber souverän und hatte damit über die Meile beweisen können, und das japanische Guineas gehörte ihr.

Lucky Lilac führte das Feld an, hatte aber keine Chancen das Tempo auf der Zielgeradengegen die schnell aufschließende Almond Eye durchzuhalten und Christophe-Patrice Lemaire freute sich über einen weiteren Gruppe 1  Sieg – was er kurz darauf im Gruppe 1 Japanese Oaks erneut konnte. Dort hatte sie in Syakachan eine dezidierte Front Runnerin und das scharfe Tempo war gesetzt, Lily Noble sammelte sie auf der Zielgerade dann ein und gab Gas, schaffte es aber nicht die stark auflaufende Almond Eye hinter sich zu halten, die sich relativ locker vom Feld absetzen konnte.

Dann setzte sie im The Shuka Sho noch einmal einen drauf und gewann die Triple Crown, und das obwohl die Gegebenheiten alles andere als günstig für sie war. Mikki Charm setzte das Tempo und konnte das Feld gut auseinanderziehen, was Almond Eye immer mehr Boden auf die Führende einbüßen lies, die sich weit vor dem großen Bereich des Feldes halten konntest. Almond Eye musste aus der Masse heraus zum Angriff ansetzen, hatte dann aber genug Power um die zig Längen Rückstand noch gut zu machen.

Christoph Lemaire, der ihr drei weitere japanische Gruppe 1 Siege zu verdanken hat, ist jedenfalls begeistert von ihr:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Cheval Grand: Der Heart’s Cry Sohn hatte Kitasan Black im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben, verlor danach aber im The Takarazuka Kinen ein wenig seine Form und kehrte nach einer längeren Pause über den Sommer im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zuürck. Dort hatte er allerdings nicht die Form um als Favorit über einen dritten Platz hinaus zu kommen, aber es war nicht das erste Mal, dass er etwas außer Form geriet.

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem soliden dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und beide überholten auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, das selbe Kunststück gelang Cheval Grand im The Arima Kinen allerdings nicht noch einmal. Dieses Mal hatte der weit ausschreitenden Kitasan Black klar die Nase vorn und konnte Cheval Grand auf einen dritten Platz verbannen, knapp hinter Queens Ring und knapp vor Suave Richard. Das Märchen für Kitasan Blacks letzten Start war damit perfekt, und weder Cheval Grand noch Suave Richard verloren mit der Niederlage an Form

 Was der Form von Cheval Grand aber einen Abbruch tat war der Start im Osaka Hai im April 2018. Dort lief es einfach nicht mehr rund für Cheval Grand, der sich das Tempo nicht selbst suchen konnte und auf dem schwierigen Boden aber auch nicht die Kraft hatte, um auf den letzten Metern noch auf die Führenden aufschließen zu können. Damit war das Rennen schon auf der Zielgeraden eigentlich gelaufen und Cheval Grand gab das Rennen unter Kosei Miura etwas früher auf. In der Frühjahrsausgabe des Tenno Sho war das aber schon eine ganz andere Angelegenheit und er konnte sich gegen Rainbow Line fast durchsetzen, der Konkurrent holte Cheval Grand aber noch ein, nachdem er sich bereits vom Feld hatte absetzen können

Dann kam die Sommerpause und der Start im The Kyoto Daishoten auf Gruppe 1 Ebene, wo er gegen Satono Diamond als Favorit antrat, aber nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam. Wieder konnte er den Vorsprung nicht halten bis zum Ziel, schien aber solide in Form zu sein als er aus der Sommerpause wieder kam.

Yasuo Tomomichi, Trainer von Cheval Grand, ist daher nicht unhappy mit seinem Starter
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 

Kiseki: Der Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst), wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, aber seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan ist deutlich besser und er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabeia uch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Yasuyuki Tsujino, Assistententrainer von Kiseki ist daher durchaus zuversichtlich:

„Er führte das Tenno Sho (Herbst) an und es war ein gutes Rennen. Ich glaube, er hat uns eine neue Seite von sich gezeigt. Wenn Sie es mit dem Frühling vergleichen, als er sich nicht richtig formte, können Sie sehen, dass er wieder auf den Beinen ist. Er war anscheinend nicht die schlechtere Abnutzung und er wurde nach diesem Rennen schnell gut gefüllt. Letzte Woche hat er während des Kurses an der Wohnung gearbeitet und wir haben ihn hart geschoben. Er hatte im Herbst zwei Starts und hat sich sowohl mental als auch physisch stabilisiert. Es sieht so aus, als würde er seinen Zustand beibehalten und in der Lage sein, das nächste Rennen in guter Form zu bestreiten. Es gibt keine Sorgen um die 2.400 Meter und wenn ein anderes Pferd führen will, denke ich, dass sich dieses zurückhalten kann. Er will sein eigenes Rennen bestreiten können. Ich freue mich darauf.“

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 kein

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Das bestätigte sich dann auch im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen mit einem sechsten Platz, aber nach einer kleinen Pause über den Sommer kam er überraschend stark im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zurück und gewann das Rennen überzeugend gegen Red Genova und Albert.

Yasutoshi Ikee, Trainer von Satono Diamond ist daher zu Recht zuversichtlich und lobt Jockey Yuga Kawada überschwänglich:
„Das Wichtigste an dem Start im Kyoto-Daishoten war, dass der Jockey wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er hat ihn auch regelmäßig bei der Arbeit geritten und die Hinterhand des Pferdes hat sich wirklich gestärkt. Sein Wettbewerbsgeist ist fast wieder da, wo er in den besten Zeiten war. Ich würde sagen, die Ergebnisse, die er erzielt hat, waren das Ergebnis dessen, was alles zusammen kam, die geistigen und körperlichen. Er sieht mager aus und ich möchte, dass seine Muskeln etwas voller werden. Sein Muskeltonus kam nach seinem letzten Rennen gut zur Geltung, aber er war auch besser in Form gegangen. Am 15. November ritt Joao Moreira (Jockey) und er arbeitete mit einem anderen Pferd zusammen. Ich gab Anweisungen, sich auf die letzte Runde zu konzentrieren, und der Jockey sagte, das Gleichgewicht des Pferdes sei ausgezeichnet. In der letzten Woche hatte er noch einiges zu tun, aber ich denke, er hat sich Stück für Stück verbessert. Er hat keine Probleme mehr mit dem Atmen, seine Lungen sind stärker und ich glaube nicht, dass die Tokyo 2.400 so ein Minus ist

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hat sich in diesem Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert.

Letztes Jahr platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Mirco Demuro, Jockey von Suave Richard:

„Der Tenno Sho (Herbst) war ein wirklich schlechtes Rennen für uns. Erst wurde er getroffen, als er aus dem Starttor kam. Er fiel in die letzte Kurve zurück, und auf der letzten Etappe beschleunigte er überhaupt nicht. Jetzt ist er in bester Verfassung und hat nichts Außergewöhnliches. Ich bin am Mittwoch Arbeit gefahren und er hat sich sehr gut bewegt. Von seinem vorherigen Start war kein Schaden zu erkennen.

„Der Tokyo 2.400 ist der gleiche Kurs wie die Copa Republica Argentina, nur 100 Meter kürzer, ansonsten aber wenig verändert. Er ist gut auf der linken Seite und ist in perfektem Zustand. Ich möchte, dass er ein bisschen mehr in seinem Spiel ist.

„Es ist immer schwierig vorherzusagen, wie sich der Japan Cup entwickeln wird. Die Auslosung ist sehr wichtig und ich möchte, dass er eine Torposition in der Mitte hat. Ich hoffe, er wird im Gate nicht aufgeregt und wir können es gut einplanen und eine gute Position einnehmen. Ich möchte ihn gerne weiterleiten.

„Ich habe noch nicht mit dem Trainer über den Start gesprochen. Er überlässt es immer mir. Das Personal, der Trainer und ich kennen dieses Pferd sehr gut. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

„Wie ich schon sagte, er hat kürzlich keinen Schaden erlitten. In der Morgenarbeit ist er immer in sehr guter Form. Aus diesem Grund war ich ziemlich überrascht, die schlechten Ergebnisse zu erzielen, die wir in seinem letzten Rennen erzielt hatten. Vielleicht fühlte er sich immer noch etwas müde von seinem Lauf im Yasuda Kinen im Frühjahr. Vielleicht hatte sich sein Zustand verschlechtert, weshalb er kaum Rennen gefahren ist. Das könnte das Problem sein.

„Es ist eine Klasse 1, also gibt es viele Pferde, die in der Aufstellung besorgt sein müssen. Mandelaugen sind wirklich stark. Sie ist ein Monster. Natürlich gibt es andere, um die ich mir Sorgen mache. Jeder möchte ein Rennen der 1. Klasse gewinnen und es gibt einige Gewinner der 1. Klasse wie Satono Diamond und Cheval Grand.

„Natürlich will ich gewinnen. Letztes Rennen lief er überhaupt nicht. Er war wirklich stark im Osaka Hai und wenn er so ist wie im Osaka Hai, hat er hier eine Chance. Wie ich letzte Woche sagte, hatte ich in diesem Jahr viele Sekunden und ich möchte endlich gewinnen können. Ich werde diese Woche wieder mein Bestes geben. „

Yasuo Tomomichi, Trainer: 
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

Satono Crown: Der Marju Sohn ist ein Phänomen über die heutige Distanz, so konnte er das Hong Kong Vase 2016 gewinnen und zuvor im Japanese Derby platzieren. Allerdings lief es letztes Jahr im Japan Cup alles andere als rund für ihn und seine Leistungen 2018 hängen ein wenig denen der letzten Jahre hinterher, dazu kommt noch, dass er langsam „in die Jahre“ kommt für den Japan Cup – und das trotz guter Ergebnisse in seiner bisherigen Karriere:

Im Tenno Sho lieferte er sich ein episches Duell mit Kitasan Black, der das beste Rennpferd in Japan in diesem Jahrzehnt war und auf dessen Nachkommen man in den nächsten Jahren gespannt sein dürfte.. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz dieses Duell vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Im Jahr 2016 gewann Satono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Paarung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst. Danach kamen allerdings deutliche Niederlagen im The Japan Cup und dem The Arima Kinen im Dezember. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Das The Takarazuka Kinen im Juni war dabei aber in den letzten Monaten  des Frühjahres sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er für dieses Rennen überraschend in Form, konnte aber den Trick 2018 nicht wiederholen und musste sich mit einem zwölften Platz zufrieden geben.

Ein wenig Pause seitdem hat ihm sicher gut getan, wie auch sein Trainerteam findet:

Kazutomo Mori, assistant trainer

„Im Takarazuka Kinen hatte er eine gute Position im Mittelfeld und war gut gelaufen, aber an dem Punkt, an dem er seinen Zug machen musste, waren seine Antworten schlecht und er hatte nichts zu geben. Die Rückkehr aus Dubai war zweifellos ein Faktor, aber wir können nicht genau sagen, was schief gelaufen ist. Er kam am 4. Oktober zurück ins Trainingszentrum und wir bereiteten ihn mit Blick auf den Tenno Sho (Herbst) vor. Aber er kam nicht so, wie wir gehofft hatten, er verbesserte sich zu langsam und wir wechselten unsere Sichtweise hier. Er ist endlich dorthin zurückgekehrt, wo er vor einem Rennen war. Da es jetzt kälter geworden ist, haben wir ihn letzte Woche hart gearbeitet. Er ist ein schwieriges Pferd und neigt dazu, bessere Ergebnisse zu erzielen, die direkt von einer Pause kommen, also habe ich meine Hoffnungen darauf gesetzt. „

 

Eine Stimme zu Mikki Swallow von Trainer Takanori Kikuzawa:
“For the Osaka Hai this spring, he had been in good condition while at Miho, but the trip to Hanshin and the heat afterwards while stabled there took their toll. He was oddly quiet. But he did manage a fifth-place finish and did make an honest effort. Once over that, he was ready for the Sapporo Kinen but was under pressure coming out of the backstretch all the way into the top of the stretch and then didn’t get a clear run home. He took a while recovering from that last race. Last week (jockey) Norihiro Yokoyama rode him in the morning with him working in tandem. As of last week, he wasn’t in really great shape, but he has improved. It’ll be his first time racing to the left and from the looks of his morning training, I’d say there shouldn’t be a problem. I think his best is still to come but he has talent and I’m looking forward to seeing just how well he can do at this point.

 

Suave Richard hat leider etwas seiner Form verloren in den letzten Rennen und Almond Eye scheint mit dem Gewichtsvorteil, welchen sie heute trägt, nur schwer zu schlagen zu sein.

Pick: Almond Eye

 


Hanshin – 24.06.2018 – The Takarazuka Kinen – Pick: Werther

Pferderennen International

08:40 The Takarazuka Kinen – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.200 m  |  Untergrund: Gut

Das letzte Gruppe 1 Rennen in Japan in der ersten Jahreshälfte ist das 58te Takarazuka Kinen auf dem Hanshin Racecourse in der Nähe von Osaka. Es wird über 2200 gelaufen und ist wie die meisten Gruppenrennen in Japan reichlich dotiert. Das Feld ist wiederum ungewohnt klein, was aber vor allen an den hochklassige Favoriten liegt, die dem Rest des Feldes eine schwere Aufgabe stellen. Auch die vollen 18 Starter würden das Rennen vermutlich nicht spannender machen. Beim Aufbau des Feldes hatten die Fans auch wieder ein Wörtchen mitzureden, was eine schöne Tradition ist, die ich persönlich auch gerne in anderen Ländern sehen würde.

Gute Indikatoren für dieses Rennen sind Siege in japanischen Gruppe 1 und Gruppe 2 Rennen, und jüngere Pferde haben bessere Chancen als die älteren, was aber auch klar ist, wenn man bedenkt, dass die besten Pferde früh aus den aktiven Rennen herausgenommen werden um in der Zucht zu arbeiten.

Man sollte meinen, dass das Tenno Sho Ende April ein guter Indikator für dieses Rennen ist, jedoch haben die ersten drei dieses Rennens statistisch in den letzten Jahren erschreckend schlecht im Takarazuka Kinen abgeschnitten

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Dubai – Meydan – 31.03.2018 – Dubai Sheema Classic – Pick: Rey De Oro

Pferderennen International

18:10 Dubai Sheema Classic – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.410 m  |  Untergrund: gut   

Auch das Dubai Sheema Classic ist mit seiner Gründung 1996 noch nicht wirklich alt, kann sich aber international einiger Bedeutung erfreuen und die 6 Millionen Dollar Preisgeld tun ihr übriges, um ein starkes Feld an Startern hierher zu locken.

Seit 2002 hat das Sheema Classic einen Grade 1 Status und es teilt sich mit dem Turf Classic den Rang des zweit teuersten Rennen der Welt, nur noch von Dubai World Cup übertroffen. Sowohl Fankie Dettorie als auch Saaed Bin Suroor dominieren die Rankings dieses Rennens, Dettorie hat aber eine andere Starts beim World Cup Day gefunden und wird hier nicht mit von der Partie sein und auch Saaed Bin Suroor hat keinen Starter im Feld, dafür haben die Trainer der Sieger der letzten beiden Jahre, Aiden O Brien und Alain de Royer-Dupre jeweils einen Starter im Feld, wenn auch keinen der beiden Favoriten.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Tokyo – 26.11.2017 – The Japan Cup – Pick: Kitasan Black

Pferderennen International

07:40 The Japan Cup – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Untergrund: Gut

Der Japan Cup in Tokyo ist jedes Jahr eines der Highlights auf dem Kurs in der Nähe der japanischen Hauptstadt und wird dieses Jahr zum siebenunddreißigsten Mal ausgetragen. Nebenbei ist er das best dotierte Rennen in Japan und das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde dieses Jahr noch einmal erhöht, so dass wir bei über 5 Millionen Euro insgesamt sind, wobei der Sieger mit über 2,5 Millionen Euro den Löwenanteil mit nach Hause nehmen wird.

Traditionell haben die heimischen Teams hier die größeren Erfolge feiern können und in den letzten zehn Jahren ist der große Preis jeweils in Japan geblieben, kein Wunder, wenn man bedenkt was für Anstrengungen in Japan in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, um den Pferderennsport dort zu fördern. Eine solche Initiative vermisst man in Deutschland, aber sie ist der Grund warum wir nun Starter wie Kitasan Black, Rey De Oro, Satono Crown oder Cheval Grand bewundern können.

Favoriten haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Profit gezeigt und der Japan Cup ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu seinen frühen Jahren. Der neuste Trend der letzten Jahre ist, dass auch die Stuten immer öfter einen prominenten Platz einnehmen können, dieses Jahr ist allerdings keine weibliche Vertreterin vertreten. Allerdings haben die Japaner sich in den letzten Jahren meist alle ausbezahlten Plätze sichern können

Vielleicht schreibt Kitasan Black ja Geschichte, nachdem Gentildonna 2012/13 die letzte Siegerin war, die dieses Rennen mehrfach gewinnen konnte, und Kitasan Black hat in den letzten Wochen und Monaten alles dafür getan, um hier als Favorit gehandelt zu werden.

Das 2016er Pferd des Jahres in Japan, Kitasan Black, wird hier versuchen wird den 2200m Spezialisten Satono Crown auf Abstand zu halten, was ihm im Takarazuka Kinen leider nicht, dafür im Tenno Sho (Herbst) umso mehr gelungen war.

Drei Rennen stehen noch auf dem Programm für Kitasan Black, bevor es für das erfolgreichste Rennpferd der letzten Jahre in Japan in die Rente geht: Das Tenno Sho, der Japan Cup und das Amira Kinen, danach soll ein für allemal Schluss sein für den fünfjährigen Black Tide Sohn. Er hat also noch die Rennen der Autumn Triple Crown in Japan im Auge und wird alles dafür tun, nach seinem Sieg im Tenno Sho gleich den zweiten Erfolg in der Triple Crown zu sichern. Zwei Starts noch, dann ist Ende für, aber mit diesen beiden Starts kann er Geschichte schreiben.

Letztes Jahr gewann er dieses Rennen mit Leichtigkeit von der Front und der spät aufschließende Sounds Of Earth hatte keine Chance, auf den weit schreitenden Black Tide Sohn noch aufzuschließen. Dieses Jahr hatte er eine außerordentliche Saison und kann den Traum von der Triple Crown hier wahr machen.

Kitasan Black hatte sich nach seinem etwas enttäuschenden zweiten Platz hinter Satono Diamond im Amira Kinen um Weihnachten 2016 eine längere Pause gegönnt, war aber in der Vergangenheit bereits nach einer solchen Pause durchaus in Höchstform zurückgekehrt und machte auch dieses Mal keine Ausnahme, so gewann er das zum Gruppe 1 Status aufgewertete Osaka Hai im April und lies danach im Tenno Sho einen weiteren souveränen Gruppe 1 Sieg im Doppelschlag folgen.

Er ist extrem vielseitig was die Distanzen anbelangt und war der Sieger des 2015 Kikuka Sho (Japanese St. Leger), dem 2016er Tenno Sho (Spring) und des Japan Cup sowie dem Tenno Sho im Früjahr 2017 und eben dem Osaka Hai 2017.

Zudem war er Zweiter im Osaka Hai letztes Jahr, und das mit einem Gewicht von 58KG. Er verlor nur knapp gegen den 2kg leichteren Konkurrenten Ambitious, was eine durchaus gute Leistung war. 2000m war  nicht die ideale Distanz für ihn und er ist viel mehr einer der besten Starter in Japan über die 2400m oder 3200m, was die 2000m eine Tick zu kurz für ihn machte, wie er auch  im Takarazuka Kinen wieder unter Beweis stellen musste.  Er ist aber taktisch und vom Untergrund her vielseitig und nur zwei Starts hat er bisher nicht unter den ersten Drei beenden können: Den Start  im Jahr 2015 im Japanese Derby sowie dem Lauf im Takarazuka Kinen 2017

Dabei hatte er im The Osaka Hai im April 2017 auch über die 2000m eine sehr gute Figur abgegeben und Mikki Rocket, Satono Crown, Decipher, Makahiki und andere der heutigen Konkurrenten souverän geschlagen. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag im Takarazuka Kinen, wo er schon früh unter Druck gesetzt werden musste, um mit dem Führenden noch mitgehen zu können. Durch den frühen Ritt fehlte ihm am Ende ein wenig die Kraft auf der Zielgeraden, im Osaka Hai hatte er aber gezeigt wie es geht: Er hatte sich hinter dem Führenden Maltese Apogee einsortiert, der ein hartes Tempo setzte und sich vom Feld teilweise 5 Längen absetzte, dann aber zusammenklappte auf der Zielgeraden und bis auf den zwölften Platz durchgereicht wurde.

Satono Crown kam nicht in Gang und so war es Staphanos zusammen mit Yamakatsu Ace, der die Verfolgung von Kitasan Black aufnahm, der am Ende zwar hart geritten wurde, den Vorsprung von 1,5 Längen aber souverän halten konnte. Das zweifache Pferd des Jahres ist damit auch über die  2000m eine Macht,und viele der Unterstützer haben zurecht darauf geglaubt, dass der Lauf im Takarazuka Kinen ein einmaliger Ausrutscher und nicht der Anfang einer Formschwäche war.

Sein Trainer Hisashi Shimizu hatte zugegeben, dass Kitasan Black vermutlich von den drei Starts im Frühjahr/Sommer überfordert gewesen war und eine längere Pause gebraucht hätte. Kitasan Black war auch durchaus für den Arc De Triomphe im Gespräch gewesen, sein Trainer hat seinem Star aber mehr Pause eingeräumt und nach eigenem Bekunden langsam wieder an das Training herangeführt, so dass er im Tenno Sho top fit auflaufen konnte. Er,ist dami erst das zweite Pferd, welches drei Siege in einem Tenno Sho zu verzeichnen hat  und erst das fünfte Pferd, welches sowohl das Tenno Sho Spring als auch das Tennp Sho Herbst im selben Jahr gewinnen konnte. Ein bisschen Gesichte hat er damit schon geschrieben in diesem Jahr, aber da könnte noch der ganz große Wurf folgen.

In diesem Rennen  machen die Startboxen einen erheblichen Unterschied und da seimit Cheval Grand und Rey De Oro gleich mehrere Hauptkonkurrenten ebenfalls von einem niedrigen Gate aus starten , verspricht das Rennen für Kitasan Black extrem spannend zu werden.

Gefahr droht ihm wieder einmal vor allem in Gestalt vom Favoriten Satono Crown, der seine besten Rennen über die 2200m gelaufen ist, sich aber im Tenno Sho ein episches Duell mit Kitasan Balck lieferte. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Letztes Jahr gewann SAtono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Pparung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst

Der Heart’s Cry Sohn Cheval Grand hat Kitasan Black zuletzt im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben. Auch er ist in der Distanz variabel und konnte im November 2016 das Gruppe 2 Copa Republica Argentina für sich entscheiden, was bis jetzt sein letzter Sieg geblichen ist

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem guten dritten Platz zurück und hat mit Sicheheit wieder einen Platz in diesem Rennen im Visier.

Rey de Oro war nicht ganz so teuer wie manch anderer Konkurrent heute, konnte aber bisher alle seine  Starts bis auf einen gewinnen und dabei unter anderem das Gruppe 2  Hopeful Stakes auf dem Kurs in Nakayama über 2000m für sich entscheiden. Keiner der Konkurrenten aus den bisherigen Rennen läuft hier wieder auf, aber der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der mit seinen Startern unter anderem im Guineas 1000  durchaus gute Chancen auf den Sieg hatte. Fujisawa hat seinen Stall dieses Jahr in herausragender Form und angeblich brauchte Rey de Oro nur ein wenig Zeit, um sich voll zu entfalten. Nach vier Monate Pause kam er jedenfalls speziell auf Guineas 2000 vorbereitet zur Rennstrecke zurück, kassierte aber herbe Niederlage, die bisher die einzige geblieben ist, denn über 2400m im Gruppe 1 The Tokyo Yushun deklassierterer unter anderem die Top 2 des Guineas 2000 und konnte zufrieden in die Sommerpause gehen. Im The Kobe Shimbun Hai kehrte er im September siegreich zurück und den aufstrebenden Dreijährigen muss man definitiv im Lick behalten, denn auch ein weiterer Formschub ist alles andere als ausgeschlossen.

Makahiki ist leider nicht mehr in der selben Form wie bei seinen Siegen im Japanese Derby und dem Prix Niel in Frankreich im Jahr 2016, wo er sich zu seiner bisher besten Form steigern konnte.

Zwischenzeitlich hatte er im Japanese 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe 2016 an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und mied seitdem das eruopäische Festland. Auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den durchaus soliden Konkurrenten Mikki Rocket, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam, denn auch im Gruppe 2  Osaka Hai und dem The Mainichi Oka kam er nicht über einen enttäuschenden sechsten bzw. vierten Platz hinaus. Im Tenno Sho fiel er klar hinter den beiden heutigen Facoriten zurück und Makahiki müsste schon ein unerwartetes Revival feiern, um hier auf einem der vorderen Plätze zu landen.

Die  starke japanische Konkurrenz vertreibt auch viele der internationalen Starter, die aber in den letzten Jahren in Japan ohnehin wenig zu lachen hatten

Das Idaho für Aiden O’Brien hier nicht als Mit-Favorit startet, ist nach seinem letzten Leistungen mehr als verständlich und der Verusch hier in Japan kann kaum zu hundert Prozent ernst gemeint sein, denn da hätte O‘Brien doch noch andere Optionen gehabt. Bei Idaho muss Mann dagegen auf ein Wiederuferstehen seiner vergangenen Form hoffen, was bei diesen Vorzeichen aber auch zur Weihnachtszeit eher unwahrscheinlich ist.

Der Galileohengst feierte im Jahr 2015 sein Debüt für den Erfolgstrainer und versuchte sich bereits bei seinem zweiten Start im Gruppe 1 Criterium de Saint-Cloud, wo er auf einem respektablen fünften Rang ins Ziel einlief. Es folgten in der Saison 2016 zwei eher unspektakuläre Platzierungen auf Gruppe 3 Ebene, bevor er im Investec Derby startete und überraschend auf einem dritten Rang hinter Harzand ins Ziel einlief. Er bestätigte die exzellente Leistung mit einem zweiten Platz hinter Harzand im Dubai Duty Free Irish Derby, bevor er gegen etwas schwächere Konkurrenten sein erstes Gruppe 2 Rennen im Betway Great Voltigeur Stakes hatte gewinnen können. Er startete im Gruppe 1 Ladbrokes St Leger Stakes als klarer Favorit, stolperte aber 3 Furlong vor dem Ziel als er die Bahn nach außen wechselte und warf seinen Reiter Seamie Heffernan ab.

Knapp einen Monat später machte er sich auf nach Kanada zum Gruppe 1 Pattison Canadian International Stakes, wo er erneut als Favorit startete, aber schon beim Start einige Längen verschenkte und nie in das Rennen fand. Über den Winter ging es zurück nach Irland in das heimische Trainingslager, nur um im Coronation Cup erneut auf Gruppe 1 Ebene sein erolgloses  Saisondebüt zu feiern. In diesem Rennen belegte er einen sechsten Platz, was für das erste Rennen seit acht Monaten eine solide Leistung war und er lies gleich danach seinen zweiten Gruppe 2 Sieg folgen. Er sChiffre danach noch einen abgeschlagenen dritten Platz hinter Enable in King Goerge VI, erlitt danach aber in Amerika im Sword Dancer Stakes, im Arc sowie im Canadian Internatinal emfpdindliche Niederlagen und hier sollte es ihm nicht anders ergehen.

Auch die deutsche Vertetung wird es schwer haben, den hervorragenden sechsten Platz aus dem Corjahr zu wiederholen, auch wenn Deutschland zwei seiner aussichtsreichsten Kandidaten hierherschickt.

Hans Jürgen Gröschel stellte mit dem Adlerflug Sohn Iquitos den diesjährigen Favoriten des Großen Preis von Baden, sein Schützling kam mit dem harten Tempo von Guignol aber nicht zurecht und wird hier vermutlich noch härteres Tempo serviert bekommen.

Der talentierte Hengst hat sich bereits bei seinem ersten Rennen nach seinem Debüt in bester Verfassung gezeigt und sein Maidenrennen sowie zwei Handicaps hintereinander gewonnen, bevor er sein erstes Gruppenrennen in Form des Sparkassen Preis in Krefeld anging. Dort belegte er einen guten zweiten Platz hinter Place Prince, der zu diesem Zeitpunkt gut 14 Punkte höher geratet war als Iquitos. Das Rennen sollte auch sein Saisonabschluss werden und es dauerte bis zum Preis von Dahlwitz im April 2016, bis wir ihn wiedersehen konnten. Damals belegte er einen guten vierten Platz hinter Articus, Devastar und Guignol und steigerte sich zu einem zweiten Platz im Grosser Hansa-Preis  beim darauffolgenden Start. Im Gruppe  1 Grossen Dallmayr-Preis in München im Jahr 2016 kam er nur eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel und er schien sich mit jedem Start weiter zu steigern, so dass man ihm für den Großen Preis von Baden durchaus Chancen ausgerechnet hat, dass er die versammelte Konkurrenz aber um fast drei Längen schlagen konnte und so souverän gewann, war schon eine kleine Überraschung. Vielleicht lag es am aufgeweichten Boden, der einigen Konkurrenten damals zu schaffen gemacht hatte, denn im Preis von Europa noch im selben Monat kam Iquitos auf besserem Boden nicht richtig in Gang und das hohe Tempo, welches durch Kasalla gesetzt wurde macht ihm zunehmend Probleme. Iquitos hatte sich hinten an das Feld gesetzt und hatte sicher vor, es auf der Zielgeraden von hinten aufzurollen, musste aber weit außen in die letzte Kurve gehen und kam mit dem Tempowechsel nicht zurück, so dass er im Endeffekt niemals richtig gefährlich werden konnte.

Auch beim großen Preis von München im November ordenete sich Iquitos hinten im Feld ein und lies Guignol das Tempo setzen, dieser vergrößerte aber den Abstand auf die Verfolger auf der Rückgeraden immer weiter und setzte sich ein wenig vom Feld ab. Die Verfolger hofften wohl, das Guignol das gesetzte Tempo nicht durchhalten würde und sie ihn auf der Zielgeraden dann überholen könnten, allerdings gab Guignol dort alles und lies die englischen Besucher Racing History und Hawkbill leer ausgehen. Iquitos kam auf der Zielgeraden auf dem weichen Boden wieder näher heran, war aber niemals in Schlagdistanz zu dem Sieger und enttäuschte nun zum zweiten Mal in Folge. Das Intermezzo beim Japan Cup zusammen mit Nightflower kam ein wenig überraschend und Iquitos musste sich mit einer Außenseiterrolle zufrieden geben, die nur noch vom 239/1 Außenseiter Hit The Target übertroffen wurde. Dafür war der erreichte siebte Platz aber doch recht ordentlich. Es folgte die wohl verdiente Winterpause und der Weg zum Favoriten für den großen Preis von Baden, denn in der neuen Saison konnte Iquitos seine Form von Beginn an halten. Beim Saisondebüt im Gruppe 2 Preis der Badischen Wirtschaft verlor er nur knapp gegen Guignol und belegte einen guten zweiten Platz, während sich im Grossen Hansa-Preis in Hamburg Dschingis Secret fast 4 Längen von ihm absetzen konnte. Auch dort belegte Iquitos den zweiten Platz, Guignol kam auf dem schweren Boden aber nur auf dem abgeschlagenen vierten Platz ins Ziel und das Rennen konnte sich für Iquitos durchaus sehen lassen.

Die Form steigerte er beim  Großen Dallmayr-Preis noch einmal deutlich und Iquitos sollte seinen größten Erfolg seit dem Großen Preis von Baden Baden feiern. Über die 2000m ordnete sich Iquitos erneut hinten im Feld ein, beim einbiegen in die Zielgerade fächerten die Konkurrenten allerdings ein wenig aus und gaben den Lauf auf der Innenbahn frei, den Iquitos nutzte um sich an Best Solution, der mitten auf der Bahn lief, vorbeizuschieben. Iquitos zeigte eine gute Beschleunigung und hatte eine Traumhafte Passage an der Innenbahn, das gesetzte Tempo war aber nicht so hart wie bei manchen vorangegangen Rennen und das Feld bis zum Einbiegen in die Zielgerade gut gepackt. Härteres Tempo sorgte dafür, dass er im Großen Preis von Baden nicht mehr an Guignol herankam und mit vielen Pacemakern und ordentlichem Tempo durchweg über das Rennen verpasste er im Arc auch zunächst wieder den Anschluss, fing sich aber gegen Ende des Rennens wieder und kam auf den letzten Metern fast noch an Dschingis Secret vorbei, der wenige Meter vor dem Ziel immer schwächer wurde.

Zurück in Deutschland duelliert er sich im Großen Preis von Bayern erneut mit Guignol und Dschingis Secret, wobei Guignol ein weiteres Mal eine Unterrichtsstunde in Sachen Start Ziel Sieg erteilte. Iquitos schloss noch gut auf, kam aber einfach nicht an dem Front Runner vorbei.

Eng verbunden mit Iquitos  ist daher der zweite DEutsche im Feld, der begnadete Front Runner Guignol, der nun schon mehrfach mit einem taktischen Lauf von der Front her für Furore gesorgt hatte. Der Cape Cross Sohn im Besitz des Stall Ullmann begann seine Karriere im April 2015 in Köln, es dauerte aber bis zum Jahr 2016, bevor Guignol sein ersten Gruppenrennen bestreiten sollte. Im Gruppe 2 Grand Prix de Chantilly versuchte Guingnol mit seiner markanten Technik das Feld zu schocken, schaffte es aber nicht  den späteren Sieger One Foot In Heaven abzuschütteln und wurde auf der Zielgeraden dann von einigen Verfolgern eingesammelt. Ähnlich erging es im auch in seinen nächsten Starts über den Sommer, bis er schließlich den großen Preis von Bayern überraschend deutlich gewinnen konnte. Schon zuvor hatte er etwa im großen Preis von Berlin eine sehr gute Figur abgegeben und mit seinem Lauf nah dem Pacesetter Protectionist immerhin einen dritten Platz erreichen können. Im großen Preis von Bayern 2016 war ihm die Führung etwas zu großzügig überlassen worden und der Fehler wiederholte sich 2017 gleich zwei Mal in Baden Baden.

Zunächst gewann er den Großen Preis der badischen Wirtschaft, indem er das Tempo stückweise erhöhte und damit Iquitos hinter sich zu weit zurückfallen lies, so dass dieser trotz extrem guten Schlusssprints nicht mehr an Guignol vorbeikommen konnte und mit einem Nacken scheiterte. Dschingis Secret nahm in dem Rennen die weite Bahn außen am Feld und kämpfte offensichtlich gegen die Zügel des Jockeys an und wollte sich nicht so recht ins Rennen fügen, so dass sein vorletzter Platz am Ende kaum überraschend war.

Überraschend war dagegen der Sieg im Großen Preis von Baden, welchen er erneut vor Iquitos gewinnen konnte, war Guignol doch zuvor beim Großen Hansa Preis untergegangen. In Baden Baden hingegen hatte er von der Font her leichtes Spiel und dominierte am Ende nach Belieben, während das Feld sich abmühte mit seinem langen Schritt mitzuhalten und daran doch deutlich scheiterte. Im großen Hansa Preis hingegen war Guignol auf dem schweren Boden schnell ermüdetet und musste sowohl Dschingsi Secret als auch Iquitos Platz machen. AUf besserem Boden hat sich Guignol im Großen Preis von Bayern  auch noch als taktisch sehr vielseitig erwiesen und deutlich besser abgeschnitten, als von ihm erwartet worden war. Der Sieg über Iquitos und Dachingis Secret ging erstaunlich leicht von der Hand, es ist aber schwer vorstellbar, dass er auch das heutige Feld über die gesamte Strecke hinter sich herziehen kann.

So sind es die Japaner, die das Rennen nicht zu Unrecht dominieren,  und auf dem Papier scheint sich alles auf Kitasan Black und Satono Crown zu konzentrieren,  mit ungewissem Ausgang, schließlich mischen auch noch Cheval Grand und Rey De Oro kräftig mit.

Kitasan Black hatte letztes Jahr eine Sternstunde in diesem Rennen und ich kann mir vorstellen, dass er heute noch besser aufläuft, als im Tenno Sho.

Pick: Kitasan Black


Tokyo – 29.10.2017 – The Tenno Sho – Pick: Kitasan Black

Pferderennen International

07:40 The Tenno Sho – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.000 m  | Untergrund: Gut bis weich
Das Tenno Sho steht in Japan wieder an, dieses Mal in seiner herbstlichen Ausführung. Das Tenno Sho wird zwei Mal im Jahr abgehalten, wobei das erste Rennen in Kyoto über 3200m gelaufen wird, während das zweite Rennen in Tokyo über 2000m gelaufen wird. Obwohl die Rennen also den gleichen Namen tragen, handelt es sich um zwei grundverschiedene Rennen, die aber beide ein extrem hohes Ansehen in Japan und darüber hinaus genießen. Das Preisgeld ist mit über 2.2 Millionen Euro üppig angesetzt und nicht zuletzt wegen des hohen monetären Anreizes treffen sich im Tenno Sho Jahr um Jahr die besten Pferde Japans um eines der wichtigsten Pferderennen der Saison untereinander auszufechten. Natürlich lockt das Rennen auch eine Menge Wetter an, die versuchen mit ihrer Pferdewetten den großen Coup zu landen, so ganz leicht sind die japanischen Rennen aber nie auseinander zu dividieren. Auch heute wird die 156te Version des Tenno Sho wohl eine recht offene Angelegenheit, denn das zweimalige Pferd des Jahres in Japan, Kitasan Black verlor sein letztes Duell im Juni gegen Satono Crown recht deutlich. Es wird aber so oder so wohl das letzte Mal sein, dass wir Kitasan Black hier sehen werden, denn für Ende des Jahres ist sein Rückzug aus dem Renngeschäft geplant und wir werden ihn danach „nur“ noch als Zuchthengst bewundern dürfen.
Das Tenno Sho im Herbst ist auf dem Kurs in Tokyo eines von nur zwei Gruppenrennen, welche über die 2000m ausgetragen werden und der Kurs ist auch nicht wirklich für die kurze Distanz ausgelegt. So sind es nur 130m bis zur ersten Kurve und Starter von den außen liegenden Ställen müssen entweder sehr schnell beim Start sein oder sich im Mittfeld oder hinteren Bereich einsortieren, was aber kein Nachteil sein muss, gewinnen doch meistens die Starter mit dem besten Schlusssprint und nicht die Pacesetter. Dafür haben die Favoriten in den letzten Jahren ihre Bilanz deutlich aufgebessert und 5 der letzten 10 Austragungen für sich entschieden, mit 3 weiteren Platzierungen. Zu den wichtigsten Vorbereitungsrennen für das Tenno Sho gehören das the All Comers in Nakayama über 2,200 Meter, das Mainichi Okan über 1,800 Meter in Tokyo und das Kyoto Daishoten über 2,400 Meter in Kyoto, welche von den beiden Favoriten allerdings gemieden wurden.

Zu den Favoriten in diesem Rennen gehört das 2016er Pferd des Jahres in Japan, Kitasan Black, der hier versuchen wird den 2200m Spezialisten Satono Crown auf Abstand zu halten, was ihm im Takarazuka Kinen leider nicht gelungen war. Real Steel und Satono Aladdin belegten Platz 1 und 2 im Mainichi Okan und dürften gute Chancen haben, hier vorne mitzuspielen, aber natürlich richten sich die Augen vor allem auf Kitasan Black bei einem seiner letzten Auftritte als Rennpferd.

Drei Rennen stehen noch auf dem Programm für Kitasan Black, bevor es für das erfolgreichste Rennpferd der letzten Jahre in Japan in die Rente geht: Das Tenno Sho, der Japan Cup und das Amira Kinen, danach soll ein für allemal Schluss sein für den fünfjährigen Black Tide Sohn. Er hat also noch die Rennen der Autumn Triple Crown in Japan im Auge und wird alles dafür tun, nach seinem Sieg im Tenno Sho im Frühjahr einen weiteren Sieg in diesem prestigeträchtigen Rennen folgen zu lassen.

Kitasan Black hatte sich nach seinem etwas enttäuschenden zweiten Platz hinter Satono Diamond im Amira Kinen um Weihnachten 2016 eine längere Pause gegönnt, war aber in der Vergangenheit bereits nach einer solchen Pause durchaus in Höchstform zurückgekehrt und machte auch dieses Mal keine Ausnahme, so gewann er das zum Gruppe 1 Status aufgewertete Osaka Hai im April und lies danach im Tenno Sho einen weiteren souveränen Gruppe 1 Sieg folgen.

Er ist extrem vielseitig was die Distanzen anbelangt und war der Sieger des 2015 Kikuka Sho (Japanese St. Leger), dem 2016er Tenno Sho (Spring) und des Japan Cup sowie dem Tenno Sho im Früjahr 2017 und eben dem Osaka Hai 2017 . Zudem war er Zweiter im Osaka Hai letztes Jahr, mit einem Gewicht von 58KG, und er verlor nur knapp gegen den 2kg leichteren Konkurrenten, was eine durchaus gute Leistung war. 2000m ist nicht die ideale Distanz für ihn und er ist einer der besten Starter in Japan über die 2400m oder 3200m, was die 2000m eine Tick zu kurz für ihn macht, wie er zuletzt im Takarazuka Kinen wieder unter Beweis stellen musste.  Er ist aber taktisch und vom Untergrund her vielseitig und nur zwei Starts hat er bisher nicht unter den ersten drei beenden können: Den Start  im Jahr 2015 im Japanese Derby sowie dem Lauf im Takarazuka Kinen 2017

Dabei hatte er im The Osaka Hai im April über die 2000m eine sehr gute Figur abgegeben und Mikki Rocket, Satono Crown, Decipher, Makahiki und andere der heutigen Konkurrenten souverän geschlagen. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag im Takarazuka Kinen, wo er schon früh unter Druck gesetzt werden musste, um mit dem Führenden noch mitgehen zu können. Durch den frühen Ritt fehlte ihm am Ende ein wenig die Kraft auf der Zielgeraden, im Osaka Hai hatte er aber gezeigt wie es geht: Er hatte sich hinter dem Führenden Maltese Apogee einsortiert, der ein hartes Tempo setzte und sich vom Feld teilweise 5 Längen absetzte, dann aber zusammenklappte auf der Zielgeraden und bis auf den zwölften Platz durchgereicht wurde. Satono Crown kam nicht in Gang und so war es Staphanos zusammen mit Yamakatsu Ace, der die Verfolgung von Kitasan Black aufnahm, der am Ende zwar hart geritten wurde, den Vorsprung von 1,5 Längen aber souverän halten konnte. Das zweifache Pferd des Jahres ist damit auch über die knappen 2000m hier zu Recht Favorit, auch wenn vieles der Unterstützung auf dem Glauben beruht, dass der Lauf im Takarazuka Kinen ein einmaliger Ausrutscher und nicht der Anfang einer Formschwäche war. Sein Trainer Hisashi Shimizu hat zugegeben, dass Kitasan Black vermutlich von den drei Starts im Frühjahr/Sommer überfordert gewesen war und eine längere Pause gebraucht hätte. Kitasan Black war auch durchaus für den Arc De Triomphe im Gespräch gewesen, sein Trainer hat seinem Star aber mehr Pause eingeräumt und nach eigenem Bekunden langsam wieder an das Training herangeführt, so dass er heute top fit auflaufen sollte. Er wäre erst das zweite Pferd, welches drei Siege in einem Tenno Sho zu verzeichnen hätte und erst das fünfte Pferd, welches sowohl das Tenno Sho Spring als auch das Tennp Sho Herbst im selben Jahr gewinnen konnte. Ohnehin ist er erst das fünfte Pferd in über 70 Austragungen, welches das Tenno Sho Frühling in zwei aufeinanderfolgenden Jahren hatte gewinnen können

In Feld  machen die Startboxen einen erheblichen  Unterschied und da sein Hauptkonkurrent von einem niedrigeren Draw startet, verspricht das Rennen für Kitasan Black extrem spannend zu werden.

Gefahr droht ihm wieder einmal vor allem in Gestalt vom Favoriten Satono Crown, der seine besten Rennen über die 2200m gelaufen ist.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. Fünf Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, drei mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber 1:1 zwischen den beiden.

Letztes Jahr gewann er im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen.

Die selben Verbindungen schicken auch noch Neorealism ins Rennen, und Trainer Noriyuki Hori hat mit der zweiten Geige keinesfalls schlechte Chancen auf einen Erfolg

Der Neo Universe Sohn hat nach einem Sieg im Gruppe 2 Sapporo Kinen vor Maurice im August 2016 einen weiteren guten Lauf im Mile Championship in Japan folgen lassen, wo er nur eine Länge hinter dem Sieger als Dritter ins Ziel gekommen war. Er floppte im Hong Kong Mile Anfang Dezember 2016, hatte sich damit aber vielleicht auch ein wenig zu viel vorgenommen und gewann sein nächsten Start in ruhigeren Gewässern im Gruppe 2 The Nakayama Kinen wieder recht souverän. Im Nakayama Kinen schlug er unter anderem den hoch gehandelten Ambitious und bei seinem zweiten Trip nach Hong Kong im QE II Cup gewann er vor Pakistan Star und Werther ein weiteres großes Rennen. Der Untergrund hier wird vermutlich ein wenig weicher sein als ideal für ihn ist, aber nach der stark aufsteigenden Form im Jahr 2017 zu Urteilen ist der Versuch im herbstlichen Tenno Sho nicht verkehrt. Die lange Pause über den Sommer war nicht selbst gewählt sondern Problemen mit den Hufen geschuldet und so verpasste er die Teilnahme am Sappora Kinen, ist aber über die 2000m generell sehr erfolgreich gewesen und wird von Andrash Starke geritten, dem wir natürlich als deutsche Vertretung viel Erfolg in diesem Rennen wünschen!

Makahiki ist leider nicht mehr in der selben Form wie bei seinen Siegen im Japanese Derby und dem Prix Niel in Frankreich im Jahr 2016, wo er sich zu seiner bisher besten Form steigern konnte.

Zwischenzeitlich hatte er im Japanese 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe  an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den heutigen Konkurrenten Mikki Rocket, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam, denn auch im Gruppe 2 he Osaka Hai und dem The Mainichi Oka kam er nicht über einen enttäuschenden sechsten bzw. vierten Platz hinaus.

Im Manichi Oka war es dagegen Real Steel, der zu Bestform auflief und das Rennen knapp vor Satono Aladdin gewinnen konnte. Beide kamen aus dem hinteren Bereich des Feldes über den mittleren Teil der Bahn und rannten die Führenden auf den letzten hundert Metern nieder, um am Ende knapp mit 2 Längen vor dem Rest des Feldes ins Ziel einzulaufen. Für Real Steel war es der Sieg nach dem Erfolg im Dubai Turf 2016 und damit das Ende einer langen Durststrecke, war er zuvor doch im The Nakayama Kinen noch deutlich gegen Neorealism untergegangen.Er war im letzten Jahr hier Zweiter und hat hier exzellente Chancen wieder auf einem ausbezahlten Platz einzulaufen. Satono Aladdin hingegen hält seine Form derzeit gut und hat den Sieg im Gruppe 1 The Yasuda Kinen im Juni mit dem zweiten Platz in einem der wichtigsten Vorbereitungsrennen für das Tenno Sho noch einmal fundamentiert und vielleicht kommt er heute eine Tick besser zu seinem Schlusssprint und kann das Rennen für sich entscheiden, favorisiert das Tenno Sho im Herbst doch solch einen Stil.

Die Stute Soul Stirring hat trotz ihrer Niederlage im Gruppe  2 Manichi Okan Chancen, gewann sie doch zuvor das Japanese Oaks und bekommt heute wieder einiges an Gewicht erlassen. Die Frankel Tochter musste im Manichi Okan das Tempo selber setzen, was eigentlich eine sehr ungewöhnliche Taktik für sie bisher war und sie verpatzte darüber hinaus noch ein wenig den Start und kam langsam aus den Ställen. Sie hat eigentlich eine Menge Speed am Ende des Rennens und kann so ein Feld wie heute von hinten aufrollen, die 2000m könnten aber immer noch ein wenig zu kurz für sie sein, hat sie ihre beste Leistung doch über 2400m zeigen können

Stephanos hat dieses Mal eine leicht andere Route zu diesem Rennen genommen als die letzten beiden Jahre, wo er über das Manichi Okan zum Tenno Sho kam. 2015 belegte er einen super zweiten Platz, während er 2016 auf einem hervorragenden dritten Platz ins Ziel kam. Beide Male hatte er im Vorbereitungsrennen eher unterdurchschnittlich abgeschnitten, dieses Mal lief er aber im The Sankei Sho All Comers auf und belegte da hinter Rouge Bucks einen hervorragenden zweiten Platz und dürfte daher bei seinem erneuten Versuch im Tenno Sho im Herbst die Ziele höher gesteckt haben.

Es gibt eine Menge hervorragende Starter hinter dem Favoriten in diesem Feld, aber der Markt hatte in den letzten zehn Jahren erstaunlich oft Recht mit seinen Favoriten und Kitasan Black ist nicht umsonst das Pferd des Jahres in zwei aufeinanderfolgenden Jahren geworden. Er ist das Pferd, welches die anderen erst einmal schlagen müssen, wenn er allerdings nicht zu Bestform aufläuft und wie im Takarazuka Kinen einen Aussetzter hat, ist das Rennen weit offen. Satono Crown und Neorealism können vom weichen Boden profitieren, während Soul Stirrng, Real Steel, Stephanos und Satono Aladdin alle berechtigte Hoffnungen auf einen ausbezahlten Platz haben.

Pick: Kitasan Black


Hanshin – 02.04.2017 – Osaka Hai – Pick: Kitasan Black

Pferderennen International

08:40 The Osaka Hai – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.000 m  |  Untergrund: Gut

Dieses Jahr findet das Gruppe 1 Osaka Hai zum ersten Mal statt, wir dürfen also das 24te Gruppe 1 JRA Rennen im Jahr begrüßen und uns über ein weiteres Highlight im Kalender freuen. Es ist nun nicht so, als ob das Osaka Hai nicht schon 60 mal abgehalten worden wäre, aber der Gruppe 1 Status ist neu und bisher hatte das Rennen vor allem als Trainingsrennen für das Tenno Sho (Frühling) gedient. Mit Siegern wie dem Tokai Teio, Mejiro McQueen, Air Groove oder Orfevre hat das Osaka Hai einige der Stars der letzten Jahrzehnte zu Gast gehabt und auch dieses Jahr sind einige wohlbekannte Namen dabei

Das Rennen wird über 2000m auf dem Hanshin Kurs gelaufen und stellt ab 2017 nach dem February Stakes und dem Takamatsunomiya Kinen nunmehr das dritte Gruppe 1 Rennen des Jahres dar. Der Sieger des Rennens bekommt eine Freikarte für das QIPCO Irish Champion Stakes, und alle fünfzehn Starter werden sich redlich bemühen, hier den Sieg zu erringen.

Zu den Startern gehört das 2016er Pferd des Jahres Kitasan Black, der mehrfache Gruppensieger Makahiki und der Hong Kong Vase Sieger Satono Crown.

Kitasan Black hat sich nach seinem etwas enttäuschenden Zweiten Platz hinter Satono Diamond im Amira Kinen Weihnachten 2016 eine längere Pause gegönnt, ist in der Vergangenheit nach einer solchen Pause aber durchaus in Höchstform zurückgekehrt. So gewann er das The Kyoto Daishoten gegen Admire Deus und platzierte letztes Jahr in diesem Rennen hinter Ambitious nach exakt der selben Pause.

Dieses Jahr soll er nach Aussage seines Trainers noch stärker sein und seine Bilanz bisher ist durchaus beeindruckend. Nicht umsonst erwartet sein Trainer Hisashi Shimizu hier eine Bestleistung von ihm, schließlich wurde er als Pferd des Jahres 2016 ausgezeichnet und darf nun in diesem erst kürzlich zum Gruppe 1 Rennen erhobenen Wettkampt starten. Er ist extrem vielseitig was die Distanzen anbelangt und war der Sieger des2015 Kikuka Sho (Japanese St. Leger), dem 2016er Tenno Sho (Spring) und des Japan Cup (dazu nachher noch mehr). Zudem war er Zweiter im Osaka Hai lletztes Jahr, mit einem Gewicht von 58KG, und er verlor nur knapp gegen den 2kg leichteren Konkurrenten, was eine durchaus gute Leistung war. 200m ist schon ein wenig knapp für ihn, und er ist einer der besten Starter in Japan über die 2400m oder 3200m, aber er ist taktisch und vom Untergrund her vielseitig. Nur einen Start hat er bisher nicht unter den ersten drei beenden können, und dass war im Jahr 2015 im Japanese Derby.

Stall 5 ist eine solide Ausgangsposition und dürfte ihm einen Platz in der Nähe des Innengeländers sichern, von wo er unter anderem den Japan Cup hatte dominieren können.

Kitasan Black hat aber einen starken Galopp und weiten Schritt, was zusammen mit dem idealen Draw und der konstant guten Form für den Rest des Feldes hier eine schwere Aufgabe stellen sollte.

Letztes Jahr bescherte er seinem Jockey Yutaka Take einen vierten Platz im Japan Cup,  so viel wie vor ihm noch kein anderer Jockey geschafft hatte.

Nach Siegen mit Special Week im Jahr 1999, dem großartigen Deep Impact im Jahr 2006 und Rose Kingdom im Jahr 2010 machte Kitasan Black unter einem hervorragenden Ritt als Führender den vierten Sieg schon beim Einbiegen auf die Zielgerade klar:

Obwohl sowol Gold Actor als auch Real Steel es beide schafften, sich vorne im Feld zu platzieren, konnten sie am Ende das Tempo nicht mitgehen und vielen deutlich zurück. Ryan Moore hatte direkt nach dem Start noch zeigen können, warum er einer der besten Jockeys der Welt ist und Real Steel von einem weiten Draw nach innen auf Position 4 geholt. Er musste zwangsläufig etwas mehr Gas geben beim Start, um nicht hinter dem Hauptfeld gefangen zu sein, hatte dann aber nur noch Gold Actor innen neben sich laufen. Gold Actor fiel schon vor der Zielgeraden zurück und Last Impact schob sich auf den zweiten Rang, eine Platzierung die er letztes Jahr sogar am Ende inne hatte.

Fast mühelos schwenkte dann Kitasan Black als erster auf die Zielgerade ein und setze sich ohne viel aufheben gut eine Länge vom Feld ab, und das zu einem Zeitpunkt, wo die meisten Konkurrenten bereits unter vollem Druck liefen. Es bedurfte nicht viele Hiebe mit der Peitsche um ihn dann in vollen Gang zu bekommen und am Ende wurde er nur noch mit Händen und Füßen zu einem ungefährdeten Sieg geritten.

So ein Ritt wäre heute auch wieder ideal, auch wenn Kitasan Black letztes Jahr lieber die Führung übernommen hatte und auch mit dieser Taktik fast gewonnen hätte.

Er ist der größte Star in diesem Rennen, wird es aber trotzdem nicht einfach haben gegen die Konkurrenz hier zu bestehen.

So musste sich etwa schon Leoontes im Grade 2 Hochi Hai Yaoi Sho dem schnell aufholenden Makahiki geschlagen geben, der die Form mit weiteren Siegen im Japanese Derby und dem Prix Niel in Frankreich weiter steigerte.

Zwischenzeitlich hatte er im Japense 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe  an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den heutigen Konkurrenten Mikki Rocket und Angreifen, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam.

Die Rückkehr zur 2000m Distanz auf schnellem Untergrund sowie die erneute Anwesenheit von Christophe Lemairesind jedoch positive Anzeichen und beim zweiten Start nach einer Pause kann man von ihm hier eine gute Leistung erwarten.

Das gilt aber ebenso uneingeschränkt auch für Satono Crown, der letztes Jahr nach seinen Flops im Takarazuka Kinen und dem Tenno Sho (Autumn) mit Siegen im Hong Kong Cup und dem Kyoto Kinen zu einer neuen Bestform auflief.

2000m sind für ihn allerdings fast ein wenig zu kurz und seine Bilanz gegen Kitasan Black ist bisher eher bescheiden.

Der zweifache Gruppe 3 Sieger Yamakatsu Ace addierte in den letzten drei Monaten zwei Gruppe 2 Siege zu seiner Bilanz, allerdings beide im selben Rennen! Möglich wurde das dadurch, dass das Kinko Sho vom Dezember auf dem März verlegt wurde, und so konnte der Starter von Trainwr K. Ikezoe nach seinen harten, aber gut gelaufenen Rennen in der letzten Saison endlich auch in bedeutenden Rennen einen Sieg davontragen. Im Amira Kinen und dem Takarazuka Kinen war er zu or unter einer halben Sekunde hinter den Siegern ins Ziel gekommen und in seiner derzeitigen Form hat er exzellente Chancen, das Rennen über die für ihn ideale Distanz von 2000m zu gewinnen.

Ausdauer für diesen Track und Distanz sollte auch Ambitious haben, der im Gruppe 2 Sankei Osaka Hai vor einem Jahr vor Kitasan Black ins Ziel einlief und damit einen Konkurrenten schlug, der normalerweise weit über ihm rangieren sollte. Die letzten Starts im Nakayama Kinen und dem Tenno Sho (Herbst) waren gut und auch wenn nichts zählbares dabei herausgekommen war, ab er gegen Gegner wie Maurice oder Stephanos nur wiederwillig nach. Er hat seine Form über das letzte Jahr konstanter gehalten, als etwa Stephanos, der nach dem letzten Aufeinandertreffen im Tenno Sho einen hervorragenden dritten Platz im Homg Komg Cup folgen lies, aber dann im Kinko Sho überraschend verlor.

Ebenfalls solide Chancen zumindest auf einen ausbezahlten Platz sollte Mikki Rocket haben, der nach glücklosen Versuchen im Spring Stakes und dem Guineas mit einem zweiten und ersten Platz in gut besetzten Handicaps von sich Reden gemacht hatte und sich im The Kobe Shimbun Hai zwischen Satono Diamond und Red Eldest schieben konnte. Danach gewann er das Gruppe 2 The Nikkei Shinshun Ha und feierte damit einen seiner größten Erfolge, konnte das aber im Kyoto Kinen nicht wiederholen und kam hinter einigen der heutigen Konkurrenten ins Ziel

Ich denke der Favorit sollte es hier nicht einfach haben, Kitasan Black ist aber zurecht der Favorit und er hat dieses Jahr nicht mit einer nachteiligen Gewichtsverteilung zu kämpfen. Beste Chancen also, die Niederlagen aus dem letzten Jahr und dem letzten Rennen wieder gut zu machen.

Pick: Kitasan Black 


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