Logo von Pferdewetten-Online.info

Pferdewetten Tipps


Satono Diamond

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Satono Diamond.

Tokyo – 24.11.2018 – The Japan Cup – Pick: Almond Eye

Pferderennen International

07:40 The Japan Cup – Gruppe 1 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 574.320.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Japan Cup in Tokyo ist jedes Jahr eines der Highlights auf dem Kurs in der Nähe der japanischen Hauptstadt und wird dieses Jahr zum 38ten Mal ausgetragen.
Nebenbei ist er das best dotierte Rennen in Japan und das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde lechtes Jahr noch einmal erhöht, so dass wir bei über 5 Millionen Euro insgesamt sind, wobei der Sieger mit über 2,5 Millionen Euro den Löwenanteil mit nach Hause nehmen wird. Kitasan Black hätte letztes Jahr hier Geschichte schreiben können wenn er den Japan Cup zwei Mal hintereinander gewonnen hätte, aber es war Cheval Grand der das Rennen mit nach Hause nahm, aber auch dieses Jahr kann sich das Rennen mit den besten Startern aus Japan sehen lassen.

Traditionell haben die heimischen Teams hier die größeren Erfolge feiern können und in den letzten zehn Jahren ist der große Preis jeweils in Japan geblieben, kein Wunder, wenn man bedenkt was für Anstrengungen in Japan in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, um den Pferderennsport dort zu fördern. Eine solche Initiative vermisst man in Deutschland, aber sie ist der Grund warum wir nun Starter wie Almond Eye, Suave Richard, Satono Diamond oder Cheval Grand bewundern können.

Favoriten haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Profit gezeigt und der Japan Cup ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu seinen frühen Jahren. 1995 konnte gar ein deutsches Pferd das international bekannte und begehrte Rennen gewinnen, die Zeiten eines Lando, der von Heinz Jentzsch trainiert wurde, sind allerdings lang vorbei und so sind es die Japaner und die Heimmanschaft die hier immer wieder dominieren.

Der neuste Trend der letzten Jahre ist, dass auch die Stuten immer öfter einen prominenten Platz einnehmen können, dieses Jahr ist mit Almond Eye eine sehr viel versprechende weibliche Vertreterin präsemnt und zu Recht auch als mögliche Favoritin gehandelt.. Dazu  haben die Japaner sich in den letzten Jahren meist alle ausbezahlten Plätze sichern können und der Blick abseits der Favoriten lohnt fast nicht.

 

Ein paar Datenanalysen:

 

Von den 37 bisherigen Japan-Cup-Gewinnern waren insgesamt 33 Pferde, die Erfahrung in den Top 2 eines G1-Rennens in Japan oder in Übersee machen konnten (mit Ausnahme von Half Iced 1982, Jupiter Island 1986 und Marvelous Crown 1994 sowie Screen Hero 2008).

Der Japan Cup ist ein weltbekanntes Rennen, das normalerweise von Rennpferden gewonnen wird, die bereits bei großen Rennen im In- oder Ausland um Spitzenplätze gekämpft haben. Ausländische und japanische Pferde gewannen jeweils 12 bzw. 5 der Japan-Cup-Rennen von 1981 (Startjahr) bis 1997, aber seit 1998 bis 2017 haben 18 japanische Läufer das Rennen gewonnen, während nur zwei aus dem Ausland den Titel holten. Mit anderen Worten, japanische Pferde waren in den letzten Jahren merklich erfolgreicher als die ausländischen Besucher – aber wir erinnern uns gerne an Lando

Ein guter Schritt den Sieger hier zu finden ist sich auf Läufer zu konzentrieren, die bei G1-Rennen in Tokio oder im Kyoto Racecourse erfolgreich waren
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (ohne Screen Hero-Sieger von 2008) Erfahrung in den Top 4 eines „G1-Rennens auf der Rennstrecke von Tokio oder Kyoto“.

Darüber hinaus haben Läufer, die in ein „G1-Rennen auf der Rennstrecke Tokio oder Kyoto“ gewinnen konnten,  eine hervorragende Quote von 39,6% Patzierungen unter den ersten Drei im Japan Cup. Also Augen auf für die Gruppe 1 Sieger. Wenn wir uns die Form der diesjährigen Läufer ansehen, sollten wir ihre Leistungen bei einem großen Rennen auf der Tokyo Racecourse oder der Kyoto Racecourse überprüfen – und da fallen uns Cheval Grand, Satono Diamond, Almond Eye und andere sofort ins Auge!
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (mit Ausnahme des Drittplatzierten von 2013, Tosen Jordan, 2013) Erfahrung in den Top 4 eines JRA G1 oder G2-Rennens, das ab April desselben Jahres ausgetragen wurde. Mit anderen Worten: Eine aktuell gute Form ist immens wichtig, und es sollte über den Sommer  Wir sollten von Läufern wenig erwarten, ohne die jüngsten Erfolge und diejenigen, die hauptsächlich an anderen Rennen als den JRA G1 und G2 Rennen teilgenommen haben

Läufer mit einem Alter von über 6 Jahren haben so ihre Probleme, denn alle 20 Top-2-Finalisten der letzten 10 Jahre waren Pferde unter fünf Jahren und Rennpferde die über  6 Jahre Alt sind erreichten nur  eine Top-3-Quote von 4,3%. Man kann also generell die Erwartungen an Pferde ab 6 Jahren senken. Satono Crown, Sounds Of Earth und auch der großartige Cheval Grand wird damit so seine Probleme haben.
Die letzten neun Gewinner des Japan Cups  waren in den Top 2 eines G1-Rennens auf der Tokyo Racecourse oder Kyoto Racecourse,  in den Top 3 eines G1- oder G2-Rennens welches seit des April desselben Jahres stattfand und waren Pferde im Alter von bis zu 5 Jahren. Dazu hatten sie 24 Karrierestarts oder weniger und waren japanische Pferde.

Jedes Rennpferd, welches alle in den obigen Statistiken aufgeführten Bedingungen erfüllt, kann daher als chancenreicher Favorit des Rennens betrachtet werden

Die neun letzten Gewinner hatten außerdem ein JRA Rennen unter den ersten Sechs beendet und waren dazu einer der Favoriten des Rennens. Wie schon gesagt ist die Leistung der letzten Rennen sehr wichtig

 

Zu den einzelnen Startern:

Almond Eye: Die Lord Kanaloa Tochter ist nicht zu unrecht eine der Favoritinnen für dieses Rennen.  Sie ist noch Jung und begann ihre Karriere im letzten Jahr im August auf dem Kurs in Niigata, wo sie einen zweiten Platz erreichte und damit ihrer Favoritinnenrolle nicht ganz gerecht werden konnte. Danach hat sie sich allerdings keine einzelne Blöße mehr gegeben und konnte alle ihre nachfolgenden Rennen gewinnen, angefangen bei einem Maidenrennen und dann im Januar 2018 auf Gruppe 3 Ebene im The Nikkan Sho Shinzan Kinen, was den ersten Sieg in einem Gruppenrennen für Almond Eye darstellte.

Drei Monate später startete sie dann das erste Mal in einem Gruppe 1 Rennen, dem The Oka Sho und nahm es mit Licky Lilac und anderen hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrem aktuellen Jahrgang auf. Dabei hatte sie dieses Mal nicht die Favoritinnenrolle inne, gewann das Rennen am Ende aber souverän und hatte damit über die Meile beweisen können, und das japanische Guineas gehörte ihr.

Lucky Lilac führte das Feld an, hatte aber keine Chancen das Tempo auf der Zielgeradengegen die schnell aufschließende Almond Eye durchzuhalten und Christophe-Patrice Lemaire freute sich über einen weiteren Gruppe 1  Sieg – was er kurz darauf im Gruppe 1 Japanese Oaks erneut konnte. Dort hatte sie in Syakachan eine dezidierte Front Runnerin und das scharfe Tempo war gesetzt, Lily Noble sammelte sie auf der Zielgerade dann ein und gab Gas, schaffte es aber nicht die stark auflaufende Almond Eye hinter sich zu halten, die sich relativ locker vom Feld absetzen konnte.

Dann setzte sie im The Shuka Sho noch einmal einen drauf und gewann die Triple Crown, und das obwohl die Gegebenheiten alles andere als günstig für sie war. Mikki Charm setzte das Tempo und konnte das Feld gut auseinanderziehen, was Almond Eye immer mehr Boden auf die Führende einbüßen lies, die sich weit vor dem großen Bereich des Feldes halten konntest. Almond Eye musste aus der Masse heraus zum Angriff ansetzen, hatte dann aber genug Power um die zig Längen Rückstand noch gut zu machen.

Christoph Lemaire, der ihr drei weitere japanische Gruppe 1 Siege zu verdanken hat, ist jedenfalls begeistert von ihr:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Cheval Grand: Der Heart’s Cry Sohn hatte Kitasan Black im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben, verlor danach aber im The Takarazuka Kinen ein wenig seine Form und kehrte nach einer längeren Pause über den Sommer im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zuürck. Dort hatte er allerdings nicht die Form um als Favorit über einen dritten Platz hinaus zu kommen, aber es war nicht das erste Mal, dass er etwas außer Form geriet.

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem soliden dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und beide überholten auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, das selbe Kunststück gelang Cheval Grand im The Arima Kinen allerdings nicht noch einmal. Dieses Mal hatte der weit ausschreitenden Kitasan Black klar die Nase vorn und konnte Cheval Grand auf einen dritten Platz verbannen, knapp hinter Queens Ring und knapp vor Suave Richard. Das Märchen für Kitasan Blacks letzten Start war damit perfekt, und weder Cheval Grand noch Suave Richard verloren mit der Niederlage an Form

 Was der Form von Cheval Grand aber einen Abbruch tat war der Start im Osaka Hai im April 2018. Dort lief es einfach nicht mehr rund für Cheval Grand, der sich das Tempo nicht selbst suchen konnte und auf dem schwierigen Boden aber auch nicht die Kraft hatte, um auf den letzten Metern noch auf die Führenden aufschließen zu können. Damit war das Rennen schon auf der Zielgeraden eigentlich gelaufen und Cheval Grand gab das Rennen unter Kosei Miura etwas früher auf. In der Frühjahrsausgabe des Tenno Sho war das aber schon eine ganz andere Angelegenheit und er konnte sich gegen Rainbow Line fast durchsetzen, der Konkurrent holte Cheval Grand aber noch ein, nachdem er sich bereits vom Feld hatte absetzen können

Dann kam die Sommerpause und der Start im The Kyoto Daishoten auf Gruppe 1 Ebene, wo er gegen Satono Diamond als Favorit antrat, aber nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam. Wieder konnte er den Vorsprung nicht halten bis zum Ziel, schien aber solide in Form zu sein als er aus der Sommerpause wieder kam.

Yasuo Tomomichi, Trainer von Cheval Grand, ist daher nicht unhappy mit seinem Starter
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 

Kiseki: Der Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst), wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, aber seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan ist deutlich besser und er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabeia uch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Yasuyuki Tsujino, Assistententrainer von Kiseki ist daher durchaus zuversichtlich:

„Er führte das Tenno Sho (Herbst) an und es war ein gutes Rennen. Ich glaube, er hat uns eine neue Seite von sich gezeigt. Wenn Sie es mit dem Frühling vergleichen, als er sich nicht richtig formte, können Sie sehen, dass er wieder auf den Beinen ist. Er war anscheinend nicht die schlechtere Abnutzung und er wurde nach diesem Rennen schnell gut gefüllt. Letzte Woche hat er während des Kurses an der Wohnung gearbeitet und wir haben ihn hart geschoben. Er hatte im Herbst zwei Starts und hat sich sowohl mental als auch physisch stabilisiert. Es sieht so aus, als würde er seinen Zustand beibehalten und in der Lage sein, das nächste Rennen in guter Form zu bestreiten. Es gibt keine Sorgen um die 2.400 Meter und wenn ein anderes Pferd führen will, denke ich, dass sich dieses zurückhalten kann. Er will sein eigenes Rennen bestreiten können. Ich freue mich darauf.“

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 kein

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Das bestätigte sich dann auch im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen mit einem sechsten Platz, aber nach einer kleinen Pause über den Sommer kam er überraschend stark im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zurück und gewann das Rennen überzeugend gegen Red Genova und Albert.

Yasutoshi Ikee, Trainer von Satono Diamond ist daher zu Recht zuversichtlich und lobt Jockey Yuga Kawada überschwänglich:
„Das Wichtigste an dem Start im Kyoto-Daishoten war, dass der Jockey wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er hat ihn auch regelmäßig bei der Arbeit geritten und die Hinterhand des Pferdes hat sich wirklich gestärkt. Sein Wettbewerbsgeist ist fast wieder da, wo er in den besten Zeiten war. Ich würde sagen, die Ergebnisse, die er erzielt hat, waren das Ergebnis dessen, was alles zusammen kam, die geistigen und körperlichen. Er sieht mager aus und ich möchte, dass seine Muskeln etwas voller werden. Sein Muskeltonus kam nach seinem letzten Rennen gut zur Geltung, aber er war auch besser in Form gegangen. Am 15. November ritt Joao Moreira (Jockey) und er arbeitete mit einem anderen Pferd zusammen. Ich gab Anweisungen, sich auf die letzte Runde zu konzentrieren, und der Jockey sagte, das Gleichgewicht des Pferdes sei ausgezeichnet. In der letzten Woche hatte er noch einiges zu tun, aber ich denke, er hat sich Stück für Stück verbessert. Er hat keine Probleme mehr mit dem Atmen, seine Lungen sind stärker und ich glaube nicht, dass die Tokyo 2.400 so ein Minus ist

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hat sich in diesem Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert.

Letztes Jahr platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Mirco Demuro, Jockey von Suave Richard:

„Der Tenno Sho (Herbst) war ein wirklich schlechtes Rennen für uns. Erst wurde er getroffen, als er aus dem Starttor kam. Er fiel in die letzte Kurve zurück, und auf der letzten Etappe beschleunigte er überhaupt nicht. Jetzt ist er in bester Verfassung und hat nichts Außergewöhnliches. Ich bin am Mittwoch Arbeit gefahren und er hat sich sehr gut bewegt. Von seinem vorherigen Start war kein Schaden zu erkennen.

„Der Tokyo 2.400 ist der gleiche Kurs wie die Copa Republica Argentina, nur 100 Meter kürzer, ansonsten aber wenig verändert. Er ist gut auf der linken Seite und ist in perfektem Zustand. Ich möchte, dass er ein bisschen mehr in seinem Spiel ist.

„Es ist immer schwierig vorherzusagen, wie sich der Japan Cup entwickeln wird. Die Auslosung ist sehr wichtig und ich möchte, dass er eine Torposition in der Mitte hat. Ich hoffe, er wird im Gate nicht aufgeregt und wir können es gut einplanen und eine gute Position einnehmen. Ich möchte ihn gerne weiterleiten.

„Ich habe noch nicht mit dem Trainer über den Start gesprochen. Er überlässt es immer mir. Das Personal, der Trainer und ich kennen dieses Pferd sehr gut. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

„Wie ich schon sagte, er hat kürzlich keinen Schaden erlitten. In der Morgenarbeit ist er immer in sehr guter Form. Aus diesem Grund war ich ziemlich überrascht, die schlechten Ergebnisse zu erzielen, die wir in seinem letzten Rennen erzielt hatten. Vielleicht fühlte er sich immer noch etwas müde von seinem Lauf im Yasuda Kinen im Frühjahr. Vielleicht hatte sich sein Zustand verschlechtert, weshalb er kaum Rennen gefahren ist. Das könnte das Problem sein.

„Es ist eine Klasse 1, also gibt es viele Pferde, die in der Aufstellung besorgt sein müssen. Mandelaugen sind wirklich stark. Sie ist ein Monster. Natürlich gibt es andere, um die ich mir Sorgen mache. Jeder möchte ein Rennen der 1. Klasse gewinnen und es gibt einige Gewinner der 1. Klasse wie Satono Diamond und Cheval Grand.

„Natürlich will ich gewinnen. Letztes Rennen lief er überhaupt nicht. Er war wirklich stark im Osaka Hai und wenn er so ist wie im Osaka Hai, hat er hier eine Chance. Wie ich letzte Woche sagte, hatte ich in diesem Jahr viele Sekunden und ich möchte endlich gewinnen können. Ich werde diese Woche wieder mein Bestes geben. „

Yasuo Tomomichi, Trainer: 
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

Satono Crown: Der Marju Sohn ist ein Phänomen über die heutige Distanz, so konnte er das Hong Kong Vase 2016 gewinnen und zuvor im Japanese Derby platzieren. Allerdings lief es letztes Jahr im Japan Cup alles andere als rund für ihn und seine Leistungen 2018 hängen ein wenig denen der letzten Jahre hinterher, dazu kommt noch, dass er langsam „in die Jahre“ kommt für den Japan Cup – und das trotz guter Ergebnisse in seiner bisherigen Karriere:

Im Tenno Sho lieferte er sich ein episches Duell mit Kitasan Black, der das beste Rennpferd in Japan in diesem Jahrzehnt war und auf dessen Nachkommen man in den nächsten Jahren gespannt sein dürfte.. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz dieses Duell vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Im Jahr 2016 gewann Satono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Paarung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst. Danach kamen allerdings deutliche Niederlagen im The Japan Cup und dem The Arima Kinen im Dezember. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Das The Takarazuka Kinen im Juni war dabei aber in den letzten Monaten  des Frühjahres sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er für dieses Rennen überraschend in Form, konnte aber den Trick 2018 nicht wiederholen und musste sich mit einem zwölften Platz zufrieden geben.

Ein wenig Pause seitdem hat ihm sicher gut getan, wie auch sein Trainerteam findet:

Kazutomo Mori, assistant trainer

„Im Takarazuka Kinen hatte er eine gute Position im Mittelfeld und war gut gelaufen, aber an dem Punkt, an dem er seinen Zug machen musste, waren seine Antworten schlecht und er hatte nichts zu geben. Die Rückkehr aus Dubai war zweifellos ein Faktor, aber wir können nicht genau sagen, was schief gelaufen ist. Er kam am 4. Oktober zurück ins Trainingszentrum und wir bereiteten ihn mit Blick auf den Tenno Sho (Herbst) vor. Aber er kam nicht so, wie wir gehofft hatten, er verbesserte sich zu langsam und wir wechselten unsere Sichtweise hier. Er ist endlich dorthin zurückgekehrt, wo er vor einem Rennen war. Da es jetzt kälter geworden ist, haben wir ihn letzte Woche hart gearbeitet. Er ist ein schwieriges Pferd und neigt dazu, bessere Ergebnisse zu erzielen, die direkt von einer Pause kommen, also habe ich meine Hoffnungen darauf gesetzt. „

 

Eine Stimme zu Mikki Swallow von Trainer Takanori Kikuzawa:
“For the Osaka Hai this spring, he had been in good condition while at Miho, but the trip to Hanshin and the heat afterwards while stabled there took their toll. He was oddly quiet. But he did manage a fifth-place finish and did make an honest effort. Once over that, he was ready for the Sapporo Kinen but was under pressure coming out of the backstretch all the way into the top of the stretch and then didn’t get a clear run home. He took a while recovering from that last race. Last week (jockey) Norihiro Yokoyama rode him in the morning with him working in tandem. As of last week, he wasn’t in really great shape, but he has improved. It’ll be his first time racing to the left and from the looks of his morning training, I’d say there shouldn’t be a problem. I think his best is still to come but he has talent and I’m looking forward to seeing just how well he can do at this point.

 

Suave Richard hat leider etwas seiner Form verloren in den letzten Rennen und Almond Eye scheint mit dem Gewichtsvorteil, welchen sie heute trägt, nur schwer zu schlagen zu sein.

Pick: Almond Eye

 


Hanshin – 24.06.2018 – The Takarazuka Kinen – Pick: Werther

Pferderennen International

08:40 The Takarazuka Kinen – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook
Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.200 m  |  Untergrund: Gut

Das letzte Gruppe 1 Rennen in Japan in der ersten Jahreshälfte ist das 58te Takarazuka Kinen auf dem Hanshin Racecourse in der Nähe von Osaka. Es wird über 2200 gelaufen und ist wie die meisten Gruppenrennen in Japan reichlich dotiert. Das Feld ist wiederum ungewohnt klein, was aber vor allen an den hochklassige Favoriten liegt, die dem Rest des Feldes eine schwere Aufgabe stellen. Auch die vollen 18 Starter würden das Rennen vermutlich nicht spannender machen. Beim Aufbau des Feldes hatten die Fans auch wieder ein Wörtchen mitzureden, was eine schöne Tradition ist, die ich persönlich auch gerne in anderen Ländern sehen würde.

Gute Indikatoren für dieses Rennen sind Siege in japanischen Gruppe 1 und Gruppe 2 Rennen, und jüngere Pferde haben bessere Chancen als die älteren, was aber auch klar ist, wenn man bedenkt, dass die besten Pferde früh aus den aktiven Rennen herausgenommen werden um in der Zucht zu arbeiten.

Man sollte meinen, dass das Tenno Sho Ende April ein guter Indikator für dieses Rennen ist, jedoch haben die ersten drei dieses Rennens statistisch in den letzten Jahren erschreckend schlecht im Takarazuka Kinen abgeschnitten

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Hanshin – Japan – 01.04.2018 – The Osaka Hai – Pick: Satono Diamond

Pferderennen International

08:40 The Osaka Hai – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.000 m | Untergrund:

Letzes Jahr fand das Gruppe 1 Osaka Hai zum ersten Mal statt und wir freuen uns auch in diesem Jahr darauf. das 24te Gruppe 1 JRA Rennen im Jahr begrüßen und können uns über ein weiteres Highlight im Kalender freuen. Es ist nun nicht so, als ob das Osaka Hai nicht schon 60 mal abgehalten worden wäre, aber der Gruppe 1 Status war letztes Jahr neu dazugekommen und bisher hatte das Rennen vor allem als Trainingsrennen für das Tenno Sho (Frühling) gedient. Mit Siegern wie dem Tokai Teio, Mejiro McQueen, Air Groove oder Orfevre hat das Osaka Hai einige der Stars der letzten Jahrzehnte zu Gast gehabt und auch dieses Jahr sind einige wohlbekannte Namen dabei und mit dem neu erworbenen Gruppe  1 Status ist das Osaka Hai selbst nun ein wichtiges Ziel für die Starter in Japan.

Das Rennen wird über 2000m auf dem Hanshin Kurs gelaufen und stellt ab 2017 nach dem February Stakes und dem Takamatsunomiya Kinen nunmehr das dritte Gruppe 1 Rennen des Jahres dar. Der Sieger des Rennens bekommt eine Freikarte für das QIPCO Irish Champion Stakes, und alle sechzehn Starter werden sich redlich bemühen, hier den Sieg zu erringen.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Chantilly – 01.10.2017 – Prix de l’Arc de Triomphe – Pick: Order of St George / Satono Diamond EW

Pferderennen in Frankreich

16:05 Prix de l’Arc de Triomphe – Gruppe 1

Folgt uns auf Twitter oder werdet Fan auf Facebook

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.400 m  |  Untergrund: weich

Das Highlight des heutigen Tages bzw. der ganzen Woche und Europas wichtigstes Flachrennen steht nun endlich an – der Prix de l’Arc de Triomphe, oder kurz der „Arc“ ist mit fünf Millionen Euro Preisgeld nicht nur Europas teuerstes Pferderennen und muss sich international nur dem Dubai World Cup geschlagen geben. Viele der besten Rennpferde der Welt haben in diesem Rennen teilgenommen und jedes Jahr fiebern Millionen Fans diesem rennen entgegen und jedes Jahr entfaltet sich schon vor dem Rennen eine gewisse Dramatik, wenn die Vorbereitung vermeintliche Favoriten nicht läuft, Verletzungen vielversprechende Talente aus diesem Rennen wirft oder eigentlich gesetzte Jockeys einen Rückzieher machen müssen. Dieses Jahr ist es die Nachnominierung von Europas bester dreijähriger Stute Enable, die für Aufsehen und ein ziemliches Durcheinander bei den Quoten gesorgt hat. Das dürfte Auden O’Brien mit seinem gigantischen Aufgebot hier gar nicht schmecken und die Kritiker sind sich schon einig – Enable wird den Arc mit ziemlicher Sicherheit für sich entscheiden.

John Godsen sichert sich für seine Enable wieder die Dienste von Frankie Dettori, und das Duo hat dieses Jahr definitiv von sich reden gemacht.
Nach einem Debütsieg im letzten Jahr in Newcastle und einem zweiten Platz danach in Newbury ging es für Enable in die Winterpause und man kann sich nicht ganz vorstellen, dass das Debüt im Mai genauso geplant gewesen war, wie es sich im Endeffekt abgespielt hat., obwohl es für eine so talentierte Stute ungewöhnlich ist, die Guineas Rennen zu verpassen. Enable startete stattdessen im Cheshire Oaks in Chester und verpasste damit alle Classics der Saison bis dato, was wie gesagt für ein so talentiertes Pferde sehr ungewöhnlich ist und einige Fragen bezüglich ihrer Vorbereitung offen ließ.
Erst im Gruppe 1 Epsom Oaks traf sie auf Konkurrenten wie Rhododendron oder Sobetsu, die ihren ersten wirklichen Test darstellten. Sie hatte im Vorfeld eine Menge Lob bekommen und startete als eine der Favoritinnen für das Rennen, und diesen Vorschusslorbeeren wurde sie auch im vollen Umfang gerecht. Gegen die beiden hoch gehandelten Konkurrentinnen trat sie also mit dem Hype im Rücken an und sie konnte das Feld mit einem dominanten Lauf und über fünf Längen Vorsprung auf die Bretter schickte.
Auf weichem Untergrund hatte Frankie sie während dem Rennen auf der dritten Position geparkt und sie hatte relativ viel Ruhe während des Rennens, ohne Druck von anderen Pferden neben sich. Pocketfullofdreams setzte ein ziemlich hartes Tempo und Rhododenron und Enable kamen beide auf der Zielgeraden an die erschöpfte Front Runnerin heran und lieferten sich ein hartes Duell bis ca. 100 Meter vor dem Ziel, wo Enable die Führung übernahm und die Favoritin Rhododendron sicher hinter sich lassen konnte.
Mit ihrem nächsten Start im Gruppe 1 Irish Oaks ließen sich die wirklichen guten Konkurrentinnen wie Rhododendron nicht blicken und Enable startete zu Recht als haushohe Favoritin. Dieses Mal besetzte sie einen zweiten Platz während des Rennens und hatte wieder keinen Druck, ließ man der führenden Bengala doch ein paar Längen Vorsprung und Bean Fasa lief einen Meter hinter ihr. Enable gab dann beim Einlaufen in die Zielgerade Gas und setzte sich vom Feld ab. Rain Goddess gab ihr kurzzeitig noch etwas zu tun, aber Enable war viel zu gut um irgendwelche Probleme mit dem Feld zu haben, welches aber auch nicht so stark besetzt war.
Enable machte in ihrem nächsten Rennen einen gehörigen Schritt nach oben, was die Klasse des Rennens anbelangt, lief sie doch im Gruppe 1 King Goerge VI & Queen Elisabeth Stakes gegen die männliche Konkurrenz und noch dazu gegen Konkurrenten, die deutlich älter waren als sie. Trotzdem dominierte sie die mehrfachen Gruppe 1 Sieger wie Ulysses, Higland Reel und Idaho mit Leichtigkeit und hatte am Ende der Zielgerade 4.5 Längen Vorsprung herausgeholt.

Danach ging es für sie nach York zum Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks über 2385m und sie setzte sie selber bequemdas Tempo vor der Verfolgerin Queen’s Trust, während Coronet Probleme hatte sich an die dritte Position zu gewöhnen. Enable zog dann auf der Zielgeraden wie gewohnt das Tempo an und lies den anderen Stuten keine Chance mehr an sie heranzukommen. Der Arc ist allerdings eine ganz andere Angelegenheit, nicht nur geht es wieder gegen die Männer, sondern auch über weichen Boden und eine wesentlich härtere Konkurrenz, als sie bisher jemals gegen sich hatte. Sie bekommt wie die andere dreijährige Stute ein wenig Gewicht erlassen und hat mit Stall 2 einen guten Draw erwischt. Sie ist das diesjährige Phänomen unter den Dreijährigen, aber ob sie eine Quote von 2 im Arc rechtfertigen kann, wird jeder für sich entscheiden müssen. Sie schlug über diese Distanz allerdings schon Ulysses, der über 2000m Churchill im Juddmonte International  auf die Bretter schickte und hier entweder als Pacemaker oder direkt hinter diesen auftreten wird. 2400m waren sowohl im Juddmonte International  als auch im Breeders Cup Turf außer Reichweite für Ulysses und hier sind zu viele ausgemachte Ausdauerläfuer im Feld, um ihn mit Vertrauen zu empfehlen.

Aiden O’Brien fährt dieses Jahr schwere Geschütze auf und schicht Winter, Order Of St George, Capri, Seventh Heaven und Idaho nach Frankreich, um sich seinen Anteil an den 5.000.000 Euro zu sichern. Dabei hat er dieses Jahr schon einige große Rennen gewinnen können und in anderen nur knapp verpasst.

Fast hätte Order Of St George es geschafft, sich ein zweites Mal in Folge im Ascot Gold Cup durchzusetzen, allerdings hielt der Front Runner Big Orange beneidenswert dagegen und die beiden lieferten sich über die letzten fünfzig Meter ein hartes Duell. Big Orange erwischte das Feld mit seinem Tempowechsel unvorbereitet und konnte sich einige Längen Vorsprung sichern, während Order Of St George noch nach einer Lücke suchte und dann, als er im freien war, von hinten angeflogen kam. Big Orange hatte allerdings noch ein wenig Kraft übrig und konnte sich am Ende mit einem Nacken gegen ihn durchsetzen, was den zweiten Sieg in Folge in diesem Rennen für den hoch gehandelten und als Favoriten gestarteten Order of St George verhinderte. Die Niederlage war die zweite in der Saison 2017 und der Gold Cup das erste wirklich nennenswerte Rennen, in dem Order Of St George 2017 gestartet war, was seine Unterstützer etwas kalt erwischt haben sollte.

Der Galileo Sohn ist ohne Frage ein sehr hochklassiger Hengst, wie er schon in seiner Zeit als 2yo und 3yo bewiesen hatte. und ein Gruppe 1 Sieg in der Saison ist eigentlich reine Formsache für ihn. 2014 begann seine Karriere noch ein wenig langsam, er schaffte aber immerhin eine Platzierung auf Listed Niveau, bevor es in die ausgedehnte Winterpause ging. Deutlich über den Winter 2014/15 gereift, gelang ihm beim Saisondebüt bereits eine Platzierung auf Gruppe 3 Niveau im Curragh Cup, bevor er ein Handicap und das Gruppe 3 St Leger Trial Stakes, ebenfalls in Curragh, nach Belieben dominierte.

Ziel des Ganzen war natürlich das Irish St. Leger 2015, welches er als Favorit auch mit unglaublichen 11 Längen Vorsprung gewann. Etwas schade war, dass er die Saison 2015 nach diesem Rennen beendete und erst 9 Monate später im McGrath Memorial Stakes wieder auf die Rennstrecke zurück kehrte. Auch da konnte er die Konkurrenz dominieren und nahm danach direkt Kurs auf den Ascot Gold Cup, den er ja wie beschrieben bequem gewinnen konnte. Danach ging es auf den selben Weg wie im letzten Jahr über das St Leger Trial Stakes in Curragh. Der Sieg war deutlich enger als erwartet und im Irish St. Leger 2016 kam er überraschend nur auf einen zweiten Platz hinter Wicklow Brave, und das bei einer Quote von nur 1.14! Eigentlich hätte er das kleine Feld dominieren müssen und der Hype um ihn nahm fast schlagartig ab. Dass er einen Monate später beim Prix de l’Arc de Triomphe in deutlich besserer Verfassung war und einen knappen dritten Platz belegen konnte, gab ihm ein wenig Aufwind, vor allem da er auch den hoch gehandelten Postponed, Makahiki und New Bay alle hinter sich gelassen hatte.

Dementsprechend ging es als haushoher Favorit in den Champions Long Distance Cup, wo er aber erneut überraschend unterlag und 1,5 Längen auf den Sieger Sheikhzayedroad verlor, und sich zudem auch noch hinter Quest For More und simple Verse einordnen musste. Das ganze war auf gutem Untergrund, wie auch sein Saisondebüt im Jahr 2017 im Gruppe 3 Vintage Crop Stakes, wo erneut als haushoher Favorit mit 1,5 Längen Rückstand auf Torcedor unterlag.

Offensichtlich auf der Suche nach einem sicheren Sieg startete er danach auf Listed Ebene in einem Rennen in Leopardstown, welches er mit 2 Längen souverän vor Twilight Payment gewinnen konnte. Dass dieser Konkurrent als beste Form nur zwei Gruppe 3 Platzierungen hinter Order Of St. George vorweisen kann, sprach nicht gerade für das Niveau des letzten Rennens und die Leistungen im Gold Cup 2017 blieben dann auch marginal hinter denen aus dem Vorjahr zurück.

Seine Leistungen im Jahr 2016 im St Ledger Trial waren bereits beeindruckend und im Jahr 2017 lies er wieder einen lockeren, ungefährdeten Sieg folgen. Er hielt sich im Mittelfeld des kleinen Feldes auf und übernahm erst auf der Zielgeraden die Führung, musste aber kaum hart geritten werden um in Gang zu kommen und sich mehrere Längen vom Rest des Feldes abzusetzen. Der Sieg 2015 im Irish St Leger war phänomenal, und 2017 sollte eine ähnliche Leistung folgen. Ryan Moore positionierte ihn im Mittelfeld auf dem fünften Platz und lies ihn an der Außenseite in der letzten Kurve die Front Runner einsammel und schickte ihn in vollen Gang, als noch 1.5 Furlong zu laufen waren. Order Of St George setzte sich sofort mehrere Längen ab und gewann das Rennen am Ende mit neun Längen Vorsprung. Letztes Jahr war er Dritter in diesem Rennen auf für Frankreich ungewohnt schnellem Untergrund und die Bedingungen liegen ihm. Heute verlässt ihn Ryan Moore allerdings zu Gunsten der zweiten dreijährigen Stute im Feld, Winter.

Winter startetet ihre Karriere für den Trainer David Wachmann in Irland, für den sie ihre ersten drei Rennen absolvierte. Diese drei Rennen waren ausschließlich Maidenrennen und von keiner immensen Qualität, allerdings wechselte sie danach zu Aiden O’Brien und damit zu einem der erfolgreichsten irischen Trainer überhaupt. Dieser trainierte sie über den Winter 2016 und lies sie im Gruppe 3  Ballylinch Stud 1,000 Guineas Trial Stakes im April 2017 auflaufen, wo sie bei ihrem Saisondebüt nach acht Monaten Pause Hydragena unterlag. Die Konkurrentin hatte nur einen Kopf Vorsprung, Winter schaffte es aber einfach nicht, diese minimale Marge aufzuholen und vielleicht war die lange Pause, die ihr noch zu deutlich in den Knochen saß. Beim Guineas 1000 in Newmarket jedenfalls kam sie nur einen Monat später dann ideal in Fahrt und hatte noch das Glück, dass sich die Lücke für Rhododendron schloss und die Konkurrentin daher viel zu spät in Gang kam, was Winter endgültig den Sieg mit gut 2 Längen Vorsprung sicherte.

Ihr Jockey Wayne Lordan platzierte sie außen im Feld mit etwas Deckung und konnte sie rechtzeitig an die Front bringen, während Rhodedendron mitten im Feld lief und nicht aus der Deckung kam, bis es zu spät war. Trotzdem machte die Konkurrentin einiges an Plätzen noch gut und hätte vermutlich gewonnen, wenn die eine ähnliche Lücke wie Winter bekommen hätte, aber beide waren deutlich besser als der Rest des antretenden Feldes.

Auch Hydragena lief im Guineas 1000, belegte aber nur einen abgeschlagenen zehnten Platz, ist aber deutlich besser, als sie dort gezeigt hatte und kam dementsprechend im Irish 1000 Guineas auch auf einen besseren, dritten Platz.  Roly Poly lief in diesem Rennen auf einen soliden zweiten Platz knapp vor Hydragena, beide hatten aber deutlich Rückstand auf die Siegerin Winter, die damit zwei sehr hochklassige Stuten in ihrem Alter souverän geschlagen hatte. Roly Poly wurde später in der Saison noch zur Gruppe 1 Siegerin, während Hydragena immer wieder auf Winter traf, dieser aber kontsant unterlag.

Im Irish Guineas hielt Winter sich im Mittelfeld auf, bevor sie sauber auf der Zielgeraden sich an die Führenden heranarbeite und mit einem Tempowechsel dann deklassierte. Fast fünf Längen betrug der Rückstand des Feldes auf Winter, die nicht einmal mit allen Mitteln angetrieben wurde.

Dementsprechend startete sie beim Gruppe 1 Coronation Stakes als klare Favoritin, musste sich aber ein wenig mühen, um Roly Poly zu überholen, die ein großartiges Rennen lief. Damit hatte Winter ein weiteres Rennen über die Meile gewonnen und ihre Fähigkeit sowohl auf weichem als auch auf schnellem Untergrund zur genüge bewiesen und alle dreiährigen Stuten auf der Insel, die Rang und Namen haben, in ihre Schranken gewiesen. Aber auch die ältere Konkurrenz im Gruppe 1 Qatar Nassau Stakes hielt für Winter keine Schrecken bereit und sie gewann gegen Sobetsu, Bond Me, So Mi Dar und Hydrangena erneut souverän, so dass ihr der Sieg im Matron Stakes erneut zugetraut werden musste und sie startete dementsprechend auch als Favoritin, musste sich aber Hydragena unterordnen. Wayne Lordan schlug damit seine alte Partnerin mit seiner neuen und Ryan Moore wird sich schon auf der Rückgeraden Sorgen gemacht haben, denn so richtig sauber lief Winter zu diesem Zeitpunkt nicht, besserte sich aber mit zunehmender Distanz und auf der Zielgeraden übernahm sie die Führung von Roly Poly und sah kurz wie die sichere Siegerin aus, wurde dann aber von der stark auflaufenden Hydragena eingesammelt. Ryan Moore und Aiden O’Brien müssen sich eine Menge von Winter bei ihrem ersten Versuch über mehr als 2000m versprechen, wenn Moore dafür Order Of St George links liegen lässt, aber gegen Enable sieht Winter trotzdem wie die zweite Wahl aus.

Der Galileo Sohn Capri gewann letztes Jahr zunächst das Coolmore Canford Cliffs Stakes um dann das Gruppe 2 Juddmonte Beresford Stakes vor Jucantan zu gewinnen. Best Solution nahm ihm im Creterium De Saint-Cloud eine halbe Länge ab und so kam Capri als eigentlich Favorit nur als Dritter ins Ziel. Er hatte auf dem Untergrund nicht ganz den Speed um mit den beiden Siegern mitzugehen, trotzdem waren die Leistungen im Jahr 2016 sehr gut und mit dem Gruppe 2 Sieg hatte er einen ordentlichen Standard erreicht und der Trainer konnte mit der ersten Saison zufrieden sein.

Sein Start in die neue Saison war allerdings schlechter als erwartet und auch die knappe Niederlage im Gruppe 3 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes gegen Yucatan und Douglas McArthur war keine überragende Leistung. In dem Rennen fehlte ihm erneut die Geschwindigkeit, um auf den letzten Metern mit dem Sieger mitzugehen und es mag die Pause gewesen sein, die ihm auch noch beim zweiten Start in der Saison in den Knochen gesteckt hat, oder die Distanz  die nicht ganz gepasst hat, jedenfalls scheiterte er knapp mit unter einer halben Länge an seinem Stallgefährten. Gegen Wings Of Eagles hatte er im Derby eine Chance und musste sich mit einem immer noch respektablen sechsten Platz zufrieden geben, während er im weniger umfassend besetzten irischen Derby den Favoriten Wings Of Eagles und Cracksman knapp den Tag verderben konnte. The Anvil übernahm die Führung im Feld und setzte sich um einige Längen von den Verfolgern ab, die das gesetzte Tempo nicht ganz mitgehen wollten, Capri positionierte sich aber gut auf dem zweiten Platz hinter dem Pacemaker, der wie zu erwarten auf der Zielgeraden in sich zusammenfiel und den Weg für die Verfolger frei machte. Wings Of Eagles und Cracksman nahmen Maß, aber Capri gab in der Mitte der Bahn ebenfalls Gas und setzte sich souverän an die Spitze, bevor die Verfolger in Gang kamen und noch mal an ihn herankamen. Er kämpfte verbissen um die Führung und konnte sich am Ende knapp mit einem Nacken behaupten

Wenn er ideal platziert wird, hat er gute Chancen auf eine Platzierung, muss aber aufpassen dass er auf der Zielgeraden nicht in ein Duell um Geschwindigkeit gezogen wird und darf hinter den Front Runnern nicht zu weit zurückfällt. Ein langsam anziehender, aber ausgedehnter Sprint zum Ziel wie im Irish Derby liegt ihm am meisten und wie man so ein  muss das Rennen taktisch vorbereitet hat O’Brien im letzten Rennen gezeigt.  Die Verbindungen von Capri schafften es mit dieser Blaupause, das St Leger taktisch ideal für Capri vorzubereiten und er gewann das Rennen knapp gegen Crystal Ocean und Stradivarius, allerdings war das St Leger 2017 auch eine der schwächeren Ausgaben und der Arc sollte außer Reichweite für Capri liegen.

Das Idaho für Aiden O’Brien hier nicht als Mit-Favorit startet, ist nach seinem letzten Leistungen mehr als verständlich und er sollte als einer der möglichen Pacemaker nur als Support für seine Stallgefährten auflaufen.

Der Galileohengst feierte ohnehin schon im Jahr 2015 sein Debüt für den Erfolgstrainer und versuchte sich bereits bei seinem zweiten Start im Gruppe 1 Criterium de Saint-Cloud, wo er auf einem respektablen fünften Rang ins Ziel einlief. Es folgten in der Saison 2016 zwei eher unspektakuläre Platzierungen auf Gruppe 3 Ebene, bevor er im Investec Derby startete und überraschend auf einem dritten Rang hinter Harzand ins Ziel einlief. Er bestätigte die exzellente Leistung mit einem zweiten Platz hinter Harzand im Dubai Duty Free Irish Derby, bevor er gegen etwas schwächere Konkurrenten sein erstes Gruppe 2 Rennen im Betway Great Voltigeur Stakes hatte gewinnen können. Er startete im Gruppe 1 Ladbrokes St Leger Stakes als klarer Favorit, stolperte aber 3 Furlong vor dem Ziel als er die Bahn nach außen wechselte und warf seinen Reiter Seamie Heffernan ab.

Knapp einen Monat später machte er sich auf nach Kanada zum Gruppe 1 Pattison Canadian International Stakes, wo er erneut als Favorit startete, aber schon beim Start einige Längen verschenkte und nie in das Rennen fand. Über den Winter ging es zurück nach Irland in das heimische Trainingslager, nur im Coronation Cup  erneut auf Gruppe 1 Ebene sein Saisondebüt zu feiern. In diesem Rennen belegte er einen sechsten Platz, was für das erste Rennen seit acht Monaten eine gute Leistung war und er lies gleich danach seinen zweiten Gruppe 2 Sieg folgen. Er sollte zumindest in der Lage sein, seinen Stallgefährten Deckung für das Rennen zu geben.

Dschingis Secret von Markus Klug ist aber derzeit derart gut in Form, dass er als das beste aktive deutsche Rennpferd gehandelt wird und ein Sieg im Arc würde ihn und seinen Trainer unsterblich machen.

Dschingis Secret gewann drei seiner letzten vier Rennen und hob damit seine Form aus dem Jahr 2016 deutlich an, hatte aber auch zuvor schon mit einer Platzierung im 147. Deutsches Derby auf sich aufmerksam machen können.

Er startete seine Karriere im Jahr 2015 noch ohne großes Aufheben, gewann aber dann gleich sein Saisondebüt im Jahr 2016 und belegte einen dritten Platz beim Derby Trial in Hannover bevor er im Gruppe 2 Union-Rennen einen weiteren Platz erreichte.

Der knappe dritte Platz beim 147. Deutsches Derby vor Wai Key Star war eine persönliche Bestleistung und absolut nicht zu verachten, so dass der abgeschlagene neunte Platz danach im Grossen Preis von Baden hinter Iquitos schon eine herbe Schlappe war. Er wechselte nach Mailand, wo er das Gruppe 3 St. Leger Italiano gewinnen konnte und damit sein Jahr erfolgreich abschloss und einige gute Preisgelder über die Saison eingesammelt hatte

Es folgte die wohlverdiente, lange Winterpause und das Saisondebüt im Mai, wo er im 82. Gerling-Preis in Köln die Konkurrenz deklassierte. Das beinhaltete die hoch gehandelten Konkurrenten Sirius und Kasalla, die er mit sechs Längen nach Belieben hinter sich lassen konnte, was ihn beim Gruppe 2 Preis der Badischen Wirtschaft zu Recht zum Favoriten beförderte. Wieder einmal war es allerdings Guignol, der das Rennen stehlen konnte und sich vor Iquitos über die Ziellinie retten konnte.

Dschingis Secret lies seine Unterstützer aber im Gruppe 2 Grossen Hansa-Preis knapp sechs Wochen später aufatmen, wo er erneut einen ungefährdeten Sieg vor Iquitos und Guignol feiern konnte. Auch der Start gegen Hawkbill, Colomano und Racing History im Grossen Preis von Berlin im August sollte die Siegesserie von Dschingis Secret nicht beenden und bis auf Hawkbill hatte keiner der Verfolger auf der Zielgeraden eine Chance, so dass schon über die Teilnahme in diesem Rennen spekuliert und diskutiert wurde. Er bekam einen Start im Qatar Prix Foy  auf diesem Kurs in September serviert, um sich an Track und Boden zu gewöhnen und gewann gegen Cloth Of Stars und Talimanic souverän, was gegen den Starter von Andre Fabre ein wenig überraschend war.

Hier hat er etwas härtere Konkurrenz vor der Brust, er kommt aber mit weichem und gutem Boden super zurecht und hat in zwei seiner letzten drei Rennen die Konkurrenz dominieren können, ein Sieg in Europas wichtigsten Flachrennen erscheint aber trotzdem als sehr schwere Aufgabe. Aber auch der andere deutsche Starter wird hier alle Hände voll zu tun haben.

Hans Jürgen Gröschel stellte mit dem Adlerflug Sohn Iquitos den diesjährigen Favoriten des Großen Preis von Baden, sein Schützling kam mit dem harten Tempo von Guignol aber nicht zurecht und wird hier vermutlich noch härteres Tempo serviert bekommen. Der talentierte Hengst hat sich bereits bei seinem nächsten Rennen nach seinem Debüt in bester Verfassung gezeigt und sein Maidenrennen sowie zwei Handicaps hintereinander, bevor er sein erstes Gruppenrennen in Form des Sparkassen Preis in Krefeld anging. Dort belegte er einen guten zweiten Platz hinter Place Prince, der zu diesem Zeitpunkt gut 14 Punkte höher geratet war als Iquitos. Das Rennen sollte auch sein Saisonabschluss werden und es dauerte bis zum Preis von Dahlwitz im April 2016, bis wir ihn wiedersehen konnten. Damals belegte er einen guten vierten Platz hinter Articus, Devastar und Guignol und steigerte sich zu einem zweiten Platz im Grosser Hansa-Preis  beim darauffolgenden Start. Im Gruppe  1 Grossen Dallmayr-Preis in München im Jahr 2016 kam er nur eine Länge hinter dem Sieger ins Ziel und er schien sich mit jedem Start weiter zu steigern, so dass man ihm für den Großen Preis von Baden durchaus Chancen ausgerechnet hat, dass er die versammelte Konkurrenz aber um fast drei Längen schlagen konnte und so souverän gewann, war schon eine kleine Überraschung. Vielleicht lag es am aufgeweichten Boden, der einigen Konkurrenten damals zu schaffen gemacht hatte, denn im Preis von Europa noch im selben Monat kam Iquitos auf besserem Boden nicht richtig in Gang und das hohe Tempo, welches durch Kasalla gesetzt wurde macht ihm zunehmend Probleme. Iquitos hatte sich hinten an das Feld gesetzt und hatte sicher vor, es auf der Zielgeraden von hinten aufzurollen, musste aber weit außen in die letzte Kurve gehen und kam mit dem Tempowechsel nicht zurück, so dass er im Endeffekt niemals richtig gefährlich werden konnte.

Auch beim großen Preis von München im November ordenete sich Iquitos hinten im Feld ein und lies Guignol das Tempo setzen, dieser vergrößerte aber den Abstand auf die Verfolger auf der Rückgeraden immer weiter und setzte sich ein wenig vom Feld ab. Die Verfolger hofften wohl, das Guignol das gesetzte Tempo nicht durchhalten würde und sie ihn auf der Zielgeraden dann überholen könnten, allerdings gab Guignol dort alles und lies die englischen Besucher Racing History und Hawkbill leer ausgehen. Iquitos kam auf der Zielgeraden auf dem weichen Boden wieder näher heran, war aber niemals in Schlagdistanz zu dem Sieger und enttäuschte nun zum zweiten Mal in Folge. Das Intermezzo beim Japan Cup zusammen mit Nightflower kam ein wenig überraschend und Iquitos musste sich mit einer Außenseiterrolle zufrieden geben, die nur noch vom 239/1 Außenseiter Hit The Target übertroffen wurde. Dafür war der erreichte siebte Platz aber doch recht ordentlich. Es folgte die wohl verdiente Winterpause und der Weg zum Favoriten für den großen Preis von Baden, denn in der neuen Saison konnte Iquitos seine Form von Beginn an halten. Beim Saisondebüt im Gruppe 2 Preis der Badischen Wirtschaft verlor er nur knapp gegen Guignol und belegte einen guten zweiten Platz, während sich im Grossen Hansa-Preis in Hamburg Dschingis Secret fast 4 Längen von ihm absetzen konnte. Auch dort belegte Iquitos den zweiten Platz, Guignol kam auf dem schweren Boden aber nur auf dem abgeschlagenen vierten Platz ins Ziel und das Rennen konnte sich für Iquitos durchaus sehen lassen.

Die Form steigerte er beim  Großen Dallmayr-Preis noch einmal deutlich und Iquitos sollte seinen größten Erfolg seit dem Großen Preis von Baden Baden feiern. Über die 2000m ordnete sich Iquitos erneut hinten im Feld ein, beim einbiegen in die Zielgerade fächerten die Konkurrenten allerdings ein wenig aus und gaben den Lauf auf der Innenbahn frei, den Iquitos nutzte um sich an Best Solution, der mitten auf der Bahn lief, vorbeizuschieben. Iquitos zeigte eine gute Beschleunigung und hatte eine Traumhafte Passage an der Innenbahn, das gesetzte Tempo war aber nicht so hart wie bei manchen vorangegangen Rennen und das Feld bis zum Einbiegen in die Zielgerade gut gepackt. Härteres Tempo sorgte dafür, dass er im Großen Preis von Baden nicht mehr an Guignol herankam und mit so vielen Pacemakern und besseren Schlusssprinter im Feld ist ein Sieg von ihm kaum denkbar.

Brametot startet für den sympathischen Jean-Claude Rouget, der dieses Rennen letztes Jahr mit Almanzor hatte gewinnen können. Bereits 2009 gewann er mit Le Havre und der Sieg von Brametot im Guineas gibt ihm alle Chancen, hier das erste Doppel eines Trainers seit 1985 zu feiern. Cristian Demuro übernimmt wie gewohnt die Zügel und kann auf seinen ersten Sieg in diesem Rennen hoffen, hat sich Brametot doch erst eine Niederlage in seinen sechsRennen geleistet. Beim Critérium du Fonds Européen im August 2016 unterlag er High Alpha deutlich mit drei Längen, nachdem er eigentlich als haushoher Favorit in das Rennen gestartet war.

Er entschädigte seine Unterstützer danach aber mit einem Sieg im Grand Criterium de Bordeaux und schloss das Jahr damit mit einem Sieg über 1m auf gut bis weichem Untergrund ab, was ungefähr auch die Konditionen bei seinem Saisondebüt im Prix de Fontainebleau  in Chantilly im April waren.

Dort konnte er einen bequemen Sieg in einem der wichtigsten Vorbereitungsrennen für den Poule d’Essai des Poulains verbuchen und Spotifiy auf einen dritten Rang verbannen, was er mit dem Sieg im französischen Guineas auch gleich bestätigen konnte. Er zog mit Le Brivido dem Feld davon und kämpfte bis zur Ziellinie, um Le Brivido zu überholen, der dem Feld als Frontrunner davongezogen war.

Danach folgte der Start im Gruppe 1 Prix du Jockey Club, wo er als Favorit vor Walgeist ins Ziel kam und damit zum einen seine Ausdauer über 2100m und weichen Boden unter Beweis stellte, zum anderen seinen Kampfgeist vorzeigen konnte, denn Waldgeist wollte bis zur Ziellinie nicht aufgeben und ging nur mit einem Nacken unter. Nach zwei Monaten Pause verlief der Start im Prix Guillaume d’Ornano für Brametit leider nicht nach Plan und er fand nicht richtig ins Rennen, so dass er von Christian Demuro zurückgenommen wurde, nachdem er auf der Zielgeraden keine Chance mehr hatte, den Sieg oder eine Platzierung noch zu erreichen. Er ist besser als er da gezeigt hat und dürfte mit diesem Rennen im Sinn über den Sommer vorbereitet worden sein.

Der Dubawi Sohn Zarak hängt noch etwas den Erwartungen hinterher, die er in der Saison 2016 gesetzt hatte, scheint aber langsam in Form zu kommen und sollte früher oder später ein Gruppe 1 Rennen wie dieses gewinnen. Nach den ersten zwei Siegen 2015 und 2016 startete er im Poule d’Essai des Poulains, war aber Chancenlos gegen  The Gurkha. Im nachfolgenden Gruppe 1 Prix du Jockey Club kam er aber bis auf 1,5 Längen an Almanzor heran und reduzierte die Distanz auf den Konkurrenten bis auf eine Länge im Prix Guillaume d’Ornano  zwei Monate später. Almanzor hatte es in beiden Rennen gegen Zarak nicht leicht und es schien nur eine Frage der Zeit, bis der erste große Gruppensieg für Zarak im Buch steht, allerdings floppte er im Prix du Moulin de Longchamp und dem Qatar Prix Dollar im Oktober als Favorit gleich zwei mal.

Es folgte sein Saisondebüt im Gruppe 3 Qatar Prix Dollar, welches er als Favorit gewinnen konnte. Das Renne diente als Vorbereitung für das Gruppe 1 Dubai Turf  im März, wo er erneut als Favorit startete, erneut aber keine Chancen auf den Sieg hatte.  Fast drei Länge betrug sein Rückstand am Ende und auch der Co Favorit Ribbchester, der auf einen dritten Rang ins Ziel einlief, hatte immerhin noch fast zwei Längen Vorsprung vor ihm.  Es mag an der kurzen Distanz von 1800m gelegen haben, oder an den Bedingungen in Dubai, jedenfalls schaffte Zarak mit seiner Rückkehr nach Frankreich im Gruppe 1 Prix Ganay eine wesentlich bessere Platzierung und kam nur einen Nacken hinter dem Sieger Cloth Of Stars ins Ziel. Das Rennen wurde über 2100m und weicheren Untergrund bestritten, was für ihn eventuell den Unterschied gemacht hat, denn auf schnellerem Untergrund und über kürzere Distanz im nachfolgenden Prix d’Ispahan floppte er als Favorit erneut. 2400m waren für ihn ein Novum im Grand Prix de Saint-Cloud, er schaffte aber die Überraschung über die neue Distanz und schnellen Untergrund und konnte Silverware mit einem starken Lauf auf den zweiten Platz schicken.

Pascal Bary lässt seinen erfolgreichen Silverware ebenfalls hier auflaufen, allerdings als klarer Außenseiter. Silverware hat in der Vergangenheit schon einige große Rennen für sich entschieden, allerdings keines in der Qualität eines Arc De Triopmphe, letztes Jahr wurde er 13ter in diesem Rennen.

Seine Karriere begann 2014, wo er sein Debüt und das nachfolgende Handicap gewinnen konnte und 2015 seinen ersten Sieg in einem Gruppenrennen folgen lies. Seine Karriere als 3yo verlief dann nicht ganz wie geplant, konnte er doch weder mit Erupt noch mit New Bay konkurrieren, die ihn in Rennen wie dem Prix Niel, dem Grand Prix de Paris deutlich schlagen konnten. Auch im Prix de l’Arc de Triomphe  2015 konnte ernicht mit den besten seines Jahrgangs oder gar den besten Pferden Europas mithalten und startete als klarer Außenseiter.

Er pausierte danach über den Winter bis zu seinem Start im Prix d’Harcourt im April 2016, wo er bei seinem Saisondebüt nur einen siebten Platz belegte. Im nachfolgenden Gruppe 1 Prix Ganay fand er dann zu seiner alten Form wieder und platzierte hinter Dariyan auf einem zweiten Platz, deutlich vor Garlingari und Wild Chief. A Shin Hikari deklassierte Dariyan und Silverware dann im Prix d’Ispahan und zeigte, warum er eines der besten Pferde in Fernost ist.  ZWei Monate später trat Silverware dann im Grand Prix de Saint-Cloud an, wo er als Außenseiter Erupt um etwas mehr als eine Länge schlagen konnte, der allerdings ebenfalls als Außenseiter aufgelaufen war. Die Favoriten Varizabad und Alamigyr hatten beide stark enttäuscht und das gesetzte Tempo gefiel Silverware offensichtlich, konnte er doch aus dem Mittelfeld seinen Schlusssprint ansetzen und Erupt bequem auf den zweiten Platz schicken. Erupt holte zwar noch etwas auf, konnte Silverware bei einem seiner besten Starts bisher nicht wirklich gefährden. Zwei Monate später startete er im dünn besetzten Qatar Prix Foy  als Favorit und setzte sich gegen Ito und Eliptique auch bequem durch. Der letzte Test vor der erneuten Teilnahme im Arc verlief im Qatar Prix Foy allerdings nicht nach der Vorstellung seines Trainers und er musste sich dem Deutschen Dschingis Secret klar geschlagen geben.

Gefahr aus Fernost droht den Favoriten   vor allem in Gestalt vom mehrfachen Gruppe 1 Sieger Satono Diamond, der  für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können und sich in seinen nächsten beiden Rennen ebenfalls keine Blöße gegeben hatte. Sein Stammjockey Christophe Lemaire ist wieder im Sattel und der Deep Impact Sprößling war in seinen neun Starts bisher noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Er hat klar das Potential die älteren Konkurrenten zu deklassieren und hat im Dezember im Arima Kinen auch Kitasan Black schlagen können, allerdings mit 2KG weniger Gewicht auf dem Rücken.

Mit dem Gruppe 2 Hanshin Daishote hat ein wichtiges Vorbereitungsrennen mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen, und der vierjährige Hengst schickt sich an, der Form von Kitasan Black Konkurrenz zu machen. Es folgte der Start imSpring Tenno Sho  auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte. Heute sollte er beim zweiten Start der neuen Saison deutlich fitter sein und es wäre Leichtsinnig, einen der besten Starter aus Japan zu unterschätzen und zur angebotenen Quote ist er eine klare EW Empfehlung in einem offenen Rennen.

Ob man sich in so einem Rennen an eine 2er Quote für Enable wagen möchte, ist jedem selbst überlassen, die Wunderstute hat die Quote mehrfach gerechtfertigt, allerdings ist der Arc eines der härtesten Rennen, die man in Europa bestreiten kann und Order Of St George hat letztes Jahr gezeigt, dass er dieses Rennen gewinnen kann. Zwar ist er dieses Jahr nicht ganz so in herausragender Form gewesen, hat die Form aber mit dem Irish St. Leger wiedergefunden und ist zur zweistelligen Quote eine solide Option

Pick: Order of St George / Satono Diamond EW


Japan Nakayama – 25.12.2016 – Amira Kinen – Pick: Kitasan Black

Pferderennen International

07:25 The Arima Kinen – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.500 m | Untergrund: Gut

Das Arina Kinen ist e ines der wichtigsten Rennn im Kalender in Japan und zwischen Weihnachten und Neujahr das Ereignis im japanischen Rennkalander. Der grand Prix, wie das Rennen auch genannt wird, wird über 2500m gelaufen und bietet beachtliche 4,6 Millionen Euro Preisgeld.

Nicht umsonst ist dieses Rennen einer der absoluten Favoritender japanischen Fans, schließlich können sie entscheiden, wer in diesem Rennen laufen wird und dieses Jahr hat wenig überraschen Kitasan Black die meisten Stimmen einsammeln können. Der vierjährige Hengst von Trainer Hisashi Shimizu gewann drei seiner letzten vier Rennen und konnte unter anderem das Tenno Sho im Frühjahr und den Japan Cup gewinnen, wobei er in beiden Rennen überragend lief. Im The Takarazuka Kinen kam er als Dritter hinter Marialite ins Ziel, der auch heute wieder zu der hier vertretenen Konkurrenz zählt.

Aber es spricht vieles für den Fan Favoriten, denn es konnten in den letzten zehn Jahren immerhin 5 der 10 angetretenen Favoriten gewinnen, mit drei weiteren Co-Favoriten als Sieger, und bereits letztes Jahr konnte er sich in diesem Rennen als 3yo auf einen dritten Platz vorkämpfen. Gold Actor gewann damals das Rennen, mit Sounds Of Earth auf einem zweiten Platz.

Sounds Of Earth konnte sich im Japan Cup wieder in wesentlich besserer Form zeigen und war erneut auf einen guten zweiten Platz in einem der stärksten Rennen in Japan gekommen. Er ist allerdings noch sieglos in dieser Disziplin, und das, obwohl er von neunzehn bestrittenen Rennen gleich acht zweite Plätze auf Gruppe 1 oder 2 Ebene vorzuweisen hat. Distanz und Untergrund sollten für ihn hier kein Problem darstellen und mit Stall Nr. 6 hat er eine gut Ausgangsposition in diesem Rennen, welches auf 16 Starter begrenzt ist. Sein Jockey Mirco Demura hat in Japan bereist 18 Gruppe 1 Rennen gewonnen und ist mit drei Gruppe 1 Erfolgen allein in diesem Jahr in herausragender Form, allerdings hat Kitasan Black’s Trainer Hisashi Shimizu seinen Wunsch erfüllt bekommen und für seinen Schützling ebenfalls einen inneren Draw belegen können.

Um genau zu sein kann der Ausnahmehengst sogar direkt am Innengeländer , wie es schon bei seinem überragenden Sieg beim Japan Cup der Fall gewesen war. Seine Siege errang er über 2400m und 3200m in Kyoto, sowei 2200m hier auf diesem Track und 2400m in Tokyo. Er ist vielseitig, was Distanz, Track und Untergrund anbelangt und. Im Arima Kinen Grand Prix wurde er sowohl von Sound Of Earth als auch Gold Actor geschlagen, er konnte aber danach im Tenno Sho seine Revanche feiern und ist in exzellenter Form.

Gold Actor ist mit seinen fünf Jahren ein Jahr älter als Kistasan Blackund hat trotzdem nur unwesentlich mehr Starts bisher absolviert, hat aber seit seinem Sieg im Arima Kinen letztes Jahr eine Menge Zeit wieder gut gemacht und gewann gleich danach noch das Nikkei Sho und im September das Gruppe 2  Sankei Sho All Comers.

Seine vier Starts dieses Jahr waren von durchwachsener Qualität, zwei konnte er gewinnen, während er im Tenno Sho (Frühling) und dem Japan Cup am Ende jeweils klar geschlagen geben musste. Sein vierter Platz hinter Kitasan Black war nicht schlecht und er hatte einige der heutigen Konkurrenten klar hinter sich, allerdings hatte ihn der Favorit auch recht locker abgefrühstückt und es gibt nur bedingt Hoffnung, dass es in diesem Rennen hier anders laufen wird. Er hat sich in der letzten Saison in großen Schritten weiter entwickelt und kehrt hier auf einen Track zurück, der ihm wesentlich mehr liegt als der in Tokyo, zudem darf er von Stall 2 aus starten und hat damit einen ähnliche guten Ausgangspunkt wie beim letzten Rennen.

Hätte er im Japan Cup nicht einen weit außen liegenden Draw gehabt, hätte man sich  Cheval Grand, der im Frühjahr im Tenno Sho Dritter geworden war und sich rechtzeitig zum Japan Cup mit einem Sieg im Gruppe 2 Copa Republica Argentina wieder zurück gemeldet hatte, auch durchaus als Sieger jenes Rennens vorstellen können.Dieser Eindruck wurde durch seinen Dritten Platz noch vor Gold Actor noch einmal verstärkt und er konnte auf den letzten Metern auf Sounds Of Earth und Kitasan Black noch gehörig aufschließen, so dass seine Ausdauer für die 100m mehr auf dem einfacheren Kurs hier gesichert sein sollte. Er kommt aus einer Blutlinie, die einige Spätentwickler hatten und hat über 2500m im Copa Republica Argentina bereits gewinnen können, ist aber erneut mit einem miserablen Draw gestraft.

Die fünfjährige Stute Marilaite ich in ihren letzten beiden Rennen in schlechter Verfassung gezeigt und konnte sich im The Sankei Sho All Comers erneut nicht gegen Gold Actor durchsetzen, der sie letztes Jahr in diesem Rennen sowie im Nikkei Sho Stakes dieses Jahr jeweils souverän hatte schlagen können. Ihre optimale Distanz scheint eher im Bereich von 2200m zu liegen und obwohl sie im 2500m Meguro Kinen einen zweiten Platz hatte belegen können, verlangt der Grand Prix noch einmal eine wesentlich stärke Form und sie hat bisher über die 2500m nicht vergleichbares gezeigt. Auf diesem Track hat sie aber immerhin von sieben Rennen auf diesem Track zwei gewinnen können und ihr Trainer hat bereits angekündigt, dass dieses Rennen ihr letztes sein wird. Für das große Finale ihrer Karriere wird das Tea also noch einmal alles geben haben und man darf auf eine gesteigerte Leistung über eine nicht ganz passende Distanz und vom weitesten Draw im Feld hoffen, auch wenn die Chancen auf den Sieg doch sehr klein erscheinen.

Auch die vierjährige Stute Mikki Queen ist diesen Herbst nicht gerade in bester Verfassung gewesen und konnte im Queen Elisabeth II Cup nur einen soliden Dritten Platz erreichen. Auch im Victoria Mile war eigentlich mehr von ihr erwartet worden und die Favoritin kam „nur“ als Zweite ins Ziel. Gegen die älteren Konkurrenten des anderen Geschlechts wird sie es noch einmal schwerer haben als in ihren letzten beiden Versuchen und sie müsste eine persönliche Bestleistung zeigen, um hier vorne mit dabei zu sein. Die längere Distanz ist ebenfalls nicht unbedingt in ihrem Sinne und der erste Besuch auf diesem Track kann sowohl positive als auch negative Auswirkungen auf sie haben.

Gefahr droht dem Favoriten vor allem in Gestalt von Satono Diamond, der ebenfalls für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) dieses Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können. Sein Stammjockey Christophe Lemaire ist wieder im Sattel und der Deep Impact Sprößling war in seinen seiben Starts bisher noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, fünf mal sogar als Sieger. Dieses Rennen ist für den dreijährigen klar ein weiterer Schritt nach oben, was das Niveau anbelangt und für sein erstes Rennen gegen die älteren Konkurrenten hat er mit Stall 11 nicht die idealen Voraussetzungen erwischt. Er hat klar das Potential auf die älteren Konkurrenten aufzuschließen und hat mit einigen älteren Pferden zu Hause bereits trainieren können – zu zufrieden stellenden Ergebnissen wie sein Trainer verlautbaren lies. Er kann eine Menge Boden gut machen auf den letzten Metern und ist von dem Draw daher nicht so abhängig wie andere Kitasan Black hat aber einen starken Galopp und weiten Schritt, was zusammen mit dem idealen Draw und dem leichten Sieg im letzten Rennen für mich den Unterschied macht.

Pick: Kitasan Black 

 


Tokyo – 30.10.2016 – The Tenno Sho – Pick: Maurice / Rouge Buck

Pferderennen International

07:40 The Tenno Sho – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.000 m | Untergrund: Gut

Das Tenno Sho wird als Rennen in Japan zwei Mal im Jahr abgehalten, es gibt also eine Version im Frühling und eine im Herbst. Das Tenno Sho im Frühjahr wird in Kyoto abgehalten, wärhend das enno Sho im Herbst hier in Tokyo stattfindet und mit 2000m Distanz auch deutlich kürzer ist als die Version im Frühjahr mit 3200m. Prinzipiell sind die Renne also grundverschieden, tragen aber trotzdem den selben Namen, was es für nicht Japaner teilweise ein wenig verwirrend macht.

Das Rennen wird zur Ehren des japanischen Imperators abgehalten und das „Tenno“ bedeutet auch so viel wie „Japanischer Imperator“, seit 2007 zählen beide Rennen als internationale Gruppe 1 Rennen

Mit so viel internationaler Anerkennung steigt natürlich auch das Preisgeld des Rennens deutlich, und so sind wir im Jahr 2016 bei über 2,5 Millionen Euro Preisgeld angekommen, und das Tenno Sho im Herbst gilt als die erste von drei Stationen für die Triple Crown im Herbst, die anderen sind der Japan Cup und das Arima Kinen.

Dieses Jahr könnte man das Rennen auch als Treffen der enttäuschten Hoffnungen ansehen, denn sowohl A Shin Hikari als auch Maruice düften sich ihre letzten Rennen anders vorgestellt haben und die japanischen Superstars ließen ihre Supporter ein wenig im Stich, was einige mit Sicherheit auch eine ganze Stange Geld gekostet hat

A Shin Hikari nahm den weiten Weg nach England auf sich, nur um im Prince Of Wales Stakes als haushoher Favorit als letzter ins Ziel zu kommen. zuvor hatte er den Longines Hong Kong Cup im Dezember letzten Jahres und sein Saisondebüt im Mai im Gruppe 1 Prix d’Ispahan in Frankreich dominant gewinnen können. Gerade im Prix d’Ispahan lies er keinen Zweifel daran, wer der Superstar im Feld ist und lies die Konkurrenz 10 Längen hinter sich ins Ziel einlaufen. Im Hong Kong Cup schlug er den heutigen Konkurrenten Staphanos, letztes Jahr bei diesem Rennen wurde er allerdings nur neunter und es war einer von zwei großen Flops, den er bisher produziert hat. Der andere war das Prince Of Wales Stakes, und in beiden hatte er keine wirkliche Entschuldigung für die extrem flache Leistung.

Der Sieger des Tenno Sho im letzten Jahr, Lovely Day, geht es allerdings nicht viel besser und nach dem knappen Sieg über Staphanos erreichte er keine weitere Platzierung in den großen Rennen. Im Arima Kinen 2015 sowie dem Takarazuka Kinen und dem Kyoto Daishoten kam er jedes Mal in Schlagreichweite zum Sieger ins Ziel, verpasste aber trotzdem eine ausbezahlte Platzierung und mit der erneuten knappen Niederlage im Kyoto Daishoten hinter Admire Deus bleibt seine Form äußerst wacklig und ein erneuter Sieg in diesem Rennen fraglich. Letztes Jahr hatte er drei Rennen in Folge gewonnen, unter anderem das The Takarazuka Kinen und das Kyoto Daishoten und vielleicht war ja der zweite Platz der Durchbruch für Admire Deus nach seinem Gruppe 2 Sieg zuletzt im Jahr 2015 im Nikkei Sho. In jenem Jahr begann Admire Deus zum ersten Mal ernsthaft seine Karriere auf der Rennstrecke zu verfolgen, nachdem er 2014 nur zwei Starts absolviert hatte, und nach sieben eher moderaten Rennen und einem elften Platz in diesem Rennen im letzten Jahr war der letzte Start der erste richtige Lichtblick seit langem.

Aber auch Konkurrentin Rouge Buck kommt seit letztem Jahr so richtig in Gang und die vierjährige Stute von Trainer Masahiro Otake ist die einzige Dame in diesem Feld in diesem Jahr. Solide Chancen hat sie sich mit ihrem zweiten Platz im japanischen Oaks im letzten Jahr sowie mit ihrem knappen Sieg im Gruppe 2 Manichi Okan über Ambitious und Historical redlich verdient. Viel Raum hatte sie nicht mehr und Ambitious war nur einen Nacken hinter ihr ins Ziel eingelaufen, er muss aber heute noch einmal 0,5KG mehr tragen im Vergleich zum letzten Duell und Rough Buck steigert sich dieses Jahr von Lauf zu Lauf, und nur im Victoria Mile hatte sie sich bisher etwas übernommen gehabt. Sie hat trotz ihrer noch jungen Jahre eine ganze Reihe der heutigen Konkurrenten bereist schlagen können und mit Clarente, Logotype, Historical und Stablemate Staphanos hat sie die Skalps einiger solider Konkurrenten einsammeln können.

Logotype etwas gewann vor zwei Rennen das Gruppe 1 The Yasuda Kinen knapp vor Maurice, der nicht mehr an den Front Runner herankam und als Favorit das erste Mal seit fünf Rennen am Ende nicht gewinnen konnte. Da er mit dem Yasuda Kinen, dem Hong Kong Mile und Mile Championship un dem Champions Mile einige der besten Rennen in Asien hatte gewinnen können kam die Niederlage sehr überraschend, wurde aber mit der erneuten Niederlage im Sapporo Kinen noch einmal bestätigt. Zwei zweite Plätze auf Gruppe 1 Niveau sind im Prinzip zwar nicht schlecht, aber für Maurice definitiv zu wenig gewesen. Sein Trainer Noriyuki Hori hat seinem Star nun fast drei Monate Pause gegönnt und lässt ihn unter dem Weltklasse Jockey Ryan Lee Moore hier auflaufen, die 2000m sind allerdings nicht ideal für Maurice und A Shin Hikari hat auch noch den besseren Draw erwischt, dafür aber auch genügend Konkurrenz um die Führung.

Ausdauer für diesen Track und Distanz sollte auch Ambitious haben, der im Gruppe 2 Sankei Osaka Hai vor Kitasan Black ins Ziel einlief und damit einen Konkurrenten schlug, der unter anderem Lovely Day in den letzten Duellen in seine Schranken verwiesen hatte. Er hat genauso Chancen wie der Dubai Turf Sieger Real Steel, der zwar im The Kikuka Sho zuvor hinter Kitasan Black ins ZIel eingelaufen ist und bei seinem letzten Start im Juni im The Yasuda Kinen als elfter einlief, aber nach einer längeren Pause seitdem durchaus Topfit hier auflaufen kann. Wenn man den Wechsel 2015/16 zu Grunde legt, sollte ihm eine Pause nichts ausmachen und vielleicht läuft er frisch sogar besser als letztes Jahr noch einer moderaten Kampagne. Seine Form muss aber auf gut Glück angenommen werden, was in diesem Feld von einem weit außen liegenden Draw nicht unbedingt für Vertrauen sorgt. Auch Satono Diamond hat trotz einer Menge Vorschusslorbeeren von seinem Trainer bis auf dem Sieg im The Kyoto Kinen kaum geliefert und wenn es einer der offensichtlichen macht, dann verutlich einer der Favoriten. Satono Diamond floppte aber hart in seinem letzten Rennen und Maurice könnte über die 2000m wieder Probleme bekommen, so dass ich eine kleine Wette auf Rouge Buck zu Sicherheit neben der auf die Favoriten riskiere.

Sie hat einen Draw direkt neben Maurice und kommt mit dem Track hier hervorragend zurecht, wie sie in ihren letzten drei Rennen beweisen hat. Zudem ist sie leichter unterwegs als die Konkurrenz und entwickelt sich in riesigen Schritten weiter. Maurice war letztes Jahr im Sommer/Herbst unschlagbar und ich hoffe, dass er dieses Jahr wieder zur selben Zeit zur Spitzenform aufläuft, ziehe ihn also knapp der Ausdauer von Satono Diamond vor, der einen idealen Draw hat, aber vermutlich zu viel Konkurrenz um die Führung bekommt.

Pick: Maurice / Rouge Buck


pferdewetten-online.info testet und vergleicht laufend alle seriösen Buchmacher für Pferderennen und Pferdewetten Online.
Buchmacher für Pferdewetten | Buchmacher für Pferderennen | Pferderennen Live Streams | Pferderennen Ergebnisse | Pferdewetten Strategien | Pferdewetten Tipps
18+ Wetten Sie mit Verantwortung!