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Scales of Justice

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31.08.2019 – Caulfied – New Zealand Stakes – Pick: Hartnell

Pferderennen in Australien

 08:50 New Zealand Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

 

Cliff’s EdgeDer Canford Cliffs Sohn ging bereits früh in die Gruppenrennen und startete in seinem zweiten Rennen bereits auf Gruppe 3 Rennen als einer der Favoriten im Environmental Vain Stakes über 1100m – wenn auch mit überschaubarem Erfolg.

Im Australischen Frühjahr konzentrierte sich Cliff‘S Edge dann lieber erst einmal auf einige gut dotierte Handicaps und konnte dort einige solide Preise einsammeln, bevor er noch im selben Jahr seinen zweiten Anlauf in den Gruppenrennen startete. Das erste Jahr war ohnehin ein sehr aktives für Cliff‘S Edge, der neun Rennen in sechs Monaten absolvierte.

Das erste bemerkenswerte Black Type Rennen war das UCI Stakes in Flemington im Oktober 2017 über 1800m, in dem Cliff‘s Edge sich nur knapp dem Sieger Main Stage geschlagen geben musste. Gleich im nächsten Rennen, dem Caulfield Stakes auf Gruppe 3 Ebene über 2000m, machte Cliff‘s Edge seinen zweiten Platz dann mehr als wett und gewann unangefochten mit fast 3 Längen Vorsprung und konnte auch seinen ehemaligen Bezwinger Main Stage locker schlagen.

Auch auf höherem Niveau im Gruppe 2 Drummond Golf Vase nur knapp eine Woche später schlug sich Cliff‘s Edge taper über 2040m, war aber vielleicht noch nicht vollständig erholt und musste sich am Ende wieder mit einem zweiten Platz zufrieden geben, generell schien die lange Saison langsam ihren Tribut zu fordern.

Das eigentliche Saisonziel, das Emirates Stakes auf Gruppe  1 Ebene im November kam dann wieder nur knapp 2 Wochen nach dem letzten Rennen und neben einer schwierigen Passage fehlte Cliff‘s Edge am Ende auch noch die Kraft um sich gegen die Sieger rund um Tosen Stardom und Happy Clapper durchsetzen zu können, was in einem soliden sechsten Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger resultierte.

Das Jahr 2018 war nicht minder turbulent für Cliff‘s Edge, der nach kurzer Pause im Februar 2018 im Gruppe 3 Manfred Stakes in das neue Jahr startete – und dieses Rennen über 1200m auch gleich gewinnen konnte. Die Distanz war ungewöhnlich kurz, aber Cliff‘s Edge kam mit diesen Sprints wunderbar zurecht und hielt sich auch gegen den hoch gehandelten Grunt im Gruppe 3 CS Hayes Stakes hervorragend.
Er war der einzige, der sich an den Sieger noch dranhängen konnte und nur mit unter einer Länge die Neiderlage erlitt.

Aber auch dieses Mal erlitt er im eigentlichen Saisonziel, dem Australien Guineas im Frühjahr eine empfindliche Niederlage, die er danach über die lange Distanz von 2040m im Gruppe 2 Hacer Plate mit einem Sieg wieder wett machte.

Auf Gruppe 1 Ebene tat sich Cliff‘s Hill aber nach wie vor schwer und konnte sich im Rosehill Guineas Trophy erneut nicht durchsetzen und landete im Mittelfeld des großen Teilnehmerfeldes – was eine solide Leistung war und die Niederlage im Spendthrift Sires Plates einen Monat später umso schwerer wiegen lies, denn diese Niederlage machte einen unerklärbaren Formeinbruch bei Cliff‘S Edge deutlich, der sich auch nach der Winterpause im traditionell gut besetzten Sambor Heath auf Gruppe 3 Ebene im September fortsetze.

Sein Potential konnte  Cliff‘s Edge mit dem Älter werden nicht so weit entfalten, wie es noch als 2y0 und 3y0 den Anschein gehabt hatte, in allen Gruppe 1 Rennen 2019 wie dem Gruppe 1 Aquis Toorak Handicap oder dem  Kennedy Mile musste er sich geschlagen geben, hat seinen Fans aber im Gruppe  2 Schweppes Crystal Mile über die Meile einen hervorragenden Sieg schenken.

2019 startete Cliff‘S Edge im  Blechingly Stales auf Gruppe 3 in Code neue Saison und konnte sich da mit einem dritten Platz recht gut präsentieren und steigerte diese Form im 1400m Lawrence Stakes auf Gruppe 2 Ebene drei Wochen später noch einmal – es besteht zu Recht die Hoffnung auf eine gesteigerte Leistung hier, und man kann mit einem Platz für Cliff’s Edge rechnen, wenn er die Form hält

 

Hartnell Der Authorized Sohn Hartnell ist einer der vielen Importe aus Europa, die sich mit den Jahren in Australien wiedergefunden haben und stammt ursprünglich aus Irland. Der nun von James Cummings trainierte Hengst ist im Besitz des global operierenden Godolophin Syndikats und kann Siege in einigen der besten Rennen rund um die Welt vorweisen.
Dass er nicht noch mehr Gruppe 1 Erfolge vorzuweisen hat liegt vornehmlich an seiner immer wiederkehrenden Nemesis Winx, gegen die er ganze sieben Mal innerhalb der letzten zwei Jahre angetreten war und natürlich niemals die Oberhand gewinnen konnte.
2016 hatte er schon einmal eine Pause von den ständigen Duellen mit der Ausnahmestute genommen und im September bis Oktober gleich drei Rennen in Folge gewinnen können. Damals legte er mit einem Sieg im Chelmsford Stakes vor, bei dem er die versammelte Konkurrenz mit gut 8 Längen deklassierte, was bei Who Shot Thebarman, Prized Icon und Storm The Stars keine leichte Aufgabe war. Er ließ gleich darauf im Trophies Hill Stakes in Randwick einen weiteren lockeren Sieg über die selben Gegner folgen und startete als Abschluss der Serie im Gruppe 1 Yellowglen Turnbull Stakes über 2000m, wo er als Favorit Jameka um über 3 Längen schlagen konnte. Danach ging es im Gruppe 1 Cox Plate gegen Winx und die Siegesserie war wieder dahin. Er lief auch im auf, schaffte da aber über die lange Distanz von 3200m es nicht, an die vorangegangenen Leistungen anzuknüpfen und die Ausdauer lies ihn über die ungewohnt lange Distanz etwas im Stich. Nach dem Jahreswechsel ging es erneut mehrfach gegen die Ausnahmestute Winx bevor Hartnell im Gruppe 1 Ranvet Stakes im März das nächste Mal eine realistische Chance auf den Sieg hatte. Damals schlug ihn allerdings Our Ivanhoe mit einer Ausnahmeleistung und der Konkurrent konnte das Feld souverän von hinten aufrollen, während Hartnell sich redlich mühen musste auf ihn aufzuschließen und am Ende drei Längen zu kurz kam. Beim nachfolgenden Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes ging es schon wieder gegen Winx, die Hartnell wie zu erwarten relativ locker abfrühstückte.
Nach der Lehrstunde folgte die australische Winterpause und das Saisondebüt im Lawrence Stake, wo er gegen Black Heart Bart antreten musste. In diesem Rennen platzierte er sich sauber auf dem zweiten Platz während des Rennens, schloss die Lücke zum Führenden und übernahm selbst die Führung etwa 200m vor dem Ziel und verlängerte den Vorsprung zusehends Black Heart Bart hatte über die für ihn eigentlich optimalen 1400m keine Chance auf Hartnell aufzuschließen.
Im Maykbe Diva Stakes hielt sich Black Heart Bart deutlich näher an den Führenden und lief über die für ihn suboptimale Distanz ein großartiges Rennen. Humidor fegte Hartnell auf der Zielgeraden beiseite, Black Heart Bart schaffte es aber nicht sich ebenfalls an Hartnell noch vorbeizumogeln und lief eine halbe Länge hinter diesem ein. die heute Distanz ist aber noch einmal deutlich unpassender für den 1400m Spezialisten, während Hartnell schon über die Distanz des Caulfield Stakes gewonnen hatte und man erwartete einen guten Lauf von ihm, den er aber nicht liefern konnte.
Hartnell hat mittlerweile über 2 Millionen Dollar Preisgeld zusammengetragen, sein letzter Erfolg war aber über eine Distanz, die gerade einmal halb so lang war wie die heute. Im Lawrence Stakes konnte er Black Heart Bart schlagen, die Erfolge über 2000m im letzten Jahr im Trophies Hill Stakes und dem Turnbull Stakes konnten dieses Jahr nicht wiederholt werden und sowohl im Cualfied Cup als auch im Melbourne Cup lief es nicht nach Plan für ihn. Er wurde teilweise stark in seinem Lauf behindert und musste alle Chancen auf der Zielgeraden ziehen lassen, hat sich danach aber eine Pause gegönnt, die ihn wieder deutlich stärker auflaufen lassen könnte. Letztes Jahr trat er nach einer ähnlichen Pause im Apollo Stakes gegen Winx an und konnte dort einen guten zweiten Platz erreichen. Hinter Gailo Chop floppte er allerdings im Peter Young Stakes, einem der wichtigsten Vorbereitungsrennen für den Australian Cup.
Hartnell wurde auf den letzten Meter zunehmend schwächer und die längere Distanz beim Australian Cup war in diesem Zusammenhang schon im Vorfeld ein Problem. Er kämpfte zwar redlich, kam aber nie wirklich in Schlagreichweite und gönnte sich eine kleine sechsmonatige Pause bis zum Start im All Ages Stakes in Randwick im April. Hier kam er näher an die Sieger heran und kämpfte wieder um jeden Zentimeter, musste sich aber erneut mit „nur“ einem vierten Platz abseits des Siegertreppchens zufrieden geben. Das zweite etwas enttäuschende Rennen in Folge war Grund genug für die ausgedehnte Pause über den australischen Winter, welche nach 17 Wochen mit einem Lauf im P B Lawrence Stakes beendet wurde. Der frische Lauf über 1400m und guten Untergrund lag Hartnell eindeutig und er konnte sich von seiner idealen Position hinter den Führenden einen zweiten Platz hinter dem Sieger Showtime erkämpfen. Ähnlich weit war Hartnell auch im nachfolgenden Dato Tan Chin Nam Stakes in Moonee Valley von den Siegern weg, hier reichte die halbe Länge Rückstand am Ende aber nur für einen vierten Platz, dabei hatte Hartnell bei der 500m Marke die Führung übernehmen können, wurde 200m vor dem Ziel aber überholt. Er kämpfte erneut um jeden Meter, aber musste eben nach und nach die Sieger ziehen lassen.

Dafür reichte eine Nase Vorsprung über die Distanz von einer Meile im Gruppe 1 Randwick Plate, um Hartnell einen seiner größten Siege zu bescheren und auch im Gruppe 1 Aquis Toorak Handciap konnte er unter hohem Gewicht einen hervorragenden zweiten Platz belegen, und das gegen einen Sieger, der viel viel leichter unterwegs gewesen war – und gegen einige der besten Pferde Australiens in der aktuellen Saison 2018.

Nur der Saisonabschluss im Kennedy Mile auf Gruppe 1 Eben im November war dann wieder ein wenig enttäuschend mit einem zehnten Platz, allerdings hatte Hartnell in den letzten Monaten auch einige sehr harte Renne bestreiten müssen.

Nach dem Jahreswechsel begann für Hartnell dann eine Reihe von Niederlagen gegen die besten Stuten in Australien. Zunächst kassierte ihn Alizee zwei Mal im Expressway Stakes und danach noch in dem Yulong Futirty Stakes über 1400m im Februar. Im April gab es dann noch eine Klatsche gegen Winx.

Dafür konnte Hartnell aber das All Star Mile mit einem sehr guten zweiten Platz abschließen und Alizee konnte er bei diesem Rennen ebenfalls schlagen. Und auch über die Meile im Star Doncaster Plate im April zeigte sich Hartnell in guter Form und konnte wieder eine gute Platzierung erringen, ohne dabei allerdings gefährlich für den Sieger zu werden – was als Leistung allerdings trotzdem ausreichte, um ihm im Gruppe 2 Lawrence Stakes als Co Favorit gegen Mystic Journey auflaufen zu lassen, und Hartnell war zusammen mit Cliff’s Edge und dem Favoriten auch diejenigen, die den Sieg unter sich ausmachten – mit der Form der letzten Rennen hat er trotz härterer Konkurrenz heute wieder gute Chancen auf einen der ausbezahlten Plätze
Tipps zu Pferd: Hartnell ist auf gutem Untergrund und 1400m zu Hause, hat aber auch gute Leistungen über 1800m gezeigt. 2017 machte er im Ranvet Stakes über 2000m und schweren Boden ebenfalls eine exzellente Figur und es scheint kaum ein Rennen zu geben, wo man Hartnell komplett ausschließen könnte.

 

Humidor: Mit dem Teofilo Sohn ist nach seinem im Gruppe 2 Blamey Stakes in Caulfield im März nicht mehr allzuviel los gewesen – damals konnte er Cool Chap mit einer halben Länge auf den zweiten Platz verweisen und sich damit seinen ersten Sieg seit dem Triumph im Makybe Diva Stakes im September 2017 sichern. Der eigentliche Favorit Tosen Stardom kam in jenem Rennen nicht in Gang und stellte keine Gefahr da, ganz im Gegensatz zum Duell im Futurity Stakes im Februar, wo der Konkurrent klar die Nase vorn hatte.
Humidor hat allerdings schon mehrfach bewiesen, dass er in Gruppe 1 Rennen mehr als zuhause ist und sich etwa Siege im Gruppe 1 Makybe Diva Stakes 2017 und dem Australian Cup 2017 gesichert. Der Sieg im Maykbe Diva Stakes ist noch relativ frisch im Gedächtnis, denn der Sieg war doch recht beeindruckend gewesen

Humidor war danach sehr fleißig und startete allein im Oktober in drei weiteren Gruppenrennen, bis zum Jahreswechsel waren es dann sechs Rennen auf höchster Ebene in ebenso vielen Monaten, was spätestens im Melbourne Cup dann endgültig seinen Tribut forderte. Die kleine dreimonatige Pause beendete er im Futurity Stakes in Caulfield, welches von Brave Smash vor Tosen Stardome gewonnen wurden, nur um danach den zweiten und eigentlichen Favoriten des Blamey Stakes zu deklassieren. Was mit Tosen Stardom beim erneuten Duell mit Humidor los war, kann niemand genau sagen, jedenfalls spielte er als einiges Pferd in diesem Rennen beim Zieleinlauf keine Rolle

 

Der Sieg von Humidor war knapp und das Rennen nicht sonderlich stark besetzt, aber er hatte schließlich auch schon bessere Rennen gewinnen könne und der nachfolgende Start im Gruppe 1 The Star Doncaster Mile gegen Happy Clapper und Co. war im Vorfeld durchaus mit begründeter Hoffnung angegangen worden, dieses Mal aber konnte Humidor wie schon so oft nicht an seine beste Form anknüpfen und musste sich mit einem achten Platz zufrieden geben, der aber immerhin nicht weiter als 3 Längen vom Sieger enternt war, Das Feld war ohnehin beim Zieleinlauf dicht gedrängt und Humidor hielt sich besser als vielleicht in dem Feld zu erwarten war.
Dann allerdings wurde er im Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes wieder einmal von Winx eingenordet, die ihm und dem Rest des Feldes locker mit 4 Längen und mehr davonsprintete. Da sich das Rennen ohnehin nur um die Wunderstute drehte, sind die Platzierung und der Rückstand fast irrelevant, wichtiger war da schon wieder der Lauf vier Monate später im August im Sir John Monash Stakes.
Die mehrmonatige Pause schien Humidor gut getan zu haben, denn auch wenn es auf dem Papier nur zu einem achten Platz reichte, war dieser Platz erneut mit nur drei Längen Rückstand relativ dicht am Sieger Showtime dran und mit einem etwas besseren Rennverlauf wäre auch eine Platzierung durchaus gerechtfertigt gewesen. So schloss sich an der Innenbahn kurz die Tür und Damian Lane nahm sein Pferd zurück, nachdem die Chancen dahin waren.
Dann kam der Start im Memsie Stakes, und wie Humidor sich dort wieder in Szene setzten konnte!


Das Finish zwischen Humidor, Kementari. Kings Will Dreal und Vega Magic war spannend und knapp, schließlich trennte die Starter weniger als eine Länge.
Über 1400m lief Humidor wieder hinter den anderen Startern her und hielt sich an der Innenbahn, bis es in die Zielgerade ging und der Rest des Feldes sich auffächerte. So trug es Kementari weit nach außen auf der Bahn, während sich die Tür für Humidor zunächst wieder schloss. Vega Magic setzte zum Schlusssprint an, Kemtentari lief außen und wanderte eine wenig hin und her und verlor etwas an Boden, aber Hunidor fand eine Lücke und konnte sich dann mit einem beeindruckenden Schlusssprint durchsetzen.
Humidor gewann dieses Rennen mit gut vier Längen Vorsprung vor dem Rest des Feldes, aber das war auf gutem Boden und der Boden im Maykbe Diva Stakes nur zwei Wochen später hatte deutlich mehr Regen abgekommen und wurde nur am Tag des Rennens noch gerade von weich auf gut hochgestuft. Es mag am Wasser an den Hufen oder den etwas niedrigen Temperaturen gelegen haben, aber Humidor brauchte eine Ewigkeit um sich für das Rennen erwärmen zu können und seine gewohnte Leistung zeigen zu können und schien erst kurz vor dem Ziel aufzublühen. Vielleicht hat er nur einen schlechten Tag erwischt. denn noch im selben Monat kam er hinter Homesman im Hyland Race Stakes schon etwas besser in Gang und auch im Caulfield Stakes holte er am Ende auf den Sieger Benbatl gut auf. Dieser hatte zusammen mit Blair House dem Feld aber aber mit einem schnellen Tempowechsel einige Längen abgenommen und beide konnten den Vorsprung bis zum Ziel verteidigen.

Beim nachfolgenden Cox Plate musste er sich gegen Winx verteidigen, belegte am Ende hinter der Wunderstute und Benbatl aber einen hervorragenden dritten Platz und wird hier nun nach einer sehr langen Pause zum Renngeschehen zurückheren – sollte aber gute Chancen haben, sich ordentlich zu verkaufen, wenn er in Form ist. Da das nicht sicher ist, würde ich anderen den Vorzug geben

Humidor kann auf gutem wie weichem Boden laufen, zeigte aber zuletzt seine Leistungen fast nur auf gutem Boden und wurde von Rennen auf weichem Boden eher fern gehalten. 1400-2040m sind bei ihm problemlos möglich und seine Leistung blieb in der Regel über die gesamte Saison konstant.

Scales Of Justice: Der Not A. Single Doubt Sohn von Trainer L. Smith begann seine Karriere schon im Jahr 2015 und bestritt in den ersten beiden Jahren fast ausschließlich Sprintrennen über die Distanz von 1000m oder 1200m steigerte die Distanz langsam aber stetig, nachdem er im Oktober 2016 in einigen sehr guten Handicaps in Belmont und Bunbry souverän abgeschnitten hatte.
Ende 2016 legte er  dann in auch in Ascot einen bemerkenswerten Lauf hin und gewann drei Rennen in Folge, und das nachdem er auch das erste Mal auf die Gruppenebene gewechselt hatte. So gewann er das R.J. Peters Stakes auf Gruppe 3 Ebene und anschließend das Gruppe  1 Railway Stakes  in Ascot. Das Rennen war für den vierjährige die Offenbarung und setzte sie fest auf die Landkarte der besten Pferde seines Jahrgangs in Australien zu der Zeit, was er danach mit seinem zweiten Platz im Gruppe 1  Kingston Town Classic über 1800m noch einmal unterstrich.
2017 legte er mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Belmont Sprint und Siegen in den nachfolgenden Gruppe 3 Hyperion Stakes und dem Strickland Stakes nach. Auch auf höherem Niveau zurück in den Sprintrennen im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality Stakes zeigte er hinter Redkirk Warrior einen hervorragenden Lauf und galt damit im nachfolgenden Sir Rupert Clarke Stakes in Caulfield als einer der Favoriten – konnte wie der andere Favorit Theanswermyfriend aber in diesem Rennen nicht überzeigen und musste den Aufstieg der damaligen Außenseiterin Santa Ana Lane mitansehen. Einige Rennen später fragte man sich natürlich wie Santa Ana Lane jemals als Außenseiterin gelten konnte, aber so war es eben zu dieser Zeit im Sir Rupert Clarke Stakes  und Scales Of Justice hatte in dieser Zeit auch einfach kein Glück und scheiterte auch im Gruppe 2 Waroa-Lee Steere Stakes als haushoher Favorit einen Monat später, und auch der letzte Versuch in der Saison im Railway Stakes verlief alles andere als nach Plan, und es dauerte ein ganzes Jahr, bis wir das Wiedersehen mit Scales Of Justice feiern konnten, wieder im Waroa-Lee Steere Stakes – und wieder mit einen Misserfolg für den Co Favoriten, was aber nach der langen Zeit durchaus verkraftbar gewesen war.
Schlimmer wog dann schon, dass er auch im Reeves Stakes einen Monat später nicht in Gang kommen wollte und man gönnte Sclaes Of Justice dann erst einmal eine längere Pause, um sich zu erholen und wieder zu seiner Form zurückzufinden, schließlich waren die beiden Rennen 2018 und das dortige Comeback nicht nach Plan verlaufen.
Dafür gelang das Saisondebüt gegen einige hoch gehandelte Konkurrenten mit einem Sieg im Gruppe 3 Bletchingly Stakes, wo er das Feld mit über 3 Längen Vorsprung dominieren konnte – was ihn zum klaren Favoriten im Gruppe 3 Spring Stakes machte. Über die 1200m hatte Scales OF Justice aber nicht den besten Lauf und musste sich am Ende mit einem zweiten Platz zufrieden geben.
Wenn er zur Form zurückfindet, wir er heute über seinen Lieblingstrack und 200m mehr Distanz sicher um den Sieg mitlaufen

27.07.2019 – Caulfield – Bletchingly Stakes – Pick: Jungle Edge

Pferderennen in Australien

08:20 Bletchingly Stakes – Gruppe 3

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 160.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich

Cliff’s Edge: Der Canford Cliffs Sohn ging bereits früh in die Gruppenrennen und startete in seinem zweiten Rennen bereits auf Gruppe 3 Rennen als einer der Favoriten im Environmental Vain Stakes über 1100m – wenn auch mit überschaubarem Erfolg.

Im Australischen Frühjahr konzentrierte sich Cliff‘S Edge dann lieber erst einmal auf einige gut dotierte Handicaps und konnte dort einige solide Preise einsammeln, bevor er noch im selben Jahr seinen zweiten Anlauf in den Gruppenrennen startete. Das erste Jahr war ohnehin ein sehr aktives für Cliff‘S Edge, der neun Rennen in sechs Monaten absolvierte.

Das erste bemerkenswerte Black Type Rennen war das UCI Stakes in Flemington im Oktober 2017 über 1800m, in dem Cliff‘s Edge sich nur knapp dem Sieger Main Stage geschlagen geben musste. Gleich im nächsten Rennen, dem Caulfield Stakes auf Gruppe 3 Ebene über 2000m, machte Cliff‘s Edge seinen zweiten Platz dann mehr als wett und gewann unangefochten mit fast 3 Längen Vorsprung und konnte auch seinen ehemaligen Bezwinger Main Stage locker schlagen.

Auch auf höherem Niveau im Gruppe 2 Drummond Golf Vase nur knapp eine Woche später schlug sich Cliff‘s Edge taper über 2040m, war aber vielleicht noch nicht vollständig erholt und musste sich am Ende wieder mit einem zweiten Platz zufrieden geben, generell schien die lange Saison langsam ihren Tribut zu fordern.

Das eigentliche Saisonziel, das Emirates Stakes auf Gruppe  1 Ebene im November kam dann wieder nur knapp 2 Wochen nach dem letzten Rennen und neben einer schwierigen Passage fehlte Cliff‘s Edge am Ende auch noch die Kraft um sich gegen die Sieger rund um Tosen Stardom und Happy Clapper durchsetzen zu können, was in einem soliden sechsten Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger resultierte.

Das Jahr 2018 war nicht minder turbulent für Cliff‘s Edge, der nach kurzer Pause im Februar 2018 im Gruppe 3 Manfred Stakes in das neue Jahr startete – und dieses Rennen über 1200m auch gleich gewinnen konnte. Die Distanz war ungewöhnlich kurz, aber Cliff‘s Edge kam mit diesen Sprints wunderbar zurecht und hielt sich auch gegen den hoch gehandelten Grunt im Gruppe 3 CS Hayes Stakes hervorragend.
Er war der einzige, der sich an den Sieger noch dranhängen konnte und nur mit unter einer Länge die Neiderlage erlitt.

Aber auch dieses Mal erlitt er im eigentlichen Saisonziel, dem Australien Guineas im Frühjahr eine empfindliche Niederlage, die er danach über die lange Distanz von 2040m im Gruppe 2 Hacer Plate mit einem Sieg wieder wett machte.

Auf Gruppe 1 Ebene tat sich Cliff‘s Hill aber nach wie vor schwer und konnte sich im Rosehill Guineas Trophy erneut nicht durchsetzen und landete im Mittelfeld des großen Teilnehmerfeldes – was eine solide Leistung war und die Niederlage im Spendthrift Sires Plates einen Monat später umso schwerer wiegen lies, denn diese Niederlage machte einen unerklärbaren Formeinbruch bei Cliff‘S Edge deutlich, der sich auch nach der Winterpause im traditionell gut besetzten Sambor Heath auf Gruppe 3 Ebene im September fortsetze.

Sein Potential konnte  Cliff‘s Edge mit dem Älter werden nicht so weit entfalten, wie es noch als 2y0 und 3y0 den Anschein gehabt hatte, in allen Gruppe 1 Rennen 2019 wie dem Gruppe 1 Aquis Toorak Handicap oder dem  Kennedy Mile musste er sich geschlagen geben, hat seinen Fans aber im Gruppe  2 Schweppes Crystal Mile über die Meile einen hervorragenden Sieg schenken.

Heute startet er in die neue Saison und sollte durchaus ernst genommen werden

Jungle Edge: Der designierte Fron Runner und Dubawi Sohn Jungle Edge kann schon auf eine lange Karriere zurückblicken,  geht mit Siegen aber relativ geizig um scheint von seinem Trainer Mich Bell vor allem zum Tempo machen in die Rennen geschickt zu werden Das akkumulierte Preisgeld kann sich mit einer dreiviertel Millionen Dollar aber durchaus schon sehen lassen!

Auch wenn sie in Jahren gemessen noch gar nicht so lang erscheint, ist die Anzahl an Rennen, die er bisher bestritten hat durchaus immens und trotz des hohen Pensums stehen immer wieder einige sehr hochklassige Platzierungen im Buch.

So erreichte er einen ausbezahlten Platz im Gruppe 1 All Aged Stakes und dem Galaxy Plate 2017, eine zweiten Platz im Gruppe 1 Darley Kingsford-Smith Cup  2017 und einen Sieg im Gruppe 3 Taxibox Brc Sprint im selben Jahr.  Diese Leistungen konnten 2018 bisher nicht wiederholt werden, vielleicht forderten auch die anstrengenden vorangegangen Jahre ihren Tribut und verhinderten, dass Jungle Edge noch einmal wirklich in Bestform kommen konnte. Anfang 2018 schaffte er noch einen zweiten Platz hinter Redzel im Challenge Stakes, danach bestritt er aber im Monatstakt mindestens ein weiteres Gruppenrennen und konnte wenig überraschend weder im Galaxy Sunshine Plate noch im Darley T J Smith Stakes überzeugen. Dass er trotzdem mit seiner Taktik immer wieder für Gefahr sorgen kann zeigte Jungle Edge dann aber unter anderem im Juni wieder, als er das June Stakes auf Listed Ebene gewinnen konnte und fast ein Doppel mit dem nachchfolgenden Start im Elite Haulage geholt hätte. Dort scheiterte er nur an dem wesentlich leichteren  I Thought So , der sich am Ende knapp 1.5 Längen Vorsprung mit seinem 8,5KG(!) Gewichtsvorteil sichern konnte.

Im Sommer belegte er hinter Vega Magic im Bletchingly Stakes einen dritten Platz und musste dem starken Feld im Sir John Monash Lawrence Stakes Tribut zollen. Auch im September, im beginnenden Autumn Carnival, musste Jungle Edge im Memsie Stakes einsehen, dass er nicht das Tempo für Konkurrenten wie Humidor oder Kementari setzen und bis zum Ziel halten kann. Er blieb trotz der absolvierten Rennen im Sommer auch im Herbst sehr aktiv und absolvierte mindestens ein rennen pro Monat, oft auch zwei. So startete er unter anderem im Cramer Moir Stakes oder dem Manikato Stakes, interessanter sind aber seine Leistungen abseits der großen Gruppe 1 Rennen, die er nicht realistisch hätte gewinnen können.

So schaffte er es dem hoch gehandelten Pierata im 1200m Sydney Stakes ein echter Konkurrent zu sein und einen soliden zweiten Rang zu erreichen, zudem gewann er das No Fuss Event Hire Tonks Plate Handicap im November und platzierte dann im Dezember im Summer Sprint Plate hinter Single Bullet und noch vor Frolic. Er hielt seine Form auch bis in den Februar hinein mit einem zweiten Platz im Schweppes Rubiton Stakes hinter dem haushohen Favoriten Nature Strip.

Im Hyland Stakes versuchte er es mit Ball Of Muscle aufzunehmen und dem Pacesetter das Leben an der Front schwer zu machen, spielte dort aber immer die zweite Geige und lies Ball Of Muscle zunächst die Führung, um dann auf der Zielgeraden sehr schnell zu ermüden und auf den letzen Platz zurückzufallen. Auch im nachfolgenden Galaxy Stakes hielt er das Tempi nicht durch und konnte das Feld an der Führung nicht daminieren, was seine Chancen in dem Rennen auch gleich negierte.

Ähnlich erging es ihm im Midfield Plate und erst auf deutlich geringerem Niveau und weichem Boden im Spicer Plate in Caulfied im Mai erging es ihm mit einem zweiten Platz etwas besser. Da Jungle Edge in diesem Rennen ein extrem hohes Gewicht tragen musste, muss man ihm für diesen zweiten Platz schon ziemlich Respekt zollen und er stellte siene Form unter ähnlichen Bedingungen im Sandown Plate dann mit einem Sieg unter Beweis.

Weder der weiche Boden hielt keine Schrecken für Jungle Edge bereit, der dritte Versuch in einem Handicap unter sehr hohem Gewicht im Moët & Chandon Impérial Winter Plate gelang dann allerdings nicht und es wurde Zeit mit dem höher werdenden Rating die Handicaps wieder zu verlassen und mit gleichem Gewicht lief Jungle Edge im Sir John Monash Stakes auf Gruppe 2 Ebene ein hervorragendes Rennen. Er konnte nur Oak Door nicht hinter isch halten, blieb an dem Sieger aber dran und scheiterte mit einem Nacken denkbar knapp an dem Außenseiter.

Das heute sollte extrem interessantwerden, schließlich hat sich Jungle Edge in diesem Jahr als extrem konstant beweisen und er sollte zumindest einen ausbezahlten Platz erreichen können.

Tipps zum Rennpferd: Das ist auch das Niveau welches Jungle Edge realistisch gewinnen kann, gut dotierte Handicaps in der unteren Gruppenebene bzw. leicht darunter einsortiert. 1000-1200m sind sein Metiert, wobei er fast auf jedem Untergrund eine gute Leistung zeigen kann. Er kämpf bis zur Linie und lässt sich nur ungern überholen, hat aber nicht die Klasse die besten Schlusssprinter tatsächlich hinter sich zu halten und hier noch einen besseren Front Runner gegen sich

Scales Of Justice: Der Not A. Single Doubt Sohn von Trainer L. Smith begann seine Karriere schon im Jahr 2015 und bestritt in den ersten beiden Jahren fast ausschließlich Sprintrennen über die Distanz von 1000m oder 1200m steigerte die Distanz langsam aber stetig, nachdem er im Oktober 2016 in einigen sehr guten Handicaps in Belmont und Bunbry souverän abgeschnitten hatte.
Ende 2016 legte er  dann in auch in Ascot einen bemerkenswerten Lauf hin und gewann drei Rennen in Folge, und das nachdem er auch das erste Mal auf die Gruppenebene gewechselt hatte. So gewann er das R.J. Peters Stakes auf Gruppe 3 Ebene und anschließend das Gruppe  1 Railway Stakes  in Ascot. Das Rennen war für den vierjährige die Offenbarung und setzte sie fest auf die Landkarte der besten Pferde seines Jahrgangs in Australien zu der Zeit, was er danach mit seinem zweiten Platz im Gruppe 1  Kingston Town Classic über 1800m noch einmal unterstrich.
2017 legte er mit einem zweiten Platz im Gruppe 3 Belmont Sprint und Siegen in den nachfolgenden Gruppe 3 Hyperion Stakes und dem Strickland Stakes nach. Auch auf höherem Niveau zurück in den Sprintrennen im Gruppe 2 Bobbie Lewis Quality Stakes zeigte er hinter Redkirk Warrior einen hervorragenden Lauf und galt damit im nachfolgenden Sir Rupert Clarke Stakes in Caulfield als einer der Favoriten – konnte wie der andere Favorit Theanswermyfriend aber in diesem Rennen nicht überzeigen und musste den Aufstieg der damaligen Außenseiterin Santa Ana Lane mitansehen. Einige Rennen später fragte man sich natürlich wie Santa Ana Lane jemals als Außenseiterin gelten konnte, aber so war es eben zu dieser Zeit im Sir Rupert Clarke Stakes  und Scales Of Justice hatte in dieser Zeit auch einfach kein Glück und scheiterte auch im Gruppe 2 Waroa-Lee Steere Stakes als haushoher Favorit einen Monat später, und auch der letzte Versuch in der Saison im Railway Stakes verlief alles andere als nach Plan, und es dauerte ein ganzes Jahr, bis wir das Wiedersehen mit Scales Of Justice feiern konnten, wieder im Waroa-Lee Steere Stakes – und wieder mit einen Misserfolg für den Co Favoriten, was aber nach der langen Zeit durchaus verkraftbar gewesen war.
Schlimmer wog dann schon, dass er auch im Reeves Stakes einen Monat später nicht in Gang kommen wollte und nun soll er nach einer erneuten Pause zeigen, was aus der ehemligen hervorragenden Form geworden ist – man darf gespannt sein.

Ascot – 25.11.2017 – Boag’s Premium-Railway Stakes – Pick: Black Heart Bart

Pferderennen in Australien

10:00 Boag’s Premium-Railway Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.600 m | Untergrund: Gut

Ein Wort zum Boag’s Premium-Railway Stakes morgen früh in Australien.

Wir feiern wieder einmal das Wiedersehen mit Black Heart Bart, dem Spezialisten über die 1400m und mehrfachen, wenn auch zuletzt glücklosen Gruppe 1 Sieger. Allerdings ist Black Heart Bart nicht nur ein Spezialist für die 1400m, sondern auch für den Kurs hier in Ascot, den er seit 2015 leider nicht mehr besucht hat. Seine Karriere begann faktisch auf diesem Kurs und seine Bilanz kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn im Boag’s Premium-Railway Stakes 2015 nur ein fünfter Platz für ihn herausgesprungen war. Seine Leistungen in den letzten Jahren waren aber deutlich besser als das, was er uns 2017 so aufgetischt hat. So gewann  Black Heart Bart letztes Jahr das Darley Goodwood und platzierte gleich in vier weiteren Gruppe 1 Rennen

Der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m, die er heute wieder angehen darf. Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden  Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes  auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im  C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Der Sieg im nachfolgenden Futirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um im Darley Goodwood wieder fit auflaufen zu können, was ihm aber misslang. Er lief auf der Zielgeraden klar um den Sieg mit, konnte aber auf den letzten Metern das Tempo nicht mehr ganz mitgehen und viel ein wenig ab. In Eagle Farm lief er auf schwerem Boden im Kingsford Smith Stakes auf, was aber bei diesen Bodenbedingungen erwartungsgemäß misslang und auch der Lauf auf weichem Boden im P.B. Lawrence Stakes misslang. Die beiden Starts waren allerdings auf weichem Boden und der Lauf im nachfolgenden Memsie Stakes war mit einem zweiten Platz schon wieder deutlich besser. Vega Magic besaß auf den letzten 300m aber einfach den besseren Kick und war auf und davon und auch der Lauf im Maybke Diva Stakes war alles andere als vom Glück verfolgt: Er wurde weit außen im Feld einsortiert und fand nie den Weg an die Innenbahn, was ihm jedes Mal wertvolle Meter in der Kurve kostete und am Ende vermutlich auch dafür sorgte, dass er mit Humidor nicht mehr mitgehen konnte.

Im Underwood Stakes kämpfte er beherzt um seinen Platz, nachdem er früh von seinem Jockey angetrieben wurde, um vom außen liegenden Draw nach innen zu ziehen und mit den Führenden mitzugehen. Zu allem Überfluss verlor er auch noch ein Hufeisen und war auf der Zielgeraden kaum eine Gefahr für Gailo Chop, Single Gaze und Bonneval.

Heute sind aber keine Gegner dieser Klasse vorhanden, der Boden ist gut und der Draw im mittleren Bereich. Die Distanz ist ein wenig zu weit, aber meiner Meinung nach bekommt Black Heart Bart hier nicht genug Credit, und deswegen mache ich noch einmal einen Shoutout für Black Heart Bart, der wirklich einen weiteren Sieg auf diesem Niveau verdient. 59KG ist mehr, als alle anderen Sieger bisher getragen haben, aber wenn es einer schafft – dann Black Heart Bart.

Die größten Gefahren in diesem Rennen sollten die folgenden Konkurrenten sein:

Tom Melbourne: Startet mit einem guten Draw innen und wird eine Menge Raum sparen beim laufen, findet die Ziellinie aber fast immer nur als Zweiter, seitdem er sich an Gruppenrennen versucht. Zuletzt verfehlte er denkbar knapp den Sieg im Kennedy Mile, wo er sich mit Shillelagh zusammen vom Feld abgesetzt hatte.

Ulmann, Scales Of Justice und Great Shot können das Feld über den größten Teil der Strecke führen und wer auch immer die Führung bekommt, sollte nur extrem schwer zu passieren sein. Ulmann hat im TCL TV Stakes etwas an Form eingebüßt, während Sclaes Of Justice im Gruppe 2 Waroa-Lee Steere Stakes nur knapp den Sieg verpasste. Letztes Jahr gewann er das Railway Stakes absolut souverän, trägt dieses Jahr aber mehr Gewicht und ist nicht ganz so gut in Form wie vor einem Jahr. Vielleicht ist es daher Great Shot, der im Waroa-Lee Steere Stakes einen Kopf vor ihm durchs Ziel lief, der heute mit weniger Gewicht im direkten Vergleich die Überraschung landen kann. Variation läuft heute von einem guten Draw und sicher schnellerem Durchgangstempo mit Sicherheit zu wesentlich besserer Form als zuletzt im R.j. Peters Stakes auf und sollte daher klar um den Sieg mitlaufen können.

Ich supporte aber ein weiteres Mal Black Heart Bart, der im Railway Stakes mit 59KG Gewicht Geschichte schreiben würde (was allerdings nicht ganz einfach werden wird..)

Pick: Black Heart Bart


Ascot – 03.12.2016 – Kingston Town Classic – Pick: Kawi

Pferderennen in Australien

10:00 Kingston Town Classic – Gruppe 1

Für dreijährige und ältere Pferde | Distanz: 1800m | Untergrund: Gut

Das Highlught aus Australien dieses Wochenende ist klar das Kingston Town Classic mit seinem Preisgeld von gut einer Millionen Australischer Dollar, das Rennen stellt mit seinem Start am 03.12.2016 das Ende des Festivals ins Perth da, welches vorher Rennen wie das Railway Stakes oder das Winterbottom Stakes als Highlight hatte und uns in den letzten Wochen glänzend unterhalten hat-

Das Kingston Town Classic wurde 1976 das erste Mal abgehalten und hat den Status eines Classic Rennens daher eher nur vom Namen her. Im Laufe der Jahre hatte es viele verschieden Namen und eingeführt wurde es damals unter dem Namen Marlboro 50.000 und dürfte auch etwas seltsam anmutende Namen wie  Fruit ‘N’ Veg Stakes tragen. Kingston Town Classic klingt da doch wesentlich bodenständiger und das Rennen hat auch dieses Jahr wieder eine bunte Auswahl an hochklassigen Startern nach Ascot geholt.

Der Besitzer von Perfect Reflection, Bob Peters, spielt die Chancen seiner Stute nach dem eher enttäuschenden Lauf im Railway Stakes gegen Good Project und Scales Of Justice ein wenig herunter, obwohl sie bei den Buchmachern als eine der Favoritinnen gilt. Sie gewann dieses Rennen im letzten Jahr und scheint sich dieses Jahr langsam an diese Form wieder heranzutasten, konnte aber dem wesentlich progressiveren Sclaes Of Justice im Railway Stakes nichts entgegensetzen als dieser von Anfang bis Ende das Rennen dominieren konnte und sich auf der Zielgeraden in keinerlei Gefahr mehr befand. So richtig in Gang ist die hoch gehandelte Stute noch nicht gekommen und sie hatte es bei ihrem Sieg im Lee Steere Stakes zuvor ebenfalls alles andere als einfach und wenn das niedrige Gewicht ihr hier über die längere Distanz und auf dem Track, auf dem sie ihren bisher größten Erfolg hatte, keinen gehörigen Schub gibt, sehe ich wenig Chancen auf den Sieg. Sie muss wie im Railway Stakes gegen die Männer antreten, hat auf Grund der Altersgewichtsregeln aber selbst gegen die anderen beiden Stuten im Feld einen kleinen Vorteil und ist mit Stall 2 sehr gut bedient. Im Gegensatz zu letzten Jahr muss sie aber 6KG mehr tragen und sie konnte damals den Sieg auch nur denkbar knapp gegen Delicacy verteidigen, im

Der hoch gehandelte Kawi aus Neuseeland lief trotz der relativ hohen Erwartungen und Vorschusslorbeeren der Analysten im Railway Stakes nur ein moderates Rennen, bekommt hier bei den Weight For Ages Regeln aber keinen Gewichtsvorteil, darf dafür aber von einem sehr guten Draw aus starten. Der mehrfache Gruppensieger sah schon vor seinem letzte Start in Australien wie einer der wahrscheinlichen Improver aus, und behält diesen Status auch heute bei, auch wenn er über vier Längen auf den Sieger gut machen muss. Er hatte auch im letzten Rennen einen guten Draw und ich bin gespannt, ob er dieses Mal mehr daraus machen kann,  aber bis er die auf sich projizierten Hoffnungen und Leistungen mindestens ein Mal außerhalb von Neuseeland liefern konnte, bleibt er mit Risiko behaftet.. Sein Sieg über 2000m im Gruppe 1 Zabeel Classic letztes Jahr im Dezember war aber ein bemerkenswerter Lauf und er hat als einer der wenigen in diesem Feld seine Ausdauer bereits auf höchstem Niveau unter Beweis stellen können.

Auch für Stratum Star wird dies seit über einem Jahr der erste Start über die 2000m, seit dem er im letzten Oktober den Gruppe 3 David Jones Cup knapp vor Awesome Rock hatte gewinnen können. Seine Versuche über kürzere Distanz waren durchaus solide und er konnte einen zweiten Platz im Gruppe 1 Futurity Stakes und einen dritten Platz im Gruppe 2 Mirvac Qtc Cup erringen, größtenteils war er aber nicht in der selben Verfassung wie über die längere Distanz und mit einem Draw direkt am Innengeländer sollte er hier bessere Chancen auf einen prominente Platzierung haben als zuletzt im Cantala Stakes. Sein Trainer Daren Weir weiß mit Sicherheit um die Qualitäten seines Schützlings und hat nach dem australischen Winter dieses Rennen als Möglichkeit für einen versuch über die längere Distanz ins Auge gefasst gehabt

Good Project gewann letztes Jahr das Railway Stakes und belegte dieses Jahr dort einen zweiten Platz, wenn auch ohne Chance auf den Sieg. Er zeigte damit eine gesteigerte Form im Gegensatz zu den Rennen zuvor und dürfte, wenn er in der selben Verfassung ist und die 200m längere Distanz kein Hindernis ist. Da dies aber sein erster Start über die heutige Distanz wird und er auf den letzten Metern im Railway Stakes nicht danach aussah, als ob er eine noch weitere Distanz mögen würde, kann man in zurecht als Außenseiter hier einstufen.

Scales Of Justice hingegen hat sich dieses Jahr mit den ersten Starts über 1600m prächtig weiter entwickelt, nachdem zuvor fast ausschließlich 1400m und kürzer gelaufen wurden und er wird mit Sicherheit versuchen, von seinem weiten Draw herüber zum Innengeländer zu kommen und das Feld dann über die gesamte Distanz bis zum Ziel zu führen. Richtig harte Konkurrenz um die Führung hat er nicht zu fürchten, auch wenn Konkurrenten wie Kawi, Stratum Star oder Makintosh gerne vorne mit dabei sind. Makintosh presste Scales Of Justice bis zum Einbiegen in die Zielgerade und hatte es damals schon geschafft, sich von einem weiten Draw aus diese prominente Position zu sichern. Er scheiterte dann aber zu deutliche an Scales Of Justice, um hier realistisch von einer Umkehr der Plätze auszugehen, und das obwohl er in Rennen wie dem Tab Ebsom und dem Cantala Stakes zuvor keine schlechte Figur abgegeben hatte. Er hat zwei Gruppe 3 Rennen über 2000m und mehr gewinnen können und auch bei ihm gibt es daher keine Zweifel an der Ausdauer für das heutige Rennen, Scales Of Justice war aber einfach zu gut um ihn hier nicht erneut als Pick der beiden herauszustellen. Er bekommt zwar nicht wie im letzten Rennen einen Gewichtsvorteil von einem Kilo gegenüber dem Konkurrenten, konnte aber diesen auch über vier Längen hinter sich lassen.

Die neue Gewichtsverteilung in diesem Rennen ist aber für mich der entscheidende Faktor:

Im Vergleich zu dem Sieger sind einige Konkurrenten aus dem Railway Stakes heute wesentlich besser dran, so sind es 5,5 KG bei Kawi, 2KG sind es z.B. gegen Good Project und, wenn man den Erlass aus dem heutigen Rennen mitrechnet, gut 4 KG bei Perfect Reflection. So richtig profitieren tut aber Kawi, der nicht wie im letzten Rennen 4-5,5KG mehr tragen musste als die starke Konkurrenz, heute aber gleichauf mit Good Project und nur 0,5KG schwerer als Scales Of Justice starten darf. Er hat Ausauer über den Track und bis auf Perfect Reflection hat kein anderer wichtiger Starter einen Gewichtsvorteil gegen ihn. Ich kann Bob Peters nicht ganz zustimmen und verstehe die Buchmacher, die Perfect reflection als Favoritin sehen, tendiere aber zu Kawi, der hier eine goldene Gelegenheit für einen Sieg gefunden hat.

Pick: Kawi

 


Ascot – 19.11.2016 – Railway Stakes – Pick: Perfect Reflection / kawi

Pferderennen in Australien

10:00 Railway Stakes – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.600 m | Untergrund: Weich

Das Highlight des heutigen Tages und im Gegensatz zum W A Guineas auch durchaus von beiden Küsten aus stark besetzt, zudem winkt das doppelte Preisgeld in form von 1.000.000$. Das Railway Stakes ist mit seiner Einführung im Jahr 1894 eines der klassischen Rennen in Australien, welches seit 1926 über die Distanz der Meile ausgetragen wird. Zwar gab es eine kurze Zeit, wo das Rennen über 100m kürzere Distanz ausgetragen wurde, was uns hier aber nicht weiter interessieren soll. Traditionell haben wir in diesem Rennen jedes Jahr eine bunte Mischung aus hochklassigen Startern, die sich schon im Melbourne Festival versucht haben und einigen lokalen Größen, die bisher eher auf niedrigerem Niveau gespielt haben.

Rageese und Makintosh sind Repräsentanten der jeweiligen Gruppe und könnten unterschiedlicher dieses Jahr nicht gestartet sein. Rageese beschränkte sich nach seinem Start im Caulfield Guineas letztes Jahr mit dem Jahreswechsel auf leichtere Rennen, und seit der Winterpause wurden lediglich Handicaps und ein Gruppe 3 Rennen bestritten, welches es aber in sich hatte. So starteten im L’oreal Stakes die Gruppe 2 Sieger Arod als auch Takedown und mit seinem souveränen Sieg hat sich Rageese in eine durchaus vorteilhafte Position gebracht. Makintosh hingegen hielt sich nur an die stärksten Rennen und startete im Tab Epsom sowie dem Cantala Stakes, wo Good Project nur wenige Längen hinter ihm ins Ziel kam. Er gewann das Gruppe 2 Task Retail Theo Marks Stakes als Vorbereitung für die beiden Gruppe 1 Rennen und schlug dabei den hoch gehandelten Counterattack. Er übernimmt nicht selten die Führung in den Rennen, ist aber einen Tick besser wenn er selbst ein oder zwei Pferde vor sich hat, auf die er sich einschießen kann und mit den möglichen designierten Front Runnern Rageese, Pornichet, Good Project und Scales Of Justice hier im Rennen, sollte er die Rolle der Führung nicht übernehmen müssen, wenn er nicht will.

Good Project gewann letztes Jahr dieses Rennen mit Balmont Girl auf dem dritten Platz, beide sind dieses Jahr aber nicht in der selben Verfassung und sollten kaum die selbe Rolle spielen können wie letztes Jahr, auch wenn es für beide der beste Run seit langem war und gerade Good Project in seinen letzten beiden Outings wieder eine gesteigerte Form zeigen konnte

Perfect Reflection zeigte ebenfalls wieder eine stark gesteigerte Form als sie das Gruppe 2 Lee Steere Stakes über 1400m Gewinne konnte und somit die Form der vergangene drei Rennen wieder etwas revidieren konnte. Sie lief zunächst im TabVanity unter den Erwartungen, dann im Australian Guineas schlechter als erwartet und auch die verlängerte Winterpause brachte zunächst keine deutliche Steigerung. Erst das zweite Rennen der Saison erfüllte wieder die Erwartungen an sie, die sie letztes Jahr mit einem Sieg im Kingston Classic über Delicacy geweckt hatte. Der Gruppe 1 Sieg schlägt sich aber in ihrem Gewicht wieder und sie muss als Stute ein halbes Kilo mehr Gewicht tragen als Makintosh und auch Kawi sollte hier eine bessere Leistung zeigen als im Leere, wo er sich einfach zu lange ein Duell um die Führung lieferte um am Ende gegen die Schlusssprinter noch konkurrenzfähig zu sein. Der fünffache Gruppe 1 Sieger aus Neuseeland läuft wie Makintosh seine besten Rennen, wenn er ein klares Ziel in Form eines Frönt Runners vor sich hat und nicht selber das Tempo geben muss.

Er bietet wesentlich mehr Value als die beiden Waller Starter Makintosh und Good Standing, Nuss mit sechs Jahren aber auch noch beweisen, dass er es auch in Australien in die Elite der Meiler schaffen kann. Er hat den besten Draw der drei genannten und muss hier mehr Respekt bekommen, als ihm von den Bookies bisher gezollt wird.

Scales of Justice ist in bestechender Form und konnte eine Serie von vier Siegen und zwei Platzierungen aneinanderreihen, wobei er im Gruppe 3 Peters Stakes die heutigen Konkurrenten Great Shot, Heart Starter, Ideal Image, Neverland und Showy Chloe schlagen konnte. Das hier repräsentiert einen ordentlichen Schritt nach oben in der Klasse, eine Platzierung sieht aber durchaus realistisch aus.

He Or She kehrt zum ersten Mal seit seinen vier Siegen in Folge in Handicaprennen Anfang 2015 wieder auf diesen Kurs zurück und hat im Diva Stakes zuletzt gezeigt, dass doch noch Leben in ihm steckt. Sein Lauf im Schweppes Crystal Mile verlief wieder eher ernüchtern, es wird aber spannend, was dieser Track vielleicht aus ihm herauskitzeln kann.

Ich denke wenn es Makintosh schafft, von Stall 15 auf die Innenbahn zu ziehen und ein oder besser zwei bis drei Pferde vor sich als Deckung bekommt, wird er hier nur schwer zu schlagen sein. Realistisch wird er allerdings Probleme bekommen, sich in das dichte Feld einzugliedern und auch weichem Boden entweder außen am Feld laufen müssen oder die Führung übernehmen müssen, was beides nicht ideal ist. Von besserem Draw aus  und mit ähnlicher Taktik in Neuseeland mehrfach erfolgr ich gewesen ziehe ich daher Kawi als EW Wette vor, zusammen mit der neben ihm startenden Perfect Reflection, die den Männern mit einer Wiederholung der Leistung aus dem Kingston Classic eine schwere Aufgabe stellen würde. Sie hat bereits über länger Distanz gewinnen können und sollte mit dem weichen Boden umgehen können.

Pick: Perfect Reflection / Kawi EW

 


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