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Shloer Chase

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15.11.2020 – Cheltenham – Shloer Chase – Pick: Put The Kettle On

Pferderennen in England

15:25 Shloer Chase – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.199 m  |  Preisgeld: 60.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Defi Du Seuil: Der Sohn von Voix Du Nord und Quarvine Du Seuil gewann bis zum Start im Gruppe 2 Coral Hurdle nach der Sommerpause 17/18 alle seiner sechs Starts über Hürden bis dato. Dabei konnte er damals einige sehr prestigeträchtige Rennen gewinnen und die Konkurrenten teilweise doch stark deklassieren, was ihn zu einem der Stars in der Saison machte und Hoffnungen auf die kommenden Jahre gab.

In der Saison 2018 ging es dann mit der Form in den Hürdenrennen etwas auf und ab, 2019 wechselte Defi Du Seuil dann in die Chase Disziplin und gewann unter anderem das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival. In der neuen Saison 2019/20 ist er in drei Rennen derzeit noch ungeschlagen.

Nach zwei Starts in NHF Rennen in Frankreich wechselte er von seinem Trainer Emmeanuel Clayeux zu seinem derzeitigen Trainer Philip Hobbs, für den er im Oktober 2016 in Ffos Las sein Debüt feiern dürfte. Dabei gewann er sein Maidenrennen über 2m in Ffos Las mit Leichtigkeit und konnte im Gruppe 2Triumph Hurdle Trial in Cheltenham als Favorit starten. Dort schlug er Diable De Sivola, Dino Velvet und Wealth Des Mottes mit Leichtigkeit und der nächste Sieg in einem weiteren Triumph Hurdle Trial über Cour De Lion war nur reine Fromsache.

Fast genauso leicht gewann er das Gruppe 1 Final Future Champions Juvenile Hurdle in Chelpstow im Dezember 2016 wo er Gegner wie Evening Hush, Dolos oder Dino Velvet mit Leichtigkeit auf die Plätze verwies. Defi Du Seuil hatte sich damit auf guten, gut bis weichem und weichem Untergrund als effektiv bewiesen und kam offensichtlich auch mit dem nicht ganz einfachen Kurs in Cheltenham wunderbar zurecht. Als Vorbereitungsrennen für das große Festival gewann er noch seinen Start in einem weiteren Gruppe 2 Triumph Trial, dessen Feld aber auch auf jämmerliche vier Starter ohne jede Konkurrent für den kommen Star zusammengeschrumpft war.

Nach so vielen gewonnen Triumph Trial Rennen war der Start in dem großen Rennen unvermeidlich und Defi Du Seuil tat das, was alle von ihm erwartet haben. Er lief und sprang souverän, übernahm die Führung zwei Hürden vor dem Ziel und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Den Vorsprung auf das restliche Feld baute er mit einem starken Schlusssprint auf fünf Längen aus, wobei Megafortune mit seinem guten Schlusssprint in keiner Weise auf den Sieger gefährlich aufholen konnte, sich aber einen zweiten Platz vor Bapaume sicherte.

Nach der Sommerpause startete er im Coral Hurdle als klarer Favorit, war da aber offensichtlich noch nicht fit und verlor zunehmend den Anschluss an den Rest des Feldes. Die lange Pause und die längere Distanz zur Wiederkehr war vielleicht ein bisschen viel des guten und beim zweiten Star in de neuen Saison konnte Defi De Seuil in ruhigeren Gewässern in Exeter sein Selbstbewusstsein  wieder aufbessern.

Der Sieg gegen Topofthegame und Black Op war eine echte Überraschung und er konnte mit den Sieg wieder ins Gespräch bringen und hielt seine Form im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar weiter gut. Er konnte sich mit Lostintanslation ein starkes Duell um den Sieg liefern und schlug den stark auflaufenden Konkurrenten knapp. Defi Du Seuil übernahm die Führung nach der letzten Hürde mit einem besseren Sprung und setzte sich einige Längen von Lostintanslation ab, aber der Konkurrent sammelte sich wieder und auf dem langen Lauf bis zum Ziel rieben sich die beiden aneinander auf, und Defi Du Seuil gab sich nur wiederwillig geschlagen.

Die beiden trafen sich dann im Gruppe 1 Scilly Isles Chase über 4033m exakt einen Monat später wieder und wieder war es ein extrem spannendes Duell zwischen den beiden. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte sich teilweise mehrere Längen von sienen Verfolgern ab, das kleine Feld lies ihn aber nicht allzu weit ziehen und auch wenn Defi Du Seuil immer wieder einen schlechten Sprung einbaute, blieb er dran an dem Pacemaker und zog noch der letzten Hürde gleich, auf dem Run in hatte er aber mehr übrig als der Dauerkonkurrent, der mit knapp einer Länge Rückstand ins Ziel einlief.

Das Saisonziel der beiden war das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival, welches auch von den Quoten von den beiden dominiert wurde und was damit nach einer Wiederholung der letzten beiden Rennen aussah – und genau so kam es auch. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte das Tempo dort nach Belieben, Defi Du Seuil blieb aber dran, zusammen mit Mengli Khan, der als zweiter die vorletzte Hürde nahm. An der letzten Hürde war aber Defi Suil auf den zweiten Platz vorgerückt und wieder hatte er auf dem Run In mehr übrig als der herausragend laufende Lostintranslation, der sich mühte den Hügel in Cheltenham hinauf Schritt zu halten, aber Defi Du Seuil gewann mit gut 2 Längen Vorsprung.

Zum Saisonabschluss versuchte sich Defi Du Seuil am Ryanair Novice Chase über eine ungewohnt kurze Distanz von 3219m und wurde ziemlich deutlich von Chacun Pour Soi geschlagen, der sich über 4 Längen absetzten konnte und von Ruby Walsh erst nach der letzten Hürde überhaupt angetrieben werden musste – und sich dann unter Druck noch  etwas mehr von Defi Du Seuil absetzten konnte. Über Hürden schienen die 2 Meilen ideal, aber als Chaser schienen die zwei Meilen zunächst vielleicht etwas kurz zu sein, allerdings bekam Defi Du Seuil nach der Sommerpause noch einmal die Chance über die 3199m zu zeigen, was er kann. Er startete im Shloer Chase auf Gruppe 2 Ebene gegen den bekannten 2 Miler Politologue, der in dem Rennen das Tempo setzten dürfte, während Defi Du Seuil am Innengeländer lief. Das entwickelte sich allerdings in dem Rennen zum Problem, denn vor der letzten Hürde wurde der Platz knapp und Defi De Seuil musste Saint Calvados ein wenig zu Seite scheiben um freie Bahn zu bekommen und Politologue noch zu überholen.

Dieses Mal sah der Schlusssprint gewohnt stark aus und mit besserem Lauf vor der letzten Hürde hätte Defi Du Seuil sicher noch mehr Vorsprung rausholen könne, so blieb ein guter Eindruck aus dem ersten Rennen nach der Sommerpause, der im Tingle Creek Chase gegen Politologue und vor allem Un De Sceux noch einmal getestet werden sollte. Das Rennen auf Gruppe 1 Ebene wurde wieder knapp über 2 Meilen ausgetragen und der Untergrund war für die Zeit um Weihnachten typisch weich, was aber für keinen der Favoriten ein Problem war.

Wieder übernahm Politologue die Führung, wurde dann aber schnell von Ornua überholt, der als Außenseiter vor Un De Sceux das Tempo setzten dürfte. Defi Du Seuil sprang einige Male ziemlich stark nach links auf dem nach links drehenden Kurs, was ihn jedes Mal in die Mitte der Bahn brachte und einige Meter kostete. Un De Sceaux schloss beim vorletzten Tunr auf Ornua auf und setzte sich dann spielend leicht von den Verfolgern ab, während Defi Du Seuil noch etwas unentschlossen aussah, sich dann aber beim Einbiegen in die Zielgerade voll auf seine Aufgabe konzentriere und zwischen den beiden letzten Hürden den Ausreißer wieder eingefangen hatte. Der letzte Sprung brachte Defi Du Seuil eine halbe Länge Vorsprung gegen Un De Sceux ein, der aber noch einmal aufschließen konnte. Die beiden lieferten sich ein spannendes Duell über die letzten Meter, allerdings hätte eventuell Waiting Patiently den beiden den Tag verderben können, der sich beim Überqueren der Ziellinie bis auf eine Länge herangekämpft hatte, obwohl er an der letzten Hürde locker 5 Längen Rückstand auf die Favoriten hatte und definitiv auf den letzten Metern noch am schnellsten unterwegs war.

Den Konkurrenten traf Defi De Seuil zwar im nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Clarence House Chase nicht noch einmal, allerdings traf er auf Un De Sceaux und es wurde erwartet, dass die beiden die Hackordnung für das Cheltenham Festival untereinander ausmachen würden – sozusagen ein vorgezogenes Duell für das Festival, nachdem für Un De Sceux das letzte Duell im Dezember alles andere als optimal verlaufen war – aber auch das erneute Duell über 3371m im Clarence House Chase verlief für den Veteranen alles andere als nach Plan als der fünf Jahre jüngere Defi Du Seuil ihm an der letzten Hürde davonsprang und immerhin drei Längen Vorsprung auf der Zielgeraden herausholen konnte – die erneute Niederlage wog so schwer, dass Un De Sceux wohl dieses Jahr überhaupt nicht beim Cheltenham Festival erscheinen wird, mi dem Rennen hatte Defi Du Seuil hingegen bewiesen, dass er in bestechender Form war und auch das Duell mit Altior im Queen Mother Champion Chase eigentlich nicht fürchten musste – eigentlich, denn am goßen Tag selbst schwächelte Defi Du Seuil und hatte an dem wichtigen Datum offensichtlich keine Lust

Seine Sprünge über die Hindernisse waren teilweise schlampig, er lies sich offensichtlich nicht so führen, wie Barry Geragthy sich das erhofft hatte und lief recht weit außen im Feld und fand auf zunehmenden Druck seines Jockeys 3 Hürden vor dem Ziel keine weitere Kraft. Das war alles andere als überzeugend, er hat aber hier eine lange Pause im Rücken und kam letztes Jahr aus einer solchen Pause in Bestform zurück. 2018 war das nicht so, aber da heute zwei Hauptkonkurrenten auszufallen drohen, stehen seine Chancen nicht schlecht.

Put The Kettle On: Der Stowaway Sohn von Trainer Henry De Bromhead begann seine Karriere 2018 auf dem Kurs in Clonmel, allerdings brauchte er in diesem ersten Jahr gleich drei Anläufe, um seinen Maidensieg feiern zu können, der ihm im November in Navan über 3219m gelang. Der Rest der Saiso 2018 / 19 verlief eher ruhig mit einigen dritten Plätzen in soliden Handicaps mit einem Rating bis zu 111.

Interessant wurde es vor allem dann gegen Ende der Saison, wo Put The Kettle On den Wechsel aus den Hürden in die Chase Disziplin wechselte und auf Anhieb seine ersten drei Rennen gewinnen konnte. Das erste Rennen in Kilbeggan, das Wright Windows 50 Anniversary Celebration Beginners Chase war noch eine knappe Angelegenheit die erst nach der letzten Hürde beim Zieleinlauf entschieden wurde, aber das zweite Rennen zeigte schon deutlicher, wie wohl sich Put The Kettle On in der neuen Disziplin fühlte.

Auch hier war die Konkurrenz durchaus nicht schlecht, aber Put The Kettle On konnte das Feld über die Distanz führen und legte vor der letzten Hürde die Daumenschrauben an und zog diese nach dem letzten Sprung noch weiter an, was in eine ungefährdeten 7 Längen Sieg resultierte. Noch im selben Rennen startet er im Packie Downey Memorial Rated Novice Chase in Tipperary über 3941m und bewies auch hier wieder seine Form. In dem kleineren Rennen war er natürlich als Favorit gestartet, auch wenn dem Rest des Feldes auch wieder gute Chancen ausgerechnet worden waren und keiner der vier Konkurrent eine zweistellige Quote hatte. Das hielt Put The Kettle On aber nicht davon ab, wieder das Tempo zu diktieren und dieses Mal schon zwischen den letzten beiden Hürden seinen Vorsprung auf gut 7 Längen auszudehnen. Die Leistung war besser als alles, was er zuvor über Hürden gezeigt hatte, schließlich deklassierte er Konkurrenten jenseits des 111er Ratings in diesem Rennen, und da man die Eisen schmieden soll, so lange sie heiß sind, wurde er auch nur zwei Monate später im September wieder auf die Rennstrecke geschickt wo er in Wexford seine Erfolgsserie weiter fortsetzen konnte, dieses Mal mit seinem ersten offiziellem Rating von 133 Punkten.

Interessant war aber vor allem wieder das kommende Rennen danach, als Put The Kettle On sich das erste Mal auf Gruppenebene versuchte. Dort zeigte er sich im Paradering ungewöhnlich nervös und brauchte nach dem Start auch kurz, um sich in das Rennen einzufügen, fand sich und die erneute Führung dann aber und musste sich dem ersten echten Angriff 2 Hürde vor dem Ziel erwehren, was er zunächst auch erfolgreich meisterte, das Duell mit Robin De Carlow zog sich aber und beim Schlusssprint auf der Zielgeraden nach dem letzten Sprung reichte es am Ende dann nicht mehr, um Robin De Carlow noch hinter sich zu halten und Put The Kettle On musste den Konkurrenten mit einer halben Länge ziehen lassen.

Kurz darauf kam es zum nächsten spannenden Duell, dieses Mal im Gruppe 2 Racing Post #responsiblegambling Arkle Trophy Trial Novices‘ Chase gegen den hoch gehandelten Al Dancer. Wieder führte Put The Kettle On das Feld an und zeigte eine Reihe von sauberen Sprüngen, und einer von diesen Trug ihn nach der letzten Hürde vor die herannahende Konkurrenz, einen Vorsprung, den er unter den Anstrengungen von Aiden Coleman bis zum Ziel verteidigen konnte.

Dann folgte eine längere Pause bis zum Cheltenham Festival, wo er im Racing Post Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase auflief – eigentlich als einer der Außenseiter, aber überraschend gelang es Put The Kettle On auch in diesem großen Feld die Fürhung nach der vierten Hürde an sich zu nehmen, und blieb auch an der Führung dran als er an der nächsten Hürde wieder überholt wurde und erkämpfte sich die erneute Führung an der drittletzten Hürde.

Es folgte die unvermeidliche Attacke der Konkurrenten die Put The Kettle gehörig unter Druck setzten, und zwischen den letzten beiden Hürden hatten noch eine Menge Konkurrenten gute Chancen, am Ende war es aber Put The Kettle On, der wieder mit einem sehr starken Lauf auf der Zielgeraden seinen Sieg behaupten konnte.

Dann kam die lange Pause bis jetzt und ich bin SEHR gespannt, wie er sich nach der ersten langen Pause schlagen wird. Ich denke er ist ein sehr heißer Anwärter auf den Sieg


Cheltenham – 13.11.2016 – Shloer Chase – Pick: Special Tiara

Pferderennen in England

14:55 Shloer Chase – Gruppe 2

Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 3.199 m | Untergrund: Weich

Top Gamble machte letzte Saison gigantische Fortschritte und gewann zum Abschluss der Saison zwei Gruppe 2 Rennen in Folge mit einigem Abstand. Dies ist aber sein erstes Rennen seit März und auch wenn dies auf einige seiner Konkurrenten heute ebenfalls zutrifft, ist der Untergrund noch einen Tick zu schnell für ihn und er muss gut 10lb mehr schultern als der Gruppe 1 Sieger Special Tiara. Dieser gewann in der Saison 2014/2015 das AP McCoy Celebration Chase in Sandown mit gut 6 Vorsprung vor Sprinter Sacre und lies Dezember 2015 einen knappen zweiten Platz in der Tingle Creek Chase folgen. Im März kam ein dritter Platz im Queen Mother Chase beim Festival hinzu und im folgenden Boylesport Champion Chase ging er die ganze Sache vielleicht ein wenig zu hart an und hatte am Ende auf einem sechsten Platz einfach nichts mehr übrig.

Fox Norton hat mit seinen Platzierungen im Arkle und dem Maghul Novice Chase ebenfalls zwei Platzierungen in Gruppe 1  Rennen vorzuweisen, ist aber jedes Mal von Douvan deklassietr worden und konnte zuvor in drei Gruppe 2 Rennen ebenfalls immer „nur“ einen Platz erreichen. Seine Leistungen sind konstant und er kam vor drei Wochen in Topfrom in die Saison 2016/2017 zurück und schlug ein ordentliches Feld in einem Handicap über Kurs und Distanz mit Leichtigkeit. Er scheint über den Sommer einiges an Training genossen zu haben und ist mit sechs Jahren sicher noch steigerungsfähig.

Simonsig hingegen ist schon 10 Jahre alt, hat aber bisher nur vier Chase Rennen bestritten, dabei aber mit drei Siegen und einem dritten Platz im Boylesport Champion Chase von sich reden gemacht. Nach der Saison 2012 folgen einige gesundheitliche Probleme und die Saison 2014 fiel komplett aus, während 2015 genau ein Start absolviert wurde. 2016 zeigte er nach über einem halben Jahr Pause die persönliche Bestleistung im Champion Chase, floppte aber anschließen über Hürden im Prix Le Barka in Frankreich. Nun hatte er wieder ein halbes Jahr Pause und wie wir nur zu gut wissen kann er nach einer solchen Erholung durchaus beeindruckende Rennen laufen, auch wenn ihm regelmäßige Stars in Chase Rennen bisher gefehlt haben. Jede Menge Potential und leider jede Menge verschenkte Zeit, aber an einem guten tag ist er immer in der Lage ein Rennen wie dieses hier zu gewinnen.

Simply Ned belegte in diesem Rennen im Jahr 2014 einen guten zweiten Platz, kommt aber in Gruppenrennen meistens etwas zu kurz und wäre nur in der Lage zu gewinnen, wenn mindestens zwei der anderen Starter hier einen schlechten Tag erwischen. Zudem hat er seine Bestform aus dem Jahr 2014 bisher nicht reproduzieren können und muss zusammen mit Fox Norton 4lb mehr tragen als Simonsig und Special Tiara, die für mich die beiden sind, auf die man sich hier konzentrieren sollte.

Special Tiara hat eine durchwachsene Bilanz nach einer längeren Pause, bekommt hier aber unglaubliche gute Konditionen vom Gewicht her. In einem Handicap müsste sie 8lb mehr tragen als Simonsig und immerhin immer noch 7lb mehr als Fox Norton, und mit dem geringeren Gewicht hier ist er effektiv bis zu 11lb (Fox Norton) oder gar 14lb (SimplyNed) besser dran als die Konkurrent, was ihm das Siegen etwas leichter machen sollte.

Pick: Special Tiara


Cheltenham – 15.11.2015 – Shloer Chase – Pick: Sprinter Sacre

Pferderennen in England

14:10 Shloer Chase – Gruppe 2

4yo+ |  Distanz: 1m7f199y | Untergrund: Good To Soft

Sprinter Sacre ist der Name, der einem hier direkt auffällt, wenn man die Formkarte studiert. Das Jahr 2014 hat er komplett ausgelassen, nachdem zuvor das Queen Mother Chase, die Melling Chase, Victor Chandler Chase und seit 2012 ohnehin 7 Grade 1 Rennen in Folge gewinnen konnte und damit in 10 Rennen in Folge ungeschlagen war. Dann kam das Desert Orchid Stakes, wo er als haushoher Favorit startete, aber das Rennen nicht beendete sondern schnell vom Jockey herausgenommen wurde und im Nachhinein ein irregulärer Herzschlag festgestellt wurde. 2014 verpasste er dann auf Grund eher mäßiger Leistungen im Training, 2015 kam sein Comeback, allerdings lief er dort noch nicht auf dem selben Niveau wie 2013. Er war zweiter im Grade 1 Clarence House Stakes, 3 Längen hinter Dodging Bullets, Pulled Up im Queen Mothers und dann wieder Zweiter im McCoy Celebration Stakes hintr Special Tiara, aber 3,5 Länge vor Mister Mole, der hier aber diesmal 10lb mehr tragen muss als Sprinter Sacre und deswegen wohl kaum eine Chance haben wird, die Platzierungen herumzudrehen. Simply Ned ist der Starter, dem man es zutraut, Sprinter Sacre etwas den Wind aus den Segeln zu nehmen, denn er hat bereits einen Start diese Saison in einem Class 2 Rennen gehabt, welches er gewinnen konnte und lief seine besten Rennen auf weichem Untergrund und in Rennen, in denen es auf die Ausdauer ankam. Er hat bei Weitem nicht das erreicht, was Sprinter Sacre geschafft hat, aber mit Fragen bezüglich dessen Fitness und übrig gebliebenen Potential könnte er hier von den Umständen profitieren. Somersby war zweiter im Queen Mother Chase dieses und letztes Jahrs sowie im Tingle Creek Stakes und macht somit auch mit 11 Jahren und nach einer Pause einen guten Eindruck für die Plätze, auch wenn der letzte Sieg 2013 war, der vorletzte war gar 2012. Er läuft seine Rennen aber grundsätzlich solide und ich sehe ihn fast als stärkeren Konkurrenten als Simply Ned. Croco Bay und Savello können an einem gute Tag einen Platz erreichen, ein Sieg erscheint für die beiden aber sehr unwahrscheinlich.

Alles in allem kommt es darauf an, in welcher Form Sprinter Sacre hier aufläuft, die Stimmen aus seinem Gestüt sind aber recht positiv und wenn er nur einen Teil seines alten Potentials abrufen kann, hat er das Rennen hier ziemlich sicher im Sack, schließlich hätte er 2013 über die Konkurrenz hier nur gelacht. 2015 wird es wohl aber ein spannendes Rennen, in dem Sprinter Sacre noch zu einer soliden Quote zu haben ist.

Pick: Sprinter Sacre


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