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Singspiel Stakes

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09.01.2020 – Meydan – Singspiel Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen International

17:15 Singspiel Stakes – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.800 m  |  Preisgeld: 250.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Benbatl: Der Gast aus England ist in den letzten Jahren viel rumgekommen, mit Rennen in England, Deutschland, Australien und eben Dubai, mit teilweise großartigen und teilweise eher mittelmäßigen Ergebnissen . aber gerade in Meydan hat er sich 2018 hervorragend präsentieren können.  2019 war allerdings eine gemischte Sache für Benbatl, mit nur zwei Rennen und der klaren Niederlage im Queen Elizabeth II Stakes – aber die Karriere zuvor hatte wesentlich mehr Lichtblicke zu bieten.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, ging er als Favorit in das Queen Elizabeth II Stakes – musste sich da aber klar geschlagen geben und sah nie so wirklich zufrieden in dem Rennen aus.

 

Zu dem Feld der Teilnehmer für das Langstreckenrennen heute zählt eben nicht nur der Sieger des letzten Jahres, sondern auch der Sieger aus dem Jahr 2018, das Godolphin-Paar Benbatl und Dream Castle , der das Rennen 2019 landete, beide starten für Saeed bin Suroor.

Nun wird Dream Castle allerdings nicht starten und auf dem Papier überlässt Saaed Bin Suroor damit Benbatl einen einfachen Sieg, den er sicher als Booster für das Selbstbewusstsein seines Stars nutzen wird

Das Singspiel Stakes ist ein 1-m Rennen auf dem-Rasen, der im Jahr 2011 bei der Erweiterung des Kalenders des Dubai Racing Frühlings hinzugefügt wurde und erst in diesem Jahr auf den Status der Gruppe 2 aufgewertet wurde.

Dies wurde zweifellos durch die späteren Erfolge des Bin Suroor-Duos unterstützt, welches nach seinem Sieg in den Vereinigten Arabischen Emiraten praktisch identische Wege eingeschlagen hat und einige weitere sehr hoch angesehene Rennen gewinnen konnte – sowohl in Dubai als auch in England.

Auf diesem Kurs und über diese Distanz landeten die beiden das Gruppe 2 Al Rashidiya Stakes und das Gruppe 1 Jebel Hatta Stakes am Super Satuday.

Benbatl setzte sein lokales Erfolgserlebnis fort, indem er das Dubai Turf auf Gruppe 1 beim Dubai World Cup-Karte gewinnen konnte, während Dream Castle letztes Jahr das Rennen allerdings nur auf dem letzten Platz beenden konnte – trotzdem, das Paar von Saeed Bin Suroor hat für Furore gesorgt in den letzten beiden Jahren.

Benbatl setzte sein herausragendes Jahr 2018 mit Siegen auf Gruppe 1 Ebene sowohl in Deutschland als auch in Australien fort, wo er auch gegen die majestätische Winx im Cox Plate eine sehr gute Figur abgegeben konnte, als er die Wunderstute nach Hause jagte und fast für eine Überraschung hätte sorgen können.

Er lief letztes Jahr wie beschrieben allerdings nur zwei Mal auf und gewann sein Comeback auf Gruppe 2 Ebene im Joel Stakes, bevor er in das Group 1 Queen Elizabeth II Stakes ging. Bei dem Rennen in Ascot am Champions Day sang und klanglos verlor

Bin Suroor sagte zu seinem Schützling:

„Benbatl ist in guter Form und hat seinen Winter in Dubai genossen. Der Boden in Ascot war schwer und er ist viel besser auf einem schnelleren Untergrund, den er in Meydan bekommen wird, wo er gute Form hat.

„Er istfrisch und das sieht nach einem idealen Rennen für ihn aus. Er hat eine Strafe zu tragen, ist aber ein hochklassiges Pferd und wir erwarten einen guten Lauf.

„Dream Castle ist ebenfalls in guter Verfassung und lief letztes Jahr meistens gut beim Karneval . Die Bedingungen passen zu ihm und wie bei Benbatl ist dies das ideale Rennen, um seine Kampagne zu starten.“

Dem Godolphin-Duo stehen nur fünf Rivalen gegenüber, und es wäre eine Überraschung, wenn einer von ihnen nicht gewinnen würde.


Dubai Meydan – 05.01.2017 – Singspiel Stakes – Pick: Ertjaal

Pferderennen International

18:20 Singspiel Stakes – Listenrennen

Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.800 m | Untergrund: Gras / gut

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Nach dem Al Maktoum folgt das Singspiel Stakes, im Prinzip „nur“ ein Listed Rennen, in dem sich allerdings Ertjaal versucht, der eigentlich an wesentlich höheres Niveau gewohnt ist. Bis auf einen Start im Land Rover Discovery Sport Handicap im letzten Februar lief er in seinen letzten 9 Rennen seit Januar 2015 ausschließlich in Gruppe 1 und einem Gruppe 2 Rennen. Er gewann das Investec Cape Derby 2015 in Südafrika und startete danach im S A Classic als Favorit, sollte aber in diesem und seinem nächsten Rennen klar unter den Erwartungen und seinen gezeigten Leistungen laufen.

Es folgten Platzierungen im Gruppe 1 Daily News 2000 sowie dem Gruppe 2 Al Rashidiya hier auf diesem Track, bevor es zum großen Flop in dem Handicap kam. Der nachfolgende Start im Gruppe 1 Jebel Hatta Stakes war mit einem dritten Platz wieder deutlich besser und auch im Dubai Turf war er mit einem vierten Platz nur 2.5 Längen hinter dem Sieger Real Steel mit Tryster gleichauf. Der nachfolgende Ausflug nach Singapur war nicht von Erfolg gekrönt, was aber auch von keinem Analysten erwartet worden war. Hier kehrt er nun nach sechs Monaten Pause zurück und hat sich für sein Saisondebüt ein durchaus machbares Rennen ausgesucht. Letztes Jahr lief er direkt nach der langen Pause eines seiner besten Rennen im Al Rashidiya und macht hier auf niedrigerem Niveau aber über den selben Kurs und Distanz nun sein Debüt. Jim Crowley wurde als Jockey gebucht und der international erfahrene Jockey wird den noch jungen Hengst zum ersten Mal reiten und Ertjaal trägt Scheuklappen, allerdings nicht zum ersten Mal.

Aus seinem Heimatland Südafrika kommt einer seiner größten Konkurrenzen heute, denn Light The Lights gewann in Kenilworth zunächst ein Gruppe 2 Handicap und lief danach im J&B Met auf einen hervorragenden vierten Platz. Er hat seitdem pausiert und das Jahr Pause ist einer der größten Unsicherheitsfaktoren bei ihm, seine bisher gezeigten Leistungen und der Fakt, dass dies erst seine vierte Saison nach gerade einmal 8 Starts ist, machen ihn aber zum Mitfavoriten in einem gut besetzten Listed Rennen. Auch für ihn ist dieses Rennen ein Rennen auf marginal leichterem Niveau als bisher, wenn nicht einer der gestandenen Gruppenstarten zur alten Form zurück findet. Zudem sollte er mit seinen wenigen über die letzten drei Jahre verteilten Starts eine Menge ungenutztes Potential haben, wie es um seine Fitness bestellt ist, wird an aber ich sehen müssen.

Auch das Godolphin Syndikat hat mit seinem Silent Attack wieder die Finger mit im Spiel, und der Sohn von Dream Ahead hat mit seinem zweiten Platz in der Gruppe 2 Topkapi Trophy in der Türkei ein gewisses Potential gezeigt gehabt. Er konnte diesen Start im September zwar mit seinem nächsten Start in Doncaster nicht weiter untermauern, hat sich aber den Erfolgstrainer Saeed bin Suroor angeschlossen und könnte sich hier weiter steigern – was er allerdings auch müsste.

Der Veteran Gabrial müsste allerdings nur etwas wie seine beste Form wiederfinden, die er unter anderem bei seiner Platzierung im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes 2015 oder der Gruppe 2 Celebration Mile im selben Jahr gezeigt hatte. Er kam letztes Jahr im Sussex Stakes nur 3,5 Längen hinter dem Sieger The Grukha ins Ziel und konnte sich im Gruppe 2 Summer Mile Stakes ebenfalls platzieren.  Diesen Herbst floppte er allerdings im Superior Mile Stakes und dem nachfolgenden Champion Stakes, und die Entscheidung seines Trainers Richard A. Fahey, ihn nach seinem letzten Intermezzo hier im Jahr 2014 erneut nach Dubai zu verschiffen, ist interessant. Er belegte 2014 hier einen guten zweiten Platz und startete im selben Jahr noch im Zabeel Mile und dem Godolphin Mile und könnte sich trotz voranschreitenden Alters hier erneut in guter Form zeigen.

Ahmad bin Harmashs Championship ist hingegen war in guter Form, als man ihn Anfang letzten Jahres zum letzten Mal gesehen hatte. Damals gewann er im März das  gut besetzte Emirates Holidays Handicap, nachdem er zuvor sein Saindebüt nach zwei Jahren Abwesenheit seit seinem Sieg im Powell Handicap in Doncaster in den Sand gesetzt hatte. Das Zabeel Mile kam vermutlich zu früh und war auch etwas zu viel zu dieser Zeit, er meldete sich im letzten Herbst aber mit zwei guten Starts (ein Platz, ein Sieg) zurück und der Sieg im National Day Cup in Abu Dhabi war eine hervorragende Leistung gewesen. Er steigert sich im Moment von Rennen zu Rennen und hat eine der besten aktuellen Leistungen der hier Anwesenden gezeigt gehabt und es wäre keine Überraschung, wenn er den Sprung im Niveau kompensieren könnte.

Maftool hat mit Platzierungen im UAE Derby 2015 sowie dem Bosphorus Cup in der Türkei durchaus das Niveau, um hier ebenfalls um den Sieg mitlaufen zu können, floppte aber im The Dubai Creek Mile im Dezember und müsste sich nach diesem Saisondebüt deutlich steigern. Auch der Rest des Feldes müsste sich deutlich steigern und ich denke es lohnt sich, sich vor allem auf Ertjaal, The Championship und Garbial zu konzentrieren.

Ertjaal besiegte in seinen letzten Duellen Gabrial, Eranshaw und auch Light The Lights und lief eines seiner besten Rennen nach einer langen Pause in der letzten Saison. Für ihn stellte dieses Rennen ein massiver Rückschritt im Niveau der Rennen da und wenn er nur annähernd in Top Form aufläuft, sollte er auch für den progressiven The Championship nur schwer zu schlagen sein.

Pick: Ertjaal


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