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Southern Legend:

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21.02.2021 – Hong Kong – The Queen’s Silver Jubilee Cup – Pick: Southern Legend

Pferderennen International

07:00 The Queen’s Silver Jubilee Cup – Gruppe 1

Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.400 m | Preisgeld: 12.000.000 HKD | Geläuf: Gras | Boden: gut

 

Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absolvierte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Die beiden trafen sich dann nur knapp zwei Wochen später im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin wieder, und auch wenn keiner der beiden den Sieg davontragen konnte, konnte Waikuku Beauty Generation erneut um einen Platz auf den dritten Rang schlagen. Auch im nachfolgenden The Jockey Club Mile riss die Serie nicht ab und auch dieses Duell gewann Waikuku, dieses Mal trug er aber auch den Gesamtsieg davon. Beauty Generation führte das Feld über die Distanz als Front Runner, verpasste es aber auf der Zielgeraden die Tür an der Innenseite zu schließen und Waikuku schlüpfte durch und setzte sich souverän ab, wähend Beauty Generation sogar noch einen Platz zurückfiel.
Duell Nr. 5 im Hong Kong Mile ging erneut an Waikuku, auch wenn der Außenseiter Admire Mars mit einer explosionsartigen Beschleunigung den Sieg stahl – beide hatten Beauty Generation aber fest im Griff. Das selbe Spiel wiederholte sich auch 2020 im The Stewards Cup , dabei war Waikuku weit hinter Beauty Generation zurücgefallen, der das Feld erneut als Front Runner anführte, Waikuku hingegen musste sich mit einer ungewöhnlichen Position eher hinter im Feld anfreunden.
Nach einer dreimonatigen Paus floppte Waikuku im The Chairman’s Trophy, welches von Beauty Generation knapp gewonnen wurde und nur drei Wochen später konnte er Beauty Generation wieder nicht gefährlich werden, der dieses Mal aber knapp von Southern Legend geschlagen wurde. Mit den zwei Niederlagen in Folge war der Eindruck aus dem Sieg gegen den besten Miler im Januar auch schon wieder dahin, viel mehr schien Waikuku nach seinem Sieg seinen Schneid verloren zu haben und nicht an seinen vorherigen Erfolg anknüpfen zu können. Klar die Rennen waren nicht alle sauber für ihn gelaufen und er hatte die ein oder andere Ausrede, aber dass er als Favorit iin beiden Rennen nicht gewinnen konnte war schon bitter – und im Dezember nach langer Pause sah es nicht besser aus!
Als erstes Rennen in acht Monaten hatte er sich das Longines Hong Kong Mile ausgesucht, welches mit Golden Sixty als Favorit auf dem Papier einen klaren Favoriten hatte, der seinem Ruf und seiner Position auch nach kam und das Rennen am Ende mit 2 Längen vor Southern Star gewinnen konnte – der kam aber mit Waikiku und Admire Mards im Pulk auf den Plätzens ins Ziel und der erste Lauf seit 8 Monaten war durchaus vielversprechend. Nach so einer langen Pause war es klar, dass er nicht unbedingt in Bestform auflaufen würde, die fehlende aktuelle Rennerfahrung und Fitness machte sich natürlich bemerkbar.
Beim nächsten Lauf im Stewards Cup im Januar gewann Golden Sixty erneut, dieses Mal knapp 1,5 Längen vor dem Rest des Feldes, inklusive den heutigen Konkurrenten Ka Ying Star, Southern Legend und Waikiku, aber dieses Mal war es eine ziemliche Arbeit für den Favoriten, der in der Mitte der Bahn angetrieben werden musste, um den Front Runner Southern Legend einzuholen und den Angriff von Ka Ying Star abzuwehren. Die beiden Konkurrenten liefen in Höchstform auf und machten ein echtes Rennen daraus,  und mit Golden Sixty heute in einem anderen Rennen, wird es sicher spannend werden unter den drei großen Namen
Waikiku hatte im letzten Rennen versucht, das Feld zusammen mit Golden Sixty aufzurollen und kam durchaus gut in Gang, hatte es aber nicht geschafft sich an dem Front Runner und Ka Ying Star vorbeizuschieben. Die beiden machen das Rennen mit Sicherheit auch heute wieder interessant.
Ka Ying Star: Der Cityscape Sohn vorn Trainer A. Cruz ist schon eine ganze Weile in Hong Kong mit dabei, jedenfalls wenn man die Anzahl der Rennen zählt, die er bisher bestritten hat. 2019 hatte er ganze zwölf Rennen absolviert, unter anderem das Gruppe 1 Hong Kong Derby 2019 als auch spöter das The Orental Sha Tin als auch das The Jockey Club Mile. In dem letzten Rennen belegte er einen überraschenden zweiten Platz, noch vor dem klaren Favoriten Beauty Generation, der einen rabenschwarzen Tag erwischt hatte und seine Siegesserie nicht wieder auferstehen lassen konnte und alle Hoffnungen auf ein wieder erstarken zum besten Miler des Landes zu langsam zu Nichte machte, aber auf Ka Ying Star konnte man gespannt sein, der schien nach dem ersten Jahr in seiner Karriere immer besser in Form zu kommen. Der Start im Gruppe 1 Hong Kong Mile war noch zu viel des Guten für ihn,  2020 begann er mit einem Start im Gruppe 2 The Chinese Challenge Cup und auch hier lief er noch unter den Erwartungen – konnte aber noch im selben Monat im Gruppe 1 The Stewards Cup über die Meile auf Gruppe 1 Ebene erneut überraschen und einen guten dritten Platz hinter Waikiku und Beauty Generation belegen.
Das Duelle gegen die beiden suchte er in der Folgezeit immer wieder, gleich im Februar traf er wieder auf Beauty Generation im The Queen’s Silver Jubilee Cup , und belegte einen sehr guten zweiten Platz hinter dem Top Miler – deutlich besser, als seine Quote suggeriert hatte.
Es blieb ein auf und ab in der Saison, nicht zuletzt mit seinem Start im Lung Cheung Handicap im Märt, wo er unter dem schwersten Gewicht der Teilnehmer keinen Stich landen konnte und nur auf einem der hinteren Plätze ins Ziel einlaufen konnte. Zurück auf Gruppe  2 Ebene im April startete er in der he Chairman’s Trophy, wo er gegen Beauty Generation erneut eine sehr gute Figur abgab und wieder einen zweiten Platz erreichen konnte. Die Ausbeute an Siegen lies anch wie vor zu wünschen übrig, aber das Geld aus den ausbezahlten Plätzen summierte sich langsam aber sicher. Es folgte eine Niederlage im The Fwd Champions Mile, wo Southern Legend gewann, nur um gleich darauf diesen Gegner im Gruppe 3 The Lion Rock Trophy (ein Handicap) zu besiegen und sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Auf und nieder, wie schon geschrieben, denn nach einer kurzen Sommerpause scheiterte er im The Celebration Cup wieder deutlich – und wieder auf, als er im The Sha Tin Trophy im Oktober nur knapp an Golden Sixty scheiterte, der ihn zwar 200m vor dem Ziel eingesammelt und überholt hatte, aber Ka Ying Star kämpfte sich zurück und wartetet nur darauf, dass der Favorit sich entspannte und langsamer wurde. Golden Sixty hatte ihn danach im November im The Jockey Club Mile wieder etwas besser im Griff und konnte den Front Runner früher bezwingen und dieses Mal auch souveräner auf Abstand halten, aber Ka Ying Star konnte sich trotzdem über einen zweiten Platz freuen – und dann ging es wieder abwärts, etwas langsamerer Untergrund, mehr Konkurrenz um die Führung in einem großen Feld und Golden Sixty als Gegner machten alle Hoffnung auf eine Wiederholung der Platzierung im Longines Hong Kong Mile zu Nichte. Im nachfolgenden Gruppe 3 Chinese Club Challenge Cup war es dann das hohe Gewicht, welches er in diesem Gruppe 3 Rennen tragen musste.
Dafür er lief er dann nach dem Jahreswechsel beim ersten Rennen in 2021 ein hervorragendes Rennen gegen Southern Legend, der mit ihm zusammen Golden Sixty ordentlich Probleme bereiteten, indem Southern Legend das Tempo vorgab und Ka Ying Star den Schlusssprint einläutete, bevor Golden Sixty in der Mitte des Feldes reagieren konnte. Da musste der Favorit sich ziemlich strecken und den erwarteten Sieg feiern zu können und das wäre fast ins Auge gegangen. Heute könnte also für Ka Ying Star die Chance bestehen, sein bisher größtes Rennen zu gewinnen.
Southern Legend:  Der Not A Single Doubt Sohn von Trainer C. Fownes ist schon eine gefühlte Ewigkeit in Hong mit dabei – seine ersten Rennen bestritt er 2015, damals noch in Australien, 2016 legte er eine kleine Siegesserie von vier Rennen hin und gewann unter anderem das The Sebring in Rosehill in Australien, bevor er sich in einigen Gruppenrennen versuchte. Dabei sprangen Platzierungen im Task Retail Theo Marks Stakes in Rosehill und im Tab Stakes  in Flemington heraus – sehr gute Leistungen, die dann von 2016 auf 2017 auch den Wechsel nach Hong Kong begründeten.
Southern Legend brauchte eine Weile um sich in seiner neuen Heimat zurecht zu finden, gewann aber auf dem Happy Valley Kurs recht kurz nach seinem Debüt in Hong Kong das Sweet Orange Handicap und legte später im Jahr mit einem zweiten Platz im Beijing Handicap, gefolgt von Siegen im Yip Fat und Flying Dancer Handicap nach. Der Wechsel in seine Neue Heimat schien geglückt zu sein und 2018 hob er das Niveau für seine Rennen erheblich an.
So startete er bereits an Neujahr in seinem erste Gruppenrennen in Hong Kong in Form des Gruppe 3 The Chinese Challenge Cup, aber auch dem Gruppe 1 The Stewards‘ Cup  – wo er mit einem vierten Platz eine sehr gute Figur abgab und eine sehr sehr gute Platzierung auf einem vierten Platz erreichen konnte – nur eine Länge hinter Saisons Bloom und Werther. Das war noch eine Ausnahmeleistung zu dieser Zeit, wie der nachfolgende neunte Platz im The Queen’s Jubilee Cup bewies, aber es ging bergauf.
Im Rapper Dragon Handicap gewann er danach knapp gegen den Favoriten, um danach zurück auf Gruppe 1 Ebene im The Champions Mile erneut einen guten dritten Platz hinter Beauty Generation zu belegen. die Platzierungen sollten auch in der Zukunft eine Art Markenzeichen für Southern Legend werden, der sich augenscheinlich schwer tat, seine Rennen auf dem ersten Platz zu beenden und seine gekonnte Leistung als Front Runner nicht mit den entsprechenden Erfolgen belohnen konnte oder wollte.
So war der Sieg im Kranji Mile im Mai 2018 für genau ein Jahr der einzige Sieg für Southern Legend – bevor er 2019 dieses Rennen erneut gewinnen konnte. Dazwischen platzierte er unter anderem im The Bochk Jockey Club Mile, dem Hong Kong Mile, dem The Stewards‘ Cup als auch dem The Hong Kong Gold Cup. Das waren alles starke Leistungen und man hätte sich etwa im The Hong Kong Gold Cup gewünscht, dass er den Angriff von Exultant hätte abwehren können und sich den nächsten Gruppe 1 Sieg hätte sichern können – aber das gelang ihm nicht, genausowenig wie der Wechsel nach Meydan zum Dubai Turf .
Erst der erneute Wechsel nach Kanji zum Ort seines letzten Sieges brachte den erneuten Erfolg, an den er aber nach der Sommerpause nicht anknüpfen konnte.
Die Starts im Gruppe 2 The Celebration Cup und dem Gruppe 2 The Oriental Sha Tin im Herbst 2019 endeten je in einem der hinteren Plätze, aber dafür gewann er das immer sehr sehr stark besetzte The Sa Sa Ladies Stakes im selben Jahr gegen Time Warp, einen anderen Front Runner, und den Favoriten Exultant.
Im Gruppe 2 The Jockey Club Cup danach zwang ihn Exultant in die Knie und nach diesem dritten Platz folgten einige bittere Niederlagen, die sich bis zum Frühjahr 2020 hinzogen, denn die Versuche im Gruppe 1 The Stewards Cup als auch dem Gruppe 1  The Citi Hong Kong Gold Cup endeten in klaren Niederlagen, Southern Star fing sich erst in der Gruppe 2 The Chairman’s Trophy in April wieder ein wenig, als Ka Ying Star die Führung übernommen hatte und Beauty Generation spät das Rennen machte, da hielt Southern Legend den dritten Platz -und rächte sich danach im The Fwd Champions Mile an Beauty Generation, als er dessen Schlusssprint mitging und immer gerade so genug tat, um das Rennen zu gewinnen. Das war ein großer Sieg für ihn, der allerdings nicht wiederholt werden konnte – 2020 konnte er aber einige sehr gute Platzierungen erreichen, oft genug gegen den herausragenden Golden Sixty – etwas im The Celebration Cup, der The Sha Tin Trophy, dem The Jockey Club Mile als auch dem Longines Hong Kong Mile.
2021 startete er mit eben so einem sehr guten Rennen in das neue Jahr, als er das Gruppe 1 The Stewards Cup erneut gegen Golden Sixty ran musste – und dieses Mal machte er es zusammen mit Ka Ying Star dem Favoriten so richtig schwer! Southern Legend lief vorne weg, zusammen mit Ka Ying Star, der aber auf der Zielgeraden kurz den Anschluss verlor und Southern Legend die Führung überlies, um dann den generellen Schlusssprint einzuleiten und mit dem Front Runner die Zielgerade entlang zu stürmen. Golden Sixty hatte doch tatsächlich etwas den Anschluss verloren und musste in der Mitte der Bahn mächtig angetrieben werden, um am Ende doch noch knapp zu gewinnen. Ohne dieses herausragenden Favoriten im Feld wird es Southern Legen heute vielleicht gelingen, endlich mal wieder einen Gruppensieg feiern zu können.

13.12.2020 – Sha Tin – Longines Hong Kong Mile – Pick: Golden Sixty

Pferderennen International

08:50 Longines Hong Kong Mile – Gruppe 1 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 25.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Im The Sha Tin Trophy  im November ging es noch um Beauty Generation gegen Golden Sixty, diese Diskussion hat aber  Golden Sixty schnell beendet, denn Beauty Generation konnte zum wiederholten Mal nicht an seine frühereForm anknüpfen und kam nur auf einem sechsten Platz ins Ziel. Ich habe immer noch die Hoffnung, dass er einmal zu seiner Form zurück finden wird, aber Golden Sixty braucht seine Form derzeit nicht zu suchen. Für die Plätze sehe ich Order Of Australia vor Southern Legend vor Admire Mars und Waikuku 😉
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich vor einigen Jahren erst von einem soliden Handicapper, dann zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger und besten Miler im Fernost entwickelt, um dann tragisch zu fallen und wiederholt gegen Newcomer den Kürzeren zu ziehen. Vorangegangen war eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen gefolgt wurden, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lagen. Er war zuvor  DER Miler in Hong Kong und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach dem Zufallsprinzip von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde, der er zuvor teilweise bequem hinter sich gelassen hatte.
Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben – aber er startet weiter fleißig für seinen Trainer D. A. Hayes der noch nicht den Glauben an den nächsten großen Sieg aufgegeben hat, und das zu Recht wenn man sich seine letzten Ergebnisse so betrachtet.
Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpfen – aber Beauy Generation war ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und startete voller Selbsvertrauen in das Gruppe 1 The Fwd Champions Mile im selben Monat. Wieder lieferte er sich ein spannendes Duell mit Southern Legend, welches  dieses Mal aber der Konkurrent denkbar knapp für sich entscheiden konnte -gerade einmal eine Nase betrug der Vorsprung am Ende! Es kam nur darauf an, wer zur richtigen Zeit die Nase unten hatte, und Southern Legend hatte das bessere Timing an diesem tag. Dabei hatte Beauty Generation eigentlich die Führung als erstes übernommen und ein wenig Vorsprung aufgebaut, aber Southern Legend schoss heran und setzet sich neben Beauty Generation, um diesen dann bis zum Ziel direkt zu beschatten – und am Ende eben die sprichwörtliche Nase vorn zu sein.
Beauty Generation kam dann wie so oft schon im Gruppe 3 The Celebration Cup nach der Sommerpause zurück auf die Rennstrecke, musste es da aber mit dem (fast) ungeschlagenen Golden Sixty aufnehmen, der auch noch fast acht Kilo leichter unterwegs sein dürfte als Beauty Generation, und aus diesem Vorteil dann auch Kapital in Form eines 1,75 Längen Sieges über Beauty Generation – fairer Weise muss man aber hier sagen, dass Beauty Generation aber auch im Gegensatz zum Sieger keine freie Bahn beim Schlusssprint hatte und erst spät in die offene Bahn kam. Allerdings konnte Beauty Generation in der The Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene im Oktober die Hoffnung auf eine Wiederkehr der Form nicht erfüllen und musste sich am Ende wieder klar geschlagen geben, ein sechster Platz im Duell mit Golden Sixty gibt wenig Hoffnung heute, vor allem weil der Konkurrent danach seine Form noch einmal steigern konnte.
Golden Sixty: Der Medaglia D’oro Sohn von Trainer K. Lui ist der nächste aufstrebende Superstar im Galopp in Fernost. Seine Karriere begann schon mit einem Sieg im März 2019 auf dem Kurs in Sha Tin, dem er danach immer treu blieb – keine Experimente!  Nach dem ersten Sieg wurde das Niveau schnell angehoben und es ging in gut dotierte Handicaps wie das Fwd Insurance Act Private (1. 4 Millionen HKD$), das Pok Fu Lam Country Park (ebenfalls 1.4 Mil. HKD) und dann in das Members‘ Care  Handicap, ebenfalls mit 1.4 Millionen dotiert, wo Golden Sixty aber  sehr überraschend mit einem vierten Platz unterlag. Das Rennen sollte die einzige Niederlage für eine lange Zeit für Golden Sixty bleiben, der danach auf eine ungeahnte Siegesserie aufbrach.
So gewann er  nach kurzer Pause im September 2019 zunächst das Sunset Peak Handicap über 1200m, bevor er das mit über 2 Milllionen dotierte Iwc Excellent Handicap über 1400m gewann. So ging es dann im November auch im Chevalier Property Investment Handicap und im Januar 2020 im The Chinese Challenge Cup weiter – das Rennen markierte dann aber zusammen mit dem Jahreswechsel auch den Schritt in die Gruppenebene und auf deutlich höheres Niveau im nachfolgenden Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er gegen More Than This und Beauty Legend ran musste.
Auch dieses Rennen gewann Golden Sixty, und das mit Leichtigkeit! 300m vor dem Ziel war er noch im Mittelfeld und sein Jockey C. Y. Ho begann zu arbeiten, aber zunächst sah es nicht danach aus, als ob Golden Sixty besonders gut in Gang kommen würde. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten kam dann aber der erhoffte Boost und Golden Sixty beschleunigte an den Front Runnern vorbei, sozusagen auf und davon und uneinholbare vier Längen voraus. Sein Jockey nahm sich dann ein wenig zurück und lies More Than This noch ein wenig heran kommen, aber das Rennen war gelaufen.
Weiter ging es in das The Hong Kong Classic Cup Rennen einige Wochen später, und scheinbar hatten die Buchmacher gesehen, dass More Than This noch gefährlich nahe gekommen war und scheinbar wollte Golden Sixty dieses Rennen auch besonders spannend machen, denn 100m vor dem Ziel hatten Southern Legend und Champions Day unter Ryan Moore noch die Nase vorn und Golden Sixty schien nicht in Gang kommen zu wollen, dann kam aber doch der zum Markenzeichen gewordene Antritt von Golden Sixty , der damit es erneut schaffte, sich an der Konkurrenz vorbei zu kämpfen und einen weiteren Sieg auf Gruppe 1 Ebene zu feiern.
Mit dem Sieg schien Golden Sixty auch seinen Sinn für das dramatische weiter zu entwickeln… denn viel knapper und viel beeindruckender hätte der Sieg im The BMW Hong Kong Derby wohl kaum werden können. Das 2000m war noch einmal 200m länger als alle Rennen, die Golden Sixty bisher so probiert hatte – und beim Einbiegen in die Zielgerade war Golden Sixty auch noch weit hinten im Feld, während Playa Del Puente vom hinteren Bereich des Feldes sich an die Spitze des Feldes gesetzt hatte – und dann auch noch mehrere Längen vor das Feld zog! der 290er (Ja, 2 9 0 – DER höchste Außenseiter im Feld, mit einer Platzquote von 22,35!) zog dem Feld davon und es sah nach dem größten Upset der Geschichte des Derbys aus, aber dann flog von irgendwo Golden Sixty heran  – 150m waren es noch 3 Längen, 100m noch knapp über 1, dann war er dran, 50m vor dem Ziel war er vorbei –  und rettete wohl viel Geld für die Fans und Wetter. Ich bin mir sicher, kein Punter hatte diesen 600er Dreier getippt, und warum Playa Del Puente gerade an diesem Tag lief wie ein komplett ausgewechseltes Pferd bleibt offen zu Diskussion.
Seine Klasse konnte Golden Sixty dann sechs Monate später im The Celebration Cup gleich noch einmal unter Beweis stellen, als er gegen Beauty Generation ran musste, den ehemals weltbesten Miler und zigfachen Gruppe 1 Sieger – Großer Vorteil in diesem Rennen für Golden Sixty war natürlich, dass er ganze 8 Kilo leichter war als Beauty Generation, der dann auf der Zielgeraden in einer kritischen Phase auch noch hinter den anderen Pferden im Verkehr stecken blieb. Er kam noch einmal ein bisschen ran an Golden Sixty, aber der hatte das Rennen wieder einmal im Griff.
Im The Sha Tin Trophy im Oktober ging es über die optimale Distanz von Beauty Generation, der dazu etwas besser weg kam vom Gewicht her – aber seine besten Tage auch schon hinter sich hat. Dazu startete er ohnehin zu einer fast zweistelligen Quote und es wurde nicht viel von ihm erwartet. Ich hatte von Golden Sixty wegen der geringen Quote Abstand genommen und auch wenn er gewann, musste er sich gegen Ka Ying Star ziemlich strecken und kam nur eine halbe Länge vor dem Konkurrenten ins Ziel, der einfach nicht aufgeben wollte und an dem haushohen Favoriten dran klebte. Am Ende blieb es beim Sieg des Favoriten, so viele Probleme hätte er aber mit einem 46er Quoten Außenseiter nicht haben sollen. Es war nicht eine der Glanszstunden von Golden Sixty, trotz des Sieges, aber schon im nächsten Rennen, dem The Jockey Club Mile, war er wieder voll oben auf und konnte sich locker flockig gegen den wiederkehrenden Ka Ying Star durchsetzen, der immerhin wieder auf einem zweiten Platz ins Ziel kam, aber Golden Sixty beschleunigte in der Mitte der Bahn allen davon und konnte sich knapp vor dem Ziel entspannen und seinen Vorsprung wieder ein wenig reduzieren.
Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absolvierte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Die beiden trafen sich dann nur knapp zwei Wochen später im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin wieder, und auch wenn keiner der beiden den Sieg davontragen konnte, konnte Waikuku Beauty Generation erneut um einen Platz auf den dritten Rang schlagen. Auch im nachfolgenden The Jockey Club Mile riss die Serie nicht ab und auch dieses Duell gewann Waikuku, dieses Mal trug er aber auch den Gesamtsieg davon. Beauty Generation führte das Feld über die Distanz als Front Runner, verpasste es aber auf der Zielgeraden die Tür an der Innenseite zu schließen und Waikuku schlüpfte durch und setzte sich souverän ab, wähend Beauty Generation sogar noch einen Platz zurückfiel.
Duell Nr. 5 im Hong Kong Mile ging erneut an Waikuku, auch wenn der Außenseiter Admire Mars mit einer explosionsartigen Beschleunigung den Sieg stahl – beide hatten Beauty Generation aber fest im Griff. Das selbe Spiel wiederholte sich auch 2020 im The Stewards Cup , dabei war Waikuku weit hinter Beauty Generation zurücgefallen, der das Feld erneut als Front Runner anführte, Waikuku hingegen musste sich mit einer ungewöhnlichen Position eher hinter im Feld anfreunden.
Nach einer dreimonatigen Paus floppte Waikuku im The Chairman’s Trophy, welches von Beauty Generation knapp gewonnen wurde und nur drei Wochen später konnte er Beauty Generation wieder nicht gefährlich werden, der dieses Mal aber knapp von Southern Legend geschlagen wurde. Heute muss er nach acht Monaten nun also gegen Golden Sixty ran, der in bestechender Form ist – das wird richtig hart, selbst wenn er in Bestform wäre.

18.10.2020 – Sha Tin – The Sha Tin Trophy – Golden Sixty vs. Beauty Generation!

Pferderennen International

10:10 The Sha Tin Trophy – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 4.500.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich vor einigen Jahren erst von einem soliden Handicapper, dann zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger und besten Miler im Fernost entwickelt, um dann tragisch zu fallen und wiederholt gegen Newcomer den Kürzeren zu ziehen. Vorangegangen war eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen gefolgt wurden, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lagen. Er war zuvor  DER Miler in Hong Kong und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach dem Zufallsprinzip von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde, der er zuvor teilweise bequem hinter sich gelassen hatte.
Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben – aber er startet weiter fleissig für seinen Trainer D. A. Hayes der noch nicht den Glauben an den nächsten großen Sieg aufgegeben hat, und das zu Recht wenn man sich seine letzten Ergebnisse so betrachtet.
Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpfen – aber Beauy Generation war ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und startete voller Selbsvertrauen in das Gruppe 1 The Fwd Champions Mile im selben Monat. Wieder lieferte er sich ein spannendes Duell mit Southern Legend, welches  dieses Mal aber der Konkurrent denkbar knapp für sich entscheiden konnte -gerade einmal eine Nase betrug der Vorsprung am Ende! Es kam nur darauf an, wer zur richtigen Zeit die Nase unten hatte, und Southern Legend hatte das bessere Timing an diesem tag. Dabei hatte Beauty Generation eigentlich die Führung als erstes übernommen und ein wenig Vorsprung aufgebaut, aber Southern Legend schoss heran und setzet sich neben Beauty Generation, um diesen dann bis zum Ziel direkt zu beschatten – und am Ende eben die sprichwörtliche Nase vorn zu sein.
Beauty Generation kam dann wie so oft schon im Gruppe 3 The Celebration Cup nach der Sommerpause zurück auf die Rennstrecke, musste es da aber mit dem (fast) ungeschlagenen Golden Sixty aufnehmen, der auch noch fast acht Kilo leichter unterwegs sein dürfte als Beauty Generation, und aus diesem Vorteil dann auch Kapital in Form eines 1,75 Längen Sieges über Beauty Generation – fairer Weise muss man aber hier sagen, dass Beauty Generation aber auch im Gegensatz zum Sieger keine freie Bahn beim Schlusssprint hatte und erst spät in die offene Bahn kam. Das erneute Duell der beiden sollte spannend werden heute, denn Golden Sixty ist ein wenig schlechter unterwegs vom Gewicht her als das letzte Mal und das hier geht wieder über die Meile – eine deutlich bessere Distanz für Beauty Generation!
Golden Sixty: Der Medaglia D’oro Sohn von Trainer K. Lui ist der nächste aufstrebende Superstar im Galopp in Fernost. Seine Karriere begann schon mit einem Sieg im März 2019 auf dem Kurs in Sha Tin, dem er danach immer treu blieb – keine Experimente!  Nach dem ersten Sieg wurde das Niveau schnell angehoben und es ging in gut dotierte Handicaps wie das Fwd Insurance Act Private (1. 4 Millionen HKD$), das Pok Fu Lam Country Park (ebenfalls 1.4 Mil. HKD) und dann in das Members‘ Care  Handicap, ebenfalls mit 1.4 Millionen dotiert, wo Golden Sixty aber  sehr überraschend mit einem vierten Platz unterlag. Das Rennen sollte die einzige Niederlage für eine lange Zeit für Golden Sixty bleiben, der danach auf eine ungeahnte Siegesserie aufbrach.
So gewann er  nach kurzer Pause im September 2019 zunächst das Sunset Peak Handicap über 1200m, bevor er das mit über 2 Milllionen dotierte Iwc Excellent Handicap über 1400m gewann. So ging es dann im November auch im Chevalier Property Investment Handicap und im Januar 2020 im The Chinese Challenge Cup weiter – das Rennen markierte dann aber zusammen mit dem Jahreswechsel auch den Schritt in die Gruppenebene und auf deutlich höheres Niveau im nachfolgenden Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile, wo er gegen More Than This und Beauty Legend ran musste.
Auch dieses Rennen gewann Golden Sixty, und das mit Leichtigkeit! 300m vor dem Ziel war er noch im Mittelfeld und sein Jockey C. Y. Ho begann zu arbeiten, aber zunächst sah es nicht danach aus, als ob Golden Sixty besonders gut in Gang kommen würde. Nach kurzen Anlaufschwierigkeiten kam dann aber der erhoffte Boost und Golden Sixty beschleunigte an den Front Runnern vorbei, sozusagen auf und davon und uneinholbare vier Längen voraus. Sein Jockey nahm sich dann ein wenig zurück und lies More Than This noch ein wenig heran kommen, aber das Rennen war gelaufen.
Weiter ging es in das The Hong Kong Classic Cup Rennen einige Wochen später, und scheinbar hatten die Buchmacher gesehen, dass More Than This noch gefährlich nahe gekommen war und scheinbar wollte Golden Sixty dieses Rennen auch besonders spannend machen, denn 100m vor dem Ziel hatten Southern Legend und Champions Day unter Ryan Moore noch die Nase vorn und Golden Sixty schien nicht in Gang kommen zu wollen, dann kam aber doch der zum Markenzeichen gewordene Antritt von Golden Sixty , der damit es erneut schaffte, sich an der Konkurrenz vorbei zu kämpfen und einen weiteren Sieg auf Gruppe 1 Ebene zu feiern.
Mit dem Sieg schien Golden Sixty auch seinen Sinn für das dramatische weiter zu entwickeln… denn viel knapper und viel beeindruckender hätte der Sieg im The BMW Hong Kong Derby wohl kaum werden können. Das 2000m war noch einmal 200m länger als alle Rennen, die Golden Sixty bisher so probiert hatte – und beim Einbiegen in die Zielgerade war Golden Sixty auch noch weit hinten im Feld, während Playa Del Puente vom hinteren Bereich des Feldes sich an die Spitze des Feldes gesetzt hatte – und dann auch noch mehrere Längen vor das Feld zog! der 290er (Ja, 2 9 0 – DER höchste Außenseiter im Feld, mit einer Platzquote von 22,35!) zog dem Feld davon und es sah nach dem größten Upset der Geschichte des Derbys aus, aber dann flog von irgendwo Golden Sixty heran  – 150m waren es noch 3 Längen, 100m noch knapp über 1, dann war er dran, 50m vor dem Ziel war er vorbei –  und rettete wohl viel Geld für die Fans und Wetter. Ich bin mir sicher, kein Punter hatte diesen 600er Dreier getippt, und warum Playa Del Puente gerade an diesem Tag lief wie ein komplett ausgewechseltes Pferd bleibt offen zu Diskussion.
Seine Klasse konnte Golden Sixty dann sechs Monate später im The Celebration Cup gleich noch einmal unter Beweis stellen, als er gegen Beauty Generation ran musste, den ehemals weltbesten Miler und zigfachen Gruppe 1 Sieger – Großer Vorteil in diesem Rennen für Golden Sixty war natürlich, dass er ganze 8 Kilo leichter war als Beauty Generation, der dann auf der Zielgeraden in einer kritischen Phase auch noch hinter den anderen Pferden im Verkehr stecken blieb. Er kam noch einmal ein bisschen ran an Golden Sixty, aber der hatte das Rennen wieder einmal im Griff.
Heute geht es über die optimale Distanz von Beauty Generation, der dazu etwas besser weg kommt vom Gewicht her – aber seine besten tage auch schon hinter sich hat. Sollte er aber wirklich – wie derzeit angezeigt – zu einer zweistelligen Quote starten, ist er eine klare EW Wette. Im direkten Duell favorisiere ich dann doch den Favoriten, allerdings nicht zu einer Quote unter 1,9! Southern Legend ist eine gute Wahl für die restlichen Plätze (und wenn er sehr, sehr gut drauf ist auch durchaus den Sieg), gefolgt von Champions Day der die Unterstützung von Ryan Moore verliert.

Hong Kong – Sha Tin – 20.01.2018 – The Stewards‘ Cup – Pick: Beauty Generation

Pferderennen International

09:05 The Stewards‘ Cup – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 10.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut
Wir treffen einmal mehr alte Bekannte in Hong Kong wieder, die sich so schon in den letzten Monaten einige Male duelliert haben. Dabei wird es einmal mehr um Beauty Generation gegen, den wohl besten Miler in Hong Kong derzeit und die Frage, ob es nun die neue Konkurrenz, angeführt von Conte, schaffen wird ihm den Rang abzulaufen. Conte ist gut, keine Frage, aber Beauty Generation war doch in seinen letzten Rennen stets sehr dominant und wird sich den weiteren Sieg im Stewards‘ Cup wohl kaum nehmen lassen wollen.

Hong Kong – 18.11.2018 – The Bochk Jockey Club Cup – Pick: Werther

Pferderennen International

08:30 The Bochk Jockey Club Mile – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.600 m | Preisgeld: 4.250.000 HKD
Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut
Hong Kong macht heute wieder den ersten Schritt in einem höchst interessanten Tag in der Welt der Pferderennen, auch wenn es wieder ein paar alt bekannte Namen sind, die uns beim ersten Gruppe 2 Rennen des Tages begegnen werden.

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