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08.04.2021 – Aintree – Doom Bar Anniversary 4-Y-O Juvenile Hurdle – Pick: Monmiral

Pferderennen in England

15:20 Doom Bar Anniversary 4-Y-O Juvenile Hurdle (Grade 1) (GBB Race) (Class 1)

Distanz: 2m1f (2m209y) | Alter: (4yo) | Untergrund: Gut bis weich

Das Rennen teilt sich klar zwischen den Favoriten und dem Rest. Es ist die Frage, was Dan Skelton noch aus John Locke heraukitzeln kann, hatte der Mastercraftsman doch erst einen Start für den Trainer, wie auch sein Stallgefährte Carlos Felix. Beide haben noch Luft nach oben und könnten sich zu ernst zu nehmenden Hurdlern erntwickeln, aber das steht noch in den Sternen. Auch Paros hat sicher für Nicky Henderson noch nicht den Zenit erreicht, aber die Kluft zu den Favoriten ist doch ein wenig groß.

Fiveandtwenty: Die Farhh Tochter von Donal MacCain kommt auf dem Rücken einer Siegesserie von drei Siegen in Folge hierher, wird es aber gegen die beiden Favoriten nicht leicht haben.

Fiveandtwenty begann ihre Karriere für Mark Johnston im Jahr 2018 und hatte im Jahr 2020 einige Erfolge in verschiedenen Handciaps feiern können, allerdings alle auf dem Flat und der Wechsel zu den Rennen über Hürden kam erst mit dem Wechsel zu Donald McCain, der die Stute im November 2020 in Empfang nahm und sie nach ein wenig Vorbereitung schon im Dezember 2020 auf die Rennstrecke schickte.

Fiveandtwenty hielt sich für ihre nächsten drei Rennen an den Kurs in Musselburgh, das erste Mal startete sie dort über 1m7f auf weichem Boden im William Hill Extra Places Every Day Juvenile Hurdle. Das Klasse 2 Rennen war mit einigen soliden Konkurrenten besetzt, um die Fähigkeiten von Fiveandtenty über Hürden zu testen, aber sie nicht zu überfordern und so ging sie als Favoritin an den Start und gewann auch wie erwartet worden war – was so aber nicht erwartet worden war, war der Vorsprung von 26 Längen auf die  nächsten Verfolger – das war ein Kantersieg der ehemligen Flat Läuferin und sie legte im nachfolgenden Betway First Foot Juvenile Hurdle gfleich noch einmal nach, musste sich da aber schon duetlich mehr anstrengen, um Herbiers und Feldspar auf Abstand halten zu können, die beide zwar als Außenseiter gestartet waren, aber der Siegerin und klaren Favoritin stets an den Hufen klebten. Fiveandtwenty setzte das Tempo in dem Rennen, konnte aber trotz geschicktem Ritt daraus nicht so viel Kapital schlagen wie vorher gehofft.

Im nachfolgenden bet365 Scottish Triumph Hurdle ging sie wieder and die Front und erhöhte das Tempo ab der drittletzten Hürde um ihren Vorsprung auf die Verfolger auf bis zu sechs Längen auszubauen. Das kostete auf dem weichen Boden einiges an Kraft und gerade an der vorletzten Hürde baute sie einen sehr schlechten Sprung ein und traf das Hinderniss voll mit den Vorderläufen, lernte aber aus dem Fehler und sprang das letzte Hinderniss perfekt, nahm das Momentum mit und verlängerte den Vorsprung bis zum Ziel dann wieder auf vier Längen.

Das wird der erste Lauf weg von Musselburgh und sie hängt vom Rating noch ein wenig den Favoriten hinterher, aber ich kann mir vorstellen, dass sie noch deutlich besser ist, als das was wir bisher von ihr gesehen haben.

Rennpferd Tipps: Ehemalige Flat Galopperin, die aber den Wechsel zu den Hürden in den ersten drei Starts in Musselburgh perfekt gemeistet hat. Noch lange nicht am Zenit

Monmiral: Der Saint Des Saint Sohn begann seine Karriere in Frankreich für Francois Nicolle, kam aber nach dem ersten Sieg im einzigen Rennen direkt zu Paul Nicholls, der ihn im Herbst 2020 zwei Mal starten lies und beide Rennen mit einem Sieg beenden konnte. Im ersten Rennen Exeter war die Konkurrenz noch eher zum warmwerden und „dran gewöhnen“, so sprang Monmiral noch regelmäßig nach links weg über die Hindernisse, hatte aber einiges an Kraft und konnte sich schnell vom Feld losreissen um am Ende gut fünf Längen Vorsprung herauszuholen. Schon beim nächsten Start ging es auf Gruppe 2 Ebene in das bet365 Summit Juvenile Hurdle in Doncaster, welches allerdinsg im Jahr 2020 nur moderat gut besetzt war und so wurde Monmiral als klarer Favorit in das Rennen geschickt und wurde diesem Ruf auch gerecht.

3 Hürden vor dem Ziel übernahm er die Führung und setzte sich trotz langsamen Sprung über das vorletzte Hindernis spielend 11 Längen von seinen Verfolgern ab. Diese Form bstätigte er dann im Februar bei seinem Start im William Hill Extra Places Every Day Juvenile Hurdle in haydock noch einmal. Dieses Mal waren alle Sprünge sauber und auf der Distanz von 2 Meilen konnte keiner der Konkurrenten Monmiral schrecken, auch nicht Nassalam, der in einem anderen Rennen auch gegen den heutigen Konkurrenten Adagio antrat.

Monmiral setzte das Cheltenham Festival aus und nahm von Anfang an das Aintree Festival ins Visier, dürfte also in absoluter Topform und schwer zu schlagen sein.

Rennpferd Tipps: Legt einen starken Lauf nach dem nächsten hin, ist noch sehr frisch und für dieses Rennen hier trainiert worden. Der Favorit

Adagio: Der Wiener Walzer Sohn von David Pipe begann seine Karriere für Jean Pierre Carvalho in Frankreich, machte ein kleines Intermezzo bei Pavel Vovcenko und ging dann im Oktober 2020 zu David Pipe. Dieser lies ihn im November 2020 das erste Mal in Warwick auflaufen, wo Adagio gleich seinen ersten Sieg mit sieben Längen Vorsprung feiern dürfte. Noch war er ziemlich Grün hinter den Ohren und sprang einige Male sehr unsauber über seine Hindernisse, hielt sich aber auf den Beinen und war einfach deutlich stärker als die angetretene Konkurrenz und versuchte sich direkt danach im Gruppe 2 JCB Triumph Trial Juvenile Hurdle, konnte gegen die stärkere Konkurrenz aber nach der letzten Hürde nicht mehr gegenhalten und musste den Favoriten Duffle Coat am Ende ganze fünf Längen ziehen lassen.

Adagio setzte seine Ziele für das nächste Rennen etwas niedriger an und startet in einem Nicht-Gruppen Novices‘ Championship Hurdle Series Qualifier in Cheltenham, welches er am Ende souverän gewann. Dabei spielte es keine Rolle, das der Boden weich war und Adagio das kleine Fleld von hinten aufrollen musste, allerdings ging er bei seinem nächsten Rennen auf Gruppe 1 Ebene lieber auf Nummer sicher und lies sich nicht ganz so weit zurückfallen. Im Gruppe 1 Coral Finale Juvenile Hurdle in Chepstow jedenfalls blieb er eher im Mittelfeld und verkürzte den Rückstand auf die Pacesetter vor den letzten drei Hürden und ging vor der letzten Hürde an die Front. Mit dem Sprung über die letzte Hürde machte Adagio das Rennen dann engültig klar und setzte sich bis zum Ziel noch über 2 Längen ab, was aber mit früherem Angriff und mehr Druck auch noch weiter hätte ausgebaut werden können.

Dann ging es zum Cheltenham Festival 2021, wo er im JCB Triumph Hurdle startete, wenn auch als einer der Außenseiter. Dabei machte Adagio über weite Strecken eine hervorragende Figur und sah noch an der vorletzten Hürde wie der mögliche Sieger aus, nur um zwischen den letzten beiden Hürden vom späteren Sieger Quilixios überholt zu werden, der den Hügel hinauf stürmte und noch über drei Längen zwischen sich und seine Verfolger brachte. Das war ein extrem starkes Rennen von Adagio gewesen, der sich in einem spannenden Finish auf der Zielgeraden noch Haut En Couleurs ewehren musste, um seinen zweiten Platz zu halten.

Rennpferd Tipps: Adagio ist von einem Erfolg zum nächsten in dieser Saison geeilt und wird mit Aintree gut zurecht kommen, etwas weicherer Untergrund könnte ihm sogar helfen, seine Stärken auszuspielen. Wenn die Saison und das Cheltenham Festival keine allzugroßen Spuren in seiner aktuellen Form hinterlassen hat, ist er beim Kampf um den Sieg vorne mit dabei.


08.04.2021 – Antree – SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase – Pick: Hitman

Pferderennen in England

1:45 SSS Super Alloys Manifesto Novices‘ Chase Gruppe 1

Distanz: 2m4f (2m3f200y) | Alter: 5yo+ | Untergrund: Gut bis weich (voraussichtlich)

 

Fusil Raffles: Der Saint Des Saints Sohn von Nicky Henderson kommt ursprünglich aus Frankreich und wechselte im November 2018 zu Henderson, der ihn gleich im Februar 2019 in Kempton im Gruppe 2 888Sport Take ‚Em On Adonis Juvenile Hurdle über 2 Meilen starten lies, welches Fusil Raffles mit Leichtigkeit gewinnen konnte. Trotz des einfachen Erfolges auf Gruppenebene beim Einstand in England musste man sich bis zum nächsten Jahr gedulden, um Fusil Raffles beim Cheltenham Festival bewundern zu dürfen – stattdessen gewann Fusil Raffles im Mai 2019 das Gruppe 1 AES Champion Four Year Old Hurdle in Punchestown – wieder mit einem super Lauf von ihm, gerade nach der letzten Hürde – Fusil Raffles zeigte einen Hang zum starken Sprint nach der letzten Hürde und schien mit der Distanz von 2m noch nicht ausgelastet zu sein.

Im November 2019 gewann er dann das Gruppe 2 Unibet Elite Hurdle über 2 Meilen knapp gegen Grand Sancy und musste den Versuch in Kemptom im Gruppe 1 Christmas Hurdle vorzeitig abbrechen – das Rennen war dann doch zu viel für ihn und der weiche Boden schien ihm auch nicht zu liegen – auf diesem konnte er das Tempo der Pacesetter nicht mitgehen – und da das Cheltenham Festival 2020 ebenfalls mit weichem Boden gesegnet war, stand sein Versuch im Unibet Champion Hurdle Challenge Trophy nicht unter den besten Vorzeichen.

Fusil Raffles hielt sich zunächst im Mittelfeld des Rennens, konnte den Anschluss ab der viertletzten Hürde aber nicht mitgehen und verlor zunehmend den Anschluss. Das war eindeutig zu viel des guten und die schnellen Rennen auf gutem Untergrund am Anfang 2019 schienen Fusil Raffles deutlich mehr zu liegen als die ausdauerbetonten Rennen beim Cheltenham Festival.

Seine Sprünge zuvor waren in der Regel sauber und schnell, daher wunderte es nicht, dass er mit seinem Speed und seinen gezeigten Sprüngen in der nächsten Saison zu den Chase Rennen wechselte, wo er im September 2020 seinen ersten Sieg in einem Klasse 4 Rennen feiern konnte und im Oktober in Cheltenham in einem Klasse 2 Rennen noch einmal nachlegte. Im nachfolgenden Gruppe 2 From The Horse’s Mouth Podcast Novices‘ Chase war der Untergrund am Ende doch schlechter als das deklarierte „gut bis weich“ und Fusil Raffles beendete das Rennen vorzeitig, nachdem er einige haarsträubende Sprünge gezeigt hatte. Und trotz der Aussage des Trainers, dass Fusil Raffles eher schnellen Untergrund bevorzugen würde, startete dieser im Dezember 2020 in Cheltenham im Jockey Club Cheltenham And SW Syndicate Novices‘ Chase und gewann dieses gegen den Favoriten Chantry Hourse und Lieutenant Rocco. Wieder zeigte Fusil Raffles einige schlechte Sprünge, hatte aber dieses Mal die Ausdauer, um das Rennen nach der letzten Hürde doch noch klar zu machen. Etwas überraschend, aber die deutlich längere Distanz von 2m4f schien ihm einen Formbosst zu geben, den Fusil Raffles auch zum Cheltenham Festival 2021 übertragen konnte.

Dort startete er im Marsh Novices Chase als 14/1 Außenseiter, setzet sich aber an die Spitze des Feldes bis er von Shan Blue überholt wurde, der sich ein bisschen zu wohl an der Spitze fühlte und zu weit und zu schnell an der Front zu Werke ging und an der vorletzten Hürde zum Feld zurück kam und am Ende nur abgeschlagener Fünfter wurde. Fusil Raffles hingegen war an der vorletzten Hürde noch fit und ging mit Chantry House mit, der allerdings an diesem Tag einfach zu stark war und das Rennen mit drei Längen für sich entschied-  aber Fusil Raffles war top fit und zeigte erneut eine sehr gute Leistung über 2m4f und weichen bzw. gut bis weichen Untergrund. Wenn er sein Formhoch halten kann, dass wird er hier sicher um den Sieg mitlaufen können

Rennpferd Tipps: Mag angeblich keinen weichen Boden, gewann aber über 2m4f ein Chase Rennen in Cheltenham auf eben diesem Boden und legte im Marsh Novices‘ Chase mit einem klaren zweiten Platz nach. Baut noch ab und zu schlechte Sprünge ein, aber scheint ein neues Formhoch gefunden zu haben und wird hier groß auflaufen können.

Hitman: Der Falco Sohn von Paul Nicholls kommt ursprünglich aus Frankreich und bestritt seine Rennen dort für G Macaire. Die ersten drei Rennen waren durchaus vielversprechend, so belegte er in der Zeit vom Dezember 2019 bis zum Januar 2020 einen ersten und einen zweiten Platz –  und einmal lief er aus dem Kurs raus als er an der neunten Hürde viel zu weit nach Links sprang. Das war trotzdem alles eine sehr gute Leistung und er wechselte danach zu Paul Nicholls, der ihn noch zusätzlich einer Operation an der Luftrühre unterzog, damit sein neuer Schützling besser Luft bekommen solte.

Das hat sich offensichtlich gelohnt, denn als er im November 2020 sein erstes Rennen für den neuen Trainer bestritt, gewann er das Klasse 3 Rennen über 2 Meilen mit einem immensen Abstand von über 30 Längen zu seinen Verfolgern. Zwar war dieser Vorsprung auch durch einen Sturz seiner Verfolger begünstigt, an seinem Sieg hätte das aber ohnehin nichts geändert.

Für sein zweites Rennen über Hürden hatte sich Hitman un sein Trainer Paul Nicholls das Planteur At Chapel Stud Henry VIII Novices‘ Chase auf Gruppe 1 Ebene ausgesucht. Der Sprung im Niveau zusätzlich zum weichen Boden war noch etwas zu viel für Hitman, der zu lange brauchte um sich in das Rennen zu finden und nicht mehr an Allmankind heran kam, der sich auf der Rückgerade vor den letzten beiden Hürden über 5 Längen vor das Feld gesetzt hatte. Allmankind zeigte an diesem Tag einen hervorrragenden Front Runner Lauf und Hitman hatte nie eine Chance, die gesamte Distanz zum Sieger wieder gut zu machen, reduzierte aber die zwischenzeitlich 10 Längen Distanz zwischen ihm und Allmankind auf dem Weg zum Ziel immerhin auf unter 3 Längen und zeigte auch an der letzten Hürde einen hervorragenden, kraftvollen Sprung.

In Sandown im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase im Februar ging es in das lang ersehnte Duell mit Shan Blue, welches für Hitman aber mit einem Sturz an der zwölften Hürde verfrüht zu Ende ging. Bis dahin hatte Hitman eigentlich extrem stark ausgesehen, umso bedauerlicher, dass er das Rennen nicht zu Ende laufen konnte. Statt dann zum Cheltenham Festvial zu gehen nahm Trainer Paul Nicholls doch lieber ein leichteres Rennen ins Visier und lies ihn in Newbury im BetVictor Novices‘ Chase auflaufen, wo er, wie es sich, wie es sich für einen echten Favoriten gehört, das kleine drei Konkurrenten Rennen dominierte und mit Leichtigkeit gewann. Seine Sprünge waren größtenteils OK, ein paar Schrecksekunden gab es aber trotzdem, wie etwa an der viertletzten Hürde. Ohen diese wäre er mir hier und heute natürlich lieber, aber da ich ihn beim Cheltenham Festival schmerzhaft vermisst habe, hoffe ich, dass er hier und heute ein wenig wiedergutmachung betreiben kann.

Distanz und Untergrund sollten passen.

Rennpferd Tipps: Eigentlich hoch gehandelt für das Cheltenham Festival vor seinem Sturz im Virgin Bet Scilly Isles Novices‘ Chase und hat sein Selbstvertrauen mit einem Kantersieg auf gutem Untergund in Newbury wieder herstellen könnne. Sollte mit jeder Art von Untergrund zurecht kommen und hat noch viel Luft nach oben.

The Shunter: Der Stowaway Sohn von Trainer Emmet Mullins ist für seinen Trainer derzeit in bestechender Form. Emmet Mullins hat den ehemaligen Schützling von John O. Clifford zur neuen Hochform gebracht, denn für seinen alten Trainer konnte The Shunter in 18 Rennen nicht einen Sieg davontragen, dabei war es egal ob er auf dem Flat in NHF Rennen oder über Hürden oder in Chase Rennen startete, mehr als ein dritter Platz war nicht drin.

Auch für Emmet mullins begann es mit The Shunter im Juli 2020 eher ruhig mit einem vierten Platz, aber schon im September gab es in einem Maidenrennen (im dritten Jahr über Hürden!) den ersten Sieg und nur zwei Wochen später legte The Shunter in Punchestwon über 2m5f einen Kantersieg mit 18 Längen Vorsprung hin. Sowohl die Distanz von 2m5f als auch der weiche Boden schienen ihm gut zu tun und der nachfolgende vierte Platz im Gruppe 3 Paddy Power From The Horses Mouth Podcast EBF Novice Chase kann auch der gewählten Taktik zugeschrieben werden, das Feld von hinten aufzurollen. Das gelang The Shunter beim ersten Versuch auf Black Type Ebene noch nicht und er musste sich am Ende mit 12 Längen Rückstand zufrieden geben.

Aus dem Fehler hatten Trainer, Pferd und Jockey aber gelernt und schon zwei Wochen später klappte es mit anderer Taktik und kürzere Distanz im Unibet Greatwood Handicap Hurdle mit dem Sieg auf Gruppenebene. The Shunter hielt sich an den Hufen der Pacesettern, wurde aber vom Tempowechsel 3 Hürden vor dem Ziel kalt erwischt und musst den Rückstand bis zur letzten Hürde wieder gutmachen, nach dem letzten Sprung hatte er den Anschluss aber endgültig wieder gefunden und kam mit einem kraftvollen Sprint über die letzten Meter über die verkürzte Distanz von 2 Meilen am Ende mit drei Längen Vorsprung ins Ziel.

Beim nachfolgenden Matheson Handicap Chase im Februar 2021 über erweiterte zwei Meilen und weichen Untergrund wiederholte sich das Spiel aus dem letzten Rennen zum Teil – wieder wurde The Shunter zwischen der drittletzten und vorletzten Hürde von dem anziehenden Tempo überrascht und verlor an Boden und musste versuchen, diesen danach wieder gut zu machen, was aber in diesem Handicap nicht gelang. Er holte einen sicheren dritten Platz, war aber nicht in Schlagreichweite zu den ersten beiden. Im bet365 Morebattle Hurdle über 2m in Kelso musste The Shunter hart ämpfen, um am Ende als Sieger darzustehen, hatte aber auch das Problem, dass er wesentlich weiter hinten im Feld einsortiert wurde, als ihm lieb war und er sich erst einmal in die Position bringen musste, um über die letzten Hürden angreifen zu können, hatte aber dann auch genug Kraft um den angriff zu Ende zu bringen und mit knapp 1,2 Längen zu gewinnen. Das war ein Arbeitssieg, aber über längere Distanz und gegen deutlich schwerere Konkurrenz im Gruppe 3 Paddy Power Plate Handicap Chase beim Cheltenham Festival gewann The Shunter dann mit drei Längen gegen Farclas.

Dieses Mal überlies er nichts dem Zufall und übernahm die Führung des Feldes und bestimmte so selbst das Tempo, wurde dann aber doch von einem Außenseiter als Pacesetter abgelöst und begnügte sich damit, diesem an den Hufen zu bleiben. Der Außenseiter Kitealy Briggs schwächelte dann auch wie erwartet und gab die Führung wieder an The Shunter ab, der ab der vorletzten Hürde das Rennen für sich klar machte und den Hügel in Cheltenham kraftvoll bewältigen konnte.

2m4f und schneller Boden schienen das Beste aus ihm heraus zu holen, und die selben Konditiaonen bekommt er heute.

Rennpferd Tipps: Kommt immer besser in Form und läuft für Emmet Mullins wie ausgewechselt auf. Starker Sieg beim Cheltenham Festival und mit fast identischen Vorraussetzungen hier vielleicht auf dem Weg zum ersten Gruppe 1 Sieg.

Eldorado Allen: Der Khalkevi Sohn von Trainer Colin Tizzard gewann im November 2020 das Gruppe 2 Podcast Novices‘ Chase mit 19 Längen, war aber durch den Sturz von Gumball klar im Vorteil. Zum Zeitpunkt des Sturzes war Gumbal der einzige Konkurrent, der Eldorardo Allen noch etwas entgegenzusetzen hatte und der vor Eldorado Allen über die vorletzte Hürde gegangen war. Eldoardo Allen hätte vermutlich auch so gewonnen, aber nicht so locker wie dieser 19 Längen Sieg am Ende ausfiel.

Trotzdem schien dieser Sieg etwas in Eldorado Allen zu bewirken und der Khalkevi Sohn besserte sich von Rennen zu Rennen – mit Ausnahme des folgenden vierten Platzes im Henry VII Chase. Denn im Gruppe 1 Henry VIII Novices Chase Anfang Dezember 2020 wurde er über die 3126m auf Gruppe 1 Ebene und weichen Boden ziemlich schnell unter Druck gesetzt und obwohl Eldorado Allen sich mühte, hatte er den Siegern wenig entgegen zu setzen.

Das nimmt dem vorherigen Gruppe 2 Sieg ein wenig den Glanz, allerdings ging er danach in zwei Duelle mit Shiskin und da schlug sich Eldorado Allen durchaus beachtlich. So wurde er Zweiter im Gruppe 2 Irish Thoroughbred Marketing Lightning Novices‘ Chase und war der einzige, der Shiskin zumindest annährend auf den Fersen blieb. Okay, das war nur ein vier Starter Rennen und Eldorado Allen hatte über 8 Längen Rückstand auf den Sieger, aber dass dies eine sehr gute Form zu sein schien, bewies Eldorado Allen dann im Gruppe 1 Sporting Life Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase, wo er erneut gegen Shishkin antrat, erneut klar verlor aber wieder den zweiten Platz sichern konnte. Ich denke auch heute ist wieder ein Platz drin

Rennpferd Tipps: Zwei zweite Plätze hinter Shishkin – zwar abgeschlagen, aber immerhin. Er ist der, der die Scherben aufsammelt, sollte etwas für die Favoriten schief gehen.

 


27.03.2021 – Meydan – Dubai Turf – Pick: Al Suhail

Pferderennen International

16:30 Dubai Turf

Das Dubai Turf sollte sich unter den ersten vier Favoriten abspielen, es wäre schon eine große Überraschung, wenn keiner dieser Favoriten sich hier durchsetzen könnte und einer der Außenseiter am Ende auf dem Treppchen landen würde. Nicht ausgeschlossen, dass sich einer der außenseite runter den ersten Drei platzieren kann, aber der Sieg dürfte an einen der Favoriten gehen, dafür ist der Formunterschied zwischen den Startern doch zu groß.

Lord North: Der Dubawi Sohn begann seine Karriere für Trainer John Godsen im Jahr 2018 und bestritt seine Karriere zunächst noch als Hengst, wurde nach zwei Siegen und einem ziemlichen Flop in seinem ersten Black Type Rennen dann doch kastriert, denn er schien nach Aussage des Trainers und seines bisherigen Jockeys Robert Havlin kein ganz einfacher Kammerad zu sein -was sich nicht zu letzt in seinem letzten Platz im Heron Stakes am 23.05.2019 widerspiegelte, in dem Rennen musste der Jockey fast mehr damit kämpfen, Lord North zu bändigen als die Konkurrenz in Schach zu halten

Nach der OP ging es erst einmal in eine kleine Pause über den Sommer, die er im Herbst 2019 beendete und dort, noch spät in der Saison, einiges an Erfahrung nachholte.

Zunächst startete er in einigen gut besetzten Handicaps auf Klasse 2 Ebene in Ascot und Newmarket, wobei er in Ascot im Lexicon Bracknell Handicap als auch dem Balmoral Handicap jeweils einen zweiten Platz belegen konnte, und in Newmarket im bet365 Cambridgeshire Handicap sogar gewinnen konnte.

Im Cambridgeshire Handicap zeigte Lord North wie im Rennen zuvor, dass er auch spät in der Saison in Bestform war und die verlorene Zeit im Sommer wieder gut machen wollte. Im den 40 Starter umfassenden Rennen (!) hielt sich Lord North zunächst am Innengeländer auf dem Kurs, hatte aber allein auf Grund der Masse der Starter zunächst einige Konkurrent vor sich, bevor sich die Tür für ihn öffnete. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich Beringer schon lange abgesetzt und sicher 3-4 Längen abgesetzt, aber Lord North, der Favorit des Rennens, kam in Gang, gab Gas unter Franki Dettroie und kam herangestürmt, um den Sieg in diesem Rennen am Ende sogar ziemlich bequem einzusammeln. Das war in diesem großen Feld und auf diesem schnellen Untergrund ziemlich beeindruckend.

Da der Sieg in Newmarket auf dem Rundkurs sogar ziemlich bequem ausfiel, war es kein Wunder das Trainer John Godsen ihn für sein erstes Black Type Rennen im Herbst auch auf diesen Kurs schickte. Und er zeigte auch in diesem Rennen, wie bei seinem vorhergegangenen Rennen beim Royal Ascot Festival, dass ihm der schwere, aufgweichte Untergrund keine Probleme bereitete und er auch mit kleinen Feldern und wenigen Konkurrenten, was immer ein taktisches Rennen bedeutet, umgehen kann.

Und taktisch war das Rennen, denn das kleine Feld von nur fünft Startern lief praktisch das gesamte Rennen dicht gepackt und teilweise mit drei bis vier Konkurrenten nebeneinander, bis es an den Schlusssprint ging und jedes der Pferde unter seinem Jockey versuchte, auf dem schweren Boden das Tempo weiter zu erhöhen. Pablo Escobar als Front Runner hielt noch am längsten gegen Lord North dagegen, der aber doch deutlich mehr Ausdauer hatte und am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung gewinnen konnte.

John Godsen konnte zufrieden mit der Leistung seines Schützlings am Ende der Saison sein, und 2020 war trotz der langen Pause auf Grund der Corona Kriese nicht anders – es gbegann in Haydock mit einem Sieg auf Gruppe 3 Ebene gegen den hoch gehandelten Elaqarm im Brigadier Gerard Stakes , wobei der Sieg mit nur einer Kopf Vorsprung denkbar knapp ausfiel. Den Vorsprung hatte sich Lrod North mit einem schnellen Tempowechsel erkämpft, Elaqarm war einen Tick langsamer mit seinem Momentum und verpasste den Sieg knapp, denn die Linie kam zu früh für ihn – wäre der Kurs nur 20 Meter länger gewesen, hätte er Lord North gehabt.

Im Gruppe 1 Prince Of Wales’s Stakes lies dann Lord North allerdings nicht mehr anbrennen und gewann souverän, wenn auch mit gänzlich anderer Taktik. Denn dieses Mal hielt James Doyle ihm im hinteren Bereich des Feldes und überlies es anderen die Führung zu bestreiten, erst 2f vor dem Ziel suchte er sich seine Lücke und versuchte die Führenden einzusammeln – was ihm bei Konkurrenten wie Japan und Addeyb erstaunlich einfach gelang und in einem drei Längen Sieg endete. Mit der Form gehörte er auch fest zum Kreis der Favoirten im Gruppe 1 Juddmonte International Stakes, musste dort aber mit einem abgeschlagenen dritten Platz vorlieb nehmen, nachdem er sein vorderes linkes Hufeisen verloren hatte und damit an Tempo einbüßte. Er kommt prinzipiell gut mit schwerem Untergrund zurecht, allerdings nicht beim Gruppe 1 Qipco Champion Stakes im Oktober, wo er den letzten Platz belegte.

Er ist deutlich besser als das und konnte nachfolgend über 1m4f und schnelleren Untergrund im Breeders‘ Cup Turf einen soliden vierten Platz einsammeln. Zwar hatte Lord North auch hier nicht das Tempo um die Sieger auf den letzten Metern in Gefahr zu bringen, hatte aber einen starken Lauf vom hinteren Bereich des Feldes nach vorne und konnte einige bekannte Namen hinter sich lassen.

Das heute ist wesentlich einfacher und wenn er über die Pause nichts von seiner Form verloren hat, ist er ein würdiger Favorit.

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara ist einer der Verteranen im Feld und ist schon ganz schön weit rumgekommen in der Welt. Frankreich, England, Amerika, Arabische Emirate – alles schon gesehen, alles schon gelaufen, und vielleicht hilft ihm seine Erfahrung heute, wieder etwas zählbares am Ende des Rennens zu erreichen.

Am Anfang seiner Karriere startete er für C. Loutoux und hat sich nach seinem Debüt 2016 gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters im Sussex Stakes dritter – konnte diesen Erfolg bei der Wiederholung des Rennens im Jahr 2019 allerdings nicht wiederholen und scheiterte mit einem fünften Platz überraschend deutlich an Too Darn Hot und dem Front Runner Circus Maximus und auch im nachfolgenden Juddmonte International lief es nicht wirklich besser für ihn, am Ende gab es einen sechsten Platz hinter Japan, der den langen Zieleinlauf zu schätzen wusste und einen Überraschungssieg landete.

Lord Glitters startet aber noch zweit weitere Male in der neuen Saison, einmal in Ascot im Oktober im Queen Elisabeth II Stakes, wo er eine weitere herbe Niederlage und einen achten Platz kassierte, und dann noch im November im Amerika im Breeders Cup Mile. Allerdings hätte er sich den weiten Weg nach Santa Anita auch sparen können, denn näher als einen neunten Platz und 5 Längen Rückstand kam er dem Sieg auch bei seinem letzten Rennen im Jahr 2019 nicht.

2020 besserte sich seine Form ein wenig, zwar konnte Lord Glitters in dem gesamten Jahr keinen einzigen Sieg feiern, aber er holte einige interessante Platzierungen, etwa im Gruppe 1 York Stakes, wo er das Feld von hinten aufzurollen versuchte und immerhin auf einem dritten Platz ins Ziel einlief. Wie das letzte Jahr schon war das Queen Elisabeth am Ende des Jahres zu viel für ihn und dieses Mal sparte er sich den Weg nach Amerika und ging stattdessen nach Bahrein, wo er eine Vorliebe für den nahen Osten zu entwickeln schien.

Die Bahrain International Trophy schloss er noch mit einem knappen fünften Platz ab, war dabei aber nur 1,5 Längen hinter dem Sieger und durchaus mit dabei beim Kampf um den Sieg und 2021 lief er dann in Meydan auf.

Im Januar gab er sein Debüt in Dubai und gewann das Singspiel Stakes mit einem starken Lauf, bei dem er in den letzten drei Furlong praktisch das gesamte Feld aufrollte. Im Al Rashidiya im Februar kam er mit der selben Taktik immerhin auf einen dritten Platz und hatte einfach zu viele Pferde zwischen sich und den Front Runnern und war nie so nah an den Siegern dran wie vor der Ziellinie – es trennten ihn wieder weniger als eine Länge von den beiden Siegern, der zweite Platz war sprichwörtlich nur eine Nase entfernt.

Im Jebel Hatta schließlich traf er auf einige der heutigen Konkurrenten, wie Eqitraan und Al Suhail, die sich beide eher im vorderen Drittel des Feldes orientierten, wärhend Lord Glitters wieder das Feld von hinten aufzurollen versuchte. Er hatte seinen Schlusssprint auf den letzten beiden Furlong gut getimet und hatte eine freie Bahn um den Rest des schwächelnden Feldes ins Visier zu nehmen. Auf dem letzten Furlong hatte er nur noch Eqitraan und Al Suhail vor sich, die er knapp vor dem Ziel ein- und überholte. Starker Lauf, der heute mit genügend Tempo im Rennen durchaus wiederholt werden könnte.

Al Suhail: Der Dubawi Sohn von Charlie Appelby ist noch recht neu dabei. Er begann seine Karriere in Newmarket und belegte dort im Juli 2019 auf Anhieb einen zweiten Platz, besserte sich dann in Yarmouth und gewann ein Class 4 Novice Rennen über 7f und ging dann über das Gruppe 3 Betway Solario Stakes in Sandown zum Gruppe 3 Dubai Autumn Stakes in Newmarket, wo er beide Male platzieren konnte. In beiden Rennen, sowohl auf dem schnellen Boden in Sandown als auch dem langsameren Boden in Newmarket, sah er wie eine große Gefahr für die späteren Sieger aus, nur damit ihm auf den letzten Metern sprichtwörtlich die Puste ausging und er die Sieger knapp ziehen lassen musste.

Das war schon mal sehr vielversprechend gewesen für die erste Saison und die zweite wurde im Juni 2020 im Gruppe 1 Quipico 2000 Guineas Stakes direkt ziemlich hoch angegangen, und wie nach der langen Pause zu erwarten war, verlief der erste Start direkt auf Gruppe 1 Ebene eher unterdurchschnittlich. Al Suhail fügte sich nicht wirklich ins Rennen und war zu wild am Anfang, nur um dann wieder stark zu ermüden. Beim zweiten und einzigen weiteren Start in der neuen Saison, dem Bahrain International Sir Henry Cecil Stakes auf Listed Ebene fegte Al Suhail dann allerdings die Konkurrenz sprichwörtlich zur Seite und gewann unangefochten mit sechs Längen Vorsprung.

Er wechselte dann nach Dubai, wo er nach einer 240 tägigen Pause im Gruppe 1 Jebel Hatta Sponsored By Emirates Airline auflief: der Favoritenstatus war für Al Suhail nach so einer langen Pause vielleicht noch ein wenig gut gemeint gewesen, aber der dritte Platz war eine sehr ansprechende Leistung und es wäre auch mehr drin gewesen, wenn Al Suhail nicht wieder kurz vor dem Ziel keine Kraft mehr gehabt hätte.

Kommt die selbe Formsteigerung zum zweiten Rennen in der Saison wie letztes Jahr, erwarte ich aber großes heute beim Dubai Turf von ihm!
Eqitraan ist in der Form seines Lebens und besserte sich seit seiner klaren Niederlage gegen Lord Glitters im Januar im Singspiel Stakes, um im Februar im Zabeel Mile bis auf eine halbe Länge an D’bai heranzukommen und er trennte den Sieger Lord Glitters und den Dritten Al Suhail im Jebel Hatta im März. Eigentlich mag ich es nicht, Veteranen mit einer eher moderaten Bilanz an Siegen in so einem Rennen wie hier zu tippen, aber wie schon gesagt – er ist in der Form seines Lebens und gehört in die Vorhersage für die Trifecta mit hinein.

Wie im übrigen auch Vin De Garde aus Japan, der letzten Herbst das Fuji Stakes gewann und im Mile Championship mit unter 3 Längen unterlag. Seine Bilanz an Gruppensiegen in Japan ist eher unterdurchschnittlich, aber die Rennen dort sind in der Regel sehr hart besetzt und ich kann mir eine Überraschung mit ihm vorstellen.


27.03.2021 – Meydan – Dubai World Cup – Pick: Salute The Solider EW

Pferderennen International

17:50 Dubai World Cup – Gruppe 1

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.000 m  |  Preisgeld: 10.000.000 USDFlachrennen  |  Geläuf: Sand  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Letztes Jahr war der Dubai World Cup auf Grund der Covid 19 Pandemie gecancelt worden, aber dieses Jahr findet er statt – wenn auch erneut unter den Auswirkungen der Pandemie. So sehen wir dieses Jahr trotz des wie üblich eher üppigen Preisgeldes viele eher unbekannte Namen und das Rennen ist offen wie selten.

Offensichtlich wollen viele Besitzer und Syndikate es vermeiden, ihre Millionen schweren Investitionen durch internationale Reisen zu gefährden, oder die Reisebeschränkungen machen einen Strich durch die Rechnung, oder ein Teil des Teams musste in Quarantäne – es gibt viele Gründe dieses Jahr, warum es ist wie es ist, aber wir können uns sicher trotzdem auf ein spannendes Rennen freuen, denn viele der heutigen Teilnehmer sind in Dubai schon ziemlich erfahren und spielen sozusagen im Heimstadion auf. Es gibt nur wenige aktive europäische Besucher, wie etwa Many Clouds,dafür aber einige interessante Amerikaner, die mit dem Dirt Kurs naturgemäß besser zurecht kommen. Jesus‘ Team und Mystic Guide allen voran.

und so wird es wohl darauf hinauslaufen, wie viel Wert die einzelne Form des jeweiligen Rennpferdes im Vergleich zu den anderen Wert ist. Ich gehe vor allem mit Salute The Soldier, nicht etwa, weil er mit Abstand die stärkste Form hat (das wäre wohl eher Jesus‘ Team und Mystic Guide), sondern weil ich denke, dass sein Stil als Front Runner das Rennen entscheiden könnte. Dann Mystic Guide und Jesus‘ Team, mein Trifecta für den Dubai World Cup.

 

Mystic Guide: Der Ghostzapper Sohn von Trainer Micheal Stidham begann seine Karriere im Februar 2020 auf dem Kurs Fair Grounds in den USA und belgte über 6f einen respektablen dritten Platz, steigerte sich mit zunehmender Distanz aber beim zweiten Versuch auf dem selben Kurs und gewann über die erweiterte Meile im März 2020 mit über 5 Längen Vorsprung, war aber nach seinem guten Einstand auch als Favorit geführt worden. Eigentlich war in der Saison noch ein Start im Gruppe 3 Matt Winn Stakes geplant gewesen, was aber nicht zu Stande kam, stattdessen ging es 75 Tage später in Belmont Park in einem Allowance Rennen weiter, wo sich Mystic Guide aber klar Tap It To Win geschlagen geben. Der Konkurrent schlug sich danach auf Gruppe 1 Ebene recht solide, Mystic Guide hingegen verschlug es zum Peter Pan Stakes in Saratoga, wo er aber wieder den beiden Siegern Country Grammer und Caracaro nicht gefährlich werden konnte. Immerhin hielt er aber den dritten Platz mit Abstand auf die Verfolger und konnte sich über ein wenig Preisgeld freuen.

Mit dem nächsten Start lies er sich wieder ein wenig Zeit und visierte das Gruppe 2 Jim Dandy Stakes in Saratoga an, welches er sogar gewinnen konnte. Der Favorit Dr. Post konnte an diesem Tag nicht liefern und Mystic Guide gelang es, das gesamte Feld auf der letzten Hälfte des Rennens zu überholen und auf dem letzten Furlong das Rennen für seinen Jockey Jose Ortiz klar zu machen. Das war eine ziemlich starke Leistung und er schlug den heutigen Konkurrenten Jesus‘ Team, der danach aber noch einige Rennen bestritt und seine Form bessern konnte.

Aber auch Mystic Guide legte noch einen drauf und verpasste im Jockey Club Gold Cup Stakes nur knapp den Sieg auf Gruppe 1 Ebene. Das Rennen im Oktober Jockey Club Gold Cup Stakes rlief eigentlich nach Plan, der Favorit Tacius setzte das Tempo, wurde aber von Mystic Guide permanent unter Druck gesetzt und nach dem Einbiegen in die Zielgerade sogar von Happy Saver und Mystic Guide sorichtwörtlich in die Zange genommen. Tacitus schwächelte beim Zieleinlauf und Mystic Guide sah kurz danach aus, als würde er Happy Saver überholen können, kam dem Konkurrenten aber augenscheinlich zu nahe und scherte leicht nach rechts aus, verlor minimal Momentum und schaffte es nicht, diesen Rückstand dann wieder aufzuholen.

Zur Vorbereitung auf dieses Rennen hier Leif Mystic Guide dann noch im Februar im Gruppe 3 Oaklawn Park Razorback Handicap, und in diesem Rennen konnte sich Mytsic Guide unter hohem Gewicht für den Dubai World Cup durchaus empfehlen. Denn obwohl er mit 8-9 relativ schwer unterwegs war und der Kurs auf Grund des Regens eher langsam war, konnte sich Mystic Guide mit einem Lauf an der Außenseiter des Feldes in Position bringen, um 2f vor dem Ziel die Führung des Feldes zu übernehmen und auf dem letzten Furlong den Vorsprung auf die Verfolger bis auf 6 Längen auszudehnen. Das war eine ziemlich beeindruckende Leistung gewesen, allerdings sind die Konditionen heute mit dem schnelleren Boden und härteren Gegnern natürlich ein wenig anders – und der alte Konkurrent Jesus Team war nicht untätig und hat seine eigene Form deutlich steigern können nach dem letzten Aufeinandertreffen.

Jesus‘ Team: Der Tapiture Sohn von Trainer Jose Fancisco D’Angelo begann seine Karriere in Gulfstream Park im Mai 2020 mit einem sechs Längen Sieg über 1 Meile. Das Rennen war schon mal ein ziemliches Ausrufezeichen, denn wenige können bei ihrem ersten Start als Galopper sofort eine solche Form vorweisen. Es ging danach auch direkt in ein deutlich härteres Rennen auf dem selben Kurs, das Claiming rennen beendete Jesus‘ Team am Ende auf einem zweiten Platz und zeigte damit erneut eine gute Form.

Mit zwei soliden Rennen im Rücken ging es danach direkt in die Gruppenrennen, seinen ersten Versuch auf diesem Niveau absolvierte Jesus‘ Team im Julo 2020 im TVG.com Haskell Stakes in Monmouth Park, wo er zwar als Außenseiter startet, mit einem vierten Platz aber eine durchaus solide Form zeigte, auch wenn es auf dem letzten Metern nicht mehr reichte, um mit den Siegern noch mitzugehen. Den vierten Platz hatte er sich allerdings deutlich vor seinen Verfolgern gesichert und war damit seiner Quote deutlich entlaufen.

Im August belegte er dann in einem Listed Rennen auf dem selben Kurs den zweiten Platz gegen den Favoriten Pneumatic, der nach seinem vierten Platz im Belmont Stakes als Favorit gestartet war und mit einem Tempowechsel 2f vor dem Ziel die Konkurrent im Pegasus Stakes kalt erwischt hatte. Über 1m1f im Jim Dandy Stakes konnte Jesus‘ Team nicht von der Schwäche des Favoriten Dr Post profitieren und lies in seinem Schlusssprint ein wenig den Biss vermissen, den der Sieger Mystic Guide auf dem letzten Furlong zeigte. Stattdessen musste Jesus‘ Team auf den letzten 110 Yards auch noch den zweiten Platz abgeben und konnte auch im nachfolgenden Preakness Stakes nur einen dritten Platz verbuchen.

Nur? Nein, im Preakness Stakes war das natürlich eine hervorragende Leistung, auch wenn der dritte Platz 10 Längen hinter den beiden Siegern war – dieses Rennen auf dem dritten Platz beenden zu können ist schon famos und bringt nicht gerade wenig Preisgeld ein, und das mit Jesus‘ Team auf hohem Niveau immer zu rechnen ist zeigte er dann auch wieder im Big Ass Fans Breeders‘ Cup Dirt Mile. Auch in diesem Champions League Rennen startete Jesus‘ Team wieder als klarer Außenseiter mit einer Quote jenseits der 50, holte sich aber überraschend den zweiten Platz mit einem starken Schlusssprint. Gegen Knicks Go hatte er keine Chance, aber das geht völlig in Ordnung, denn der Konkurrent holte sich im Januar den Sieg im Pegasus World Cup Invitational Stakes, wo Jesus Team erneut den zweiten Platz erringen konnte. Knicks Go ist eine andere Liga, und gegen leichtere Konkurrenten kann Jesus Team durchaus gewinnen,  wie er zwischen den beiden Duellen mit Knicks Go im Claiming Crown Jewl Stakes bewiesen hat. Das Rennen war nicht ganz so komfortabel für ihn gelaufen wie gehofft, aber immerhin hat er als Favorit gewinnen können.

Ich glaube aber, dass er von der Quote her hier wieder ein wenig übersehen wird.

Salut The Soldier: Der Sepoy Sohn von Trainer Fawzi Abdulla Nass lief eine ganze Weile für Clive Cox in England, bevor er im Januar 2020 nach Meydan wechselte. allerdings lief er wie gesagt vorher drei Jahre lang für Clive Cox auf, der mit ihn in verschiedenen, guten Handicaps durchaus beachtliche erfolge feiern. So lief er 2019 unter anderem im Betway Handicap in Bath im April oder dem New & Lingwood Handicap in Goodwood im Juli auf das Treppchen, bevor er in Goodwood das Ladbrokes Where The Nation Plays Handicap und in Ascot das Cunard Handicap knapp gewinnen konnte. Nur in zwei Rennen im gesamten Jahr verpasste Salut The Solider den Sprung auf das Treppchen, so dass der Wechsel nach Dubai zu diesem Zeitpunkt durchaus Sinn gemacht hat.

In Meydan legte er im Januar 2020 gleich mit einem Sieg los, obwohl er als klarer Außenseiter gestartet war. Er hatte sich in Dubai aber offensichtlich gut eingefunden und legte al ähnlich hoher Außenseiter im Gruppe 2 Zabeel Mile Sponsored By Al Tayer Motors im Februar mit einem knappen vierten Platz noch einmal nach. Salut The Soldier hatte versucht das Feld über die Distanz zu führen und hätte den Favoriten fast das Rennen gestohlen und scheiterte erst an den letzten 55 Yards mit dem Versuch

So richtig an das können von Salut The Solider wollte man offensichtlich aber immer noch nicht glauben, denn einen Monat später im Gruppe 3 Burj Nahaar Sponsored By Emirates Holidays startet er immer noch als einer der Außenseiter, wenn auch mittlerweile mit zweistelliger Quote. Dieses Mal konnte Salute The solider die Führung zwar nicht übernehmen, das war die Aufgabe von Heavy Metal, der am Ende als letzter ins Ziel einlief und mit dem Tempo offensichtlich auch nie vor gehabt hatte, tatsächlich bis zum Ende um den Sieg mitzuspielen. Umso besser für Salut The Solider, der den schwächelnden Front Runner 2 Furlong vor dem Ziel überholte und seinen Vorsprung immer weiter bi s auf 5 Längen ausbauen konnte.

Mit diesem Sieg endete die Saison allerdings auch schon, denn Covid verbreitete sich auch in den Emiraten zunehmend und der Dubai World Cup 2020 fiel leider aus. Die lange Pause schien Salut The Soldier Probleme zu bereiten, denn er brauchte zwei Rennen, um sich langsam wieder in Form zu bringen und kam in seinem Debüt auf Listed Ebene im Dubai Creek Mile Presented By Longines nicht über einen vierten Platz hinaus und konnte auch in der ersten Runde der Al Maktoum Challenge seinen Schlusssprint nicht überzeugend anbringen.

In der zweiten Runde der Al Maktoum Challenge kam die Form dann im Februar aber zurück und Salute The Solider griff auf den letzten beiden Furlong von seiner Position hinter den Führenden an und konnte die Führung auch schnell übernehmen und musste dann nur noch den angriff von Thegratcollection abwehren, um seinen ersten Sieg in der neuen Saison feiern zu können.

Dann kam der nächste Paukenschlag in Form der dritten Runde der Al Maktoum Challenge, dieses Mal auf Gruppe 1 Ebene und gegen einige interessante Konkurrenten wie Secret Ambition, Roman Rosso oder Hypothetical. Wie bei seinem letzten großen Sieg übernahm Salute The Soldier die Führung in dem Rennen und baute diese auf dem letzten Furlong weiter aus und hielt damit Hypthetical auf ca. 1,5 Längen Abstand. Gerade auf den letzten Metern des 1m2f Rennens sah Salute The Solider extrem stark aus und könnte die Konkurrenten aus dem letzten Rennen damit erneut hinter sich lassen.

Military Law: Der Dubawi Sohn rangiert hier vor allem wegen seiner Rennen im Jahr 2020 unter den Favoriten, konnte er doch gegen das damals wohl schnellste Pferd der Welt, Benbatl, mit nur zwei Längen Rückstand in der zweiten Runde der Al Maktoum Challenge einen sehr guten zweiten Platz holen – weit vor dem Rest des Feldes wie etwas dem weiteren Favoriten Gronkowski oder Roman Rosso. in die dritte Runde der al Maktoum Challenge ging es für ihn dann als Favorit, musste sich da aber Matterhorn geschlagen geben. Er kam mit einem Sieg aus der langen Sommerpause und gewann die erste Runde der Al Maktoum Challenge 2021 noch vor dem heutigen Konkurrenten Salute The Solider, scheiterte danach aber in Riyad in Saudi Cup über 1m1f, wie im Vorfeld aber schon erwartet worden war.

Das heute dürfte tatsächlich einfacher für ihn sein und ich wäre nicht überrascht, wenn er um den Sieg mitlaufen könnte.

Hypothetical lief in der dritten Runde der Al Maktoum Challenge ein hervorragendes Rennen und beendete dieses auf dem zweiten Platz, muss sich aber bessern um Salute The Solider bei gleichen Bedingungen schlagen zu können und wird sich hier einigen stärkeren Konkurrenten stellen müssen.

Many Clouds wird hier beweisen müssen, dass er sowohl mit dem neuen Untergrund als auch mit der stärkeren Konkurrenz umgehen kann -das wird nicht einfach, aber der Import aus Frankreich startet hier nicht nur wegen dem guten Wetter.

Pick: Salute The Solider / Mystic Guide / Jesus Team


15.11.2020 – Cheltenham – Shloer Chase – Pick: Put The Kettle On

Pferderennen in England

15:25 Shloer Chase – Gruppe 2

Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.199 m  |  Preisgeld: 60.000 GBPJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

Defi Du Seuil: Der Sohn von Voix Du Nord und Quarvine Du Seuil gewann bis zum Start im Gruppe 2 Coral Hurdle nach der Sommerpause 17/18 alle seiner sechs Starts über Hürden bis dato. Dabei konnte er damals einige sehr prestigeträchtige Rennen gewinnen und die Konkurrenten teilweise doch stark deklassieren, was ihn zu einem der Stars in der Saison machte und Hoffnungen auf die kommenden Jahre gab.

In der Saison 2018 ging es dann mit der Form in den Hürdenrennen etwas auf und ab, 2019 wechselte Defi Du Seuil dann in die Chase Disziplin und gewann unter anderem das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival. In der neuen Saison 2019/20 ist er in drei Rennen derzeit noch ungeschlagen.

Nach zwei Starts in NHF Rennen in Frankreich wechselte er von seinem Trainer Emmeanuel Clayeux zu seinem derzeitigen Trainer Philip Hobbs, für den er im Oktober 2016 in Ffos Las sein Debüt feiern dürfte. Dabei gewann er sein Maidenrennen über 2m in Ffos Las mit Leichtigkeit und konnte im Gruppe 2Triumph Hurdle Trial in Cheltenham als Favorit starten. Dort schlug er Diable De Sivola, Dino Velvet und Wealth Des Mottes mit Leichtigkeit und der nächste Sieg in einem weiteren Triumph Hurdle Trial über Cour De Lion war nur reine Fromsache.

Fast genauso leicht gewann er das Gruppe 1 Final Future Champions Juvenile Hurdle in Chelpstow im Dezember 2016 wo er Gegner wie Evening Hush, Dolos oder Dino Velvet mit Leichtigkeit auf die Plätze verwies. Defi Du Seuil hatte sich damit auf guten, gut bis weichem und weichem Untergrund als effektiv bewiesen und kam offensichtlich auch mit dem nicht ganz einfachen Kurs in Cheltenham wunderbar zurecht. Als Vorbereitungsrennen für das große Festival gewann er noch seinen Start in einem weiteren Gruppe 2 Triumph Trial, dessen Feld aber auch auf jämmerliche vier Starter ohne jede Konkurrent für den kommen Star zusammengeschrumpft war.

Nach so vielen gewonnen Triumph Trial Rennen war der Start in dem großen Rennen unvermeidlich und Defi Du Seuil tat das, was alle von ihm erwartet haben. Er lief und sprang souverän, übernahm die Führung zwei Hürden vor dem Ziel und gab sie bis zum Ziel nicht mehr ab. Den Vorsprung auf das restliche Feld baute er mit einem starken Schlusssprint auf fünf Längen aus, wobei Megafortune mit seinem guten Schlusssprint in keiner Weise auf den Sieger gefährlich aufholen konnte, sich aber einen zweiten Platz vor Bapaume sicherte.

Nach der Sommerpause startete er im Coral Hurdle als klarer Favorit, war da aber offensichtlich noch nicht fit und verlor zunehmend den Anschluss an den Rest des Feldes. Die lange Pause und die längere Distanz zur Wiederkehr war vielleicht ein bisschen viel des guten und beim zweiten Star in de neuen Saison konnte Defi De Seuil in ruhigeren Gewässern in Exeter sein Selbstbewusstsein  wieder aufbessern.

Der Sieg gegen Topofthegame und Black Op war eine echte Überraschung und er konnte mit den Sieg wieder ins Gespräch bringen und hielt seine Form im Gruppe 2 Dipper Novices‘ Chase im Januar weiter gut. Er konnte sich mit Lostintanslation ein starkes Duell um den Sieg liefern und schlug den stark auflaufenden Konkurrenten knapp. Defi Du Seuil übernahm die Führung nach der letzten Hürde mit einem besseren Sprung und setzte sich einige Längen von Lostintanslation ab, aber der Konkurrent sammelte sich wieder und auf dem langen Lauf bis zum Ziel rieben sich die beiden aneinander auf, und Defi Du Seuil gab sich nur wiederwillig geschlagen.

Die beiden trafen sich dann im Gruppe 1 Scilly Isles Chase über 4033m exakt einen Monat später wieder und wieder war es ein extrem spannendes Duell zwischen den beiden. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte sich teilweise mehrere Längen von sienen Verfolgern ab, das kleine Feld lies ihn aber nicht allzu weit ziehen und auch wenn Defi Du Seuil immer wieder einen schlechten Sprung einbaute, blieb er dran an dem Pacemaker und zog noch der letzten Hürde gleich, auf dem Run in hatte er aber mehr übrig als der Dauerkonkurrent, der mit knapp einer Länge Rückstand ins Ziel einlief.

Das Saisonziel der beiden war das Gruppe 1 JLT Novices‘ Chase beim Cheltenham Festival, welches auch von den Quoten von den beiden dominiert wurde und was damit nach einer Wiederholung der letzten beiden Rennen aussah – und genau so kam es auch. Lostintranslation übernahm die Führung und setzte das Tempo dort nach Belieben, Defi Du Seuil blieb aber dran, zusammen mit Mengli Khan, der als zweiter die vorletzte Hürde nahm. An der letzten Hürde war aber Defi Suil auf den zweiten Platz vorgerückt und wieder hatte er auf dem Run In mehr übrig als der herausragend laufende Lostintranslation, der sich mühte den Hügel in Cheltenham hinauf Schritt zu halten, aber Defi Du Seuil gewann mit gut 2 Längen Vorsprung.

Zum Saisonabschluss versuchte sich Defi Du Seuil am Ryanair Novice Chase über eine ungewohnt kurze Distanz von 3219m und wurde ziemlich deutlich von Chacun Pour Soi geschlagen, der sich über 4 Längen absetzten konnte und von Ruby Walsh erst nach der letzten Hürde überhaupt angetrieben werden musste – und sich dann unter Druck noch  etwas mehr von Defi Du Seuil absetzten konnte. Über Hürden schienen die 2 Meilen ideal, aber als Chaser schienen die zwei Meilen zunächst vielleicht etwas kurz zu sein, allerdings bekam Defi Du Seuil nach der Sommerpause noch einmal die Chance über die 3199m zu zeigen, was er kann. Er startete im Shloer Chase auf Gruppe 2 Ebene gegen den bekannten 2 Miler Politologue, der in dem Rennen das Tempo setzten dürfte, während Defi Du Seuil am Innengeländer lief. Das entwickelte sich allerdings in dem Rennen zum Problem, denn vor der letzten Hürde wurde der Platz knapp und Defi De Seuil musste Saint Calvados ein wenig zu Seite scheiben um freie Bahn zu bekommen und Politologue noch zu überholen.

Dieses Mal sah der Schlusssprint gewohnt stark aus und mit besserem Lauf vor der letzten Hürde hätte Defi Du Seuil sicher noch mehr Vorsprung rausholen könne, so blieb ein guter Eindruck aus dem ersten Rennen nach der Sommerpause, der im Tingle Creek Chase gegen Politologue und vor allem Un De Sceux noch einmal getestet werden sollte. Das Rennen auf Gruppe 1 Ebene wurde wieder knapp über 2 Meilen ausgetragen und der Untergrund war für die Zeit um Weihnachten typisch weich, was aber für keinen der Favoriten ein Problem war.

Wieder übernahm Politologue die Führung, wurde dann aber schnell von Ornua überholt, der als Außenseiter vor Un De Sceux das Tempo setzten dürfte. Defi Du Seuil sprang einige Male ziemlich stark nach links auf dem nach links drehenden Kurs, was ihn jedes Mal in die Mitte der Bahn brachte und einige Meter kostete. Un De Sceaux schloss beim vorletzten Tunr auf Ornua auf und setzte sich dann spielend leicht von den Verfolgern ab, während Defi Du Seuil noch etwas unentschlossen aussah, sich dann aber beim Einbiegen in die Zielgerade voll auf seine Aufgabe konzentriere und zwischen den beiden letzten Hürden den Ausreißer wieder eingefangen hatte. Der letzte Sprung brachte Defi Du Seuil eine halbe Länge Vorsprung gegen Un De Sceux ein, der aber noch einmal aufschließen konnte. Die beiden lieferten sich ein spannendes Duell über die letzten Meter, allerdings hätte eventuell Waiting Patiently den beiden den Tag verderben können, der sich beim Überqueren der Ziellinie bis auf eine Länge herangekämpft hatte, obwohl er an der letzten Hürde locker 5 Längen Rückstand auf die Favoriten hatte und definitiv auf den letzten Metern noch am schnellsten unterwegs war.

Den Konkurrenten traf Defi De Seuil zwar im nächsten Rennen, dem Gruppe 1 Clarence House Chase nicht noch einmal, allerdings traf er auf Un De Sceaux und es wurde erwartet, dass die beiden die Hackordnung für das Cheltenham Festival untereinander ausmachen würden – sozusagen ein vorgezogenes Duell für das Festival, nachdem für Un De Sceux das letzte Duell im Dezember alles andere als optimal verlaufen war – aber auch das erneute Duell über 3371m im Clarence House Chase verlief für den Veteranen alles andere als nach Plan als der fünf Jahre jüngere Defi Du Seuil ihm an der letzten Hürde davonsprang und immerhin drei Längen Vorsprung auf der Zielgeraden herausholen konnte – die erneute Niederlage wog so schwer, dass Un De Sceux wohl dieses Jahr überhaupt nicht beim Cheltenham Festival erscheinen wird, mi dem Rennen hatte Defi Du Seuil hingegen bewiesen, dass er in bestechender Form war und auch das Duell mit Altior im Queen Mother Champion Chase eigentlich nicht fürchten musste – eigentlich, denn am goßen Tag selbst schwächelte Defi Du Seuil und hatte an dem wichtigen Datum offensichtlich keine Lust

Seine Sprünge über die Hindernisse waren teilweise schlampig, er lies sich offensichtlich nicht so führen, wie Barry Geragthy sich das erhofft hatte und lief recht weit außen im Feld und fand auf zunehmenden Druck seines Jockeys 3 Hürden vor dem Ziel keine weitere Kraft. Das war alles andere als überzeugend, er hat aber hier eine lange Pause im Rücken und kam letztes Jahr aus einer solchen Pause in Bestform zurück. 2018 war das nicht so, aber da heute zwei Hauptkonkurrenten auszufallen drohen, stehen seine Chancen nicht schlecht.

Put The Kettle On: Der Stowaway Sohn von Trainer Henry De Bromhead begann seine Karriere 2018 auf dem Kurs in Clonmel, allerdings brauchte er in diesem ersten Jahr gleich drei Anläufe, um seinen Maidensieg feiern zu können, der ihm im November in Navan über 3219m gelang. Der Rest der Saiso 2018 / 19 verlief eher ruhig mit einigen dritten Plätzen in soliden Handicaps mit einem Rating bis zu 111.

Interessant wurde es vor allem dann gegen Ende der Saison, wo Put The Kettle On den Wechsel aus den Hürden in die Chase Disziplin wechselte und auf Anhieb seine ersten drei Rennen gewinnen konnte. Das erste Rennen in Kilbeggan, das Wright Windows 50 Anniversary Celebration Beginners Chase war noch eine knappe Angelegenheit die erst nach der letzten Hürde beim Zieleinlauf entschieden wurde, aber das zweite Rennen zeigte schon deutlicher, wie wohl sich Put The Kettle On in der neuen Disziplin fühlte.

Auch hier war die Konkurrenz durchaus nicht schlecht, aber Put The Kettle On konnte das Feld über die Distanz führen und legte vor der letzten Hürde die Daumenschrauben an und zog diese nach dem letzten Sprung noch weiter an, was in eine ungefährdeten 7 Längen Sieg resultierte. Noch im selben Rennen startet er im Packie Downey Memorial Rated Novice Chase in Tipperary über 3941m und bewies auch hier wieder seine Form. In dem kleineren Rennen war er natürlich als Favorit gestartet, auch wenn dem Rest des Feldes auch wieder gute Chancen ausgerechnet worden waren und keiner der vier Konkurrent eine zweistellige Quote hatte. Das hielt Put The Kettle On aber nicht davon ab, wieder das Tempo zu diktieren und dieses Mal schon zwischen den letzten beiden Hürden seinen Vorsprung auf gut 7 Längen auszudehnen. Die Leistung war besser als alles, was er zuvor über Hürden gezeigt hatte, schließlich deklassierte er Konkurrenten jenseits des 111er Ratings in diesem Rennen, und da man die Eisen schmieden soll, so lange sie heiß sind, wurde er auch nur zwei Monate später im September wieder auf die Rennstrecke geschickt wo er in Wexford seine Erfolgsserie weiter fortsetzen konnte, dieses Mal mit seinem ersten offiziellem Rating von 133 Punkten.

Interessant war aber vor allem wieder das kommende Rennen danach, als Put The Kettle On sich das erste Mal auf Gruppenebene versuchte. Dort zeigte er sich im Paradering ungewöhnlich nervös und brauchte nach dem Start auch kurz, um sich in das Rennen einzufügen, fand sich und die erneute Führung dann aber und musste sich dem ersten echten Angriff 2 Hürde vor dem Ziel erwehren, was er zunächst auch erfolgreich meisterte, das Duell mit Robin De Carlow zog sich aber und beim Schlusssprint auf der Zielgeraden nach dem letzten Sprung reichte es am Ende dann nicht mehr, um Robin De Carlow noch hinter sich zu halten und Put The Kettle On musste den Konkurrenten mit einer halben Länge ziehen lassen.

Kurz darauf kam es zum nächsten spannenden Duell, dieses Mal im Gruppe 2 Racing Post #responsiblegambling Arkle Trophy Trial Novices‘ Chase gegen den hoch gehandelten Al Dancer. Wieder führte Put The Kettle On das Feld an und zeigte eine Reihe von sauberen Sprüngen, und einer von diesen Trug ihn nach der letzten Hürde vor die herannahende Konkurrenz, einen Vorsprung, den er unter den Anstrengungen von Aiden Coleman bis zum Ziel verteidigen konnte.

Dann folgte eine längere Pause bis zum Cheltenham Festival, wo er im Racing Post Arkle Challenge Trophy Novices‘ Chase auflief – eigentlich als einer der Außenseiter, aber überraschend gelang es Put The Kettle On auch in diesem großen Feld die Fürhung nach der vierten Hürde an sich zu nehmen, und blieb auch an der Führung dran als er an der nächsten Hürde wieder überholt wurde und erkämpfte sich die erneute Führung an der drittletzten Hürde.

Es folgte die unvermeidliche Attacke der Konkurrenten die Put The Kettle gehörig unter Druck setzten, und zwischen den letzten beiden Hürden hatten noch eine Menge Konkurrenten gute Chancen, am Ende war es aber Put The Kettle On, der wieder mit einem sehr starken Lauf auf der Zielgeraden seinen Sieg behaupten konnte.

Dann kam die lange Pause bis jetzt und ich bin SEHR gespannt, wie er sich nach der ersten langen Pause schlagen wird. Ich denke er ist ein sehr heißer Anwärter auf den Sieg


31.10.2020 – Down Royal- Ladbrokes Champion Chase – Pick: Delta Work / The Storyteller

Pferderennen in England

15.25 – Champion Chase – Gruppe 1

Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 125.000 EURJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Alpha Des Obeaux: Der  Saddler Maker Sohn von Trainer Gordon Elliot ist ein echter Veteran und treuer Diener des Gigginstown House Stud Syndikats. 2016 nahm er das erste Mal am Cheltenham Festival teil und belegte dort einen guten zweiten Platz im Gruppe 1 World Hurdle und substituierte den Lauf mit einem dritten Platz im Champion Stayers Hurdle  einen Monat später. 2017 startete er im RSA Chase beim Cheltenham Festival und kam auf einen respektablen vierten Platz, in der Saison 2017/18 konnte er immerhin seine rstes Gruppe 2 Rennen in Form des Clonmel Chase gegen A Toi Phil und Balko des Flos gewinnen können. Er nahm an einigen guten Rennen wie dem Christmas Chase oder dem Irish Gold Cup teil, lief aber nicht um den Sieg mit und lies das Cheltenham Festival 2018 dann lieber ganz aus. Im Grand National Chase im selben Jahr scheiterte er ebenso wie nach der Sommerpause im JT McNamara Handicap Chase, konnte dann aber im Clonmel Oil Chase 2018 mit einem zweiten Platz erneut überzeugen, auch wenn es dieses Mal nicht für einen Sieg gereicht hat und er damit seinen Titel aus dem Jahr zuvor nicht verteidigen konnte. Dafür gewann er im November das Boomerang Chase auf Listed ebene, auch wenn das Rennen nur mit zwei anderen Konkurrenten besetzt war.

2019 lies er das Cheltenham Festival lieber erneut aus, nachdem die Vorbereitung mit zwei knappen zwieten Plätzen im Goffs Thyestes Chase und em Gruppe 3 Bobbyjo Chase alles andere als optimal verliefen und klar war, dass er wohl in der Form mit dem stärkeren Niveau beim Cheltenham Festival nicht mitlaufen können würde. Dazu kam dann noch Verletzungspech und die Saison war mit dem Rennen im Feburar auch schon wieder vorbei. Dafür kam er im Oktober nach der langen Pause mit einem knappen zweiten Platzin einem Handicap in Punchestown zurück und belegte dann einen dritten Platz im Ladbrokes Champion Chase auf Gruppe 1 Ebene. Der dritte Platz war 14 Längen hinter dem Sieger und damit nicht wirklich konkurrenzfähig, wie auch der dritte Platz im Randox Health Chase auf Gruppe 3 Ebene einen Monat später. Der Lauf auf dem Grand National Kurs in Aintree war aber durchaus vielversprechend, denn Alpha Des Obeaux konnte sich lange Zeit dir Führung sichern und nachdem er diese verloren hatte, sammelte er sich noch einmal und griff noch einmal an, um auf der Zielgeraden den dritten Platz zu sichern. Das waren gute Vorzeichen für den nächsten Test vor dem Festival im Bobbjo Chase auf Gruppe 3 Ebene in Fairyhouse, der allerdings voll in die Hose ging, trotz des dritten Platzes – 15 Längen Rückstand waren zu viel für den erneuten evrsuch beim Festival und Alpha Des Obeaux lies den Rest der Saison gleich ganz sein, und kam erst im Oktober 2020 nach 235 Tagen wieder zurück auf die Rennstrecke, wo er im Gruppe 3 Irish Daily Star Salutes Our Frontline Heroes Chase startete, allerdings wiede rnur mit sehr mäßigem Erfolg. Klar, die Pause war sehr lang, und die Konkurrenz mit The Storyteller, Tout Est Permis und Shattered Love mehr als solide, aber etwas mehr als ein 5ter Platz, mehr als 40 Längen hintem dem Sieger hätte es schon sein dürfen. Gegen viele der Konkurrenten aus dem Rennen vor gerade einmal zwei Wochen sah Alpha Des Obeaux ziemlich alt aus, so dass ich ihn hier eher nicht unter den ersten 3 sehe, letztes Jahr war er vor dem 2ten Platz in diesem Rennen in deutlich besserer Form.

Balko Des Flos: Der Balko Sohn platzierte sich 2016 beim Festival im Albert Bartlett Hurdle auf einem fünften Platz und stürzte danach beim Albert Bartlett Hurdle 2017, wo er an der viertletzten Hürde durch das obere Drittel krachte, stürzte und damit seine Position an der Front an Kilcrea Vic abgab. Der Sturz hatte offensichtlich keine schwerwiegenden Folgen so dass Balko Des Flos im EMS Copiers Novice Handicap Chase im April 2017 sich mit einem dritten Platz hervorragend präsentieren konnte. Balko Des Flos kehrte nach der Sommerpause mit einer ebenso guten Leistung im Gruppe 2 PWC Champion Chase hinter A Toi Phil zurück. Im Gruppe 2 Clonmel Oil Chase zeigte er eine ähnliche Form und konnte einen dritten Platz hinter A Toi Phil und Alpha Des Obeaux erreichen, war aber dieses Mal eigentlich als Favorit gestartet und hätte wesentlich näher an den beiden Konkurrenten landen müssen. Etwas enttäuschend war die Leistung und manche der Sprünge schon, so dass er im Gruppe 1 Christmal Chase gegen Konkurrenten wie Road To Respect, Outlander, Sizing John und Yorkhill als klarer Außenseiter auflief. Balko Des Flos übernahm über die 3m auf für Dezember ungewöhnlich schnellem Boden die Führung und behielt diese Position auch lange im Rennen. Er setzte ein gutes Tempo, welches die Favoriten kalt erwischte und welches Balko Des Flos auch fast bis zum Ziel halten konnte, nur Road To Respect schaffte es sich noch vor ihn zu setzen. Diese Leistung war beeindruckend und er schaffte es im Ryanair Chase noch einen drauf zu setzen. Er lief hervorragend und sah vor dem Rennen stärker als noch vor den vorhergegangenen Rennen aus, führte das Feld über die meiste Zeit an und zog nach der drittletzten Hürde vor dem Feld davon. Er hielt trotz eines Fehlers an der letzten Hürde das Feld um Un De Sceaux und Cloudy Dream auf Abstand, was seine beste Leistung bis dato war und weder davor noch danach von ihm wieder erreicht werden konnte.

Der Rest seiner Karrier seit 2018 ist daher recht schnell beschrieben: Klare Niederlagen in der Melling Chase und nach der Sommerpause zum November 2018 die erneute Niederlage auf einem vierten Platz im JN Wine Champion Chase. Beides liest sich mit einem vierten Platz zwar „okay“, aber die Distanz zum Sieger war unendlich groß mit über 40 Längen und da macht das bisschen Preisgeld für uns als Beobachter bei der Form kaum einen Unterschied. Der dritte Platz im Punchestown Chase im Dezember 2018 war dagegen deutlich besser mit nur vier Längen Rückstand hinter Min war dagegen eine ehrlich gute Leistung,alle Hoffnungen auf eine wieder aufsteigende Form wurde aber danach direkt im Savills Chase und einem Vorletzten Platz gleich wieder zu Nichte gemacht. So war dann auch die Teilnahme beim Festival 2019 ein klarer Flop, mit einem unkompetetiven siebten Platz im Ryanair Chase.

Dann aber überraschte Balko Des Flos erneut mit einem dritten Platz im Gruppe 1 Bowl Chase im April, wo er über gut bis weichen Untergrund über 5020m seine Platzierung mit dem zweiten Clan Des Obeaux asmachte, während Kemboy weit vor ihnen den Sieg klar machte. Da Balko Des Flos eigentlich der klare Außenseiter in diesem Feld war, war es schon überraschend, dass er hier den dritten Platz erringen konnte.

Es ging wieder in die Sommerpause, die er in Punchestown im Oktober mit einem vierten Platz beendete. Leider war er hier Favorit des Rennens, einem normalen Handicaps, gewesen, und sowohl Jett als auch Alpha Des Obeaux liefen ihm uneinholbar davon – ein schlechter Einstand in die Saison 19/20, der einen Vorgeschmack auf das gab, was noch kommen sollte, denn es folgte eine herbe Niederlage imi Boomerang Chase, was dann auch gleich die Saison für ihn beendete.

Nach fast einem Jahr Pause ging es dann in das Gruppe 3 Irish Daily Star Salutes Our Frontline Heroes Chase und dem Champion Chase, welches bei gutem Wetter und idealem Untergrund pber 5000m ausgetragen wurde, aber alle das half ihm am Ende nicht, schon vor der zweitletzten Hürde und vor dem Einbiegen in die Zielgerade verlor er zunehmend den Anschluss an die Fürhrungsgruppe, und während The Storyteller auf und davon war und seinen Vorsprung mit einem lockeren Lauf vor der letzten Hürde immer weiter ausbaute, verlor Balko des Flos immer mehr den Anschluss. Schwer vorzustellen, dass er mit zunehmenden Alter hier in deutlich besserer Form auftreten kann und gegen die selbe Konkurrenz auch nur in die Nähe der ausbezahlten Plätze kommen kann

Chris’s Dream: Der Mahler Sohn von Henry De Bromhead wurde bereits 2014 kastriert, bestritt aber erst 2016 sein erstes Rennen in Punchestown. Das NHF Rennen war nicht der Rede wert, dafür gewann er aber das maiden Point To Point Rennen im Dezember mit 5 Längen Vorsprung locker und bewies da über die 3m gute Ausdauer. Im April 2017 scheiterte er dann erneut in einem NHF Rennen in Cork über 2m3 und in Thurles nach der Sommerpause über 2m. Vielleicht war das ein wenig zu kurz für ihn, oder zu schnell – denn auf schwerem Boden im November 17 zeigte er pber 2m3f eine deutlich gesteigerte Form bei einem Maidenhurdle, welches er auf einem zweiten Platz abschloss, bevor er im Dezemebr 17 sein Maidenrennen über die selbe Distanz im Limerick gewinnen konnte. Damit wechselte er dann auch von Eugene O’Sulivan zu Henry De Bromhead, der ihn im Februar 2018 in das Gruppe 3 Surehaul Mercedes-Benz Novice Hurdle in Clonmel schickte ö- mit durchschlagendem Erfolg.

Für die Quote von 4/1 gewann Chris’s Dream am Ende mit 64 Längen Vorsprung und bewies damit, dass der Rest des Feldes in keiner Weise die Form für ein Gruppenrennen hatte, Chris’s Dream hatte allerdings auch nicht die Form um dann im März 2018 im Albert Bartlett Novices‘ Hurdle tatsächlich um dem Sieg mitlaufen zu können. Er verlor zu allem Überdruss auch noch eines seiner Hufeisen, was sicher bei dem gut besetzten Rennen nicht half, aber etwas mehr hätte er sich sicher schon erwartet. Er beendete die Saison und kam erst sehr spät, nämlich nach 267 Tagen Pause im Dezember 2018 zurück zur Rennstrecke, wo er in Navan sein erstes Chase Rennen lief und mit einem 3 Längen Sieg abschloss.

Chris’s Dream schien mit der neuen Disziplin glücklich zu sein, denn er gewann nicht nur dieses Rennen, sondern belegte auch einen einen zweiten Platz im nachfolgenden Gruppe 3 Naas Racecourse Business Club Novice Chase, wo er sich mit dem Sieger Ballyward ein spannendes Duell lieferte. Im Februar gewann er dann knapp das 3m Ladbrokes Acca Boosty Ten Up Novice Chase Gruppe 2 Rennen in Navan und hätte sicher am Festvial teilnehmen können, lies dieses aber lieber aus und ging in das Gruppe 1 Betway Mildmay Novices‘ Chase beim Aintree Grand National Festival. Das Rennen wurde am Ende aber von Lostintranslation dominiert und Chris’s Dream hatte Probleme das Tempo auf den letzten Metern über die 3m1f auf weichem Boden noch mitzugehen und verlor zunehmend an Boden und beim nächsten Versuch über 3m im Dooley Insurance Group Champion Novice Chase musste er sogar vorzeitig die Segel streichen und beendete das Rennen nicht.

Nach der Sommerpause startete Chris’s Dream dann wieder in einem 3m Rennen, allerdings gegen deutlich leichtere Konkurrenz, die trotz des Gewichtsvorteils gegen den Favoriten diesem am Ende nichts entgegen zu setzen hatte. Im Februar 2020 gewann er dann noch das Gruppe 2 Red Mills Chase in einem spannenden Duell gegen Shattered Love, und obwohl die 2m4f auf schwerem Boden ihm zu liegen schienen, steigerte er die Distanz für den Start beim Festival erneut und lief im Magners Cheltenham Gold Cup Chase über 3m2f auf – eine durchaus interessante Enstcheidung auf dem schnelleren Boden, die sich allerdings nicht bezahlt machte und nur mit einem abgeschlagenen zehnten Platz beendet werden konnte.

Nun konmt er also erneut nach sehr langer Pause zurück auf die Rennstrecke, hat sich das erste Mal aber ein sehr schweres Rennen dafür ausgesucht und muss mit Vorsicht genossen werden.

 

Delta Work: Der Network Sohn Von Trainer Gordon Elliot begann seine Karriere im Jahr 2016 für Emmanuel Clayeux in Frankreich, für den er zwei Rennen bestritt, bevor er zu seinem jetzigen Trainer Gordon Elliot wechselte. Der schickte ihn nach 167 Tagen Pause in Irland im Mai 2017 in sein erstes Hürdenrennen, und nachdem Delta Work dort mit einem vierten Platz einen soliden Einstieg feierte, direkt im selben Monat in ein weiteres Maidenrennen über 2m, welches Delta Work gewinnen konnte.

Mit dem ersten Sieg als Ziel hinter sich ging es erneut in die Trainingspause, die 178 Tage später direkt mit dem Einstieg in die Gruppenrennen beendet wurde. Delta Work startete innerhalb von einem Monat im Gruppe 3 Fishery Lane Hurdle  über 2m auf schwerem Boden, dem Gruppe 3 „Monksfield“ Novice Hurdle über 2m4f und ebenfalls schweren Boden sowie dem Gruppe 2 Guinness Novice Hurdle über 3m und schweren Boden. Obwohl die Distanz in den Rennen über den Monat von 2m auf 3m erhöht wurde, konnte sich Delta Work in jedem der Rennen platzieren und eine zielich gute Figur abgeben, die er auch einen Monat später im Februar im William Fry Handicap Hurdle, wo er allerdings recht viel Gewicht tragen musste und auf der Zielgeraden dann nciht mehr genug Kraft hatte um sich am Total Recall und die anderen Sieger dran zu heften – und mit knapp 3 Längen Rückstand ins Ziel einlaufen musste. Das war über die 3m aber trotzdem wieder eine gute Leistung, die er – erneut unter hohem Gewicht – in Vorbereitung auf das Cheltenham Festival 2018 im Pertemps Network Group Handicap Hurdle noch einmal wiederholen konnte – dieses Mal reichten die 3 Längen Rückstand am Ende aber für einen soliden dritten Platz.

Das eigentliche Ziel der ersten Saison war aber natürlich das Pertemps Network Final Handicap Hurdle, also das Pertemps Hurdle beim Cheltenham Festival, in dem traditionell die Ausdauer eine große Rolle spielt. Und die Ausdauer brauchte Delta Work auch, denn Glenloe, ebenfalls Favorit für das Pertemps Handicap Hurdle, wollte auf der Zielgeraden einfach nicht weichen und blieb an Delta Work dran, der mehrfach die Bahn wechseln musste um freie Sicht auf die Hürden und die Zielgerade zu bekommen. Ein großer Sprung brachte ihn dann an der letzten Hürde nach vorne und Glenloe hatte nicht mehr die Zeit, Delta Work zu überholen, obwohl ihm am Ende nur eine Nase Vorsprung fehlte.

Detla Work startete dann noch im Gruppe 1 Irish Novice Hurdle, musste sich da aber dem Favoriten und dritten des Ballymore Novices’Hurdle Next Destination geschlagen geben, wenn auch nur knapp.

Nach der Sommerpause wechselte Delta Work in die Chase Rennen, wo er zunächst in Down Royal über 3932m im Porter & Co. Beginners Chase einen lockeren Sieg in einem Rennen, welches man als Warmmacher bezeichnen könnte, feierte. Dann aber ging es einen Monat später schon in das Gruppe 1 Drinmore Novice Chase in Fairyhouse, wo er mit Le Richbourg einen echten Test als Konkurrenten vorgesetzt bekam. Die beiden enttäuschten nicht und über die 4023m duellierten sich die beiden ausgiebig, am Ende triumphierte allerdings Delta Work mit einer halben Länge. Wieder hatte er einige gute Sprünge in seinem Rennen, aber an der letzten Hürde ausgerechnet baute er einen schlechten Sprung ein, der ihn fast das Rennen kostete – aber eben nur fast – der erste Gruppe 1 Sieg in einem Chase Rennen war im zweiten Chase Rennen überhaupt gelungen! Und der zweite Gruppe 1  Sieg folgte noch im selben Monat im Neville Hotels Novice Chase, wo er allerdings auch als klarer Favorit antrat und auf dem Papier keine ernst zu nehmenden Gegner hatte.

Das änderte sich natürlich dann im März in der RSA Chase, zu der er ohne noch einen weiteren Start in der Saison aufbracht. Da Delta Work die Ausdauer in seinen Rennen zuvor unter Beweis hatte stellen können, galt er schon im Vorfeld des Festivals als einer der Favoriten, allerdings war es wie so oft beim Cheltenham Festival und der Favorit hatte das Nachsehen am Ende. Die Sieger gingen zusammen über die vorletzte Hürde, aber schon auf dem Weg zu letzten Hürde sag es danach aus, als ob Delta Work mit Topofthegame nicht mitgehen können würde, und nach der letzten Hürde wurde dieser Eindruck dann noch einmal bestätigt – Delta Work musste Sanitini und Topofthegame ziehen lassen, kam aber noch auf einem respektablen dritten Platz ins Ziel.

Im Champion Novice Chase im April war die Konkurrenz etwas leichter, vor allem da der Hauptkonkurrent A Plus Tard keinen guten Tag erwischte und seine Ausdauer auf den letzten Metern ziemlich litt. Delta Work freute sich natürlich und strich seinen dritten Gruppe 1 Sieg in der Saison ein – die erste Chase Saison hätte wohl kaum besser laufen können – ganz im Gegensatz zum ersten Start in der neuen Saison, wo er im Gruppe 1 Ladbrokes Champion Chase startete . Delta Work schien nicht richtig fit zu sein, ein Zustand, der sich im Savills Chase im Dezember änderte, als er Monalee, Road To Respect und Kemboy schlagen konnte. Das Rennen war vollgepackt mit Talent und ein echter Test, den Delta Work mit einem spannenden Duell mit Monalee über die letzten der 4828m beendete, und damit seinen ersten Gruppe 1 Sieg in der Saison 2019/20 feiern konnte.

Der zweite folgte im Irish Gold Cup gegen Kemboy, dem beim zweiten Start in der neuen Saison bessere Chancen ausgerechnet worden waren – er war auch fitter und kam wesentlich näher an Delta Work heran, der seinen Sieg aber souverän verteidigen konnte und mit knapp 1.5 Längen verteidigen konnte.

Die Leistung war gut genug um ihm auch im Gruppe 1 Magners Cheltenham Gold Cup Chase zum Kreis der Favoriten zu zählen und Delta Work lief auch ein Grundsolides Rennen, konnte allerdings nicht mit den Führenden mitgehen und musste sich am Ende relativ klar geschlagen geben mit einem fünften Platz und über sechs Längen Rückstand. Das schnelle Tempo und der Anstieg zum Ziel hatten ihre Spuren hinterlassen.

Heute kommt er gut erholt aus der Sommerpause zurück und sollte gute Chancen auf einen fulminanten Einstieg in die neue Saison haben.

Presenting Percy: Der Sir Percy Sohn wechselte von seinen alten Trainer Patrick Kelly, der ihn auch beim Gold Cup 2020 betreute nun vor der Saison 2020/21 zu Gordon Elliot.

Gerade rechtzeitig für das Cheltenham Festival 2018 hatte Presenting Percy damals zur Chase Disziplin gewechselt und bleib dieser Diziplin auch bis heute treu.

Dabei waren seine Leistungen über Hürden mit einem Sieg im Pertemps Network Final Handicap Hurdle 2017 durchaus beachtlich, nach der Sommerpause zeigte er aber bereits beim ersten Chase Rennen, was er kann. Er dominierte beim Zieleinlauf den eigentlich Favoriten De Plotting Sched und startete im Gruppe 2 Liam & Valerie Brennan Memorial Florida Pearl Novice Chase in Punchestown im November damit verdient als Favorit, konnte aber an den entscheidenden drei letzten Hürden keine sauberen Sprünge zeigen und wurde von seinem Jockey Davy Russel dann zurück genommen, als das Rennen für ihn gelaufen war. Es folgte ein lockerer Sieg im Porterstown Handicap und – viel wichtiger – ein ebenso dominanter Sieg im Gruppe 2 John Mulhern Galmoy Hurdle gegen Konkurrenten wie Augusta Kate, Let’s Dance und Alpha Des Obeaux. Augusta Kate entledigte Presenting Percy sich erst auf der Zielgeraden, driftete dabei aber zur rechten Seite weg und gab damit dem starken Zieleinlauf einen leicht schalen Beigeschmack.
Für den letzten Lauf vor dem Festival reduzierte Presenting Percy die Distanz von 3m auf die 2m4f im Gruppe 2 Red Mills Chase, startete aber dennoch als Favorit. Dieses Mal war es jedoch der Co-Favorit Our Duke, der auf dem schweren Boden an der letzten Hürde mehr Kraft übrig hatte und den saubereren Sprung ablegte. Die Niederlage konnte man getrost dem schweren Boden in den Rennen zuschreiben, der den teilnehmenden Startern alles abverlangt und dafür sorgte, dass auch der andere Favorit A Toi Pil bei diesem Rennen schwächelte.

Presenting Percy konnte dann aber über die längere Distanz beim RSA Chase zeigen was er kann und die Konkurrenz beim großen Saisonfinale locker schlagen. Das Rennen war am Ende ein Schaulaufen von Presenting Percy, der sich aus dem Mittelfeld unter minimalem Druck seines Jockeys nach der vorletzten Hürde nach vorne bewegte und nach dem Einbiegen in die Zielgerade nur noch Monalee neben sich hatte. Die beneidenswert hart kämpfende Stute war beim Zieleinlauf aber kein Gegner für Presenting Percy.

Dieser machte eine lange Pause bis zum Februar, wo er sein Saisondebüt gab. Er  gewann ein Saisondebüt im Gruppe 2 John Mulhern Galmoy Hurdle gegen Konkurrenten wie Bapaume und Limini, musste da aber hart arbeiten für seinen Sieg – das Ziel der Saison war aber klar der Cheletenham Gold Cup und für den Versuch seines dritten Sieges beim Cheltenham Festival war er sicher super vorbereitet. Allerdings scheiterte der Favorit des Rennens überraschend deutlich an dem guten, schnellen Untergrund – und  sowohl bei seinem moderaten dritten Platz in seinem Saisondebüt im Gruppe 1 Punchestown Chase hatte er recht schnellen Boden unter den Füßen,  als auch danach im wesentlich wichtigeren Savills Chase. Dort war der Untergrund zwar letztendlich durch den Regen aufgeweicht, allerdings war die Leistung von Presenting Percy bei eigentlich passenden Konditionen erschreckend schlecht und weit von dem entfernt, was er beim Cheltenham 2018 gezeigt hatte und es wurde bereits gemunkelt, dass er das Cheltenham Festival 2020 verpassen könnte.

Aber sein Trainer Patrick kelly lies ihn natürlich in den Monaten vor dem Festival noch einmal auflaufen und schickte ihn in den Gruppe 1 Paddy Power Irish Gold Cup in Leaopardstown im Februar, wo er einen soliden dritten Platz hinter Delta Work erreichen konnte. Die favoriten belegten in diesem Rennen am Ende die Plätze 1-3, so dass das Ergebnis tatsählich so in Ordnung ging, ganz im Gegensatz zum eigentlichen Saisonziel, dem Gruppe 1 Magners Cheltenham Gold Cup Chase, wo er an der drittletzten Hürde stürzte und für meinen Geschmack zu schnell und zu früh unter Druck geraten war, zudem baute er einige Fehler beim Springen ein bei seiner Runde.

Ich bin gespannt, welchen Presenting percy wir im Jahr 2020 sehen werden.

 

The Storyteller: Der Shantou Sohn von Trainer Gordon Elliot ist mit seinen neun Jahren und über 30 Rennen schon ein echter Veteran, der seine Karriere im Jahr 2015 in einem Maidenrennen begann, und bis zum Januar 2017 mit wechselndem erfolg NHF und Maidenrennen bestritt. Interessant wurde es dann das erste Mal im Januar 2017, wo er ein Novice Hürdenrennen über 2m6f in Thurles locker gewinnen konnte und dann gegen bessere Konkurren in Fairyhouse in den nächsten beiden Rennen nach der Sommerpasue gut abschnitt. Das war der Startschuss für die ersten Gruppenrennen im Jahr 2018, begonnen beim Gruppe 3 Total Event Rental Stakes, welches er mit einem dritten Platz abschließen konnte, über das Total Event Rental Gruppe 3 Rennen in Punchestown zum ersten Gruppe 1 Rennen in Form des Flogas Novice Chase über 2m5f. Das Rennen wurde allerdings am Ende nur mit einem siebten Platz abgeschlossen und Monalee hatte The Stroyteller fest im Griff. Der hatte bei der letzten Hürde schon keine Chance mehr an die davoneilenden Konkurrenten heran zu kommen, udn Gruppe 1 schien schon ein wenig außerhalb der Reichweite zu sein – aber nicht zu lange!

Beim Cheltenham Festival entschied er sich zur Teilnahme am Gruppe 3 Brown Advisory & Merriebelle Stable Plate Handicap Chase, und die Entscheidung, das Niveau ein wenig zu reduzieren, zahlte sich voll aus – The Storyteller gewann das stark besetzte Gruppe 3 Rennen in einem spannenden Duell gegen Splash Of Ginger und wie wir alle wissen, ist ein Gruppe 3 Rennen beim Festival wie ein Gruppe 1 Rennen auf einem nicht so gut besuchten Lurs, und so war der nächste Versuch im April im Gruppe 1 Ryanair Gold Cup Novice Chase in Fairyhpuse war alles andere als außer Reichweite – wenn auch die Kraft am Ende wieder auf de rZielgeraden nicht ausgereicht hat, um mit den Favoriten mitzugehen und um den Sieg mitzulaufen. Der fünfte Platz war okay, mehr aber auch nicht – aber die Saison war ja auch noch nicht zu Ende, und es folgte ein start im Growise Champion Novice Chase – und dieses Mal sollte es mit dem Sieg auf Gruppe 1 Ebene klappen, denn dieses Mla war de rSprint auf den letzten Metern extrem stark und keiner der Konkurrenten kam noch an ihn heran. Der lockere Sieg wurde aber auch durch den Sturz von Monalee begünstigt, die drei Hürden vor dem Ziel noch etxrem stark auflief!

Aber da fragt natürlich nach dem gewonnen Gruppe 1 Rennen keiner mehr nach und The Storryteller konnte zurfrieden in die Sommerpause gehen, die nach 193 Tagen im November 2018 beendet wurde. Die Saison 2018/19 war allerdings am Ende klar hinter den Erwartungen zurückgeblieben, neben einem nicht beendeten (Pulled Up) Lauf im Ryanair Chase beim Cheltenham Festival lief er auch im John Durkham Memorial Chase, dem Savills Chase und dem Irish Gold Cup unter der Form des letzten jahres, und die gesamte Saison blieb ohne Sieg, aber immerhing gab es einige gute Plätze, und am Ende gab es auch noch eine Platzierung auf Gruppe 1 Ebene, dem Coral Punchestown Gold Cup – das waren allerdings dann am Ende doch 24 Längen Rückstand auf den Sieger und so richtig freuen konnte man sich nicht über diesen Erfolg, dafür basierte er doch zu viel auf dem Versagen der anderen Starter, und nicht der guten Leistung von The Storteller – der auch nach der nächsten Pause und dem Start in die Saison 19/20 seiner Form weiter hinterher lief…

So floppte er beim Saisondebüt in Gowran im Gruppe 2 Champion Chase mit einem klaren letzten Platz und warf seinen Jockey Davy Russel im nachfolgenden Gruppe 1 118th Grand National Hurdle Stakes ab, nachdem er schon den Anschluss an die Führungsgruppe verloren hatte und chancenlos war – der Abwurf besiegelte das nur. The Storyteller verließ danach zunächst die Gruppeneben und bestritt einige Handicap mit gemixten Ergebnissen, umso überraschender war, dass er dann beim Cheltenham Festival über 3m auf weichem Boden im Gruppe 3 Pertemps Network Final Handicap Hurdle einen zweiten Platz erreichen konnte, nur knapp unter einer halben Länge hinter Sire Du Berlais – und weit vor den Verfolgern auf dem dritten und folgenden Plätzen.

Wieder ging es in die Sommerpause, und dieses Mal kam The Storyteller in besserer Form zurück. Beim Saisondebüt im Tote Galway Plate musste er noch vorzeitig abbrechen, aber danach gewann er zwei gute Handicaps in Galway über 2m6f, einmal gegen Sub Lieutenant und einmal gegen My Sister Sarah, um dann wieder auf Gruppenniveau hoch zu gehen und im Gruppe 2 PWC Champion Chase einen zweiten Platz zu belegen – eine sehr gute Leistung, auch wenn Easy Game leichtes Spiel mit dem Feld hatte und mit einem etwas saubererem Lauf sicher auch noch mehr als die sieben Längen Vorsprung herausholen hätte können. Seis drum, denn The Storyteller gewann mit dem selben Vorsprung das nachfolgende Gruppe 3 Irish Daily Star Salutes Our Frontline Heroes Chase über 3m. In diesem Rennen sortierte sich The Storyteller wie so oft ehe rim hinteren Bereich des Feldes ein und begann erst drei Hürden vor dem Ziel lansgam das Feld aufzuholen, konnte aber einen Konkurrenten nach dem anderen überholen, um dann am Ende ab der letzten Hürde seinen Vorsprung nach Belieben weiter auszubauen! Die Konkurrenz war alles andere als einfach und die Konditionen ähnlich wie heute, so dass ich mir vorstellen kann, dass er heute aus der Erfahrung aus der aktuellen Saison das meiste ziehen wird.

Tout Est Permis: Der Linda’s Lad Sohn von Noeal Meade ist ein Veteran des Sports, der aber lange unter dem Radar lief und sich erst vier Jahre nach seinem ersten Rennen mal beim Cheltenham Festival hat blicken lassen. Und erst 2020 lies er sich auch regelmäßig in verschiedenen Gruppenrennen blicken, zuvor war er gern gesehener Gast in gut dotierten Handicaps.

Ein Grund für die langsame Herangehensweise kann sein, dass er von 2016 bis zum Mai 2018 lediglich zwei Rennen gewann, zunächst sein Maidenrennen in Form des O’Malley Hurdle im Dezember 2016, dann, ein Jahr später, der Wechsel in die Chase Disziplin im Form des Beginners Chase 4yo+ in Gowran Park, welches er ziemlich beeindruckend gewinnen konnte.

Kein Wunder, dass er danach in ein Gruppenrennen in Form des Gruppe 3 Buck House Novice Chase geschickt wurde –  Death Duty war Favorit des Rennens und gewann auch nach Belieben, aber Tout Est Permis holte sich einen sehr respektablen zweiten Platz noch auf der Zielgeraden, ging beim nächsten Versuch auf Gruppenebene aber sang und klanglos unter, als er sich im Down Royal Chase versuchte. Es folgte eine Serie von Niederlagen in verschiedenen Rennen, auch einem weiteren Gruppe 2 Novice Rennen, und es sah nicht danach aus, als ob Tout Est Permis irgendwelche nennenswerten Fortschritte machen würde.

Der kam erst in der Sommerpause auf die Saison 2018 auf 2018/19, als er danach in Galway in einem Handicap über 4500m auf weichem Boden startete – und als Favorit gegen die eher moderate Konkurrenz endlich wieder einen überzeugenden Sieg feiern konnte. Danach gewann er das Troytown Chase über 4800m mit einem erneut starken Lauf und legte nach der Jahreswende im Gruppe 2 Horse & Jockey Hotel Chase noch einmal nach -wenn auch denkbar knapp mit nur einer Nase Vorsprung vor dem Rest des Feldes, aber der Lauf war extrem beeindruckend gewesen.

Sub Lietenant hatte sich die Führung in dem Rennen gesichert und war dem Feld davongeschlüpft, Tout Est Permis hatte den Asnchluss Sprint ein wenig verpasst und musste sich an der letzten Hürde strecken, holte aber einen großartigen Sprung heraus und zog an Sub Lieutenant heran, und die beiden duellierten sich über den gesamten Zieleinlauf bis zur Linie, wo Tout Est Permis gerade zur richtigen Zeit den Kopf nach unten senkte. Total Recall verlor den Anschluss, nachdem er an der letzten Hürde fast gestürzt war und es Ruby Walsh zu verdanken war, dass das Rennen für Total Recall da nicht zuende war.

Leider konnte Tout Est Permis an diese Form nicht weiter anschließen, als er im Irish Grand National im April auflief, aber nur auf einem achten Platz ins Ziel einlaufen konnte. Nach der Sommerpause startete Tout Est Permis in Punchestown über 5000m und zeigte eine solide Form, auch wenn er in diesem Rennen gegen Jett und Alpha Des Obeaux keine Chance hatte beim Zieleinlauf. Er lief trotzdem eine ganze Zeit ordentlich mit und es gab die Hoffnung, dass er seine Form in der Vorbereitung auf das Festival die Saison über finden würde. Im Clonmel Oil Chase deklassierte ihn allerdings Douvan, während Jett seine Form weiter halten konnte und zweiter wurde und auch zurück auf Handicap Ebene im Merchant Hurdle Anfang Dezember 2019 lief es nicht besser, als er als klarer Favorit nur Zweiter hinter dem Außenseiter The Jam Man wurde. Keine guten Vorzeichen für das Pertemps Network Hurdle Ende Dezember, welches traditionell sehr stark besetzt ist. Trotzdem war Tout Est Premis wieder Favorit für das Rennen, konnte aber trotz gutem Gewicht und dem Hauch von Klasse der ihm anhaftete nicht über einen vierten Platz hinaus kommen. Vielleichtlag es an dem nicht gerade idealen Lauf außen im Feld, welcher sicher einiges an Kraft kostete, aber die Art wie er von den Sieger nach Einbiegen in die Zielgerade angehängt wurde, war nicht gerade ermutigend.

Im nachfolgenden William Fry Hurdle erging es ihn nicht anders, dieses Mal trennten ihn als Vierter gut zehn Längen vom Sieger und noch im selben Monat wurde er – zurück auf Gruppenebene – im Red Mills Chase auf Gruppe 2 Ebene klar deklassiert, keine Chance hier um den Sieg mitzulaufen. Dementsprechend vorsichtig waren die Beobachter bei der Einschätzung seiner Chancen beim Pertemps Network Final beim Cheltenham Festival, aber dieses Mal zeigte Tout Est Permis eine herausragende Form und hatte den Sieg in einem der härtesten Rennen beim Cheltenham Festival zum Greifen nahe. Er ging zusammen  mit The Storyteller und Sire Du Berlais über die letzte Hürde, hatte dann aber abprubt keine Kraft mehr um mit den anderen mit zu gehen.

Nach der Sommerpause ging Tout Est Permis in das Irish Daily Star Salutes Our Frontline Heroes Chase auf Gruppe 3 Ebene, und das überraschend als der zweite Favorit hinter The Storyteller ins Rennen, der hatte ihn aber am Ende fest im Griff. Der zweite Platz war aber so etwas wie eine aufrecht erhaltene Bestform für Tout Est Permis, und das dürfte heute interessant sein. Platzkandidat

Sieger:

The Storyteller!

2. Chris’s Dream

3. Tout Est Permis

 


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