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Ermittlungen in der Türkei – Probleme für GVC (und Ladbrokes und Coral)?

Pferdewetten News

Die GVC Holdings hat offiziell verlauten lassen, dass die Untersuchung durch HM Revenue & Customs (HMRC) bezüglich des früheren Online-Glücksspielbetriebs von GVC in der Türkei ausgeweitet wurde. HRMC Untersucht dabei Unregelmäßigkeiten bis hin zur Geldwäsche im Bezug auf die Aktivitäten von GVS in der Türkei

Die Aktien der Muttergesellschaft von Ladbrokes und Coral fielen nach der Ankündigung stark im Kurs, die Ankündigung von GVC kam nur wenige Tage nach der überraschenden Nachricht, dass der Geschäftsführer Kenny Alexander nach 13 Jahren in dieser Funktion zurücktrat und Shay Segev die Nachfolge antreten sollte-

Im November letzten Jahres erhielt GVC von HMRC eine Anforderung zur Übermittlung von Information über sein ehemaliges türkisches Geschäft, das im Dezember 2017 verkauft wurde und an dem eine Reihe von Drittanbietern im Zusammenhang mit der Zahlungsabwicklung für Online-Glücksspiele beteiligt waren. Das gesamte Konglomerat ist etwas undurchsichtig und für den Laien nur schwer verständlich, aber eigentlich war auf dem Geschäft auch der Deckel drauf, nachdem die großen Player sich geeinigt hatten und Ladbrokes und Coral eine neue Heimat gefunden hatten.

Das Unternehmen gab an, vor Montag in der Annahme gewesen zu sein, dass „kein GVC-Unternehmen Gegenstand der Untersuchung der HMRC sei“. Soll wohl heißen – man war noch letzter Woche der Meinung, dass man nichts falsch gemacht habe, oder dass einen die HRMC wenigstens nicht im Visier habe.

In der Ankündigung vom Dienstagmorgen wurde jedoch hinzugefügt: „Die HMRC hat gestern das Unternehmen (GVC) darüber informiert, dass sie den Umfang ihrer Untersuchung erweitert und prüft nun ‚potenzielle Unternehmensverstöße‘ durch ein Unternehmen (oder Unternehmen) innerhalb der GVC-Gruppe, das die HMRC noch nicht identifiziert hat . “

GVC fügte in seinem Statement weiter hinzu, es sei „überrascht von der Entscheidung, die Untersuchung auf diese Weise auszuweiten, und enttäuscht über die mangelnde Klarheit der HMRC hinsichtlich des Umfangs ihrer Untersuchung“.

Dem Unternehmen wurde mitgeteilt, dass es keine Einzelheiten zu dem untersuchten Verhalten mitgeteilt habe, mit Ausnahme von „einem Verweis auf Abschnitt 7 des Bestechungsgesetzes 2010“, und es sei auch nicht klar, welcher Teil der Gruppe untersucht werde.

„In der Zwischenzeit arbeitet das Unternehmen bei der Bereitstellung von Informationen weiterhin uneingeschränkt mit HMRC zusammen“, fügte die GVC hinzu.

Die Glücksspielkommission sagte, sie habe Kenntnis von der HMRC-Untersuchung.

Ein Sprecher der Regulierungsbehörde sagte: „Wir sind uns der laufenden Untersuchung der HMRC bewusst und unterstützen sie. Wir überwachen die Entwicklungen, können jedoch derzeit keine weiteren Kommentare abgeben.“

GVC veräußerte seinen Betrieb in der Türkei, wo das Glücksspiel eingeschränkt ist, um den Weg für die Übernahme von Ladbrokes Coral freizumachen. Das Unternehmen war jedoch später gezwungen, die Umstände des Geschäfts zu verteidigen. Die Aktien von GVC fielen bis Dienstagmittag um fast 13 Prozent auf 759,4 Pence.

 

So ganz sauber scheint die Übernahme von Coral und Ladbrokes da nicht gelaufen zu sein und man sollte genau hinhören, was sich da in den nächsten Wochen noch so alles den Weg ans Licht sucht. Die Türkei und viele der Unternehmen dort betreiben ja eine Art staatlich geduldete Schattenwirtschaft, und so was kann gerne mal zurück feuern, wenn die Parameter den hohen Herren im Palast nicht mehr gefallen…. Short auf GVC? Vielleicht, aber ich denke vor nächstem Jahr hört man nichts Konkretes.


26.07.2020 – Curragh Tattersalls Gold Cup – Pick: Magical

Pferderennen in England

15:55 Tattersalls Gold Cup (Gruppe 1)

3yo+ | Distanz: 1m2f | Untergrund: Gut

Nach dem Sieg von Enable gestern dürfen wie heute deie Enable Dauerkonkurrentin Magical bewundern, der nach seinem bemerkenswerten Einstieg in die neue Saison im letzten Monat heute versuchen wird, ihren  Bilanz mit einem vierten Gruppe 1 Sieg weiter aufzuwerten.Auf dem Papier leidet der Tattersalls Gold Cup dieses Jahr Corona Bedingt etwas unter Blutarmut, denn viele hochklassieg Rennpferde haben 2020 ihren Weg nicht nach Curragh gefunden. Magical ist klar die herausragende Stut in diesem Feld, sowohl von der Klasse als auch von den bisherigen Leistungen. Der Rest hinkt etwas hinterher und dürfte der Stute von Aiden O’Brien nicht allzu große Probleme bereiten. Vielleicht am ehesten noch der aufstrebende Buckhurst für Joseph O’Brien, der zuletzt in einem Gruppe 3 Rennen Sir Dragonet hatte schlagen können, aber realistisch… nein eher nicht. Magical all the way, wie gestern Enable. Nur ist die Quote noch ein Stück uninteressanter.

Magical: Die Galileo Tochter von Aiden O Brien begann ihre Karriere für ihren irischen Erfolgstrainer in der Heimat in Irland, genauer auf dem Kurs in Curragh 2017, auf dem sie auch nach ihrem beim zweiten Anlauf gewonnenen Maidenrennen in Cork ihr erstes Black Type Rennen angehen sollte. Dabei startet sie auf Gruppe 2 Ebene über 1408m im Debutante Stakes als Außenseiterin hinter Happily und Septemner, gewann das Rennen aber mit einem sehr starken Lauf von der Front aus. Magical übernahm bei ihrem ersten Gruppenrennen die Führung und setzte ein eher moderates Tempo, bevor sie im letzten Viertel das Temp noch einmal deutlich anzog und dem Favoriten Happily keine Chance lies, noch einmal an sie heran zu kommen.

Auf Gruppe 1 Ebene einen Monat später im Moyglare Stud Stakes konnte sie dann allerdings gegen die selbe Konkurrentin nicht noch einmal bestehen. Happily war aus dem letzten Rennen gewarnt und wusste, dass sie Magical nicht zu weit ziehen lassen dürfte, sonder blieb dicht an ihr dran und ging dieses Mal den Tempowechsel problemlos mit, so dass die beiden sich ein spannendes Duell bis zur Ziellinie leisteten, welches Happily mit einer Nase für sich entschied.

Magical zog es danach noch im selben Jahr zum Prix Marcel Broussac und zum Newmarket Fillies Mile, allerdings konnte sich die Stute in den beiden Rennen nicht unter den vorderen Platzieren, vielleicht waren die sechs Rennen in ihrer ersten Saison als Zweijährige auch noch ein bisschen viel für sie.

2018 bestritt sie nach der Winterpause den Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene, brauchte aber diesen Lauf um nach der Pause wieder ein wenig warm zu werden. Erst beim zweiten Start im Kilboy Stakes zurück in der Heimat in Roland konnte Magical zur Form des letzten Frühjahres zurück kommen und gewann das Gruppe 2 Rennen über guten Untergrund und 1811m mit fast drei Längen Abstand.

Auch die Saison 2018 nam bei Magical vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt auf, bestritt sie doch im Herbst 2018 gleich vier ihrer sechs Rennen in der Saison, zunächst aber nur mit mäßigem Erfolg im Matron Stakes und dann im Arc De Triomphe in Paris. BEide Rennen waren aber natürlich vom Niveau her auch eine ziemlich ambitionierte Angelegenheit und das im Oktober, drei Wochen nach dem Arc De Triomphe angesiedelte British CHampton Fillies & Mares Stakes auf dem Kurs in Ascot war da schon eine wesentlich realistischere Angelegenheit.

Lag Ti Dar galt damit in jenem Gruppe 1 Rennen nach ihrem Erfolg mit einem zweiten Platz im St Leger als Favorit, konnte aber dem starken Lauf von Magical an der Front nur wenig entgegen setzten, so dass Magical am Ende mit einer Länge vor der Favoritin ins Ziel einlaufen konnte. Der weiche Boden und die lange Distanz von 2400m schienen Magical durchaus zu liegen, so dass der Schritt zum Breeders Cup Turf über 2414m durchaus logisch erschien. Den Sieg hatte man in diesem Rennen, in dem die großartige Enable als Favoritin auflief, von Anfang an nicht wirklich ins Auge gefasst und so war es eine weitere hervorragende Leistung von Magical, dass sie relativ knapp hinter Enable als Zweite in Ziel kam und damit den Saisonabschluss der Rasen Mitteldistanzler in den USA hervorragend abschloss.

Auch für Magical war das der Saisonabschluss, und sie kehrte 2019 im April im Alleged Stakes auf Gruppe 3 Ebene gegen eher moderate Konkurrent zurück, als Hauptkonkurrent wurde vor allem Mustajee gehandelt, der aber in jenem Rennen keine Chance hatte und nur abgeschlagen als vorletzter ins Ziel einlief, während Magical mit einem weiteren dominanten Lauf über 2000m und weichen Untergrund einen 4.5 Längen Sieg einfahren konnte.

Es folgten zwei Starts noch im Mai 2018, zunächst erst einmal im Moonbridge Stakes auf Gruppe 2 Ebene, wo sie Flag Of Honor auf den zweiten Platz verbannen konnte. Das Rennen über 2000m und gut bis weichen Untergrund war ein wenig nichtssagend, denn obwohl Magical das Rennen souverän gewinnen konnte, saßen ihr die drei Konkurrenten dieses Mal dicht im Nacken.

Erst beim zweiten Duell mit fast den selben Konkurrenten dominierte Magical das Feld wieder, mit einem schnellen Tempowechsel auf den letzten 200m und einem guten Durchgangstempo auf den 1800m zuvor. Der Boden war ein wenig trockener geworden und Magical schien sich auf dem schnellen Boden Wohl zu fühlen und mehr von ihrer Form zeigen zu können, als zuvor auf dem weichen Boden – auf dem sie letztes Jahr brillierte.

Da der Regen in Ascot eingesetzt hatte, war die vielseitige Magical eigentlich eine sehr gute Wahl für das Prince Of Wales Stakes, passten doch Boden und Distanz zu ihren Vorlieben. Allerdings schwächelte die Favoritin auf den letzten Metern und schien nicht ganz so viel Ausdauer zu haben wie man von ihr eigentlich gewöhnt war, und Crystal Ocean setzte sich letztendlich doch relativ überzeugend von der Breeders Cup Zweiten ab, die nach drei lockeren Siegen in der Saison offensichtlich ein kleines Formtief erwischt hatte – welches sie aber danach im Duell mit Enable im Coral-Eclipse wieder ausbügelte.

Enable war als weltbeste Stute natürlich die klare Favoritin des Rennens und hätte das Rennen wohl locker gewinnen müssen, allerdings kam Magical ebenfalls in Gang und hielt den Anschluss an Enable, die unter Frankie Dettori wieder einen extrem guten Schlusssprint hinlegte und sich wieder einmal durchsetzen konnte. Was für eine Leistung, aber auch was für eine Leistung von Magical, der sich nicht einfach abschütteln lassen wollte.

Die beiden trafen dann einen Monat später im Darley Yorkshire Oaks Wieder aufeinander, um das nächste Gruppe 1 Rennen gegeneinander auszutragen, dieses Mal allerdings über 2f mehr Distanz und etwas langsameren Boden, was aber Enable nicht daran hinderte, das mit nur drei Konkurrenten besetzte Rennen wieder einmal souverän zu  gewinnen. Magical mühte sich auf dem letzten Furlong des Rennens an der Stute dran zu bleiben, hatte aber keine Chance das gesetzte Tempo mitzugehen und musste sich mit einem sicheren zweiten Platz zufrieden geben.

Magical mied danach das erneute Duell mit Enable und begab sich lieber in das QIPCO Irish Champion Stakes in Leipardstown im September, wo sie als klare Favoritin das Rennen dominierte und mit 2 Längen Vorsprung gewann. 1m2f 7nd guter Untergrund schienen Magical gut zu liegen, denn sin schloss schon 2 Furlong vor dem Ziel auf die Führenden auf und beschleunigte mit einem immensen Kick gleich mehrere Längen vor die Verfolger, die nach etwas Reaktionszeit den Rückstand noch ein bisschen verkürzen konnten, aber keine Chance hatten an Magical noch einmal heran zu kommen.

Mit dem Sieg im Rücken und frisch gestärktem Ego ging es dann nach Frankreich zum nächsten Duell mit Enable die für den Prix de Arc De Triomphe als klarer Favorit auflief – klar, sie hatte das Rennen ja im letzten Jahr gewinnen können und trat als Titelverteidigerin an. Sie hatte allerdings schon im Jahr zuvor das Rennen nur mit einem Nacken gewinnen können, was ein kleines Warnzeichen hätte sein sollen, und 2019 stieg der in Deutschland gezüchtete Waldgeist endgültig zum Superstar auf, indem er den Prix de l’Arc De Triomphe gewann. 50 Yards vor dem Ziel kam Waldgeist an die zu diesem Zeitpunkt führende Enable heran und schaffte es tatsächlich, diese zu überholen und danach auf Abstand zu halten! Wahnsinns Leistung, Magical hingegen spielte in diesem Rennen keinerlei Rolle für den Sieg.

Der Arc ist allerdings auch immer ein besonders hartes Rennen und nur wenige Pferde haben das, was es braucht um in diesem Rennen gut abzuschneiden, denn meist ist der Boden schon sehr weich im Oktober und die Distanz von 1m4f ist für die meisten der Teilnehmer eher etwas zu weit als zu kurz, soll heißen, nur wenige 2miler gehen mit der Distanz runter für den Arc, die meisten sind 1m2f oder gar weniger gewohnt. So auch Magical, din im selben Monat auf weichem Boden das Gruppe 1 Qipco Champion Stakes (Teil der British Champions Middle Distance Serie) gewann. Wieder blieb Magical an den führenden Pferden dran und beschleunigte an diesen dann auf der Zielgerade mit seinem schnellen Antritt vorbei, und sicherte sich damit einen weiteren Gruppe 1 Titel.

Dann kam die lange und etwas ungewollte Pause durch die Corona Epedemie, die sich bis zum Juni hinzog, bevor lansgam aber sicher die Vorhänge wieder hoch gezogen wurden für den Rennsport. Magical suchte sich als erstes Rennen in der Saison das Alwasmiyah Pretty Polly Stakes aus, welches allerdings wie viele andere Rennen in dieser Saison unter der Abwesenheit vieler hochklassiger Pferde litt. So trat Magical fast allein auf weiter flur gegen die Konkurrenten wie Fleeting oder Cayenne Pepper an, die sich redlich bemühten, das Rennen für Magical nicht zu einfach zu machen, aber am Ende konnte Magical als Front Runnerin in dem Rennen faktisch machen was sie wollte und zog den Verfolgern spielend davon. Kein Wunder also, dass heute keine Konkurrenten aus dem Rennen zuvor mit dabei sind, einen anderen Ausgang erwarte ich aber auch hier nicht. So gerne ich auch etwas anderes als die Favoritin picken würde

Tipps zum Pferd: Mögliche Front Runnerin, fühlt sich aber auch hinter den Pacesetern wohl. Hat einige ihrer besten Rennen von dieser Position nah oder vor der Front her gewinnen können, kann über guten als auch weichen Boden bei Distanzen von bis zu 2400m eine gute Leistung zeigen und fühlt sich in Curragh wohl. Klare Favoritin

 

 

 


05.07.2020 – Sandown – Coral-Eclipse – Pick: Enable

Pferderennen in England

16:35 Coral-Eclipse (Gruppe 1)

Alter: 3yo+ | Distanz: 1m2f | Untergrund: Gut bis fest

Enable: Die Nathaniel Tochter ist ein Phänomen, und das nicht erst seitdem sie den Prix de l’Arc de Triomphe zwei Mal gewinnen konnte, denn heute wird sie versuchen, das King George zum dritten Mal zu gewinnen – innerhalb von vier Jahren! Es wäre ein historischer Erfolg, zum einen weil sie dann die erste Sechsjährige seit 1998 wäre, die das Rennen gewinnen kann, zum anderen konnte noch kein anderes Pferd das Rennen mehr als zwei Mal gewinnen! Und für ihren Jockey Franki Dettorie wäre es der siebte Sieg und damit würde er mit Lester Piggot in der ewigen Bestenliste gleichziehen! Für Enable wäre es gleichzeitig der elfte Gruppe 1 Sieg in ihrer Karriere!

Diese begann 2016 in Newcastle in einem Maidenrennen, welches Enable auch gleich mit über 3 Längen hatte gewinnen können, und danach ging es direkt in die nächste längere Pause bis zum April 2017, wo sie in ihrem Saisondebüt noch etwas grün hinter den Ohren war und am Ende „nur“ dritte wurde, im Mai 2017 ging es dann allerdings auch direkt in das erste Black Type Rennen in Form des Arkle Finance Cheshire Oaks, und mit dem Sieg in diesem Rennen begann der Durchmarsch von Enable, die in ihren folgenden 11 Rennen über die nächsten drei Jahre keine einzige Niederlage mehr einstecken sollte! So gewann sie in der Saison 2017 zunächst das Investec Oaks und setzte mit ihrem fünf Längen Sieg ein heftiges Ausrufezeichen, schließlich waren es auf den dritten in diesem Rennen gleich noch einmal 6 Längen mehr, und Enable hätte vermutlich sogar noch deutlich mehr aus sich herausholen können – dementsprechend war sie anschließend für das Darley Irish Oaks die klare Favoritin und bestätigte ihre Form mit einem weiteren mühelosen 5 Längen Sieg. Im Gruppe 1 King George VI And Queen Elizabeth Stakes in Ascot rechnete man dagegen gegen die ältere Konkurrenz mit mehr Widerstand, allerdings machte Enable 1f vor dem Ziel wieder alles klar und schüttelte die Verfolger mit ihrem Markenzeichen – einem starken Antritt und schnellem Tempowechsel – ab.

Dann folgte der Sieg im Darley Yorkshire Oaks, ein weiteres Group 1 Rennen der  British Champions Series, welches allerdings im Jahr 2017 schon fast nur ein Pflichtsieg für Enable war – die diesen mit einem Lauf von der Front am Ende problemlos mit sechs Längen Vorsprung gewann.

Ihre Serie von fünf Gruppe eins Siegen im Jahr 2017 hintereinander schloss sie mit dem ersten Sieg hier in Frankreich in Arc De Triomphe ab, was natürlich noch einmal eine ganz andere Herausforderung war  als die Rennen, die sie bisher bestritten hatte. Nicht nur ging es über eine Distanz von 2004 Metern auf nicht ganz einfachen Untergrund rauf, sondern es ging auch zusätzlich noch gegen männliche Konkurrenz. Und nicht nur gegen irgendwelche männliche Konkurrenz, sondern gegen einige der besten Mitteldistanz war der Welt. Das waren schon einige schwierige Voraussetzungendenn  sowohl was das Gewicht als auch der weiche Untergrund waren nicht nur von Vorteil, so dass es im Vorfeld für die erst dreijährige Stute Enable nach einem durchaus schwierigen Unterfangen ausah. Schließlich dürfte sie lediglich 4 kg weniger Gewicht tragen als die etablierten Mitteldistanzler wie Order Of St George  und der Arc ist für  dreijährige Stuten in den Jahren zuvor immer eine schwere Aufgabe gewesen. Dreijährigen haben in diesem Rennen und auch Enable brillierte trotz der schweren Bedingungen, und umso mehr kann man den Lauf von Enable im nachhinein genießen wenn man betrachtet was die Stute mit diesem Sieg alles erreicht hatte! An der 400 m Marken begann sie mit ihrem Angriff, nahm langsam Fahrt auf, hatte an der 200 m Marke das Feld hinter sich gebracht, war dann an der 100m Marke voll in Kontrolle über das Rennen, und konnte sich auf den letzten Metern durch aus Zeit lassen denn kein anderer Starter  konnte mit ihr mitgehen und daß lag mit Sicherheit nicht nur an den 4 kg weniger Gewicht welches sie zu tragen  hatte.  Nach diesem herausragenden Erfolg ging es für Enable  kannst du einmal in die Winterpause, die allerdings sehr ausgedehnt wurde  und sie verpasste erneut einige  Der wichtigsten Rennen in der Sommersaison. Das war mit Sicherheit nicht ganz freiwillig, allerdings feiert sie pünktlich im September in Kempton in England ihr Saisondebüt im September Stakes auf Gruppe drei Ebene wo sie mit Chrystal Ocean einen der möglichen Konkurrenten für dieses Rennen der Art hinter sich lassen konnte, dass dieser sämtliche Pläne für den Tag bei Seite schob.

Kein Wunder also dass ihr Trainer John Godsen direkt die Austragung des Arc im nächsten Jahr ins Visier nahm und Enable so früh wie möglich für den Arc nominiert hatte und sie mit diesem Rennen im Sinn auch  das gesamte Jahr 2018 über trainiert hatte. Das hatte für die Fans allerdings den Nachteil, dass sie Enable das gesammte Jahr 2018 lediglich einmal zu Gesicht bekamen und ansonsten auf die wohl damals beste Stute der Welt verzichten mussten. Enable wurde als Vorbereitung gerade einmal Rennen vor dem Prix de l’Arc de Triomphe 2018 gegönnt, und das war lediglich ein Gruppe 3 Rennen. Dafür gewann Enable das 188Bet September Stakes am Ende aber auch wieder ohne Probleme und sie hinterließ den Eindruck, dass sie druchaus gute Chancen haben sollte, den nächsten Sieg im Arc De Triomphe feiern zu können

Die Austragung 2018 war auf dem Papier um einiges als das Rennen im Jahr zuvor (welches Enable ja dominieren konnte) und es schien das einige der europäischen Hauptkonkurrenten das erneute Duell mit der Wunderstute vermeiden wollten – trotzdem gewann Enable den Prix de l’Arc de Triomphe nur sehr knapp und fast wäre die Titelveitigung ins Auge gegangen. John Godsen sichert sich für seine Enable auch 2018 wieder die Dienste von Frankie Dettori, der sich natürlich nicht nehmen lässt einen historischen Ritt wie diesen zu absolvieren – und das Duo hatte schon merhfach in den letzten Jahren von sich Reden gemacht, und am Ende war es wohl auch den Fähigkeiten von Dettori zu verdanken, dass Enable gerade so gegen Sea Of Class bestehen konnte, der zur Ziellinie hin immer mehr Boden hatte gut machen können, gerade auf den letzten 100 Yards schmolz der Vorsprung von Enable immer weiter dahin und alle Supporter der klaren Favoritin kamen wohl ganz schön ins Schwitzen… Das Rennen hat sie wieder einmal als beste 2400m Starterin Europas verfestigt, denn sie hatte nun schon zum zweiten Mal das härteste Rennen dieser Art in Europa gewinnen können.

Und dies sollte nicht das einzige Rennen von Emable außerhalb der vertrauten britischen Verhältnissen bleiben, denn Enable machte die Reise über den großen Teich und begab sich zum Breeders Cup nach Churchill Downs, um im Breeders‘ Cup Turf zu starten. Die Amerikaner hatten zurecht beim Breeders‘ Cup Turf  große Sorgen, ob sie den Titel des 4.000.000$ in den USA behalten könnten. Am Ende waren es auch zwei Europäer die das Rennen unter sich ausfochten und der Heimmannschaft keine Chance auf den Sieg ließen. 200m vor dem Ziel ging Enable aufs Ganze und beschleunigte, die von Aiden O’Brien trainierte Magical ging aber mit und konnte der haushohen Favoritin einige Probleme bereiten. Das spannende Finish des Breeders Cup Turf war rein europäisch und fast sah es aus, als ob Magical tatsächlich Enable ihre erste Niederlage seit Jahren zufügen könnte, aber Enable lief wie gewohnt bis zum letzten Meter stark auf und konnte somit einen weiteren Sieg in einem der stärksten Rennen der Welt verteidigen.

Enable und Magical sollten sich auch in den nächsten Jahren immer wieder aufeinander und jedes Mal war das Aufeinandertreffen ein Sieg für die Fans. Magical zwar im Sommer 2019 nicht ganz mit ihrer Form aus dem Breeders Cup mithalten können, steigerte sich dann aber zum Coral Eclipse Anfang Juli und lieferte sich ein hartes Duell mit der klaren Favoritin Enable, welche in diesem Rennen  ihr Saisondebüt nach langer Pause feierte.

Enable lief wie gewohnt selbstbewusst auf, und 100m vor dem Ziel sah sie noch so stark aus, dass man denken konnte, dass sie hier einen einen weiteren Kantersieg würde einfahren können, allerdings nahm Magical die Verfolgung auf und schien nicht aufgeben zu wollen, so dass Frankie Dettori Enable ziemlich hart antreiben musste um sich den 1 Längen Sieg sichern zu können – damit erweiterte Enable ihre Siegesserie auf 10 Siege hintereinande, aber dieses mal war es knapp! Der Sieg im Coral Eclipse war deutlich härter erkämpft als erwartet, aber am Ende war , dann doch fest oben auf und man konnte den kleinen Lapsus vielleicht auch der längeren Pause zuschieben, denn im nächsten Start im King George VI And Queen Elizabeth Qipco Stakes machten sich die Buchmacher und Fans keine Sorgen und buchten sie als kalre Favoritin noch und nöcher – so ganz glücklich waren die meisten mit ihrer Wahl am Ende wohl während des Rennens nicht, denn kurz vor dem Ziel schoss  Crystal Ocean heran und bedrängte Enable, die sich eigentlich schon einige Längen hatte absetzten können. Bei Einlauf über die Ziellinie betrug der Vorsprung allerdings nur noch einen Nacken, Enable schien unter Dettori aber auch nicht alles zu geben, um den hachdünnen Vorsprung noch weiter auszubaune. Konnte sie nicht oder war Dettori sich so sicher, dass er die Stute von sich aus nicht weiter antreiben wollte?

Wir werden es wohl nie erfahren, im nachfolgenden Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks jedenfalls dominierte Enable jedenfalls das kleine Feld nach Belieben und schlug Magical mit über 2 Längen, der 1 Furlong vor dem Ziel zunehmenden den Anschluss verlor und sich klar geschlagen geben musste. Das waren ideale Vorraussetzungen für einen weiteren Versuch im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe, den Enable nun zum historischen dritten Mal gewinnen wollte. Die Fachpresse und die Fans standen hinter ihr und buchten Enable runter bis auf 1.5er Quote – und 2 Furlong vor dem Ziel swah es auch nach einem weiteren Sieg der Wunderstute aus, denn Enable übernahm die Führung und setzte sich ab, allerdings nahm der in Deutschland gezüchtete Waldgeist die Verfolgung auf und kam auf der Außenseite immer näher heran, um dann 100m vor dem Ziel Enable tatsächlich einzoholen. Es war ein Schock für die Fachwelt und natürlich für die,die Enable für diese Quote gebucht hatten – und Enable musste sich mit irher ersten Niederlage seit drei Jahren und 11 Rennen in die Winterpause verabschieden – die sie heute beenden wird.

Sie hat einige sehr interessante Konkurrenz gegen sich, nicht zuletzt Ghaiyyath, der vor kurzem im Coronation Cup Anthony Van Dyke auf die Bretter schickte. Wenn Enable fit ist, sollte sie allerdings die Neiderlage aus dem Arc vergessen machen können.

Tipps zum Pferd: DIE beste Stute der Welt im Moment. Wenn sie in Hochform aufläuft, hat der Rest wohl keine Chance.

Japan: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat nach seinem eher moderatem Debüt in einem Maidenrennen im September 2019 nicht mehr zurückblicken müssen und konnte sie gleich mehrfach auf höchster Ebene exzellent in Szene setzten.

So gewann er nach seinem siegreichen Maidenrennen in Listowel auch gleich das Gruppe 2 Beresford Stakes in Naas, und das obwohl sein Stallgefährte Mount Everest unter Ryan Moore als Favorit in das Rennen gegangen war. Die beiden Stallgefährten schenkten sich allerdings nichts und Japan hatte am Ende sprichwörtlich die Nase vorn – und sich die Aufmerksamkeit von Ryan Moore für sein nächsten Rennen redlich verdient – auch wenn dies erst nach der obligatorischen Winterpause im Mai 2019 geschehen sollte

So ein richtig glückliches Händchen hatte Ryan Moore mit Japan allerdings nicht, denn dieser kam im Dubai Dante Stakes auf Gruppe 2 Ebene am Ende nicht gegen Telecaster an, der das Rennen vor dem hoch gehandelten Too Darn Hot gewann. Vielleicht war Japan einfach noch nicht komplett fit oder es mangelte ihm an Erfahrung um an an den anderen beiden dran zu bleiben, so jedenfalls blieb er bei seinem Saisondebüt 2019 über 2063m weit zurück. Das machte allerdings nichts denn das eigentlich Ziel in der frühen Saison war natürlich das Epsom Derby im Juni, wo Japan zusammen mit Anthony Van Dyke und Broone auflief, und 2019 war das Derby so offen wie selten – es zeichnete sich im Vorfeld kein klarer Favorit ab und die Teilnehmer konnten sich zurecht alle Hoffnungen auf den Sieg machen. Und am Ende war Japan auch an den Siegern dran und musste sich in dem hart umkämpften Rennen nach Kampf mit viel Herz und Schweiß mit einem soliden dritten Platz zufrieden geben – hätte aber auch gerne den zweiten Platz belegen können, den Madhmoon nur mit einer Nase vor ihm hielt. Wieder war Japan besser als die erste Wahl von O’Brien, Sir Dragonet, in diesem Rennen und wieder hatte er seinen Stallgefährten unter Ryan Moore um einige Längen geschlagen. Scheint als ob Ryan Moore zu dieser Zeit den falschen Riecher gehabt hätte…

Moore hüpfte für das Gruppe 2 King Edward VII Stakes in Royal Ascot dann wieder auf Japan auf, der dieses leichtere Rennen dann auch mit gut 4,5 Längen Vorsprung für sich entscheiden konnte.

Aiden O’Brien schickte das wieder vereinte Due Jpan / Ryan Moore Duo dann nach Frankreich zum Grand Prix de Paris, der im Jahr 2019 ein wenig enttäuschen besetzt war. Japan startete als haushoher Favorit und gewann das Rennen auch wie erwartet, auch wenn Slalom am Ende nur eine halbe Länge Rückstand hatte. Knapper als gedacht, aber Gruppe 1 Sieg ist Gruppe 1Sieg, haben sich wohl auch Trainer und Jockey gedacht und mit dem frisch gekürten Gruppe 1 Sieger das nächste Rennen anvisiert  – in Form des Gruppe 1 Qatar Prix de l’Arc de Triomphe. Realistisch hatte Japan und sein Trainer Aiden O’Brien in diesem Rennen nicht den Sieg vor Augen, dafür saß mit Enable die Favoritin viel zu fest im Sattel. Das Rennen endete allerdings mit einem ziemlichen Schock, denn die haushohe Favoritin schwächelte zum ersten Mal seit 3 Jahren und verpasste den historischen dritten Sieg im Arc De Triomphe, stattdessen dürften sich die deutschen Fans freuen, denn mit Walgeist triumphierte ein in deutschland gezüchtetes Rennpferd in einem der wichtigsten Rennen in Europa.

Japan beendete das Rennen auf einem sehr guten vierten Platz und verabschiedete sich danach in die Winterpause, die durch Corona unfreiwillig verlängert wurde, und Japan feierte im Prince Of Wales’s Stakes auf Gruppe 1 Niveau sein Saisondebüt, welches er mit einem ziemlich enttäuschenden vierten Platz abschließen musste. Das hier ist alles andere als einfach für Japan, der sich erneut gegen einige sehr gut eKonkurrenten beweisen muss.

Ghaiyyath: Der Dubawi Sohn wird von Charlie Appelby trainiert und machte im September 2017 sein Debüt in Doncatser, wo er immerhin auf Anhieb einen dritten Platz belegen konnte. Noch im selben Monat gewann Ghaiyyath dann allerdings sein Maidenrennen in Newmarket, und das mit beeindruckenden fünf Längen. Kein Wunder also, dass es für ihn auch direkt in die Gruppenebene hoch ging und er – wieder in Newmarket – im Masar Godolphin Autumn Stakes startete. Zwar konnte er sich trotz guter Vorzeichen nicht die Rolle des Favoriten sichern, diese blieb dem Starter von John Godsen, Bear Slam, vorbehalten, aber wen interessiert das Geplänkel vor den Rennen, wenn am Ende der Sieg für Ghaiyyath steht. Mit knapp 1.5 Längen konnte er sie ggen Dream Today durchsetzen, William Buick überließ allerdings nichts dem Zufall und trieb sein rennpferd bis zum Ende hart an, so dass die Zeit von  1m 35.92 über die Meile dem enstprach, was Ghaiyyath zu dieser Zeit leisten konnte. Damit war das Jahr 2017 sher aufschlussreich und sehr erfolgreich für Ghaiyyath gewesen, der sich mit einem ersten Gruppensieg in die Winterpause verabschiedete.

Das Jahr 2018 verlief allerdings nucht ganz nach Plan, konnte Gayyath doch nur ein einziges Rennen, und das auch noch in Frankreich im September – nach der kompletten Classic Saison in England, die Ghayyath komplett ausließ – mit allen ehren, die dort auf ihn gewarten haben könnten! Bedenkt man, dass Ghayyath trotz der langen Pause am Ende das Gruppe 3 Prix du Prince d’Orange in Longchamp mit drei Längen Vorsprung gewinnen konnte, muss mann die verpassten Chancen für Charlie Appelpy in dieser Saison wirklich bedauern, was wäre da vielleicht alles möglich gewesen!

So blieb das Hoffen auf die Saison 2019, und die Hoffnungen wurden nicht enttäuscht! Gleich zu beginn der neuen Saison blieb Gyhattah zunächst in Frankreich und startete im Prix du Prince d’Orange, welchen er als klarer Favorit souverän gewinnen konnte – zunächst setzte sich Ghaiyyath gut fünf Längen als Front Runner vor den Rest des Feldes, dann kam das Feld aber immer weiter an ihn heran und William Buick musste hart arbeiten, um seinen Vorsprung nicht komplett einschmelzen zu lassen. Am Ende blieb ein Vorsprung von knapp über einer Länge, aber so wie Ghaiyyath dem Feld davon gezogen war, hätte man von einem dominanterem Rennen ausgehen können. Aber Sieg ist Sieg, und nach dem Warmmacher nach der langen Pause ging es für Ghaiyyath in den Gruppe 1 Prix Ganay, den er als hauhsoher Favorit – überraschend verlor! Study Of Man, der spätere Zweitplatzierte, lies es sich nicht nehmen und forderte Ghaiyyath um die Führung heraus, was beide so viel energie kostete, dass Waldgeist, der die beiden vor sich gewähren lies, 1 Furlong vor dem Ziel mit seinem Angriff locker an den beiden vorbeisprintete und am Ende einen ungefährdeten vier Längen Sieg feiern konnte.

Ghaiyyath ging nach den Rennen in Frankreich nach Deutschland, um am 147ten Longines Grosser Preis von Baden teilzunehmen. Dieses Mal hatte er aus seiner Niederlage gelernt und überließ anderen die Führung, stattdessen wartete er wie das Rennen sich entwickelte und übernahm nach ca einem Viertel der Distanz die Führung, um diese dann 2 Furlong vor dem Ziel konsequent weiter auszubauen. Gerade der Sprint zum Ziel war immens beeindruckend gewesen und William Bucik konnte es sich leisten, Ghaiyyath vor dem Ziel zurück zu nehmen und trotzdem einen 14 Längen Sieg zu feiern.

Diese Leistung lies auf das erneute Duell mit Waldgeist im Qatar Prix de l’Arc de Triomphe hoffen, bei dem er gleichzeitig noch gegen Enable ran musste. Warum ich Waldgeist trotzdem zuerst nenne? Nun, wie wir alle wissen überraschte der in Deutschland gezüchtete Waldgeist die Fachpresse und wies die Wunderstute Enable bei ihrem Versuch das dritte mal den Arc zu gewinnen in ihre Schranken und gewann das Rennen mit starkem Schlusssprint am Ende mit gut einer Länge! Ghayyath gefiel das Rennen hingegen gar nicht, und der Versuch die Führung bis zum Ziel zu tragen scheiterte kläglich.

Wieder ging es in die Winterpause, und wieder kehrte Ghaiyyath stärker als zuvpr zurück, als er im Feburar in Meydan das Gruppe 3 Dubai Millennium Stakes Sponsored By Jaguar mit gut und gerne 8 Längen Vorsrpung gewinnen konnte. Das Ziel war natürlich eigentlich das Dubai World Cup Festival, welches Ghaiyyath allerdings verpassen musste, und das nicht nur wegen der aufziehenden Corona Epedemie.

Stattdessen kam er in Newmarket im Juni zurück zum Renngeschehen, als er im Gruppe 1 Hurworth Bloodstock Coronation Cup Stakes startete – wie zu erwarten als klarer Favorit. Scheinbar konnte Ghaiyyath das Rennen kaum erwarten, denn er ging deutlich zu energisch an die Sache heran und bescherte William Buick alle Mühe, ihn zu bändigen. Das gelang dem Profi Jockey aber natürlich und Ghaiyyath fügte sich in die Rolle des Front Runners, der nach nur 4f wie schon so oft weit vor dem eigentlich Feld vor sich hinlief. Der Vorsprung wurde zum Ziel etwas knapper, aber Ghaiyyath behielt die Kontrolle über das Rennen und füte einen weiteren Gruppe 2 Sieg seinem Repertoire hinzu. Das heute gegen Enable wird allerdings seine bisher härteste Herausforderung

Deirdre: Die Harbinger Tochter begann ihre Karriere in Japan und blieb dem Lang bis zum heutigen Rennen im Hong Kong Cup auch überwiegend treu. Im ersten Jahr lief sich in einigen guten Rennen mit, steigerte sich im zweiten Jahr ihrer Karriere, der Saison 2017 aber im Niveau und lief im Gruppe 1 Japanese 1000 Guineas und dem Gruppe 1 Japanese Oaks auf, konnte dort aber  auch durchaus gute Ergebnisse erzielen. So konnte sie im Gruppe 1 Japanese Oaks einen vierten Platz hinter Soul Stirring erreichen, mit Chancen sich sogar noch besser zu platzieren. Nach diesem sehr vielversprechenden Lauf gönnnte sie sich eine kleine Pause von drei Monaten, bis sie ihr nächstes Rennen anging, dieses Mal „nur“ ein gut besetztes Handicaprennen auf dem Kurs in Sapporo.

Im Gruppe 3 The Shion Stakes in Nakayama ging sie dann als Favoritin an den Start und dieses Mal konnte sie ihren Lauf perfekt timen und das Feld auf der Zielgerade dominieren. Der Lauf war derart dominant, dass sie für das The Shuka Sho als einer der Favoriten gehandelt wurde.

Dort war sie zunächst im mittleren Feld ein wenig eingeboxt und fand die Lücke auf der Zielgeraden etwas spät, konnte dann aber auf der Mitte der Bahn fahrt aufnehmen und mit einem starken Tempowechsel, der beeindruckend anzusehen war.

So ein Gruppe 1 Sieg macht natürlich eine Menge her und so galt Deirdre auch für den nächsten Start im Gruppe 1 The Queen Elizabeth 2 Cup als eine der Favoritinnen, konnte sich in diesem großen Feld aber nicht gut genug platzieren um für den Schlusssprint fahrt aufzunehmen und spielte im Finish keine Rolle mehr, was die Saison für Deidre auch beendete.

Erst im Februrar 2018 kam sie dann im Gruppe 2 The Kyoto Kinen zurück, konnte dort aber trotz des geringen Gewichts und der mit 2200m gut bemessenen Distanz nicht punkten, trotzdem nahm sie Kurs auf Dubai und das Gruppe 1 Dubai Turf , welches mit sechs Millionen Euro so hoch dotiert war wie keines ihrer Rennen zuvor. Sie erwischte die Startbox 13 und mit der Konkurrenz rund um Benbatl und Neorealism wurde Deidre als Außenseiterin gehandelt. Sie schaffte es allerdings sich auf der Zielgeraden rechtzeitig ins Freie zu bringen, wo sie mit Vivlos und Real Steel die Verfolgung von Benbatl aufnahmen. Benbatl flog davon und konnte sich das Rennen mit 3,25 Längen sichern, die nächsten drei waren aber alle auf einer Linie und so konnte Deidre sich einer weiteren hervorragenden Platzierung rühmen.

Sie kehrte nach Japan zurück, allerdings konnte sie auf Grund von Gesundheitlichen Problemen bis zum Herbst nicht starten, kam dann aber im Gruppe 2 The Fuchu Himba Stakes im Oktober hervorragend zurück und konnte mit Lys Gracieux eine ernst zunehmende Konkurrentin schlagen, die im folgenden den The Queen Elizabeth 2 Cup gewinnen konnte.
Dieses Rennen machte sie hier zu einer der Favoritinnen für den Hong Kong Cup, wo Deirdre sich nur knapp Glorious Forever geschlagen geben musste.

Deirdre flog in der Mitte der Bahn noch sehr spät heran, konnte aber den Front Runner Glorious Forever nicht mehr erreichen. Deirdre konnte trotzdem einen guten Eindruck machen und so standen ihre Chancen im Gruppe 1 The Nakayama Kinen durchaus gut. Dort konnte sie aber überraschend nicht gut abschließen und schaffte es nicht mit dem Sieger Win Bright mitzuhalten, ihre Serie von Niederlagen setzte sich damit auch im Jahr 2019 fort, und Deidre schien im asiatischen Raum nach dem Achtungserfolg im Susuka Sho langsam Probleme zu bekommen, auf der höchsten Ebene noch mitzuhalten. 2018 gelang der Sieg im Fuchu Himba Stakes und der zweite Platz imHong Kong Cup, aber von Deidre war eigentlich noch wesentlich mehr erwartet worden – so gesehen war der zweite  Platz auf dem Papier schon einen Enttäuschung, die herben Niederlagen 2019 im Nakayama Kinen und später in Meydan in Dubai im Dubai Turf wiegen noch deutlich schwerer. Im Dubai Turf zogen alle drei Sieger weit von Deidre davon, die auf einem vierten Platz abgeschlagen mit 6 Längen Rückstand ins Ziel gekommen war.

Auch im The QE II Cup zurück auf dem Kurs in Hong Kong lief es im April für Deidre nicht, und man muss sagen dass sie bisher in ihrer Saison 2019 einfach nicht in Form kommen wollte, denn auch bei ihrem Wechsel nach England zum Prince Of Wales Stakes wollte keine Verbesserung der Form mehr eintreten. Allerdings war der Lauf nicht so schlecht wie der sechste Platz vermuten lässt und es war eine Frage der Zeit, bis die japanische The Shuka Sho Siegerin wieder in Form kommen  würde- und die sehr lange Gerade beim Zieleinlauf beim Qatar Nassau Stakes tat ihr übriges, um ihr einen Formschub zu geben und sie das erste Mal sei Oktober 2018 im Fuchu Himba Stakes wieder als Erste durchs Ziel laufen zu sehen.

Der Zieleinlauf danach beim Irisch Champions Stakes war allerdings ein wenig kürzer ausgelegt und damit nicht ideal für Deidre, die auf Grund ihrer Form bisher natrülich nicht in der Erwartung stand, dass sie an ihren letzten Sieg anknüpfen könnte, und so war es am Ende die Favoritin Magical die das Rennen gewann und Deidre musste sich mit drei Längen Rückstand und einem vierten Platz zufrieden geben. Im nachfolgenden Qipco Champion Stakes, einem Teil der British Champions Middle Distance Serie, gab es fast ein Deja Vu – wieder unterlag Deidre Magical mit drei Längen, wieder belegte sie einen ausbezahlten Platz, dieses Mal allerdings den dritten Platz, den sie sich sprichwörtlich auf der Linie erkämpfte.

Gute Leistungen von Deidre, die danach England erst einmal den Rücken zukehrte und nach Sha Tin ging, wo sie ja schon einige Jahre zuvor gute Leistungen gezeigt hatte – dieses Mal versuchte sie sich im Longines Hong Kong Vase, und wieder überraschte sie mit einem vierten Platz, dieses Mal knapp vier Längen hinte rdem Sieger Glory Vase. Zwar rollte Deidre das Feld auf der Zielegraden von hinten auf, hatte aber nicht die Geschwindigkeit um die Favoriten noch einzuholen – trotzdem, gute Leistung und das vierte Mal in Folge Preisgeld in nicht unerheblicher Menge eingestrichen!

Den Start im Mohamed Yousuf Naghi Motors Cup im Januar in Riyadh beendete Deidre mit einem sehr guten zweiten Platz, und so wie sie im Moment drauf ist, kann nicht ausgeschlossen werden, dass Deidre auch nach der kleinen Pause bis jetzt nicht auf einen der ausbezahlten Plätze vorsprintet.

 

 


24.05.2020 – Tokyo – The Yushun Himba (Oaks)- – Pick: Cravache d’Or + Win Marilyn EW / Lay Ria Amelia

Pferderennen International

08:40 The Yushun Himba – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 247.880.000 JPY Flachrennen  |  Geläuf: Gras
Stimmen der Trainer und Jockeys zu den Startern:
In Flame:
Hiroshi Kanetake, Assistenztrainer
„Im Flower Cup gab es kein Nachlassen und das Tempo war stark. Aber sie konnte eine vordere Position einnehmen und sich behaupten. Allein dafür würde ich sagen, dass sie ein großes Herz und eine große Lunge hat. Ich habe sie nicht auf die Oka Sho (japanische 1000 Guineas) ausgerichtet, sondern mich ausschließlich auf die Yushun Himba (japanisches Oaks) konzentriert, also habe ich sie auf die Farm geschickt und sie ist am 29. April zurückgekehrt. Sie hat Muskeln und ihren Körper aufgebaut sah eher aus wie ein Hengstfohlen. Sie hat in kurzer Zeit viel Kraft gewonnen. Sie hat am 14. Mai mit einem anderen Pferd über den Hackschnitzelkurs gearbeitet und hatte zwei Wochen hintereinander harte Workouts. Sie hat die weite Reise zur Strecke, also habe ich ihr diese Woche nur leichte Arbeit gegeben. Das letzte Mal verlor sie am Ende die Konzentration, daher denke ich, dass es ihr ziemlich leicht gefallen war und sie immer noch etwas im Tank hatte. Die Entfernung wird für sie kein Problem sein. Das Feld ist stark, daher sollte es ein interessantes Rennen werden. “
Chain Of Love
Michihiro Ogasa, Trainer
„Ich hatte sie vor dem Tulip Sho in Ritto behalten und sie war in guter Verfassung für den Oka Sho. Sie rannte nach rechts, ohne nach außen zu driften, aber aufgrund der weichen Spur konnte sie nicht wie gewohnt an Boden gewinnen. Nach meiner Rückkehr nach Miho schickte ich sie nicht auf die Farm, sondern machte sie hier fertig. Sie iief unter schwierigen Bedingungen Rennen, musste sich also erholen und es war unsere Priorität, sie vollständig zu erholen. Jockey Shu Ishibashi machte mit ihr am 14. Mai ein schnelles Training, überprüften ihre Reacktionen und ihre Bewegung war gut. Ich denke, sie kommt allmählich zu sich. Wenn sie sich gut führen lässt, kann sie die Distanz bewältigen. Die linkshändige Strecke und die lange Zielgerade von Tokio passen zu ihr. Wenn das Rennen eine späte Geschwindigkeit bevorzugt, besteht die Möglichkeit, dass sie sich durch das Feld nach vorne arbeitet „
Cravache d’Or
Teruhiko Saruhashi, Assistenztrainer
„In der letzten Kurve wurde es für sie im Oka Sho eng, aber am Ende gewann sie gut an Boden. Ich denke, sie hat sich wirklich sehr bemüht. Sie blieb im Trainingszentrum und wurde regelmäßig geritten. Sie ist leichtfüßig, schaltet scharf und sieht gut aus. Letzte Woche wog sie 460 kg und scheint sich schnell erholt zu haben. Am 14. Mai arbeitete sie in einem Trio über den Hackschnitzelkurs. Jockey Mirco Demuro ritt sie und sie lief 83 Sekunden, was genau das war, was wir geplant hatten. Alles ist gut und nach Plan gelaufen. Sie hat jetzt einengleichmäßgen Körperbau und ist mental sehr gereift. Sie hatte jetzt eine Reihe von Rennen, bei denen sie sich sehr gute kontrollieren ließ, also mache ich mir auch dort keine Sorgen. Sie hat wirklich einen guten Rennsinn und ich erwarte, dass sie hier wettbewerbsfähig ist. „
Dairng Tact
Kohei Matsuyama, Jockey
„Am Tag des Oka Sho hat es geregnet und die Strecke war schlecht, aber sie hat sehr stark gewonnen. Sie beim Start etwas angespannt, aber entspannt, als ich sie nach draußen brachte. Sie lief am Ende wirklich gut. Letzte Woche wurde ich angewiesen, ihr ein solides Training zu geben. Sie rannte alleine, aber sie nahm es gut an und ihre Bewegung war gut. Diese Woche überließ der Trainer alles mir und ich konzentrierte mich auf die letzte Etappe, ohne dass sie es übertreiben musste und sie fühlte sich gut. Die Zeit war nicht so schnell, aber es war ein gutes Training, besonders während des letzten Furlongs. Sie neigt dazu, sich aufzuregen, aber sie fühlte sich besser als im Oka Sho. Und ich denke, sie ist mit jedem Rennen besser geworden, wie mit jedem Training. Sie ist auch mental gereift. Ich denke, sie wird in der Lage sein, die Distanz zu bewältigen, aber mit den beiden Umdrehungen wird der Schlüssel sein, wie gut sie sich im Rennen niederlassen kann. Und von ihrer Streckenarbeit denke ich, dass es in Ordnung sein wird, nach links zu rennen. Ich habe keine Präferenzen für die Auslosung. Sie ist ungeschlagen und steht im Rampenlicht. Die Erwartungen sind hoch und ich werde mein Bestes geben, um sie zu erfüllen. „
Des Ailes
Yasuo Tomomichi, Trainer
„Für ihren zweiten Start, die Sweetpea Stakes, zog sie zum ersten Mal nach Tokio. Es war das erste Mal für viele Dinge und ich machte mir Sorgen darüber, aber sie lief ein fantastisches Rennen genau so, wie ich es mir erhofft hatte. Sie hat sich gut enwickelt. Bei ihrem ersten Start war sie beim Start nicht gut, aber im letzten Rennen hat sie sich gut geschlagen und sich auch im Rudel gut eingelebt. Ich denke, sie lernt schnell. Zwischen den Rennen ist nicht viel Zeit und das war meine einzige Sorge, aber sie kehrte gut ins Trainingszentrum zurück und ich fing an, sie von diesem Donnerstag an zu reiten. Ich dachte, es wäre gut, sie nach links zu trainieren, also hatte sie am 17. Mai ihre erste schnelle Arbeit und sah gut aus. Ich stellte zwei Pferde vor sie und konzentrierte mich auf das Ziel. Ihre Gesamtzeit war ausgezeichnet und ihre Reaktionen waren gut. Am Mittwoch dieser Woche ließ ich mich von der Assistenztrainerin den Hügel hinauf trainieren. Ich ließ ihn sie für ungefähr 54-55 Sekunden im Galopp eiten und sie sah gut aus. Sie wird in guter Verfassung zum Start gehen. Aus ihren beiden vorherigen Starts und ihrer Blutlinie kann ich sehen, dass sie nicht zu störrisch sein, also sollte sie in der Lage sein, die Distanz zu bewältigen. Sie ist normalerweise sehr reif und hat einen guten Ein- / Ausschalter. Ihre Mutter hat die French Oaks gewonnen, also hoffe ich, dass die Tochter die japanische Version gewinnen kann. „
Fiori Chiari
Hisashi Shimizu, Trainer
„Sie ist gut aus dem Oka Sho herausgekommen. Mit Blick auf dieses Rennen lief sie gegen Ende sehr gut, daher denke ich, dass sie mit mehr Distanz besser abschneiden wird. Sie ist am Mittwochmorgen den Bergkurs hoch gelaufen und hat sich wie immer gut verstanden. Sie hat eine gute späte Geschwindigkeit und die zusätzliche Distanz sollte in Ordnung sein. Ich wollte sie unbedingt in den Oaks laufen lassen und ich bin so froh, dass sie reingekommen ist. Der Draw mit der geraden Nummer ist auch gut. „
Ho O Peacefull
Masahiro Otake, Trainer
„Sie hat nicht das getan, was ich von ihr im Queen Cup erwartet hatte, also habe ich sie zu den Flora Stakes geschickt. Der Wind war stark und sie war eingepfercht und lief unausgeglichen, aber es gelang ihr immer noch zu beschleunigen und zu gewinnen, also gebe ich ihr gute Noten dafür. Sie hat letzte Woche mit einem offenen Pferd über Distanz gearbeitet und obwohl sie bei der Streckenarbeit nicht so schnell läuft, sah sie gut aus. Damit war diese Woche wohl nur eine halbe Meile Arbeit genug. Probleme mit der Fähigkeit, sich zurückzuhalten und sich gut niederzulassen, sind aufgetaucht, daher habe ich ihre Arbeit in der Nähe eines anderen Pferdes gehabt und mich darauf konzentriert, ruhig zu bleiben. Die Konkurrenz ist stark, aber sie hat bei jedem Rennen etwas gelernt und das sollte ihr gut stehen. Selbst mit der zusätzlichen Distanz und den Oaks wird sie gut abschneiden, wenn sie ihr eigenes Rennen fahren kann. „
Intermission
Takahisa Tezuka, Trainerin
„Ich habe sie früh zum Oka Sho nach Ritto gebracht und sie war bereit, gut genährt und in gutem Zustand. Aber die Konkurrenten waren anders als die, gegen die sie zuvor angetreten war, und ebenso das schnelle Tempo, so dass sie ab der ersten Halbzeit damit beschäftigt war, Aufholjagd zu spielen. Infolgedessen kam sie nie wirklich ins Rennen. Sie war vom Rennen nicht müde und erholte sich schnell. Ihr Gewicht liegt wieder bei 410 kg und bei ihrer Arbeit am 13. Mai hatte ich ein Pferd vor mir und sie fing ihn und ging an ihm vorbei und ihre Bewegung war gut. Ich kann ehrlich gesagt nicht sagen, wie sie über 2.400 Meter laufen wird, aber ihre Blutlinie sagt mir, dass sie problemlos 1.800 Meter bewältigen kann. Ich denke, sie wird dieses Mal in der Lage sein, das Tempo zu bewältigen und uns einige gute Rennen zu zeigen. „
Lily Pure Heart
Hideaki Fujiwara, Trainer
„Als letztes im Wasurenagusa Sho hielt der Untergrund zurück. Von ihrer Blutlinie her schien sie besser für das Oaks geeignet zu sein als für die Oka Sho, also hatte ich sie hierher ausgerichtet. Ich habe sie nicht wirklich hart trainiert, sondern nur verfeinert. Am Mittwoch brachte der Jockey sie alleine den Hügel hinauf. Sie hat in Tokio gewonnen und deshalb hatte ich sie hierher gebracht. Ihre Fähigkeit ist genau richtig mit den anderen und ich denke, sie ist für dieses Rennen geeignet. Sie ist ein sehr vielseitiges Pferd, daher ist die Torposition in Ordnung. Ich bin wirklich froh, dass sie das Los gewonnen hat und reingekommen ist. “

Magic Castle
Sakae Kunieda, Trainer
„Ihr Gewicht war für die Oka Sho gesunken, aber ich dachte, es war immer noch im akzeptablen Bereich und ihr Zustand war gut. Ich wusste, dass die letzten Zeiten schnell sein würden und ich dachte, sie könnte mit dem Boden umgehen, aber sie konnte ihr übliches Rennen nicht fahren. Der Untergrund passte einfach nicht zu ihr. Sie war nach diesem Rennen etwas müde, aber ich hielt sie im Stall, um auf sie aufzupassen. Sie ist ein kleines Pferd, daher denke ich, dass ihr Gewicht diesmal ungefähr gleich sein wird. Es gibt keine besonderen Probleme mit irgendetwas und ihre Bewegung war am 13. Mai nicht schlecht. Im Queen Cup schien sie das einzige Pferd zu sein, das so richtig gut lief am Ende, also denke ich, dass Tokio zu ihr passt. Ich kann nicht sagen, wie weit sie entfernt sein wird, aber ich möchte, dass sie sich geduldig zurückhält und im Endstadium alles daran setzt. “

Maltese Diosa
Takahisa Tezuka, Trainerin
„Nachdem ich den Tulip Sho gewonnen hatte, hielt ich sie in Ritto, um mich auf das nächste Rennen vorzubereiten. Sie hatte in der Pause Probleme, also konzentrierte ich mich darauf, sie schneller zu machen. In der Oka Sho war ihr Start ziemlich gut, aber sie war in der ersten Halbzeit zu angespannt. Und dann, am Ende, ließ sie der schwere Untergrund nachgeben. Sie brauchte Zeit, um sich von diesem Rennen zu erholen, und sie ist jetzt wieder gesund. Bei dem schnellen Training am 13. Mai ließ ich sie ein Pferd vor sich jagen. Sie hat ihn nicht erwischt, aber sie hat uns ihre übliche Bewegung gezeigt. Es gibt keine Bedenken hinsichtlich ihres Zustands. Die zusätzliche Distanz ist kein Plus, aber ich denke, sie kann inmitten von Stutfohlen ihres Alters wettbewerbsfähig sein. Wenn sie diesmal geduldig sein kann, hat sie eine Chance. “

Miyamazakura
Hideaki Fujiwara, Trainer
„Im Oka Sho hat sie sich gerade an einem entscheidenden Punkt auf der schweren Strecke festgefahren und Boden verloren. Ich glaube, sie war von ihrem ersten Mal auf einer nassen Strecke überrascht. Trotzdem hat sie es geschafft, in der Geraden zu beschleunigen, was zeigt, dass sie Fähigkeiten hat. Die Jockeyin ritt sie am 14. Mai auf der Hackschnitzelbahn. Sie nahm in der Endphase scharf an Tempo zu und überholte ihren Trainingspartner in einem guten Training. Sie hat viel Arbeit bekommen und alles ist gut gelaufen. Sie ist mit genau der richtigen Spannung auf Trab. Sie hat einen großen, schönen Schritt und ich denke, dass eine Strecke, die nur leicht vom Regen betroffen ist, kein Problem darstellt, aber ich denke, sie würde es einfacher finden, über einen schnellen Kurs auf Touren zu kommen. Sie hat kein Problem damit, sich niederzulassen, daher sollte die zusätzliche Distanz ein Plus sein. Sie hat Erfahrung in Tokio und sie schleppt gut. Sie hat einen guten Rennsinn und die Fähigkeit, eine Klasse 1 zu gewinnen. Ich denke, sie hat reichlich Chancen, den Spieß umzudrehen. “

Ria Amelia
Teruhiko Saruhashi, Assistenztrainer
„Obwohl der Jockey sie im Oka Sho hart geritten hat, hat sie nicht geantwortet. Ich denke, es musste der Unterrund gewesen sein. Aber sie lief auch in den Hanshin Juvenile Fillies an manchen Stellen nicht so gut, so dass es auch mental sein kann. Wenn sie die ganze Zeit im Ausbildungszentrum bleibt, wird sie ein bisschen verrückt, also haben wir sie für ein bisschen auf die Farm geschickt. Seit meiner Rückkehr ist alles wie erwartet verlaufen. Sie lief letzte Woche 54 Sekunden den Berg hinauf und wir haben sie am 17. Mai links auf dem Flahkurs gearbeitet. Sie bewegt sich gut in der Streckenarbeit. Sie ist sehr rennfreudig, daher denke ich, dass der Jockey versuchen wird, sie in der ersten Rennhälfte ruhig zu halten. Es gibt keine Sorge um ihre Ausdauer, also mache ich mir keine Sorgen um die Entfernung. Es wird wichtig sein, sie auf die Strecke zu bringen und sie gut einzuschalten. Ich hoffe auf einen schnellen Kurs. “


Sanctuaire
Daisuke Tsumagari, Assistenztrainer
„Sie konnte mit der weichen Strecke im Oka Sho nicht viel Traktion bekommen und es war ein anstrengendes Rennen für sie, als sie versuchte aufzuholen. Sie sah auf der Strecke nicht gut aus und ich dachte, es wäre nicht überraschend, wenn sie von dort aus nachlassen und ermüden würde, aber sie gab mitten auf der Strecke eine mutige Leistung ab und sammelte sich. Sie ging am 15. April zur Farm und erfrischte sich ein wenig und kehrte dann am 6. Mai ins Schulungszentrum zurück. Vor einer Woche arbeitete sie alleine auf dem Flachkurs und es sah so aus, als ob ihre Vorbereitung gut läuft. Sie war ruhig und entspannt und ich hoffe, sie geht so zum Start. Es wird ihr erstes Mal über 2.400 Meter sein und wir werden sehen, wie gut sie sich niederlassen kann. Sie ist normalerweise nicht übermütig und ich denke, sie hat das Zeug dazu, diese Distanz zu bewältigen. “

Smile Kana
Yoshiyasu Takahashi, Trainer
„Im Tulip Sho lief es nicht reibungslos, aber sie konnte ihr eigenes Rennen im Oka Sho laufen und wirklich alles bis zum Ende geben. Angesichts der schwierigen Lage und des Rennens, das diejenigen bevorzugt, die von hinten kommen, würde ich sagen, dass sie eine sehr solide Leistung erbracht hat. Sie kam überraschend gut aus dem Rennen und hat seitdem reichlich Arbeit bekommen. Letzte Woche habe ich zwei Pferde vor sie gestellt. Ich konnte an diesem Morgen mit dem Dunst nicht sehen, aber die Reiterin, Jockey Daichi Shibata, sagte, sie fühle sich gut und „bewegte sich wirklich sehr, sehr gut.“ Ihr Gewicht hat sich nicht viel verändert, aber sie ist ausgefüllter und sieht größer aus. Diesmal ist es eine kurze Fahrt zur Strecke, daher denke ich, dass sie besser als beim letzten Mal zum Start gehen wird. In Tokio sollte sie einen schönen, klaren Lauf bekommen und in Ordnung sein, wenn sie eine Verschnaufpause einlegen kann. Andererseits werden fast alle anderen zum ersten Mal in dieser Entfernung sein, also bin ich nicht allzu besorgt. „

Win Marilyn
Takahisa Tezuka, Trainerin
„Diese Woche habe ich in schneller Arbeit die drei Pferde, die auf die Oaks ausgerichtet sind, zusammengesetzt, mit diesem (Win Marilyn) in der Mitte. Sie ist sehr agil und sowohl bei der Streckenarbeit als auch in einem Rennen sehr vielseitig, so dass sie sich nicht aufregt, selbst wenn Sie sie zwischen zwei Pferde setzen. Obwohl er das Rennen (wegen Suspendierung) nicht fahren kann, ritt Takeshi Yokoyama sie bei ihrer Arbeit. Er sagte, sie sei das beste Pferd, das er jemals geritten hat, also denke ich, dass sie in guter Verfassung ist. Norihiro Yokoyama hat sie letzte Woche geritten. Ihr Gewicht sollte ungefähr das gleiche sein wie beim letzten Rennen. Ihre Torposition für die Flora Stakes war gut für 2.000 Meter in Tokio, und da der Jockey gesagt hatte, dass ein schneller Kurs zu ihr passt, freue ich mich darauf zu sehen, wie gut sie laufen würde. Sie hat die Erwartungen erfüllt und üertroffen mit ihrer Siegerleistung. Sie hat Erfahrung in Tokio gesammelt und konnte an diesem Tag mit dem ungewöhnlich starken Wind umgehen. Ich denke, dass sie ihr Bestes geben wird, egal wie die Bedingungen in Tokio diese Woche sind. “

Win Mighty
Tomoki Igarashi, Assistenztrainer
„Im Wasurenagusa Sho war sie nicht so angespannt wie in den Elfin Stakes. Sie hatte sich in der Streckenarbeit sehr gut bewegt. Und obwohl ich mich über die langsame Strecke und die Distanz gewundert hatte, war sie in sehr guter Verfassung. Sie blieb danach im Trainingszentrum und hat für ein Stutfohlen sehr gut gegessen. Ihr Gewicht stieg eine Woche nach dem Rennen wieder um 10 kg und es war nicht nötig, es zu leicht angehen zu lassen. Letzte Woche hat sie mit zwei anderen Pferden gearbeitet und ihre Zeit war gut, obwohl sie viel mehr zu geben hatte. Sie ist in Form. Sie ist sehr vielseitig und kann von jeder Position aus Rennen gewinnen. Und wenn ich mir ihre Trackarbeit anschaue, würde ich sagen, dass der Track für Linkshänder kein Problem für sie sein sollte. Sie sieht jetzt gut aus und ich freue mich daraufzu sehen, wie gut sie in dieser Aufstellung mithalten kann. “

Woman‘ Heart
Katsuichi Nishiura, Trainer
„Bei ihrem letzten Start war die Strecke schwer und da sie kein sehr starkes Pferd ist, waren die Dinge für sie schwierig. Sie zaitterte am Ende. Sie isst gut und alles ist normal. Sie muss allerdings etwas reifer werden. Sie liefletzte Woche 57 Sekunden den Berg hinauf. Da wir diesmal die lange Reise zur Strecke haben, ließ ich sie am Sonntag, 17. Mai und Mittwoch auf der künstlichen Oberfläche arbeiten. Ich habe sie nur den Hügel hinauf trotten lassen. Ihr fehlt immer noch die Kraft, aber sie hat Geschwindigkeit, also hoffe ich, dass die Strecke diesmal schnell ist. Ich habe gesehen, wie sie gut nach links gelaufen ist, und ich möchte, dass sie von der Position aus läuft, die sie nach de Start erreicht. Wir müssen nur sehen, wie es ihr in dieser Entfernung geht. „


26.04.2020 – Hong Kong – The Fwd QE II Cup – Pick: Exultant

Pferderennen International

10:40 The Fwd QE II Cup – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.000 m  |  Preisgeld: 25.000.000 HKD Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/6 Quote

Eagle Way: Der More Than Ready Sohn von Trainier Jamie More ist nun wirklich kein Neuling mehr in diesem Geschäft und kann sich mit reichlich Erfahrung auf dem Kurs in Hong Kong rühmen, nachdem seine Karriere ursprünglich einmal in Australien begonnen hatte. Dort dauerte es eine Weile bevor er so richtig in Gang kam und seinen erster Sieg in einem Maidenrennen verzeichnen konnte. Insgesamt fünf Versuche dauerte es im Jahr 2015 bis er seinen ersten Sieg erringen konnte, aber mit dem Schritt hoch auf die 1600m schlug dann gleich ein Trippel zu Buche, und das in 65$k Rennen, Nach einer kleinen Pause ging es dann langsam aber stetig im Niveau bergauf und er bestritt seine ersten Gruppenrennen, unter anderem im Gruppe 3 Antec Gunsynd Classic oder dem Mittys Rough Habit Plate, mit durchaus respektablen Ergebnissen. Im Grand Prix Stakes im Mai schaffte er dann einen hervorragenden zweiten Platz im Grand Prix Stakes hinter Makintosh. Das war ein Rennen,welches er auf dem Papier niemals hätte gewinnen dürfen und der zweite Platz war ein wirklicher Achtungserfolg, den er danach im Gruppe 1 Queensland Derby noch einmal toppen konnte. Dort, über die 2400m auf dem Kurs in Eagle Farm, war es Eagle Way der als Außenseiter wieder allen die Schow stehlen konnte und am Ende mit fast zwei Längen gewann.

Nach dem besten Rennen seiner Karriere gönnte er sich noch einmal sechs Monate Pause und wechselte nach Sha Tin in Hong Kong, den zweiten Abschnitt seiner Karriere angehend und mit noch größeren Zielen vor Augen. So startete er unter anderem im The Hong Kong Classic Mile über die Distand von 1600m, dann im The Hong Kong Classic Cup  über 1800m. Mehr Distanz liegt ihm immer und so schaffte er dort einen gut bezahlten vierten Platz, nur eine halbe Läge hinter dem Gruppe 1 Sieger Seasons Bloom.

Im Hong Kong Derby 2017 schaffte er gegen Rapper Dragon und Pakistan Star, die schon im letzten Rennen gegen ihn gewonnen hatten, keinen Stich und musste sich mit einem etwas undankbaren sechsten Platz zufrieden geben, und auch im traditionell gut besetzten The Sa Sa Ladies‘ Purse schaffte er danach keinen Stich zu landen. Danach begab er sich in das The Hong Kong Vase im Dezember 2017m euben Rebbeb pver 2400m , welches jedes Jahr hervorragende Pferde aus der ganzen Welt anzieht, so musste sich Eagle Way mit Higjland Reel, Talsimanic und Kiseki herumschlagen, was am Ende in einem achten Platz resultierte.

Nach nun drei Niederlagen in Folge konnte Eagle Way mit dem Glücke der Fleißigen im The January Cup auf Gruppe 3 Ebene einen erneuten Achtungserfolg feiern, wenn auch auf niedrigerem Niveau. Er bleib aktiv und startete nur einen Monat später im Februar und startete im Gruppe 3 The Centenary Vase , wo er allerdings nur auf einem dritten Platz beenden konnte. Vielleicht hätte ihm eine Pause gut getan, aber sein Trainer sollte ihm im Jahr 2018 konsequent mindestens einmal im Monat in ein Black Type Rennen schicken.

Es folgten logische Niederlagen im The Gold Cup, dem The Queen Mother Memorial Cup, dem Champions & Chater Cup oder auch dem  The Celebration Cup, aber auch Achtungserfolge mit einem zweiten Platz im The Happy Valley Vase oder dem The Audemars Piguet QE II Cup waren dabei. Im Mai bekam Eagle Way nach zwei Starts in einem Monat und der klaren Niederlage im Champions & Chater Cup endlich die verdiente Pause, die er im Oktober im The Celebration Cup beendete. Die Konkurrenz in jenem Rennen war erneut ziemlich hart, für ein Gruppe 3 Rennen mit sehr vielen Gruppe 1 besetzt, die kurzen Prozess mit ihm machten.  Davon wenig beeirt nahm er seinen Weg zur Sha Tin Trophy und dort konnte Eagle Way erneut überraschend mit einem dritten Platz gutes Preisgeld für seinen Trainer einsammeln konnte. Niemand hatte Eagle Way mit seiner dreistelligen (!) Quote auf dem Schirm, am Ende schaffte er es aber, den dritten Platz gegen Pakistan Star mit einer Länge Vorsprung zu verteidigen. Mit diesem Achtungserfolg ging es für ihn in das The Sa Sa Ladies‘ Purse Anfang November, welches er auch schon letztes Jahr bestritten hatte, dieses Mal schnitt er mit einem dritten Platz aber schein deutlich besser ab als im letzten Jahr. Wieder betrug der Rückstand gut zwei Längen auf den Sieger, nur dieses Mal war es Time Warp der ihm auf der Zielgeraden davonschnellte, der eigentliche Favorit Glorious Forever konnte dabei überraschend aber nur mit einem zweiten Platz vorlieb nehmen und auch Pakistan Star floppte in jenem Rennen.

Dementsprechend war der dritte Platz von Eagle Way war dementsprechend eine ziemlich gute Leistung einem chaotischen Rennen doch ziemlich gut, mit einem Sieg im Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup Mitte November gegen Werther und Glorious Forver hätte wohl trotzdem niemand gerechnet.

Eagle Way fand den Weg zwischen den Pferden und sprintete an die Front, wo sich weder Werther noch Pakistan Star oder Exultant sich halten konnten, stattdessen setzte sich Eagle Way sogar noch mit einer Länge von ihm ab und gewann eines seiner größten Rennen.So ganz konnte er dann an den Erfolg im 2400m Gruppe 1 Hong Kong Vase im Dezember nicht anknüpfen, aber der vierte Platz hinterm dem klar dominierenden Paar Exultant und Lys Gracieux war trotzdem eine gute Leistung.

Eagle Way wird in der Regel über das Jahr in Form gehalten und gönnt sich nur wenige längere Pausen, und auch die Saison 2018 / 2019 war da nichts anderes, denn schon im Januar ging es für Eagle Way in den The January Cup, in dem er allerdings nichts von seiner Form zeigen konnte und auf dem letzten Platzs ins Ziel einlaufen musste. Bis zum nächsten Rennen gönnte sich Eagle Way dann immerhin einen Monat Pause, aber das Ziel war ja auch der The Hong Kong Gold Cup auf Gruppe 1 Ebene und damit kein Kinderspiel, sondern ein hartes Rennen welches von einigen der besten 2000m Spezialisten aus Hong Kong besucht wird – wie etwa Exultant, der das Rennen auch ein weiteres Mal gewinnen konnte. Eagle Way scheiterte ein weiteres Mal und musste sich deutlich distanziert auf einem sechsten Platz einfinden, was nun eine zweimonatige Pause bis zum The QE II Cup nach sich zog – in dem Exultant auf seinem zweiten Platz hinter Win Bright erneut deutlichen Abstand auf Eagle Way gewinnen konnte – und das selbe Spiel wiederholte sich zu allem Überfluss exakt einem Monat später im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup über 2400m, als Exultant sich in einem spannenden Schlusssprint gegen den aufschließenden Rise Hill durchsetzen konnte.

Eagle Way schien nicht an seine Form aus dem Herbst 2018 anknüpfen zu können und es wurde mit Spannung erwartet, ob er im Herbst 2019 wieder in Form kommen würde, was allerdings beim Saisoneinstand im The Oriental Sha Tin schon einmal nicht gelang, und auch im The Sa Sa Ladies Anfang November scheiterte Eagle Way wieder einmal deutlich. Aber auch nach dem Saisondebüt und den Rennen danach konnte Eagle Way seine Form nicht bessern und musste sich im Gruppe 1 The Jockey Club Cup Exultant um Längen geschlagen geben, wie auch danach im Hong Kong Vase, den passender Weise Glory Vase gewann. So gings weiter im Gruppe 3 The January Cup und im selben Monat auch im The Centenary Vase – und die Serie setzte sich 2020 ungebrochen fort, als er im The Citi Hong Kong Gold Cup und im April im Harlech Handicap -wieder deutlich scheiterte

Eagle Way scheint seinen Weg verloren zu haben und die Siege des letzten Jahres scheinen immer mehr eine Fata Morgana zu sein.

Exultant: Der Teofilo Sohn von Trainer A. Cruzhat sich gerade im Jahr 2019 mit einem extrem guten Lauf und insgesamt vier Gruppe 1 Siegen (wenn man den Gruppe 1 Sieg im Hong Kong Vase im Dezember 2018 mitzählt) sich einen Namen gemacht und im Dezmber 2019 und dem Feburar 2020 den Sieg im Vase 2019 und dem The Citi Hong Kong Gold Cup nur knapp verpasst. Nun macht er also sein erneutes Saisondebüt nach zwei Monaten Pause und ist auf der Jagd nach seinem insgesamt achten Gruppenensieg – und die Chancen stehen nicht schlecht!

Exulant gewann zur Zeit seines Debüts im Jahr 2017 erst im dritten Versuch sein erstes Rennen und konnte sich danach im Gruppe 1 The Hong Kong Classic Mile auf einen vierten Platz vorkämpfen. Das Rennen war allerdings nur der Auftakt für das Gruppe 1 The Hong Kong Classic Cup, wo er als Favorit auflief und mit einem zweiten Platz durchaus zu überzeugen wusste. Auch im The Hong Kong Derby schaffte er hinter dem Sieger des Classic Cup Siegers Singapore Sling einen dritten Platz. Mit zwei solchen Platzierungen auf höchstem Niveau in zwei der härtesten Rennen für die jungen Starter hatte Exultant sich fest an der Spitze seines Jahrgangs etabliert, auch wenn der Start im The Kowloon Cup ein wenig an seiner Form kratzte.

Im Mai machte er diesen kleinen Aussetzer aber mit einem Kantersieg im The Queen Mother Memorial Cup auf Gruppe 3 Ebene mehr als wett. So konnte er die angetretene Konkurrenz rund um Orawn Baba und Eagle Way mit mindestens sechs Längen schlagen und sich damit zum Hauptkonkurrenten von Pakistanz Star im Gruppe 1 Champions & Chater Cup aufgeschwungen.

Die beiden hatten einen guten Kampf gegeneinander, aber am Ende konnte sich der Favorit mit fast zwei Längen durchsetzen, Exultant hatte den zweiten Platz aber sicher unter den Hufen und schien mit den 2400m keinerlei Probleme zu haben, auch nicht gegen bessere Pferde.

Das Gruppe 3 The Premier Plate danach war reine Formsache und wurde von ihm auch als solche behandelt. Im Sha Tin Trophy auf Gruppe 2 Ebene war er danach gegen die gestandenen Gruppe 1 Sieger Beauty Generation oder Singapore Sling klarer Außenseiter, schnitt aber mit seinem fünften Platz am Ende besser ab als von ihm erwartet worden war. Das gab ihm auch gegen den in letzter Zeit stark auflaufenden Glorious Forever eine Chance, aber erneut musste er sich mit gut zwei Längen geschlagen geben, Time Warp und Glorious Forever liefen an jenem Tag einfach zu stark auf.

Exultant konnte eine Zeit mithalten, strich dann aber erwartungsgemäß die Segel, auch weil er mit 59,3KG sehr schwer unterwegs war. Dann kam der Gruppe 2 The Bochk Jockey Club Cup zwei Wochen später, wo auch Eagle Way wieder mit von der Partie war. Dieses Mal waren die Gewichte fix verteilt und Exultant musste sich mit einem Konkurrenten herumschlagen, der ihn im letzten Rennen hatte schlagen können und nun trotz eines 3KG schlechteren Gewichtsverhältnisses eine hervorragende Figur abgeben konnte. Der zweite Platz hatte in dem Rennen dann auch den kleinen Schönheitsfehler, dass Eagle Way im letzten Rennen 3 KG leichter unterwegs war und nun unter schlechteren Bedingungen was das Gewicht anbelangt auch nun noch die Nase vorn hatte.

Eagle Way war dementsprechend auch der Außenseiter in dem Rennen während man Exultant und Glorious Forever die Favoritenrolle im The Bochk Jockey Club Cup zugedacht hatte. Beide enttäuschten ein wenig, aber Exultant zeigte einen guten Schlußkampf und konnte dabei Werther auf den dritten Platz verbannen, und das deutlich. Die Leistung machte Hoffnung auf mehr im Gruppe 1 Hong Kong Vase Anfang Dezember, wo Exultant über die 2400m startete über die er bereits das Gruppe 3 The Queen Mother Memorial Cup im Mai gewinnen konnte.

Zudem hatte er ein der Wintersaison noch nicht allzuviele Rennen absolviert gehabt und ging relativ frisch in das Renne rund um Waldgeist. Exultant rangierte interessanter Weise von den Quoten wieder vor Eagle Way, der mit den 2400m so gar nichts anfangen konnte und wie zu erwarten seine Leistungen aus dem Rennen zuvor nicht wiederholen konnte.

Exultant hielt sich im Gruppe  1 Hong Kong Vase nahe am Tempo und konnte auf der zweiten Position in die Zielgerade einschwenken, während das Feld weit auseinanderfächerte und alle zum Schlusssprint ansetzten. Lys Gracieux kam aus dem Mittelfeld und konnte sich schnell an den nun führenden Exultant herankämpfen und ihn etwa 70m vor dem Ziel auch überholen. Exultant sah es allerdings gar nicht ein und kämpfte zurück, unter einem harten Ritt von Zac Purton, der zunächst die Hand mit der Peitsche wechseln musste als Lys Gracieux links neben ihn zog.

Das Rennen war über 2400m und im Januar ging es im Gruppe 3 The Centenary Vase über „nur“ 1800m, aber auch gegen auf dem Papier deutlich leichtere Konkurrent, gab es mit Dinozzo und Glorious Forever doch nur zwei realistische Konkurrenten, die aber beide keine ernsthafte Gegenwehr leisten konnten, während Exultant einen weiteren Gruppensieg feiern konnten – wie auch einen Monat später im Gruppe 1 The Hong Kong Gold Cup, nur dieses mal eben auf Gruppe 1 Ebene, gegen die selbe Konkurrenz wie zuvor. Exultant hatte sich 200m vor dem Ziel bereits locker abgesetzt und das Rennen 100m vor dem Ziel gewonnen, nur Southern Legend konnte nur ein paar Längen gut machen, ohne für Gefahr für den Sieger zu sorgen, der nun von 1800 bis 2400m drei Gruppenrennen in Folge hatte gewinnen können.

Zwei Monate später startete er im Gruppe 1 The QE II Cup, musste da aber eine völlig andere Taktik fahren als zuvor und versuchte das große Feld von hinten aufzurollen, was ihm aber leider nicht ganz gelang, denn der Außenseiter Win Bright hatte aufgepasst und sich rechtzeitig von der Front einige Längen abgesetzt, was Exultant an der Seite des alten Konkurrenten Lys Gracieux nicht mehr ganz aufholen konnte.

Im Gruppe 1 The Champions & Chater Cup -einen Monat später passte Exultant da schon besser auf, das Feld war allerdings auch nicht ganz so groß und so weit außeinandergezogen, so dass Exultant von etwa der Mitte des Feldes starten konnte und schnell den Front Runner Time Warp eingetütet hatte. Rise High flog noch spät heran, aber Exultant hatte das Rennen 100m vor dem Ziel mal wieder fest in der Tasche und beendete damit eine hervorragende Saison für sich. Den Lauf beim Saisondebüt im The Sa Sa Ladies konnte man ihm schon verzeihen, nach einer Pause ist Exultant nicht immer in bester Form wieder gekommen, dafür war der zweite Lauf in der Saison schon deutlich besser und Exultant gewinn den The Jockey Club Cup mit Leichtigkeit. 150m vor dem Ziel zog Exultant in der Mitte der Bahn vor und setzte sich einige Längen ab, allerdings heftete sich der Derby Sieger Furore  an seine Fersen und holte noch einige Längen auf, aber konnte sich doch nicht mit Exultant messen und musste das Ausnahmepferd ziehen lassen.

Im Gruppe 2 Hong Kong Vase musste sich Exultant dann aber überraschend geschlagen geben, und dass, obwohl er auf den letzten Metern des 2400m Rennens als erster in die Zielgerade ging – aber Exultant konnte das Feld dieses Mal nicht hinter sich lassen und Glory Vase hatte Exultant 100m vor dem Ziel bereits fest im Griff und Exultant fiel auf den dritten Platz zurück. So richtig erklären kann man den Aussetzer nicht, so richtig schlecht war der Lauf aber auch nicht, und nach knapp anderthalb Monaten im nachfolgenden Gruppe 3 The Centenary Vase konnte sich Exultant wieder wie gewohnt gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Das Gruppe 3 Rennen war aber natürlich nicht das Ziel des mehrfachen Gruppe 1 Siegers, sondern das Gruppe 1 The Citi Hong Kong Gold Cup im Februar, welches mit 10.000.000$ dotiert war und welches Exultant 2019 hatte gewinnen können – allerdings schaffte er es nicht, auch die Austragung im Jahr 2020 für sich zu entscheiden – dafür kam er beim Einbiegen in die Zielgerade viel zu weit nach außen und verlor noch mehr an Boden, als er ohnehin schon verlore atte, weil Time Warp als Front Runner das Feld ordentlich außeinander gezogen hatte. Exultant log förmlich heran und sammelte Pferd um Pferd ein – am Ende reichte es aber leider nicht für den Sieg, sondern nur für eine zweiten Platz.

Er wird auch hier das Tempo bekommen, welches er braucht um am Ende an allen vorbei zu beschleunigen, muss aber aufpassen, dass er nicht zu weit ins Hintertreffen gerät

Time Warp: Der Archipenko Sohn von Trainer Allan Cruz ist mit seinen sieben Jahren schon ein echter Veteran in Hong Kong und hat auf dem Kurs in Sha Tin schon einige Erfolge feiern können. Dabei ist er taktisch gar nicht mal der versierteste Wallach im Feld, sondern dominiert das Feld gerne von der Front aus und versucht die Führungsposition vom Start bis zum Ziel zu halten, kann aber dann auch extrem schwer zu fangen sein.

Er begann seine Karriere in England im Jahr 2015 und lief unter seinem Stammjockey Luke Morris das erste Mal im August 2015 zur Höchstform auf, als er fünf Siege in Folge feiern konnte du dabei zwei Black Type Rennen für sich beanspruchen konnte, das Criterium de L’Quest und sechs Monate später, beim Debüt in der neuen Saison, im Prix De Ponatme. Beide Rennen gewann er überzeugend und das hat die Aufmerksamkeit seines neuen Besitzers, Martin Siu Kim Sun, auf sich gezogen. Dieser hat ihn nach Hong Kong geholt, wo er unter Cruz zunächst im Celebration Cup und dem traditionell gut besetzten Sa Sa Ladies‘ Purse auflief. Im letztgenannten Rennen war er als Favorit an den Start gegangen, misste sich aber knapp Nassa geschlagen geben, der ihn auf der Zielgeraden noch knapp einsammeln konnte und dank eines harten Kampfes mit knapp einem Nacken gewinnen konnte.

Für Time Warp ging es danach in den Bochk Jockey Club Cup und damit in ein Wiedertreffen mit Nassa, dem keine Wiederholung des Sieges über Time Warp zugetraut wurde, aber auch in das Duell mit Werther ging es für ihn in jenem Rennen und der mehrfache Gruppe 1 Sieger konnte dem Neuling in Hong Kong noch einmal einnorden und mit einem Hals Vorsprung durch das Ziel gehen, Damit hatte Time Warp sich aber auch gleich an die Spitze der Rennpferde in Hong Kong setzen können, schließlich war Werther nicht irgendwer und auch Nassa und Gold Mount, die auf den Plätzen hinter ihm folgten waren durchaus gute Gegner gewesen.

Dementsprechend war Time Warp auch unter den Favoriten des Hong Kong Cups im Jahr 2017, wo er eine beeindruckende Lektion erteilen konnte, wie man so ein Rennen als Front Runner gewinnen kann.

Er sprang gut aus den Startboxen und setzte sich mit einer Länge Vorsprung an die Front, wo er sich bis zum Einbiegen in die Zielgerade relativ ungefährdet halten konnte. Danach versuchten die anderen Rennpferde rund um Wetrher und Neorealism aber naturgemäß, den Front Runner einzusammeln und fächerten weit in die Mitte der Bahn aus. Time Warp zeiget aber einen beeindruckenden Tempowechsel und gewann am Ende ungefährdet mit über zwei Längen Vorsprung.

 Nach diesem herausragenden Erfolg konnte sich Time Warp die kleine Pause über Weihnachten gönnen und sich auf das Jahr 2018 freuen, und schon im Januar ging es weiter für ihn, als er im Stewards Cup unter den Favoriten startete. Dieses Mal konnte er die spät anfliegenden Konkurrenten allerdings nicht hinter sich halten und musste einsehen, dass dieses Rennen an diesem Tag für ihn nicht zu gewinnen war. Auch der Gold Cup in Hong Kong im Februar 2018 war auf dem Papier gegen die Sieger des letztes Rennens, Seasons Bloom und Werther, sehr schwer besetzt, Time Warp kam über die längere Distanz von 2000m aber besser in Gang und konnte sich am Ende mit gut einer halben Länge gegen die Konkurrenten behaupten.

Wie schon beim letzten Gruppe 1 Sieg gönnte sich Time Warp nach diesem Erfolg eine kleine Pause und kam erst im April mit einem Start über 1600m in der Chairmans Trophy wieder. Und wieder lag ihm die Kombination aus der Distanz der Meile und einer kleinen Pause überhaupt nicht und er konnte dem Rang des Favoriten des Rennens in keiner Weise gerecht werden. Aber auch der Schritt auf die 2000m noch im selben Monat im Queen Elisabeth II Cup half seiner Form im Frühjahr nicht weiter, so musste sich Time Warp zum zweiten Mal in Folge mit dem letzten Platz zufrieden geben, was auf Grund einer kleineren Verletzung sogleich in einer weiteren, längeren Pause mündete.

Seine Rückkehr auf die Rennstrecke feierte er dann erst sechs Monate später im Oktober in der Sha Tin Trophy, wo er gegen einige der besten Miler des Landes antreten musste. Und so startete Time Warp nach zwei schlechten Rennen im Frühjahr über die suboptimale Distanz als klarer Außenseiter, und belegte ein weiteres Mal den letzten Platz im Rennen. Nur knapp zwei Wochen später ging es dann in das Sa SA Ladies‘ Purse, um die selbe Reihenfolge von Rennen wie im letzten Jahr anzugehen.

Zwar wurde er gegen Glorious Forever als Außenseiter gehandelt, aber über die etwas weitere Distanz von 1800m und mit dem ersten Rennen in der neuen Saison hinter sich steigerte Time Warp seine Form enorm und konnte das Feld wie zu seinen besten Zeiten über die Strecke führen.

Erneut zwei Wochen später schritt er dann im Bochk Jockey Club erneut auf die 2000m hoch, was ihm auf dem Papier exzellente Chancen gegen den wieder gegen ihn anstehenden Glorious Forever sowie  Werther und Exultant gab, es war allerdings schnell ersichtlich dass es wieder einmal nicht der Tag von Time Warp war und er fiel unter seinem Jockey Zac Punton auf der Zielgeraden zu schnell zurück, so dass er von seinem Jockey ausgebremst wurde, nachdem die Siegchancen dahin waren.

Danach ging es erneut gegen Glorious Forever im Hong Kong Cup im Dezember 2018 und dieses mal versuchte Time Warp sich nicht in ein Duell um die Führung verwickeln zu lassen, was aber im Endeffekt nur dazu führte, dass Glorious Forever das Tempo nach Belieben setzten konnte und sich mit einem Tempowechsel auf der Zielgerade Time Warp entledigte und das Rennen locker gewann.

Nach dem Jahreswechsel ging es für Time Warp in den The January Cup, den er auf dem Papier relativ locker hätte dominieren sollen, aber wieder schaffte es Time Warp nicht das selbst gesetzte Tempo bis zum Ziel durchzuhalten und sowohl Simply Brillant als auch Citron Spirit hatten ihn schnell im Griff, und auch im Hong Kong Gold Cup im Februar übernahmen andere den Schlusssprint und Time Warp konnte sich zurückfallen lassen, nachdem seine Arbeit als Pacemaker getan war. Der Rest der Saison verlief dabei immer nach Schema F: Das Tempo setzten oder Druck auf den Pacemaker, und dann auf der Ziellinie packen gehen – klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Champions & Chater Cup  und auch dem Gruppe 3 The Premier Plate folgten in der Saison. Besser war da schon wieder der Start nach einer längeren Pause im The Sa Sa Ladies als er den offensichtlich noch nicht ganz fitten Exultant hinter sich halten konnte und nur Southern Legend an sich vorbei ziehen lassen musste.

Die Form konnte Time Warp allerdings danach im Gruppe  2 The Jockey Club Cup nicht halten und scheiterte deutlich an Exultant und auch im Gruppe 1 Hong Kong Cup erging es ihm nicht besser. Im Gruppe 3 The January Cup im neuen Jahr versuchte Time Warp wiede das Tempo zu setzen, konnte aber nicht den dritten Kurs und Distanz Sieg von Doctor Geoff nicht verhindern und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Im Gruppe 1 The Citi Hong Kong Gold Cup über 2000m gab es um die Position des Front Runners kaum Konkurrenz, so dass Time Wap sich bequem an die Spritze des Feldes setzten konnte und die anderen über die Distanz führen konnte. Time Warp zog das Feld beständig weiter auseinander und verdarb damit sogar dem Favoriten Exultant den Tag, der am Ende nicht mehr genug Zeit hatte, um Time Warp noch vor der Ziellinie einzusammeln. An jenem Tag hatte Time Warp einen extrem guten Tag erwischt und hatte auf der Zielgeraden noch mehr als genug Kraft übrig, um sich ein wenig abzusetzen von den unmittelbaren Verfogern, denen allen die Kraft auszugehen begann.

Wenn er in der selben Laune ist, sollte er auch heute wieder an der kurzen Leine geführt werden, sonst ist er auf und davon an der Front, und Exultant hat erneut das Nachsehen

Furore: Eigentlich hat nach dem Pierro Sohn kein Hahn mehr gekrät, seit er nach seinem Hoffnungsvollen Sieg im Hong Kong Derby 2019 nicht mehr an diesen Erfolg anknüpfen konnte. Auch der Sieg im Derby kam ziemlich überraschend, denn davor war er im Harrolds Australian Derby klar geschlagen worden, aber auch nach dem ersten Gruppe 1 Sieg folgten klare Niederlagen im The QE II Cup, dem The Sa Sa Ladies  oder dem The Celebration Cup.
Der Start im Gruppe 2 The Jockey Club Cup über 2000m im November 2019 war allerdings ein kleiner Lichtblick mit einem guten zweiten Platz inter Exultant, und obwohl Furore danach wiede in das Tal der Tränen stürzte, war sein letzter Start im The Chairman’s Trophy hinter Beauty Generation in diesem Monat gar nicht so schlecht – er holte auf der Zielgerade noch gut auf, und Beauty Generaion hatte in diesem Rennen alle Hände voll zu tun, die Verfolger Ka Ying Star und Southern Legend auf Abstand zu halten – und da Furore nicht weit hinter diesen ins Ziel einlief, rechnet man sich hier Chancen auf eine weitere Überraschung aus

 


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