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Suave Richard

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Tokyo – 24.11.2018 – The Japan Cup – Pick: Almond Eye

Pferderennen International

07:40 The Japan Cup – Gruppe 1 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.400 m  |  Preisgeld: 574.320.000 JPYFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Der Japan Cup in Tokyo ist jedes Jahr eines der Highlights auf dem Kurs in der Nähe der japanischen Hauptstadt und wird dieses Jahr zum 38ten Mal ausgetragen.
Nebenbei ist er das best dotierte Rennen in Japan und das zur Verfügung stehende Preisgeld wurde lechtes Jahr noch einmal erhöht, so dass wir bei über 5 Millionen Euro insgesamt sind, wobei der Sieger mit über 2,5 Millionen Euro den Löwenanteil mit nach Hause nehmen wird. Kitasan Black hätte letztes Jahr hier Geschichte schreiben können wenn er den Japan Cup zwei Mal hintereinander gewonnen hätte, aber es war Cheval Grand der das Rennen mit nach Hause nahm, aber auch dieses Jahr kann sich das Rennen mit den besten Startern aus Japan sehen lassen.

Traditionell haben die heimischen Teams hier die größeren Erfolge feiern können und in den letzten zehn Jahren ist der große Preis jeweils in Japan geblieben, kein Wunder, wenn man bedenkt was für Anstrengungen in Japan in den letzten Jahrzehnten unternommen wurden, um den Pferderennsport dort zu fördern. Eine solche Initiative vermisst man in Deutschland, aber sie ist der Grund warum wir nun Starter wie Almond Eye, Suave Richard, Satono Diamond oder Cheval Grand bewundern können.

Favoriten haben in den letzten Jahren einen ordentlichen Profit gezeigt und der Japan Cup ist nicht mehr ganz so unberechenbar wie zu seinen frühen Jahren. 1995 konnte gar ein deutsches Pferd das international bekannte und begehrte Rennen gewinnen, die Zeiten eines Lando, der von Heinz Jentzsch trainiert wurde, sind allerdings lang vorbei und so sind es die Japaner und die Heimmanschaft die hier immer wieder dominieren.

Der neuste Trend der letzten Jahre ist, dass auch die Stuten immer öfter einen prominenten Platz einnehmen können, dieses Jahr ist mit Almond Eye eine sehr viel versprechende weibliche Vertreterin präsemnt und zu Recht auch als mögliche Favoritin gehandelt.. Dazu  haben die Japaner sich in den letzten Jahren meist alle ausbezahlten Plätze sichern können und der Blick abseits der Favoriten lohnt fast nicht.

 

Ein paar Datenanalysen:

 

Von den 37 bisherigen Japan-Cup-Gewinnern waren insgesamt 33 Pferde, die Erfahrung in den Top 2 eines G1-Rennens in Japan oder in Übersee machen konnten (mit Ausnahme von Half Iced 1982, Jupiter Island 1986 und Marvelous Crown 1994 sowie Screen Hero 2008).

Der Japan Cup ist ein weltbekanntes Rennen, das normalerweise von Rennpferden gewonnen wird, die bereits bei großen Rennen im In- oder Ausland um Spitzenplätze gekämpft haben. Ausländische und japanische Pferde gewannen jeweils 12 bzw. 5 der Japan-Cup-Rennen von 1981 (Startjahr) bis 1997, aber seit 1998 bis 2017 haben 18 japanische Läufer das Rennen gewonnen, während nur zwei aus dem Ausland den Titel holten. Mit anderen Worten, japanische Pferde waren in den letzten Jahren merklich erfolgreicher als die ausländischen Besucher – aber wir erinnern uns gerne an Lando

Ein guter Schritt den Sieger hier zu finden ist sich auf Läufer zu konzentrieren, die bei G1-Rennen in Tokio oder im Kyoto Racecourse erfolgreich waren
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (ohne Screen Hero-Sieger von 2008) Erfahrung in den Top 4 eines „G1-Rennens auf der Rennstrecke von Tokio oder Kyoto“.

Darüber hinaus haben Läufer, die in ein „G1-Rennen auf der Rennstrecke Tokio oder Kyoto“ gewinnen konnten,  eine hervorragende Quote von 39,6% Patzierungen unter den ersten Drei im Japan Cup. Also Augen auf für die Gruppe 1 Sieger. Wenn wir uns die Form der diesjährigen Läufer ansehen, sollten wir ihre Leistungen bei einem großen Rennen auf der Tokyo Racecourse oder der Kyoto Racecourse überprüfen – und da fallen uns Cheval Grand, Satono Diamond, Almond Eye und andere sofort ins Auge!
Von den 30 Top-3-Finishern der letzten 10 Jahre hatten 29 (mit Ausnahme des Drittplatzierten von 2013, Tosen Jordan, 2013) Erfahrung in den Top 4 eines JRA G1 oder G2-Rennens, das ab April desselben Jahres ausgetragen wurde. Mit anderen Worten: Eine aktuell gute Form ist immens wichtig, und es sollte über den Sommer  Wir sollten von Läufern wenig erwarten, ohne die jüngsten Erfolge und diejenigen, die hauptsächlich an anderen Rennen als den JRA G1 und G2 Rennen teilgenommen haben

Läufer mit einem Alter von über 6 Jahren haben so ihre Probleme, denn alle 20 Top-2-Finalisten der letzten 10 Jahre waren Pferde unter fünf Jahren und Rennpferde die über  6 Jahre Alt sind erreichten nur  eine Top-3-Quote von 4,3%. Man kann also generell die Erwartungen an Pferde ab 6 Jahren senken. Satono Crown, Sounds Of Earth und auch der großartige Cheval Grand wird damit so seine Probleme haben.
Die letzten neun Gewinner des Japan Cups  waren in den Top 2 eines G1-Rennens auf der Tokyo Racecourse oder Kyoto Racecourse,  in den Top 3 eines G1- oder G2-Rennens welches seit des April desselben Jahres stattfand und waren Pferde im Alter von bis zu 5 Jahren. Dazu hatten sie 24 Karrierestarts oder weniger und waren japanische Pferde.

Jedes Rennpferd, welches alle in den obigen Statistiken aufgeführten Bedingungen erfüllt, kann daher als chancenreicher Favorit des Rennens betrachtet werden

Die neun letzten Gewinner hatten außerdem ein JRA Rennen unter den ersten Sechs beendet und waren dazu einer der Favoriten des Rennens. Wie schon gesagt ist die Leistung der letzten Rennen sehr wichtig

 

Zu den einzelnen Startern:

Almond Eye: Die Lord Kanaloa Tochter ist nicht zu unrecht eine der Favoritinnen für dieses Rennen.  Sie ist noch Jung und begann ihre Karriere im letzten Jahr im August auf dem Kurs in Niigata, wo sie einen zweiten Platz erreichte und damit ihrer Favoritinnenrolle nicht ganz gerecht werden konnte. Danach hat sie sich allerdings keine einzelne Blöße mehr gegeben und konnte alle ihre nachfolgenden Rennen gewinnen, angefangen bei einem Maidenrennen und dann im Januar 2018 auf Gruppe 3 Ebene im The Nikkan Sho Shinzan Kinen, was den ersten Sieg in einem Gruppenrennen für Almond Eye darstellte.

Drei Monate später startete sie dann das erste Mal in einem Gruppe 1 Rennen, dem The Oka Sho und nahm es mit Licky Lilac und anderen hochklassigen Konkurrentinnen aus ihrem aktuellen Jahrgang auf. Dabei hatte sie dieses Mal nicht die Favoritinnenrolle inne, gewann das Rennen am Ende aber souverän und hatte damit über die Meile beweisen können, und das japanische Guineas gehörte ihr.

Lucky Lilac führte das Feld an, hatte aber keine Chancen das Tempo auf der Zielgeradengegen die schnell aufschließende Almond Eye durchzuhalten und Christophe-Patrice Lemaire freute sich über einen weiteren Gruppe 1  Sieg – was er kurz darauf im Gruppe 1 Japanese Oaks erneut konnte. Dort hatte sie in Syakachan eine dezidierte Front Runnerin und das scharfe Tempo war gesetzt, Lily Noble sammelte sie auf der Zielgerade dann ein und gab Gas, schaffte es aber nicht die stark auflaufende Almond Eye hinter sich zu halten, die sich relativ locker vom Feld absetzen konnte.

Dann setzte sie im The Shuka Sho noch einmal einen drauf und gewann die Triple Crown, und das obwohl die Gegebenheiten alles andere als günstig für sie war. Mikki Charm setzte das Tempo und konnte das Feld gut auseinanderziehen, was Almond Eye immer mehr Boden auf die Führende einbüßen lies, die sich weit vor dem großen Bereich des Feldes halten konntest. Almond Eye musste aus der Masse heraus zum Angriff ansetzen, hatte dann aber genug Power um die zig Längen Rückstand noch gut zu machen.

Christoph Lemaire, der ihr drei weitere japanische Gruppe 1 Siege zu verdanken hat, ist jedenfalls begeistert von ihr:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Cheval Grand: Der Heart’s Cry Sohn hatte Kitasan Black im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben, verlor danach aber im The Takarazuka Kinen ein wenig seine Form und kehrte nach einer längeren Pause über den Sommer im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zuürck. Dort hatte er allerdings nicht die Form um als Favorit über einen dritten Platz hinaus zu kommen, aber es war nicht das erste Mal, dass er etwas außer Form geriet.

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem soliden dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und beide überholten auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, das selbe Kunststück gelang Cheval Grand im The Arima Kinen allerdings nicht noch einmal. Dieses Mal hatte der weit ausschreitenden Kitasan Black klar die Nase vorn und konnte Cheval Grand auf einen dritten Platz verbannen, knapp hinter Queens Ring und knapp vor Suave Richard. Das Märchen für Kitasan Blacks letzten Start war damit perfekt, und weder Cheval Grand noch Suave Richard verloren mit der Niederlage an Form

 Was der Form von Cheval Grand aber einen Abbruch tat war der Start im Osaka Hai im April 2018. Dort lief es einfach nicht mehr rund für Cheval Grand, der sich das Tempo nicht selbst suchen konnte und auf dem schwierigen Boden aber auch nicht die Kraft hatte, um auf den letzten Metern noch auf die Führenden aufschließen zu können. Damit war das Rennen schon auf der Zielgeraden eigentlich gelaufen und Cheval Grand gab das Rennen unter Kosei Miura etwas früher auf. In der Frühjahrsausgabe des Tenno Sho war das aber schon eine ganz andere Angelegenheit und er konnte sich gegen Rainbow Line fast durchsetzen, der Konkurrent holte Cheval Grand aber noch ein, nachdem er sich bereits vom Feld hatte absetzen können

Dann kam die Sommerpause und der Start im The Kyoto Daishoten auf Gruppe 1 Ebene, wo er gegen Satono Diamond als Favorit antrat, aber nur auf einem vierten Platz ins Ziel kam. Wieder konnte er den Vorsprung nicht halten bis zum Ziel, schien aber solide in Form zu sein als er aus der Sommerpause wieder kam.

Yasuo Tomomichi, Trainer von Cheval Grand, ist daher nicht unhappy mit seinem Starter
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 

Kiseki: Der Gewinner des Kikuka Sho (dem japanischer St. Leger) 2017, holte sich einen dritten Platz im Tenno Sho (Herbst), wo er sofort das Kommando von Tor 10 aus übernahm und sich über weite strecken fest an der Front etablieren konnte. Er lief über lange Zeit mit den Sieger auf der Homestretch mit,  wurde dann aber von Rey de Oro 100 Meter  vor dem Ziel überholt und  dann noch von Sungrazer direkt am Ziel. Der vierjährige Kiseki startete diese Saison mit einem neunten Platz im im Nikkei Sho und einem achten Platz im Takarazuka Kinen, aber seine Form in der Herbstsaison im Mainichi Okan ist deutlich besser und er jagte das Feld im The Mainichi Okan als einer der Pacemaker ordentlich über die Strecke und hatte dabeia uch noch das schwerste Gewicht des Feldes zu tragen, was den dritten Platz umso beeindruckender machte. Kiseki war zwar nicht in der Lage, sich für die ersten beiden Legs der Triple Crown zu qualifizieren, welches dieses Jahr von Almond Eye dominiert wurde, aber nach vier Monaten Pause, lief es danach noch einmal wesentlich besser in der Hebstsaison. Dort konnte er im The Mainichi Okan und dem The Tenno Sho jeweils einen dritten Platz belegen und damit seine Form aus dem Frühjahr deutlich steigern.

Yasuyuki Tsujino, Assistententrainer von Kiseki ist daher durchaus zuversichtlich:

„Er führte das Tenno Sho (Herbst) an und es war ein gutes Rennen. Ich glaube, er hat uns eine neue Seite von sich gezeigt. Wenn Sie es mit dem Frühling vergleichen, als er sich nicht richtig formte, können Sie sehen, dass er wieder auf den Beinen ist. Er war anscheinend nicht die schlechtere Abnutzung und er wurde nach diesem Rennen schnell gut gefüllt. Letzte Woche hat er während des Kurses an der Wohnung gearbeitet und wir haben ihn hart geschoben. Er hatte im Herbst zwei Starts und hat sich sowohl mental als auch physisch stabilisiert. Es sieht so aus, als würde er seinen Zustand beibehalten und in der Lage sein, das nächste Rennen in guter Form zu bestreiten. Es gibt keine Sorgen um die 2.400 Meter und wenn ein anderes Pferd führen will, denke ich, dass sich dieses zurückhalten kann. Er will sein eigenes Rennen bestreiten können. Ich freue mich darauf.“

Satono Diamond: Der Deep Impact Sohn, der für Trainer Yasutoshi Ikee aufläuft und das Kikuka Sho (das japanische St Leger) letztes Jahr mit Leichtigkeit hatte gewinnen können  ist ein mehrfacher Gruppe 1 Sieger, der Anwärter für das Pferd des Jahres 2016 gewesen war. Der Deep Impact Sprößling war in seinen zehn Starts bis zum Lauf im Qatar Prix Foy noch nie schlechter als auf dem dritten Platz ins Ziel gekommen, sieben mal sogar als Sieger, zwei mal auf Gruppe 1 Niveau. Danach verlor er aber ein wenig seine Form und er hatte im Jahr 2017 kein

Im Gruppe 2 Hanshin Daishoten letztes Jahr um diese Zeit hatte Satono Diamond mit Leichtigkeit gewinnen können und dabei Cheval Grand locker auf den zweiten Platz hinter sich verwiesen. Es folgte der Start im Spring Tenno Sho auf Gruppe 1 Ebene, wo er sich dieses Mal Kitasan Black und Cheval Grand unterordnen musste, was vielleicht auch daran gelegen hat, dass er dieses Mal vom selben Gewicht aus wie Kitasan Black aus starten musste. Der dritte Platz in einem der wichtigsten Rennen in Japan war trotzdem eine hervorragende Leistung und sein Trainer fasste danach den Arc ins Auge, wie es jedes Jahr die besten Trainer aus Fernost machen. Er schichte Satono Diamond nach fünf Monaten Pause nach Frankreich zum Gruppe Q2atar Prix Foy, wo er aber augenscheinlich noch nicht ganz fit war und auf der Zielgeraden nicht mit Dschingis Secret mehr mithalten konnte.Dies war die erste Platzierung außerhalb der ersten drei, und mit dem weichen Boden und der langen Pause hatte er im Prinzip auch eine gute Entschuldigung, warum es nicht laufen wollte. Der Lauf diente auch der Aklimatisierung in Frankreich, wo Satono Diamond danach im Gruppe 1 Prix de l’Arc de Triomphe starten sollte, dort wurde er über die lange Distanz und den weichen Boden aber deutlich in seine Schranken verwiesen und konnte in keiner Weise um den Sieg mitlaufen. Der kurze Ausflug nach Frankreich wurde dann im Oktober auch beendet nachdem bekannt wurde, dass Satono Diamond mit Atemprobleme (Roaring) diagnostiziert wurde und dagegen behandelt werden musste. Sein Trainer nahm in aus der Saison und Satono Diamond ging in eine lange Pause bis zum März 2018, wo er sein Debüt im The Kinko Sho  gab. Dort musste er gegen Cheval Grand und Satono Noblesse ran und kam auf einen guten dritten Platz, auch die Atemprobleme schienen nun langsam besser zu werden. Über die Winterpause hoffte man natürlich darauf, dass sich Satono Diamond wieder erholt haben könnte und wieder ganz der der alte sein würde, diese Hoffnungen wurden aber zumindest beim Saisondebüt im The Kinko Sho gegen Suave Richard und Satono Noblesse zum Teil enttäuscht. Suave Richard war zu dieser Zeit bestechend in Form, aber dass sich der krasse Außenseiter Satono Noblesse sich vor ihn schieben konnte war schon ärgerlich, viel schwerer wiegt aber die Niederlage im The Osaka Hai im April, als er nicht über einen siebten Platz hinaus kam. Diese Leistung war nun wirklich weiter Grund zur Sorge, ob dies die zweite Saison werden würde, in der Satono Diamond nicht mehr zu seiner Bestform finden würde. Das bestätigte sich dann auch im Gruppe 1 The Takarazuka Kinen mit einem sechsten Platz, aber nach einer kleinen Pause über den Sommer kam er überraschend stark im Gruppe 2 The Kyoto Daishoten zurück und gewann das Rennen überzeugend gegen Red Genova und Albert.

Yasutoshi Ikee, Trainer von Satono Diamond ist daher zu Recht zuversichtlich und lobt Jockey Yuga Kawada überschwänglich:
„Das Wichtigste an dem Start im Kyoto-Daishoten war, dass der Jockey wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er hat ihn auch regelmäßig bei der Arbeit geritten und die Hinterhand des Pferdes hat sich wirklich gestärkt. Sein Wettbewerbsgeist ist fast wieder da, wo er in den besten Zeiten war. Ich würde sagen, die Ergebnisse, die er erzielt hat, waren das Ergebnis dessen, was alles zusammen kam, die geistigen und körperlichen. Er sieht mager aus und ich möchte, dass seine Muskeln etwas voller werden. Sein Muskeltonus kam nach seinem letzten Rennen gut zur Geltung, aber er war auch besser in Form gegangen. Am 15. November ritt Joao Moreira (Jockey) und er arbeitete mit einem anderen Pferd zusammen. Ich gab Anweisungen, sich auf die letzte Runde zu konzentrieren, und der Jockey sagte, das Gleichgewicht des Pferdes sei ausgezeichnet. In der letzten Woche hatte er noch einiges zu tun, aber ich denke, er hat sich Stück für Stück verbessert. Er hat keine Probleme mehr mit dem Atmen, seine Lungen sind stärker und ich glaube nicht, dass die Tokyo 2.400 so ein Minus ist

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hat sich in diesem Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert.

Letztes Jahr platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben. Dann kam das Tenno Sho (Herbst) und das war wohl das schlechteste Rennen, welches Suave Richard jemals gelaufen ist.

Mirco Demuro, Jockey von Suave Richard:

„Der Tenno Sho (Herbst) war ein wirklich schlechtes Rennen für uns. Erst wurde er getroffen, als er aus dem Starttor kam. Er fiel in die letzte Kurve zurück, und auf der letzten Etappe beschleunigte er überhaupt nicht. Jetzt ist er in bester Verfassung und hat nichts Außergewöhnliches. Ich bin am Mittwoch Arbeit gefahren und er hat sich sehr gut bewegt. Von seinem vorherigen Start war kein Schaden zu erkennen.

„Der Tokyo 2.400 ist der gleiche Kurs wie die Copa Republica Argentina, nur 100 Meter kürzer, ansonsten aber wenig verändert. Er ist gut auf der linken Seite und ist in perfektem Zustand. Ich möchte, dass er ein bisschen mehr in seinem Spiel ist.

„Es ist immer schwierig vorherzusagen, wie sich der Japan Cup entwickeln wird. Die Auslosung ist sehr wichtig und ich möchte, dass er eine Torposition in der Mitte hat. Ich hoffe, er wird im Gate nicht aufgeregt und wir können es gut einplanen und eine gute Position einnehmen. Ich möchte ihn gerne weiterleiten.

„Ich habe noch nicht mit dem Trainer über den Start gesprochen. Er überlässt es immer mir. Das Personal, der Trainer und ich kennen dieses Pferd sehr gut. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

„Wie ich schon sagte, er hat kürzlich keinen Schaden erlitten. In der Morgenarbeit ist er immer in sehr guter Form. Aus diesem Grund war ich ziemlich überrascht, die schlechten Ergebnisse zu erzielen, die wir in seinem letzten Rennen erzielt hatten. Vielleicht fühlte er sich immer noch etwas müde von seinem Lauf im Yasuda Kinen im Frühjahr. Vielleicht hatte sich sein Zustand verschlechtert, weshalb er kaum Rennen gefahren ist. Das könnte das Problem sein.

„Es ist eine Klasse 1, also gibt es viele Pferde, die in der Aufstellung besorgt sein müssen. Mandelaugen sind wirklich stark. Sie ist ein Monster. Natürlich gibt es andere, um die ich mir Sorgen mache. Jeder möchte ein Rennen der 1. Klasse gewinnen und es gibt einige Gewinner der 1. Klasse wie Satono Diamond und Cheval Grand.

„Natürlich will ich gewinnen. Letztes Rennen lief er überhaupt nicht. Er war wirklich stark im Osaka Hai und wenn er so ist wie im Osaka Hai, hat er hier eine Chance. Wie ich letzte Woche sagte, hatte ich in diesem Jahr viele Sekunden und ich möchte endlich gewinnen können. Ich werde diese Woche wieder mein Bestes geben. „

Yasuo Tomomichi, Trainer: 
„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

Satono Crown: Der Marju Sohn ist ein Phänomen über die heutige Distanz, so konnte er das Hong Kong Vase 2016 gewinnen und zuvor im Japanese Derby platzieren. Allerdings lief es letztes Jahr im Japan Cup alles andere als rund für ihn und seine Leistungen 2018 hängen ein wenig denen der letzten Jahre hinterher, dazu kommt noch, dass er langsam „in die Jahre“ kommt für den Japan Cup – und das trotz guter Ergebnisse in seiner bisherigen Karriere:

Im Tenno Sho lieferte er sich ein episches Duell mit Kitasan Black, der das beste Rennpferd in Japan in diesem Jahrzehnt war und auf dessen Nachkommen man in den nächsten Jahren gespannt sein dürfte.. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz dieses Duell vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Im Jahr 2016 gewann Satono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Mirco Demuro übernimmt wieder die Zügel bei ihm und das Duo war in drei seiner vier Paarungen erfolgreich gewesen und hat bei der fünften Paarung im Tenno Sho den Sieg nur denkbar knapp verpasst. Danach kamen allerdings deutliche Niederlagen im The Japan Cup und dem The Arima Kinen im Dezember. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte und die Niederlage im 2500m Gruppe 1 Amira Kinen war ebenso rätselhaft.  Die Pause von Dezember bis zum März und die Reise nach Dubai half leider Satono Crown nicht wirklich, denn im Dubai Sheema Classic lief er klar unter den Erwartungen und musste über 7 Längen Rückstand hinnehmen.  Das The Takarazuka Kinen im Juni war dabei aber in den letzten Monaten  des Frühjahres sicher das Trainingsziel und letztes Jahr kam er für dieses Rennen überraschend in Form, konnte aber den Trick 2018 nicht wiederholen und musste sich mit einem zwölften Platz zufrieden geben.

Ein wenig Pause seitdem hat ihm sicher gut getan, wie auch sein Trainerteam findet:

Kazutomo Mori, assistant trainer

„Im Takarazuka Kinen hatte er eine gute Position im Mittelfeld und war gut gelaufen, aber an dem Punkt, an dem er seinen Zug machen musste, waren seine Antworten schlecht und er hatte nichts zu geben. Die Rückkehr aus Dubai war zweifellos ein Faktor, aber wir können nicht genau sagen, was schief gelaufen ist. Er kam am 4. Oktober zurück ins Trainingszentrum und wir bereiteten ihn mit Blick auf den Tenno Sho (Herbst) vor. Aber er kam nicht so, wie wir gehofft hatten, er verbesserte sich zu langsam und wir wechselten unsere Sichtweise hier. Er ist endlich dorthin zurückgekehrt, wo er vor einem Rennen war. Da es jetzt kälter geworden ist, haben wir ihn letzte Woche hart gearbeitet. Er ist ein schwieriges Pferd und neigt dazu, bessere Ergebnisse zu erzielen, die direkt von einer Pause kommen, also habe ich meine Hoffnungen darauf gesetzt. „

 

Eine Stimme zu Mikki Swallow von Trainer Takanori Kikuzawa:
“For the Osaka Hai this spring, he had been in good condition while at Miho, but the trip to Hanshin and the heat afterwards while stabled there took their toll. He was oddly quiet. But he did manage a fifth-place finish and did make an honest effort. Once over that, he was ready for the Sapporo Kinen but was under pressure coming out of the backstretch all the way into the top of the stretch and then didn’t get a clear run home. He took a while recovering from that last race. Last week (jockey) Norihiro Yokoyama rode him in the morning with him working in tandem. As of last week, he wasn’t in really great shape, but he has improved. It’ll be his first time racing to the left and from the looks of his morning training, I’d say there shouldn’t be a problem. I think his best is still to come but he has talent and I’m looking forward to seeing just how well he can do at this point.

 

Suave Richard hat leider etwas seiner Form verloren in den letzten Rennen und Almond Eye scheint mit dem Gewichtsvorteil, welchen sie heute trägt, nur schwer zu schlagen zu sein.

Pick: Almond Eye

 


Die Stimmen der Connections der Teilnehmer vom Japan Cup

Pferdewetten Infos

Die Stimmen der Connections der Teilnehmer vom Japan Cup zu den Favoriten:

 

Christophe Clemaire über seine Stute Almond Eye:

 „Sie hat am Mittwochmorgen mit einem anderen Pferd gearbeitet und es war ein sehr gutes Training. Sie war von Anfang an entspannt und ihre Fußarbeit war gut. Sie nahm das Tempo auf, das aus der Backstretch und der Geraden kam, und lief sehr gut in den Homestretch. Ihr Zustand scheint gut zu sein. Letzte Woche war ihr Training leicht, aber in dieser Woche des Japan Cups gingen wir schneller. Ich glaube, ihr Zustand hat sich verbessert.

„Der Shuka Sho war wirklich ein großartiges Rennen. Sie nahm das Tempo allmählich aus einer rückwärtigen Position auf. Leider war sie gezwungen, einen weiten Kurs in die letzte Kurve zu nehmen, aber weil sie ein so großes Talent hat, konnte sie gewinnen. Sie war in Zehenspitzenform. Wenn sie beim letzten Mal 95 Prozent gewesen wäre, würde ich sagen, dass sie jetzt zu 100 Prozent ist.

„Ich denke, dieses Mal wird sie wahrscheinlich vor dem Rennen entspannter sein. Sie ist immer leicht zu reiten, wenn Sie unterwegs sind. Bei den Shuka Sho-Vorbereitungen war sie aufgeregt, aber diesmal denke ich, dass es ihr besser gehen wird. Geistig und körperlich ist sie bereit und ich denke, dass sie gute Ergebnisse erzielen kann. „Die Distanz ist für alle schwierig, aber sie gewann die Yushun Himba (japanische Eichen) in Tokio und ich denke, der Kurs stellt für sie keine Probleme dar.

„Der Japan Cup ist ein berühmtes Rennen auf der ganzen Welt und trägt den höchsten Geldbeutel aller japanischen Rennen. Alle Pferde, die das Rennen gewonnen haben, sind zu Superpferden geworden. Es ist wirklich ein schwieriges Rennen. Es ist berühmt und ich möchte es natürlich gewinnen.

„Die dreifache Krone war das Hauptziel dieses Jahres und es war sehr gut, dass sie sie einfangen konnte. Dies wird die letzte Herausforderung des Jahres für sie sein. Sie wird gegen ältere Pferde antreten und das wird ein ziemlich schwieriges Rennen. Aber sie hat die Fähigkeit und ich plane, sie mit Zuversicht zu reiten.

„Sie ist wirklich ein perfektes Pferd. Sie ist sehr schlau. Sie ist schlau und weiß sehr gut, was sie zu tun hat. Ihr bester Punkt ist ihre Beschleunigung. In der Dehnung ist ihr Schritt gewaltig und sie bringt alles hinein. Ihr Herz ist stark. Wirklich, sie hat keine schlechten Punkte. Es ist ein fantastisches Gefühl, wenn sie in den hohen Gang geht. Es ist wie in einem Ferrari zu fahren. Ihre Schaltvorgänge fühlen sich wunderbar an. Sie ist ein besonderes Pferd. „

Sakae Kunieda, Trainer von Almond Eye
„Sie hat sich letzte Woche gut bewegt, also dachte ich, es wäre gut, wenn ich sie diese Woche auch so trainieren könnte. Und ich glaube, sie hat sich auch diese Woche gut bewegt.

„Beim Shuka Sho kamen viele Faktoren zum Tragen. Sie ging zur Strecke und sie machte es genau und tat, was sie tun musste. Ich denke, dass sie ein fantastisches Pferd ist.

„Ich glaube, sie hat etwas Hitzschlag erlitten und konnte sich nach dem Rennen nicht bewegen. Aber es war eine vorübergehende Sache und mit der Behandlung durch die Tierärzte erholte sie sich und danach gab es keinerlei Probleme. Danach haben wir sie aufmerksam beobachtet und da es scheinbar keine Probleme gab, entschieden wir uns für den Japan-Cup. Nachdem wir diese Entscheidung getroffen hatten, gönnten wir uns etwas Zeit auf der Farm und alles lief gut. Sie kehrte wie geplant in das Trainingszentrum zurück und ihr Training verlief reibungslos.

„Zwischen dem Shuka Sho und dem vorherigen Rennen war ziemlich viel Zeit vergangen, und so war ihr Gewicht größer und sie war ein bisschen fett. Dieses Mal werden die Zahlen wahrscheinlich die letzten sein, aber ich denke, das letzte Rennen hat sie wie erwartet zugespitzt.

„Die Tokyo 2.400 ist ein ehrlicher Kurs und sie hat gute Ergebnisse in den japanischen Eichen erzielt. Ich denke, wenn sie ein Rennen wie dieses laufen kann, ist es gut. Es ist etwas besorgt, dass sie zum ersten Mal mit älteren Pferden getroffen hat, aber ich freue mich noch mehr auf das Rennen. Sie ist ein Pferd voller Möglichkeiten und ich denke, dass sie uns eine gute Leistung bringen wird. Ich möchte, dass jeder seine Erwartungen hoch hält. „

 

Mirco Demuro, Jockey von Suave Richard:

 

„Der Tenno Sho (Herbst) war ein wirklich schlechtes Rennen für uns. Erst wurde er getroffen, als er aus dem Starttor kam. Er fiel in die letzte Kurve zurück, und auf der letzten Etappe beschleunigte er überhaupt nicht. Jetzt ist er in bester Verfassung und hat nichts Außergewöhnliches. Ich bin am Mittwoch Arbeit gefahren und er hat sich sehr gut bewegt. Von seinem vorherigen Start war kein Schaden zu erkennen.

„Der Tokyo 2.400 ist der gleiche Kurs wie die Copa Republica Argentina, nur 100 Meter kürzer, ansonsten aber wenig verändert. Er ist gut auf der linken Seite und ist in perfektem Zustand. Ich möchte, dass er ein bisschen mehr in seinem Spiel ist.

„Es ist immer schwierig vorherzusagen, wie sich der Japan Cup entwickeln wird. Die Auslosung ist sehr wichtig und ich möchte, dass er eine Torposition in der Mitte hat. Ich hoffe, er wird im Gate nicht aufgeregt und wir können es gut einplanen und eine gute Position einnehmen. Ich möchte ihn gerne weiterleiten.

„Ich habe noch nicht mit dem Trainer über den Start gesprochen. Er überlässt es immer mir. Das Personal, der Trainer und ich kennen dieses Pferd sehr gut. Ich werde versuchen mein Bestes zu geben.

„Wie ich schon sagte, er hat kürzlich keinen Schaden erlitten. In der Morgenarbeit ist er immer in sehr guter Form. Aus diesem Grund war ich ziemlich überrascht, die schlechten Ergebnisse zu erzielen, die wir in seinem letzten Rennen erzielt hatten. Vielleicht fühlte er sich immer noch etwas müde von seinem Lauf im Yasuda Kinen im Frühjahr. Vielleicht hatte sich sein Zustand verschlechtert, weshalb er kaum Rennen gefahren ist. Das könnte das Problem sein.

„Es ist eine Klasse 1, also gibt es viele Pferde, die in der Aufstellung besorgt sein müssen. Mandelaugen sind wirklich stark. Sie ist ein Monster. Natürlich gibt es andere, um die ich mir Sorgen mache. Jeder möchte ein Rennen der 1. Klasse gewinnen und es gibt einige Gewinner der 1. Klasse wie Satono Diamond und Cheval Grand.

„Natürlich will ich gewinnen. Letztes Rennen lief er überhaupt nicht. Er war wirklich stark im Osaka Hai und wenn er so ist wie im Osaka Hai, hat er hier eine Chance. Wie ich letzte Woche sagte, hatte ich in diesem Jahr viele Sekunden und ich möchte endlich gewinnen können. Ich werde diese Woche wieder mein Bestes geben. „

Yasuo Tomomichi, Trainer von Suave Richard:

„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 

Yasuo Tomomichi, Trainer von Cheval Grand,  hofft auf eine bessere Leistung als im Kyoto Daishoten

„Er war ein bisschen angespannt in den Kyoto-Daishoten und ich denke, deshalb konnte er nicht so schnell beschleunigen, wie er es hätte tun sollen.

Er war in guter Form und so, wie er im Jahr zuvor nicht die Beschleunigung hatte, die er im selben Rennen brauchte, ist er der Typ von Pferd, der sich mit einem Spitzer verbessert. Er arbeitete am 15. November mit zwei anderen Pferden über dem Holzschnitzelplatz. Cristian Demuro ritt und es war ein gutes hartes Training für eine Woche. Er hat nicht so einen tollen Tritt, aber er kann gut über die Distanz rennen und ich hoffe, dass er eine Reise bekommt, die es ihm ermöglicht, dies zu seinem Vorteil zu nutzen. Ich erwarte, dass er sich verbessert, und ich denke, man kann sagen, dass der Tokyo 2.400 sein bestes Rennen ist. Ich habe meine Hoffnung gesetzt, dass er sich verändert. „

 
Yasutoshi Ikee, Trainer von Satono Diamond:
„Das Wichtigste an dem Start im  Kyoto-Daishoten war, dass der Jockey wirklich hervorragende Arbeit geleistet hat. Und er hat ihn auch regelmäßig bei der Arbeit geritten und die Hinterhand des Pferdes hat sich wirklich gestärkt. Sein Wettbewerbsgeist ist fast wieder da, wo er in den besten Zeiten war. Ich würde sagen, die Ergebnisse, die er erzielt hat, waren das Ergebnis dessen, was alles zusammen kam, die geistigen und körperlichen. Er sieht mager aus und ich möchte, dass seine Muskeln etwas voller werden. Sein Muskeltonus kam nach seinem letzten Rennen gut zur Geltung, aber er war auch besser in Form gegangen. Am 15. November ritt Joao Moreira (Jockey) und er arbeitete mit einem anderen Pferd zusammen. Ich gab Anweisungen, sich auf die letzte Runde zu konzentrieren, und der Jockey sagte, das Gleichgewicht des Pferdes sei ausgezeichnet. In der letzten Woche hatte er noch einiges zu tun, aber ich denke, er hat sich Stück für Stück verbessert. Er hat keine Probleme mehr mit dem Atmen, seine Lungen sind stärker und ich glaube nicht, dass die Tokyo 2.400 so ein Minus ist


Japan – 28.10.2018 – Tenno Sho Herbst – Pick: Rey De Oro

Pferderennen International

07:40 The Tenno Sho – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.000 m | Preisgeld: 290.020.000 JPY
Flachrennen | Geläuf: Gras

 

Al Ain: Ein weiter Deep Impact Sohn und einer, der scheinbar langsam bereits für die großen Rennen ist. Al Ain war zuletzt im Satsuki Sho des Jahres 2017 erfolgreich und konnte sich dabei seinen ersten Gruppe 1 Sieg sichern, aber auch in seinen sieben Starts danach war er nicht weit entfernt von den jeweiligen Siegern.

Er begann 2018 mit einer zweiten Platz im Kyoto Kinen auf Gruppe 2 Ebene, bevor er Dritter in der Klasse 1 im Osaka Hai auf dem Kurs in Hanshin wurde. Nach diesem erfolgreichen Start reiste Al Ain dann nach Hongkong, um den 2.000-Meter Klasse 1 Queen Elizabeth II Cup zu bestreiten und wurde dort nach einem harten Kampf immerhin noch Vierter.

Er bekam den Sommer über frei und kehrte nach einer Pause von gut fünf Monaten am 23. September 2018 im Sankei All Comers zurück, in dem er Rey De Oro mit einer halben Länge unterlag. Das Renne ist eine wichtige Tenno Sho Vorbereitung auf dem Kurs in Nakayama und die gute Platzierung dort gibt Hoffnung auf eine weitere gute Platzierung hier. Es wird sein erstes Mal in Tokio, seit seinem fünften Platz im japanischen Derby sein, allerdings scheinen Kurs und Distanz kein Problem zu sein. Yuichi Kitamura, der den letzten Start von Al Ain bestritten hat, wird voraussichtlich den Ritt übernehmen und Yasutoshi Ikee, Trainer von Al Ain, zeigte sich zuversichtlich:

Er hat die Sankei Sho All Comeers verloren, aber ich würde sagen, dass es ein perfektes Rennen war, um seine Herbstkampagne zu starten. Es war 2200 Meter und ich denke, es war ein viel zu langer Furlong, aber der Gewinner war stark. Als dieses Pferd im Frühling in Hong Kong trainiert hat, hat er seine schwierige Seite gezeigt und seitdem arbeite ich nicht mehr in der Wohnung, sondern nur auf dem Hügelkurs oder im Pool. Mental hat er sich nicht viel verändert, aber ich denke, dass er seit Herbstbeginn gut gefüllt ist. Am 11. Oktober haben wir ihn gejagt und er ist gut ausgezogen. Und am 18. Oktober ließ ich den Fahrer hart drücken und seine Antworten waren gut. Ich denke, er hat sich seit seinem letzten Start definitiv verbessert. Eigentlich sieht er mit einer kurzen Strecke am besten über einen engeren Kurs aus, aber ich denke, dass er die Tokyo 2000 gut schaffen wird.“

Makahiki ist leider nicht mehr in der selben Form wie bei seinen Siegen im Japanese Derby und dem Prix Niel in Frankreich im Jahr 2016, wo er sich zu seiner bisher besten Form steigern konnte,hat sich aber mit seinem ersten Start im Jahr 2018 im Sapporo Kinen hinter Sungrazer in einer Form gezeigt, die Hoffnung auf die neue Saison aufkommen lässt.

Zwischenzeitlich hatte er im Japanese 2000 Guineas hinter Dee Majesty platziert gehabt und er ging nach dem ersten Abstecher nach Frankreich nicht zu unrecht als Favorit des Arc De Triomphe 2016 an den Start. Mit einem schockierenden vierzehnten Platz schloss er das Rennen klar unterhalb jeder Erwartung ab und mied seitdem das eruopäische Festland. Auch sein Start zwei Monate danach im Kyoto Kinen auf weichem Untergrund war mit einem dritten Platz hinter Satono Crown nicht das, was man von Derby Sieger erwartet hatte. Er schlug dabei zwar noch den durchaus soliden Konkurrenten Mikki Rocket, die Sorge bleibt aber, dass es nicht nur am ungünstigen Untergrund gelegen hat, dass er nicht so richtig in Gang kam, denn auch im Gruppe 2 Osaka Hai und dem The Mainichi Oka kam er nicht über einen enttäuschenden sechsten bzw. vierten Platz hinaus. Im Tenno Sho fiel er klar hinter den Siegern zurück und sowohl Kitasan Black als auch Satono Crown machten den Sieg unter sich ohne die Beteiligung von Makahiki aus. Dann startete er im Japan Cup und musste sich erneut hinter Kitasan Black einordnen, der selbst aber gegen Cheval Grand und Rey De Oro keine Chance hatte.

Die lange Pause bis zum August im Sapporo Kinen hat ihm und seiner Form kaum geschadet und er kam mit einem sehr guten zwieten Platz zurück, den er sich hinter Sungrazer auch redlich verdient hatte. Makahiki läuft in der Regel saubere Rennen und er dürfte auch die speziellen Anforderungen der 2000m in Tokyo gut bewältigen können, meint zumindest sein Jockey Yutaka Nimm:

Ich hatte nicht gedacht, dass ich die Möglichkeit hätte, ihn öfter zu reiten, aber ich hatte ihn oft beobachtet und wollte immer mit ihm reiten. Wie von einem Derby-Champion erwartet, fühlte er sich sehr gut, als ich letzte Woche (18. Oktober) mit ihm trainierte. Ich hatte vom Stallpersonal gehört, dass er sehr gut in Form war und ich dachte es auch. Er war noch mächtiger, als ich gedacht hatte. Ich hatte mir vorgestellt, dass er sich etwas schärfer fühlen würde.

Er ist scharf, aber er hat auch einen starken eigene Willenl. Ich hatte von Christophe Lemaire gehört, dass Makahiki keine besonderen Macken hat und ich habe auch keine gefunden. Er ist relativ leicht zu reiten. Er ist noch nicht über die Tokyo 2000 gelaufen, aber ich denke, es wird ihm passen. Bis jetzt denke ich, dass er die erste Hälfte seiner Rennen in seinem eigenen Tempo gelaufen ist, aber ich habe daran gedacht, wie ich das Rennen hier reiten werde. Die Aufstellung ist stark und es ist schwer vorstellbar, wer führen wird und wer an zweiter Stelle rennen wird, also werde ich nicht viel darüber nachdenken. Natürlich kommt die Hauptentscheidung nach dem Öffnen des Tors. Ich war in diesem Herbst der dritte in allen drei G1. Lemaire war der Erste. Ich hoffe das zu ändern. Dies ist der letzte Tenno Sho (Herbst) der Heisei Ära und natürlich möchte ich ihn gewinnen. Ich habe den ersten gewonnen (Super Creek 1989) und möchte den letzten gewinnen. „

 

Rey de Oro: Der King Kamehameha Sohn war in seiner Anschaffung nicht ganz so teuer wie manch anderer Konkurrent heute, konnte aber in den stärksten Rennen in Japan hervorragend auflaufen und dabei unter anderem das Gruppe 2 Hopeful Stakes auf dem Kurs in Nakayama über 2000m für sich entscheiden.

Der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der mit seinen Startern unter anderem im Guineas 1000 durchaus gute Chancen auf den Sieg hatte und sich langsam unter den besten Trainern in Japan etabliert. Fujisawa hat seinen Stall dieses Jahr in herausragender Form und angeblich brauchte Rey de Oro nur ein wenig Zeit, um sich voll zu entfalten. Nach vier Monate Pause kam er jedenfalls speziell auf Guineas 2000 vorbereitet zur Rennstrecke zurück, kassierte aber herbe Niederlage, die bisher die einzige geblieben ist, denn über 2400m im Gruppe 1 The Tokyo Yushun deklassierter er unter anderem die Top 2 des Guineas 2000 und konnte zufrieden in die Sommerpause gehen. Im The Kobe Shimbun Hai kehrte er im September siegreich zurück und lies danach einen herausragenden zweiten Platz im The Japan Cup folgen. Zwar war er dort eigentlich als Co-Favorit gestartet, er schaffte es aber dennoch den eigentlichen Favoriten und Pferd des Jahres 2016 und 2017, Kitasan Black, noch im einen Platz zu schlagen. Nur der Außenseiter Cheval Grand verdarb den beiden den Tag und der Konkurrent hat sich mittlerweile als eines der besten Rennpferde in Japan fest etabliert.
Rey De Oro gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2018, wo er dann in Kyoto über 2200m im Kyoto Kinen als haushoher Favorit auflief, sich aber überraschend Clincher und Al Ain geschlagen geben musste. Diese Formschwäche übertrug sich leider auch auf seinen Start im Dubai Sheema Classic in Meydan, wo er nur einen fünften Platz belegen konnte. Nach der Sommerpause und einem halben Jahr Pause kam er aber in Nakayama im Gruppe 2 Sankei All Commers mit aller Macht zurück und konnte sowohl Al Ain als auch Danburite locker schlagen.

Christophe Lemaire wird als Jockey wieder im Sattel sitzen udn seine Fürhung unter an der Spitze der Jockeys in Japan mit seinem ersten Sieg in einem der Tenno Shos vielleicht noch weiter ausbauen können. Lemaire sagte im Vorfeld:

„Diesen Mittwoch hatte er sein übliches Training. Er war von Anfang an entspannt, lief sehr glatt und wechselte die Leads gut. Letzte Woche gab es ein bisschen Grund zur Sorge und wir beobachteten diese Woche seine Beine, um zu sehen, wie sein Gleichgewicht war, aber es gab keine Probleme. Er war ein bisschen zu schwer in die Sankei Sho All Comer gegangen, aber jetzt sieht er perfekt aus. In den All Comeers war seine Reaktion ein wenig langsam, als er aus dem Backstretch auf die Gerade kam, aber er rannte sehr gut über das letzte Furlong. Und seitdem denke ich, dass er an Kraft gewonnen hat. Es war schwierig gewesen, sich in Dubai niederzulassen, aber schließlich war er einfach zu reiten. Und in dieser Woche arbeitete er sehr gut und sah einfach gut aus. Er war sowohl vor als auch nach dem Training ruhig. Ich denke der Lauf über die Fuchu 2000 Meter ist perfekt für ihn und die lange Strecke ist gut für ihn. Er braucht immer ein bisschen Zeit, um seinen Motor zu in Gang zu bekommen, nachdem er in die Strecke gekommen ist. Sein letzter Kick ist fantastisch und er hat die Ausdauer. Er ist nie schnell aus der Startbox und wir neigen dazu, eine Position im hinteren Feld zu bekommen. Wenn er gut bricht, möchte ich eine bessere Position bekommen, wie wir es im Derby gemacht haben. Ich hätte auch gerne ein gutes, starkes Tempo. “

Rey De Oro hat sich in seinen Rennen bisher immer unter den ersten fünf gehalten und den Hauptkonkurrenten Suave Richard in allen Duellen schlagen können.

Suave Richard: Der Heart’s Cry Sohn hat sich in diesem Jahr in persönliche Hochform gebracht und unter anderem mit einem Gruppe 1 Sieg im Osaka Hai den verdienten Lohn für die bis dato progressive Form gesichert.

Letztes Jahr platzierte Suave Richard im japanischen Derby hinter Rey De Oro, steigerte diese Form aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen Vorsprung deklassierte.

Der Hengst kostete 2014 ein kleines Vermögen und es hat eine Weile gedauert, bis er den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht werden konnte, scheint aber die Kosten seiner Anschaffung wett machen zu können. Schließlich waren die Fans am Anfang ein wenig enttäuscht worden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar 2017 gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen und begann damit sein Potential langsam zu entfalten. Aber er ist nach nicht der erste Spätzünder in Japan der noch zu großen Ehren kommen kann.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er dann nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Zuvor lief Suave Richard allerdings erst noch im Amria Kinen auf und die genannten Konkurrenten wie Kitasan Black und Cheval Grand waren auch dort vertreten gewesen und stellten damit eine veritable Herausforderung dar. Cheval Grand hatte in diesem Rennen eine Position hinter den Pacemakern und saß taktisch perfekt hinter dem Front Runner Kitasan Black, der das Feld vom Start bis zum Ziel führte. Suave Richard hingegen hing im hinteren Bereich des Feldes fest und musste auf der Zielegraden unglaublich viel Boden gutmachen und kam dazu noch weit außen in die Zielgerade getragen. Trotzdem holte er auf Queens Ring und Cheval Grand auf und krönte diese Leistung danach mit einem weiteren Gruppe 2 Sieg im The Kinko Sho nach gut drei Monaten Pause im März 2018.

Danach machte er sich wieder daran sein erstes Gruppe 1 Rennen zu gewinnen, der Sieg auf höchstem Niveau war längst überfällig, Im Osaka Hai war es dann endlich soweit, Suave Rirchard hielt sich über die 2000m an der Front unter den Führenden und konnte eine Lücke in der letzten Kurve nutzen, um einige Längen auf das Feld gut zu machen. Persian Knight musste vom Innengländer sich eine Lücke in der Mitte erkämpfen, um seinen Schlusssprint anzusetzen, kam aber leider ein wenig zu spät

 

Auch wenn Persian Knight noch herangeflogen kam, hatte Suave Richard mit seinem Sprint und der taktisch guten Ausgangslage alles klar gemacht. Die Distanz der Meile im Yasuda Kinen war dann im Juni schon fast ein wenig zu kurz für Suave Richard und Mirco Demuro konnte als Jockey den Schlusssprint nicht ganz so perfekt timen, wie zuvor in den Rennen und musste sich am Ende mit einem dritten Platz zufrieden geben.

Mirco Demuro sagte im Vorfeld des Rennens:

„Er war wirklich gut im Osaka Hai. Er war ruhig und sein Timing war genau richtig. Er beschleunigte sehr gut. Er versuchte sein Bestes im Yasuda Kinen, konnte aber keine guten Ergebnisse erzielen. Er ist wirklich gut gelaufen, konnte aber nicht entsprechend aus dem Feld ziehen. Die Hitze könnte ein Faktor gewesen sein. Ich habe ihn dreimal geritten, seit er ins Trainingszentrum zurückgekehrt ist und wir hatten auch Startübungen. Er hatte letzte Woche ein gutes Training. Alles ist gut. Keine wesentlichen Änderungen. Diese Woche hatte der Trainer das Gefühl, dass er kein so hartes Training braucht, also haben wir ihn einfach nur ein wenig geärgert. Er ist in seiner besten Form. Es war schwierig, seine beste Entfernung zu finden. Sein Start ist exzellent und deshalb wollte ich ihn in einem Meilenrennen anstatt im Takarazuka Kinen reiten. Ich wollte ihn über die lange Strecke in Tokyo in einer Meile versuchen, aber die Meile war ein bisschen zu beschäftigt für ihn, so dass die Tokyo 2000m seine beste Distanz zu sein scheint. Dieses Pferd ist stark. Er hat Talent. Aber wenn er älter wird, wird er umso schlauer und das macht die Sache schwierig. Er ist ein wirklich gutes Pferd und ich hoffe auf einen ruhigen Lauf. Er kann alles machen. Er hat einen tollen Kick und er kann auch Schritt für Schritt das Tempo steigern. Er kann von hinten rennen. Er hat eine große Anzahl von Möglichkeiten. Er ist ein ziemlich gutes Pferd.“

So viel Lob ist natürlich immer gut früh alle Fans von Suave Richard und auch mit dem Trainingsläufen zeiget sich Trainer Shono durchaus zufrieden:

„Ich habe erwartet, dass ich dieses Pferd von Beginn an über 6 Furlongs schieben kann, aber er war am Anfang etwas stur. Nachdem er das andere Pferd erwischt hatte, zog er gut an ihm vorbei und hatte eine Menge übrig im Ziel und seine Zeit war gut. Er ist bereit. Wenn er gut starten und eine gute Position bekommen kann, wie er es zuletzt getan hat, wird es auch hier im Vorteil sein. “

Und genau so scheint es auch zu sein. Wenn er einen guten Start erwischt, dann sind die 2000m mit dem Hügel vor dem Ziel in Tokyo ideal für ihn. Seine Form nach so einer langen Pause ist eine kleine Sorge, aber er ist einer der besten 2000m Läufer in Japan derzeit.

Sungrazer: Der Deep Impact Sohn verfehlte die Platzierungen nur zwei Mal in seinen zwölf Starts bisher, läuft aber auch seinem ersten Gruppe 1 Sieg noch hinterher. Allerdings legte er 2017 nach zwei Handicapsiegen mit Siegen im Gruppe 2 The Mainichi Broadcast Stakes sowie Platzierungen im The Mile Championship und dem Gruppe 2 The Hanshin Cup nach.
Er kam im April mit einem Sieg im The Yomiuri Milers Cup zurück zur Rennstrecke, und das Rennen konnte er gegen den Favoriten Air Spinel überraschend deutlich gewinnen.
Das erste Mal in Tokyo im Yasuda Kinen lief er eine Zeit lang gut mit, konnte aber mit der speziellen Strecke an diesem Tag nichts anfangen. Erst im August über 2000m im Saporo Kinen gelang ihm dann wieder ein Gruppe 2 Sieg gegen Makahiki, der auch heute wieder zu den Konkurrenten gehört. Gegen die Favoriten wird er wohl einen schweren Stand haben, aber Keiichi Asami, Assistent Trainer von Sungrazer, zeigte sich hoffnungsvoll:

„Als er jünger war, hatte er ein schwieriges Temperament, aber jetzt, wo er ein bisschen älter ist, hat er sich beträchtlich beruhigt und in seinem letzten Rennen konnte er geduldig warten und sehr gut reagieren, als er dazu aufgefordert wurde. Mit diesem Rennen haben wir gelernt, dass er, wenn er Geduld hat, 2.000 Meter bewältigen kann. Er ist vor ein paar Wochen ins Trainingszentrum zurückgekehrt, wie es für ihn üblich ist. Am 15. Oktober arbeitete er im Tandem, konnte aber das Pferd, das sich gut bewegte, am Ende nicht fangen. Aber alles ist wie immer gegangen. Ich denke, er wird diesmal die 2.000 Meter bewältigen können, aber im Gegensatz zu den engeren Kurven von Sapporo braucht er in Tokyo neben Ausdauer noch Schnelligkeit. Um mit einigen der Besten mithalten zu können, muss er sich wahrscheinlich auch zurückhalten und etwas in Reserve halten, damit er das Ziel erreicht. Aber er hat ein G1-Pferd hinter sich gelassen und wenn er das, was er dieses Mal gelernt hat, nutzen kann, hat er eine Chance. “

Weitere Trainer und Jockeystimmen zu den Außenseitern:

Action Star / Ryota Kojima

„Wir hatten eigentlich geplant, dass sein erster Start im Herbst die Sankei Sho All Comer ist, nicht der Mainichi Okan. Er war bereit, und wenn er auf sein Rennen schaute, bevor er im Sommer frei hatte, hätte er sich im Wettkampf wohl gehalten. Und Jockey Takuya Ono, der ihn zweimal hintereinander geritten hatte, sagte auch, dass die Freizeit ihm gut getan hätte und mehr Abstand wäre besser gewesen. Er hat es seitdem ein bisschen leicht gemacht und die Dinge sind gut gelaufen. Die Nominierungen für den Tenno Sho waren wenige, so dass er seine Chance bekam. Selbst mit dem Rückzug eines Top-Mitbewerbers sind 2.000 Meter für ihn vielleicht ein wenig beschäftigt und wir sind uns bewusst, dass es ein hartes Rennen werden wird. “

Black Moon / Katsuichi Nishiura, Trainer

„Er hatte ‚Sasabari‘ Behandlung über den Sommer, um ihn zu erfrischen. Seit der Rückkehr ins Trainingszentrum ist es gut gelaufen. Letzte Woche arbeitete er mit zwei anderen Pferden auf dem flachen Hackschnitzelkurs. Ich habe zwei 2-Jährige vor ihn gestellt und ihn fangen lassen. Er konnte die vorderen Pferde nicht passieren, aber er lief gut und hatte ein sehr gutes Training. Er macht nie gut in der Arbeit, also halte ich es nicht für ein Problem, dass er sie nicht bestanden hat. Er hatte ein gutes Training, weil er eine Woche draußen war und diese Woche habe ich ihn nur fein abgestimmt. Ich bin etwas besorgt wegen der Distanz, aber er mag es, langsam aufzustehen und einen starken Schluss zu erzielen. Ich möchte, dass er sich am Ende entspannt und am Ende alles macht. “

Danburit / Hidetaka Otonashi, Trainer

„In der Sankei Sho All Comeers war er unbändig im Tor, stolperte heraus und konnte nicht die Position erreichen, die ich von ihm wollte. Dennoch war seine Position nicht so schlecht, aber als er ging, um seinen Zug zu machen, wurde er auf die Innenseite gewartet und fiel zurück. Er hat eine gute Ausdauer und kann gut über lange Strecken fahren. Im Ziel gewann er innerlich an Boden, aber ich hatte das Gefühl, dass er nicht komplett ausging. Danach haben wir ihm eine Auszeit gegeben und ihn dann mit unserem Ziel ins Trainingszentrum zurückgebracht. Er hat am 18. Oktober zusammengearbeitet und wir haben ihn ziemlich hart gestoßen. Ich denke, er wird diese Woche mit einem weiteren Training genau richtig liegen. Wenn ein anderes Pferd führen will, lassen wir es. Aber wenn er gut bricht und niemand sonst zu gehen scheint, kann er die Führung übernehmen. Er ist kein Typ, der einmal auf die Strecke geht, aber er kann mit einer guten Geschwindigkeit lange laufen. “

Kiseki / Yasuyuki Tsujino, Assistent Trainer

„Er ist ein schweres Hengstfohlen und er stürzte vom Tor im Mainichi Okan. Es war eine gute Lektion für ihn, von dort aus zu starten, wo er in diesem Rennen auf dem zweiten Platz war. Er hatte im Sommer Freizeit, um sich zu erfrischen und sich zu erholen, und ich denke, dass er es ihm erlaubt hat, sowohl geistig als auch körperlich zurückzusetzen. Er war 10 kg für seinen letzten Start und ich fühlte, dass er ein bisschen schwer war. Er sieht danach keine Probleme mehr aus und ich denke, dieses Mal wird er besser ins Rennen gehen. Er hatte regelmäßige Arbeit und er war auf seinen Zehen. Ich glaube nicht, dass der zusätzliche Zeitaufwand zu seinem Nachteil ist. Und es wird auch kein volles Tor sein, was es für ihn leichter macht. Ich denke, das letzte Rennen hat ihn gut aufgestellt und ich freue mich darauf. “

Mikki Rocket / Ryuji Wada, Jockey

Ursprünglich war geplant, ihn in Kyoto Daishoten als sein erstes Rennen im Herbst zu fahren, aber er war nicht ganz von den Takarazuka Kinen erholt, so dass er erst wieder ins Trainingszentrum zurückkehrte, als es ziemlich cool war. Er sah besser aus als erwartet, anders als der Frühling. Und da sein Vater König Kamehameha ist, dachte ich, er würde nur jetzt wirklich reifen. Er ist jetzt viel gelassener, wie ein älteres Pferd sein sollte. Er kommt gerade von einer Entlassung und es wird interessant sein zu sehen, wie gut er es kann. Er hat sich seit seinem Training am 18. Oktober stark verbessert. Wir haben dieses Mal die Strecke auf der Strecke, also haben wir ihn nicht gesehen, aber er bewegt sich gut und ich denke, er ist in Bestform. Diese Woche ritt ich ihn hart genug, um es nicht zu übertreiben und er fühlte sich sehr gut. Ich spürte, je mehr du ihn fragst, desto mehr kann er dir geben. Er nutzt seine Kraft jetzt viel effizienter und fühlt sich reifer. Ich hatte mich im letzten Jahr darauf gefreut, nach links zu fahren, aber die Strecke war schlecht und das Rennen war ein Waschgang. Ich glaube eigentlich nicht, dass der gegen den Uhrzeigersinn gerichtete Track ein Plus für ihn ist und um in Tokio zu gewinnen denke ich, dass du einen scharfen Kick haben musst. Aber ein starker Kick wird nicht genug sein. Es wird besser für ihn, wenn das Tempo stark ist und es insgesamt ein hartes Rennen ist. „

Sakura Empereur / Takashi Kanari, Trainer

Er ging besser in den Sapporo Kinen als letztes Jahr, aber ich denke, der Unterschied kam von einem früheren Zug in diesem Jahr. Er kann von jeder Position aus rennen, aber das Tempo war schnell und ich kann dem Jockey nicht sehr gut sagen, dass er ihn nur anspornen soll, nachdem er ihm etwas Luft gegeben hat. Es war bedauerlich, aber das ist Rennen. In diesem Jahr scheint er mehr Spaß am Rennen zu haben. Und das Beste daran ist, dass wir ihm kurze Pausen ohne Sorgen geben können. Er hat eine Routine, auf die Farm zu gehen und dann nach Miho zurückzukehren, und sein Zustand bleibt derselbe. Der Wettbewerb wird dieses Mal größer sein, aber er ist jung und frisch und er hat zuvor in Tokio den zweiten Platz belegt, also denke ich, dass er eine Chance hat. „

Staphanos / Nobuyuki Tashiro, Assistent Trainer

Der Jockey drängte ihn vom Tor im Mainichi Okan nach vorne und er reiste aus einer guten Position. Es war ein gutes Rennen, wenn man bedenkt, dass er von der Freizeit zurückkehrte. Er hat bis zum Schluss eine solide Anstrengung gemacht und es war klar, dass er sowohl geistig als auch körperlich immer noch auf seinem Spiel ist. Er kam gut aus dieser Rasse und war bald wieder in Arbeit. Es gibt nur zwei volle Wochen zwischen den Rennen, also haben wir ihn letzte Woche einfach überhäuft. Und ich denke, dass er diese Woche mit einem weiteren Training fertig sein wird. Er ist kein schwieriges Pferd, um zu reiten, also ist ein Jockey, der zum ersten Mal aufsteht, in Ordnung. Er hat es immer gut gemacht mit einem Spitzer. Seine Ergebnisse im letzten Jahr können hier auf den schlechten Zustand der Strecke geworfen werden, aber im Jahr zuvor wurde er Dritter und im Jahr davor wurde er Zweiter, also passt das Rennen zu ihm. „

Vivlos / Yasuo Tomomichi, Trainer

Der Streckenzustand in den Takarazuka Kinen war nicht so gut und ich denke, das machte einen Unterschied und wenn man sich die Ergebnisse ansieht, muss ich sagen, dass 2.200 Meter für sie ein bisschen lang sind. Ihre Schwester Verxina sah aus, als könnte sie mit der Entfernung umgehen, aber die Klasse 1, die sie gewann, war über eine Meile. Vivlos war nach dem letzten Rennen auf der Farm und ich hatte die ganze Zeit geplant, von diesem Rennen zurück zu fahren. Yuichi Fukunaga arbeitete am 18. Oktober. Es war ein gutes Training und sie hat sich gut bewegt. Unabhängig von den Zahlen sieht sie größer aus und sie scheint gereift zu sein. Sie hat es besser gemacht, nach links zu laufen, und ich denke, sowohl der Kurs als auch die Distanz werden ihr passen. Sie ist gegen männliche Pferde, aber ich freue mich darauf. „


Hanshin – Japan – 01.04.2018 – The Osaka Hai – Pick: Satono Diamond

Pferderennen International

08:40 The Osaka Hai – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 2.000 m | Untergrund:

Letzes Jahr fand das Gruppe 1 Osaka Hai zum ersten Mal statt und wir freuen uns auch in diesem Jahr darauf. das 24te Gruppe 1 JRA Rennen im Jahr begrüßen und können uns über ein weiteres Highlight im Kalender freuen. Es ist nun nicht so, als ob das Osaka Hai nicht schon 60 mal abgehalten worden wäre, aber der Gruppe 1 Status war letztes Jahr neu dazugekommen und bisher hatte das Rennen vor allem als Trainingsrennen für das Tenno Sho (Frühling) gedient. Mit Siegern wie dem Tokai Teio, Mejiro McQueen, Air Groove oder Orfevre hat das Osaka Hai einige der Stars der letzten Jahrzehnte zu Gast gehabt und auch dieses Jahr sind einige wohlbekannte Namen dabei und mit dem neu erworbenen Gruppe  1 Status ist das Osaka Hai selbst nun ein wichtiges Ziel für die Starter in Japan.

Das Rennen wird über 2000m auf dem Hanshin Kurs gelaufen und stellt ab 2017 nach dem February Stakes und dem Takamatsunomiya Kinen nunmehr das dritte Gruppe 1 Rennen des Jahres dar. Der Sieger des Rennens bekommt eine Freikarte für das QIPCO Irish Champion Stakes, und alle sechzehn Starter werden sich redlich bemühen, hier den Sieg zu erringen.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!

Japan Nakayama – 23.12.2017 – The Arima Kinen – Pick: Suave Richard EW

Pferderennen International

07:25 The Arima Kinen – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2.500 m  | Untergrund: Gut / Schnell

Kitasan Black verpasste es,  Geschichte im Japan Cup zu schreiben und Gentildonna war 2012/13 die letzte Siegerin war, die dieses Rennen mehrfach gewinnen konnte. Der Traum von der Autumn Tripple Crown ist mit dem letzten Rennen geplatzt, aber das letzte Rennen, welches Kitasan Black in seiner Karriere bestreiten wird, wird er gegen Konkurrenten bestreiten, die ihm den Traum verdorben haben und er hat gute Chancen auf die Revanche.

Das 2016er Pferd des Jahres in Japan, Kitasan Black, wird also hier versuchen, seine Karriere mit einem letzten großen Erfolg zu beenden, bevor es für das erfolgreichste Rennpferd der letzten Jahre in Japan in die Rente geht. Danach soll ein für allemal Schluss sein für den fünfjährigen Black Tide Sohn und wir dürfen auf seine Nachfahren gespannt sein.

Die Fans jedenfalls stehen hinter Kitasan Black und haben ihn mit überwältigender Mehrheit zu dem Pferd gewählt, welches hier im Amira Kinen auflaufen soll. Das macht das Rennen so interessant, denn die Fans bestimmen wer hier auflaufen soll, und neben Kitasan Black sind auch Satono Diamond (der leider nicht dabei sein kann) und Cheval Grand in die Liste der Fanfavoriten gewählt worden. Cheval Grand und Kitasan Black haben es zusammen mit Rey De Oro im Japan Cup um den Sieg ausgefochten und das erneute Duell sollte spannend werden.

Kitasan Black hatte sich nach seinem etwas enttäuschenden zweiten Platz hinter Satono Diamond im Amira Kinen um Weihnachten 2016 eine längere Pause gegönnt, um noch einmal Maß für die letzte Saison seines Lebens zu nehmen.

Er war aber in der Vergangenheit bereits nach einer solchen Pause in Höchstform zurückgekehrt und machte auch dieses Mal keine Ausnahme, so gewann er das zum Gruppe 1 Status aufgewertete Osaka Hai im April 2017 und lies danach im Tenno Sho (Frühling) einen weiteren souveränen Gruppe 1 Sieg im Doppelschlag folgen.

Er ist extrem vielseitig was die Distanzen anbelangt und war der Sieger des 2015 Kikuka Sho (Japanese St. Leger), dem 2016er Tenno Sho (Spring) und des Japan Cup sowie dem Tenno Sho im Früjahr 2017 und eben dem Osaka Hai 2017. Damit hat er Gruppe 1 Rennen sowohl über die 2000m als auch 3200m gewonnen und zudem so ziemlich jedes namenhafte  Rennpferd in Japan geschlagen

Zudem war er Zweiter im Osaka Hai letztes Jahr, und das mit einem Gewicht von 58KG. Er verlor nur knapp gegen den 2kg leichteren Konkurrenten Ambitious, was eine durchaus gute Leistung war. 2000m war  nicht die ideale Distanz für ihn und er ist viel mehr einer der besten Starter in Japan über die 2400m oder 3200m, was die 2000m eine Tick zu kurz für ihn machte, wie er auch  im Takarazuka Kinen wieder unter Beweis stellen musste.  Er ist aber taktisch und vom Untergrund her vielseitig und nur zwei Starts hat er bisher nicht unter den ersten Drei beenden können: Den Start  im Jahr 2015 im Japanese Derby sowie dem Lauf im Takarazuka Kinen 2017

Dabei hatte er im The Osaka Hai im April 2017 auch über die 2000m eine sehr gute Figur abgegeben und Mikki Rocket, Satono Crown, Decipher, Makahiki und andere der heutigen Konkurrenten souverän geschlagen. Vielleicht war es einfach nicht sein Tag im Takarazuka Kinen, wo er schon früh unter Druck gesetzt werden musste, um mit dem Führenden noch mitgehen zu können. Durch den frühen Ritt fehlte ihm am Ende ein wenig die Kraft auf der Zielgeraden, im Osaka Hai hatte er aber gezeigt wie es geht: Er hatte sich hinter dem Führenden Maltese Apogee einsortiert, der ein hartes Tempo setzte und sich vom Feld teilweise 5 Längen absetzte, dann aber zusammenklappte auf der Zielgeraden und bis auf den zwölften Platz durchgereicht wurde.

Satono Crown kam nicht in Gang und so war es Staphanos zusammen mit Yamakatsu Ace, der die Verfolgung von Kitasan Black aufnahm, der am Ende zwar hart geritten wurde, den Vorsprung von 1,5 Längen aber souverän halten konnte. Das zweifache Pferd des Jahres ist damit auch über die  2000m eine Macht,und viele der Unterstützer haben zurecht darauf geglaubt, dass der Lauf im Takarazuka Kinen ein einmaliger Ausrutscher und nicht der Anfang einer Formschwäche war.

Sein Trainer Hisashi Shimizu hatte zugegeben, dass Kitasan Black vermutlich von den drei Starts im Frühjahr/Sommer überfordert gewesen war und eine längere Pause gebraucht hätte. Kitasan Black war auch durchaus für den Arc De Triomphe im Gespräch gewesen, sein Trainer hat seinem Star aber mehr Pause eingeräumt und nach eigenem Bekunden langsam wieder an das Training herangeführt, so dass er im Tenno Sho top fit auflaufen konnte. Er,ist damit erst das zweite Pferd, welches drei Siege in einem Tenno Sho zu verzeichnen hat  und erst das fünfte Pferd, welches sowohl das Tenno Sho Spring als auch das Tenno Sho Herbst im selben Jahr gewinnen konnte. Allerdings scheiterte er daran, Geschichte zu Schreiben und den Japan Cup in zwei aufeinanderfolgenden Jahren zu gewinnen.

Cheval Grand lief dabei das erste mal mit seinem neuen Jockey Hugh Bowman auf und gewann damit sein erstes Rennen seit 2015. Nach etlichen Platzierungen in den letzten Rennen schaffte er den verdienten Sieg gegen einen auf den letzten Metern nachgebenden Kitasan Black und es dürfte spannend werden, ob er hier den selben Trick noch einmal wiederholen kann.

Der Heart’s Cry Sohn Cheval Grand hatte davor Kitasan Black zuletzt im Gruppe 1 Spring Tenno Sho mächtig zugesetzt und war auch im The Japan Cup 2016 nicht weit hinter ihm zurückgeblieben. Auch er ist in der Distanz variabel und konnte im November 2016 das Gruppe 2 Copa Republica Argentina für sich entscheiden, was bis zum Sieg im Japan Cup sein letzter Sieg gewesen war

Im Amira Kinen 2016 im Dezember war er nach einer langen Saison nicht mehr in Topfrom und kam nicht über einen sechsten Rang hinaus, steigerte sich nach drei Monaten Pause im März aber mit einem zweiten Platz im Gruppe 2 The Hanshin Daishoten hinter dem haushohen Favoriten Satono Diamond erneut. Danach hielt Rendite Form und setzte Kitasan Black im Tenno Sho mächtig zu, verlor im Takarazuka Kinen zwei Monate später aber den Anschluss und kam nur abgeschlagen ins Ziel. Das Rennen war vielleicht ein wenig viel in der kurzen Zeit, nach der Sommerpause meldete er sich jedenfalls im Kyoto Daishoten mit einem guten dritten Platz zurück und war im Japan Cup dann topfit. Während Kitasan Black alleine das Tempo setzen musste, konnte Cheval Grand bequem im Mittelfeld mitlaufen und seinen späten Sprint zusammen mit Rey De Oro ansetzen. Der Dreijährige lief ein hervorragendes Rennen und überholte auf den letzten Metern noch den Pacemaker Kitasan Black, und auch heute gibt es einen sehr interessanten Dreijährigen im Lineup:

Suave Richard platzierte im japanischen Derby hinter Rey De Oro, machte sein besten Rennen bisher aber gegen ältere Pferde im The Copa Republica Argentina, wo er die versammelte Konkurrenz, inklusive Bless Journey und Curren Mirotic mit über 16 Längen deklassierte.

Der Colt kostete 2014 ein kleines Vermögen und ist bisher noch nicht ganz den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht geworden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen.

Im Japanese 2000 Guineas schaffte er nur einen sechsten Platz und blieb damit klar hinter den Erwartungen zurück und erst im Derby kam er nah an das heran, was von ihm erwartet wurde. Der Tag wurde ihm da nur von Rey De Oro verdorben, der ja gegen Kitasan Black schon im Japan Cup eine hervorragende Leistung gezeigt hatte. Der wesentlich bessere Lauf im Copa Republica Argentina gegen die älteren Pferde macht ihn zu einem der Favoriten für den Japan Cup, auch wenn das Rennen längst nicht mit einem Startern von dem Kaliber eines Kitasan Black oder Satono Crown besetzt war.

Gefahr droht Kitasan Black damit wieder einmal vor allem in Gestalt vom Co Favoriten Satono Crown, der seine besten Rennen über die 2200m gelaufen ist, sich aber im Tenno Sho ein episches Duell mit Kitasan Balck lieferte. Nicht abzustreiten ist, dass Satono Crown über eine etwas längere Distanz vermutlich gewonnen hätte, so aber musste er sich Kitasan Black mit knapp einem Nacken geschlagen geben. Dabei hat Kitasan Black sich an der innebahn hinter den Führenden gehalten, während Satono Crown weiter außen im Feld in die Zielgerade kam. Die beiden fanden sich aber 300m vor dem Ziel und wichen sich nicht von der Seite, wobei Satono Crown ein wenig driftete und daher an Boden verlor, was ihm am Ende auf Kitasan Black gefehlt hat.

Der Marju Sohn gewann sein letztes Duell mit dem Superstar im Takarazuka Kinen deutlich und setzte sich auch vor den Verfolgern Gold Actor und Mikki Queen recht deutlich durch. Auch ihm wurde danach eine längere Pause vor der Herbstsaison gegönnt und er sollte durchaus in der Lage dazu sein, Kitasan Black ein weiteres Mal zu schlagen. SEcho Mal sind die beiden schon aufeinandergetroffen, vihr mal hat dabei Kitasan Black triumphiert, diese Jahr steht es aber erst 2:1 zwischen den beiden, ein Ausgleich ist durchaus möglich.

Letztes Jahr gewann SAtono Crown im Februar das Gruppe 2 The Kyoto Kinen und lies im Dezember das Gruppe 1 Hong Kong Vase in Sha Tin folgen, wo er knapp gegen Highland Reel gewann. Das Duo hatte sich locker vom Rest des Feldes absetzten können und es war eine massive Überraschung, dass Highland Reel am Ende nicht die Nase vorne hatte. Im Februar lies er einen weiteren Sieg über seine Lieblingsdistanz im Gruppe 2 The Kyoto Kinen folgen, wo er den Außenseiter Smart Layer und den Favoriten Makahiki auf Abstand hielt.

Im The Osaka Hai verlor er gegen Kitasan Black über 2000m, allerdings hatte er wohl einfach einen schlechten Tag erwischt und  er hat seine Chancen über 2200m im Takarazuka Kinen genutzt und die Platzierungen revidiert. Vor dem Start im The Tenno Sho (Herbst) gönnte sich Satono Crown eine längere Pause, was aber vielleicht auch der Grund war, warum er in Tokyo auf den letzten Metern nicht mit Kitasan Black mehr mithalten konnte. Über die längere Distanz im Japan Cup kam er nicht mehr an den Pacesetter Kitasan Black heran, der mit einem Tempowechsel die meisten anderen Konkurrenten kalt erwischte. Satono Crown hatte das Hong Kong Vase im Dezember 2016 über 2400m gewonnen und auch über die 2200m schon einige Rennen gewinnen können, was die Leistung im Japan Cup etwas unerklärlich machte.

Mirco Demuro übernimmt dazu die Zügel von Suave Richard und das lässt in dieser Kombination doch aufhorchen.

 

Die 5-jährige Stute Rouge Buck schien ihren Schneid  in den letzten Monaten etwas zu verlieren, bis sie in ihrem letzten Rennen im September das Gruppe 2 Sankei Sho All Comers über 2.200 Meter in Nakayama gewann. Das war ihr erster Sieg seit der 2. Etappe Mainichi Okan im Jahr 2016.  Trainer Masahiro Otake kommentierte , dass bei dem All Comers das Tempo langsam war, lobte aber den Jockey, der sie trotzdem in eine gute frühe Position brachte. Dieses taktische Manöver brachte sie in eine Position, das The Sankei Sho All Comers  noch zu gewinnen und der Sieg kann schon zu großen Teilen dem Talent von Jockey Hiroshi Kitamura hinzugerechnet. Rouge Buck hatte eine Weile nicht gewonnen, und es bestand die Hoffnung, dass sie von dem Sieg profitieren würde, aber sie schaffte es nicht im The Queen Elizabeth 2 Cup auf den Sieg aufzubauen und scheiterte deutlich am eigenen Geschlecht. Hier hat sie als Stute noch wesentlich mehr vor der Brust, allerdings gibt es auch andere Stuten in diesem Rennen, die sich die Männer schon einmal zur sprichtwörtlichen Brust genommen hatten.

Mikki Queen ist ebenfalls eine Tochter von Deep Impact, allerdings hat sie in ihren letzten Rennen einen kleinen Schlag hinnehmen müssen. Sie hatte in ihren ersten Rennen einen großartigen Einstand und gewann im Dezember 2014 bis April 2015 drei ihrer ersten vier Rennen, wobei ihr größter Triumph das Gruppe 1 The Yushun Himba in Tokyo war. Sie gewann mit einem Sprint durch die Mitte und lies sich dabei auch von einem recht engen Durchgang nicht schrecken. Damit lies sie die Favoritin Rouge Buck, selbst eine hartgediente Gruppe 2 Siegerin, um knapp eine Längen stehen und positionierte sich selbst als Favoritin für das Gruppe 1 Kansai Rose Stakes, welches sie allerdings gegen Touching Speech verlor, nachdem sie ein wenig Pech während des Rennens gehabt hatte. Danach gewann sie verdient das Gruppe 1 The Shuka Sho wieder mit einem Sprint durch die Mitte und sammelte das zweite Gruppe 1 Rennen innerhalb eines halben Jahres ein.  Im Japan Cup 2916 war sie allerdings chancenlos gegen die männliche Konkurrenz.

Es folgte die Winterpause und das Saisondebüt im The Victoria Mile im April, wieder in Tokyo. Dieses Mal schaffte es allerdings Straight Girl, dem Feld auf der Zielgerade rechtzeitig davonzuschlüpfen, bevor die Schlusssprinterinnen wie Mikki Queen in Gang kamen. So hatte sie einige Längen Vorsprung, bevor das Rennen auf den letzten Metern in Gang kam und keiner der Verfolgerinnen kam mehr an sie heran.

Das sollte ihr einziger Start bis zum Dezember bleiben und die sehr kurze Saison wurde mit einem moderaten fünften Platz im The Arima Kinen hinter Satono Diamond und Kitasan Black abgeschlossen. Gegen die beiden hatte sie keine wirkliche Chance und sie ist deutlich besser gegen ihr eigenes Geschlecht, wie sie im Gruppe 2 Hanshin Himba Stakes im April 2017 wieder bewies. Da konnte sie Admire Lead und Jour Polaire mit gut einer Länge hinter sich lassen, die allerdings ihre Rache im The Victoria Mile 2017 bekamen. Beide platzierten vor Mikki Queen und hatten sie am Ende fest im Griff, was ihre Chancen gegen die männliche Konkurrenz im The Takarazuka Kinen ziemlich reduzierte. Selbst in Topform hatte sie immer Probleme gegen das andere Geschlecht, nun schien sie ihre Form aber ein wenig verloren zu haben und der dritte Platz hinter Santono Crown und Gold Actor war vielleicht schon wieder besser, als man hatte erwarten dürfte.

Trainer Yasuo Tomomichi zeigte sich im letzten Rennen über das langsame Tempo von den Pacesettern besorgt und bewertete das abschneiden auf dem zweiten Platz äußerst positiv. Zudem sitzt Christophe Lemaire im Sattel der am vergangenen Wochenende neun Siege geholt und damit seine Führung in der JRA-Jockey Rangliste ausgebaut hat.  Im The Queen Elizabeth 2 Cup  hatte sie gegen das eigene Geschlecht hervorragende Chancen, kam aber nicht über einen dritten Platz hinaus und auch ihre Chancen stehen gegen die Männer nicht ideal.

Kitasan Black wird immens populär sein, hat er doch das Votum als Starter der Fans mit gigantischem Abstand gewonnen, seine Chancen stehen in dem Rennen, welches er bisher hatte nicht gewinnen können, aber vielleicht nicht so gut wie seine Quote suggerieren wird.

Suave Richard bekommt dagegen einige Kilo erlassen und wird von Demuro geritten, der dafür den Gruppe 1 Sieger Satono Crown verlässt. Ich gehe davon aus, dass er einen der vorderen Plätze belegen wird, genau wie Cheval Grand und Kitasan Black.

Pick: Suave Richard EW


Nakayama – 16.04.2017 – Satsuki Sho (Japanese 2000 Guineas) – Pick: Satono Ares EW / Rey De Oro EW

Pferdewetten Infos

08:40 Satsuki Sho (Japanese 2000 Guineas)  – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde | Distanz: 2.000 m | Untergrund:

Die Japaner sind uns Europäer in der Zeit voraus und wir können schon dieses Wochenende deren Guineas 2000 bewundern, wo einige interessante Starter und Nachkommen ehemaliger Sieger dieses Rennens gegeneinander antreten werden. Es ist das 77te Mal, dass dieses klassische Rennen für die dreijährigen Hengste abgehalten wird und zu den bekannten Siegern der letzten zehn Jahren gehörte der großartige Deep Impact oder im Jahr 2011 Orferve, die jeweils die Triple Crown in ihrem Jahrgang gewinnen konnten

Mit einem Preisgeld von gut zwei Millionen Euro, wovon fast 860.000€ allein auf den Sieger entfallen, zieht das Rennen jedes Jahr nicht nur wegen seines Prestiges die besten Pferde des Landes an und diese Jahr könnte das erste Mal seit fast siebzig Jahren eine Stute am Ende ganz oben auf dem Treppchen stehen.

Gute Indikatoren für das Guineas sind Rennen wie der Flower Cu, das Fuji TV Sho Spring Stakes oder das Hochi Hai Yayoi Sho und die Stute Fan Dii Na konnte mit dem Flower Cup eines dieser wichtigen Vorbereitungsrennen für sich entscheiden.

Sie kommt wie so viele japanisch Stars heutzutage aus der Blutlinie des überragenden Deep Impact und ist in ihren drei bisherigen Starts ungeschlagen. Im Flower Cup demontierte sie die Konkurrenz mit einem Vorsprung von gut fünf Längen und der Schritt von 1800m in Nakayama auf 2000m auf dem selben Track hier sollte für sie kein Problem darstellen, allerdings tritt sie gegen keine ihrer bisherigen Konkurrentinnen an, sondern versucht sich das erste Mal gegen die männliche Konkurrenz, und in der Vergangenheit hatten die Stuten hier meist nicht viel zu lachen. Sie ist aber die faszinierendste Teilnehmerin seit langem und sollte in der Lage sein, der männlichen Konkurrenz hier das Wasser zu reichen. Sie ist die Reise und den Track hier gewohnt und kann sich bei ihrem gerade Mal vierten Start sicher noch weiter steigern, denn mit der gewonnenen Erfahrung aus dem letzten Rennen sollte sie schon weitere Fortschritte gemacht haben. 2KG ist ihr Gewichtsvorteil in diesem Rennen gegenüber den Männern und sie ist die einzige Stute im Feld.

Konkurrent Cadenas gewann das The Hochi Hai Yayoi Sho vor den heutigen Konkurrenten My Style, Danburite und Komano Impulse. Er stammt ebenfalls aus der Blutlinie von Deep Impact und konnte das The Hochi Hai Yayoi Sho am Ende relativ souverän gewinnen, nachdem My Style zuvor ein ordentliches Tempo angesetzt hatte. Er schien über die 2000m keine Ausdauerprobleme zu haben und kam ziemlich weit außen in die letzte Kurve und die Zielgerade, konnte dann aber Tempo gewinnen und den Vorsprung von My Style negieren, mit den anderen Konkurrenten weiter hinter sich. Für seinen Trainer Kazuya Nakatake wäre der Sieg hier erst der zweite Gruppe 1 Sieg bisher und obwohl die Sieger des The Hochi Hai Yayoi Sho in letzter Zeit hier gute Ergebnisse abgeliefert hatten, wäre der Sieg von Cadenas für seinen auf Gruppe 1 Ebene noch etwas glücklosen Trainer eine kleine Überraschung. Cadenas ist allerdings einer der besten Starter, die Trainer Kazuya seit langem unter seinen Fittichen hatte und mit einem Sieg im Gruppe 3 Nisai Stakes zuvor hat er seine Klasse schon mehrfach bewiesen, was allerdings auch für Konkurrent Suave Richard gilt.

Der Colt kostete 2014 ein kleines Vermögen und ist bisher noch nicht ganz den in ihn gesetzten Erwartungen gerecht geworden, nachdem er in einem Handicap unter ferner liefen ins Ziel kam und im Gruppe 3 The Hai Nisai Stakes hinter Bless Journey ins Ziel einlief. Erst im Februar gewann er sein erstes Gruppe 3 Rennen in Form des Tokinominoru Kinen mit einem Vorsprung von gut 2 Längen. Auch wenn er etwas den Erwartungen hinterherhinkt sollte er von einem guten Draw aus seinen Platz im Mittelfeld finden und wenn das große Feld und die etwas längere Distanz keine Probleme bereiten, dürfen wir hier vielleicht mit dem ersten „echten“ Lauf des teuren Heart’s Cry Sohns rechnen.

Rey de Oro war nicht ganz so teuer wie Suave Richard, konnte aber bisher alle seine drei Starts gewinnen und dabei unter anderem das Gruppe 2  Hopeful Stakes hier über Kurs und Distanz für sich entscheiden. Keiner der Konkurrenten aus dem Dezember läuft hier wieder auf, aber der King Kamehameha Sohn startet für den erfolgreichen Trainer Kazou Fujisawa, der letzte Woche im Guineas 1000 auch durchaus gute Chancen auf den Sieg hatte. Angeblich brauchte Rey de Oro ein wenig Zeit, um sich von seinem Start im Dezember zu erholen und vier Monate Pause sind keine Kleinigkeit für so junge und unerfahrene Pferde, sein Trainer hat ihn aber speziell auf dieses Rennen vorbereitet und er hat schon eine Menge Erfahrung über die 2000m gesammelt. Wenn er in der Form ist, die seine Trainingsläufe prognostizieren hat er von Stall 5 aus gute Chancen und er hat in der Vergangenheit eine ordentliche Beschleunigung gezeigt.

Für Persian Knight wird es der erste Start in Nakayama und der Ritt von Jockey Mirco Demurro brauchte einen kleinen Moment, um in Fahrt zu kommen. Nach seinem Maidensieg in Kokura im August 2016 belegte er einen zweiten Platz hinter Soul String im Oktober, und Soul String konnte sich ja im Guineas 1000 letzte Woche auf einem dritten Platz platzieren. Ein dritter Platz im Sho Shinzan Kinen war klar unter den Erwartungen, aber immer noch besser als die Leistung von Al Ain, My Style oder Trust, die alle hinter ihm ins Ziel kamen. Er bestätigte die Form mit einem Sieg im Gruppe 3 Arlington Cup im Februar, allerdings kamen damit zwei seiner besseren Leistungen über 1600m und die 2000m hier in Nakayama könnten ein wenig zu lang sein.

Win Bright gewann sein Maidenrennen in Tokyo über 1800m un hat den Hügel hinauf auf diesem Track schon bei seinem ersten Rennen bewiesen, dass er die Kondition für die längeren Distanzen hat. Auf dem einfacheren Kurs in Nakayama verlor er beim Start einen Monat später gegen den klaren Favoriten Outliers, den er später im März 2017 aber im Gruppe 2 Fuji Spring Stakes schlagen konnte. Zwischenzeitlich gewann er ein 1800m Rennen hier in Nakayama gegen Meiner Sieger und Moon The Moon, Mit Outliners und Satono Ares hat er im letzten Rennen aber zwei starke Konkurrenten aus dem heutigen Rennen schlagen können

Satono Ares ist ein weiterer junger Hengst aus der Blutlinie von Deep Impact und war vor seinem vierten Platz im Gruppe 2 Sieger des Asahi Hai Stakes und damit der Champion 2yo in Japan. Der Sieg gegen Monde Can Know war ein wenig bemüht und der Konkurrent floppte im Asahi Hai recht deutlich, was der Form keinen gefallen getan hat. Er dürfte als Deep Impact Sohn kein Problem mit der Distanz haben und ist klar besser, als er im letzten Rennen gezeigt hat, hatte er doch inklusive des Gruppe 1 Siegs zuvor drei Rennen in Folge gewonnen und auch schon Erfahrungen auf diesem Kurs gesammelt. Sein Trainer Kazuo Fujisawa machte recht deutlich, dass er nach einem Start nach kurzer Pause besser laufen wird und den Start gebraucht hat, um seinen Rtyhmus wieder zu finden. Er braucht ein wenig Deckung um gut ins Rennen zu finden und Stall 13 ist nicht optimal, trotzdem finde ich ihn deutlich zu hoch quotiert in diesem Rennen – er ist schließlich der Champion 2yo in Japan gewesen!

Al Alain ist nach seinem Gruppe 3 Sieg im The Mainichi Hai Ende März ein eventueller Exot für einen der ausbezahlten Plätze, aber für mich sind Rey de Oro unter Christophe-Patrice Lemaire und Satono Ares am interessantesten, und beide Starten für Trainer Kazuo Fujisawa. Rex De Oro scheint die erste Geige in für den Trainer zu spielen, aber ich würde Satono Ares hier auf keinen Fall vernachlässigen, ganz im Gegensatz zur möglichen Wunderstute Fan Dii Na. Nicht, dass sie nicht gute Chancen hätte das Rennen zu gewinnen und definitiv eine der besten 3yo Stuten seit Jahren ist, aber die Statistik spricht doch klar gegen sie und es hat seinen Grund, warum die Stuten in diesem Rennen so eine schlechte Bilanz haben. Sie als niedrig quotierte Favoritin zu empfehlen wäre schon fahrlässig und mehr dem (durchaus gerechtfertigten) Hype um die Deep Impact Tochter geschuldet. 

Pick: Satono Ares EW / Rey De Oro EW


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