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Tattersalls

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26.07.2020 – Curragh Tattersalls Gold Cup – Pick: Magical

Pferderennen in England

15:55 Tattersalls Gold Cup (Gruppe 1)

3yo+ | Distanz: 1m2f | Untergrund: Gut

Nach dem Sieg von Enable gestern dürfen wie heute deie Enable Dauerkonkurrentin Magical bewundern, der nach seinem bemerkenswerten Einstieg in die neue Saison im letzten Monat heute versuchen wird, ihren  Bilanz mit einem vierten Gruppe 1 Sieg weiter aufzuwerten.Auf dem Papier leidet der Tattersalls Gold Cup dieses Jahr Corona Bedingt etwas unter Blutarmut, denn viele hochklassieg Rennpferde haben 2020 ihren Weg nicht nach Curragh gefunden. Magical ist klar die herausragende Stut in diesem Feld, sowohl von der Klasse als auch von den bisherigen Leistungen. Der Rest hinkt etwas hinterher und dürfte der Stute von Aiden O’Brien nicht allzu große Probleme bereiten. Vielleicht am ehesten noch der aufstrebende Buckhurst für Joseph O’Brien, der zuletzt in einem Gruppe 3 Rennen Sir Dragonet hatte schlagen können, aber realistisch… nein eher nicht. Magical all the way, wie gestern Enable. Nur ist die Quote noch ein Stück uninteressanter.

Magical: Die Galileo Tochter von Aiden O Brien begann ihre Karriere für ihren irischen Erfolgstrainer in der Heimat in Irland, genauer auf dem Kurs in Curragh 2017, auf dem sie auch nach ihrem beim zweiten Anlauf gewonnenen Maidenrennen in Cork ihr erstes Black Type Rennen angehen sollte. Dabei startet sie auf Gruppe 2 Ebene über 1408m im Debutante Stakes als Außenseiterin hinter Happily und Septemner, gewann das Rennen aber mit einem sehr starken Lauf von der Front aus. Magical übernahm bei ihrem ersten Gruppenrennen die Führung und setzte ein eher moderates Tempo, bevor sie im letzten Viertel das Temp noch einmal deutlich anzog und dem Favoriten Happily keine Chance lies, noch einmal an sie heran zu kommen.

Auf Gruppe 1 Ebene einen Monat später im Moyglare Stud Stakes konnte sie dann allerdings gegen die selbe Konkurrentin nicht noch einmal bestehen. Happily war aus dem letzten Rennen gewarnt und wusste, dass sie Magical nicht zu weit ziehen lassen dürfte, sonder blieb dicht an ihr dran und ging dieses Mal den Tempowechsel problemlos mit, so dass die beiden sich ein spannendes Duell bis zur Ziellinie leisteten, welches Happily mit einer Nase für sich entschied.

Magical zog es danach noch im selben Jahr zum Prix Marcel Broussac und zum Newmarket Fillies Mile, allerdings konnte sich die Stute in den beiden Rennen nicht unter den vorderen Platzieren, vielleicht waren die sechs Rennen in ihrer ersten Saison als Zweijährige auch noch ein bisschen viel für sie.

2018 bestritt sie nach der Winterpause den Prix de la Grotte auf Gruppe 3 Ebene, brauchte aber diesen Lauf um nach der Pause wieder ein wenig warm zu werden. Erst beim zweiten Start im Kilboy Stakes zurück in der Heimat in Roland konnte Magical zur Form des letzten Frühjahres zurück kommen und gewann das Gruppe 2 Rennen über guten Untergrund und 1811m mit fast drei Längen Abstand.

Auch die Saison 2018 nam bei Magical vor allem in der zweiten Jahreshälfte an Fahrt auf, bestritt sie doch im Herbst 2018 gleich vier ihrer sechs Rennen in der Saison, zunächst aber nur mit mäßigem Erfolg im Matron Stakes und dann im Arc De Triomphe in Paris. BEide Rennen waren aber natürlich vom Niveau her auch eine ziemlich ambitionierte Angelegenheit und das im Oktober, drei Wochen nach dem Arc De Triomphe angesiedelte British CHampton Fillies & Mares Stakes auf dem Kurs in Ascot war da schon eine wesentlich realistischere Angelegenheit.

Lag Ti Dar galt damit in jenem Gruppe 1 Rennen nach ihrem Erfolg mit einem zweiten Platz im St Leger als Favorit, konnte aber dem starken Lauf von Magical an der Front nur wenig entgegen setzten, so dass Magical am Ende mit einer Länge vor der Favoritin ins Ziel einlaufen konnte. Der weiche Boden und die lange Distanz von 2400m schienen Magical durchaus zu liegen, so dass der Schritt zum Breeders Cup Turf über 2414m durchaus logisch erschien. Den Sieg hatte man in diesem Rennen, in dem die großartige Enable als Favoritin auflief, von Anfang an nicht wirklich ins Auge gefasst und so war es eine weitere hervorragende Leistung von Magical, dass sie relativ knapp hinter Enable als Zweite in Ziel kam und damit den Saisonabschluss der Rasen Mitteldistanzler in den USA hervorragend abschloss.

Auch für Magical war das der Saisonabschluss, und sie kehrte 2019 im April im Alleged Stakes auf Gruppe 3 Ebene gegen eher moderate Konkurrent zurück, als Hauptkonkurrent wurde vor allem Mustajee gehandelt, der aber in jenem Rennen keine Chance hatte und nur abgeschlagen als vorletzter ins Ziel einlief, während Magical mit einem weiteren dominanten Lauf über 2000m und weichen Untergrund einen 4.5 Längen Sieg einfahren konnte.

Es folgten zwei Starts noch im Mai 2018, zunächst erst einmal im Moonbridge Stakes auf Gruppe 2 Ebene, wo sie Flag Of Honor auf den zweiten Platz verbannen konnte. Das Rennen über 2000m und gut bis weichen Untergrund war ein wenig nichtssagend, denn obwohl Magical das Rennen souverän gewinnen konnte, saßen ihr die drei Konkurrenten dieses Mal dicht im Nacken.

Erst beim zweiten Duell mit fast den selben Konkurrenten dominierte Magical das Feld wieder, mit einem schnellen Tempowechsel auf den letzten 200m und einem guten Durchgangstempo auf den 1800m zuvor. Der Boden war ein wenig trockener geworden und Magical schien sich auf dem schnellen Boden Wohl zu fühlen und mehr von ihrer Form zeigen zu können, als zuvor auf dem weichen Boden – auf dem sie letztes Jahr brillierte.

Da der Regen in Ascot eingesetzt hatte, war die vielseitige Magical eigentlich eine sehr gute Wahl für das Prince Of Wales Stakes, passten doch Boden und Distanz zu ihren Vorlieben. Allerdings schwächelte die Favoritin auf den letzten Metern und schien nicht ganz so viel Ausdauer zu haben wie man von ihr eigentlich gewöhnt war, und Crystal Ocean setzte sich letztendlich doch relativ überzeugend von der Breeders Cup Zweiten ab, die nach drei lockeren Siegen in der Saison offensichtlich ein kleines Formtief erwischt hatte – welches sie aber danach im Duell mit Enable im Coral-Eclipse wieder ausbügelte.

Enable war als weltbeste Stute natürlich die klare Favoritin des Rennens und hätte das Rennen wohl locker gewinnen müssen, allerdings kam Magical ebenfalls in Gang und hielt den Anschluss an Enable, die unter Frankie Dettori wieder einen extrem guten Schlusssprint hinlegte und sich wieder einmal durchsetzen konnte. Was für eine Leistung, aber auch was für eine Leistung von Magical, der sich nicht einfach abschütteln lassen wollte.

Die beiden trafen dann einen Monat später im Darley Yorkshire Oaks Wieder aufeinander, um das nächste Gruppe 1 Rennen gegeneinander auszutragen, dieses Mal allerdings über 2f mehr Distanz und etwas langsameren Boden, was aber Enable nicht daran hinderte, das mit nur drei Konkurrenten besetzte Rennen wieder einmal souverän zu  gewinnen. Magical mühte sich auf dem letzten Furlong des Rennens an der Stute dran zu bleiben, hatte aber keine Chance das gesetzte Tempo mitzugehen und musste sich mit einem sicheren zweiten Platz zufrieden geben.

Magical mied danach das erneute Duell mit Enable und begab sich lieber in das QIPCO Irish Champion Stakes in Leipardstown im September, wo sie als klare Favoritin das Rennen dominierte und mit 2 Längen Vorsprung gewann. 1m2f 7nd guter Untergrund schienen Magical gut zu liegen, denn sin schloss schon 2 Furlong vor dem Ziel auf die Führenden auf und beschleunigte mit einem immensen Kick gleich mehrere Längen vor die Verfolger, die nach etwas Reaktionszeit den Rückstand noch ein bisschen verkürzen konnten, aber keine Chance hatten an Magical noch einmal heran zu kommen.

Mit dem Sieg im Rücken und frisch gestärktem Ego ging es dann nach Frankreich zum nächsten Duell mit Enable die für den Prix de Arc De Triomphe als klarer Favorit auflief – klar, sie hatte das Rennen ja im letzten Jahr gewinnen können und trat als Titelverteidigerin an. Sie hatte allerdings schon im Jahr zuvor das Rennen nur mit einem Nacken gewinnen können, was ein kleines Warnzeichen hätte sein sollen, und 2019 stieg der in Deutschland gezüchtete Waldgeist endgültig zum Superstar auf, indem er den Prix de l’Arc De Triomphe gewann. 50 Yards vor dem Ziel kam Waldgeist an die zu diesem Zeitpunkt führende Enable heran und schaffte es tatsächlich, diese zu überholen und danach auf Abstand zu halten! Wahnsinns Leistung, Magical hingegen spielte in diesem Rennen keinerlei Rolle für den Sieg.

Der Arc ist allerdings auch immer ein besonders hartes Rennen und nur wenige Pferde haben das, was es braucht um in diesem Rennen gut abzuschneiden, denn meist ist der Boden schon sehr weich im Oktober und die Distanz von 1m4f ist für die meisten der Teilnehmer eher etwas zu weit als zu kurz, soll heißen, nur wenige 2miler gehen mit der Distanz runter für den Arc, die meisten sind 1m2f oder gar weniger gewohnt. So auch Magical, din im selben Monat auf weichem Boden das Gruppe 1 Qipco Champion Stakes (Teil der British Champions Middle Distance Serie) gewann. Wieder blieb Magical an den führenden Pferden dran und beschleunigte an diesen dann auf der Zielgerade mit seinem schnellen Antritt vorbei, und sicherte sich damit einen weiteren Gruppe 1 Titel.

Dann kam die lange und etwas ungewollte Pause durch die Corona Epedemie, die sich bis zum Juni hinzog, bevor lansgam aber sicher die Vorhänge wieder hoch gezogen wurden für den Rennsport. Magical suchte sich als erstes Rennen in der Saison das Alwasmiyah Pretty Polly Stakes aus, welches allerdings wie viele andere Rennen in dieser Saison unter der Abwesenheit vieler hochklassiger Pferde litt. So trat Magical fast allein auf weiter flur gegen die Konkurrenten wie Fleeting oder Cayenne Pepper an, die sich redlich bemühten, das Rennen für Magical nicht zu einfach zu machen, aber am Ende konnte Magical als Front Runnerin in dem Rennen faktisch machen was sie wollte und zog den Verfolgern spielend davon. Kein Wunder also, dass heute keine Konkurrenten aus dem Rennen zuvor mit dabei sind, einen anderen Ausgang erwarte ich aber auch hier nicht. So gerne ich auch etwas anderes als die Favoritin picken würde

Tipps zum Pferd: Mögliche Front Runnerin, fühlt sich aber auch hinter den Pacesetern wohl. Hat einige ihrer besten Rennen von dieser Position nah oder vor der Front her gewinnen können, kann über guten als auch weichen Boden bei Distanzen von bis zu 2400m eine gute Leistung zeigen und fühlt sich in Curragh wohl. Klare Favoritin

 

 

 


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