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The Bostonian:

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20.03.2020 – Rosehill – George Ryder Stakes – Pick: Te Akau Shark

Pferderennen in Australien

05:05 George Ryder Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.500 m  |  Preisgeld: 1.000.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Alizee: Die Sepoy Tochter von B. Cummings begann ihre Karriere im Jahr 2017 im Februar auf dem Kurs in Randwick über 1000m  und legte einen vierten Platz ab, war aber trotzdem gut genug um danach gleich auf Gruppe 3 Ebene zu starten. Schließlich war ihre Zucht nicht günstig und sie verhielt sich bei ihrem Debüt auch schon recht erfahren, legte aber gegen die hoch gehandelte Tulip auf Gruppe 3 Ebene Magic Night Stakes noch einen drauf und belegte einen soliden zweiten Platz, nicht weit hinter der Siegerin.

Danach ging es im Gruppe 3 Widden Stakes als Co Favoritin an den Start, konnte aber über die 1100m nicht überzeugen und gönnte sich danach eine viermonatige Pause, bevor sie im The Everest Is Coming Handicap wieder auflief. Das war eine ihrer leichteren Übungen bis dato, auch wenn sie ein recht hohes Gewicht stemmen musste in jenem Rennen. Trotzdem lieferte die Favoritin in jenem Rennen und gewann relativ unangefochten mit knapp einer Länge Vorsprung, bevor sie im Gruppe 2 Silver Shadow Stakes gegen die hoch gehandelten Formality und Champagne Cuddles antrat. In jenem Rennen lieferte sie sich ein hartes Duell mit den beiden anderen Favoritinnen, konnte aber auf den letzten der 1200m nicht mehr den letzten Nacken auf die Siegerin gut machen und musste sich in ihrem auf dem Papier härtesten Rennen bisher mit einem guten zweiten Platz zufrieden geben.

Nur zwei Wochen später startete sie dann im Gruppe 2 Furious Stakes, wo sie gegen die selben Konkurrentinnen erneut antreten musste, dieses Mal allerdings nicht den besten Lauf erwischte und sich mit einer halben Länge Rückstand  ins Ziel einlief. Dieses Mal hatte sie keine Chance um den Sieg mitzulaufen und auch nicht gerade gute Entschuldigungen für den etwas abgeschlagenen Platz, so dass sie über 200m mehr im Gruppe 2 Tea Rose Stakes als klare Außenseiterin in Champagne Cuddles oder Tulip galt – aber dieses Mal absolut überzeugen konnte. Der Lauf war sauber und mehr als überzeugend, und beim nächsten Aufeinandertreffen mit Champagne Cuddles im Gruppe  1 Flight Stakes galt Alizee dann auch als Favoritin – und schickte die Konkurrentin auch klar auf den zweiten Platz. Sie fand ihren Weg in der Mitte der Bahn und beschleunigte an den anderen Konkurrenten vorbei für einen klaren Sieg

Alizee startete noch einmal in einem Rennen im Jahr 2017 und zwar im Gruppe 1 Thousand Guineas, schaffte dort aber nur einen dritten Platz als Favoritin und beendete damit das Jahr auf einem kleinen Abwärtstrend.

Nach nur vier Monaten kam sie aber schon wieder auf die Rennstrecke zurück und bestritt im Gruppe 2 Tab Light Fingers Stakes ihr nächstes Rennen als Favoritin – hatte dort aber alle Hände voll zu tun die beiden anderen Verfolgerinnen auf Abstand zu halten, denn Skumookh saß ihr nur eine Nase im Genick.

Einen Monat später lief sie dann im Gruppe 1 Premium Surround Stakes, wo sie wieder als Favoritin startete, aber wieder keine wirkliche Lücke in der Mitte fand und auf einem sechsten Platz ins Ziel einlief. Im Gruppe  1 Coolmore Classic noch im selben Monat war das Niveau noch einmal deutlich höher und dieses Mal lag ihr abgeschlagener Platz nicht nur an der fehlenden Lücke, sondern an der fehlenden Klasse um gegen die anderen Konkurrentinnen in dem stark besetzten Feld zu bestehen.

Im Gruppe 2 Vinery Stakes, dem dritten Rennen im März 2018, kam Alizee wieder nicht wie gewünscht in Gang und der Rückstand auf die Siegerin war trotz des vierten Platzes mit über 5 Längen ziemlich deutlich. Trotz der zwei eher enttäuschenden Rennen in Folge startete Alizee nur zwei Wochen später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, wo ihr auf Grund ihrer vorangegangenen Leistungen nicht als Favoritin galt – gerade auch gegen die Männer – aber dieses Mal schoss die Stute in der Mitte der Bahn wieder heran und gewann unangefochten ihr letztes Rennen für sechs Monate.

Erst kurz vor Weihnachten startete Alizee noch einmal, dieses Mal im Christmas Classic über die kürzere Distanz von 1200m, wo sie erneut gewann. Im Gruppe 2 Expressway Stakes gewann sie dann auch noch

Im Gruppe 2 Expressways Stakes rollte sie das kleine, aber sehr gut besetzte Feld erneut von hinten auf und auch das Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes hielt für sie keine Schrecken bereit

Hier kam sie drei bis vier tief in die Zielgerade und begann ihren Schlusssprint, aber die Außenseiterin Malaguerra wollte einfach nicht von der Front weichen und die beiden lieferten sich ein sehr ansehnliches Duell über die letzten Meter, welches Alizee knapp für sich entscheiden konnte.

Gegen bessere Konkurrenz im All Star Mile auf Gruppe 1 Ebene in Flemington lief Alizee danach ebenfalls ein gutes Rennen, konnte die Meile aber dieses Mal nicht so gut bewältigen wie letztes Jahr im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stake und kam am Ende „nur“ auf einen vierten Platz und auch beim nachfolgenden The Star Doncaster Plate gelang es ihr nicht, sich mit ihrem späten Sprint auf einen der vorderen Plätze vorzukämpfen, sondern musste einsehen, dass sie am heutigen Tag den Anschluss an die Spitzengruppe nicht würde halten können. Alizee kam am Ende nur auf einem sehr abgeschlagenen 17ten Platz ins Ziel, lies sich davon aber nicht entmutigen und startete nur eine Woche später im Gruppe 1 Coolmore Legacy Stakes, in welchem sie das Jahr zuvor brillieren konnte. Zwar lief sie auch hier ein hervorragendes Rennen, konnte aber nicht an den Erfolg aus dem letzten Jahr anknüpfen und kam am Ende auf einem soliden sechsten Platz ins Ziel.

Alizee gönnte sich danach eine kleine Pause über den australischen Winter und kam im Gruppe 2 Smithfield Rsl Missile Stakes zurück zur Rennstrecke und erlief sich dort einen sehr komfortablen Sieg, auch wenn die Marge am Ende nur einen Nacken betrug. Die kürzere Distanz von nur 1200m lag Alizee deutlich mehr als die lange Distanz zuvor und Hugh Bowman ritt sie sehr selbstbewusst und hätte sicher noch mehr aus seiner Stute rausholen können.

Demnach ging Alizee natürlich als Favoritin in das Memsie Stakes in Caulfield, einem stark besetzten Rennen welches von bekannten Namen wie Santa Ana Lane, Black Heart Bart oder So Si Bon besucht wurde. Das Feld war groß und Alizee hatte Probleme für ihren bekannten Schlusssprint die richtige Lücke zu finden, zu allem Überfluss hatte der Sieger Scales Of Justice auch noch den besseren Lauf am Innengeländer erwischt und war mit einem Tempowechsel dem Feld einige Längen entfleucht – und da Scales Of Justice als zweiter Favorit gestartet war, war eben dieser taktische Vorteil rennentscheidend.

Alizee gönnte sich mitten im Winter in Australien dann zwei Monate Pause und kam erst im Oktober im The Everest zurück auf die Rennstrecke, hatte in diesem 1200m Rennen aber Probleme das Tempo der Konkurrenten auf den letzten 100m noch mitgehen zu können. Statdessen schoss Yes Yes Yes in der Mitte der Bahn nach vorne und überholte den Front Runner Santa Ana Lane mit einem spektakulären Tempowechsel. Alizee hingegen verlor auf den letzten 50m noch einige Plätze und schien ihren üblichen Kick zu vermissen, den sie aber auch danach im Darley Sprint Classic nicht zeigen konnte., Zwar wurde sie von ihrem Jockey gut in Position in der Mitte der Bahn gebracht, konnte dann aber das Tempo von Nature Strip nicht mitgehen und musste den Sieger einige Längen ziehen lassen, während sie selbst wieder ein paar Plätze zurück fiel.

Die Pause über den australischen Hochsommer kam da gerade recht, und im Gruppe 2 Expressway Stakes  machte Alizee ein zufrieden stellendes Saisondebüt. Zwar rannte ihr der Außenseiter Standout davon, aber Alizee zog in der Mitte der Bahn ihr Tempo an und konnte das Feld bis auf den Sieger von hinten aufrollen, und mit einer ähnlichen Leistung gegen überwiegend ihr eigenes Geschlecht im Gruppe 2 Aquis Apollo Stakes sicherte sich dann Alizee über ihre ideale Distanz ihren ersten Gruppe 1 Sieg seit dem Start im Gruppe 1 Yulong Futurity Stakes knapp ein Jahr zuvor – alelrdings nur knapp, denn auf der Zielgerade blieb Dreamforce an ihr dran und lies sich nur schwer abschütteln und ging den Schlusssprint von Alizee mit, die aber mit einem Nacken gewinnen konnte

Danach ging es am siebten März in das Canterbury Stakes auf Gruppe 1 über 1300m, eigentlich eine gute Distanz für Alizee, die mit Savatiano und Standoirt solide Konnkurrenz gegen sich hatte, aber am Ende war es The Bostonian, der dem Feld ein Schnippchen schlug und das Rennen für sich entschied. Dabei hatte Savatiano sich die Position an der Front sichern können das Feld mit dem gewünschten Tempo über die Distanz geführt – aber The Bostonian fand die nötige Lücke an der Innseite der Bahn und ging beim Tempowechsel hinterher, wechselte nach außen und kämpfte sich an dem Front Runner vorbei – eine gute Leistung, allerdings nicht von Alizee, die sich abgeschlagen auf dem fünften Platz im Ziel einfand

The Bostonian: Der Jimmy Choux Sohn von Trainer  T. Pike machte bereits 2019 auf sich aufmerksam, als er eine Siegesserie aufbaute, die im Gruppe 1  Doppel im Doomben Cup und dem Tab Kingsford-Smith Cup mündete. In dieser Verfassung schlug er Gegner wie Trekking, Osburne Bulls oder Nature Strip, allerdings scheiterte er überraschend dann im Gruppe 1 Stradbroke Cup und nach der australischen Winterpause schien er seine Form vollständig verloren zu haben, mit klaren Niederlagen im Cramer Moir Stakes im September, einem knappen dritten Platz gegen Trekking im Gruppe 2 Alfa Romeo Stakes und wieder einer klaren Niederlage auf Gruppe 1 Ebene im Manikato Stakes. Das war nicht der The Bostonian aus dem Vorjahr und der vorletzte Platz im Darley Sprint Classic bestätigte seine Rolle als Außenseiter – umso überraschender war sein Start nach der Sommerpause im Canterbury Stakes auf Gruppe Ebene 1 über 1300m, eigentlich eine gute Distanz für die klare Favoritin Alizee, die mit Savatiano und Standoirt solide Konkurrenz gegen sich hatte, aber am Ende war es The Bostonian, der dem Feld ein Schnippchen schlug und das Rennen für sich entschied. Dabei hatte Savatiano sich die Position an der Front sichern können das Feld mit dem gewünschten Tempo über die Distanz geführt – aber The Bostonian fand die nötige Lücke an der Innseite der Bahn und ging beim Tempowechsel hinterher, wechselte nach außen und kämpfte sich an dem Front Runner vorbei – eine gute Leistung

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen mittlerweile zehn Jahren schon ein ziemlicher Veteran und hat seine allerbesten Jahre mit Sicherheit schon hinter sich – konnte sich aber gerade 2019 in einigen Gruppenrennen hervorragend positionieren und es wäre gefährlich ihn hier schon vollkommen abzuschreiben. So verpasste er den Sieg im Gruppe 1 Winx Stakes im August nur knapp und gewann im Oktober das Gruppe 3 Yulong Australia Plate. Mitte des Jahres holt er zwei zweite Pläzte gegen Winx, was ordentlich Preisgeld einbrachte und 2018 gewann er noch das The Star Doncaster Mile. Er scheint in seinen alten tagen wirklich noch in Form zu sein.

Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes 2017 musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die am 16.02.2019 im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes beendet wurde.

Auch wenn das 1400m Rennen auf dem Papier eine Stufe niedriger war vom Niveau her als die vorangegangenen, hieß die Favoritin dieses Rennens wieder Winx und damit war klar, wer am Ende dieses Rennen gewinnen sollte – nämlich die Wunderstute, die in Australien immer wieder gegen die selben Konkurrenten anlief, dabei aber eine Menge Preisgeld für sich und sichere Wetten für ihre Unterstützer einsammeln konnte. Auch im Gruppe 2 The Star Apollo Stakes hatte sie keine Probleme damit Happy Clapper auf den zweiten Platz hinter sich zu verbannen, aber Happy Clapper hatte auch keine Sorge, das Duell mit der Wunderstute in weiteres Mal zu suchen.

So ging es im März in das Gruppe 3 Chipping Norton Stakes, wieder gegen Winx und wieder konnte Happy Clapper einen hervorragenden zweiten Platz erringen, die Verhältnisse zwischen den beiden waren aber auch in jenem Rennen völlig klar udn Winx gewann wieder einmal unangefochten.

Happy Clapper schien das Rennen aber nicht im Geringsten demotiviert zu haben, denn er startete nur zwei Wochen danach im Gruppe 1 All-Star Milem um hier in Abwesenheit der Wunderstute vielleicht seinen nächsten großen Erfolg feiern zu können, schaffte es aber gegen die ebenfalls sehr starke Konkurrenz nicht seine Favoritenrolle auszunutzen und einen der vorderen Plätze zu belegen. Statdessen kam er vielversprechend in die Zielgerade mit freier Bahn 3 weit vom Innengeländer, nur um dann beim Tempowechsel nicht mitgehen zu können und einige Längen zurückzufallen.

Happy Clapper gönnte sich dann danach einen Monat Pause und startete ein letztes Mal gegen Winx im Gruppe 1 Longines Queen Elizabeth Stakes, die danach in Rente gegen würde. Dieses Rennen wurde über die noch einmal erweiterte Distanz von 2000m bestritten, die dieses Mal Happy Clapper schlicht zu weit waren, und er konnte den Anschluss an die Wunderstute nicht halten, und das obwohl er zuvor in seiner Karriere im Queen Elizabeth Stakes oder dem Emirates Stakes durchaus gut abgeschnitten hatte.

Mit dem krassen Rückschritt in der Distanz im Gruppe 2  Winx Stakes kam seine Form dann wieder und er konnte sich auf einen soliden zweiten Platz vorkämpfen, während der Favorit Avilius nur auf den vierten Platz kam. Happy Clapper schaffte es noch einige Längen auf den Sieger gut zu machen , allerdings hatte Samadoubt das Rennen von der Front gestohlen und sich mit einem Tempowechsel schnell einige Längen abgesetzt, so viele, dass Happy Clapper sie in der Mitte der Bahn nicht mehr gutmachen konnte. Trotzdem war das eine sehr gute Leistung von ihm gewesen und im Gruppe 1 Colgate Optic White Stakes kam Happy Clapper dann über die Meile immerhin auf einen dritten Platz, wenn auch einige Längen hinter dem Sieger Avilius

Im Gruppe 3  Yulong Australia Plate hatte Happy Clapper dann die Chance auf den nächsten Sieg,  denn die Konkurrenz war rund um Samadoubt auf einem Niveau, auf dem sich Happy Clapper durchaus wohl fühlt, wie er zwei Rennen zuvor im Winx Stakes bereits bewiesen hatte. Der nächste Versuch nach der langen Pause im Aquis Apollo Stakes im Februar 2020 auf Gruppe 2 Ebene ist durch die Anwesenheit von Alizee schwerer gewesen als ein normales Gruppe 2 Rennen, aber Happy Clapper hat letztes Jahr auf diesem Niveau eine gute Figur abgeben können und auch hier nicht enttäuscht und einen soliden dritten Platz erreichen können. Alizee gewann knapp gegen Dreamforce, der allerdings beim Wiedersehen mit Happy Clapper im Gruppe 1 Chipping Norton Stakes Ende Februar 2020 nicht liefern konnte und um den Sieg keinen Rolle spielte – etwas besser Erging es Happy Clapper der auf einem fünften Platz nur zwei Längen hinter dem Sieger Te Akau Shark einlief – und der Lauf des Konkurrenten, der auch hier im George Ryder Stakes wieder mit von der Partie ist, war extrem beeindruckend, wie er in der Mitte der Bahn nach vorne schoss und dabei das Feld von hinten aufrollte

Te Akau Shark: Der Rip Van Winkle Sohn von  J. Richards begann seine Karriere in Neuzeeland auf dem Kurs in Te Rapa und gewann sein erstes Rennen über 1100m auch gleich, nur um einen Monat später in Matamata noch einmal nachzulegen und sich dann einen Monat später im November 2017 im Gruppe 1 Equiworld Guineas in Riccarton zu probieren. Dort belegte er allerdings nur einen vierten Platz. Er blieb zunächst trotz seines guten Einstands in die Rennszene den Kursen in Neuseeland treu und wechselte nicht nach Australien, sondern gewann nach langer Pause im September 2018 das Heart Of Hawke’s Bay 1200 und einen Monat später auf dem selben Kurs das 1400m Spring Sprint. Nach den Erfolgen im Herbst hob er die Distanz im folgenden 14th Coupland’s Bakeries Mile ein wenig an, gerann aber auch über die 1600m in Riccarton souverän und beendete damit seine zweite Saison ungeschlagen, wenn auch ohne weiteren Versuch auf höchster Ebene.

Neun Monate später startete er dann im U S Navy Flag Plate in Te Rapa, war aber scheinbar nach dieser erneut sehr langen Pause nicht in absoluter Höchstform und musste sich mit einem zweiten Platz zufrieden geben, wechselte dann aber endlich nach Australien und starte im Norman Tramway Stakes auf Gruppe 2 Ebene über 1400m in Randwick, musste sich aber Dreamforce, dem zweiten Favoriten des Rennens, geschlagen geben, und das deutlich. Dremforce zeigte einen immens guten Kick an der Front und mit dem Tempowechsel hatte er die Konkurrenz kalt erwischt und war 100m vor dem Ziel vier bis fünf Längen davongesprintet.

Den Fehler den Front Runner so viel Vorsprung zu lassen machte Te Akau Shark unter James H. Mcdonald nicht noch einmal als er im Epsom Plate über 1600m einen Monat später auflief und auch wenn Kolding sich zunächst einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel auf der Zielgeraden hatte sichern können, holte Te Akau Shark schnell auf und die beiden liefen die letzten 50m Kopf an Kopf. Aus dem spannenden Duell ging Kolding als knapper Sieger hervor. Te Akau Shark nahm sich danach mit dem Gruppe 1 Cox Plate noch einmal deutlich mehr vor, schließlich musste er gegen Konkurrenten wie Lys Gracieux ran. Te Akau Shark hielt sich geschickt an der Innebahn und sparte einige Meter während des Rennens, zudem half das Geländer beim Schlusssrpint als Orientierung, trotzdem hatte er keine Chance mit Lys Gracieux dran zu bleiben und auch der sehr leicht gehandicappte Castelvecchio eilte ihm davon.

Das nächste Rennen in Form des Gruppe 1 Chipping Norton Stakes war etwas einfacher, auch wenn wieder Avilius und Happy Clapper mit von der Partie waren, aber Te Akau Shark ging das Rennen selbstbewusst an indem er im hinteren Bereich des Feldes lief, bis es auf die Zielgerade ging. Dort musste er in die Mitte der Bahn wechseln um freie Sicht zu bekommen, nahm dann aber Anlauf und schoss an allen Konkurrenten nur so vorbei – eine Leistung, die ihn hier zu Recht zum Favoriten macht, auch wenn die Distanz etwas kürzer ist

 


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