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The Revenant

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17.10.2020 – Ascot – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Palace Pier

Pferderennen in England

16:05 – Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

Für 3 Jährige und ältere Pferde | Distanz: 1609m | Preisgeld: 650.000 GBP | Flachrennen | Geläuf: gras | Boden: Weich

Der Regen und die Strecke in Ascot scheinen nicht einfah zu sein, die Favoriten haben es schwer v- aber Palace Pier könnte dieses Trend vielleicht umdrehen!

Palace Pier: Der Kingman Sohn von Trainer John Godsen begann seine Karriere im August des letzten Jahres, konnte aber trotz der geringen Laufzeit seiner Karriere schon einige Aufmerksamkeit für sich generieren, was nicht zuletzt an seinem gelungenen Einstand im August 2019 lag, denn schon bei seinem ersten Rennen sorgte er für erstaunte Blicke.

Bei dem Maidenrennen in Sandown machte Palace Pier auf Anhieb eine sehr gute Figur und gewann das 7f Rennen auf gutem Untergrund mit Leichtigkeit mit über 3 Längen Vorsprung auf schnellem Boden. Er sah allerdings auch schon nach dem am weitesten entwickelten Pferd an jenem Tag aus, und verhielt sich auch so – schnell die Führung gesichert auf der Zielgerade und dann spielend leicht abgesetzt, kein Wunder also, dass beim nächsten Rennen klar als Favorit galt und das Klasse 4 Max Patel Wealth Manager Of Choice Novice Stakes in Sandown mit einem starken Lauf von der Front erneut müehlos gewann.

Dann ging es in die lange Winterpause, die durch die Corona Epidemie noch viel länger wurde, und erst im Juni 2020 beendet werden konnte. Dort startete er in einem Klasse 2 Handicap für die Dreijährigen, welches Palace Pier wieder als Favorit angehen dürfte, und in dem er – vielleicht auch auf Grund der langen Pause, welche er sicher für das Training genutzt hat – wieder in Bestform auflaufen konnte.

Dabei wurde Palace Pier am Anfang des Rennens zunächst von den Konkurrenten ein wenig abgehängt und lief dem Rest des Feldes am Anfang gut drei Längen hinterher, bis es ins letzte Furlong ging, wo Palace Pier an Geschwindigkeit zulegte und der gesammelten Konkurrenz am Ende mit über drei Längen davon sprintete.

Kein Wunder, dass das nächste Rennen dann (endlich) auf Gruppenebene ausgetragen wurde, das Ziel war das St James’s Palace Stakes auf Gruppe 1 Ebene, welches Teil der British Champions Series ist. Hier war also der erste wirkliche Test für Palace Pier, der das erste Mal seit seinem Debüt nicht mehr als Favorit auflief, sondern hinter Pinatubo und Wichita die dritte Geige spielen musste bei den Buchmachern.

Und fast sah es danach aus, als ob die Buchmacher Recht behalten könnten, denn Palace Pier kam nur sehr langsam in Gang und musste sich im hinteren Bereich des Feldes einsortieren, eine Position, die ihm normalerweise nicht so beliebt. 2f vor dem Ziel begann Palace Pier dann die Konkurrenz von hinten aufzurollen, 1 Furlong vor dem Ziel gab Frankie Dettorie dann das OK und trieb Palace Pier mit allen Mitteln der Kunst an, um ihm am Ende 11 Yards vor dem Ziel vor dem ebenfalls sehr stark auflaufenden Pinatubo zu bringen.

Die Leistung machte ihn auch gegen die wesentlich erfahrenere Konkurrenz im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois in deauvulle zum Favoriten – er bekam ein paar Kilo an Gewicht erlassen und auf Grund der immer noch vorherrschenden Corona Epidemi fanden sich auch nicht alle erhofften Konkurrenten auf dem Kurs ein, aebr die sich einfanden, hatten es in sich. Persian King, Circus Maximus, Alpine Star – alles Konkurrenten von solider Qualität, die sich nicht einfach geschlagen geben würden. Aber wieder konnte Palace Pier voll überzeugen. Er hielt sich im hinteren Bereich des Feldes, zog aber 3f vor dem Ziel das Tempo an und kam an die Front Runner heran. Circus Maximus hatte keine Chance bei dem folgenden Tempowechsel mitzugehen, lediglich Alpine Star schaffte es, die Verfolgung von Palace Pier aufzunehmen, hatte aber trotzdem keine Chance an ihn noch heran zu kommen, sondern musste sich damit begnügen, hinterher zu schauen. Das Rennen fand auf schwerem Boden statt, so dass ich für heute gute Vorzeichen – 1m auf gerader Strecke? Aber bitte, Palace Pier!

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in seiner ersten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy im Oktober 2018 auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Im Qatar Sussex Stakes konnte Circus Maximus dann beweisen, dass es kein Ausnahme Erfolg und kein Zufall gewesen war, dass er dermaßen gut im St James Palace Stakes gelaufen war.Zwar belegte er am Ende „nur“ einen zweiten Platz hinter Too Darn Hot, der von frankie Dettori perfekt geritten wurde, aber den Rest des Feldes hatte er sicher hinter sich und Too Darn Hot musste sich redlich mühen, um den Front Runner zu überholen.

Im Gruppe 1 Juddmonte International bekam Circus Maximus starke Konkurrenz um die Führung, und Chrystal Ocean saß ihm über die gesamte Distanz im Genick . Circus Maximus führte das Feld noch in die Zielgerade, wurde dann aber zunehmend schwächer und Crystal Ocean übernahm die Führung von ihm und setzte sich ab, gefolgt vom späteren Sieger Japan, der sich mit Crystal Ocean ein bemerkenswertes Duell lieferte, welches nur mit einem Nacken Vorsprung am Ende entschieden wurde. Circus Maximus wurde auf den letzten Metern immer schwächer und verpasste es den Anschluss zu halten, was am Ende in einem durchaus enttäuschenden seibten Platz resultierte.

Der Schritt zurück auf die Meile im Prix du Moulin de Longchamp im September 2019 war definitiv der richtige Schritt für Circus Maximus, der auf dem gut bis weichen Untergrund in Frankreich nach dem letzten Lapsus wieder zur Form zurück fand.

Circus Maximums blieb an den Führenden das Rennen drüber dran und lies sich nicht abschütteln, allerdings galt das auch für die Konkurrenten, die sich im Zielsprint von Circus Maximus ebenfalls nicht abhängen lassen wollten. Circus Maximus musste kämpfen, um überhaupt an Line Of Duty vorbei zu kommen, als das geklappt hatte war aber der Favorit Romanised schon heran und überholte Circus Maximus zunächst noch einmal, der sich aber in einem sehr spannenden Duell langsam wieder zurück kämpfte und mit einer Nase beim Zieleinlauf vorne lag. Super Leistung, und super spannendes Duell für alle Fans!

Der nachfolgende Trip zum TVG Breeders‘ Cup Mile war da nicht ganz so spannend für Circus Maximus, der wieder den Start ein wenig verpatzte und dem Feld hinterherlief und mit seinem Schlusssprint keine Chance hatte, an die Führenden anknüpfen – und aufholen –  zu können.

Noch weniger spannend war allerdings die kommende Winterpause die wegen der Corona Epidemie scheinbar kein Ende nehmen wollte und erst im Juni im Queen Anne Stakes für Circus Maximus zu Ende ging. Der hatte über die sehr lange Pause aber augenscheinlich nichts an Form eingebüßt und setzte sich mit einem Starken Lauf nah an den Führenden wieder in einem sehr spannenden Duell knapp durch. Dieses mal war der Konkurrent, der einfach nicht weichen wollte Terebellum, der ebenfalls Prominent in dem Rennen platziert war und 1f vor dem Ziel die Führung sogar übernommen hatte. Dann allerdings kam auch Circus Maximus in Gang und kämpfte sich unter starken Druck seines Jockeys Ryan Moore mit einem Kopf Vorsprung über die Ziellinie. Wieder eine starke Leistung von Circus Maximus, die eine Menge Herz und Kampfgeist erforderte.

Auch beim letzten Start im Qatar Sussex Stakes in Goodwood lief Circus Maximus ein hervorragendes Rennen, dieses Mal versuchte er aber die Führung von Anfang an zu behaupten, was ihm aber leider nicht gelang, denn Nohaather kam von ganz hinten im Feld und sicherte sich ziemlich souverän die Führung auf den letzten Metern.

Den Besuch in Frankreich über 1m im Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard Jacques le Marois hätte sich Circus Maximus eher sparen können, der schwere Boden auf dem 1 Meilen Kurs lag Circus Maximus so gar nicht, denn als es in den Schlusssprint ging, musste er Alpine Star und Palace Pier hinterherschauen, die sich beide einen Vorsprung von über 4 Längen gegenüber ihren Verfolgern sichern konnten!y

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus hat Herz. Wenn es zu einem engen Kampf um den Sieg kommt, kann er zum Teil beeindruckende Leistungen zeigen, ging aber gegen Palace Pier zueltzt deutlich unter.

The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich im letzten Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er bei seiner ersten Saison 2018 in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte.
Aber schon gegen Ende dieser ersten Saison gewann er noch zwei Handicaps in Frankreich, bevor er in die erste Winterpause und ins weiteres Training ging. In der Pause auf 2019 wurde  Teh Revenant dann auch kastriert, was wahrscheinlich auch der Grund war, warum sich The Revenant nun deutlich besser lenken ließ als in seiner ersten Saison
Jedenfalls kam er im März in Frankreich auf die Rennstrecke zurück, wo er den  Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und danach eine beeindruckende Siegesserie von 4 Rennen folgen lies. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in Frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein, und das mit Leichtigkeit gegen Konkurrenten wie Olmedo und Shaman, und diese Formgab ihm auch im Queen Elizabeth II Stakes eine Chance. Am Ende lief The Revenant auch auf dem geraden Kurs in Ascot beim Champions Day 2019 ein hervorragendes Rennen, bekam aber den Tag von einem Außenseiter in Form von King Of Change verdorben, der mit dieser Leistung auch gleich seine Karriere beendete und zu seinem Stall zurückkehrte.
Es folgte die lange, lange Pause bis zum erneuten Start im Qatar Prix Daniel Wildenstein, den The Revenant nach fast einem Jahr Pause pflichtschuldig gewann, wenn auch nicht so doiminant, wie es von einem klaren Favoriten erwartet worden wäre – er musste sich ganz schon mühen, um Ziegfeld auf Abstand zu halten, da wäre sicher mehr von ihm erwartet worden. Aber nach so einer langen Pause kann man es ihm verzeihen denke ich, und er wird hier sicher stark auflaufen.
Nazeef: Die  Invincible Spirit Tochter von Trainer John Godsen lief eine Zeit uinter dem Radar, ist aber dieses Jahr in absolut beeindruckender Form und sollte heute sicher wieder ganz vorne mit dabei sein – schließlich legte sie nach seinem Saisondebüt in Kempton im EBF/Unibet Snowdrop Fillies‘ Stakes im Gruppe 2 Duke Of Cambridge Stakes nach, wo sie denkbar knapp faktisch auf der Ziellinie den Sieg erringen konnte. Sie  besserte diese Leistung noch einmal mit einem ähnlich knappen Sieg im Tattersalls Falmouth Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo sie gegen Bilesdon Brook und Terebellum mit nur einem Nacken bestehen konnte, aber für den harten Kampf mit einem ersten Gruppe 1 Seieg belohnt wurde. Es folgten dann allerdings Niederlagen im Nassau Stakes und in Frankreich im Darley Prix Jean Romanet, was man dort dem weichen Boden und den 1m2f hätte zuschieben können – wenn dann nicht der nächste Start und Sieg im Kingdom Of Bahrain Sun Chariot Stakes auf Gruppe 1 Ebene gewesen wäre. Das Rennen für Stuten wurde über 1 Meile ausgetragen, und das auf schwerem Boden  -also eigentlich bis auf die kürzere Distanz ähnlihc schlechte Bedingungen, aber Nazeef brillierte auf dem Boden und zog auf dem letzten Furlong stark auf, um Half Ligt am Ende mit gut 1.5 Längen zu schlagen. Sie scheint die Bedingungen eute zu mögen und sollte nicht unterschätzt werden

19.10.2019 – Ascot Champions Day – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Benbatl

Pferderennen in England

16:20 Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 1.100.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: schwer  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Wir sehen Magna Grecia das erste Mal seit ihem Lauf in Curragh im Irish 2000 Guineas wieder, als sie gegen Phoenix Of Spain verlor. Seitdem hat sie die Rennwelt deutlich weiterentwickelt und die beiden stehen an völlig verschiedenen Stufen ihrer Karriere. Magna Grecia kann da weitermachen, wo sie im Rennen zuvor aufgehört hatte, während Phonix Of Spain an den Erfolg aus dem Guineas niemals hatte anknüpfen können. Wirft mann noch Benbalt, The Revenant und Lord Hlitters mit in den Mix, sollte das Queen Eliasbeth II Stakes hier extrem interessant werden.
Magna Grecia: Der Invincible Spirit Sohn ist einer von vier Startern für Aiden O’Brien im irischen Guineas 2000 und der Star Trainer aus Irland, der hier einigen seiner Schützlinge eine Chance gibt, die beim englischen Guineas keine Chance bekommen hatten.
Nun soll also der Sieger des Guineas 2000 in Newmarket es richten und auch das irische Guineas gewinnen und er bekommt natürlich Ryan Moore als Jockey,  es war allerdings Donacha O Brien der ihn zum Erfolg im Guineas 2000 gebracht hatte, Donacha wird daher auf Mohawk umsatteln.
Magna Grecia hatte vor seinem Erfolg in Newmarket beim Guineas 2000 wie sein Stallgefährte und Favorit vor dem Rennen, Ten Sovereigns, seit letztem Jahr keinen Start mehr absolviert, kam aber in bester Form aus der Winterpause heraus und gewann mit einem starken Lauf an der Innenbahn.
Magna Grecia begann seine Karriere  wie so üblich bei O’Brien in Irland, diees Mal auf dem Kurs in Naas und lief sofort über die Distanz von 1408m in seinem Maidenrennen, wo er einen ungefährdeten Sieg mit 3,5 Längen Vorsprung herausholen konnte. Danach ging es in das Gruppe 3 Autumn Stakes in Newmarket, wo er das erste Mal über die Meile startete. Dort konnte ihm Persian King in einem harten Kampf um die letzten Meter um knapp 0,3 Längen schlagen, die beiden hatten das Finish aber unter sich.
Magna Grecia sah 100m vor dem Ziel wie der Sieger aus und lief stark neben Persian King auf, der aber sich wieder sammelte und sich mit Hilfe des Innengeländers um dann kurz vor dem Ziel die Führung zu übernehmen.
Magna Grecia hatte daraus gelernt und konnte sich im Gruppe  1 Vertem Futurity Trophy einen Monat später durchsetzen. Wieder musste er sich ziemlich stark anstrengen um vorne mitzulaufen, dieses Mal reichte es aber um sich den Sieg gegen Phoenix Of Spain sichern zu können. Der etwas aufgeweichte Boden schien ihm nichts auszumachen und er konnte seine Stärken über die Meile ausspielen, was ihm auch beim Guineas 2000 blendend gelang. Er kannte die lange Distanz schon aus den Rennen zuvor und konnte sich mit zwei anderen Startern an der Innenbahn festsetzen, während der Pulk des Rennens sich eher in der Mitte der Bahn orientierte.  In der Schlusssphase des Rennens fand Magna Grecia dann unter Druck die nötige Kraft, um sich von den anderen beiden abzusetzen und auch die Verfolger aus der Mitte der Bahn abzuschütteln, gerade auf den letzten 50m sicherte sich Magna Grecia dabei einen beeindruckenden Vorsprung, so dass es kein Wunder war dass ihr Trainer ihn direkt für den irischen Ableger,  das Irish Guineas 2000 einen Monat später buchte. Dort scheiterte er allerdings überraschend deutlich und konnte die Form aus den vorangegangen Rennen nicht im geringsten bestätigen, was zusammen mit einigen anderen Problem dazu führte, dass wir Magna Grecia den gesamten Sommer über nicht mehr gesehen haben. Nun also kurz vor Ende der Saison noch einmal der Lauf in einem harten Rennen – wenn er in der Form des Frühjahres und seines Sieges im Guienas 2000 ist, sollte er nur extrem schwer zu schlagen sein, das ist allerdings alles andere als sicher, auch wenn die Buchmacher das mit ihren Quoten suggerieren.

Benbatl: Der Gast aus England hat sich in Australien ganz vortrefflich eingewöhnt und konnte zuletzt ein wenig überraschend das Caulfield Stakes für sich entscheiden, wenn auch nur knapp. Auf den Fersen war ihm Blair House, der eines seiner besten Rennen bisher lief und um ein Haar den dritten Gruppe 1 Sieg von Benbatl verhindert hätte

Die Karriere von Benbatl ist noch jung und man darf gespannt sein, was sich noch so entwickelt.

2017 absolvierte Benbatl einen erfolgreichen Start in seinem Maidenrennen und wechselte nach dem ersten Sieg sogleich in die Gruppenrennen. Dort absolvierte er den Start in Newmarkt im Gruppe 3 Craven Stakes, musste sich da allerdings noch Rivet und dem Sieger Eminent unterordnen. Beide waren zu diesem Zeitpunkt schon ein wenig erfahrener und hatten dementsprechend an jenem Tag die Nase vorn. Benbatl beheilt das Niveau aber unbeirrt bei und scheiterte im Gruppe 2 Dante Stakes im Mai 2017 nur knapp an Permian und krönte seine guten Leistungen danach mit einem fünften Platz im Epsom Derby im Juni.

Dementsprechend war die Überraschung nicht groß, als es ihm gelang im Gruppe 2 Hampton Court Stakes im selben Monat den Favoriten Orderofthegarter zu schlagen und damit sein erstes Gruppenrennen zu gewinnen. Der schnelle Untergrund und die 2004m schienen Benbatl zu liegen und so langsam schien sich das Potential des Pferdes voll zu entfalten. Das wesentlich höhere Niveau im Gruppe 1 King George VI & Queen Elizabeth Stakes einen Monat später war wie erwartet noch etwas viel des Guten, aber eine Zeit lang konnte Benbatl im Rennen mit Enable, Highland Reel, Ulysses und Idajo schon mithalten, war aber am Ende doch weit abgeschlagen und chancenlos.

Während man ihm diese Niederlage durchaus verzeihen konnte, war die folgende Niederlage im Superior Mile Stakes auf Gruppe 3 Eben im September eine herbe Enttäuschung für alle, die Benbatls Debüt in der neuen Saison entgegen gefiebert hatten. Die zwei Monate Pause können kaum als Ausrede für die Niederlage in diesem Pferderennen gelten und sein Trainer nahm ihn danach auch gleich komplett aus der Saison und lies Benbatl erst über drei Monate später auf einem anderen Kontinent in Dubai starten.

Der Szenenwechsel und die noch länge Pause schienen ihm gut getan zu haben, denn Bebatl gewann sein erstes Pferderennen des neuen Jahres mit gut zwei Längen Vorsprung vor Emotionless. Danach blieb er dem Kurs in Dubai zunächst treu und wählte eine recht anstrengende Route in Richtung Dubai World Cup Festival Ende März. Aber zunächst schien alles weiter nach Plan zu verlaufen, denn auch im nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Al Rashidiya im Februar 2018, lies Benbatl keinen Zweifel daran, dass er eine neue Heimat gefunden hatte und schlug Bay Of Poets mit Leichtigkeit und mit über drei Längen Vorsprung. Im Jebel Hatta war er die erste Wahl von Saeed Bin Suroor im Gruppe 1 Jebel Hatta, musste sich aber überraschend Blair House von Chales Appelby geschlagen geben und hatte auch gegenüber dem dritten, Jaboobi, kaum Vorsprung:

Die Niederlage in einem der wichtigsten wirklichen Tests vor dem Dubai World Cup brachte aber weder seinen Trainer noch seinen Jockey Oisin Murphy ins Schwitzen, den Benbatl hatte mehr als einmal bewiesen, dass er zu den besten Pferden auf dem Rasen in Dubai gehört und rechtzeitig zum großen Rennen am 31.03.2018 war Benbatl auch wieder in Hochform. Er gewann das Rennen, indem er sich hinter dem Pacesetter platzierte und den Außenseiter seine Arbeit an der Front machen lies. Janoobi setzte ein ordentliches Tempo und zog das Feld auf der Zielgeraden auseinander, hatte dann aber natürlich nicht mehr genug Kraft übrig um das Tempo noch weiter zu gehen und gab das Feld für die Favoriten frei. Benbatl übernahm die Führung und setzte sich mühelos mehrere Längen von den Verfolgern Vivlos und Real Steel ab.

Mit dem Ende des Dubai World Cups endete auch die Saison in Meydan und Benbatl wechselte zurück nach England, aber nicht, ohne sich noch einmal ein wenig Zeit zur Erholung zu geben. Sein Ziel war das Gruppe 1 Queen Anne Stake in Ascot, bei dem er als Favorit gehandelt wurde, aber ohne einen einzigen Vorbereitungslauf aufschlug. So ganz fit schien er dann auch nicht zu sein, hatte Benbatl doch eigentlich freie Bahn in der Mitte des Kurses, konnte aber daraus kein Kapital schlagen und musste sich am Ende mit einem zehnten Platz begnügen. Für den Abstecher nach Deutschland zum Grossen Dallmayr-Preis nach München war er dann aber wieder Topfit und konnte sich mit Leichtigkeit gegen die heimische und ausländische Konkurrenz durchsetzen. So ein Gruppe 1 Rennen in Deutschland ist natürlich auch nicht ganz mit denen in England oder Amerika vergleichbar und man war gespannt, wie er sich so in York im Juddmonte International Stakes gegen Roaring Lion und Co schlagen würde.

Respektabel war die richtige Antwort, auch wenn er am Ende das Tempo nicht mehr mitgehen konnte und sich mit einem fünften Platz, vier Längen hinter dem Sieger Roaring Lion zufrieden geben musste.

Wieder wechselte Benbatl danach den Kontinent, dieses Mal ging es zum Caulfield Stakes nach Australien.

Das Rennen war auf dem Papier mit D’Argento und Humidor nicht leichter besetzt als die Rennen zuvor, beide Konkurrenten verpassten aber den Tempowechsel ein wenig und hatten nicht genug Kraft und Geschwindigkeit, um das Feld bis zu Benbatl hinauf von hinten aufzurollen. So machten beide noch einige Plätze gut, schafften am Ende aber nur einen dritten und einen fünften Rang. Benbatl blieb in Australien um sich dort mit der Wunderstute Winx zu messen, die er im Gruppe 1 Cox Plate zusammen mit den Konkurrenten Humidor und D’Argento traf. Die beiden alten Konurrenten hatte Benbatl am Ende sicher in der Tasche, die Wunderstute Winx zog ihm allerdings mit zwei Längen davon – aber einen Versuch war es sicher wert!

Zurück nach der Winterpause in England gewann Benbatl das Gruppe 2 Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy sehr souverän und mit der Annahme, dass er sich beim zweiten Rennen in der Saion sicher steigern können wird, sollte das hier extrem spannend für Benbatl werden, den man noch zu sehr guten Quoten buchen kann!

King Of Comedy: Der Kingman Sohn von John Godsen wird heute sein erstes richtig großes Rennen bestreiten und zeigen müssen, wie viel seine Bilanz aus drei Siegen aus vier Rennen so wert ist. Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Nivcue Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, aber er konnte sich trotzdem im  St James Palace Stakes deutlich steigern und gegen die guten Konkurrenten einen knappen zweiten Platz hinter Circus Maximus erreichen – eine hervorragende Leistung die Hoffnung auf mehr machte, leider kehrten einige der alten Probleme zurück und er scheiterte im Juddmonte International und dem Shadwell Joel Stakes deutliceh, auch wenn im letzten nur Benbatl vor ihm durchs Ziel lief.
Tipps zum Pferd: Wird vermutlich dieses Lauf und weitere brauchen, um auf die besten seines Jahrgangs aufzuschließen, hat aber sein letztes Rennen locker gewinnen können und wenn seinen noch etwas unsauberen Stil in den Griff bekommt, wird er in dieser Saison noch einen großen Erfolg feiern können.
The Revenant: Der Dubawi Sohn von Trainer Francis-Henri Graffard hat sich in seiner Heimat Frankreich in diesem Jahr zu einem Phänomen entwickelt, nachdem er letztes Jahr in Haydock, Epsom und Compiege eher einen mittelmäßigen Eindruck hinterlassen hatte., Aber schon gegen Ende letzten Jahres gewann er zwei Handicaps in Frankreich, bevor er nach der Winterpause dann das Prix Altipan auf Listed Ebene souverän gewann, und seitdem kein einziges Rennen mehr verloren hat. So gewann er auch das Gruppe 3 Prix Edmond Blanc in Saint Cloud, wenn auch nur knapp, und legte in Deutschland in Baden Baden in der Gruppe 2 Badener Meile mit einem Sieg gegen Imaging nach.
Zurück in frankreich gewann er im Oktober den Gruppe 2 Qatar Prix Daniel Wildenstein – mit Leichtigkeit gegen Olmedo und Shaman, und diese Form gibt ihm hier eine Chance, auch wenn die Konkurrenz deutlich härter ist.

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