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Thundering Nights

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12.09.2021 – Curragh – Moyglare “Jewels“ Blandford Stakes – Pick: Love

Pferderennen in Irland

15:20 Moyglare “Jewels“ Blandford Stakes (Gruppe 2) (Stuten & Stutenfohlen)

3yo+ | Distanz: 1m2f | Untergrund: Gut

 

Love wird hier wieder gegen ihr eigenes Geschlecht starten – eine Disziplin, in der die Stute letztes Jahr absolut unschlagbar war – und da sie in den letzten beiden Rennen gegen männliche Konkurrenz respektabel gelaufen war, hoffe ich sehr auf die „alte“ Love von 2020 und einen Sieg in diesem Stutenrennen – die Chancen stehen gut und die Quote ist noch attraktiv.

Love:

2021 hängt derzeit hinter ihren super Ergebnisse im Jahr 2020 etwas hinterher – 2020 war das Jahr von Love, als sie alle Rennen, die sie bestritt, auch gewinnen konnte.

Love hatte es 2020 nur auf die besten Rennen abgesehen und war im 100 Guineas, dem Ivestec Oaks und dem Yorkshire Oaks angetreten und hatte alle Rennen gewinnen können, und das dominant mit mehreren Längen Vorsprung.

Der  Start 2021 ist ihr im Prince Of Wales Stakes durchaus gelungen, aber es war knapp am Ende und im King George VI & QE Stakes gegen männliche Konkurrenz musste sie eine recht herbe Niederlage einstecken, wie auch im Gruppe 1 Juddmonte International Stakes im August, wo Love gegen Mishriff mit sechs Längen zurückstecken musste. Ich denke sie ist deutlich besser als sie in den letzten zwei Rennen gezeigt hat, da sind wir eigentlich andere Leistungen von Love gewohnt!

Die Galileo Tochter von Trainer Aiden O’Brien startete etwas langsam in ihre Karriere, denn erst in ihrem dritten Versuch in einem Maidenrennen konnte sie ihren ersten Sieg feiern -ging dann aber im selben Monat, dem Juli 2019 direkt in die Gruppenrennen und gewann das Gruppe 3 Silver Flash Stakes – und das mit Leichtigkeit von der Front aus. Love setzte das Tempo und auf der Zielgerade konnte ihr keiner Folgen, was in einem drei Längen Sieg am Ende resultierte.

Das brachte ihr natürlich den Favoritenstatus im Gruppe 2 Debutante Stakes einen Monat später in Curragh ein, wo sie allerdings etwa langsam aus den Ställen kam und auch in der Endphase des Rennens nicht in Gang kam.

Im Gruppe 1 Moyglare Stud Stakes einen Monat später im September 2019 überließ sie die Führung dann wieder anderen und begnügte sich in der Mitte der Bahn bzw. in der dritten Spur von Innen zu bleiben und den besseren Boden dort zu nutzen, obwohl sie damit etwas weit außen laufen musste. Das hinderte Love aber nicht daran, auf der Zielgeraden zu beschleunigen und unter einem harten Ritt von Ryan Moore ihren ersten Gruppe 1 Sieg einzufahren, wenn auch knapp.

Mit dem Gruppe 1 Sieg im Rücken ging es in das Newmarket Fillies Mile in Newmarket im Oktober 2019, allerdings dürfte Love trotz ihres Gruppe 1 Sieges nicht als Favoritin auflaufen, dass war  – zu Recht – Quadrilateral vorbehalten, denn die Konkurrentin gewann das Rennen, obwohl die gleich mehrfach in der kritischen Phase des Rennens behindert wurde- unter anderem von Love, die ihr die Tür in der Mitte der Bahn zu machte – aber am Ende nicht mehr genug Kraft hatte, um mit den beiden Siegerinnen mitzugehen.

Aiden O’Brien hat nachweislich hart an der Form von Love gearbeitet und sie über den Winter stark verbessert, schließlich kam sie nach der überlagen Corona Pause im Guineas in Bestform zurück und gewann das Guineas 1000 mit fast 4.5 Längen Vorsprung! Dabei waren 200m vor dem Ziel die Konkurrenten wie Quadrilateral direkt neben ihr in guter Position an der Front des Feldes, und schienen auch nach dem Tempowechsel nicht weg gehen zu wollen – dann, ca. 70m vor dem Ziel, wurde offensichtlich, dass Love noch wesentlich mehr Kraft übrig hatte als die anderen, die mit ihr in einer Linie liefem, wie Quadrilateral, Cloak Of Spirits oder Final Song – und zig immer weiter davon, um unter moderatem Druck von Ryan Moore am Ende mit gut 4.25 Längen zu gewinnen.

Der klare Sieg macht sie auch über die deutlich weitere Distanz im Epsom Oaks am 04.07.2020 zur klaren Favoritin, aber die 800m mehr in dem Rennen waren schon ein echter Test und es war alles andere als sicher, ob Love auch diesen Test wie ihre letzten meistern können würde. Die Quoten sprachen eine eindeutige Sprache und machten Love ein weiteres Mal zur klaren Favoritin, gefolgt von Frankly Darling, die zuvor schon über 2406m das Ribbesdale Stakes hatte gewinnen können.

Das Oaks in Epsom, welches über 2420m bestritten wird, war mit gutem Wetter gesegnet und der gute Untergrund garantierte einen ordentlichen Galopp, auch wenn das Feld Corona bedingt mit nur acht Startern ein wenig mager ausfiel. Trotzdem, für Spannung war gesorgt, denn einige der angetretenen Konkurrentinnen sahen auf dem Papier stark genug aus um Love zu gefärden, und das Rennen nahm zunächst auch einen spannenden Verlauf, als Tiempo Vuela und Passion das Tempo setzten und sich überhaupt nicht darum zu kümmern schienen, was der Rest des Feldes von dem gesetzten scharfen Tempo so hält.

So kam es dass die beiden beim 5 F Marker locker 10 oder 11 Längen vor dem Feld her galoppierten, und als die beiden Front Runner in die Zielgerade einlenkten, waren sie immer noch zig Längen vor dem Rest des Feldes, der, inklusive Love und Frankly Darling, schon ziemlich in Stress geriet, um den Anschluss zu halten. Tiempo Vuela wurde erwartungsgemäß müde auf der Zielgeraden und kam zurück zum Feld, während Passion noch einen Moment durchielt, aber natürlich trotzdem dem harten Lauf von der Front Tribut zollen musste. Was wohl drin gewesen wäre, wenn sie nicht so einen harten Galopp durchgezogen hätte?

Egal, 2f vor dem Ziel spielten die Front Runner keine Rolle mehr und Love war mit Stallgefährtin Ennistymon gleichgezogen. Auch Frankly Darling unter Frankie Dettori kam in der Mitte der Bahn heran, und es schien ein offenes Rennen zu diesem Zeitpunkt zu sein, dann kam Love aber so richtig in Gang und zog schnell noch einmal 2 Längen vor Ennistymon.

Love driftete ein wenig und fand sich am Innengeländer wieder, was ihr half ihren Lauf zu stabilisieren und gerade auf die Ziellinie zu zu laufen und noch einmal eine Schippe drauf zu legen, was sie am Ende locker neun Längen vor den Rest des Feldes brachte.

Keiner hatte eine Chance noch an sie heran zu kommen und Love etablierte sich endgültig als die beste 3yo Stute des Jahres 2020, was sie gegen die selbe Konkurrenz im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks wenige Wochen später im August 2020 auch gleich noch einmal unter Beweis stellte,.

Wieder war Frankly Darling mit von der Partie, wie auch Manuela De Vega oder Franconia, aber keine der Konkurrentinnen konnte sich gegen Love auch nur im Ansatz behaupten.

Dann kam das Prince Of Wales Stakes, fast genau ein Jahr später und gegen männliche Konkurrenz und man musste sich die Frage stellen: kann Love an diese Erfolge anknüpfen? Die Antwort lieferte die Stute prompt: Ja sie kann, wenn auch knapp. Sie übernahm in dem Gruppe 1 Rennen über 1m2f die Führung, wurde aber schnell unter Druck gesetzt und musste sich mühen, diese Position zu halten, denn sie wurde erst von Sangarius, dann von Audarya, Amory und My Oberon unter Druck gesetzt. Ryan Moore gab auf Love 400m vor dem Ziel langsam Gas, kam 200m vor dem Ziel mächtig unter Druck, aber Love fand immer noch ein bisschen mehr und konnte sich am Ende dann mit knapp unter einer halben Länge durchsetzen. Audarya holte sich den verdienten zweiten Platz und Co Favorit Amory kam dahinter auf dem dritten Platz ins Ziel. Das Trio war klar vor dem Rest des Feldes und Love hatte einen erfolgreichen Einstand in die neue Saison.

Dann kam das King George VI & QE Stakes und vielleicht die herbste Niederlage in ihrer Karriere abgesehen von ihrem Maidenrennen 2019. 3,5 Längen betrug der Rückstand am Ende auf Adayar und Love war chancenlos gegen den Sieger. Allerdings konnte sie das Tempo auch nicht setzen – das machet Broome – und als sie zum Schlusssprint ansetzen wollte, kam Mishriff von der Seite und machte ihr die Tür zu.

Den Konkurrenten hätte Love bei besserem Rennverlauf vielleicht kriegen können und mit der kürzeren Distanz im Juddmonte International Stakes im August in York hoffte man auf einen Formsprung – der aber Ausblieb. Schon der Start misslang Love, die sich aber trotzdem eine gute Position bei den Pacesettern sichern konnte – und wo ihr 200m vor dem Ziel zunehmend die Puste ausging. Mishriff zog den Feld davon , Alenquer hielt knapp den zweiten Platz gegen Love… das geht besser!

Und auf dem Papier sind die Voraussetzungen für Love wieder ideal um zu alter Form zurück zu finden, aber das habe ich die letzten beiden Rennen auch schon gesagt!

 

Thundering Nights: Die Night Of Thunder Tochter von Trainer Joseph Patrick O’Brien läuft seit seinem Karrieredebüt im Jahr 2019 konstant gute Rennen.

Dabei waren ihren ersten beiden Rennen in Curragh und Gorwan im Herbst 2019 noch klare Niederlagen, bis überraschend beim Saisonabschluss in Galway der Durchbruch in einem Maidenrennen gelang.

Es folgte die obligatorische, lange Pause bis in das neue Jahr hinein, bis Thundering Nights 264 Tage später ihr Saisondebüt in Curragh in einem Handicap gab – und den erneuten Sieg nur mit einem kurzen Kopf Rückstand verpasste.

Die lange Pause hatte ihre Spuren hinterlassen und Thundering Nights ging praktisch auf der Linie die Kraft aus um noch gegen den letzten Angriff von Sonnyboyliston anzukämpfen, aber schon bei zweiten Rennen der Saison in Leopardstown gewann Thunderin Nights wieder und ging danach direkt auf die Gruppenebene hoch.

Dass sie dabei auf weichem Untergrund starten musste und dass er gegen deutlich bessere Konkurrenz ran musste, schien Thundering Nights wenig zu stören und so gewann sie das Gruppe 3 Snow Fairy Fillies Stakes am Ende recht komfortabel – allerdings reichte es nicht gegen bessere Konkurrenz beim Sprung auf Gruppe 2 Niveau im Moyglare Blandford Stakes, was in einem etwas enttäuschenden dritten Platz resultierte – da war Luft nach oben, aber Thunderin Nights tat sich schwer mit den besseren Gegnern und scheiterte auch danach im Champions Fillies & Mares Stakes beim Saisonabschluss im Jahr 2020 recht deutlich mit einem siebten Platz und über 11 Längen Rückstand.

Thundering Nights kam beim ersten Versuch auf Gruppe 1 Ebene niemals über das Mittelfeld hinaus und hatte schwer zu schaffen, überhaupt den Anschluss beim Übergang in den Schlussprint zu halten, war dann aber auch konsequenter Weise schnell geschlagen und ging weiter in die Winterpause, die 182 Tage später im April 2021 im Gruppe 3 Holden Plant Rentals Alleged Stakes beendet wurde.

Da war die große Favoritin Broome, während Thunderin Nights eher Chancen auf einen Platz ausgerechnet wurden – allerdings war Thundering Nights durch die Pause augenscheinlich revitalisiert und in Bestform, denn das Rennen schien ihr über große Strecken leicht zu fallen und übernahm 200m vor dem Ziel dann auch die Führung, driftete aber dann ein wenig nach rechts und konnte knapp vor dem Ziel die Favoritin dann nicht mehr hinter sich halten – hatte aber ein herausragendes Rennen gezeigt und viel hatte für den zweiten Gruppensieg nicht mehr gefehlt – das kann man aber auch vom nächsten Rennen sagen, wo Thunderin Nights nur eine Nase zum Sieg gefehlt hat.

Bemerkenswert ist das Rennen weil es nicht wie bisher in England stattfand, sondern in den USA in Belmont Park – ein Versuch, Thundering Nights auch in Übersee bekannt zu machen und für den Breeders Cup bekannt zu machen – und fast hätte es hier über weichen Untergrund über 1m2f nach dem Trip über den großen Teich sogar für den Sieg gereicht! Aus dem Mittelfeld startete Thundering Nights ihren Angriff auf Favoritin Mean Marry, konnte aber in den letzten 200m sich einfach nicht komplett an der Siegerin vorbei schieben, am Ende waren es dann einfach ein paar Meter zu wenig für Thundering Nights – die überraschend direkt den Weg zurück nach Irland antrat und sich im Gruppe 1 Alwasmiyah Pretty Polly Stakes in Bestform präsentierte.

Das Rennen war mit Konkurrentinnen wie Santa Barbara und Cayenne Pepper extrem gut besetzt und das Duell der Drei hielt auch, was es auf dem Papier versprach – Pacesetter Shale setzte das Tempo für ihre Verfolgerinnen, die sich knapp hinter ihr einsortierten und zufrieden waren, auf den unweigerlich einsetztenden Schlussprint zu warten.

Dieser kam dann 400m vor dem Ziel und wurde zunächst von Santa Barabra eingeleitet, aber Thundering Nights hatte sich vor ihr einsortiert und ging den Tempowechsel mit, so dass Thundering Nights die Führung übernahm und die Angriffe von Santa Barbara abwehren konnte -wenn auch nur knapp, denn die Konkurrentin gab über die letzten 100m nicht auf und bleib immer direkt neben der Siegerin, die unter Shane Cross wirklich alles gab, um am Ende den Nacken Vorsprung über die Ziellinie zu retten.

56 Tage später gab es einen kleinen Dämpfer auf gut bis weichen Untergrund für Thundering Nights auf weicherem Boden im Gruppe 3 Darley Prix Jean Romanet in Frankreich, als sie auf weicherem Boden startete – zumindest denke ich, dass dies an dem Tag der Grund war!

Thundering Nights würde ich gerne über schnellen Boden sehen und umso trockener der Untergrund wird, umso besser schätze ich ihre Chancen ein – auch gegen Love!

 

Le Petite Coco: Die Ruler Of The World Tochter von Trainer P. Twomey bestritt 2020 lediglich ihr Maidenrennen, kam allerdings nur auf einem sechsten Platz ins Ziel und schaffte auch nach 142 tagen Pause beim zweiten Versuch in Naas nur einen vierten Platz. Beide Rennen waren auf weichem Boden, aber das wurde offensichtlich als Entschuldigung nicht akzeptiert und Le Petite Coro verlies Andrew Kinirons und ging zu P. Twomey, der mit ihr im Mai in Killarney auch tatsächlich gleich das erste Rennen, das Irish Stallion Farms EBF Median Auction Fillies Race, gewinnen konnte – und fast einen Sieg auf Listed Ebene in Naas im Irish Stallion Farms EBF Naas Oaks Trial folgen lies- Dort war sie nach ihrem überzeugenden Maiden Sieg auch als Favoritin gestartet, scheiterte aber an Willow, die sie immer auf einer halben Länge Abstand hielt.

Dementsprechend wurde das Oaks auch nicht als Ziel angegangen, sondern ein weiterer, geplanter Sieg im Irish Stallion Farms EBF Median Auction Race eingefahren, der daher auch wenig aussagekräftig war. – ein Sieg gegen deutlich leichtere Konkurrenz bestätigt schließlich nur die Erwartungen und erst mit dem nachfolgenden Sieg im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes brachet sich La Petite Coco auch auf höherem Niveau ins Gespräch, denn La Petite Coro lies den Konkurrentinnen in diesem Rennen keine Chance.

Zunächst hatte sie sich hinter den Pacesettern einsortiert, aber da ihr das Tempo offensichtlich nicht reichte, nahm sie bereits 600m vor dem Ziel die Sache selbst in die Hand und setzte sich 400m vor dem Ziel langsam und uneinholbar ab! Weicher Untergrund und 1m4f schienen ihr einen Formboost zu geben und entfesselten ihre bisher beste Leistung.

Immens beeindruckende Leistung, allerdings ist das hier eine ganz andere Herausforderung und wird wieder etwas mehr Auskunft darüber erteilen, was wir von La Petite Coco erwarten können.

 

Cayenne Pepper: Die Australia Tochter von Mrs. John Harrington begann ihre Karriere 2019 gleich mit zwei Siegen und ging noch in der selben Saison auf die Gruppeneben hinauf, wo sie mit einem Sieg im Gruppe 3  Flame Of Tara Irish EBF Stakes ihren Favoritenstatus rechtfertigte und sich mit über 2 Längen Vorsprung durchsetzte – souverän und dominant, so dass man sich entschied, sie auch noch im Gruppe 1 bet365 Fillies‘ Mile startete – wo auch Größen wie Love oder Quadlrilateral aufliefen. Cayenne Pepper müht sich redlich, war auf diesem Niveau zu diesem Zeitpunkt aber noch klar überfordert.

2020 steigerte sich die Form von Cayenne Pepper, die sich in diesem Jahr Duelle mit einigen weiteren großen Namen lieferte – angefangen im Pretty Polly Stakes und Magicak, die das Rennen gegen Cayenne Pepper allerdings auch mühelos gewann – ein gut bezahlter zweiter Platz über die 1m2f sprang trotzdem am Ende heraus. Das sleb Ergebnis gab es als Favoritin im Juddmonte Irish Oaks gegen Even So über 1m4f und etwas weicheren Boden im Juli und dann noch einmal über schnelleren Boden im Gruppe 3 Irish Stallion Farms EBF Give Thanks Stakes – und diese Niederlage als erneute Favoritin tat richtig weh. Tarnawa schlug Cayenne Pepper mit fast 2 Längen, und das obwohl sie ganze 10lb schwerer unterwegs war und nicht wie die Konkurrentin in dieser Zeit schon als Gruppe 1 Rennpferd gehandelt wurde. Das änderte sich für Tanarwa 2020 zwar danach noch, aber Cayenne Pepper musste die herbe Niederlage einstecken und ging dann erst wieder im September im Moyglare “Jewels“ Blandford Stakes auf die Rennstrecke.

Das Gruppe 2 Rennen über 1m2f und guten Untergrund gewann sie dann endlich in dominanter Weise, Favoritin Magic Wand floppte in diesem Rennen hingegen und war keine Gefahr für den 4 Längen Sieg von Cayenne Pepper, die auf den letzten 200m alles klar gemacht hatte und für den Saisonabschluss über den großen Teich übersetzte und im Breeders Cup Filly&Mares Turf  startete – dort wurde sie allerdings ziemlich eingenordet und bei ihrem Saisondebüt im Tattersalls Gold Cup verlief es nicht viel besser… das war allerdings auf schwerem Boden, den sie vorher immer vermieden hat und das nach einer 197 Tage Pause…. aber auch danach steigerte sich die Form von Cayenne Pepper nur ein bisschen mit einem dritten Platz im Alwasmiyah Pretty Polly Stakes und einem fünften Platz im Darley Prix Jean Romanet – beides zwar nicht viel mehr als 4 Längen geschlagen, aber auch ohne Gefahr für die jeweiligen Sieger zu produzieren.

Sie ist viel besser, als sie 2021 gezeigt hat, aber ob sie gerade hier gegen Love in Form kommt? Ich glaube eher nicht

 


27.06.2021 – Curragh – Alwasmiyah Pretty Polly Stakes – Pick: Santa Barbara?

Pferderennen in Irland

16:40 Alwasmiyah Pretty Polly Stakes – Gruppe 1

1m2f | Untergrund: Gut | Stuten und Stutenfohlen | 2yo+

Es wird langsam eng für Santa Barabara. Wir erinnern uns an den Hype, den die Stute vor dem Guineas 1000 erfahren hat… die Fachwelt war von den Äußerungen des Erfolgstrainers Aiden O’Brien derart angetan, dass sie Santa Barbara als haushohe Favoritin ins Feld schickten – obwohl die Stute erst einen einzigen Start in einem Maidenrennen hatte und daher nur sehr wenig Form hatte, auf die man hätte etwas geben können.

Das störte aber nur wenige Beoabchter und die meisten glaubten an den Hype. Ich war da eher skeptisch und empfal andere Stuten, was sich am Ende des Tages auch als richtig erwies – Santa Baraba floppte im Guineas und kam „nur“ auf einem vierten Platz ins Ziel.

Das ist natürlich eigentlich für den erst zweiten Start in der Karriere eine mehr als respektable Leistung, aber eben nicht, wenn man als Favoritin in ein Rennen geschickt wird. Santa Barbara wirkte ein wenig Grün hinter den Ohren und wanderte beim Zieleinlauf, um dann weniger Meter vor dem Ziel zu ermüden und den dritten Platz noch abzugeben. Wie gesagt, eigentlich keine schlechte Leistung für den zweiten Start in der Karriere, aber nicht genug um den Hype zu rechtfertigten

Der Hype blieb aber weiter aktiv und Santa Barbara ging auch im Oaks als Favoritin ins Rennen. Die längere Distanz sollte ihr nach Bekundungen ihres Trainers nichts ausmachen und auch der etwas weichere Boden sollte kein Problem darstellen – so jedenfalls die Theorie. In der Praxis nutzte ihre Stallgefährting Snowfall die Gelegenheit, ihren beeindruckenden Gruppe 3 Sieg zuvor mit einem noch beeindruckenderen Gruppe 1 Sieg im Oaks zu überschatten. Snowfall hatte sich zunächst in hinteren Bereich des Feldes einsortiert, machte dann aber 500m vor dem Ziel langsam Boden gut und war 400m vor dem Ziel vorne mit dabei, um dann 200m vor dem Ziel mit einem beeindruckenden Tempowechsel der Konkurrenz hoffnungslos davon zu sprinten. Am Ende führte sie unangefochten mit 16 Längen vor ihren Verfolgern.. und Santa Barbara? Die kam abgeschlagen als Fünfte ins Ziel und war ab 400m vor dem Ziel klar geschlagen.

Dabei hatte Santa Barbara die selbe Taktik gewählt wie Snowfall, um das Feld von hinten aufzurollen, aber der Unterschied zwischen den beiden Stuten wurde in diesem Rennen mehr als offensichtlich… und es hab da ja noch drei andere Konkurrentinnen, die die beiden am Ende trennten! Der zweite Flop im zweiten Gruppenrennen, dabei hatte ich damit gerechnet, dass Santa Barbara mit der Erfahrung im Guineas und dem immer noch anhaltenden Hype um ihre Person nun stark auflaufen würde.. aber nichts. Ryan Moore hatte wieder eimal das Nachsehen gegen Franie Dettori, der allerdings heute nicht mit von der Partie ist.

Generell scheint heute eine gute Gelegenheit zu sein, um endlich den ersehnten Gruppe 1 Sieg feiern zu können – aber sind wir mal ehrlich, das Pretty Polly 2021 ist kaum vergleichbar mit dem Oaks oder dem Guineas.

Sie bekommt noch einmal eine neue Distanz präsentiert, die durchaus nach ihrem optimalen Trip ausschaut und die Konkurrenz ist nicht auf dem Niveau der letzten Rennen.

Cayenne Pepper etwa hat 2021 wenig zälbares zu Stande gebracht, dabei endete die letzte Saison durchaus gut für sie. Sie belegte im Irish Oaks im letzten Juni einen zweiten Platz und gewann ihren Saisonabschluss im Blandford Stakes, ebenfalls in Curragh, überzeugend mit 4 Längen Vorsprung. Und sie war in diesem Rennen zweite im letzten jahr.

Im Duell mit den Stuten aus Amerika im Breeders Cup Filly&Mares Turf wurde sie allerdings ziemlich eingenordet und bei ihrem Saisondebüt im Tattersalls Gold Cup verlief es nicht viel besser… das war allerdings auf schwerem Boden, den sie vorher immer vermieden hat und das nach einer 197 Tage Pause…. da geht mit Sicherheit mehr bei ihr. Viel mehr, gerade wenn man bedenkt, dass sie erst auf den letzten 200m zunehmend ermüdete und den Anschluss an die Führenden verlor. Sie kennt die Distanz und war hier schon erfolgreich. Sollte Santa Barbara wieder einmal nicht so auflaufen können wie erhofft, ist Cayenne Pepper sicher da.

 

Thundering Nights läuft konstant gute Rennen und sollte auch heir wieder eine gute Leistung zeigen können, während Epona Plays letzten Monat das Gruppe  2 Lanwades Stud Stakes dominieren konnte. Das war über eine Meile und weichen/schweren Boden, war aber verdammt einfach für sie und ich wundere mich ein wenig, warum sie so hoch in den Quoten rangiert,.

Shale kommt nicht an ihre Leistungen als 2yo heran und Insinuendo macht einen gewaltigen Sprung im Niveau hier, ist aber auf Gruppe 3 Ebene über die heutige Distanz in Naas erfolgreich gewesen und sollte sich mit mehr Erfahrung immer weiter steigern können – vielleicht eine gute EW und Tricast Wette.

Der Tricast besteht bei mir aus den ersten drei, plus Epona Plays und Insinuendo… ich traue Santa Barbara nicht über den Weg, aber wenn sie hier mit 12lb weniger nicht liefern kann… dann zweifel ich an der Urteilsfähigkeit von Aiden O’Brien, und der weiß eigentlich, was er tut.

Wegen dem Tricast hoffe ich aber auf Epona Play und Inisuendo… das würde sich wieder mal lohnen


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