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Tipp

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Pimlico – 18.05.2018 – Preakness Stakes – Pick: Improbable

Pferderennen in den USA

00:50 Preakness Stakes – Gruppe 1

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Für bis zu 3jährige Pferde | Distanz: 2.092 m | Untergrund: Sand

Das Preakness Stakes ist eines der wenigen wirklich wichtigen Rennen für die 3yo in der Saison und stellt den zweiten Schritt der Tripple Crown da, welche ja im Jahr 2015 von American Pharoah gewonnen wurde. Letztes Jahr konnten wir den großartigen Justify hier bewundern, der ja die Triple Crown gewinnen konnte – als erst 13tes Pferd überhaupt.

Das Preakness rangiert vom Zuschauerinteresse nur hinter dem großartigen Kentucky Derby und ist damit Anlaufstelle für die besten 3yo der Saison in Amerika. Es wird über 1900m gelaufen mit fester Gewichtsverteilung gelaufen, wobei die Fillies natürlich weniger Gewicht tragen müssen als die Männer.

Und das Kentucky Derby ist auch ein guter Startpunkt für dieses Rennen, haben sich doch einige der heutigen Konkurrenten in diesem Rennen bereits getroffen und das Preakness Stakes 2018 ist dieses Mal komplett offen – denn keiner der Sieger oder wirklichen Favoriten läuft hier wieder mit auf. Der Überraschungssieger County House versucht sein Glück lieber nicht noch einmal, auch Code Of Honor und Tactitus lassen sich nicht blicken – und auch nicht Maximum Security, mein Tipp für das Rennen -welcher so dramatisch disqualifiziert wurde!

Aber immerhin kommt der vierte des Rennens, Improbable, hierher und misst sich mit Bodeexpress, War Of Wil und Win Win Win.

 

Improbable: Der City Zip Sohn von Bob Baffert ist aus dem Jahrgang 2018 und konnte sich in seinen wenigen Rennen bisher ziemlich gut präsentieren. Nach lockeren Sieg in sienem Maidenrennen in Santa Anita Park im September 2019, wo er Stretford End schlagen konnte, und das durchaus überzeugend. Zwar schaffte er den Sieg gegen den Konkurrenten nur mit einem Nacken, hatte aber bereits beim Duell trotz fehlender Erfahrung viel Kampfgeist gezeigt und war augenscheinlich bereit für den Schritt auf die Black Type Ebene zu sein.

Danach ging es für Improbable in das Street Sense Stakes, welches mit immerhin 100.000$ dotiert war, und dieses Mal ging er erneut als Favorit in das Rennen, wurde diesem Anspruch mit seinem sieben Längen Sieg mehr als gerecht. Keiner der Konkurrenten aus den letzten Rennen machte im Los Alamitos Futurity Stakes erneut seine Aufwartung, Trophy Chaser war aber immerhin im Rennen zuvor, dem Gruppe 1 Champagne Stakes, als einer der Favoriten ins Rennen gegangen und Improbable war unter Drayden van Dyke im Los Alamitos Stakes ebenfalls der haushohe Favorit.

Diese Einschätzung erwies sich als richtig und Improbable konnte auf den letzten hundert Metern bequem die Führung übernehmen und sich mit nur wenig Aufwand von Mucho Gusto absetzten, der der einzige Verfolger in dem Rennen war – wenn auch einige Längen hinter dem Sieger.

Improbable startete danach erst wieder im Gruppe 2 Rebel Stakes im März 2019 im Oaklawn Park, musste da allerdings gegen Long Range Toddy zurückstecken, der ihn auf der Zielgeraden noch einsammelte, obwohl Improbable sich schon an der Front abgesetzt hatte. Das war das erste Rennen in der neuen Saison und vielleicht hat Drayden van Dyke sich an der Front ein wenig zu sicher gefühlt oder vielleicht war Improbable noch nicht komplett fit, und im Arkansas Derby danach im April musste er auf weichem Boden laufen, was ihm vielleicht das bisschen Kraft kostete, um sich gegen Omaha Beach durchzusetzen, der mit Improbable zusammen weit vom Rest des Feldes davonzog. Omaha Beach ist stärker als die meisten der heutigen Konkurrenten im Kentucky Derby gewesen und Improbable kam als Vierter ins Ziel und lag damit nicht weit hinter dem als Sieger erklärten Country House.

Nun kann man darüber streiten, ob Maximum Security wirklich disqualifiziert gehört hat und wie viel mehr Abstand Country House und Code Of Honor gehabt hätten, aber Improbable hat mit dem Rennen ein gutes Stück Form gezeigt und sollte den wiederkehrenden Konkurrenten heute wieder vorauseilen.

War Of Will: Der War Front Sohn von Trainer Mark E. Casse hat sich nach seinem Start in die Galopprennen in Kanada auf dem Kurs in Woodbine in die Blacktype Rennen begeben, die er allerdings wie schon seinen ersten Start nicht mit einem Sieg beenden konnte. So startete er im Summer Stakes auf Listed Ebene über die Meile und setzte dem Favoriten Fog Of War mächtig zu – was auch kein Grund war, nicht noch weiter in den Gruppenrennen zu starten und es im Gruppe 3 Dixiana Bourbon Stakes aufzulaufen. Dort konnte sogar als Favorit auflaufen, kam aber „nur“ auf einem vierten Platz ins Ziel bei seinem ersten Versuch in einem ordentlichen Gruppenrennen.

Das Jahr war fortgeschritten und es war so langsam an der Zeit für das Breeders Cup Festival, bei dem War Of Will im Breeders Cup Juvenile Turf startete. Das Rennen war natürlich mit den besten 2yo besetzt und War Of Will startete im Breeders Cup Juvenile Turf als Außenseiter und konnte seinem Ruf auch nicht entkommen.

Nach dem Lauf in dem Saisonabschluss für die 2yo ging es erst einmal in eine kleine Pause, die mit einem Start in einem 75k$ Maidenrennen beendet wurde, um War Of Will endlich seinen ersten Sieg zu bescheren. Der Plan ging auch und War Of Will ging mit frisch gestärktem Selbstvertauen in das LeComte Stakes auf Listed Ebene in Fair Grounds. Das Meilenrennen konnte War Of Will ebenfalls gewinnen und nach den guten Erfahrungen in Fair Grounds im ersten Versuch in einem Black Typer Rennen ging es in das Risen Star Stakes auf Gruppe 2 Ebene.

Die Distanz war etwas länger und War Of Will konnte sich mit einem guten Tempowechsel mehrere Längen von den Verfolgern absetzen und locker gewinnen. Der Gruppe 2 Sieg war der höchste Erfolg den er bisher hatte genießen können und es ging danach mit viel Hoffnung in das Louisiana Derby auf Gruppe 2 Ebene. Das mit 1.000.000§ dotierte Rennen war dann allerdings noch ein wenig viel für ihn und auch das Kentucky Derby war natürlich eine Hausnummer für War Of Will, der immerhin im ersten Pulk ins Ziel kam und versuchte das Tempo zu setzen.

 


18.05.2019 – Pimlico – Dixie Stakes – Pick: Catholic Boy

Pferderennen in den USA

23:39 Dixie Stakes – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde | | Distanz: 1.770 m | Preisgeld: 250.000 USD | Flachrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Catholic Boy: Der More Than Ready Sohn von Trainer Jonathan Thomas hat sich in letztem Jahr schon einen Namen in den USA machen lassen und sein erstes Black Type Rennen in Form des With Anticipation Stakes gewinnen können. Dann ging es zum BC Juvenile Turf, wo er dem stark auflaufenden Mendelssohn unterlag, der das Rennen als Favorit für sich entscheiden konnte. Der vierte Platz von Catholic Boy war aber eine Menge wert und tat der Form des Zweijährigen keinen Abbruch, ganz im Gegenteil, er konnte sich einen Monat später im Gruppe 2 Remsen Stakes auf dem Kurs in Aquduct erneut hervorragend präsentieren.

Damals konnte sich Catholic Boy mit einem Tempowechsel auf der Zielgeraden unter moderatem Druck von Manuel Franco um Längen durchsetzen können, und das obwohl der Favorit des Rennens, Avery Island, auf dem zweiten Platz lief und sich redlich mühte, nicht zu weit zurückzufallen.

Mit dem Jahreswechsel verlor Catholic Boy ein wenig seiner Form und konnte sich im Gruppe 3  Sam F. Davis Stakes und dem Florida Derby nicht wie gehofft durchsetzen. Ganz im Gegensatz zu seinen vorherigen Leistungen fehlte ihm in diesem Rennen der nötige Kick um sich gegen die Front Runner abzusetzen und wurde auf den letzten Metern zunehmend schwächer.

Mit einer weiteren zweimonatigen Pause im Rücken gewann er dann aber das Pennine Ridge Stakes in Belmont Park kurz darauf das Belmont Derby Stakes auf Gruppe 1 Ebene gegen Analyze it und Hunting Horn.

In beiden Rennen sah es zunächst danach aus, als ob Catholic Boy geschlagen worden wäre, aber dann fand er wieder mehr Kraft in sich und kämpfte sich knapp zurück an die Führung

Danach war es aber im Travers Stakes auf Gruppe 1 Ebene schon eher eine sichere Sache für Catholic Boy, als er sich zusammen mit Mendelssohn vom Feld abesetzen konnte und diesen einzigen Verfolger dann mit starkem Zug zum Ziel locker weiter hinter sich lies.

Der Lauf war extrem stark, aber mit seinen vorherigen Leistungen musste Catholic Boy sich ein wenig Sorgen machen, ob diese Form gegen die besseren Starter im Breeders Turf Classic ausreichen würde. Denn hier gab einige sehr gute Front Runner die ein härteres Tempo setzen konnten und mehr als genug Schlussprinter, die ihm ebenfalls  Konkurrenz machen konnten. Und genau so kam es dann auch

Im Breeders‘ Cup Classic hatte er keine Chance mit den Führenden beim Tempowechsel mit zu gehen, aber hier ist er sicher der Favorit nach der Pause und sollte eben locker gewinnen können

 

Inspector Lynley: Der Lemon Drop Kid von Trainer C. Mcaughey dem III hat seine Karriere im Oktober 2015 begonnen und schon im nächsten Februar war er das erste Mal in einem Black Type Rennen zu sehen. Damals startete er in einem Listed Maiden Rennen in Gulfstream Park, welches er auch gleich gewinnen konnte. Wenig verwunderlich folgte daraufhin sein erster Durchlauf in den Gruppenrennen, mit Teilnahmen im Gruppe 3 Transylvania Stakes, dem Gruppe 3 Kent Stakes oder dem Saranac Stakes. Das letztgenannte konnte er im September 2016 für sich entscheiden.

Das sollte auch der größte Erfolg von Inspector Lynley sein, bis er im Februar 2017 das Gruppe3  Tampa Bay Stakes  gewinnen konnte.  Die Rennen waren über 1770m in Saratoga und über 1770m in Tampa Bay Downs, dazwischen lief er im Tropical Park Derby und dem Hill Prince Stakes mit moderatem Erfolg auf. Die beiden Siege in den Gruppe 3 Rennen waren aber eine gute Leistung gewesen und der Versuch im Gruppe 1 Maker’s 46 Mile Stakes 2017 gar nicht mal so hoch gegriffen. In dem Meilenrennen in Keenland lief Inspector Lynley als einer der vier ersten Favoriten auf, kam aber nie so richtig ins Rennen und musste sich am Ende mit einem achten Platz klar geschlagen geben.

Nach dem ersten Versuch in einem Gruppe 1 Rennen ging es erst einmal in eine kleine, 3 monatige Pause, die er mit der Wiederkehr in einigen Handicaps beendete. Der große Erfolg blieb allerdings aus, aber Inspector Lynley schaffte immerhin in Keenland einen dritten Platz und in Belmont im Mai 2018 danach hinter Made You Look einen zweiten Platz. Das war das Sprungbrett für den Start im Gruppe 2 Wise Dan Stakes, in dem Inspector Lynley wieder Mal als vierter Fav startete, die besseren Konkurrenten wie World Approval aber das Fürchten lehren konnte und hinter Mr. Misunderstood den zweiten Platz belegen.

Wenig überraschend ging es für ihn danach in das Fasig-Tipton Lure Stakes auf Listed Ebene in Saratoga als Co-Favorit, schließlich konnte er 2016 im Gruppe 3 Saranac Stakes auf dem Kurs schon gewinnen, und auch nach der zweijährigen Abstinenz auf diesem Kurs konnte Inspector Lynley an die alten Erfolge nahtlos anknüpfen. Er gewann das Fasig-Tipton Lure Stakes mit Leichtigkeit und ging danach in das Bernard Baruch Handicap auf Gruppe 2 Niveau als dritter Favorit. 17770m betrug die Distanz, wie auch beim letzten Rennen, aber der Untergrund auf dem Rasenkurs war etwas schneller und Inspector Lynley konnte dieses Mal nicht das Feld von hinten aufrollen wie gewohnt aus dem Fasig-Tipton Lure Stakes

Dass er vom letzten auf den ersten Platz vorstürmen konnte auf dem weichen Boden war eine ziemlich beeindruckende Leistung, die man von einer schlechten Leistung nicht vergessen machen kann, schließlich war er beim zweiten Rennen in Saratoga im Verkehr stecken geblieben und hatte zu viel Boden gutzumachen auf den letzten Metern, um noch für die Sieger gefährlich werden zu können.  Im Gruppe 2 Knickerbocker Stakes in Belmont Park ging es für ihn über 1818m und die Front Runner um Hi Happy zogen das Feld weit auseinander, so dass Inspector Lynley gut sechs Längen Rückstand beim Einbiegen in die Zielgerade hatte, was zu viel war um es auf den letzten Metern wirklich gut machen zu können. Inspector Lynley konnte einige Meter gut machen und einen dritten Platz ergattern, was auf Gruppe 2 Ebene einer der größten Erfolge von ihn bisher gewesen war.

Inspector Lynley ging danach in das Gruppe 3 Tampa Bay Stakes, welches er erneut gewinnen konnte, wieder mit einem spät aufschließenden Lauf und einen sehr beeindruckenden Sieg. Im Gruppe 2 Muniz Handicap danach hob er das Niveau wieder etwas an, aber er scheiterte in dem Gruppe 2 Rennen wieder deutlich.

Mit niedrigerem Niveau und weniger Distanz im Danger’s Hour Stakes auf Listed Ebene gelang ihm dann aber wieder die Rückkehr auf die Siegerstraße. In diesem Rennen passte Jose Lezcano aber auf, dass Inspector Lynley dieses Mal nicht zu weit zurückfällt, aber auch nicht das irsinnige frühe Tempo von Black Tide mitgeht, der das Feld teilweise mit neun Längen Vosprung anführte, aber wie zu erwarten auf der Zielgeraden zusammenbrach und für die Verfolger platz machte.

 

Have At It: Der Kitten’s Joy Sohn von Trainer C. Clement konnte sich in seiner kurzen Karriere schon hervorragend positionieren. Nach zwei Versuchen in Maidenrennen gewann er beim dritten Versuch und verabschiedete sich danach erst einmal in eine kleine Pause, die er mit einem Handicaprennen im Juni 2018 beendete. Das erste Rennen über 1609m war erst mal wieder nichts, das zweite Rennen auf dem selben Kurs in Belmont Park gewann Have At It dann aber souverän, so dass er einen Monat später im Gruppe 2 Museum of Racing Stakes durchaus mit guten Chancen in das erste Gruppenrennen geschickt wurde. Das Rennen konnte er allerdings nicht gewinnen und musste sich beim ersten Rennen auf Gruppe 2 Ebene einiges beibringen lassen.

Er blieb dem Kurs in Saratoga treu und startete danach im Better Talk Now Stakes auf Listed Ebene über die Distanz der Meile – mit besserem Erfolg und einem zweiten Platz.  Dieses Rennen war das Sprungbrett für den erneuten Versuch auf Gruppe 2 Ebene, dieses Mal im Hill Prince Stakes.

Sand Dancer machte in dem Rennen das Tempo, und das äußerst gut! Er setzte sich vom Rest des Feldes ab und lies sich auf der Zielgeraden nur wiederwillig vom Rest des Feldes wieder langsam einsammeln. Sand Dancer fand nach dem Tempowechsel beim Einbiegen in die Zielgerade immer mehr Kraft und konnte den Schlusssprint der meisten Konkurrenten abwehren, aber Have At It fand an der Innenbahn freie Bahn und konnte sich knapp durchsetzen.

In Santa Anita Park ging es dann danach auf Gruppe 2 Ebene zum Twilight Derby, in dem Have At It dieses Mal wieder versuchte die Führung auf den letzten Metern gegen die Front Runner zu bestehen und noch die Kraft zu finden die wenigen Zentimeter gut zu machen, die ihm auf den Sieger fehlten. So aber war es auf der Innenbahn River Theater, der die Führenden überholen konnte und mit knappen Vorsprung gewann. Im Hollywood Derby  schaffte er danach im Dezember es nicht sein gutes Niveau zu halten, aber ich denke nach der erneuten Pause ist er heute hier wieder vorne mit dabei

 

 


Stimmen der Trainer zur Victoria Mile

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Stimmen der Trainer zur Victoria Mile

Aeorolithe

Takanori Kikuzawa, Trainer
„Diese Woche am Mittwoch habe ich sie alleine den Berg hoch trainieren lassen. Letzte Woche arbeitete sie im Tandem über den Holzschnitzeltrack mit guten Ergebnissen. In letzter Zeit war dies das Muster mit dem wir ihn trainiert haben, mit dem Lauf über den Hügelkurs nur für als endgültige Abstimmung. Ich denke, ihre Beinarbeit war so gut, dass du nicht wirklich gespürt hast, wie schnell sie war. Es gab zufällig ein Pferd, das sich vor ihr bewegen konnte, und als sie sich der Kuppe des Hügels näherte, fühlte es sich an, als würde sie versuchen, dieses Pferd zu fangen. Ihre Konzentration war gut und es war ein gutes Training. Auf der flachen Strecke, besonders nach rechts, fehlt ihr etwas Beweglichkeit, aber das ist immer das Gleiche. Letzte Woche habe ich sie hart trainieren lassen und sie war über das Wochenende und diese Woche mehr auf Zack. Ich denke, sie zeigt eine Verbesserung. Ich denke, sie ist jetzt mental stärker, nachdem sie aus den USA zurückgekehrt ist. Ihr Flug in New York war wetterbedingt verspätet und ich hatte mir große Sorgen gemacht, aber sie sah gut aus, als sie wieder raus aus der Quarantäne war. Tokio ist eine gute Strecke für sie und obwohl sie nicht sonderlich gut nach rechts rennen kann, hat sie definitiv mehr Kraft, wenn sie nach links geht. Im Vergleich zum letzten Jahr ist sie körperlich und geistig gereift, sie ist ruhiger und entspannter. Sie hat dieses Jahr im Allgemeinen eine bessere Stimmung. “

Lucky Lilac

Mikio Matsunaga, Trainer
„Sie hat am Mittwoch mit einem anderen Pferd den Berg hinauf gearbeitet, und ihre Zeit und Bewegung waren gut. Alles läuft gut. Sie ist immer entspannt bei der Arbeit und diese Woche war nicht anders. Es gab keinen besonderen Unterschied zur schnellen Arbeit der letzten Woche, in einer guten Weise gemeint, aber ich ließ mich diese Woche von dem Jockey ein bisschen mehr antreiben. Sie hat sich seit dem letzten Rennen nicht wesentlich verändert. Es war das erste Rennen, in dem sie blockiert wurde. Am Ende konnte sie noch schneller werden, aber sie lehnte sich vor, was sie normalerweise nicht tut. Sie hat Kraft. Sie ist nicht schlecht von den Startplätzen aus, also mache ich mir keine Sorgen um die Torposition /Draw. Sie hat in Tokio gewonnen, also hoffe ich, dass sie hier gewinnen kann. Es gibt starke Pferde auf im Feld, also wird es nicht einfach sein, aber wenn sie ihr eigenes Rennen laufen konnte und auf ihre Kraft zurückgreifen kann, denke ich, kann sie das Rennen hier gewinnen. “

Mikki Charm

Mitsumasa Nakauchida, Trainer
„Ihr Training auf dem Berg am Mittwoch war gut. Es war nur, um sie zu in Stimmung zu bringen. Am Sonntag habe ich sie über 6 Furlongs in der Wohnung getaktet und mich auf die letzte Etappe konzentriert. Sie lief stark bis zum Ende. Normalerweise wird sie nach Rechts gearbeitet, aber am Sonntag war der Hackschnitzeltrack nach links,  also habe ich sie darüber hinweg gearbeitet. Ich dachte auch, dass es für sie mental besser wäre, wenn sie früh im Rennen schnell arbeiten würde. Ich habe sie bei den ganzen Trainings selbst geritten. Ich würde sagen, dass bei ihrer Arbeit alles gut gelaufen ist, und das ist das Wichtigste. Sie hat ihren Zustand beibehalten und es liegt an uns, sicherzustellen, dass das in Ordnung ist. Sie wird am Samstag wie gewohnt auf die Strecke gebracht. Der Jockey hat einen guten Job in den Hanshin Himba Stakes gemacht, aber natürlich war sie stark und die Passage im Rennen half ihr auch einiges, aber sie konnte auf all ihre Fähigkeiten zurückgreifen. Es ist ihr erstes Mal in Tokio und ich kann nicht sagen, wie es ihr hier ergehen wird, bis wir es versuchen, aber ich denke, es wird ihr gut gehen.

Normcore

Kiyoshi Hagiwara, Trainer
„Sie hatte unter anderem einen Innendraw für das Nakayama Himba-Einsätze und konnte sich nicht frei im bewegen. Auch im Homestretch hat sich das Feld für sie nicht geöffnen, sodass sie warten musste, bevor sie sich bewegen und zum Schlusssprint ansetzen konnte. Es war ein frustrierendes Rennen. Wir haben sie auf die Farm geschickt und sie ist am 20. April nach Miho zurückgekommen. Letzte Woche hat sie mit zwei anderen Pferden gearbeitet und sie hat sie gut gefangen. Ihre Bewegung war gut und ich denke, sie wird am Renntag in guter Verfassung sein. Sie hat auf der Meile zuvor gewonnen und ich denke, sie wird damit fertig werden, weil die Strecke in Tokio lang ist. Trotzdem ist es ein starkes Feld. Ich hoffe, die anderen Pferde werden sie inspirieren. “

Primo Scene

Yu Ota, Assistenztrainer
„Im vorigen Rennen war sie gut unterwegs und lief bis zur letzten Kurve ein ordentliches Rennen, aber der Sieger behauptete sich stärker. Trotzdem zeigte dieses Pferd ihre Stärke und ich denke, dass sie noch ein bisschen mehr in sich hatte, also hoffe ich, dass sie sich bis zum Hauptereignis hier in Tokyo weiter verbessern wird. Sie hatte ein bisschen Freizeit und kam am 24. April zurück ins Trainingszentrum. Mit diesem einen Rennen ist sie jetzt besser unterwegs als zuvor. Sie hat zuletzt alleine trainiert und wir haben sie über Distanz geschoben. Sie gab alles in den Rennen und rannte stark. Ihre Haut ist dünner und ich denke, sie wird uns eine Verbesserung zeigen. Der Wechsel zu einem offeneren Kurs ist kein Minus. Die Position, die sie bekommt, wird kein großer Faktor sein, aber ein fehlerfreier Start wird wichtig sein, wenn sie gewinnen will. “

Red Olga
Nobuyuki Tashiro, Assistenztrainer

„Sie war in dem Hanshin Himba Stakes gut unterwegs, konnte danach aber nicht mehr mithalten, weil sie Pferde vor sich hatte die ihren Lauf blockierten. Sie lief solide auf der Strecke, aber sie war nach außen gelaufen, und das war ein Faktor. Trotzdem hatte sie nur 0,1 Sekunden Rückstand auf die Siegerin und ich glaube, sie hat ihre Stärke gezeigt. Wir haben sie wie üblich für 10 Tage auf die Trainings- Farm geschickt. Am 2. Mai ritt der Jockey sie hart auf der Bergbahn. Alles ist gut gegangen. Sie hat die Tokyo Meile / 1.600m vor zwei Rennen und zuvor im Tokyo Shimbun Hai (G3) gut den Kurs geschafft und war gut gegen männliche Pferde gelaufen. Eine schnelle, glatte Passage wäre ideal. Ich denke, sie wird wettbewerbsfähig sein. „


11.05.2019 – Churchill Downs – Man o‘ War Stakes – Pick: Channel Maker

Pferderennen in den USA

00:24 Man o‘ War Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 2.220 m  |  Preisgeld: 700.000 USDFlachrennen  |   |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Focus Group: Der  Kitten’s Joy Sohn von Trainer Chris Brown hat sich zu Beginn seiner Karriere ein wenig Zeit gelassen bis er sein erstes Rennen gewann, ganze drei Rennen brauchte er, um sein erstes Maidrennen gewinnen zu können.  Das war allerdings auch schon ein ziemlich gutes Maidenrennen von der Besetzung damals her und der Kurs in Saratoga ist ja auch nicht gerade einfach, von daher war der erste Sieg eine gute Leistung und bei den Versuchen in den nächsten Handicaps wurde Focus Group als einer der Favoriten gehandelt, auch wenn die Distanz ein wenig kürzer war als bei seinem Maidensieg.

Er scheiterte zunächst in den folgenden drei Rennen, siegte aber, als er die Distanz erneut anhob und in Keenland in einem Handicap über 2414m startete. Das 76k$ Rennen war eine gute Gelegenheit für Focus Group, der sich schon beim letzten Versuch in Keenland mit verbesserter Form gezeigt hatte und nun als Favorit starten dürfte. Dabei schwang Focus Group am Feld vorbei und setzte sich einige Längen von seinen Verfolgern ab. Er musste sich zunächst erst einmal sammeln, als er unter Druck geraten war und andere dabei waren ihn zu überholen, aber dann konnte Focus Group sich absetzen und souverän gewinnen.

Focus Group musste danach eine kleine Pause von drei Monaten und startete im Juli in Belmont Park in einem gut besetzten Handicap, schaffte es aber nicht in der relevanten Phase an seine vorherige Form anzuknüpfen und obwohl er sich auf der Zielgeraden sammelte und einige Meter noch gut machte, reichte es an diesem Tag absolut nicht für den Sieg.

Vielleicht brauchte Focus Group auch einfach nur einen Wachmacher nach der kurzen Pause, denn danach gewann er in Saratoga mit einem guten Kick und beschleunigte an den Front Runnern vorbei zu einem Sieg von 92.000k$. Die längere Distanz von 2220m lag ihm offensichtlich und mit etwas mehr Distanz im nächsten Rennen wurde Focus Group wieder zum Kreis der Favoriten gezählt – und das zu Recht. Er musste sich zwar prinzipiell Call Provision erwehren, der einen langen harten Kampf mit Focus Group auf der Zielgeraden ausfocht, aber leider auf der Zielgeraden driftete und Focus Group damit behinderte.

Focus Group hatte den Gegner zwar so oder so auf der Ziellinie geschlagen, als er sich von der Behinderung erholt hatte und einen geraden Lauf zur Linie bekam, aber ohne die Behinderung hätte er einen wesentlich souveränen Sieg feiern können. Das wussten auch die Bookies und liesen ihn im Canadian International Stakes auf Gruppe 1 Ebene als einen der Favoriten starten. Der Dritte Platz, den er herausholen konnte war eine extrem gute Leistung, schließlich konnte er einige Meter auf den Sieger gut machen und schloss sehr gut bis zur Ziellinie auf. Etwas mehr Raum beim Schlusssprint oder etwas näher an den Führenden dran, und er hätte sicher gewinnen können – wie er es dann im Gruppe 2 Pan American Stakes tat.

Das Gruppe 2 Rennen in Gulfstream Park ging er dabei als Favorit an, hatte aber mit der Konkurrenz kein leichtes Spiel. Vielmehr musste er sich erneut in ein langes hartes Duell mit dem Außenseiter Melmich liefern, obwohl er von seinem Jockey Irad Ortiz Jr. dieses Mal perfekt positioniert worden war und eine ideale Ausgangssituation für den Schlusssprint hatte. Melmich kämpfte aber extrem hart gegen den Versuch von Focus Group dem Feld zu entschlüpfen, und Focus Group musste sich extrem mühen um am Ende die Nase sprichwörtlich vorne zu haben. Heute hat er deutlich bessere Gegner gegen sich und es wird nicht leicht sein gegen Magic Wand zu bestehen

Magic Wand: Der Galileo Sohn von Aiden O’Brien hat sich nach dem Beginn seiner Karriere im Jahr 2017 in den beiden zunächst angegangenen Maidenrennen nicht in bester Verfassung gezeigt, gewann dann aber im Mai 2018 in Chester ein schwach besetztes Listed Rennen, welches er gewann. Das Cheshire Oaks war der Einstieg in die Gruppenebene und er startete einen Monat später im Gruppe 1 Epsom Oaks, kam aber aber dort nicht über einen vierten Platz hinaus.

Danach kam das etwas leichter besetzte Ribblesdale Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er die angetretene Konkurrenz mit über 4 Wochen deklassierte. Zwar waren in diesem Rennen wieder nur wenige der aktuell besten Dreijährigen angetreten, aber trotzdem konnte sich so ein müheloser Sieg sehen lassen. Zurück in Irland und über die Distanz von 2414m ging es dann wieder auf Gruppe 1 Ebene, und auf dem Papier war das Rennen erneut in den Gnaden von Magic Wand, allerdings war es Sea Of Class der das Rennen gewann und Magic Wand spielte am Ende überhaupt keine Rolle beim Kampf um den Sieg. Das war nun schon das zweite Gruppe 1 Rennen, welches Magic Wand hätte gewinnen können, aber auch der dritte Versuch im Gruppe 1 Darley Yorkshire Oaks verlief nicht besser für Magic Wand, während Sea Of Class seine Form aus dem letzten rennen noch einmal bestätigen konnte. Sea Of Class gewann am Ende ungefährdet und Magic Wand verabschiedete sich nach Frankreich, wo er in Longchamp im Gruppe 1 Qatar Prix Vermeille antrat.

Nach so vielen enttäuschenden Leistungen auf höchstem Niveau war es kein Wunder, dass er in Frankreich zunächst nicht als Favorit des Qatar Prix Vermeille galt. Allerdings konnte Magic Wand tatsächlich wieder die Form aus dem Frühjahr zeigen und nur Kitesurf konnte sich mit einem Nacken gegen Magic Wand durchsetzen, das Duo war aber weit vor dem Rest des Feldes unterwegs.

Das Rennen war allerdings nur der Warmmacher vor dem Prix de l’Opéra Longines,  dem eigentlichen Ziel der kurzen Kampagne in Frankreich, und nach der überzeugenden Leistung im Qatar Prix Vermeille war Magic Wand durchaus einer der vier Favoriten für das Rennen. Das Rennen war ein harter Kampf und Wil Illusion war am Ende der Sieger des Prix de l’Opéra Longines, allerdings schaffte es sich Magic Wand den zweiten Platz knapp mit einer Nase den zweiten Platz zu sichern und mit dem Erfolg im Ausland machte der Wechsel nach Amerika zum Breeders Cup durchaus Sinn, auch wenn die Voraussetzungen auf der anderen Seite des großen Teichs ganz andere als in Frankreich oder England waren.

Das Ziel war das Breeders‘ Cup Filly and Mare Turf , bei dem Rennen traf er aber auch auf seinen Bezwinger Wild Illusion und einige der besten Starter des Landes in Amerika. Magic Wand lief erneut an gutes Rennen, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, besserte sich aber im Januar mit einem zweiten Platz im Pegasus World Cup Turf hinter dem klaren Sieger Bricks And Mortar. Sie hätte etwas näher am Sieger dran sein können, wenn sie beim Finale der Saison freie Bahn bekommen hätte und nicht hinter Delta Prince und Catapult eine Lücke hätte suchen müssen. So blieb trotzdem ein sehr guter zweiter Platz in einem harten Rennen am Ende stehen und Magic Wand machte sich auf nach Meydan zum Dubai Sheema Classic.

Das Rennen ging der talentierte Galileo Sohn an, ohne einen weiteren Start in Dubai absolviert zu haben und es war nicht sicher, wie er mit dem Kurs, der langen Reise oder den klimatischen Bedingen umgehen würde – die Antwort war: Nicht sonderlich gut.

Magic Wand versuchte mit den anderen um den Sieger Old Persian mithalten zu können, allerdings schaffte er es nicht, sich an die Fersen der Sieger anzuheften, als diese das Tempo anzogen und davonritten. Magic Wand kam fast zehn Längen hinter dem Sieger ins Ziel und hatte nie eine Chance um den Sieg mitlaufen zu können.

Heute ist er zurück in gewohnten Gefilden und sollte sich wesentlich besser verkaufen.

Zulu Alpha: Der Street Cry Sohn von Trainer  M. Maker hat seine Karriere bereits 2015 begonnen und sich in seinem dritten Jahr seines Galopplebens dann langsam auf die Gruppenebene begeben, auch wenn der ganz große Erfolg zunächst ausblieb, Preisgeld gab es allerdings trotzdem einige Male – so etwa schon beim Prairie Bayou Stakes im Dezember 2018, wo er einen dritten Platz hinter dem klaren Sieger und Favoriten Royal Son belegte. Danach ging es im Gruppe 3 Fair Grounds Handicap in den Start, wo er immerhin einen fünften Platz belegen konnte. Die Konkurrenz in diesem Rennen war deutlich härter als im vorangegangenen und Zulu Alpha musste fast mit dreistelliger Quote starten, wie auch im Gruppe 2 Muniz Memorial Handicap einen Monat später.

Auch hier über 1818m lief Zulu Alpha fast mit dreistelliger Quote auf, konnte aber an seine Form aus dem letzten Rennen anknüpfen und sich mit einem dritten Platz sogar noch einmal deutlich steigern. Das war überraschend, aber mit der Platzierung hatte sich Zulu Alpha auf die Liste der ernst zunehmenden Kandidaten in den unteren Gruppenrennen gesetzt.

In Keenland startete er danach über die Meile, konnte sich aber in dem Handicap nicht durchsetzen und musste auch danach in Churchill Downs eine Niederlage über 1770m einstecken. Das Handicap war eigentlich machbar gewesen aber Zulu Alpha musste sich auch hier deutlich geschlagen geben und nahm sich danach lieber einmal eine kleine Auszeit. Dann der Wechsel nach Arlington Park im August 2018 in wesentlich leichtere Handicaps, die er dann auch gewinnen konnte – obwohl er nicht als Favorit gestartet war.  Der Favorit war eigentlich Cammack gewesen, der noch im selben Monat auf dem selben Kurs über leicht weiterer Distanz noch einmal gegen Zulu Alpha antrat. Die beiden hatten ein spannendes Duell, wie auch im Rennen zuvor, aber dieses Mal war es Cammack der sich durchsetzen konnte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der zweite Platz tat der Form von Zulu Alpha keinen Abbruch, wie man auch in Churchill Downs danach sehen konnte.

In dem 1770m Handciap Rennen gewann Zulu Alpha mit einer derart großen Leichtigkeit und neun Längen Vorsprung, dass der Schritt auf die Gruppenebene danach  keine Wunder war. Es ging auf die 2414m nach Keenland, wo er im Gruppe 3 Sycamore Stakes startete und wo Arklow das erste Mal gegen ihn antreten sollte. Zulu Alpha hatte sich auf der Zielgeraden in Position gebracht indem er die Front Runner  dichtauf verfolgte und sie nicht zu weit ziehen ließ. Dann, als die Front Runner nicht mehr das Tempo aufrecht erhalten konnten, übernahm er selbst die Führung an der Innenbahn und  setzte sich schnell von seinen Verfolgern ab. Das Rennen war die bisher beste Leistung von Zulu Alpha, der im Dezember in Gulfstream Park auf Gruppe 2 Ebene sich erneut versuchte und dort als einer der Favoriten auftrat.

Den Kick, den er bei seinem Gruppe 2 Sieg hatte zeigen können, konnte Zulu Alpha dann aber im Ft. Lauderdale Stakes nicht noch einmal wiederholen. In diesem Rennen konnte Zulu Alpha sich zwar wieder ganz gut positionieren, aber ihm fehlte einfach die Geschwindigkeit um sich an die Führenden anzuhängen oder mit spätem Sprint auf diese aufzuschließen. Das gelang ihm dann im Januar im W. L. McKnight Stakes schon wesentlich besser, als er das Gruppe 3 Rennen in Gulfstream Park über 2414m souverän gewinnen konnte. Zwar driftetet er dieses Mal etwas und verlor daher etwas an Momentum, konnte sich aber trotzdem klar gegen seinen Verfolger durchsetzen.

Im Gruppe 2 Mac Diarmida Stakes im März legte er noch einmal eine Schippe drauf und gewann mit dem Gruppe 2 Rennen das bisher schwerste Rennen seiner Karriere. Wieder musste er weit außen in die Zielgerade einbiegen und musste daher mehr Distanz überwinden als die anderen Drei die innen an der Bahn laufen konnten. Zulu Alpha hatte am Ende noch am meisten Kraft übrig über die 2220m und er schien über die weiten Distanzen sichtlich zu Hause zu sein.

In Keenland stand Zulu Alpha dann im Gruppe 2 Dixiana Elkhorn Stakes am Start, dieses Mal als Favorit. Zulu Alpha konnte das Rennen dieses Mal aber nicht mit dem gewohnt langen Kampf für sich entscheiden, dieses Mal musste Zulu Alpha sich Bigger Picture und Red Knight geschlagen geben, die ebenfalls nicht klein bei geben wollten, und das Rennen wurde mit einem extrem spannenden Duell zwischen den drei Startern entschieden – Zulu Alpha verlor bei dem Rennen nichts von seiner Form und sollte hier mindestens einen Platz erreichen.

 

Channel Maker: Der English Channel Sohn hat einige gute Platzierungen erreichen können, wie etwa ein Platz im Gruppe 1 Hollywood Derby  2016 und auch die Leistungen im Gulfstream Park Turf Stakes und dem Frank E. Kilroe Mile Stakes in der vergangenen Saison waren alles andere als schlecht. Es fehlt im etwas auf die absolute Spitzengruppe und seine Ausbeute an Siegen ist knapp, zudem lässt seine Form 2018 mit klaren Niederlagen im Gruppe 1 Old Forester Turf Classic Stakes sowie dem Manhattan Stakes klar zu Wünschen übrig, allerdings war der letzte Start im Bowling Green Stakes eine persönliche Bestleistung und lies einige der Favoriten ziemlich alt aussehen. Nur der Außenseiter Glorious Empire dürfte sich ebenfalls freuen, denn er er erreichte einen Dead Heat mit Channel Maker und beide werden als Sieger des Bowling Green Stakes gelistet.

Glourious Empire hatte das Feld als Front Runner weit auseinandergezogen und hatte sich einige Längen Vorsprung gesichert, aber Channel Maker konnte ihn auf den letzten Metern niederrennen und auch Sadler’s Joy holte auf. Heute ist die Distanz ein wenig länger, aber Channel Maker könnte eine weitere hervorragende Leistung zeigen


Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom 06.05.2019 – 12.05.2019

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Die wichtigsten Galopprennen in der Woche vom  06.05.2019 – 12.05.2019

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Frankreich
Chantilly
06 May 2019 Prix De Guiche G3
Longchamp
12 May 2019 Emirates Poule D’essai Des Pouliches G1
12 May 2019 Prix De Saint-Georges G3
12 May 2019 Emirates Poule D’essai Des Poulains G1
Maissons Laffitte
09 May 2019 Prix Texanita G3
Deutschland
Hoppegarten
12 May 2019 48th Comer Group International Oleander-Rennen G2
Irland
Curragh
06 May 2019 Coolmore Highland Reel Irish Ebf Mooresbridge Stakes G2
06 May 2019 Coolmore Gleneagles Irish Ebf Athasi Stakes G3
Leopardstown
12 May 2019 Derrinstown Stud 1000 Guineas Trial G3
12 May 2019 Derrinstown Stud Derby Trial Stakes G3
12 May 2019 Amethyst Stakes G3
Naas G3
11 May 2019 Irish Ebf Blue Wind Stakes € 70,000 (*$80,721)
Japan
Tokyo
11 May 2019 Keio Hai Spring Cup G2
12 May 2019 Victoria Mile G1
USA
Arlington Park
11 May 2019 Hanshin Cup S. G3
Belmont
11 May 2019 Beaugay S. G3
11 May 2019 Man O‘ War S. G1
11 May 2019 Peter Pan S. G3
11 May 2019 Vagrancy H. G3
Santa Anita
11 May 2019 Santa Barbara S. G3
England
Chester
08 May 2019 The Chester Vase (CLASS 1) G3
09 May 2019 The Ormonde Stakes (CLASS 1) G3
11 May 2019 The Chester Cup (CLASS 2 Heritage Handicap) Flat
10 May 2019 The Huxley Stakes (CLASS 1) G3
Ascot    
11 May 2019 The Totescoop6 Victoria Cup Flat
Haydock Park    
11 May 2019 The Swinton Handicap Hurdle Race (CLASS 1) G3
Lingfield Park    
11 May 2019 The Chartwell Fillies‘ Stakes (CLASS 1) G3
Australien
Doomben
11 May 2019 Doomben 10000 G1
11 May 2019 Champagne Classic G2
11 May 2019 Rough Habit Plate G3
11 May 2019 Brc Chairmans Handicap G3
Morphettville
11 May 2019 Sa Derby G1
11 May 2019 Sa Sires Produce Stakes G3
11 May 2019 Dark Jewel Classic G3

11.05.2019 – Morphetville – South Australian Derby – Mr Quickie

Pferderennen in Australien

08:36 South Australian Derby – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde | | Distanz: 2.500 m | Preisgeld: 500.000 AUD | Flachrennen | Geläuf: Gras

 

Mr Quickie: Der Shamus Award Sohn von Trainer Philip Stokes ist der Favorit des SA Debry in diesem Jar – und hat sich diesen Titel auch redlich verdient.

Nach seinem Debüt in Mildura im September 18 gab es einen Sieg in Murtoa, bevor er in Horsham wieder platzierte. Dieser Platz in Neuseeland war dann allerdings für einige Zeit der letzte, denn Mr Quickie ging auf eine Siegesserie von fünf Siegen in Folge, über die Jahreswende in das Jahr 2019 hinaus.

Seine Serie von Siegen begann in Neuseeland, fand aber auch bei seinem Wechsel nach Australien kein Ende und er konnte sich zunächst in Morphetville in einem 45K$ Handicap durchsetzen, bevor er in Sandown den nächsten Sieg feierte, in einem ähnlich guten Handicap.

Im Dezember 18 hob er das Niveau seiner Handicaps weiter an und startete in Pakenham im Grand Vue Springlands Handicap – mit einem der höchsten Gewichte in dem Rennen. Mr Quickie gewann auch dieses Rennen und überkam einige Probleme während des Rennens, wie einem weit außen liegenden Startplatz und viel Verkehr in dem Rennen.

Danach machte er eine kleine Pause bis zum März, wo er im Seppelt Wines Super Vobis 3-Y-O Hcp Plate auflief. Gegen die bessere Konkurrenz, über 1400m und gut bis weichen Boden ging Mr Quickie als einer der Außenseiter an den Start. Das Finish war spannend und knapp, hatten doch drei Konkurrenten eine Hand am Pot, aber Mr Quickie setzte sich am Ende knapp mit einer Nase durch.

Damit lag er voll im Plan für das Guineas und das Derby, und Mr Quickie startet im  Mornington Guineas und gewann dort mit einem starken Sprint über die letzten 100m locker vor den Verfolgern. Danach ging es für ihn nach Caulfield in das  Importer Plate, wo er sich über die Meile versuchte. Das Rennen ging er wie die letzten als Favorit an und hätte auch sicher gewonnen, wenn nicht Grinzinger Star ihm das Spiel auf den letzten Metern verdorben hätte. Die beiden hatten das Duell um den Sieg aber für sich und der Dritte folgte weit hinter ihm. 

Dann ging es in das VOBIS Gold Heath über 2000m und Mr Quickie konnte sich über die längere Distanz hervorragend verkaufen. Die längere Distanz brachte ihm einen 1.5 Längen Sieg gegen Admiral’s Joker ein und er scheint ein würdiger Kandidat für die längere Distanz hier zu sein.

Chapada: Der Bullet Train Sohn von M. Moroney musste sich in den meisten seiner Rennen bisher unterordnen, kann aber im Gegensatz zu den meisten anderen Konkurrenten auf eine ganze Reihe von Teilnahmen an Gruppenrennen und auch an Rennen über die Distanz von 2000m und mehr vorweisen.

Seine besten Leistungen bisher erzielte er bei der Teilnahme im Gruppe 3 Caulfield Classic im Oktober 2018, wo er 3 Längen hinter dem Sieger Thinkin‘ Big ins Ziel kam. Das war eine respektable Leistung und er konnte diesen dritten Platz im Aami Victoria Derby im November 2018 erneut zementieren. Wieder war er drei Längen hinter dem Sieger, in diesem Fall Extra Brut, aber wieder stand ein Platz in einem Gruppenrennen – Aufbaurennen – im Buch. Es folgten Versuche im CS Hayes Stakes  auf Gruppe 3 Ebene im März, das mit einer Millionen Dollar dotierte Rennen war aber noch zu viel des Guten für ihn, und auch das Rosehill Guineas im März konnte er nicht gewinnen  – aber mit einem dritten Platz hervorragen abschließen.

The Autumn Sun und Arrogant sprinteten ihm beide davon, aber Chapada lies den Vierten mindestens genauso stehen und der erste Versuch auf 2000m war mit vollem Erfolg abgeschlossen – und das auf schwerem Boden. Das ist auch der Grund, warum er hier als einer der Favoriten gehandelt wird, denn die Ausdauer, die er in dem Rennen brauchte um auf dem dritten Platz abzuschließen, war immens. Dass er im Gruppe 1 Harrolds Plate danach über 2400m keinen Platz für seinen Schlussspprint fand und vermutlich mit dem Rest auch nicht mit dem Rest hätte mitgehen können, spielt dabei keine Rolle. Das heute ist seine Chance das wieder gut zu machen.

Ridgewood Drive: Der Sebring Sohn von L. Freedman hat sich bei seinem ersten Start einen zweiten Platz verdient und danach sein erstes Rennen gewinnen können. Das Rennen in Sandown gewann er mit knapp über einer Länge und er hätte danach in Bendigo und Geelong in den Handicaps jeweils gute Chancen gehabt auf einem der vorderen Plätze zu landen. Im McGrath Benchmark schaffte er auch einen dritten Platz und dass nur sehr knapp hinter dem Sieger Divination. Das Rennen war über die etwas ungewöhnliche Distanz von 1750m und Ridgewood Drive schien über die längere Distanz aufzublühen.

Im Dominant Port Adelaide Guineas in Morphetville startete er dann über 1800m und konnte dort auch eine ganze Zeit gut mitlaufen, kam aber nicht mit den schnellsten der Konkurrenten mit und musste sich am Ende mit knapp 3 Längen Rückstand geschlagen geben. Das besserte er im Zipping Super Vobis 3-Y-O Hcp mit einem lockeren Sieg gegen durchaus starke Konkurrenz, als er das erste Mal über 2000m lief. Die noch weitere Distanz hier könnte ihm durchaus helfen sich noch weiter zu steigern.
Secret Blaze: Der Sizzling Sohn hat für einen Dreijährigen schon eine ganze Reihe von Erfahrungen in Gruppenrennen aufzuweisen und kann  sich zumindest Dreier Rennen über mehr als 2000m rühmen. Seine ersten Gruppenrennen bestritt er im Gruppe 3 Sires‘ Produce Stakes sowie dem Gruooe 3 Sires‘ Produce Stakes , und war da jeweils vorne mit dabei – konnte aber danach in leichteren Rennen nicht an die Erfolge anknüpfen.

Im Gruppe 3 The Carbine Club Stakes schaffte er immerhin einen dritten Platz, knapp unter zwei Längen hinter dem Rest der Sieger. Im Sandown Guineas schaffte er allerdings nur einen fünften Platz und war 2,5 Längen hinter dem Sieger Ringerdingding, und im Gruppe 2 Hyland Autumn Stakes lief es noch deutlich schlechter für ihn, kam er doch nur als letztes ins Ziel und konnte sich im Gruppe 2 Alister Clark Plate danach als klarer Außenseiter ebenfalls nicht positionieren.

Der Grund warum er hier trotzdem vorne mit gehandelt wird, ist sein Sieg auf gut bis weichem Untergrund im Big Screen Plate auf Handicap bei dem er bis auf Budd Fox die Konkurrenz locker schlagen konnte – und natürlich sein Sieg über 2425m auf ebenfalls gut bis weichem Untergrund im Galilee Series Final auf Listed Ebene. Auch dieses Rennen gewann er überzeigend und daher auch noch mit einem recht hohen Gewicht.

 


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