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09.03.2019 – Royal Randwick – Canterbury Stakes

Pferderennen in Australien

Canterbury Stakes – Gruppe 1

Alter 3yo+ | Distanz: 1300m |

Einleitung:

Trapeze Artist ist seit seiner Niederlage vor fünf Wochen nicht noch einmal gestartet, kann aber heute auf dem trockeneren Boden sicher eine bessere Leistung zeigen und auch Shoals kehrt nach einem schlechten Lauf im Everest und einer nachfolgenden Pause aus der Versenkung zurück.  Pierata ist ein weiteres Pferd, welches heute eine kleine Pause beendet und hat dabei in der Vergangenheit zwei seiner drei Rennen nach einer Pause gewinnen können. Cool Passion und Brutal könnten überraschen, aber es sollten wohl Kementari und Trapeze Artist sein, die am Ende das Rennen unter sich ausmachen, mit Pierata direkt mitten drin. Shoals muss eine Bestleistung zeigen, kann aber eventuell ebenfalls dabei sein.

Zu den einzelnen Startern:

 

Brutal : Der O’reily Sohn von Trainer Micheal Hawkes hat noch nicht allzu viele Rennen absolviert, scheint aber ein extrem nützlicher Kandidat für seinen Trainer zu sein.  Schließlich hat er schon seinen ersten Start in Caulfield im Juli über 1200m locker gewinnen können und schritt nach dem Sieg in dem 100$k Rennen die Klasse hoch auf die Listed Ebene.
Auch dieses Rennen war über die 1200m Distanz und Brutal lief nach seinem lockeren Sieg im ersten Rennen auch als Favorit auf, als er im Mcmahon’s Dairy Mckenzie Stakes startete. Travisan, eigentlich krasser Außenseiter in diesem Rennen, war derjenige, der Brutal am meisten zusetzte. Auch in den nächsten Rennen gab Travisan der Form einen kleineren Boost, hielten sich beide doch an bessere Rennen und konnten durchaus respektable Ergebnisse erzielen.

Brutal startete danach allerdings noch einmal auf Listed Ebene im Antler Luggage Plate über 1400m und wie im letzten Rennen war es ein klarer Außenseiter derjenige, der Brutal am meisten strapazierte. Dieses Mal hieß der Gegner Leonardo Da Hinchi, und auch Leonardo gewann danach ein Gruppe 2 Rennen und gab der Form von Brutal damit einen Boost. Mit beiden Siegen hatte Brutal aber schon gezeigt, dass er unter Druck nicht zurücksteckt und hart für den Sieg kämpfen kann. Das war sein erster Start über die 1400m und er schien auch mit der längeren Distanz keine Probleme zu haben.

Im Gruppe 2 Southern Cross Stakes lief er dann gegen Konkurrenten wie den alt bekannten Dothraki als klarer Favorit auf, hatte aber ein sehr hartes Rennen und musste weit in die Zielgerade gehen, was ihn einige Längen kostete. Brutal holte noch einige Längen auf, schaffte es aber nicht, die Distanz bis auf den Sieger noch komplett aufzurollen.

Er kommt als junger, noch aufstrebender Galopper hier mit einem niedrigen Gewicht ins Rennen und kann heute zeigen, was er wirklich kann. Aber das hier wird deutlich schwerer als alles, was er bisher versucht hat.

Tipps zum Pferd: Gewann über 1200 und 1400m und kann über guten Untergrund hart um die Führung auf der Zielgeraden kämpfen.

Cool Passion: Die  Not A. Single Doubt Tochter von Trainer Tony Mcevoy kommt mit ihren acht Jahren für eine Galopperin auf dem Flat so langsam in die Jahre, hat aber in dieser Saison ihre bisher beste Form erreichen können. Ihre Karriere begann dabei schon 2015, etwas verspätet mit vier Jahren, und Cool Passion konnte in der Saison 2015/16 nach ihrem zweiten Platz beim Debüt gleich vier Siege in Folge feiern. Sie steigerte das Niveau der Handicaps im Laufe des Jahres immer weiter und konnte Mitte des Jahres 2016 noch einmal drei Siege in Folge feiern.

Im nächsten Jahr gewann sie dann ihr ersten Gruppenrennen in Form des Gruppe 3 Cape Grim Beef Steaks, wo sie nach einer Serie von Niederlagen aber eigentlich als Außenseiterin an den Start gegangen war. Unverdient war der Sieg auf Gruppe 3 Niveau aber nicht, wenn man bedenkt was sie 2016 so alles geleistet hatte, zudem hatte sie über die 1100m zuvor auf Listed Ebene schon einen dritten Platz im W H Wylie Stakes erreichen können – als noch größere Außenseiterin. Damit hatte sich Cool Passion im Jahr 3 fest in den Gruppenrennen etabliert und schaffte es fast, nur zwei Wochen nach ihrem Gruppe 3 Sieg, im Gruppe 2 Tristarc Stakes über 1400m den nächsten Schock zu landen als sie Global Glamour nur mit einer Nase Vorsprung über die Ziellinie laufen lies.

Sie blieb in dieser Phase sehr aktiv und startete innerhalb von zwei Monaten vier Mal auf Gruppenebene, das letzte mal dann im November im Gruppe 3 HK Jockey Club Stakes, wo sie wieder mit einem zweiten Platz überzeugen konnte. Das Rennen war auf dem Papier einen Tick leichter als die letzten, trotzdem startete Cool Passion mit einer zweistelligen Quote und schnitt besser ab, als ihr über die 1400m zuvor zugetraut worden war.

Nach dem sehr erfolgreichen Abstecher in die Gruppenrennen legte Cool Passion bis zum April 2018 eine kleine Pause ein und startete danach im Sandown Park Handicap, schnitt aber schlechter ab als erwartet worden war und Cool Passion ging danach wieder in eine längere Pause.

Sie hatte sich mit dem Caulfield Plate für ihre Wiederkehr ein ziemlich hartes Rennen ausgesucht, lief aber wieder besser als von ihr erwartet worden war und erreichte einen vierten Platz mit nur knapp über 2 Längen Rückstand auf den Sieger Grey Shadow. Das Rennen wurde über 1100m ausgetragen und Cool Passion hatte mit dem Rennen beweisen können, dass sie von 1100 bis 1400m alle Distanzen meistern kann, allerdings gingen ihr im Gruppe 3 Cape Grim Steaks  über die 1200m die Kräfte aus und sie konnte mit der von Winter Bride gesetzten Zeit nicht mithalten. Generell konnte sie ihre Form aus dem Saisondebüt nicht halten und musste sich auch im Shojun Stakes geschlagen geben, obwohl sie als eine der Favoritinnen gestartet war – mit einer Quote von 9 war sie immerhin vierte/fünfte Fav des Rennesn, welches mit 12 Startern besetzt war, und keiner hatte eine Quote unter 3.8. Das offene Rennen auf dem Provinzkurs in Geelong lag ihr aber nicht und es brauchte die Rückkehr auf die 1400m und den Kurs in Flemington, um einen weiteren Gruppensieg im Hong Kong Jockey Club Stakes zu feiern.

Stilecht gewann sie das 200.000 Dollar Rennen als klare Außenseiterin, indem sie sich die Position der Pacesetterin hart erkämpfte und dann das Tempo bis zum Ziel sogar halten konnte, auch wenn ihr Vorsprung mit jedem Meter vor dem Ziel dahinschmolz. Danach startete sie seit langer Zeit wieder einmal als Favoritin in ein Rennen, und dieses Mal konnte sie tatsächlich auch gewinnen! Wenn auch nur knapp. Der Sieg im Kevin Heffernan Stakes brachte ihr damit den zweiten Sieg in einem Gruppenrennen, wenn auch erneut nur ziemlich knapp.

Danach gönnte sie sich über die Weihnachtszeit eine kleine Pause und startete im Februar 2019 im Yarraman Park Breeders Classic auf Gruppe 2 Ebene. wo sie sich ein spannendes Duell mit der Favoritin Champagne Cuddles lieferte. Wieder übernahm sie die Führung, konnte aber die Favoritin Champagne Cuddles nicht hinter sich halten und musste sich am Ende mit einem guten zweiten Platz begnügen.

Cool Passion lief noch im selben Monat im Gruppe 2 Millie Fox Stakes auf und besuchte damit das erste Mal den Kurs in Rosehill. Dieses Mal wurde ihr aber die Führung verwehrt und sie musste hinter den Pacesettern in die Zielgerade einbiegen. Sie kämpfte weiterhin hart, konnte aber mit der neuen Taktik den Anschluss an die Sieger nicht halten und erreichte „nur“ einen fünften Platz mit 1,4 Längen hinter dem Überraschungssieger White Moss.

Tipps zum Pferd:  Front Runnerin, der man nicht zu viel Leine lassen sollte. Hat auf 1100-1400m zu oft ihre hohe Quote Lügen gestraft um sie nicht immer mal wieder als EW Wette / Tricast in die Exoten zu packen. Hat nach einer Pause noch nie gewonnen, aber öfters platzieren können und lief dabei oft besser als ihre Quote suggeriert hatte. Gewann auf gut und weichem Boden.

Fell Swoop: Der Not A. Single Doubt Sohn hat nach seinerm Debüt im Jahr 2014 auf dem Neuseeland Kurs in Wagga holte er in dem Nachbarland vier Siege in Folge und hätte die Serie auch noch weiter ausbauen können, wenn er nicht beim ersten Sprung im Niveau beim Bledisloe Cup Festival über 1000 einen vierten Platz hätte einstecken müssen. Danach setzte er seine Siegesserie in Australien fort und konnte sich weitere vier Siege in folge sichern, unter anderem in seinem ersten Listed Rennen, dem Testa Rossa Stakes in Caulfield über 1200m.

Er gönnte sich eine kleine Pause bis zum Februar 2016, wo er noch einmal im Niveau hinaufstieg und im Gruppe 2 Oakleigh Plate startete und den Sieg nur knapp verpasste. Er musste von seinem Jockey Glyn Schofield 200m vor dem Ziel noch einmal stabilisiert werden, bevor er auf den Schlussspurt geschickt wurde – und das Feld ziemlich locker aufrollen konnte. Er verpasste den Sieg gegen Flamberge nur knapp, der Glück hatte den Vorsprung bis ins Ziel retten zu können.

Damit hatte Fell Swoop sich im ersten Gruppe 1 Rennen seiner Karriere extrem gut verkaufen können und es war kein Wunder, dass er sich auf diesem Niveau weiter festbiss. Er startete danach im Banjo Galaxy und dem Darley T J Smith Stakes , wo er erneut mit einem zweiten Platz überraschen konnte. Damit war er nun zwei mal in drei Rennen auf dem höchsten Niveau in Australien unter den ersten beiden Plätzen gelandet und hatte die, die ihn immer noch als Außenseiter behandelten das Gegenteil beweisen.

So war der erste Sieg in einem Gruppenrennen nicht mehr weit weg und er konnte auf Gruppe 2 Ebene das Victory Stakes im April 2016 mit knapp einer halben Länge über 1200m gewinnen. In Doomben hatte er er sich hinter den Führenden gehalten und war 50m vor dem Ziel an die Fornt gekommen, wo er sich relativ souverän bis zur Ziellinie auch halten konnte. Nach dem ersten Gruppensieg gingen auch bei ihm die Quoten auch langsam runter und er lief im Ubet Btc Cup auf Gruppe 1 Ebene als  dritter Favorit auf. Mit seinem fünfte Platz über die 1200m schaffte er dann auch ungefähr das, was von ihm erwartet worden war, auch wenn er auf der Zielgeraden dieses Mal mit seinem Sprint nicht mehr an die Führenden heran kam.

Noch im selben Monat lief er im Gruppe 1 James Boag’s Plate als Favorit auf, vor allem da das Rennen etwas leichter besetzt war. Den Saisonabschluss in Australien konnte er allerdings nicht mit dem erwarteten ersten großen Erfolg auf Gruppe 1 Ebene feiern, sondern musste sich erneut mit einem etwas abgeschlagenen sechsten Platz zufrieden geben. Danach ging Fell Swoop in die Sommerpause (nun, eigentlich Winterpause, da Australien ja auf der Südhalbkugel liegt) und kehrte im Oktober 2016 wieder zurück auf die Rennstrecke., wo er nach einem Warmmacher im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stks einen Platz erreiche, wieder auf Gruppe 1 Niveau auflief. Dieses Mal startete er im Gruppe 1 Manikato Stakes, welches auf dem Papier von dem damals überragenden Chautauqua hätte dominiert werden sollen, aber der Favorit enttäuschte und Fell Swoop konnte mit einem zweiten Platz wieder einmal überraschen.

Auch im Darley Classic, einen Monat später erneut auf Gruppe 1 Ebene, erreichte Fell Swoop wieder einen ausbezahlten Platz und konnte sich damit auch im zweiten Herbst hintereinander auf Gruppe 1 Ebene gut präsentieren.

Im Frühjahr startete er dann nach einer Pause im Gruppe 1 Oakleigh Platz und danach im Galaxy Plate, wo er mit einem sechsten Platz und fast 7 Längen Rückstand allerdings keine Chance auf den Sieg hatte. Beide Rennen verliefen nicht nach Plan und Fell Swoop konnte auf den letzten Metern keinen Boden auf die jeweils führenden gutmachen. Das zweite Rennen war allerdings auch auf schwerem Boden und Fell Swoop konnte danach im T J Smith Stakes auf schwerem Boden zeigen, dass er mit leicht anderer Taktik auch auf diesem Boden eine gute Leistung erbringen konnte. So wurde er nur 100m vor dem Ziel von Chautauqua und English überholt und sicherte sich einen unangefochtenen dritten Platz.

Trotzdem schaffte er danach im James Boag’s Premium Doomben 10.0000 es nicht, auf dem weichen Boden an den Sieger Redzel heranzukommen, kam weit in die letzte Kurve und fiel schnell zurück. Das Rennen war stark besetzt, aber eigentlich war Fell Swoop als einer der Favoriten gehandelt worden und hätte es wohl besser schaffen sollen seinen Schlusssprint anzusetzen. Auch nach der Sommerpause im Gruppe 2 Bowermans Office Furniture Shorts gelang es ihm nicht, auf Redzel oder Ball Of Muscle noch weiter aufzuschließen, das Feld kam aber auch dicht gepackt ins Ziel und die ersten sieben waren nur 2 Längen auseinandergezogen. Auch im Premiere Stakes blieb er sozusagen im Verkehr stecken und kreuzte die Hufe mit den Pferden vor sich und auch im Gruppe 1 The Everest hielt die Pechsträhne weiter an, was in einem letzten Platz resultierte. Der Anschluss an die Spitzengruppe in diesem Herbst war damit komplett verpasst und das war Grund genug eine längere Pause bis zum Ata/bob Hoysted Handicap im März 2018, wo er als Favorit erneut leicht enttäuschte und „nur“ einen fünften Platz erreichen konnte. Das Feld war wieder nicht weit auseinander gezogen und Fell Swoop kämpfte bis zum Ziel hart um jede Länge, schaffte es aber wieder nicht die nötigen Längen auf die Sieger einholen.

Die Niederlage danach im Gruppe 3 Star Kingdom Stakes war mehr als verzeihbar, war er doch mit einem extrem hohen Gewicht ins Rennen gegangen und seine Niederlage gegen den sechs Kilo leichteren Sieger war wohl mehr als voraussehbar. Trotzdem war die Niederlage in einem Gruppe 3 Rennen der Grund, warum er im Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes einen Monat später als klarer Außenseiter auflief. Die Experten hatten recht und Fell Swoop hatte auf dem guten Untergrund keine Chance auf den Sieg und kam mit gut 8,5 Längen Rücktstand auf Trapeze Artist und Redzel ins Ziel. Die schlechte Leistung war erneut der Grund warum Fell Swoop danach gleich in die Saisonpause ging und dieser erst im November beendete.

Auch dort im Absolut Stakes schaffte er nur einen fünften Platz, war aber unter einer Länge hinter dem Sieger und kam damit mit seinem fünften Platz trotzdem in solider Form zurück auf die Rennstrekce. Trotzdem senkte er sein Niveau noch ein wenig mit seinem nächsten Start im Razor Sharp Stakes auf Listed Ebene und konnte den klaren Favoriten Cradle Mountain mit zwei Längen deklassieren. Damit war er zum Favoriten des Christmas Classic, ebenfalls auf Listed Ebene, geworden, schaffte es aber unter seinem hohen Gewicht seine Führung bis zum Ziel aufrecht zu erhalten und wurde von Alizee, die das selbe Gewicht tragen musste, 100m vor dem Ziel überholt und abgehängt.

Im Januar lief er im Gruppe 2 Mortimer Australia Stakes auf und konnte sich dort über die 1200m mit seiner Front Runner Taktik wieder auf einen guten zweiten Platz vorkämpfen, auch wenn er wieder nicht alle Konkurrenten hinter sich halten konnten, und dieses Mal war es Whispering Brook, der Favorit des Rennens, der ihn 200m vor dem Ziel überholte. Fell Swoop gab nicht leichtfertig nach, aber er hatte erneut nicht die Kraft um den Favoriten hinter sich zu lassen.

Tipps zum Pferd: Sprint über 1200m, kann auch auf dem schweren Boden gute Leistungen zeigen. Fell Swoop hat sich über die Jahre als einer der konstantesten 1200m  Sprinter in Australien etablieren können, aber seine Ausbeute an Siegen auf höchstem Niveau sind eher mager. Er ist einer der möglichen Pacemaker des Rennens und kann auf weichem und schwerem Boden durchaus gute Leistungen zeigen.

Kementari: Der Lonhro Sohn im Besitz von Godolphin war in den letzten Monaten immer ein Grund für Kontroverse, hatte man doch stets den Eindruck, dass er deutlich besser laufen und platzieren könnte, als er es am Ende tat. Es hat eine Weile gedauert, bevor er in Gang kam, aber spätestens mit der Saison 17/18 nach der Winterpause hat Kementari ansatzweise zeigen können was in ihm steckt, auch wenn es zuletzt immer wieder zu Ladehemmungen und Fehlzündungen zu kommen schien.
Kemetari trat im Caulfield Guineas zusammen mit Catchy als Favorit auf, musste sich aber überraschend dem Außenseiter Mighty Boss geschlagen geben. Mighty Boss war dabei eigentlich als kompletter Außenseiter gestartete und als Kementari die Führung auf der Zielgeraden von dem innen laufenden Mighty Boss übernommen hatte, schien eigentlich alles klar zu sein. Catchy lief hart angetrieben als Dritte einige Meter dahinter und Kementari sah als Co Favorit wie der sichere Sieger aus, dann setzte Mighty Boss allerdings noch einmal nach und gewann 50m vor dem Ziel die Oberhand, um mit einer massiven Quote von 78 ins Ziel einzulaufen. Einen Monat später versuchte Kementari sich dann auch wieder an einer Sprintdistanz im Coolmore Stud Stakes in Flemington, allerdings war dieses Rennen noch einmal deutlich härter besetzt und auch Catchy erwischte keinen guten Lauf und musste sich weit hinten im Feld einsortieren. Diese Niederlage sollte aber die letzte bisher bleiben, danach gewann Kementari das Gruppe 2 Prince Stakes und das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes mit Leichtigkeit, was ihn zusammen mit seinem leichten Gewicht zu einer ernstzunehmenden Gefahr für den Rest des Feldes macht. Im Duell mit Winx im Gruppe 1 Silver Stakes hatte er sich erwartungsgemäß etwas zu viel vorgenommen und musste sich noch hinter Happy Clapper einsortieren,

https://youtube.com/watch?v=kKMcupIViRw%3Ffeature%3Doembed
Happy Clapper trat danach im The Star Doncaster Mile erneut gegen Kementari an, der etwas weniger Gewicht tragen musste, was zusammen mit seinem guten Lauf im letzten Duell gegen Happy Clapper hinter Winx dazu führte, dass Kementari als Favorit für das The Star Doncaster Mile Stakes gehandelt wurde. Es war aber erneut Happy Clapper, der dem Rest des Feldes zeigte, wo der Hammer hängt und welcher sich am Ende mit gut 2 Längen Vorsprung vor dem starken Feld behaupten konnte.
Den Aussetzer bügelte Kementari teilweise mit seinem zweiten Platz im Missile Stakes auf Gruppe 2 Ebene vier Monate später wieder aus. Die längere Pause in Verbindung mit einigen Trainingseinheiten sorgten dafür, dass Kementari einige seiner kleineren Unsauberheiten ausbügeln konnte und sich ein spannendes Duell mit dem Co Favoriten und alten Nemesis Pierata lieferte, in welchem er knapp unterlag.
Das zweite Rennen der neuen Saison führte Kementari dann nach Randwick zum Winx Stakes, wo er schon wieder auf die gleichnamige Wunderstute traf, die natürlich das Feld dominierte und sich einen weiteren Gruppe 1 Sieg sicherte. Kementari lief gut mit und schien sich wohl zu fühlen und im nachfolgenden Memsie Stakes wäre er vielleicht sogar als Sieger davon gekommen, wenn er nicht so weit nach außen getragen worden wäre und Humidor bei seinem Schlusssprint Boden hätte sparen können.

Das nachfolgende Maykbe Diva Stakes war vielleicht wieder ein wenig zu stark und zu dicht besetzt für Kementari, der zwar seine Lücke zwischen den Konkurrenten fand und eine gute Leistung auf den letzten Metern zeigen konnte, aber eben nicht ganz so viel Boden gutmachen konnte wie eigentlich nötig gewesen wäre um eine Rolle um den Sieg spielen zu können. Er bekam seine freie Bahn und machte einige Meter in kurzer Zeit auf die Führenden gut, aber hatte nach dem ersten Geschwindigkeitsboost nicht mehr genug Power um noch weiter drauf zu legen und hielt nur den vierten Platz.

Danach ging es im Oktober ins Manikato Stakes auf Gruppe 1 Ebene, wo Kementari einiges vor der Brust hatte, aber eine hervorragende Figur abgeben konnte. Das Rennen war stark besetzt und hatte viele Starter, aber Kementari kam weit außen auf der Zielgeraden spät im Rennen in Gang und konnte sich so noch auf den dritten Platz vorkämpfen, was eine seiner besten Leistungen im Herbst letzten Jahres war.

Im Gruppe 1 Vrc Sprint Classic danach versuchte Kementari erneut das Feld von hinten aufzurollen und den Boden auf die Front Runner gut zu machen, schaffte es aber trotz guter Kraftanstrengungen nicht, den Boden tatsächlich gut zu machen und kam gut vier Längen hinter dem Sieger Santa Ana Lane ins Ziel. Das Rennen war dann auch das letzte im Jahr 2018 und Kementari gönnte sich eine kleinere Pause bis zum Februar 2019, wo er im C F Orr Stakes auflief.

Dort konnte aus der Mitte des Feldes auf den letzte 100m des 1400m Rennens in der in der Mitte der Bahn ausscheren und Momentum aufbauen, es war aber der Front Runner Manuel der am Ende die Führung behielt und Kementari musste sich mit dem ebenfalls spät in Gang kommenden Land Of Plenty einen zweiten Platz teilen, mit Brave Smash nur eine Nase dahinter.

Tipps zum Pferd

Trapeze Artist: Der Snitzel Sohn ist immer mal wieder für eine Überraschung gut, aber extrem inkonstant. Nach dem ersten Sieg auf Gruppenebene im Gruppe 3  Black Opal Stakes 2017 folgten eine Reihe von Niederlagen bis zum völlig überraschenden Sieg im De Bortoli Golden Rose 2017. Dort startete er eigentlich als klarer 64/1+ Außenseiter, kam aber über 4 Längen vor dem nächsten Verfolger ins Ziel, was niemand so erwartet hätte. Er startete danach im Coolmore Stud Stakes als Mitfavorit, lief aber nur auf dem fünfzehnten Platz ins Ziel ein. Nach dem Jahreswechsel und drei Monaten Pause lief er im Gruppe 2 Expressway Stake auf Gruppe 2 Ebene wieder zur Form auf und konnte sich knapp gegen Showtime und Addictive Nation durchsetzen. Danach wurde das Niveau planmäßig wieder etwas angehoben und er versuchte sich im Gruppe 1 Chandon S Hobartville Stakes gegen Kementari und Pierata, nur um das Duell am Ende deutlich mit fast 2 Längen zu verlieren. Die selben Konkurrenten liefen auch im Group 1 Randwick Guineas wieder gegen ihn auf, und wieder betrug der Rückstand gut 2 Längen auf Kementari.

Trapeze Artist zeigte allerdings im Gruppe 1 Darley T J Smith Stakes, dass er mehr als nur ein sehr talentierter Front Runner ist und auch mit anderen Taktiken auf der höchsten Ebene durchaus für Gefahr sorgen kann

Redzel und In Her Time mühten sich redlich, Trapeze Artist am Ende noch zu verfolgen, aber nachdem Redzel das Tempo vorgegeben hatte und Trapeze Artist außen in die Zielgerade eingeschwungen war, beschleunigte er locker am Rest des Feldes vorbei und konnte so den Favoriten einen ziemlichen Schock versetzen.

Noch im selben Monat lief er dann im Gruppe 1 Schweppes All Aged Stakes auf, dieses Mal als Favorit.

Die Distanz war 200m länger und damit trotzdem noch im Bereich, den Trapeze Artist bereits kannte. Er hatte mit Showtime einen Pacesetter und Trapeze Artist kam gut in die Zielgerade, musste sich aber langsam nach vorne kämpfen, denn Le Romain und Showtime gaben nur sehr wiederwillig nach. Trapeze Artist kam langsam aber sicher nach vorne und gewann erneut verdient, hatte aber deutlich mehr Mühe als gegen Redzel zuvor und Le Romain, der Zweite des Rennens, musste auch noch mehr Gewicht tragen als der Sieger.

Mit nunmehr drei hervorragenden Leistungen auf Gruppe 1 Ebene hintereinander gönnte sich Trapeze Artist eine kleine Pause, die mit dem Start im Gruppe 2 Theo Marks Stakes im September beendet wurde. Der Lauf auf weichem Boden lag Trapeze Artist nicht wirklich, aber auch beim zweiten Lauf in der neuen Saison auf dem besseren Boden kam Trapeze Artist viel zu spät in Gang und scheiterte mit gut 1.7 Längen an Santa Ana Lane, der die Führung auf der Zielgeraden gegen Shoals verteidigen konnte.

Trapeze Artist war weit in die letzte Kurve gekommen und hatte daher zu viel Raum verschenkt, einen Fehler den er im The Everest nicht wiederholte. Das Gruppe 1 Rennen ist eines der Highlights im australischen Herbst und zieht die stärksten 1200m Läufer des Landes an, die aber mit dem schweren Boden zu kämpfen hatten und alles andere als gut Vorraussetzungen für das Rennen vorgefunden haben. Trapeze Artist kam wieder etwas weit in die letzte Kurve, fand aber eine freie Bahn vor und gab Gas. Redzel konnte er zwar nicht mehr einsammeln, aber der zweite Platz war ihm mehr als sicher mit dieser Leistung

Eine kleine Pause vom Oktober bis Februar wurde im Gruppe 2 Espressway Stakes beendet, welches mit Alizee, Hartnell und Le Romain aber hart besetzt war und Trapeze Artist war 250m vor dem Ziel schon klar geschlagen. Heute kann er im zweiten Rennen nach der Pause eventuell eine bessere Leistung zeigen, vor allem da der Untergrund wieder ein wenig abtrocknet.

Tipps zum Pferd: Kommt spät in den Rennen in Gang, kann auch gut auf schwerem Boden laufen. Gewann alle seine Gruppe 1 Rennen aber auf gutem Untergrund, zwei davon über 1400m. Kann aber auch über 1200m gefährlich werden, 1600m scheinen ehr außerhalb seiner Reichweite zu liegen. Hat kein Problem mit großen Feldern.

Pierata: Der Pierro Sohn von George Hickman hat sich nach seinem Debüt im Jahr 2017 auf dem Kurs in Warwick Farm prächtig entwickelt. Nach gewonnenem Maidenrennen ging es schon im nächsten Monat in die Gruppenrennen zum Gruppe 2 BRC Sires‘ Produce Stakes auf dem Kurs in Eagle Farm, wo Pierata als Außenseiter auflief, aber immerhin einen dritten Platz erreichen konnte, Melody Belle deklassierte aber den Rest des Feldes und es war nicht sicher, wie viel der dritte Platz wirklich wert war.

Nach diesem guten dritten Platz ging es für Pierata nach Doomben, und dem Kurs sollte er in den nächsten vier Rennen auch treu bleiben. Er startete im Gruppe 1 BMW J.J Atkins, wurde dort seiner Rolle als Außenseiter aber leider auch gerecht und konnte seinen Quoten dieses Mal nicht davonlaufen und wurde danach auch in eine sechsmonatige Pause bis zum Dezember 2017 geschickt. Diese Pause wurde wie schon erwähnt auf dem selben Kurs beendet, das Niveau des Rupert Plate war aber deutlich niedriger und Pierata konnte das kleine Handicap am Ende auch souverän gewinnen. Im Mexican Gold Edition Plate auf Listed Ebene startete er zwei Wochen später wieder als Favorit und hätte eigentlich locker gewinnen müssen, aber Whypeero gewann gegen Pierata in einem spannenden Duell. Der Sieger tat wenig um der Form im Nachhinein einen Boost zu geben, aber Pierata bewies dass er in die Gruppenrennen gehört indem er das Gruppe 2 Vo Rogue Plate kurz vor dem Jahreswechsel gewann. Am Ende gewann er mit gut 2,5 Längen Vorsprung und traf zwei Wochen später im Gold Coast Guineas erneut auf Goodfella, der sich in Vo Rouge Plate einen dritten Platz gesichert hatte. Goodfella gab sich Mühe für einen guten Kampf zu sorgen, musste aber einsehen dass Pierata an diesem Tag einfach das bessere Pferd war. Pierrata hatte mit diesem Sieg auch gezeigt, dass er nicht nur an Doomben als Kurs gebunden war und machte sich mit neuem Selbstbewusstsein in das Gruppe 2 Chandon S Hobartville Stakes in Rosehill auf. Dort traf er das erste Mal auf Kementari und D’Argento sowie den mehrfachen Gruppe 1 Sieger Trapeze Artist. Das Rennen war aufschlussreich, denn ide ersten vier des Kurses wurden in der folgenden Saison zu einigen der besten Dreijährigen, die in dieser Saison auflaufen würden.

Nach diesem erneut sehr positiven Vorzeichen ging es in das Gruppe 1 Group Randwick Guineas, um eines der wichtigsten Rennen für die Dreijährigen zu bestreiten, und wieder waren Kementari, Trapeze Artist und D’argento mit von der Partie, Pierata verbesserte seine Leistung aber im Gegensatz zum letzten Duell mit diesem Konkurrenten noch ein weiteres Mal und schaffte einen zweiten Platz hinter Kementari, der erneut das beste Pferd auf dem Kurs und an dem Tag war.

Jetzt war spätestens klar – Pierata hat Potential und würde früher oder später ein Gruppenrennen auf höchster Ebene gewinnen können. Pierata wurde danach von George Hickman in die Pause geschickt, trainierte die nächsten fünf Monate und kehrte im Gruppe 2 Missile Stakes zurück. Dort traf er – schon wieder – auf Kementari, der sich in den letzten Monaten davor in einigen hervorragenden Rennen wie dem Silver Stakes oder dem Winx Stakes platzieren – beide Male hinter der Wunderstute Winx. Im Missile Stakes lieferten sich die beiden ein sehr spannendes Rennen, Pierata hatte von Anfang an freie Bahn und konnte Momentum aufnehmen, während Kementari ein wenig eingeboxt war und erst spät im Rennen angeflogen kam und nicht mehr ganz an Pierata vorbeikam.

Nach dieser persönlichen Bestleistung ging es als Favorit in das Gruppe 3 Bill Ritchie Stakes, wo er wieder freie Bahn bekam, aber der Hauptkonkurrent Siege Of Quebec bekam ebenfalls rechtzeitig seine Lücke und konnte sich mit starkem Zug zum Ziel just an der Ziellinie gegen Pierata durchsetzen. Der Rückstand betrug etwa 1,5 Längen am Ende auf den Sieger, aber das Ziel von Pierata war auch klar das Gruppe 1 Epsom Handicap Ende September in Randwick gewesen.

Nach seinen vorangegangenen Leistungen lief Pierata als einer der drei Favoriten auf, konnte aber seine Form nicht auf das 1600m Rennen übetragen und verlor auf der Ziellinie zunächst sieben Längen auf die Führenden, die er bis zum Ziel auf immerhin nur knapp über 3 verkürzte, was ihm aber dennoch nicht mehr als den neunten Platz einbrachte.

Danach ging es auf schwerem Boden in das Gruppe Syndey Stakes, wo Co Favorit Jungle Edge eine ziemlich lockere Führung bekommen hatte und sich damit eigentlich eine ideale Position für den Zieleinlauf gesichert hatte, aber Pierata zog neben ihm gleich und stürmte dann 3 Längen voraus, einen Vorsprung, den er bis zum Ziel auch halten konnte.

Auf dem geraden 1200m Kurs im Vrc Sprint Classic im November hielt sich Pierata dann in der Mitte der Bahn nah an der Front und ging zusammen mit In Her Time und Jungle Cat 200m vor dem Ziel an die Führung, konnte diese Position aber erneut nicht halten und fiel ein wenig zurück auf den dritten Platz, den sie sich mit Jungle Cat zusammen teilte. Wäre die Strecke noch länger gewesen, Pierata wäre vielleicht sogar von dem verfolgenden Pack rund um Redzel noch eingeholt worden, so sicherten sich Pierata aber noch das hoch dotierte Platzgeld.

Tipps zum Pferd: Kommt aus der Pause meist in einer guten Form wieder und hat auf schwerem Untergrund das Sydney Stakes gewinnen können. Gewann das Guineas 2017 auf gutem Boden (1000m) und sollte bei den Sprints ernst genommen werden, über die Meile (Everest) eher keiner der Player.

Shoals belegte am 8. September den ersten Platz in der Gruppe II Ian McEwen Stakes auf dem Kurs in Moonee Valley. Sein Trainer Freedman hatte bereits im Vorfeld angedeutet, dass der Vierjährige als nächstes im Gruppe II Premiere Stakes antreten wird und dort über 1200m in Randwick auflaufen wird.  Shaosl gewann bereits bei seinem zweiten Start sein erstes Gruppenrennen im Thoroughbred Breeders Stakes und lies danach einen weiteren Sieg im P. Sykes Stakes auf Gruppe 2 Ebene folgen.

Nach einer fünfmonatigen Pause gewann sie das Mitchelton Stakes auf Listed Ebene und lief danach im Thousand Guineas Tiral auf, wo er gegen Booker und die Favoritin Catchy auflief. Am Ende konnte er Catchy knapp schlagen, aber Booker gewann das Rennen und auch bein eigentlichen Thousand Guineas zwei Wochen später gab es eine Starterin, die am Ende vor ihr ins Ziel einlief. Aloisia gewann das Rennen als Außenseiterin, aber wieder konnte Shoals die eigentliche Favoritin Alizee in diesem Rennen schlagen.

Nach zwei Rennen, in dem Shoals die eigentliche Favoritin des Rennens schlagen konnte, startete sie im Myer Classic auf Gruppe 1 Ebene als Favoritin, und wurde diesem Rang auch haarscharf gerecht. Eckstein hätte ihr fast den Tag verdorben und einen riesigen Schock gelandet, so errang Shoals aber ihren ersten Gruppe 1 Sieg seiner Karriere.

Sie gönnte sich danach eine kleine Pause und kam im Kevin Hayes Stakes auf Gruppe 3 Ebene zurück,brauchte aber den Lauf um ihre Form wieder zu finden, die sie im nachfolgenden Premium Surround Stakes auf Gruppe 1 Ebene wieder unter Beweis stellen konnte. Sie gewann ihr zweites Gruppe 1 Rennen gegen Torvil

Shoals hatte sich an der Front platziert und gab mit das Tempo vor und hatte so auf der Zielgeraden freie Bahn für den Schlussprint, der sie am Ende klar vor dem Feld platzierte. Shoals machte eine zweimonatige Pause bis zum nächsten Start auf Grupe 1 Ebene im Robert Sangster Stakes, welches sie erneut für sich entscheiden konnte. Catchy und Secret Agenda konnten nicht feuern und Shoals konnte das Feld dieses Mal von hinten aufrollen

https://www.youtube.com/watch?v=qxJ3wuOLUYg

Shoals kam außen am Feld in die Zielgerade und beschleunigte in der Mitte der Bahn an den Rest der Konkurrenten vorbei, was ihm den zweiten Gruppe 1 Sieg hintereinander bescherte.

Danach ging es in die Winterpause, die mit dem Start im Mittys Mcewen Stakes auf Gruppe 2 Ebene beendet wurde – dort war er noch nicht ganz fit, aber beim zweiten Start in der neuen Saison, dem Gruppe 2 Santos Coffee Premiere Stakes konnte sie schon wieder zeigen was sie kann. Dort traf sie auf Redzel, Santa Ana Lane, In Her Time und Trapeze Artist, was das Rennen locker eines Gruppe 1 Rennens würdig macht. Auch die 500.000 $ Preisgeld sprechen dafür dass das Santos Coffee Premiere Stakes alles anderes als ein normales Gruppe 2 Rennen ist und den zweiten Platz, den Shoals sich dort sichern konnte

Santa Ana Lane hatte sich von der Front einen schönen Vorteil an der Innenbahn verschaffen und Shoals kam in der Mitte der Rennbahn erst spät in Gang, überholte aber die meisten der anderen hochklassigen Rennpferde und hätte nur noch wenige Meter mehr Distanz gebraucht, um auch Santa Ana Lane noch einzusammeln

Der Schlussprint war Grund genug um sie als Favoritin in das The Everest zu schicken. Das 13.000.000$ Dollar Rennen stand dieses Jahr aber unter keinem guten Stern und Shoals blieb praktisch im schweren Boden stecken und konnte nichts von ihren Finisher Qualitäten zeigen

Heute kehrt sie nach einer erneuten pause zurück auf die Rennstrecke, was ihr in der Vergangenheit oft eine gesteigerte Leistung eingebracht hat. Sie ist viel besser, als sie in ihrem letzten Rennen zeigen konnte und hat auf dem Kurs hier in Randwick ihren Sieg im Premium Surround Stakes feiern können.

Tipps

Tipps zum Pferd:  Kommt spät in ihren Rennen in Gang, kann aber ernorme Geschwindigkeit auf der Zielgeraden aufbauen und profitiert daher davon, wenn das Feld nicht zu weit außeinandergezogen wird.


02.03.2019 – Royal Randwick – Chipping Norton Stakes – Pick: Winx

Pferderennen in Australien

05:40 Chipping Norton Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 600.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

Es geht mal wieder um Winx, um wen auch sonst? Keine Stute hat in den letzten Jahren so viel Aufsehen erregt wie die „Wunderstute“ von Chris Waller in Down Under, aber nicht ohne auch ein wenig für Unmut zu sorgen. Die Stute hat sich seit so vielen Rennen gegen die immer gleichen Konkurrenten durchgesetzt, dass in ihren Rennen kaum noch ein Zweifel daran besteht, wer am Ende denn wohl gewinnen wird.

Eine Quote von 1.1? Viel leichter hat man wohl noch nie 10% Gewinn erwirtschaftet, Totalverlust nahezu ausgeschlossen. Da geht Waller schon alleine dadurch auf Nummer sicher, dass alle bis auf einen einzigen Starter in diesem Rennen aus seinem Gestüt kommen.

Winx hat für ihn schon gut und gerne 12.5 Millionen Euro an Gewinnsumme erwirtschaftet und ist seit dem Jahr 2015 praktisch ungeschlagen. Ihren einzigen Konkurrenten aus anderem Syndikat, Happy Clapper, schlug sie nun in neun von neun Rennen und auch heute dürfte er wohl kaum eine Chance auf eine Revanche haben, trafen die beiden doch erst vor zwei Wochen aufeinander, wo Winx im Star Apollo Stakes mit gut 2,3 Längen Vorsprung gewann. Das wird heute fast eine 1:1 Wiederholung des Rennens vor zwei Wochen, auch wenn die Distanz mit 1600m gut 200m länger ist als das Apollo Stakes zuvor.

Aber sei es drum – lohnt es sich nun, Winx auch zu der geringen Quote zu buchen? Dazu ein kleines Rechenbeispiel. Ist man skeptisch erst im letzten Jahr auf den Hypetrain von Winx aufgesprungen und hat 1000€ auf sie gewettet, und den Gewinn 1:1 in die Stute bei ihrem nächsten Rennen reinvestiert, hat man nun 2095€ – also gut das doppelte (minus die Wettsteuer, wenn man das Pech hat und aus Deutschland wettet…)

War man so klug und ist schon ein Jahr zuvor auf den Zug aufgesprungen, nachdem Winx Hartnell im Oktober 2016 im Cox Plate mit 8 Längen an die Wand gespielt hat, hat man nun stolze 6800€ aus den ehemals 1000€ gemacht. Nicht schlecht, wenn man bedenkt, dass eigentlich nie Zweifel an den Siegen von Winx bestand. Und das sind nicht einmal die besten Quoten, die es auf Winx zu finden gab. Realistisch ist der Einsatz mit minimalem Risiko nun verzehnfacht in zwei Jahren aktiver Rennen, wer von Anfang an mit an Bord war, hat noch von Quoten bis zu 5.0 auf Winx profitieren können und ist sich dem Neid der anderen Punter gewiss.

Auch die Wunderstute kommt nun langsam in die Jahre (nun, für ein Flat Rennpferd) und sie wirdirgendwann einmal verlieren, aber nicht heute. Wer erst jetzt bei ihr Einsteigt hat den Goldrausch sicher ein wenig verpasst, aber es lohnt sich immer noch – kaum eine Favoritin, kaum ein Rennpferd ist so sicher wie Winx in Australien, und das liegt nicht nur an ihrem Können.

Regelmäßig brechen in den Internetforen Diskussionen darüber au,s wie sich die Stute gegen Konkurrenten aus anderen Ländern schlagen würde und es gibt keinen Zweifel daran, dass Winx in Australien keinen einzigen Konkurrenten fürchten muss und ihre Rennen in der Regel nach Belieben und ohne wirkliche Anstrengung gewinnen kann.

Die Quote ist daher meistens im Bereich der 1,1 oder 1,2  und für Spieler aus Deutschland ist es in der Regel nicht wirklich attraktiv auf sie zu Wetten, da ist es dann schon spannender wer so als zweites oder drittes ins Ziel einläuft. Da die Favoritin aber in der Regel ihre Rennen nach Belieben gewinnt sind die Plätze dahinter meist ganz udn gar nicht so besetzt wie man es sich im Vorfeld des Rennens vorstellen würde und es gibt immer mal wieder eine große Überraschung für die Plätze direkt hinter Winx.

Das Risiko trotz der sicheren Siegerin hier auf einen Zweier oder Dreier zu setzen ist daher oft unrentabel hoch, die Wette auf die Siegerin meist schlicht zu schlecht bezahlt. Wobei man natürlich sagen muss dass hier Deutschland wieder eine Sonderrolle einnimmt, denn nicht jedes Land verlangt am Ende 5 % auf den Gewinn an Steuern.

Die Quote auf Sieg reicht vielen aber aus um substantielle Summen auf Winx zu setzen,  Summenvon mehreren 100.000 € auf die Stute sind keine Seltenheit, schließlich kann man nicht überall mit solcher Sicherheit 15% oder 20 % Gewinn an einem Tag machen. Der Vergleich mit der Börse liegt natürlich nahe, allerdings ist das Risiko eines Totalverlustes der eingesetzten Geldes auch längst nicht so hoch wie bei einer Sportwette, dass muss isch jeder im Vorfeld bewusst machen. Wer das Risiko allerdings nicht scheut bekommt hier eine der sichersten Wetten im Sportgeschäft präsentiert, und das immer noch zu einer besseren Quote als in anderen Sportarten. Die Sicherheit mit der Winx ihre Rennen gewinnt, wird aber wie beschrieben mit einem sehr seichten Pool an würdigen Gegnern erkauft.

Dies ist wohl auch der meist gehörte Kritikpunkt an der Wunderstute: Dass die Konkurrenz, die sie in Australien vorfindet, einfach nicht auf dem Niveau ist, welches international zum absolut besten gehört, was der Sport zu bieten hat. Nimmt man es genau, laufen in Australien nur sehr wenige Pferde, die über einem Rating von 120 liegen. So rangieren derzeit vor allem Happy Clapper, Trapeze Artist, Hartnell, Redkirk Warrior oder Grunt oberhalb der 120er Marke – viele davon hat Winx dabei schon an die Wand gespielt

Winx ist in Australien klar ein Ausnahmepferd, im internationalen Vergleich könnte ihre Leistung allerdings etwas schmaler ausfallen, also manche Fans es vielleicht wahrhaben wollen. Sie ist im Moment das höchst geratetet Rennpferd der Welt, aber ob dies auch der Fall wäre, wenn sie mehr internationale Rennen bestreiten würde, ist eine lebhafte Diskussion rund um die Welt. Es gibt Gerüchte dass die Stute sich noch dieses Jahr in Rennen auf anderen Kontinenten versuchen wird, der Breeders Cup ist da eines der logischen Ziele, für die Winx natürlich mit ihrem Siegen schon längst die Eintrittskarte hat.

Es wäre spannend zu sehen wie sich gegen internationale top Konkurrenz schlägt, auf der anderen Seite ist es nicht ganz sicher, welcher der international erfolgreichen Trainer seine besten Pferde gegen die Wunderstunde antreten lassen möchte. Auch hier ist wieder die Frage was die jeweiligen Seiten zu gewinnen haben, man überlege sich folgendes: links verliert gegen Konkurrenten von internationalen top Niveau wie etwa Gun Runner (läuft auf Dirt, wird daher nicht vorkommen, aber daher gutes Gedankenspiel)

Von diesem kann man schon im Vorfeld erwarten, dass er die Australierin in ihre Schranken verweisen könnte, vielleicht sogar müsste. Schlägt sich Winx hier tapfer, würde sie ihrer Form kaum einen Abbruch tun, gewinnt sie jedoch gegen diese Konkurrenz, verschiebt sich das Rennengefüge auf internationaler Ebene sehr zu Gunsten von Australien. Es ist hier auch ein Wettkampf der Nationen, der vielleicht in Amerika im nächsten Monat ausgetragen wird, bei dem meiner Meinung nach die Australier mehr zu gewinnen als zu verlieren haben. Denn um bei einer Niederlage tatsächlich an Form einzubüßen, gibt es zu viele Experten die schon im Vorfeld ihre Prognose abgegeben haben, dass die Stute international mit den besten nicht mithalten kann. Ganz so einfach sehe ich das jedoch nicht, dafür hat sie zu vielen Rennen die besten Pferde in Australien mit Leichtigkeit geschlagen, und scheint noch etwas übrig zu haben im Tank. Selbst für die besten Konkurrenten auf ihrer Lieblingsdistanz ist es daher kein Selbstläufer und das Risiko besteht dass Winx am Ende auch auf dem anderen Kontinent triumphieren kann und sich tatsächlich als bestes Rennpferd der Welt entpuppt

Es werden mehr als nur die australischen Fans also an diesem Wochenende auf den Kurs in Moonee Valley schauen und es wird stark davon abhängen wie leicht sich gegen die hier angetretene Konkurrenz durchsetzen kann, wie sich die Felder in den Rennen, in denen sie auftreten könnte, in den nächsten Wochen entwickeln werden. Man kann sich gut vorstellen, dass sie auch bei ihrem Start in Übersee am Ende ein Feld von moderater Qualität vorfinden wird und einige der logischen Konkurrenten doch lieber einen Bogen um das Duell machen. Die Stute ist ohnehin auf Abschiedstour und wird sich wohl kaum noch ein weiteres Jahr im aktiven Geschehen antun wollen, dafür ist der Wert in der Zucht bei Winx auch viel zu hoch. Eine viel bessere Stute ist im Moment sowieso schwierig zu finden, viele der Konkurrentinnen wie Enable gehen ebenfalls wahrscheinlich in Rente oder haben in der Vergangenheit selten eine Karriere über die Saison als Dreijährige hinaus geführt. Es ist den Besitzern von Winx daher hoch anzurechnen, dass sie ihre Stute, immer mit dem Risiko, dass sie eine schwere Verletzung erleidet, so lange am Rennen Geschehen teilnehmen lassen. Mit der Zucht wird sie mit Sicherheit Millionen verdienen in den kommenden Jahren, und das mit wesentlich weniger Aufwand und Risiko.

 

Vorstellung der einzelnen Starter:

 

Egg Tart: Der Sebring Sohn, der von dem australischen Erfolgstrainer Chris Waller trainiert wird, hat sich im letzten Jahr einen Namen machen können als in der Saison 2016/17 ganze sechs Rennen hintereinander gewinnen konnte. Dabei begann die Siegesserie eher harmlos mit einem Sieg im Maidenrennen, gefolgt von einigen Handicaps, allerdings gewann er dann auch noch das Gruppe 1 Schweppes Oaks sowie das Queenland Oaks – und damit zwei Gruppe 1 Siege in kurz aufeinanderfolgenden Wochen.
Beim Scheppes Oaks hatte er auf den letzten Metern, als er seinen Schlusssprint ansetzen wollte, nur wenig Raum und konnte, fand die Lücke aber noch gerade rechtzeitig, um mit einem super Lauf zum Ziel noch gerade so den Sieg zu erringen.

Beim Queensland Oaks hatte er da schon etwas mehr Glück und fand die Front des Feldes 100m vor der Ziellinie und konnte sich so noch gut 1.3 Längen vom Rest des Feldes absetzen.

Mit diesen beiden Siegen im Rücken ging es in die wohlverdiente Winterpause, die vierzehn Wochen Pause taten ihm aber durchaus gut und er konnte in seinem nächsten Rennen in Rosehill im Theo Marks Stakes immerhin einen zweiten Platz erringen, auch wenn dort deutlich mehr drin gewesen wäre und der unangefochtene Sieg von Deploy mit vier Längen Vorsprung schon ein ziemliche Ansage war. Egg Tart ging danach noch einmal fünf Wochen in die Pause und kam nach einem kleinen Trainingslauf in Rosehill im Toorak Handicap in Caulfield dann zurück zum Rennzirkus. Sowohl im Toorak Handicap als auch im nachfolgenden Gruppe 1 Cantala Stakes lief es allerdings alles andere als gut für Chris Waller und seinen Egg Tart, denn beide Male fiel er zu weit zurück um noch gefährlich werden zu können und fand nicht genug Raum und Kraft, um zu irgendeinem Zeitpunkt für die Führenden gefährlich werden zu können, also ging es danach wieder in die Trainingspause. 17 Wochen und viele Trainingseinheiten auf dem Gelände von Chris Waller später kam er mit zwei guten Barrier Trial Rennen und einem Start im Gruppe 3 Liverpool City Cup zurück. Im Liverpool City Cup ereilte ihn allerdings dasselbe Schicksal wie in den vergangenen beiden Gruppe 1 Rennen und Egg Tart fand einfach keine Lücke für seinen Schlusssprint, nachdem er schon zum Start hin von den Konkurrenten eingeboxt wurde.
Noch schlechter lief es im Gruppe 1 Coolmore Classic nur zwei Wochen später, als er wieder viel zu weit zurückfiel und das gesetzte Tempo auch einfach nicht mitgehen konnte. Er blieb vom März 2018 an aktiv und gönnte sich kaum eine längere Pause, wurde für seine Mühen beim Doncaster Mile und dem Gruppe 2 A. D. Hollindale Stakes noch nicht belohnt. Erst im Mai im Doomben Cup fand er wieder zu seiner gewohnten Form zurück, was vielleicht auch an der neuen Distanz von 2000m lag.
In diesem Gruppe 1 Rennen positioniert er sich zunächst im hinteren Bereich des Rennens ca. 6 Längen von den Führenden weg, tastete sich ab 800m vor dem Ziel dann langsam nach vorne und arbeite sich außen am Feld dann zur Führung vor, die er 300m vor dem Ziel übernahm, aber kurz vor dem Ziel dann an Comin‘ Through abgeben musste. Trotzdem: Das rennen war eine hervorragende Leistung gwesen und die Hoffnung, dass Egg Tart damit zurück zur Form gefunden hat, wurden mit den Sieg im Gruppe 2 P. J. O’Sheah Stakes bestätigt, denn dort konnte er nur zwei Wochen später einen ungefährdeten Sieg gegen Tradesman und Megablast feiern.
Es folgte die erneute Pause über den Winter und die Rückkehr im Tramway Stakes, wo er allerdings wieder keine Lücke für den Schlusssprint fand und damit nicht zeigen konnte, was in ihm steckt. Im George Main Stakes ging es danach gegen Stallgefährtin Winx und dieser Lauf konnte sich durchaus sehen lassen, Le Romain hatte nur unbedeutenden Vorsprung vor dem hart arbeitenden Egg Tart.

Es folgte die erneute Pause über den Winter und die Rückkehr im Tramway Stakes, wo er allerdings wieder keine Lücke für den Schlusssprint fand und damit nicht zeigen konnte, was in ihm steckt. Im George Main Stakes ging es danach gegen Stallgefährtin Winx und dieser Lauf konnte sich durchaus sehen lassen, Le Romain hatte nur unbedeutenden Vorsprung vor dem hart arbeitenden Egg Tart.
Dieser gönnte sich kaum eine Pause und absolvierte mit dem Yulong Australia Hill Stakes sein drittes Rennen im September 2018 und konnte seine Form dort als einer der favoriten auch durchaus halten, die 2000m mit bereits zwei Rennen in vier Wochen schienen aber ihren Tribut zu fordern und Egg Tart musste den Co Favoriten Ace High ziehen lassen und belegte am Ende einen soliden dritten Platz, knapp hinter dem Zweiten It`s Somewhat.

Egg Tart behielt sowohl die schnelle Schlagzahl als auch die 2000m Distanz bei und lief im Oktober 2018 im Craven Plate auf – einem sehr stark besetzten Gruppe 3 Rennen, im dem Egg Tart mit seinen gerade einmal 57 KG messenden Handicap als ein der dar Favoriten gehandelt wurde –aber am Ende wieder nur einen dritten Platz erreichen konnte. Seine Leistungen in dem Rennen waren erneut sehr solide, ohne das nötige Bisschen zu haben um sich endlich einen weiteren Gruppensieg zu sichern.

Waller hatte sicher seinen Fokus auf anderen Pferden in seinem Gestüt und der Trainer schickte Egg Tart eher als Support in den Moonee Valley Gold Cup zwei Wochen später. Man sieht schon, Egg Tart bekam in dem Herbst keine Pause gegönnt, musste aber in diesem 2500m Rennen frühzeitig die Segel streichen und konnte seine guten Leistungen aus den Rennen zuvor nicht auf die 500m mehr transferieren, sondern musste sich sang und klanglos mit dem letzten Platz geschlagen geben.

Nun endlich bekam er eine Pause, die er mit dem Start im The Star Apollo Stakes im Februar beendete. Und als hätte er nur auf diese Pause gewartet, schaffte es Egg Tart tatsächlich, sich wieder einen ausbezahlten Platz hinter Winx zu sichern, die natürlich einen weiteren unangefochtenen Sieg einfahren konnte. Auch heute ist er sicher wieder für eine Platz gut.

Tipps zum Pferd: Egg Tart kommt auf gutem und weichem Boden gleichermaßen gut zurecht und zeigt seine besten Leistungen über Distanzen von 2000m und mehR

 

Winx: Die Strert Cry Tochter ist ein Phänomen in Australien, praktisch seit 2015 ungeschlagen und mit 30 Siegen in Folge nun auf dem Weg nr. 31 klar zu machen. Sie hat gute Chancen als die erfolgreichste Stute der Welt in die Geschichte einzugehen, auch wenn ihr immer der Makel anhaften wird „nur“ in Australien gelaufen zu sein

Ihr Lauf begann im Jahr 2015 mit dem Sieg im Gruppe 3 Sunshine Coast Guineas bevor sie im Gruppe 1 Queensland Oaks zu einem lockeren und souveränen Sieg auflief. Danach ging es für sie über das Gruppe 2 Theo Marks Stakes zum Gruppe 1 The Star 150Th Epsom, wo sie erneut locker mit über 2 Längen Vorsprung gewann. Noch im selben Monat lief sie im Gruppe 1 Cox Plate auf und zerlegte die Konkurrenz mit fast 5 Längen Vorsprung. Das sollte ihr letzter Start im Jahr 2015 sein und so langsam begriff die Welt, dass Winx die gezeigten Leistungen beliebig reproduzieren kann und so ziemlich das Beste ist, was in Down Under seit langer Zeit gelaufen ist.

Nach dem Jahreswechsel lief sie im Gruppe 2 Apollo Stakes als klare Favoritin auf und lies an diesem Status auch keine Zweifel aufkommen und nach diesem Lauf zum Aufwärmen nach der Sommerpause ging es im Februar gleich weiter in das Gruppe 1 Norton Stakes und im März in das Gruppe 1 George Ryder Stakes, welche Winx mit je 1,5 Längen Vorsprung als klare Favoritin gewann. Auch im Gruppe 1 The Star Doncaster Mile, einem der härtesten Rennne in Australien, lies sich im April nichts anbrennen und gewann souverän mit zwei Längen Vorsprung vor der Konkurrenz. Das Muster setzte sich beliebig über das Jahr fort, mit Siegen über die Meile im Gruppe 1 White Stakes , über 2000m im Ladbrokes Stakes über Black Heart Bart oder erneut im Cox Plate, wo sie unangefochten mit 8 Längen Vorsprung im Ziel ankam. 2017 nahm sie die selbe Route wie im letzten Jahr und bestritt ihr Saisondebüt im Gruppe 2 Apollo Stakes, bevor sie im Chipping Norton Stakes und dem George Ryder Race auflief. Die 2017er Version des George Ryder Race gewann Winx mit locker 7 Längen Vorsprung und auch bei den nächsten Besuch in Ranwick kam sie nie in Bedrängnis. So gewann sie das Gruppe 1 Queen Elizabeth Stakes mit über fünf Längen Vorsprung, musste danach aber eine ungewollte Pause in ihrer Kampagne einlegen und konnte erst vier Monate später im August wieder auflaufen. Im Gruppe 2 Bob I. Warwick Stakes musste sie erstaunlich hart arbeiten, um Foxplay und Ecuador knapp auf Abstand halten zu können. Sie lief ein wenig unrund und hatte auf der Zielgerade vier Längen auf Foxplay gut zu machen, schaffte es aber unter einem anfangs harten Ritt sich knapp durchzusetzen. Auf den letzten Metern sah sie schon wieder wie die alte Winx aus und hatte die beiden Runner Ups in der Tasche. Auch im Chelmsford Stakes versuchten die anderen Teilnehmer ihren Tag zu ruinieren und es ihr mit ihrem Schlusssprint möglichst schwer zu machen, so setzte Red Exitement ein ordentliches Galopp, welches die anderen nicht ganz mitgehen wollten und mit einem kleinen Tempowechsel hatte er plötzlich 8 Längen Vorsprung auf der Zielgeraden. Hugh Bowman sah die Zeichen aber an der Wand und lies Winx schon vor der Zielgeraden auf den vierten Platz vorstoßen, trotzdem brauchte es ein paar Meter, bis Winx voll in Gang kam, hatte dann einige Meter vor dem Ziel aber klar die Oberhand und das Rennen in der Tasche.

Danach startete sie im Cox Plate und Gailo Chop versuchte das Tempo zu setzen, Winx wechselte aber rechtzeitig nach außen und musste im Gegensatz zu ihren Konkurrenten kaum angetrieben werden, um sich locker vom Feld abzusetzen

Humidor kam noch einmal ran, spielte aber im Endeffekt keine Rolle. Auch im Chipping Norton Stakes lief sie dem Feld mit Leichtigkeit davon nachdem sie in die Mitte der Bahn gezogen hatte und es war nicht weniger als ein weiterer Kantersieg

Nur drei Wochen später war es ohne Deckung durch einen Stallgefährten etwas knapper, aber auch das Silver Stakes in Rosehill gehörte ihr am Ende der Sieg, auch wenn Happy Clapper es spannend machte. Der Konkurrent hatte zwischenzeitlich noch ein Rennen und Winx ist damit zu allem Überfluss auch noch etwas frischer mit längerer Pause, was sie im zu ihren benannten Winx Stakes auch wieder zur unangefochtenen Siegerin machte.

Dabei erteilte sie Kementari und den anderen Konkurrenten eine Lehrstunde in Sachen Timing

Vier Wochen später ging es dann weiter im George Main Stakes, wo Wonx  gegen durchaus gute Konkurrenz antreten musste. Zwar waren wenige Konkurrenten dabei, gegen die die Wunderstute noch nicht gewonnen hatte, aber Le Romain oder Egg Tart  gaben sich alle Mühe, einen weiteren Gruppe eins Sieg von Wings zu verhindern. Der Front Runner Rigify zog das Feld früh weit auseinander Und setzte sich so einige Längen von der Favoriten ab. Der Tempowechsel auf der Zielgeraden war natürlich nicht wirklich von Erfolg gekrönt, was man von dem Außenseiter aber auch nicht erwarten konnte. Stattdessen starteten nun Le Romain und Egg Tart  ihren Angriff und versuchten sich möglichst schnell von Winx abzusetzen. Die Wunderstute schwänkte nach außen, nahm Maß, beschleunigte, nahm Fahrt auf und setzte sich unter einem moderaten Ritt wie gewohnt mehrere Längen von den Verfolger ab

Auch im nachfolgenden Tab Turnbull Stakes musste sie am Ende nur ein wenig angetrieben werden, um sich unter einem Ritt mit den Zügeln auf den letzten Metern souverän durchzusetzen. Normalerweise wäre so ein Ritt ziemlich vermessen, aber Hugh Bowman war sich einfach sicher, dass Winx auf den paar Metern die noch bleiben am Ende locker gewinnen würde. Der vermeintliche Hauptkonkurrent Grunt spielte keine Rolle in dem Rennen und auch beim Cox Plate im Oktober lies Winx den Verfolgern keine Chance.

Benbatl setzte ein gutes Tempo und hatte mit dem weichem Boden wie zu erwarten war kaum Probleme, dazu musste Winx wieder weit außen in die Zielgerade gehen da sie das Feld einmal mehr von hinten aufrollen wollte

Ihr Jockey Hugh Bowman musste Winx am Ende doch noch richtig antreiben damit sie sich die obligatorischen 2 Längen absetzten konnte, aber dann gewann Winx wieder einmal ungefärdest – das sollte heute auch wieder so sein, mit Happy Clapper dahinter.

Nach dem Messen mit Benbatl machte Winx eine längere Pause über den Sommer in australien und kehrte nach füfn Monaten im Apollo Stakes in Randwick über die Distanz von 1400m zurück auf die Rennstrecke. Chris Waller ging sicher, dass seine Stute vor allem gegen die Konkurrenz aus dem eigenen Gestüt antreten musste und nur Happy Clapper trat den Weg an sich ein weiteres Mal mit Winx zu messen. Wieder reichte es für den Dauerkonkurrenten für einen zweiten Platz, aber nicht dafür die Wunderstute so wirklich in Gefahr zu bringen.

Die zwei Längen Vorsprung in dem Rennen täuschen ein wenig darüber hinweg, wie leicht es Winx gelang ihre Konkurrenz „auszuschalten“. Heute wird das natürlich kaum anders sein.

Tipps zum Pferd: Wenn es eine Bank gibt im Galoprennen, dann ist es Winx wenn sie in Australien läuft! Egal gegen wen, egal über welche Distanz!

 

Happy Clapper: Der Teofilo ist mit seinen acht Jahren schon ein echter Favorit in diesem Feld und kann auf eine erfolgreiche Karriere inklusive Gruppe 1 Sieg zurückblicken. Seine Karriere war geprägt von Duellen gegen die Wunderstute Winx, gegen die er bisher sieben Mal angetreten ist. Natürlich konnte er bisher keines dieser Rennen gewinnen, setzte der Wunderstute aber etwa zuletzt im Gruppe 1 Silver Stakes ziemlich zu.

Dabei schickte er auch Kemetari auf den Platz hinter sich, was im Kontext des heutigen Rennens eine solide Leistung war. Aber auch seine Siege im Epsom Stakes 2017 über Tim Melbourne und der Sieg im Gruppe 1 Canterbury Stakes über Global Glamour können sich sehen lassen. Durch seine Dauerduelle mit Winx hat er im Vergleich zu anderen, die diese Rennen lieber gemieden haben eine schlechtere Bilanz an Gruppensiegen, was der Form von Happy Clapper aber keinen Abbruch tut. Im Emirates Stakes musste er sich einem stark auflaufenden Tosen Stardom geschlagen geben, der auch heute wieder mit von der Partie ist und auch Humidor hatte etwa im Cox Plate am Ende die Nase deutlich vorn. An einem guten Tag ist Happy Clapper über die Distanz von 1600m eine ernst zunehmende Gefahr auch für Starter vom Kaliber einer Winx und so war es nicht wirklich überraschend, dass er im The Star Doncaster Mile mit einem starken Lauf am Innengeländer am Ende mit gut 2 Längen vorne lag

Natürlich war es sehr von Vorteil, dass sich beim Einbiegen in die Zielgerade die Tür am Innengeländer weit öffnete und er damit freie Bahn für seinen Schlusssprint hatte, und das von einer Passage aus, die ihm einige Meter gespart hatte.

Nur eine Woche später trat er dann gegen Winx im Queen Elizabeth Stakes an und machte dort zusammen mit Gailo Chop und Humidor aus dem Wettstreit um die ausbezahlten Plätze doch noch ein spannendes Rennen. Auch für ihn ging es danach in die Winterpause, aber im Gegensatz zu den letzten beiden Jahren visiert er bei seinem Saisondebüt dieses Jahr ein sehr starkes Rennen an. Letztes Jahr kam er in guter Verfassung aus der Winterpause, das Jahr zuvor schwächelte er ein wenig.

Ihn in das Memsie Stakes ohne Vorbereitungsrennen zu schicken erwies sich als Handciap für den Teofilo Sohn, der offensichtlich noch nicht ganz fit war und sich mit über 2 Längen am Ende geschlagen geben musste. Weicher Untergrund ist kein Hindernis für Happy Clapper und die Distanz von 1600m ist ideal für Happy Clapper – schließlich gewann er zuletzt das Gruppe 1 The Star Doncaster Mile und zuvor schon das Gruppe 1 Epsom Stakes im September 2017.

Beim zweiten Rennen nach der australische Winterpause ging es für Happy Clapper in das Maykbe Diva Stakes, welches auf dem Paier die eigentlich perfekte Mischung aus Untergund und Distanz für ihn vorzuweisen hatte, aber am Ende stand beim zweiten Rennen in der Saison nur ein weiterer enttäuschender vierter Platz im Buch – viel zu wenig um seinen Ansprüchen gerecht zu werden und zu wenig un ihn in seiner derzeitigen Verfassung noch weiter auflaufen zu lassen, dachte sich auch Trainer Patrick Webster und schickte ihn in eine annähernd sechsmonatige Pause, die heute beendet wird. Wenn er in alter Verfassung ist, gehört ihm der Platz hinter Winx.

 

Unforgotten: Der Fastnet Rock Sohn startete seine Karriere in Kembla Grange im Juli 2017 und nachdem diese beiden Rennen eher ernüchternd waren, ging es mit drei Siegen in drei Rennen in Canterbury und Rosehill stark bergauf. Nach diesen drei Siegen startete er im Gruppe 1 Premium Surround Stakes in Randwick im März 2018, allerdings hatte er sich vorher eine Pause von vier Monaten gegönnt und schien sich danach in seinem bisher härtesten Rennen seiner Karriere nie ganz wohl zu fühlen. Noch im selben Monat startete er im Gruppe 2 Chandon Stakes gegen durchaus starke Konkurrenz, konnte sich am Ende aber sehr knapp gegen Holy Snow durchsetzen und gewann damit sein erstes Gruppenrennen. Der Sieg gegen einen hoch gehandelten Favoriten machte Unforgotten daraufhin zum Favoriten für das Gruppe 1 Vinery Stakes gegen Aloisia, Alizee und Hiyaam. Hiyaam setzte sich an die Front und zunächst war Unforgotten und ihr Jockey Michael Dee noch nicht wirklich besorgt, schließlich ist so ein Frontrunner mit so einer Geschwindigkeit gerne am Ende auch mal komplett erschöpft und man kann das Feld von hinten her aufrollen.

Dieses Mal hatte allerdings Hiyaam einiges an Vorsprung herausgeholt und wurde einfach nicht müde, so dass Unforgotten zig Längen hätte gutmachen müssen, um sich noch an Hiyaam vorbeischieben zu können. Bis auf zwei Längen kam er heran an den unglaublichen Front Runner und er war der einzige ernstzunehmende Verfolger des späteren Siegers. Hiyaam probierte diese Taktik auch ein zweites Mal beim nächsten Aufeinandertreffen im Australian Oaks, dieses Mal war Unforgotten allerdings gewarnt und lies sich nicht so weit im Feld zurückfallen, um beim Einbiegen in die Zielgerade schon mal in Position für den Schlusssprint zu kommen

Hiyaam wurde auch dieses Mal nicht langsamer, aber Unforgotten wusste was zu tun ist und zog langsam aber stetig an ihm vorbei.

Mit dem Sieg im Rücken ging es in die Winterpause, die mit einem Start im Winx Stakes beendet wurde -eigentlich das ideale Rennen um wieder in den aktiven Sport zurückzufinden, denn schließlich ist mit Winx im Lineup klar wer das Rennen für sich entscheiden wird und Unfortgotten zielte lieber auf das Gruppe 2 Bisley Stakes in Randwick Anfang Sepetember, welches er gegen Ace High souverän gewinnen konnte.

Mit diesem Sieg nun in der Tasche war es klar, das Unforgotten seine Ziele nun höher setzen würde und er startet noch im selben Monat im Randwick Plate.

Das Rennen ist traditionell extrem stark besetzt, denn das Gruppe 1 Rennen über die Meile lockt nicht nur mit Ruhm und Ehren, sondern auch mit einem ganz erheblichen Preisgeld. Unforgotten hatte auf dem Papier die richtige Taktik und das Können um vorne mitzulaufen, was ihm zu einem der Favoriten machte – und Unforgotten konnte liefern! Zwar ging der Sieg an Hartnell, Unforgotten war zusammen mit dem Favoriten D’Argento aber direkt an dem Sieger dran und das Trio belegte die ersten drei Plätze mit unter einer Länge Abstand zwischen sich. Unforgotten hatte zwar den Sieg verpasst, sich aber einen weiteren prestigeträchtigen Platz erkämpft und ging daher in die 2000m in Caulfield einen Monat später auch erneut als einer der Favoriten an den Start.

Sowohl ihm als auch Favorit und Dauerkonkurrent D’Argento lagen aber augenscheinlich die 2000m nicht auf dem Kurs nicht und beide konnten sich dieses Mal nicht so nah an den Sieger Benbatl herankämpfen, der das Feld aber auch taktisch auf der Zielgeraden auseinandernahm und sich zusammen mit dem einzigen Verfolger Blair House locher fast 2.5 Längen vom Rest des Feldes absetzte. Der Rest kam dicht gepackt ins Ziel und hatte nicht mehr als 2 Längen zwischen sich, nur die drei letzten waren ein wenig abgeschlagen.

Für Unforgotten war dies das letzte Rennen in 2018 und er kehrte im The Star Apollo Stakes im Februar 2019 auf die Rennstrecke in Australien zurück. Wieder suchte er sich für das erste Rennen nach einer Pause ein Duell gegen Winx aus, die wie zu erwarten das Rennen dominierte. Wieder kam Unforgotten nicht in seine beste Form, aber heute ist ja das zweite Rennen nach einer Pause und es wäre keine Überraschung, wenn er die Platzierungen mit Egg Tart tauschen könnte.

 


03.02.2019 – Irish Gold Cup – Leopardstown – Pick: Road To Respect

Pferderennen in Irland

16:35 Irish Gold Cup – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 4.828 m  |  Preisgeld: 225.000 EURJagdrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

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02.12.2019 – Sandown – 888Sport Contenders Hurdle – Pick: Buveur D‘ Air

Pferderennen in England

14:50 888Sport Contenders Hurdle – Listenrennen (Class 1)

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 3.215 m  |  Preisgeld: 30.000 GBPHürdenrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 2 Plätze @ 1/4 Quote

02.02.2019 – Leopardstown – Frank Ward Solicitors Arkle Novice Chase –

Pferderennen in Irland

16:45  Frank Ward Solicitors Arkle Novice Chase  – Gruppe 1

Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 3.420 m | Preisgeld: 125.000 EUR | Jagdrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

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Hong Kong – Sha Tin – 20.01.2019 – The Centenary Sprint Cup – Pick: Mr Stunning

Pferderennen International

08:00 The Centenary Sprint Cup – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 10.000.000 HKDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut

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