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17.10.2020 – Ascot – Qipco British Champions Sprint Stakes – Pick: Dream Of Dreams

Pferderennen in England

14:55 Champions Sprint Stakes – Gruppe 1

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.207 m  |  Preisgeld: 391.260 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: weich  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Das Qipco British Champions Sprint Stakes ist, wie der Name schon vermuten lässt, Teil der British Champions Series und als erstes Gruppe 1 Rennen am Champions Day in Ascot natürlich gut besucht. Da wäre der Sprint Cup Sieger Dream Of Dreams, oder die Stute One Master, die zuletzt am Anfang des Monats den Gruppe 1  Qatar Prix de la Forêt in Longchamp auf schwerem Boden gewonnen hatte. Dazu kommen dann noch junge Talente wie Oxted, der zuletzt das Darley July Cup Stakes gewinnen konnte oder der Dreijährige Starman, der einen ordentlichen Sprung im Niveau vom Garrowby Stakes (Listed) im September auf Gruppe 1 Ebene hier wagt, aber sehr talentiert aussieht und vielleicht gut genug ist, um hier für eine Überraschung zu sorgen.

 

Die Starter im Überblick:

 

Dream Of Dreams: 
Der Dream Ahead Sohn von Sir Michael Stoute begann seine Karriere als Rennpferd bereits im Jahr 2016 und versuchte sich bereits da an den ersten Gruppenrennen wie dem Railway Stakes oder dem Grimcrack Stakes. Seine Ergebnisse in den frühen Black Type Rennen über die Sprintdistanzen waren eher durchwachsen, auf Listed Ebene hatte Dream Of Dreams 2017 dann etwas mehr Erfolg, auch wenn der erste Sieg noch etwas auf sich warten lies. Er platzierte zunächst im Rockingham Stakes auf Listed Ebene und holte sich dann einen Schub fürs Selbstbewusstsein in einem Klasse 3 Rennen gegen Ende des Jahres in Lingfield, einem Rennen, welches er auf dem Papier geben einige recht solide Konkurrenten bestreiten musste.
Dream Of Dreams gewann das Rennen unangefochten mit gut 5 Längen Vorsprung und versuchte sich noch im selben Jahr in zwei weiteren Listed Rennen. Das letzte der beiden, das Wentworth Stakes, konnte Dream Of Dreams dann auch tatsächlich für sich entscheiden, indem er vor Perfect Pasture durchs Ziel lief, der auf den letzten Metern auf dem weichen Untergrund nicht mehr mithalten konnte und zunehmend an Boden verlor.
Mit diesem positiven Ergebnis und der neu erreichten persönlichen Bestleistung ging es dann in die Winterpause, die er mit dem Lauf im Gruppe 3 Abbernant Stakes beendete, allerdings verlief der Versuch im Jahr 2018 auf die Gruppenebene aufzuschließen zunächst sehr holprig. Weder im ersten Gruppenrennen noch dem folgenden Chipchase Stakes in Newcastle, noch dem Coral Charge konnte Dream Of Dreams einen guten Lauf zeigen und kam jeweil weit abgeschlagen auf einem der hinteren Plätze ins Ziel.
Erst mit dem 1207m Gruppe 3 bet365 Hackwood Stakes in Sandown über schnellen Boden konnte Dream Of Dreams, der als Außenseiter gehandelt worden war, wieder einen Achtungserfolg feiern und einen knappen dritten Platz belegen, den er über 200m mehr im Hungerford Stakes auf Gruppe 2 Ebene noch einmal bestätigen konnte. Damit kam er erneut in Schlagreichweite zu dem Sieger und scheinbar hatte sich Dream Of Dream an diese Position gewöhnt, denn auch beim Weatherbys Supreme Stakes als auch beim Bengough Stakes, welches wieder über die Sptintdistanz von 1207m bestritten wurde, kam Dream Of Dreams jeweils auf dem zweiten Platz ins Ziel, allerdings gelang der erste Sprung auf die Gruppe 1 Ebene im British Sprint Stakes nach einer langen harten Saison gegen deutlich bessere Konkurrenz erwartungsgemäß nicht und Dream Of Dreams musste sich mit einem weit abgeschlagenen Platz 13 zufrieden geben.
2019 zeigte er dann allerdings eine ganz neue Form und gewann neben dem Saisonauftakt in einem Klasse 4 Rennen auch das nächste Listet Rennen, beeindruckender war aber noch sein zweiter Platz hinter Blue Point im Diamnond Jubilee Stakes, denn wenn man bedenkt, das Blue Point selbst hochklassige Pferde oft langsam aussehen lässt, war der knappe zweite Platz eine herausragende Leistung! Danach kamen allerdings zwei klare Niederlagen, im Darley July Cup, im Sprint Cup Stakes und dem Qipco Champions Sprint  – alles gegen Ende 2019 und etwas überraschend nach guten Vorzeichen in den Rennen zuvor.
Damit ging im Oktober beim Champions Day die Flat Saison aber auch wieder zu Ende, gefolgt von einer sehr langen Pause bis zum Start in das nächste Rennen, denn die Corona Epidemie warf ihre Schatten auf den Galoppsport und fast alle Rennpferde mussten länger als erhofft auf ihren nächsten Start warten.
Der fand dann im Juni im Diamond Jubilee Stakes statt, wo Dream Of Dreams eine sehr gute Form zeigte, den Sieg aber leider knapp verpasste. Hello Youmzain und Sceptical hatten den Schlusssprint früher angezogen und Dream Of Dreams blieb ein wenig dahinter zurück und musste daher einige Längen aufholen, als es auf die Ziellinie zuging. Dann allerdings kam Dream of Dreams so richtig in Gang und holte ordentlich auf, verpasste den Sieg gegen Hello Youmzain aber am Ende mit knapp einem Nacken.  Das war aber natürlich trotzdem eine super Leistung und zeigte, dass Dream Of Dreams aus der langen Winterpause in sehr guter Form zurück gekehrt war, was ihn im Gruppe 2 Hungerford Stakes zum klaren Favoriten machte. Der Schritt runter in der Klasse resultierte in einem dominanten 7 Längen Sieg, interessanter war allerdings dann schon der Start im Gruppe 1 Sprint Cup Stakes in Haydock Anfang September 2020, schließlich wurde das Rennen auf weichem Untergrund gegen deutlich stärkere Konkurrenz ausgetragen. Hier musste Dream Of Dreams am Ende noch die Spur wechseln um freie Bahn für den Schlusssprint zu bekommen, hatte dann aber wieder mit dem späten Sprint genug Zeit und Kraft. um den Rest der Konkurrenz einzusammeln und sich noch über eine Länge abzusetzen. Einziger Wehrmutstropfen war, dass er unter Druck von Oisin Murphy etwas ach links wanderte, aber trotzdem gibt es an diesem Sieg nichts zu meckern. eine Wiederholung dieser Leistung würde vermutlich auch hier ausreichen.
One Master:  Die Fastnet Rock Tochter von Trainer William Haggas kam letztes Jahr erst so richtig in Fahrt, nachdem sie 2018 zwar schon das Gruppe 1 Prix de la Forêt gewinnen konnte – damals allerdings als klare Außenseiterin ohne dass man sie für dieses 1400m Rennen überhaupt auf dem Schirm hatte, aber sämtliche Favoriten schwächelten an jenem Tag und One Master gewann das Rennen überraschend.
Man hätte es vielleicht kommen sehen können, nachdem sie zuvor schon das Gruppe  3 Fairy Bridge Stakes hatte gewinnen können, ein nicht weiter spektakuläres Gruppenrennen in Tipperary, in dem aber durchaus ein paar vielversprechende Newcomer einen versuch starteten. Hinweise auf die Klasse von One Master gab es also schon zuvor, mit dem Gruppe 1 Sieg im Gepäck startete sie dann auch gleich noch im Breeders‘ Cup Mile in Chruchill Downs, wo sie allerdings deutlich scheiterte, und auch in Sha Tin im Hong Kong Mile erging es ihr nicht besser – was natürlich nicht ganz überraschend war, schließlich sind beide Rennen alles andere als einfach und von internationaler, hochklassiger Konkurrenz immer gut besucht, und es braucht schon einen besonderes europäisches Rennpferd, um frei zwischen diesen Nationen hin und her zu wechseln und dann noch vielleicht eines dieser Rennen auch noch zu gewinnen.
Wenn ihr Trainer sie allerdings auf so eine Reise schickt und sie in einigen der besten Rennen der Welt starten lässt, obwohl für das junge Rennpferd die Starapazen eines solchen Wechsels der Kontinente dazu kommen, sollte man immer aufmerksam sein und es ist ein weiterer Hinweis darauf, was William John Haggas von Talent von One Master hält.
Es sollte allerdings noch eine Weile dauern, bis One Master sich für ihr Talent und das Vertrauen des Trainers würde bedanken können, denn 2019 verpasste sie einige Male den Sieg knapp, so etwa im Gruppe 1 Queen Anne Stakes oder dem Gruppe 1 Tattersalls Falmouth Stakes in Nemwarket im Juli 2019 und bestätigte damit den Eindruck ihres Trainers, dass One Master nur einen Schritt von einem Sieg in einem großen Rennen entfernt war. Aber es bliebt weiterhin dabei, One Master blieb oft den einen berühmten Schritt hinter den Siegern des Rennens und wurde mit einem etwas undankbaren ausbezahlten Platz belohnt, so etwa auch im Gruppe 1 Larc Prix Maurice de Gheest, wo sie gegen den stark auflaufenden Advertise recht deutlich zurückstecken musste, aber danach konnte sie dann endlich mit dem Prix de la Forêt gegen City Light ihren nächsten Gruppe 1 Sieg feiern. Damit schaffte One Master zwei Siege im Prix de la Forêt hintereinander, sie schien regelrecht ihre Freude in Frankreich im Herbst auf dem weichen Boden zu haben, wo weniger der Augenmerk auf Geschwindigkeit, denn auf Ausdauer auf den 1400m liegt.
Zurück in der Heimat startete er dann zum Saisonabschluss im Gruppe 1 Qipco British Champions Sprint Stakes und belegte ein weiteres Mal einen hervorragenden zweiten Platz. Er hatte 2f vor dem Ziel einige Probleme eine freie Bahn für den Schlusssprint zu finden und so kann man sich vorstellen, dass er Donjaun Triumphant noch etwas mehr unter Druck hätte setzten können, aber auch so blieb es bei eine hervorragende Saison 2019, die One Master fast mit dem zweiten Sieg in einem Gruppe 1 Rennen hätte abschließen können.

Der Start in die neue Saison 2020 verzögerte sich auf Grund der vorherrschenden Corona Epidemie ein wenig, und One Master konnte erst im Juni wieder zurück auf die Rennbahn, fand aber mit dem Gruppe 1 Diamond Jubilee Stakes beim Royal Ascot Festival ein schönes Rennen für den Einstieg, in dem ihre aktuelle Form getestet wurde, ohne dass auf ihr der Druck des Favoriten lastete oder man unbedingt davon ausgehen musste, dass One Master das Rennen gewinnen muss. So ganz auf der Höhe war One Master dann beim Rennen selbst auch noch nicht, dabei war ihre Taktik in dem Rennen durchasu solide gewesen. James Doyle positionierte sie zunächst hinter den Führenden, konnte das Tempo aber bereits 2f vor dem Ziel nicht mehr mitgehen und musste geritten werden, um den Anschluss überhaupt halten zu können, was aber natürlich dann darin resultierte, dass er beim eigentlichen Schlusssprint die anderen ziehen lassen musste und sich am Ende mit einem klaren sechsten Platz zufrieden geben musste.

Man konnte aber darauf hoffen, dass sie beim nächsten Start etwas fitter sein würde und etwas mehr Druck auf die Sieger ausüben würde. Allerdings geriet er wieder früh ins hintertreffen und musste früh von seinem Jockey Pierre-Charles Boudot angetrieben werden, um den Anschluss an die Pacesetter zu halten und verpasste dadurch die Chance, beim Schlusssprint noch einmal nachlegen zu können und nur unter dem harten Ritt von Pierre-Charles Boudot konnte One Master überhaupt den knappen vierten Platz halten.

Genug mit den Gruppe 1 Rennen fürs Erste dachte sich wahrscheinlich William Haggas und schickte One Master als nächstes in das Gruppe 3 Oak Tree Stakes beim Glorious Goodwood festival, welches auf dem Papier eigentlich eine relativ klare Angelegenheit hätte sein sollen für One Master. Sie  musste mit 58,5 KG zwar ordentlich Gewicht schultern und ein Rennen mit 12 Konkurrenten ist niemals eine leichte Sache, einfach schon, weil zu viele andere Rennpferde auf der Strecke mitlaufen.

Genau das wäre One Master dann auch fast zum Verhängnis geworden, als sie hinter einer Mauer von Konkurrenten eingepfercht wurde und mehrmals die gewünschte Lücke sich vor ihr wieder schloss und Valeria Masselina von der Front aus schon zum Schlusssprint angesetzt hatte, denn Frankei Dettroi hatte seine Stute während des Rennens perfekt positioniert und dadurch einige Längen Vorsprung herausgeholt, die aber Tom Marquand auf One Master mit einer herausragenden Leistung Stück für Stück verkürzte, um auf der Linie dann mit einer Nase Vorsprung zu führen.

Da machte sie – für mich in der Deutlichkeit ein wenig überraschend – zur klaren Favoritin für das Gruppe 2 City Of York Stakes, ein 1408m Rennen mit einigen durchaus respektablen Namen, in das One Master aber als klare Favoritin mit einer Quote von 2,62 ging. Safe Voyage übernahm die Rolle als Front Runner im einsetzten Regen und One Master hielt sich in fünfter Position, bis es zum Schlusssprint ging, wurde aber zum Teil von dem scharfen Tempo überrascht und verlor immer mal wieder ein wenig auf die Führenden. One Master musste dann noch die Linie auf der Bahn wechseln um den Schlusssprint anzusetzen, aber Safe Voyage fand und fand und konnte am Ende nicht eingeholt werden, weder von One Master noch einem anderen Starter.

Beim nachfolgenden Gruppe 2 bet365 Park Stakes lieferte sich One Master ein episches Duell mit Wichita, die das Feld über die Distanz führte, bis sich 3f vor dem Ziel die verschiendenen Gruppen zusammenfügten und sie die Führung Molatham übergeben musste. 1f vor dem Ziel holte sich Wichita die Führung wieder, dicht gefolgt von One Master, die an ihren Hifen klebte und die Führende unter Druck setzte – aber immer das kleine Bisschen auf Abstand gehalten wurde, um am Ende mit einem kurzen Kopf Rückstand zu verlieren.
Den Push fürs eigene Ego holte sich One Master dann in Longchamp bei Paris im Qata Prix de La Foret, wo sie sich erneut ein bemereksnwertes Duell lieferte, dieses Mal mit Earthlight und Safe Voyage, die ihr beide im Ziel direkt im Genick saßen und One Master mächtig unter Druck setzten. Damit gelang der Sieg in jenem Rennen das dritte Mal in Folge, eine wahrlich beeindruckende Leistung!

2020 verlief bis zum Sieg in Frankreich beim Qatar Prix de la Forêt mit zwei zweiten Plätzen auf Gruppe 2 Ebene auch zunächst eher ruhig, aber gerade mit dem letzten Sieg auf Gruppe 1 Ebene auf schwerem Boden ist die Stute heute in Ascot beim Champions Day sehr interessant. Letztes Jahr wurde sie hier Zweite und ich denke sie wird erneut wieder ganz vorne mit dabei sein

Oxted: Der Mayson Sohn von Roger Teal hatte 2018 in Doncaster seinen ersten Start und legte dann in seiner zweiten Saison im Jahr 2019 mit einem zweiten Platz im Shalaa Carnarvon Stakes auf Listed Ebene vor, bevor er dann erneut in Newbury sich im Gruppe 3 Hackwood Stakes versuchte, dort allerdings ohne nennenswerten Erfolg. Dieser kam erst im Jahr 2020, scheinbar brauchte Oxted die Zeit um zu reifen, denn saisonübergreifend seit seinem Sieg im Portland Handicap gewann er sein Saisondebüt 2020 im Abernant Stakes auf Gruppe 3 Ebene, um dann im Juni im Gruppe 1 Darley July Cup Stakes überraschend auch noch den ersten Gruppe 1 Sieg hinterher zu schieben.

Oxted lief im Darley July Cup Stakes noch ein wenig grün und ging etwas zu energisch an die Sache heran, was ihn etwas Kraft kostete, und trotzdem hatte er noch am meisten davon übrig, als es in den Schlusssprint ging. Er wanderte noch ein wenig und zog unter Druck nach rechts, gewann aber trotzdem am Ende mit über einer Länge Vorsprung und empfiehlt sich als aufstrebender 3yo für dieses Rennen, auch wenn der Regen ihm sicher zusetzen wird.

 

Starman: Der Dreijährige Dutch Art Sohn von Ed Walker hält sich in seiner Karriere bisher schadlos, alle Rennen, die er bisher angegangen hat, hat er auch gewinnen können, beginnend mit einem Sieg in Lingfield bei seinem Maidenrennen, gefolgt von einem Sieg in einem Novice Rennen in Doncaster und dem ersten Black Type Rennen in Form des Garrowby Stakes auf Listed Ebene in York. Dieses Rennen auf gutem Untergrund war das Ausrufezeichen in seiner Karriere bisher, aber unter völlig anderen Voraussetzungen als heute. Weicher/schwerer Untergrund ist Neuland für ihn, daher würde ich eher Abwarten bevor ich ihn hier in die Dreierwetten hebe

 


26.04.2020 – Hong Kong – The Fwd Champions Mile – Pick: Waikuku

Pferderennen International

10:00 The Fwd Champions Mile – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.600 m  |  Preisgeld: 20.000.000 HKD Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/6 Quote
Es geht mal wieder um Beauty Generation, den ehemals allerbesten, unbesiegbaren Miler in Hong Kong -der aber wie aprubt seine Siegesserie im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin reißen lies, und seitdem unter dem Generalverdcht steht, nicht mehr ganz so gut zu sein wie früher.
9 Siege betrug die Siegesserie, bevor sie so abrupt riss, und obwohl Beauty Generation danach immer in die ausbezahlten Plätze kam, ist er jetzt gerade nicht die Macht, die er noch vor einem halben Jahr war. Zwar gewann Beauty Generation im Februar das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup und nach kleiner Pause bis April auch das The Chairman’s Trophy auf Gruppe 2 Ebene – aber beide Siege sahen nicht so richtig souverän aus, und hier muss er das erste Mal seit dem The Stewards Cup gegen seinen Bezwinger Waikuku ran – keine leichte Aufgabe zu sehr geringer Quote!
Beauty Generation: Der Road To Rock Sohn im Besitzt von Patrick Kwok Ho Chuen hat sich im letzten Jahr von einem soliden Handicapper zum gefürchteten Gruppe 1 Sieger entwickelt und hat eine beeindruckende Siegersserie im Jahr 2018 bis spät ins Jahr 2019 zusammengetragen, die dann aber urplötzlich abriss und von vier Platzierungen, die aber klar unter seinen Möglichkeiten lag. Er war DER Miler in Hong Kong im letzte Jahr und musste  sich vor keinem anderen Starter fürchten, bevor er scheinbar nach Blieben von unterschiedlichen Außenseitern geschlagen wurde. Da musste man sich nach den ganzen Siegen auf Gruppeneben doch die Augen reiben. Angefangen hatte seine Karriere schon im Jahr 2017, als er den Schritt auf die Gruppenebene wagte:
Nach einem dritten Platz beim Hong Kong Derby 2017 hinter Pakistan Star und Rapper Dragon folgte ein Sieg im Jinbao Street Handicap gegen Eeagle Way und Dinozzo, was für die Zeit eine mehr als solide Form war, auch wenn keiner der Konkurrenten in den letzten Jahren auf das höchste Niveau vorgestoßen ist.
Beauty Only lies sich damit allerdings nicht viel Zeit und lief nach der Sommerpause im The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene zur Höchstform auf. Dabei war der Celebration Cup wie so oft trotz des Gruppe 3 Status deutlich härter besetzte als vergleichbar eingestufte Rennen, denn zu den Konkurrenten an jenem Tag gehörte sowohl Seasons Bloom als auch Time Warp und Beauty Only, alles Gruppe 1 Sieger. Trotzdem gewann Beauty Generation mit seinem leichten Gewicht gegen die Konkurrenz über die 1400m souverän und lies noch im selben Monat im Sha Tin Trophy einen Gruppe 2 Sieg folgen. Dieses Mal war er nicht mehr ganz so leicht unterwegs, die Konkurrenz dafür aber nicht mehr ganz so hart, was in Kombination für den Sieg ausreichte, auch wenn die Distanz dieses Mal 1600m betrug. Die Meile sollte aber in der Zukunft sich noch als die ideale Distanz herausstellen, von der Beauty Generation nur noch selten abweichen sollte.
Das die Meile war damals auf dem Papier noch nicht die ideale Distanz für ihn, was man am traditionell staken The Bochk Jockey Club Mile sah, wo er erneut auf Gruppe 2 Niveau auflief, wo er Seasons Bloom und Helene Paragon nicht hinter sich halten konnte. Der Rückstand auf die beiden Sieger betrug am Ende allerdings nur knapp eine Länge und da Beauty Generation nicht den besten Lauf genoss, ging er im The Hong Kong Mile nur als moderater Außenseiter an den Start und wurde noch unter den ersten vier vor dem Start gehandelt. Dieses Mal lief es aber wie am Schnürchen und Beauty Generation zog durch die Mitte schön an die Front und konnte sich so die Führung sichern, die er bis zum Ende auch nicht mehr abgab. Beim Einbiegen in die Kurve gab Beauty Generation noch einmal richtig Gas und zog einige Längen davon, und auch wenn dieser Vorsprung zum Ziel noch ein wenig zusammenschmolz, war es genug um Western Express, Helene Paragon und Seasons Bloom auf Abstand zu halten.
Im The Stewards‘ Cup einen Monat später im Januar 2018 musste Beauty Generation von einem sehr weiten Draw aus starten, was ihm die Position am Innengeländer verwehrte und  dauerte eine ganze Weile bis sich das Feld gesetzt hatte und er versuchen konnte sich die Führung zu sichern, allerdings hatten gleich mehrere Pferde Interesse an dieser Position und alle Front Runner rieben sich gegenseitig auf an diesem Tag, was das Rennen für Fifty Fifty und Seasons Bloom eröffnete.
Im Gruppe 1 The Queen’s Jubilee Cup lief es dann im Februar schon ein wenig besser und Beat The Clock musste sich mit einem Nacken hinter Beauty Generation einsortieren, gefolgt von Fity Fity, der wiederauf seine Chance gelauert hatte. Über 200m weiter, über die Distanz von 1600m startete Beauty Generation dann im The Chairman’s Trophy, wo er allerdings gegen die Konkurrenz rund um Time Warp und Pakistan Star nicht in Gang kam und im dichten Feld stecken blieb. Es war aber der Außenseiter Beauty Only, der sicha m Ende überraschend durchsetzen konnte und mit einer halben Länge vor einem anderen Außenseiter, Western Express, ins Ziel einlief. Noch im selben Monat zeigte Beauty Generation aber im The Champions Mile, dass ihm die Meile eben doch liegt und er sich auch gegen die Konkurrenten vom letzten Rennen nicht verstecken muss. Der kleine Aussetzter nach einer Pause von mehr als zwei Monaten hatte ihn wohl ein wenig eingelullt, die Pause bis zum Oktober war aber überraschender Weise kein Problem und er konnte dem Gruppe 3 The Celebration Cup mit über 2 Längen gewinnen und das, obwohl er mit über 60,2KG ziemlich schwer unterwegs war.
In der Gruppe 2 Sha Tin Trophy war es gegen Singapore Sling schon wesentlich enger, die Konkurrent mit Pakistan Star und Singapore Sling. Singapore Sling schoss am Ende noch heran und konnte die Distanz auf den Front Runner Beauty Generation noch deutlich verringern – aber es reichte am Ende einfach nicht.
Er hatte in der Mitte der Bahn freie Fahrt und konnte sich dort mit einem eeindruckenden Schlusssprint an die Spitze setzen, was sein bester Lauf innerhalb eines Jahres war. Es folgte im April ein Lauf im The Champions Mile, in dem er wieder zeigen konnte, dass die neue Form keine Ausnahme bleiben sollte
Beauty Generation erhöhte erneut das Tempo auf der Zielgeraden und gewann am Ende ungefährdet mit einer Länge Vorsprung. Die neue Taktik erwies sich als sehr erfolgreich und Beauty Generation dürfte sich dem neu gewonnen Ruhm erfreuen, als er in die Sommerpause ging.
Die Sommerpause beendete er erst gut sechs Monate später im Gruppe 3 The Celebration Cup wo er unter schwerem Gewicht gegen einige gute Gegner wie Fitfy Fifty ran musste. Dass Rennen war trotzdem eine leichte Übung für ihn und so langsam sammelten sich die Siege an, Beauty Generation war aber noch lange nicht am Ende.
Er hob das Niveau danach ein wenig weiter an und startete in der  Sha Tin Trophy gegen Pakistan Star und Singapire Sling und auch der stark unterschätzte Eagle Way war mit von der Partie. Wieder lief Beauty Generation an der Front und konnte sich dort eine lockere Führung zu sichern., der er dann auf der Zielgeraden aufbaute. Das Rennen hätte mit höherem Abstand gewonnen werden können, aber Beauty Generation lies Singapore Sling als einzigen Verfolger noch ein wenig herankommen, war aber nie in Gefahr das Rennen zu verlieren
Der selbe Konkurrent war im The Bochk Jockey Club Mile erneut der Hauptkonkurrent, und so war das Rennen bloße Formsache für Beauty Generation, der mit drei Längen Vorsprung gewann. Die Hong Kong Mile 2018 hatte leider relativ wenig internationale Konkurrenz angezogen und die lokalen Helden waren unter sich, wobei  Beauty Generation schon so ziemlich gegen alles gewonnen hatte, was im Dezember gegen ihn auflief. So war es auch kein Wunder, dass das Gruppe 1 Rennen zu einem reinen Schaulaufen von Beauty Generation wurde, der an der 150m Marke weit vor dem Rest der Verfolger lief und das Rennen zu diesem Zeitpunkt schon komplett klar gemacht hatte.
Im Februar gewann er den The Queen’s Silver Jubilee Cup mit einem starken Sprint die letzten 300m entlang, allerdings war Beauty Generation schon in der letzten Kurve an die Front gegangen und konnte sich locker vor den Verfolgern absetzten. Die 1400m schienen Beauty Generation mit dem starken Zug zum Ziel teilweise sogar besser zu liegen als die Meile zu dieser Zeit, aber im The Champions Mile im April deklassierte Beauty Generation die Konkurrenz fast nach Belieben.
Wieder setzte er sich an die Front des Rennens und führte das Feld in die letzte Kurve, um dann unter einem fast bewegungslosen Zac Purton immer mehr an Abstand zu gewinnen – dies war ein extrem dominanter Sieg mit dem sich Beauty Generation in die längere Saisonpause bis zum Oktober verabschiedete. Dort machte er sein Debüt eigentlich im unbedeutenden The Celebration Cup auf Gruppe 3 Ebene, in dem letztes Jahr der lange Siegeslauf nach dem Sieg im Champion Mile so richtig fahrt aufnahm. Der Sieg in der Austragung 2019 war da schon ein wenig anstrengender und im The Oriental Sha Tin im selben Monat kam dann der große Schock – Beauty Generation verlor das erste Rennen seit 18 Monaten und beendete damit seine beeindruckende Siegesserie von 9 Rennen in Folge.
Damit gab es nicht einmal ein wirkliches Geheimnis um die Niederlage in diesem Rennen – Beauty Generation konnte die Führung am Anfang des Rennens nicht übernehmen und musste sich eingeboxt hinter den Front Runnern einfinden, eine Position die er einfach nicht mag und wo sein Trainer Gary Moore nach dem Rennen verlauten lies: Wenn er in dieser Position laufen muss, zeigt er einfach nicht die selbe Beschleunigung und fühlt sich einfach nicht wohl. Das Problem wiederholte sich aber im The Jockey Club Mile noch einmal und Beauty Generation kam nur als Dritter ins Ziel. So ganz abgeschrieben hatte ich ihn noch nicht, allerdings lief er auch im  Gruppe 1 Hong Kong Mile im Dezember wieder nicht zur vollen Form auf und kam am Ende nur auf einen moderaten dritten Platz, nachdem er 100m vor dem Ziel zu ermüden begann und das Tempo nicht aufrecht erhalten konnte.  Admire Mars und Waikuku konnten sich beide einige Längen absetzten und Beauty Generation damit ein weiteres Mal klar schlagen
Es folgte eine kleine Pause bis zum Januar 2020, wo er im The Stewards Cup erneut gegen Waikuku antrat, und dieses Mal lieferte er sich ein packendes Duell mit dem Konkurrenten! Beauty Generation hatte sich wieder an der Front des Rennens gehalten und hatte sich mit einem guten Lauf an der Front absetzten können, aber Waikuku, mittlerweile auch als Favorit gehandelt, konnte Beauty Generation noch einsammeln und knapp schlagen, der Rest des Feldes hatte aber mächtigen Rückstand auf die beiden.
Ohne einen Konkurrenten vom Kaliber von Waikuku im Feld gewann Beauty Generation das Gruppe 1 The Queen’s Silver Jubilee Cup  und im April dann auch die Chairmans Trophy auf Gruppe 2 Ebene. Für Beauty Generation war es der dritte Sieg im The Queen’s Silver Jubilee Cup und eine willkommene Rückkehr zur Form. Im April hatte Beauty Generation über 1600m dann ordentlich gegen Southern Legend und Ka Ying Star zu kämpen – aber Beauy Generation ist ganz offensichtlich wieder im Form gekommen und das Rennen gegen Waikuku verspricht extrem spannend zu werden
Waikiku: Der Harbour Watch Sohn von Trainer  J. Size begann seine Karriere im Jarhr 2017 eigentlich in Irland und absoluerte dort zwei Rennen, das letzte im Juli 2018 für Trainer John M. Oxx, der den Walalch dann in Richtung Fernost velraufte. Der Einstand fünf Monate später im Luk Wu Handicap endete noch mit einer denkbar knappen Niederlage für Waikuku, der aber schon danach am 01.01.2019 das Sunset Peak Handciap souverän für sich hatte entscheiden können und mit Siegen im Po Yan, dem Citi Wealth Management Services und dem Lion City Handicap nachlegte – alles hoch dotierte und starke Handicaps, die Waikiku trotz steigendem Gewicht teils sehr souverän für sich entscheiden konnte. Demach war es auch kein Wunder dass er im Hong Kong Derby 2019 als Favorit auflief, allerdings war unter den gleichen Gewichten überraschend vom Ausßenseiter Furore geschlagen worden und im The QE II Cup sah er gegen den Überraschungssieger Win Bright und Exultant leider keine Sonne. Trotzdem -die erste Saison in Hong Kong konnte sich sehen lassen und man konnte der zweiten Phase nach der Saisonpause bis Oktober mit Spannung entgegen sehen.
Dort kam er zunächst im Gruppe 3 The Celebration Cup zurück, wo er gegen den haushohen Favoriten Beauty Generation ran musste, der als Front Runner mit exzellentem Tempowechsel dem Feld davoneilte und obwohl Waikiku noch mächtig Boden gut machte, kam er nicht mehr an Beauty Generation heran. Den selben Fehler machte er aber noch im selben Monat im Gruppe 2 he Oriental Sha Tin über die Meile nicht noch einmal und zwang Beauty Generation hinter die Front Runner, was dem haushohen Favoriten tatsächlich den Tag verdarb – und Waikiku vor ihm durchs Ziel laufen lies – das erneute Duelle der beiden war spannend und mit 4KG Gewichtsvorteil weniger als im Gegensatz zum letzten Duell  war es eine große Frage, ob Waikiku sich erneut gegen Beauty Generation durchsetzen können würde – tat er aber, und das locker mit einem souveränen Sprint auf der Innenseite
Die beiden trafen sich dann nur knapp zwei Wochen später im Gruppe 2 The Oriental Sha Tin wieder, und auch wenn keiner der beiden den Sieg davontragen konnte, konnte Waikuku Beauty Generation erneut um einen Platz auf den dritten Rang schlagen. Auch im nachfolgenden The Jockey Club Mile riss die Serie nicht ab und auch dieses Duell gewann Waikuku, dieses Mal trug er aber auch den Gesamtsieg davon. Beauty Generation führte das Feld über die Distanz als Front Runner, verpasste es aber auf der Zielgeraden die Tür an der Innenseite zu schließen und Waikuku schlüpfte durch und setzte sich souverän ab, wähend Beauty Generation sogar noch einen Platz zurückfiel.
Duell Nr. 5 im Hong Kong Mile ging erneut an Waikuku, auch wenn der Außenseiter Admire Mars mit einer explosionsartigen Beschleunigung den Sieg stahl – beide hatten Beauty Generation aber fest im Griff. Das selbe Spiel wiederholte sich auch 2020 im The Stewards Cup , dabei war Waikuku weit hinter Beauty Generation zurücgefallen, der das Feld erneut als Front Runner anführte, Waikuku hingegen musste sich mit einer ungewöhnlichen Position eher hinter im Feld anfreunden.
Nach einer dreimonatigen Paus floppte Waikuku im The Chairman’s Trophy, welches von Beauty Generation knapp gewonnen wurde, aber ih denke heute ist er fitter und hat den „Champ“ im Griff

Ascot – 21.10.2017 – Queen Elizabeth II Stakes – Pick: Ribbchester

Pferderennen in England

16:15 Queen Elizabeth II Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  | Untergrund: weich

Das Queen Elizabet II Stakes ist eine Wiederauflage des Qatar Sussex Stakes, treffen doch Churchill, Ribbchester, Lancaster Bomber, Toscanini, Here Comes When und Lightnigh Spear erneut aufeinander, und decken damit mehr oder minder fast die gesamten Favoriten ab. Nur Beat The Bank, Al Wuakir und Thunder Snow mischen das Feld noch ein wenig mit auf, das Rennen sollte aber trotzdem extrem spannend werden, denn seit dem letzten Duell hat sich bei dem ein oder anderen durchaus noch etwas bewegt.

Richard Faheys Ribchester ist nach seinem Sieg gegen im Gruppe 1 Qatar Prix du Moulin, dem überraschend (schlechten) zweiten Platz hinter Here Comes When im Sussex Stakes sowie dem Sieg gegen Galieo Gold und co. im  Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes und des nachfolgenden Sieges im Gruppe 1 Queen Anne Stakes  der Favorit des Rennens, musste sich aber in den letzten beiden Jahren in recht vielen Rennen überraschend mindestens einem Konkurrenten knapp geschlagen geben.

Dabei war er meistens als Favorit oder Mitfavorit gestartet, Niederlagen gegen Minding, Galileo Gold, Here Comes When und The Gurkha im Verlauf des letzten Jahres lassen sich aber verzeihen, vor allem weil Ribchester als 4yo noch einmal so richtig aufgedreht hat und uns nach seiner Karriere als 3yo noch beglückt, was keine Selbstverständlichkeit ist – viele Rennpferde mit dem Profil eines Ribbchester verschwinden sehr schnell in der Zucht

Der Iffraaj Sohn  machte im Juli 2015 sein Debüt, und zeigte schon bei seinem zweiten Start im Gimcrack Stakes eine gute Form, als er als totaler Außenseiter eine Länge hinter dem Sieger Ajaya ins Ziel kam. Kurz darauf gewann er das Gruppe 2 Mill Reef Stakes gegen Log Out Island und hatte damit nach nur drei Starts seinen ersten Gruppe 2 Sieg erringen können, womit er sich dann auch in die wohl verdiente Winterpause verabschiedete. Nach dieser langen Pause von sieben Monate brauchte Ribbchester ein wenig, um wieder in Form zu kommen, sein Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Djebel war eine Enttäuschung, der schwere Untergrund war aber vielleicht auch nicht ideal. Jedenfalls waren seine Chancen im 2000 Guineas in Newmarket von den Buchmachern danach eher schlecht bewertet worden und er war einer der großen Außenseiter im Feld, kam aber als Dritter hinter Galileo Gold ins Ziel, während der Favorit Air Force Blue komplett floppte.

Nach dem 2000 Guineas startete er im gut besetzten Gruppe 3 Jersey Stakes und konnte das Feld am Ende deutlich dominieren und es fehlte nicht viel, und er hätte Galileo Gold und The Gurkha im Sussex Stakes im Juli 2016 über 1609m geschlagen. Eine halbe Länge trennte die drei am Ende und sie kamen drei Längen vor dem Vierten ins Ziel, und die drei etablierten sich langsam als die besten 3yo in Eruopa, was spätestens nach den Siegen im französischen Guineas und natürlich dem englischen Guineas ohnehin klar war, aber die beständigen Duelle zwischen den Konkurrenten war in der Saison 2016 extrem spannend. So trafen sie im Prix Jacques Le Marois in Deauville im August erneut aufeinander, und dieses Mal gewann Ribbchester vor dem großartigen Vadamos, während Galileo Gold einen schlechte Tag erwischte und nicht über einen achten Rang hinaus kam.

Auch im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober trafen die beiden wieder aufeinander, dieses Mal war aber auch Minding mit im Feld und der Galileo Sohn wurde seinem Ruf als Favorit und extrem hochklassiger Läufer gerecht, indem er Ribbchester auf einen zweiten Platz eine halbe Länge hinter sich verbannte und das Rennen souverän für sich entscheiden konnte. Galileo Gold war deutlich abgeschlagen auf einem fünften Rang ins Ziel gekommen, dieses Mal gab es aber keinen wirklichen Entschuldigungsgrund für einen erneut suboptimalen Lauf. Für Ribbchetser folgte die Sommerpause und das Saisondebüt in Dubai, wo er im Dubai Turf als Mitfavorit hinter Zarak startete. Sein Lauf war gut, er führte das Feld früh an und hab ihm mit kurzer Unterbrechung bis ca 200m vor dem Ziel, konnte dann aber mit den beiden Siegern nicht mehr mitgehen und verlor eine Länge auf den Sieger. Die Bedingungen in Dubai sind speziell und nicht für jedes Pferd geeignet, manch ein hochklassiger Starter hat bei den Klimabedingungen schon überraschend Probleme bekommen, dazu kam die längere Pause. Letztes Jahr steigerte er sich nach dem ersten Lauf nach einer längeren Pause deutlich und auch dieses Jahr war es keine Ausnahme. Er gewann das Al Shaqab Lockinge Stakes mit Leichtigkeit gegen Lightning Spear, Toscanini und Galileo Gold. Der dritte aus diesem Rennen, Breton Rock, hat im Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes danach einen ordentlichen Boost gegeben und Ribbchester selbst gewann danach das Gruppe 1 Queen Anne Stakes als Favorit vor Mutakayyef und Deauville. Wieder war er auf der Zielgeraden mit den Führenden gleichauf, driftete dann aber zur Seite und verlor dadurch ein wenig Vorsprung, kam aber stark zurück und hatte das Feld am Ende souverän im Griff.

Im Sussex Stakes lief er allerdings in einige Probleme auf der Zielgeraden, so schloss sich die eigentlich anvisierte Lücke für ihn und William Buick nahm ihn bereits zurück, weil es nicht danach aussah als ob Ribbchester noch eine Chance auf den Sieg bekommen würde. Dann tat sich 150 Yards vor dem Ziel aber doch noch eine Lückeauf und Ribbchester setzte doch noch einmal zum Schlussprint an und kam noch bis auf einen Nacken an Here Comes When heran, der aber beherzt um den Sieg kämpfte. Ohne das Zurücknehmen nach der verfehlten Lücke und mit freier Bahn hätte er das Rennen wohl gewonnen und im Qatar Prix du Moulin de Longchamp lies er der Konkurrenz danach mit freier Bahn auf den letzten Metern keine Chance.

Er ist vielseitig, was den Untergrund anbelangt und in exzellenter Form und hat damit Churchill einiges voraus.

Churchill, der im Newmarket Guineas 2000 einen bequemen Sieg hinlegte und dabei seinen Stablemate Lancaster Bomber auf einen vierten Platz schickte, startete im St James’s Palace Stakes als klarer, haushoher Favorit, kam aber nicht über einen vierten Platz hinaus, der zudem über 4 Längen hinter dem Sieger Barney Roy lag. Dass Churchill in diesem Rennen nicht zur gewohnten Stärke auflaufen konnte, wird dem schnellen Untergrund zugeschoben, den er allerdings auch schon bei seinem Sieg im Guineas 2000 in Newmarket genossen hat.  Danach ging es für ihn zum Juddmonte International, wo er erneut als Favorit startete, aber gegen den stark von der Front her auflaufenden Ulysses am Ende keine Chance hatte. Dieses Mal war der Boden etwas weicher gewesen und Chruchill hatte gleich einen deutlich besseren zweiten Platz belegt, so dass er im QIPCO Irish Champion Stakes auf gutem Boden danach erneut als Favorit auflief. Er hielt sich hinter den Führenden und versuchte seine Lücke 3f vor dem Ziel langsam zu finden, wurde danach aber behindert und verlor seinen Takt, so dass er von seinem Jockey Ryan Moore zurückgenommen wurde, nachdem die Chancen auf den Sieg dahin waren, es ist aber klar besser als das, was er in seinen letzten vier Rennen gezeigt hat.

Der Sohn von Galileo machte im letzten Mai Sein Debüt, brauchte den Start und die Rennerfahrung aber, um so richtig in Gang zu kommen und belegte im ersten Versuch nur einen dritten Platz. Sein zweites Rennen bestritt er gleich auf Listed Niveau, wo er Isomer knapp schlagen konnte.

Vielleicht war auch der bessere Untergrund eher sein Ding und er konnte sich beim erneuten Sprung im Niveau auf noch schnellerem Untergrund im Gruppe 3 Japan Racing Association Tyros Stakes mit einem Nacken vor Alexios Komnenos und Currency Converter durchsetzen. Er musste für seinen Sieg hart kämpfen und der Konkurrent gab nur sehr widerwillig nach, aber Churchill schaffte den Sieg und hatte wieder eine wertvolle Erfahrung mehr gewonnen. Diese Erfahrung ist es auch, die sein Aushilfsjockey Seami Heffernan, der  Churchill im nachfolgenden Gruppe 2 Galileo European Breeders Fund Futurity Stakes reiten dürfte, am meisten an Churchill schätzt. Klar, der Hengst ist eine beeindruckende Gestalt und hat jede Menge Kraft und Beschleunigung, aber es ist die ruhige kontrollierte Art, die ihn für seine Jockeys zur Wunderwaffe werden lässt.

Er lässt sich ideal platzieren, reagiert kaum auf den Druck anderer Pferde und tut genau das, was seine Jockeys von ihm verlangen. Heute sitzt natürlich wieder Ryan Moore im Sattel, der Churchill auch in seinen letzten beiden Outings im September und Oktober 206 eritten hatte. Damals konnte er in Curragh auf weichem Untergrund das Gruppe 1 Goffs Vincent O’Brien National Stakes mit Leichtigkeit gewinnen. Er hatte sich  erneut in den zwei Monaten seit dem letzten Rennen deutlich weiterentwickelt und schlug die guten Konkurrenten wie Mehmas oder Lockhead bequem um mehrere Längen. Auch Lancaster Bomber verlor auf den Ausnahmeläufer mehrere Längen, kam aber im nachfolgenden Dubai Dewhurst Stakes deutlich näher an Churchill heran und schlug ihn im St James’s Palace Stakes deutlich. Er war vielleicht einfach nicht so wirklich fit, hier wird er beweisen müssen, ob der gute Untergrund und das Duell mit Ribchester im Bereich des machbaren liegt. Er bekommt ein wenig Gewicht erlassen und könnte Chancen haben, allerdings wird er hier beweisen müssen, dass seine Beschleunigung besser ist als die von Ribbchester. Zudem ging er dem Duell im Sussex Stakes angeblich auf Grund des weichen Bodens in letzter Minute aus dem Weg und so dürfte es Ribbchester sein, der mit den Bedingungen ein wenig besser umgehen kann.

Die Leistungen von Lancaster Bomber waren in mehrfachen Rennen schon deutlich besser, als dass, was man von ihm erwartet hatte und er hätte fast schon einmal für einen Schock gegen seinen Stallgefährten Churchill gesorgt und konnte sich auch in seinen nachfolgenden Rennen in guter Verfassung zeigen. Sechs Duelle hat Lancaster Bomber bereits gegen Churchill bestritten, das letzte davon im St James’s Palace Stakes ging dabei zu Gunsten vom Front Runner Lancaster Bomber aus und das Duell im Dewhurst Stakes war auch enger, als man vermutet hätte. Im Sussex Stakes pushte er das Tempo vom zweiten Platz aus, während er im Gruppe 1 Ricoh Woodbine Mile Stakes in Kanada überraschend aus dem Mittelfeld kam und am Ende noch einen zweiten Platz erreichen konnte. Das war nicht sein erster Lauf in Übersee und auch heute könnte er für seine Stalgefährten das Tempo mitbestimmen.

Lancaster Bomber wechselte im November 2016 über den großen Teich nach Amerika und startete im Breeders‘ Cup Juvenile Turf, wo er hinter Oscar Perfomance auf einen sehr guten zweiten Platz kam. Wäre er ein bisschen früher aus der Deckung gekommen und hätte mit seinem Schlussspint früher ansetzen können, hätte er vielleicht den Sieger noch erreichen können, aber auch so konnte er den eigentlich Favoriten Good Samaritan auf den dritten Platz schlagen und seine Außenseiterposition erneut Lügen strafen. Das war sein erster Start über 1m und

Er kehrte im März über 1m1f um UAE Derby zurück, wo er nach der längeren Pause vielleicht nicht ganz fit war. Er verpasste den Start ein wenig und brauchte zu lange, um auf Geschwindigkeit zu kommen, hat aber am Ende gut durchgehalten und einen vierten Platz erreichen können, nur knapp zwei Längen hinter dem Sieger.

Danach ging es für Lancaster Bomber zum 2000 Guineas Stakes, wo er einen soliden vierten Platz 1,5 Längen hinter dem Sieger Churchill und Barney Roy belegte. Auf weicherem Untergrund im Irish Guineas 2000 floppte Lancaster Bomber und bestätigte damit, dass er besseren Untergrund braucht, um zur idealen Form aufzulaufen. Als er im Gruppe 1 St James’s Palace Stakes diesen besseren Untergrund wieder bekam, konnte er sich glatt vor Chruchill platzieren und berlor auf den Sieger Barney Roy nur eine Länge. Wenn er das Tempo nach belieben setzen darf, ist er extrem gefährlich und kann mit seinem leichteren Gewicht hier wieder für ordentlich Druck sorgen. Es regnet allerdings in Goodwood und der Untergrund dürfte weiter aufweichen, was seine Chancen etwas limitiert.

Lightning Spear von Trainer David Simcock machte als 2yo eine gute Figur und wechsele nach nur einem Start /Sieg im Jahr 2013von Ralph Beckett zu Olly Stephens, der in zunächst in durchaus gut besetzten Handicaps starten lies. Drei Siege wurden gefolgt von einem Start im Gruppe 2 Fred Cowley MBE Memorial Summer Mile Stakes, wo er einen soliden zweiten Platz hinter dem ungefährdeten Sieger Arod erreichen konnte. Er blieb nun den Grupperennen treu und nach einem soliden, aber ungefährlichen vierten Platz im Gruppe 1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques Le Marois in Frankreich folgte das Gruppe 2 Clipper Logistics Boomerang Stakes im September 2015, wo er hinter Custom Cut und Top Notch Tonto einen guten dritten Platz belegen konnte. Über die Meile hatte er sich damit fest in den Black Type Rennen etabliert, der Versuch über 1m2f im Qipco Champion Stakes war aber deutlich zu ambitioniert, was auch mit dem vorletzten Platz quittiert wurde. Die Saison war trotzdem recht erfolgreich gewesen und nach der Winterpause ging es im April 2016 von Olly Stevens zu David Simcock, der ihn im Juni 2016 gleich wieder in tiefe Gewässer warf.

Er startete im Queen Anne Stakes, einem Teil der British Champions Series und konnte erneut mit einem guten dritten Platz überraschen, auch wenn ihm das Tempo der beiden Sieger fehlte. Im Sussex Stakes und dem Gruppe  1 Prix du Haras de Fresnay-Le-Buffard – Jacques Le Marois 2016 konnte er danach allerdings keine weitere Überraschung landen, im Gruppe 2 Doom Bar Celebration Mile im August 2016 feierte er gegen leichtere Konkurrenz aber seinen ersten, absolut verdienten Gruppe 2 Sieg. Er hatte das Feld auf den letzten 100m fest im Griff und lief Arod un Zonderland einfach davon. Seine gute Leistung konnte er im Queen Elisabeth II Stakes wiederholen und kam nur eine Länge hinter Ribchester und anderthalb Längen hinter Minding ins Ziel. Er pausiert seitdem, scheint sich aber mit dem Alter immer weiter zu entwickeln und lies seine Leistungen als 3yo in der Saison 2016 weit hinter sich. Ihm fehlte immer ein wenig die Klasse, um mit den besten auf den letzten Metern mitzugehen, aber nach dem überstandenen Saisondebüt im Lockinge lief er im Gruppe 1 Queen Anne Stakes als einer der Mitfavoriten auf. Er kam in dem Rennen allerdings niemals richtig in Form und war nie konkurrenzfähig, was im relativ deutlichen Flop in dem Rennen resultierte. Er versuchte das Feld von hinten aufzurollen, kam aber unter Druck 2f vor dem Ziel nicht an die Führenden heran und Jamie Spencer gab seine Bemühungen dann auf, um Lightnig Spear etwas zu schonen. Auch im nachfolgenden Gruppe 1 Coral-Eclipse floppte er, diesmal zeigte er allerdings eine viel zu energische Herangehensweise und verschwendete viel zu viel Energie im Kampf gegen die eigenen Zügel und Wünsche des Jockeys, was vermutlich darin resultierte, dass er unter Druck absolut keinen Fortschritt machte und weit zurückfiel. Er ist deutlich besser, als er in den letzten beiden Rennen gezeigt hat und mit den weicheren Untergrund heute könnte er sich auf einen Platz vorkämpfen, vor allem weil die Rückkehr auf 1m ein Vorteil für ihn ist.

Saaed Bin Suroor’s Thunder Snow dürfte vielen von seiner Showeinlage im Kentucky Derby im Gedächtnis geblieben sein, auch wenn er sich danach redlich gemüht hat, Abbitte zu leisten und seine Platzierungen danach nicht viel zu wünschen übrig ließen. Beim Derby hingegen weigerte er sich nicht nur, auf dem Nassen Untergrund am Rennen teilzunehmen, sondern entschied sich für eine kleine Rodeoeinlag nach dem öffnen der Boxen, was Christophe Soumillon im Sattel doch etwas überraschte. Leicht hätte er es im Derby nicht gehabt, aber mit seinen bisherigen Leistungen war er doch ein vielversprechender Außenseiter und er hat in seinen darauf folgenden Rennen einen durchaus positiven Eindruck hinterlassen können Er kann Erfahrung aus immerhin zehn Gruppenrennen vorweisen und startete unter anderem im Dewhurst Stakes, dem Critérium International (welches er gewann), dem Kentucky Derby, dem Irish 2,000 Guineas sowie dem St James’s Palace Stakes.

Neben dem Siege auf Gruppe 1 Ebene in Frankreich kam er bereits bei seinem dritten Rennen im Juni 2016 im Gruppe 2 Qatar Vintage Stakes als Zweiter hinter War Decree ins Ziel, bevor er das Champagne Stakes denkbar knapp hinter dem Sieger Rivet beendete. In Newmarket belegte er danach im Gruppe 1 Dewhurst Stakes einen vierten Platz hinter Lancaster Bomber, Churchill und Blue Point, die seiner Form trotz des vierten Platzes einen ordentlichen Boost gegeben haben, nicht zuletzt eben im Guineas 2000 in Newmarket.

Es ging danach quer durch Europa nach  Frankreich, wo er das Gruppe 1 Critérium International auf weichem Untergrund über 1400m gewinnen konnte. Nach der Winterpause kehrte er im Gruppe 3 UAE 2000 Guineas Stakes in Meydan stärker denn je zurück, dort konnte er die durchaus solide Konkurrenz mit über fünf Längen deklassieren und rächte sich danach beim Dubai World Cup Festival im Gruppe  2 UAE Derby an Lancaster Bomber, indem er zusammen mit Epicharis den ersten Rang belegte. Es folgte das Rodeo beim Ketucky Derby, wo er als aussichtsreicher Außenseiter gestartet war, sowie ein zweiter Platz hinter Churchill im Irish 2,000 Guineas, wo der klare Favorit ihm gut 2 Längen abnehmen konnte. Thunder Snow setzte sich dabei mit über 5 Längen vor dem Dritten Irishcorospondent ab und hatte seinen zweiten Platz mehr als verdient, konnte ihm doch kein anderer Starter außer Churchill das Wasser reichen. Der Boden war langsamer als beim St James’s Palace Stakes danach und Churchill brillierte auf dem Untergrund, so dass der zweite Platz von Thunder Snow durchaus ein Stück gute Form ist. Im St James’s Palace Stakes danach trafen die beiden erneut aufeinander, aber der schnelle Untergrund lag weder Churchill noch Thunder Snow so richtig, und Thunder Snow konnte Barney Roy und Lancaster Bomber noch überholen. Der Front Runner Lancaster Bomber hatte allerdings nicht viel Vorsprung und Barney Roy hat erst kürzlich der Form mit seinem zweiten Platz bzw fast Sieg in England im Gruppe 1 Coral-Eclipse einen weiteren Boost gegeben. Mit dem leicht weicheren Untergrund kam Thunder Storm danach im Gruppe 1 Prix Jean Prat hervorragend zurecht und setzte das Tempo nach belieben, ein schneller Tempowechsel auf der Zielgeraden brachte ihn mehrere Längen Vorsprung ein und Trais Fluors hatte trotz hervorragendem Schlusssprint keine Chance an ihn noch heran zu kommen, und auch Gold Luck schaute dem Godolphin Starter nur hinterher.

Im Gruppe  1 Prix du Haras de Fresnay-le-Buffard – Jacques Le Marois versuchte er den Trick noch einmal zu wiederholen, auf dem weichen Boden schwächelte er allerdings auf den letzten Metern und hatte den beiden Siegern nichts mehr entgegenzusetzen, was seine Chancen im heutigen Rennen als fragwürdig erscheinen lässt.

Al Wuakir hingegen gewann zuletzt das Gruppe 1 Prix Jacques Le Maroi auf weichem Boden in Frankreich und schlug dabei Thunder Snow, und sein Trainer Andre Fabre platziert den Dream Ahead Sohn sehr überlegt und startegisch. Nur sechs Rennen hat er bisher bestritten, vier davon aber gewonnen und seine Teilnahme hier muss mit Interesse verfolgt werden, auch wenn es sein deutlich härtester Test bisher werden wird.

Persuasive war und ist wieder einmal die beste Chance von Gosden auf einen Gruppe 1 Sieg in diesem und hatte sich letztes Jahr mit einigen Siegen auf geringerem Niveau in Position für die Saison 2017 gebracht. Dabei gewann sie das Sandringham Handicap auf weichem Untergrund und lief auch auf gut bis weichem Untergrund im Gruppe 3 Atalanta Fillies Stakes ein hervorragendes Rennen. Sie lies dabei einen zukünftigen Gruppe 2 Sieger locker mit 3 Längen hinter sich und lief nach fünf ungeschlagen Rennen im Matron Stakes auf, wo sie hinter Alice Springs ins Ziel einlief. Quemah war damals als Favoritin aufgelaufen, aber die Außenseiterin Alice Springs stahl beiden die Show und Peruasive lies sich eine ganze Weile Zeit, bevor sie ihr Debüt im Jahr 2017 feiern konnte. Dabei lief es im Prix Rothschild noch nicht nach Plan und ihr fehlte der Kick, um auf der Zielgeraden die 2 Längen Rückstand auf Roly Poly noch aufholen zu können, was nach der langen Pause keine Überraschung war. Im Matron Stakes 2017 besaß sie wieder ihre alte Form und mit einem besser getimten Schlusssprint wäre es vielleicht knapp für Hydragena und Winter geworden, so musste sie sich mit gut einer Länge Rückstand zufrieden geben. Im Sun Chariot Stakes war es erneut Roly Poly, die ihr einige Längen als Front abnahm und Persuasive auf den zweiten Platz verbannte. Das Rennen hier wird noch einmal deutlich härter werden und ein Sieg gegen Churchill und Ribbchester wäre eine große Überraschung, aber einen Platz kann man sich gut für sie vorstellen.

Sea Of Grace und Breton Rock sind zwei weitere Außenseiter mit Platzchancen, aber es ist Ribbchester, der sich auf dem weichen Boden vermutlich gegen Churchill durchsetzen können wird. Lancaster bomber und Thunder Snow werden vermutlich für ein hartes Tempo sorgen und so auch taktisch das Rennen ideal für Ribbchester vorbereiten.

Pick: Ribbchester


Curragh – 16.07.2017 – Kilboy Estate Stakes – Pick: Turret Rocks

Pferderennen in England

16:10 Kilboy Estate Stakes – Gruppe 2

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.811 m | Untergrund: gut bis fest

Turret Rocks gewann ihrMaidenrennen  in Gowran Park im Jahr 2015 souverän gegen True Solitaire und ging danach direkt in die Gruppenrennen. Dort dauerte es ein wenig bis sie ihren ersten Erfolg feiern konnte, was vielleicht auch daran gelegen haben könnte, dass sie nicht über die Meile wie bei ihrem Maidenrennen gestartet war, sondern über 1408m. Als sie wieder über eine Meile startete, gewann sie sogleich das Gruppe 2 May Hill Stakes im September souverän. Sie versuchte sich danach im Gruppe 1 Prix Marcel Boussac und musste sich nur Ballydoyle unterordnen und schloss damit das Jahr 2015 äußerst erfolgreich ab.

Das Saisondebüt im Guineas 1000 war 2016 noch viel zu viel und ohne Vorbereitungslauf war Turrent Rocks nicht in der Verfassung, in dem Rennen für Gefahr zu sorgen. Auch im Epsom Oaks über deutlich längere Distanz konnte Turret Rocks danach keinen Eindruck hinterlassen und erst im leichter besetzten Irish Oaks konnte Turrent Rocks eine Zeit lang für Gefahr sorgen, auch wenn sie am Ende doch deutlich auf die Sieger verloren hat. Sie konnte sich eine Zeit lang an der Spitze des Feldes halten und sogar noch an den Front Runnern vorbei beschleunigen, Seventh Heaven, Architecture und Harleqeen waren aber deutlich besser an diesem Tag. Sie beendete die Saison nach diesem Rennen und kehrte im Victor McCalmont Memorial im April 2017 zurück, dieses mal über 1902m. Wie in der letzten Saison brauchte sie den Start, um etwas besser in Form zu kommen und sie gewann danach das Gruppe 3 Blue Wind Stakes in Curragh über 2012m gegen die Favoritin Laganore. Sie startete zwei Wochen später im Gruppe 2 Lanwades Stud Stakes über die Distanz der Meile, schaffte es aber nicht, auf dem weicheren Untergrund auf die beiden Fornt Runner vor sich aufzuschließen und schwächelte auf den letzten Metern. Sowohl Creggs Pipes als auch Opel Tiara haben ihr keinen Gefallen getan und in ihren nächsten Rennen schlecht abgeschnitten, und auch der nächste Start von Turret Rock im Duke Of Cambridge Stakes war erneut unter ihren Möglichkeiten. Positiv ist, dass sie immer am Ball bleibt und selbst gegen Ende die Geschwindigkeit halten kann, jedoch besitzt sie nicht die Beschleunigung hochklassiger Konkurrentinnen.

Sie blieb sich jedoch treu und startete erneut auf Gruppe 1 Niveau im Pretty Polly Stakes und belegte dort einen hervorragenden dritten Platz hinter Newzaah und Rain Goddess. Rain Goddess belegte danach noch einmal einen zweiten Platz in einem Gruppe 1 Rennen und das Pretty Polly Stakes war wieder typisch für Turret Rocks, sie positionierte sich direkt hinter den Front Runnern, würde früh geritten, hielt aber trotzdem bis zum Ziel durch, ohne die ersten beiden gefährden zu können.  Die Distanz ist neu für sie, aber sie hat solide Rennen über die Meile als auch über 2400m gelaufen, der Untergrund ist ebenfalls ungewohnt schnell und vielleicht liegt ihr die höhere Durchgangsgeschwindigkeit.

Sie ist bereits drei mal gegen Langanore angetreten, zwei Mal war sie im direkten Duell siegreich. Beide Duelle dieses Jahr hat sie für sich entscheiden können, einmal im Blue Wind Stakes und einmal im Pretty Polly Stakes, Langanore ist aber extrem konstant und hat in den letzten elf Rennen nur einmal nicht unter den ersten drei platziert. Das angepeilte Niveau war nicht immer das höchste, aber nachdem sie im Mai 2016 die Handicaps verlassen hat, hat sie sich beneidenswert gut un den meisten Gruppenrennen geschlagen. Im September 2016 scheiterte sie nur knapp am Gruppe 3 Denny Cordell Fillies Stakes und gewann danach das Pride Stakes  auf Listed Niveau souverän. Die Konkurrenz war allerdings auch nicht auf dem höchsten Niveau und bereits im Gruppe 1 Premio Lydia Tesio in Rom zwei Wochen später hatte sie Probleme, sich gegen die etwas bessere Konkurrenz durchzusetzen.

Sie pausierte vom Oktober bis zum April 2017, wo sie wieder auf Listed Niveau im Victor McCalmont Memorial startete, nach der langen Pause aber nicht mit der Favoritin Somehow mithalten, die der Form in einigen Gruppe 1 Rennen danach aber auch einen Boost gegeben hatte. Im Gruppe 3 Blue Wind Stakes kam sie als Favoritin nicht an Turret Rocks vorbei, nachdem Creggs Pipes wieder ein viel zu hartes Tempo vorgelegt hatte. Auch im TRI Equestrian Silver Stakes fehlte ihr die Beschleunigung, um an die Front Runner heranzukommen und der Start im Pretty Polly Stakes war von Anfang an nicht wirklich aussichtsreich. Sie lief etwas besser als erwartet und sie kam auf einem sechsten Platz ins Ziel, holte aber nicht auf  Turret Rocks mehr auf, die auf den letzten Metern wieder gut durchhielt. Die Distanz und der Untergrund sind ok für sie, aber wenn sie wieder den Anschluss an die Führenden verliert, wird sie auch hier nicht mehr aufholen können.

Die Kodiac Tochter Absolute Blast ist noch relativ neu in den Gruppenrennen, nachdem sie 2015 im Gruppe 1 Prix de Diane gestartet war und sich danach auf Handicaps beschränkt hat. Ihren zweiten Versuch in Black Type Rennen begann sie 2017 im Gruppe 3 Winter Derby Stakes, woe sie nur knapp an Pinzolo und Convey scheiterte und ihre Neigung für den künstlichen Untergrund zeigte sie auch im Magnolia Stakes und dem Easter Classic danach, wo sie jedes Mal ein gutes Rennen lief und einmal gewann und einmal platzierte. Der Transfer auf den natürlichen Untergrund verlief OK, kam sie doch auf einem zweiten Platz im Gruppe 3 Princess Elizabeth Stakes ins Ziel, Laugh Aloud nahm ihr aber locker 5 Längen ab.

Sie machte einen Abstecher nach Hamburg zur Hambuger Stutenmeile Anfang des Monats, verlor da aber locker 2 Längen auf Shy Witch und sie ist in den letzten zwei Rennen zwei Mal locker geschlagen worden, hat aber solide Ergebnisse geliefert.

Die dreijährige Invincible Spirit Tochter Pocketfullofdreams bekommt hier auf Grund ihres Alters etwas Gewicht erlassen und ist durchaus eine vielversprechende Option in diesem Rennen. Sie hat zwar nur eines ihrer neun Rennen bisher gewonnen, wurde aber sowohl im Epsom Oaks als auch im Pretty Polly Stakes starten gelassen, wenn auch als klare Außenseiterin.In ihrem ersten Versuch in einem Maidenrennen in diesem Jahr zog sie mit den ersten beiden weit vom Feld weg auf der Zielgeraden, konnte aber nicht mithalten und wurde von Anastasia O’Brien zurückgenommen, danach setzte sie im EBF Fillies Maiden in Naas das Tempo und gewann souverän. Sie scheint das Tempo setzen zu müssen, um gute Ergebnisse zu produzieren und hat hier die Chance dazu, mit wenig Konkurrenz um die Führung in diesem Feld.

Wilamina gewann überraschend das Nottinghamshire Oaks, muss aber noch bestätigen, dass sie das Niveau beibehalten kann und Sea Swift scheint auf weichem Untergrund am besten zu laufen. Elizabeth Browning lief zwei gute Handicaprennen im Mai und kam auf einem soliden dritten Platz im Naas Oaks Trial ins Ziel und die etwas kürzere Distanz könnte ihr liegen. Alle drei haben Chancen auf einen ausbezahlten Platz, wenn auch eher weniger auf den Sieg.

Keine der Schlusssprinterinnen besitzt eine massive Beschleunigung, so dass Pocketfullofdreams gute Chancen hat, wenn sie dem Feld entfleuchen kann, aber Turret Rocks hat sich in besseren Rennen versucht und kann einen langen Drive auf der Zielgeraden druchhalten, was zu viel für Langanore und Absolute Blast sein sollte.

Pick: Turret Rocks


Newmarket – 14.07.2017 – Falmouth Stakes – Pick: Roly Poly

Pferderennen in England

16:35 Falmouth Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Untergrund: gut

Das Falmouth Stakes ist das Highlight des heutigen Tages, und es sollte eine weitere gute Chance für O’Brien sein, einen weiteren Gruppe 1 Sieg zu seiner Bilanz hinzuzufügen.

Der irische Top Trainer A P O’Brien schickt nur eine Starterin nach Newmarket, seine Roly Poly startet dieses Mal aber nicht unter Donnacha O’Brien oder Seamie Heffernan, sondern darf sich wieder über die Aufmerksamkeit von Ryan Moore freuen. Die beiden haben schon mehrfach zusammengearbeitet und mit der Form aus den letzten Rennen sollte die erneute Wiedervereinigung hier nicht unterschätzt werden. Die bisherigen Leistungen enthalten zwar noch keinen Gruppe 1 Sieg, drei Mal war Roly Poly bisher aber schon sehr nah dran.

Im April 2016 Jahres feierte sie ihr Debüt und ihren ersten Erfolg, konnte diesen gegen die großartige Caravaggio aber im nächsten Rennen nicht bestätigen und kam sowohl im EBF Marble Stakes als auch dem Queen Mary Stakes abgeschlagen ins Ziel. Der Schritt auf 1200m bescherte ihr im Juni 2006 im Gruppe 3 Grangecon Stud Stakes den ersten Sieg in einem Black Type Rennen und sie wiederholte den Erfolg auf Gruppe 2 Niveau im Duchess of Cambridge Stakes nur zwei Wochen später.  Im August erreichte sie einen guten zweiten Platz im Gruppe 2 Lowther Stakes und verpasste nur äußerst knapp ihren ersten Gruppe 1 Sieg im Cheveley Park Stakes im September 2016 in Newmarket.

Sie nahm den weiten Weg nach Amerika auf sich, um in Santa Anita unter völlig neuen Bedingungen  beim Gruppe 1 BC Juvenile Fillies Turf teilzunehmen, und startete tatsächlich als eine der Favoritinnen. Dem konnte sie über die ungewohnte Distanz von 1600m auf dem Gras in Santa Anita nicht ganz gerecht werden und sie wurde danach in die wohlverdiente Sommerpause geschickt. Die lange Pause bis zum April hat sie offensichtlich ein wenig einrosten lassen und sie konnte den Erwartungen nicht gerecht werden, obwohl die Distanz mit 1400m wieder etwas kürzer war und der Untergrund schön schnell war.  Sie versuchte sich danach im Poule d’Essai des Pouliches in Frankreich, wobei sie unter Donnacha O’Brien als Außenseiterin startete, aber mit einem sechsten Platz eine durchaus solide Leistung zeigte. Viele der Favoriten floppten im französischen Guineas und der nächste Versuch von Roly Poly im Irish 1,000 Guineas war schon besser. Winter schlug sie zwar mit fast fünf Längen, aber den Rest des Feldes konnte Royl Poly schlagen, inklusive Hydragena. Sie traf einen Monat später im Gruppe 1 Coronation Stakes erneut auf Winter, Hydragena und auch Precieuse, die Siegerin des Poule d’Essai des Pouliches. Royla Poly duellierte sich mit Precieuse das gesamte Rennen um die Führung und die beiden setzten ein ordentliches Tempo vor. Winter hatte kein Problem die beiden zu überholen, Roly Poly fand aber einen zweiten Aufschwung auf der Zielgeraden und konnte ihre Geschwindigkeit noch einmal steigern, was sie an Hydrageno und Dabyah vorbeiziehen lies. Wenn man bedenkt, wie gut Winter ist, ist das heutige Niveau für Roly Poly durchaus machbar. Untergrund und Distanz sind problemlos für sie, hat sie doch dieses Jahr schon hervorragende Ergebnisse hier erzielen können und die Konkurrenz ist ein Stück leichter als gewohnt.

Andrea Atzeni reitet Sea Of Grace für William Haggas und der Trainer scheint großes Vertrauen in seine Starterin zu haben, die erst eine relativ kurze Karriere vorweisen kann, aber im Jahr 2017 in ihren zwei Rennen offensichtlich deutlich steigern konnte.

Sea Of Grace feierte ihr Debüt mit einem dritten Platz im Juni 2016, konnte die Form dann aber im zweiten Rennen in Irland (ebenfalls einem Maidenrennen) steigern und ihren ersten Gruppensieg nur einen Monat später im Flame Of Tara Stakes feiern.

Im Gruppe 3 Flame Of Tara Stakes schlug sie Eziyra unter einer halben Länge und ging danach zurück ins Training unter John Oxx, um dann im März 2017 zu  William Haggas zu wechseln. Der erste Start unter dem neuen Trainer verlief nach der langen Pause im Gruppe 3 Lanwades Stud Nell Gwyn Stakes nicht unbedingt nach Plan und sie kam nur auf einem fünften Platz ins Ziel, profitierte aber von diesem Start und belegte im Poule d’Essai des Pouliches einen hervorragenden zweiten Platz. Der Untergrund ist hier deutlich schneller und im Poule d’Essai des Pouliches floppten alle Favoriten, während die Siegerin Precieuse nicht unbedingt viel dafür getan hat, der Form einen Boost zu geben. Sea Of Grace hat aber ungenutztes Potential nach nur drei Starts in Gruppenrennen und es ist nicht gesagt, dass sie unbedingt weichen Untergrund für einen guten Lauf benötigt, auch wenn diese Vermutung derzeit im Raum steht. Leicht wird sie es nicht haben, ihr Trainer wählt die Rennen aber mit bedacht, so dass sie hier zum Kreis der Favoritinnen zählen muss.

Delecation ist die deutsche Vertretung in diesem Rennen und Andreas Wöhler greift mit der Stute etwas nach den Sternen, wenn man ihre bisherigen Leistungen betrachtet. Erst im April 2017 wechselte sie nach zwei Siegen in England von Bryan Smart zur Andreas Wöhler, der offensichtlich von ihren Siegen in England, unter anderem im Gruppe 3 Firth Of Clyde Stakes beeindruckt gewesen war. Damals konnte sie über 6f die Konkurrent deutlich schlagen und auch wenn die Konkurrenz damals fragwürdig war, lies sie im Schwarzgold-Rennen in Köln einen äußerst lockeren Sieg folgen. Frankreich ist nochmal ein ganz anderes Niveau als Deutschland und ihr Versuch im Gruppe 1 Poule d’Essai des Pouliches  verlief ernüchternd, belegte sie doch nur einen sechzehnten Platz. Sie war eigentlich als vielversprechende deutsche Vertretung gestartet, konnte aber nicht mit der internationalen Vertretung mithalten und auch der Start im deutschen Guineas 1000 verlief klar unter den Erwartungen. Am Ende sprang in Düsseldorf nur ein vierter Platz heraus, über zwei Längen hinter der Siegerin Unforgetable Filly. Gegen Roly Poly und die anderen sollte es hier problematisch für sie werden.

Wuheida ist die Wundertüte des Rennens, hat sie doch bisher nur zwei Starts absolviert, bei ihrem zweiten Versuch gewann sie aber bereits ihr erstes Gruppe 1 Rennen. Im Prix Marcel Boussac setzte sie sich am Ende deutlich von Promise To Be True und Dabyah ab, die beide dieses Jahr gute Ergebnisse auf Gruppe 1 Niveau erreicht haben.  Wuheide selbst hat sich bisher zurückgehalten, was nach den hervorragenden Ergebnisses letztes Jahr nur auf die unterbrochene Vorbereitung und Gesundheitsprobleme zurückzuführen ist. Die lange Pause ist ein Problem und es ist die Frage, ob sie sich in der gleichen Geschwindigkeit weiterentwickelt hat wie ihre Konkurrentinnen, aber wenn sie ihr Potential weiter entfaltet hat, hat sie Chancen auf den Sieg.

Arabian Hope hatte nur einen Start im letzten Jahr, aber schon drei in diesem Jahr, wovon sie alle drei gewinnen konnte. Ihr Maidenrennen dominiert sie nach Belieben, nachdem sie sich an die Front gesetzt hatte. Im nächsten Rennen übernahm Itsakindofmagic die Fornt und setzte ein hartes Tempo, so dass Arabian Hope aufholen musste, schaffte es aber das nötige Tempo aufzubauen und gewann erneut souverän. Auch beim Ganton Stakes auf Listed Ebene lag sie auf den letzten Metern noch im Mittelfeld, dieses Mal war das Ergebnis aber deutlich enger und Golden Stunner unterlag nur mit einer Nase. Golden Stunner unterlag danach in einem Gruppe 3 Rennen und diese Konkurrenz hier ist für Arabian Jop deutlich härter.

Greta G ist ein Phänomen aus Argentinien, wo sie das Gruppe 1 Gran Premio Mil Guineas gewinnen konnte, ihr Transfer nach England verlief aber holprig, konnte sie doch im Gruppe 2 Duke Of Cambridge Stakes nicht mithalten. Nach der langen Pause seit ihrem Sieg in Argentinien sollte sie hier wieder etwas fitter sein, hat aber auch keine leichte Aufgabe vor sich. Trotzdem ist eine Platzierung für sie durchaus erreichbar.

Nach drei Gruppe 1 Platzierungen ist es aber eine goldene Gelegenheit für Roly Poly, endlich ihren ersten Gruppe 1 Sieg feiern zu können. Sea Of Grace könnte mit dem Untergrund Probleme haben, Wuheida hatte eine längere Pause, Delecation enttäuschte gleich zweifach in dieser Saison und Arabian Hope macht einen ordentlichen Sprung nach oben in der Klasse.

Pick: Roly Poly

 


Tägliche Tipps und die besten Pferdewetten aus England und Irland für den 31.03.2017

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Lingfield
02:00:00 Saleh
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