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Too Darn Hot

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31.07.2019 – Glorious Goodwood – Sussex Stakes – Pick: Too Darn Hot / Lord Glitters EW

Pferderennen in England

16:35 Sussex Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.609 m | Preisgeld: 1.059.250 GBP | Flachrennen | Geläuf: Gras | Boden: gut | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

 

Circus Maximus: Der Galileo Sohn von Trainer Aiden O’Brien war in der letzten Saison zunächst nichts Besonderes, bis er im Vertem Futurity Trophy auf Gruppe 1 Ebene startete. In diesem Rennen konnte Circus Maximus das erste Mal zeigen was in ihm steckt und sich auf einem guten vierten Platz nur eine Länge hinter dem Sieger Magna Grecia platzieren, aber auch einige andere späteren Großkaliber wie Phoenix Of Spain liefen in diesem Rennen mit.

2019 begann Circus Maximus mit einer neuen Bestform im Homeserve Dee Stakes auf Listed Ebene, welches er souverän gewinnen konnte. Im Gruppe 1 Epsom Derby verpasste Circus Maximus den Anschluss an den Schlusssprint und konnte von seiner eigentlich guten Position hinter den Führenden nicht ausnutzen.

Dafür schockte er die Welt ein wenig im Gruppe 1 St James Palace Stakes auf gutem Untergrund, der allerdings deutlich vom einsetzenden Regen durchnässt wurde. Noch war das Wasser nicht vollständig im Boden eingesunken, aber der Boden war trotzdem langsam genug um einigen Favoriten einen Strich durch die Rechnung zu machen und dieses Mal war Circus Maximum hinter dem Front Runner in perfekter Position um seinen Angriff zu starten und war am Ende in der Lage den Angriff von King Of Comendy abzuwehren.

Hier wird er allerdings beweisen müssen dass dies kein Ausnahme Erfolg war.

Tipps zum Pferd: Circus Maxiumus gewann das St James Palace Stakes mit einem starken Lauf von nahe an der Front aus, allerdings hat sich das Rennen auch perfekt entwickelt für ihn und es wird nicht leicht werden dieses Erfolg hier zu wiederholen.

Lord Glitters: Der Whipper Sohn von Trainer  David O’Meara hat sich nach seinem Debüt gleich in zwei weiteren Rennen gewinnen können und danach in seinem ersten Versuch in einem Listed Rennen mit einem guten zweiten Platz abschneiden können, als er  im Grand Prix du Lion-d’Angers in Frankreich startete.

In der nächsten Saison waren auch die Kurse in Frankreich der Schauplatz der besten Rennen der Saison von Lord Glitters, denn hintereinander gewann Lord Glitters 2017 das Prix du Bu, das Prix Lavandin und dann in Ascot das Balmoral Handicap. Das Rennen im Oktober war das bisher schwerste Rennen, welches Lord Glitters bestritten hatte, und die Art, wie er das Rennen gewinnen konnte, lies keine Zweifel daran, dass Lord Glitters zu denen gehörte, die in der nächsten Saison auf die Gruppenebene gehörte. Daran änderte auch der zweite Platz im Saisonabschluss im Price Bailey Ben Marshall Stakes auf Listed Ebene nichts, bei dem Lord Glitters ziemlich enttäuschte.

Lord Glitters kehrte im Heritage Handicap in Donacster im März zurück auf die Rennstrecke und konnte sich dort erneut in guter Verfassung präsentieren, indem er einen zweiten Platz hinter Addeybb belegen konnte. Es mag daran gelegen haben, dass der Untergrund so früh in der Saison noch sehr weich gewesen ist und dass er gut drei Kilo schwerer als der Favorit ins Rennen gegangen war, dass er am Ende keine Chance gegen Addeybb hatte, denn im Queen Anne Stakes auf Gruppe 1 Ebene in Royal Ascot konnte Lord Glittes dann auf schnellerem Boden überraschen.

Zwar half ihm die Tatsache, dass sämtliche Favoriten in dem Rennen schwächelten und keine Rolle um den Sieg spielten. So hatten die Außenseiter rund um Accidental Agent das Rennen für sich und Lord Glitters war mitten drin im Kampf um den Sieg, als er in der Mitte der Bahn beschleunigte und sich an Accedential Agent herankämpfte, der einige Längen Vorsprung mit seinem Tempowechsel erkämpft hatte.

Am Ende trennte ihn nur eine halbe Länge vom Sieger und Lord Glitters konnte bereits einen Monat später im Gruppe 2 Summer Mile Stakes beweisen, dass diese Leistung keine Ausnahme war, denn auch im Gruppe 2 Summer Mile Stakes  in Ascot schaffte Lord Glitters einen hervorragenden zweiten Platz. Dieses Mal war es nur ein Nacken der ihn vom dem Sieger und Favoriten Beat The Bank und es fehlte nicht viel zum Erfolg in Ascot – in beiden Rennen!

Beim Sussex Stakes beim Glorious Goodwood Festival verpasste Lord Glitters beim Schlusssprint etwas den Anschluss und kam nicht rechtzeitig in Gang um noch den Anschluss an die Sieger zu halten, machte aber einiges an Boden gut direkt vor dem Zieleinlauf.

Er ging danach den Weg nach York auf die 1771m zum Strensall Stakes auf Gruppe 3 Ebene, einem Rennen mit etwas niedrigerem Niveau, welches Lord Glitters auch am Ende gewinnen konnte – wenn auch nur mit einem harten Kampf gegen den Co Favoriten Mustashry, der auf der Zielgeraden einfach nicht nachgeben wollte.

Dann begann die Zeit der großen Reisen für Lord Glitters, zum einen nach Kanada zum Gruppe 1 Woodbine Mile, wo er allerdings keine Rolle um den Sieg spielte, dann wieder zurück nach Ascot zum Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes, wo er immerhin einen sechsten Platz nicht allzu weit hinter dem Sieger Roaring Lion belegte. Und dann ging es wieder auf Reisen nach Meydan im März zum Dubai World Cup Festival, wo er im Dubai Turf auf Gruppe 1 Ebene startete. Bei dem international angetretenen Top Niveau wie Almond Eye war Lord Glitters als klarer Außenseiter angetreten, konnte aber zusammen mit Vivlos als einzige die Verfolgung von Almond Eye aufnehmen und belegten in einem der schwersten Rennen des Dubai World Cups einen guten dritten Platz.

Zurück in England zwei Monate später scheiterte Lord Glitters aber deutlich im Al Shaqab Lockinge Stakes, bei dem er nie richtig in Gang kam sich sichtlich nicht wohl fühlte – ganz im Gegensatz zum Queen Anne Stakes, bei dem er sich von seinem zweiten Platz im letzten Jahr noch einmal verbessern konnte und sich am Ende als Sieger knapp vor Beat The Bank platzieren konnte. Das Rennen war das beste Rennen, welches Lord Glitters jemals abgeliefert hat und letztes Jahr war Lord Glitters hier im Sussex Stakes dritter – nicht ausgeschlossen, dass er sich wesentlich besser präsentieren könnte.

Tipps Zum Pferd: 2018 verfehlte Lord Glitters nur knapp den Sieg in zwei stark besetzten 1m Rennen in Ascot und belegte einen hervorragenden dritten Platz im Dubai Turf 2019 – nur um dann seine Platzierung im Queen Anne Stakes aus dem Jahr 2018 noch einmal zu verbessern und 2019 das Rennen zu gewinnen und sein bestes Rennen bisher zu absolvieren.

Too Darn Hot: Der Dubawi Sohn wird von John M. Godsen trainiert, der schon einige hervorragende Leistungen aus seinem Schützling herauskitzeln könnte.
Too Darn Hot begann seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward, und dieser  Sieg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein.
Too Darn Hot sollte nach dem 2000m Versuch in York im Gruppe 1 Irish 2000 Guineas wieder zeigen, was er drauf hat, musste sich da aber erneut einem hoch gehandelten Phoenix of Spain geschlagen geben, der auf den letzten 100m einfach noch wesentlich mehr Kraft übrig hatte und sich unter Druck seines Jockeys immerhin gut drei Längen von seinen Verfolgern absetzten konnte. Too Darn Hot hatte nicht die Geschwindigkeit um an dem Sieger dran zu bleiben, konnte sich aber den zweiten Platz sichern
https://www.youtube.com/watch?v=0q6gHH5wTsU
Danach ging es zum Royal Ascot Festival im Gruppe 1 St James Palace Stakes, wo er erneut als Favorit auflaufen dürfte, schließlich musste Too Darn Hot ja irgendwann wieder zur Form auflaufen? Tat er aber auch im St James Palace Stakes nicht vollkommen, erreichte Too Darn Hot doch wieder nur einen dritten Platz. Circus Maximus hatte den deutlich besseren Kick auf der Zielgeraden und Too Darn Hot schien dicht vor dem Ziel nicht mehr weiter beschleunigen zu können.
Beim nachfolgenden Rennen im Qatar Prix Jean Prat in Frankreich gewann Too Darn Hot ungefährdet und der Lauf in Royal Ascot zuvor schien einen Formboost bei ihm ausgelöst zu haben, denn der Lauf war der stärkste gewesen zu sein, den Too Darn Hot bisher absolviert hatte. Er kann auch über eine Meile gut laufen, obwohl er seine beste Leistung dieses Jahr über 1408m gelaufen – und das auf gut bis weichem Untergrund. Er dürfte heute wieder vorne mit dabei sein.

Tipps zum Pferd: Hervorragende Saison als 2yo mit dominantem Sieg im Dewhurst Stakes, schien aber 2000m beim Saisondebüt 2019 in York im Dubai Dante Stakes nicht ideal zu bewältigen zu können und kam erneut „nur“ auf deinen zweiten Platz im Irish 2000 Guineas, wo er auf den letzten Metern wieder nicht mit dem Front Runner mitgehen konnte – trotz kürzerer Distanz, steigerte sich aber mit seinem Start im Qatar Prix Jean Prat deutlich und wenn er in der selben Form aufläuft, sollte er nur schwer zu schlagen sien.

Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte.
Danach ging es auch für Phoenix Of Spain in die Winterpause, die er ausrechnet mit seinem Start im Irish 2000 Guineas beendete. Ohne Vorbereitungslauf und mit dem Konkurrenten Too Darn Hot wieder im Lineup, gab man Phoenix Of Spain wenig Chancen auf den Sieg, unter Jamie Spencer schockte er aber die Beobachter mit einem lockeren 3 Längen Sieg gegen Too Darn Hot und den 2000 Guineas Sieger Magna Grecia. Phoenix Of Spain übernahm dabei die Rolle des Front Runners und führte das Feld über die Distanz, 1f vor dem Ziel schloss dann der Favorit Too Darn Hot auf Phoenix Of Spain auf und versuchte den Front Runner zu überholen, dieser jedoch beschleunigte ebenfalls und setzte sich mit einem immer stärkeren Schlusssprint am Ende mit 3 Längen gegen einen Favoriten ab, der auf den letzten Metern einfach nichts mehr zu geben hatte.
Umso enttäuschender war seine Platzierung im St James Palace Stakes in Royal Ascot, in dem er bei einsetzendem Regen auf immer noch gutem Untergrund keine Chance hatte mit den Siegern mitzugehen und einen ungefährlichen sechsten Platz belegte. Seine Form bleibt damit 2019 auch ziemlich unbefriedigend und Phoenix Of Spain wird hier wieder einmal beweisen müssen, dass er sich gegen die besten Pferde beweisen kann. In Curragh hatte er Too Darn Hot fest im Griff, es wird spannends wie er hier das Rennen angehen wird.
Tipps zum Pferd: Entwickelte sich in der Saison als 2yo gut, zeigte aber beim Saisondebüt im Irish Guineas 2000 2019 seine bisher beste Form und wird nur schwer zu stoppen sein, wenn er in der selben Form aufläuft – was er aber im St James Palace Stakes letzten Monat schon mal nicht tat.
Zabeel Prince: Der Lope De Vega Sohn von Trainer begann seine Karriere 2016 mit einem guten zweiten Platz in Redcar in einem Maidenrennen und konnte die gewonnene Erfahrung zusammen mit dem Training über die Winterpause, die sich direkt an das Debüt anschloss. In seiner zweiten Saison konnte sich Zabeel Prince gleich in bestechender Form präsentieren, als er drei Rennen in folge gewinnen könnte.
Klar, das erste Rennen war nur sein Maidenrennen, und die nachfolgenden Handicaps waren auch nicht unbedingt vom höchsten Niveau, aberdie Art, wie er seine Rennen in dieser Saison angegangen war, war schon sehr ansehnlich gewesen und weder guter noch weicher Untergrund schien ein Problem für ihn zu sein. Der Versuch im Balmoral Handicap in Ascot war allerdings  dann doch noch etwas zu viel für ihn und Zabeel Prince scheiterte ziemlich deutlich in seinem ersten „richtigen“ Rennen, was ihn aber trotzdem nicht daran hinderte, in der nächsten Saison in die Black Type Rennen vorzustoßen.
Nach der erneuten Winterpause hatte sich Zabeel Prince aber erneut gesteigert und konnte sich im ersten Black Type Rennen gleich durchsetzen – dieses Mal startete in Doncatser über die Meile im im Doncaster Mile Stakes als Favorit, und konnte sich wie erwartet durchsetzen.  Das Rennen war natürlich nicht mit dem zwei Monate später stattfindenden Al Shaqab Lockinge Stakes auf Gruppe 1 Ebene vergleichbar, an dem Zabeel Prince teilnahm, und die Buchmacher hatten Zabeel Prince zurecht als Außenseiter eingepreist.
Etwas besser erging es ihm im Shadwell Joel Stakes auf Gruppe 2 Ebene, in dem er nur eine halbe Länge hinter dem Sieger und Favoriten Mustashry  ins Ziel einlief – und dieses Mal hätte Zabeel Prince auch gut und gerne den Sieg erringen können, denn er und der Sieger des Rennens setzten sich um Längen vom dritten Favoriten Regal Reality ab, und hatten den Schlusssprint ganz für sich. Zabeel Prince beschleunigte als Front Runner noch einmal deutlich und versuchte den Rest des Feldes abzuhängen, aber Mustashry nahm die Verfolgung auf und hatte am Ende Zabeel Prince deutlich im Griff.
Im Gruppe 3 Earl Of Sefton Stakes trat er dann nach der erneuten Winterpause auf gut bis festem Untergrund gegen den selben Gegner aus einem vorherigen Rennen an, aber dieses Mal überließ Zabeel Prince das Pace Setting anderen und hielt sich lieber am Innengeländer in der Mitte der Bahn, von wo er dann auch seinen Schlusssprint startete. Mustashry hatte dieses Mal über die 200m längere Distanz keine Chance mitzugehen und nachdem Zabeel Prince in der Mitte der Bahn eine Lücke gefunden hatte, dauerte es nicht lange und Zabeel Prince hatte sich locker abgesetzt.
Mit diesem Gruppe 3 Sieg war Zabeel Prince nun endlich bereit sich im Gruppe 1 Prix d’Ispahan erneut auf der höchsten Ebene zu versuchen, und dieses Mal wurde er zurecht als Co-Favorit gehandelt.  Zabeel Prince gewann das Rennen am Ende mit knappen Vorsprung vor Study Of Man und dieses Mal war der weiche Untergrund, auf dem das Rennen stattfand, einer der Gründe warum Zabeel Prince so stark auflaufen konnte. Der erste Gruppe 1 Sieg in einem Rennen seiner Karriere war die beste Leistung die er bisher erbracht hatte und es gab keinen Grund, es nicht auch in England wieder zu versuchen – das Prince Of Wales Stakes in Royal Ascot war allerdings dann auch gleich wieder eine Nummer zu groß und Zabeel Prince unterlag der Konkurrent rund um Favoriten Magical und Crystal Ocean sehr deutlich. Das mag aber auch zum Teil an der neuen Distanz von 2004m gelegen haben, denn auch über die selbe Distanz im Gruppe 1 Coral-Eclipse konnte Zabeel Prince überhaupt nicht liefern. Der Sieg war natürlich Enable vorbehalten, aber Zabell Prince geriet schnell unter Druck, und das mehrere hundert Meter vor dem Ziel und wurde dann zunehmend schwächer. Das war ziemlich ernüchtern, aber über die kürzere Distanz heute könnte Zabeel Prince etwas besser laufen.
Tipps zum Pferd: Geht gut auf allen Untergründen über die Distanz von 1600 bis 18000m, war aber nur auf weichem Boden in der Lage ein Gruppe 1 Rennen zu gewinnen.

07.07.2019 – Deauville – Qatar Prix Jean Prat – Pik: Too Darn Hot

Pferderennen in England

15:52 Qatar Prix Jean Prat – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Preisgeld: 400.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras
Azano: Der Oasis Dream Sohn von Trainer John Godsen hat 2018 die Distanz seiner Rennen auf die Meile ausgeweitet und damit durchaus gute Erfolge feiern können. Seine Karriere begann in Yarmouth wo er im zweiten Versuch auch sein Maidenrennen gewinnen konnte, nur um dann gleich in die Gruppenrennen zu starten. Sein Trainer war überzeugt von seinem Potential und Azano lief im Gruppe 2 Molson Coors Stakes auch zur Hochform auf. Die eigentlich gehandelten Favoriten schwächelten in diesem Rennen für die 2yo und Azano konnte hinter dem Außenseiter Mohaather einen ungefährdeten zweiten Platz erringen, indem er das Feld bis zum 2f Punkt anführte und sich dann zusammen mit dem Sieger vom Rest des Feldes absetzte. Am Ende reichte seine Kraft nicht aus um den Sieger hinter sich zu halten, aber der zweite Platz war eine persönliche Bestleistung.
Nach der Winterpause kehrte er im European Free Handicap zurück konnte dort auf schnellem Boden übe 1408m allerdings nicht die Führung übernehmen und ordnete sich hinten im Feld ein, was ihm definitiv nicht lag, stattdessen übernahm Shine So Bright die Führung und dominierte das Rennen dann auch. Im 2000 Guineas versuchte Azano dann auf der geraden Strecke wieder an die Spitze des Pulks in der Mitte der Bahn zu gelangen, hatte als Außenseiter aber keine Chance das Tempo am Ende mitzugehen.
Das King Charles II Stakes war danach schon ein wenig realistischer, aber in dem Listed Rennen traten Konkurrenten wie Jash, der Zweitplatzierte aus dem Juddmonte Middle Park Stakes, an, die natürlich ein ziemlich schwerer Brocken waren. Azano führte das Feld wieder an und konnte sich tatsächlich auch beim Schlusssprint wieder sammeln und zum Angriff ansetzten, was ihm am Ende einen sehr guten zweiten Platz einbrachte.
Der Schritt auf die 1600m danach war nur logisch, schließlich war Azano in seinem letzten Rennen auf den letzten Metern immer stärker geworden und der Fokus auf mehr Ausdauer tat ihm im Gruppe 3 Prix P. de Moussac Longines sichtbar gut. Er war wieder lange vorne beim Tempo mit dabei und setzte 2f vor dem Ziel mi einem Tempowechsel zum Angriff an, und dieses Mal konnte er bis zur Ziellinie mithalten und am Ende seinen ersten Gruppensieg feiern.
Ich bin nicht ganz sicher ob mir der Schritt auf die kürzere Distanz hier gefällt, schließlich hat er auf weichem Boden über längere Distanz sein bisher bestes Rennen gelaufen und dr Fokus wir hier sicher wieder mehr auf Tempo liegen.
Graignes: Der Zoffany Sohn hat seine Karriere über die Sprintdistanzen begonnen, dort aber bis auf einen Sie zu Beginn seiner Kariere nicht die hohen in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen. So platzierte er trotz Favoritenstatus im Gruppe 3 Prix Eclipse „nur“ auf dem dritten Platz und einen Monat später erreichte er im Gruppe 3 Critérium de Maisons-Laffitte ebenfalls nu den dritten Platz, dieses Mal sogar weiter abschlagen als zuvor. Wenig überraschend ging er danach im Gruppe 1 Critérium International als Außenseiter an den Start, konnte in diesem 1400m Rennen auf gut bis weichem Untergrund aber überraschend stark auflaufen und scheiterte dieses Mal mit seinem dritten Platz nur mit einer Länge an dem Sieger.
Dieser dritte Platz lies auf Erfolge in der nächsten Saison hoffen, und tatsächlich scheiterte er nur mit einer Nase an seinem ersten Gruppensieg bei seinem Saisondebüt im Gruppe 3 Prix Djebel in Maissons-Laffitte. Die 1400m hatten offensichtlich einen positiven Effekt auf Graignes und selbst im Gruppe 1 The Emirates Poule d’Essai des Poulains  über 1600m im Mai konnte er mit seinem vierten Platz eine positive Figur abgeben. Das Rennen hier ist kein einfaches, aber mit der neuen Hochform ist nicht ausgeschlossen, dass Graignes erneut einen guten Lauf zeigt und wenigstens etwas Preisgeld einsammeln kann.
Namos: Der Medicean Sohn hat erste diese Saison seine ersten Rennen bestritten und nach eine etwas unerfahrenen Lauf im ersten Rennen in Hannover seine folgenden beiden Rennen gewinnen können. Das Hagedorn Derby über 1400m in Hannover wurde noch mit absoluter Leichtigkeit gewonnen das Gruppe 3 Silberne Peitsche Rennen war da allerdings schon eine ganz andere Hausnummer. Bei schönem Sonnenschein bog das Feld breit gefächert in die Zielgerade ein und der haushohe Favorit The Right Man zog zum Schlusssprint an, Namos fand in der Mitte der Bahn aber seine Lücke und ging mit dem Favoriten mit
Die beiden lieferten sich ein hartes Duell, welches am Ende der 1200m Namos für sich entscheiden konnte. Auch wenn ich dem Deutschen hier einen Sieg gönnen würde, ist die längere Distanz zusammen mit dem weicheren Boden allerdings eine unbekannte und die Konkurrenz aus England ist enorm stark!
Space Blues: Charlie Appelby führt den Dubawi Sohn nach Frankreich, nachdem dieser beim Royal Ascot Festival im Jersey Sakes einen hervorragendes Rennen lief.
Space Blues war in der Mitte der Bahn gelaufen, wie allerdings auch die meisten der anderen Konkurrenten und kam daher etwas in Platznöte. Er fand seine Lücke für den Schlusssprint nicht rechtzeitig und musste mehrfach die Richtung wechseln bis er die nötige Lücke fand und Momentum aufbauen konnte
https://www.youtube.com/watch?v=4eHZS0Arj48
Zu diesem Zeitpunkt hatte aber auch Space Traveler schon seinen Schlusssprint angesetzt und dieser hatte an der Innenseite der Bahn wesentlich mehr Platz, so dass er knapp mit einem Nacken vor Space Blue gewinnen konnte. Der Lauf von Space Blue war eigentlich besser als der des Siegers und er dürfte hier eine große Gefahr für den Favoriten sein, zumal er zuvor das Investec Surrey Stakes in Epsom auf Listed Ebene hatte gewinnen können. Distanz und Untergrund passen, und es wäre keine Überraschung wenn er hier stark auflaufen könne
Too Darn HotJohn M. Godsen trainiert den Dubawi Sohn, der seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward begann. Dieser  Sieg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein.
Too Darn Hot sollte nach dem 2000m Versuch in York im Gruppe 1 Irish 2000 Guineas wieder zeigen, was er drauf hat, musste sich da aber erneut einem hoch gehandelten Phoenix of Spain geschlagen geben, der auf den letzten 100m einfach noch wesentlich mehr Kraft übrig hatte und sich unter Druck seines Jockeys immerhin gut drei Längen von seinen Verfolgern absetzten konnte. Too Darn Hot hatte nicht die Geschwindigkeit um an dem Sieger dran zu bleiben, konnte sich aber den zweiten Platz sichern
https://www.youtube.com/watch?v=0q6gHH5wTsU
Danach ging es zum Royal Ascot Festival im Gruppe 1 St James Palace Stakes, wo er erneut als Favorit auflaufen dürfte, schließlich musste Too Darn Hot ja irgendwann wieder zur Form auflaufen? Tat er aber auch im St James Palace Stakes nicht vollkommen, erreichte Too Darn Hot doch wieder nur einen dritten Platz. Ciircus Maximus hatte den deutlich besseren Kick auf der Zielgeraden und Too Darn Hot schien dicht vor dem Ziel nicht mehr weiter beschleunigen zu können.
Das Rennen hier ist einen Tick einfacher und die geringere Distanz könnte bei Too Darn Hot einen Formboost auslösen.

18.06.2019 – Royal Ascot – St James Palace Stakes – Phoenix Of Spain

Pferderennen in England

17:20 St James Palace Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.603 m  |  Preisgeld: 538.750 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
King Of Comedy: Der Kingman Sohn von John Godsen wird heute sein erstes richtig großes Rennen bestreiten und zeigen müssen, wie viel seine Bilanz aus drei Siegen aus vier Rennen so wert ist. Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Nivcue Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, und er wird sich hier deutlich steigern müssen, um mit den weiter entwickelten Konkurrenten mithalten zu können.
Tipps zum Pferd: Wird vermutlich dieses Lauf und weitere brauchen, um auf die besten seines Jahrgangs aufzuschließen, hat aber sein letztes Rennen locker gewinnen können und wenn seinen noch etwas unsauberen Stil in den Griff bekommt, wird er in dieser Saison noch einen großen Erfolg feiern können.
Skardu: Der Shamardal Sohn von Trainer Willam Haggas hat sich in seinen beiden Rennen vor dem Guineas 2000 souverän durchsetzen können. Und konnte sich auch im  großen Rennen selbst in hervorragendem Licht präsentieren.
Er hat nicht wie viele andere seiner Generation im letzten Jahr schon die großen Rennen anvisiert, sondern hat sich zunächst im Derrinstown British EBF Maiden Stakes probiert, welches er  mit zwei Längen Vorsprung für sich entschied. Dabei war er als klarer Außenseiter gestartet . Die 1408m lagen ihm offensichtlich und er nahm hinter einer Mauer von Front Runnern Maß und konnte sich am Innengeländer einen Durchgang sichern, schnellte an den Front Runnern vorbei und gewann am Ende locker mit 2 Längen Vorsprung.
Das wars dann auch schon mit den Rennen im Jahr 2018 und er konnte sich in der Winterpause noch einmal deutlich steigern, was er im Gruppe 3 Craven Stakes im April zeigen konnte. Dort konnte er erneut mitten auf der Bahn spät Tempo aufnehmen und sich am Feld vorbei schieben, aber innen ging Momkin mit ihm, der zunächst von Set Piece in die Zange genommen wurde und etwas an Momentum verlor, dann aber wieder Gas gab und sich mitten im Kampf um den Sieg wiederfand. Das war ein persönlicher Bestlauf von Momkin und Skardu, so dass es nicht verwunderte, dass sich Skardu beim Guineas 2000 im größten Pulk in der Mitte der Bahn prominent platzierte. Skardu konnte beim Schlusssprint die nötige Lücke vor sich finden und hatte genügend Kraft, um den Kampf um die Führung zum Ziel in der Mitte der Bahn zu gewinnen, allerdings waren die Konkurrenten wie Magna Grecia an der Innenbahn noch schneller und gewannen das Guineas 2000 vor Skardu, der wenig Chancen hatte den Rückstand noch aufzuholen.
Beim nächsten Versuch in einem irischen Classic, dem Irish 2000 Guineas 2019, war es zwar nicht Magna Grecia der Skardu auf den letzten Metern locker hinter sich lies, sonder der Front Runner Phoenix Of Spain, allerdings wurde wieder einmal deutlich, dass Skardu trotz guter Positionierung einfach nicht mit den besten seines Jahrgangs mithalten kann. Er war allerdings nicht weit hinter dem zweitplatzierten – und eigentlich als Favorit gestarteten Too Darn Hot und wenn beide Favoriten heute nicht ihren besten Tag erwischen, könnte sich das Rennen für Skardu öffnen. Ein Platz ist auf jeden Fall in seiner Reichweite.
Too Darn HotJohn M. Godsen trainiert den Dubawi Sohn, der seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward begann. Dieser  Siehg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein.
Too Darn Hot sollte nach dem 2000m Versuch in York im Gruppe 1 Irish 2000 Guineas wieder zeigen, was er drauf hat – wenn das Rennen nicht zu kurzfristig nach dem Debüt kommt! Die Regenerationsphase seit dem Dante Stakes ist sehr kurz für ein Top Rennen, und das gibt für mich den Ausschlag für Magna Grecia.
Tipps zum Pferd: Hervorragende Saison als 2yo mit dominantem Sieg im Dewhurst Stakes, schien aber 2000m beim Saisondebüt 2019 in York im Dubai Dante Stakes nicht ideal zu bewältigen zu können und kam erneut „nur“ auf deinen zweiten Platz im Irish 2000 Guineas, wo er auf den letzten Metern wieder nicht mit dem Front Runner mitgehen konnte – trotz kürzerer Distanz. Scheint seiner besten Form ein wenig hinterherzulaufen.
Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte.
Danach ging es auch für Phoenix Of Spain in die Winterpause, die er ausrechnet mit seinem Start im Irish 2000 Guineas beendete. Ohne Vorbereitungslauf und mit dem Konkurrenten Too Darn Hot wieder im Lineup, gab man Phoenix Of Spain wenig Chancen auf den Sieg, unter Jamie Spencer schockte er aber die Beobachter mit einem lockeren 3 Längen Sieg gegen Too Darn Hot und den 2000 Guineas Sieger Magna Grecia. Phoenix Of Spain übernahm dabei die Rolle des Front Runners und führte das Feld über die Distanz, 1f vor dem Ziel schloss dann der Favorit Too Darn Hot auf Phoenix Of Spain auf und versuchte den Front Runner zu überholen, dieser jedoch beschleunigte ebenfalls und setzte sich mit einem immer stärkeren Schlusssprint am Ende mit 3 Längen gegen einen Favoriten ab, der auf den letzten Metern einfach nichts mehr zu geben hatte. Wenn er diese Form heute aufrechterhalten kann, wird es sehr sehr hart für Too Darn Hot.
Tipps zum Pferd: Entwickelte sich in der Saison als 2yo gut, zeigte aber beim Saisondebüt im Irish Guineas 2000 2019 seine bisher beste Form und wird nur schwer zu stoppen sein, wenn er in der selben Form aufläuft.

25.05.2019 – Curragh – Irish 2000 Guineas – Magna Grecia

Pferderennen in England

16:35 Irish 2000 Guineas – Gruppe 1

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Für 3jährige Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 400.000 EURFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Decrypt: Der Dark Angel Sohn von Trainer Paddy Twomei hat seine Karriere bisher auf die Kurse in Irland beschränkt und nach einem ersten zweiten Platz bei seinem Maidenrennen konnte er sich in seinen beiden nachfolgenden Rennen mit Bravour durchsetzen. Über die Distanzen von 1207m konnte er sich zunächst bei seinem Maidenrennen in Curragh und dann in Cork in einem Handicap durchsetzen. Das Rennen in Cork gewann er Ende April mit locker 3 Längen, allerdings war er auch als Favorit gestartet und keiner der Konkurrenten war gerade von hohem Niveau, zudem lies er die englischen Guineas Rennen aus und startet nun hier ohne weiteren Testlauf über eine Distanz, die ihm nicht unbedingt liegen muss., schließlich scheiterte er bei seinem ersten Rennen über die Distanz von 1408m und gewann danach mehrfach über die Sprintdistanzen, ohne dabei auf Gruppenebene vorzustoßen. Wenn er es über die längere Distanz schafft, kann er sich hier auf einen Platz vorkämpfen.
Magna Grecia: Der Invincible Spirit Sohn ist einer von vier Startern für Aiden O’Brien im irischen Guineas 2000 und der Star Trainer aus Irland, der hier einigen seiner Schützlinge eine Chance gibt, die beim englischen Guineas keine Chance bekommen hatten.
Nun soll also der Sieger des Guineas 2000 in Newmarket es richten und auch das irische Guineas gewinnen und er bekommt natürlich Ryan Moore als Jockey,  es war allerdings Donacha O Brien der ihn zum Erfolg im Guineas 2000 gebracht hatte, Donacha wird daher auf Mohawk umsatteln.
Magna Grecia hatte vor seinem Erfolg in Newmarket beim Guineas 2000 wie sein Stallgefährte und Favorit vor dem Rennen, Ten Sovereigns, seit letztem Jahr keinen Start mehr absolviert, kam aber in bester Form aus der Winterpause heraus und gewann mit einem starken Lauf an der Innenbahn.
Magna Grecia begann seine Karriere  wie so üblich bei O’Brien in Irland, diees Mal auf dem Kurs in Naas und lief sofort über die Distanz von 1408m in seinem Maidenrennen, wo er einen ungefährdeten Sieg mit 3,5 Längen Vorsprung herausholen konnte. Danach ging es in das Gruppe 3 Autumn Stakes in Newmarket, wo er das erste Mal über die Meile startete. Dort konnte ihm Persian King in einem harten Kampf um die letzten Meter um knapp 0,3 Längen schlagen, die beiden hatten das Finish aber unter sich.
Magna Grecia sah 100m vor dem Ziel wie der Sieger aus und lief stark neben Persian King auf, der aber sich wieder sammelte und sich mit Hilfe des Innengeländers um dann kurz vor dem Ziel die Führung zu übernehmen.
Magna Grecia hatte daraus gelernt und konnte sich im Gruppe  1 Vertem Futurity Trophy einen Monat später durchsetzen. Wieder musste er sich ziemlich stark anstrengen um vorne mitzulaufen, dieses Mal reichte es aber um sich den Sieg gegen Phoenix Of Spain sichern zu können. Der etwas aufgeweichte Boden schien ihm nichts auszumachen und er konnte seine Stärken über die Meile ausspielen, was ihm auch beim Guineas 2000 blendend gelang. Er kannte die lange Distanz schon aus den Rennen zuvor und konnte sich mit zwei anderen Startern an der Innenbahn festsetzen, während der Pulk des Rennens sich eher in der Mitte der Bahn orientierte.  In der Schlusssphase des Rennens fand Magna Grecia dann unter Druck die nötige Kraft, um sich von den anderen beiden abzusetzen und auch die Verfolger aus der Mitte der Bahn abzuschütteln, gerade auf den letzten 50m sicherte sich Magna Grecia dabei einen beeindruckenden Vorsprung – und wird hier die Meile im Guineas 2000 auf irischer Seite sicher wieder für sich beanspruchen – er ist Favorit, und das zu Recht
Skardu: Der Shamardal Sohn von Trainer Willam Haggas hat sich in seinen beiden Rennen vor dem Guineas 2000 souverän durchsetzen können. Und konnte sich auch im  großen Rennen selbst in hervorragendem Licht präsentieren.
Er hat nicht wie viele andere seiner Generation im letzten Jahr schon die großen Rennen anvisiert, sondern hat sich zunächst im Derrinstown British EBF Maiden Stakes probiert, welches er  mit zwei Längen Vorsprung für sich entschied. Dabei war er als klarer Außenseiter gestartet . Die 1408m lagen ihm offensichtlich und er nahm hinter einer Mauer von Front Runnern Maß und konnte sich am Innengeländer einen Durchgang sichern, schnellte an den Front Runnern vorbei und gewann am Ende locker mit 2 Längen Vorsprung.
Das wars dann auch schon mit den Rennen im Jahr 2018 und er konnte sich in der Winterpause noch einmal deutlich steigern, was er im Gruppe 3 Craven Stakes im April zeigen konnte. Dort konnte er erneut mitten auf der Bahn spät Tempo aufnehmen und sich am Feld vorbei schieben, aber innen ging Momkin mit ihm, der zunächst von Set Piece in die Zange genommen wurde und etwas an Momentum verlor, dann aber wieder Gas gab und sich mitten im Kampf um den Sieg wiederfand. Das war ein persönlicher Bestlauf von Momkin und Skardu, so dass es nicht verwunderte, dass sich Skardu beim Guineas 2000 im größten Pulk in der Mitte der Bahn prominent platzierte. Skardu konnte beim Schlusssprint die nötige Lücke vor sich finden und hatte genügend Kraft, um den Kampf um die Führung zum Ziel in der Mitte der Bahn zu gewinnen, allerdings waren die Konkurrenten wie Magna Grecia an der Innenbahn noch schneller und gewannen das Guineas 2000 vor Skardu, der aber sich heute wirder vorne mit dabei sein wird.
Too Darn Hot: John M. Godsen trainiert den Dubawi Sohn, der seine Karriere letztes Jahr in Sandown mit einem sieben Längen Sieg über Rowland Ward begann. Dieser  Siehg machte ihn sofort zu einem Anwärter auf die Championship Rennen für die zweijährigen Galopper und Too Darn Hot ging auch direkt im September 2018 in die Gruppenrennen, zunächst über gut bis weichen Untergrund in das Gruppe 3 Solaris Stakes in Sandown. Das Rennen war mit einigen Hoffnungsträgern der aktuellen Saison bestückt, trotzdem galt Too Darn Hot als klarer Favorit und machte das Rennen am Ende sogar mit 4 Längen klar. 1400m Distanz waren also kein Problem und es gab keinen Grund, warum er danach nicht im Gruppe 2 Champagne Stakes nicht auch als Facvorit auflaufen sollte.
Too Darn Hot gewann auch dieses Rennen, die relativ kleine Marge auf Phoenix Of Spain von nur 1,75 Längen hätte Too Darn Hot wohl nach Belieben noch weiter ausbauen könnne und der Konkurrent konnte sich wohl eher glücklich schätzen, dass er so nah an den Sieger herankommen konnte. Das war trotzdem eine gute Leistung von Phoenix Of Spain, der immerhin Cardini und Van Beethoven schlagen konnte, aber Too Darn Hot hatte sie alle fest im Griff.
Den Anspruch als Champion 2yo untermauerte Too Darn Hot dann noch mit seinem Sieg im Gruppe 1 Dewhurst Stakes, wo er Advertise mit fast drei Längen hinter sich lassen konnte. Der Untergrund war etwas schneller als beim letzten Mal, und Too Darn hot konnte seinen Geschwindigkeistwechsel und Beschleunigung in diesem Rennen voll ausspielen. Er gewann sein erstes Gruppe 1 Rennen mit Leichtigkeit und jedem war klar, dass es nächstes Jahr in die Classics gehen würde – die Too Darn Hot allerdings überraschend verpasste!
Eine kleinere Verletzung zwang ihn zu pausieren, und er machte sein Debüt in der neuen Saison erst sehr spät im Dante Stakes im Mai. Dort hatte er auf den letzten Metern nicht mehr die Kraft mit Telecaster mitzugehen, allerdings war die Distanz mit über 2000m auch ungewohnt lang und das nach einer siebenmonatigen Pause – mehr als genug Gründe also, warum das Rennen am Ende so lief wie es lief, Telecaster jedenfalls scheint ein Talent für die Distanzen von mehr als 2000m zu sein und Too Darn Hot sollte heute wieder zeigen können, was er drauf hat – wenn das Rennen nicht zu kurzfristig nach dem Debüt kommt! Die Regenerationsphase seit dem Dante Stakes ist sehr kurz für ein Top Rennen, und das gibt für mich den Ausschlag für Magna Grecia.
Phoenix Of Spain: Der Lope De Vega Sohn von Trainer Charlie Hills begann sein Karriere mit einem vierten Platz in Sandown 2018, hat sich danach aber mit einigen hervorragenden Leistungen ins Gespräch gebracht. Zunächst gewann er ein Novice Rennen in Wolverhampton, bevor er in York im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes seinen ersten Black Type Sieg einfahren konnte. Auf dem engen Kurs in York kam Phoenix Of Spain auf der Tribünenseite durch zur Führung, als sein Jockey ca. 400m vor dem Ziel seine Arbeit begann und Phoenix Of Spain vom hinteren Bereich des Feldes seinen Sprint begann. Zwar hatte Watan seinen Sprint vom vorderen Bereich des Feldes gut getimet und war einige Längen davongeeilt – aber nicht genug um Phoenix Of Spain noch hinter sich zu lassen, der mit seinem Momentum noch einen Vorsprung von 1,5 Längen herausholen konnte.
Im nachfolgenden Gruppe 2 Champagne Stakes kam es dann zum ersten Mal zu einem Duell mit Too Darn Hot, der einer der regelmäßig wiederkehrenden Konkurrenten werden sollte. Zu diesem Zeitpunkt war Too Darn Hot klar das bessere Pferd und hatte zuvor das Solario Stakes nach Belieben dominiert, und danach auch noch das Gruppe 1 Dewhurst Stakes mit deutlichem Abstand gewonnen. Phoenix Of Spain mühte sich redlich, an dem Favoriten dran zu bleiben, konnte aber 1f vor dem Ziel, als Too Darn Hot das Tempo anzog, schlicht nicht mehr mithalten und musste sich mit einem guten, aber etwas abgeschlagenen zweiten Platz zufrieden geben.
Für Too Darn Hot ging es danach in die Winterpause, Phoenix Of Spain allerdings lief danach noch im Gruppe 1 Vertem Futurity Trophy im Oktober auf, wo er das erste Mal gegen den Favoriten Magna Grecia antreten musste. Magna Grecia, der 2019 noch weiter auf sich aufmerksam machen sollte, gewann das Rennen am Ende gegen Phoenix Of Spain, wenn auch nur knapp.
Phoenix Of Spain hatte sich wieder am Ende des Feldes einsortiert und setzte seinen Angriff spät an, kam dann aber hervorragend in Gang und war im letzten Furlong gleich auf mit Magna Grecia, und jeder der beiden hätte das Rennen zu diesem Zeitpunkt gewinnen können. Beide drifteten unter dem Druck ihres Jockeys ein wenig und stießen 60m vor dem Ziel leicht zusammen, was Phoenix Of Spain etwas mehr aus dem Tritt brachte und am Ende dazu führte, dass Magna Grecia sprichtwörtlich die Nase vorn hatte. Heute muss er nach der Pause gegen den selben Konkurrenten ran – und das wird sicher hart!
Phoenix of Spain und Van Beethoven können sich beide einen Platz sichern, wenn einer der Favoriten total patzt, haben sonst aber eine Meng zu tun um aufzuschließen

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