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Vale Of Kent

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27.06.2020 – Newmarket -Betway Criterion Stakes- Pick: Limato & Vale Of Kent

Pferderennen in England

15:40 Betway Criterion Stakes – Gruppe 3 

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.408 m  |  Preisgeld: 37.000 GBPFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis fest  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
Meine Plätze 1 und 2 für das Rennen, nicht unbedingt in dieser Reihenfolge 🙂

Vale Of Kent: Der Kodiac Sohn von Trainer Mark Johnston war im ersten Jahr seiner Karriere extrem fleißig, denn als er 2018 das erste Mal auf die Rennstrecke kam, absolvierte er von Januar bis Oktober 18 Rennen! Zudem arbeitete er sich in diesem Jahr von seinem Klasse 5 bis auf Klasse 2 Rennen in Ayr, Goodwood und Ascot hoch! Eine beeindruckende Leistung, nicht nur konditionell, sondern auch von der Klasse her.

Begonnen hat sein Aufstieg mit einem Sieg in Bath im Juli 2018 in einem Klasse 3 Rennena uf schwerem Boden und einer Meile Distanz, wo er in einem Matchrace seinen einzigen Konkurrenten Kawasir mit gut sechs Längen schlagen konnte. Zwei Rennen später gewann er in Ayr das Klasse 2 Parkdean Resorts Glasgow Fair Handicap, was sogar seinen Trainer zu der Zeit überraschte – denn im Interview nach dem Sieg konnte Mark Johnston keinerlei Erklärung beibringen, warum sein Wallach in diesem Rennen eine solch gute Leistung gezeigt hat – gefreut hat es ihn aber natürlich trotzdem. Und Vale Of Kent war zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertig! Denn im hart umkämpften und stark besetzten Goodwood Racehorse Owners Group Handicap nur wenige Tage später lief Vale Of Kent erneut zur Hochform auf und belegte einen höchst respektablen zweiten Platz. Dabei wurde er nur von Medahim mit einem Nacken geschlagen, hatte sich aber zusammen mit dem Sieger eine Länge vom Rest des Feldes abgesetzt. Starke Leistung, die er dann – nur drei Tage später !! – im Qatar Handicap noch einmal toppte und das Rennen mit einer Nase gegen On The Warpath gewann – zwar nur mit einer Nase Vorsprung und mit dem Konkurrenten unerbittlich aufholend, aber mit der Taktik die Führung früh zu sichern und relativ früh den Schlusssprint zu beginnen, hielt die Führung genau bis zur Linie. Und mehr muss ja auch nicht sein.

Nach diesem Kraftakt ging es mit der Form im Jahr 2018 begrab und in den folgenden Rennen bis zum Jahreswechsel kam Vale Of Kent nie über einen vierten Platz hinaus, was aber immer noch für etwas Preisgeld für die Plätze gereicht hat.

2019 war dann deutlich ruhiger, so bestritte Vale Of Kent im Jahr 2019 „nur“ sieben Rennen, allerdings alle auf hohem Niveau, wie dem Royal Hunt Cup, dem Betfair Casino Handicap oder dem bet365 Bunbury Cup in Newmarket. Gerade das letztgenannte Rennen war eine erneut hervorragende Leistung von Vale Of Kent, der sich in diesem Rennen der Aufmerksamkeit und des Könnens von Frankie Dettori erfreuen dürfte. Dem Draw nach wählten die beiden die Strecke auf der äußeren Kursseite und versuchten sich dort als Führende zu etablieren, mussten sich aber 2 Furlong vor dem Ziel dann überholen lassen. Frankie ging dann an die Arbeit und trieb Vale Of Kent erneut an, der sich die Führung mühsam zurück erkämpfte und am Ende als Erster von Acht aus der Gruppe über die Ziellinie ging. Super Sieg in einem schweren Handicap und das Saisonhighlight für Vale Of Kent im Jahr 2019, es folgten aber noch zwei zweite Plätze auf gleicher Ebene, so später im August 2019 im Unibet Golden Mile Handicap, wo er am Ende nicht die Geschwindigkeit von Beat Le Bon hatte und dem Clipper Logistics Handicap in York, wo er fast den nächsten Sieg unter Dettori hätte feiern können – am Ende fehlte nur ein Kopf auf den Sieger, der auf den letzten Metern der Meile einfach noch ein wenig mehr Kraft übrig hatte.

Über den Saisonabschluss braucht man nicht sprechen, nach der verlängerten Pause auf Grund der Corona Epidemie 2020 kam Vale Of Kent dann im Juni wieder auf die Rennstrecke zurück, wobei die ersten beiden Starts im neuen Jahr im Betway Paradise Stakes auf Listed Ebene und dem Klasse 2 Royal Hunt Cup verliefen nicht ganz nach Plan. In beiden Rennen fehlte Vale Of Kent am Ende die Kraft um mit den Siegern mitgehen zu können, was für heute ein schwieriges Rennen erahnen lässt

 

Limato: Der achtjährige Wallach und Sohn von Tagula hat für seinen Trainer Harry Candy schon einige Erfolge verzeichnen können, der letzte Sieg ist mittlerweile allerdings auch schon wieder ein gutes Jahr her und war hier im Cirterion Stakes in Newmarket im letzten Jahr. Als Titelverteidiger hat er hier natürlich Anspruch auf den Sieg, vor allem da er ja in seiner Karriere auch in anderen, größeren Rennen hatte überzeugen können.

Denn schon im  Darley July Cup 2016  konnte er seinen ersten Gruppe 1 Sieg verzeichnen und legte über die Jahre immer wieder mit großen Siegen nach. Er schaffte es bei July Cup 2016 die teils hochklassigen Konkurrenten klar zu deklassieren und Cotai Glory, Danzeno, Goken, Profitable, Sole Power und Washington DC liefen alle teils deutlich hinter ihm durchs Ziel. Er lies danach im Nunthorpe Stakes einen weiteren hervorragenden zweiten Platz folgen, auch wenn er eigentlich als Favorit gestartet war. Mecca’s Angel hatte einfach einen zu guten Tag erwischt und der zweite Platz deutlich vor den Verfolgern Take Cover und Cotai Glory war trotzdem sehr solide, wie Limato beim nachfolgenden Gruppe 1 Prix de la Forêt zeigen konnte, welches er locker mit 3 Längen Vorsprung gewann. Er hatte damit in drei Monaten ein Rennen über 1200m und eines über 1400m auf Gruppe 1 Niveau gewonnen und sich einen Versuch im Grupppe 1 Breeders‘ Cup Mile verdient, wo er allerdings nur Sechster wurde, was bei der angetretenen Konkurrenz aber absolut verzeihbar war.

2017 feierte er sein Saisondebüt im März im Al Quoz Sprint in Meydan, wo er allerdings überraschend deutlich floppte und auch der Start als Favorit im Diamond Jubilee Stakes drei Monate später in Royal Ascot misslang. Er wurde auf den letzten Metern von The Tin Man und Tasleet in die Zange genommen und verlor etwa eine Länge in dieser Situation, kam als dritter aber recht deutlich vor dem Vierten und dem Rest des Packs ins Ziel. Letztes Jahr fand er danach im Gruppe 1 July Cup Stakes die beste Form seiner Karriere und es bestand die Hoffnung, dass er dies auch im Jahr 2017 wiederholen könnte. Allerdings lief Harry Angel zur Hochform auf und damit gewann ein dreijähriger wie im Jahr 2016 den July Cup, vor dem Verfolger Limato, der sich redlich bemühte, aber nicht mehr an den Sieger heran kam.

Auch beim Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes im August 2017 lief Limato ein grundsolides Rennen, kam aber auf den letzten Metern einfach nicht mehr an die drei Vorderen heran und musste sich dem Zweitplatzierten Home Of The Brave und dem Drittplatzierten Suedois mit einem Nacken geschlagen geben. Nur der Sieger Breton Rock hatte mit über einer halben Länge etwas deutlicheren Vorsprung herausholen können und war den anderen Verfolgern entwichen. Limato gönnte sich eine kurze Pause bis zum Start im Gruppe 2 Challenge Stakes im Oktober, wo er die Gruppe der Starter am Außengeländer anführte und auf der geraden Strecke in Newmarket am Ende dem Feld klar davonzog.

Das Jahr 2018 war dann allerdings wieder ein erfolgreiches Jahr für Limato, auch wenn es zu Beginn alles andere als gut für Limato aussah, denn schon der Einstand im Gruppe 1 Al Shaqab Lockinge Stakes  war trotz einer Favoritenrolle nicht von Erfolg gekrönt.

Allerdings war der Einstand in diesem Gruppe eins Rennen, ohne weiteren Vorbereitungslauf, ziemlich ambitioniert, und den ersten Start in der neuen Saison hätte man ihn durch aus verzeihen können . Im Queen Anne Stakes danach hat er seiner Favoritenrolle sowieso schon eingebüßt und in diesem stark besetzen Rennen ging er als einer der aussichtsreichen Außenseiter an den Start, allerdings war das gesamte Rennen gar nicht nach seinen Vorlieben, und er hatte während des frühen Rennens schon einen schweren Stand, welcher sich am Ende nach schwachem Schlusssprint in einem 13. Platz manifestierte. Auch im nächsten Versuch im July Cup erging es ihm nicht besser, obwohl man ihm in diesen Rennen bessere Chancen ausgerechnet hatte, dafür verlief es im Hopeful Stakes auf Gruppe 2  zwei Ebene danach deutlich besser und er konnte sich gegen den Favoriten Dreamfield  durchsetzen, der Favorit hatte in diesem Rennen allerdings ohnehin nicht seinen besten Tag und es war der Außenseiter Top Score der Limato am Ende am meisten zu tun gab.

Dies war dann der erste Sieg im Jahr 2018, und er sollte sich dann noch in zwei weiteren Rennen durchsetzen können, wobei das Niveau seiner Rennen mit dem Selbstbewusstseinsboost von seinem Trainer angezogen wurde.  Der Sieg im Gruppe 2 Challenge Stakes war dabei die beste Leistung die Limato seit gut einem Jahr gezeigt hatte und es bestand die berechtigte Hoffnung, dass Limato auch über die kürzeren 1207m auch weichem Boden im Gruppe 1 British Sprint Stakes einen Monat später zumindest gute Chancen hätte – die Bedingungen lagen ihm allerdings überhaupt nicht und er kam weit abgeschlagen auf dem neunten Platz ins Ziel.

Nach der Winterpause kam er im Gruppe 2 Duke Of York Stakes zurück, wo er versuchte die selbe Linie wie der Sieger Invincible Army an der Außenseite zu nehmen, konnte aber dessen Geschwindigkeit nicht mitgehen und kam auf einem soliden vierten Platz ins Ziel. Beim zweiten Start in der Saison verbesserte sich Limato wie zu erwarten und gewann das Gruppe 3 Randox Health Criterion Stakes vor Glorious Journey überzeugend, wenn auch nur mit knappen Vorsprung.

Limato versuchte sich danach an einem Teil der britischen Champions Serie, dem Darley July Cup Stakes, konnte aber das gesetzte Tempo nicht mitgehen und musste sich klar mit dem letzten Platz geschlagen geben. Auch im August im Gruppe 3 Weatherbys Racing Bank Supreme Stakes, eigentlich einem wesentlich leichteren Rennen auf dem Papier, kam Limato nicht in Gang und ermüdete auf dem letzten hundert Metern zunehmend, um am Ende auf einem abgeschlagenen sechsten Platz zu landen.

Gegen Ende der Saison im Oktober besserte sich dann die Form von Limato wieder deutlich und er konnte im Gruppe 2 Godolphin Stud & Stable Staff Awards Challenge Stakes einen zweiten Platz belegen. Zwar kam er über die 7f auf etwas weichem Untergrund nicht an den Sieger Mustashry heran, der immer genug tat, um weiter an der Führung zu bleiben. Limato aber blieb ebenfalls an ihm dran und wurde von Ryan Moore immer weiter angetrieben, so dass es am Ende für den klaren zweiten Platz deutlich vor den weitern Verfolgern. Die Leistung dürfte heute wohl für einen Sieg ausreichen.


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