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Vega Magic

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31.08.2019 – Caulfield – Mrc Everest 1100 Stakes – Pick: Ball Of Muscle

Pferderennen in Australien

07:30 Mrc Everest 1100 Stakes – Gruppe 3

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Für 4jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.100 m  |  Preisgeld: 160.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut bis weich

Ball Of Muscle Der Dubawi Sohn startet für Joseph Pride, der mit seinem Schützling durchaus zufrieden sein kann, denn Ball of Muscle hat sich in seiner langen Karriere auf höchstem Niveau durchaus respektabel schlagen können, die ganz großen Erfolge blieben bisher aber leider eher aus, sieht von einem verdienten aber späten Sieg auf Gruppe 2 Ebene im Jahr 2018 einmal ab. Und er ist einer der Front Runner, die man nie unterschätzen sollte, und denen man keine allzu lange Leine geben sollte!

So platzierte Ball Of Muscle 2015 im Gruppe 2 Bowermans Office Stakes und im Gruppe 2 Teas Caulfield Sprint sowie im Gruppe 1 City Jeep Moir Stakes im selben Jahr. Mit den Siegen geht er allerdings ein wenig sparsamer um und seine Form hat sich bis zur Winterpause 2017 stetig nach unten bewegt, danach feuerte er aber einen seiner besten Läufe seit langem ab und kam als Zweiter im Bowermans Office Furniture Shorts ins Ziel. Geschlagen wurde er nur von dem damals neuen Phänomen Redzel und der Start danach im Permiere Stakes war vom Niveau her nicht wirklich schwerer, allerdings kam Ball Of Muslce dort nur als Fünfter ins Ziel.

Ihn trennten von der Siegerin In Her Time zwar nur 2.2 Längen, allerdings sah es auch nicht danach aus, als ob er noch näher an die Sieger herankommen würde. Das Sydney Stakes im Oktober war auf dem Papier etwas einfacher, allerdings startete erneut In Her Time, Takedown und Japonisme in diesem Rennen, was es zu einer schweren Aufgabe für Ball Of Muscle machte. Wieder legte er allerdings einen sehr guten Lauf hin und kam auf einen dritten Platz hinter der erneuten Siegerin In Her Time. Das Absolut Stakes in Flemington danach war dann in der Tat wirklich etwas leichter und Ball Of Muscle konnte sich wie erwartet locker durchsetzen. Nach einer zweimonatigen Pause hob Ball Of Muscle dann das Niveau noch einmal erheblich an und versuchte sich im Februrar 2018 im Black Caviar Lightning Stakes gegen Redzel und Redkirk Warrior, war aber dort auf den letzten Metern klar nicht mehr in der Lage mit den anderen beiden mitzuhalten. Im Galaxy Sunshine Plate ging es danach nicht minder schwierig zu und Ball Of Muscle hatte es als Außenseiter mit In Her Time und English zu tun, die beide zeigten dass sie auf Gruppe 1 Ebene mehr zu Hause sind als Ball Of Muscle, der sich mit einem abgeschlagenen sechsten Platz zufrieden geben musste. Mit diesem zweiten Versuch auf Gruppe 1 Ebene mit zwei sehr harten rennen des Frühjahrs in Australien ging es für ihn dann in die ausgedehnte Pause bis nach dem australischen Winters, welche er im Sambor Heath auf Gruppe 3 Ebene dann im September beendete. Das Rennen war allerdings nur auf dem Papier ein Gruppe 3 Rennen, schließlich liefen auch die mehrfachen Gruppe 1 Sieger Santa Ana Lane und Brave Smash ebenfalls mit, Favorit war der nicht minder talentierte Voodoo Lad.

Ball Of Muscle sprintete aus den Ställen und holte sich die Führung, die er gegen die anderen Inetressentena uch souverän verteidigte. Beim einbiegen in die Zielgerade kamen die anderen Konkurrenten näher an ihn heran, aber Ball Of Muscle kämpfte die gesamte Zielgerade des 1100m Rennens hart und konnte so seine Führung bis zum Ziel verteidigen.

Danach ging es nur zwei Wochen später in das Ranwick Shorts, wo er die selbe Taktik etablierte und das Feld früh anführte

Wieder kamen die anderen Starter nach dem Einbiegen in die Zielgerade näher an den Front Runner heran, aber Ball Of Muscle legte einen guten Tempochwechsel hin der ihm einige Längen Vorsprung sicherte, die Ball Of Muscle auch bitter nötig hatte, zog doch Invincible Star immer näher an ihn heran, scheiterte aber am Ende mit einer Nase hinter dem toughen Front Runner.

Ball Of Muscle besuchte danach noch im selben Monat das Gruppe 1 Cramer Moir Stakes, beim dritten Rennen innerhalb eines Monats, dazu noch auf höherem Niveau, gelang es ihm aber nicht die Führung zu erringen, geschweige denn den Rest des Feldes früh unter Druck zu setzen und Ball Of Muscle lief ein eher enttäuschendes Rennen, obwohl er die taktisch gute Position am Innengeländer hatte.

Noch einmal zwei Wochen später mache er sich wieder nach Caulfield auf, zum Gruppe 2 Schillaci Stakes, wo er auf einige alte Bekannte traf, wie etwa Voodoo Lad oder Missrock.

Wieder wurde Ball Of Muscle die Führung vielleicht ein wenig zu leicht überlassen, und wieder konnte Ball Of Muscle mit einem Tempowechsel den Rest des Feldes ins Schwitzen bringen und den erkämpften Vorsprung bis zum Zieleinlauf halten. Aus diesem Fehler hatten die Konkurrenten wohl auch im Gruppe 2 Hyland Challenge Stakes nichts gelernt, denn Ball Of Muscle konnte wieder ohne Druck das Tempo setzen und lief dementsprechend den Gegnern auf der Zielgeraden zunächst davon, bevor die Favoriten wie Redzel ihren Angriff starten konnten. Ball Of Muscle hatte aber Glück, dass Redzel weit in die letzte Kurve gehen musste und so einige wichtige Längen auf den Front Runner verlor – so reichte der Vorsprung von Ball Of Muscle nämlich tatsächlich bis ins Ziel.

Im Galaxy Plate erlitt er eine herbe Niederlage, und heute wird  und es gibt wieder mehr als einen Konkurrenten im Rennen, der eigentlich auch gerne das Tempo setzt, was alles zusammen ein sehr spannendes Rennen ergibt.

Ball Of Muscle hat aber wieder Ansprüche auf einen der ersten Plätze, auch weil der Boden heute etwas weicher ist, was die Chancen der Schlusssprinter auf der Zielgeraden minimiert

Tipps zum Rennpferd: Guter Untergrund, 1100m und eine unangefochtene Führung sind für Ball Of Muscle das Erfolgskonzept. Hat im Herbst 2018 seine bisherige Bestform erreicht und sollte nicht zu viel Leine an der Front bekommen, hat auf höchstem Niveau aber bisher keinen Stich landen können

Vega Magic: Der Hengst Vega Magic versuchte sich in seinem zweiten Jahr seiner Karriere fast ausschließlich an Handicaps und konnte dort eine beeindruckende Serie von vier Rennen in Folge gewinnen. Sein erster Start in einem Gruppenrennen war im Prince Of Wales Stakes allerdings noch ein ziemlicher Flop, im Gruppe 3 Reeves Stakes nur einen Monat später war die Konkurrenz allerdings ein wenig leichter, es waren keine festgesetzten Gewichte im Spiel und er konnte sein erstes Gruppenrennen knapp gewinnen. Takedown und Sheidel waren im Winterbottom Stakes klar eine Nummer zu groß im November 2016, so dass der Jahresabschluss im Gruppe 3 A.J. Scahill Stakes geprobt wurde, wo er zwei gute Konkurrenten souverän abfertigen konnte. Man darf gespannt sein, was sein neuer Trainer David Hayes noch aus ihm herausholt, denn nach der langen Pause folgte noch ein Sieg in einem Handicap, der zweite Platz im The Everest und ein etwas eintäuschender Platz im Manikato Stakes hinter Hey Doc, in Her Time und Malaguerra – der heute wieder mit ihm Rennen ist und gerne das Tempo setzt, was für Vega Magic ein Problem werden könnte.

MalguerraDer Gruppe 1 Sieger Malguerra, der sich zuletzt mit ungewohnt vielen Niederlagen abfinden musste und scheint seine besten Tage hinter sich zu haben – setzt aber gerne das Tempo und wird hier sicher die Taktik von einigen durcheinander bringen.

Der Wallach von Peter Gelagotis kann Erfahrungen bis zurück zum Jahr 2015 vorweisen und lief im Jahr 2014 sogar schon sein erstes Gruppe 1 Rennen in Form des Blue Diamond Stakes, schaffte aber weder dort noch im Henry Bucks Sires‘ Produce Stakes eine zählbare Leistung. Danach ging es in die Handicaps mit durchaus respektablen Ergebnissen im Jahr 2015 und 2016 voran, wobei unter anderem dann auch mit dem Gruppe 3 Tab Star Kingdom Stakes das erste Gruppe 3 Rennen gewonnen werden konnte. Im April 2016 versuchte er sich dann erneut in einem Gruppe 1 Rennen, konnte aber im All Aged Stakes wieder keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und kam nicht über einen sechsten Platz heraus, was seine Quote für das Ubet Btc Cup im Mai nach oben trieb.

Etwas überraschend gewann er knapp gegen Dothraki und einen stark auflaufenden Japnonisme, floppte aber im Aami Stradbroke über 1400m kurz darauf im Juni. 1400m schienen immer etwas außer seiner Reichweite und nach einer längeren Pause versuchte er sich im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stakes über 1100m und konnte sich auf einen zweiten Rang vorkämpfen. Nach dem Auffrischungslauf schaffte er im Darley Classic über seine eigene Paradedistanz einen knappen Sieg gegen Spieth und Fell Swoop, daher war der fünfte Platz im 1200m Gruppe 1 Winterbottom Stakes Ende November schon eine herbe Enttäuschung.

Eine kleine Pause bescherte ihm danach aber eine persönliche Bestleistung gegen Black Heart Bart im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes Ende Januar und im April wäre im T J Smith Stakes eigentlich mehr drin gewesen, er ermüdete aber auf dem schweren Untergrund und konnte seine Form danach auf besserem Boden im Darley Goodwood auch nicht steigern. Scheinbar war gegen Ende der Saison die Luft einfach raus und die Winterpause kam wie gelegen, sein letztes Trial sah gut aus und der Versuch über die 1000m nach einer Pause waren ein Versuch wert, aber es  hagelte trotzdem eine Niederlage nach der anderen – unter anderem im Charter Keck Cramer Moir Stakes, dem Darley Classic oder dem Manikato Stakes 2018. Lichtblicke waren unter anderem die Platzierungen im Manikato Stakes 2017 oder dem Crown Perth-Winterbottom Stakes – oder auch das Yulong Futurity Stakes im Feburar 2019, wo Malaguerra nur sehr widerwillig der Favoritin Alizee Platz machte und fast mit seiner Taktik den Schlusssprint für sich beansprucht hätte


06.04.2019 – Randwick – Tj Smith Stakes – Die „Außenseiter“ – Pick: Shoals

Pferderennen in Australien

07:35 Tj Smith Stakes – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde  |     |  Distanz: 1.200 m  |  Preisgeld: 2.500.000 AUDFlachrennen  |  Geläuf: Gras

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Caulfield – 01.09.2018 – Memsie Stakes – Pick: Humidor / Kementari EW

Pferderennen in Australien

08:10 Memsie Stakes – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.400 m  |  Untergrund: Gut

Das Memsie Stakes steht an und es wird ein spannendes Rennen werden, denn nicht nur die Favoriten könnten heute für eine Überraschung sorgen

Das Rennen wird oft als Vorrennen von den herausragenden Pferden in Down Under genutzt, die sich auf die längeren Feature-Rennen wie den Caulfield Cup, das Cox Plate und den Melbourne Cup vorbereiten wollen. Solche Pferde konkurrieren typischerweise gegen weniger glamouröse und gewöhnlich fittere Sprinter und Miler, die speziell für dieses Rennen trainiert wurden. Geschwindigkeit und Fitness scheinen sich ungefähr die Hälfte die Waage mit der Klasse der Pferde zu halten, wie an der Liste der jüngsten Gewinner zu sehen ist.

Da das Rennen früh im Frühjahr ausgetragen wird (wir wissen ja Australien liegt in der Südhalbkugel), wird das Memsie Stakes auch oft als Indikator genutzt um zu sehen, wie gut ein Pferd nach der Winterpause zurück gekommen ist. Im Nachhinein  gibt es oft genauso viel Interesse an den Pferden, die von der Rückseite des Feldes einen starken Schlusssprint darbieten, aber nicht ganz an die Sieger herankommen, wie es beim tatsächlichen Gewinner der Fall ist. Ein guter Lauf eines Pferdes in diesem Rennen ist oft ein guter Indikator für einen erfolgreichen Frühlingskarneval, von daher sind wir sehr gespannt und werden natürlich ein Recap für das Rennen posten.

Wer kein Interesse an der Einschätzung der einzelnen Starter hat, geht einfach zum Fazit und der Kurzzusammenfassung am Ende!


Flemington – 11.11.2017 – Darley Classic – Pick Redzel

Pferderennen in Australien

06:10 Darley Classic – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.200 m | Untergrund: Gut

Das Darley Classic, früher auch unter den Namen VRC Sprint Classic oder Patinack Farm Classic ist ein bereits 1868 eingeführtes Gruppe 1 Rennen hier beim Melborune Cup ,welches bei seiner ersten Austragung von einem Pferd namens Gulnare gewonnen wurde. Über die Jarhzehnte hat sich der Name des Rennens soiw die gelaufen Distanz ein paar Mal geändert, so fing das Rennen  als sechs Furlongs-Rennen an, bis es im Jahre 1887 auf sieben Furlong geändert wurde. 1908 waren es dann acht Furlongs und mit Einführung des metrischen Systems dann 1200m im Jahr 1992.

Gelaufen wird das Rennen unter Gewicht-für-Alter-Bedingungen und die beschriebenen 1200m, mit einem Preispool von 1 Millionen AUD, zudem ist es eines von zwei australischen Rennen die Teil der Global  Sprint Challenge sind. Genug Grund also, um auch hier wieder mit einem gut besetzten Feld zu rechnen

Star Performer Chautauqua von Trainer Michael Hawkes hat sich in den letzten Jahren fest an der Spitze australischer Sprinter etabliert. Über die Distanzen von 1000 bis 1400m konnten bereits früh Siege im 2015er Darley T J Smith Stakes sowie eine Platzierung im Darley Classic erreicht werden. Mit dem Jahreswechsel in das Jahr 2016 kam der Wallach aus der Blutlinie von Encosta De Lago und der Stute Lovely Jubly so richtig in Fahrt und konnte im Februar 2016 das Black Caviar Lightning Stakes gegen Terravista gewinnen und im folgenden Lexus Newmarket Handciap immerhin einen dritten Platz hinter The Quarterback und Black Herat Bart belegen – und dass, obwohl er mit 58KG wirklich schwer beladen gewesen war. Es folgte ein weiterer Sieg im Darley T J Smith Stakes gegen Fell Swoop und English sowie ein Sieg im The Chairman’s Sprint Prize in Hong Kong, diesmal gegen Lucky Bubbles und Strathmore.

Chautauqua wurde nach diesen vier Rennen in drei Monaten eine Pause von Mai bis September 2016 gegönnt, das Saisondebüt nach der australischen Winterpause im Cramer Moir Stakes verlief mit einem vierten Platz aber alles andere als nach Plan und er verlor sowohl gegen den starken Konkurrenten Extreme Choice als auch gegen die Außenseiter Heatherly und Wild Rain. Wer gedacht hat, dass Chautauqua nur den Start gebraucht hat, um allen Rost abzuschütteln und wieder voll in Gang zu kommen hatte sich allerdings geirrt, denn der Lauf im Manikato Stakes im Oktober war mit einem siebten Platz ebenfalls alles andere als den Erwartungen entsprechend. Rebel Dane, Fell Swoop und Japonisme kamen auf den ausbezahlten Rängen ins Ziel und knöpften Chautauqua am Ende zwei Längen ab, nachdem dieser auf der Zielgeraden den gewohnten Boost und die Beschleunigung vermissen lies.

Im Canterburry Stakes musste der graue Wallach über ungewohnt lange 1300m auflaufen und obwohl er nicht ganz in der Form seiner großen Siege über 1200m war, half der Schritt die Distanz hoch und er hätte fast einen Sieg einfahren können. Ihm fehlte der Boost in den letzten Rennen, um über die kurzen Sprintdistanzen an den Führenden noch vorbei zu kommen, zeigte aber genug Ausdauer und konstante Geschwindigkeit, dass der verlängerter Zieleinlauf über die 1300m zu seinen Gunsten war. Dass Chautauqua das Rennen nicht gewinnen konnte lag vielleicht auch an einer Fehleinschätzung seines Jockeys, der den Angriff von Le Romain zu spät kommen sah und Chautaqua zu spät voll in Gang setzte. Zuvor hatte Chautauqua eine perfekte Passasge am Innengeländer gefunden und dann vor dem Feld gekreuzt, während Le Romain am Außengeländer Maß genommen hatte und von hintenangeschossen kam. Le Romain hatte zur rechten Zeit auf der Ziellinie den Kopf unten und gewann so mit einer Nase, Chautauqua schien aber wieder zur alten Form zu finden. Der Start zwei Wochen später gegen Winx im George Ryder Stakes war wie zu erwarten ein wenig zu viel, dieses Mal hatte aber auch Le Romain ein wenig mehr Vorsprung auf Chautauqua herausholen können. Mit so einer dominanten Siegerin im Feld sollte die Länge Rückstand von Chautauqua aber nicht überbewertet werden und beim letzten Start in der Saison im Gruppe 1 TJ Smith Stakes lief Chautauqua wieder zu alten Form auf und konnte die Verfolgerin English knapp schlage

Chautauqua pausierte nach dem Rennen und gab sein Saisondebüt fünf Monate später im Bowermans Office Furniture Shorts und musste sich da dem im Topform befindlichen Redzel stellen, der ihm am Ende über 2 Längen abnahm. Chautaqua fehlte in dem Rennen das Glück und offensichtlich die Fitness und er schafft es nicht, das Feld von hinten aufzurollen, machte auf dem letzten Stück aber unglaublich viel Boden gut. Chautauqua lief dem Feld hinterher und kam nicht richtig in das Rennen hinein. Selbst beim Einbiegen in die Zielgerade war Chautauqua noch letzter und verlor gar noch ein paar Längen, weil er die Kurvenlicht sauber nahm, gab dann aber Gas und holte Locker 8 Länge in kürzester Zeit auf, der Schlusssprint war extrem beeindruckend, auch wenn am Ende nur der siebte Platz blieb. Der siebte Platz war aber nur 2 Längen hinter Redzel, der sich vom Feld abgesetzt hatte und der Rest des Feldes inklusive des Zweiten Ball Of Muscle hatte nur noch unter einer Länge Vorsprung auf Chautauqua, der mit jedem Meter die Distanz weiter auffraß.

Er kommt in seinen Rennen mit einem starken Boost von fast unmöglichen Positionen noch zum Sieg, hat hier nach

Zwei massive Siege für den Konkurrenten Redzel geben Chautauqua aber trotz aufsteigender Form und idealem Rennen einiges zu tun.

Der Snitzel Sohn Redzel begann seine Karriere erst 2015, brauchte aber das gesamte Jahr und einen großen Teil des nachfolgenden, um sich an das Niveau der Gruppenrennen herantasten zu können. Zwar streute er immer mal wieder Einengungen Lauf ein und konnte neben einigen Handicaps auch das Mumm Stakes im November 2016 auf Listed Ebene gewinnen, an den wirklich großen Rennen versuchte er sich aber erst im Jahr 2017, das aber mit zunehmendem Erfolg.

So verlor er bei seinem Saisondebüt im März 2017 nur denkbar knapp gegen English im Gruppe 2 Hyland Race Colours über 1000m und lies nur zwei Wochen später einen weiteren knappen zweiten Platz im Gruppe 1 Galaxy Plate Stakes folgen, wo er nur einen Nacken hinter Russian Revolution ins Ziel gekommen war. Russian Reward hatte auf dem schweren Untergrund die bessere Ausdauer und konnte Redzel 100m vor dem Ziel einholen und knapp hinter sich lassen, dieser kämpfte aber verbissen bis zum Ende. Auf besserem Untergrund lies er danach im Geppe 3 Hall Mark Stakes den Gegnern keine Chacne und die etwas längere Distanz machte ihm keine Probleme. So schlug er Counterattack um einen Platz und wiederholte den Trick im Gruppe James Boag Premium nur einen Monat später. Seine Beschleunigung ist super und er kann von Verschiedenen Positionen aus angreifen, so,hat er bei seinem ersten Rennen nach der Winterpause den Pacemaker gegeben und der Konkurrenz im Concorde Stakes keine Chance gelassen. Danachronistisch bekam seine Form im Shorts und dem Gruppe 1 Everrest aber noch einmal einen gehörigen Schub, nachdem er beide Reden souverän vor einigen der heutigen Konkurrenten  gewann. Im The Everest hielt er sich hinter Houtzen, übernahm aber früh selber die Führung und setzte sich mit einem super Tempowechsel einige Längen ab. Vega Magic kam noch von hinten angeflogen, verpasste den Sieg aber knapp. Über die kürzere Distanz heute sollte Rezdel wieder die Nase vorn haben, denn es waren die letzten Meter, die ihm am meisten zu schaffen gemacht hatten

Der Hengst Vega Magic versuchte sich in seinem zweiten Jahr seiner Karriere fast ausschließlich an Handicaps und konnte dort eine beeindruckende Serie von vier Rennen in Folge gewinnen. Sein erster Start in einem Gruppenrennen war im Prince Of Wales Stakes allerdings noch ein ziemlicher Flop, im Gruppe 3 Reeves Stakes nur einen Monat später war die Konkurrenz allerdings ein wenig leichter, es waren keine festgesetzten Gewichte im Spiel und er konnte sein erstes Gruppenrennen knapp gewinnen. Takedown und Sheidel waren im Winterbottom Stakes klar eine Nummer zu groß im November 2016, so dass der Jahresabschluss im Gruppe 3 A.J. Scahill Stakes geprobt wurde, wo er zwei gute Konkurrenten souverän abfertigen konnte. Man darf gespannt sein, was sein neuer Trainer David Hayes noch aus ihm herausholt, denn nach der langen Pause folgte noch ein Sieg in einem Handicap, der zweite Platz im The Everest und ein etwas entäuschender Platz im Manikato Stakes hinter Hey Doc, in Her Time und Malaguerra

Der Gruppe 1 Sieger Malguerra, der sich zuletzt mit ungewohnt vielen Niederlagen abfinden musste, scheint damit wieder etwas besser in Form zu kommen, gerade rechzeitig um seinen Titel vom letzten Jahr hier zu verteidigen

Der Wallach von Peter Gelagotis kann Erfahrungen bis zurück zum Jahr 2015 vorweisen und lief im Jahr 2014 sogar schon sein erstes Gruppe 1 Rennen in Form des Blue Diamond Stakes, schaffte aber weder dort noch im Henry Bucks Sires‘ Produce Stakes eine zählbare Leistung. Danach ging es in die Handicaps mit durchaus respektablen Ergebnissen im Jahr 2015 und 2016 voran, wobei unter anderem dann auch mit dem Gruppe 3 Tab Star Kingdom Stakes das erste Gruppe 3 Rennen gewonnen werden konnte. Im April 2016 versuchte er sich dann erneut in einem Gruppe 1 Rennen, konnte aber im All Aged Stakes wieder keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und kam nicht über einen sechsten Platz heraus, was seine Quote für das Ubet Btc Cup im Mai nach oben trieb.

Etwas überraschend gewann er knapp gegen Dothraki und einen stark auflaufenden Japnonisme, floppte aber im Aami Stradbroke über 1400m kurz darauf im Juni. 1400m schienen immer etwas außer seiner Reichweite und nach einer längeren Pause versuchte er sich im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stakes über 1100m und konnte sich auf einen zweiten Rang vorkämpfen. Nach dem Auffrischungslauf schaffte er im Darley Classic über seine eigene Paradedistanz einen knappen Sieg gegen Spieth und Fell Swoop, daher war der fünfte Platz im 1200m Gruppe 1 Winterbottom Stakes Ende November schon eine herbe Enttäuschung.

Eine kleine Pause bescherte ihm danach aber eine persönliche Bestleistung gegen Black Heart Bart im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes Ende Januar und im April wäre im T J Smith Stakes eigentlich mehr drin gewesen, er ermüdete aber auf dem schweren Untergrund und konnte seine Form danach auf besserem Boden im Darley Goodwood auch nicht steigern. Scheinbar war gegen Ende der Saison die Luft einfach raus und die Winterpause kam wie gelegen, sein letztes Trial sah gut aus und der Versuch über die 1000m nach einer Pause waren ein Versuch wert, aber erst der zweite Start nach der kleinen Pause im Manikato Stakes brachte ihn wieder zurück zur Form

Terravista hat sich das letzte Mal mit Erfolg am Gruppe 1 Black Caviar Lightning im Februar versucht, hatte diesen Erfolg aber auf beiden Seiten mit Niederlagen flankiert.

Die Kampagne letztes Jahr war relativ kurz gehalten und nach seinem Start im Black Caviar Lightning Stakes hat er sich nur in vier weiteren Rennen versucht, in allen vier allerdings ohne großen Erfolg. In den beiden Gruppe 1 Rennen, dem Banjo Galaxy sowie dem Darley T J Smith Stakes reichte es nicht für einen ausbezahlten Platz und lediglich im Mumm Stakes auf Listed Niveau platzierte er als Co Favorit auf einem zweiten Platz. Es folgte ein Flop im Gruppe 1 Winterbottom Stakes und kam nach fast exakt der gleiche Pause wie im Jahr 2015/2016. Nach dem Wechsel in das Jahr 2017 gab es den Erfolg im Black Caviar Lightning Stakes, wo er Spieth vor dem Ziel knapp auf Abstand halten konnte und damit seinen ersten Gruppe 1 Erfolg seit dem Sieg im Darley Classic 2014 registrierte. Seine beiden Versuche im Lexus Newmarket und dem T J Smith Stakes in diesem Jahr sind nicht der Rede wert, dafür war sein letzter Übungslauf in Warwick ziemlich gut und vielleicht kommt der Captain Rio Sohn mit seinen acht Jahren noch einmal in Form.

Im Darley Classic 2016 lief Spieth ein hervorragendes Rennen und kam nur einen Nacken hinter Malaguerra ins Ziel, mehrere Längen vor The Quarterback. Fell Swopp musste sich ebenfalsl hinter dem Starter von Trainer Bryce Heys einreihen und der Trainer lies nach vier Siegen in Folge auf niedrigerem Niveau keinen Zweifel daran, dass er zu den besten Sprintern des Landes gehört. Diesen Eindruck bestätigte er mit einem hauchdünnen zweiten Platz hinter Terravista im Black Caviar Lightning Stakes und auch der Sieg im Darley Classic war zum greifen nah gewesen. Wenn er im Darley Classicauch nur einen Tick früher freie Bahn bekommen hätte, wäre Malaguerra hinter ihm ins Ziel gelaufen und auch Terravista hatte auf den letzten Metern Glück, die freie Außenbahn zu haben. Danach ging es das Jahr 2017 abwärts mit der Form, das Dalrey Classic war aber eines seiner besten Rennen in der letzten Saison und mann kann ihn als Außenseiter vielleicht eine Chance zurechnen.

Auf dem Papier sollte es aber ein Rennen zwischen Chautauqua, Redzel, Vega Magic und vielleicht dem Ubet Stradbroke Sieger Impending werden. Redzel wird das Tempo vorgeben und hat Chautauqua nun schon zwei Mal kalt erwischt, im The Everest und dem Bowermans Office Furniture Shorts. Chautauqa wird spät angeflogen kommen, hat aber im Jahr 2017 zu oft den Schlusssprint falsch getimet, so dass ich eher geneigt bin, Vega Magic die Überraschung zuzutrauen, nachdem dieser im The Everest unglaublich viel Boden in kurzer Zeit hatte gutmachen können.

Pick: Redzel


Morphetville – 20.05.2017 – Darley Goodwood – Pick: Black Heart Bart / Secret Agenda

Pferderennen in Australien

08:50 Darley Goodwood – Gruppe 1

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Für 3jährige und ältere Pferde | Distanz: 1.200 m | Untergrund: Gut

Die Zuschauer werden sich bei einem der wichtigsten Rennen der Saison in Australien wohl mit einem bewölkten Himmel abfinden müssen, der Track selbst wird aber wohl nur wenig Wasser bis zum Rennen abbekommen und guter Untergrund wird ein schnelles, spannendes Rennen garantieren – wie schon im letzten Jahr.

Das Darley Goodwood ist mit seinen nunmehr  1.000.000 AUD das wichtigste Sprint Rennen im Aidelaide Autmun Carinivall und zieht dementsprechend die besten Sprinter aus ganz Australien an und wir dürfen einige alte Bekannte hier wieder willkommen heißen. Etwas leichter mach uns das Rennen, dass es seit 2007 nicht mehr als Handicap eingestuft wird sondern unter festgesetzten Gewichten gelaufen wird. Zu den bekannten Siegern gehören Black Caviar, Takeover Target, Flamberge und 2016 Black Heart Bart, der dieses Jahr antritt um seine Krone zu verteidigen

Der Hengst von Darren Weir ist ein Phänomen, gerade über die Sprintdistanzen und seine seine Paradedistanz von 1400m. Dabei dauerte es nach seinem Debüt im Jahr 2013 acht Rennen, bis er sein erstes Rennen gewinnen konnte. Schon da hatte er sich aber in einer ganzen Reihe von 100k$ Listed Rennen platzieren können und der Sieg in seinem Maidenrennen war lediglich Makulatur, um endlich einen Sieg im Formbuch zu haben. Über 1400m hätte er dann im Asian Beau Stakes fast seinen ersten Gruppe 3 Sieg erringen können, musste sich aber bis zum November 2014 gedulden, bis er im Carbine Club Stakes seinen ersten Sieg auf Listed Niveau feiern konnte. Es folgte ein Sieg in einem Handicap und eine etwas enttäuschende Platzierung im R.s. Crawford Stakes, bevor er Anfang 2015 vier 100-120k$ Rennen in Folge gewinnen konnte, über die Distanzen von 1000-1400m. Dies sollte zeigen, wohin sich Black Heart Bart in den nächsten Jahren entwickeln sollte und ihm gelang im Oktober 2015, fast ein Jahr nach dem zweiten Platz im Carbine Club Stakes, endlich sein erster Gruppe 3 Sieg im Northerly Stakes in Ascot. Er lies gleich einen zweiten Gruppensieg folgen, dieses Mal im Gruppe 2 Lee Steere Stakes, was ihm für seinen ersten Start in einem Gruppe 1 Rennen im nachfolgenden  Boag’s Premium-Railway Stakes als chancenreichen Außenseiter auflaufen lies. Er kam auch tatsächlich als vierter gleichauf mit dem Drittplatzierten ins Ziel, konnte diese Leistung im Kingston Town Classic Anfang Dezember 2016 aber nicht wiederholen. Bei diesem Start lief allerdings einiges falsch und keine zwei Wochen später konnte er sich im Gruppe 2 C.b. Cox Stakes  auf einen zweiten Platz hinter den klaren Favoriten Delicacy vorkämpfen.

2016 gelang ihm dann der Durchbruch mit einem zweiten Platz im Gruppe 1 Lexus Newmarket, wobei der Sieger The Quaterback nur einen Nacken Vorsprung vor ihm hatte und der Favorit Chautauqua über eine halbe Länge Rückstand auf die beiden hatte. Es folgte ein Vorbereitungssieg im Gruppe 3 Mypunter Victoria Stakes vor dem Start im Gruppe 1 Darley Goodwood , wo er als Favorit startete und Under The Louve und Supido auf die ausbezahlten Plätze verwies. Under The Louvre bekam seine Revanche im Gruppe 1 Aami Stradbroke, wobei er nur mit einem Kopf Vorsprung bestehen konnte und Black Heart Bart etwas Pech bei seinem Schlusssprint hatte. Über seine Lieblingsdistanz in Caulfield gewann er im August 2016 das Memsie Stakes am Ende souverän, im Diva Stakes im September 2016 verlor er dann aber über eine Länge auf Palentino, die Meile ist allerdings auch keine ideale Distanz für ihn. Trotzdem startete er im Underwood Stakes über 1800m auf Gruppe 1 Niveau mit großem Erfolg denn He Or She und Lucia Valentina hatten keine Chance gegen ihn, Winx war im Caulfield Stakes eine Nummer zu groß und 2040m waren im Cox Plate dann endgültig zu viel des Guten.

Nach drei Monaten Pause verlor Black Heart Bart gegen Malaguerra im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes recht deutlich, holte aber auch auf den letzten Metern deutlich auf, über die 1400m statt der 1200m hätte Black Heart Bart daher vermutlich sogar gewonnen. Diesen Eindruck bestätigte er im  C.F. Orr Stakes über seine Paradedistanz und er schlug dieses Mal Malguerra bequem auf einen sechsten Platz, während Turn Me Loose und Ecuador das verfolgende Feld anführten. Ecuador war auch beim nachfolgenden italktravel Futurity Stakes auf einem dritten Platz ins Ziel gekommen und mausert sich langsam zu einem ernst zunehmenden Konkurrenten. Der Sieg imFutirity war denkbar knapp und er gönnte sich danach erst einmal eine längere Pause um hier wieder fit in die Saison einzusteigen. Er gewann dieses Rennen im letzten Jahr und bekommt dieses Jahr fast die selben, idealen Voraussetzungen, unter anderem den Stall Nr. 2 als Startbox, während Malguerra sich mit Stall 9 begnügen muss.

Der Wallach von Peter Gelagotis kann Erfahrungen bis zurück zum Jahr 2015 vorweisen und lief im Jahr 2014 sogar schon sein erstes Gruppe 1 Rennen in Form des Blue Diamond Stakes, schaffte aber weder dort noch im Henry Bucks Sires‘ Produce Stakes eine zählbare Leistung. Danach ging es in die Handicaps mit durchaus respektablen Ergebnissen im Jahr 2015 und 2016 voran, wobei unter anderem dann auch mit dem Gruppe 3 Tab Star Kingdom Stakes das erste Gruppe 3 Rennen gewonnen werden konnte. Im April 2016 versuchte er sich dann erneut in einem Gruppe 1 Rennen, konnte aber im All Aged Stakes wieder keinen bleibenden Eindruck hinterlassen und kam nicht über einen sechsten Platz heraus, was seine Quote für das Ubet Btc Cup im Mai nach oben trieb.

Etwas überraschend gewann er knapp gegen Dothraki und einen stark auflaufenden Japnonisme, floppte aber im Aami Stradbroke über 1400m kurz darauf im Juni. 1400m schienen immer etwas außer seiner Reichweite und nach einer längeren Pause versuchte er sich im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stakes über 1100m und konnte sich auf einen zweiten Rang vorkämpfen. Nach dem Auffrischungslauf schaffte er im Darley Classic über seine eigene Paradedistanz einen knappen Sieg gegen Spieth und Fell Swoop, daher war der fünfte Platz im 1200m Gruppe 1 Winterbottom Stakes Ende November schon eine herbe Enttäuschung.

Eine kleine Pause bescherte ihm danach aber eine persönliche Bestleistung gegen Black Heart Bart im Browns Sawdust & Shavings Australia Stakes Ende Januar und im April wäre im T J Smith Stakes eigentlich mehr drin gewesen, er ermüdete aber auf dem schweren Untergrund und wird sich hier über schnelleren Untergrund freuen. Er muss das Tempo setzen oder nah am Tempo sitzen, um gefährlich zu werden und wird es von Stall 9 nicht leicht haben, hat hier aber ideale Voraussetzungen für einen guten Lauf

Spannend wird aber auch der Start von Secret Agenda, der wie Bassett für Trainer Mick Price aufläuft. Auch er ist schon sei dem Jahr 2014 mit dabei, hatte aber dort im Dezember seinen ersten Start und konnte sich erst im Jahr 2015 so richtig entfalten. Zwei Plazierungen erreichte er auf Gruppe 3 Niveau, bevor er seinen ersten Sieg im Gruppe 3  Gucci Stakes feiern konnte und sich spätestens mit seinem nachfolgenden Platz im Typhoon Tracy Stakes auf Gruppe 3 Niveau fest etablieren. Das Gruppe 1 Lexus Newmarket war noch ein wenig viel im März 2016, aber im Gruppe 2 Sapphire Stakes im April gelang im erneut eine Platzierung in einem weiteren guten Rennen. Faatinah schlug ihm im Ubet Stakes im Mai 2016 und nach einem weiteren enttäuschenden Lauf im November 2016 brauchte er eine fünfmonatige Pause, um seine Leistung auf ein neues Niveau zu heben. In seinem Saisondebüt im Hareeba Stakes wurde er noch von Bassett souverän geschlagen, er kam dann aber mit einem starken Lauf im Sapphire Stakes zu seinem ersten Gruppe 2 Sieg und lies Anfang Mai im Robert Sangster Stakes seinen ersten Gruppe 1 Sieg folgen, der nicht weniger beeindruckend war. Sheidel und I Am A Star kamen in diesem Rennen nicht so richtig in Gang und stellte für den lockeren Sieger keine Konkurrenz da und beim erneuten Duell mit Black Heart Bart ist er eine große Gefahr, auch wenn seine Bilanz auf weichem Untergrund ein wenig besser ist. Er kann das Tempo für Black Heart Bart setzen, könnte aber schwer zu fangen sein, wenn er sich losreißen kann.

Der Hengst Vega Magic versuchte sich in seinem zweiten Jahr seiner Karriere fast ausschließlich an Handicaps und konnte dort eine beeindruckende Serie von vier Rennen in Folge gewinnen. Sein erster Start in einem Gruppenrennen war im Prince Of Wales Stakes allerdings noch ein ziemlicher Flop, im Gruppe 3 Reeves Stakes nur einen Monat später war die Konkurrenz allerdings ein wenig leichter, es waren keine festgesetzten Gewichte im Spiel und er konnte sein erstes Gruppenrennen knapp gewinnen. Takedown und Sheidel waren im Winterbottom Stakes klar eine Nummer zu groß im November 2016, so dass der Jahresabschluss im Gruppe 3 A.J. Scahill Stakes geprobt wurde, wo er zwei gute Konkurrenten souverän abfertigen konnte. Man darf gespannt sein, was sein neuer Trainer David Hayes noch aus ihm herausgeholt hat und ob die lange Pause problematisch für ihn ist.

Faatinah zeigte im D C Mckay Stakes auf Gruppe 3 Ebene ein hervorragendes Rennen und kam zusammen mit Kaepernick und Reldas auf einem zweiten Platz nur einen Kopf hinter dem Sieger Karacatis ins Ziel und der Gruppe 2 Sieger aus dem Bobbie Lewis Quality Stakes im September 2016 ist hier ein sehr interessanter Läufer, auch wenn er sich deutlich steigern müsste.

Stark auflaufen könnte aber für Tony Mcevoy der Dupporth Hengst Hey Doc, der im Jahr 2016 sein Debüt gab und im September 2016 das Gruppe 2 Strathmore Stakes gewinnen konnte. Es folgte ein hervorragender dritter Platz im Caulfield Guineas und nach einem Flop im Gruppe 3 The Carbine Club Stakes im Oktober folgte eine neue Hochphase im neuen Jahr. So gewann er im Februar das Gruppe 2 Hayes Stakes locker vor der Konkurrenz und er machte auch im Gruppe 1 Australian Guineas vor der Konkurrenz nicht halt. Dabei schlug er einige alte Konkurrenten wie Divine Prophet souverän und der Versuch gegen die älteren Pferde im The Star Doncaster Mile im April war eine durchaus logische Wahl. Allerdings zeigte sich deutlich, dass solch ein altersoffenes Rennen auch mit dem kleinen Gewichtsvorteil deutlich zu hart war, allerdings war sein Lauf auch noch etwas grün hinter den Ohren. Stall 21 ist extrem problematisch für ihn, aber er hat Potential.

Malaguerra muss über die 1200m respektiert werden, aber Black Heart Bart wusste letztes Jahr hier zu beeindrucken und Secret Agenda hat gute Chancen dem Feld von der Front zu entfliehen.

Pick: Black Heart Bart / Secret Agenda


Ascot (Australien) – 26.11.2016. – Winterbottom Stakes – Pick: Malaguerra

Pferderennen in Australien

10:00 Winterbottom Stakes – Group 1

Für Dreijähirge und ältere Pferde |  Distanz: 1,200m | Untergrund: Gut

Fast eine Millionen Eruo bietet das Winterbottom Stakes an Preisgeld und hat daher als einziges großes Gruppenrennen in Australien dieses Wochenende ein buntes Feld an starken Startern verschiedener Güteklasse angezogen. Der Draw war für viele der Favoriten hier recht gnädig und wir können uns auf ein spanendes Duelle gleich mehrerer in Frage kommender Starter freuen:

Terravista hat mit Stall Nr. 5 einen mittleren Draw erwischt und kann sich daher wie er es oft bei seinen besseren Rennen macht, mit Sicherheit sich im mittleren Bereich des Feldes festsetzen und auf den Schlusssprint auf den letzten Metern warten. wenn er die ideale Position bekommt, hat er in Rennen wie dem Black Caviar Lightning Stakes im Februar oder dem Darley Classic letzten November zeigen können, dass er auch mit den besten Sprintern in Australien mithalten kann. Seine Saison 2016 verlief zwar nicht ganz nach Plan und vor der Sommerpause lief er sowohl im Banjo Galaxy als auch dem Darley T J Smith Stakes unter seinen Möglichkeiten, der Sieger des Darley Classic 2014 hatte aber ein vielversprechendes Coembackrennen Anfang des Monats und sollte sich hier in besserer Form zeigen können. Sien Trainer Joseph Pride hat ihn mit Sicherheit genau auf dieses Rennen hier vorbereitet und der Weg danach entscheidet sich mit dem Abschneiden im Winterbottom.

Malaguerra ist allerdings ebenfalls mit Sicherheit auf dieses Rennen hin trainiert worden (wenn auch nicht von langer Hand) und hat für seinen prominenten Laufstil mit Stall  Nr. 1 einen ebenso idealen Draw erwischt. Seine Karriere hat mit dem Jahr 2016 so richtig Fahrt aufgenommen und er konnte in diesem kurzen Zeitraum bereits zwei Gruppe 1 Rennen gewinnen. Während der Sieg im Ubet Btc Cup noch als „Glück“ durchgegangen wäre und der Lauf im Aami Stradbroke danach auch suggerierte, dass er sich vielleicht mit stark besetzten Gruppe 1 Rennen noch etwas übernehmen würde, folgten mit der Platzierung im Gruppe 2 Mitsubishi Electric Schillaci Stakes sowie dem Gruppe 1 Darley Classic zwei weitere Ausrufezeichen. Er schlug Keen Array, Sheidel und Takedown jeweils souverän und scheint über die Sprint Distanzen absolut zu Hause zu sein. Etwas längere Distanzen wie im Aam Stradbroke oder dem All Aged Stakes scheinen ihm hingegen nicht wirklich zu liegen, was seinen Start in einem der gut ausbezahlten Sprint im australischen Frühling umso logischer macht. Von langer Hand geplant ist sein Start in diesem Rennen mit Sicherheit nicht, dafür hat er aber eine herausragende Form vorzuweisen und bekommt mit Takedown und Vega Magic zwei Konkurrenten, die als Front Runner ihm die nötige Deckung während dem Rennen geben können.

Takedown brillierte im Bowermans Office Stakes und dem Santos Coffee Premiere Stakes jeweils mit seiner prominenten Taktik und setzte sich gegen durchaus starke Konkurrenz knapp durch, verlor aber in seinen letzten beiden Starts etwas die Form und konnte sich auf Gruppe 3 Ebene bei seinem letzten Start nicht einmal über einen Rang 5 hinaus retten. Vega Magic gewann zwar fünf seiner letzten sechs Stars, war aber vor allem in Handicaps aktiv und hat sich hier ganz schön was vorgenommen, vor allem da er im Gruppe 3 Reeves Stakes zuletzt nur einen Kopf Vorsprung vor Rock Magic hatte, der sich in ebenfalls guter Form befindet, aber auf Gruppe 1 Ebene eigentlich deplatziert wirkt. Sheidel hat einen Platz in Aussicht, wenn seine Leistungen in kleineren Gruppenrennen ein Indikator sind, aber nach fünf Siegen in sechs Rennen ist es State Solicitor mit seinem Sprung aus den Handicaps, der hier von besondere Interesse ist. Er hat sich jedes Rennen weiter steigern können und sollte im Laufe der Saison einer der kommenden Stars werden, für sein erstes Gruppenrennen sehe ich aber sowohl Terravista als auch Malaguerra vor ihm durchs Ziel laufen.

Mit der klaren Steigerung in den letzten Monaten und dem vermutlich noch ungenutzten Potential, verbunden mit einem idealen Draw sehe ich von den beiden Favoriten Malaguerra knapp vor Terravista, auch wennd as Rennen am Ende recht offen ist.

Pick: Malaguerra

 

 


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