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Yanworth

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13.03.2019 – Cheltenham Tag 3 – Stayers Hurdle – Picks: Supasundae / Faugheen / Yanworth EW

Pferderennen in England

16:30 Stayers Hurdle – Gruppe 1

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 4.828 m | Preisgeld: 300.000 GBP | Hürdenrennen | Geläuf: Gras | Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote

Das Stayers‘ Hurdle ist ein Gruppe 1 National Hunt Rennen welches über die Distanz von 3 Meilen ausgetragen wird. Während diesen drei Meilen müssen zwölf Hürden übersprungen werden udn wenig überraschend ist das Rennen das wichtigste Long Distanz Rennen der gesamten Saison. Eingeführt wurde das Rennen bereits 1912 in Prestbury Park und bit eine damals ordentliche Gewinsumme von 100 Pfund. Im nächsten Jahr hatte sich das Preisgeld schon verdoppelt, obwohl das Rennen ein Verkaufsrennen war, was auch den Namen „Stayers Selling Hurdle“ . Der Name ist ohnehin etwas, was sich in den Jahren änderte, so hieß das Rennen während dem Sponsoring von Ladbrokes „World Hurdle“, nach Ende des Sponsorings 2017 wurde der Name aber wieder zurück in Stayer’s Hurdle umbenannt – nicht verwirren lassen, es ist immer noch das härteste Ausdauerrennen abgesehen vom Grand National.

Zu den einzelnen Startern:

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Cheltenham – 14.03.2017 – Champion Hurdle – Pick: Brain Power EW / Moon Racer EW

Pferderennen in England

16:30 Champion Hurdle – Gruppe 1

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Für 5jährige und ältere Pferde | Distanz: 2m87y / 3.298 m | Untergrund: gut bis weich

Auch im Champion Chase dominierte Willie Mullins in den letzten Jahren, noch hat aber in absoluten Zahlen Nicky Henderson die Nase vorn und da dieses Jahr Willie Mullins als Trainer einige wichtige Pferde verloren hat, sind die Chancen von Nicky Henderson mit Buveur D’Air , Petit Mouchoir udn My Tent Or Yours besser als die von Mullins mit Footpad und Wicklow Brave.

Es ist aber Alan King und sein Yanworth, die dieses Jahr den Favoriten für dieses Rennen stellen, und das nicht zu Unrecht. Alan Kings zweiter Starter, Sceau Royal, dürfte nur eine unterstützende Rolle spielen und nur mit viel Glück einen ausbezahlten Platz erreichen. Yanworth hingegen wurde nur in drei seiner 12 Rennen bisher geschlagen: Seine erste Niederlage erlitt er 2015 im Championship Flat Race, gefolgt vom Champion Bumper beim Festival 2015 wo er einen vierten Platz hinter Moon Racer belegte, seine dritte Niederlage erlitt er letztes Jahr beim Festival beim Neptune Novices‘ Hurdle gegen York Hill. Seine Form in Cheltenham ist mit 3 von 3 Niederlagen alles andere als ideal, auch wenn natürlich der zweite Platz im Neptune Novices‘ Hurdle trotzdem eine hervorragende Leistung war.

Er war damit einer der wenigen Favoriten beim Festival letztes Jahr, der nicht gewonnen hat und vielleicht kann er dieses Jahr seine Supporter dafür entschädigen. Distanz und Untergrund sind natürlich kein Problem und er steigerte sich von einem knappen Sieg im Gruppe 2 Ascot Hurdle zu einem souveränen Sieg gegen Gruppe 1 Christmas Hurdle gegen The New One. Nach kleineren Problemen bei der Vorbereitung konnte er das folgende Kingwell Hurdle am Ende ebenfalls recht solide gewinnen. Eine Länge zu Chi’ti Bello war allerdings wesentlich knapper, als seine Quote von 1,4 suggeriert hat und obwohl er nun 3/3 in dieser Saison ist, ist er wieder ein recht wackliger Kandidat als Favorit.

Die Quote spiegelt das zum Teil wieder und Buveur D’Air startet für den selben Besitzer nur anderthalb Punkte höher. Er entwickelte sich gut in Chase Rennen in dieser Saison und gewann seine ersten beiden Rennen mit Leichtigkeit, aber da Mullins derzeit vom Verletzungspech verfolgt ist und Starter wie Faugheen und Annie Power verletzungsbedingt augeschieden sind, hat sich Trainer Nicki Henderson dazu entschieden, Buveur D’Air wieder einen Versuch über Hürden zu gönnen. Er platzierte im Gruppe 1 Sky Bet Supreme Novices‘ Hurdle letztes Jahr beim Festival hinter Altior und Min und gewann danach das Gruppe 1 Imagine Cruising First In The Frame Top Novices‘ Hurdle denkbar knapp vor Petit Mouchoir, der als totaler Außenseiter gestartet war und hier erneut antritt. Er schlug danach sein Vorbereitungsrennen auf schwerem Untergrund gegen Rayvin Black mit Leichtigkeit, das Rennen ist allerdings kaum ein Indikator für das Champion Chase gewesen.

Trotzdem: Er ist die beste Chance im Lineup von Nicky Henderson, obwohl My Tent Of Yours im Champion Hurdle 2014 auf einen knappen zweiten Platz hinter Jetzki kam. Es folgte ein etwas abgeschlagener zweiter Platz beim Champion Hurdle 2016 hinter Annie Power, nachdem er 2015 komplett verpassen musste. Annie Power schlug ihn erneut im Aintree Hurdle, diesmal wesentlich deutlicher und auch im Punchestown Champion Hurdle hatte er gegen Konkurrenten wie Vroum Vroum Mag und Identity Thief keinen Stich landen können.

Wirklich enttäuschend war keiner seiner Starts in diesem Jahr, aber mit Niederlagen im Saisondebüt, dem Gruppe 2 International Hurdle Chase gegen The New One und im Christmas Hurdle gegen Yanworth und The New One hat er hier einiges aufzuholen. Konstante Leistungen in den letzten beiden Austragungen dieses Rennens in den letzten Jahren machen ihn aber zu einer guten EW Wette.

Moon Racer versucht sich lieber am Champion Hurdle als am YLT Novice Hurdle und das spricht für eine Menge Vertrauen von Trainer David Pipe in seinen Starter. Nach seinem Sieg im Gruppe 1 Champion Bumper letztes Jahr platzierte er im Gruppe 2 INH Flat Race und lies danach die Sommerpause folgen. Sein Saisondebüt gewann er mit etwas Anstrengung gegen Ballyandy und die beiden waren weit vor dem Rest des Feldes ins Ziel gekommen. Ein weiterer solider Sieg im Gruppe 2 Trial Novices‘ Hurdle hier auf diesem Kurs und Distanz hat offensichtlich Pipe inspiriert, ihn in die tiefen Gewässer zu werfen. Einer der Up an Comer, die sich hier durchaus als Überraschungssieger zeigen könnten.

Petit Mouchoir gewann das Ryanair Hurdle im Dezember gegen Nicholls Canyon, Ivanovich Gorbatov und Footpad und das Irish Champion Hurdle wesentlich knapper erneut gegen Footpad.

Er ist der beste Starter aus Irland in dem diesjährigen Lineup und er platzierte im Gruppe 1 Top Novices‘ Hurdle sowie dem Gruppe 1 Herald Champion Hurdle letztes Jahr und nur der Sturz spät im Rennen im Fighting Fifth Hurdle verhinderte einen Erfolg oder zumindest eine Platzierung gegen Irving und Apples Jade. Er dominierte danach das Ryanair Hurdle, seine Form sank allerdings im Irish Champion Hurdle etwas ab. Der gute Untergrund hier könnte ihm Probleme bereiten, wenn er das Feld über den Kurs führt und ein etwas stärkerer Ausdauertest wäre für ihn wünschenswert.

Brain Power hat sich mit seinem Sieg im Gruppe 3 Wessex Youth Trust Handicap Hurdle ins Gespräch gebracht, welches er in beeindruckender Weise für sich entscheiden konnte. Er gewann vier seiner sieben Starts für Nicky Henderson und steigerte sich in seinem letzten Rennen deutlich, seine progressive Form und die exzellente Leistung bieten hier zusammen mit dem ungewöhnlich offenen Rennen eine gute Chance für ihn. Zudem sitzt mit Davod Mullins ein Jockey im Sattel, der durchaus für die ein oder andere Überraschung gut sein kann.

The New One ist einer der Veteranen hier im Feld und konnte bereits 15 von 24 Rennen über Hürden für sich entscheiden. Herausragende Siege im Gruppe 1 Aintree Hurdle und platzierte im Gruppe 2 Christmas Hurdle. Er hätte dieses Rennen im Jahr 2014 gewonnen, wenn er nicht zuvor behindert worden wäre. Seine Leistung, trotzdem noch den dritten Platz zu erringen war herausragend, und er hat in Rennen wie dem Gruppe  1 Christmas Hurdle 2015 und 2016 bereits beweisen, dass er auf weichem Untergrund hervorragende Leistungen vollbringen kann. Wenn der Untergrund schnell wird, nehmen in der Regel auch seine Leistungen ab und er könnte dieses Jahr etwas Pech mit dem Wetter haben. Seine Form beim Festival ist in der Regel gut, so gewann er 2013 das Neptune Novices‘ Hurdle, hätte das 2014er Champion Hurdle gewinnen müssen und lies 2015 einen fünften Platz in diesem Rennen folgen, 2016 folgte ein solider vierter Platz.

Footpad platzierte im JCB Triumph Hurdle im Jahr letzten Jahr und gewann danach das Gruppe 1 Course de Haies d’Ete des Quatre Ans über 2m3f auf weichem Untergrund, auf schwerem Untergrund erreichte er über die selbe Distanz in Auteuil im Gruppe 1 Prix Renaud du Vivier einen zweiten Platz nur einen Kopf hinter dem Sieger Capivari. Über 2m auf gutem Untergrund kam er im Ryanair Hurdle nicht an Petit Mouchoir heran, der in jenem Rennen einfach in bestechender Form war und Footpad deutlich schlagen konnte. Im  Irish Champion Hurdle holte Footpad beim erneuten Aufeiandertreffen aber auf den letzten Metern deutlich auf Petit Mouchoir auf und hätte nur noch eine Länge mehr aus sich herausholen müssen, um als Sieger hervorzugehen.

Fast jeder Teilnehmer in diesem Rennen hat gute Chancen auf den Sieg, und Yanworth wird nach seinen drei Siegen sicher populär sein und ist nicht zu unrecht Favorit. Allerdings ist die Form von Buveur D’Air ebenfalls sehr solide und die beiden sollten sich für McManus auf den vorderen Rängen platzieren können. Ohne Überflieger im Teilnehmerfeld könnte es sich aber lohnen, auf einen Außenseiter wie My Tent Or Yours oder Footpad zu setzen, die beide durchaus solide Chancen haben auf einen der ausbezahlten Plätze zu kommen und mit etwas Glück ist sogar ein Sieg drin.

Die beiden progressiven Newcomer Moon Racer und Brain Power haben allerdings dieses Jahr das Glück, dass sie in einem Champion Hurdle starten, welches keinen der aktuellen Superstars zu bieten hat und wo auch die Favoriten alles andere als sichere Kandidaten für den Sieg sind. Beide haben sicher noch ungenutztes Potential und gute Chancen auf eine Überraschung hier.

Pick: Brain Power EW / Moon Racer EW

 


Haydock – 28.02.2017 – Betway Kingwell Hurdle – Pick: Yanworth

Pferderennen in England

15:45 Betway Kingwell Hurdle – Gruppe 2

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Für 4jährige und ältere Pferde | Distanz: 1m7f65y / 3.077 m | Untergrund: weich

Obwohl er nicht wirklich beeindrucken konnte in den letzten Rennen, ist Yanworth der klare Formpick in diesem Rennen. Alan King hält große Stücke auf seinen Starter und Yanworth hat in seiner Karriere bisher noch auch noch nicht viel Grund zur Sorge gegeben. So gewann er 8 seiner 11 Rennen und seine einzige Niederlage seit dem Cheltenham Festival im Jahr 2015 erlitt er im Neptune Novices‘ Hurdle gegen Yorkhill. Die heutige Konkurrenz ist längst nicht so stark besetzt und er hat Ch’tibello bei seinem Sieg im Christmas Hurdle förmlich stehen lassen. Teh New One konnte ihm allerdings auf Grund einiger unsauberer Sprünge zusetzen und wenn er beim Festvial eine tragende Rolle spielen will, müssen solche Fehler restlos ausgemerzt werden. Der mehrfache Gruppe 1 Sieger sollte die Konkurrenz in diesem Rennen im Griff haben, allerdings wird auch sehr genau darauf geachtet werden, wie leicht der Sieg ihm gegen diese schwächere Konkurrenz denn fallen wird. Die Distanz ist ziemlich scharf für ihn, auch wenn er Rennen wie das Gruppe 2 Kennel Gate Hurdle oder das Christmas Hurdle über ähnliche Distanzen hatte gewinnen können. 3077m ist so kurz wie noch nie, dafür kommt er hervorragend mit allerlei Untergründen zurecht und der weiche Untergrund hält auch bei noch mehr Regen keine Schrecken für ihn bereit.

Sein Stallgefährte Sceau Royal darf nicht unterschätzt werden, dominierte er doch das Elite Hurdle auf Gruppe 2 Ebene, floppte danach aber im Gruppe 1 Fighting Fifth Hurdle. Im April war er bereits im 4YO Juvenile Hurdle in Aintree geschlagen worden und sein Satblemate Yanworth ist ihm klar überlegen auf dem Papier. Da er in Wincanton beim ersten Versuch über 3077m in einem Gruppenrennen allerdings eine persönliche Bestleitung produzieren konnte, wird er auch auf diesem langsameren Untergrund nur widerwillig nachgeben.

Ch’tibello dürfte wenig Hoffnung haben den Favoriten zu schlagen, aber Irving, der Sieger des Fighting Fifth Hurdle im November, konnte in jenem Rennen bereits dem damaligen Favoriten Apple’s Jade das Spiel verderben. Das selbe Rennen hatte er bereits im Jahr 2014 gewinnen können und auch wenn seine Starts im folgenden Contenders Hurdle und dem Champion Hurdle Trial enttäuschend verliefen, ist er an einem guten Tag durchaus in der Lage auch Startern wie Yanworth einiges zu tun geben.

Wenn Yanworth das Feld hier nicht mit Leichtigkeit dominieren kann, wird das seinen Chancen im Champion Hurdle definitiv mindern, zumindest auf dem Papier.

Pick: Yanworth


Ascot – 19.11.2016 – Ascot Hurdle – Pick: Yanworth

Pferderennen in England

15:40 Ascot Hurdle – Gruppe 2

Für 5jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 2m5f8y / 3.875 m  | Untergrund: Gut bis weich

Streng genommen ist das Ascot Hurdle dieses Jahr wieder eine enge Sache, liegen doch alle Konkurrenten maximal 7lb auseinander, was die Rankings betrifft. So war Außenseiter Court Minstrell in der Austragung dieses Rennens im letzten Jahr immerhin Zweiter geworden und Lil Rockefeller hat sich in mehreren Gruppe 2 Rennen ebenfalls platzieren können. So konter er im Relkeel Hurdle auf schwerem Untergrund einen zweiten Platz erringen und sogar das National Spirit Hurdle in ontwell auf schnellerem Untergrund gewinnen. Realistisch gesehen werden die Leistungen der beiden hier aber nicht ausreichen und es konzentriert sich alles vor allem auf die beiden Favoriten, Zakandar und Yanworth.

Garde La Victoire wechselt nach einem guten Lauf im Haldon Gold Cup wieder die Disziplin und kommt zu den Hürdenrennen zurück, wo er in der Vergangenheit allerdings immer wieder Probleme hatte auf das Top-Niveau aufzuschließen und seine Zukunft sehe ich gerade nach dem letzten Rennen eindeutig in den Chase Rennen.

Zarkandar gewann 2014 sein letztes Renn im Form des Gruppe 1 Grand Prix d’Automne und damit seinen vierten Gruppe 1 Sieg. Es folgte eine knappe Platzierung im JLT Long Walk Hurdle und ein dritter Platz im World Hurdle 2015, ndanach ging es mit der Form aber  bergab und es folgten zwei deutliche Niederlagen im Liverpool Hurdle und dem Grande Course de Haies, wo er aber mit 13 Längen Rückstand noch dritter wurde. Bei seinem Saisondebüt im The BTRC Hurdle hätte er allerdings fast für eine kleine Überraschung gesorgt, wenn er nicht an der letzten Hürde seine Jockey abgeworfen hätte und wenn dieses Rennen eine Wiederkehr zur alten Form angedeutet hat, wird er dem jungen Yanworth einiges zu denken geben.

Dieser muss 4lb mehr tragen als der Veteran, war letzte Saison aber ein der besten Novice Hurdler und gewann mit dem Kennel Gate Hurdle und dem Neptune Novices‘ Hurdle zwei Gruppe 2 Rennen mit relativer Leichtigkeit. Beim Cheltenham Neptune Novices‘ Hurdle kam er knapp hinter Yorkhill ins Ziel, der danach in Aintree ja der Form einen weiteren Boost gab. Es gibt an seinen Leistungen nicht viel zu meckern und wenn er die Pause seit März gut überstanden hat, dürfte uns diese Saison ein weiterer sehr spannender Rekrut für die großen Rennen beim Festival ins Haus stehen. Die Nachrichten von seinem Trainer Alan King sind durchweg positiv und sein Team geht von einer sehr guten Leistung hier aus. Im Training hat er laut King „alles getan, was wir von ihm verlangt haben und er ist in sehr guter Form“. Ich bin geneigt mich der Einschätzung des Trainers anzuschließen, da Zakandar in seiner Karriere mehrfach von jungen Konkurrenten besiegt wurde und er gegen diese Art von Konkurrent immer ein wenig Angreifbar erscheint. Zuletzt hat ihm Un Temp Pour Tout einiges zu denken gegeben, und auch ohne den fatalen Fehler an der letzten Hürde wäre es nicht sicher gewesen, ob Zakandar das Rennen wirklich gewonnen hätte.

Pick: Yanworth

 

 


Aintree – 08.04.2016 – Imagine Cruising First In The Frame Top Novices‘ Hurdle -Pick: Limini EW

Pferderennen in England

15:15 Imagine Cruising First In The Frame Top Novices‘ Hurdle (Grade 1)

4yo+ | Distanz: 2m 103y | Untergrund: Gut bis Weich

Limini gewann das Mares Hurdle beim Festival ziemlich mühelos und keiner der Konkurrentinnen aus diesem Rennen hätte eine Chance, diese Form hier zu revidieren. Besonders stark besetzt sah das Rennen allerdings dieses Jahr nicht aus und einige mögliche Hoffnungsträger wurden von Limini deklassiert, so dass sie dem Hype, der um sie gemacht wurde durchaus gerecht wurde. Hier tritt sie jedoch gegen das andere Geschlecht an und mit einigen Kilo weniger Gewicht könnte sie durchaus gut genug sein, um die männliche Konkurrenz auf die Plätze zu verweisen.

Buveur D´Air kam als Dritter im Supreme Novice Hurdle ins Ziel, nachdem er als Außenseiter gestartet war und sich nicht an den Sieger herankämpfen konnte, aber immerhin an den Zweiten, Min, herankam. Sein Rennen beim Festival war definitiv stärker besetzt als das von Limini, dafür beeindruckte sein Lauf nicht ganz so stark, auch wenn er unter anderem Tombstone, einem Grade 1 Zweiten, knapp schlagen konnte. Le Prezien gewann das Grade 2 Premier Kelso Hurlde mit einem soliden Vorsprung, entschied sich damit aber, das Festival links liegen zu lassen, und das, obwohl er in einem Supreme Trial immerhin knapper Zweiter geworden war. Mit seiner konstanten Form fehlt ihm auch etwas der „Wow Faktor“ von Limini, aberseine solide Form gibt ihm durchaus Chancen in diesem Rennen und er wäre eine der Überlegungen, aber Bleu Et Rouge scheint da die bessere Alternative zu sein. Das Pferd aus dem Stable von Willie Mullins spielt zwar nicht die erste Geige in dem Rennen heute, startete aber im Albert Bartlett mit Chancen und gewann zuvor ein Grade 1 Novice Rennen über 2m2f noch vor Tombstone und auch bei ihm sollte die Ausdauer locker reichen. Ich denke dass er Limini durchaus auf den Pelz rücken kann und mit ähnlich wenig Starts bisher sollte auch bei ihm Luft nach oben sein, da sein Sturz im Albert Bartlett aber noch relativ früh im Rennen kam, kann man sich nicht sicher sein, in wie fern er in diesem Rennen wirklich konkurrenzfähig geworden wäre. Ball D’Arc gewann ein Grade 2 Rennen und ein Listed Rennen direkt hintereinander und könnte gut genug sein, um hier vorne mitzlaufen, auch wenn beide Rennen nicht so stark besetzt waren wie die der bisher genannten und er sich daher noch ein Stück mehr steigern müsste als Buveur D’Air oder Bleu Et Rouge. Der Rest des Feldes sieht auf dem Papier zu schwach aus, um Limini gefährlich werden zu können und ich denke unter den drei letztgenannten wird es sich entscheiden.  Annie Powe hat es diese Siason vorgemacht, wie man sich gegen die männliche Konkurrenz in den großen Rennen behaupten kann und ich denke, Willie Mullins würde Limini nicht so schnell in die tiefen Gewässer schicken, wenn sie hier nicht gute Chancen auf einen zweiten schnellen Sieg hätte. Sie ist für mich der Siegpick, allerdings auch, weil ich mich zwischen Buveur D´Air  und Bleu Et Rouge  für eine Siegwette kaum entscheiden könnte. Ich tendiere zum Starter von Nicky Henderson und werde diesen vermutlich EW anspielen, für den Sieg bleibt es aber bei:

Pick: Limini EW

 

 


News Time 21.03.2016

Pferdewetten News

News Time 21.03.2016

Ich werde versuchen in der Zukunft etwas mehr News rund um Pferderennen aus der ganzen Welt zu posten, erwartet aber nicht, dass ich alles covern kann was rund um die Welt so geschieht 😉

Das Chelteham Festival ist nun vorbei, und neben einem exzellenten Meeting für Willie Mullins, der 7 Rennen als Trainer gewann, Gordon Elliot, dessen Starter Don Cossack den Gold Cup gewann oder der Gewissheit, dass wir mit Starten wie Vroum Vroum Mag, Annie Power, Sprinter Sacre, Vautour, Thistlecrack, Limini oder eben Don Cossack einen ganzen Stall voller Stars haben, die uns in den nächsten Jahren erhalten bleiben werden, war es vor allem ein Meeting der Favoriten.

Die Buchmacher weinen dem Meeting wohl keine Träne hinterher, haben doch nur Yanworth, More Of That und Shantou Village wirklich enttäuscht und meistens hatte ja der zweite Favorit das lachen, wenn der eigentliche Favorit einen Aussetzer hatte. Dementsprechend haben die Wetter rund um die Welt die Bookies so richtig bluten lassen. David Williams von Ladbrokes etwa meinte, dass man nicht schnell genug vom Festival fliehen kann, die Buchmacher würden sprichwörtlich auf Lazaretttragen vom Feld geholt. es wäre die teuerste Woche, an die er sich jemals erinnern könnte. Boylesports Repräsentant Liam Glynn sah den Gold Cup als Nagel im Sargdeckel an,  als Don Cossack diesen als Favorit gewinnen konnte und die ohnehin gebeutelten Taschen der Bookies weiter leerte. Auch David Stevens vom Buchmacher Coral resümoerte trocken, dass das wohl die schlimmste Woche aller Zeiten war und man diese wohl nicht so schnell vergessen werde. Um das Ganze noch einmal mit Zahlen zu untermauern: Bet365 allein hat wohl eine achtsellige Summe verloren, Analysten rechnen mit 100-120 Millionen Euro Verlust für die Buchmacher weltweit in diesen vier Tagen – Autsch! Aber ich bin sicher, die Bookies werden es verkraften und sich in den nächsten Meetings ihr Geld zurückholen.
Wer auf den Favoriten Long Run gestern im Open Hunters Chase gebucht hatte, wurde trotz der sehr geringen Quote des Favoriten bitter enttäuscht und Jockey Sam Waley-Cohen hat für seinen Ritt einen 7 Tage Bann bekommen. Zwar wäre der Sieg wohl nicht mehr drin gewesen, trotzdem hätte er nach Ansicht der Stewarts das Pferd auf der Zielgeraden nicht zurücknehmen dürfen. Nun steht seine Teilnahme am Fox Hunters Chase in Aintree auf der Kippe – ein Rennen, das Waley-Cohen die letzten beiden Jahre gewinnen konnte. Long Run hat sich nach fast zwei Jahren Pause aber trotzdem recht ordentlich präsentiert und ich denke das nächste Rennen ist dann wieder ein Sieg für den hochklassigen Chaser…. naja, wenn er noch einmal Starten würde, denn er wurde nach diesem Rennen direkt in Rente geschicktTrainer und Besitzer sind sich darüber einig, dass die Tage des Rennsports für ihn gezählt sind und dass es nun eher zu Shows und Events geht. Wir wünschen dem Gold Cup Chase Sieger alles gute für den wohlverdienten Ruhestand!

Auch Tom Scudamore wird uns als Jockey eine kurze Zeit fehlen, nach einem schmerzhaften Sturz in Uttoxeter und auch Jamie Moore wird nach einem Sturz in Taunton heute vorsichtshalber noch einmal geröntgt – beiden eine gute Besserung. Frankie Detorrie ist nun Botschafter für Ladbrokes und der australische Trainer Peter Moody gibt das trainieren auf, nachdem er für das Verabreichen von Cobalt für sechs Monate suspendiert worden war „… I have made the ultimate decision that at this point in time I will not be returning to the training of racehorses in the foreseeable future.“ Der Trainer der legendären Black Caviar verlässt damit etwas unrühmlich den globalen Rennzirkus, aber ich bezweifle, dass wir heute das letzte Mal von ihm gehört haben.
So viel zu einem kurzen Newsupdate für heute, welches ich in Zukunft hoffentlich häufiger posten kann.

 

 


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