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Zaaki

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09.10.2021 – Caulfield – Neds Might And Power- Pick: Zaaki 1, Probabeel 2

Pferderennen in Australien

6:10 Neds Might And Power (Group 1)

Distanz: 1m2f | Alter: (3yo+)  Untergrund: Gut bis weich

Addiert Zaaki hier nach seinen Siegen im Doomben Cup, dem Q22, dem Tramway Stakes und dem Underwood Stakes einen weiteren Gruppe 1 Sieg zu seinem immens beeindruckenden Errungenschaften 2021? Die Chancen stehen gut, schließlich mag er es, wenn der Untergrund ein wenig weicher ist und die Konkurrenz ist in keinem Fall härter als das, was er bisher in der Saison in seinen Rennen so geschlagen hat.

Probabeel: Die Savabeel Tochter von Jamie Richards begann ihre Karriere 2018 und konnte 2019 dann einige Achtungserfolge erringen, namentlich die beiden zweite Plätze im Gruppe 2 Darley Tea Rose Stakes und dem Gruppe 2 Darley Flight Stakes, auf Gruppe 1 Niveau fehlte Probabeel in Roshehill am Ende nur ein Nacken für den Sieg und die ersten Gruppe 1 Ehren der noch so jungen Karriere.

Im Australian Oaks wurde sie dann eim Saisonabschluss im Sommer doch recht deutlich geschlagen was an der noch einmal 400m weiteren Distanz zusammen mit dem (eigentlich gewohnten) großen Feld und langsamen Boden zu liegen schien. Es war natürlich auch ein recht strammes Programm im Frühjahr gewesen mit einem Rennen ca. alle 14 Tage über 2 Monate und auch das hat sicher sein Spuren hinterlassen.

Jedenfalls ging es nach einer 133 tägigen Pause im Gruppe 3 Mostyn Copper Show County Quality Stakes wieder gut los mit einem erneut sehr knappen zweiten Platz und es war wenig überraschend, dass schon im nächsten Rennen in Randwick über 1400m endlich der verdiente – und überzeugende – Sieg auf Gruppenebene folgen sollte. Allerdings beließ es Probabeel nicht dabei und legte auf Gruppe 1 Ebene im TAB Epsom Handicap noch einmal nach. In dem beliebten und notorisch schwerem Handicap ging Probabeel die Sache sehr gradlining an.

Probaeel blieb gleich neben dem Pacesetter, ging dann beim Einbiegen in die Zielgerade dann nach innen an das Geländer und sparte dadurch auf den letzten Metern einiges an Raum, um dann beim Schlusssprint mit dem Geländer als Orientierungshilfe den besten Schlusssprint zu zeigen und knapp mit einer Länge zu gewinnen. Natürlich profitierte Probabeel auch von dem niedrigeren Gewicht in diesem Handicap, aber an dem Lauf gibt es nichts zu deuteln – der war sehr sehr stark von der Stute!

Wieder versuchte Probaeel danach den Schritt auf eine 200m längere Distanz im Cox Plate, die allerdings erneut misslang, denn wieder fehlten auf den letzten Metern die nötige Kraft, auf dem nunmehr weichen Boden gegen zu halten und fiel daraufhin auf einen siebten Platz zurück.

Nach der obligatorischen Sommerpause ging es dann 10 Tage später in das Gruppe 3 Lamaro’s Sth Geoffrey Bellmaine Stake in Caulfield, welches Probabeel wie schon zu erwarten auch souverän für sich entscheiden konnte. Die Sprintdistanzen waren klar ihre große Stärke, wie Probabeel danach gegen die hoch gehandelten Behemoth und Arcadia Queen auch auf dem selben Kurs im Lamaro’s Sth Melbourne Futurity Stakes zeige konnte.

In dem Gruppe 1 Rennen gegen ältere Konkurrenz konnte Probabeel trotz des gleichen Gewichts aus de eher hinteren Bereich des Feldes aus ihren Angriff auf die Führenden in der Mitte der Ban starten und mit ihrem Tempowechsel die ebenfalls anlaufende Arcadia Queen einige Lägen hinter sich lassen – extrem starker Antritt von Probabeel, die damit den nötigen Abstand zwischen sich und die später Zweitplatzierte Arcadia Queen brachte.

Der nachfolgende Wechsel auf den Kurs von Monee Valley, dieses Mal zum All Star Mile, brachte Probabeel allerdings erneut kein Glück und die Stute musste sich als Favoritin am Ende mit einem enttäuschenden und ernüchternden zwölften Platz zufrieden geben.

Mit etwas weniger Wasser im Boden verpasste Probabeel danach auf Gruppe 1 Ebene gegen das eigene Geschlecht den Sieg Moet & Chandon Queen Of The Turf Stakes über die selbe Distanz der Meile nur knapp mit einem kurzen Kopf. Extrem starke Leistung erneut und fast der dritte Gruppe 1 Erfolg in gerade einmal zwei Jahren für Probabeel.

Im Gruppe 1 Neds Sir Rupert Clarke Stakes im September musste sie mit 9-0 einfach zu viel Gewicht tragen, um ihren Schlusssprint noch gescheit anbringen zu können und danach war Zaaki im Quayclean Underwood Stakes einfach zu gut für sie – aber den zweiten Platz konnte sie am Ende ziemlich locker verteidigen und ich denke sie selbe Position wird Probaeel auch heute wieder einnehmen können

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

Er war wieder als Favorit gestartet und hatte Konkurrenten wie Avilius und Humidor gegen sich die er in der Vergangenheit schon geschlagen hatte – aber auch beim erneuten Aufeinandertreffen im Channel 7 Doomben Cup auf Gruppe 1 Ebene im Mai 2021 machte Zaaki kurzen Prozess mit der Konkurrenz. Brandenburg lief das Rennen seines Lebens und zeigte eine herausragende Leistung von der Front aus, die dem Außenseiter eine verdienten dritten Platz einbrachte, aber Zaaki ging neben ihm in die Zielgerade und beschleunigte dann nach der letzten Kurve deutlich, jeder andere Konkurrent, der versucht hatte das Feld am Ende von hinten aufzurollen schaute in die Röhre als Zaaki sich locker auf über 7 Längen absetzte  – keine Chance da noch ran zu kommen.

Ganz so groß war der Vorsprung im Sky Racing The Q22 danach nicht, Zaaki fiel auf der Rückgeraden erst ein wenig zurück wurde dann von J. McDonald aber wieder schnell hinter den Front Runner gebracht, von wo aus er seinen Angriff wie das letzte Mal nach dem Einbiegen in die Zielgerade startete. Zunächst blieb der Jockey fast regungslos auf Zaaki sitzen, was auch reichte um seinen Schützling als Ausnahmepferd in die Führung zu schicken, allerdings musste auch Zaaki dann zumindest mit Händen und Füßen geritten werden, um die näher kommende Wand aus Pferden auf Abstand zu halten, was dann aber auch wieder spielend leicht gelang

Im Gruppe 2 Fujitsu General Tramway Stakes lies Zaaki keine Fragen aufkommen, warum er als Favorit gehandelt wurde, obwohl die Distanz deutlich geringer war und man die Sprintdistanz von 7f  etwas kritisch beäugte. Aber kein Grund zur Sorge, Zaaki holte sich den Sieg mit einem Sprint in der Mitte der Bahn 200m vor dem Ziel, als er seine Beschleunigung voll ausspielen konnte und die anderen locker abhängen konnte. Dass seine Marge sich zum Ziel wieder ein wenig auf 1.5 Lägen reduzierte, lag vor allem daran, dass James McDonald es etwas langsamer angehen lies und die anderen dadurch wieder etwas herankommen konnten – aber er lies keinen Zweifel daran aufkommen, wer hier das Sagen hatte in dem Rennen.

 

Über etwas weitere Distanz im Quayclean Underwood Stakes auf Gruppe 1 Ebene startete der Angriff von Zaaki auf die Pacesetter einen kleinen Tick später, da er innen an der Bahn kurz festsaß und sich erst einmal freischütteln musste, danach reichte ein Handritt von seinem neuen Jockey Craig Williams aus, um Zaaki an die Front zu schicken, allerdings blieb der Rest der Pferde dran an Zaaki (tja, Gruppe 1 Niveau eben, das ist schon was anderes), so dass Zaaki letztendlich doch einen (genau einen) Schlag mit der Peitsche bekam, was ausreichte um ihn mehrere Länge vor das Feld zu bringen.

Er sollte mit dem wieder auflaufenden Probabeel keine Probleme haben, dem ich hier aber wieder solide den zweiten Platz zutraue.

 


22.05.2021 – Doomben – Doomben Cup – Pik: Zaaki

Pferderennen in Australien

07:15 Australien: Doomben Cup (Gruppe 1)

Distanz: 2000m | Class: GROUP 1, Weight for Age

Im Doomben Cup treffen wir einige alte Bekannte wieder Favorit des Rennens ist aber ein uns noch etwas Unbekannter:

ZAAKI kommt aus dem Stall von Annabell NEASHAM die ihren Schützling im Jahr 2017 das erste Mal auf die Rennstrecke schickte. Um genauer zu sein ging Zaaki damals noch in England für Mohamed Moubarak an den Start, der mit ihm allerdings wenig Freude hatte und in seinem ersten Jahr nur einen zweiten Platz hatte feiern können. ZAAKI wechselte dann zu Sir Michael Stoute der ihn in England nach einer Pause über den Winter im Jahr 2018 weiterlaufen ließ und ein bisschen mehr Erfolg mit ihm hatte.
Zaaki gewann sein Debüt in Thirsk im April 2018 und sicherte sich danach in den kommenden vier Rennen jeweils einen ausgezahlten Platz, wobei er auch im Gruppenrennen in Haydock im August auf einen Platz kam, allerdings war er in diesem Rennen als Favorit gestartet, konnte aber die Distanz nicht durchhalten und wurde auf dem schnellen Untergrund auf den letzten Metern noch von zwei anderen Pferden überholt.

Der Versuch im Rose of Lancaster Stakes verlief damit klar unter den gesetzten Erwartungen und sein Trainer lies ihn in der aktuellen Saison nur noch ein weiteres Mal in York unter dem Star Jockey Frankie Dettori an den Start gehen, aber auch dieses Gruppe drei Rennen war klar außerhalb seiner Reichweite und er musste sich am Ende mit dem vorletzten Platz zufrieden gebe. Und auch wenn Zaaki in diesem Rennen einige Entschuldigungen hatte – so verpasste er den Start und hustete nach dem Rennen, schien also bei seinem letzten Start 2018 durch aus gesundheitlichen Probleme zu habe – so war seine Leistung in diesem Jahr 2018 insgesamt aber trotzdem unter den Erwartungen geblieben. In der Pause zu nächsten Saison wurde Zaakidann kastriert und starte nach der Winterpause im Mai erneut.

Im Mai 2019 schien er aufgrund der längeren Pause, der Operation, und des weiteren Trainings, ein anderes Pferd zu sein denn er gewann seinen ersten Start auf Listed Ebene im Paradise Stakes, einem Vorbereitungsrennen für das Queen Anne Stakes, mit einem Nacken gegen den hochgehandelten Barney Roy und dass Duo hatte beim Lauf zum Ziel den Rest des Feldes locker geschlagen und machte den Sieg unter sich aus.

Wieder verpasste Zaaki den Start in dem Rennen und musste sich zunächst mit einem der letzten Plätze in dem Feld zufrieden geben, wurde von seinem Jockey Frankie Dettori aber rechtzeitig zum aufholen des Rückstandes auf die Führenden geschickt, so dass er circa 200 m vor dem Ziel die Führung selbst übernehmen konnte und den Angriff von Barney Roy auf den letzten Metern abwehren konnte.

Das war die bis dato beste Leistung von Zaaki und wenn man bedenkt, dass der Konkurrent zu dieser Zeit deutlich höher gerated wurde, ist es nicht wirklich verwunderlich dass Zaaki gegen etwas leichtere Konkurrenz danach in Epson im Gruppe 3 Investec Diomed Stakes seiner Favoriten Rolle mehr als gerecht wurde und das Rennen relativ locker mit einer Länge gewinnen konnte.
Damit hatte er nun zwei black Type Rennen hintereinander gewonnen und ging im Juli 2019 mit viel Zuversicht nach Ascot, wo er auf Gruppe zwei Ebene über die Meile auf schnellem Untergrund im Summer Mile Stakes startete. Dieses Mal erwischt er den Start relativ gut, sortierte sich nicht ganz so weit hinten im Feld ein und ging wieder rechtzeitig in den Schlussprint, konnte aber dieses Mal auf den letzten 100 m den Angriff von Beat the Bank nicht abwehren, der an ihm vorbeizog und mit einer Nase Vorsprung das Rennen für sich entschied.

Das Rennen bekam am Ende noch eine sehr tragische Note, als nach dem Rennen festgestellt wurde, dass sich der Sieger Beat the Bank bei seinem Sieg tödlich verletzt hatte und wir damit das letzte Rennen von Beat the Bank gesehen hatten. So einen Abschluss braucht niemand und es ist eines der sehr tragischen Geschehnisse, die diesen Sport immer wieder begleiten.

Zaaki ging danach weiter nach Goodwood, wo er auf Gruppe 2 Ebene im Lennox Stakes nur einen siebten Platz erreichen konnte. Er war zwar wieder unter den Favoriten gehandelt worden, konnte aber über die schnellere Distanz von 1400 m nicht das nötige Tempo erreichen, um die Konkurrenten und Sieger unter Druck zu setzen. Es war also kein Wunder, dass Zaaki danach wieder über eine längere Distanz geschickt wurden und über die 1800 m in York auf Gruppe 3 Ebenen holte er im August 2019 auch wieder einen Sieg. Interessant an diesem Rennen war die neue Taktik von Zaaki, der sich dieses Mal hinter den Pacemakern einsortiert hatte und dementsprechend nicht wie sonst versuchte, das Feld von hinten aufzuräumen.
Wie dem auch sei, die neue Taktik hatte Erfolg und man versuchte die selbe Herangehensweise danach auf Gruppe zwei Ebene im Joel Stakes in Newmarket Noch einmal, aber die Konkurrenz rund um den Sieger Benbatl war deutlich zu stark für Zaaki. Allerdings ging es in diesem Rennen gegen das schnellste Pferd der Welt zu diesem Zeitpunkt, da kann man auch mal verlieren….

Immerhin sprang am Ende ein dritter Platz dabei heraus, es gab also wieder ein wenig Preisgeld.

Dann kam eine Entscheidung die ich bis heute nicht so richtig verstehe, denn sein Trainer entschied sich, Zaaki um die halbe Welt zu schicken und ihn in Hongkong im Hongkong Meyer starten zu lassen, ein Rennen wo er eine locker dreistellige Quote zum Start hatte, und dementsprechend gegen die weltbesten Pferde über die Meile auch keine Chance hatte. Diesen Trip hätte man sich vermutlich sparen können, aber er war ja nicht der einzige Starter Seines Trainers an diesem Tag also wurde er vermutlich einfach zusätzlich mit eingepackt.

Im Juni 2020 ging es dann wieder in England los, allerdings war die dritte Saison für Sir Michael Stoute nicht im Ansatz so erfolgreich wie die letzte und aus vier Starts konnte gerade einmal ein einzelner Platz 3 herausgeholt werden… Zaaki wechselte nach dieser Enttäuschung nach Australien wo er nach 200 Tagen für seine neue Trainerin Annabell Neasham das erste mal startete. Gleich bei seinem ersten Rennen wurde er in ziemlich tiefe Gewässer geschickt, so startete er im April 2021 im Doncaster Mile Auf Gruppe eins Niveau, und musste aufgrund seiner Erfolge in England auch noch ein relativ hohes Gewicht tragen. Der sechste Platz ging damit ziemlich in Ordnung, sind Trainerin hatte danach mit ihm auch erbarmen und ließ ihn in einem Gruppe drei Handikap in Randwick auflaufen. Dort verpasst er den Sieg nur mit einem Kopf und unter festgesetzten Gewichten auf dem Kurs Gold Coast gelang Zaaki im Gruppe 2 Hollindale Stakes dann auch der erste Sieg Down Under.

er war wieder als Favorit gestartet und hatte die heutigen Konkurrenten Avilius und Humidor gegen sich, konnte aber beide sehr locker schlagen und es gibt heute unter ähnlichen Bedingungen kaum einen Grund, warum er nicht erneut den Sieg erringen sollte.

Avilius: Der Pivotal Sohn von Trainer B. Cummings hat sich gesamt gesehen durchaus gut präsentieren können, obwohl er sich am Anfang seiner Karriere durchaus ein wenig Zeit gelassen hatten, um das erste Mal ein Gruppenrennen gewinnen zu können – ganze 8 Rennen dauerte es bis zum ersten Erfolg auf Gruppenebene, dann aber machte er sich einen Namen in Australien und darüber hinaus
Zwar gewann er schon beim dritten Rennen das Prix de Suresnes in Frankreich, seiner alten Heimat bevor er 2018 nach Australien wechselte, aber die ersten Monate seiner Karriere waren doch etwas holprig. Vpr dem Wechsel nach Australien startete er noch im Grand Prix de Maisons-Laffitte  und dem Gruppe 2 Prix Guillaume d’Ornano, wo er jeweils platzieren konnte, allerdings den Sieger jeweils nicht gefährden konnte. Im Gruppe 2 Qatar Prix Niel kam er sogar als zweiter ins Ziel, konnte aber Cracksman damals niemals unter Druck setzten, und beim letzten Start in Europa im Qatar Prix Dollar scheiterte er als Favorit sogar sehr deutlich. Trotzdem hatte er mit dieser ersten Saison seine neuen Besitzer überzeugt und er wechselte nach Australien, wurde kastriert und startete sofort in einigen Gruppenrennen, wie dem New Caledonia, dem Kingston Town Stakes und dem The Bart Cumming Stakes – alle auf Gruppe 3 Ebene und alle mit einem Sieg abgeschlossen. Auf Distanzen von 2500m bis 1900m.
Der Versuch auf Gruppe 1 Ebene im Cox Plate war allerdings nicht sonderlich erfolgreich, denn Avilius konnte sich natürlich weder gegen die Wunderstute Winx noch aber gegen Benbatl oder Humidor durchsetzen, das selbe Schicksal ereilte ihn dann auch im Melbourne Cup, wo Avilius sogar nur 22 von 23 wurde. Avilius gönnte sich dann eine kleine Pause und kam erst im Februar wieder zurück auf die Rennstrecke und senkte dabei auch noch die Ziele vor den Augen ein wenig.
So wurde er im Gruppe 3 Carlyon Cup auch wieder Erster und konnte sich gegen den Zweiten recht deutlich durchsetzen. Auch auf einem etwas höherem Niveau wie dem Peter Young Stakes gelang Avilius im Februar der Sieg, dieses mal auf gut bis weichem Untergrund und 1800m Distanz. Avilius hatte zwar trotz des Gruppe 2 Rennens weniger Konkurrenz als dem letzten Rennen und konnte sich locker mit 1,5 Längen ins Ziel schieben, was die Fans aber nicht davon abhielt, ihn für den Australian Cup zum Favoriten zu machen – und das obwohl er noch nie ein Gruppe 1 Rennen gewinnen konnte oder knapp dran war – auch dieses Mal sollte es nicht reichen und Avilius kam nur als Fünfter ins Ziel, gut 1,5 Längen hinter dem Sieger Harlem – der allerdings im letzten Rennen keine Konkurrenz für Avilius gewesen war – hier war er als Außenseiter aufgelaufen, wie auch die Plätze 2, 3 und 4. Vergessen wir das Rennen lieber, denn im Ranvet Stakes auf Gruppe 1 Ebene konnte sich Avilius dieses mal locker durchsetzen und die meisten Favoriten liefen ein extrem gutes Rennen und konnten sich vorne mit dabei platzieren – aber Avilius konnte keiner mehr fangen, der Vorsprung auf dem Kurs in Rosehill betrug am Ende ganze 2,5 Längen.
Nach nur einer Woche ging es im Gruppe 1 Kia Stakes wieder auf die Rennstrecke und Avilius konnte sich über 2400m wieder einmal locker gegen die Konkurrenz durchsetzen, die angetretenen Gegner waren aber auch nicht der Rede Wert, obwohl das Preisgeld gut doppelt so hoch war wie im letzten – der zweite Gruppe 1 Sieg war trotzdem sicher.
Für das Winx Stakes auf Gruppe 1 Ebene war die Konkurrenz mit Happy Clapper oder Very Elegant doch besser, aber es waren wohl die 1000m weniger Distanz, die Avilius am Ende das Genick brachen – von 2400m auf 1400m runter zu gehen war sichtlich keine gute Idee. Auch über die Meile im Gruppe 3 Ingham Chelmsford Stakes erging es ihm nicht besser und er konnte sich im Finish nicht durchsetzen, ganz im Gegensatz zum zwei Wochen später ebenfalls über die Meile ausgetragenen Colgate Optic White Stakes  – wo Avilius sich am Ende mit über 2 Längen gegen alt bekannte Kollegen wie Happy Clapper oder seinen ehemaligen Bezwinger Samadoubt durchsetzen konnte.
Avilius versucht in der Regel das Rennen von hinten aufzurollen und wenn sich eine Armee von Pferden vor ihm aufgebaut hat, bleibt er halt stecken – oder wenn andere Konkurrenten ebenfalls diese Taktik fahren, kommt er manchmal zu spät, wie etwa im Ladbrokes Stakes wo er Gailo Chop die Führung überlassen musste und sich eher im hinteren Bereich des Feldes einsortierte. Zusammen mit Black Heart Bart kam er dann auf der Zielgeraden in der Mitte der Bahn heran und machte einige Plätze gut, musste aber Black Heart Bart und Cape Of Good Hope ziehen lassen, die fast zwei Längen Vorsprung vor dem Rest hatten. Avilius hatte in diesem Rennen durchaus zeigen können, dass er auch mit anderer Taktik gefährlich werden kann, aber es fehlte doch noch ein wenig – im Cox Plate, gerade einmal 6 Tage später, sah man ihm hingegen deutlich an, dass sowohl Niveau als auch Erholungszeit zwischen den Rennen viel zu kurz waren.
Nach knapp drei Monaten Pause kehrte er zwar gut ausgeruht in das Neds C. F. Orr Stakes auf Gruppe 1 Ebene zurück, konnte aber überraschend nicht um den Sieg mitlaufen, was aber auch für den Favoriten Scales Of Justice galt und das Rennen war von den Außenseitern dominiert worden. Besser erging es ihm dann schon drei Wochen später im Chipping Norton Stakes, wo er immerhin bis auf zwei Längen an Te Akau Shark und Verry Elleeegant heran kam.
Dreamforce kam nach vorne und übernahm die Führung, wärhend Happy Clapper ihm auf den Hufen hing und Verry Elleeegant knapp dahinter lief. Avilius war dagegen ziemlich weit hinten im Feld und hatte die Position auch noch 200m vor dem Ziel inne – da war er gerade einmal Siebter, und der Sprint zum Ziel war in vollem Gang! Te Akau Shark erwischte Happy Clapper zusammen mit Verry Elleegant, Fierce Impact Avilius noch vor der Ziellinie, und Avilius wäre sicher sogar um den Sieg mitgelaufen, wenn er nicht ganz so weit von den Pacesettern weg gewesen wäre.
Trotzdem, der Schlusssprint wusste zu gefallen, was auch erklärte warum Avilius für den Gruppe 1 Tab Australian Cup im März als Favorit auflaufen dürfte.
Auch hier lies sich Avilius weit zurückfallen und hatte vor der Zielgeraden alle bis auf einen Konkurrenten noch vor sich, und auch wenn er innen eine Lücke für sich fand um noch einige Plätze gut zu machen, war das natürlich nicht genug um am Ende um den Sieg mitlaufen zu können.
Das Muster wiederholte sich auch im kleinen Feld in Rosehill noch im selben Monat, als Avilius im Gruppe 1 Ranvet Stakes auflief und dort den Anschluss an Addeybb und Verry Elleegant verpasste, was ihn aber nicht daran hinderte, es gleichim selben Monat noch einmal im Kia Tancred Stakes zu versuchen, wo Verry Elleegant ihm aber wieder davonsprintete.
Nach einer langen Pause konnte man im August 2020 im Winx Stakes nicht viel von ihm erwarten und er wurde dann kurz vor dem Rennen sogar als Non Runner deklariert und verschob sein Saisondebüt auf den September, wo er in Randwick auf Gruppe 2 Ebene im 5 Sep 2020
Heineken Chelmsford Stakes startete. Auf dem Papier hatte er sich ein durchaus machbares rennen ausgesucht und Avilius schaffte es tatsächlich, unter 2 Längen an den Sieger heranzukommen und auf einem vierten Platz zu enden, obwohl er lange Zeit letzter im Feld war und unglaublich viel Boden gut zu machen hatte – das war eine wirklich gute Leistung, wenn man den Verlauf des Rennens betrachtet, umso enttäuschender, dass er im Gruppe 1 Fujitsu George Main Stakes kurze Zeit darauf nicht an diese Form anknüpfen konnte, ein abgeschlagener sechster Platz war alles was am Ende übrig blieb, dafür kam er beim nächsten Rennen, dem Gruppe 2 Quincy Seltzer Hill Stakes in Ranwick, überraschend als zweiter hinter dem erneuten Sieger Kolding ins Ziel. Der Front Runner hatte das Feld früh auseinander gezogen, aber Avilius schaffte erneut den Trick, das gesamte Feld bis auf den Sieger von der Rückgeraden an abzuarbeiten und lies sich dieses Mal nicht ganz so extrem weit nach hinten fallen in den ersten Phasen des Rennens. Es folgte der nächste Start im Stella Artois Caulfield Cup, wo er allerdings keine Chance hatte mit den anderen Schlusssprintern wie Verry Elleeganz mitzuhalten, die ihn über 2 Längen hinter sich ließen.
Auch im November absolvierte Avilius zwie Starts, der erste am 3 Nov 2020 im Lexus Melbourne Cup war eine reine Enttäuschung – Avilius sortierte sich im hinteren Bereich des Feldes ein – und blieb das gesamte Rennen dort. Das war nix, und zwei Wochen später im deutlich leichteren Quayclean Zipping Classic auf Gruppe 2 Ebene schaffte es Avilius wieder nicht, von dem niedrigeren Niveau zu profitieren. Eigentlich war das Rennen wie für ihn gemacht, es gab ordentlich Pace, viel Deckung aber auf dem Papier wenig Klasse zu fürchten – trotzdem sprintete die Konkurrent ihm davon und Avilius konnte den Siegern nur hinterherschauen, und auch nach einer kleinen Pause ging es im Februar mit der Form von Avilius nicht gerade bergauf… zwar konnte Avilius im Chipping Norton Stakes einen guten dritten Platz und dami auch wieder etwas Preisgeld erringen, aber um den Sieg konnte er gegen Very Elleeant wieder nicht mitlaufen.
Das änderte sich auch mit seinen Starts im George Ryder Stakes, der Doncaster Mile oder de Hollindale Stakes nicht – er läuft kontinurierlich gute Rennen und holt sich auch in hochklassigen Rennen immer wieder einen ausbezahlten Platz, kommt aber selten in Schlagreichweite zu den jeweiligen Siegern. Er ist und bleibt aber damit einer der Hauptanwärter für die ausbezahlten Plätze.

13.06.2020 – Newbury – Diomed Stakes – Pick: Zaaki

Pferderennen in England

16:35 Diomed Stakes – Gruppe 3

Für 3jährige und ältere Pferde  |  Distanz: 1.609 m  |  Preisgeld: 37.000 GBP | Flachrennen  |  Geläuf: Gras  |  Boden: gut  |  Platz-Regeln: 3 Plätze @ 1/5 Quote
King Of Comedy: Der Kingman Sohn von Trainer John Godsen hat sich letztes Jahr einen Namen machen können, als er im Juni im St James Palace Stakes einen zweiten Platz erringe konnte und dann im Juddmonte International einen soliden vierten Platz nur knapp 2 Längen hinter dem Sieger Japan erringen konnte. Dabei war eigentlich etwas mehr von ihm erwartet worden, aber nach seinem guten Start in seine Karriere mit drei Siegen in vier Rennen bekam seine Form dann mit dem Schritt rauf im Niveau einen gehörigen Knick.
Seine Karriere begann mit zwei Rennen im Jahr 2018, als er sein erstes Rennen gegen Persian Moon in Sandown gewann. Danach folgte ein knapp zweiter Platz in Redcar als er I Could Do Better unterlag, und mit diesen beiden Rennen in der ersten Saison und der gesammelten Erfahrung ging es für King Of Comedy in die erste Winterpause. Seine ersten Rennen waren nicht dazu gedacht, ihn bereits auf das höchste Niveau vorzustoßen, sondern lediglich ihm die Erfahrungen für die nächste, wichtige Saison zu ermöglichen.
King Of Comedy debütierte 2019 in Yarmouth in einem kleinen Nivcue Rennen, welches er wie zu erwarten locker gewinnen konnte. er ist ein großes, schweres Pferd und John Godsen weiß, dass sein Schützling einen Warmmacher nach einer Pause braucht, um ihn Form zu kommen. Godsen lies ihn danach das erste Mal in einem Black Type Rennen auflaufen und hob das Niveau mit dem Heron Stakes auf Listed Ebene leicht an. Allerdings waren die direkten Konkurrenten Walkinthesand und Sangarius bei weitem nicht auf dem Niveau der heutigen Konkurrenten und auch wenn King Of Comedy unangefochten und locker gewann, zeigte er doch auch noch deutlich seine Unerfahrenheit – der Kopf und das Hinterteil gingen unter Druck nach oben, aber er konnte sich trotzdem im  St James Palace Stakes deutlich steigern und gegen die guten Konkurrenten einen knappen zweiten Platz hinter Circus Maximus erreichen – eine hervorragende Leistung die Hoffnung auf mehr machte, leider kehrten einige der alten Probleme zurück und er scheiterte im Juddmonte International und dem Shadwell Joel Stakes deutlich, auch wenn im letzten nur Benbatl vor ihm durchs Ziel lief.
Noch schlimmer lief es dann im Gruppe 1 Queen Elizabeth II Stakes im Oktober, wo er immerhn noch unter den besten 5 der 16 Starter gehandelt wurde, aber am Ende kam er nur auf einem 1ten Rang ins Ziel – zu gute halten muss man ihm hier allerdings, dass der Untergrund auch schwer war und die Meile ohnehin etwas weit für ihn zu sein scheint, zumindest wenn der Untergrund aufweicht. Denn seine Leistungen zuvor über 1m und 1m2f waren durchaus gut . Er kann jedoch auch ziemlih störrisch sein und nicht leicht zu lenken, was ihn im QE II Cup auch einiges gekostet hat.
Tipps zum Pferd: Wird vermutlich dieses Lauf und weitere brauchen, um an seine Leistungen aus dem letzten Jahr anzuknüpfen, wenigstens bekommt er aber den Untergrund den er mag. Wenn er über die lange Corona bedingte Pause seine Attitüde etwas in den Griff bekommen hat, sollte er hier gute Chancen auf eine erfolgreichen Einstand in die Saison haben.
Zaaki: Der Leroidesanimaux  von Sir Michael Stoute hat begann seine Karriere im Jahr 2017 und direkt nach dem Einstand mit einem zweiten Platz ging es in das Gruppe 2 Superlative Stakes in Newmarket, wo er einen fünften Platz belegte. Danach legte er im Gruppe 3 Tattersalls Acomb Stakes über 1408m einen vierte Platz, allerdings mit mehr Rückstand als zuvor.  Er blieb in der Saison bei den Black Type Rennen und startete auf Listed Ebene im Flying Scotsman Stakes, wurde dort aber wieder klar geschlagen und die Hoffnung auf schnelle Erfolge in den Grupperennen erwies sich als illusoisch,so dass Zaaki nach der Pause über den Winter lieber in Novice bwz. Handicaprennen auflief, und da er sein Saisondebüt auch gleich gewinnen konnte, war die Entscheidung offensichtlich richtig und mit der zusätzlichen Erfahrung reifte Zaaki noch etwas und war bereit für den nächsten Anlauf in den Gruppenrennen.
Dieses mal versuchte er sich im Gruppe 3 Hampton Court Stakes und wieder musste er gut fünf Längen Rückstand hinnehmen, belegte damit aber dieses Mal immerhin den dritte Platz, denn der Sieger Hunting Horn setzte sich von den anderen Konkurrenten sehr deutlich ab.
Mit der Platzierung in einem Gruppenrennen ging das Rating von Zaaki weiter nach oben und im nächsten Handicap im Newmarket Handicap im Juni 2018 musste er ein hohes Gewicht tragen, hätte aber in einem spannenden Finish fast noch den Sieg erringen können und scheiterte nur mit einem Kopf an Commuique, der gut 6 Kilo (!) leichter war in diesem Rennen. Leider konnte Zaaki die Form wieder nicht in die Gruppenrennen übertragen und lief wieder knapp vier Längen hinter dem Sieger im Gruppe 3 Rose Of Lancaster Stakes ein – und scheiterte noch deutlicher im Strensall Stakes über 1771m. Die 400m weniger als im letzten Rennen brachten leider für ihn keinen Formshub und er war klar nicht in der Form von Lord Glitters, der das Rennen knapp gegen Mustasyh gewinnen konnte. Das war auch Sir Michael Stoute klar, der ihn für den Rest der Saison aus dem Spiel nahm und erst 2019 wieder zurück zu den Galopprennen brachte.
Und die zusätzliche Zeit schien Zaaki wieder gut zu tun, denn 2019 schien er ereut deutlich gereift und wieder konnte er sein Saisondebüt gewinnen, dieses Mal sogar auf Black Type Ebene im Ascot Stakes gegen den hoch gehandelten Barney Roy! Zaaki konnte danach über etwas weitere Distanz im Investec Diomed Stakes auf Gruppe 3 Ebene sogar gleich noch einmal nachlegen und seinen ersten Gruppensieg feiern. Die Buchmacher haben sich natürlich nicht lumpen lassen und Zaaki kräftig abgewertet in seiner Quote und im Gruppe 2 Summer Mile Stakes lief er fast gleich von der Quote auf wie Beat The Bank und die beiden Favoriten machten am Ende das Rennen auch unter sich aus – in einem sehr spannenden Duell, allerdings schien bei Beat The Bank beim letzten Schritt über die Ziellinie etwas falsch zu sein, denn er klappte förmlich in sich zusammen – und verletzte sich tödlich in diesem Rennen! Der Sieg war also bittersüß für seinen Trainer Andres Balding, der wohl gerne darauf verzichtet hätte.
Danach versuchte sich Zaaki im Gruppe 2 Qatar Lennox Stakes das Feld von hinten aufzurollen, scheiterte bei dem Versuch aber kläglich und er musste zurück auf die längere Distanz von 1771m und auf Gruppe 3 Ebene in Form des Sky Bet And Symphony Group Strensall Stakes, um einen weiteren Sieg einfahren zu können – allerdings auch gegen wesentlich leichtere Konkurrenz, was er gleich in seinem nächsten Rennen wieder zu spüren bekam.
Die Meile im Shadwell Joel Stakes gegen King Of Comedy und Benbatl war noch eine Nummer zu groß für ihn, auch wenn vor allem Benbatl ihn auf die Bretter schickte und Zaaki gar nicht so weit hinter King Of Comedy ins Ziel einlief. Die Hong Kong Mile im Dezember 2019 konnte nicht ganz ernst gemein gewesen sein und wenn man bedenkt dass er in den letzten zwei Jahren jeweils in Bestform aus der Pause kam, ist er besonders interessant gegen einen nicht immer einfachen Kig Of Comedy.
Tipps zum Pferd: Kommt nach einer Pause oft in Form wieder zurück, braucht aber mindestens eine Meile an Distanz für seine besten Leistungen. Meidet weichen Untergrund.
Tabarrak: Der Acclamation Sohn von Trainer Richard Hannon ist schon seit 2015 mit von der Partie, allerdings  waren die ersten beiden Jahre eher uninteressant, denn 2016 verpasse er fas vollständig und erst im Jahr 2017 siegte er einem Black Type Rennen in Form des Paradise Stakes auf Listed Ebene. Viele Rennen bestritt er aber auch in diesem Jahr nicht und der nächste Sieg in einem Listed Rennen kam 2018 im Spring Trophy Stakes über 1442m, und fast hätte er im John Of Gaunt Stakes einen Gruppe 3 Sieg diekt folgen lassen, nur eine halbe Länge trennte ihn am Ende vom Sieger D’bai. Das war es dann allerdings auch schon mit der Form in Gruppenrennen 2018 und es folgten Ende des Jahres „nur“ noch ein Sieg in einem Klasse 3 Handicap und dem Guisborough Stakes auf Listed Ebene.
Das scheint auch ungefähr sein Niveau zu sein, schließlich gewann er auch 2019 wieder ein Listed Rennen in Form des Dubai Cup Stakes, nachdem er zuvor in zwei Handicaps jeweils einen zweiten Platz belegen konnte. Er scheint mehr Masse als Klasse in den Rennen zu brauchen, gepaart mit gutem Tempo –  und da sieht heute eher taktisch aus – und für ein Gruppe 3 Rennen eher schwer besetzt.

Marie’s Diamond: Der Footstepsinthesand Sohn ist heute besonders interessant, weil er schon einen Start im Jahr 2020 hat – eine Rarität im Jahr de Corona Pandemie. Aber Marie’s Diamond gewann vor einer Woche das Paradise Stakes auf Listed Ebene über die Meile, und wie er dieses Rennen gewinnen konnte! Mit über 4 Längen rannte Marie’s Diaond am Ende ins Ziel, nachdem er das Feld zunächst anführte und dann auf der Zielgeraden zum Außengeländer wechselte. Das war optisch beeindruckend, aber das Rennen heute ist wesentlich härter und es würde mich wundern, wenn wieder alles so schön für ihn läuft – allein, dass er hier die Führung wieder geschenkt bekommt, ist alles andere als sicher.

Pick: Zaaki


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